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Inhalt Die ganze Ausgabe auf einen Blick Die Zukunft liegt in den Sternen ... Das "Star Trek"-Comic-Universum, Teil 4. Die Ereignisse des Monats Dezember Die zweite TNG-Staffel auf Blu-ray. Was haben "Skyfall" und "Nemesis" gemeinsam? Ein Ausflug in die Welten von John Logan. "Die Welt geht nicht unter − weil meine Buchverträge bis 2015 gehen..." Fantasy-Autor Markus Heitz über die Social-Media-Kanäle und seine aktuellen Projekte. Ideales Weihnachtsgeschenk: "Die Schneekönigin" Ein Hörspiel nach dem Märchen von Hans Christian Andersen. "Vergiss den ganzen Quatsch, den du über Zeitreisen weißt!" "Looper" unter der Lupe. Eine Filmkritik. Nichts Neues aus der paranormalen Welt Kritik zu "Paranormal Activity 4". "Cloud Atlas": Literaturgerecht verfilmt? Endlich: "Der Hobbit" feiert Premiere! Kino-Guide Dezember. Weichenstellung für Europas Raumfahrt ESA-Konferenz in Neapel. Redaktion, Abonnement und Copyrights. |
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Die Zukunft liegt in den Sternen ... Das "Star Trek"-Comic-Universum, Teil 4 Letztes Mal habe ich über die DC-Reihen berichtet ... DC glaubte damals, den Zuschlag für DS9 zu erhalten. Überraschenderweise bekam jedoch der unabhängige Verlag Malibu Comics den Zuschlag 1993. Malibu galt als kleinerer Verlag, weil in der Zeit die einzigen großen beiden Verlage in NYC DC und Marvel waren. Allerdings wurde dem kleinen Verlag lediglich erlaubt, Geschichten aus dem DS9-Universum und solche Charaktere zu nutzen. DC und Malibu hatten jedoch einerseits ein Crossover, andererseits wurden ab und an doch TNG-Charaktere gezeigt (Locutus zwingenderweise, aber auch Ro Laren in Ausgabe 28). Es erschienen 32 reguläre Ausgaben sowie eine Nullnummer und die Ausgabe 1 in diversen Cover-Variationen. Eine Unsitte, die später auch IDW aufgreifen wird. Marvel, die Zweite Innerhalb der ersten Reihe von Marvel fühlte sich überhaupt nichts richtig an, es kam kein Trek-Feeling auf.
Gleich danach kam zu meiner Überraschung auch die "Starfleet Academy", die ich zunächst nur müde belächelte. Ausgabe 18 war sogar in Englisch und Klingonisch erhältlich! Beide Reihen hatten ein ausgezeichnetes Artwork. Witzigerweise waren beide Reihen auch die langlebigsten. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, gab es ein ultimatives Crossover im 24. Jahrhundert, das auch das 23. Jahrhundert mit umspannte: der Telepathiekrieg. Marvel brachte dann auch einige Bände, mit denen man jetzt nicht so unbedingt gerechnet hatte, u. a. eine Adaption zu "First Contact" und zwei Crossover zu "X-Men" (TOS und TNG). Keine der Comicreihen hatte einen deutschen Verlag gefunden. Viele Fans glauben, dass die Flut von Comicheften das Ende einläutete. Wildstorm − ein kurzes Intermezzo 2000/2001 ging es dann in die nächste Runde. Wildstorm Comics (der Verlag stellte sein Geschäftsleben Ende 2010 ein) als ein Label von DC hatte die Rechte inne. Offenbar wollte man aus Fehlern lernen und keine regulären Reihen mehr fahren. Dieses System wird noch heute beibehalten − beim derzeitigen IDW-Verlag. So hielt sich Wildstorm an One Shots (TOS, TNG, DS9, VOY) und Miniserien sowie Graphic Novel, die je nach Ausgabe als Heft, Prestigeformat oder sogar als Hardcover erschienen. Erwähnenswert hieran sind zwei Dinge. Unter dem deutschen Dino-Label erschienen alle Ausgaben auf Deutsch! Weiterhin widmete der Verlag als Novum erstmalig einer Romanreihe einen Comic. Es sollte nicht der letzte "New Frontier"-Band werden. Robin Leflers Mutter war hier jedoch nur immer von hinten oder in Ausschnitten zu sehen. Dies konnte dann doch leider nicht das Ende von Wildstorm Comics verhindern. Es war seltsam, weil "Enterprise" gerade zu der Zeit, 2001, erschien. IDW − die Gegenwart
Bislang war IDW recht TOS-lastig, bringt aber auch viele TNG-Titel raus. Ein einziger DS9-Beitrag war dabei. "Voyager" ist selbst noch nicht aufgetaucht, hat aber im TNG-Titel-Hive einen Gastauftritt. Außerdem werden auch Grenzgebiete erforscht, die verschiedenen Captains oder Aliens, alternative Realitäten und auch Ausrutscher wie das Infestation-Zombietrektakel und die Legion of Super-Heroes oder wie jetzt ein "Dr. Who"-Crossover. Besonderes Hauptaugenmerk legte man auf die neue Reboot-Reihe, die aufgrund des Filmerfolges von 2009 nicht nur dessen Adaption auflegte, sondern auch mangels selbsterklärender Handlung des Films auch die Vor- und Zwischengeschichte des Antagonisten, der im Film ja kaum eine hatte. Erwähnenswert ist, dass IDW es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Filmlücken der Adaptionen zu schließen, da erstmalig die "Star Trek II"-Adaption erschienen war und auch um Khan eine Minireihe erhältlich war. Außerdem veröffentlicht der Verlag hin und wieder Sonder- und Sammelbände, die nicht nur eigene, sondern auch Fremdpublikationen in Sachen Trek hatte, so ist die "Early Voyages" in einem Band vertreten und auch die erste Marvel-Reihe kann man über den Omnibus komplett beziehen. Jüngst wurde angekündigt, dass auch der neue Kinofilm eine Vorgeschichte erhält. Es ist leider auch so, dass bis heute, obwohl "Enterprise" letztes Jahr sein zehnjähriges Jubiläum hatte(!), kein einziges Heft zur Reihe erschienen ist. Ab und an kann man bei IDW bei Rückblenden hier und da ein NX-Schiff sehen. Das wars dann aber auch. Ich hoffe ja immer noch − als Werbeaktion vielleicht −, da nächstes Jahr die "Enterprise"-Blu-rays aufgelegt werden, dass sich IDW um einen Comic erbarmt, der Captain Archer und Co. gewidmet ist. Was auch immer die Zukunft für diese Filmreihe noch in petto hat. Seitdem sie besteht, gibt es mal kürzere, mal längere comiclose Zeiten. Und sicherlich wird IDW auch nicht der letzte Verlag bleiben, der die Hefte irgendwann wieder einstellt und es wird dann wieder einen geben, der weiter macht auf die ein oder andere Art. Die Zukunft liegt in den Sternen... |
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Die Ereignisse des Monats Dezember 2012 Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick, zusammengestellt von Henning Koonert. |
Trek-Kalender |
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Sonntag |
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| 01.Dezember | 02.Dezember | |||||||||||||
| 03.Dezember | 04.Dezember | 05.Dezember | 06.Dezember | 07.Dezember | 08.Dezember | 09.Dezember | ||||||||
Sachbuch |
Blu-ray |
Roman |
Geburtstag |
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| 10.Dezember | 11.Dezember | 12.Dezember | 13.Dezember | 14.Dezember | 15.Dezember | 16.Dezember | ||||||||
Geburtstag |
Geburtstag |
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| 17.Dezember | 18.Dezember | 19.Dezember | 20.Dezember | 21.Dezember | 22.Dezember | 23.Dezember | ||||||||
Blu-ray |
Roman |
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| 24.Dezember | 25.Dezember | 26.Dezember | 27.Dezember | 28.Dezember | 29.Dezember | 30.Dezember | ||||||||
Comic |
Roman |
Geburtstag |
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| 31.Dezember | ||||||||||||||
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Was haben "Skyfall" und "Nemesis" gemeinsam? Ein Ausflug in die Welten von John Logan Man muss ja nicht gleich jeden Film mit "Star Trek" vergleichen, aber wenn der Drehbuchautor unter anderen John Logan heißt und sowohl für "Nemesis" als auch für "Skyfall" das Drehbuch (mit)geschrieben hat, dann drängt sich der Vergleich einem auf. Zugegebenermaßen klingt es zunächst weit hergeholt und auch Bond hat einen anderen Stellenwert, wenn man allerdings mal genauer hinschaut, ist doch ein Grundgerüst bei beiden erkennbar.
Data erklärt es bereits in "Nemesis": Shinzon hatte schlimme Erfahrungen gemacht, wie Picard auch, doch anders als Picard ist er nur die Summe seiner Teile. Er konnte sich nicht weiterentwickeln. Er ist jedoch ein gefährlicher Gegner, da er Picard ebenbürtig ist. Schließlich ist er sein jüngeres Ich.
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"Vergiss den ganzen Quatsch, den du über Zeitreisen weißt!" "Looper" unter der Lupe Im Jahr 2077 nutzt die Mafia die Möglichkeit, per Zeitreise unliebsame Personen in die Vergangenheit zu schicken, um sie dort von den Auftragskillern, so genannten Looper, eliminieren und ihre Leichen sauber verschwinden zu lassen. Einer ihrer besten Mitarbeiter ist Joe Simmons. Er arbeitet im Jahr 2035 für das Syndikat und liebt seinen gut bezahlten Job und sein von Blut, Alkohol und Drogen triefendes Leben. Eines Tages erhält Joe jedoch einen ganz besonderen Auftrag. Er soll sein gealtertes zukünftiges Ich töten. Doch sein altes Ego kennt sämtliche Tricks und hegt gänzlich andere Pläne. Ihm geht es nur darum, den Mord an seiner Frau zu verhindern, lange bevor dieser begangen wird. Um dies zu erreichen, muss ein Kind getötet werden. Ein Kind, welches zum nächsten Adolf Hitler werden könnte. Oder vielleicht zum Albert Schweitzer seiner Generation? Kritik
"Vergiss den ganzen Quatsch, den du über Zeitreisen weißt, das ist total unwichtig. Würden wir wirklich damit anfangen, legen wir am Ende Diagramme mit Streichhölzern. Vergiss es einfach." − Joe Simmons.
Das Erzähltempo ist gemächlich. Regisseur Johnson lässt sich Zeit, ehe er seine beiden charismatischen Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt ("The Dark Knight Rises") und Bruce Willis ("Die Hard") aufeinander prallen lässt, nur um sie gleich darauf wieder zu trennen. Es gibt immer mal wieder ein paar kleinere Actionszenen, aber dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es hier mit einem Charakterstück zu tun haben, welches jedoch durchaus packend und überaus interessant gestaltet ist. Auch die gar nicht so ferne Zukunft wird originell und realistisch präsentiert und besitzt einen ganz eigenwilligen Look, den die Produzenten des Films "Retro Future" nennen. Wenn man bedenkt, wie bescheiden das Budget des Films ausfiel, ist es doch bemerkenswert, wie viel Johnson daraus gemacht hat. Womit netterweise wieder einmal bewiesen wäre, dass ein guter Science-Fiction-Streifen eben keine zig Millionen in die Effekte stecken muss, um zu gefallen. Fazit |
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"Die Welt geht nicht unter − weil meine Buchverträge bis 2015 gehen..." Fantasy-Autor Markus Heitz über die Social-Media-Kanäle und seine aktuellen Projekte Auf der RingCon 2012 in Bonn war der Autor Markus Heitz zu Gast. Nach seiner Lesung und Signierstunde nahm er sich für TZN-Redakteurin Sara Hoeft Zeit. TrekZone Network: Vielen Dank erst einmal für dieses spontane Interview.
Man muss aber auch dazu sagen, dass es damals zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Im Jahr 2000 war es. Da haben deutsche Verlage deutschen Autoren eine Chance gegeben. Das war vorher nicht so der Fall in Sachen Fantasy. Da hat man viel aus England und aus Amerika eingekauft und hat Übersetzungen machen lassen. Just in diesem Jahr 2000 setzte ein Umdenken ein. Es gibt heute ja auch ganz viele deutsche Fantasy-Autoren, die vorher auch schon da waren. Also ich lass Kollege Hohlbein außen vor, denn er ist ja schon seit 20, 30 Jahren beschäftigt. Aber Bernhard Hennen, meine Wenigkeit, Christoph Hardebusch − wir bekamen plötzlich alle eine Chance, wie es so schön heißt, weil es genau der richtige Zeitpunkt war. Aber um das zu Ende zu bringen: Es soll niemanden heute abschrecken, seine Romane zu schreiben und trotzdem einzuschicken. Also das ist wichtig! Einfach machen! TZN: Wie wichtig finden Sie Social-Media-Kanäle, um die Bücher oder auch sich selbst als Autor zu vermarkten? Ich habe bereits gesehen: Sie selbst haben eine eigene Facebook-Seite. Wie wichtig finden Sie das? Markus Heitz: Es ist − so wie es so schön heißt − eine flankierende Maßnahme. Meine Homepage gibt es schon ewig, sozusagen seit ich angefangen habe zu schreiben. Auf Facebook bin ich jetzt zwei Jahre oder so, einfach weil ich als Werbung daran einfach nicht vorbei komme. Wie stark das Ganze zu bewerten ist, weiß ich gar nicht genau. Ich finde es aber sehr lustig: Wenn ich beispielsweise einen Post mache "Hier ist eine neue Leseprobe aus dem nächsten Band online", kommt dann so 15 Mal "Gefällt mir" und 20 Kommentare. Und ich neige dazu, meine Frisur abwechselnd mal so und mal so zu machen. Weil alle gesagt haben, die Frisur vorher war ein wenig merkwürdig − was mir egal war, aber ... − dann habe ich aus Protest die aktuelle gepostet. Daraufhin kamen dann 120 "Gefällt mir" und 80 Kommentare. Dann dachte ich mir "Hey ...SO funktioniert es!" Also poste ich gar nicht mehr so viel von den Romanen, sondern "Ich habe meine Frisur geändert" oder so etwas. Es ist lustig. Also man sieht: "Social Network" im wahrsten Sinne. Es geht um Privates wie Frisuren. Das ist auch für einen Autor irritierend, aber auch spannend. Aber ich finde, es ist ein gutes Medium, ein gutes Mittel, um viele Menschen zu erreichen. TZN: Manche Autoren nehmen für die Inspiration ihrer Figuren gerne aus dem Bekanntenkreis... Markus Heitz: Nein, ich will nicht verklagt werden. Ne, ne... heutzutage, wo Prozesse geführt werden, wegen "Ich habe mich in dem Buch wiedererkannt" − "Da geht es um Zwerge!" − "Ich habe mich trotzdem in Ihrem Buch wiedererkannt." Nein! TZN: Welche neuen Projekte haben Sie?
Deswegen geht es auch hinterher weiter. Im Jahr 2013 stehen an: Im Frühjahr − März/April/Mai, das entscheidet der Verlag − kommt der zweite Band von "Collector". Im Herbst 2013 kommt der nächste Thriller mit ganz, ganz wenigen fantastischen Elementen. Konstantin Korff aus "Oneiros" wird eine Rolle spielen − aber keine Hauptrolle. Im Januar 2014 kommt der vierte Teil der Albae. Was ich nach den Albae mache in Sachen Fantasy, muss ich noch schwer in mich gehen und lauschen, wer als Erstes ins Ziel will. Entweder "Die Zwerge 5" oder ein dritter Band in Sachen "Mächte des Feuers/Drachenkaiser", also 20er-Jahre und Drachen. Zwischendurch gucke ich mal − ohne dass eine Garantie für die Umsetzung gegeben wird − eine kleine Anthologie in Sachen Albae aus verschiedenen Alben-Schicksalen, auf die ich in den Romanen keine Rücksicht genommen habe. Und eine kleine Novelle über Tungdil, was er in der schwarzen Schlucht erlebt hat mit Blick auf das Album von "Blind Guardian", welches thematisch genau da einhaken wird. Lesen Sie in der nächsten Ausgabe die Fortsetzung des Interviews mit Markus Heitz. |
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Ideales Weihnachtsgeschenk: "Die Schneekönigin" Ein Hörspiel nach dem Märchen von Hans Christian Andersen Wer kennt es nicht, das schöne Märchen von der Schneekönigin? Allen, an denen die Geschichte in Kindertagen vorbeigegangen ist, lege ich diese Hörspielfassung ganz besonders ans Herz. Die Kinder Kay und Gerda sind beste Freunde. Plötzlich spürt Kay einen Stich im Herzen und hat diesen bald darauf schon wieder vergessen. Er weiß nicht, dass es sich um einen Splitter des bösen Zauberspiegels handelt. Der Spiegel, einst vom Teufel gefertigt, zerbarst aufgrund der Leichtsinnigkeit seiner Diener. Wer einen Splitter ins Auge oder ins Herz bekommt, der ist dazu verdammt, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Es kommt, wie es kommen muss. Kay verändert sich. Er wird gehässig, ungerecht und geht seine eigenen Wege. Auf diesen Moment hat die Schneekönigin, die ebenso gefühlskalt wie Kay ist, nur gewartet. Kurzerhand entführt sie den Jungen und nimmt ihn in ihren Palast aus Eismit. Gerda ist zu Tode betrübt, als Kay nicht mehr nach Hause zurückkehrt. Sie weigert sich den Unkenrufen ihrer Großmutter Glauben zu schenken und beginnt die abenteuerliche Suche, bei der sie manches Mal ihr Leben riskiert. Weiterführende Links Amazon.de: Jetzt bestellen |
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Abraham Lincoln jagt Vampire Eine Filmkritik Da dachte man, das Vampirthema wäre im wahrsten Sinne des Wortes ausgelutscht − und dann kommt so etwas in die Kinos. Zwischen all den Horrorschockern und Teeniefilmchen wirkt ein fiktiver Historienfilm allerdings direkt originell. Obgleich der auf einer Romanvorlage basierende "Abraham Lincoln − Vampirjäger" einem Comic zur "The Lost Boys"-Trilogie ähnelt, in dem die Gründungsväter der USA ebenfalls als Vampirjäger dargestellt werden, ist der Stoff im Filmbusiness noch neu und unverbraucht. Natürlich muss man zuallererst ausblenden, dass die Story absolut an den Haaren herbeigezogen und historisch nicht korrekt ist. Auf der anderen Seite ist es jedoch schon fast wieder spannend zu verfolgen, wie historische Ereignisse in den Vampirkontext einbezogen werden. Wenn man also über die Umdeutung von Lincolns Leben hinwegsieht, erhält man einen durchaus unterhaltsamen Streifen, der ohnehin keinerlei Wahrheitsanspruch erhebt.
Von solchen Momenten abgesehen, ist der weitere Handlungsverlauf natürlich etwas dünn und die Action teilweise stark überzogen. Wenn beispielsweise eine Eisenbahn versucht, einer brennenden Brücke, die überdies am Zusammenstürzen ist, zu entkommen, muss man kein Physiker sein, um sich auszurechnen, wie eine solche Szene in der Realität abgelaufen wäre. Wie bereits angedeutet, ist Realismus keine Stärke dieses Films. Dafür ist dieses Werk jedoch äußerst kreativ, wenn es darum geht, Vampire dem Jenseits zu überantworten. Holzpflöcke haben ausgedient und Sonnenlicht scheint keinerlei Effekt auf die Blutsauger zu haben. Dafür löst Silber eine tödliche, allergische Reaktion aus. Es liegt daher nahe, diese Art von Gegner mit einer versilberten Axt in Stücke zu hacken, die zudem über eine eingebaute Flinte verfügt, die Silberkugeln verschießt. Eine solche Waffe gegen Vampire gab es bisher noch nicht und auch sonst sind die Filmemacher sehr originell im Töten von Vampiren. Ob sie nun mit einem Regalbrett geköpft oder im Schmiedefeuer flambiert werden, es wird nie langweilig. Fazit Abraham Lincoln als Vampirjäger fügt dem Genre auf jeden Fall eine neue Facette hinzu. Diese schwankt von originellen Einfällen bis hin zu hanebüchenen Ausbrüchen. Der Streifen ist sicherlich kein intellektuelles Meisterwerk, aber immerhin gutes Popkornkino. Wer bereit ist, über ein paar Schwächen und den fiktiven Plot hinweg zu sehen, wird mit "Abraham Lincoln − Vampirjäger" sicherlich einen unterhaltsamen Abend verbringen. Weiterführende Links YouTube.com |
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Nichts Neues aus der paranormalen Welt Kritik zu "Paranormal Activity 4" "Paranormal Activity" geht in die nunmehr vierte Runde und wartet mit nicht wirklich neuen Schockeffekten auf. Man merkt, dass dem Thema langsam die Puste ausgeht und obendrein rückt der hochgradig okkulte Kern des Ganzen immer mehr in den Mittelpunkt. Die ersten beiden Teile der Reihe waren noch unverbraucht und relativ harmlos, wenn man einmal davon absieht, dass die Protagonisten von einem Dämon heimgesucht werden. Das mag zwar ziemlich gruselig sein, aber außer einem Hexenbrett gibt es in Teil 1 kaum okkulte Symbole zu sehen. Nachdem der Dämon am Ende von Katie Besitz ergreift und ihren Freund Micah abmurkst, macht er in Teil 2 Jagd auf die Familie von Katies Schwester Kristi und entführt schlussendlich deren Sohn Hunter. Related Links YouTube.com zombiewoodproductions zombiewoodproductions Youtube.com YouTube.com |
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Das neue Wachowski-Werk "Cloud Atlas": Literaturgerecht verfilmt? Die einen loben den Film "Cloud Atlas" als großen Oscar-Anwärter, die anderen kritisieren ihn. In den USA floppt der Film. Wer hat nun Recht? Handlung
Die Handlung lässt sich schwer beschreiben. Ein alter Mann erzählt die Geschichten verschiedener Schicksale aus unterschiedlichen Epochen, die miteinander durch Wiedergeburt und Schicksal miteinander verwoben sind: Da ist 1849 der junge Anwalt, der auf Reisen von einem Arzt vergiftet und von einem entlaufenden Sklaven gerettet wird, so dass er zu seiner Frau zurückkehren und sich den Sklavenbefreiern anschließen kann. Wir haben im Jahre 1936 einen jungen Komponisten, der einen Mann liebt und für einen bekannten Komponisten als Assistent arbeitet, während er selbst ein Stück schreibt, welches er "Cloud Atlas" nennt. Kritik
Die Romanvorlage von David Mitchell galt ähnlich wie "Herr der Ringe" als unverfilmbar. Sie handelt davon, dass Geschichte und Figuren, die sich nie treffen und nicht einmal in derselben Zeitepoche leben, zueinander in Beziehungen stehen. Stichworte hierzu sind Seelenverwandtschaft, Liebe sowie Freund- und Feindschaften. Zudem zeigt der "Wolkenatlas" auf, wie negative Gefühle wie Missgunst und Ichbezogenheit sowie Unterdrückung und Machtmissbrauch die Welt auf lange Sicht zerstören werden. Doch genau in dem eigentlichen Wesen des Buches liegt die große Schwachstelle des Films: Er gibt zwar die Handlung des Buches wieder − wenn auch zerstückelt und wie ein Puzzle sinnlos aneinander gereiht −, doch die Kernaussagen und Zusammenhänge der Figuren in den einzelnen Epochen ist kaum nachvollziehbar.
Nicht jede Epoche ist voller Ernst. Die Gegenwart, in dem es um den Buchverleger geht, ist recht lustig dargestellt. Insbesondere seine Fluchtversuche sind humorvoll umgesetzt. Die etwas merkwürdige Grammatik der Sprache des Jahres 2346 erinnert an die nervige Sprache von Jar Jar Binks aus "Star Wars", wenn auch nicht ganz so anstrengend. Offenbar sollen hiermit das Ausmaß der Dezimierung der Menschheit und der damit einhergehende Untergang der (Sprach-)Kultur verdeutlicht werden. Trotz aller Kritik haben Andy und Lana Wachowski ("Matrix"-Trilogie) sowie Tom Tykwer ("Das Parfum") einen bildgewaltigen Film geschaffen, der trotz seiner dreistündigen Dauer keine Langeweile aufkommen lässt. Sieht man von den bereits genannten Mankos ab und lässt man sich auf die Geschichten ein, erlebt man einen Mix aus Gesellschaftskritik, (Liebes-)Drama, (einer Art) Piratenfilm und Science-Fiction. Für jeden Geschmack ist demnach etwas dabei. Die Schauspieler machen ihre Arbeit sehr gut und man nimmt ihnen jede ihrer Rollen ab. Auch sieht man die deutsche Schauspielerin Katy Karrenbauer als Statistin in einer Kneipen-Szene. Geht man also nicht mit den Erwartungen in diesen Film, dass er sein Versprechen hält, tiefgründig die Verbindungen der verschiedenen Handlungen aufzuzeigen, und sieht die Handlungen der einzelnen Zeiten als Kurzfilme, so kann man diesen Film schon genießen. Fraglich ist, ob der Film auch wirkt, wenn er vom Kino ins Fernsehen kommt. Denn wenn dieser Film durch Werbepausen unterbrochen wird, ist es für einen Zuschauer noch schwerer, den Handlungen zu folgen. Daher sollte davon abgeraten sein, auf die Fernsehausstrahlung zu warten. Fazit Ein angenehmer Film, der jedoch sein Versprechen auf die Tiefgründigkeit durch Aufzeigen der verwobenen Leben und Auswirkungen des menschlichen Tuns auf die Zukunft nicht gerecht wird, aber dennoch unterhaltsame drei Stunden bescheren kann. |
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Endlich: "Der Hobbit" feiert Premiere! Kino-Guide Dezember 2012 "Der Hobbit − Eine unerwartete Reise" (USA 2012)
Inhalt "Du hast es versprochen" (Deutschland 2012)
Inhalt Weitere Kino-Starts aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror
Ralph reichts; Start: 6. Dezember 2012; Einschätzung: gut, Disney-Film über eine böse Figur eines Videospiels, die nicht länger den Bösen spielen will. |
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Weichenstellung für Europas Raumfahrt ESA-Konferenz in Neapel Weniger Geld trotz neuem Mitgliedsland − die ESA-Ministerratskonferenz hat ihre Ergebnisse in einer Pressekonferenz verkündet. "Es war eine Konferenz der kurzen Nächte und der harten Verhandlungen", sagt Peter Hintze, Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt. Frankreich und Deutschland waren mit unterschiedlichen Konzepten in die Verhandlungen gegangen und nur einer der beiden konnte sich schließlich durchsetzen. Zwei Tage lang diskutierten die Mitgliedsländer der ESA unter Führung der aktuellen ESA-Präsidentschaft Schweiz und Luxemburg im Kongresszentrum Mostra d'Oltremare im italienischen Neapel. Es ging um nichts anderes als die Zukunft der europäischen Raumfahrt und deren Budget für die nächsten drei Jahre. Bereits im Vorfeld hat Deutschland seine geplante Mondmission aus dem Programm gestrichen, um seine Verhandlungsposition zu stärken. Der Plan ging offenbar voll auf. Das Budget Anfänglich ist die ESA-Führung mit der Forderung von 12 Milliarden Euro in die Verhandlungen gegangen. Doch in Zeiten knapper Kassen steht am Ende nur ein Budget von 10,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Diese verteilen sich vor allem auf die vier großen Mitgliedsländer, unter denen eines überraschte: Mit 1,2 Milliarden Euro und einer Einmalzahlung von 20 Millionen Euro befördert sich Großbritannien aufs Podium und zahlt die drittmeisten Beiträge. Deutschland mit 2,6 Milliarden Euro und Frankreich mit 2,3 Milliarden Euro stellen weiterhin die größten Mittel zur Verfügung. Auf Platz vier verdrängt wurde Italien mit 1,1 Milliarden Euro. Neu aufgenommen in die ESA wurde Polen als weiteres Mitgliedsland. Das Wissenschaftsbudget darunter wird eingefroren. Das bedeutet, dass es keinen Inflationsausgleich geben wird und nominell die Zahlungen sinken werden. Ariane V ME oder Ariane 6
Hier setzte sich Deutschland mit seiner Haltung maßgeblich durch und sichert damit bei EADS Astrium in Bremen und dem Triebwerkstest-Standort Lampholdhausen Arbeitsplätze. Erststart der verbesserten Ariane V ME soll zwischen 2017 und 2018 sein. Trotzdem konnte Frankreich sein Gesicht wahren, denn die Entwicklung der Ariane 6 wurde nicht gestrichen, sondern bleibt als spätere Option erhalten. Dabei sollen Synergien zwischen der verbesserten Ariane V ME und dem Ariane-6-Konzept genutzt werden, um Entwicklungskosten besser zu verteilen. So werden Teile der neuen Oberstufe, insbesondere das Vinci-Triebwerk, später auch bei der Ariane 6 zum Tragen kommen. Bei der nächsten ESA-Ministerratskonferenz wird das Thema sicher wieder auftauchen. Ob das Ziel, die Nutzlastkosten der Ariane V mit der erweiterten ME-Version deutlich zu senken, erreicht werden kann, wird erst die Zukunft zeigen. Erst vor kurzem äußerte sich SpaceX-Gründer Elon Musk zum Thema und attestierte der Ariane V keine Chancen auf dem zukünftigen Markt. Darauf angesprochen entgegnete ESA-Chef Jean-Jaques Dordain, dass für die Kunden neben dem Preis, der ja mit der ME-Version sinken soll, auch Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit eine Rolle spielen. Beides Dinge, die SpaceX erst beweisen muss. Die Internationale Raumstation ISS
Bisher hat Europa die Betriebskosten seines Raumlabors Columbus mit den Transportfähigkeiten seines Frachters ATV bezahlt. Das Programm läuft allerdings mit dem fünften und letzten Start 2014 aus. Da das ISS-Programm einstimmig bis 2020 verlängert wurde, fallen für die verbleibende Zeit weitere Betriebskosten in Höhe von 450 Millionen Euro an, das so genannte Barter-Element. Die Summe könnte die ESA entweder bar an die NASA überweisen oder eine entsprechende Gegenleistung in Sachwerten erbringen, wie schon mit dem ATV getan. An zusätzlichen Versorgungsflügen hat die NASA jedoch kein Interesse. Allerdings bot man der ESA an, das Service-Modul für das künftige NASA-Raumschiff Orion zu entwickeln, welches auf der US-amerikanischen Schwerlastrakete SLS gestartet werden soll.
Die europäische Marsmission Russland und die ESA konnten einen Kooperationsvertrag für ExoMars aushandeln, der auf der Konferenz präsentiert wurde. Demnach stellt Russland zwei Proton-Raketen für den Start der beiden Sonden im Jahr 2016 und 2018 bereit, die ungefähr einen Gegenwert von 200 Millionen Euro haben. Zudem wird sich Russland auch bei wissenschaftlichen Experimenten auf dem Orbiter und dem Landemodul beteiligen. Der geplante Rover kommt dabei aus Europa. Die NASA wird damit nach ihrem Ausstieg zum Juniorpartner degradiert, dessen Rolle sie aber trotzdem wahrnehmen möchte. Trotzdem ist die Mission noch nicht in trockenen Tüchern. Es fehlen noch ca. 100 Millionen Euro, die man sich vielleicht bei der "Juice" Mission borgen will, die erst 2022 starten soll. EU und ESA Im Vorfeld gab es einige Überlegungen über das Verhältnis von der EU zur ESA. Eine Idee sah vor, die ESA als Abteilung der EU zu etablieren. Problematisch hierbei wäre das Verfahren mit ESA-Mitgliedsstaaten, die selber nicht EU-Mitglied sind, wie beispielsweise die Schweiz. Hier sprach man sich auf der Konferenz stark für die Unabhängigkeit der ESA aus, steht aber selbst der EU für Projekte zur Verfügung. Weitere Entscheidungen
Beschlossen wurde auf der Konferenz auch die nächste Generation der MetOp-Wettersatelliten, welche von Eumetsat betrieben werden. Deutschland beteiligt sich hier mit 27 Prozent an den Kosten, um die Wettervorhersagen in Zukunft weiter zu verbessern. Prognosen der Wetterdienste werden dann für einen Zeitraum bis zu neun Tagen möglich sein.
Related Links TZN Raumfahrer.net: Raumcon-Forum
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Impressum Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick Ausgabe 176 erscheint am 6. Januar 2013. TrekZone Network Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im
deutschsprachigen Raum. Copyrights Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Artikelübernahme Links Die Redaktion des TrekZone Networks ist für Aussagen und Inhalte gelinkter Seiten, die durch einen externen Link erreicht werden, nicht verantwortlich. Diese Inhalte sind keine Inhalte des TZN-Angebots. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen Seiten waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund ist das TZN nicht verantwortlich beziehungsweise haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen. Persönliche Daten Gemäß § 28, Absatz 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes wird die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken oder zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt. Ebenso garantiert das TrekZone Network, dass die für das Newsletter-Abonnement notwendigen E-Mail-Adressen im Sinne des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben werden. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Michael Müller. © 1998-2012 by TrekZone Network. Auflage: 3358 Exemplare. Made in Europe. |
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