Sie sind noch nicht Abonnent der "Incoming Message", möchten das monatliche TZN-Magazin aber in Zukunft immer am Monatsanfang kostenlos in Ihre Mailbox geliefert bekommen? − Hier haben Sie die Möglichkeit, die "Incoming Message" zu abonnieren.
 

TZN

incoming message

"In einem Teil des Weltraumes, in dem es kaum Regeln gibt, ist es wichtiger als je zuvor, an unseren eigenen festzuhalten. In einer Region, in der Allianzen nichts bedeuten, brauchen wir etwas Stabiles, auf das wir uns verlassen können. Und das haben wir: die Prinzipien und Ideale der Föderation. Und soweit es mich angeht, sind das die besten Alliierten, die wir haben."

Captain Janeway
 − in "Allianzen"

Dezember 2012

 

ISSN 1684-7385

Volume VI

Ausgabe 122 (#175)

 features

 

Ups and Downs

Die "Star Trek"-Comics

Von Marvel bis Wildstorm: Alles außer "Enterprise"

James Bond & Shinzon

John Logans Werke

Vergleich der Storys des "Nemesis"- und 007-Autors

"Der Hobbit": Es ist so weit

Kino-Guide Dezember

Die Suche nach dem "einen Ring" beginnt

 

Vorwort

Alle Jahre wieder ...


Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie diese Ausgabe vor sich haben, neigt sich das Jahr langsam dem Ende zu. Zeit, die letzten Monate einmal Revue passieren zu lassen und Pläne für die kommenden zu schmieden... Ob "Star Trek Into Darkness" den geplanten Starttermin am 16. Mai 2013 halten kann, bleibt abzuwarten. Die Erwartungen sind hoch, die Gerüchteküche brodelt − lassen wir uns überraschen. Für die "Star Trek"-Fans wird es − neben der FedCon − DAS Ereignis des Jahres sein. Doch nun möchte ich Sie gar nicht weiter von Ihren bestimmt noch zu tätigenden Weihnachtsvorbereitungen abhalten.

Ich wünsche Ihnen im Namen des TZNs schon mal ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und − natürlich − viel Spaß beim Lesen!

Melanie Brosowski
Chefredakteurin

 
   

Inhalt

Die ganze Ausgabe auf einen Blick

Die Zukunft liegt in den Sternen ...

Das "Star Trek"-Comic-Universum, Teil 4.

Die Ereignisse des Monats Dezember

Die zweite TNG-Staffel auf Blu-ray.

Was haben "Skyfall" und "Nemesis" gemeinsam?

Ein Ausflug in die Welten von John Logan.

"Die Welt geht nicht unter − weil meine Buchverträge bis 2015 gehen..."

Fantasy-Autor Markus Heitz über die Social-Media-Kanäle und seine aktuellen Projekte.

Ideales Weihnachtsgeschenk: "Die Schneekönigin"

Ein Hörspiel nach dem Märchen von Hans Christian Andersen.

"Vergiss den ganzen Quatsch, den du über Zeitreisen weißt!"

"Looper" unter der Lupe.

Abraham Lincoln jagt Vampire

Eine Filmkritik.

Nichts Neues aus der paranormalen Welt

Kritik zu "Paranormal Activity 4".

Das neue Wachowski-Werk

"Cloud Atlas": Literaturgerecht verfilmt?

Endlich: "Der Hobbit" feiert Premiere!

Kino-Guide Dezember.

Weichenstellung für Europas Raumfahrt

ESA-Konferenz in Neapel.

Impressum

Redaktion, Abonnement und Copyrights.

Wussten Sie, dass ...

... in der TOS-Folge "Meister der Sklaven" zum ersten und in der Serie zum letzten Mal eine Navigatorin auftritt? Erst in den "Star Trek"-Kinofilmen übernehmen mit Ilia und ihrer Nachfolgerin gleich zwei Frauen diese Position.

... der Abspann der Doppelepisode "Talos IV − Tabu" verlängert werden musste, damit alle Gaststars, auch aus den Szenen, die aus "Der Käfig" stammen, aufgeführt werden konnten?

... die Folge "Krieg der Computer" mit acht Personen die höchste Rate an mehrfach mitwirkenden Nebendarstellern darstellt?


^ nach oben

   
   

Die Zukunft liegt in den Sternen ...

Das "Star Trek"-Comic-Universum, Teil 4

Letztes Mal habe ich über die DC-Reihen berichtet ...

DC glaubte damals, den Zuschlag für DS9 zu erhalten. Überraschenderweise bekam jedoch der unabhängige Verlag Malibu Comics den Zuschlag 1993. Malibu galt als kleinerer Verlag, weil in der Zeit die einzigen großen beiden Verlage in NYC DC und Marvel waren. Allerdings wurde dem kleinen Verlag lediglich erlaubt, Geschichten aus dem DS9-Universum und solche Charaktere zu nutzen. DC und Malibu hatten jedoch einerseits ein Crossover, andererseits wurden ab und an doch TNG-Charaktere gezeigt (Locutus zwingenderweise, aber auch Ro Laren in Ausgabe 28). Es erschienen 32 reguläre Ausgaben sowie eine Nullnummer und die Ausgabe 1 in diversen Cover-Variationen. Eine Unsitte, die später auch IDW aufgreifen wird.

Es erschienen weiterhin ein Annual und diverse Specials und Miniserien. Hervorzuheben sind zwei Ausgaben, die jeweils von einem Schauspieler geschrieben worden sind: Aaron Eisenberg (Nog) und − Mark Lenard (Sarek!). Letzterer hat dann auch eine Art Fortsetzung zu "Balance of Terror" geschrieben. Zeichnungen und Art der Geschichten variierten in ihrer Qualität sowohl vom Zeichenstil als auch vom Erzählstil her. Sicherlich kann jedoch gesagt werden, dass Malibu eine ordentliche Arbeit hingelegt hat, da die Geschichten und die Atmosphäre überwiegend düsterer waren und somit zu den Episoden passten. Anfangs waren die Zeichnungen sogar besser als in den DC-Ausgaben.

Erwähnenswert sind die Cover 11, 12, 14 und 15. Die letzteren beiden ergaben ein Bild. Später wurde es etwas verwirrend, als man sich fragte, weshalb die Teile nicht ihr eigenes Heft erhalten haben. Die Ausgaben 29 und 30 haben nämlich jeweils einen halben Teil einer unabhängigen Story erhalten. Man hätte diese auch auf jeweils ein Heft aufteilen können. Ausgabe 31 war dann 48 Seiten stark. Beide spielten kurz vor "The Way of the Warrior". Fünf Seiten befassten sich dann mit den Hauptregierungen im "Star Trek"-Universum und die letzte Seite beinhaltete eine klingonische Übersetzung. Auf dem Cover sah Kor übrigens besser als Dax getroffen aus. Das letzte Heft umfasste ebenfalls 48 Seiten und hatte alle erschienenen Cover in einer Galerie aufgeführt. Man merkte, dass in der Serie viel Liebe zum Detail steckte und mich hätte interessiert, wohin sich die Reihe noch entwickelt hätte. Leider werden wir das nie erfahren. In GB hat sich kurzweilig Boxtree der Reihe angenommen, hier in Deutschland war die Serie eher kurzlebig und kam auf sage und schreibe vier Hefte und endete mal wieder in einem nie aufgelösten Cliffhanger. Das angekündigte fünfte Heft ist nie erschienen. Später hat der Carlsen Verlag zumindest das Crossover nach Deutschland geholt.

1995, als Malibu glaubte, auch "Voyager" zu veröffentlichen und hier und da schon darauf hinarbeitete und teilweise Kurzgeschichten mit "Voyager"-Charakteren (Ausgabe 18) herausbrachte, machte Paramount den Laden zu. Sprich, ihre Verträge endeten ... nicht nur mit Malibu, sondern auch mit DC, wie letztes Mal gesehen. Aufgrund des Endes − aber auch des Laufens innerhalb einer TV-Serie − gab es in den ersten vier Staffeln, die berücksichtigt werden konnten, einige Widersprüchlichkeiten. Marvel hat daraufhin Malibu geschluckt. Und letzten Endes hat auch Marvel wieder unter dem Label Paramount Comics weiter "Star Trek"-Comics veröffentlicht. Da die Verträge Paramount/DC ausgelaufen waren, konnte man TOS und TNG unter Vertrag nehmen.

Marvel, die Zweite

Innerhalb der ersten Reihe von Marvel fühlte sich überhaupt nichts richtig an, es kam kein Trek-Feeling auf.
 
 

Marvel veröffentlichte gleich mehrere reguläre Reihen, was das Herz eines jeden "Star Trek"-Fans erfreute.


Der Grund hierfür liegt mal wieder in Restriktionen seitens Paramount. Marvel durfte nach Veröffentlichung der Filmadaption zum ersten Kinofilm lediglich Material und Charaktere nutzen, die auf dem ersten Film basierten und es wurde untersagt, TOS-Charaktere und Elemente in die Handlung einzubringen. Dass dabei dann an Zwergen, Kobolden und Elfen nicht gespart wurde, liegt leider auf der Hand. Ab 1996 ging es dann los. Marvel veröffentlichte gleich mehrere reguläre Reihen, was das Herz eines jeden "Star Trek"-Fans erfreute. Allerdings waren die Qualitäten durch die Bank unterschiedlich und je nach Erfolg blieben die Serien mal kürzer, mal länger: "Voyager" (15 Ausgaben und eine Miniserie, meines Erachtens für die ersten Ausgaben ziemlich massentaugliche und lieblose Zeichnungen), DS9 (15 Ausgaben), TOS/TNG als Unlimited (10 Ausgaben). Die "Untold Voyages" kamen sogar nur auf fünf Ausgaben. Jede Ausgabe spielte etwa ein Jahr nach der vorherigen Ausgabe. Besondere Aufmerksamkeit verlangten jedoch "Early Voyages" (17 Ausgaben mit für die Fans brutalen Cliffhanger, sodass sie nie erfahren würden, wie es weitergeht, da es sich um die letzte Ausgabe handeln würde. Sauerei!) und "Starfleet Academy" (19 Ausgaben), die beides eigenständige Reihen mit eigenständigen Charakteren waren. "Early Voyages" war daher mein persönlicher Favorit, da er erstmalig die Geschichten um Captain Pike nachzeichneten, die sich nicht nur um "The Cage" drehten!

Gleich danach kam zu meiner Überraschung auch die "Starfleet Academy", die ich zunächst nur müde belächelte. Ausgabe 18 war sogar in Englisch und Klingonisch erhältlich! Beide Reihen hatten ein ausgezeichnetes Artwork. Witzigerweise waren beide Reihen auch die langlebigsten. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, gab es ein ultimatives Crossover im 24. Jahrhundert, das auch das 23. Jahrhundert mit umspannte: der Telepathiekrieg. Marvel brachte dann auch einige Bände, mit denen man jetzt nicht so unbedingt gerechnet hatte, u. a. eine Adaption zu "First Contact" und zwei Crossover zu "X-Men" (TOS und TNG). Keine der Comicreihen hatte einen deutschen Verlag gefunden. Viele Fans glauben, dass die Flut von Comicheften das Ende einläutete.

Wildstorm − ein kurzes Intermezzo

2000/2001 ging es dann in die nächste Runde. Wildstorm Comics (der Verlag stellte sein Geschäftsleben Ende 2010 ein) als ein Label von DC hatte die Rechte inne. Offenbar wollte man aus Fehlern lernen und keine regulären Reihen mehr fahren. Dieses System wird noch heute beibehalten − beim derzeitigen IDW-Verlag. So hielt sich Wildstorm an One Shots (TOS, TNG, DS9, VOY) und Miniserien sowie Graphic Novel, die je nach Ausgabe als Heft, Prestigeformat oder sogar als Hardcover erschienen. Erwähnenswert hieran sind zwei Dinge. Unter dem deutschen Dino-Label erschienen alle Ausgaben auf Deutsch! Weiterhin widmete der Verlag als Novum erstmalig einer Romanreihe einen Comic. Es sollte nicht der letzte "New Frontier"-Band werden. Robin Leflers Mutter war hier jedoch nur immer von hinten oder in Ausschnitten zu sehen. Dies konnte dann doch leider nicht das Ende von Wildstorm Comics verhindern. Es war seltsam, weil "Enterprise" gerade zu der Zeit, 2001, erschien.

IDW − die Gegenwart

 
 

Es ist leider auch so, dass bis heute, obwohl "Enterprise" letztes Jahr sein 10-jähriges Jubiläum hatte(!), kein einziges Heft zur Reihe erschienen ist.


IDW ist der derzeitige Verlag, der (noch) die Comics produziert. Eine Auswahl hierzu ist auch in Deutschland bei Cross Cult erschienen, die auch die Romane zu den Serien veröffentlichen. CC musste jedoch schmerzlich feststellen, dass die Comics sich hierzulande nicht so gut verkaufen. Nach anfänglichen Besonderheiten als Softcover und Hardcoverausgaben wurde ein Band, der angekündigt war überhaupt nicht mehr aufgelegt. Derzeit werden nur die Softcoverversionen der Ongoing-Missions aufgelegt. Band 1 ist erschienen, Band 2 in Vorbereitung. IDW macht es wie der Wildstorm-Verlag. Bis auf die Ongoing-Missions, die im Reboot-Universum von Abrams spielen, gibt es keine einzige reguläre Reihe. Dies hat Vor- und Nachteile. Vorteile hat es, weil es Abwechslung bringt. Nachteile, weil man die Übersicht verliert, welche Ausgaben es überhaupt gibt, da alle unnummeriert sind bis auf die internen Mehrteiler! Wenn ich mich nicht verzählt habe, gibt es bislang − ohne die beiden aktuellen Reihen mitgezählt − über 120 Ausgaben. Man ist also auf dem guten Weg, den DC-Rekord einzuholen, doch dieser hatte − nehmen wir nur mal die beiden regulären Reihen der 2nd-Reihen − bereits um die 160 Ausgaben − Miniserien und Specials nicht mitgezählt.

Bislang war IDW recht TOS-lastig, bringt aber auch viele TNG-Titel raus. Ein einziger DS9-Beitrag war dabei. "Voyager" ist selbst noch nicht aufgetaucht, hat aber im TNG-Titel-Hive einen Gastauftritt. Außerdem werden auch Grenzgebiete erforscht, die verschiedenen Captains oder Aliens, alternative Realitäten und auch Ausrutscher wie das Infestation-Zombietrektakel und die Legion of Super-Heroes oder wie jetzt ein "Dr. Who"-Crossover. Besonderes Hauptaugenmerk legte man auf die neue Reboot-Reihe, die aufgrund des Filmerfolges von 2009 nicht nur dessen Adaption auflegte, sondern auch mangels selbsterklärender Handlung des Films auch die Vor- und Zwischengeschichte des Antagonisten, der im Film ja kaum eine hatte. Erwähnenswert ist, dass IDW es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Filmlücken der Adaptionen zu schließen, da erstmalig die "Star Trek II"-Adaption erschienen war und auch um Khan eine Minireihe erhältlich war. Außerdem veröffentlicht der Verlag hin und wieder Sonder- und Sammelbände, die nicht nur eigene, sondern auch Fremdpublikationen in Sachen Trek hatte, so ist die "Early Voyages" in einem Band vertreten und auch die erste Marvel-Reihe kann man über den Omnibus komplett beziehen. Jüngst wurde angekündigt, dass auch der neue Kinofilm eine Vorgeschichte erhält.

Es ist leider auch so, dass bis heute, obwohl "Enterprise" letztes Jahr sein zehnjähriges Jubiläum hatte(!), kein einziges Heft zur Reihe erschienen ist. Ab und an kann man bei IDW bei Rückblenden hier und da ein NX-Schiff sehen. Das wars dann aber auch. Ich hoffe ja immer noch − als Werbeaktion vielleicht −, da nächstes Jahr die "Enterprise"-Blu-rays aufgelegt werden, dass sich IDW um einen Comic erbarmt, der Captain Archer und Co. gewidmet ist.

Was auch immer die Zukunft für diese Filmreihe noch in petto hat. Seitdem sie besteht, gibt es mal kürzere, mal längere comiclose Zeiten. Und sicherlich wird IDW auch nicht der letzte Verlag bleiben, der die Hefte irgendwann wieder einstellt und es wird dann wieder einen geben, der weiter macht auf die ein oder andere Art. Die Zukunft liegt in den Sternen...

Trek-Comics

Und weiter geht es mit der "Star Trek"-Comicreihen-Betrachtung von Christian Freitag.


 

^ nach oben

 
   

Die Ereignisse des Monats

Dezember 2012

Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick, zusammengestellt von Henning Koonert.

Trek-Kalender

 
 

Montag

 

Dienstag

 

Mittwoch

 

Donnerstag

 

Freitag

 

Samstag

 

Sonntag

 
 
                       01.Dezember    02.Dezember  
                         
   03.Dezember    04.Dezember    05.Dezember    06.Dezember    07.Dezember    08.Dezember    09.Dezember  
     

Sachbuch
Christian Humberg, Andrea Bottlinger
"Sorge dich nicht, beame!"
Bestellen

 

Blu-ray
"Star Trek: The Next Generation" Staffel 2
Bestellen

 

Roman
Keith R. A. DeCandido
"Die Welten von Deep Space Nine V: Ferenginar"
Bestellen

   

Geburtstag
Michael Dorn (Worf)

 
   10.Dezember    11.Dezember    12.Dezember    13.Dezember    14.Dezember    15.Dezember    16.Dezember  
       

Geburtstag
Christopher Plummer (General Chang)

   

Geburtstag
Garrett Wang (Harry Kim)

   
   17.Dezember    18.Dezember    19.Dezember    20.Dezember    21.Dezember    22.Dezember    23.Dezember  
       

Blu-ray
"Star Trek: The Next Generation" Staffel 2 − Collector's Edition
Bestellen

Geburtstag
Nicole de Boer (Ezri Dax)

 

Roman
Michael Jan Friedman
"Doppelhelix 6: Die oberste Tugend"
Bestellen

     
   24.Dezember    25.Dezember    26.Dezember    27.Dezember    28.Dezember    29.Dezember    30.Dezember  
   

Comic
Thomas Warkentin u.a.
"Star Trek: The Newspaper Strip Vol. 1"
Bestellen

Geburtstag
Rick Berman

 

Roman
David Mack
"Cold Euqations 3: The Body Electric"
Bestellen

   

Geburtstag
Nichelle Nichols (Uhura)

     
   31.Dezember                          
                           
 


 

^ nach oben

 
   

Was haben "Skyfall" und "Nemesis" gemeinsam?

Ein Ausflug in die Welten von John Logan

Man muss ja nicht gleich jeden Film mit "Star Trek" vergleichen, aber wenn der Drehbuchautor unter anderen John Logan heißt und sowohl für "Nemesis" als auch für "Skyfall" das Drehbuch (mit)geschrieben hat, dann drängt sich der Vergleich einem auf. Zugegebenermaßen klingt es zunächst weit hergeholt und auch Bond hat einen anderen Stellenwert, wenn man allerdings mal genauer hinschaut, ist doch ein Grundgerüst bei beiden erkennbar.

Data erklärt es bereits in "Nemesis": Shinzon hatte schlimme Erfahrungen gemacht, wie Picard auch, doch anders als Picard ist er nur die Summe seiner Teile. Er konnte sich nicht weiterentwickeln. Er ist jedoch ein gefährlicher Gegner, da er Picard ebenbürtig ist. Schließlich ist er sein jüngeres Ich.

Jetzt schauen wir uns mal Skyfall an: Wir haben Bond und wir haben Silva. Beides sind Top-Agenten − gewesen. Bond ist zu Beginn des Films einfach nur ein Wrack, eigentlich dienstuntauglich. Silva hingegen ist der fiese Antagonist. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass Silva ebenfalls ein Agent von M war, und weil ihm Leid zugefügt wurde, kann er so wie Shinzon nicht über seinen Schatten springen. Er ist lediglich die Summe der ihm zugefügten Teile. Er kann sich nicht verändern. Dabei ist er umso gefährlicher, weil er Bond ebenbürtig ist, ja er ist ihm sogar immer einen Schritt voraus − bis zum Ende, das leidlicherweise in der "TV Movie" schon verraten wurde!

 
 

Das Grundgerüst ist bei "Nemesis" und "Skyfall" also dasselbe. Nur fällt es kaum auf.


Nichtsdestotrotz oder gerade deshalb ist der Film meines Erachtens so gut. Ich mochte Craig nicht als Bond. Obwohl hochgelobt, waren die ersten beiden Filme mit ihm eine Katastrophe. Hier wurde er einem jedoch ungleich sympathischer. Von M verraten und verkauft, zum Abschuss freigegeben − gleich zu Beginn wandelt er sich vom Top-Agenten in ein alternden, drogenabhängigen Säufer. Das Alter ist auch wie in "Star Trek Nemesis" hier ein Thema. Sowohl M als auch Bond sind in ihren besten Zeiten gewesen. Wackelnde Hände beim Schießen, fehlende Konstitution. Bond ist nicht mehr Bond. Er ist gebrochen, zerbrechlich, ein Wrack. Ein letztes Mal um Ms Willen möchte er dann doch zur Hochform auflaufen. Und das merkt man dem Film auch an. Viele Schauplätze sind gut, doch die kleinen Dinge bewirken erst Großes. Man erfährt etwas mehr von Bonds Vergangenheit, weshalb und wie er Agent wurde. Man erfährt auch mehr von Ms Vergangenheit. Erst in Bonds Heimat, Schottland, kommt es zum großen Showdown. Ungeachtet aller Explosionen ist dies ein Film mit äußerst leisen Tönen und starken Charaktermomenten. Und vor allem ist es ein Film mit Wiedererkennungswert und vielen Anspielungen auf die gute alte Bond-Zeit. Man merkt, dass Bond erwachsen geworden ist und reifer. Ob der nächste Bond-Film all diese guten Charakterbeziehungen halten kann, wird die Zeit zeigen ...

Besides "Star Trek"

Lassen Sie uns heute mal über den Sci-Fi-Tellerrand schauen. Ein Blick auf die Arbeiten des (Co-)Autors von "Nemesis" und "Skyfall" − von Christian Freitag.


 

^ nach oben

 
   

"Vergiss den ganzen Quatsch, den du über Zeitreisen weißt!"

"Looper" unter der Lupe

Im Jahr 2077 nutzt die Mafia die Möglichkeit, per Zeitreise unliebsame Personen in die Vergangenheit zu schicken, um sie dort von den Auftragskillern, so genannten Looper, eliminieren und ihre Leichen sauber verschwinden zu lassen. Einer ihrer besten Mitarbeiter ist Joe Simmons. Er arbeitet im Jahr 2035 für das Syndikat und liebt seinen gut bezahlten Job und sein von Blut, Alkohol und Drogen triefendes Leben.

Eines Tages erhält Joe jedoch einen ganz besonderen Auftrag. Er soll sein gealtertes zukünftiges Ich töten. Doch sein altes Ego kennt sämtliche Tricks und hegt gänzlich andere Pläne. Ihm geht es nur darum, den Mord an seiner Frau zu verhindern, lange bevor dieser begangen wird. Um dies zu erreichen, muss ein Kind getötet werden. Ein Kind, welches zum nächsten Adolf Hitler werden könnte. Oder vielleicht zum Albert Schweitzer seiner Generation?

Kritik

"Vergiss den ganzen Quatsch, den du über Zeitreisen weißt, das ist total unwichtig. Würden wir wirklich damit anfangen, legen wir am Ende Diagramme mit Streichhölzern. Vergiss es einfach." − Joe Simmons.

Regisseur Rian Johnson hat bereits in seinen ersten beiden Filmen "Brick" und "The Brothers Bloom" bewiesen, dass er seine Werke gerne mit dem Deckmantel klassischer Genreformen tarnt, um die Erwartungen des Zuschauers zu konterkarieren. "Looper" ist ein vortreffliches Beispiel für ein intelligentes (wenn auch nicht immer ganz logisches) Science-Fiction-Werk, bei welchem man sein Hirn für einmal nicht an der Kinokasse abgeben sollte. Stimmungsvoll, knallhart und ziemlich fies.

 
 

Wenn man bedenkt, wie bescheiden das Budget des Films ausfiel, ist es doch bemerkenswert, wie viel Johnson daraus gemacht hat.


Obschon das bei solchen Filmen übliche Zeitreiseproblem elegant humoristisch verbalisiert wird, ist es natürlich die größte, jedoch auch einzige wirkliche Schwäche des Films. Darüber zu diskutieren ist so müßig wie das Schwadronieren, ob erst das Ei oder das Huhn existierte. Die Zeitreise-Thematik in diesem Film ist lediglich ein Stilmittel, ein Teil dieses Looper-Universums, welches man hinnehmen muss. Sie wird nicht erklärt, weil hierzu keine Notwendigkeit besteht. Genauso wenig wie der Antrieb eines Raumschiffs in einer Space Opera erklärt werden muss. Primär geht es bei "Looper" um die dynamischen Figuren, ihren Lebensweg, um all die Fragen, was uns Menschen ausmacht und schlussendlich darum, was wir bereit sind zu opfern.

Das Erzähltempo ist gemächlich. Regisseur Johnson lässt sich Zeit, ehe er seine beiden charismatischen Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt ("The Dark Knight Rises") und Bruce Willis ("Die Hard") aufeinander prallen lässt, nur um sie gleich darauf wieder zu trennen. Es gibt immer mal wieder ein paar kleinere Actionszenen, aber dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es hier mit einem Charakterstück zu tun haben, welches jedoch durchaus packend und überaus interessant gestaltet ist. Auch die gar nicht so ferne Zukunft wird originell und realistisch präsentiert und besitzt einen ganz eigenwilligen Look, den die Produzenten des Films "Retro Future" nennen. Wenn man bedenkt, wie bescheiden das Budget des Films ausfiel, ist es doch bemerkenswert, wie viel Johnson daraus gemacht hat. Womit netterweise wieder einmal bewiesen wäre, dass ein guter Science-Fiction-Streifen eben keine zig Millionen in die Effekte stecken muss, um zu gefallen.

Fazit
Nicht ganz so kopflastig und visuell ansprechend wie Christopher Nolans "Inception", aber eine ähnlich positive Überraschung im nicht sonderlich originellen Genre-Kinojahr 2012. Und wer Bruce Willis wieder einmal in einer coolen Rolle erleben möchte, ist mit "Looper" ohnehin gut bedient.

SF-Zone

Ein Film, zwei Meinungen. Wir hatten bereits in der letzten Ausgabe eine Kritik zu "Looper". Hier lesen Sie die Meinung unseres Redakteurs Randolph Sutter zu dem Film.


 

^ nach oben

   
   

"Die Welt geht nicht unter − weil meine Buchverträge bis 2015 gehen..."

Fantasy-Autor Markus Heitz über die Social-Media-Kanäle und seine aktuellen Projekte

Auf der RingCon 2012 in Bonn war der Autor Markus Heitz zu Gast. Nach seiner Lesung und Signierstunde nahm er sich für TZN-Redakteurin Sara Hoeft Zeit.


TrekZone Network: Vielen Dank erst einmal für dieses spontane Interview.

Markus Heitz: Ja, gerne!

TZN: Erste Frage: Wie sind Sie eigentlich zum Schreiben gekommen? Gab es irgendwelche Vorbilder, die Sie inspiriert haben, wegen denen Sie angefangen haben, zu schreiben? Oder wie hatte es sich für Sie entwickelt?

Markus Heitz: Also es gab jetzt kein traumatisches Erlebnis im Sinne von "Das muss ich jetzt irgendwie verarbeiten, indem ich Geschichten schreibe". Nein, so war es nicht. Ich hatte einfach viel gelesen früher. Es gab keinen ersichtlichen Grund. Ich habe einfach angefangen, Geschichten selber zu schreiben, einfach, weil ich auch Lust hatte, Geschichten zu erzählen. Wie gesagt, ich hatte keinen Unfall oder so gehabt. Es hat mir einfach Spaß gemacht, sie mir einfach auszudenken. Und das ist der Antrieb.

TZN: Und wie sieht es mit Vorbildern aus?

Markus Heitz: Nein, keine Vorbilder. Nee. Am Anfang probiert man einfach aus. Da gab es die Stephen-King-Phase, wo ich versucht habe, wie er zu schreiben. Da hat man die "Drei-Fragezeichen"-Phase − also vorher schon gehabt, sozusagen −, in der man sich Kriminalfälle ausdenkt und so etwas. Aber im Sinne von "Schreiben wie..." wollte ich nicht. Denn das macht keinen Sinn. Es gibt sie ja schon. Da muss ich nicht noch mal schreiben wie King oder Doyle oder sonst irgendjemand ... oder Tolkien − um den Chef zu nennen, sozusagen. Das gibt es ja alles schon. Durch Rumprobieren und Ausprobieren findet man dann zum eigenen Stil.

TZN: Wie sind Sie an Ihre erste Veröffentlichung gekommen?

 
 

"Ich habe alles falsch gemacht, was man falsch machen kann."


Markus Heitz: Also, ich habe es eingeschickt. Das klingt jetzt trivial, aber so einfach war das. Die erste Geschichte, den ersten Roman habe ich just for fun geschrieben, weil ich nach ganz vielen Kurzgeschichten wissen wollte, kriege ich das hin. Also kann ich einen Roman im Griff halten, weil es eine andere Herangehensweise ist. Ich habe das ausprobiert, fand, dass es geklappt hat und habe es Freunden zu lesen gegeben. Und die Freunde sagen ja immer: "Hey super, schick mal ein!" Das habe ich dann auch gemacht, an vier Verlage. Ich habe alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Ich habe den kompletten Roman eingeschickt, in 10er-Schrift. Kein Rand! So etwas wird normalerweise direkt eliminiert, weil es nicht den Standardvorgaben entspricht, die man erfüllen muss, wenn man ein Manuskript einschickt. Das sind: 30 Zeilen mit 60 Zeichen Anschlag. So. Normalerweise landet alles andere direkt in Ablage P. Ich kam aber an Lektoren, die gnädig und gütig waren. Von vier Verlagen waren es zwei − von denen habe ich nie wieder etwas gehört. Und die anderen beiden haben es genommen. Also konnte ich es mir damals aussuchen, zu wem ich gehen wollte.

Man muss aber auch dazu sagen, dass es damals zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Im Jahr 2000 war es. Da haben deutsche Verlage deutschen Autoren eine Chance gegeben. Das war vorher nicht so der Fall in Sachen Fantasy. Da hat man viel aus England und aus Amerika eingekauft und hat Übersetzungen machen lassen. Just in diesem Jahr 2000 setzte ein Umdenken ein. Es gibt heute ja auch ganz viele deutsche Fantasy-Autoren, die vorher auch schon da waren. Also ich lass Kollege Hohlbein außen vor, denn er ist ja schon seit 20, 30 Jahren beschäftigt. Aber Bernhard Hennen, meine Wenigkeit, Christoph Hardebusch − wir bekamen plötzlich alle eine Chance, wie es so schön heißt, weil es genau der richtige Zeitpunkt war. Aber um das zu Ende zu bringen: Es soll niemanden heute abschrecken, seine Romane zu schreiben und trotzdem einzuschicken. Also das ist wichtig! Einfach machen!

TZN: Wie wichtig finden Sie Social-Media-Kanäle, um die Bücher oder auch sich selbst als Autor zu vermarkten? Ich habe bereits gesehen: Sie selbst haben eine eigene Facebook-Seite. Wie wichtig finden Sie das?

Markus Heitz: Es ist − so wie es so schön heißt − eine flankierende Maßnahme. Meine Homepage gibt es schon ewig, sozusagen seit ich angefangen habe zu schreiben. Auf Facebook bin ich jetzt zwei Jahre oder so, einfach weil ich als Werbung daran einfach nicht vorbei komme. Wie stark das Ganze zu bewerten ist, weiß ich gar nicht genau. Ich finde es aber sehr lustig: Wenn ich beispielsweise einen Post mache "Hier ist eine neue Leseprobe aus dem nächsten Band online", kommt dann so 15 Mal "Gefällt mir" und 20 Kommentare. Und ich neige dazu, meine Frisur abwechselnd mal so und mal so zu machen. Weil alle gesagt haben, die Frisur vorher war ein wenig merkwürdig − was mir egal war, aber ... − dann habe ich aus Protest die aktuelle gepostet. Daraufhin kamen dann 120 "Gefällt mir" und 80 Kommentare. Dann dachte ich mir "Hey ...SO funktioniert es!" Also poste ich gar nicht mehr so viel von den Romanen, sondern "Ich habe meine Frisur geändert" oder so etwas. Es ist lustig. Also man sieht: "Social Network" im wahrsten Sinne. Es geht um Privates wie Frisuren. Das ist auch für einen Autor irritierend, aber auch spannend. Aber ich finde, es ist ein gutes Medium, ein gutes Mittel, um viele Menschen zu erreichen.

TZN: Manche Autoren nehmen für die Inspiration ihrer Figuren gerne aus dem Bekanntenkreis...

Markus Heitz: Nein, ich will nicht verklagt werden. Ne, ne... heutzutage, wo Prozesse geführt werden, wegen "Ich habe mich in dem Buch wiedererkannt" − "Da geht es um Zwerge!" − "Ich habe mich trotzdem in Ihrem Buch wiedererkannt." Nein!

TZN: Welche neuen Projekte haben Sie?

 
 

"Im Herbst 2013 kommt der nächste Thriller mit ganz, ganz wenigen fantastischen Elementen."


Markus Heitz: Gehen wir sie mal durch: Wir haben das Jahr 2012 und die Welt geht wahrscheinlich nicht unter, weil meine Buchverträge bis mindestens 2015 gehen. Das sehe ich gar nicht ein. Und an der Stelle einen Hinweis, den ich schon mal gegeben habe: Der Christliche Kalender endet jedes Jahr am 31.12. und an Silvester habe ich noch nicht erlebt, dass jemand auf die Straße rennt und schreit: "Wir werden alle sterben, der Kalender ist zu Ende. Nur weil die Maja aufgehört haben, weiterzuzählen..." What a *Peep* − das "Peep" war ich.

Deswegen geht es auch hinterher weiter. Im Jahr 2013 stehen an: Im Frühjahr − März/April/Mai, das entscheidet der Verlag − kommt der zweite Band von "Collector". Im Herbst 2013 kommt der nächste Thriller mit ganz, ganz wenigen fantastischen Elementen. Konstantin Korff aus "Oneiros" wird eine Rolle spielen − aber keine Hauptrolle. Im Januar 2014 kommt der vierte Teil der Albae. Was ich nach den Albae mache in Sachen Fantasy, muss ich noch schwer in mich gehen und lauschen, wer als Erstes ins Ziel will. Entweder "Die Zwerge 5" oder ein dritter Band in Sachen "Mächte des Feuers/Drachenkaiser", also 20er-Jahre und Drachen. Zwischendurch gucke ich mal − ohne dass eine Garantie für die Umsetzung gegeben wird − eine kleine Anthologie in Sachen Albae aus verschiedenen Alben-Schicksalen, auf die ich in den Romanen keine Rücksicht genommen habe. Und eine kleine Novelle über Tungdil, was er in der schwarzen Schlucht erlebt hat mit Blick auf das Album von "Blind Guardian", welches thematisch genau da einhaken wird.

Lesen Sie in der nächsten Ausgabe die Fortsetzung des Interviews mit Markus Heitz.

SF-Zone

Sara Hoeft im Gespräch mit Markus Heitz.


 

^ nach oben

 
   

Ideales Weihnachtsgeschenk: "Die Schneekönigin"

Ein Hörspiel nach dem Märchen von Hans Christian Andersen

Wer kennt es nicht, das schöne Märchen von der Schneekönigin? Allen, an denen die Geschichte in Kindertagen vorbeigegangen ist, lege ich diese Hörspielfassung ganz besonders ans Herz.

Die Kinder Kay und Gerda sind beste Freunde. Plötzlich spürt Kay einen Stich im Herzen und hat diesen bald darauf schon wieder vergessen. Er weiß nicht, dass es sich um einen Splitter des bösen Zauberspiegels handelt. Der Spiegel, einst vom Teufel gefertigt, zerbarst aufgrund der Leichtsinnigkeit seiner Diener. Wer einen Splitter ins Auge oder ins Herz bekommt, der ist dazu verdammt, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Es kommt, wie es kommen muss. Kay verändert sich. Er wird gehässig, ungerecht und geht seine eigenen Wege. Auf diesen Moment hat die Schneekönigin, die ebenso gefühlskalt wie Kay ist, nur gewartet. Kurzerhand entführt sie den Jungen und nimmt ihn in ihren Palast aus Eismit. Gerda ist zu Tode betrübt, als Kay nicht mehr nach Hause zurückkehrt. Sie weigert sich den Unkenrufen ihrer Großmutter Glauben zu schenken und beginnt die abenteuerliche Suche, bei der sie manches Mal ihr Leben riskiert.

Die große Besetzungsliste wartet mit vielen bekannten Stimmen aus dem Fernsehen auf. Die Schneekönigin wird hervorragend von Susanne Uhlen gesprochen. Gerdas Stimme dürften die meisten Fantasy-Begeisterten kennen, denn Paulina Rümmelein spricht Arya Stark in "Game of Thrones". Hinter dem knurrigen Teufel steckt Tommi Piper und der Sprecher von Kay, Malte Wetzel, wurde bekannt durch "Milo und Mars" (als Milo). Erzählt wird die Geschichte von Christian Wolff ("SOKO 5113"). Insgesamt wirken 30 Sprecher an dem Stück mit.

Auf dem Klappentext steht, dass die Musik Tschaikowskis als Sounduntermalung genutzt wurde. An manchen Stellen passt sie nicht, finde ich. Mich hat klassische Musik noch nie hinter dem Ofen hervor geholt. Aber dies schmälerte zum Glück den Hörgenuss nur minimal.

Auf dem Cover ist die Schneekönigin abgebildet − und zwar so, wie ich sie mir als Kind immer vorgestellt habe. Eine Frau mit langen weißen Haaren. Neben ihr kauert im Schnee ein durchgefrorener Junge. Gezeichnet wurde das Cover von Firuz Askin.

Fazit: Wow! Kaufen!!!

Vielen Dank an Titania Medien für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Weiterführende Links

  • Amazon.de: Jetzt bestellen
    Titania Special, Folge 8: "Die Schneekönigin" (Audiobook)

  • SF-Zone

    Lassen Sie unter dem Weihnachtsbaum Kindheitserinnerungen aufsteigen. Vielleicht mit dem Hörspiel "Die Schneekönigin"? Eine Rezension von Christiane Gref.


     

    ^ nach oben

     
       

    Abraham Lincoln jagt Vampire

    Eine Filmkritik

    Da dachte man, das Vampirthema wäre im wahrsten Sinne des Wortes ausgelutscht − und dann kommt so etwas in die Kinos. Zwischen all den Horrorschockern und Teeniefilmchen wirkt ein fiktiver Historienfilm allerdings direkt originell. Obgleich der auf einer Romanvorlage basierende "Abraham Lincoln − Vampirjäger" einem Comic zur "The Lost Boys"-Trilogie ähnelt, in dem die Gründungsväter der USA ebenfalls als Vampirjäger dargestellt werden, ist der Stoff im Filmbusiness noch neu und unverbraucht.

    Natürlich muss man zuallererst ausblenden, dass die Story absolut an den Haaren herbeigezogen und historisch nicht korrekt ist. Auf der anderen Seite ist es jedoch schon fast wieder spannend zu verfolgen, wie historische Ereignisse in den Vampirkontext einbezogen werden. Wenn man also über die Umdeutung von Lincolns Leben hinwegsieht, erhält man einen durchaus unterhaltsamen Streifen, der ohnehin keinerlei Wahrheitsanspruch erhebt.

    Eigentlich hat der Film alles, was man für gutes Popkornkino benötigt: genügend Action, Spannung, Atmosphäre und sogar ein wenig Drama. Die Story ist zwar nicht übermäßig intelligent, aber immerhin gut strukturiert. Lincoln (Benjamin Walker) wächst gleichermaßen als Vampirjäger und Politiker, wobei die B-Handlung sich am Rande mit dem Thema Rassismus auseinander setzt. Anfangs ist der junge Abraham noch etwas tollpatschig, entwickelt sich schließlich jedoch zu einem verantwortungsvollen Politiker, der in der Lage ist, schwierige Entscheidungen zu treffen.

     
     

    Holzpflöcke haben ausgedient und Sonnenlicht scheint keinerlei Effekt auf die Blutsauger zu haben.


    Einer der eindrucksvollsten Momente ist dabei die Sterbeszene seines Sohnes, in der er vor die Wahl gestellt wird, ihn als Vampir weiterleben oder sterben zu lassen. Gegen den Protest seiner Frau entscheidet er sich für den endgültigen Tod des Jungen, da ein Leben als Vampir die schlimmere Bürde wäre. Denn obwohl es auch freundliche Vampire wie Lincolns Mentor Henry (Dominic Cooper) gibt, müssen sich diese dennoch von Blut ernähren.

    Von solchen Momenten abgesehen, ist der weitere Handlungsverlauf natürlich etwas dünn und die Action teilweise stark überzogen. Wenn beispielsweise eine Eisenbahn versucht, einer brennenden Brücke, die überdies am Zusammenstürzen ist, zu entkommen, muss man kein Physiker sein, um sich auszurechnen, wie eine solche Szene in der Realität abgelaufen wäre. Wie bereits angedeutet, ist Realismus keine Stärke dieses Films.

    Dafür ist dieses Werk jedoch äußerst kreativ, wenn es darum geht, Vampire dem Jenseits zu überantworten. Holzpflöcke haben ausgedient und Sonnenlicht scheint keinerlei Effekt auf die Blutsauger zu haben. Dafür löst Silber eine tödliche, allergische Reaktion aus. Es liegt daher nahe, diese Art von Gegner mit einer versilberten Axt in Stücke zu hacken, die zudem über eine eingebaute Flinte verfügt, die Silberkugeln verschießt. Eine solche Waffe gegen Vampire gab es bisher noch nicht und auch sonst sind die Filmemacher sehr originell im Töten von Vampiren. Ob sie nun mit einem Regalbrett geköpft oder im Schmiedefeuer flambiert werden, es wird nie langweilig.

    Fazit
    Abraham Lincoln als Vampirjäger fügt dem Genre auf jeden Fall eine neue Facette hinzu. Diese schwankt von originellen Einfällen bis hin zu hanebüchenen Ausbrüchen. Der Streifen ist sicherlich kein intellektuelles Meisterwerk, aber immerhin gutes Popkornkino. Wer bereit ist, über ein paar Schwächen und den fiktiven Plot hinweg zu sehen, wird mit "Abraham Lincoln − Vampirjäger" sicherlich einen unterhaltsamen Abend verbringen.

    Weiterführende Links

  • YouTube.com
    Der Trailer zum Film.

  • SF-Zone

    "Abraham Lincoln − Vampirjäger" − der neue Vampirfilm im Kino. Eine Kritik von Shinzon Darhel.


     

    ^ nach oben

     
       

    Nichts Neues aus der paranormalen Welt

    Kritik zu "Paranormal Activity 4"

    "Paranormal Activity" geht in die nunmehr vierte Runde und wartet mit nicht wirklich neuen Schockeffekten auf. Man merkt, dass dem Thema langsam die Puste ausgeht und obendrein rückt der hochgradig okkulte Kern des Ganzen immer mehr in den Mittelpunkt.

    Die ersten beiden Teile der Reihe waren noch unverbraucht und relativ harmlos, wenn man einmal davon absieht, dass die Protagonisten von einem Dämon heimgesucht werden. Das mag zwar ziemlich gruselig sein, aber außer einem Hexenbrett gibt es in Teil 1 kaum okkulte Symbole zu sehen. Nachdem der Dämon am Ende von Katie Besitz ergreift und ihren Freund Micah abmurkst, macht er in Teil 2 Jagd auf die Familie von Katies Schwester Kristi und entführt schlussendlich deren Sohn Hunter.

    In Teil 3, der die Vorgeschichte der beiden Schwestern erzählt, wurde es dann so richtig extrem. Anfangs werden die beiden von dem Dämon Toby heimgesucht, woraufhin ihre Familie zu ihrer Großmutter Lois flüchtet. Dort stellt sich heraus, dass ihre Omi mütterlicherseits einem geheimen Hexenzirkel angehört, der so gar nicht von der weltlichen Erziehung der beiden Mädchen begeistert ist. Kurzerhand werden die Eltern ermordet und die beiden Schwestern in den Zirkel aufgenommen. Katie wird dabei zum Gefäß des Dämons auserkoren.

    Was dem Kinopublikum hier aufgetischt wird, erinnert stark an die Praktiken satanistischer Geheimlogen. Und das ist sehr bedenklich, denn was diese okkulten Orden den Kindern in der Realität antun, ist so unvorstellbar grausam, dass die meisten sich gar nicht erst damit beschäftigen wollen. Das fängt an bei rituellem Missbrauch, geht weiter mit der rituellen Schwängerung von Minderjährigen und endet damit, dass diese gezwungen werden, ihre eigenen Babys zu töten und sogar zu essen.

    Weiterhin sind satanistische Orden eng mit der Kinderporno- und Snuff-Movie-Industrie vernetzt, wie unter anderem der Fall Dutroux belegt. An die Realität kommt so schnell kein Horrorfilm heran. Wer sich näher darüber informieren möchte, dem sei die zweiteilige Doku "Höllenleben − Ritueller Missbrauch" empfohlen. Es sei jedoch vorgewarnt, dass dies nichts für schwache Nerven ist.

    "Paranormal Activity 3" zeigt zwar nicht das volle Ausmaß dessen, aber wenn man sich erst einmal dieser Hintergründe bewusst ist, kann man diesen Film nicht länger als gute Unterhaltung betrachten. Er zeigt nichts anderes als die Initiation zweier Mädchen in eine satanistische Sekte. Die im Film dargestellten Muster finden sich 1:1 in der Realität wieder und wenn man die Aussagen einiger ehemaliger Kinderstars wie Corey Feldman über die pädophilen Machenschaften von Hollywood anhört, beginnt man sich ernsthaft Sorgen um die beiden Darstellerinnen zu machen.

    Neben der hochgradig okkulten Handlung von "Paranormal Activity 3" dürfen natürlich die dazugehörigen Symbole nicht fehlen. Neben dem Pentagramm steht die Pyramide mit Auge im Mittelpunkt des Interesses. Diese ist eigentlich weniger ein Symbol der Hexen, sondern findet sich viel mehr bei den Freimaurern. Allerdings wird sie hier richtigerweise in einen okkulten Kontext gestellt.

    Hier wird dann auch die Brücke zu Teil 4 der Reihe geschlagen, denn Pyramide mit Auge war bereits auf dem Kinoplakat und im Trailer zu sehen. Übrigens kommt die Szene aus dem Trailer im Film nirgendwo vor, warum auch immer. Wahrscheinlich wollte man keinen bereits verbrauchten Schockeffekt wieder verwenden.

    Natürlich geht der Film gleich wieder in die Vollen. Katie nistet sich mit ihrem Sohn in der Nachbarschaft von Alex' Familie ein. Als sie von einem Krankenwagen abgeholt wird, kümmert sich Alex' Familie eher unfreiwillig um ihren Jungen, der ihnen wie ein herrenloser Hund zuläuft.

    Schnell wird klar, dass mit dem psychisch gestörten Kind etwas nicht stimmt und die paranormalen Vorfälle häufen sich. Überraschung: Toby Tuberkel ist zurück und hat in Wyatt, dem adoptierten Bruder von Alex, einen neuen Spielgefährten gefunden. Kurzerhand wird Wyatt vom Nachbarskind mit okkulten Symbolen beschmiert und auf diese Art verflucht.

    Als der Kleine eines Abends allein in der Badewanne sitzt, wird er vom Dämon angegriffen und unter Wasser gezogen. Im ersten Moment scheint es so, als wolle Toby seinen Spielgefährten ertränken, doch die ganze Szene hat mehr etwas von einer satanischen Taufzeremonie. Dieser Eindruck wird dadurch bestätigt, dass Wyatt sich im Anschluss an dieses Horrorerlebnis einen neuen Namen gibt. Es stellt sich heraus, dass er eigentlich Hunter heißt und Katies Neffe ist.

    Wieder einmal werden zwei Kinder, diesmal Cousins, in den satanistischen Hexenzirkel initiiert. Alex' Familie muss dabei als rituelles Menschenopfer herhalten und wird vom Dämon Toby bzw. von der besessenen Katie abgeschlachtet. Der Gewaltpegel ist dabei um einiges höher als in den ersten drei Teilen. Das Ganze gipfelt schließlich in einem Hexensabbat, in dessen Verlauf Alex geopfert wird. Viel mehr gibt es zur Handlung an sich nicht zu sagen.

    Wie gewohnt wird das gesamte Geschehen in "Blair Witch"-Manier mit Handkameras und zusätzlich − ganz modern − mit Webcams aufgezeichnet. Wirklich neu ist dabei nur die Stimme aus dem Off, welche das Datum vorliest. Die hätte man sich allerdings auch sparen können, denn von einem Publikum mit einem Alter von 16 aufwärts sollte man erwarten, dass es des Lesens mächtig ist.

    Fazit
    Alles in allem wird einem mit "Paranormal Activity 4" nichts Neues geboten. Ein paar der Schockeffekte sind schon recht gruselig, doch die hochgradig okkulte Handlung um schwarze Messen, rituelle Menschenopfer und die Einbeziehung von kleinen Kindern ist eher extrem bedenklich. Mit entsprechendem Hintergrundwissen kann man diesem Machwerk letztendlich kaum noch einen Unterhaltungswert zusprechen.

    Related Links

  • YouTube.com
    "Paranormal Activity 4"-Trailer.

  • zombiewoodproductions
    Doku "Höllenleben − ritueller Missbrauch.

  • zombiewoodproductions
    Ritueller Missbrauch in Frankreich und die Dutroux-Verbindung.

  • Youtube.com
    "Wild Germany"-Folge über Satanismus.

  • YouTube.com
    Corey Feldman über Pädophilie in Hollywood.

  • SF-Zone

    Ein Film jenseits des Ertragbaren. Warum? Das erfahren Sie von Shinzon Darhel.


     

    ^ nach oben

     
       

    Das neue Wachowski-Werk

    "Cloud Atlas": Literaturgerecht verfilmt?

    Die einen loben den Film "Cloud Atlas" als großen Oscar-Anwärter, die anderen kritisieren ihn. In den USA floppt der Film. Wer hat nun Recht?

    Handlung

    Die Handlung lässt sich schwer beschreiben. Ein alter Mann erzählt die Geschichten verschiedener Schicksale aus unterschiedlichen Epochen, die miteinander durch Wiedergeburt und Schicksal miteinander verwoben sind: Da ist 1849 der junge Anwalt, der auf Reisen von einem Arzt vergiftet und von einem entlaufenden Sklaven gerettet wird, so dass er zu seiner Frau zurückkehren und sich den Sklavenbefreiern anschließen kann. Wir haben im Jahre 1936 einen jungen Komponisten, der einen Mann liebt und für einen bekannten Komponisten als Assistent arbeitet, während er selbst ein Stück schreibt, welches er "Cloud Atlas" nennt.

    1973 bringt der vermeintliche Selbstmord eines alten Wissenschaftlers eine Reporterin dazu, über ein Atomkraftwerk zu recherchieren. Ein Buchverleger hat 2012 Probleme mit einem seiner Autoren, was sein Bruder nutzt und ihn − unter dem Vorwand ihn zu verstecken − in ein Altenheim einweist. In der Zukunft im Jahre 2144 rettet ein Untergrund-Kämpfer eine Duplikantin, die einen freien Willen entwickelt. Er beeinflusst sie, eine Botschaft der Toleranz über Funk zu verbreiten. Im Jahr 2346 leben drei unterschiedliche Völker auf der zerstörten Erde: Die einen fressen die anderen Menschen, die anderen leben friedlich mit den alten technischen Errungenschaften, während der Rest in dem Glauben lebt, die einstige Duplikantin wäre ihre Göttin. Der alte, erzählende Mann in jungen Jahren als Gläubiger tut sich mit einer Forscherin zusammen, um mit einer Entdeckung die verseuchte Erde zu überleben...

    Kritik

    Die Romanvorlage von David Mitchell galt ähnlich wie "Herr der Ringe" als unverfilmbar. Sie handelt davon, dass Geschichte und Figuren, die sich nie treffen und nicht einmal in derselben Zeitepoche leben, zueinander in Beziehungen stehen. Stichworte hierzu sind Seelenverwandtschaft, Liebe sowie Freund- und Feindschaften. Zudem zeigt der "Wolkenatlas" auf, wie negative Gefühle wie Missgunst und Ichbezogenheit sowie Unterdrückung und Machtmissbrauch die Welt auf lange Sicht zerstören werden. Doch genau in dem eigentlichen Wesen des Buches liegt die große Schwachstelle des Films: Er gibt zwar die Handlung des Buches wieder − wenn auch zerstückelt und wie ein Puzzle sinnlos aneinander gereiht −, doch die Kernaussagen und Zusammenhänge der Figuren in den einzelnen Epochen ist kaum nachvollziehbar.

    So wirkt dieser Film mehr wie eine Mischung von verschiedenen Kurzfilmen, die als nettes Gimmick hin und wieder als Elemente der anderen Handlungen auftauchen. Beispiele sind zum Beispiel das Tagebuch des Anwalts von 1849, welches von dem Komponisten 1939 gelesen wird. Oder das Musikstück "Cloud Atlas", welches besagter Musiker schrieb und die Reporterin 1973 begeistert. Dass die eigentlichen Handlungen der einzelnen Personen miteinander verbunden sind, wird zwar gesagt, aber nicht durch Handlung gezeigt, nicht einmal am Ende des Filmes. Die Zerstückelung der einzelnen Handlungen der unterschiedlichen Epochen ist dabei wenig hilfreich. Sie irritieren mehr, als sie nützen. Dadurch fehlt es diesem Film an der Tiefe, die das Buch vorgibt; zudem wird das Nachvollziehen der Handlung für den Zuschauer zunehmend immer anstrengender.

     
     

    Die Macher haben allein auf die Hauptdarsteller gesetzt, die in jeder Epoche dieselben waren − zum Teil unkenntlich kostümiert.


    Die Übergänge sind bildlich fantasievoll umgesetzt. Jedoch haben die einzelnen Handlungsfetzen nichts miteinander zu tun und bauen demnach ebenso wenig aufeinander auf. Hier wurde eine große Chance vertan, die Zusammenhänge zu verdeutlichen. Die Macher haben allein auf die Hauptdarsteller gesetzt, die in jeder Epoche dieselben waren − zum Teil unkenntlich kostümiert. Eine gute Idee, auch wenn durch die guten Masken nicht in jeder Epoche alle Schauspieler identifiziert werden können. Leider erfährt man erst im Abspann durch schnelle Bilder, welche Rollen beispielsweise Hugh Grant, Halle Berry und Tom Hanks spielten. Hätte man diese Information bereits am Anfang des Filmes, könnte man vielleicht eher die jeweilige Beeinflussung über die Epochen hinweg nachvollziehen. Andererseits hat diese Herangehensweise die Auswirkung, dass man diesen Film eigentlich ein zweites Mal sehen müsste.

    Nicht jede Epoche ist voller Ernst. Die Gegenwart, in dem es um den Buchverleger geht, ist recht lustig dargestellt. Insbesondere seine Fluchtversuche sind humorvoll umgesetzt. Die etwas merkwürdige Grammatik der Sprache des Jahres 2346 erinnert an die nervige Sprache von Jar Jar Binks aus "Star Wars", wenn auch nicht ganz so anstrengend. Offenbar sollen hiermit das Ausmaß der Dezimierung der Menschheit und der damit einhergehende Untergang der (Sprach-)Kultur verdeutlicht werden.

    Trotz aller Kritik haben Andy und Lana Wachowski ("Matrix"-Trilogie) sowie Tom Tykwer ("Das Parfum") einen bildgewaltigen Film geschaffen, der trotz seiner dreistündigen Dauer keine Langeweile aufkommen lässt. Sieht man von den bereits genannten Mankos ab und lässt man sich auf die Geschichten ein, erlebt man einen Mix aus Gesellschaftskritik, (Liebes-)Drama, (einer Art) Piratenfilm und Science-Fiction. Für jeden Geschmack ist demnach etwas dabei. Die Schauspieler machen ihre Arbeit sehr gut und man nimmt ihnen jede ihrer Rollen ab. Auch sieht man die deutsche Schauspielerin Katy Karrenbauer als Statistin in einer Kneipen-Szene.

    Geht man also nicht mit den Erwartungen in diesen Film, dass er sein Versprechen hält, tiefgründig die Verbindungen der verschiedenen Handlungen aufzuzeigen, und sieht die Handlungen der einzelnen Zeiten als Kurzfilme, so kann man diesen Film schon genießen. Fraglich ist, ob der Film auch wirkt, wenn er vom Kino ins Fernsehen kommt. Denn wenn dieser Film durch Werbepausen unterbrochen wird, ist es für einen Zuschauer noch schwerer, den Handlungen zu folgen. Daher sollte davon abgeraten sein, auf die Fernsehausstrahlung zu warten.

    Fazit
    Ein angenehmer Film, der jedoch sein Versprechen auf die Tiefgründigkeit durch Aufzeigen der verwobenen Leben und Auswirkungen des menschlichen Tuns auf die Zukunft nicht gerecht wird, aber dennoch unterhaltsame drei Stunden bescheren kann.

    SF-Zone

    Eine Filmkritik von Sara Hoeft.


     

    ^ nach oben

     
       

    Endlich: "Der Hobbit" feiert Premiere!

    Kino-Guide Dezember 2012

    "Der Hobbit − Eine unerwartete Reise"  (USA 2012)


     

    Regie

    Peter Jackson

    Drehbuch

    Peter Jackson, Fran Walsh, Philippa Boyens, Guillermo del Torro

    Darsteller

    Martin Freeman / Ian Holm (Bilbo Beutlin), Ian McKellen (Gandalf), Hugo Weaving (Elrond), Andy Serkis (Gollum), Cate Blanchett (Galadriel), Orlando Bloom (Legolas), Elijah Wood (Frodo Beutlin), Christopher Lee (Saruman)

    Start

    13. Dezember 2012


    Inhalt
    Das Auenland ist eine ruhige Gegend in Mittelerde. Dort leben die Hobbits, die niemals auf Abenteuersuche gehen. Jedoch wird der Hobbit Bilbo Beutlin von seinem Abenteuer gefunden, als überraschend der Zauberer Gandalf auftaucht. Schon bald findet er sich mit 13 Zwergen auf einer schicksalshaften Reise, um den Schatz des Drachen Smaug zu entwenden. Nebenbei wird Bilbo auch den einen Ring finden, der das Schicksal von Mittelerde bestimmen wird (siehe "Herr der Ringe"-Trilogie).

    Erwartung
    Sehr gut bis gut: Mittelerde ist zurück und mit dieser zauberhaften Welt auch viele alte Bekannte. Nach dem Erfolg der "Herr der Ringe"-Trilogie ist die Erwartungshaltungen enorm. Man darf wieder ein bildgewaltiges Fantasy-Spektakel mit vielen guten Schauspielern erwarten. Handlungstechnisch wäre es sicherer, die Erwartungen herunterzuschrauben. Wer das Buch kennt, weiß, dass die Handlung nicht genügend Inhalt für drei Filme bietet. Gerüchte, wie Peter Jackson die Handlung ausgeweitet hat, gibt es viele. Doch Genaues weiß man nicht. Daher lieber ohne große Erwartungen ins Kino gehen und sich positiv überraschen lassen.

    Fazit: Ein "Muss" für Fantasy-Fans!!!







    "Du hast es versprochen"  (Deutschland 2012)


     

    Regie

    Alex Schmidt

    Drehbuch

    Alex Schmidt, Valentin Mereitza

    Darsteller

    Mina Tander (Hanna) , Laura de Boer (Clarissa), Lina Köhlert (Lea), Katharina Thalbach / Anna Thalbach (Gabriela)

    Start

    20. Dezember 2012


    Inhalt
    Als Kinder verbrachten Hanna und Clarissa als beste Freundinnen ihre Ferien mit den Eltern auf einer malerischen Insel. Jedoch bricht ihr Kontakt kurz nach Hannas neuntem Geburtstag ab. Erst nach 25 Jahren treffen sie sich wieder. Hanna ist inzwischen verheiratet, hat selbst eine Tochter und ist Oberärztin in einem Krankenhaus. Dort taucht unerwartet Clarissa auf − als Patientin, die mit einer Überdosis eingeliefert wurde. Sie beschließen, zum Ferienort ihrer Kindheit zurückzukehren. Als sie von dem Tod eines Mädchens, mit der sie als Kinder spielten, erfahren, versuchen sie das Geheimnis um deren Tod zu lüften. Doch die Bedrohung wächst. Der Kreis um Hanna und ihre Tochter schließt sich.

    Erwartung
    Gut bis passabel: In "Du hast es versprochen" sind viele klassische Elemente eines Gruselfilms enthalten. Die Haupthandlung findet auf einer Insel statt, vom düsteren Meer umgeben. Die Bewohner sind verschlossen und deuten vieles an − ohne aber wirklich was zu sagen. Sie verbergen ein Geheimnis. Die inzwischen erwachsenen Mädchen versuchen die Wahrheit herauszufinden und bringen damit Hannas Tochter in Gefahr. Alex Schmidt schafft es, eine düstere Atmosphäre zu erschaffen, die man aus deutschen Filmen nicht gewohnt ist. Jedoch sollte man von der Handlung nichts Originelles erwarten. Fans klassischer Gruselfilme sollten jedoch auf ihre Kosten kommen.

    Fazit: Düsterer Gruselfilm für triste Wintertage!




    Weitere Kino-Starts aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror

    Ralph reichts; Start: 6. Dezember 2012; Einschätzung: gut, Disney-Film über eine böse Figur eines Videospiels, die nicht länger den Bösen spielen will.
    Apparition − Dunkle Erscheinung; Start: 13. Dezember 2012; Einschätzung: passabel, Wissenschaftler erschaffen Geister durch ihre Gedanken.
    Jesus liebt mich; Start: 20. Dezember 2012; Einschätzung: passabel, Liebesgeschichte zwischen einer Frau und Jesus in der heutigen Zeit.
    Sadako 3D; Start: 20. Dezember 2012 ; Einschätzung: gut bis passabel, japanischer Horrorfilm mit Potenzial in 3D.
    Sammys Abenteuer 2 3D; Start: 20. Dezember 2012; Einschätzung: gut, niedlicher Film über zwei frisch geschlüpfte Schildkröten, die ihre Großväter aus einem Unterwasseraquarium retten wollen.
    Maniac; Start: 27. Dezember 2012; Einschätzung: passabel, Remake eines Klassikers aus den 80er-Jahren.
    Vampirschwestern; Start: 27. Dezember 2012; Einschätzung: passabel, netter Vampirfilm um Schwestern, die halbe Vampire sind − ein Film für Teenies.


    Was waren Ihre letzten Science-Fiction-, Fantasy- oder Mystery-Highlights im Kino? Und welche Streifen Enttäuschungen? Schreiben Sie uns an leserbriefe@trekzone.de!

    SF-Zone

    Alle wichtigen Infos und eine Vorabkritik zu den aktuellen Kinofilmen aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Mystery und Horror wie immer im Kino-Guide der SF-Zone − zusammengestellt von Sara Hoeft.


    ^ nach oben

       

       

    Weichenstellung für Europas Raumfahrt

    ESA-Konferenz in Neapel

    Weniger Geld trotz neuem Mitgliedsland − die ESA-Ministerratskonferenz hat ihre Ergebnisse in einer Pressekonferenz verkündet. "Es war eine Konferenz der kurzen Nächte und der harten Verhandlungen", sagt Peter Hintze, Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt. Frankreich und Deutschland waren mit unterschiedlichen Konzepten in die Verhandlungen gegangen und nur einer der beiden konnte sich schließlich durchsetzen.

    Zwei Tage lang diskutierten die Mitgliedsländer der ESA unter Führung der aktuellen ESA-Präsidentschaft Schweiz und Luxemburg im Kongresszentrum Mostra d'Oltremare im italienischen Neapel. Es ging um nichts anderes als die Zukunft der europäischen Raumfahrt und deren Budget für die nächsten drei Jahre. Bereits im Vorfeld hat Deutschland seine geplante Mondmission aus dem Programm gestrichen, um seine Verhandlungsposition zu stärken. Der Plan ging offenbar voll auf.

    Das Budget

    Anfänglich ist die ESA-Führung mit der Forderung von 12 Milliarden Euro in die Verhandlungen gegangen. Doch in Zeiten knapper Kassen steht am Ende nur ein Budget von 10,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Diese verteilen sich vor allem auf die vier großen Mitgliedsländer, unter denen eines überraschte: Mit 1,2 Milliarden Euro und einer Einmalzahlung von 20 Millionen Euro befördert sich Großbritannien aufs Podium und zahlt die drittmeisten Beiträge. Deutschland mit 2,6 Milliarden Euro und Frankreich mit 2,3 Milliarden Euro stellen weiterhin die größten Mittel zur Verfügung. Auf Platz vier verdrängt wurde Italien mit 1,1 Milliarden Euro. Neu aufgenommen in die ESA wurde Polen als weiteres Mitgliedsland. Das Wissenschaftsbudget darunter wird eingefroren. Das bedeutet, dass es keinen Inflationsausgleich geben wird und nominell die Zahlungen sinken werden.

    Ariane V ME oder Ariane 6

     
     

    Die Entwicklung der Ariane 6 wurde nicht gestrichen, sondern bleibt als spätere Option erhalten.


    Das Thema mit der größten Sprengkraft war sicherlich das europäische Trägerprogramm. Frankreich positionierte sich bereits im Vorfeld klar und setzte sich für eine komplette Neuentwicklung namens Ariane 6 ein. In ersten Entwürfen ist die massive Nutzung von Feststoffantrieben auffällig. Dessen Entwicklungs-Know-how befindet sich vor allem in Frankreich. Deutschland dagegen hat größtes Interesse an einer Weiterentwicklung der Ariane zur Ariane V ME (Midlife Evolution). Dabei soll primär eine neue Oberstufe zum Einsatz kommen, deren Triebwerk Vinci bereits in Lampholdshausen getestet wird. Die Wiederzündbarkeit und größere Leistungsfähigkeit ermöglicht flexiblere Orbiteinschüsse und mehr Nutzlast. Auch die Kosten pro Nutzlast sollen damit gesenkt werden können.

    Hier setzte sich Deutschland mit seiner Haltung maßgeblich durch und sichert damit bei EADS Astrium in Bremen und dem Triebwerkstest-Standort Lampholdhausen Arbeitsplätze. Erststart der verbesserten Ariane V ME soll zwischen 2017 und 2018 sein. Trotzdem konnte Frankreich sein Gesicht wahren, denn die Entwicklung der Ariane 6 wurde nicht gestrichen, sondern bleibt als spätere Option erhalten. Dabei sollen Synergien zwischen der verbesserten Ariane V ME und dem Ariane-6-Konzept genutzt werden, um Entwicklungskosten besser zu verteilen.

    So werden Teile der neuen Oberstufe, insbesondere das Vinci-Triebwerk, später auch bei der Ariane 6 zum Tragen kommen. Bei der nächsten ESA-Ministerratskonferenz wird das Thema sicher wieder auftauchen. Ob das Ziel, die Nutzlastkosten der Ariane V mit der erweiterten ME-Version deutlich zu senken, erreicht werden kann, wird erst die Zukunft zeigen. Erst vor kurzem äußerte sich SpaceX-Gründer Elon Musk zum Thema und attestierte der Ariane V keine Chancen auf dem zukünftigen Markt. Darauf angesprochen entgegnete ESA-Chef Jean-Jaques Dordain, dass für die Kunden neben dem Preis, der ja mit der ME-Version sinken soll, auch Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit eine Rolle spielen. Beides Dinge, die SpaceX erst beweisen muss.

    Die Internationale Raumstation ISS

    Bisher hat Europa die Betriebskosten seines Raumlabors Columbus mit den Transportfähigkeiten seines Frachters ATV bezahlt. Das Programm läuft allerdings mit dem fünften und letzten Start 2014 aus. Da das ISS-Programm einstimmig bis 2020 verlängert wurde, fallen für die verbleibende Zeit weitere Betriebskosten in Höhe von 450 Millionen Euro an, das so genannte Barter-Element. Die Summe könnte die ESA entweder bar an die NASA überweisen oder eine entsprechende Gegenleistung in Sachwerten erbringen, wie schon mit dem ATV getan. An zusätzlichen Versorgungsflügen hat die NASA jedoch kein Interesse. Allerdings bot man der ESA an, das Service-Modul für das künftige NASA-Raumschiff Orion zu entwickeln, welches auf der US-amerikanischen Schwerlastrakete SLS gestartet werden soll.

    Genau das wurde dann auch als Programm verabschiedet. Damit die Finanzierbarkeit hier gewährleistet werden kann, sprang Großbritannien in die Lücke und gewährte eine Einmalzahlung von 20 Millionen Euro. Von der Entwicklung profitiert wiederum auch Deutschland, speziell Astrium am Standort Bremen. Dort hat man bereits erste Designstudien dazu veröffentlicht. Die Mehrzahl der Komponenten können aus dem Service-Modul des ATV wiederverwendet werden, was die Entwicklungskosten im Rahmen halten soll. Durch die nun erhebliche Beteiligung Großbritanniens wird es aber natürlich in diese Richtung eine stärkere Zusammenarbeit geben.

    Überraschenderweise beteiligt sich Großbritannien auch ab sofort am Wissenschaftsbetrieb der ISS mit weiteren 15 Millionen Euro. Dem englischen Astronauten Timothy Peake steht damit ein Aufenthalt auf der ISS prinzipiell offen.

    Die europäische Marsmission

    Russland und die ESA konnten einen Kooperationsvertrag für ExoMars aushandeln, der auf der Konferenz präsentiert wurde. Demnach stellt Russland zwei Proton-Raketen für den Start der beiden Sonden im Jahr 2016 und 2018 bereit, die ungefähr einen Gegenwert von 200 Millionen Euro haben. Zudem wird sich Russland auch bei wissenschaftlichen Experimenten auf dem Orbiter und dem Landemodul beteiligen. Der geplante Rover kommt dabei aus Europa. Die NASA wird damit nach ihrem Ausstieg zum Juniorpartner degradiert, dessen Rolle sie aber trotzdem wahrnehmen möchte. Trotzdem ist die Mission noch nicht in trockenen Tüchern. Es fehlen noch ca. 100 Millionen Euro, die man sich vielleicht bei der "Juice" Mission borgen will, die erst 2022 starten soll.

    EU und ESA

    Im Vorfeld gab es einige Überlegungen über das Verhältnis von der EU zur ESA. Eine Idee sah vor, die ESA als Abteilung der EU zu etablieren. Problematisch hierbei wäre das Verfahren mit ESA-Mitgliedsstaaten, die selber nicht EU-Mitglied sind, wie beispielsweise die Schweiz. Hier sprach man sich auf der Konferenz stark für die Unabhängigkeit der ESA aus, steht aber selbst der EU für Projekte zur Verfügung.

    Weitere Entscheidungen

    Beschlossen wurde auf der Konferenz auch die nächste Generation der MetOp-Wettersatelliten, welche von Eumetsat betrieben werden. Deutschland beteiligt sich hier mit 27 Prozent an den Kosten, um die Wettervorhersagen in Zukunft weiter zu verbessern. Prognosen der Wetterdienste werden dann für einen Zeitraum bis zu neun Tagen möglich sein.

    Bis 2017 investieren die ESA-Staaten rund 3,8 Milliarden Euro in das Wissenschaftsprogramm. Darunter fallen künftige Raumsonden wie die Astrometrie-Mission Gaia (Start 2013), die Technologie-Mission LISA Pathfinder (2014) und in Kooperation mit der japanischen Raumfahrtagentur JAXA die Merkur-Mission Bepi Colombo (2015). Deutschland bleibt hier größter Beitragszahler mit 19,8 Prozent.

    Das "space situational awareness"-Programm der ESA, welches mit Radaranlagen den Orbit nach gefährlichem Weltraumschrott absuchen soll, bekommt vorerst nur wenig finanzielle Unterstützung.

    Erst die nächsten Jahre werden zeigen, ob das zur Verfügung stehende Geld für alle Projekte reichen wird. Positiv ist auf jeden Fall, dass sich alle Mitgliedsstaaten doch relativ schnell einigen konnten. Denn im Vorfeld wurde von einigen Seiten bereits über das Scheitern der Konferenz spekuliert. Dazu ist es, obwohl man über das Ergebnis sicherlich diskutieren kann, zum Glück nicht gekommen.

    Related Links

  • TZN Raumfahrer.net: Raumcon-Forum
    Diskussion zur ESA-Konferenz.

  • In Space

    Klaus Donath berichtete, wie Minister die Raumfahrt lenken werden.


     

    ^ nach oben

         
       

    Impressum

    Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick


    Ausgabe 176 erscheint am 6. Januar 2013.

    TrekZone Network

    Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im deutschsprachigen Raum.

    Abonnement

    An- und Abmeldungen können Sie unter www.trekzone.de/abo vornehmen.

    Copyrights

    Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht.

    Artikelübernahme
    Die Übernahme oder Weiterveröffentlichung von Artikeln in Auszügen oder in kompletter Form ist − mit vorheriger Absprache mit dem Redaktionsleiter (E-Mail an redleiter@trekzone.de) sowie entsprechender Quellenangabe ("TrekZone Network − http://www.trekzone.de/") − ausdrücklich gestattet.

    Geschützte Handelsmarken
    "Star Trek", "Star Trek: The Next Generation", "Star Trek: Deep Space Nine", "Star Trek: Voyager", "Star Trek: Enterprise" und alle verwandten Markennamen sind eingetragene Handelsmarken von Paramount Pictures. Kopierrechtlich geschütztes Material wurde ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke genutzt. Dies gilt auch für alle Materialien, die aus anderen Franchises stammen und im Rahmen der TZN SF-Zone genutzt wurden.

    Links

    Die Redaktion des TrekZone Networks ist für Aussagen und Inhalte gelinkter Seiten, die durch einen externen Link erreicht werden, nicht verantwortlich. Diese Inhalte sind keine Inhalte des TZN-Angebots. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen Seiten waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund ist das TZN nicht verantwortlich beziehungsweise haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.

    Persönliche Daten

    Gemäß § 28, Absatz 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes wird die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken oder zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt. Ebenso garantiert das TrekZone Network, dass die für das Newsletter-Abonnement notwendigen E-Mail-Adressen im Sinne des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben werden.

    Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Michael Müller.

    © 1998-2012 by TrekZone Network. Auflage: 3358 Exemplare. Made in Europe.


    Herausgeber

    Henning Koonert
    Michael Müller

    Gründer

    Jens Renner

    Chefredaktion

    Melanie Brosowski

    TZN Management

    Melanie Brosowski
    Tom Gerlich
    Thomas Hoeft
    Simon Johr
    Markus Kettner
    Henning Koonert
    Marvin Luchs
    Michael Müller
    Uwe Webel

    Redaktion

    Markus Arens
    Chiara Balbinot
    Wilfried Brantsch
    Shinzon Darhel
    Frank Drehmel
    Felix Droste
    Christoph Eiber
    Ingo Froeschmann
    Susanne Grahn
    Christiane Gref
    Jan Großmann
    Tanja Gutmann
    Britta Hermes
    Oliver Hieber
    Sara Hoeft
    Jan-Erik Hoffmann
    Christian Ibetsberger
    Tilman Kaiser
    René Kissien
    Felix Korsch
    Sebastian Kowald
    Christopher Kurtz
    Markus Kürzinger
    David Langkamp
    Markus Loosen
    Stephan Mark

    Verena Maus
    Dominik Mayer
    Stefan Menz
    Kirsten Müller
    Magnus Müller
    Matthias Müller
    Martin Ollrom
    Axel Orth
    Thomas Pallmann
    Roman Polak
    Alexandra Rimpler
    Sabine Rossburg
    Caroline Rosselet
    Johannes Sawerthal
    Peter Schipfmann
    Julian Schlund
    Gero Schmidt
    Michael Schumacher
    Guido Schumann
    Roger Spinner
    Roland Steiger
    Michael Stein
    Randolph Sutter
    Manrico Tenner
    Peter Tigmann
    Andreas Tramposch
    Karl Urban
    Christian Vajda
    Julian Wangler
    Mark Weimar
    Matthias Wieprecht
    Peter Wilk
    Lorenz Zistler

    Freie Mitarbeiter

    Martin Ackermann
    Bettina Biel
    Patrick Dardar
    Marcus Erbar
    Lutz Growalt
    Andre Hoever
    Thomas Kohlschmidt
    Edgar Mort
    Kai Poppe
    Holger Sauer
    Stefan Schmidhammer
    Tony Schmidt
    Jessica Schreier
    Markus Söller
    Emil Thies
    Robert Vogel

    Lektorat

    Uwe Webel

    ^ nach oben