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"Sie haben bestimmt ein Talent, das der Crew Freude bereiten würde. Wie wärs wenn ich mich mit einem Apfel auf dem Kopf hinstelle und Sie schießen ihn mit dem Phaser runter?"

 − Kathryn Janeway
 − in "Der Wille"

Juni 2014

 

ISSN 1684-7385

Volume VI

Ausgabe 140 (#193)

 features

 

"STAR TREK Mörtschendais"

Von O bis V

Neue Möglichkeiten des Geld ausgebens

"Star Trek: Enterprise"

Die 4. Staffel auf Blu-ray

Das Beste zum Schluss

"Transcendence"

Eine Kritik

Voller Banalitäten, Ungereimtheiten und abstruser Ideen

 

Vorwort

Con-Monat Juni


Liebe Leserinnen und Leser,

was für ein Monat! Gleich drei Conventions laden ein zum Geldausgeben! Natürlich sind wir sehr gespannt auf Ihre Erfahrungen und Berichte. Auch mit neuem Lesestoff geizt der Monat nicht. Freuen Sie sich auf jede Menge Neuerscheinungen - zum Mitnehmen ins Freibad oder für abends auf dem Sofa. Wer bei der kommenden Sommerhitze Zuflucht in den kühlen Kinosälen sucht, dem empfehle ich "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit". Wenn Sie lieber in den eigenen vier Wänden bleiben möchten, können Sie nun ihre "Star Trek: Enterprise" Sammlung vervollständigen und sich nun auch die vierte Staffel auf Blu-ray zulegen. Sollten Sie noch unsicher sein, ob sich die Anschaffung wirklich lohnt, empfehle ich Ihnen das Review in dieser Ausgabe.


Viel Spaß beim Lesen und Schauen!

Melanie Brosowski
Chefredakteurin

 
   

Inhalt

Die ganze Ausgabe auf einen Blick

"Enterprise": Das Beste zum Schluss

Rezension zur 4. "Enterprise"-Staffel auf Blu-ray.

Das Remake von STAR TREK, Teil 13 (I):

Die Regie des Kinofilms.

"STAR TREK Mörtschendais"

Dezember 2013 bis Anfang März 2014.

Die Ereignisse des Monats

FedCon 23, Dragon Days und NordCon

Kino-Guide Juni

"Wolf Creek 2" und "Brick Mansions"

"Transcendence"

Voller Banalitäten, Ungereimtheiten und abstruser Ideen

"X-Men – Zukunft ist Vergangenheit"

Der Film ist der beste Beitrag zur "X-Men"-Filmreihe

"Die Kreatur – Folge 86" und "Alraune – Folge 87"

Zwei Folgen aus der Hörspielreihe "Gruselkabinett" von Titania Medien

Ein Planet, fern und doch so nah

Exoplanet GU Psc b durch direkte Abbildung entdeckt

Impressum

Redaktion, Abonnement und Copyrights.

Wussten Sie, dass...

... in der Episode "Die neue Identität" das Schiff Arctus Baran aus "TNG: Der Schachzug, Teil I" und "TNG: Der Schachzug, Teil II" als Taresianisches Schiff wiederverwendet wird?

...die Aufnahmen des Tricorders in der Folge "Temporale Sprüunge" in Kes' Hand computergeneriert waren? Wenn Seven of Nine in "VOY: Ein Jahr Hölle, Teil I, Ein Jahr Hölle, Teil II" zur gleichen Zeit den Tricorder in der Hand hält, wird es eine Realaufnahme sein. Die Methode, Gliedmaßen für die Kamera nachzubilden, wird jedoch in "VOY: Extreme Risiken" bei Roxann Dawson noch einmal angewandt.

...in dieser Folge "Herkunft aus der Ferne" der Konflikt der Wissenschaft mit der Religion, wie z.B. um die Frage der Form und des Ortes der Erde im Sonnensystem, in einer modernen Thematik behandelt wird?


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"Enterprise": Das Beste zum Schluss

Rezension zur 4. "Enterprise"-Staffel auf Blu-ray

Die vierte Staffel von "Star Trek: Enterprise" stellt den Höhepunkt der Blu-ray-Veröffentlichung dieser Serie dar. Das liegt nicht nur an der inhaltlichen, sondern auch der technischen Qualität des enthaltenen Materials.

Die Folgen

Erneut brachte der Beginn einer Staffel grundlegende Änderungen mit sich. Hatte man in Staffel 3 Ton und Ausrichtung von "Enterprise" erst radikal erneuert – aus Forschern wurden Krieger und statt Einzelfolgen gab es einen staffellangen Handlungsbogen – stand mit Beginn von Staffel 4 eine erneute Kehrtwende an.

Mit Manny Coto übernahm ein Mann den Posten des Chefautors, der erst seit einer Staffel für "Star Trek" geschrieben hatte und zugleich seit seiner Kindheit ein großer Fan der Classic-Serie war. Brannon Braga, einer der Serienschöpfer und Hauptautor, zog sich ausgebrannt nahezu völlig zurück und gab Coto freie Hand für die weitere Gestaltung der Serie. So wurde "Enterprise" zur wahren Prequel-Show, die Geschichten aus dem Vorstadium der Classic-Serie erzählte und diese ganz auf die Erfüllung von Fanträumen trimmte.

 
 

"Enterprise" wurde zum wahren Prequel der Classic-Serie.


Dem mit dem Cliffhanger aus Staffel 3 geerbten temporalen kalten Krieg entledigte Coto sich prompt mit dem Eröffnungszweiteiler "Sturmfront". Das machte den Weg frei für neue Geschichten, hatte aber auch zur Folge, dass dieses Handlungselement überhastet abgeschlossen wurde und unvollständig erklärt zurückblieb.

Es folgt als Zwischenspiel "Zu Hause", eine schöne Geschichte, in der die Zuschauer mehr über Erde und Vulkan des 22. Jahrhunderts erfahren. Den Hauptteil der Staffel machen Handlungsbögen aus, die sich über zwei oder drei Folgen erstrecken und nähere Einsichten in die Eugenischen Kriege, die vulkanische Gesellschaft, die Entwicklung der Klingonen, die Welten der Andorianer, der Orioner und sogar in das Spiegeluniversum gewähren.

Zum Vergessen sind hingegen zwei in die Mitte der Staffel eingestreute Einzelfolgen um den Erfinder des Transporters und Außerirdische, die von Crewmitgliedern Besitz ergreifen. Einen gebührenden Abschluss hätte die Serie mit dem Zweiteiler "Dämonen"/"Terra Prime" gefunden, in dem die Enterprise-Crew und die Bevölkerung der Erde sich mit schwelender Fremdenfeindlichkeit auseinandersetzen müssen. Als diese Krise überwunden ist, sät Captain Archer mit einer bewegenden Rede einen Keim für eine interplanetare Gemeinschaft, aus der schließlich die Vereinte Föderation der Planeten hervorgeht.

Doch leider ist an dieser Stelle die Serie eben nicht zu Ende, sondern es folgt das missglückte Finale "Dies sind die Abenteuer", das die Enterprise nur als Holodecksimulation zeigt und deren Crew zugunsten eines Gastauftritts von Will Riker und Deanna Troi aus TNG-Zeiten an den Rand der Erzählung drängt.

Bild & Ton

Die vorliegende Staffel weist gegenüber den vorherigen drei einen sofort erkennbaren Qualitätssprung in der Bilddarstellung auf. Mit Beginn von Staffel 4 drehte man "Enterprise" nicht länger auf Film, sondern mit hochauflösenden digitalen Kameras. Die Entscheidung war damals aber nicht aus Qualitäts-, sondern aus Kostengründen gefällt worden: Diese Alternative war schlicht günstiger in der Produktion. Das zahlt sich knapp zehn Jahre später aus, Brannon Bragas Lamentieren im Bonusmaterial über diesen Schritt zum Trotz. Das Aussehen der Aufnahmen kommt nämlich dem Bild von aktuell gedrehten Serien sehr nahe.

Die Aufnahmen wirken deutlich klarer und weit weniger verwaschen als das Bild in den ersten drei "Enterprise"-Staffeln auf Blu-ray. Die hohe Detailschärfe zeigt sich zum Beispiel im Uniformstoff, aber besonders auch bei den Masken der Außerirdischen und der Hauttextur der Menschen in der Serie. Knöpfe und Bildschirme auf der Enterprise-Brücke sind klar und deutlich zu erkennen und die Farben auf der Defiant im Spiegeluniversumzweiteiler strahlen satt und kräftig.

 
 

Die Aufnahmen wirken deutlich klarer und weit weniger verwaschen als in den ersten drei "Enterprise"-Staffeln.


Anders als die aktuell erscheinenden Blu-rays der "Next Generation" wurde das Material für "Enterprise" nicht remastert, sondern stammt vom gleichen Filmmaster wie die DVDs. Ab und an wird das dadurch entstehende Gefälle gegenüber den TNG-Blu-rays auch in Staffel 4 sichtbar, jedoch längst nicht so häufig wie in den vorherigen Staffelboxen. So sind die Schwarztöne in der Regel satt und konsistent, nur in manchen Szenen, etwa in dunklen klingonischen Räumen oder auf der von den Nazis beherrschten Erde in "Sturmfront" erscheint das Bild verwaschen und zu körnig.

Da die Liveaufnahmen deutlich verbessert daherkommen, fällt in dieser Staffel besonders auf, dass die Spezialeffekte in die Jahre gekommen sind. Der technische Fortschritt innerhalb des letzten Jahrzehnts lässt sich bei diesen nicht kaschieren - Referenzqualität haben sie nicht. Hauptsächlich in einer Auflösung von 720p gerendert, wurden die Effektszenen für die Blu-ray-Veröffentlichung hochskaliert. Daher kommt es wie in den früheren Staffeln manchmal zu Treppeneffekten. Auch die Szenen, in denen das nicht der Fall ist, erscheinen gegenüber den nun detailscharfen Liveaufnahmen weicher und sind schnell als "aus dem Computer" erkennbar. Hier merkt man der Staffel ihr Produktionsalter an.

Der englische Originalton liegt in DTS HD 5.1 vor. Verlustfrei kommt er aus den verschiedenen Boxen, die alle schön bespielt werden. Die Kanäle sind sauber getrennt und der Subwoofer kommt regelmäßig zum Einsatz. Eine beeindruckende Klangkulisse bieten so etwa die Szenen aus "Sturmfront", in der die Enterprise-Crew von Abfangjägern in der irdischen Atmosphäre beschossen wird. Es wird deutlich, dass die Serie bereits mit Blick auf Surround Sound produziert wurde. Die deutsche Tonspur steckt im Format Dolby Digital 5.1 gegenüber dem Original leicht zurück, ist aber ebenfalls absolut zufriedenstellend.

Die Extras

Beim Bonusmaterial erwartet die Käufer der inzwischen vertraute Dreiklang aus neuen Audiokommentaren, einer Gesprächsrunde und einer mehrteiligen Dokumentation.

Gleich zu sechs Folgen hat man für diese Staffel neue Audiokommentare produziert. Abseits dieser gemessen an den übrigen Trek-Blu-ray-Veröffentlichungen hohen Zahl können die Kommentare auch inhaltlich punkten, da die beteiligten Schauspieler, Regisseure und Produzenten mit dem Abstand von zehn Jahren offen und deutlich über ihre Eindrücke zur Produktion sprechen. Allerdings wiederholen sich so einige Aussagen mit denen aus dem restlichen Bonusmaterial. Wer also zuvor die übrigen Special Features angesehen hat, erfährt nur begrenzt Neues.

Die neuen Audiokommentare im Einzelnen:

  • zu "Der Anschlag" mit Judith & Garfield Reeves-Stevens und Mike & Denise Okuda

  • zu "Beobachtungseffekt" mit Judith & Garfield Reeves-Stevens und Mike & Denise Okuda

  • zu "Vereinigt" mit Judith & Garfield Reeves-Stevens und David Livingston

  • zu "Im finsteren Spiegel, Teil 1" mit James L. Conway, Mike Sussman und Mike & Denise Okuda

  • zu "Dämonen" mit Connor Trinneer und Dominic Keating

  • zu "Terra Prime" mit Connor Trinneer und Dominic Keating

  • Unterhaltsam ist ebenfalls das anderthalbstündige Autorengespräch mit Brannon Braga, Mike Sussman, André Bormanis, David A. Goodman, Chris Black, Phyllis Strong und dem Ehepaar Reeves-Stevens. Da die hier versammelten Autoren an verschiedenen Staffeln der Serie arbeiteten, kann der komplette Produktionszeitraum abgedeckt werden.

    Die Autoren erzählen zunächst, wie sie jeweils zur Serie gestoßen sind. Dabei wird deutlich, dass die Serienschöpfer Berman und Braga zunächst nach Autoren ohne Trek-Hintergrund Ausschau hielten. Sie wollten frische Stimmen für das Prequel. Nach Ansicht der Versammelten blieb das Chefduo aber so sehr in seinen Anforderungen an Stil und Erzählweise dem vorherigen "Star Trek" verhaftet, dass es schließlich unweigerlich und möglicherweise teils ungewollt mit einer Autorencrew arbeitete, die "Star Trek" kannte und in dem vorgegebenen Format arbeiten konnte. Da viele Autoren mit diesen Anforderungen nicht zurechtkamen, feuerte Braga in der ersten Zeit besonders viele von ihnen.

    Weitere Themen, denen sich die Gesprächsrunde widmet, sind der Druck des Senders UPN auf Berman und Braga, endlich die Quoten zu steigern sowie das Aufkommen des Internets während der "Enterprise"-Ausstrahlung und damit sofort zugänglichem, massenhaftem Fan-Feedback – ein neues Phänomen für "Star Trek". Die Autoren gehen auch auf Ideen für eine fünfte Staffel ein: Hier hätte etwa Shran an Bord der Enterprise dienen können und Manny Coto habe vorgehabt, namhafte Science-Fiction-Autoren Storys für "Enterprise" entwickeln zu lassen.

    Vielen bisher nicht bekannt dürfte die Information sein, dass UPN sich gegen den Cliffhanger am Ende von Staffel 3 wehrte, da der Sender eine Absetzung in Betracht zog und die Serie nicht mit einem offenen Ende schließen wollte. Als die UPN-Verantwortlichen jedoch entdeckten, dass das letzte Drehbuch der Staffel einen Cliffhanger enthielt, war die Folge bereits abgedreht und soweit fertig gestellt, dass keine Änderungen mehr möglich waren.

     
     

    Larry Nemecek münzt den vielfach bemühten Begriff der "Franchisemüdigkeit" in eine treffendere Beschreibung als "Produzentenmüdigkeit" um.


    Insgesamt fällt positiv auf, dass die Beteiligten sich frank und frei äußern. Das gilt erneut in besonderem Maße für Brannon Braga, der etwa deutlich wie nie zuvor einräumt, dass er während der vierten Staffel nur noch nominal an der Serie beteiligt war, aber nach der dritten Staffel nichts mehr zu "Enterprise" beigetragen habe. Leider fehlt mit Manny Coto in der Runde der Mann, dem Braga das Zepter übergab, aus terminlichen Gründen. Mit ihm wäre diese dennoch unterhaltsame Gesprächsrunde sicher noch auf einem höheren Level gelandet.

    Vier jeweils etwa halbstündige Teile umfasst die Staffeldokumentation "Vor ihrer Zeit: Die Enterprise wird außer Dienst gestellt". In "Teil 1: Neue Stimmen" steht mit Manny Coto der neue Chefautor im Vordergrund. Er erzählt, wie er zu seiner Position kam und wie diese ihm es ermöglichte, die Serie als Vorläufer der Classic-Serie neu zu erfinden. In dieselbe Kerbe schlagen Judith und Garfield Reeves-Stevens, die als etablierte "Star Trek"-Romanautoren zu Beginn der dritten Staffel als Drehbuchschreiber zur Serie stießen und ihr umfangreiches Wissen über das "Star Trek"-Universum einfließen ließen.

    "Teil 2: Unvergessliche Reisen" lässt noch mal die wesentlichen Handlungsstränge der Staffel Revue passieren. Neben den Autoren und Produzenten kommt auch der ehemalige "Star Trek"-Magazin-Chefredakteur Larry Nemecek zu Wort. Interessant ist hier die Erklärung, weshalb man sich für das Format der Mehrteiler entschied: Dies erlaubte nicht nur komplexere Geschichten zu erzählen, sondern brachte auch Kosteneinsparungen mit sich. Denn Bühnenbauten und Kostüme konnten so über mehrere Folgen hinweg amortisiert werden. Das Format bot also rundum Vorteile – geradezu erstaunlich, dass es nicht schon früher eingeführt wurde.

    Weitere Informationen aus dem Hintergrund gibt Manny Coto – etwa dass er ursprünglich Colonel Green als Widersacher für die Handlung um die Eugenischen Kriege im Kopf hatte. Auch erfährt man die Idee, die William Shatner zu einem "Enterprise"-Auftritt verholfen hätte: So hätte das Tantalusfeld aus "Ein Parallel-Universum" seine Ziele nicht aufgelöst, sondern in der Vergangenheit zurückgeschickt. Im 22. Jahrhundert wäre dann ein älterer Kirk aus dem Spiegeluniversum – vom bärtigen Spock dorthin verbannt – auf die NX-01 getroffen. Nachdem er das Schiff erobert hätte, würde er mithilfe des Transporters in "sein" Universum zurückkehren wollen, nur um festzustellen, dass es noch nicht existiert und erst durch seine eigenen Handlungen entstehen würde.

    In "Teil 3: Endanflug" erinnern Cast und Crew sich an die vielen Anzeichen, aufgrund derer ihnen lange vor der offiziellen Bekanntgabe klar war, dass es auf eine Absetzung am Ende der vierten Staffel hinauslaufen würde. Rick Berman und Brannon Braga berichten dann von der tatsächlichen Mitteilung: Ein kurzer Anruf vom Sender, in dem der Chef nur sagte: "Leute, ich denke, diesmal lassen wir es gut sein." Während Jolene Blalock noch einmal darauf hinweist, wie unbefriedigend sie es fand, dass T'Pol und Trip kein festes Paar wurden und dass sie sich laut und deutlich bei den Produzenten über das Serienfinale beschwerte, findet Connor Trinneer versöhnlichere Worte. Ihm hat Trips Tod am Ende der Serie gefallen, weil er so einen Abschluss für den Charakter finden konnte und den Eindruck hatte, einen kompletten Entwicklungsbogen dargestellt zu haben.

    Im letzten Teil "Das Ende einer Ära" kommen nostalgische Gefühle auf. Hier wird das Ende der langjährigen Berman-Ära von "Star Trek", die sich über vier Serien und mehrere Kinofilme erstreckte, beleuchtet. Der ehemalige Trek-Chef reflektiert natürlich selbst über seine Zeit als Produzent und deren Ende. Den treffendsten Kommentar hält jedoch Larry Nemecek bereit. Er bemerkt, dass das, was Rick Berman für Gene Roddenberry zum idealen Nachfolger machte, schlussendlich zum Verhängnis für "Star Trek" wurde; nämlich dass Berman Roddenberrys Vorschriften blind verteidigen würde und so nach langen Jahren nicht mehr genug Freiraum und Kreativität zur Erneuerung schaffen konnte. So münzt der Trek-Experte auch den vielfach von Berman bemühten Begriff der "Franchisemüdigkeit" in eine treffendere Beschreibung als "Produzentenmüdigkeit" um.

    Verpackung und Menüführung

    Beides orientiert sich am Design der früheren Blu-ray-Staffeln. Die sechs Discs aus Staffel 4 stecken in einer Standardhülle, die wiederum von einem Pappschuber umschlossen ist. Dieser zeigt auf der Vorderseite ein Panorama der Brückencrew, reliefdruckartig hervorgehoben, mit der NX-01 darunter. Auf der Rückseite sind Szenenbilder aus Staffel 4, ein Promo-Text und eine Liste der neuen Special Features aufgeführt. Das FSK-12-Logo lässt sich als Aufkleber rückstandsfrei von der Verpackung entfernen.

    Wie immer gibt es kein Begleitheftchen, sondern der Discinhalt ist auf der Innenseite des Boxinlays aufgeführt, sodass man entweder das Papier oder die erste beziehungsweise letzte Blu-ray-Scheibe entnehmen muss, um zu erfahren, was auf welcher Scheibe steht.

    Das Menü ist erneut aufwändig anspruchsvoll als Mischung des NX-01-Bildschirmdesigns und dem Fluss des Equipments von Crewman Daniels gestaltet.

    Fazit

    Die vierte und letzte "Enterprise"-Staffel weist zwar keine Referenzqualität auf, aber noch nie war die Qualitätslücke zu den hervorragend remasterten TNG-Folgen auf Blu-ray kleiner als hier. Vor allem ein Sprung in der Bildqualität lässt diese Staffelbox hervorstechen. Die Extras runden das Angebot mit einer Mischung aus neuen und bekannten Infos ab, wobei es schade ist, dass sich manche Aussagen in den verschiedenen Special Features wiederholen. Dennoch ist diese Box von allen vier "Enterprise"-Staffeln aufgrund ihrer technischen und inhaltlichen Qualität am ehesten den - immer noch stolzen - Preis wert.

    Technische Daten


    Produktionsjahr Staffel 4 2004 - 2005

    Erscheinungstermin auf Blu-ray Mai 2014

    Sprache Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch, Japanisch (DD Stereo)

    Untertitel Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Japanisch

    Bildformat 1080p High Definition 16:9 - 1.78:1

    Altersfreigabe (FSK) Freigegeben ab 12 Jahren

    Spieldauer ca. 940 Minuten

    Weiterführende Links

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  • Trek-Zone

    Eine Blu-ray-Rezension von Henning Koonert.


     

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    Das Remake von STAR TREK, Teil 13 (I):

    Die Regie des Kinofilms

    Oscar-Gewinner Robert Wise darüber, wie es war, die Enterprise auf die Leinwand zu bringen.

    STAR TREK: Der Film muss wohl eine der am meisten frustrierenden Beinahe-Ausfälle in der Geschichte des Science-Fiction-Kinos sein. Zu einer Zeit nur erhofft von der Fanbasis der Originalserie, dann verschmäht, ist STAR TREK: Der Film aber überhaupt nicht die große Katastrophe, als die es einst befürchtet wurde. Wenn man sich nach all dieser Zeit damit beschäftigt, möchte man vielmehr bestätigen, dass alles, was erforderlich ist, ein erneuter Durchlauf durch die Aufbereitungsmaschine ist. Obwohl der Film für die Wiedergeburt von STAR TREK als eine kreative und vermarktbare Einheit sorgte, darunter Film-Fortsetzungen, neue Fernsehserien, Comics, Romane, Action Figuren und alles andere, was in den letzten 20 Jahren den Namen TREK trug, bleibt STAR TREK: Der Film eine noch nicht fertig gestellte Arbeit, die dem Künstler (bildlich gesprochen) aus der Hand gerissen wurde, bevor die Farbe trocken war. "Es ist keiner meiner Favoriten.", gibt Robert Wise zu. "Viele Leute haben mir im Verlauf der Jahre gesagt: 'Ich glaube, der Film war unterbewertet. Es ist einer der besten Star-Trek-Filme, die je gemacht wurden.'. Zu der Zeit aber wurde ganz anders darüber gedacht."

    In den 70er Jahren entwickelten sich die drei Staffeln der Originalserie nach dem Verkauf zu einer Legende. Die Schwärmerei für TREK wurde von Conventions, Büchern, einem Cartoon am Samstag Morgen und natürlich der Namensgebung des ersten Space Shuttles "Enterprise" am Leben gehalten. Nicht einmal die Verantwortlichen bei Paramount konnten den Aufruhr übersehen, den eine kleine Science-Fiction-Serie verursacht hatte, von der jeder dachte, sie sei 1969 gestorben und begraben worden. Der Schöpfer und Produzent der Serie, Gene Roddenberry, vergrub sich auf dem Paramount Gelände um neue Episoden für eine Wiederauferstehung der STAR-TREK-Serie zu erschaffen. Er hatte mehrere Skripte in Auftrag gegeben und war dabei, Leute für die Besetzung zu verpflichten als sein Plan zugunsten eines Kinofilms eingestampft wurde.

    Um eine Geschichte zu finden, die groß genug für einen STAR TREK Film wäre, begann Roddenberry mit "In Thy Image", einem Drehbuch von Harold Livingston, das auf einer Geschichte von Science-Fiction-Autor Alan Dean Foster beruhte. In der endgültigen Geschichte wurde die USS Enterprise für eine neue Crew aufgemöbelt aber James T. Kirk übernimmt das Kommando als eine seltsame und tödliche Wolke purer Energie sich auf die Erde zu bewegt und unterwegs alles zerstört, was auf ihrem Weg liegt. Die ursprüngliche Crew findet sich zusammen um es mit V'jer aufzunehmen. Die ehemalige NASA Sonde Voyager hat sich mit Alien-Technologie angereichert und sucht nun nach ihrem Schöpfer wobei sie nicht realisiert, dass eine dieser kohlenstoffbasierten Einheiten auch für ihre Existenz verantwortlich ist.

     
     

    Der Regisseur war eigentlich die Nummer vier auf Roddenberrys Wunschliste, allerdings war er gerade mit "Audrey Rose – das Mädchen aus dem Jenseits" beschäftigt als er zuerst in Betracht gezogen wurde.


    Die unzähligen Details der verworrenen Reise vom Fernsehschirm auf die Leinwand hat Edward Gross in "Das Remake von Star Trek" zusammen getragen, eine interessante Beschreibung wie man einen Sciende-Fiction-Film mit großem Budget NICHT machen sollte.

    Robert Wise (Das Geisterschloss) wurde angeworben nachdem solche Namen wie George Lucas, Steven Spielberg, William Friedkin und George Roy Hill unabkömmlich waren und nachdem Phillip Kaufman (der das Remake von "Die Körperfresser kommen" leitete) sich zurück gezogen hatte. Wise war natürlich berühmt für seine Oscar prämierten Musicals "The Sound of Music" und "West Side Story", aber er hatte auch schon bei zwei eindrucksvollen Science Fiction Filmen ("Der Tag an dem die Erde still stand" und "Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All") Regie geführt, wobei vor allem ersterer ein Klassiker des Genres ist. Der Regisseur war eigentlich die Nummer vier auf Roddenberrys Wunschliste, allerdings war er gerade mit "Audrey Rose – das Mädchen aus dem Jenseits" beschäftigt als er zuerst in Betracht gezogen wurde. Aber die lange und gewundene Straße, die "STAR TREK: Der Film" auf dem Weg in die Kinos nahm, waren sooooo lang, dass Wise inzwischen wieder verfügbar war und die Herausforderung annahm, wenn auch mit einigen Einschränkungen.

    "Ich hatte ein doppeltes Problem mit dem Film.", sagt Wise. "Wir mussten mit dem Dreh anfangen bevor das Script fertig war und die Schauspieler standen schon auf der Gehaltsliste bevor ich dazu kam weil das Originalscript eine Fernsehserie vorgesehen hatte. Irgendwann auf dem Weg entschlossen sie sich aber, einen Kinofilm zu machen." "Es war nicht meine beste Science-Fiction.", fährt Wise fort. "Ich war kein Trekkie. Ich kannte mich mit der Serie nicht aus. Ich wusste, dass sie berühmt war aber das war auch schon alles. Als es an der Zeit war, den Film zu machen, war ich fasziniert davon weil ich dachte, nach zwei Science-Fiction-Filmen, die erdgebunden waren, wäre es an der Zeit, sich dem Weltall zuzuwenden!"

    Um sich selbst für den Eintritt in den Star Trek Mythos vorzubereiten, sah sich Wise einige der Folgen an, die Roddenberry und Paramount-Chef Michael Eisner für die besten der Serie hielten. Beeindruckt von einigen und misstrauisch bei anderen, fand Wise die Herausforderung, ein TV-Konzept zu einem Kinofilm zu machen interessant und nahm sie an. "Wir mussten den Charakter Spock hinzufügen, der im ersten Skript, das ich gelesen hatte und das für das Fernsehen geschrieben worden war, gefehlt hatte.", sagt Wise. "Leonard Nimoy sagte, er wolle nicht mehr Spock sein. Eine der ersten großen Aufgaben, die Roddenberry und ich erledigen mussten war, Leonard klar zu machen, dass die Serie ein Kinofilm werden würde und ihn zu überreden, wieder den Charakter zu spielen. Außerdem mussten wir das Skript fertig bekommen. Und das während die Schauspieler bereits bezahlt wurden. Schließlich sagte Paramount "Wir können diese Schauspieler nicht länger fürs Herumsitzen bezahlen. Sie müssen mit dem Dreh anfangen." Und sie gaben uns das Startdatum. Also mussten wir mit dem Dreh anfangen, obwohl wir erst das erste Kapitel des Skripts fertig hatten. Während der gesamten Produktion schrieben wir noch daran, bis zum allerletzten Tag. Wir bekamen täglich drei Änderungen für die Arbeit des nächsten Tages. Es wurde sogar so schlimm, dass sie neben dem Datum auch die Uhrzeit auf die neuesten Änderungen schreiben mussten. So kann man nicht arbeiten."

    Trek-Zone

    Von Frederick C. Szebin im Januar 2000, übersetzt von Alexandra Rimpler .


     

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    "STAR TREK Mörtschendais"

    Dezember 2013 bis Anfang März 2014

    … und es geht weiter. Da kommt man ja kaum nach mit der Einstellerei so nützlicher Utensilien für den Fan. Das originale "Star Trek" ist tot, aber noch nicht so tot, dass man nicht von den Überresten zehren kann. Für Euch also das l… äh… der letzte Rest ab Dezember 2013 (und das ist jetzt erst Stand März 2014 und der letzte Teil)

    Online

    In einem obligatorischen Video wurden neue Schiffe vorgestellt. Tim Russ alias Tuvok hat es sich nicht nehmen lassen und wird ebenfalls auftreten. Den 4. Geburtstag feiert die Seite mit weißen Raumschiffen.

    Park

    Wer in Spanien weilt im Sommer kann eine neue "Star Trek"-Attraktion im Paramount Park aufsuchen.

    Poster und Prints

    Juan Ortiz Retro-Prints gehen in die nächste Runde. "The Changeling", "Errand of Mercy", "Return to Tomorrow", "The Deadly Years" sind es dieses Mal, die auch T-Shirts und Gläser mit den Motiven nach sich ziehen. Das 18. Set enthält "The Galileo Seven", "The Enemy Within", "The Apple" und "Wolf in the Fold". Set 19 macht mit "The Cage", "Who Mourns for Adonais", "Friday’s Child", "The Corbomite maneuver" weiter. Rick Sternbach unterhält ein eigenes Ebay-Profil, unter der er seine ganzen Blueprints verscherbelt.

    Schmuck

    Wie sagt die holde Frau "Ja"? Wer einen Verlobungsring sucht (Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden) kann seiner Holden jetzt DAS Geschenk machen. Den Raumschiff-Enterprise-Ring! Stilsicher kommt der Bräutigam mit Enterprise Manschettenknöpfe, der Enterprise Krawatte zum Altar geschreitet. Spätestens beim Ziehen dieses Ringes ist der erste Schock verwunden und man steht alleine dort.

    Soundtrack

    Langsam liegen alle Soundtracks in ihrer Gesamtheit vor. So ist die Sonderedition von "Nemesis" erschienen. "Star Trek Into Darkness" hat die erste Vinyl-Variante bekommen seit "Star Trek V!" La La Land Records hat neben ihren beiden TNG-Ausgaben eine "Voyager-" und "Enterprise-"Ausgabe versprochen. GNP Crescendo hat jetzt den "Encounter at Farpoint"-Soundtrack um die "Arsenal of Freedom"-Version mit diversen ungenutzen Stücken erweitert.

    Spielzeug

    Wizkids erweitert die Attack Wings und hat zu ihren Expansionen die Excelsior, die IKS Koraga (Klingon), die RIS Vo (Romulan) und die Koranak (Cardassian) aufgelegt. Im Februar erschienen bereits USS Equinox (Federation Nova class), IKS Somraw (Klingon Raptor class), Gal Gaththong (Romulan bird of prey), and the Dominion: 4th Division Battleship. Im April wird Welle 4 erwartet, die "Voyager"-lastig wird: USS Voyager (Federation Intrepid class), Species 8472 Bioship Alpha, a Kazon Nistrim Raider, and Borg Sphere 4270. Im Juni wird bereits Welle 5 erwartet: Bajoran Interceptor, Vulcan D'kyr class, and a big Borg Tactical Cube. Welle 6 ist ebenfalls bekannt, das Borgschiff aus Descent, die Enterprise (Refit) und ein Dominion Schlachtkreuzer. Welle 7 ist dann gemischt. Es gibt die NX-01 und einen Suuron-Klasse Raumer der Vulkanier aus "Enterprise" und ein Borg-Scoutschiff aus "I, Borg". Welle 8 enthält das Schiff der Borgkönigin, die Enterprise-E und die Val Jean, einen Föderationskämpfer, die hinterher zu Maquisschiffen wurden und auch im Dominionkrieg zu sehen waren. Welle 9 enthält die Defiant aus dem Spiegeluniversum, Changs Bird of Prey und die Scimitar.

    DST wirft wieder einen Haufen auf den Markt. Die Enterprise-C, Borg-Schiff, Voyager, Enterprise-A, einen Phaser, Spock-Büste, Kirk-Büste, einen Worf in Action und einen Phaser. Derzeit sind weitere Dinge geplant, aber DST hält einiges unter Verschluss.

    Hot Wheels hat ein paar interessante Oldtimer zusammengestellt. Im Rahmen der Pop Culture werden diverse Fahrzeuge Gold Key Zeichnungen der "Star Trek"-Charaktere innehaben. Es wird sechs verschiedene Fahrzeuge geben.

    1. einen ´59 Chevy Delivery in grün mit dem "Star Trek"-Schriftzug der Gold-Key-Reihe, einem betreffenden Spock nebst Enterprise auf den Seiten und dem Triumvirat auf dem Dach

    2. einen ´49 Ford C.O.E., der den Schriftzug auf der Tür trägt und einen Kirk mit Kommunikator auf der Werbeseite der Ladefläche

    3. ein nicht näher bezeichnetes Fahrzeug, das aussieht wie ein Feuerwehrwagen mit Schulbusbezügen in rot/orange-metallic mit dem Starfleetdelta auf der Tür und McCoy nebst Shuttle hinten

    4. einen `88er Jeep Waggoneer in violett mit dem Schriftzug am Tankdeckel und auf der Motorhaube sowie Uhura nebst Enterprise an den Türen

    5. ein weiteres nicht näher bezeichnetes blaues Fahrzeug das wie ein Eiswagen aussieht mit Scotty auf der Werbefläche und last but not least

    6. einen Rennoldtimer mit Sulu, auf einer Seite mit Sprechblase.

    Alle sind stilsicher in coolen Retroverpackungen versiegelt.

    Außerdem wird die Abramsversion neu aufgelegt. Und es erscheint in einer größeren Version die Vengeance.

    Kre-O tut sich ähnlich schwer mit der fangerechten Information wie Eaglemoss Modellreihe. Die 2nd Wave ist auf den Philippinen erschienen und dem Rest der Welt wars nicht bekannt. Es sind jene mit den bereits bekannten:

    • 31491-11 - Captain Kirk

    • 31491-12 - Spock

    • 31491-13 - Worf

    • 31491-14 - General Chang

    • 31491-15 - Borg Drone

    • 31491-16 - Locutus

    • 31491-17 - Gul Dukat

    • 31491-18 - Khan Noonien-Singh

    • 31491-19 - Salt Vampire

    • 31491-20 - Mugato

    • 31491-21 - Quark

    • 31491-22 - Andorian Soldier

    Qmx hat ein paar Tribbles hergestellt, die auch mit kleineren Tribbles daherkommen. Da wird einem das Mutterherz weich. Außerdem erstellt das Label Voyager Combadges. Zu den schönsten Modellen gehört zweifelsohne die gesuchte USS Reliant. Polar Lights läßt sich erweichen und schickt erneut eine 1:1000er Version ins Rennen. Das wird nicht das einzige Modell bleiben. Es gibt bereits eine NX-Refit-Version, die auch hätte später in der Serie wohl gezeigt worden wäre und der TOS-Variante ziemlich nahe kommt, eine 1701 mit der SS Botany Bay, eine NCC-1701-A, NCC-1701-B, NCC-1701-E, die Defiant, die D7 Varianten der Klingonen und Romulaner.

    Square Enix hat diverse Fotos ihrer Abramsversion von Kirk und Spock Actionfiguren online gestellt. Diese können bei Entertainment Earth vorbestellt werden. Im August erscheinen die beiden Figuren für schlappe 90 Dollar/Stück.

    Vollkommen Bescheuertes

    Also eigentlich gehört es ja zu den Klamotten, aber ich konnte es nicht über das Herz bringen, das wie jeden normalen Pullover zu behandeln. Es hat wirklich jemand geschafft, das Dreier-Gespann um Kirk, Spock und McCoy auf einen WEIHNACHTSPULLOVER zu bannen. Das rote hässliche Teil hat ein paar Freak-Schneeflocken und Weihnachtsbäume im Hintergrund und die Charaktere haben tatsächlich Weihnachtsmützen auf. Bitte, Schwester, die Zwangsjacke!!! Auch konnte ich dieses Buch nicht unter Bücher aufführen: "A Very Klingon Khristmas" (Kein Schreibfehler) soll zwar witzig gemeint sein, entlockt mir aber ein seltsames Gefühl. Es ist kein Wunder, dass die meisten "Star Trek"-Fans für Dödel gehalten werden, wenn jemand mit so einem Teil nach Hause geht. Bazinga.

    Und von Hallmarks Kelvin, Kirk mit Gorn und Scotty brauch ich gar nicht erst anfangen. Von den Big Bang Crossover Weihnachtskugeln und der Lichterkette habe ich das letzte Mal bereits berichtet, ebenso von den Weihnachtsstrümpfen. Ein Fan hat dann auch ein Video erschaffen, bei dem Picard "Let it snow" singt.

    Bif Bang Pow veröffentlicht keine Wackeldackel aber etwas Ähnliches. Die "Star Trek"-Crew aus den TOS-Kinofilmen sowie die Gegenspieler Kruge und Khan. Geplant ist auch eine Captains Reihe und 7of9, ebenso eine – hä – Holzversion der TOS-Enterprise. Von der gleichen Firma kann man sich auch eine Borgkugel und eine TOS Enterprise holen, die echter aussieht und ebenfalls wackelt. Außerdem kann man sich seine TNG Brücke mit den Wackelköppen zusammenstellen.

    Außerdem kann man sich die Retrofiguren in TOS-Uniform der "Big Bang Theory" holen. Wer Golf spielt sollte sich als Hülle den Tribble oder die Enterprise holen. Auch Kirk, Spock, Scotty und seltsamerweise Worf wird es geben (Creative Covers). Wie die Unterkategorie vermuten lässt, braucht man hierbei ein dickes Fell.

    Think Geek, Meister des schlechten Geschmacks veröffentlicht demnächst Unterbuchsen die TOS inspiriert sind. Wer glaubt, dass Doppelfeinripp nicht reicht, um seiner Angebeteten Schweißperlen des Glücks auf die Stirn zu bannen werde hier eines Besseren belehrt. Ich wage mich nicht, dies in die Klamottenecke zu stellen. Untragbar. The Robe Factory springt auf den Zug auf und veröffentlicht nur eine rote Version ihres Bademantels. Dafür gibt es dann Schlafanzüge und Pyjama Sets.

    Wer den Valentinstag schon immer alleine verbringen wollte verschenkt den rosa Plüschtribble mit Herzantennen weiter. Mit der passenden Enterprise-Alarmuhr verpasst man die dummen Gesichter jedenfalls nicht mehr.

    Die Skelett-Trek-Versionen bekommen jetzt Unterstützung durch ähnlich dämliche T-Shirts. Think Geek hat mal wieder Hunde-Asi-Soires veröffentlicht. Der erste Preis an absoluter Hirnrissigkeit bekommt der Hundehaufentütehalter in Form eines Kommunikators. Das Gitter wird aufgezogen, die Tüte rausgezogen aus der Flüstertüte und die Hinterlassenschaften des Köters (auch das Erbrechen ob dieser obskuren Idee des Hundehalters) in die Tüte gestopft. Brav…

    Wem das nicht reicht, der kann mit den Hundeplüschfiguren "Tos Klingone" und "Red Shirt" (der ein unglückliches Gesicht macht) den Hund beglücken. Lustigerweise ist das Red Shirt ständig ausverkauft. Die Hundehalsbänder hatte ich ja schon mal angesprochen. Aber das ist Tierquälerei: Der Hund wird sich fragen, weshalb er keine Hundedame abbekommen wird und bei seinen Eltern im Keller leben muss.

    Trek-Zone

    Neues für den Fan. Aktuelles vom "Star Trek"-Merchandise-Markt - zusammengestellt von Christian Freitag.


     

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    Die Ereignisse des Monats

    Juni 2014

    Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick, zusammengestellt von Henning Koonert.

    Trek-Kalender

     
     

    Montag

     

    Dienstag

     

    Mittwoch

     

    Donnerstag

     

    Freitag

     

    Samstag

     

    Sonntag

     
     
                               01.Juni  
                             

    Convention
    FedCon 23 (Düsseldorf)
    Infos

    Geburtstag
    René Auberjonois (Odo)

     
       02.Juni    03.Juni    04.Juni    05.Juni    06.Juni    07.Juni    08.Juni  
     

    Geburtstag
    Zachary Quinto (Spock)

    Geburtstag
    Anthony Montgomery (Travid Mayweather)

         

    Convention
    Dragon Days (Stuttgart)
    Infos

     

    Convention
    Dragon Days (Stuttgart)
    Infos

     

    Convention
    Dragon Days (Stuttgart)
    Infos

    Geburtstag
    Karl Urban (Leonard McCoy)

     

    Convention
    Dragon Days (Stuttgart)
    Infos

    Geburtstag
    James Darren (Vic Fontaine)

     
       09.Juni    10.Juni    11.Juni    12.Juni    13.Juni    14.Juni    15.Juni  
             

    Convention
    NordCon (Hamburg)
    Infos

    Geburtstag
    Malcolm McDowell (Tolian Soran)

     

    Convention
    NordCon (Hamburg)
    Infos

     

    Convention
    NordCon (Hamburg)
    Infos

     
       16.Juni    17.Juni    18.Juni    19.Juni    20.Juni    21.Juni    22.Juni  
     

    Geburtstag
    John Cho (Hikaru Sulu)

         

    Geburtstag
    Zoe Saldana (Nyota Uhura)

         

    Geburtstag
    Tim Russ (Tuvok)

     
       23.Juni    24.Juni    25.Juni    26.Juni    27.Juni    28.Juni    29.Juni  
     

    Roman
    "Star Trek: Destiny" (Hardcover-Gesamtausgabe)
    David Mack
    Bestellen

    E-Book
    TOS "The More Things Change"
    Scott Pearson
    Bestellen

     

    Roman
    TNG "The Light Fantastic"
    Jeffrey Lang
    Bestellen

    Geburtstag
    Peter Weller (Admiral Marcus)

         

    Geburtstag
    Susanna Thompson (Borgqueen)

    Geburtstag
    J. J. Abrams (Produzent, Regisseur)

     

    Geburtstag
    Alice Krige (Borgqueen)

       
       30.Juni                          
     

    Roman
    Voyager "Geistreise 2 - Der Feind meines Feindes"
    Christie Golden
    Bestellen

    E-Book
    Corps of Engineers "Schwerer Fehler"
    Keith R. A. DeCandido
    Bestellen

    Geburtstag
    Jeri Taylor (Produzentin)

                             
     


     

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    Kino-Guide

    JUNI 2014

    "Wolf Creek 2"  (Australien 2013)


     

    Regie

    Greg McLean

    Drehbuch

    Greg McLean, Aaron Sterns

    Darsteller

    John Jarratt (Mick Taylor), Ryan Corr (Paul Hammersmith), Shannon Ashlyn (Katarina Schmidt), Phillipe Klaus (Rutger Enqvist)

    Start

    19. Juni 2014


    Inhalt
    Im australischen Outback läuft noch immer der Schweineschlachter und Psychopath Mick Taylor herum. Nachdem er eine Polizeistreife brutal ermordet hat, wartet er auf seine nächsten Opfer. Diese finden sich bald in den deutschen Rucksacktouristen Katarina und Rutger und dem Surfer Paul, die unterwegs sind, um den berühmten Meteoritenkrater "Wolf Creek" zu erkunden. Während die ersten beiden recht schnell erledigt sind, beginnt für Paul ein blutiger Wettlauf, den er eigentlich nur verlieren kann...

    Erwartung
    Passabel. Nach fast zehn Jahren kommt die Fortsetzung zu "Wolf Creek" in die Kinos. Greg McLean drehte, schrieb und produzierte den Film, wie er es schon beim ersten Teil machte. Der Film erscheint insgesamt alles Slasher-Fest mit eher mittelmäßiger Handlung, aber jeder Menge Blut, wie man es für einen solchen Film erwarten sollte. Wer auf diese Art von Filmen steht, dürfte auch an "Wolf Creek 2" Spaß haben. Fazit: Slasher-Film-Fans werden sicher auf ihre Kosten kommen.

    "Brick Mansions"  (Kanada, Frankreich 2014)


     

    Regie

    Camille Delamarre

    Drehbuch

    Luc Besson, Robert Mark Kamen

    Darsteller

    Paul Walker (Damien Collier), David Belle (Lino Dupree), RZA (Tremaine Alexander), Catalina Denis (Lola)

    Start

    05. Juni 2014


    Inhalt
    Im Jahr 2018 ist ein Teil eines dystopischen Detroits vom Rest der Stadt durch eine Mauer abgegrenzt. In diesem Ghetto, genannt Brick Mansions, herrschen Gewalt, Kriminalität und der Drogenbaron Tremaine. Dieser gelangt in den Besitz einer Massenvernichtungswaffe, mit der er die Stadt erpresst. Daher wird der Undercover-Polizist Damien Collier in das Gebiet geschickt, um sich in Tremaines Gang einzuschleichen und die Situation zu bereinigen. Hilfe erhält er von dem ehemaligen Sträfling Lino, dessen Ex-Freundin Lola von Tremaine gefangen gehalten wird.

    Erwartung
    Schlecht. "Brick Mansions" ist der letzte vollständig abgedrehte Film des Ende 2013 verstorbenen Paul Walker. Der Film ist eine amerikanisierte Version des französischen Films "Ghettogangz - Die Hölle vor Paris". Während letzterer wegen seiner guten Action und ausgefeilten Choreographien ordentliche Kritiken und einen Kultstatus erhielt, scheint die Neuverfilmung tatsächlich jede Spur von Handlung aufgegeben zu haben und auf reine Actionsequenzen zu setzen. Da die Änderungen zum Original sowieso überaus gering ausfallen, kann man sich lieber den zu Hause anschauen. Fazit: Wer auf sinnlose Action steht oder noch einmal Paul Walker sehen will, kann sich den Film antun. Ansonsten lieber nicht reingehen!



    Weitere Kino-Starts aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror:

    TinkerBell und die Piratenfee; Start: 12. Juni 2014; Einschätzung: Passabel. Eigentlicher Direct-to-DVD-Animationsfilm aus dem Hause Disney, der nicht nur an der mittelmäßigen Qualität der Animationen leidet.


    Was waren Ihre letzten Science-Fiction-, Fantasy- oder Mystery-Highlights im Kino? Und welche Streifen Enttäuschungen? Schreiben Sie uns an leserbriefe@trekzone.de!

    SF-Zone

    Alle wichtigen Infos und eine Vorabkritik zu den aktuellen Kinofilmen aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Mystery und Horror wie immer im Kino-Guide der SF-Zone − zusammengestellt von Robert Benecke.


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    "Transcendence"

    Voller Banalitäten, Ungereimtheiten und abstruser Ideen

    Dr. Will Caster, anerkannter Experte auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, und seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) stehen kurz davor, ein vollkommen neuartiges Computersystem zu erschaffen - ein Elektronengehirn, das über menschliche Emotionen verfügt und selbständig reflektieren kann. Eine Gruppe technikfeindlicher Extremisten will den Superrechner um jeden Preis verhindern und verübt ein Attentat auf Dr. Caster. Doch anstatt den Wissenschaftler zu stoppen, verhilft sie ihm damit erst zum Erfolg. Denn Evelyn vollendet das Experiment. Sie verbindet das Gehirn des schwer verletzten Will mit dem Computer und lässt seinen Geist mit der Maschine verschmelzen. So entsteht ein hochintelligentes Wesen, das sich bald seiner ungeheuren Macht bewusst wird...

    Kritik: (Spoilerfrei)

    Öde, langatmig, dumm. Voller Banalitäten, Ungereimtheiten und abstruser Ideen. Johnny Depp schlafwandelt sich durch einen Plot voller Logiklöcher...

    "Transcendence" ist in den Staaten gnadenlos gefloppt. Es fand sich kaum ein Kritiker, der diesem Film auch nur ein einziges lobendes Wort gönnen wollte und ihn stattdessen so leidenschaftlich verriss, als hätte Meisterregisseur Stanley Kubrick soeben "Plan 9 from outer Space" abgeliefert.

    Nein. "Transcendence"-Regisseur Wally Pfister ist kein zweiter Stanley Kubrick, obschon der ehemalige und wohl auch wieder zukünftige Kameramann in allen Werken von Christopher Nolan bewiesen hat, welch visuelles Flair er besitzt. Sei es die Düsternis eines "The Dark Knight" oder die schwindelerregende Traumwelten von "Inception". Pfister versteht sein Handwerk.

    Und nochmals nein. "Transcendence" ist weit davon entfernt, sich mit Filmen von Christopher Nolan messen zu können. Haben die Kritiker also recht mit Ihrem Verriss? Ja, absolut! Also ist "Transcendence" einfach nur ein schlechter Film? Ein weiterer dummer Sci-Fi-Quatsch? Nein, absolut nicht!

    Wie Mulder schon sagte, die Wahrheit liegt irgendwo da draußen. Der Film leistet sich einige grosse Patzer. Beispielsweise verrät er in den ersten drei Minuten das Ende, obwohl man zugeben muss, dass der Streifen ohne diesen eigentlich völlig unnötigen Spoiler auch nicht spannender wäre. Die Charaktere wirken allesamt unvollendet. Die Figur des genialen Casters entspricht in seiner Art so rein gar nicht dem Klischee (oder Vorbild) eines ultragenialen Computergenies, eher wie dem eines Floristen, der sich lieber um seine Sonnenblumen kümmern möchte, obschon er auch den Garten Eden erschaffen könnte. Vielleicht liegt dies allerdings auch am gemächlichen Spiel des sonstigen wild gestikulierenden Kostümclowns Johnny Depp. Bedauerlicherweise ist der Streifen voller blendender Schauspieler in unnötigen Rollen. Kate Mara ("House of Cards") darf die Anführerin einer Gruppe von computerphobistischen Humanisten spielen, die mit High-End-Technik Casters High-End-Technik lahmlegen will und den Menschen retten möchte in dem sie, ohne mit der Wimper zu zucken gerne solche tötet. Gefolgt vom rumstehenden Morgan Freeman ("The Dark Knight"), dem nicht wirklich etwas zu tun habenden Paul Bettany ("Iron Man") und Beinahe-Statist Cillian Murhpy ("Inception").

     
     

    Für einen Technik-Thriller verschwendet der Streifen unverschämt viel Zeit auf der Gefühlsebene von Castors Frau statt sich des Themas Technik zuzuwenden.


    Der Film selbst kann sich nicht entscheiden, was er eigentlich sein will oder was er dem Zuschauer näherbringen möchte. Oftmals ist er geradezu inkohärent.

    Da kämpft die Rebellentruppe gegen einen Bösewicht, der als solches gar nicht zu erkennen ist. Die unglaublich mächtige Intelligenz des zum beinahe Gott aufsteigenden Casters begeht Fehler, die nicht einmal einem betrunkenen Hillbilly aus Alabama passieren würden. Für einen Technik-Thriller verschwendet der Streifen unverschämt viel Zeit auf der Gefühlsebene von Castors Frau statt sich des Themas Technik zuzuwenden. Und zu guter Letzt warnt der Film vor Dingen, die eigentlich fantastisch und wertvoll für diesen Planeten wären. Will uns der Film nun sagen, dass wir uns vor den Technikgläubigen in Acht nehmen sollen oder vor denen, die die Technik ablehnen?

    Nehmen wir also Analogie das Google-Auto, welches zur Zeit fahrerlos durch ausgewählte amerikanische Städte fährt, automatisch einparkt, Straßenschilder anhand der 64 eingebauten Laser erkennt und vor Fussgängern stoppt, die bei Rot über die Straße gehen. Die ersten Test sind erstaunlich, und das Auto fährt besser als jeder Mensch. Für die Kinder unserer Kinder wird es normal sein, dass man nicht mehr selbst am Steuer des eigenen Autos sitzt. Ziemlich unheimlich, nicht wahr? Die Vorteile liegen ebenso auf der Hand.

    Das eigentliche Problem von "Transcendence" ist, dass wir alle unsere Meinung längst getroffen haben. Man kann dessen Thema nicht mehr distanziert begegnen, weil wir alle bereits Teil der neuen digitalen Welt sind. Wir wurden darin verpflanzt und verwurzelt. Und, egal ob es uns nun gefällt oder nicht, ein Zurück gibt es nicht. Nicht mal dann, wenn wir zum oben genannten Hillbilly fliehen möchten, der vermutlich in seiner Wohnwagensiedlung im Nirgendwo gerade den neusten Streamingdienst nutzt oder sich Wally Pfisters Film aus Kasachstan als illegale Downloadkopie besorgt, während seine Freundin an ihrem Armband prüft, ob die tägliche Schrittanzahl ausreichend ist, um ihr Mikrowellen-Abendessen zu verspeisen, obschon die Kalorien-App ihres iPads bereits im roten Bereich ist. Phu, langer Satz, aber kurzes Fazit:

    Fazit:

    "Transcendence" mag kein guter Film sein, aber ein wichtiger, ein zum Nachdenken anregender Film. Wie wird der Mensch der Zukunft sein? Wie werden wir sein? Du und ich? Vielleicht schon morgen.

    Wertung: 7 / 10


    Regie Wally Pfister

    Drehbuch Jack Paglen

    Darsteller: Johnny Depp, Rebecca Hall, Paul Bettany, Cillian Murphy, Kate Mara, Morgan Freeman

    SF-Zone

    Der Film selbst kann sich nicht entscheiden, was er eigentlich sein will oder was er dem Zuschauer näherbringen möchte ... Eine Kinokritik von Randolph Sutter.


     

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    "X-Men – Zukunft ist Vergangenheit"

    Der Film ist der beste Beitrag zur "X-Men"-Filmreihe

    Als 2012 die "Avengers" die Kinokassen klingeln ließen, wurde sofort jedes Filmstudio hellhörig, das einigermaßen Rechte an Marvel-Figuren besitzt. Bei Sony wurde begonnen die Erweiterung des "Spiderman"-Universums zu planen, während 20th Century Fox sich Gedanken über die "X-Men"- und "Fantastic-Four"-Franchises machte. Verwunderlich war es nicht, als im gleichen Jahr "X-Men – Days of Future Past" angekündigt wurde – ein Film, der Schauspieler der ersten drei Filme und des Reboots "First Class" vereinen sollte.

    Fox wagte sich damit auf ziemlich dünnes Eis, da die Comic-Vorlage Kultstatus bei den Fans besitzt, und bisher hatten sich die Filmemacher nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was Vorlagentreue angeht (Stichwörter "Gambit" und "Deadpool"). Nachdem Regisseur Bryan Singer ("X-Men" und "X-Men 2") jedoch als Regisseur feststand wurde man doch hellhörig. Da er nicht gerade für plumpe Actionszenen, sondern eher gute Charakterszenen bekannt ist, kam etwas Hoffnung auf. Nach und nach sagten alle möglichen Schauspieler aus vorherigen Teilen zu und irgendwann kam der Moment, wo man sich fragte: Wie viele Stunden soll der Film gehen bei so vielen Schauspielern? Jede neue Ankündigung für eine Rolle wurde für Filmseiten im Internet zu einem Running-Gag.

    Unzählige Rollen, aufgrund der Zeitreise-Thematik zwei Zeitebenen und eine ganze Menge Logiklöcher aus vorherigen Filmen – nicht gerade die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Film. Man hält es nicht für möglich, aber der Film ist der beste Beitrag zur "X-Men"-Filmreihe! Es beginnt in einer düsteren Zukunft, in der Mutanten von Roboter, sogenannten Sentinels, gejagt und getötet bzw. in Internierungslager gebracht werden. Unsere altbekannten Mutanten ersinnen einen Plan, um Wolverines Bewusstsein in seinen jüngeren Körper zurückzuschicken, damit er in der Vergangenheit mit den aus "First Class" bekannten, jüngeren Versionen der Figuren die Geschichte ändert und alles zum Guten wendet in der Zukunft.

    Es ist eine echte Freude die alten Helden wiederzusehen. Patrick Stewart (dessen Auferstehen nicht erklärt wird), Ian McKellen, Halle Berry, Shawn Ashmore, Ellen Page, Daniel Cudmore und Anna Paquin (leider nur in einem kurzen Cameo) sorgen mal wieder für ein richtiges "X-Men"-Feeling. Auch wenn manche Charaktere wenig bis keinen Text haben, hat man trotzdem das Gefühl, dass sie wunderbar ins Gesamtbild passen. Zu den Schauspielern aus "First Class" muss man vermutlich nicht viel sagen. Jennifer Lawrence hat 2013 einen Oscar gewonnen und Michael Fassbender war erst dieses Jahr (genau wie Lawrence) für einen Oscar nominiert. Auch Nicolas Hoult und James McAvoy sind über jeden Zweifel erhaben und holen alles aus ihren Rollen raus.

     
     

    Spezialeffekte lassen keine Wünsche offen und spätestens wenn man Quicksilver (Evan Peters) in Aktion erlebt hat, weiß man, dass dieser Film alles richtig macht.


    Die Geschichte nimmt sich teilweise viel Zeit für die Charaktere und versucht die Zeitreise-Thematik bis zum Ende logisch durchzuziehen. Dabei hat man nie das Gefühl, dass eine oberflächliche Geschichte heruntergespult wird. Es gibt unzählige Verweise auf die vorherigen Filme und erstmals hat der Zuschauer den Eindruck, dass wirklich alles zusammengehört und ein großes Ganzes ergibt, ohne dass es erzwungen wirkt.

    Aber nicht nur die alten und neuen Schauspieler in ihren bekannten Rollen sorgen für Begeisterung: Komponist John Ottman, der schon die hervorragende Musik zu "X-Men 2" geschrieben hat, gibt einem mehr als einmal die Gelegenheit ein Dejá Vu zu erleben, ohne dass er sich einfach nur wiederholt. Die Spezialeffekte lassen keine Wünsche offen und spätestens wenn man Quicksilver (Evan Peters) in Aktion erlebt hat, weiß man, dass dieser Film alles richtig macht. Ebenso sind die Sentinel-Sequenzen wirklich phantastisch geworden und viele Mutanten können eindrucksvoll mit ihren Fähigkeiten das Publikum zum Staunen bringen.

    In der deutschen Version hat der Film leider einige Schwachpunkte. Mal abgesehen von dem etwas komischen deutschen Titel hat die Synchronisation mehrere Umbesetzungen zu vermelden. Bei Ellen Page ist es zu verschmerzen, da diese erst einmal in den "X-Men"-Filmen vorkam und zumindest eine Stimme bekommen hat, die in anderen Filmen bereits Verwendung gefunden hat. Bei Halle Berry stößt es schon etwas auf, dass Ihre Standardstimme Melanie Pukaß wohl nicht zur Verfügung stand. Dafür hätte man ja zumindest versuchen können, Anke Reitzenstein (Wer kennt sie nicht als Stimme von "Seven of Nine" Jery Ryan?) zu besetzen. Diese hatte Berry bereits im ersten "X-Men" gesprochen und der Bruch zu Melanie Pukaß wäre nicht ganz so krass wie er jetzt im Film ist. Bei Patrick Stewart musste umbesetzt werden, da sein grandioser Sprecher Rolf Schult letztes Jahr leider verstorben ist. Kaspar Eichel, der Schult teilweise ähnlich klingt, bringt eine gute Leistung, aber beim ersten Hören zuckt man doch zusammen. Dazu kommen noch zwei Cameos von Schauspielern der alten Trilogie, die dank neuer Stimmen einiges an Wirkung verlieren.

    Das ist jedoch Jammern auf hohem Niveau, weil der Film wirklich Spaß macht und erstaunlicherweise einiges an Logiklöchern stopft. Das Ende ist eine echte Freude für Fans und hält ein paar Überraschungen bereit. Dass "X-Men – Apocalypse" bereits für 2016 angekündigt worden ist, sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man sich die Szene nach dem Abspann anschaut. Auch wenn man nicht alle Hintergründe zur Figur Apocalypse kennt, kann man jetzt schon mit einem epischen Film rechnen.

    SF-Zone

    Nicht nur die alten und neuen Schauspieler in ihren bekannten Rollen sorgen für Begeisterung ... Was sonst noch, verrät Ihnen Oliver Hieber.


     

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    "Die Kreatur – Folge 86" und "Alraune – Folge 87"

    Zwei Folgen aus der Hörspielreihe "Gruselkabinett" von Titania Medien

    Die Kreatur – Folge 86 der Hörspielreihe "Gruselkabinett" von Titania Medien

    Nach der Geschichte "The Hoofed Thing" von Robert E. Howard

    In einer idyllischen Kleinstadt in den Südstaaten der USA, im Jahre 1935, verschwinden Tiere. Zuerst einmal scheint dies in der Provinz nichts Besonderes zu sein. Doch Marjory, stolze Besitzerin des Katers Bozo, kann nicht hinnehmen, dass ihr zahmes Haustier plötzlich Gefallen an der Streunerei gefunden zu haben scheint. Sie bittet Michael, ihren Freund, den Kater zu suchen. Michael findet keine Spur von Bozo. Schließlich begibt er sich auf das verwilderte Grundstück seines Nachbarn John Stark, der den Ruf eines gruseligen Einsiedlers genießt. Als Michael gerade Starks Garten durchsucht, tritt der Nachbar prompt auf den Plan. Doch er will Michael nichts Böses, lädt ihn sogar auf ein Plauderstündchen in sein Haus ein. Der Kater bleibt zwar nach wie vor verschwunden, aber zumindest findet der schwer kranke John Stark in Michael einen guten Freund.

    Die Geschichte lässt sich Zeit und die Auflösung ist keine Überraschung. Aber Howard, der viele Gruselgeschichten verfasste, versteht es, den Charakteren Leben einzuhauchen. Besonders das Ende klingt nach. Es gibt in dieser Folge nur wenige Sprechrollen, doch diese sind exzellent besetzt worden. So wird der junge Michael Strang, der seiner Freundin imponieren möchte, von Jannik Endemann gesprochen. Marjory, die ziemlich verwöhnt rüberkommt, wurde von Maximiliane Häcke in Szene gesetzt. Marjorys Mutter durfte Traudel Haas sprechen. Den besorgten Kleinstadt-Sheriff gab Hasso Zorn zum Besten. Doch besonders gefallen hat mir Manfred Lehmann, der dem gebrechlichen John Stark seine Stimme lieh.

    Die Toneffekte sind für diese Folge äußerst wichtig und wurden wohl dosiert eingesetzt. Auch die musikalische Untermalung lässt nichts zu wünschen übrig.

    Das Cover zeigt einen Mann, der in der erleuchteten Türöffnung eines Anwesens steht. Knorrige Bäume unterstreichen das, in düsteren Farben gemalte, Bild. Die Illustration stammt von Ertugrul Edirne.

    Fazit: Ein solides Gruselstück der alten Schule. Es gibt keine rasanten Wendungen im Plot, aber auch keine Enttäuschungen.


    Alraune – Folge 87 der Hörspielreihe "Gruselkabinett" von Titania Medien

    Nach dem Roman von Hanns Heinz Ewers

    Im Jahre 1905 ersinnt eine Gruppe von Verschwörern, aus einer Schnapslaune heraus, ein unheimliches Experiment. Sie wollen mit dem Samen eines Gehängten eine Prostituierte künstlich befruchten und damit ein durch und durch verdorbenes Wesen erschaffen. Und es gelingt ihnen. Die Prostituierte wird gezwungen, das Kind auszutragen. Schon als kleines Mädchen zeigt Alraune extrem grausame Wesenszüge, doch als sie ins Teenageralter kommt, wird sie erst richtig gefährlich!

    Diese Geschichte hat es wirklich in sich. Jedwede menschliche Untugend ist in diesem einen Menschen komprimiert. Alraune ist ein Charakter, den man unweigerlich faszinierend, gleichermaßen aber auch abstoßend findet. Sie vereint Femme fatale und Perversion. Ebenso rasant wie Alraunes Stimmungsschwankungen sind die Wendungen in der Geschichte. Am liebsten möchte man jeden warnen, der mit Alraune zu tun hat, besser die Finger von dieser Frau zu lassen. Denn die Bekanntschaften nutzen nur einer Person etwas, und das ist Alraune.

    Diese Folge gehört zweifellos zu den interessantesten und psychologisch ausgereiftesten der Gruselkabinett-Reihe. Die Story lässt sich schwer in eine Schublade stecken. Märchen? Nein, denn Gut und Böse sind nicht klar definiert. Außerdem fehlt es an Archetypen. Mystery? Schon eher. Spannend? Ja, allemal.

    Sabine Bohlmann als Alraune gibt alles! Es war sicherlich schwierig eine so komplexe Rolle zu sprechen, die droht, verführt, schreit und dann wieder eindringlich flüstert. Auch das männliche Pendant zu sprechen, war gewiss eine Herausforderung. Johannes Raspe fiel dieser Job zu, und er hat ihn großartig gemeistert. In diesem Stück waren jede Menge Sprecher beteiligt, denen allen mein Lob zukommt. Es gibt nichts, aber auch gar nichts zu meckern.

    Die musikalische Untermalung ist wunderbar und zum Schluss hin schön melancholisch. Die Szenen, die draußen spielen, sind anständig vertont.

    Das Cover sticht ebenso aus der Reihe hervor, wie der Inhalt des Stücks selbst. Im Zentrum sitzt Alraune. Sie trägt ein kurzes weißes Kleid, ihr Gesichtsausdruck ist selbstbewusst. Links oben im Bild baumelt der Vater am Strick, rechts spricht die Mutter einen Freier an.

    Fazit: Wow! Unbedingt kaufen. Die Handlung ist morbide, facettenreich und absolut mitreißend.

    Weiterführende Links

  • Jetzt bei Amazon.de bestellen
    Die Kreatur - Gruselkabinett - Folge 86 | Format: Audio CD

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    Alraune - Gruselkabinett - Folge 87 | Format: Audio CD

  • SF-Zone

    Hier gibt's was auf die Ohren. "Die Kreatur – Folge 86" und "Alraune – Folge 87" - rezensiert von Christiane Gref.


     

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    Ein Planet, fern und doch so nah

    Exoplanet GU Psc b durch direkte Abbildung entdeckt

    Einem internationalen Astronomenteam ist es gelungen, im Umfeld des Sterns GU Pisces einen Exoplaneten direkt abzubilden. Der neu entdeckte Gasriese benötigt rund 80.000 Jahre, um seinen Zentralstern einmal zu umkreisen.

    Seit der Entdeckung des ersten Exoplaneten im Jahr 1995 konnten Astronomen bis zum heutigen Tag 1.792 Planeten nachweisen, welche ihre Zentralsterne außerhalb unseres Sonnensystems umkreisen. Während der letzten Jahre sorgte dabei speziell das auf die Exoplanetensuche spezialisierte Weltraumteleskop Kepler für Schlagzeilen.

    Nach seinem Start am 7. März 2009 hat Kepler über einen Zeitraum von vier Jahren im Bereich der Sternbilder Schwan und Leier systematisch mehr als 150.000 Sterne anvisiert und nach Anzeichen für dort befindliche Planeten Ausschau gehalten. Bis zum heutigen Tag konnten die an dieser Mission beteiligten Wissenschaftler definitiv 962 Exoplaneten nachweisen. Mehrere Hundert weitere 'Planeten-Kandidaten' warten noch auf eine Bestätigung durch nachfolgende Beobachtungen, welche von anderen Weltraumteleskopen oder von Observatorien auf der Erde durchgeführt werden müssen.

    Aber nicht nur die Kepler-Wissenschaftler, sondern auch andere Astronomen waren in den letzten Monaten und Jahren im Bereich der Exoplaneten-Suche aktiv. So hat zum Beispiel ein von Marie-Ève Naud von der Universität Montreal in Kanada geleitetes internationales Team von Astronomen neben weiteren Großteleskopen das in den chilenischen Anden befindliche Acht-Meter-Teleskop des Gemini South-Observatoriums dazu eingesetzt, um gezielt junge und zugleich massearme Sterne in der näheren Umgebung unseres heimatlichen Sonnensystems zu untersuchen und dabei nach Anzeichen für dort befindliche Exoplaneten zu suchen.

    Bei einem der dabei anvisierten Beobachtungsziele handelte es sich um den im Sternbild Fische (lat. Name "Pisces") gelegenen Roten Zwergstern GU Pisces. Dieser Stern verfügt in etwa über 33 Prozent der Masse unserer Sonne, gehört zu der Spektralklasse M3 und befindet sich in einer Entfernung von rund 155 Lichtjahren zu unserem Sonnensystem.

     
     

    Seit der Entdeckung des ersten Exoplaneten im Jahr 1995 konnten Astronomen bis zum heutigen Tag 1.792 Planeten nachweisen


    GU Pisces ist einer von etwa 30 Sternen, die dem AB-Doradus-Bewegungshaufen angehören. Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von Sternen, welche in etwa über das gleiche Alter verfügen und deren Mitglieder sich mit ähnlichen Geschwindigkeiten und Bewegungsrichtungen durch unsere Heimatgalaxie bewegen. Das aus spektroskopischen Untersuchungen abgeleiteten Alter dieser Sterne liegt bei geschätzten 50 bis 119 Millionen Jahren.

    Bei der im sichtbaren und im infraroten Spektralbereich erfolgten Beobachtung von GU Pisces suchten die Astronomen gezielt nach einem möglichen planetaren Begleiter des Sterns, da dieser wegen seines 'jugendlichen Alters' noch relativ heiß sein dürfte und somit vergleichsweise viel Wärme in das umgebende Weltall abstrahlen sollte. Somit leuchten derartig 'junge' Planeten im infraroten Spektralbereich verhältnismäßig hell, lassen sich dadurch bedingt leichter entdecken und gegebenenfalls sogar direkt abbilden. Und tatsächlich wurden die Wissenschaftler fündig.

    Auf den im Rahmen der Untersuchungen erstellten Aufnahmen wurde ein Exoplanet entdeckt, der seinen Zentralstern in einer Entfernung von etwa 2.000 Astronomischen Einheiten (eine Astronomische Einheit - kurz AE - beschreibt den mittleren Abstand zwischen der Erde und der Sonne und beträgt rund 150 Millionen Kilometer) umkreist. Für einen kompletten Umlauf um seinen Stern benötigt der Exoplanet GU Psc b - so die offizielle Bezeichnung des Planeten - somit eine Zeitdauer von rund 80.000 Jahren. Dank dieses großen Abstandes zwischen Zentralstern und Planet, welcher rund 42 Bogensekunden beträgt, war es nicht nur möglich den Planeten direkt abzubilden. Vielmehr konnten die beteiligten Astronomen auch verschiedene Eigenschaften von GU Psc b entschlüsseln.

    Ausgehend von spektroskopischen Untersuchungen leiten die Wissenschaftler ab, dass es sich bei dem Exoplaneten um einen Gasriesen handelt, welcher über die neun bis maximal dreizehnfache Masse des Planeten Jupiter verfügt. Aufgrund dieses Massewertes kann ausgeschlossen werden, dass GU Psc b zur Klasse der Braunen Zwerge gehört - einer Kategorie von Himmelskörpern, welche eine Sonderstellung zwischen einem Planeten und einem Stern einnimmt. Auf der 'Oberfläche' des Gasplaneten dürften Temperaturen von rund 800 Grad Celsius herrschen.

    Die Astronomen beabsichtigen, den Exoplaneten in Zukunft noch weiteren und eingehenderen Untersuchungen zu unterziehen. Aufgrund des großen Abstandes zu seinem verhältnismäßig leuchtschwachen Zentralgestirn lassen sich relativ einfach hochaufgelöste Daten gewinnen, welche weitere Aufschlüsse über die Zusammensetzung und die physikalischen und chemischen Eigenschaften von GU Psc b liefern werden. In den kommenden Jahren, so die Erwartungen der Astronomen, werden dann aufgrund neuer Beobachtungsinstrumente noch weitere Exoplaneten in die Kategorie der "direkt abzubildenden Exoplaneten" aufsteigen.

    Die hier kurz vorgestellten Forschungsergebnisse wurden kürzlich von Marie-Ève Naud et al. unter dem Titel "DISCOVERY OF A WIDE PLANETARY-MASS COMPANION TO THE YOUNG M3 STAR GU PSC" in der Fachzeitschrift 'The Astrophysical Journal' publiziert.

    Weiterführende Links

  • TZN Raumfahrer.net: Exoplaneten
    Sonderseite über ferne Planeten

  • In Space

    Ralph-Mirko Richter berichtet von einem planetaren Exoten.


     

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