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TZN

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"Wir werden tun, was wir immer getan haben: Wir finden Hoffnung im Unmöglichen."

 − Spock
 − in "Star Trek: Beyond"

Januar 2017

 

ISSN 1684-7385

Volume VI

Ausgabe 158 (#211)

 features

 

Ein E-Book für McCoy
und Spock

"Miasma"

Eine Kritik zur Story, die eigentlich für "Voyager" geplant war

Terry Farrell zu Besuch
in Deutschland

Convention Corner

Eine Vorschau auf die ersten Con-Highlights des neuen Jahres

Von "Ghostbusters" bis "Raketenmenschen"

Unter der Lupe

Kritiken zu neuen Sci-Fi-Filmen
und -Romanen

 

Vorwort

2017 kann für Trek nur besser werden!


2016 war kein gutes Jahr für "Star Trek". Allen voran überschattete der tragische Unfalltod von Anton Viktorovich Yelchin alles. Dann wurde im Dezember bekannt, dass Bryan Fuller auch seine Rolle als ausführender Produzent abgegeben hat und nunmehr nicht mehr an der Produktion der neuen Serie "Star Trek: Discovery" beteiligt ist.

Auch was den Ausstrahlungstermin betrifft, müssen sich die Fans noch ein wenig länger gedulden. Derzeitiger Stand ist Mai 2017. Dafür stehen die ersten Rollenbesetzungen fest: Doug Jones wird den Sternenflotten-Wissenschaftsoffizier Lt. Saru darstellen. Anthony Rapp übernimmt die Rolle des Lt. Stamets und Michelle Yeoh wird Georgiou, den Sternenflotten-Captain des Raumschiffes Shenzhou, verkörpern.

Ob die neue Serie sowohl alte als auch neue "Star Trek"-Fans begeistern kann, bleibt abzuwarten.

Nun jedoch wünsche ich viel Spaß beim Lesen dieser prall gefüllten Ausgabe!

Melanie Brosowski
Chefredakteurin

 
   

Inhalt

Die ganze Ausgabe auf einen Blick

Classic-Charakterentwicklung in E-Book-Form

"Miasma" von Greg Cox: Eine Buchkritik

Nix Neues hinter der letzten Grenze

Ein Rückblick auf "Star Trek: Beyond"

Tzenkethi und Venetaner: Wem kann man trauen?

"Star Trek − Typhon Pact 7: Risiko": Eine Buchkritik

Neue Comics, Modelle − und ein "Enterprise"-Kopftuch

"Star Trek"-Merchandise: Und weiter geht es

Von missratenen Schwänen bis zu exzellenten Schiffen

"Star Trek"-Eaglemoss-Modelle: Die Specials 2 bis 4

In Memoriam

"Star Trek"-Mitwirkende, die 2016 leider verstarben

Wie aus Q ein W wurde − oder teurer, aber nicht besser

"Star Trek"-Eaglemoss-Modelle, Teil 5

Terry Farrell kommt nach Deggendorf

Convention-Corner 2017: Teil 1 − Januar bis April

Die "Todesstern-Lampe"

Ein Muss für "Star Wars"-Fans

Ein wahrer Schatz

"Star Wars − Die offizielle Geschichte": Eine Rezension

"Ich bin extrem dankbar dafür, dass einige Menschen einen Organspende-Ausweis haben"

"Weltenerbe", "Der Mechaniker" und mehr: Das TZN im Interview mit dem Autor Martin Stottmeister

Bürgerkrieg der Superhelden

Comic-Event "Civil War II": Eine Kritik

Eine katastrophale Geisterjagd

"Ghostbusters"

Die Invasion der Raketenmenschen hat begonnen!

Eine Buchvorstellung

Ein Sci-Fi-Klassiker − herrlich unaufgeregt

BMTH Classics #04: "Gefahr aus dem Weltall" (1953)

Auf heikler Mission mit der Vermittlerin zwischen Mensch und Roboter

"Kill Command" (2016): Eine Filmkritik

Dienstmädchen, die sich in Luft auflösen − und ein neuer Fall für Sherlock Holmes

Zwei Besprechungen zu Hörspielen von Titania Medien

Impressum

Redaktion, Abonnement und Copyrights

Wussten Sie, dass...

... im Logbuch-Eintrag zu Beginn von "Star Trek: Beyond" Captain Kirk erwähnt, dass dies der 966. Tag ihrer Fünf-Jahres-Mission sei? Dies ist eine Anspielung auf das Datum der Erstausstrahlung des Pilotfilms "Die Spitze des Eisberges" am 22. September 1966.

... die Szenen auf der Yorktown-Sternenbasis in "Star Trek: Beyond" in Dubai gedreht wurden?

... anlässlich des 50. Geburtstags von "Star Trek" der letzte Kinofilm 50 neue außerirdische Spezies enthält?


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Classic-Charakterentwicklung in E-Book-Form

"Miasma" von Greg Cox: Eine Buchkritik

Nichts ist für Kirk langweiliger, als nervende und von sich selbst überzeugte Diplomaten von A nach B zu kutschieren. So ist er für ein unbekanntes Signal dankbar, das einen kleinen Umweg erfordert, wovon die VIPS nicht allzu begeistert sind (was ihm aber herzlich egal ist).

Uhura kann jedoch das Signal nicht sofort entschlüsseln. Obwohl sich der Captain bewusst ist, dass es sich durchaus um eine Falle handeln könnte, entschließt sich Kirk zur Aufklärungsmission. Das System ist relativ unerforscht. Es gab bislang keine Anzeichen auf Leben. Natürlich ist Beamen unmöglich. Die Atmosphäre besteht aus einer einzigen undurchdringbaren Nebelschwade, die sich noch als gefährlich erweisen wird. Doch das ist erst der Anfang...

"Miasma" erschien im Februar 2016 als E-Book in den USA im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums. Zur Punktlandung des Jubiläums veröffentlichte der Cross-Cult-Verlag dieses E-Book als ausnahmsweise zweiten TOS-Beitrag in einem Jahr.

Autor ist Greg Cox, seines Zeichens kein Neuling im "Star Trek"-Universum. Von ihm stammen die von mir geliebten "Eugenischen Kriege". Natürlich kann Cox das Rad nicht neu erfinden. Binnen 50 Jahren "Star Trek"-Geschichte ist so ziemlich alles erzählt worden und so arbeitet er hier mit einigen bekannten Handlungselementen. Ferner tut es dem Roman nicht allzu gut, dass es sich hierbei um ein E-Book handelt. Diese haben in aller Regel einen Seitenumfang von ca. 100 Seiten. Da kann man nicht viel auf Handlung und so weiter setzen. So erzählt sich die Geschichte stringent von Anfang bis Ende fort, ohne Füllmaterial zu erhalten.

Tatsächlich setzt sich die Handlung aus alten Bekannten zusammen: Shuttle abgestürzt, The Walking Red, nervende Botschafter (Gott sei Dank nicht allgegenwärtig), Rettungsmission, Beamen unmöglich. Seltsam ist auch, dass Spock so ein Fehler unterläuft. Allerdings handelt es sich bei der Schildaktivierung um eine reine Routinehandlung, die auch den Vorschriften der Sternenflotte bei solchen Erschütterungen entsprechen wird. Verwunderlich ist ferner, dass man nicht wartet, bis Uhura die Nachricht entschlüsselt hat.

 
 

Hier hat man den direkten Vergleich, wie Spock über 20 Jahre zuvor bei der fatalen Galileo-Mission gehandelt hat und wie er hier und jetzt handelt.


Doch ist die Handlung nicht wirklich wichtig und lediglich für mich Randerscheinung. Wichtig ist meines Erachtens hier die Charakterentwicklung. Ich habe und werde nie viel von einem reinen E-Book erwarten. Was soll man an Handlung und Charakterentwicklung auf rund 100 Seiten denn reinpacken? Daher haben für mich reine E-Book-Publikationen auch keine Zukunft. Hier ist es ganz besonders schade, weil das ein wunderschönes Cover ist. Ich hätte es gerne als Tote-Baum-Edition gehabt.

Ich empfinde "Miasma" nicht als desaströs. Hier hat man den direkten Vergleich, wie Spock über 20 Jahre zuvor bei der fatalen Galileo-Mission gehandelt hat und wie er hier und jetzt handelt. Und das ist ein gravierender Unterschied. Es handelt sich auch eher um einen Spock/McCoy-Roman. Die restlichen Charaktere treten in den Hintergrund. So ist noch Chekov mit beim Außenteam, dem eh nichts passiert und drei "Entbehrliche", die zeigen, dass die Situation arg doll gefährlich ist. Auch eine − wenn auch unschöne − Hommage an TOS. Die Beziehung Saavik/Spock bekommt noch mal ein weiteres Kapitel.

Die Handlung selbst spielt drei Jahre vor "Star Trek VI". Sulu ist erst vor Kurzem zum Captain befördert worden und Saavik ist an Bord gekommen.

Ursprünglich war die Geschichte auf Voyager gemünzt. So sollten Tuvok und Chakotay abstürzen. Doch wäre hier die Story hinsichtlich der Glaubhaftigkeit vermutlich noch überstrapaziert worden. Schon zu sieben Jahren "Voyager"-Zeiten sind mehr Shuttles des Schiffes zu Bruch gegangen als in den Hangar gepasst hätten − und das ohne Nachschubmöglichkeiten!

Die Übersetzung ist tatsächlich etwas holprig geraten. So tun sich die Egel mehrfach an ihren Opfern gütlich. Das hat mich etwas gestört. Miasma bedeutet in etwa "übler Dunst" und Ähnliches in der Art. Der überaus lebensfeindliche Planet, auf den das Shuttle abschmiert, hat diesen Titel mehr als verdient. Er besteht aus einer vermodernden, verfaulenden Sumpflandschaft mit Wesenheiten, die aus "King Kongs" Unterwelten oder Kings "Der Nebel" stammen könnten. Das erzeugt schon mal Stimmung. Ich habe mich jedenfalls unterhalten gefühlt und habe das Büchlein binnen zwei Stunden durchgelesen.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Weiterführende Links

  • Amazon.de: Jetzt bestellen
    "Star Trek − The Original Series: Miasma": Kindle Edition

  • Trek-Bücher

    Eine Rezension von Christian Freitag.


     

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    Nix Neues hinter der letzten Grenze

    Ein Rückblick auf "Star Trek: Beyond"

    Nachdem J.J. Abrams "Star Trek" gleich zweimal ermordet hat, geht der dritte Teil des Reboots nun auf das Konto von Justin Lin. Über das Ergebnis lässt sich streiten. Der Regisseur der letzten "Fast & Furious"-Filme liefert in jedem Falle einen rasanten Trip ab, der aber mehr mit einem Autorennen als mit "Star Trek" gemein hat.

    Um den Film nicht vorschnell abzuwerten, muss gleich zu Beginn gesagt werden, dass er rein optisch absolut beeindruckend ist. Insbesondere mit der Yorktown-Station bietet "Beyond" etwas wirklich Neues und damit ist er schon mal um Längen besser als seine beiden Vorgänger. Innen ist die Stadt im Weltraum sowohl faszinierend als auch verwirrend. Der Einflug der Enterprise raubt einem zunächst den Atem und ist das größte Highlight des Films. Die Architektur ist jedoch ziemlich überladen und geht kreuz und quer durcheinander. Alles steht sprichwörtlich Kopf und die Bevölkerung wird mit Schwerkraftfeldern auf den Füßen gehalten. Statt das Auge mit einem komplizierten Netzwerk aus Brücken zu überlasten, wäre es wesentlich einfacher gewesen, die Innenseite der Kugelstation zu bebauen und dabei die Zentrifugalkraft zu nutzen. Babylon 5 ist in diesem Punkt weitaus realistischer.

    Die Bevölkerung der Station ist ebenfalls etwas enttäuschend. Es gibt kaum bekannte Spezies zu sehen. Die einzige Ausnahme bilden die Vulkanier und Orioner, wobei Letztere aber eigentlich gar nicht zur Föderation gehören. Andorianer, Tellariten, Saurianer, Trill oder Bolianer sind in dem Getümmel nicht zu erkennen und gehören auch nicht zur Besatzung der Enterprise. Dafür gibt es Dutzende neue Spezies, bei denen man sich fragt, wann die eigentlich alle entdeckt wurden. Die Föderation hatte im 24. Jahrhundert etwas über 150 Mitgliedswelten, im Reboot sind es hundert Jahre zuvor schon gefühlte 1.000.

    Immerhin bekommen die Vulkanier etwas mehr Raum und zollen dem 2015 verstorbenen Leonard Nimoy ihren Respekt. Sein Alter Ego durfte ein Jahrhundert älter werden, doch letztendlich sind auch Vulkanier sterblich. Der junge Spock bleibt durch die Konfrontation mit seinem eigenen Tod keineswegs unbeeindruckt und überlegt, in die Fußstapfen Botschafter Spocks zu treten. Er ist aber nicht der Einzige, der seinen Posten auf der Enterprise aufgeben will. Kirk spielt ebenfalls mit dem Gedanken, den Captainsstuhl aufzugeben und sich in Yorktown niederzulassen.

     
     

    Die Andeutung einer schwulen Beziehung funktioniert einfach nicht, zumal sie ohne jeden Tiefgang bleibt.


    Alles in allem sind die Hauptcharaktere etwas nachdenklicher, was ihnen mehr Tiefe verleiht. Das führt dazu, dass man Chris Pine die Rolle des Kirk erstmals wirklich abnimmt. Karl Urban und Zachary Quinto waren bereits in den ersten Filmen überzeugend und bauen nun endlich den Zwist zwischen ihren Charakteren aus. Die typischen Sticheleien zwischen dem Arzt und dem Vulkanier stehen dem Original in nichts mehr nach.

    Etwas überraschend ist die Entwicklung von Sulu zu einem schwulen Charakter. Es ist schwer zu glauben, dass eine Veränderung der Zeitlinie auch die sexuelle Orientierung eines Menschen verändern kann. Hier wird wohl eher auf die Homosexualität des Originalschauspielers George Takei angespielt. Im neuen Cast ist allerdings nicht John Cho schwul, sondern Zachary Quinto. Da Spock im Reboot ohnehin ungewöhnliche Beziehungen eingeht, hätte man ihn auch gleich schwul machen können. Das wäre nicht mal gegen den Kanon gewesen, da Spock in der alten Zeitlinie keinerlei längerfristige Beziehungen zu Frauen hatte.

    Sulu hingegen hat eine Tochter, die in der Yorktown-Szene auch kurz zu sehen ist. Da Demora nicht adoptiert, sondern seine leibliche Tochter ist, fragt man sich, wie sie nun zustande gekommen sein soll? Die Andeutung einer schwulen Beziehung funktioniert einfach nicht, zumal sie ohne jeden Tiefgang bleibt. Der Zuschauer lernt Sulus Partner nicht einmal kennen, es wird nicht gezeigt, wie sich dieser beispielsweise Sorgen macht, als der Kontakt zur Enterprise abbricht. Wenn man für Toleranz hätte werben wollen, wäre mehr Tiefgang vonnöten gewesen. Ein schwules Pärchen an Bord der Enterprise hätte mehr bewirkt, eine Romanze zwischen Spock und McCoy wäre sogar ein echter Brüller gewesen. So bleibt es aber nur eine absolut oberflächliche Andeutung, welche die Fans maximal verwirrt.

    Dafür gibt es tiefere Einblicke in die Romanze zwischen Spock und Uhura (Zoe Saldana), zwischen denen es zu kriseln beginnt. Irgendwie war das nur eine Frage der Zeit. Durch die kommenden Ereignisse werden sie dann aber doch wieder zusammengeschweißt, was für eine Überraschung.

    Überhaupt ist der ganze Film ziemlich vorhersehbar. Als eine mysteriöse Alienfrau in Yorktown ankommt und um Hilfe für ihre abgestürzte Mannschaft bittet, riecht das schon nach einer Falle. Da die Föderation aber aus netten Leuten besteht, sei es ihnen verziehen, dass sie den Braten nicht riechen. Nachdem die Enterprise von einem Schwarm feindlicher Raumschiffe zerfetzt wurde, sollte jedoch allen klar sein, dass dieser Fremden nicht zu trauen ist. Kirk fällt jedoch abermals auf sie rein und lässt sich auf der abgestürzten Untertassensektion seines Schiffes erneut in eine Falle locken. Das ist einfach nur dämlich.

    Er hätte die Alienfrau gleich nach dem Absturz auf den fremden Planeten erschießen sollen. Stattdessen startet er die Untertassensektion und lässt sie erneut abstürzen, um die hinterhältige Betrügerin damit zu erschlagen. Ein Phaserschuss wäre weniger aufwendig gewesen. Und nur so nebenbei ist der Crash der Untertassensektion auf einen Planeten voll aus "Treffen der Generationen" geklaut.

    Sowohl beim Kampf im Orbit als auch im Wrack auf dem Planeten kommt es zu Begegnungen mit dem Superschurken Krall (Idris Elba), der auf der Suche nach einem Artefakt ist. Dieses ist Teil einer biologischen Massenvernichtungswaffe, mit welcher er die Föderation angreifen will. Versteckt hat es Kirk jedoch nicht an Bord seines Schiffes, sondern im Kopf eines Besatzungsmitgliedes.

    Diese kuriose Aliendame wurde mit dem Rest der Besatzung von Kralls Schergen gefangen genommen und rückt das Artefakt schließlich raus, als Krall damit droht, ein anderes Besatzungsmitglied zu töten. Um ein Leben zu retten ist die Betreffende bereit, Milliarden zu opfern. Solch labile Charaktere sollte die Sternenflottenakademie in Zukunft lieber aussieben. Zumal die Alienfrau damit nicht mal etwas erreicht. Im Gegenteil darf sie die Erste sein, an der Krall die Waffe austestet. Damit hat sie sich einen Darwin-Award verdient.

     
     

    Als sich dann auch noch herausstellt, dass Krall eigentlich ein Mensch namens Edison ist, der zu Zeiten Captain Archers als MACO die Erde vor den Xindi beschützte, schlägt das dem Fass endgültig den Boden aus.


    Krall ist indes ein merkwürdiger Zeitgenosse. Anfangs ist er ein Reptiloid, der sich von menschlicher Lebensenergie ernährt. Während er dies tut, beginnt er sich langsam zu verwandeln. Nachdem in "Star Trek: Into Darkness" bereits der Nibiru-Schwachsinn von Zecharia Sitchin (*1920, †2010) aufgegriffen wurde, scheinen die Macher des Reboots nun auch noch David Ickes Reptiloiden-Verschwörungstheorien zu übernehmen. Obendrein ist das Absaugen der Lebensenergie von den Wraith aus "Stargate Atlantis" geklaut.

    Als sich dann auch noch herausstellt, dass Krall eigentlich ein Mensch namens Edison ist, der zu Zeiten Captain Archers als MACO die Erde vor den Xindi beschützte, schlägt das dem Fass endgültig den Boden aus. Zum einen fragt man sich, warum Captain Balthazar Edison eine reptiloide Gestalt angenommen hat. Nur damit die Auflösung eine Überraschung ist? Das ist wirklich schwach und wenn man eine ernsthafte reptiloide Bedrohung hätte schaffen wollen, hätte man auf die Gorn zurückgreifen können. Die Fans der Classic-Serie hätte es gefreut.

    Noch weniger nachvollziehbar ist jedoch, warum Edison Milliarden Unschuldiger töten will. Nur weil die Menschheit nach dem Xindi-Krieg mit selbigen Frieden geschlossen hat? Wenn Edison gegenüber den Xindi nachtragend ist, weil er vielleicht Familienangehörige durch ihren Angriff auf die Erde verloren hat, dann sollten doch eher diese sein Ziel sein. Oder geht es ihm darum, dass die Sternenflotte nach 100 Jahren die Suche nach seiner verschollenen Mannschaft aufgegeben hat? Es ist ja nicht so, dass man gar nicht nach ihnen gesucht hätte und dass man ihn nach 100 Jahren für tot hält, sollte er sich denken können.

    Die zahlreichen Aliens, an denen er sich genährt hat, um unsterblich zu werden, hätten viel mehr Grund, ihm etwas übel zu nehmen. Zu den Betroffenen gehört die Überlebende Jaylah, deren Familie von Krall alias Edison abgeschlachtet wurde. Sie nimmt das aber viel relaxter und sucht die Schuld beim Schuldigen. Als sie auf Scotty trifft, rettet sie ihn vor ein paar Vagabunden und verbündet sich mit ihm. Überhaupt ist sie einer der coolsten Charaktere des gesamten Films.

    Ihr Versteck ist das Wrack der abgestürzten U.S.S. Franklin, welches sie mit Hologrammprojektoren getarnt hat. Doch Moment mal, wenn Krall der Captain der Franklin war, müsste er doch trotzdem wissen, wo das Wrack vergraben liegt. Was für ein haarsträubender Filmfehler! Es wäre wirklich besser gewesen, einen Außerirdischen als Gegner zu nehmen, um der Fluchtmöglichkeit von Kirks Crew Glaubwürdigkeit zu verleihen.

    Ebenso unglaubwürdig ist es, dass die winzige Franklin die einzige Rettung für die Yorktown-Station ist. Dem gewaltigen Schwarm aus Schiffen, die Krall auf dem fremden Planeten entdeckt hat, ist dennoch nicht mit konventionellen Waffen beizukommen. Es gibt jedoch einen Schwachpunkt, denn wenn die Verbindung zwischen den Schwarmschiffen unterbrochen wird, bricht die Formation auseinander. Das klingt plausibel. Weit weniger plausibel ist jedoch, dass "Sabotage" von den Beasty Boys exakt die benötigte Frequenz hat. Ein einfaches Störsignal hätte hier genügt, doch man wollte einfach noch mal das Radio aufdrehen. Der Soundtrack ist ohnehin total unpassend. Beasty Boys in den Actionszenen und Rihanna im Abspann. Der übliche Pop-Schrott nervt schon in all den Animationsfilmen, wo er zum Ende die Stimmung ruiniert. Dass jetzt auch "Star Trek" mit diesem Mist verseucht wird, ist der Gipfel. Aber es ist ja ohnehin nur das Reboot, und solange die Titelmelodie zur neuen Serie "Star Trek − Discovery" nicht von Lady Gaga gesungen wird, kann es den Fans der alten Serien egal sein.

    Mit den Minuspunkten für "Star Trek: Beyond" sind wir indes noch nicht durch. Auch der finale Kampf zwischen Kirk und Edison ist absolut überzogen und unrealistisch. Es gelingt Edison dabei sogar, die Biowaffe zu aktivieren, doch diesmal verbreitet sich das Virus so langsam, dass Kirk sich noch bequem mit Krall darum kloppen kann. Letztendlich saugt Kirk es mit dem Abluftschacht in den Weltraum.

    Ähm, warum hat die Yorktown-Station einen Luftschacht, der direkt in den Weltraum führt? Und das noch direkt in der Mitte der Belüftungsturbine für die Station? Das ist ein noch weitaus schlimmerer Konstruktionsfehler als der Energiekernschacht des ersten Todessterns in "Star Wars". Immerhin könnte durch diesen Schacht die gesamte Stationsbevölkerung in den Weltraum gesogen werden. Aus unerklärlichen Gründen wird aber nur Krall vom Unterdruck hinaus gesaugt, wie praktisch! Das grenzt schon fast an Magie.

    Zumindest das Ende stimmt wieder etwas gnädig. Kirk bekommt doch noch eine Geburtstagsfeier und als Geschenk eine neue Enterprise, die in Rekordzeit konstruiert wird. Jaylah tritt derweil in die Sternenflotte ein, womit sie endlich eine neue Familie gefunden hat.

    Fazit: Die Logiklöcher sind nach wie vor himmelschreiend, dennoch ist "Star Trek: Beyond" der beste der Reboot-Filme. Immerhin schafft er es, zumindest zeitweise Spannung zu erzeugen. Die Effekte sind spitzenklasse und es mangelt auch nicht an Witz. Zudem nimmt das alte Triumvirat von Kirk, Spock und McCoy langsam Gestalt an. Auch Simon Pegg und Zoe Saldana finden allmählich in ihre Rollen. Lediglich Deep Roy als Keenser ist nach wie vor eher ein Maskottchen als ein ernsthafter Charakter.

    John Cho ist als Sulu noch etwas unterfordert und seine neue sexuelle Orientierung bleibt nur eine oberflächliche Anspielung auf George Takei. Anton Yelchin bleibt indes als Chekov total unglaubwürdig und sein Text beschränkt sich fast ausschließlich auf seine Arbeit. Diese Rolle ist nicht mal ein Lückenfüller, und da der Darsteller am 19. Juni 2016 viel zu früh durch einen Unfall verstorben ist, wird er sie auch nicht mehr vertiefen können. Was nun aus Chekov wird oder ob es überhaupt noch einen weiteren Reboot-Film geben wird, steht ebenso noch in den Sternen.

    Weiterführende Links

  • YouTube.com
    Trailer

  • Trek-Filme

    Eine Filmkritik von Shinzon Darhel.


     

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    Tzenkethi und Venetaner: Wem kann man trauen?

    "Star Trek − Typhon Pact 7: Risiko": Eine Buchkritik

    Die Tzenkethi sind eine mysteriöse Spezies und gelten als Xenophob. Sie sind Blockwelt im Typhon Pakt. Ihre Gesellschaft ist klar strukturiert. Weitergehendes Denken, als es für den Stand erlaubt ist, ist nicht erwünscht. Man züchtet sogar diversen Kasten ihre Fähigkeit zum Sprechen weg, wo sie einer Sprache nicht bedürfen. Und alle dienen und lieben ihren Autarchen.

    Die Föderation und die Cardassianer sind von den Venetanern eingeladen worden, Gesprächen beizuwohnen. Allerdings sind die Gespräche eher Farce. Die Tzenkethi haben sich als "Freunde" der Venetaner eingeschleimt. Die Venetaner selbst sind im Gegensatz zu den uns bekannten Blockmächten nicht nur friedlicher Natur, sondern vollkommen offen. Spionage, Täuschung und dergleichen sind ihnen vollkommen fremd. Sie sind treudoof und glauben alles, haben eine vollkommen offene Diplomatie. So finden die Gespräche der Mächte nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern die neugierigen Wesen gehen einkaufen und können mal den Gesprächen beiwohnen und sich hinsetzen, wo sie wollen. Man stelle sich vor, dass man ein und aus in den Bundestag gehen und sich zwischen die Abgeordneten setzen könnte.

    Während sich die Tzenkethi jedoch in den Herzen der Venetaner einen Platz haben, ist man der Föderation gegenüber feindseliger eingestellt. Man fühlt sich im Stich gelassen. Wollte man doch eine Mitgliedswelt werden. Doch angesichts diverser Kriegen und Krisen mit dem Dominion und den Borg gerieten die Gespräche in den Hintergrund und man vergaß die Welt. Die langlebigen Venetaner nehmen das der Föderation übel. Aber zum Glück waren da ja die Tzenkethi.

    Das Dumme ist nur, dass diese von den Venetanern drei Stationen anmieten wollen, und die befinden sich ausgerechnet an drei Grenzen: Föderation, Cardassianer, Ferengi. Daher wollen diese Machtblöcke auf keinen Fall, dass die Stationen für Kriegsvorbereitungen missbraucht werden, vor allem deshalb nicht, weil eine Handelsflotte von Tzenkethi unterwegs ist. Ezri Dax wird von einem Jugendfreund namens Commander Peter Alden unterstützt, seines Zeichens Agent und Spezialist im Sternenflottengeheimdienst. Der stellt sich jedoch als genauso xenophob heraus wie die Tzenkethi.

    Die Gespräche geraten zum Desaster. Die cardassianische Delegation erinnert mit ihrem Säbelrasseln an alte Zeiten, obwohl diese vorbei zu sein schienen. Der auf der Enterprise dienende cardassianische Austauschoffizier kann sich gar nicht vorstellen, was seine Landsleute planen. Und auch die Enterprise-Besatzung gerät zwischen die Fronten. Jedes Mal, wenn es so aussieht, als habe man einen Vorteil, wird dieser gleich wieder zunichte gemacht. Kopfzerbrechen bereitet vor allem ein Lösungsmittel, das sowohl als schreckliche und tödliche Biowaffe als auch als Heilmittel für die trockene Luft für die Tzenkethi dienen kann. Doch was ist Wahrheit, was Täuschung?

     
     

    Sämtliche Protagonisten wurden innerhalb der Rahmenhandlungen irgendwie vorgestellt, die weniger bekannt waren, wie die Breen oder jetzt die Tzenkethi.


    McCormack schließt hiermit die siebenteilige Reihe des Typhon-Paktes ab. Wobei "Abschluss" ist nicht ganz richtig. Ich habe mir einige Rezensionen durchgelesen und kann durchaus nachvollziehen, weshalb einige diesen relativ kurzen Roman als nicht oder mittelmäßig gelungen einschätzen. Natürlich ist die Reihe selbst um den Typhon Pact vorbei. Aber ich habe diese Reihe nie als solche gesehen, dass man am Ende mit einem furiosen Finale daherkommt.

    Man kann also nicht erwarten, dass der Pakt sich nach dem Siebenteiler in Luft auflöst. Ich habe also nicht damit gerechnet, dass man sechs Bücher lang Spannung aufbaut und dann ein furioses Finale einleitet. Im Gegenteil. Ich erwartete eher, mit "Typhon Pact" eine Reihe vorgelegt zu bekommen, die die einzelnen Mitglieder ausführlich in diversen Episoden mit seinem Gegner vorstellt und hier wurde ich sicherlich nicht enttäuscht.

    Leider kenne ich das Zitat von Q aus "Zeitsprung mit Q" nicht mehr aus dem Stehgreif. Es war irgendwas mit "Das Orchester steht bereit...". So ähnlich kam es mir beim Typhon Pact vor.

    Sämtliche Protagonisten wurden innerhalb der Rahmenhandlungen irgendwie vorgestellt, die weniger bekannt waren, wie die Breen oder jetzt die Tzenkethi. Was ist mit dem Romulanischen Reich? Immer und überall gab es hier wie dort Absichten, die überhaupt nicht feindlich waren, aber in dem einzelne Kriegstreiber versuchten, aus falscher Linientreue beinahe einen Krieg vom Zaun zu brechen.

    Ab jetzt kann man sich auf die Handlung gefasst machen. Wie zuweilen in der Kuba-Krise stand man hier am Rande des Krieges. Wäre er hier zwischen Cardassianern mit den Tzenkethi ausgebrochen, wäre es wie beim Ersten Weltkrieg zu mehreren Bündnisfällen gekommen und man wäre kopfüber in einen allesumfassenden Krieg gestolpert. Sehr lehrreich hierzu ist Christopher Clarks "Die Schlafwandler". Daher hatte ich beim Lesen des Romans sowohl die Kuba-Krise als auch den ersten Weltkrieg im Hinterkopf.

    Dass es dabei nicht um Action gehen muss, merkte man den Roman an. Er konnte auch ohne spannend sein, da es hier in erster Linie um diplomatisches Geschick, um Intrigen und Gegenintrigen geht. Wem kann ich noch trauen? Wer ist Freund, wer Feind? Insbesondere Ezri Dax musste am eigenen Leib schmerzlich erfahren, dass gerade letztere Frage nicht immer einfach zu beantworten ist. Und was heißt Feind? Wie sieht die Gegenseite aus? Sind die Tzenkethi wirklich böse oder ist es im Endeffekt nur ihre machtbesessene Regierung. Gerade was die Tzenkethi wollen oder insbesondere nicht wollen, überrascht dann doch, denn obwohl sie ihre Grenzen ausloten und ein gefährliches Spiel spielen sind ihre Absichten doch nicht so offensichtlich wie man glauben sollte.

    Der Typhon Pact ist eine Gegenmacht zum Khitomer-Abkommen, zu dem Föderation, Klingonen, Cardassianer und Ferengi gehören. Es ist wie der Kalte Krieg zwischen NATO-Mächten und dem Warschauer-Pakt, wobei man damals aber nur "gut" oder "böse" kannte, hier ist man sich nicht immer so einig. Denn auch unter den "guten" gibt es "böse". Hier wird nicht auf den Einzelnen geachtet und man kann sogar den xenophoben Tzenkethi nachempfinden, WARUM gerade die Feindschaft zur Föderation besteht, deren einzige Sichtweise man alleinig aufgetischt bekam. Die ansonsten so rätselhafte, wie das Feindbild verkörpernde, Alizome zeigt ganz gegen Ende gegenüber der Bordärztin, dass die Tzenkethi mehr sind als die Summe ihrer Teile. Zumindest, wenn es dem großen Ganzen dient. Ihre Gesellschaft ist allerdings auch nicht erstrebenswert, da sie versuchen, durch genetische Einflüsse unerwünschtes Verhalten wegzuzüchten!

    Guter Abschluss einer unsteten Reihe, 5 von 5 Sternen

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    "Star Trek − Typhon Pact 7: Risiko"

  • Trek-Bücher

    Eine Rezension von Christian Freitag.


     

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    Neue Comics, Modelle − und ein "Enterprise"-Kopftuch

    "Star Trek"-Merchandise: Und weiter geht es…

    Das Jahr 2016 ist zu Ende. Zeit, auf die Neuheiten Juli bis September des letzten Jahres zu blicken. Und auf die ersten Monate des neuen Jahres vorauszuschauen!

    JULI 2016

    Comics und Bücher
    Der Juli machte den Auftakt der Trilogie zum 50. Geburtstag: Legacies. Den Anfang macht "Captain to Captain". Ob der Roman auf Deutsch erscheinen wird, ist noch offen. Da er aber von Greg Cox ist, ist dies durchaus möglich, da Cross Cult verstärkt auf den Autor zurückgegriffen hat. Bei DS9 erschien das E-Book "Rules of Accusation" in der Reihe DS9. Als weitere Bücher erschien der "Hidden Universe Travel Guide: Vulcan" sowie das "Redshirt’s Little Book of Doom", Letzteres als Hardcover. In Deutschland erschien der erste offizielle "Star Trek"-Roman, der jemals von deutschen Autoren geschrieben wurde − "Prometheus: Feuer gegen Feuer".

    All Good things… haben sich die Macher wohl gedacht und waren in diesem Monat dabei, die Ongoing-Reihe bei IDW zu schließen. Mit Ausgabe #59 gab es mit "Connection, Part 1" eine Crossover-Story. Etwa zeitgleich erschien der Sammelband 12 mit den Ausgaben 50 bis 54. John Byrne hat hingegen mit "The Cage" zum 50. Jubiläum eine echte Jubiläumsausgabe geschaffen: Die Fotoausgabe des Piloten "The Cage".

    Zur Jahresmitte erscheinen auch immer Kalender. So war es nicht verwunderlich, dass es für 2017 folgende gab: "Ships of the Line"-Calendar, Engagement Calendar, Daily Calendar. In Deutschland erschien das E-Book "Abwesende Feinde" aus der "Titan"-Reihe. Groß angekündigt und aufgezogen wurde die Werbung um den ersten Dreiteiler aus deutscher Feder Prometheus. "Feuer gegen Feuer" machte den Auftakt. Mit Feuer hatte auch das E-Book 23 aus der Reihe COE zu tun: "Feuersturm 1" aus der Feder von David Mack (Destiny), der einzige bislang wirklich interessante Beitrag in der Serie, im Original als "Wildfire" erschienen.

    Modelle und Figuren
    Eaglemoss produziert unermüdlich. Zeitgleich kamen auch in Deutschland natürlich Modelle heraus. Erstveröffentlicht wurden #76: Baxial, Neelix hässlicher Pott sowie das Romulan Shuttle als #77. In Deutschland #39: Romulanische Drohne und #40: Enterprise-B. Für regelrechten Aufruhr hat das Bauset von Mega Bloks gesorgt. Während das Original und gleichzeitig Konkurrent LEGO sich "Star Wars" angenommen haben, hat sich Mega Bloks um "Star Trek" gesorgt. Das ist schade, weil dieser Hersteller eine deutlich schlechtere Qualität hat und diverse Modelle auch nicht so ganz zusammenpassen. Man muss aber schon ordentlich Kohle mitbringen, um das Modell zu kaufen. Ganze $250,00  will der LEGO-Konkurrent dafür haben. Raffende Blutsauger wollen in Deutschland das doppelte dafür haben…

    Die Enterprise durfte auch von DST natürlich nicht fehlen. Ein erneutes Modell − in Gold. Das Modell war streng limitiert und gab es nur 300 Mal auf der San Diego Comic Con. Dort gab es das gleiche auch von Bif Bang Pow als hässliches Wackelschiff.

     
     

    Auf der San Diego Comic Con konnte man eine Orion Slave Girl Barbie erstehen, die so aussah wie eine grün angemalte Barbie mit Peggy-Bundy-Frisur.


    Mezco hat sich einer "The Cage"-Spock-Actionfigur gewidmet, während QMx ziemlich gute und ziemlich teure 1/6-scale Figuren von Kirk und Spock produzierte. In meinen Augen sind sie einfach nur schrecklich, aber es scheint dafür Käufer zu geben. Von Funko gab es 10 Pop!-Vinyl-Figuren von "Star Trek: Beyond". Für Abonnenten gab es eine Sonderfigur, Kirk im Survival Suit.

    Auf der San Diego Comic Con konnte man eine Orion Slave Girl Barbie erstehen, die so aussah wie eine grün angemalte Barbie mit Peggy-Bundy-Frisur. Doch das ist nicht alles an der Figurenfront. Bif Bang Pow liebt "The Big Bang Theory". So ist es nicht verwunderlich, dass es insgesamt sieben Figuren der Charaktere in TOS-Uniform gab. Leider produzierte der gleiche Verein hässliche Amok Time bobble-heads (mit Musik − ohoh). Vollkommen retro waren hölzerne Pin Mates von TOS und "The Big Bang Theory"-TOS. WARUM??? Interessanter war da das Modell zur San Diego Comic Con: Ein Display mit einem Miniatur-Spock sowie einem Auto, vor dem er posiert. Das Ganze spiegelt ein Produktionsfoto wider.

    Soundtracks
    Der Soundtrack zum neuen Film erschien, der im gleichen Monat in den Kinos antrat. Ferner wurde eine Vinyl-Platte von LaLaLand Records publiziert, die als Starfleetdelta geformt war.

    Sonstiges
    Zum 50. Jubiläum erließen u. a. Amazon.it und MediaMarkt alle 10 Kinofilme als exklusives Steelbook. Schön blöd, wenn man sie sich gekauft oder hat schenken lassen. Zum Ende des Jahres erscheint der gleiche Mist für den geneigten blöden Fan (mich) als Schuberbox mit Retroshirt. Als Aktion gab es jedenfalls einen Kadettenanzug zu gewinnen, der das ganze hätte verschmerzen lassen können. Aber natürlich gab es ja nur einen…

    Insgesamt gab es vier Uniformpatches, Replikas von den Originaluniformen, sehr hochwertig von Anovos. Und natürlich durften Kleidungsstücke und Schmuck nicht fehlen. T-Shirts und andere Sachen, die "Star Trek: Beyond" widerspiegelten, Starfleetdelta-Halsketten und -Ohrringe, UMUK-Halsketten, Vulkanschrift-Halsketten, TOS-Halsketten, Ringe in gelb, blau, rot und weiß, einen Jubiläumspin und ein Enterprise-KOPFTUCH (!!!).

    AUGUST 2016

    Comics und Bücher
    Mit Band "II − Best Defense" ging die Trilogie "Legacies" weiter, Autor war allerdings dieses Mal David Mack. Alle Poster der 50 Artists 50 Years 2017 gab es von Universe Publishing als Kalender. Der "50th Anniversary Official 2017"-Kalender der Ausstellung von Danilo war die zweite Ausgabe hierzu. Mit #60 "Connection, Part 2" wurde die Ongoing-Reihe bei IDW beendet. Es erschien ein "Star Trek: 50th Anniversary Cover Celebration" sowie der Omnibus zur Starfleet Academy. In Deutschland ging Prometheus mit "Der Ursprung allen Zorns" in die zweite Runde und es erschien bei Heye ein großformatiger TOS-Kalender.

    Im August erschien bei CC der zweite Band der Prometheus-Reihe: "Der Ursprung allen Zorns". "Feuersturm 2" beendete die Duologie um die Da- Vinci-Crew. Es gab auch einen neuen Sammelband: "Due Neue Zeit VII". Das E-Book "Der Stoff, aus dem die Träume sind" war für August angekündigt, ist bis heute aber nicht erschienen (Stand November).

    Modelle und Figuren
    Bei Eaglemoss gab es das Aeroshuttle aus "Star Trek IX" als Ausgabe #78, Ausgabe #79 war die Stella, Mudds Schiff, das nur in der überarbeiteten Folge zu sehen war. Ausgabe 80 war dann der Federation Mission Scout, ebenfalls aus "Star Trek IX". In Deutschland #41: Klingon-Raptor-Klasse und 42: Pasteur. Running Press veröffentlichte das Light-Up-Shuttlecraft-Modell und -Buchset. Kirk erschien von Mezco.

    Sonstiges
    Es gab neue "Star Trek: Beyond" Kostüme. Die Enterprise erschien als LED-Licht. Kirk und Spock gab es als Bluetooth-Lautsprecher.

    SEPTEMBER 2016 − der Jubiläumsmonat

    Comics und Bücher
    Mit "Book III: Purgatory’s Key" endete die Trilogie "Legacies". Das Department of Temporal Investigations bekam mit "Time Lock" ein E-Book spendiert. Titan Books veröffentlichte eine Sammlung der Ausstellung "50 Artists 50 Years".

     
     

    Man erbarmte sich dann doch den TOS-Fans und veröffentlichte ein E-Book auf die Schnelle: "Miasma" von Greg Cox.


    IDW hat die erste Ausgabe "Waypoint" gestartet. Das ist eine Anthologie, so etwas Ähnliches gab es schon mal von Marvel "Unlimited". Enthalten war dieses Mal eine TNG-Geschichte um Captain Data und eine TOS-Geschichte um Uhura. Auch John Byrne war nicht untätig. Er schuf Ausgabe 12 − "Swarm" und "More of the Serpent Thant he Dove". Letzterer enthielt eine Fortsetzung zu "Arena" und enthielt als Werbung auch die erste Ausgabe von "Leonard McCoy: Frontier Doctor" als Reprint. Auch einen Kalender gab es von "Beyond". Danilo veröffentlichte einen Kalender über die Raumschiffe. In Deutschland wurde die Reihe um Prometheus beendet. Mit "Ins Herz des Chaos" war die Reihe als Buchform abgeschlossen, startete im gleichen Monat jedoch wieder mit "Feuer gegen Feuer" als Audiobook, leider nicht auf CD. Wieder nur in digitaler Form. Comictechnisch ging es auch weiter mit "Hive". Man erbarmte sich dann doch den TOS-Fans und veröffentlichte ein E-Book auf die Schnelle: "Miasma" von Greg Cox (siehe Kritik in dieser "Incoming Message"-Ausgabe). Von deutscher Seite war das Jubiläumsjahr als größter Fanpool nach den USA eher enttäuschend abgelaufen, was das Merchandise anging.

    Modelle und Figuren
    Die Modellreihen um Eaglemoss wurden mit den Ausgaben 81, "Xindi Reptilian Ship", und #82 "Earth Starfleet Delta Ship" ergänzt. In Deutschland mit "43: Spezies-8472-Bioschiff" und "#44 Vereinigte Erde Intrepid". Außerdem erschien das "Special 6: NX-Refit".

    Sonstiges
    Anovos veröffentlichte vier TOS-Uniform-Shirt-Repliken, die den in den 1970er Jahren veröffentlichten nachempfunden wurden. Das US-Postamt veröffentlichte vier eher unscheinbare "Star Trek"-Briefmarken.

    OKTOBER 2016

    Comics und Bücher
    Kaum ist das TOS-Jubiläum fast beendet, schon fängt man mit dem TNG-Jubiläum an. Start macht "Prey, Book I: Hell’s Heart". Auch "Strange New Worlds" hat seinen Buchplatz wiedergefunden. Nach einer fast 17-jährigen Pause fasste man sich ein Herz und veröffentlichte die zweibändige Luxusversion, die vierte Edition der "Star Trek"-Encyclopedia von den Okudas.

    Mit "Boldly Go #1" startete die Reihe um das neue "Star Trek" abermals bei IDW. Mittlerweile erschien dort auch Band 6 der GoldKey Archives, bei denen die remasterten Ausgaben 32 bis 34, 36 und 38 bis 39 erhältlich waren. Die fehlenden waren Reprint-Ausgaben.

    Ein Magazin um den neuen Kinofilm gab es auch. Es sammelte alle Artikel des "Star Trek"-Magazins zum neuen Film zusammen.

    In Deutschland erschien das zweite Hörbuch um die Prometheus-Crew. "Die Bewahrer" setzte als 9. Band die "Voyager"-Abenteuer fort. CC hatte sich aber um die Verkaufszahlen von "Voyager" gesorgt, die Bücher liefen ab einem Band nicht mehr so gut. Und wieder Feuer: "Die Hinterlassenschaft des Feuers" von Dayton Ward und Kevin Dilmore als E-Book um das SCE und die Folgen des Feuersturm-Desasters.

    Modelle und Figuren
    Die Modellreihen um Eaglemoss wurden mit den Ausgaben "#83: Bajoran Troop Transport" sowie "#84: NX Alpha" ergänzt. In Deutschland: "45: Malon-Transportschiff" und "46: Enterprise C". Auch erschien von DST ein Romulan Bird of Prey. F-Toys veröffentlichte wieder eine Reihe von Schiffen, während DST eine tolle Khan-Figur produziert hat. Titan Merchandise produzierte eine Reihe von TOS-Figuren. Interessant waren teure Briefbeschwerer von Kirk und Spock.

    Sonstiges
    Accutime hatte was Skurriles für den Fan, eine Taschenuhr im "Star Trek"-Design.

    NOVEMBER 2016

    Comics und Bücher
     
     

    Der Omnibus beinhaltet die UK-Comic-Strips von 1969 bis 1973.


    Mit "Prey, Book II: The Jackal’s Trick" erscheint der zweite Band in einer Crossover-Trilogie. Bei den Comics wurde es dann weitaus interessanter. So lieferte IDW "Boldly Go #2", die neue Reihe, die nach Beyond spielt. Mit Volume 13 beendete IDW die Sammelbandreihen um die neue Serie. Der letzte Band beinhaltete die Ausgaben 55 bis 60. Interessant wurde es jedoch eher bei den richtig sammelwürdigen Ausgaben "Star Trek: The Classic UK Comics, Volume 2". Der Omnibus beinhaltet die UK-Comic-Strips von 1969 bis 1973. Jetzt soll hoffentlich eine dritte Ausgabe folgen. Kurios ist nach einer langen Durststrecke um Malbücher aus den 70ern die Veröffentlichung von zwei solchigen: "Star Trek: The Original Series Adult Coloring Book" und "TNG Adult Coloring Book". Da hat die Malbuchwelle nun auch "Star Trek" erreicht. Der deutsche Heye-Verlag brachte dann einen großformatigen Posterkalender zum neuen Kinofilm raus. CC veröffentlichte hingegen das letzte Hörbuch um Prometheus. Ferner erschien ein weiterer Band von Peter David aus der "New Frontier"-Reihe (14: "Neue Zeiten") und ein Sammelband um das SCE − "#3: Wunder dauern etwas länger", mit den Ausgaben 9 bis 12. In digitaler Form war man bereits bei #26 angelangt: "Zeitalter der Unvernunft" von Scott Ciencin. Etwas sang- und klanglos ist ein Heyne-Sachbuch von Shatner untergegangen.

    Modelle und Figuren

    Eaglemoss veröffentlicht die Ausgaben #85: "Federation Holoship" (ST IX) und "#86: Gorn Ship" (TOS). Letzteres war nur in der Remastered Edition zu sehen. In Deutschland war man erst bei #47: "IKS Negh‘Var" und "#48 Armored Voyager" angelangt, also etwas mehr als die Hälfte.

    Sonstiges
    Wem die Blu-ray-Ausgabe zu teuer (oder zu mies gestaltet) war, der hatte nunmehr die Möglichkeit, "The Animated Series" als Blu-ray zu erstehen. Und wenn man sich dann seinen Kontoauszug in diesem Jahr ob der ganzen "Star Trek"-Utensilien angeschaut hatte, hatte man ja noch die Möglichkeit, sich mit dem Type-1-B-Phaser-Kit von Anovos zu betäuben.

    DEZEMBER 2016

    Comics und Bücher
    Im letzten Monat des Jahres erscheint "Prey, Book III, The Hall of Heroes", das einen Schwerpunkt auf die Klingonen setzt und damit den Crossover-Dreiteiler abschließt. Comictechnisch gibt es lediglich zu berichten, dass der vierte Omnibus der Fotocomics um John Byrne erscheint. Er enthält die Ausgaben 9 bis 12.

    CC veröffentlicht in Deutschland das Buch "Sektion 31 − Verleugnet" von David Mack. Es wird auch die Reihe ums SCE fortgesetzt: "#27: Natürliches Gleichgewicht". Und die englische Ausgabe um Prometheus erscheint als E-Book.

    Modelle und Figuren
    Bei Eaglemoss erscheinen "#87: UTS Aeon" ("Voyager") und "#88: Vahklas" ("Enterprise"). Es könnte zu Lieferschwierigkeiten kommen. Ich habe die beiden Modelle daher im Dezember gepostet. Es erscheint das Special um Spocks Jellyfish aus den neuen Kinofilmen und ganz limitiert wird die S. S. Yorktown sein. Es handelt sich um ein Schiff der Constitution-Klasse mit dem Schriftzug "S.S. Yorktown", und wenn ich nicht irre, die Registriernummer 1017. In Deutschland wird die ECS Fortunate und "#50: TOS Enterprise" erscheinen.

    Sonstiges
     
     

    Interessant ist "TOS − The Roddenberry Vault": Eine Blu-ray mit Dokumentationen, die neu entdecktes Hinter-den-Szenen-Material verarbeitet und 12 Schlüsselepisoden der Originalreihe auseinandernimmt.


    Es ist der Blu-ray-Monat, der einen das Geld aus den Taschen zieht. Der neue Kinofilm erscheint auf DVD, Blu-ray, 3D-Blu-ray, 4K-Blu-ray, als verschiedene Steelbook-Varianten von Amazon.it, Mediamarkt und zavvi, als Variante mit drei Schiffen von den Trinkbechern (die vermutlich auch in den USA bei Walmart erscheint). Diese Ausgabe ist noch bei Amazon erhältlich, weil es eher eine enttäuschende Veröffentlichung ist. Offenbar hatte man die Kinos mit den Bechern sehr wenig beliefert. In meiner Umgebung gab es im Umkreis von 50 km kein einziges Kino mit "Star Trek"-Merchandise zum Film, weder Becher noch Popcornhalter. In Bochum gab es einen Schlüsselanhänger.

    Das wars dann auch schon. So hatte man einen Überschuss an den eher schlichten Modellen, und die sind hier drin. Weitaus interessanter als die andere − jetzt schon (hin und wieder) nicht mehr vorbestellbare Version mit der Franklin als hochwertiges Modell. In den Staaten sah der Ständer des Schiffes jedoch anders aus. Man darf gespannt sein, ob sich die Anschaffung lohnt. Interessant ist auch "TOS − The Roddenberry Vault". Eine Blu-ray mit Dokumentationen, die neu entdecktes Hinter-den-Szenen-Material verarbeitet und 12 Schlüsselepisoden der Originalreihe auseinandernimmt.

    Darauf können wir uns 2017 freuen!

    Ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2017 sei gestattet. Worauf dürfen wir uns in diesem Jahr freuen?

    JANUAR 2017
    "The Face of the Unknown", TOS-Roman und Fortsetzung der Episode "The Corbomite Maneuver" von Christopher L. Bennett. Außerdem "Waypoint #3" als Comic. Eaglemoss bringt das Schmankerl der U.S.S. Enterprise-J ("Enterprise") und das Romulan-Scout-Schiff. Deutschland: "51: Hirogen Hunter", "#52 USS Centaur". In Deutschland ist der DS9-Roman "Misstrauen", das SCE-E-Book 28 "Zusammenbrüche" sowie das zweite E-Book auf Englisch um Prometheus geplant.

    FEBRUAR 2017
    "Headlong Flight", TNG-Roman, spielt nach "Armageddon’s Arrow" und "Prey" von Christopher L. Bennett. Eaglemoss bringt die U.S.S. Saratoga (DS9) und das Medusan-Schiff (TOS). Deutschland: "53: Klingon Attack Ship", "#54 U.S.S. Appalachia". In Deutschland ist das TNG-E-Book "Q sind herzlich uneingeladen" (schon seit längerem), "Die Stürme der Widrigkeiten" (TOS) sowie die letzte Übersetzung von Prometheus als E-Book geplant. Vermutlich auch COE #29.

    MÄRZ 2017
    "The Long Mirage", DS9-Roman und Fortsetzung von "Ascendance" von David R. George III. Außerdem "Waypoint #4" als Comic. Geplant ist auch ein TNG Art Book von Juan Ortiz. Eaglemoss bringt das Suliban Cell Ship ("Enterprise") und die ECS Horizon. Die Kyushu war auch gelistet. Sie wurde in der Schlacht von Wolf 359 zerstört. Deutschland: "55: Vulcan D’kyr Class", "#56 U.S.S. Yeager". In Deutschland ist der TNG Roman "Jagd" geplant. Vermutlich auch COE #30.

    APRIL 2017
    "Architects of Infinity", "Voyager"-Roman. Eaglemoss bringt voraussichtlich die Ausgaben #96 und 97. Deutschland: "57: Romulan BOP", "#58 Borg Tactical Cube". In Deutschland ist der "Voyager"-Roman "Erbsünde" geplant. Vermutlich auch COE #31.

    MAI 2017
    "Section 31 − Control", Fortsetzung zu "Disavowed", von David Mack. Comic: "Waypoint 5". Außerdem ist das Buch "What Would Captain Picard Do?" geplant. Eaglemoss bringt voraussichtlich die Ausgaben #98 und 99. Deutschland: "59: U.S.S. Relativity", "#60 SS Botany Bay". In Deutschland ist der "Enterprise"-Roman "Rise of the Federation" geplant. Vermutlich auch COE #32. Ferner soll hier auf Netflix auch "Discovery" anlaufen. Der Showrunner Bryan Fuller hat schon mal die Segel gestrichen, bevor es überhaupt erst losgegangen ist. Ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, wird kontrovers im Netz diskutiert. Neue Infos gibt es von der Serie kaum.

    JUNI 2017
    Eaglemoss bringt voraussichtlich die Ausgaben #100 (YEAH!) und 101. Deutschland: "61: Norway Class", "#62 Voth Research Vessel". In Deutschland ist der TNG-Roman "Armageddon’s Arrow" geplant. Vermutlich auch COE #33.

    JULI 2017
    Comic "Waypoint 6" Eaglemoss bringt voraussichtlich die Ausgaben #102 und 103. Deutschland: "63: Antares", "#64 Phoenix". In Deutschland ist der ENT-Roman "Turmbau zu Babel" geplant. Vermutlich auch COE #34.

    AUGUST 2017
    Geplant ist ein Hidden Universe Travel Guide: "Qo’noS and the Klingon Empire" − falls der Jahresurlaub noch ungeplant ist… warum nicht etwas Gagh essen? Eaglemoss bringt voraussichtlich die Ausgaben #104 und 105. Deutschland "65: Xindi Aquatic Cruiser", "#66 U.S.S. Raven". In Deutschland ist der NF-Roman "Vermisst" geplant. Vermutlich auch COE #35.

    SEPTEMBER 2017
    Comic "Waypoint 7". Eaglemoss bringt voraussichtlich die Ausgaben #106 und 107. Deutschland: "67: Klingon D7", "#68 Federation Attack Fighter". In Deutschland ist der DS9-Roman "Sakramente des Feuers" geplant. Vermutlich auch COE #36.

    OKTOBER 2017
    Eaglemoss bringt voraussichtlich die Ausgaben #108 und 109. Deutschland "69: Breen Warship", "#70 Voth City Ship". In Deutschland ist der VOY-Roman "Atonement" geplant. Vermutlich auch COE #37.

    NOVEMBER 2017
    Comic "Waypoint 8". Eaglemoss bringt voraussichtlich die Ausgaben #110 und 111. Deutschland: "71: Goroth’s Klingon Transport", "#72 U.S.S. Enterprise-A". Vermutlich COE #38.

    DEZEMBER 2017
    Eaglemoss bringt voraussichtlich die Ausgaben #112 und 113. Deutschland: "73: Renegade Borg Ship", "#74 Bajoran Raider". Vermutlich COE #39.

    Wie man sieht ist hier noch viel Platz. Insbesondere sind weder der deutsche noch der US-Roman-Slot gut befüllt und warten noch auf Plätze. Die Comics werden natürlich auch weitergehen. Es steht zu erwarten, dass in Deutschland ein weiterer Sammelband zu COE sowie zu "Die neue Zeit" erscheint. In den USA ist ein eher skurriles Crossover TNG/"Aliens" geplant (IDW). Es darf auch erwartet werden, dass CC sich um die neue Reihe Discovery bewerben wird, was Bücher und Comics angeht. Und natürlich wird auch erwartet, dass die Modellreihe bei Eaglemoss fortgesetzt wird. In Deutschland fehlen voraussichtlich nach Ende 2017 noch:

    Special 7: Jellyfish (soweit dann noch nicht erschienen)
    Special 8: Franklin
    Special 9: Swarm Ship
    Special 10: Klingon Battle Cruiser
    Special 11: DS Station K7
    M1 und M2 Mirror Universe Versionen
    Yorktown
    #75: Cousteau (Captain’s Yacht)
    #76: Baxial
    #77: Romulan Shuttle
    #78: Aeroshuttle usw., wie sie oben aus der Liste ersichtlich sind…
    Let’s see, what’s out there…

    Ich hoffe jedenfalls, dass ihr ruhige und geruhsame Feiertage hattet, lasst euch auch im neuen Jahr nicht von den Klingonen überfallen und man liest sich an dieser Stelle bestimmt wieder…

    Trek-Merchandise

    Ein Beitrag von Christian Freitag.


     

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    Von missratenen Schwänen bis zu exzellenten Schiffen

    "Star Trek"-Eaglemoss-Modelle: Die Specials 2 bis 4

    Von den neuen "Star Trek"-Filmen mag man halten, was man will. Persönlich halte ich weniger als gar nichts vom J.J.-Versum. Dies soll jedoch keinen Einfluss auf die Bewertung der betreffenden Modelle haben. Ärgerlich ist lediglich, dass diese als größere Specials daherkommen, während die regulären Modelle etwas kleiner sind. Die Specials hätte man lieber weiterhin den Raumstationen vorbehalten sollen. Bisher ist lediglich die Station K7 angekündigt, das Regula-1-Labor sowie das Raumdock wären wünschenswert.

    Special 2: U.S.S. Enterprise
    Das Design an sich ist schon nicht sonderlich schön, soll an dieser Stelle aber außen vor bleiben. Am Modell stören jedenfalls noch ganz andere Sachen. So fehlt es der Sensorkuppel an der Unterseite der Untertassensektion komplett an Details und auch die Warpgondeln sind sehr glatt geraten. Die Bussardbugkollektoren bestehen, wie auch der Hauptdeflektor, aus blauem Plastik, aber leider fehlt der Bedruck an den Metallstrukturen.

    Die Fenster sind an jedem Schiffsteil anders gestaltet. Am Hals sind sie lediglich vertieft, was bei weitem am besten aussieht. Auf der Antriebssektion sind sie vertieft und schwarz bedruckt, wobei der Bedruck wie immer voll daneben liegt. Man hätte also getrost darauf verzichten können. Am Rand der Untertasse sind die Fenster schließlich nur weiß aufgedruckt, und das auf einem weißen Grund. Hier stand offenbar die Ostfriesenflagge Pate und man muss schon sehr genau hinsehen, um die Fenster überhaupt zu finden.

    Zumindest die Oberseite der Untertassensektion sieht ganz hübsch aus und es mangelt ihr ausnahmsweise nicht an Details. Insgesamt betrachtet hat das Raumschiff für die Größenordnung aber ziemlich wenig zu bieten. Einige von den kleineren Modellen sind da weitaus detaillierter.

     
     

    Die letzten beiden Filme waren reine Actionreißer, und was an der Zerstörung Vulkans positiv sein soll, ist mehr als erklärungsbedürftig.


    Die Zeitschrift fällt gleich auf den ersten Seiten mit einem stark verpixelten Bild der Enterprise vor dem Saturn unangenehm auf. Zumindest sind aber alle Konzeptzeichnungen von guter Qualität. Über den Subtitel "Als STAR TREK im Jahr 2009 auf die große Leinwand zurückkehrte, sah die Enterprise cooler aus denn je", kann man als Fan allerdings nur den Kopf schütteln. Von der Enterprise NX-01 bis zu NCC 1701-E lässt sich kaum sagen, welche die schönste ist. Die hässlichste ist jedoch in jedem Fall die aus dem J.J.-Versum!

    Ein weiterer Affront ist das folgende Zitat des Produktionsdesigners Scott Chambliss: "Außerdem wollte er (Abrams) die fest mit Roddenberrys Vision verknüpfte positive Sicht der Zukunft übernehmen." Die letzten beiden Filme waren reine Actionreißer, und was an der Zerstörung Vulkans positiv sein soll, ist mehr als erklärungsbedürftig. Die Fortsetzung "Into Darkness" war sogar schon vom Titel her extrem negativ und präsentierte eine korrumpierte Sternenflotte, die auf Krieg aus ist und sich dabei des Mittels inszenierter Terroranschläge bedient. J.J. Abrams hat "Star Trek" ermordet, und das gleich zweimal. Punkt!

    Das Design der Enterprise als missratener Schwan mit Tumoren an den Flügeln passt eigentlich ganz gut in dieses düstere "Star Trek". Die Konzeptzeichnungen im Heft offenbaren allerdings, dass es durchaus Entwürfe gab, die sich an Matt Jeffries Original orientierten. Sie zeigen, wie die Neuauflage von "Star Trek" hätte sein können, wenn sie sich tatsächlich an Roddenberrys Vision gehalten hätte. Die ganze Lobhudelei für das letztendliche Resultat ist angesichts dessen kaum auszuhalten.

    Bewertung: Für das Modell an sich gibt es passable 3 von 5 Sternen. Es stellt sich allerdings die Frage, ob Fans des alten "Star Trek" dieses Modell wirklich brauchen?

    Special 3: U.S.S. Vengeance
    Das Modell der Vengeance ist das bisher größte Schiff in der Eaglemoss-Flotte. Entsprechend fällt auch der Detailreichtum positiv aus. An einigen Stellen wäre zwar durchaus mehr drin gewesen, so fehlen z.B. die Torsegmente der unteren Frachtluken und die Fenster sind alle nur aufgedruckt. Insgesamt gibt es jedoch genügend Details, an denen man sich satt sehen kann.

    Besonders schön anzusehen sind die transparenten Einleger in den Warpgondel, den Impulstriebwerken und dem Hauptdeflektor. Die Bemalung ist ebenfalls gelungen und rundet die Optik gut ab. Weniger schön ist dagegen, dass beim Zusammenkleben schon mal geschlampt worden ist. So kann es z. B. vorkommen, dass die Warpgondel in unterschiedliche Richtungen abstehen.

    Im Begleitheft dreht sich wieder einmal alles ums Design. Die Entwürfe zeigen, dass die Vengeance noch weitaus grässlicher hätte aussehen können. Überhaupt passt das überdimensionierte, waffenstarrende Kriegsschiff überhaupt nicht ins "Star Trek"-Universum. Schon der Name "Rache" hat rein gar nichts von Roddenberrys Zukunftsoptimismus und ist obendrein extrem zynisch, da das Schiff von Sektion 31 für einen Präventivschlag gegen die Klingonen konzipiert wurde.

    Die Vengeance ist ein Monstrum, erschaffen, um andere Völker anzugreifen. Selbst für die Sektion 31 ist das etwas zu dick aufgetragen und würde eher dem Geist der heutigen USA entsprechen. Trotz der durchaus gelungenen Umsetzung von Eaglemoss ist die Vengeance ein Schandfleck in jeder "Star Trek"-Sammlung. Sie ist die Anti-Enterprise, was sogar beabsichtigt war. Der Filmtitel "Into Darkness" könnte direkt auf das schwarze Kriegsschiff anspielen.

     
     

    Die Umsetzung strotzt nur so vor Details, wobei die filigranen Verstrebungen und der Hohlraum im hinteren Schiffsteil durchaus ihren Reiz haben.


    Bewertung: Die Vengeance verdient zumindest von ihrer Umsetzung her 4 von 5 Sternen. Ob das Modell gefällt, ist jedoch Geschmackssache.

    Special 4: D4 Bird of Prey
    Nein, der D4 Bird of Prey aus dem "Star Trek"-Reboot sieht wahrlich nicht nach einem klingonischen Raumschiff aus. Eher wie eine Ansammlung von Schrotteilen, die kreuz und quer zusammengeschweißt wurden. Dennoch gelingt es Eaglemoss, aus diesem Raumschiff das Beste herauszuholen. Die Umsetzung strotzt nur so vor Details, wobei die filigranen Verstrebungen und der Hohlraum im hinteren Schiffsteil durchaus ihren Reiz haben.

    Mit anderen Worten, es ist ein exzellentes Modell von einem hässlichen Raumschiff. In dieser Hinsicht mag der D4 durchaus die Anschaffung wert sein, aber er passt absolut nicht in die Sammlung klingonischer Raumfahrzeuge. Wer die Reboot-Filme mag, hat hier sicherlich mehr Freude als ein eingefleischter Fan.

    Bewertung: Wenn man die Bewertung auf die Umsetzung durch Eaglemoss reduziert, verdient dieser Bird of Prey 5 von 5 Sternen in Gold!

    Special 5: U.S.S. Kelvin
    Bei der Kelvin verhält es sich gegenüber dem D4 genau umgekehrt. Das Schiff war eines der wenigen Highlights aus dem JJ-Versum. Das Schiffsdesign von Ryan Church ist schlichtweg genial, während die Umsetzung von Eaglemoss ein totaler Reinfall ist. Das Modell ist fast vollkommen glatt. Lediglich das Grundraster auf der Untertassensektion ist vorhanden. Die Kelvin besitzt jedoch ein weitaus filigraneres Netz aus Deckplatten, welches lediglich durch den Bedruck angedeutet wird.

    Auch sonst fehlt es dem Modell an Details. Die Kantenseite der Untertassensektion ist komplett glatt. Es fehlen die typischen Rillen, die Fenster und die Steuerdüsen. Nicht mal farblich gibt es hier was zu sehen, es handelt sich um eine ebene graue Fläche. Gleiches gilt für die untere Sensorkuppel und die Tore des Shuttlehangars. Immerhin sind auf der Ober- und Unterseite der Untertassensektion noch die Tore der Phaserkanonen vorhanden, aber das war es auch schon. Der Hauptdeflektor aus blauem Plastik lässt ebenfalls jede Liebe zum Detail vermissen, dabei hatte dieser im Film ein wunderschönes Blütenblattmuster.

    Der Bedruck holt zumindest noch etwas mehr heraus. So z. B. die Fenster, die lediglich aufgedruckt und nicht vertieft sind. Außerdem sehen die Angriffsspuren ziemlich gut aus. Ansonsten ist aber auch die Bemalung mangelhaft. Schiffsname und Registriernummer sind lediglich grau und nicht rot umrandet. Die roten und grünen Positionslichter fehlen völlig.

    Dem Vergleich mit der gerade einmal halb so großen Kelvin von Hot Wheels hält die Eaglemoss-Version nicht stand. Zwar ist das Modell von Hot Wheels fast komplett schneeweiß und die Fenster fehlen völlig, dafür hat es jedoch eine weitaus höhere Detaildichte. Die schönen Deckplattenmuster sind gut hervorgehoben, die Brücke und die untere Sensorkuppel sind sehr detailreich und auch der Hauptdeflektor und die Tore des Shuttlehangars sind keine glatten Flächen. Wem das Design der Kelvin gefällt, sollte auf jeden Fall zum Hot-Wheel-Modell greifen.

    Bewertung: Eaglemoss hat die Kelvin gründlich in den Sand gesetzt. Die Bemalung holt gerade noch 1 von 5 Sternen heraus.

    Trek-Modelle

    Ein Beitrag von Sebastian Bach.


     

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    In Memoriam

    "Star Trek"-Mitwirkende, die 2016 leider verstarben

    Richard Libertini (21. Mai 1933 − 7. Januar 2016 / 82) − Akorem Laan in "Star Trek: Deep Space Nine", "Accession"

    Bairbre Patricia Dowling (27. März 1953 − 20. Januar 2016 / 62) − Edith Mulchaey in "Star Trek: Voyager", "Spirit Folk"

    Anthony Richard Fredrickson (15. Oktober 1953 − 15. Februar 2016 / 62) − Scenic and Graphic Artist

    Lee Reherman (4. Juli 1966 − 28. Februar 2016 / 49) − Schauspieler und Produzent

    Gary Dean Hutzel (4. November 1955 − 1. März 2016 / 60) − Visual Effects (VFX) Artist Klaus Hugo Adam (5. Februar 1921 − 10. März 2016 / 95) − Produktionsdesigner

    Roma Lee Tracy (3. Januar 1939 − 15. März 2016 / 77) - Background Actress in "Star Trek VI: The Undiscovered Country" und "Star Trek: The Next Generation"

    Larry Drake (21. Februar 1950 − 17. März 2016 / 66) - Administrator Chellick in "Star Trek: Voyager", "Critical Care"

    Scott Nimerfro (12. Juli 1961 − 17. April 2016 / 54) − Autor und Produzent

    Angela Paton (11. Januar 1930 − 26. Mai 2016 / 86) − Adah in "Star Trek: Voyager", "Caretaker"

    David Spielberg (6. März 1939 − 1. Juni 2016 / 77) - Commander Calvin Hutchinson in "Star Trek: The Next Generation", "Starship Mine"

    Enrico "Rico" Bueno (27. Dezember 1947 − 4. Juni 2016 / 68) − Background Actor

    Ronnie Claire Edwards (9. Februar 1933 − 14. Juni 2016 / 83) - Talur in "Star Trek: The Next Generation", "Thine Own Self"

    Anton Viktorovich Yelchin (11. März 1989 − 19. Juni 2016 / 27) − Pavel Chekov in "Star Trek", "Star Trek Into Darkness" und "Star Trek Beyond"

    Seamon Glass (26. September 1925 − 12 Juli 2016 / 90) − Benton in "Star Trek: The Original Series", "Mudd's Women"

    David Huddleston (17. September 1930 − 2. August 2016 / 85) - Holographic Train Conductor in "Star Trek: The Next Generation", "Emergence"

    Barry Francis Jenner (14. Januar 1941 − 9. August 2016 / 75) − Admiral William Ross in "Star Trek: Deep Space Nine"

    John Hostetter (6. Oktober 1946 − 2. September 2016 / 69) − Lieutenant Commander Hars Adislo in "Star Trek: Insurrection"

    Donald James Marshall (2. Mai 1936 − 30. Oktober 2016 / 80) − Lt. Boma in "Star Trek: The Original Series", "The Galileo Seven"

    Ron Glass (10. Juli 1945 − 25. November 2016 / 71) − Loken in "Star Trek: Voyager", "Nightingale"

    Fritz Weaver (19. Januar 1926 − 26. November 2016 / 90) − Kovat in "Star Trek: Deep Space Nine", "Tribunal"

    Brian D. Demonbreun (19. November 1959 − 1. Dezember 2016 / 57), Graphic Artist, Videographer und Actorces

    Trek-Zone

    Zusammengestellt von Melanie Brosowski


     

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    Wie aus Q ein W wurde − oder teurer, aber nicht besser

    "Star Trek"-Eaglemoss-Modelle, Teil 5

    Seit der Nummer 40 kosten die Eaglemoss-Modelle einen Euro mehr pro Ausgabe. Die Rechtfertigung fällt dabei mehr als dürftig aus, denn in der Qualität ist keine Steigerung zu verzeichnen. Es gibt immer noch Verarbeitungsfehler, insbesondere beim Bedruck. Außerdem gibt es nach wie vor Modelle, die teilweise oder gar total misslungen sind. Derartige Preissteigerungen sind nichts als Abzocke und kommen bei so ziemlich jeder Modellzeitschrift vor. Sobald genügend Sammler angebissen haben, werden die Hersteller gierig.


    Ausgabe 41: Klingonische Raptor-Klasse
    Ein neues Modell aus der Serie "Enterprise" lässt bereits Gutes erahnen und auf den ersten Blick trifft das auch zu. Das Design der Raptor-Klasse ist super umgesetzt, die Oberflächenstrukturen sind schön herausgearbeitet und die filigranen Röhren verleihen dem Modell noch mehr Tiefe. Zusätzliche Details entstehen durch den Bedruck.

    Wie beim Bird of Prey gibt es aber leider auch bei der Raptor-Klasse einige Kleinigkeiten zu bemängeln. Als Erstes fällt auf, dass die Disruptorkanonen an den Seiten der Bugsektion fehlen. Das ist umso ärgerlicher, da ein ähnlicher Aufbau am Heck vorhanden ist. Die fehlenden Aufbauten wären also umsetzbar gewesen. Ebenso fehlt am Heck zwischen den Impulstriebwerken ein Torpedowerfer und auf der Oberseite eine Einstiegsluke.

    Warum trotz der hohen Detaildichte immer wieder Kleinigkeiten fehlen, die auf dem Computermodell vorhanden sind, wissen wohl nur die Verantwortlichen bei Eaglemoss. Dennoch schneidet die Raptor-Klasse im Vergleich zum winzigen Attack-Wing-Modell sehr gut ab. Da es keine anderen Vergleichsmöglichkeiten gibt, ist das Schiff daher eine Bereicherung für jede Sammlung.

    Das Magazin ist sehr solide. Der vierseitige Artikel über das Schiffsdesign wartet mit einigen schönen Konzeptzeichnungen auf und John Eaves kommt wieder mal persönlich zu Wort. Im Artikel über die Episode "Schlafende Hunde" offenbart der Drehbuchautor Fred Dekker, dass der Plot auf der Kursk-Katastrophe beruht, womit die Klingonen wieder einmal mit den Russen gleichgesetzt werden.

    Bewertung: Die Raptor-Klasse kommt mit wenigen Abstrichen immer noch auf 5 von 5 Sternen!


    Ausgabe 42: U.S.S. Pasteur

    Mit der Olympic-Klasse präsentiert Eaglemoss den Sammlern wieder ein echtes Schmuckstück. Es mangelt der Pasteur kaum an Details. Lediglich die Innenseite der Warpgondelpylonen zeigt keinerlei Oberflächenstrukturen und die Lamellen der Warpfeldgitter fehlen. Blaue Plastikeinleger wären hier wünschenswert gewesen. Ansonsten ist das Modell aber rundum perfekt.

    Ähnlich sieht es bei der Bemalung aus. Die Farben entsprechen dem Original und die Registriernummer ist rot umrandet. Leider fehlt dem Hauptdeflektor das typische Blau und die Impulstriebwerke hätten ihrerseits etwas rote Farbe vertragen können. Wer einen schmalen Pinsel und eine ruhige Hand hat, kann diese Versäumnisse jedoch beheben.

     
     

    Der Großteil des Magazins wird von einem Artikel über die finale Staffel von TNG beansprucht.


    Den Vergleich mit dem halb so großen Furuta-Modell muss Eaglemoss nicht scheuen. Furuta bietet weitaus weniger Details und eine völlig missratene Farbgebung. Der Vergleich mit Miniaturmodellen wie Micro Machines oder Yamato erübrigt sich.

    Das Schiffsdesign bekommt im Begleitheft etwas wenig Platz eingeräumt. Immerhin gibt es aber ein paar schöne Bilder der Blaupausen und des Studiomodells, welches Bill George in seiner Freizeit entworfen und offensichtlich an die Daedalus-Klasse angelehnt hat. Der Großteil des Magazins wird von einem Artikel über die finale Staffel von TNG beansprucht. Wenig Neues für Fans, doch zumindest ein schöner Rückblick. Getrübt wird dieser dadurch, dass offenbar jemand auf der Tastatur ausgerutscht ist, wodurch aus dem allmächtigen Q ein W wurde.

    Bewertung: Bei minimalen Versäumnissen können hier immer noch 5 von 5 Sternen in Gold vergeben werden. Die U.S.S. Pasteur ist einfach schick!


    Ausgabe 43: Bioschiff der Spezies 8472

    Das organische Schiff der Spezies 8472 gehört zu den wohl außergewöhnlichsten Designs, welche "Star Trek" zu bieten hat. Erfreulicherweise hat sich Eaglemoss alle Mühe gegeben, es hoch detailliert umzusetzen. Die Oberflächenstrukturen sind wunderschön und lassen wenig zu wünschen übrig. Lediglich die Öffnungen an den Spitzen der vorderen Mandibeln waren wohl zu klein, um sie darzustellen. Ein etwas größerer Maßstab wäre daher wünschenswert gewesen, denn das Bioschiff ist wirklich ein Winzling. Das ähnlich geartete Insektoidenschiff der Xindi ist im Vergleich dreimal so groß.

    Dennoch ist das Bioschiff ein echtes Highlight, was zusätzlich durch die farbenfrohe Bemalung unterstrichen wird. Diese entsprechen den Vorgaben sehr genau, zumindest auf der Außenseite. Die Innenseite der Mandibeln ist dagegen aus unerfindlichen Gründen in einem einheitlichen Braun gehalten und der innere Schiffskern in Olivgrün.

    Den Vergleich mit anderen Herstellern muss das Bioschiff von Eaglemoss nicht scheuen. Die viel zu dunkle Version von Furuta ist weit weniger detailliert, obwohl sie geringfügig größer ist. Das weitaus kleinere Attack-Wing-Modell kann zwar bei den Details mithalten, dafür liegt es mit der grasgrünen Farbgebung jedoch völlig daneben. Eaglemoss hat hier also die Nase vorn.

    Das Begleitheft wartet indes leider mit einigen stark verpixelten Bildern auf. Und das schon beim Computermodell auf der Titelseite. Eine Auflösung von 300 dpi wäre hier wirklich wünschenswert gewesen. Die zweite Hälfte des Magazins macht diese Versäumnisse jedoch wett. Dem Schiffsdesign werden ganze acht Seiten mit zahlreichen Skizzen gewidmet, was mehr als üblich ist. Der Hinweis, dass der verantwortliche Designer Steve Burg ein 3D-Computermodell ausgedruckt und abgepaust hat, lässt einen etwas schmunzeln. Also arbeiten auch Profis mit Tricks.

    Bewertung: Bei wenigen Punktabzügen im Innenbereich sollte hier wirklich das Äußere zählen. Dafür gibt es allemal 5 von 5 Sternen in Gold!


    Ausgabe 44: Intrepid

    Intrepid ist ein häufiger Schiffsname in den "Star Trek"-Serien. Beim vorliegenden Modell handelt es sich um das Erdenschiff aus dem 22. Jahrhundert und auf den ersten Blick wirkt es recht hübsch. Doch fehlt da nicht der Schiffsname? Nein, denn der war auch in der Serie nicht zu sehen, da die Verantwortlichen das CGI-Modell mehrfach als unterschiedliche Schiffe verwenden wollten.

     
     

    Im Artikel über das Schiffsdesign gibt es neben den Entwürfen der Intrepid auch noch einige andere Schiffe der Vereinten Erde zu sehen, von denen nur der Warp-Delta für die Serie umgesetzt wurde.


    Die anderen fehlenden Details sind da schon etwas unschöner. Zwar sind die meisten Deckplatten deutlich hervorgehoben, aber nicht direkt vor der Brücke. Am Hauptdeflektor fehlt die Antenne und zu beiden Seiten neben dem Hauptdeflektor fehlen die Sensoreinheiten. Die Frachtluken in den hinteren Öffnungen der abgeschnittenen Untertassensektion sind ebenfalls sehr schlicht geraten.

    Am ärgerlichsten sind jedoch die fehlenden Fenster am Rand der Untertassensektion, zumal diese bei der gleichgroßen Enterprise NX-01 durchaus gelungen waren. Die Fenster auf der Ober- und Unterseite sind zwar vorhanden, aber wieder mal 2 Millimeter neben die Vertiefungen gedruckt. Ansonsten ist die Bemalung aber sehr schön geworden. Die Bussardbugkollektoren bestehen wie üblich aus roten Plastikeinlegern, aber an den Seiten der Warpgondeln gibt es diesmal keine in blau. Dabei sind die Warpgondeln erheblich größer als jene der NX-01, und bei der war das offenbar kein Problem.

    Da es keine Vergleichsmodelle gibt, kommen wir gleich zum Magazin. Dieses ist durchaus gelungen, doch bei der Schiffsbeschriftung ist wieder mal ein Fehler aufgetreten. So werden die Frachtluken als Impulstriebwerke betitelt, obwohl diese gut sichtbar direkt daneben sind. Ansonsten passt aber alles. Im Artikel über das Schiffsdesign gibt es neben den Entwürfen der Intrepid auch noch einige andere Schiffe der Vereinten Erde zu sehen, von denen nur der Warp-Delta für die Serie umgesetzt wurde. Übrigens wird dieser in Ausgabe 82 ebenfalls als Modell erscheinen.

    Bewertung: Leider müssen hier einige Abstriche gemacht werden, die nicht hätten sein müssen. Da die Intrepid dennoch ein recht hübsches Schiff ist, können 4 von 5 Sternen vergeben werden.


    Ausgabe 45: Malon-Exportschiff

    Man könnte meinen, dass ein Giftmüllfrachter nicht viel her macht. Doch Eaglemoss schafft es tatsächlich, das Malon-Exportschiff zu einem interessanten Teil der Sammlung zu machen. Der Detailgrad ist beeindruckend. Abgesehen von den Rillen auf der oberen Warpgondel sowie einigen Aufbauten am mittleren Träger der Oberseite fehlt eigentlich nichts. Besonders schön sind die filigranen Verbindungsstreben zwischen den Tanks und die Geschütztürme. Zwar sind die Geschütze selbst nur angedeutet, was bei dem Maßstab jedoch vernachlässigbar ist. Mehr wäre vielleicht drin gewesen, wenn das Modell etwas größer ausgefallen wäre. Für einen Supertanker ist das Schiff wirklich extrem klein geraten, wobei der zur Verfügung stehende Platz in der Verpackung bei weitem nicht ausgefüllt wird.

    Dennoch ist das Modell gelungen und das trifft diesmal auch auf die Bemalung zu. Viel falsch machen konnte man dabei ohnehin nicht, denn das Malon-Exportschiff soll ja rostig und heruntergekommen aussehen. Klar muss man diesen Stil mögen, gut getroffen ist er aber auf alle Fälle.

    Das Begleitheft wartet wieder mal mit einem verpixelten Bild auf der Titelseite auf, welches im Leitartikel noch einmal wiederholt wird. Mediengestalter sollten wissen, welche Auflösung für den Druck erforderlich ist und keine Minibilder hoch skalieren. Hinzu kommen einige Tippfehler, darunter gleich im ersten Satz des ersten Artikels, wo aus der Mehrzahl glatt mal die Einzahl wird. Im Schiffsprofil werden aus den Verbindungsstreben Warpgondeln, obwohl diese gleich daneben korrekt beschriftet sind.

    Wirklich gelungen ist der Artikel über das Schiffsdesign, welches mit einigen Konzeptzeichnungen von Rick Sternbach aufwartet. Die Malon erhalten indes zwar keinen eigenen Artikel, aber in jenem über die fünfte "Voyager"-Staffel werden sie ausreichend thematisiert.

    Bewertung: Trotz einiger Kleinigkeiten können für dieses winzige Schiff noch 5 von 5 Sternen in Rost vergeben werden.


    Ausgabe 46: U.S.S. Enterprise-C

    Auf den ersten Blick sieht die Enterprise-C wirklich schick aus, doch bei näherer Betrachtung fallen einige haarsträubende Fehler unangenehm auf. Vor allem wenn man das Modell von hinten betrachtet. Wo verdammt ist der Impulsantrieb? Beim Computermodell im Begleitheft, welches als Vorlage für die Gussform diente, ist er noch extra ausgeschildert. Ebenso fehlen die Fenster direkt neben dem Impulsantrieb sowie die obere Shuttlerampe hinter der Brücke.

     
     

    Leider hat sich hier auf Seite 14 mal wieder ein Tippfehler eingeschlichen, welcher die Enterprise-C zu einem "Rauschiff" macht.


    Derartige Versäumnisse sind extrem ärgerlich, zumal der Rest des Modells durchaus zu überzeugen weiß. Die Warpgondeln sind vielleicht noch etwas zu flach, aber sonst ist das Modell sehr gut getroffen. Vor allem sind viele Details, die bei der Enterprise-D nur aufgemalt waren, bei der Enterprise-C ausgeformt.

    Auch die Bemalung ist etwas detaillierter. So ist die Registriernummer rot umrandet und auch auf den Warpgondeln überzeugt der Bedruck. Vielleicht wäre der Blauton des Computermodells etwas schöner als das letztendliche Türkis gewesen, aber das lässt sich verschmerzen. Lediglich die Fenster sind wieder mal meilenweit daneben gedruckt, was vor allem bei der Antriebssektion unangenehm auffällt. Die Fenster am Rand der Untertassensektion sind indes nicht bemalt und nur bei genauem Hinsehen auszumachen. Es gibt also immer noch keine einheitliche Methode, nicht einmal bei ein und demselben Modell.

    Den Vergleich mit der Konkurrenz muss Eaglemoss dennoch nicht fürchten. Die Enterprise-C von Furuta ist dagegen geradezu abscheulich. Da stimmen weder die Proportionen noch die Details. Das winzige Micro Machine sollte lieber ganz außen vor gelassen werden und ansonsten gibt es nur noch die großen Modellbausätze. Diese sind freilich die beste Wahl, allerdings nur etwas für Bastler mit viel Freizeit. Bei den Fertigmodellen ist Eaglemoss die bisher beste Wahl, allerdings wäre auch hier eine Bastelstunde angebracht, um zumindest einen Impulsantrieb anzukleben.

    Das Magazin ist diesmal ganz okay, wobei die Entstehungsgeschichte der Episode "Die alte Enterprise" wohl am interessantesten sein dürfte. Leider hat sich hier auf Seite 14 mal wieder ein Tippfehler eingeschlichen, welcher die Enterprise-C zu einem "Rauschiff" macht.

    Bewertung: Für den fehlenden Impulsantrieb und einige andere Kleinigkeiten muss leider ein Stern abgezogen werden. Immerhin können für die Enterprise-C aber noch solide 4 von 5 Sternen vergeben werden.


    Ausgabe 47: Negh’Var

    Nach dem herausragenden Vor’cha-Kreuzer war bei der Negh’Var eigentlich mit einem weiteren Highlight zu rechnen. Doch stattdessen hat Eaglemoss dieses begehrte Klingonenschiff so richtig in den Sand gesetzt. Es ist nicht nur das schlechteste Modell seit der cardassianischen Galor-Klasse, es ist das schlechteste Schiff der gesamten Serie!

    Die Oberflächendetails auf den Flügeln sind noch gut herausgearbeitet, aber die vertikalen Seiten sind allesamt komplett glatt. Es fehlen überall die Panzerplatten, am Rand des Rumpfes fehlen Bussardbugkollektoren und Frachtluken, am Heck gibt es keine Impulstriebwerke und die Mitte des Hecks ist ebenfalls glatt. Gleiches gilt für die Waffentürme unter den Flügeln, wobei bei denen zu allem Elend auch noch die vorderen Disruptoren fehlen. Die integrierten Warpgondeln haben lediglich vertikale Rillen, alle anderen Details fehlen.

    Das Schlimmste sind jedoch die Löcher an der Unterseite. Zwei befinden sich an den hinteren Ausläufern der Warpgondeln, ein weiteres am hinteren Ausläufer der oberen Waffenplattform und auch das Brückenmodul ist an der Unterseite offen. Derartige Schlampereien gab es wirklich noch nie. Das Fehlen von transparenten Plastikeinlegern an den Warpgondeln fällt bei diesem Modell schon gar nicht mehr ins Gewicht.

    Die Bemalung ist im Großen und Ganzen noch okay, aber teilweise zu grell, vor allem was das Gelb angeht. Einige der grünen Rechtecke sollen wohl Fenster darstellen. Die sind aber viel zu groß und zu rar gesät. Auf den Flügeln sind schließlich zwei Disruptorkanonen recht schlampig aufgedruckt, was den Detailmangel nicht wirklich auszugleichen vermag.

    Vergleiche sollten bei dieser Schiffsklasse lieber gar nicht erst gezogen werden. Selbst das mickrige Attack-Wing-Modell hat zumindest auf der Oberseite noch mehr Details, ist aber dafür unten komplett glatt. Ein wirklich schönes Fertigmodell der Negh’Var existiert leider noch nicht.

    Da stellt sich wirklich die Frage, wie so etwas passieren konnte? Am Computermodell liegt es jedenfalls nicht, denn das macht auf dem Begleitheft einen perfekten Eindruck. Wie daraus letztendlich dieses plumpe Kinderspielzeug werden konnte, ist ein Rätsel. Das Heft ist eigentlich der einzige Grund, warum sich der Kauf dieser Ausgabe überhaupt lohnt.

    Im Artikel über die Entstehung wird dabei offenbart, dass schon das Studiomodell eine tragische Geschichte hatte. Als es für "Deep Space Nine" von einer Wanderausstellung aus Schottland zurückgeholt wurde, kam es total zerstört an, da der Zoll im Innern des Schiffes Drogen vermutete. Wahrscheinlich kannten die Zollbeamten kein "Star Trek" und waren auch sonst nicht sonderlich kunstinteressiert. Zum Glück haben sie nicht die Mona Lisa kontrolliert. Der Artikel über Robert O’Reilly in der Rolle des Gowron ist ebenfalls sehr interessant, allerdings gibt es hier im letzten Abschnitt einen kleinen Tippfehler unter einer nicht eingefärbten Überschrift.

    Bewertung: Zumindest für die Flügel könnte hier noch ein halber Stern vergeben werden, aber das Modell ist einfach derart missraten, dass man nur auf eine Neuauflage hoffen kann. 0 von 5 Sternen!


    Ausgabe 48: Gepanzerte U.S.S. Voyager

    Im Gegensatz zur normalen Voyager, auf deren Oberseite sämtliche Fenster fehlten, machen derartige Versäumnisse bei der gepanzerten Variante nichts aus. Die reguläre Hülle ist nämlich komplett mit der ablativen Panzerung bedeckt. Diese weist auf den ersten Blick alle wichtigen Details auf. Nur auf dem oberen Hilfsdeflektor fehlt die wirbelförmig angeordnete Plattierung und im hinteren Schiffsbereich werden ebenfalls einige Fugen vermisst. Auf dem Computermodell sind diese Details jedoch vorhanden, weshalb sich Sammler ernsthaft fragen müssen, warum Eaglemoss fast immer irgendetwas vergeigt? Auch wenn es diesmal nur Kleinigkeiten sind.

     
     

    Über das Design der Panzerung gibt es in dieser Ausgabe keinen Artikel.


    Das geht weiter bei den bunten Plastikeinlegern. Im Gegensatz zur regulären Voyager sind diesmal neben den blauen Warpeinlegern auch die Bussardbugkollektoren sowie der Hauptdeflektor aus transparentem Plastik. Seltsamerweise ist die Deflektorschüssel jedoch rot statt blau. Mal von den Einlegern abgesehen ist das Modell unifarben, was etwas schade ist. Im Begleitheft sieht die Panzerung etwas fleckiger aus, eine solche Hervorhebung der Metallstruktur wäre auch auf dem Modell wünschenswert gewesen.

    Das Magazin wartet diesmal wieder mit einigen verpixelten Bildern und haarsträubenden Grammatikfehlern auf. Im ersten Artikel über die gepanzerte Voyager wird bei selbiger ständig der Artikel vergessen. Ein Satz beginnt z.B. mit: "Als sie Voyager erreicht hatte, (…)".

    Über das Design der Panzerung gibt es in dieser Ausgabe keinen Artikel. Da der Voyager bereits ein Artikel in Ausgabe 9 gewidmet war, wäre es zu verschmerzen gewesen, wenn die Panzerung nur eine Doppelseite bekommen hätte, aber gar keine Hintergrundinfos sind dann doch etwas zu wenig. Dafür gibt es stolze acht Seiten über Alice Krige und Susanna Thompson in der Rolle der Borgkönigin.

    Bewertung: Mit der gepanzerten Voyager geht es endlich wieder bergauf und obendrein ist sie noch besser als die reguläre Version. Dafür gibt es, bei minimalen Punktabzügen, solide 4 von 5 Sternen.


    Ausgabe 49: E.C.S. Fortunate

    Da der Frachter der Y-Klasse aus der Serie "Enterprise" stammt, muss es sich folgerichtig um ein weiteres Highlight der Sammlung handeln. Tatsächlich gibt es an dem Modell kaum etwas zu bemängeln. Es strotzt geradezu vor Details. Dennoch fallen ein paar Kleinigkeiten unangenehm auf. Als Erstes sticht das Fehlen der Luftschleuse auf der Backbordseite des Brückenmoduls ins Auge. Der Mangel an Steuerdüsen ist dagegen aufgrund deren Winzigkeit noch zu verkraften. Schlussendlich hat sich Eaglemoss bei der Unterseite des Bugs wenig Mühe gegeben. Zumindest der mittlere Teil ist komplett glatt, was angesichts der Detaildichte rundherum sicherlich besser gelöst hätte werden können.

    Die Bemalung der E.C.S. Fortunate ist ebenfalls gelungen und die aufgedruckten Details sitzen perfekt, mit Ausnahme der Fenster. Warum sind die eigentlich konsequent daneben gedruckt, während alles andere stimmt? Soll das ein Running Gag sein? Zum Glück hat dieser Frachter nur wenige Fenster, sodass dieses kleine Manko kaum der Rede wert ist.

    Im Begleitheft wird dem Schiffsdesign wieder etwas mehr Platz eingeräumt und in einem weiteren Artikel geht es um die Weiterentwicklung des Warpantriebs zu Beginn des interstellaren Raumfahrtzeitalters. Dabei wird auch die Warpskala erklärt, welche als Diagramm abgebildet ist. Vor allem für die technikaffinen Trek-Fans von Interesse.

    Bewertung: Trotz einiger kleiner Versäumnisse kann man sich an der E.C.S. Fortunate kaum satt sehen. Dafür gibt es 5 von 5 Sternen in Gold!


    Ausgabe 50: U.S.S. Enterprise

    Endlich ist mal die Classic-Serie dran, die viel zu lange vernachlässigt worden ist. Viel falsch machen kann man bei den Raumschiffen der Kirk-Ära nicht, da sie relativ glatt sind und nur wenige Oberflächendetails bieten. Die Enterprise ist daher ein Highlight der Sammlung, allerdings nicht gänzlich ohne Abstriche. Zunächst einmal fällt die Shuttlerampe negativ auf, die nicht ganz ausgeformt ist. Ebenso fehlen die Linien der einzelnen Hüllensegmente. Okay, die kamen erst sehr viel später bei der Remastered Version der Classic-Serie hinzu, wären aber dennoch wünschenswert gewesen.

     
     

    Die meisten Skizzen dürften den Fans zwar bekannt sein, doch hier sind noch einmal die wichtigsten auf einen Blick.


    Die Bussardkollektoren sind wieder aus durchscheinendem Plastik, der Hauptdeflektor aus unerfindlichen Gründen ebenfalls. Der hätte eigentlich kupferfarben und lichtundurchlässig sein sollen. Im Großen und Ganzen ist das Modell aber sehr hübsch anzusehen, wäre da nicht wieder das Problem mit den Fenstern. Die sind am Rumpf der Antriebssektion wieder mal total daneben und obendrein teilweise verschmiert. Am Rand der Untertasse sieht es nicht besser aus. Ansonsten ist der Bedruck genau getroffen, was wieder einmal zu denken gibt. Sind Fenster denn so schwierig?

    Das Begleitheft weiß diesmal mit einem umfassenden Artikel über das Raumschiffdesign zu überzeugen. Die meisten Skizzen dürften den Fans zwar bekannt sein, doch hier sind noch einmal die wichtigsten auf einen Blick. Eine weitere Doppelseite ist dem Studiomodell gewidmet. Einen kleinen Fehler gibt es lediglich im ersten Artikel über die Enterprise. Dort ist die Rede von einer Unterteilung in drei Bereiche, nämlich der Untertassen- und Antriebssektion. Wer zählen kann, kommt da nur auf zwei.

    Bewertung: 5 von 5 Sternen sind hier durchaus noch drin, obwohl bei einigen Kleinigkeiten noch Nachholbedarf besteht. Es bleibt zu hoffen, dass diese Fehler bei der extragroßen Version der Classic-Enterprise ausgebügelt worden sind, welche sich bereits in Produktion befindet.

    Trek-Modelle

    Ein Beitrag von Sebastian Bach.


     

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    Terry Farrell kommt nach Deggendorf

    Convention-Corner 2017: Teil 1 − Januar bis April

    Wo treffen sich Fans? Wo sieht man die kreativsten Kostüme? Wo lesen die besten Phantastik-Autoren? Wo kann man seine TV-Lieblinge live sehen? Wo die spannendsten Abenteuer am Spieltisch erleben? Alien Souvenirs (www.aliensouvenirs.com) präsentiert euch eine Auswahl an Events, die man als Fan möglichst nicht verpassen sollte. Je später im Jahr das Event, desto ungenauer und lückenhafter sind leider noch die Informationen. Ich wäre euch sehr verbunden, mir aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten per Mail mitzuteilen, damit dieser Kalender möglichst up-to-date gehalten werden kann.

    Alle Angaben wie immer ohne Gewähr. Es empfiehlt sich allerdings immer ein Besuch der jeweiligen Website. Je nach Veranstaltung werden Sondertarife für Jugendliche und so weiter gewährt.

    Januar 2017

    6. bis 8.1.2017, Morpheus 31
    Ort: Stadtteilzentrum Pluto, Wilhelmstraße 89a, 44649 Herne
    Gäste: Heidelberger Spieleverlag, Pegasus Spiele, Redaktion Phantastik, Melanie Phillipi, Franziska Wenzel, u.a.
    Conbeitrag: Eintritt frei | www.herner-burg.de/morpheus
    Zum Jahresauftakt spielt die Burg − zum mittlerweile 31. Mal.

    13. bis 15.1.2017, Crime Con
    Ort: Goethe-Universität Frankfurt, Theodor-W.-Adorno Platz 1, 60323 Frankfurt am Main
    Gäste: Robin Tunney, A.J. Buckley, TJ Thyne, Tamara Taylor, Michael Grant Terry, Carla Gallo, Pej Vahdat, Charlie Schlatter, u.a.
    Conbeitrag: Wochenende ab 150 Euro |www.alwaysfevents.com
    "Mörderisches" Wochenende mit Stars aus bekannten Krimi- und Thriller-Serien.

    20. bis 22.1.2017, F.R.O.S.T. XXI
    Ort: Turn- & Festhalle, Turnhallestraße 39, 72250 Freudenstadt
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Wochenende 9,99 Euro | www.ringgeister.de
    Rollenspiel-Convention mit langer Tradition im winterlichen Schwarzwald.

    21. und 22.1.2017, Japan Festival Berlin
    Ort: Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg
    Gäste: Vokalensemble Sakura, KSV Berlin e.V., Marianne Pucks, Ensemble Nagoni, Tengu Daiko, Aoki Sensei − "Kokugikan", Chihoko, Patrick Urban, Shorinji Kempo Berlin, Shiroku, Miyuki, Pastel Girls, Wakon Gakusho, u.a.
    Conbeitrag: Sa. 15 Euro, So. 14 Euro, Wochenende 26 Euro | www.japanfestival.de
    Beliebtes Festival für japanische Kultur in all ihren Facetten.

    Februar 2017

    11.2.2017, 3. Steampunk Jahrmarkt
    Ort: Jahrhunderthalle Bochum, An der Jahrhunderthalle 1, 44793 Bochum
    Conbeitrag: Tagesticket ab 20 Euro | www.jahrhunderthalle-bochum.de
    Stimmungsvoller Indoor-Jahrmarkt im Stil des 19. Jahrhunderts mit freier Benutzung historischer Fahrgeschäfte.

    11. und 12.2.2017, Days of Anarchy

    Ort: Turbinenhalle, Im Lipperfeld 23, 46047 Oberhausen
    Gäste: Kim Coates, Mark Boone Junior, Theo Rossi, Michael Ornstein, Kristen Renton, u.a.
    Conbeitrag: Tagesticket ab 29 Euro, Wochenende ab 69 Euro | www.daysofanarchy.com
    Ein Wochenende mit den Stars der erfolgreichen Biker-Serie "Sons of Anarchy".

    17. bis 19.2.2017, DeDeCo 6

    Ort: St. Benno-Gymnasium, Pillnitzer Str. 39, 01069 Dresden
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Tagesticket ab 8 Euro, Wochenende ab 15 Euro | www.dedeco-online.de
    Sachsen goes Japan. Anime- und Manga-Fans treffen sich in Dresden.

    25.2.2017, Comic und Manga Convention Oberhausen

    Ort: Revierpark Vonderort, Bottroper Straße 322, 46117 Oberhausen
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Tagesticket 5 Euro | www.bd-events.de
    Comics und alles, was das Herz des Manga-Fans begehrt gibt es auf dieser Convention.

    März 2017

    3. bis 5.3.2017, Eternia-Treffen 2017
    Ort: Haus "Die Quelle", Dennemarkstraße 7, 47647 Kerken
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Tagesticket Samstag 15 Euro, Wochenende inkl. Übernachtung 40 Euro | www.eterniacon.wordpress.com
    "Bei der Macht von Castle Grayskull!" − Die Masters of the Universe sind zurück.

    4.3.2017, Comic und Manga Convention Hamburg
    Ort: Uni-Mensa, Haupthaus, Schlüterstraße 7, 20146 Hamburg
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Tagesticket 5 Euro | www.bd-events.de
    Die Waterkant steppt im Manga-Style.

    4. und 5.3.2017, TiCon
    Ort: Café Dom@in, Ottostraße 1, 97070 Würzburg
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Samstag 5 Euro, Sonntag 4 Euro, Wochenende 8 Euro | www.ticon-wuerzburg.de
    Anime- und Manga-Convention in der bayerischen Bischofsstadt.

    10. bis 12.3.2017, The Gathering 2017

    Ort: Sartorysäle, Friesenstrasse 44 bis 48, 50670 Köln
    Gäste: Andrew Gower, Steven Cree, Scott Kyle, Laurence Dobiesz, Grant O`Rourke. Stephen Walters, u.a.
    Conbeitrag: Wochenende ab 109 Euro | www.thegathering2017.de
    Inoffizielle Convention mit Stars aus der Serie "Outlander" − zum zweiten Mal in Köln.

    17. bis 19.3.2017, 23. Aschaffenburger Cave-Con

    Ort: Jugendkulturzentrum, Kirchhofweg 2, 63739 Aschaffenburg
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: tba. | www.cavecon.de
    Traditionsreiches Rollenspiel-Event in der unterfränkischen Metropole am Main.

    18.3.2017, An Evening with Terry Farrell
    Ort: Stadthalle, Edlmairstraße 2, 94469 Deggendorf
    Gäste: Terry Farrell ("Star Trek: Deep Space Nine")
    Conbeitrag: ab 49 Euro | www.fkm.events
    Ein Abend in gemütlicher Runde mit dem Star aus "Deep Space Nine".

    23. bis 26.3.2017, Manga Comic Convention
    Ort: Leipziger Messe, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Tagesticket ab 15 Euro | www.manga-comic-con.de
    Das große Manga-Treffen zur Leipziger Buchmesse.

    25.3.2017, Gedankenwelten Con II
    Ort: Haus der Begegnung, Spandauerstr. 10, 66424 Homburg/Saar
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Eintritt frei. | www.gedankenwelten-ev.de
    Familiäres Rollenspiel-Treffen im Saarland.

    April 2017

    1. und 2.4.2017, F.A.C.T.S.
    Ort: Flanders Expo, Maaltekouter 1, 9051 Ghent, Belgien
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: tba. | www.facts.be
    Die größte Convention der Benelux-Länder, beliebt auch bei vielen deutschen Fans.

    1. und 2.4.2017, HanamiCon 2017
    Ort: Seifenfabrik Veranstaltungszentrum, Angergasse 41 bis 43, 8010 Graz, Österreich
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Sa. 12 Euro, So. 10 Euro, Wochenende 20 Euro | www.hanamicon.at
    Anime- und Manga-Fans feiern das Kirschblütenfest in der Steiermark.

    1. und 2.4.2017, Dystopia Convention
    Ort: Hilton Bonn, Berliner Freiheit 2, 53111 Bonn
    Gäste: Eliza Griffin, Ricky Whittle, Richard Harmon, Lindsey Morgan, Sachin sahel, u.a.
    Conbeitrag: Tagesticket 69 Euro, Wochenende ab 99 Euro | www.ent-events.de
    Die Dystopia ist eine inoffizielle 2-Tages-Convention mit Stargästen aus der Serie "The 100".

    1. und 2.4.2017, SpringCon
    Ort: Phantasialand, Berggeiststraße 31-41, 50321 Brühl
    Gäste: Henry Ian Cusick, Corin Nemec, Bitsie Tulloch, David Giuntoli, Dirk Benedict, Ernie Hudson, Kevin Hudson, u.a.
    Conbeitrag: Tagesticket 45 Euro, Wochenende 85 Euro | www.springcon.events
    Serienstars, u.a. aus "Grimm", kommen in einen der beliebtesten Vergnügungsparks Deutschlands.

    8.4.2017, 3. LARPwerker Convention
    Ort: Bürgerhaus, Fichtestraße 50, 63303 Dreieich-Sprendlingen
    Conbeitrag: Tagesticket Erw. 4 Euro, Schüler/Stud. 3 Euro | www.larpwerker-convention.de
    Saisonauftakt für Live-Rollenspieler und Messe für alle, die sich mit entsprechender Ausrüstung versorgen möchten.

    8. und 9.4.2017, Weekend of Hell
    Ort: Turbinenhalle, Im Lipperfeld 23, 46047 Oberhausen
    Gäste: Seth Gilliam, Ashley c. Williams, Ashlynn Yennie, Akihiro Kitamura, C.J. Graham, u.a.
    Conbeitrag: Sa. 25 Euro, So. 20 Euro, Wochenende 39 Euro | www.weekendofhell.com
    Convention mit zahlreichen Stars aus Filmen und Serien der etwas härteren Art.

    8. und 9.4.2017, Comic Con Austria
    Ort: Design Center, Europaplatz 1, 4020 Linz, Österreich
    Gäste: Jeremy Bulloch, Michael Cudlitz, Tim proctor, Dahlia Legault, Peter Roy, u.a.
    Conbeitrag: Tagesticket 15 Euro, Wochenende 24 Euro | www.comicconaustria.com
    Das österreichische Event für alle Freunde der modernen Popkultur.

    14. bis 17.4.2017, Innominate − The 68th British National Science Fiction Convention
    Ort: Hilton Birmingham Metropole, The NEC, Pendigo Way, Birmingham, B40 1PP, UK
    Gäste: Pat Cadigan, Judith Clute, Colin Harris, u.a.
    Conbeitrag: Tagesticket ab 30 GBP, Wochenende ab 70 GbP | www.eastercon2017.uk
    Traditionell zu Ostern: die britische National-Convention, kurz EasterCon.

    21. und 23.4.2017, AniMuc
    Ort: Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Fürstenfeld 12, 82256 Fürstenfeldbruck
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Tagesticket ab 13 Euro, Wochenende ab 38 Euro | www.animuc.de
    Süddeutsche Anime-Convention vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt, veranstaltet von Animexx e.V.

    21. und 23.4.2017, MagicCon
    Ort: Maritim Hotel Bonn, Godesberger Allee, 53175 Bonn
    Gäste: Keegan Connor Tracy, Louise Brealey, Steffan Rhodri, Zach McGowan, Andrew Scott, Mark Ferguson, Ian Somerhalder, Emilie de Ravin, Lori Dungey, Lotte Verbeek, u.a
    Conbeitrag: Wochenende ab 114 Euro | www.magiccon.de
    Das Beste aus "HobbitCon" und "RingCon" in einem neuen Konzept vereint.

    22. und 23.4.2017, LuxCon
    Ort: Forum − Campus Geesseknäppchen, 40, Blvd Pierre Dupong, L-1430 Luxembourg
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Tagesticket 5 Euro, Wochenende 9 Euro | www.luxcon.lu
    Mehrsprachige Frühjahrs-Convention für Cosplay und Phantastisches aller Art im Dreieck Saarland − Luxemburg − Lothringen, diesmal in der Hauptstadt.

    22. und 23.4.2017, German Comic Con Frankfurt
    Ort: Messe Frankfurt − Halle 3, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main
    Gäste: Robin Lord Taylor, Nestor Carbonell, u.a.
    Conbeitrag: Tagesticket ab 20 Euro, Wochenende 39 Euro | www.germancomiccon.com
    Die erste Comic Con in der Bankenmetropole am Main − mit vielen Stars aus populären Filmen und TV-Serien.

    29.4.2017, Main Würfel Con
    Ort: Café Dom@in, Ottostraße 1, 97070 Würzburg
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Tagesticket 3 Euro | www.main-wuerfel.de
    Die Würfel rollen in der Residenzstadt am Main.

    29. und 30.4.2017, Elfia Haarzuilens − 25th Edition
    Ort: Kasteel de Haar, Kasteellaan 1, 3455 Haarzuilens, Niederlande
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Tagesticket ab 17,95 Euro, Wochenende ab 30 Euro | www.elfia.com
    Stilvolles Fantasy-Event und berühmtes Cosplayer-Treffen im Schloßpark von Haarzuilens.

    29.4. bis 1.5.2017, Fantasy Basel
    Ort: Messe Basel, Messeplatz, CH-4058 Basel
    Gäste: tba.
    Conbeitrag: Tagesticket ab 35 CHF, Wochenende ab 85 CHF | www.fantasybasel.ch
    Dritte Auflage der Schweizer Messe rund um Film, Game, Comic, Manga und Cosplay.

    Wir danken Roger Murmann für die freundliche Genehmigung zur Übernahme dieses Con-Kalenders. Auf der Onlinepräsenz des Science-Fiction-Treffs Darmstadt ist im Convention-Corner eine aktuelle, downloadbare Liste empfehlenswerter Conventions und Events in Deutschland und den Nachbarländern zu finden.

    Weiterführende Links

  • Onlinepräsenz des Science-Fiction-Treffs Darmstadt
    Der beliebte monatliche Treffpunkt für Science-Fiction- und Fantasy-Fans aus ganz Südhessen, dem Odenwald, aus Unterfranken, dem Rhein-Neckar-Raum und weit darüber hinaus.

  • Kalender

    Ein Beitrag von Roger Murmann.


     

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    Die "Todesstern-Lampe"

    Ein Muss für "Star Wars"-Fans

    Unter all dem Merchandise, welches rund um den Film "Rogue One" erschienen ist, gab es eines, welches ich besonders finde. Mit rund 22 EUR ist dies zudem ein nicht zu teures Produkt.

    Es handelt sich um die "Todesstern-Lampe", genauer gesagt die "ROGUE ONE: A STAR WARS STORY LAMPE DEATH STAR MIT 3D-EFFEKT", dich ich kürzlich bei closeup.de fand. Eine Risszeichnung des Todessterns wurde auf rundes Acryl gedruckt, entsprechend ausgeschnitten und wird von unten mit weiß-grünem Licht angestrahlt. Dabei kann die Lampe sowohl per USB als auch Batterie mit Strom versorgt werden.

    Die Idee ist einfach, aber diese Lampe schaut beinahe wie ein Hologramm aus! Wer ein orginelles "Star Wars"-Geschenk sucht, das toll aussachaut und relativ günstig ist... Ich kann es nur empfehlen.

    Weiterführende Links

  • Close Up: Jetzt bestellen
    "Rogue One: A Star Wars Story Lampe Death Star mit 3D-Effekt".

  • SF-Zone

    Ein Kurzbeitrag von Matthias Wieprecht.


     

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    Ein wahrer Schatz

    "Star Wars − Die offizielle Geschichte": Eine Rezension

    "Star Wars − Die offizielle Geschichte" ist ein großformatiger, schwerer "Brocken" von über 360 Seiten.

    Das Besondere daran ist, dass dieses Buch den Zeitgeist der jeweiligen Epoche einfängt. Beginnend mit der Zeit "vor Star Wars" bis "kurz vor Rogue One" erhält der Leser hier einen Gesamtüberblick. Denn dieses Buch begnügt sich nicht nur damit, das − dem Fan − Offensichtliche zu erzählen. Es zeichnet vielmehr den jeweiligen Zeitgeist nach.

    Nach einem Vorwort von George Lucas und Ryder Windham, dem Autoren des Buchs, folgt das Kapitel "Das Leben vor Star Wars 1914 − 1972". Nicht nur wird hier eine Kurzbiografie von George Lucas dargeboten, sondern auch die "Inspirationen und Einflüsse" auf den angehenden Schöpfer der Weltraum-Saga.Dies geschieht reich bebildert. Man taucht geradezu in diese Ära ein und beginnt aus einem neuen Blickwinkel zu begreifen, wie George Lucas zu seinen Ideen gekommen sein mag.

    Mit der Ära der "klassischen Trilogie" (1973−1983) wird die "offizielle Geschichte" weiter erzählt. In zeitungsschnipselartigen Texten, immerfort reich bebildert, kann der Leser hier Zeuge der Geburtsstunde von "Star Wars" werden.

    Für den Nerd und Sammler ist es dabei ein besonderes Vergnügen, auch das Werden von Spielzeug und Spielen rund um das Genre zu verfolgen − natürlich reich bebildert. Die alten "Kenner"-Figuren fehlen genau so wenig wie manche betagte Games für alte Spielekonsolen und PCs.

    Immer wieder werden auch erwähnenswerte Dinge aus dem Weltgeschehen sowie weitere kulturelle Einflüsse, die irgendwie mit "Star Wars" in Beziehung stehen, genannt.

    Unter den viele, vielen Fotos finden sich auch Kostümentwürfe, Comicauszüge, Cover der Romane, Fotos von Stars vor und hinter der Kamera, Kuriositäten, Fandom und alles, was es an Bildmaterial rund um "Star Wars" und die jeweilige Ära zu sagen gibt, wobei die Kapitel nach und nach jedes Jahr analysieren, das seit dem ersten Film etwas zu "Star Wars" beigetragen hat. Selbstverständlich werden auch die Prequels eingehend betrachtet.

    Auch, wenn "The Force Awakens" sowie "Rogue One" nur sehr kurz angerissen wird, handelt es sich bei diesem Buch um eine wahre Fundgrube für alle Fans der ersten Stunde, die noch einmal in die Welt von "Star Wars" eintauchen wollen, wie sie zu ihrer Kindheit aussah − oder für alle neuen Fans, die ebenfalls gerne einmal auf eine Zeitreise in die Vergangenheit gehen wollen. Das Buch ist ungelogen ein wahrer Schatz und sticht aus den vielen Büchern heraus, die es rund um "Star Wars" gibt.

    Weiterführende Links

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    "Star Wars ™ Die offizielle Geschichte": Erweitert und aktualisiert.

  • SF-Zone

    Ein Beitrag von Matthias Wieprecht.


     

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    "Ich bin extrem dankbar dafür, dass einige Menschen einen Organspende-Ausweis haben"

    "Weltenerbe", "Der Mechaniker" und mehr: Das TZN im Interview mit dem Autor Martin Stottmeister


    TrekZone Network: Hallo! Wir haben ja bereits etwas von dir unter dem Namen UMBRELLA BROTHERS gelesen.

    Martin Stottmeister: Ja, meine Trilogie "Weltenerbe", die beim ACABUS Verlag erschienen ist. Daran habe ich über sechs Jahre geschrieben und viele Leser hat es verärgert, dass sie nach jedem Band so lange auf die Fortsetzung warten mussten. Auch die Zusammenfassung zu Beginn jedes Buches hat nur wenig dagegen tun können. Wer jetzt zugreift, kann alles hintereinander lesen, und viele tun es noch. Für ein Science-Fiction-Buch habe ich ausreichend davon verkauft.

    Aber auch mich hat es gestört, dass ich so lange an eine Geschichte gebunden war und all die anderen Ideen in meinem Kopf nicht umsetzen konnte. Es ist ein Hobby und die Arbeit als Ingenieur bei 3M hat mir früher nicht viel Zeit dafür gelassen. Nebenbei war ich Dialyse-Patient und musste nach der Arbeit jeden zweiten Tag fünf Stunden zur Blutwäsche. Also dauert das Schreiben bei mir etwas länger und ich werde keine Trilogien mehr veröffentlichen, sondern nur noch abgeschlossenen Geschichten.

    TZN: Du warst Dialyse-Patient?

    Martin Stottmeister: Ja, seit dem 1.3.2016 habe ich eine Spenderniere und komme super damit zurecht. Ich kann kaum in Worte fassen, wie dankbar ich dafür bin, dass einige Menschen einen Organspende-Ausweis haben. Das ist ein Geschenk, mit dem man nicht leichtfertig umgehen sollte. Ich vermeide daher nun Stress auf der Arbeit; was ich heute nicht schaffe, kann ich morgen sicherlich mit links lösen. Und durch den enormen Freizeitgewinn kann ich mich nun mit Dingen beschäftigen, die mir Spaß machen. Viel Sport und andere Sachen, die mich interessieren. Meine Frau und ich können nun unbeschwert reisen und lernen aktuell Französisch. Und ich habe die Zeit genutzt, um zu schreiben. Der Mechaniker ist in dieser Zeit entstanden und bereits bei amazon erhältlich.

    TZN: Und worum geht es in dem neuen Buch?

    Martin Stottmeister: Der Mechaniker verbindet Europäische Geschichte mit außerirdischen Besuchern, was man zwar erst sehr spät im Buch erfährt, aber mit dem Hinweis SF-Thriller auf dem Cover sicherlich ahnt. Die beiden Reporter Dana und Leo sollen einen Bericht über einen Kunstraub im Frankfurter Städel-Museum für das Fernsehen erstellen. Bevor sie zur Pressemitteilung gehen, treffen sie einen sonderbaren Mann, den sie anfangs für einen Penner oder Flüchtling halten. Im Museum sehen sie jedoch, dass er dem Motiv auf dem gestohlenen Vermeer unglaublich ähnlich ist. Durch Neugier und Zufall verwickeln sich die beiden in die Suche nach den sonderbar technisch versierten Räubern. Sie sind aber nicht die einzigen, die danach suchen und so werden die Suchenden schnell zu Gejagten.

    In diesem schnellen, leicht zu lesenden Buch steht die Geschichte im Vordergrund und die Personen begleiten uns eher. Das mag dem einen oder anderem Lyriker nicht gefallen, aber bei den "Drei Fragezeichen" stört das die Fans ja auch nicht. Und damit bin ich eben aufgewachsen. Beim nächsten Buch wird das ganz anders sein; ist also für jeden etwas dabei. Der Lektor Philipp Bobrowski hat durch sein Lektorat das Ganze sehr schön abgerundet. Das Cover ist von Aki Huck.

    TZN: Das Vorwort hat Constantin Gillies geschrieben. Wie kam der Kontakt zustande?

    Martin Stottmeister: Ich mag die Bücher von Constantin sehr und habe ihn mal zu einer Lesung nach Meerbusch eingeladen, die ich vor meiner Dialyse-Zeit dort viermal im Jahr für diverse Autoren abgehalten habe. Er ist ein sehr sympathischer und freundlicher Mensch. Wir sind FB-Freunde, und als ich mal vorsichtig gefragt habe, hat er umgehend ja gesagt. Er hat das Manuskript in zwei Tagen gelesen, und das Vorwort von ihm ist wirklich gut.

    Arbeitskollegen, die das Buch gelesen haben, können mir ebenfalls nach wenigen Tagen sagen, wie sie es fanden, weil es, wie gesagt, einfach und schnell zu lesen ist. Und spannend, wie ich hoffe.

    TZN: Was ist das nächste Projekt?

    Martin Stottmeister: Ich arbeite an zwei Projekten. Zum einen an einem neuen Buch − Unternehmen Sagittarius −, bei dem man die Entstehung (wie auch schon beim Mechaniker) live auf meiner Webseite verfolgen kann. Wenn ich schreibe, ändert sich der Text auf meiner Homepage. Die ersten paar Kapitel sind bereits fertig, allerdings ist dies die absolute Rohfassung (dafür jedoch kostenlos). Dieses Mal geht es dann auch richtig im Weltraum zur Sache mit Raumschiffkämpfen und überraschenden Wendungen. Dabei sind die Hauptpersonen deutlich stärker im Vordergrund, weil sie ebenfalls ihre eigenen Geschichten erzählen.

    Das zweite Projekt ist my-next-book. Eine Webseite, die ich mit Aki Huck zusammen erstelle. Dort kann man in naher Zukunft seine Bücher online verwalten und bekommt eine Übersicht mit Covern und Bewertungen. Filtern, sortieren, suchen … das ganze Programm. Als Autor kann man seine Bücher auf einer eigenen Seite präsentieren, ebenso als Buch-Blogger oder Verlag. Das Ganze ist kostenlos, ohne nervige Werbung und apple-einfach. Ca. Frühjahr 2017 verfügbar.

    TZN: Vielen Dank für das Interview!

    Weiterführende Links

  • Jetzt bei Amazon.de bestellen
    Der Mechaniker

  • SF-Zone

    Das TZN im Interview mit mit dem Autor Martin Stottmeister, dem schreibenden Teil der Umbrella Brothers.


     

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    Bürgerkrieg der Superhelden

    Comic-Event "Civil War II": Eine Kritik

    "Civil War", der Bürgerkrieg der Superhelden, war ohne Zweifel das erfolgreichste Comic-Event für Marvel der letzten Jahrzehnte. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass der dritte "Captain America"-Film genau diesen Konflik zum zentralen Thema hatte.

    Passend zu dem Film wurde dann auch ein neues Comic-Event "Civil War II" gestartet. Allerdings baute die Auseinandersetzung nicht auf eine geplante Registrierung der Superhelden auf, wie das beim ersten Event und dem Film war. Diesmal geht es um einen neuen Helden, der die Fähigkeit hat, in die Zukunft zu sehen, und ob man diese Kraft nutzen sollte, um die Zukunft zu ändern. Oder ob das vielleicht noch mehr Probleme verursacht.

    Die Geschichte erinnert am Anfang stark an den Film "Minority Report", eben mit Marvel-Helden und -Schurken, die auch dessen Thema des "Profiling" und der Frage, wie sicher die Vorhersagen sind, nutzt. Vor diesem Hintergrund ist es aber letztendlich doch eine Marvel-Geschichte, die Iron Man gegen Captain Marvel positioniert, einige wilde Kämpfe liefert und vor allem die Entwicklung diverser Charaktere voran treibt. Der Status Quo des Marvel Universums wird mal wieder geändert, wobei dadurch eine Menge neuer, interessanter Serien auf den Markt kommen.

    Besonders grafisch weiß das Event zu überzeugen. Der Hauptzeichner des Events, David Marquez, hat auch den Neustart der Iron Man letztes Jahr gezeichnet und wurde da schon von allen sehr gelobt. Er kann sowohl Action als auch Emotionen vermitteln, er ist sowohl bei technischen als auch eher organischen Themen zu Hause. Zusammen mit dem Coloristen Justin Ponsor ergibt sich so ein Comicerlebnis der Extraklasse.

    Im Englischen ist das Event bereits abgeschlossen, wer aber seine Literatur eher auf Deutsch mag, kann ab dem 24.1.2017 bei Panini den ersten Band erwerben. Ein perfekter Einstiegpunkt für Leute, die mal in das Marvel-Comic-Universum reinschnuppern wollen.

    Weiterführende Links

  • Nerdenthum
    Nerdenthum ist ein Blog über nerdige, geekige und sonstwie interessante Comics, Filme, TV-Serien, Spiele (sowohl Computer- als auch Brett-, Karten- oder Miniaturspiele).

  • SF-Zone

    Ein Gastbeitrag von Stefan Immel.


     

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    Eine katastrophale Geisterjagd

    "Ghostbusters"

    26 Jahre war es still um die Ghostbusters. Statt einer Fortsetzung, wie es der Trailer impliziert, gibt es nun jedoch ein Reboot, und dieses hat mit dem Original in etwa so viel zu tun wie "Star Wars" mit "Star Trek". Eigentlich sogar noch weniger. Dabei ist die Besetzung der Geisterjäger mit weiblichen Darstellern gar nicht mal das Problem, sondern die fehlende Atmosphäre der Originalfilme.

    Schon im Vorfeld gab es viel Aufregung darüber, dass die Ghostbusters nun Frauen sind. Nun könnte man den betreffenden Kritikern Sexismus vorwerfen, würde der Film nicht selbst mit sexistischen Klischees spielen. So schmachten alle vier Geisterjägerinnen den strunzdummen Kevin (Chris Hemsworth) an, nur weil er gut aussieht und kräftige Muskeln hat. Sie geben ihm die Stelle als Bürohilfe nur aus rein dekorativen Zwecken, denn er ist sogar zu doof, um ein Telefon zu bedienen.

    Die Sekretärin Janine (Annie Potts) aus den ersten beiden Filmen war vielleicht etwas abgedreht, aber bei weitem nicht derart unterbelichtet wie Kevin Beckman. Der ist einfach nicht witzig, sondern geistig behindert, und darüber sollte man sich nicht lustig machen. Chris Hemsworth wird es hoffentlich noch bereuen, diese Rolle angenommen zu haben.

    Das Rumgeschmachte der Geisterjägerinnen ist indes einfach nur unwürdig. Zumal die vier Frauen durchaus Potenzial gehabt hätten. Dr. Erin Gilbert (Kristen Wiig) ist offensichtlich an Dr. Igon Spengler angelehnt und zunächst die wissenschaftlich-rationale Stimme der Vernunft. Nach ihrer ersten Begegnung mit einem Geist, der sie von oben bis unten vollkotzt, benimmt sie sich dann leider nur noch wie ein kleines Kind auf einem Rummelplatz.

    Ihre einstige Freundin Dr. Abigail Yates (Melissa McCarthy) passt indes auf keine der alten Rollen und ist einfach nur ausgeflippt. Allerdings nicht so ausgeflippt wie Dr. Jillian Holtzmann (Kate McKinnon), die für sämtliche technischen Erfindungen verantwortlich ist. Mit der Sicherheit nimmt sie es dabei nicht sehr genau und experimentiert wie ein verrückter Professor aus einer Comicverfilmung herum. Das ist durchaus unterhaltsam, aber sobald Kevin den Raum betritt, schmilzt auch sie dahin. Das Lecken an einem Pistolenlauf treibt den Sexismus schließlich auf die Spitze.

    Die vierte im Bunde ist die Afroamerikanerin Patty Tolan (Leslie Jones), welche erst später zum Team dazu stößt. Ihre Rolle ist offensichtlich an Winston Zeddemore angelehnt, aber wie alle anderen Teammitglieder ebenfalls viel abgedrehter. Und da sind wir auch schon beim größten Kritikpunkt. Der Film ist eine reine Komödie ohne jeden Gruseleffekt. Das fängt schon beim Soundtrack an. Erzeugte dieser bei den Originalfilmen noch eine Gänsehaut, ist er beim Reboot einzig auf Spaß und Action ausgerichtet. Spannungsmomente gibt es aber ohnehin nicht, dazu fehlt es an Ernsthaftigkeit.

     
     

    Der Gastauftritt von Ozzy Osbourne, der fragt, was seine Frau ihm in die Drogen getan hat, kann den Zuschauern bestenfalls nur ein müdes Lächeln entlocken.


    Die Charaktere sind allesamt stark überzeichnet und verhalten sich vollkommen unnatürlich. Sogar die Geister sind einfach nur grell und bunt. Zuul, Gozer oder Vigo waren weitaus gruseliger, ja schon direkt angsteinflößend. Die CGI-Monster haben maximal Unterhaltungswert, taugen aber sonst nicht mal für eine Geisterbahn. Sind die Menschen in den Originalfilmen noch kreischend vor den Kreaturen davongerannt, schießen die Besucher eines Metalkonzerts in der Neuverfilmung Selfies mit Satan. Der hockt auf Pattys Schultern, was eher lächerlich als gruselig wirkt.

    Sogar der dargebotene Okkultismus ist im Gegensatz zum Original total peinlich. So behauptet der Frontmann der Metalband, er hätte Satan heraufbeschworen, nur um kurz darauf einen Tritt von dem Dämon zu kassieren. Die Verbindung der Musikindustrie zum Satanismus wird hier ins Groteske gezogen. Der Gastauftritt von Ozzy Osbourne, der fragt, was seine Frau ihm in die Drogen getan hat, kann den Zuschauern bestenfalls nur ein müdes Lächeln entlocken.

    Es wird aber noch enttäuschender, denn es wird viel zu früh verraten (Spoiler!), dass der ganze Spuk das Werk eines Irren ist, der die Apokalypse aus dem Buch der Offenbarung heraufbeschwören will. Eigentlich kann man hier schon gar nicht mehr spoilern, da bereits der Trailer verrät, wer der Endgegner ist. Kein Geist, kein Dämon, sondern ein Mensch. Ein trauriger Typ, der als Kind gemobbt wurde und sich nun an der Welt rächen will. Ernsthaft?

    Die Trauergestalt Rowan North (Neil Casey) platziert Geräte entlang von Ley-Linien, welche Portale zur Geisterwelt öffnen. Zumindest der Aspekt mit den Ley-Linien ist interessant, daraus hätte man eine halbwegs schaurige Handlung spinnen können. Gleiches gilt für die Methode, mittels Technologie transdimensionale Portale zu öffnen. Letztendlich kommen dabei auch ganz klassisch Spiegel zum Einsatz, was der Hexerei entlehnt ist.

    Doch auch diese Aspekte funktionieren nicht wirklich. Rowan ist als Gegner einfach nicht ernst zu nehmen. Das beweist er schlussendlich, als er sich selbst tötet und von Kevin Besitz ergreift. In dessen Kopf war ja durchaus genügend Platz. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, jammert Rowan ständig herum, dass er zu Lebzeiten mehr hätte trainieren sollen. Ja, auch er ist neidisch auf Chris Hemsworths Körper. Den lässt er dann noch wie Peter Pan durch die Luft fliegen.

    Geht es noch schlimmer? Ja! Denn als Rowans Geist Kevins Traumkörper verlässt, nimmt er die Gestalt des Ghostbusters-Logos an. Zunächst als Comiczeichnung, aber auch die 3D-Variante ist nicht wirklich gruselig. Schlussendlich wird er von den Geisterjägerinnen in das von ihm geschaffene Portal entsorgt, aus dem er hoffentlich nie wieder auftauchen wird.

    Um die Enttäuschung perfekt zu machen, sind alle Darsteller aus den Originalfilmen in neuen Rollen zu sehen. Es handelt sich also definitiv nicht um eine Fortsetzung, was so vielleicht auch besser ist. Dennoch wäre es nett gewesen, zum Beispiel Peter Venkman und Dana Barrett Händchen haltend auf einer Parkbank sitzen zu sehen, von wo aus sie das Geschehen mit den Worten "Es geht schon wieder los!" kommentieren. Statt einer kleinen Hommage gibt es aber lediglich uninspirierte Cameo-Auftritte.

    Die größte Rolle spielt dabei Bill Murray, der als Skeptiker Martin Heiss den Versuch unternimmt, die Geisterjägerinnen als Betrüger zu entlarven. Mit Sigourney Weaver darf er diesmal auch nicht anbandeln. Die unterstützt das Team am Ende in der Rolle der Mentorin Rebecca Gorin. Ernie Hudson mimt indes Pattys Onkel Bill, womit er seinem einstigen Stammcharakter noch am nächsten kommt. Dan Akroyd ist schlussendlich nur kurz als Taxifahrer zu sehen, und Harold Ramis erlebte diese Katastrophe zum Glück nicht mehr. Der einstige Darsteller des Igon Spengler verstarb bereits 2014 und konnte nur noch als Geist am Set erscheinen.

     
     

    Slimer und der Marshmellowmann sind ebenfalls wieder mit von der Partie und als einzige in ihren alten Rollen zu sehen.


    Bleiben noch die Nebenrollen der Originalfilme. Während Rick Moranis einen Cameo-Auftritt ablehnt hat, ist Annie Potts wieder als Empfangsdame zu sehen. Leider aber nicht bei den Ghostbusters, was uns den unsäglich dummen Kevin erspart hätte. Stattdessen sitzt sie am Empfang des Hotels, in dem Rowan seine Weltuntergangsmaschine deponiert hat.

    Slimer und der Marshmellowmann sind ebenfalls wieder mit von der Partie und als einzige in ihren alten Rollen zu sehen. In einer Szene nach dem Abspann gibt es dann noch einen weiteren kleinen Geist-Cameo. Als Patty die Tonbandstimmen noch einmal abhört, fragt sie, wer Zuul sei. Hoffentlich ist dies keine Anspielung auf eine Fortsetzung, denn auf ein klamaukiges Remake des ersten "Ghostbusters"-Films kann die Welt wahrlich verzichten.

    Fazit: Der neue "Ghostbusters" hat maximal oberflächlich mit den alten Filmen zu tun. Es gibt ein Team von Geisterjägern, die ein Auto mit der Bezeichnung Ecto1 haben und mit Nuklearlasern um sich ballern. Abgesehen von den Cameoauftritten einiger Originaldarsteller hören die Gemeinsamkeiten an diesem Punkt aber auch schon auf. Das Reboot ist eine grelle, völlig überdrehte Komödie, die krampfhaft versucht, witzig zu sein. Dabei reicht die Neuverfilmung jedoch nicht mal an den feinen Witz der ansonsten eher gruseligeren Originalfilme heran.

    Um es kurz zu machen: Mit weiblichen Ghostbusters hätten die Fans der alten Filme noch leben können, aber nicht mit der abgedroschenen Handlung und dem flachen Humor, der gerade unter dem Türschlitz entfleucht ist. Das einzig Positive sind vielleicht noch die 3D-Effekte, doch auch die bunten CGI-Monster können den handgemachten Gruselkreaturen der Originalfilme nicht das Wasser reichen.

    Weiterführende Links

  • YouTube.com
    Trailer

  • SF-Zone

    Eine Filmkritik von Shinzon Darhel.


     

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    Die Invasion der Raketenmenschen hat begonnen!

    Eine Buchvorstellung

    Im brasilianischen Regenwald häufen sich rätselhafte Todesfälle, und alles deutet auf den legendären Chupacabra hin. Ein Spezialteam wird geschickt, um die Leichenfunde zu untersuchen. Mit dabei sind die Kryptozoologin Daria Warner und der UFOloge Brian Less, welcher eine außerirdische Invasion hinter den Vorfällen vermutet. Wer von den beiden wird recht behalten?

    "Raketenmenschen greifen an!" ist ein ungewöhnlicher Science-Fiction-Roman. Er bedient nicht das typische Invasionsszenario, sondern eher eine Mischung aus Action und Splatter mit kryptozoologischen Elementen. Die Raketenmenschen erfüllen dabei jedes nur erdenkliche Science-Fiction-Klischee von Tentakeln über Saugnapffinger bis hin zu Stielaugen. Selbstverständlich steckt Absicht dahinter, denn der Roman ist eine Persiflage auf das Genre und geizt nicht mit Anspielungen auf Klassiker.

    Der Unterhaltungswert steht hier zweifelsfrei im Zentrum, dennoch handelt es sich nicht um eine oberflächliche Parodie. Es mangelt nicht an gesellschaftskritischen Untertönen, die in extrem schwarzem Humor verpackt sind. So muss die Protagonistin Daria schon als Kind lernen, dass Geld töten kann. Ebenso tödlich sind die Raketenmenschen, die ihren Opfern die Birne leer lutschen. Damit wird auf die hirnlose Konsumgesellschaft angespielt, die ohne Rücksicht ihre eigene Lebensgrundlage zerstört.

    Als Autor lege ich großen Wert darauf, dass meine Romane Hirn haben, auch wenn dies auf einige Charaktere nicht zutrifft. "Raketenmenschen greifen an!" ist dabei keineswegs mein erster Roman, allerdings der erste, der es nun auf den Buchmarkt geschafft hat. Fast 10 Jahre habe ich nach einem Verlag gesucht. Ich habe ganz Deutschland abgesucht, bis ich im Mai 2016 endlich in Thüringen fündig wurde. Also direkt bei mir um die Ecke.

     
     

    Wer keinen Wert auf Papier legt und Geld sparen möchte, kann sich "Raketenmenschen greifen an!" auch für 2,99 € als E-Book herunterladen.


    Es dauerte noch einmal ein halbes Jahr, bis mein Buch endlich über den Twilight-Line-Verlag in Druck ging. Eigentlich sollte ich nun überglücklich sein, doch leider musste ich nach Empfang meiner Belegexemplare feststellen, dass das Wort "zutschen" konsequent durch "lutschen" ersetzt wurde. Nein, das war kein Tippfehler und die Definition aus dem Duden kam meiner Vorstellung am nächsten. Immerhin geht es um den Ziegensauger und nicht um den Ziegenlutscher. Jetzt kann ich nur hoffen, dass diese Änderung nicht das Lesevergnügen schmälert.

    Zur Verfügung stehen drei Varianten meines Romans. Das Taschenbuch kostet 5,99 €, eine Hardcover-Variante ist für 9,99 € erhältlich. Wer keinen Wert auf Papier legt und Geld sparen möchte, kann sich "Raketenmenschen greifen an!" auch für 2,99 € als E-Book herunterladen. Die günstigen Preise haben natürlich einen Grund, denn der Roman schafft es nur auf 64 Seiten.

    Für ein Buch scheint das recht wenig und tatsächlich hat dies ebenfalls mit der schnelllebigen Konsumgesellschaft zu tun. Zwischen Arbeit, Familie und Fernsehen bleibt vielen Menschen kaum noch Zeit zum Lesen. Ich bin selbst Leiharbeiter und komme manche Woche auf rund 50 Arbeitsstunden. Habe ich vor einigen Jahren noch ein Buch pro Woche gelesen, brauche ich jetzt schon zwischen ein bis zwei Monaten. Beim Schreiben ist das kaum anders. Wenn ich nur den Sonntag frei habe, muss ich mich kurz fassen.

    Es mangelt mir nicht an Ideen, sondern lediglich an Zeit, diese umzusetzen. Zwei weitere Romane stehen dennoch schon in den Startlöchern. Darunter die Fortsetzung "Raketenmenschen − Die Rückkehr", welchen ich bereits 2010 geschrieben und dieses Jahr noch einmal überarbeitet habe. Mein Erstlingswerk bedarf ebenfalls noch einer grundlegenden Überarbeitung, doch das muss warten. Derzeit schreibe ich nämlich an einem Horrorroman mit dem Titel "Hell Game", welcher mir als Ventil für all die negativen Ereignisse sowohl privater Natur als auch der Weltgeschichte dient. Zumindest dürfte dieser Roman etwas dicker werden.

    Ob Twilight-Line noch weitere Werke von mir verlegen wird, hängt natürlich maßgeblich vom Erfolg der "Raketenmenschen" ab. Zahlreiche Ideen für einen dritten Teil stapeln sich bereits in meinem Kopf. Ich hoffe darauf, all die Gags, die nicht in die ersten beiden Teile gepasst haben, im dritten Teil noch mit der Welt teilen zu können.

    Bis es so weit ist, können alle Interessierten die News auf meinem Raketenmenschenblog verfolgen. Dort werde ich nicht nur über Fortschritte meiner Autorentätigkeit berichten, sondern demnächst auch Zeichnungen und Comics veröffentlichen. Neben der Schriftstellerei liegt mir nämlich auch das Zeichnen im Blut, wobei allerdings auch dieses Hobby unter dem derzeitigen Mangel an Freizeit leidet. Ich muss also erst einmal auf ältere Werke zurückgreifen. Darunter natürlich meine eigenen Coverentwürfe für "Raketenmenschen greifen an!", welche es leider nicht auf das Deckblatt des Buches geschafft haben.

    Weiterführende Links

  • Jetzt bei Twilight Line das Taschenbuch bestellen
    "Raketenmenschen greifen an!"

  • Jetzt bei Twilight Line das Hardcover bestellen
    "Raketenmenschen greifen an!"

  • Jetzt bei Twilight Line das E-Book bestellen
    "Raketenmenschen greifen an!"

  • Der Blog zum Buch
    "Raketenmenschen greifen an!"

  • Die FacE-Book Seite zum Buch
    "Raketenmenschen greifen an!"

  • SF-Zone

    Sebastian Bach berichtet von der Entstehung seines Romans.


     

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    Ein Sci-Fi-Klassiker − herrlich unaufgeregt

    BMTH Classics #04: "Gefahr aus dem Weltall" (1953)

    Willkommen im Jahre 1953, als die Filmwelt noch (größtenteils) schwarz-weiß, Computer Generated Imagery (CGI) ein futuristischer Fachbegriff und Männer noch echte Kerle waren ...

    Hier treffen wir auf den adretten Hobbyastronomen John (Richard Carlson, "Der Turm der schreienden Frauen"), welcher sich einen romantischen Abend mit der hübschen Ellen (Barbara Rush, "Die Pranke des Tigers") machen möchte. Hierfür hat er die junge Dame auf sein Domizil mitten in der Mojave-Wüste Arizonas eingeladen (ein Schelm, wer da Böses denkt...). Doch gerade, als die beiden in die warme Sommernacht hinausgegangen sind, um sich durch ein Teleskop die Sterne anzusehen, werden sie Zeugen eines unfassbaren Ereignisses: Nicht weit von ihnen entfernt zieht ein gleißend heller Feuerball über den Himmel und kracht mit einem lauten Tosen auf die Erde. Während der Schock bei Ellen noch tief sitzt, kann ihr Freund es kaum erwarten, sich die Absturzstelle genauer anzusehen. Also steigen die beiden ins Auto und schauen sich das Ganze aus der Nähe an. Anders als zunächst erwartet ist es jedoch kein Meteorit, sondern ein kugelförmiges Gebilde aus Metall, das dort inmitten eines riesigen Kraters liegt. Johns Neugier ist kaum zu bremsen und er tritt näher heran. Dabei stellt er fest, dass es sich offensichtlich um eine Art Raumschiff aus einer anderen Welt handelt und er kann sogar noch einen kurzen Blick auf dessen Insassen werfen. Im nächsten Moment löst sich eine Steinlawine und verschüttet das fremdartige Objekt. Als dann schließlich Presse und Staatsgewalt vor Ort ankommen, sind alle Spuren unter der Erde begraben und der Sternegucker wird ob seiner Geschichte nur milde belächelt. Doch er will unbedingt in Erfahrung bringen, warum die Wesen bei uns sind und weshalb sie plötzlich anfangen, sich als Menschen auszugeben. Im Laufe seiner Recherchen findet er heraus, dass unsere Rasse sich selbst auf eine Katastrophe zusteuert und er der Einzige zu sein scheint, der das Unheil noch abwenden kann…

     
     

    Jack Arnolds "Gefahr aus dem Weltall" war einer der ersten Filme, die in anaglyphem 3D gezeigt wurden.


    Ich beschreibe das klassische Kino der damaligen Zeit gleich aus mehreren Gründen gerne als "unschuldig". Der augenscheinlichste Aspekt ist dabei die Technik: Damals war bzw. konnte man schlichtweg noch nicht so zeigefreudig sein, wenn es um die Effekte ging. Splatter-, Monster- oder Actionszenen, wie man sie heutzutage gewohnt ist, waren seinerzeit noch undenkbar. Dennoch oder gerade deshalb finde ich es für mich persönlich so wichtig, dass ich mich ab und an "erde", indem ich mir bewusst ein Werk anschaue, welches noch ohne all diese Möglichkeiten auskommen musste, dabei jedoch nicht selten die Grundlage für heutige Blockbuster legte. So war Jack Arnolds "Gefahr aus dem Weltall" einer der ersten Filme, die in anaglyphem 3D gezeigt wurden. Diese hat man ja auch kurz vor der großen 3D-Welle vor ein paar Jahren wieder vermehrt im Laden gesehen (mir fällt da spontan der Animationsstreifen "Coraline" ein). Hierfür benötigte der Zuschauer noch keinen speziellen Fernseher. Stattdessen legte man einfach die Disc ein und setzte sich eine der (in aller Regel der Verpackung beiliegenden) Pappbrillen mit verschiedenfarbigen Folien (meistens Rot und Blau) für jedes Auge auf. Und genau in diesem Stil blickte das damalige Publikum schon auf die Leinwand.

    Der zweite Aspekt, den man im neuzeitlichen Kino immer wieder mal antrifft, ist die Idee von Außerirdischen, welche die Körper von Menschen übernehmen bzw. kopieren. Zu nennen wären hier unter anderem Philip Kaufmans "Die Körperfresser kommen" anno 1978 oder der Thriller Invasion von Oliver Hirschbiegel und James McTeigue aus dem Jahr 2007. Dies sind natürlich nur ein paar Beispiele für ähnliche geartete Grusler. Die Idee von Drehbuchautor Ray Bradbury, welche Jack Arnold als Vorlage für sein Werk diente, ist jedoch in einem Punkt besonders: Sie erzählt nicht einfach nur von Aliens, die uns kopieren, sondern auch von unserer Abneigung gegenüber allem, was uns unbekannt und fremd ist. In dieser Hinsicht ist der Streifen derzeit (leider) auch wieder sehr aktuell…

    Es gibt aber noch einen weiteren Grund, weshalb ich solche Filme nicht nur gerne schaue, sondern sogar als äußerst (manches Mal sogar zu) entspannend empfinde: die Sprache in Wort und Bild. Nehmen wir vergleichsweise mal einen "Transformers" von Michael Bay oder einen "World Invasion: Battle Los Angeles" von Jonathan Liebesman. Wenn man sich diese oder ähnliche geartete Werke direkt nach Gefahr aus dem Weltall anschauen würde, wäre ein Herzinfarkt oder ein epileptischer Anfall wohl vorprogrammiert. Wie viele andere Streifen aus der späten Nachkriegszeit ist auch Arnolds Beitrag zum Science-Fiction-Genre herrlich unaufgeregt. Er erzählt seine Geschichte ganz ruhig, ohne ständige Explosionen oder extreme Jumpscares (obwohl es zwei Szenen gab, die ich tatsächlich als recht spooky empfand). Es wird auch nicht am laufenden Band geflucht und wenn, dann mit Worten, die man heute schlimmstenfalls als den zarten Versuch eines Kraftausdrucks wahrnehmen würde (so etwas wie "Schurke" oder "Lump"). Ja, ich bin fast dazu geneigt, das Adjektiv "süß" zu benutzen.

    Das soll jedoch keineswegs die Qualität des Films in Zweifel stellen. So gelingt es der Crew und insbesondere Kameramann Clifford Stine beispielsweise gut, den Fakt zu kaschieren, dass der Streifen nicht wirklich in der Wüste, sondern in einem Studio gedreht wurde. Gänzlich können sie den kammerspielartigen Look zwar nicht verschleiern, aber auch das hat wieder etwas für sich. Dadurch wird stellenweise eine Atmosphäre erschaffen, die man sonst nur im Theater vorfindet. Insgesamt haben mir die Sets also absolut gefallen, und so wirklich sicher, dass ich die letzten knapp eineinhalb Stunden eine künstliche Kulisse vor mir hatte, war ich erst, als der Regisseur diese Informationen in den Extras geliefert hat (was ihr dort sonst noch findet, steht übrigens im letzten Absatz).

    Darüber hinaus möchte ich noch den stimmungsvollen Score von Irving Gertz, Henry Mancini und Herman Stein positiv hervorheben, der mal herrlich kitschig und dann wieder bedrohlich mit tiefen Bässen daherkommt und dabei die jeweiligen Szenen akustisch hervorragend einrahmt. Bezüglich der Darsteller habe ich auch keinen Grund zur Klage. Gerade sie sind es, die mit ihrem Schauspiel "der alten Schule" einen Großteil dazu beitragen, dass der Film so sympathisch ist. Was mir jedoch nicht gefallen hat, sind die Aliens selbst. Da hätte sich die Marketingabteilung der Universal Studios an das ursprüngliche Vorhaben von Jack Arnold halten sollen, diese überhaupt nicht zu zeigen. Aber nein, man wollte unbedingt, dass man die Außerirdischen auch mal zu Gesicht bekommt, um damit die Werbung aufzupeppen. Herausgekommen sind dabei Wesen, die ich einmal vorsichtig wie folgt beschreiben möchte: Glubschäugiger Gummikloß mit hervorstehender Stirn und einer Haarpracht, welche nur ein zutiefst böswilliger Friseur zustande bringen würde. Für die Bilder in deinem Kopf übernimmt der Autor dieser Zeilen keine Gewähr…

     
     

    Auch die originale Super-8-Fassung mit der anaglyphen Technik ist enthalten. Passend dazu wird eine Pappbrille geliefert...


    So, und bevor ich nun langsam zum Ende komme, möchte ich unbedingt noch ein paar Worte zu der optisch restaurierten Fassung aus dem Hause Koch Media verlieren. Diese ist nämlich nichts weniger als eine Augenweide. Gerade die 3D-Effekte, welche nun natürlich auf die neue Technik portiert wurden und für die man dementsprechend einen 3D-fähigen Fernseher braucht, wissen absolut zu begeistern. Nach "Ant-Man" fällt mir kein Streifen ein, indem ich eine schönere Tiefenschärfe und ähnlich viele Pop-Out-Effekte gesehen habe. Da wurde richtig gute Arbeit geleistet. Ach ja, wer die benötigte Hardware nicht sein Eigen nennt oder sich einfach mal die volle Retro-Breitseite geben möchte, den wird es freuen, dass sich in den Extras die originale Super-8-Fassung mit der anaglyphen Technik wiederfindet. Passend dazu wird eine Pappbrille geliefert. Ganz großes Kino! Außerdem hat man u. a. noch ein Interview mit dem Regisseur, eine Geschichte des Science-Fiction-Films im Hause der Universal Studios, welche das Werk seinerzeit erstmalig veröffentlicht haben, und verschiedene Trailer von Gefahr aus dem Weltall auf die Disc gepresst. Gerade bei letztgenanntem Extra musste ich schmunzeln, da es den Hinweis "Bitte setzen Sie jetzt Ihre 3D-Brille auf" damals schon gab. Tja, wie sagt man so schön: Es kommt alles irgendwann wieder. Und wenn das dann auch noch liebevoll umgesetzt wurde, wie diese Neuauflage, dann kann da nichts Schlechtes dran sein!

    Zusatzinfos

    Herkunftsland: USA | Originaltitel: "It Came from Outer Space" | Regie: Jack Arnold | Drehbuch: Ray Bradbury | Darsteller: Richard Carlson, Barbara Rush, Charles Drake | Produktion: William Alland | Freigabe: FSK 12 | Uncut: Ja | Spieldauer: 80 Min. | Verleih: Koch Media GmbH | DVD/BD VÖ: 1.12.2016

    Wir danken für die Erlaubnis der Übernahme! Dieser Artikel wurde von Alexander Olijnyk verfasst und erschien zuerst seinem Blog.

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    Auf heikler Mission mit der Vermittlerin zwischen Mensch und Roboter

    "Kill Command" (2016): Eine Filmkritik

    In einer nicht allzu fernen Zukunft steht die Menschheit am Übergang zu einem neuen technologischen Zeitalter. Roboter, Computerchips und Software sind so weit fortgeschritten, dass es sogar möglich ist, gelähmten Personen wieder ein vollkommen normales Leben zu ermöglichen. Ein gutes Beispiel ist Mills (Vanessa Kirby, "Everest"), welche seit ihrem 11. Lebensjahr einen Computerchip im Nacken trägt, mithilfe dessen sie sich wieder uneingeschränkt bewegen kann. Doch damit noch nicht genug, denn fortan funktionierten Teile ihres Gehirns auf digitaler Ebene, was es ihr ermöglicht, mit Maschinen zu kommunizieren oder sie zu hacken

    Gesponsert wurde der Eingriff von ihrem Arbeitgeber, welcher sie nun als Beobachterin auf eine Übungsmission mit einer Gruppe Marines schickt. Da die neue Technik aber nicht nur im medizinischen, sondern selbstverständlich auch im militärischen Sektor zu einigen Änderungen geführt hat, sind Captain Bukes (Thure Lindhardt, "Fast & Furious 6") und sein Team gegenüber Mills nicht sonderlich freundlich gesinnt, denn schließlich ist abzusehen, dass ihresgleichen in Zukunft den klassischen Soldaten ersetzen wird. Doch kaum sind sie auf dem Trainingsgelände, einer über und über bewaldeten Insel, angekommen, müssen sie sich mit ganz anderen Problemen herumschlagen: Irgendetwas scheint mit den Maschinen, die eigentlich nur als Kugelfutter für die Übung herhalten sollten, nicht zu stimmen und plötzlich muss man sich eingestehen, dass es vielleicht gar nicht so schlecht ist, einen Vermittler zwischen Menschen und Robotern in den eigenen Reihen zu haben… doch auf welcher Seite steht Mills?

    In den auf der Blu-ray/DVD enthaltenen Interviews erwähnt Regisseur und Drehbuchautor Steven Gomez, dass eine Inspirationsquelle für sein Spielfilmdebüt "Kill Command" die Videos des Robotik-Unternehmens Boston Dynamics waren. Sein Ziel sei es nicht nur gewesen, mit kleinem Budget ein Werk im Hollywood-Look zu kreieren, sondern durch das Design der hier am Rad drehenden Maschinen eine Verbindung zur Gegenwart herzustellen. Und obwohl seinem Film nahezu jeder Tiefgang, geschweige denn sozialkritischer Einschlag abgeht, ist es dieser Hinweis, der wenigstens auf ein hochinteressantes Thema aufmerksam macht. Schaut man sich nämlich etwas auf dem Youtube-Kanal besagter Firma um, wird man feststellen, dass die Technik in diesem Bereich erstaunliche Fortschritte gemacht hat. Da laufen Roboter auf zwei Beinen, können selbst dann problemlos das Gleichgewicht halten, wenn man gegen sie tritt und sehen in vermummtem Zustand einem Menschen schon fast beängstigend ähnlich. Sicher sind wir noch eine ganze Ecke von dem entfernt, was in "Kill Command" inszeniert wird, aber die Videos von Boston Dynamics erwecken den Eindruck, dass es zumindest keine unrealistische Zukunft mehr ist…

    Lässt man diese Aussagen von Steven Gomez, welche man ja auch nur über die Extras mitbekommt, einmal außen vor, weist der Streifen alleine zwar keine Verbindung zur aktuellen Entwicklung auf. Was bleibt ist aber immerhin noch ein actionreiches, optisch sehr gut gemachtes und schauspielerisch anständiges Werk.

    Gefallen hat mir insbesondere, dass man dem Film, trotz des häufigen Einsatzes von CGI, sein geringes Budget nicht ansieht.

    Nur in wenigen Szenen wollen sich die am Computer entstandenen Maschinen oder Explosionen nicht so recht in die Szenerie einfügen oder bewegen sich ziemlich "billig". Meistens jedoch fällt deutlich auf, dass Steven Gomez selbst ein Mann vom VFX-Fach ist und ergo ein gutes Auge dafür hat. Insofern kann er es sich auch erlauben, kräftig mit Effekten um sich zu werfen und es gewaltig krachen zu lassen. Dass dabei der Tiefgang sowohl bei den Figuren als auch der Story der Belanglosigkeit zum Opfer fällt, stört keineswegs, wenn man denn weiß, worauf man sich einlässt. "Kill Command" will in erster Linie unterhalten und optisch brillieren. Beides ist Crew und Cast absolut gelungen und ich hoffe, dass sich dieses Team vielleicht mal wieder zusammentut, um einen weiteren Sci-Fi-Streifen der Extraklasse zu erschaffen…

    Zusatzinfos

    Herkunftsland: Großbritannien | Originaltitel: "Kill Command" | Regie: Steven Gomez | Drehbuch: Steven Gomez | Darsteller: Vanessa Kirby, Thure Lindhardt, David Ajala | Produktion: Adrew Gwyn Davies, Allan Niblo, Rupert Preston, James Richardson, Jim Spencer | Freigabe: FSK 16 | Uncut: Ja | Spieldauer: 97 Min. | Verleih: Universum Film GmbH | DVD/BD VÖ: 3.6.2016 | Boston Dynamics Videos: Youtube

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    Dienstmädchen, die sich in Luft auflösen − und ein neuer Fall für Sherlock Holmes

    Zwei Besprechungen zu Hörspielen von Titania Medien


    "Ewige Jugend" − Folge 117 der Reihe "Gruselkabinett"

    Wien, 1611. Emmerich Kemen, ein junger Edelmann ist schüchtern, was Frauen betrifft. Seine Freunde ziehen ihn deshalb häufig auf. Ausgerechnet in der Kirche sieht er sie, die Frau seines Lebens. Es ist die verwitwete, aber nichtsdestotrotz attraktive Gräfin Elisabeth Nádasdy. Mit Hilfe seiner Freunde macht er ihre Bekanntschaft. Doch schon bald wird ihm klar, dass die schöne Gräfin weit mehr Facetten besitzt als er dachte. Gerüchte gehen um, dass Dienstmädchen, die bei der Gräfin in die Ausbildung gehen, verschwinden.

    In der 14. Folge des Gruselkabinetts von Titania Medien hatte die fiese Gräfin bereits einen Auftritt, doch mit einer gänzlich anderen Handlung, sodass diese Folge nicht wie ein Aufwärmen wirkt. Die Folge 117 wartet mit einer anderen Perspektive auf, nämlich der aus den Augen des naiven Edelmanns Kemen. Er verfällt zusehends der schönen Gräfin, merkt wohl, dass nicht alles den 10 Geboten der Bibel entspricht, was die Gräfin auf ihrem Landsitz so treibt. Allerdings wagt er auch nicht, sich der dominanten Frau entgegenzustellen. Und das hat Folgen.

    Leopold Sacher-Masoch zeigt sich für die Urfassung dieser Folge verantwortlich. Seine Geschichte erschien 1886, unter dem gleichen Titel.

    Patrick Baehr ist in der Rolle des Emmerich Kemen eine exzellente Wahl. Es gelingt ihm mühelos, den anfangs sehr naiven, später empörten und schließlich eingeschüchterten Edelmann zu mimen. Arianne Borbach, die schon in "Die Blutbaronin" (Folge 14) einen Auftritt hatte, ist erschreckend gut. Sie schafft es, die Gräfin so kalt und berechnend zu sprechen, dass mir öfter Gänsehaut den Rücken herunter lief. Gruselig. Maximiliane Häcke hat als Isabella ebenfalls einen gelungenen Auftritt und kann diesen eindringlich umsetzen. Weitere Sprecher sind Joachim Tennstedt, Daniele Bette (Zofe der Gräfin) und Peter Weis (Rahmenerzähler).

    Die Toneffekte sind wie immer effizient eingesetzt. Die Musikeinspieler trennen die Szenen voneinander, ohne wie eine massive Barriere zu wirken. Die Toneffekte, wie zum Beispiel Seufzen, Schreie sind pointiert verteilt. Es ist wieder einmal ein Fest für die Ohren.

    Ertugrul Edirne ist der Coverdesigner. Er hat die blutrünstige Lady Bathory in ihre Badewanne verfrachtet. Manchmal ist es nicht gut, die Quintessenz eines Hörspiels so vorwegzunehmen. Allerdings tut es hier keinen Abbruch. Die Geschichte ist hinreichend bekannt und nicht die Auflösung, sondern, das Wie ist entscheidend. Insofern halte ich das Cover für eine gelungene Unterstützung des hervorragenden Gesamtwerks.

    Fazit: Kaufen, kaufen, kaufen! Wer hier nicht zugreift, dem entgeht etwas.

    "Der Angestellte des Börsenmaklers" − Folge 25 der Reihe "Sherlock Holmes − Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs"

    Doktor Watson wird von Sherlock Holmes beim Frühstück überrumpelt. Der Meisterdetektiv bearbeitet einen neuen Fall und möchte, dass Watson ihn begleitet. Neugierig wie er ist, tut ihm Watson natürlich den Gefallen. Der Auftraggeber, ein gewisser Hall Pycroft, seines Zeichens Börsenmakler, hat eine neue Stelle angenommen. Obgleich diese gut bezahlt ist und er nur wenig für sein Geld tun muss, ist Pycroft misstrauisch. Etwas scheint mit seinem neuen Arbeitgeber ganz und gar nicht zu stimmen.

    "The Adventure of the Stock Broker's Clerk" erschien erstmals im März 1893 im "Strand Magazine". Die Handlung weist zahlreiche Ähnlichkeiten zur 13. Folge "Der Bund der Rotschöpfe" (Originaltitel: "The Red-Headed League", erschienen im "Strand Magazine", 1891) auf. Mit dem Börsenmakler hat Doyle das Rad nicht neu erfunden. Trotzdem habe ich auch die Variation des Themas gerne gehört, denn Titania Medien hat die Story gut und spannend umgesetzt. Das Skript orientiert sich stark an der englischen Vorlage, nur wenige Dinge wurden aus dramaturgischen Zwecken geändert. Und hier zeigt sich, dass der Text sich tatsächlich eher für ein Hörspiel eignet. Besonders der Schluss konnte mich voll und ganz überzeugen.

    Die Geschichte wurde mit fünf Sprechern vertont, was vergleichsweise wenig Stimmen sind. Joachim Tennstedt und Detlef Bierstedt frotzeln in gekonnter Manier als Holmes und Watson. Florian Jahr war für mich eine relativ unbekannte Stimme, doch er konnte mich als Hall Pycroft voll und ganz überzeugen. Matthias Lühn spricht Arthur Pinner. Auch hier gibt es nichts zu meckern. Marc Gruppe hat einen Cameo-Auftritt als Kutscher.

    Die Musikeffekte sind passend eingesetzt. Für mich ist ein Effekt immer dann stimmig, wenn ich mich eine Weile nach dem Hören nur noch vage daran erinnern kann. Wohl aber an die Handlung. Das ist für mich das Zeichen, dass die tonalen Unterstützer gute Arbeit geleistet haben.

    Das Cover zeigt Sherlock Holmes, der über eine Tür, die aus den Angeln gebrochen wurde, in ein Zimmer stürmt. Hinter ihm sein Freund Watson sowie Auftraggeber Pycroft.

    Fazit: "Der Angestellte des Börsenmaklers" ist zwar nicht die dynamischste Folge, aber eine erstklassige Umsetzung der literarischen Vorlage. Durchaus hörenswert, wenn man es etwas ruhiger mag und gerne miträtselt.


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  • Hörspiel-Ecke

    Zwei Kritiken von Christiane Gref.


     

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    Ausgabe 212 erscheint voraussichtlich im April 2017.

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