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Inhalt Die ganze Ausgabe auf einen Blick Ein Rückblick auf die Episode "Griff in die Geschichte" und eine Analyse, was sie so besonders macht. "Sie hatte Recht − aber zur falschen Zeit" Das Leben und der Tod von Edith Keeler: für die Zukunft der Menschheit von enormer Bedeutung. Zeitreisen − Ein Mythos, der Gefahren birgt Grenzenlose Möglichkeiten in der Fiktion − aber wann werden Zeitreisen endlich Wirklichkeit? Jede Menge Geburtstage und eine Farewell Convention zu Ehren von James Doohan. Man gönnt sich ja sonst nichts.... Dieses Buch sollte sich der Science-Fiction-Fan nicht entgehen lassen. "Riddick − Chroniken eines Kriegers": Was erwartet uns nach dem enttäuschenden Start in den USA? "I, Robot", "Catwoman", "The Butterfly Effect": drei Filme zum Entspannen. "Freddy vs. Jason", "Scary Movie 3", "Dawn of the Dead": drei Filme zum Fürchten. Das "Riddick"-Prequel "Pitch Black" erscheint als "Special Edition", von "Angel" kommt die vierte Staffel. Ein Hintergrundbericht zum neuen amerikanischen Großsatelliten für die Erderforschung. Redaktion, Abonnement und Copyrights. |
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Vergangene Zukunft Review zu "Griff in die Geschichte" Eine tragische Geschichte, eine Reise in eine andere Welt, ein Held, der wider Willen seine Pflicht tun muss, um die Zukunft der Menschheit zu retten − und vor allem unglaubliche Charaktertiefe: "Star Trek" as it's best − in der 28. Episode der Originalserie. Inhalt Während die Enterprise einen unbekannten Planeten umkreist, gehen von diesem Zeitverwerfungen aus, die das Schiff erschüttern und Sulus Konsole explodieren lassen. Nachdem McCoy den Verletzten mit Cordrazine behandelt hat, erschüttert eine weitere Zeitverwerfung das Schiff. McCoy verliert den Halt und injiziert sich versehentlich eine hohe Menge des Medikaments. Diese Überdosis führt zu Wahnvorstellungen und Halluzinationen, sodass Pille in dem Glauben, jeder würde ihn umbringen wollen, in den Transporterraum flüchtet und sich auf den Planeten beamt.
Als sie durch den Wächter gehen, landen sie in einer amerikanischen Stadt während der wirtschaftlichen Depression der 30er-Jahre, ungefähr eine Woche, bevor McCoy ankommt. Edith Keeler, die eine Straßenmission leitet, hilft ihnen bei der Suche nach einem Zimmer und Arbeit. Nach einiger Zeit gelingt es Spock, einen primitiven Computer zu bauen. Dabei entdeckt er, dass es zwei mögliche Zukunftsvarianten für Edith Keeler gibt: In der einen kommt sie bei einem Unfall ums Leben, in der anderen wird sie unter anderem mit dem amerikanischen Präsidenten über die Einmischung Amerikas in den Zweiten Weltkrieg diskutieren. Doch nur eine der beiden Zeitlinien kann stimmen, je nachdem, ob der Arzt ihr Leben rettet oder für ihren Tod verantwortlich ist. Spock forscht weiter und findet heraus, dass McCoy sie retten wird, was katastrophale Folgen hat: Edith Keeler würde eine Friedensbewegung starten und somit die Einmischung der USA in den Zweiten Weltkrieg verhindern, wodurch Hitler die Atombombe fertig stellen und den Krieg gewinnen würde. Eine weitere Folge wäre die Nichtexistenz der Föderation und somit natürlich auch die der Enterprise. Als Kirk von Spock erfährt, dass Ediths Tod deshalb unumgänglich ist, gesteht er dem Vulkanier, dass er sich unsterblich in sie verliebt habe. Mittlerweile ist auch McCoy angekommen. Unbemerkt von seinen Kameraden landet er ebenfalls bei Edith Keeler, und auch er verliebt sich in sie. Schließlich kommt der schicksalhafte Tag: Kirk geht mit Edith über eine Straße, und Edith bittet ihn, sich zu beeilen, damit sie den Clark-Gable-Film nicht verpassen. Dem Captain ist dieser Gable unbekannt, was Edith amüsiert, denn Dr. McCoy erging es genauso. Jim traut seinen Ohren nicht. Er rennt zur Mission zurück, wo Spock und kurz danach auch McCoy zur Tür herauskommen. Keeler folgt Kirk und läuft über die Straße. Doch sie sieht den Lastwagen nicht. McCoy will ihr hinterher und sie retten, doch Kirk hält ihn zurück − und es kommt, wie es kommen muss. Geschockt kehren die Offiziere zurück in ihre Gegenwart. Die Enterprise existiert wieder, und der Landetrupp wird zurückgebeamt. Kritik Meiner Meinung mit eine der besten "Star Trek"-Folgen. Dass Kirk ein Frauenheld ist, ist nun wahrlich keine Neuigkeit. Aber in dieser Folge opfert er seine Liebe und Ediths Leben für die Zukunft. Er ist nicht nur verliebt in sie, nein, er liebt sie von ganzem Herzen. Umso tragischer ist es, dass auch McCoy sie liebt und er ihn zurückhalten muss. Einmal mehr merkt man hier die Tiefe der Charaktere. Spock hat Verständnis für Kirks Situation, berät ihn und beeinflusst ihn doch nicht in seiner Entscheidung. Auch McCoy weiß, nachdem er den ersten Schock verdaut hat, dass sein Freund so gehandelt hat, wie er musste.
Joan Collins ahnte damals noch nicht, dass sie eines Tages eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt sein würde. Ihren größten Erfolg hatte sie mit der Rolle des Biestes Alexis in "Dallas". Infos
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"Sie hatte Recht − aber zur falschen Zeit" Wer war Edith Keeler? "Edith Keeler war eine revolutionäre Idealistin, die die Welt besser machen wollte. Hätte sie wirklich gelebt, wäre die Geschichte der Welt, wie wir sie kennen, vollkommen anders verlaufen." − Joan Collins über ihren Charakter. Ausgedacht vom legendären Science-Fiction-Autor Harlan Ellison für die "Star Trek"-Episode "Griff in die Geschichte", war Edith Keeler eine Person, die jeden beeinflusste, mit dem sie in Kontakt kam, inklusive des jungen Captain James T. Kirk, der durch den "Wächter der Ewigkeit" zurückgeschickt wurde, um einen "Fehler" in der Zeitlinie zu korrigieren.
Edith: "Eines nicht so fernen Tages wird der Mensch in der Lage sein, sich unglaubliche Energien nutzbar zu machen − vielleicht sogar das Atom. Energien, die uns zu anderen Welten bringen können, in einer Art Raumschiff. Und die Menschen, die das All erobern, werden Wege finden, die Millionen hungriger Leute zu versorgen und ihre Krankheiten zu heilen. Sie werden in der Lage sein, einen Weg zu finden, jedem Hoffnung zu geben sowie eine gemeinsame Zukunft. Und diese Tage sind es wert, dafür zu leben... Es wird nicht morgen oder übermorgen sein. Aber sie werden kommen. Seid also auf morgen vorbereitet, macht euch dafür bereit." Einer ihrer vielen Beweggründe war, dass sie eine Pazifistin war, entschlossen, für friedliche Lösungen der globalen Probleme zu kämpfen. Edith: "Ich glaube, dass sie eines Tages all das Geld, das sie jetzt für Krieg und Verderben ausgeben, nehmen werden ..." Kirk: "... und es für das Leben verwenden?" Edith: "Ja!" Wie Kirk und Spock entdeckten, war Edith ihrer Zeit jedoch voraus. Die 30er-Jahre waren gefährliche Jahre für Pazifisten, und − zum Glück für die Geschichte − wurde durch Keelers tragischen Unfalltod die Friedensbewegung ihrer eloquentesten und überzeugendsten Figur beraubt, wodurch der Sieg der Alliierten über Adolf Hitler sichergestellt wurde, bevor Deutschland seine Nuklearwaffenversuche beenden und mit diesen die Welt erobern konnte. Kirk: "Aber sie hatte Recht − Frieden war der Weg." Spock: "Sie hatte Recht − aber zur falschen Zeit." Das hätte sehr gut 1930 stattfinden können − in einer Welt voll aufkeimender "Supermächte" im Positions- und manchmal auch im Vormachtsgerangel. In einer Welt, in der ein Mann, der auf Völkermord aus war, eine der mächtigsten Nationen des Planeten kontrollierte. Die Prinzipien zu fördern, die so viele von uns gelernt und verinnerlicht haben in den mehr als 35 Jahren seit dem Start der Serie. Wir glauben, dass Veränderungen auch von Dingen außer von Bomben herbeigeführt werden können. Wir glauben, dass die Menschheit in friedlicher Koexistenz zusammenkommen muss, um zu überleben und die Zukunft erleben zu können. Wir glauben, dass Edith Keelers Zeit jetzt ist.
Die Zukunft beginnt heute. Wir alle sind "Wächter der Ewigkeit". Und Edith Keelers Zeit ist jetzt! Related Links Edith Keeler's Time: Für eine bessere Zukunft − "Star Treks" Ideale im richtigen Leben |
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Zeitreisen − Ein Mythos, der Gefahren birgt Eine kritische Betrachtung eines Menschheitstraumes Zeitreisen ist eines der Themen, welches viele Menschen, wie auch mich, trotz − oder vor allem wegen − seiner Komplexität immer wieder fesselt. Die Möglichkeiten, die dieses Thema bietet, sind beinahe grenzenlos. Das haben auch die "Star Trek"-Autoren verstanden und sich damit befasst. Und das nicht gerade selten: Alleine von den zehn "Star Trek"-Kinofilmen handeln drei (wenn man "Star Trek: Treffen der Generationen" mitzählt) von dieser Thematik, bei den Serien sind es um ein vielfaches mehr.
Auch für viele Physiker und Mathematiker der "realen" Welt ist die Frage, ob es möglich ist, die Zeitlinie zu verändern, von großem Interesse. Zahlreiche Theorien wurden darüber aufgestellt. Man weiß, dass große Massen nicht nur den Raum, sondern auch die Zeit krümmen können. Stephen Hawking nahm an, dass ein Schwarzes Loch schwer genug sei um einen Übergang in eine andere Dimension oder andere Zeit schaffen zu können. Vor kurzem hat er diese Theorie jedoch widerrufen, allerdings nicht, weil die Krümmung der Zeit nicht zustande kommen könnte, sondern weil die eindringende Materie einfach nur zerstört wird, jedoch nicht unsere Dimension verlässt. Eigentlich ist das Reisen durch die Zeit ganz einfach. Jeder von uns macht täglich eine − jedoch immer nur in eine Richtung. Und das ist auch gut so. Denn könnten wir ganz nach Lust und Laune mal einen kurzen Abstecher in die Vergangenheit machen oder einfach so mal in die Zukunft schauen, dann würde sich daraus ein riesiges Chaos ergeben und kein Mensch könnte erwägen, was die Konsequenzen wären. Bestes Beispiel hierfür ist das so genannte "Großvater-Paradoxon", das sicher einigen von Ihnen geläufig sein dürfte. Doch was sagt das aus? Stellen Sie sich vor, Sie würden in die Vergangenheit reisen und verhindern, dass Ihr Großvater Ihre Großmutter kennen lernt. Wozu das führen würde, kann man sich denken: Sie würden nie ein Kind zeugen, was zur Folge hätte, dass auch Sie nie geboren würden. Allerdings hätten Sie in diesem Fall nie in der Zeit zurückreisen und praktisch Ihre eigene Geburt verhindern können. Also würden Sie doch geboren und könnten wieder in der Zeit zurückreisen − und so weiter... So gesehen war die Zeitreise von Captain Kirk und seiner Mannschaft in "Star Trek: Zurück in die Gegenwart" eine sehr riskante Angelegenheit. Denn wäre dabei nur ein Mensch zu Schaden gekommen, so hätte das den Lauf der Geschichte vollkommen verändern können. Oder anders gesagt: Wer weiß schon, ob die Meeresbiologin Gillian Taylor nicht irgendwann einmal ein Kind zur Welt gebracht hätte, das ein Mittel gegen Krebs entwickelt hätte...
Ebenso verhält es sich (wahrscheinlich) mit Sprüngen in die Zukunft. Allerdings müssten wir hierbei davon ausgehen, dass seit Anbeginn der Zeit dessen weiterer Verlauf feststehen würde. Wäre dies nicht der Fall, so wäre es prinzipiell schon möglich, in die Zukunft zu reisen − in welchem Universum man dabei landen würde, wäre jedoch reine Glücksache. Möglich oder nicht − die Frage nach der Zeit und ob beliebige Reisen möglich sind oder nicht, wird die Menschheit mit ziemlicher Sicherheit noch lange beschäftigen. Was denken Sie über Edith Keeler, ihre Visionen, die Episode "Griff in die Geschichte" im Allgemeinen oder zum komplexen Thema Zeitreisen? Ihre Meinung interessiert uns − schreiben Sie uns an leserbriefe@trekzone.de! |
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Die Ereignisse des Monats August 2004 Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick. |
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Man gönnt sich ja sonst nichts... Eine Rezension über ein ungewöhnliches Buch Ich hatte vieles unter diesem Titel vermutet, als ich das Buch zum ersten Mal in meinen Händen hielt, aber nicht eine Anthologie mit 27 Science-Fiction-Storys. Ausführlich auf jede Kurzgeschichte einzugehen würde den Rahmen dieser Rezension sprengen, doch ich möchte zumindest den Inhalt jeder Story kurz wiedergeben. Man gönnt sich ja sonst nichts (Achim Hildebrand) Das Spektrum der Geschichten reicht von lustig über spannend bis äußerst erschreckend. Dabei ist es nicht die übliche oberflächliche Science-Fiction-Kost, sondern es handelt sich um sehr tief gehende Geschichten, die allesamt flüssig geschrieben und gut zu lesen sind. Langeweile kommt also garantiert nicht auf. Der Preis von 12.00 Euro ist völlig okay. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, dem möchte ich auch die ISBN nicht vorenthalten: 3-935982-28-3. Related Links Leselupe.de: Die Literatur(such)maschine Amazon.de: "Man gönnt sich ja sonst nichts..." |
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Die Rückkehr des Anti-Helden Preview zu "Riddick − Chroniken eines Kriegers" Fans von Science-Fiction-Filmen kennen das ja: Man nimmt eine altbekannte, altbewährte, altbackene Geschichte, erweitert sie um ein paar kleine Details und schon hat man ein neues Drehbuch für ein nettes kleines Filmchen fertig, welches seine Kosten mit größter Wahrscheinlichkeit wieder einspielen dürfte. "Pitch Black" war so ein Filmchen. Die "Zehn kleine Negerlein"-Story mit den bewährten "Alien"-Zutaten wurde für läppische 30 Millionen Dollar inszeniert und beinhaltete die typischen Genre-Klischees und Ekeleffekte. Warum das unscheinbare Filmchen dennoch ein beachtlicher (wenn auch nicht spektakulärer) Hit wurde und das Produktionsstudio Universal nun über 100 Millionen Dollar in deren Fortsetzung hineingesteckt hat, liegt hauptsächlich an einem dieser kleinen, unscheinbaren Details, von denen sich "Pitch Black" nicht gravierend, aber immerhin wohltuend von den üblichen Genre-Vertretern abhob: Riddick.
Die Fortsetzung von "Pitch Black" kommt diesen September, leicht verspätet, unter dem Titel "Riddick − Chroniken eines Kriegers" in die deutschsprachigen Kinos. Um die Spannung nicht zu verderben, sei der Inhalt hier auch nur kurz erläutert: Riddick hat die letzten vier Jahre seit seinem Absturz auf einem monsterverseuchten Planeten (siehe "Pitch Black") damit zugebracht, sich auf der Flucht vor Kopfgeldjägern am Rande der Galaxie zu verstecken. Schließlich landet er auf dem Planeten Helion, der Heimat einer fortgeschrittenen und multikulturellen Gesellschaft, die aber von dem machtgierigen und kaltblütigen Lord Marshal (Colm Feore) mithilfe seiner Krieger, den finsteren Necromongers, unterjocht wird. Riddick verstrickt sich dabei immer tiefer in einen galaktischen Krieg, dessen Ende nicht abzusehen ist. "Riddick − Chroniken eines Kriegers" präsentiert sich als großes, episches und ambitioniertes Science-Fiction-Spektakel und ist eigentlich als Trilogie angelegt. Von den beeindruckenden CGI-Welten und dem überwältigenden Set-Design her erinnert der Film eher an David Lynchs Meisterwerk "Dune – Der Wüstenplanet", auch wenn Regisseur und Drehbuchautor David T. Twohy ("Below") "Riddick" lieber als den bösen Zwilling von "Star Wars" betrachtet. Im Gegensatz zu anderen Fortsetzungen von erfolgreichen Filmen hebt sich "Riddick" wohltuend vom üblichen Hollywood-Vorgehen ab. Es wäre ein Leichtes gewesen, einen neuen Monsterfilm wie "Pitch Black" zu inszenieren, immerhin folgt die "Alien"- oder die "James Bond"-Reihe auch dem ewig gleichen Schema, doch Twohy und sein Hauptdarsteller und Produzent Diesel wollten ein komplett eigenes Universum erschaffen.
Der Film ist dann auch trotz der zahlreichen Actionszenen und den coolen Onelinern kein Popcorn-Movie im üblichen Sinne geworden und präsentiert sich dafür ähnlich düster und opulent wie "Herr der Ringe". Ob der Film seine hochgesteckten Erwartungen erfüllen kann und der zweite Teil tatsächlich in Produktion geht, wird sich noch zeigen müssen. Mit dem bisherigen Einspielergebnis von zirka 57 Millionen Dollar allein in den USA ist dies wohl leider eher unwahrscheinlich. Hoffen wir, dass Europa, Asien und der Rest der Welt "Riddick" besser aufnehmen werden. Ansonsten werden die nächsten Science-Fiction-Filme wohl wieder die altbekannten, altbewährten, altbackenen Geschichten werden, die wir von Hollywood eigentlich gewohnt sind. Infos
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Kino-Guide August 2004 "I, Robot" (USA 2004)
Die Bewohner der Erde im Jahr 2035 haben eine ganz neue Art Angestellter, Diener und Bediensteter: Roboter. Die humanoid aussehenden und hochintelligenten Roboter gelten als äußerst zuverlässig und zudem ungefährlich, denn ihre Kernprogrammierung enthält die drei Gesetze der Robotik. Diese verhindern unter anderem, dass jemals ein Roboter einem Menschen Gewalt antun kann. Und doch gerät Detective Spooner an einen mysteriösen Fall, in dem scheinbar der Roboter Sonny seinen Erfinder umgebracht hat. Hat der Roboter seine Programmierung überlistet oder wurde er manipuliert? Bald wird die Situation noch komplizierter, denn auch mit allen anderen Robotern scheint etwas nicht zu stimmen. Erwartung Gut. Sowohl die amerikanischen Science-Fiction-Fans wie auch die Kritiker reagierten meist positiv auf den Film von Regisseur Alex Proyas. Wie auch in seinen früheren Filmen "The Crow" und "Dark City" gestaltete Proyas einen visuell beeindruckenden und aufregenden Streifen. Roboter Sonny, dessen Mimik von Schauspieler Alan Tudyk stammt, ist ein ähnlich beeindruckender CGI-Charakter wie Gollum. Das Design des Films ist nicht immer innovativ ("Star Wars − Episode II", "Minority Report" oder "A.I." lassen grüßen), wobei es heutzutage auch immer schwerer wird, Neues zu bieten. Will Smith hält sich angenehm zurück, die Nebendarsteller wie James Cromwell, Bruce Greenwood und Chi McBride wissen zu gefallen. "I, Robot" hat die Balance zwischen guter Story und dem heutzutage üblichen Spezialeffekte-Gewitter recht gut hingekriegt. In der Schweiz läuft der Film übrigens bereits seit dem 29. Juli. "Catwoman" (USA 2004)
Schnelligkeit, Beweglichkeit und die ausgeprägten Sinne einer Katze werden plötzlich zu Fähigkeiten der jungen Patience Philips. Schuld daran trägt die Kosmetik-Firma Hedare, in der die ehemals schüchterne Frau arbeitete. Ein besonderes Mittel, welches eigentlich die Alterung verlangsamen sollte, verwandelt Patience in Catwoman. Doch kein Superheld ohne Feind, und der wird verkörpert von Firmenchefin Laurel. Und auch eine Liebesgeschichte ist nicht weit: Der Cop Tom Lone ist in Patience verliebt, doch gleichzeitig auf der Jagd nach der undurchsichtigen Catwoman. Erwartung Schlecht. Stylisch, sexy und actionreich hätte die Comic-Verfilmung von "Catwoman" werden sollen. Doch das Echo der Kritiken und Fans ist miserabel, das Einspielergebnis enttäuschend. Der Franzose Pitof, der den visuell interessanten "Vidocq" drehte, scheitert auf ganzer Linie. Schwache, zu oft eingesetzte Computertricks, eine lahme Story und die übertriebene Darstellung fast aller Akteure (inklusive Halle Berry) sind selbst für eine Comic-Verfilmung nicht akzeptabel. Die "cinematische Cat-astrophe" ("Seattle Post-Intelligencer") hatte dabei im Vorfeld hohe Erwartungen geweckt. Die Messlatte im Comic-Genre ist spätestens seit "X-Men" und "Spider-Man" hoch angesetzt. Und der zu anspruchslose "Catwoman" ist leider der schlechteste Vertreter der letzten Jahre und nur für ganz neugierige Halle-Berry-Fans zu empfehlen. "The Butterfly Effect" (USA 2004)
Psychologiestudent Evan hatte nicht nur eine traumatische Kindheit, nun stirbt auch noch seine Freundin. Doch aus Gründen, die ihm selbst nicht so klar sind, ist Evan in der Lage, in den Körper seines jüngeren Ichs zu schlüpfen und so quasi durch die Zeit zu reisen. Doch die vermeintlich positiven Änderungen, die Evan in seiner Vergangenheit auslöst, haben allesamt äußerst negative Auswirkungen auf seine Gegenwart. Beim Versuch, alles rückgängig zu machen, wird die Sache noch schlimmer, und bald ist Evans Leben endgültig ein Alptraum. Erwartung Gut. Das Regie/Autoren-Team Bress und Gruber (erster kommerzieller Film: "Final Destination 2") hat mit "The Butterfly Effect" trotz eher negativen Kritiken einen Überraschungserfolg gelandet. Zugrunde liegendes Konzept des titelgebenden "Schmetterling-Effekts" ist übrigens, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings auf der anderen Seite der Erde einen Wirbelsturm hervorrufen kann. Ähnlich heftige Reaktionen erlebt auch Evan im Film, und die sind dank den gewieften Autoren auch mit einigen interessanten Storywendungen versehen. Wer sich allerdings mit der Theorie von Auswirkungen der Zeitreise in anderen Filmen oder thematisch ähnlichen Streifen wie "Donnie Darko" nicht anfreunden konnte, wird auch hier den Kopf schütteln und den Film unlogisch und unnötig finden. Der düsteren Grundstimmung des Films ist nicht mal Comedy-Hampelmann Ashton Kutcher schädlich, und so können Fans von Mystery-Thrillern sicher einen Blick riskieren. |
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Best of DVD Die Top-3-Liste der SF-Zone "Freddy vs. Jason" Einst brachte er Leute in ihren Träumen auf besonders kreative Weise ums Leben, nun schmort Freddy Krüger in der Hölle. Um seine Kräfte wiederzugewinnen, soll der ebenso gnadenlose wie schweigsame Killer Jason Vorhees für ihn Angst und Schrecken verbreiten. Doch bald wendet sich der Mann mit der Hockeymaske gegen seinen Meister und ein Kampf der Horror-Meister entbrennt. Mittendrin ein Haufen erst ahnungsloser Teenager, die bald um ihr Leben laufen müssen. "Scary Movie 3" Ein geheimnisvolles Video, das jeden, der es sich ansieht, nach sieben Tagen tötet. Und mysteriöse Kornkreise, die die Ankunft von Aliens vorbereiten. Und der schlechteste weiße Rapper aller Zeiten. Wie das zusammenpasst? Tut es nicht. Auch nicht wirklich in "Scary Movie 3", der seine dummen Gags diesmal aus verschiedenen Genres zusammenklaut. Das tolle Ensemble und die Tatsache, dass der Humor nicht mehr so vulgär (aber genauso platt) ist wie in "Scary Movie 2", sprechen für den Film. "Dawn of the Dead" Ein mysteriöser Virus rottet die Menschen aus und lässt sie als mörderische Untote nach den letzten Überlebenden jagen. Diese haben sich in einem riesigen Einkaufszentrum verbarrikadiert. Ihr Plan ist es, zu einer unbewohnten Insel zu fliehen. Doch bald kommt es zu Konflikten innerhalb der Gruppe, und die Untoten stürmen das Einkaufszentrum. |
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Erdbeobachtung mit Aura Auf Envisats Spuren Das neue Hochleistungsobservatorium der NASA heißt Aura. Es ist das Gegenstück zu Europas Envisat, der bisher als bestes Erdbeobachtungsobservatorium galt. Ob der Satellit eine Antwort auf das Envisat-Observatorium ist, weiß natürlich keiner − und offiziell will man davon auch nichts wissen. Aura ist ebenso ein Allroundobservatorium wie Envisat. Ihm wird nichts verborgen bleiben. Es untersucht die Atmosphäre, die Oberfläche, die Wolkenbildung, das Klima und zu guter Letzt die Einflüsse der Sonne auf unseren Heimatplaneten. Weitere wichtige Punkte sind die Untersuchung der Ozonschicht und der Ozeane. Die Atmosphäre wird in untere und obere Atmosphäre unterteilt. So erhofft man sich präzisere Messungen für einen bestimmten Bereich der Atmosphäre. Aura ist das dritte große Erdobservatorium im so genannten "Earth Observing Satellites"-Programm der NASA (das erste war die Sonde Terra und das zweite war Aqua).
Die Instrumente Aura hat vergleichsweise wenig Geräte an Bord. Im Vergleich zur Saturn-Sonde Cassini, die elf Geräte hat, besitzt Aura nur vier Geräte, die dafür mit neuster Technik entwickelt wurden und leistungsfähiger sind. Die vier Geräte werden im Folgenden einzeln vorgestellt und deren Ziele erläutert.
Am 15. Juli ist Aura dann endlich gestartet. An Bord einer Boeing-Delta-2-Rakete hob es von der Vandenberg-Air-Force-Basis ab. Rund eine Stunde nach dem Start setzte der Träger Aura in einem Orbit in 750 Kilometern Höhe aus. Alle hoffen auf eine lange und erfolgreiche Mission. Related Links TZN Raumfahrer.net: Envisat TZN Raumfahrer.net: Aqua vor dem Start NASA: Aura-Website |
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Impressum Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick Ausgabe 76 erscheint am 1. September 2004. TrekZone Network & "Daily Trek" Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im
deutschsprachigen Raum. Copyrights Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und
Autoren. Die Übernahme oder Weiterveröffentlichung von Artikeln ist − mit
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− ausdrücklich gestattet. Links Gemäß eines Urteils des Landgerichts (LG) Hamburg vom 12. Juni 1998 − Aktenzeichen 312 0 85/98: "Haftung für Links" − distanziert sich die Redaktion des TrekZone Networks sowie sämtliche an der Produktion Beteiligten hiermit von Aussagen und Inhalten gelinkter Seiten. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich beziehungsweise haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen. Persönliche Daten Gemäß § 28, Abs. 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes wird
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