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Inhalt Die ganze Ausgabe auf einen Blick Ist Horror in "Star Trek" ein Tabu? Gibt es überhaupt Horror in "Star Trek"? Die gruseligste "Star Trek"-Folge, die sich ein Fan nur vorstellen kann. Warum das Make-up in der Film-Prioritätenliste weiterhin hinter dem Drehbuchinhalt stehen sollte. Viele Geburtstage und endlich die zweite Staffel mit Kirk und Co. auf DVD. Ein neues JESiversum zur Frage, ob Lucas' Restaurierung der ersten Trilogie wirklich eine gute Idee war. "Per Anhalter durch die Galaxis" Eine Was-wäre-wenn-Geschichte. Lange haben Science-Fiction-Fans warten müssen − jetzt ist er da: "Alien vs. Predator". "Shrek 2", "Farscape − Staffel 1" und "Harry Potter und der Gefangene von Askaban". Neuheiten rund um "Hercules", "Babylon 5", "Buffy" und "Futurama". Das Sechs-Personen-Floß der NASA Was kann ein Mars-Rover mit fünf statt sechs Rädern noch leisten? Redaktion, Abonnement und Copyrights. |
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Ist Horror in "Star Trek" ein Tabu? ... oder einfach nur unerwünscht? Gab es in "Star Trek" je eine Folge, bei der Sie sich so richtig gegruselt haben? Oder wo Sie vielleicht sogar den Fernseher abgeschaltet haben? Ich habe jetzt mittlerweile jede "Star Trek"-Folge und jeden -Film gesehen und kann mich nur an zwei Folgen erinnern, bei denen es mich geschüttelt hat.
Die eine ist "Die Verschwörung", in der man lebendes Essen, krabbelnde Parasiten und explodierende menschliche Köpfe sah, zumindest in der ungekürzten Version. Die andere Folge ist "Genesis", ebenfalls von "The Next Generation", in der sich die Crew der Enterprise in ihre genetischen Vorfahren zurückentwickelt. Es hat mich geschüttelt, als sich Barclay in ein Spinnentier verwandelt hat und Worf hinter Troi her war.
"Voyager" hingegen nutzt seinen Spielraum aus. Besonders in den Folgen mit den Borg wird sehr gut mit der Angst der Zuschauer gespielt. Es muss ja nicht gleich blutig sein, aber so ein wenig gruseln oder schauern könnte es einen schon. Manch ein Regisseur versteht es, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen mit der Angst der Zuschauer zu spielen. Er geht auf Spannung, spricht die Urängste der Menschen an. Als Beispiel möchte ich hier "Blair Witch Project" nennen. Natürlich ist "Star Trek" keine Horrorserie, aber auch keine Kinderserie. "Enterprise" ist wieder so eine Sache. Ich liebe Scott Bakula, habe jede Folge von "Quantum Leap" gesehen und habe auch nichts gegen das Konzept der Serie. Aber ganz ehrlich, Bakula ist der einzige Grund, weshalb ich mir momentan "Enterprise" antue. Die Episoden der ersten Staffel sind gähnend langweilig, die der zweiten Staffel sind schon etwas besser, aber meiner Meinung nach noch weit von "Star Trek"-Qualität entfernt. Gerade mit den heutzutage möglichen Special Effects sollte sich doch mehr machen lassen. Lassen wir uns diesbezüglich überraschen! |
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Die verlorene Episode 80 "Attacke auf dem Hexenstern" Kirk fasste sich an den Kürbiskopf. Sie hätten niemals auf diesen Horror-Planeten kommen dürfen. Natürlich hatte sie wieder einmal eines dieser enervierenden SOS-Signale hergelockt, der Transporter war mehrmals ausgefallen, wodurch beim Beamvorgang erst einmal drei Rothemden gestorben waren, und dann − nachdem das Landeteam endlich auf dem Planeten war − hatten sich Funkverbindung und Phaser-Energien verabschiedet. Spock, McCoy, die bezaubernde Roberta T. Ironside und er − Kirk himself − hatten dumm da gestanden. Dann waren die Nebel gekommen, das Hexengelächter und − Filmriss!
"Was haben sie mit uns gemacht, Jim?", wollte der Doktor wissen, der ebenfalls einen gelben Kürbis auf den Schultern trug, wo vorher einmal sein Schädel geprangt hatte. "Du bist der Arzt", brummte der Captain. "Das müsstest du uns sagen können!"
"Durch Mentalverschmelzung habe ich einiges erfahren", sülzte Spock. "Auch wenn der Kürbis dabei etwas gestört hat..." − "Was will die Frau mit unseren Trieben?", fragte Kirk, der nun erkannte, dass Robertas Kopf nicht auf der Maschine steckte. Er war erleichtert. "Sie will lernen, was Männer bewegt!", flötete der Vulkanier. "Das ist wohl alles nur ein Missverständnis!" − "Wie immer", knurrte McCoy. "Können wir unsere Köpfe wiederhaben?" − "Niemals!", dröhnte es da aus dem Computer. Er übersetzte die Gedanken der Frau in Worte: "Eure Triebe sind unrein und eklig. Das weiß ich nun. Mithilfe meiner Zaubermächte werde ich nun eure primitiven Lüste auslöschen, indem ich euch zu Weibern mache! Dann lernt ihr Kochen, Stricken und erzieht unsere Kinder." "Ich bin schon eine Frau", flocht Roberta ein, wurde aber von der Alien-Dame nach Männerart übergangen. "Schnell, Jim: Zerrede den Computer, ehe wir entmannt werden!", rief McCoy entgeistert, und Kirk reagierte sofort! Er begann Fußballwitze zu erzählen, und das war die richtige Strategie. Nach wenigen Lachern begannen Funken aus der Kiste zu springen, und dann machte es "Wusch!" − und der Computer brannte. Die Alien-Dame schrie wütend auf, riss sich die Kabel vom Kopf und wurde zur alten Oma, die jetzt wirklich wie eine Hexe aussah! "Mein Plan ist gescheitert", rülpste sie aus ihrem zahnlosen Mund. "Ich wollte aus Altersneid den Sex von euch Jungen ausmerzen, und bin gescheitert. Aber ich komme immer zu Halloween wieder und geh euch an die Wäsche, Jungs!" Dann löste sie sich kreischend auf und verwehte. Plötzlich hatten alle wieder ihre richtigen Köpfe und Roberta lächelte versonnen vor sich hin. "Was ist?", fragte Kirk, aber die Frau sagte nur: "Ach, nichts." Dann lachten alle und ritten in den Sonnenuntergang, der auf diesem Horror-Planeten blutrot war. |
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Masken und Kostüme Von schrecklich bis schaurig Mit Grauen erinnere ich mich an manche Kostüme aus "Star Trek: Raumschiff Enterprise". Ich hatte das Gefühl, je weniger Geld da war, desto weniger Stoff stand für die Kostüme der weiblichen Schauspieler zur Verfügung, angefangen von den Uniformen der Crewmitglieder bis hin zu den Gaststars.
Was die Masken und Special Effects betrifft, so wirken diese heutzutage zwar teilweise lächerlich, aber für damalige Verhältnisse waren sie klasse. Wenn ich da an "Raumpatrouille Orion" denke, wo die Requisiten allesamt aus den Haushaltsgegenständen der Schauspieler zu bestehen schienen, schüttelt es mich. Ich möchte da nur an die durchsichtigen Plastiktrinkbecher erinnern, die als Deckenverkleidung dienten, oder an den Duschkopf, der zur Sprechanlage umfunktioniert wurde. Ach ja, und das Bügeleisen werde ich wohl auch nicht so schnell vergessen. Zugegeben, in "Star Trek" kamen ordinäre Salzstreuer zum Einsatz (McCoys Instrumente). Aber diese Zweckentfremdung hatte Stil.
Von all den Episoden, Masken und Kostümen sind mir einige im Gedächtnis geblieben. Ihnen auch? Können Sie sich beispielsweise noch an die Vidiianer erinnern? Als ich die Vidiianer zum ersten Mal sah, dachte ich: "Boah, verdammt, sieht das echt aus!" Und vor allem ekelhaft. Oder die Remaner aus "Star Trek Nemesis". Welch ein Detailreichtum! Und natürlich ein klein wenig an Nosferatu angelehnt. Ron Perlman, der Viceroy in "Nemesis" verkörperte, saß jeden Morgen zwei Stunden in der Maske. Unvergessen sind natürlich auch die Kostüme der Borg. Bei Jeri Ryan brauchten die Helfer geschlagene vier Stunden, um ihr den Bord-Dress anzulegen. Natürlich unterliegen Masken, Kostüme und Special Effects immer einem Kostenfaktor, sodass in Filmen logischerweise mehr davon zum Einsatz kommt als in Serien. Aber wussten Sie, dass sich bei "Nemesis" die Produktionskosten auf geschätzte 80 Millionen Dollar beliefen? Bei "Am Rande des Universums" waren es "nur" 35 Millionen US-Dollar. 1965 musste Gene Roddenberry dem US-Fernsehsender NBC drei Drehbücher für seine geplante Serie vorlegen. Der Pilotfilm "The Cage", der daraus entstand, kostete NBC ganze 630.000 US-Dollar. Und doch konnte Roddenberry NBC damit nicht begeistern. Mit 65 Minuten war er viel zu lang, zu abgehoben und düster, zu anspruchsvoll und außerdem viel zu teuer. Etwa ein Jahr später bekam Roddenberry erneut eine Chance. Und dieses Mal schaffte er es: Mit einem Budget von 300.000 US-Dollar drehte er "Where No Man Has Gone Before" und überzeugte damit den Sender. Heutzutage kostet eine Folge bis zu 2 Millionen US-Dollar. So viel zum Thema, welche Special Effects, Masken und Kostüme mit viel Geld möglich sind. Aber leider kann man weder mit Make-up noch mit perfekt abstürzenden Raumschiffen eine platte oder unlogische Story wettmachen. Also bleibt zu hoffen, dass man wieder mehr Geld in Drehbuchschreiber investiert als in Kostümbildner. |
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Die Ereignisse des Monats November 2004 Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick. |
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| 15.November | 16.November | 17.November | 18.November | 19.November | 20.November | 21.November | ||||||||
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| 22.November | 23.November | 24.November | 25.November | 26.November | 27.November | 28.November | ||||||||
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| 29.November | 30.November | |||||||||||||
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"Star Wars" Reloaded Wo die künstlerische Freiheit ihre Grenzen hat Filmemacher haben es ja so viel einfacher als Schriftsteller. Während dieser seinen Roman zehn Mal überarbeitet und sich nach der Veröffentlichung ein Leben lang ärgern muss, welch peinliche Fehler er bei der Korrektur übersehen hat, macht jener einfach einen "Director's Cut". Oder eine "Special Edition". Oder einfach nur mal so aus Spaß eine Sammler-Box. George Lucas hat die Urtrilogie von "Star Wars" auf DVD gebannt − und die günstige Gelegenheit genutzt, die Filme mal wieder zu verändern. Ein Blick hinter die Kulissen künstlerischer Freiheit.
Dachten wir. Denn nun, da mit "Episode III" die Schnittstelle zwischen der alten und der neuen Trilogie auf dem Programm steht, gucken auch die eingefleischten Fans wieder genauer hin. Für Lucas ein legitimer Grund, an der alten Trilogie so lange herumzudoktern, bis diese zur neuen passt. Doch muss er das wirklich? Würde es uns Fans wirklich um den Schlaf bringen, wenn Anakin in einem Film blaue und im anderen braune Augen hat? Anders gefragt: Kann man von einem Geschichtenerzähler nicht verlangen, dass er, ja wenigstens doch er, den Überblick über seine Geschichte behält? Möglich ist das, wie die neuen "Wüstenplanet"-Bücher beweisen. Brian Herbert hat zusammen mit Kevin J. Anderson das Erbe seines Vaters Frank Herbert angetreten und die Vorgeschichte des berühmten "Dune"-Zyklus aufgeschrieben. Auch da gab es enttäuschte Fans, die nicht wahrhaben wollten, dass der Sohn einen anderen Stil hat als der Vater, doch im Großen und Ganzen kann man von einem gelungenen Experiment sprechen. Anders als bei "Star Wars" fügen sich die Geschichten perfekt in das bekannte Universum ein − mehr noch, ihnen gelingt, den Blick auf die alte Reihe zu verändern. Jede Seite führt zu einem "Aha", da gibt es einfach keine Kontinuitätsfehler, die auffallen würden. Das ist umso mehr ein Kunststück, wenn man bedenkt, dass es Brian Herbert und Kevin J. Anderson nicht möglich war, die ursprüngliche Reihe zu überarbeiten. Wieso kann George Lucas das nicht?
Unser Protest wird George Lucas nicht daran hindern, auch weiterhin an seinen Filmen herumzubasteln, geben wir uns keinen Illusionen hin. Er hat das Prinzip nicht verstanden, dass gar nicht so sehr die Details wichtig sind als vielmehr das Gefühl. Die alte Trilogie war gut, so wie sie 1977 bis 1983 in die Kinos kam. Das, was wir heute im Regal stehen haben, ist nur mehr ein schwacher Abklatsch dessen, ein durchperfektioniertes Medienspektakel. Schade, denn uns Fans sind die Drehfehler und das verstaubte Flair eines 20 Jahre alten Films lieber. |
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"Per Anhalter durch die Galaxis" Sie, Douglas Adams, der Leser Das Leben, das Universum und der ganze Rest − wen interessierts? Wichtig ist nur, dass es Lesestoff gibt. Ohne Lesestoff keine vernünftigen Filme. Ohne vernünftige Filme keine "Incoming Message". Das wäre ziemlich schlecht, oder? Wenn er also fehlt, der Lesestoff, nutzt es alles nichts. Nehmen wir nun an, er würde tatsächlich fehlen. Was müsste folglich geschehen? − Korrekt! Sie müssten für guten Stoff sorgen. Ja, richtig, Sie! Deshalb folgt: eine Was-wäre-wenn-Geschichte. Über Sie. Werte Abonnentin, werter Abonnent, stellen Sie sich vor, Sie gewinnen im Lotto und kaufen sich ein Häuschen mit schöner Lage. Kaum haben Sie sich an den neuen Lebensstil gewöhnt, steht eine Abrissfirma vor der Tür und will sofort loslegen. Sie kratzen sich am Kopf und überlegen, ob das so an sich und generell legal sei. Gewiss ist es das, meint der Abrissfirmabeauftragte, es habe einen Aushang gegeben im Keller des Ordnungsamts. Der entsprechende Korridor sei leicht zu finden gewesen. Es wäre jener, der in der Zeit total unbeleuchtet war.
Kurzerhand machen Sie das, was Sie nicht im Fernsehen gesehen haben können, weil Sie als belesener Mensch nicht fernsehen, gleichwohl es schon oft im Fernsehen lief (würden Sie nicht der belesene Mensch sein, der Sie sind, sondern eher ein fernsehender, könnten Sie behaupten, es im Fernsehen gesehen zu haben): Sie legen sich streikend vor das Abrissfahrzeug und protestieren. Da die Abrissfirmaleute ans Paragraphenrecht gebunden sind, schlagen sie nach und stellen fest, dass man keine Gewalt anwenden darf, um Sie dort wegzubewegen (Gewalt: Schreien, Greifen, Zerren, Stoßen, Erpressen und so weiter). Die Abreißer können das Abrissfahrzeug also nicht zweckmäßig einsetzen und entscheiden, Mittagspause zu machen, bis Sie fertig sind mit Streiken. Aber Sie haben nicht vor, wieder aufzustehen, konsequent wie Sie sind. Jedoch wacht in diesem Moment am anderen Ende der Welt ein zwölfjähriges Mädchen in ihrem Kinderzimmer auf − mit einem universellen Gedankengut im Schädel: Mit dem Öffnen der verschlafenen Augen wird ihr der Sinn und Zweck des Lebens klar und sie greift zum Telefon, um die Presse zu informieren.
Sekunden vorher stellt sich heraus, dass Ihr bester Freund gar kein Mensch ist, sondern ein Außerirdischer, der von einem nichtirdischen Verlag − welcher seinen Sitz im Zentrum unserer Galaxie hat − arbeitet: Er musste einen kurzen Reiseführerbericht über die Erde verfassen, der dann in die nächste Auflage des Bestsellers "Per Anhalter durch die Galaxis" kommen sollte. Leider wurde Ihr bester außerirdischer Freund von seinem außerirdischen Verleger vergessen und so sitzt er seit Jahrzehnten hier fest. Obwohl er seinen Reiseführerbericht längst fertig hat! Aber das wissen Sie alles noch gar nicht. Sie streiken da so rum und merken nichts. Aber Ihr bester außerirdischer Freund hat natürlich rechtzeitig gecheckt, was Sache ist (nämlich, dass die Erde aus dem Weg geräumt werden wird) und streckte den Daumen aus (erfahrener Anhalter, der er ist) und wurde von einem vorbeifliegenden UFO mitgenommen (übrigens war es das Abriss-UFO); und weil er Sie so gern hat, lässt er Sie gleich mit an Bord beamen. Oder so was Ähnliches. Und da sitzen Sie nun mit ihm im großen, exotischen UFO-Frachtraum. Kein Haus. Keine Erde. Nur Ihr bester außerirdischer Freund, der sich ärgert: Er kriegt bestimmt kein Honorar für seinen Bericht, denn die Erde gibts ja jetzt nicht mehr. Wozu also ein Reiseführerbericht in der nächsten Auflage des Reiseführers? Auf den Schrecken müssen Sie was essen. Außerdem haben Sie den ganzen Tag noch nichts Vernünftiges getrunken. Also beschließt Ihr bester außerirdischer Freund, das Restaurant am Ende des Universums aufzusuchen. Das hat ausgezeichnete Küche und guten Wein. Jahre später − nachdem Sie die grundsätzliche Funktionsweise des Universums via Erfahrung begriffen haben − erfinden Sie eine Zeitmaschine, fliegen zurück in die Vergangenheit und verhindern die Zerstörung der Erde. Leider ist es unvermeidlich, dass Sie Ihren vergangenen Lottogewinn aufgeben (Lottoschein > Gewinn > Haus > luxuriöses Leben > Abrissbirne). Denn wie sich nach intensiven mathematischen Temporal-Berechnungen herausstellt, ist im sinnfreien (dem Prinzip der Chaostheorie folgenden) universellen Zeitfluss (den Sie ja nun verändern müssen) das ausschlaggebende Element der Erdzerstörung das Kaufen des schuldigen Lottoscheins. Seufzend verzichten Sie also. Allerdings: Sie wurmt nicht nur, dass Sie den Lottoschein nicht kaufen dürfen, sondern auch die Erkenntnis, dass das Auslassen desselbigen verhindert, dass jenes zwölfjährige Mädchen auf der anderen Seite des Globus mit der Antwort auf die Sinnfrage des Lebens aufwacht − nun verschläft sie schlichtweg.
Die Radiosendung wird in England ein riesiger Erfolg (weil Sie den Nerv des britischen Humors so gut getroffen haben), sodass Sie eine ganze Romanreihe rausbringen unter dem Starttitel "Per Anhalter durch die Galaxis". Sogar verfilmt fürs Fernsehen wird Ihr Werk. Und in die Comicläden gebracht. Mehrmals. Die größte Aufmerksamkeit erlangt die Kino-Interpretation Ihrer Buchreihe im Jahre 2004 − nach Ihrem vorgetäuschten Tod. Alle Welt glaubt, Sie seien gestorben. Das steigert das Interesse der Leute. Tatsächlich arbeiten Sie aber für die nächste Auflage des Anhalter-Reiseführers und besuchen deswegen einige abgelegene, aber viel versprechende Planetoiden. In der Zwischenzeit kümmert sich Ihr Sekretär (ein fröhliches Wesen namens Marvin) um die Rechteverwaltung aller kommenden Verfilmungen. Momentan ist es seine Aufgabe, die virtuelle Weltleserschaft über den Gang der Dinge in Sachen Verfilmung auf dem Laufenden zu halten. Damit hat er unter anderem das TrekZone Network beauftragt. Was wir daraus gemacht haben, erfahren Sie auf der unten angegebenen Website. Übrig bleibende Fragen werden nicht beantwortet. Schon gar nicht in der "Incoming Message". Related Links
TZN SF-Zone: Unser Anhalter-Special
"Don't Panic": Der Trailer zum Film
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Kino-Guide November 2004 "Alien vs. Predator" (USA 2004)
Nachdem durch Satellitenaufnahmen im Eis der Antarktis ein uralter Tempel entdeckt wurde, macht sich ein Expeditionsteam unter der Führung des reichen Konzernchefs Charles Weyland auf den Weg, die Anlage zu erforschen. Doch in dem Tempel wartet eine böse Überraschung: Entstellte Skelette mit aufgeplatzten Brustkörben sind nur der Anfang des Grauens. Bald tauchen die ersten Aliens auf und dezimieren den Trupp. Und als wäre das nicht schon genug, kehren die Predators in den Tempel zurück, den sie einst gebaut haben, um darin Aliens zu jagen. Die beiden tödlichen Spezies bekämpfen sich gegenseitig und die Menschheit ist mittendrin im Konflikt. Erwartung Gut. Regisseur Paul W.S. Anderson inszenierte das Aufeinandertreffen der Monster in ähnlichem Style wie seinen "Resident Evil"-Film. Fans der herausragenden "Alien"-Reihe könnten daher schnell enttäuscht sein von diesem Popcorn-Schnellschuss, der immerhin für "Predator"-Fans einiges an Hintergrundinformationen liefert. Trotz teilweise gleichen Produzenten, einem Wiedersehen mit Lance "Bishop" Henriksen und der ganzen Palette der Aliens (vom Facehugger bis zur Alien-Queen) kommt das "Alien"-Gefühl nicht so recht auf. Als Crossover oder auch eigenständiger Film funktioniert "AvP" mit seinen rasanten Action-Szenen und den beeindruckenden Effekten allemal, einen echten "Alien V" ersetzt er aber nicht. "Exorzist: Der Anfang" (USA 2004)
Der Schrecken des Zweiten Weltkrieges hat Priester Merrin in eine tiefe Glaubenskrise gestürzt. Während er in Ägypten weilt, wird er zu einer Expedition nach Kenia eingeladen, wo eine alte byzantinische Kirche gefunden wurde, die zu einer Zeit entstanden ist, als das Christentum noch gar nicht bis nach Afrika vorgedrungen war. Gemeinsam mit dem jungen Pfarrer Francis kommt Merrin einem uralten Dämon auf die Spur, der hier wieder zu neuem Leben erwacht. Bald geschehen fürchterliche Dinge und der Dämon nimmt Besitz von einem Menschen. Die beiden Priester werden mit dem ultimativen Bösen konfrontiert. Erwartung Gut. Das Prequel zu "Der Exorzist" hat eine lange Vorgeschichte hinter sich, in deren Verlauf fast der gesamte Film neu gedreht wurde und es zur Verpflichtung eines neuen Regisseurs sowie neuer Schauspieler kam. Action-Spezialist Renny Harlin ("Stirb langsam 2") hat in kürzester Zeit doch noch einen ordentlichen Film hingekriegt. Insgesamt passt dem Okkult-Thriller das moderne Gewand, denn ein zeitgemäßes Update war wohl unumgänglich. Harlin versteht sein Handwerk ausgezeichnet, allerdings wirkt der Streifen teils überladen und konfus mit seinen unzähligen Versuchen, dem Zuschauer einen Schrecken zu versetzen. "Der Anfang" funktioniert somit ähnlich wie "Alien vs. Predator" als eigenständiger Film, sackt mit seinem MTV-Style aber im Vergleich zu dem Kult-Original ab. Düster, brutal und mit einigen superben Schocks, wohl aber nicht so massentauglich wie "AvP", ist der Film für Fans des Genres bestimmt einen Blick wert. "Sky Captain and the World of Tomorrow" (USA 2004)
Eine alternative Erde in den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts: Die führenden Wissenschaftler der Welt verschwinden und bald greifen riesige fliegende Roboter New York an. Die Reporterin Polly Perkins und ihr ehemaliger Freund, der Pilot Joe Sullivan, kommen dem bösen Dr. Totenkopf auf die Spur, der eine neue Welt erschaffen und dabei die alte zerstören will. Erwartung Sehr gut. Die Reaktionen auf diesen Film waren sehr gespalten und das Einspielergebnis letztlich schwach. "Captain Sky" wagt einige sehr interessante Experimente auf der visuellen Ebene und sieht sich selbst als Hommage an die Helden-Serials des jungen amerikanischen Fernsehens. Der Film verzichtet komplett auf echte Kulissen und die Figuren agieren nur vor computerproduzierten Hintergrundbildern. Diese sind, ebenso wie die Handlung, das Design und die Dialoge, an die Welten der Serials und der alten Science-Fiction-Filme wie "Metropolis" angelehnt. Unzählige Anspielungen auf ältere Filme erfreuen dazu den Filmkenner, andere erfreuen sich vielleicht eher an Angelina Jolies Nebenrolle. Bösewicht Dr. Totenkopf wird in einem kurzen Cameo von Laurence Olivier dargestellt, jenem großartigen Shakespeare-Darsteller, der 1989 starb und hier durch Computereffekte und Archivaufnahmen wieder zum Leben erweckt wird. Dank des einzigartigen Stils für Science-Fiction-Fans interessant, die Story bleibt trotzdem seichte Comic-Unterhaltung. Vom Oktober auf den November verschoben wurde der Starttermin von "Die Vergessenen". Der Mystery-Thriller, den wir Ihnen in der letzten "Incoming Message" vorgestellt haben, läuft nun ab dem 11. November in den Kinos. |
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Best of DVD Die Top-3-Liste der SF-Zone "Shrek 2 − Der tollkühne Held kehrt zurück"
Animations-Hits wie "Ice Age" und "Findet Nemo" haben auch zahllose Erwachsene ins Kino gelockt und gehören heute zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. Der Fantasy-Klamauk "Shrek" erlebte mit "Shrek 2" dieses Jahr eine unglaublich erfolgreiche und beliebte Fortsetzung, deren DVD-Veröffentlichung sich ihren Platz in den DVD-Top-3 redlich verdient hat. Die Abenteuer des grünen Ogers und seiner zukünftigen Braut Fiona, die bei Tage eine Prinzessin und bei Nacht eine Ogerin ist, kommen in zwei DVD-Versionen daher. Dabei bietet sogar die Single-Disc-Version ordentlich Bonusmaterial. "Farscape − Staffel 1" Koch Media veröffentlicht die erste Staffel der beliebten Science-Fiction-Serie (1999 bis 2003) als DVD-Box. Die Serie von Schöpfer Rockne S. O'Bannon ("SeaQuest", "Alien Nation") beginnt mit dem Astronauten John Crichton (Ben Browder), der durch ein Wurmloch in eine entfernte Galaxie geschleudert wird. Dort gerät er an das organische Raumschiff Moya und seine bunt zusammengewürfelte Crew aus Aliens, und gemeinsam beginnt ein Kampf gegen die bösartigen Peacekeeper und eine fantastische Reise durch fremde Welten. "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" Neben "Herr der Ringe" ist "Harry Potter" eine der größten Erfolgsgeschichten aus Hollywood der letzten Jahre. "Der Gefangene von Askaban", der dritte Film, der auf der erfolgreichen Buchreihe von J.K. Rowling basiert, spielte weltweit 760 Millionen Dollar ein. Nun erscheint der Streifen des Mexikaners Alfonso Cuarón als ansprechende Doppel-DVD. Zauberlehrling Harry Potter (Daniel Radcliffe) wird von Sirius Black (Gary Oldman) bedroht und erfährt zudem mehr über seine eigene geheimnisvolle Vergangenheit.
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Das Sechs-Personen-Floß der NASA Neue Wege der Fortbewegung auf dem Mars Als Joe Melko vor vier Jahren die Entwicklung der sechsrädrigen Rover begann, hätte er nie geglaubt, einen von ihnen einmal wie ein Sechs-Personen-Floß steuern zu müssen. Mehrere Monate nach der Landung der Roboter auf dem Mars ist dies jedoch nun genau das, was er und ein Team von Ingenieuren tun. Denn nachdem nun das rechte Vorderrad des Rovers Spirit Anzeichen von Verschleiß zeigt, haben Melko und sein Team einen Ersatzrover im Jet Propulsion Laboratory der NASA getestet, um zu sehen, wie viel er mit fünf Rädern noch vollbringen kann.
Keine Frage, dass der Rover auf dem Mars jetzt schon das Sechsfache dessen zurückgelegt hat, wofür er
ursprünglich entworfen wurde. Aber die Wissenschaftler haben noch zahlreiche Stellen von zutage tretendem
Muttergestein, die sie untersuchen wollen. Und dieses Team will den Rover so lange in Bewegung halten wie nur
irgend möglich. Um die Leistung des Rovers auf fünf Rädern zu testen, schalten sie das sechste Rad ab. Anstelle
aber einfach nur mitzurollen, muss dieses sechste, nun blockierte Rad regelrecht mitgeschleppt werden, wodurch
das gesamte Gefährt nach rechts ausschert.
Die Situation auf dem Mars ist ähnlich. Die Ingenieure veranlassen den Rover, seine Räder nach links zu drehen, um ihn vom Abdriften nach rechts abzuhalten. Sie gaukeln ihm vor, seine Räder seien geradeaus eingestellt, obwohl sie es nicht sind, um das Autonavigationssystem des Rovers daran zu hindern, die Räder von sich aus wieder geradeaus zu stellen. Denn wenn es dies tun würde, würde der Rover erneut nach rechts abdriften. Dann setzen sich Ingenieure mit Software-Experten zusammen und entwerfen neue Befehle, um den Rover dazu zu bringen, all dies von sich aus zu tun. Dies muss sein, da die Erdlinge dieser Mission nur einmal am Tag neue Anweisungen zum Mars schicken können. Das klingt kompliziert. Ist es auch. Und es wird noch komplizierter, wenn der Rover sich an einem Hang befindet. Oder wenn das blockierte Rad auf einen Fels trifft. Denn das Rad wurde gerade für die Haftung auf Fels optimiert. Dies ist großartig, um Hänge zu erklettern, aber wenn das Rad blockiert statt zu rollen, dann bleibt der Rover an jedem Felsen hängen. Im "außerweltlichen" JPL-In-Situ-Laboratorium, wo es ziemlich ähnlich aussieht wie auf dem Mars, testen Melko und sein Team dies, indem sie sich flach auf den Boden legen und dem Testrover einzelne Felsen in den Weg legen, um zu sehen, ob das Rad darüber hinweg gezogen werden kann. Außerdem testen sie Befehlsfolgen, mit denen der Rover zum Befreien des Rades angemessen reagieren soll. Selbst ein kerngesunder Rover mit sechs funktionierenden Rädern bleibt auf einer sandbedeckten Steigung von 20 Grad stecken. Um den Widerstand zu minimieren, fahren die Ingenieure den Rover rückwärts, ziehen dadurch das blockierte Rad nach, anstelle es bei Vorwärtsfahrt durch den Boden graben zu lassen. Selbst so zieht das blockierte Rad eine allmählich tiefer werdende Furche und verlangsamt den Rover auf Schneckentempo. An diesem Punkt schalten sie das rechte Vorderrad kurz wieder ein, um den Rover aus der Furche zu bekommen. Ständig am Ruder bleiben Melko ist ein zurückhaltender, freundlicher, hoch konzentrierter Mann mit breiten Schultern, sandfarbenem Haar
und Geheimratsecken. Er ist einer von der geduldigen Sorte. Geduld ist eine wichtige Tugend für jemanden, der
Wochen mit Hunderten von Tests mit einem hinkenden Vehikel verbracht hat, um auszuknobeln, wie sich ein
ähnliches Vehikel 240 Millionen Meilen entfernt wohl verhalten wird. Und der während dieser Tests noch etliche
Anrufe von den Missionsplanern erhält, die ihn fragen, was sie als Nächstes tun sollen.
Die Maschinenbauingenieure Rich Petras und Lee Magnone helfen mit einem Theodoliten aus, einem hochempfindlichen Präzisionsortungsgerät. Die Navigationsexperten Mark Maimone und Jeff Biesadecki übersetzen das Fünf-Rad-Fahrverhalten in mathematische Logik, die die Bordcomputer des Rovers verstehen können. In der Zwischenzeit stellt Melko sicher, dass das Team genügend Tests aller relevanten numerischen Variationen von Entfernung, Steilheit, Fahrtrichtung und Oberflächenbeschaffenheit durchführt, um zuverlässige Kennziffern zu ermitteln, wie sich der Rover auf dem Mars verhalten wird. Eine Änderung auch nur eines dieser Parameter bedeutet, dass die Roverfahrer das Maß des Gegensteuerns ändern müssen, mit dem sie die Tendenz des Rovers zum seitlichen Abdriften kompensieren. Wenn sie nur mit fünf Rädern fahren, dann ist die Rückwärtsfahrt einen Hang hinunter die einfachste Aufgabe. Hangaufwärts fahren gestaltet sich ausgesprochen zäh. Fahren auf flachem, glattem Fels ist einfacher als Fahren auf Sand. Quertraversieren an einem Hang stellt eine besondere Herausforderung dar, da das Fahrzeug dazu tendiert, leicht seitlich hangabwärts zu rutschen, während es sich in einer relativ geraden Linie bewegt. Jede einzelne dieser Bedingungen erfordert einen eigenen Befehlssatz. Die Befehle sind im Wesentlichen "If then"-Anweisungen in Computerlogik − wenn dies deine Position ist, dann tue dies; wenn dies nicht deine Position ist, dann tue etwas anderes. Mars-Mechanik aus Millionen von Meilen Entfernung
Im Juli versuchten die Ingenieure zunächst, das Problem durch Erhitzen des Schmiermittels im Getriebe zu lösen, wodurch es sich auf alle Zahnräder verteilen und sie neu schmieren sollte. Dies ergab aber nur eine kleine Verbesserung. Es ist nämlich so, dass es auf dem Markt nur eine Art von Schmiermittel gibt, das für diese Mission verwendet werden konnte. Dieses Schmiermittel kann sowohl auf über 100 Grad Celsius erhitzt werden, wie es nötig war, um vor der Mars-Landung sämtliche Verunreinigungen zu entfernen, als auch die marsianische Kälte ertragen. Es ist nicht gerade unser typisches 10-W-40-Motoröl. Bei Temperaturen um −50 Grad Celsius wird dieses Schmiermittel, das unter dem Namen Bray Oil bekannt ist, allerdings sehr klebrig. So trugen die Ingenieure bewusst nur eine sehr dünne Schicht auf die Teile des Rades auf, gerade genug, um eine glatte Oberfläche zu erzielen, aber nicht so dick, dass es erstarren und den Antrieb behindern könnte. Das bedeutet aber wiederum, dass im Antrieb nur wenig Schmiermittel vorhanden ist. Es ist möglich, dass während Spirits Fahrt über die Mars-Oberfläche Gerölltrümmer durch die Dichtungen in den Antrieb geraten sind. Es ist möglich, dass die Zahnräder selbst Ablagerungen produzierten, als sie anfingen, mürbe zu werden. Es ist auch möglich, dass der Antrieb Schmiermittel verliert. Die Ingenieure können nicht sagen, was genau der Grund für das Problem mit dem Rad ist, ohne es zu öffnen und nachzusehen. Jedenfalls deuten alle Anzeichen darauf hin, dass der Antrieb nun schlicht und einfach verschlissen ist. "Als wir die Radantriebe entwickelten, wussten wir, dass sie nicht unbedingt enorm lange halten müssten", erklärt Melko. "Andere Kriterien, wie Funktion in großer Kälte, geringer Platzbedarf, geringes Gewicht, Fertigstellung in knapp bemessener Zeit, Verwendung bereits verfügbarer Antriebe, all dies musste gegeneinander abgewogen werden." Die anderen fünf Radantriebe zeigen keine Schwächen. "Es ist ähnlich wie mit Autos", fügt Melko hinzu. "Viele Autos halten 200.000 Kilometer. Andere fallen nach 100.000 Kilometern auseinander. Und einige halten sogar 300.000 Kilometer. Und dieses eine Rad an diesem einen Rover hat sich entschieden, sich als der Ausreißer zu erweisen. Die gute Nachricht ist, dass dieses Rad den Rover sechs Mal so weit gebracht hat wie garantiert worden war, und immer noch etwas Reserve übrig hat." Spirit auf der Langstrecke helfen
Die Ingenieure werden ihr Bestes tun, um den Rover so lange wie möglich in Gang zu halten. Dieses Bestreben hat ihre Karrieren während der letzten paar Jahre bestimmt und ist ihr spezieller Beitrag zu einer Mission, die die Geschichte der Erforschung des Mars verändert hat. Als der Rover Spirit Anfang Januar auf dem Mars landete und sich erstmals umsah, waren alle von Ehrfurcht ergriffen. "Es war großartig", sagt Melko. "Als wir landeten, sahen wir die Hügel im Hintergrund und trommelten alle zusammen. Als wir da saßen, kam Steve Squyres [der Chefwissenschaftler] herüber und sagte: 'Seht ihr diese Hügel da drüben? Das ist es, wo ich hin möchte.'" "Wir hatten schon ausgerechnet, dass die Hügel ungefähr drei Kilometer entfernt waren", erklärt Melko weiter. "Also sagten wir: 'Gut, lasst uns ein paar Daten sammeln und dann lassen wir es auf einen Versuch ankommen.' Wir freuen uns, dass wir ihn dorthin gebracht haben und denken, dass immer noch ein guter Rest von Leben in diesem Rad übrig ist. Und selbst wenn es endgültig ausfällt, können wir immer noch Wissenschaft betreiben, nur halt nicht mehr an steilen Hängen." Related Links TZN Raumfahrer.net: Mars Exploration Rover TZN Raumfahrer.net: Mars aktuell |
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Impressum Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick Ausgabe 79 erscheint am 1. Dezember 2004. TrekZone Network & "Daily Trek" Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im
deutschsprachigen Raum. Copyrights Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Artikelübernahme Links Die Redaktion des TrekZone Networks ist für Aussagen und Inhalte gelinkter Seiten, die durch einen externen Link erreicht werden, nicht verantwortlich. Diese Inhalte sind keine Inhalte des TZN-Angebots. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen Seiten waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund ist das TZN nicht verantwortlich beziehungsweise haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen. Persönliche Daten Gemäß § 28, Absatz 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes wird die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken oder zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt. Ebenso garantiert das TrekZone Network, dass die für das Newsletter-Abonnement notwendigen E-Mail-Adressen im Sinne des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben werden. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Michael Müller, Alte Rudolfingerstrasse 10, CH-8460 Marthalen. © 1998−2004 by TrekZone Network. Auflage: 7328 Exemplare. Made in Europe. |
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