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Inhalt Die ganze Ausgabe auf einen Blick Länger leben mit "Stargate SG-1" So machen es die Aliens. "Star Wars": Verhilft "die Macht" zur Unsterblichkeit? Eine kleine Philosophie. Good bye, James Doohan. Jede Menge Geburtstage und endlich die zweite Staffel von "Enterprise" auf DVD. Kritiken zu den letzten elf Serien-Episoden. Erfolgsversprechende "Sin City" und ein geheimnisvoller "Verbotener Schlüssel". "The Machinist", "Ring 2" und "Crusade − Die komplette Serie" fürs Pantoffelkino. "Mimic 3: Sentinel" und weitere Low-Budget-Produktionen. Die Zukunft der russischen Raumfahrt − und der europäischen? Redaktion, Abonnement und Copyrights. |
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Länger leben mit "Stargate SG-1" So machen es die Aliens Im "Stargate"-Universum haben die Mitglieder der Einheit SG-1 zahlreiche Planeten besucht, auf denen Menschen leben, deren Vorfahren einst von der Erde verschleppt wurden. Jack O'Neills Team traf aber auch auf einige außerirdische Rassen, die viele verschiedene Möglichkeiten gefunden haben, das eigene Leben zu verlängern. Teilweise können diese Techniken auch von Menschen genutzt werden, allerdings geschieht dies nicht ohne Nebenwirkungen − und manchmal sogar gegen den ausdrücklichen Wunsch der Person. Die Antiker
Fangen wir mit der ältesten bekannten Rasse, den Antikern, an. Sie lebten bereits vor über 10.000 Jahren und waren damals den Menschen sehr ähnlich. Sie befanden sich auf einem technologisch sehr hohen Niveau; so bauten sie das heute noch genutzte Stargate-System, welches das Reisen zwischen den Planeten dieser und anderer Galaxien ermöglicht. Leider half ihnen keine noch so hoch entwickelte Technik, als sie auf dem Höhepunkt ihrer Zivilisation von einer Plage heimgesucht wurden. Möglicherweise haben sie deshalb die Erde verlassen und in der Pegasus-Galaxie die Stadt Atlantis errichtet. Aber auch dort waren sie nicht sicher, denn ein schrecklicher Feind, die Wraith, sorgte durch seine zahlenmäßige Überlegenheit für gewaltige Verluste unter den Antikern.
Die Asgard
Diese kleinen grauen Männchen gehören zu den wichtigsten Verbündeten der Menschheit. Sie sind ihren Feinden technologisch hoch überlegen und besitzen Schiffe, mit denen sie innerhalb von kürzester Zeit von einer Galaxie in die andere reisen können. Ihre Gentechnologie ist weit fortgeschritten; sie nutzen diese zum Erstellen exakter Kopien des eigenen Körpers. Wenn der Körper eines Asgard stirbt, wird sein ganzes Bewusstsein in den neuen Körper transferiert. Dadurch ist ein ewiges Leben theoretisch möglich, aber nicht immer bleibt die Zeit für einen solchen Transfer, zum Beispiel bei Unfällen. Die Goa'uld
Diese schlangenförmige Rasse lebt parasitär, kann also nicht ohne einen Wirtskörper überleben. Der Parasit wächst in der Bauchhöhle eines Jaffa, den menschenähnlichen Sklaven der Goa'uld, heran, bis er ausgewachsen ist. Dann dringt er mithilfe seiner scharfen Zähne in den Körper eines Menschen ein und übernimmt die absolute Kontrolle über ihn. Der positive Nebeneffekt ist, dass durch die Heilkräfte des Symbionten die Lebenserwartung des Wirtskörpers extrem verlängert wird. Der Wirt kann dadurch bis zu 400 Jahre alt werden, dann muss der Goa'uld den Körper verlassen und sich einen neuen Wirt suchen.
Zur langen Lebenserwartung der Goa'uld trägt auch der Sarkophag bei, ein Gerät, das sowohl der Heilung als auch zu Ruhezwecken dient. Die Heilkräfte des Geräts sind derart wirkungsvoll, dass sie sogar Tote wieder zum Leben erwecken können. Auf gesunde Personen wirkt der Sarkophag wie eine Droge, die aggressives Verhalten verursacht. Man vermutet, dies sei der Ursprung des gewalttätigen und kriegerischen Verhaltens der Goa'uld. Deshalb wird der Sarkophag von den Tok'ra, einer Gruppe friedlicher Goa'uld, die eine gleichberechtigte Symbiose mit dem Wirt eingehen, nicht genutzt. Der Mensch in der Welt von Stargate hat demnach viele Möglichkeiten, das eigene Leben teils fast unendlich lange zu verlängern. Allerdings zu einem hohen Preis. Als Aufgestiegener darf man zwar alles sehen, aber sich nicht einmischen. Als Klon lebt man ewig, muss aber komplett auf Sex verzichten. Und als Wirt eines Goa'uld ist man nur passiver Beobachter im eigenen Körper, und das für 400 Jahre. Dann lieber früher sterben, aber mit Spaß am Leben. |
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Geistvolle Unterhaltung "Star Wars": Verhilft "die Macht" zur Unsterblichkeit? Geist, der: Existenzform verstorbener Jedi-Ritter. Laut Obi-Wan Kenobi wird ein Jedi dadurch noch mächtiger. Beweisen konnte er diese doch recht überhebliche Behauptung jedoch nicht. Geister sind meistens eher lästig, weil sie ihre früheren Schützlinge (oder auch Nachkommen, was noch viel schlimmer ist, weil die dann glauben, sie seien schizophren) ständig mit blöden Ratschlägen nerven. Und die sind für gewöhnlich recht dürftig und zu nichts zu gebrauchen. Berühmteste Geister: Obi-Wan Kenobi (sprach in den unmöglichsten Momenten mit möglichst verschwörerischer Stimme zu Luke Skywalker), Yoda (hielt sich sehr zurück und ließ sich nur auf Festen blicken) und Anakin Skywalker (belagerte Leia Organa mit der Bitte um Vergebung, die sie ihm, soweit bekannt ist, nie erfüllte).
Manchmal ist es schon erstaunlich, durch welch praktische Probleme ganze Ideologien entstehen können, denn was wäre der Kult um die Macht und die Jedi-Ritter ohne die Geister? Sie sind ein ganz zentraler Bestandteil der Philosophie und haben Fans auf der ganzen Welt auf Jahre zum Spekulieren gebracht. Warum verschwanden Obi-Wan und Yoda bei ihrem Tod einfach? Warum tat Qui-Gon Jinn das nicht? Und verbrannte Luke Skywalker in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" nun eigentlich seinen Vater oder nur dessen leere Rüstung? Fragen, auf die uns George Lucas Antworten versprach, die er nicht liefern konnte, und vielleicht ist das sogar ganz gut so, denn möglicherweise würden sie das Mysterium an sich nur zerstören. Irgendwann, wenn "Die Rache der Sith" auf DVD und mit allen geschnittenen Szenen veröffentlicht wird, werden wir vielleicht sogar erfahren, wie Qui-Gon es geschafft hat, als erster verstorbener Jedi Kontakt zu den Lebenden aufzunehmen, etwas, was in der Kinofassung leider nur angedeutet wurde (und das ist nur einer von vielen Gründen, den Film zu hassen). Im Augenblick aber hänge zumindest ich noch der Theorie an, dass es etwas mit der von ihm viel zitierten "lebendigen Macht" zu tun hat.
Andererseits habe ich nie verstanden, weshalb Anakin Skywalker später in den Romanen so viel Mühe daran setzt, Vergebung von Leia zu erhalten. Vermutlich wurde die ursprüngliche Idee, die Geister als individualitätsfreien Teil der Macht zu sehen, die zwar nach wie vor darum besorgt sind, das Universum in seinen Fugen zu halten, aber keinerlei persönliche Interessen mehr haben, vergessen. Es ist sehr einfach und verlockend, sie zum Antrieb für die aberwitzigsten Missionen unserer Helden zu machen. Geister in "Star Wars" − das ist vielleicht komplexer, als wir alle denken. Genau werden wir das erst wissen, wenn wir Qui-Gon Jinns Geschichte kennen. Bis dahin aber bleibt mein Fazit, dass die offiziellen Romane viel zerstört haben, weil sie die Geister mit traditionellen Poltergeistern gleichgesetzt haben, die sie nicht sind. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sie nicht nur Teil der Macht sind, sondern sie selbst erzeugen. In diesem Sinne: Fröhliches Gruseln! |
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Visionen des Transhumanismus Eine kleine Philosophie Der texanische Ölmillionär Miller Quartes verkündete: "Ich möchte ewig leben!" Deshalb gründete er die Biotechnologiefirma GERON. Dort forschen heute bedeutende Genetiker an der Problemstellung des menschlichen Alterns. "Alterungsgene" sind bereits entdeckt worden, Experimente laufen wie am Fließband. Ein, wie es heißt, wichtiger Erfolg ist die Verlängerung der durchschnittlichen Lebensdauer bei Fruchtfliegen; von einem Tag auf zwei Tage. Was es nicht alles gibt!
Und was es nicht alles geben könnte. Mögliche Welten erdenken wir uns; die moderne Phantastik ist ein guter Spiegel unserer Absichten:
Der Tod
Das Wesen Leben
Was also, wenn der Vitalitätsspender Tod fehlt? Natürlich steht diesem Gedanken die Tatsache gegenüber, dass das Leben fast immer seinen Weg fand und es besonders einfallsreich agiert, wenn es nie da gewesene knifflige Situationen meistern muss. Als sich die ersten Landmassen als Lebensraum anboten und den Salzwasserspielplatz verkleinerten, modellierte sich das Leben physisch um und begann zu krabbeln, zu schlängeln und zu fliegen. Was für ein Geniestreich! Womöglich wartet hinter der nächsten Evolutionstür eine noch genialere Überraschung, die dieses Problem löst. Vielleicht passt sich ja die Sichtweise der ewigen Menschen dem ewigen Zustand an.
Der Sinn
Zurück zum Thema. Ewiges Leben. Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Gehört zur Definition des Lebens − betrachtet aus der Warte der Biologie − nicht die Eigenschaft Tod? Ist es nicht charakteristisch für Organismen, den bekannten Vertretern des Lebens, dass sie eine begrenzte Zeitspanne haben, um all die anderen Definitionserwartungen zu erfüllen? Vitalität, Stoffwechsel, Fortpflanzung... Fortpflanzung!
Zweite Option: Die Geburtenrate passt sich der Sterberate an. Günstigste Sache. Dritte Aussicht: Babys werden out. Absolut, meine ich. Das wäre durchaus denkbar. Denn, wo wir gerade so schön am Spinnen sind: Ganz abstrakt gesehen bedeuten Kinder für uns eine Verewigung. Wir geben unser Wissen, unsere Erfahrungen an sie weiter und verhindern dadurch den Verlust dieser Informationen; sie können eine Sinngebung für unser Leben sein. Mit der Verewigung unserer selbst ist das nicht mehr nötig. (Jetzt möge man sich doch bitte die Frage verkneifen, ob in diesem Sinne nicht auch das Konzept Homepage das Konzept Kind ersetzen könne.) Aber wie schon angesprochen hätte sich die Menschheit an diesem Punkt längst weiterentwickelt, die Einstellungen und Ansichten wären nicht mehr vergleichbar mit denen unserer heute. Schätzungsweise zeigen mir zukünftig die "Verewigten" nachträglich einen Vogel für diese Überlegungen. (Wenn es der "Incoming Message" denn gelingen sollte, ihr Archiv für die Zukunft beisammen zu halten, um den Fortbestand dieses Beitrags zu sichern.) Posthumanismus Um auf den Gedanken des Widerspruchs zurückzukommen: Sind wir dann noch Menschen? Als "posthumane Wesen" beschreibt Max More eine solche künftige Spezies. Der englische Philosoph ist Gründer und Leiter des Extropy Institute in Kalifornien und Urheber des Journals "Extropy" für transhumanistisches Denken. Er erklärt, um das Ziel des Posthumanismus zu erreichen, müssten wir alle natürlich und kulturell verwurzelte Beschränkungen unserer Möglichkeiten beseitigen. Es sei notwenig, "unsere Intelligenz über die Kapazitäten unseres biologischen Gehirns hinaus zu vergrößern, um uns die Entscheidung über unsere körperliche und psychische Identität zu ermöglichen, anstatt uns mit der Identität zufrieden zu geben, mit der wir geboren wurden". Schön gesagt. Jedenfalls, wenn man es viermal liest.
Anderes Beispiel: Zwei Comicschreiber (von einem dieser vielen bunten Superhelden in Strumpfhosen) kolorierten in den 30er-Jahren den realitätsnahen Einschlag einer Atombombe. Alles vor Hiroshima und Nagasaki. Was ist, wenn die Horrorvisionen wahr werden, die von in Jungbrunnen gefallenen Menschen berichten, für die ihr ewiges Sein eine Qual ist? Kein "ewig leben dürfen", sondern ein "für immer nicht sterben können".
Wenn es denn möglich wäre, zum posthumanen Wesen überzugehen, wie viel würde es den Ölmillionär kosten? Wer könnte es außer ihm bezahlen? Wollen wir es? Trial and Error
Wie schon einmal erwähnt, ginge jener geordneten Idealgesellschaft eine radikale Veränderung voraus. Wir müssten erst den richtigen Weg finden. Und wie ebenfalls angedeutet, waren viele unserer Wegsuchen Fehlschläge mit verheerenden Folgen. Weil: Wir haben erst versucht.
Es ist eine Eigenschaft vielerlei Lebens, aus Fehlern zu lernen. Wir nutzen oftmals diese Methode: Probieren, Fehlschlagen, erneute Versuche, Erfolg. Fehler sind also zwingende Erfordernisse. Auch in Richtung Ewigkeit.
Sind wir bereit, diese Fehler einzugehen? Können wir sie uns leisten? Warum machen wir uns diese Gedanken überhaupt? Hört es sich nicht alles zu sehr nach Science-Fiction und weit hergeholter Utopie an? Schreckt das nicht zurück? Würden wir überhaupt entsprechende Schritte unternehmen? Ich behaupte: Ja, würden wir. Guten Beobachtern der Menschheit wird längst aufgefallen sein, dass, wenn ein Gedanke durch unsere Hirne strömt, wir seine Umsetzung auch irgendwann versuchen werden. Will sagen: Es wird nicht bei Spinnereien bleiben. One small step
Künstliche Befruchtung sei unnatürlich, prangte einst (und noch heute) auf den Plakaten der Demonstranten, Abtreibung widerwärtig. Herzschrittmacher wären nicht gottgewollt, mahnte die Kirche damals. Heute erinnert sie, nur Gott dürfe ewig sein. Ein Ende, wie bei einer Kurzgeschichte: offen. Na ja, vorerst zumindest. Related Links Wikipedia: Stichwort Transhumanismus |
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Beam me up, Scotty! Good bye, James Doohan "Er ist nicht tot, solange wir an ihn denken", sagte McCoy zu Kirk, nachdem Spocks Leichnam den Tiefen des Alls übergeben worden war. Am 20. Juli 2005 verstarb James Doohan im Alter von 85 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung in seinem Haus in Redmont im US-Staat Washington. Der bekannte und beliebte Schauspieler litt bereits seit zwei Jahren an einer schweren Alzheimer-Erkrankung.
Anfang 1946 hatte er seinen ersten Auftritt in einer Radioshow. Kurz darauf erhielt er ein Stipendium für das "Neighborhood Playhouse", ein Schauspielhaus in New York City. Der große Durchbruch kam 1966 mit "Star Trek". Nach Trek wurde es allerdings ruhig um ihn, da er es schwer hatte, neue Rollen zu bekommen. Er hatte einige Gastauftritte in Fernsehserien, wie zum Beispiel "Bonanza", "The Twilight Zone", "Fantasy Island", "Knight Rider" und "The Outer Limits". James Doohan besuchte viele Conventions und war bei den Fans sehr beliebt. Am 31. August 2004 erhielt Doohan einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Die Milwaukee School of Engineering verlieh ihm sogar einen Ehrendoktorgrad, nämlich dafür, dass seine Rolle als Chefingenieur viele Studenten inspirierte, eine Karriere im Ingenieurswesen anzustreben. Seine Asche soll, wie bereits Jahre zuvor die von "Star Trek"-Erfinder Gene Roddenberry, ins All geschossen werden. Die Metallkapsel mit der Asche wird dann beim Wiedereintritt von Teilen der Rakete in der Erdatmosphäre verglühen. James Doohan hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.
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Die Ereignisse des Monats August 2005 Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick. |
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| 08.August | 09.August | 10.August | 11.August | 12.August | 13.August | 14.August | ||||||||
DVD
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| 15.August | 16.August | 17.August | 18.August | 19.August | 20.August | 21.August | ||||||||
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| 22.August | 23.August | 24.August | 25.August | 26.August | 27.August | 28.August | ||||||||
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| 29.August | 30.August | 31.August | ||||||||||||
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"Angel": Abschied für immer? Das Finale, Teil 2 Was haben die Fans nicht alles versucht, um ihre Lieblingsserie zu retten. Es wurde Blut gespendet, Demonstrationen vor den Gebäuden der Networks abgehalten, Geld gesammelt, Anzeigen in der "LA Times" ebenso wie im "Variety" veröffentlicht und zwei Trucks angemietet, die mit einer eigenen Tour durch Hollywood auf die Absetzung der Serie aufmerksam machten. Doch all dies sollte sich als vergeblich herausstellen. Am 19. Mai 2004 lief "Die letzte Schlacht" von "Angel" über die amerikanischen Bildschirme. In Deutschland müssen sich die Fans noch etwas gedulden, denn ProSieben strahlt, nach vorläufigen Planungen, die vierte Staffel erst Ende dieses Jahres aus. Die fünfte Staffel soll dann Mitte 2006 folgen. Im zweiten und letzten Teil unserer Review zur fünften Staffel erfahren Sie alles über die letzten elf Episoden der Serie. In diesen letzten Folgen sehen wir alte Bekannte, eine Wiedergeburt und das Sterben von drei Hauptcharakteren. Die Serie läuft noch einmal zur Höchstform auf. Doch ist diese "Höchstform" tatsächlich auch aufregend für den Zuschauer? Verpackung
Wie die erste Halbbox von "Angel" ist auch die zweite sehr schön und aufwändig gestaltet worden. Ein achtseitiges Booklet liegt bei und auch die drei DVDs haben das gewisse Etwas.
Es gibt nichts daran auszusetzen, deshalb benote ich die Box (auf einer Notenskala von 1 bis 5) mit einer 1. Features Was in der ersten Halbbox fehlte, wird nun ausführlich in der zweiten Box behandelt. Fazit Episodenkritiken In "Menschen wie wir" wird ein Mitarbeiter von Wolfram und Hart getötet. Angel kann dies mit seinem Gewissen nicht vereinbaren und möchte den Job bei der Anwaltskanzlei an den Nagel hängen. Zur selben Zeit jedoch wird Cordelia durch eine Vision aus ihrem Koma gerissen. Die Mächte der Ewigkeit haben ihr eine Vision gesendet, um Angel wieder auf den richtigen Pfad zu bringen. Auch eine Person namens Doyle sucht Spike auf, um diesen als "Jäger der Finsternis" einzusetzen. Doch ist Doyle wirklich sein richtiger Name? Fazit Die letzte Staffel ist bis auf ein paar schwache Folgen ein richtiges Meisterwerk. Dieses Jahr war das beste der gesamten Serie. Und ich bin mir sicher, hätte es eine sechste Staffel gegeben, wäre die Serie aus sich selbst herausgewachsen und hätte uns noch bessere Episoden geliefert als die Mutterserie "Buffy − Im Bann der Dämonen". Die letzte Box erhält eine volle Kaufempfehlung. Die Gesamtnote dieser Box beläuft sich auf eine 1. |
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Kino-Guide August 2005 "Sin City" (USA 2005)
Sin City ist eine heruntergekommene und in Korruption versinkende Stadt. Hier treffen drei Handlungsebenen aufeinander: Cop Hartigan muss die Stripperin Nancy beschützen, Cop Dwight hat einen prominenten Kollegen irrtümlicherweise erschossen und der monströse Marv sucht den Mörder einer Frau. Die Comics "Sin City", "The Big Fat Kill" and "That Yellow Bastard" verschmelzen zu einer zusammenhängenden Geschichte mit jeder Menge skurriler Figuren. Erwartung Sehr gut. Robert Rodriguez hat dem düsteren Comic-Streifen einen ganz eigenen Stil (sowohl im Look wie im Handlungsverlauf) verpasst, der ihn von all den anderen ähnlichen Filmen abhebt. Verpackt als Action-Thriller mit Film-Noir-Feeling und größtenteils in schwarz-weiß gehalten, bietet der Streifen neben rasanter Action auch viele skurrile Figuren und ein tolles Ensemble an Schauspielern. Dazu gehören unter anderem Bruce Willis, Benicio Del Toro, Michael Clarke Duncan, Michael Madsen, Jessica Alba, Elijah Wood, Brittany Murphy und Josh Hartnett. Frank Miller, Schöpfer der Graphic Novel "Sin City", schrieb das Drehbuch und führte neben Rodriguez auch Regie, Quentin Tarantino wird als "Gastregisseur" genannt und zeigt sich für eine spektakuläre Autoverfolgungsjagd verantwortlich. Der Streifen, der komplett vor digitalen Hintergründen gedreht wurde, bietet perfektes Comic-Feeling und lässt dem Zuschauer gar keine andere Wahl, als den Film auch als Zelluloid gewordener, lebendiger Comic zu betrachten. Der Realitätsanspruch mag so zwar noch mehr verloren gehen als bei anderen Comic-Verfilmungen, trotzdem macht das "Sin City" innerhalb des Comic-Film-Genres zu einer kostbaren Rarität, die man nicht verpassen sollte. "Der verbotene Schlüssel" (USA 2005)
Krankenschwester Caroline erhält von den wohlhabenden Devereaux den Auftrag, sich um den im Rollstuhl sitzenden Ehemann zu kümmern, der einen Schlaganfall hatte. Ihr neuer Job bringt Caroline in eine abgelegene Villa in den Sümpfen von Louisiana. Dort geht es jedoch nicht mehr mit rechten Dingen zu und her. Die Schwester entdeckt einen geheimen Raum mit okkulten Gegenständen und Knochen und kommt bald einem Voodoo-Kult auf die Spur. Bald geschehen übernatürliche Dinge, und Caroline muss um ihr Leben fürchten. Sind die Devereaux Opfer oder Täter in diesem unheimlichen Verwirrspiel? Erwartung Gut. Ohne großen Hype im Vorfeld dürfte "Der verbotene Schlüssel" (Originaltitel "The Skeleton Key") durchaus in die Kategorie "Klein, aber fein" fallen. Das Drehbuch stammt von Ehren Kruger, der bei "Scream 3" und "The Ring" sein Können bewies. Für Regisseur Ian Softley ("Hackers", "K-Pax") jedoch ist es der erste Ausflug ins Grusel-Genre. Nach einer Hand voll romantischer Komödien kehrt auch Kate Hudson in einer ernsten Rolle zurück auf die Leinwand. Kino-Kenner dürften sich aber eher auf die bewährten Leinwand-Veteranen Gena Rowland und John Hurt freuen, die das Ehepaar Devereaux spielen. "Der verbotene Schlüssel" bietet mehr Mystery als Horror und dürfte auch ganz gelungen sein, allerdings besteht die Gefahr, dass das Publikum des Genres ein wenig überdrüssig geworden ist und dem Film fernbleiben könnte. Behalten Sie den Streifen auf alle Fälle im Auge und warten Sie auf die ersten Reviews, denn "Der verbotene Schlüssel" könnte sich durchaus als kleiner Geheimtipp herausstellen. Previews zu zwei weiteren Genre-Highlights, die ebenfalls im August anlaufen, finden Sie wegen verschobener Starttermine in der letzten "Incoming Message"-Ausgabe. Der in den USA bis anhin wenig erfolgreiche Science-Fiction-Thriller "Die Insel" von Michael Bay mit Ewan McGregor und Scarlett Johansson läuft nun ab dem 4. August in den deutschen Kinos, die farbenfrohe Fantasy-Komödie "Charlie und die Schokoladenfabrik" von Tim Burton mit Johnny Depp, Freddie Highmore und Christopher Lee ab dem 11. August. |
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Best of DVD Die Top-3-Liste der SF-Zone "The Machinist"
Seit einem Jahr hat der Maschinist Trevor keine Minute mehr geschlafen. Unter seine Schlaflosigkeit leiden Körper und Geist. Der ausgemergelte Mann sieht plötzlich Dinge, die sonst niemand sehen kann. Und dann tauchen auch noch mysteriöse Botschaften in seiner Wohnung auf. Hat Trevor den Verstand verloren oder hat es jemand auf ihn abgesehen? Ein tragischer Arbeitsunfall wirft Trevors Leben endgültig aus der Bahn. Gemeinsam mit den einzigen Personen in seinem Leben, denen er vertrauen kann, einer Prostituierten und einer Kellnerin, macht sich Trevor auf die Suche nach der Wahrheit. "Ring 2" Während eines Auftrags zieht Rachel Keller mit ihrem Sohn Aidan in eine etwas abgelegene Kleinstadt und nimmt einen Job bei der lokalen Presse an. Doch die Vergangenheit holt Rachel ein: Sie stößt auf den Fall eines ermordeten Teenagers und zieht bald den furchtbaren Schluss, dass das tödliche Video mit dem Fluch des ermordeten Mädchens Samara wieder aufgetaucht ist. Sie macht das Videotape auffindbar und zerstört es. Doch damit beginnen die Probleme erst richtig. Aidan landet im Krankenhaus und natürlich will niemand in ihrem Umfeld ihr die schreckliche Geschichte von Samara glauben. "Crusade − Die komplette Serie"
Im Jahr 2267 steht die Erde vor ihrer Auslöschung. Die Drakh haben den Planeten mit einem tödlichen Virus verseucht, der die Bevölkerung in voraussichtlich fünf Jahren ausgerottet haben wird. Das Raumschiff Excalibur unter dem Kommando von Captain Matthew Gideon sucht im von unruhigen Zeiten geplagten Universum nach einem Gegenmittel. Die Excalibur ist die letzte Hoffnung für die Menschheit.
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Das neue Shuttle: Kliper Die Zukunft der russischen Raumfahrt − und der europäischen? Es hat sich einiges getan, seit die russische Raumfahrtbehörde im Februar 2004 ankündigte, einen bemannten Raumgleiter namens Kliper als Nachfolger für die altgediente Soyuz-Kapsel zu entwickeln. Mit der Ankündigung der europäischen Raumfahrtagentur ESA, sich an dem Projekt beteiligen zu wollen, sind dessen Realisierungschancen deutlich gestiegen. In Anbetracht der Tatsache, dass eine solche Kooperation Kliper wohl auch zu einem wichtigen Element in zukünftigen europäischen Raumfahrtplanungen machen würde, ist eine nähere Betrachtung des Vorhabens angebracht. Kliper soll zu Beginn des nächsten Jahrzehnts die Soyuz-Kapseln ablösen, die nun schon seit über 40 Jahren Kosmonauten und, seit Ende des Kalten Krieges, auch westliche Astronauten sowie hin und wieder auch einen "Touristen" in den Weltraum bringen. Auch wenn dieses Arbeitspferd der sowjetisch-russischen Raumfahrt seine Zuverlässigkeit und Sicherheit sowie seine Wirtschaftlichkeit seit dem ersten Start 1961 immer wieder unter Beweis gestellt hat, so hat es über die Jahre hinweg doch wiederholt Bestrebungen gegeben, Soyuz durch ein neues Raumfahrzeug zu ersetzen. Ein Raumschiff für das 21. Jahrhundert Im Jahr 2000 startete das Raumfahrtunternehmen RKK Energia auf Anfrage der russischen Raumfahrtbehörde einen neuen Anlauf. Energia hat bislang alle bemannten russischen Raumfahrzeuge entwickelt, einschließlich der Soyuz. Die Trägerrakete: Eine offene Frage Derzeit ist noch unklar, welche Trägerrakete Kliper nutzen wird. Eine Möglichkeit wäre die Onega, eine stark überarbeitete Version der Soyuz-Trägerrakete. Diese Rakete mit einer neuen, leistungsfähigeren Oberstufe hätte eine etwa doppelt so hohe Nutzlastkapazität wie der Soyuz-Träger. Kliper ist denn auch etwa doppelt so schwer wie die Soyuz-Kapsel.
Onega hätte den Vorteil, dass damit wohl auch die Soyuz-Startanlagen in Kourou, Französisch-Guiana, nutzbar wären, die dort zurzeit im Rahmen einer Kooperation zwischen der russischen Raumfahrtbehörde und der ESA entstehen. Sollte sich die ESA tatsächlich an der Entwicklung von Kliper beteiligen, wäre Onega wohl die nahe liegende Wahl. Derzeitige Lage und Ausblick Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die russische Regierung Gelder für die Entwicklung von Kliper im Raumfahrtbudget für die nächsten zehn Jahre (2006 bis 2015) eingeplant hat. Das Budget sieht insgesamt etwa 8,5 Milliarden Euro für diesen Zeitraum vor. Damit ist der rückläufige Trend in den russischen Raumfahrtausgaben, der seit Ende des Kalten Krieges vorherrschte, endgültig beendet. Wie groß der für Kliper vorgesehene Anteil an diesen Mitteln ist, wurde allerdings nicht bekannt. Die Kostenschätzungen für das Projekt schwanken gewaltig, die höchste liegt bei drei Milliarden Dollar. |
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Impressum Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick Ausgabe 88 erscheint am 1. September 2005. TrekZone Network & "Daily Trek" Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im deutschsprachigen
Raum. Copyrights Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Artikelübernahme Links Die Redaktion des TrekZone Networks ist für Aussagen und Inhalte gelinkter Seiten, die durch einen externen Link erreicht werden, nicht verantwortlich. Diese Inhalte sind keine Inhalte des TZN-Angebots. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen Seiten waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund ist das TZN nicht verantwortlich beziehungsweise haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen. Persönliche Daten Gemäß § 28, Absatz 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes wird die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken oder zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt. Ebenso garantiert das TrekZone Network, dass die für das Newsletter-Abonnement notwendigen E-Mail-Adressen im Sinne des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben werden. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Michael Müller, Alte Rudolfingerstrasse 10, CH-8460 Marthalen. © 1998−2005 by TrekZone Network. Auflage: 7332 Exemplare. Made in Europe. |
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