Picard: "Sind Sie für die Zeitsprünge, die ich erlebe, verantwortlich?" Q: "Ich beantworte diese Frage, wenn Sie versprechen, es niemandem zu verraten: Ja!" Picard: "Warum?" Q: "Tut mir Leid, das war keine Ja-oder-Nein-Frage. Damit sind Ihre restlichen Fragen verfallen."
("Star Trek: The Next Generation" 7.25: "Gestern, heute, morgen Teil 1": Zeitsprünge)
TrekZone Weekend #2500 ein Newsletter des TrekZone Networks
ISSN 1684-7377
18. April 2010
Intro
Wir schreiben die Ausgabe 2500
Liebe Leserinnen und Leser,
2500 - das ist ganz schön Holz! Während uns früher dank der täglichen Erscheinungsweise die Jubiläen fast jährlich ins Haus standen, mussten wir auf die 2500 ganze fünf Jahre warten.
Nun ist es also wieder einmal so weit und an mir liegt es diesmal, die feierlichen Worte zu finden, welche wahrscheinlich irgendein anderer Chefredakteur in unserer 5000. Ausgabe wiederum zitieren wird.
Allerdings fühle ich mich dieser Aufgabe nicht ganz gewachsen. Zwar bin ich nun schon sechs Jahre in der "Firma", aber mir fehlt eine entscheidende Zeitperiode: die Gründungszeit. Laut der "Daily Trek" 1000 vom 29. April 2002 spielte sich diese wie folgt ab:
"Das TrekZone Network hat zwei Wurzeln: Die erste ist der 'The Active Trekkies - Daily Newsletter', ein täglicher Newsletter,
den es seit dem 2. Juni 1999 gibt und der vom damals noch existenten Verein 'The Active Trekkies' herausgegeben wurde. Bei der ersten Ausgabe hatte der Newsletter 13 Leser und einen Redakteur. Im laufenden Betrieb wurden die Leserzahlen immer größer und Martin Emberger, später während langer Zeit eine der wichtigsten Instanzen beim
'Daily Trek', gesellte sich zum Newsletter.
Es folgte die Fusion mit einer Idee von Jens Renner (die erste täglich aktualisierte Trek-Website im deutschen Sprachraum) und der Start von TrekZone.de. Von nun an gehörten zum ganzen Projekt Jens' monatlicher Newsletter
'Incoming Message', die Website, und natürlich der 'Daily Trek'."
1999 - denke ich an das Internet aus diesem Jahr, komme selbst ich mir mit meinen jugendlichen 24 Jahren plötzlich alt vor. Zu dieser Zeit warb der damalige Internetriese AOL noch dafür, sich überhaupt einen Internetanschluss zuzulegen:
2500 Ausgaben später haben wir wöchentlich Videos in unserem Newsletter, Sie können im StudiVZ der "TrekZone Network"-Gruppe beitreten und wenn es auf unserer Website eine neue Nachricht gibt, erfahren Sie dies über Twitter.
Das Internet um uns herum hat sich verändert. "Star Trek" hat einen Weg eingeschlagen, den vor 10 Jahren wahrscheinlich niemand hat kommen sehen. Es ist gestorben...
...und wieder auferstanden.
Aber eines ist gleich geblieben: Das TrekZone Network war immer dabei.
So ist es bisher gewesen und so wird es auch bleiben. Vielen Dank an alle ehemaligen, momentanen und zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne euch, ohne uns, wäre dieser Newsletter nun leer.
Grund genug, ein wenig in die Vergangenheit einzutauchen. Dazu haben wir unsere bisherigen runden Nummern ausgewählt. Wagen Sie einen Blick zurück in 2500 Ausgaben "Daily Trek", "Daily Trek Weekend" und "TrekZone Weekend".
Fortsetzung folgt.
Simon Thomas Johr
Chefredakteur
FedCon-Gewinnspiel: Die Karten sind verteilt
Wir fragten Sie, warum wir Sie zur Convention schicken sollten und zahlreich haben Sie uns in den vergangenen Wochen Gründe geliefert. Eine Jury aus mehreren TZN-Redakteuren hat die für sie überzeugendsten ausgewählt.
Bestehend aus Fangeschichten wie Lego-Borgkuben auf dem Dachboden und Kommunikatoren aus Aluminium sowie persönlichen Berichten über Hochzeitstage, Auswanderungen und Schicksalsschläge - und vielem mehr - boten die eingesandten Zeilen eine Abwechslung an Gründen. Leider konnten wir einige Einsendungen aufgrund fehlender Angaben nicht berücksichtigen.
Die TZN-Jury bedankt sich bei allen Teilnehmern und wünscht den Gewinnern viel Spaß in Bonn! Die Tickets gehen an:
B. Willig, Nürnberg (2 Wochenendtickets) via Twitter
M. Pineda Roppertz, Stolberg (2 Wochenendtickets)
B. Sokolovacki, Heubach (2 Tickets für den Freitag)
L. Höfner, Mörlenbach (2 Tickets für den Freitag)
D. Füller, Jüchen-Hochneukirch (2 Tickets für den Samstag)
M. Füssenich, Kerpen (2 Tickets für den Samstag)
M. Lombardo, Wadern (2 Tickets für den Sonntag)
R. Funke, Lüneburg (2 Tickets für den Sonntag)
Die Gewinner wurden bereits benachrichtigt und erhalten ihre Gewinnbestätigungen in diesen Tagen direkt von der FedCon. Herzlichen Glückwunsch auch im Namen der gesamten Redaktion.
Wer nicht gewonnen hat, aber dennoch zur FedCon XIX möchte, kann am Con-Wochenende vom 30. April bis 2. Mai 2010 vor Ort im Maritim noch Karten erstehen. Wochenendtickets sind zum Preis von 99 Euro zu haben, eine Tageskarte für den Samstag kostet 49 Euro, am Freitag oder Sonntag kostet der Eintritt 40 Euro.
"Star Trek" braucht mehr als eine Pause
Aus der "Daily Trek Weekend" 500 vom 18. November 2000
Die "Geburt der Föderation" (so würde wohl eine Übersetzung des Kuschelsenders lauten) flammt nochmals auf, die Studios wissen nach wie vor
"nichts" über den Inhalt, die Autoren werden streiken und Rick Berman lässt sich über die Zukunft aus.
Die Gegenseite: Mehr Action, mehr Spannung, mehr sexy bekleidete Frauen,
das sind die Fans. Und die sind auch gespalten - der andere Teil schreit
lauthals "Trek braucht eine Pause!". Kolumnen - wie diese hier - werden verfasst, um irgend etwas über die Serie zu schreiben, über die wir eigentlich noch gar nichts wissen.
Was kann man also tun? Drei Dinge: Warten, hoffen und wünschen. Ich gehöre zu den Personen, welche alle drei Dinge ausführen. Ich warte, weil mir Trek auch nach einem etwa 5-jährigen Fan-Sein noch passt. Ich hoffe, weil bisher keines der Konzepte, über die die Newsdienste sprachen, wirklich passte. Ich wünsche, weil ich Wünsche habe - aha!
Ich gehöre zu den Verfechtern der Qualität, nicht der Quantität. Klar sähe ich den Pilotfilm - den es ja eben bei Series V gar nicht geben wird (die einzige Tatsache, die bereits fest stehen soll) - morgen schon gerne. Klar ginge ich morgen gerne ins Kino, um
"Star Trek X" zu schauen. Und trotzdem lautet die Forderung: "'Star Trek' braucht mehr als eine Pause!"
Wieso Trek eine Pause braucht, wurde wohl schon zur Genüge durchgekaut. Darum widme ich mich lieber dem Adverb
'mehr'. Und hier gibt es eine Menge Forderungen. Ich halte es zwar für Wunschdenken, dass die Forderungen Anklang finden in Hollywood - falls sie dort überhaupt jemand liest - aber in dieser Kolumne geht es ja wie gesagt ums Wünschen.
Meine erste Forderung: Weg mit Brannon Braga. Der ehrenwerte Mann versuchte zwar, die Voyager vor der endgültigen Verwirrung zu schützen, aber die Art, wie er es gemacht hat, missfällt mir. Eine Borg hat er aus einem lächerlichen Grund in einen hautengen Regenerationsanzug gesteckt und das Produkt Seven of Nine genannt und es danach vermarktet. Auch wenn Seven durchaus witzige Parts in
"Star Trek" hat: Wirkliche Trek-Substanz gab sie erst bei einigen Episoden wie zum Beispiel
"Verborgene Bilder" ab. Würde man die Frau in eine Uniform stecken und einmal etwas normal werden lassen - sie ist ja immerhin ein lernender Mensch - könnte der Charakter endlich in eine ernsthafte Richtung entwickelt werden.
Seven ist eigentlich nicht das Hauptobjekt meines Abscheus für Bragas Arbeit: Er hat es nicht geschafft, eine Kontinuität in die Serie hineinzubringen. Gut, man könnte dagegen halten, dass das vielleicht gar nicht die Absicht ist, allerdings rechtfertigt das nicht die Tatsache, dass einige Charaktere in jeder Episode anders sind. Einmal temperamentvoll, dann wieder demütig, übermorgen dann aggressiv und eine Nacht danach statisch, dass man gar nichts mehr versteht.
Ich würde meinen, eine Serie ohne Braga könnte einen neuen Schwung bringen, der keiner der aktuellen Produzenten mehr hat. Ein Neuer, und zwar ein gänzlich Neuer könnte unberührt von der Vergangenheit eine wahre Trek-Serie machen, welche dem Zuschauer wirklich etwas Neues zeigt.
Meine zweite Forderung leitet sich aus der ersten Forderung ab: Macht eine Pause. Wenn man eine gänzlich neue Person nehmen würde, müsste die sich erst noch einarbeiten. Bestes Gegenargument von Paramount - schließlich muss man möglichst schnell die Millionen scheffeln. Es ist ja schon erstaunlich, wie Paramount genau das praktiziert, was Gene Roddenberry in seiner Zukunft nicht mehr gesehen hat:
den ewigen Kapitalismus.
Meine dritte Forderung: Nicht einfach neu, sondern gänzlich neu soll es sein. Ich finde es ja wunderbar, dass man Quoten toppen kann mit Charakteren aus anderen Serien. Aber es funktioniert leider fast nie überzeugend. Während ein Mister Worf bei
"Treffen der Generationen" noch fest an Bord war, musste man ihn bei "Der erste Kontakt" schon mit einem Kunstgriff zurückholen. Bei
"Der Aufstand" ging es dann doch bald zu weit, als Worf per Zufall "gerade in der Nähe" war und dann per Zufall auch benötigt wird.
Die "Daily Trek" hat ja bekanntlich einmal wieder zu feiern und mein Wunsch wäre, dass man es wagen sollte, einmal wieder ursprünglich und eigenständig etwas auf die Beine zu stellen. Natürlich unter den Voraussetzungen von Gene Roddenberrys
Ideen und dem Grundsatz, dorthin zu gehen, "where no one has gone before". Ich wünsche Paramount den Mut und die Zeit, dies zu tun.
"Time is the fire in which we burn..." (Dr. Soran in "Treffen der Generationen). Wird uns dies um qualitatives Fernsehen über Geschichten einer besseren Zukunft bringen? Ich hoffe, dass dies nicht so ist.
Back to the roots: "Let's make sure that history never forgets the name ... Enterprise!"
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"Es gibt heute Reaktionen auf ziemlich alles, was geschrieben wird"
Aus der "Daily Trek" 1000 vom 29. April 2002
Mark Ralf Thomson, Herausgeber ad interim und Leiter der Festaktivitäten zur 1000. Ausgabe des "Daily Treks", unterhielt sich mit Chefredakteur Lorenz Ulrich über die Anfänge der TrekZone-Historie, die Entwicklung des Networks und über die nahe und ferne Zukunft.
Mark Thomson: An was denkst du, wenn du an die 1000. "Daily Trek"-Ausgabe
denkst?
Lorenz Ulrich: Nun ja, in erster Linie an die "Daily
Trek" #1 und die Zeit bis hierher. Abwechslungsreich war sie allemal und trotz
der
Tatsache, dass das Ding noch ganz ähnlich aussieht, hat die
"Daily
Trek" eine riesige Entwicklung hinter sich.
Mark Thomson: Und was denkst du, wer hat sie am meisten
beeinflusst?
Lorenz Ulrich: In erster Linie sicherlich die Leute, die dahinter
stehen.
Die Redaktion wurde vergrößert und dadurch kamen kreative
Einflüsse
ins Team hinein, die sich immer wieder damit beschäftigten, die
"Daily
Trek" zu verbessern. Sicherlich aber auch durch die Leserschaft, die
nach
anfänglichem Stillschweigen nun sehr aktiv mitredet, wenn es um
"Star
Trek" und den Newsletter geht.
Mark Thomson: Bist du zufrieden mit den Lesern?
Lorenz Ulrich: Mit der Leserschaft bin ich sehr zufrieden. Wollte
sich
anfänglich noch niemand melden, gibt es heute Reaktionen auf ziemlich
alles,
was geschrieben wird. Vor allem ist klar festzustellen, dass es unter den
Trekkies
verschiedene Meinungen gibt, die zu angeregten Diskussionen beitragen.
Mark Thomson: Die Nutzung der TrekBBS ist aber doch ziemlich gering oder?
Lorenz Ulrich: Das stimmt, ja. Es gibt einen kleinen, aber harten
Kern,
der sehr aktiv ist und mitdiskutiert. Diese Leute erhalten die BBS am
Leben
und fordern, wenn es etwas zu fordern gibt. Vor kurzer Zeit wurde ein
neues
Classic-Forum geschaffen - auch wurden Moderatoren-Posten neu besetzt. Zu
beobachten
ist trotz der enttäuschenden Mitgliedzahl aber ein Zuwachs.
Mark Thomson: Welche Aufgaben hast du im TrekZone Network?
Lorenz Ulrich: Ich bin Leiter und Chefredakteur. Als Chefredakteur
bin
ich in erster Linie für den Inhalt der Publikationen zuständig.
Bei
unserem Konzept mit drei Newslettern ist es besonders wichtig, dass die
Newsletter
sich ergänzen und sich nicht überschneiden. So fällt in
meine
Zeit die Einführung der "Daily Trek Weekend", die
Mitgestaltung
von Volume IV der "Incoming Message" und die Neuausrichtung der "Incoming
Message"
für Volume V. Als Leiter muss ich den Überblick über
das
Network haben und schauen, dass es hier ebenfalls nur ergänzende
Projekte
gibt, keine überschneidende. Da wir seit einiger Zeit stark im Umbruch
sind
und ich mich in den letzten Monaten nicht so stark dem TZN widmen konnte,
bin
ich hier wieder daran, mich richtig einzuarbeiten.
Mark Thomson: Und wer unterstützt dich bei dieser Arbeit?
Lorenz Ulrich: In erster Linie ist da mal Redaktionsleiter Michael
Müller,
der sozusagen den Laden schmeißt. Er ist für Mitarbeiter,
Partnerschaften
und viele koordinative Dinge verantwortlich und hat mir in der letzten
stressigen
Abwesenheitsphase viel Arbeit abgenommen. Er ist mit Fleisch und Blut
dabei
und praktisch immer an der Front. Dann sind natürlich alle
Publikations-
und Unitleiter wichtig, welche größtenteils in Eigenregie
arbeiten.
Mark Thomson: Was ist mit der vierten Publikation, dem "In Space Newsletter" - machst du
da
gar nichts?
Lorenz Ulrich: "TZN In Space - The Raumfahrer.net" ist
unser
einzig wirklich eigenständiges Projekt. Natürlich ist das "In
Space"-Team
Zulieferer von Material für alle Newsletter, ist aber redaktionell
eigenständig
organisiert. Da "In Space" nicht gerade klein ist, ist das auch sehr
dienlich,
da Zentralismus schlussendlich zu sehr viel langsameren Entwicklungen
führt,
was im Tagesgeschäft nicht viel Sinn macht. Meine Mitarbeit
beschränkte
sich auf das Erstellen einiger Seiten zum Start von "In
Space".
Mark Thomson: Und warum ist Jens Renner nicht mehr
Herausgeber?
Lorenz Ulrich: Nun, das musst du ihn eigentlich schon selbst
fragen.
Mit dem Launch des TrekZone Networks hat er die Leitung des TZNs an mich
abgegeben,
allem voran aus Zeitgründen. Er ist im Studium und hatte kaum noch
Zeit
für das TZN. Und da macht es wenig Sinn, noch Herausgeber zu sein,
wenn
man nicht mehr am Geschehen beteiligt ist.
Mark Thomson: Was war dein schlimmstes Erlebnis in Bezug auf den "Daily
Trek"?
Lorenz Ulrich: Nun ja, das war wohl damals, als eine deutsche
kommerzielle
Trek-Seite uns mit einem angeblichen Anwaltsschreiben dazu aufgefordert
hat,
einen Beitrag aus unserer Publikation zu entfernen.
Mark Thomson: Du meinst TREKonline, die auch gegen den "Star Trek"-Treff
Darmstadt vorgegangen sind, wie man damals in der "Daily Trek"-Ausgabe #1 las?
Lorenz Ulrich: Falls ich diese Frage mit Ja beantworte, habe ich
wohl
ein weiteres Problem, da ich die Seite kommerziell genannt habe. In diesem
Fall lassen wir die Frage lieber.
Mark Thomson: Okay. Nenne drei Dinge im Leben, die dir am wichtigsten
sind.
Lorenz Ulrich: Menschen, Musik, Theater.
Mark Thomson: Viele wünschen sich von dir und Mark Ralf
Thomson eine Gemeinschafts-Komposition zum TrekZone Network. Was sagst du dazu?
Lorenz Ulrich: Ein Versuch, eine Gemeinschafts-Komposition via
E-Mail
zu erstellen, wäre gar keine so schlechte Idee. Eine weitere
Beschäftigung
nach dem Abitur.
Mark Thomson: Kürzlich hörte ich, Martin Emberger wolle
wieder
einsteigen. An was denkst du, wenn du das hörst?
Lorenz Ulrich: Natürlich weckt das Erinnerungen. Martin
Embergers
Ausstieg hat dem Projekt sicherlich nicht gedient. Ein Wiedereinstieg von
ihm
würde bedeuten, dass wir eine sehr verantwortungsbewusste Person mehr
im
Team hätten. Das würde uns erlauben, neue Projekte und
Strukturveränderungen
des TZNs schneller auszuführen.
Mark Thomson: Wie sieht die Zukunft des TrekZone Networks aus?
Lorenz Ulrich: Natürlich will ich keine Überraschungen
vorweg
nehmen. Wir haben einige neue Projekte und Ideen im Kopf, die wir
allerdings
mangels Personal noch nicht ausführen können. Vorerst gibt es
also
noch Relaunches einiger Units - danach werden wir uns schnellstmöglich
Neuem
zuwenden.
Mark Thomson: Intern hörte ich die Gerüchteküche
von
einem Verein reden - was ist denn da dran?
Lorenz Ulrich: Das wird sich noch zeigen. Aufgrund des
Herausgeber-Rücktritts von Jens Renner suchen wir nach neuen Strukturen, um den Rahmen für
unsere
Publikationen zu regeln. Es sind Abklärungen für eine
Vereinsgründung
im Gange, was aber in Deutschland unheimlich kompliziert ist.
Mark Thomson: Hast du keine Angst, dass Michael Müller
irgendwann
mal die "Macht" an sich reißen will?
Lorenz Ulrich: Dunkle Ulrichsche Macht kann nicht durch
gutgemeinte
Müllersche Macht ersetzt werden. Als Gegenabwehr habe ich trotzdem
einen
virtuellen Pfefferspray herstellen lassen. Mal schauen, ob er's wagt.
Mark Thomson: Lieber Lorenz, wird dich das TZN irgendwann mal
sehen?
Lorenz Ulrich: Man kann mich des Öfteren auf der Bühne
sehen,
vorbeischauen lohnt sich. Ansonsten gibt es diverse Fotos von meiner
Wenigkeit
im Internet, beispielsweise unter Musicalfever.net.
Mark Thomson: Ich meinte eigentlich live sehen; viele Redakteure
wünschen
sich ein TZN-Treffen.
Lorenz Ulrich: Ab dem Sommer sollte ich - sofern der
Vaterlandsdienst
nicht ruft - durchaus mal wieder Luft haben, um mich einem TZN-Treffen zu
widmen.
Mark Thomson: Wir werden dies beobachten. Und nun noch einen weisen und klugen Satz bitte.
Lorenz Ulrich: Huh. Wie wär's mit: "Ob etwas gut wird,
ist
keine Frage, es ist eine Entscheidung."
Mark Thomson: Das ist hoffentlich nicht geklaut?
Lorenz Ulrich: Ich habe es jedenfalls noch nirgends gehört
Mark Thomson: In diesem Sinne...
Lorenz Ulrich: Make it so!
Mark Thomson: Ich wünsche dir noch viel Erfolg und dem TZN
ein
frohes Jubiläum, danke für das Interview.
Lorenz Ulrich: Herzlichen Dank auch und dir speziellen Dank
für die Organisation des Jubiläums.
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Blalock über Trip, Beziehungen und Kostüme
Aus der "Daily Trek" 1500 vom 5. Oktober 2003
Werden die Massagestunden mit T'Pol und Trip in etwas Größeres für das "Enterprise"-Duo münden? Schauspielerin Jolene Blalock ist unschlüssig über die Möglichkeit einer dauerhaften Beziehung.
"Wenn sie es schreiben, mache ich es. Persönlich sehe ich die Möglichkeit aber nicht", sagte Blalock Kate O'Hare von Zap2it. "T'Pol ist Vulkanierin, wie sollte sie eine Beziehung eingehen? Und er ist so emotional. Meine Güte, er ist ein Emotionsbündel. Also wie sollen dieses Emotionsbündel und diese logische Person Gemeinsamkeiten finden? Vielleicht formt ja gerade das die Basis. Wir werden es herausfinden müssen, weil ich nicht sicher bin, wohin sich das Ganze entwickelt."
In der letzten Staffel war es Captain Archer, der sich in der Folge "Eine Nacht Krankenstation" anscheinend zu T'Pol hingezogen fühlte. Der kommandierende Offizier der NX-01 träumte von Situationen, in denen er und T'Pol sich in der Dekontaminationskammer ausziehen. Blalock sagte (via TrekToday), das sei nicht das letzte Mal gewesen, dass wir Archer oben ohne gesehen hätten.
"In der Tat drehen wir momentan solch eine Szene", sagte sie. "Wir mögen das, es lässt den Tag so schön vorüberziehen. Gott sei Dank hat er einen himmlischen Körper."
Ihre eigenen Kostüme in der dritten Staffel lassen wenig der Fantasie über. "Das blaue ist am unangenehmsten, weil es nicht aus Stretch-Material besteht. Es hat nicht viel an sich. Wenn man einmal drin ist, ist man drin gefangen."
Auf die Frage, ob Frauen in der Zukunft sich tatsächlich Kleidung, wie T'Pol sie trägt, aussuchen würden, sagte Blalock mit einem Lächeln: "Ja, natürlich. Zumindest die befreiten Frauen. Es geht nur um die männlichen Zuschauer. Es sind die Jungs."
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Wir sind das Fandom!
Aus der "Daily Trek" 2000 vom 9. März 2005
Das Genre der Science-Fiction, die Entwicklung des "Star Trek"-Phänomens,
die gesundheitsschädigende Arbeit am TrekZone Network und die ihrer
Nachbarseiten. Alles eins, liebe Leser. Alles eins. Alles Fandom. Und
das ist auch gut so. Behaupte ich. Es folgen die letzten Worte einer
grinsenden Herausgeberin.
Erlauben Sie mir eine kleine Geschichte: Es gab da einmal - im Jahre
1997 - einen Newsletter namens "Incoming Message". Den Begriff kennt man
ja. Er blinkt ab und wann auf den Bildschirmen gewisser
Sternenflottenoffiziere. Ein passender Titel also für einen "Star Trek"-Newsletter.
Nur war die "Incoming Message" niemals nur ein "Star Trek"-Newsletter.
Genauso wenig wie der "Daily Trek".
Und da sind wir auch schon beim Stichwort. Denn, wissen Sie, es gab da
auch mal einen Newsletter desselben Namens. Er war Teil einer kleinen
Nachrichtenseite, die ebenso "Daily Trek" hieß - der ersten im
deutschsprachigen Web mit täglichen News zum entsprechenden Thema. Er
ward geboren ein Jahr nach der "Incoming Message" und informiert seither
täglich über die Geschehnisse in der modernen Raumfahrt und Phantastik.
Bald lernten sich die Redaktionen des "Daily Trek"-Newsletters und der "Incoming
Message" kennen, fusionierten, traten in Kontakt mit den
englischsprachigen Nachbarn von der TrekNation.com und kreierten
gemeinsam das, woraus heute das TrekZone Network geworden ist. Dieses
große, unübersichtliche Etwas, das nicht nur "Star Trek"-Fans, sondern
eben auch Weltraumgucker und sonstige Fantasten bedient: Vier Newsletter
tun mittlerweile ihr Werk (wenn man den der Kollegen vom Raumfahrer.net
mit einrechnet).
Mehr als zehn Domains belegen wir, mehr als zehn TrekZone-eigene
Arbeitsgruppen beliefern mehr als zehn verschiedene große und kleine
Lesergruppen. Eine 300 Zeilen lange Liste mit Namen von
Freizeitredakteuren, die kamen und gingen, hängt an meiner Wand. Das
machen wir hier nämlich so: Wir kommen und gehen. Es gibt keinen Chef,
keinen Besitzer, keinen beständigen Kern. Astronomiebegeisterte und
Freunde der modernen Phantastik beamen einfach an Bord, machen irgendwas
- schreiben, webmastern, designen, organisieren, übersetzen - und
bleiben oder sie bleiben nicht (die Ressourcen Zeit und Lebensenergie
sind Richtwert); wenn sie bleiben, enden sie meistens irgendwann in der
Networkleitung. Manchmal werden sie auch erwachsen und geben das Zepter
weiter; so läuft das hier.
Und wissen Sie was? Ich bin stolz. Selbst auf den größten Unfug. Denn
Unfug haben wir gemacht. Immer wieder einmal. Doch sind wir gut im
Aus-Fehlern-Lernen, will ich behaupten.
Mal Tacheles: Ich bin stolz auf die gesamte Entwicklung der
SF-Webseiten-Landschaft in unseren Breiten. TrekZone ist schließlich nur
ein kleiner Teil. Aber irgendwie verwandt mit allen anderen. Entweder
sind unsere Mitarbeiter auch Mitarbeiter bei Anlieger-Magazinen und
umgedreht, oder wir sind schlichtweg partnerschaftlich verbrüdert. Es
existieren ausgezeichnete Webseiten, die ehemalige (aber auch aktive)
TrekZoner einst online stellten und die wir heute hochgemut und
respektvoll Konkurrenz nennen, während unser Grinsen von einem Ohr zum
anderen reicht.
Es gibt viele Seiten außerhalb der Verwandtschaft, die uns in einigen
Bereichen mittlerweile voraus sind - oder immer voraus waren. In solchen
Fällen schwillt mir die Brust an, sobald ich unseren Networknamen in
ihren Publikationen lese oder über sieben Ecken erfahre, ein gewisser
Chefredakteur habe mit seinen Autoren geschimpft, warum er "das" aus
einem TrekZone-Newsletter erfahren musste.
Anlässlich der 2000. TrekZone-Publikation richte ich meinen Gruß nicht
nur an unsere Leser und die eigenen Mitarbeiter, sondern auch an die
werte Nachbarschaft: An all die anderen merkwürdigen Menschenkinder, die
so sind wie wir, die ohne materiellen Lohn ebenfalls zwei bis zehn
Stunden täglich am Rechner hocken, um so einer Bande von anonymen
Konsumenten - ja, liebe Leser, ich meine Sie! - was Informatives auf den
Browser, den Medienplayer und in die Posteingänge zu schicken.
Ich spreche von den Kollegen des urgesteinigen CORONA-Newsletters,
meinem persönlichen Richtwert, was gute Kolumnen angeht. Und von den
Jungs und Mädels rund ums SF-Radio.net, von denen sich unsere
Non-Trek-Newsrubrik (SF-Zone.de) in Sachen Aktualität noch eine Scheibe
abschneiden kann. Mindestens. Ich spreche von der groß anpackenden
Redaktion bei TrekNews.de und vom Team der augenfreundlichsten
Trek-Community, Voyager-Center.de. Ich spreche freilich auch vom
StarTrek-Index.de, den netten Cousins von nebenan. Nicht zu vergessen
ist da dieser virtuelle Beweis, dass Trekkies nicht nur todernste,
sondern professionelle Spinner sind: STUS.de. Will sagen, Humor haben.
Um die weitere Aufzählung optisch angenehmer zu gestalten: Helau und die
besten Grüße an die nahe und ferne Fandomfamilie, an die alten Hasen und
an die neuen Großen...
Zu guter Letzt denke ich natürlich auch an die Mama der deutschen
Nachrichtenseiten unseres Genres: Phantastik-News.de. Hut ab, die Herren
Menke und Latz.
Wir alle werden sicherlich an Herzinfarkt sterben. Vor dem Computer.
Weil irgendein Redakteur die Deadline mal wieder nicht einhalten konnte.
Aber das ist egal. Hauptsache, die Maschine wird gefüttert. Hauptsache,
News und Artikel erscheinen rechtzeitig.
Wir sind das Fandom!
Wir - das schließt alle Bücherwürmer und Nachrichtenleseratten da
draußen mit ein. Und freilich auch jene Kommerzkinder, die uns
regelmäßig ihre gedruckten Magazine bescheren und dafür Sorge tragen,
dass es jährlich viele gute Conventions in Mitteleuropa gibt. Danke
sehr.
Möge die Einstellung von "Enterprise" dem "Star Trek"-Monstrum keinen
bleibenden Schaden zufügen. Möge die restliche Science-Fiction alle
erduldeten "Star Trek"-Klischees verzeihen. Möge das schöne Genre
endlich wieder erblühen (ich halte die neue "Galactica"-Serie für den
ersten Silberstreif). Möge das Fandom gesund bleiben und immer weiter
neue, potenzielle Mitarbeiter in die Welt setzen.
Liebe Leser, Ausgabe 2000 kommt mir gerade recht. So soll es also
geschehen: Ab morgen weht ein neuer Wind. Der Wind Schweizer
Gelassenheit. Die Ausgabe 2001 der "Daily Trek"-Reihe wird einen neuen
Herausgeber begrüßen. Michael Müller ist von da an offiziell
verantwortlich für dieses große, unübersichtliche Etwas, in dem ich
weiterhin herum(w)irren werde. Denn im Grunde meines Herzens bin ich
lieber die gescheuchte Redakteurin als die scheuchende Herausgeberin.
Ich verabschiede mich also nicht wirklich, sondern bleibe Ihnen erhalten
(und das war der angekündigte Haken).
Mit freundlichen Grüßen
Marianne Jaffke
Herausgeberin TrekZone Network;
das Leben ist schön!
PS: Die Herren Emberger (SF-Zone-Pionier), Glotz ("Daily Trek
Weekend"-Urgestein), Langkamp (InSpace-Pionier), Luchs (R. vom Dienst),
Müller (der letzte Gentleman und TZN-Fadenzieher), Podehl (LIT-Erat),
Renner ("Incoming Message"-Gründer), Stockfisch (TZN-Langzeitingenieur &
selbsthaftender Schaftbolzen), Ulrich ("Daily Trek"-Gründer) und Urban
(Raumfahrer.net-Initiator) - einen angenehmen Tag wünsche ich. 2000 ist
eine schöne Nummer, oder? Vor allen Dingen die Nullen...
PPS: Gibts eigentlich irgendwo noch aktive Fans der Zahl 42? Bitte
melden. DurchdieGalaxis.de schläft langsam ein.
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Anregungen oder Kritik dazu? Schreiben Sie an
leserbriefe@trekzone.de
"Star Trek XI" auf Festplatte [Update] (12. April)
Seagate bringt eine externe Festplatte auf den Markt, auf der der Trek-Film
gespeichert ist.
"Star Trek XI" kommt auf Festplatte
Transportable Festplatten erfreuen sich als Datenarchiv und zur Speicherungen von Systembackups großer Beliebtheit. Der Festplattenhersteller Seagate ist jetzt zusammen mit Paramount auf die Idee gekommen, Festplatten auszuliefern, auf denen bereits Filme abgespeichert sind. Das berichtet die "Financial Times".
Die Freeagent Go USB 2.0 mit 500 GB Speicherplatz wird "Star Trek XI" für den Käufer kostenlos bereitstellen. Weitere 20 abgespeicherte Filme können anschließend jeweils gegen eine Gebühr zwischen 9 und 14 US-Dollar freigeschaltet werden.
Wer sich dazu noch die Dockingstation Free Agent Theater Plus von Seagate kauft, der kann die Filme dann direkt am heimischen Fernseher betrachten.
Die offizielle Vorstellung der Festplatte soll am heutigen Tag erfolgen.
Update
Die Festplatte wird 139,99 US-Dollar (UVP) kosten und den ersten Monat nach Erscheinen (also ab heute) zum Vorzugspreis von 99 US-Dollar zu haben sein.
Der Schauspieler hatte nicht immer nur Vorteile durch seine Rolle in "Star Trek: The Next Generation".
Stewart möchte nicht nur als Raumschiff-Captain gesehen werden
Type-Casting ist eine der schlimmsten Sachen, die einem Schauspieler passieren können - wenn er oder sie in einer Rolle so gut beim Publikum ankam, dass sie nur noch in dieser Rolle gesehen werden wollen.
In einem neuen Interview mit "The News" aus Portsmouth meinte Patrick Stewart zu seiner Rolle als Raumschiff-Captain:
"Ein ganz besonderer Hollywood-Regisseur, für den ich arbeiten wollte, meinte zu mir: 'Wieso sollte ich Captain Picard in meinem Film haben wollen?' Das tat weh."
"Ich sage nicht, dass das jetzt vorbei wäre. Im Gegenteil, nächstes Jahr möchte ich wieder aktiv ins Filmgeschäft einsteigen. Aber irgendwie hoffe ich, dass ich das durch die Hintertür machen kann und nicht meinen Raumanzug aus 'Star Trek' tragen muss."
Im Februar 2010 stellte ein überschaubares Häufchen Fans in London den offiziellen Guinness Weltrekord für die meisten verkleideten Trekkies
auf einem Haufen auf. In Bonn will man sich nun daran machen, die Marke
höher zu setzen.
Die Februar-Aktion auf der Londoner Millennium Bridge war Teil der Promotion zum Start des Online-Spiels "Star Trek Online", am Ende stand der Weltrekordzähler dort auf 99 Fans. "Diesen Rekord wollen und werden wir brechen!", heißt es nun in einer Pressemitteilung der FedCon XIX.
Angesichts mehrerer Tausend Con-Besucher liegt das Ziel im Bereich des Machbaren, auch wenn wie üblich nur ein Bruchteil der Anwesenden kostümiert erscheinen wird. Für diejenigen, die eh ein Trek-Kostüm im Schrank haben, bietet die Aktion einen zusätzlichen Anreiz, es hervorzuholen - einzig dem Kanon muss es entsprechen, wenn es zählen soll, wie aus dem Rest der FedCon-Mitteilung hervorgeht:
Kostümierte Fans auf der FedCon 2009
Am FedCon-Samstag (1. Mai 2010) um 13 Uhr werden wir uns alle in einem abgesperrten Bereich rechts vor dem Maritim treffen. Es werden per Klicker die kostümierten Trekkies gezählt und per Video und Fotobeweis aufgenommen. Die Echtheit der Kostüme (sie müssen Canon zu den verschiedenen "Star Trek"-Serien und -Kinofilmen sein) wird von unserem "Star Trek"-Experten Richard Arnold bezeugt, als neutraler Zeuge wirkt jemand aus dem Management des Maritim Hotels Bonn mit.
Es werden leider nicht alle Teilnehmer eine offizielle Urkunde von Guinness erhalten, da diese zehn Britische Pfund pro Urkunde verlangen. Sofern möglich und wenn der Rekord natürlich auch geknackt wird, werden wir die Urkunde als PDF auf www.fedcon.de zum Download anbieten.
Lasst uns der Welt zeigen, dass "Star Trek" noch lange nicht tot ist!
Brecht mit uns den Weltrekord!
Danke!
Die TZN-Reporter vor Ort werden am Con-Wochenende über Ablauf und Ausgang der Aktion berichten.
Update
Wenige Stunden nach dem Weltrekord-Versuch auf der FedCon starten, wie heute via TrekMovie bekannt wurde, Fans in Florida ebenfalls einen Versuch, den Londoner Rekord zu brechen. Am Rande der Tampa Vulcan Con organisiert der Fanclub USS Shooting Star einen Rekordversuch. Dessen Vorsitzender Jonathan Babb erklärte gegenüber TrekMovie, er habe bereits knapp 200 Zusagen und hoffe auf 500 weitere Teilnehmer.
Mit der Konkurrenz aus Florida am selben Tag (11 Uhr Ortszeit, 17 Uhr MESZ) gewinnt der FedCon-Rekordversuch noch zusätzliche Spannung.
"Star Trek: The Experience" - Der Ausverkauf (13. April) Die Ausstellung wird aufgelöst, alles kommt unter den Hammer. Mit Videos.
"Star Trek: The Experience", das war eine Dauerausstellung im Hilton Hotel in Las Vegas. Sie öffnete 1998 und schloss 2008 wieder. Eigentlich sollte sie in Zusammenhang mit "Star Trek XI" erneut geöffnet werden, aber diese Pläne wurden immer wieder nach hinten verschoben.
Jetzt wurde der erste Teil der Ausstattung an zahlungswillige Fans verkauft:
3. "Titan"-Hörbuch bei Audible - Teile 1 & 2 verbessert (13. April)
"Die Hunde des Orion", der dritte Roman der Reihe um Captain Riker und die U.S.S. Titan ist vor kurzem beim Hörbuchanbieter Audible erschienen. Bei den Vorgängern wurde indes nachgebessert.
Im dritten "Titan"-Roman schickt, nach dem Eröffnungszweiteiler der Autoren Mangels und Martin, erstmals Christopher L. Bennett das Raumschiff auf seine Reise. Er lässt vor dem Auge - oder in diesem Falle Ohr - des Lesers eine eindrucksvolle, fremde Welt entstehen. Die Laufzeit liegt diesmal etwas über denen der ersten Romane; sie beträgt 13 Stunden und 41 Minuten.
Das dritte von zunächst vier Trek-Hörbüchern: "Die Hunde des Orion"
Gesprochen wird der Text der deutschen Cross-Cult-Übersetzung erneut von Riker-Synchronsprecher Detlef Bierstedt. An dessen Vortrag der ersten zwei Romane war von Fans unter anderem die falsche Aussprache bekannter Trek-Vokabeln kritisiert worden. Hier hat Audible, beginnend mit "Die Hunde des Orion", nachgebessert. Mit Unterstützung vom TrekZone Network und von Trekpower.org klingt Tuvok fortan wie Tuvok und vieles andere so, wie es der Trek-Fan gewohnt ist.
Auch bei den ersten Hörbüchern der Reihe, "Eine neue Ära" und "Der rote König" hat man die wichtigsten Stilblüten nachträglich ausgemerzt. Die überarbeiteten Versionen wurden nach Aussage des Hörbuchanbieters auch denjenigen, die zuvor die ursprünglichen Versionen der Hörbücher heruntergeladen hatten, neu in ihrer Audible-Bibliothek hinterlegt.
"Die Hunde des Orion" ist für 9,95 Euro im Flexi-Abo auf Audible.de erhältlich. Zur Handlung des Romans heißt es dort:
Als die Titan in eine unbekannte Region des Raums vordringt, werden die Telepathen in ihrer Crew - einschließlich des Diplomatie-Offiziers Deanna Troi - von einem fremden Schrei der Qualen überwältigt. Das führt die Crew zu dem Ort eines schockierenden Blutbads: Eine Zivilisation interstellarer "Walfänger" macht Jagd auf eine bekannte Spezies intelligenter im Raum lebender Giganten.
Entsetzt, aber entschlossen nicht vorschnell zu urteilen, beginnen Captain William Riker und seine Crew eine Untersuchung und entdecken einen kosmischen Laichgrund in einer Region aktiver Sternbildung - das Ökosystem einer verblüffenden Reihe vielfältiger, aber ebenso riesiger Lebensformen. Bei dem Versuch die Ausbeutung dieser Kreaturen zu beenden, überlässt Rikers Crew ihnen die Mittel, der Jagd auf sie ein Ende zu bereiten ... nur um zu entdecken, dass nicht alles so ist, wie es scheint.
TZN-Rezensionen zur Textversion von "Die Hunde des Orion" finden Sie in unserer Literatur-Ecke. Dieser Link führt Sie direkt zur Produktseite bei Audible, wo auch eine Hörprobe zum Buch zur Verfügung steht.
Die Benutzeroberfläche aus "The Next Generation" gibt es jetzt auch für das iPad.
Bislang können sich kaufinteressierte Europäer nur gedulden oder viel Geld ausgeben, um mit Apples neuem "Spielzeug" zu hantieren, da das iPad erst Ende des Monats zu uns kommt.
Bis dahin kann sich der geneigte Fan aber schon in Ruhe anschauen, welche Apps er für sein Gerät kaufen möchte und welche eher Spielerei sind.
Gerade letzte Woche hat Apple die Trek-verwandte App "Captain's Log" aus dem Store geworfen, die sich mit sozialen Netzwerken befasste. Dafür gibt es aber jetzt eine neue Trek-Spielerei, die die Benutzeroberfläche des iPads für 4,99 Dollar mit LCARS-Grafiken überzieht.
LCARS steht für Library Computer Access and Retrieval System und war die Oberfläche der Computeranzeigen bei "Star Trek: The Next Generation".
Ob sich das iPad durch die neue Oberfläche besser und effektiver nutzen lässt, sei dahingestellt, für Trek-Fans dürfte das aber egal sein, weil es einfach sehr interessant aussieht:
Diamond Select bringt die dritte Nachbildung eines Tricorders aus der Originalserie auf den Markt.
Offenbar haben sich der Science Tricorder und der Medical Tricorder so gut verkauft, dass der Spielzeughersteller Diamond Select eine weitere Ausgabe für den sammelwütigen Fan bereithält.
Der neue Geological Tricorder, für die Analyse von Bodenproben, wird ab Juli für $44.99 zu haben sein. Er wird eine Klappe haben, aus der man eine mobile Scannereinheit entnehmen kann, hübsch blinkende Lichter, eine weitere Klappe, hinter der sich zwei Röhrchen verbergen, in die man Mineralproben füllen kann, und die Stimme von Majel Barrett als Computer, die Klassiker wie "Working" oder auch "Standing By" zum Besten gibt.
Never leave your ship without it!
Außerdem wird ein auf 1000 Stück limitiertes Set von Action Figuren erscheinen: Kirk in grüner Uniform, Scotty und ein Romulaner. Mit jeweils über 14 verschiedenen Gelenkeinstellmöglichkeiten. Der Preis für das Set ist bislang noch nicht bekannt, aber im August wird es erscheinen.
Die Science-Fiction-TV-Highlights vom 18. bis 24. April 2010
Donnerstag, 22. April
3sat, 21.00 Uhr: "scobel - Künstliche Intelligenz"
Ein Menschentraum: die Erschaffung einer künstlichen Intelligenz, die möglichst sogar die Fähigkeiten des Menschen selbst übertreffen soll. -> Details
Freitag, 23. April
Pro 7, 20.15 Uhr: "Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall"
Die Darsteller einer Science-Fiction-Serie, die vor 20 Jahren im Fernsehen lief, treten in ihren Kostümen immer noch regelmäßig vor ihren zahlreichen Fans auf. -> Details
(Wiederholung am Samstag um 16.00 Uhr)
Kommentare, vollständige Inhaltsangaben, Sendedaten und mehr finden Sie auf der Website von SF-TV-Tipps.
Im Rahmen der Veranstaltung "An Evening with Kai Owen" von FKM-Events hatte TZN-Redakteurin Sara Hoeft die Möglichkeit, mit zwei Kollegen anderer Plattformen Kai Owen zu interviewen. So trafen wir den walisischen Schauspieler, der Rhys Williams in der britischen Serie "Torchwood" verkörpert, im Restaurant des Hotels, während die Fans in den Veranstaltungsraum eingelassen wurden. Wir trafen auf einen gutgelaunten und zu Späßen aufgelegten Kai, der uns bat, nur nicht schüchtern zu sein, da wir ihn alles Fragen dürfen, da er ja nur "a drunken alcoholic welsh men" (ein betrunkener, alkoholkranker Waliser) wäre. Wir lachten, das Eis war gebrochen und ich startete das Gruppeninterview mit meiner ersten Frage...
Meine Frage: John Barrowman hatte in einem Radio-Interview gesagt, er hätte bereits einen Vertrag für eine vierte Staffel "Torchwood" unterzeichnet. Hast du bereits einen Vertrag für eine neue Staffel?
Kai Owen: Ich habe bisher keinen Vertrag für eine vierte Staffel "Torchwood" unterschrieben, nein. Wir haben noch nicht einmal offiziell gehört, dass es
"Torchwood" 4 geben wird. Ich hoffe bald davon zu hören, doch im Moment ist noch nicht bestätigt, dass es eine geben wird, nichts
Offizielles. Das Ding ist, dass wir darauf warten, ob ja oder nein. Wenn John einen Vertrag unterzeichnet hat
... ich zweifellos nicht.
Frage: Also weißt du nichts über die Story von Staffel 4?
Owen: Nein, ich weiß nicht einmal ob es eine Staffel 4 geben wird. Es ist noch nichts bestätigt, das ist alles. Ich würde sehr gerne sagen, dass es eine vierte Staffel geben wird, weil es heißen würde, ich hätte Arbeit und ich spiele wieder in Szenen von
"Torchwood". Aber ich weiß es wirklich nicht. Ich würde es bestätigen. Aber Hand aufs Herz: Ich weiß genauso viel wie ihr. Also kann ich nichts darüber sagen.
Frage: Gibt es andere Projekte mit dir?
Owen: Natürlich ja! Ich hatte ein Vorsprechen für eine walisische Serie. Ich mache einige Off-Stimmen. Ich spiele am Theater letztes Jahr und ich werde auch dieses Jahr an Theatern spielen. Ich warte gerade darauf, zu hören, ob es mit der Serie klappt. Das würde wirklich großartig werden.
Meine Frage: "Torchwood" ist ein Teil des "Doctor Who"-Universums. Magst du "Dr. Who"?
Owen: Ich liebe "Dr. Who". Ich liebe es! Ich liebe es! Es ist brillant. Ich kann es nicht erwarten: die neue Staffel und Matt Smith. Ich liebe "Dr. Who". Es ist eine meiner Lieblingsshows. Es ist die beste Show im Fernsehen. Es ist brillant.
Meine Frage: War das Ausschlaggebend für deine Entscheidung, eine Rolle in
"Torchwood" anzunehmen?
Owen: Ich spiele sehr gerne Rhys in "Torchwood". Es ist ein wunderbarer Job. Es macht so viel Spaß. Alles ist etwas anders, vielleicht nicht für Rhys. Er ist ein normaler Typ. Die Beziehung zu Gwen ist so interessant, so komplex. Er würde es lieben, eine Familie zu gründen und seine Frau jagt Aliens. Es ist eine tolle Rolle, um sie zu spielen. Ich hoffe, hoffe, sie erneut spielen zu können.
Meine Frage: Kannst du dich mit Rhys identifizieren?
Owen: JA! Definitiv kann ich es. Weil ich denke, dass ich ein walisischer Mann bin, der gerne Bier trinkt, der Sport mag, der Fußball und Rugby mag und der ein glückliches Leben zu Hause führt, seine Frau liebt. Ich liebe meine Partnerin Sarah. Da ist so viel, durch dass ich mich mit Rhys identifizieren kann, sehr viel. Aber es gibt auch viel, durch das ich mich nicht mit Rhys identifizieren kann. Da sind Teile von Rhys, die nicht von dieser Welt sind. Das sind die Teile, die ich genieße zu spielen, wenn es nicht von dieser Welt ist.
Frage: Der US-Sender Fox soll eine Art Remake von "Torchwood" planen...
Owen: Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht. Ich hörte die Gerüchte, ja. Und wer weiß schon, was da kommt. So lange John Barrowman darin ist, so lange Eve Miles und Kai Owen darin sind, wären wir glücklich, wenn es ein Remake davon geben würde. Aber ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht.
Frage: Du hast gesagt, dass du "Dr. Who" siehst. Hast du "Dr. Who" vorher gesehen, bevor es neu gedreht wurde?
Owen: Ja, ich habe es zuvor gesehen. Als Kind bin ich damit aufgewachsen. Ich mag besonders die mit Tom Baker und Peter Davison.
Frage: Wer war dein Lieblings-Doctor?
Owen: Mein Lieblingsdoktor ist Peter Davison, der ihn gespielt hat als ich aufgewachsen bin. Aber jetzt
... nein, ohne aber, mein Lieblingsdoktor ist Peter Davison. Er ist brillant. Er hat mich zum
Weinen gebracht. Ich denke, ich bin glücklich, Emotionen zeigen zu können, aber gerade das Fernsehen kann Tränen verursachen, wenn ich eine Performance sehe, die brillant ist und ich denke, er war ein phantastischer Doctor.
Frage: War es für dich problematisch, dass Rhys keiner der Hauptcharaktere war?
Owen: Ähm, ich denke Rhys weiß gar nicht genau, was wirklich mit ihm passiert in der ersten Staffel. Es waren für ihn auch nur vier Episoden aus der ersten Staffel. Vielleicht waren es auch sechs oder sieben, ich kann mich nicht mehr erinnern. Und dann wuchs er wirklich. Ich war wirklich glücklich von dem Standpunkt aus, dass ich mehr arbeiten konnte. Du bist wirklich glücklich, wenn du gerade nicht gearbeitet hast. Und die Storyline setzte die Beziehung, die er mit Gwen aufbaute, fort, mit dem Geheimnis-Szenen von Gwen und Rhys's Naivitäts-Szenen wirkt es - ihr wisst schon- vollendet. Es war toll zu sehen, wie Gwens Privatleben und ihr Arbeitsleben vorangehen. Es ist eine Freude, das zu spielen, eine Freude, dies zu tun. Und es wurde mehr und mehr in den Staffeln, als er es herausfand, war das ein neues Level für seinen Charakter.
Ich war nicht verärgert, keinen Hauptcharakter zu spielen. Ich war überhaupt nicht verärgert. Auch nicht, weil ich kein Teil des Torchwood-Teams war: Das wäre meiner Meinung nach falsch für die Rolle. Ich denke, er holt auf, wenn er weiß, es sind Aliens da draußen und er weiß, was Gwen tut. Und so lange Gwen sich auf gefährlichem Terrain bewegt, beschützt er sie so gut er es eben kann. Ja, ich bin glücklich mit der Entwicklung von Rhys und zukünftig sind da möglicherweise noch mehr Geschichten denkbar. Das ist alles.
Das Roundtable-Interview mit Kai Owen wird in der nächsten Ausgabe der "TrekZone Weekend" fortgesetzt.
Am 15. April hat US-Präsident Obama auf dem Weltraumgipfel am Kennedy Space Center in einer Rede das neue NASA-Programm vorgestellt. Laut Obama soll es eine erste bemannte Mission jenseits des Mondes 2025 und eine bemannte Mission zum Marsorbit in den 2030ern geben.
US-Präsident Obama, Senator Nelson und NASA-Administrator Bolden (Bild: NASA)
Am 15. April gegen 20.50 Uhr MESZ hat US-Präsident Obama das neue NASA-Programm vorgestellt. Dabei gab es keine Veränderungen gegenüber den vorher bereits veröffentlichten Details vom OSTP (Office of Science and Technology Policy). Allerdings wurde von Obama erstmals der ungefähre Zeitplan für die Exploration benannt: Anfang der 2020er soll es erste bemannte Flüge geben, welche die neu entwickelten Technologien für die Exploration verifizieren sollen. Ein erster Flug jenseits des Monds soll ca. 2025 erfolgen. Mitte der 2030er soll es erste Missionen zum Marsorbit geben und eine Landung soll später folgen.
Das Constellation-Programm bleibt eingestellt, die Orionkapsel soll in eine Rettungskapsel für die ISS umgewandelt werden. Das Shuttleprogramm wird wie geplant Ende 2010 eingestellt. Der Transport von Astronauten von und zur ISS soll vorerst durch russische Sojuskapseln übernommen werden, bis ein oder mehrere bemannte Transportsysteme aus dem neu initiierten kommerziellen Crewprogramm hervorgegangen sind. Die ISS wird bis mindestens 2020 betrieben und soll in vollem Umfang genutzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt des neuen Budgets liegt auf der Entwicklung von neuen Technologien, welche die Kosten für den Raumtransport senken sollen. Dabei soll innerhalb der nächsten
fünf Jahre insbesondere an chemischen Raketenantrieben für eine Schwerlastrakete geforscht werden. Der Schwerpunkt liegt hier auf einem großen Triebwerk, das mit Kerosin und Sauerstoff betrieben wird, ähnlich dem F-1-Triebwerk der Saturn V. Zusätzlich sollen Technologien wie entfaltbare Module, Treibstoffdepots oder Strahlenschutz näher untersucht werden.
Die Konferenz begann mit einleitenden Worten von NASA-Admininstrator Bolden und Senator Nelson. Nach Obamas Rede folgten weitere Worte zum neuen Programm von Bolden, Norman Augustine (Chairman des HSF-Komitees) und John Holdren vom OSTP. Anschließend gab es vier Diskussionsrunden zu ISS, Exploration, neuen Technologien und ökonomischen Gesichtspunkten. Zum Schluss wurden die Ergebnisse der Diskussionsrunden zusammengefasst.
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