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McCoy: "Sie sind niedlich, weich wie Samt und geben die herrlichsten Töne von sich!" |
TrekZone Weekend #2574 |
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Wie man sieht, es gibt nicht nur virtuellen Christbaumschmuck im Kontinuum und vielleicht wird der eine oder andere Fan seinen Spaß hiermit haben. Durch die gleichberechtigte Sichtweise von Völkern im "Star Trek"-Universum hat aber das Weihnachtsfest nicht mehr diese eindimensionale, irdische Sichtweise, sondern gehört zu den vielen möglichen Festivitäten und Philosophien von "Star Trek". Und ehrlich gesagt, diese Einstellung und Weiterentwicklung freut mich ebenfalls und dass das "Prinzip Hoffnung" seine bildliche Saat entfalten kann, zeigt ein besinnlicher Artikel in diesem Newsletter. Unser besonderes Weihnachtsgeschenk ist eine kleine Bildimpression von Dominic Keating und Kurzbericht, mit einem in Kürze zu erwartenden Interview, welches die beiden Chef-Redakteure Sara und Thomas Hoeft im Zusammenhang mit einem Eventabend in Mannheim geführt haben. Das nächste Event ist ebenfalls schon in Vorbereitung, wie Sie in diesem Newsletter nachlesen können. Ein nicht ganz so ernst gemeinter Beitrag in unserer Rubrik Trek-Tube lässt die Sternensinger in besonderer Form einmal zu Wort kommen. Vielleicht wollen Sie über die Festtage mit "Die Zeitmaschine" oder "Children of Men" im TV-Programm verwöhnt werden. Im SFZ-Special berichtet unser Redaktuer Thomas Götz, für die Leserinnen oder Leser welche nicht in weihnachtlicher Stimmung sind, über den ersten "Bioshock"-Roman. Ein Blick in die Sterne, durch das Kepler-Teleskop, rundet den Newsletter wieder ab und so hat hoffentlich das Jahr 2011 für Sie persönlich einen schönen Abschluss. Im neuen Jahr werden Sie direkt von der "Incoming Message" begrüßt, deswegen wünsche ich Ihnen auch im Namen der gesamten Redaktion und unseren Mitarbeitern einen glücklichen und geruhsamen Übergang in das Jahr 2012. Marco Langknecht Redakteur |
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Das Prinzip Hoffnung Früher beschenkten die Herren ihre Sklaven, heute beschenken wir unsere Schwiegereltern. Und aus der Wiedergeburt der unsterblichen Sonne wurde die Geburt des äußerst sterblichen christlichen Messias. Aber es geschah mit guten Absichten. Man wollte es dem römischen Bürger leichter machen, das neue Fest zu akzeptieren. Auch eine Verlegung Jesu Geburtstag konnte da verständlicherweise nicht vermieden werden. Habe ich schon erwähnt inwiefern Coca Cola für die Geburt des Weihnachtsmannes verantwortlich ist? Würde wohl zu weit führen, lieber ein andermal.
Seit mir diese feinen Details der Historie des Weihnachtsfests bewusst sind, frage ich mich jedes Jahr aufs Neue, was das Ganze eigentlich für einen Sinn hat. Als Naturwissenschaftler ist man versucht immerzu den Nutzen bestimmter Dinge zu hinterfragen. Zugegeben, ich pflege durchaus schlechtere Angewohnheiten, aber egal. Wo könnte der spezielle Ertrag der Festtage liegen, mal abgesehen von der Zusammenführung der ach so geliebten Familie und vieler hoffentlich hochwertiger Geschenke? In der stolzen kanonisch Tradition? Bestimmt nicht. Indem man aus der Vergangenheit lernt, um unsere Zukunft auf diesem Planeten besser zu gestalten? Im Lichte der katholischen und evangelischen Geschichte sicher kaum. Als ich aber über das Thema Zukunft nachdachte kam mir der erhoffte Geistesblitz. Vielleicht könnte man das Sinnieren über die Vergangenheit aus der Zeit vor 2000 Jahren in die 60er Jahre das 20. Jahrhunderts verlagern und das Hoffen auf die nahe vom Menschen gestaltete Zukunft. 1964 fasste der von uns allen so geschätzte und zuweilen auch verehrte Gene Roddenberry seine Visionen, sein Hoffen auf eine bessere Zukunft in ein Drehbuch für den Pilotfilm einer neuartigen Science Fiction Serie zusammen. Nachdem der darauf folgende Pilotfilm vom Sender abgelehnt wurde folgte 1966 ein zweiter, welcher "Star Trek" und die damit verbundene Vision begründen sollte. Die Hoffnungen Roddenberrys von der Gleichberechtigung Schwarzer, von Frauen und Homosexuellen und der friedlichen Annäherung der beiden Großmächte des kalten Krieges (um nur einige zu nennen) zeichneten sich in der Originalserie, sowie in allen späteren Serien und Filmen auf vielfältige Weise ab.
Das Prinzip Hoffnung kann mehr sein als blauäugige Tagträumerei. Die Gegenwart zeigt, dass Dinge, welche in den Kindertagen von "Star Trek" noch weit entfernt waren oder gar unmöglich zu realisieren schienen, nun auf einen guten Weg oder gar schon vollbracht sind. In den USA wurde ein Afroamerikaner zum Präsidenten gewählt. Beziehungen zwischen verschiedenen Ethnien sind mittlerweile zum Glück weitestgehend anerkannt und Homosexuelle können in vielen Staaten mittlerweile sogar heiraten. Und wem könnte entgangen sein, dass die Khitomer-Verträge ("Star Trek - The Undiscovered Country" von 1991) vielleicht indirekt den Friedensprozess zwischen den USA und Russland vorbereitet haben! (Wem hier ein kleiner Smiley fehlt, der denke ihn sich einfach dazu.)
Das was bereits passiert ist zeigt, Hoffnung kann zu Visionen führen und diese schließlich zur Realität. Die Schöpfer von "Star Trek" haben wie manch andere nie aufgehört zu hoffen. Wenn ich es wage hin und wieder zu träumen und mir zutraue an diesen Träumen festzuhalten, kann ich, kann jeder etwas verändern. Warum also nicht, die Weihnachtsfeiertage vielmehr als Festtage der Hoffnung sehen, rekapitulieren was bereits erreicht wurde, wo wir heute in unserer Entwicklung stehen und welche Hoffnungen es noch lohnt anzugehen. Die Probleme der Gegenwart, ob Hunger, religiöser Fanatismus oder die zügellose neokapitalistische Wirtschaftsordnung welche von Materialismus pur geprägt ist, gibt es in der Zukunft von "Star Trek" nicht mehr. Ich für meinen Teil möchte mir in diesen Tagen gerne vorstellen, dass auch diese visionäre Hoffnung "Star Trek" irgendwann zur Realität wird und womöglich achte ich in Zukunft auch stärker darauf ob ich meinen Teil dazu tue diese Hoffnung am Leben zu erhalten. Der Philosoph Ernst Bloch schrieb in "Das Prinzip Hoffnung":
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und mir ein frohes und HOFFNUNGSVOLLES Weihnachtsfest. Hören Sie nicht auf zu träumen! Klingt vielleicht ein bisschen komisch, ist aber wirklich so.
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Mannheim, 17. Dezember 2011: Auch wenn anfängliche Pannen keinen guten Start für ein gelungenes Event ermöglicht haben, verbrachten 25 "Star Trek"-Fans einen amüsanten Tag mit Dominic Keating. Zuerst musste Schauspieler und Synchronsprecher Frank Röth aus gesundheitlichen Gründen seine Teilnahme an der Veranstaltung absagen. Dann folgte der nächste Schreck am Flughafen: Der Flug von Dominic Keating mit einer gewissen deutschen Airline hatte erhebliche Verspätung. Während der Veranstaltungssaal sich bereits gefüllt hatte, wartete Roger Hofstetter noch am Gate auf den Stargast. Doch dank Mobilfunktelefon war es kein Problem, die Besucher auf dem Laufenden zu halten. So nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer es hin und unterhielten sich. Da sich die meisten von ähnlichen Veranstaltungen und Conventions kannten, nutzen sie die Zeit für Unterhaltungen und Einkäufe an einem Science-Fiction-Verkaufstand, welcher vor dem Saal aufgebaut wurde. Dort konnte man nach Büchern, DVDs, Plakaten und anderen Merchandising-Artikeln stöbern. Der Stimmung schadete die Wartezeit also nicht. Als endlich Roger Hofstetter den Saal betrat und den Gaststar Dominic Keating ankündigte, war die Freude umso größer. Mit einem Bier in der Hand betrat Dominic Keating den Veranstaltungssaal, um sich den Fragen der Fans zu stellen. Mit viel Humor und guter Laune beantwortete er die Fanfragen. So schaffte er das Gerücht im Internet aus der Welt, er würde bei der kommenden "Hobbit"-Verfilmung mitwirken. Er hätte zwar beim Vorsprechen teilgenommen, doch die Rolle leider nicht erhalten. Dabei wäre er sehr gerne Teil des Castes geworden. Auch erzählte er, wie erleichtert er darüber ist, dass er zwar erkannt wird, aber nicht in dem Ausmaß, dass ihm ein normales Leben verwehrt würde. Bei den Dreharbeiten zu Beowulf lernte er Angelina Jolie kennen. So konnte er beobachten, welch großes Unterfangen es für sie ist, wenn sie in der Mittagspause sich außerhalb des Studiogeländes lediglich ein Sandwich holen möchte. Nach dem Q&A-Panel hatten die Besucher die Möglichkeit, für 20 Euro ein professionelles Foto mit Dominik Keating machen zu lassen. Während einer Pause wurden die Bilder gedruckt und ausgeteilt. Hiernach hatten alle die Gelegenheit, die Fotos von Keating signieren zu lassen - ebenfalls für 20 Euro. Natürlich signierte er auch andere Bilder. Am Schluss des offiziellen Teils führte Dominic Keating eine Charity-Auktion als Auktionator durch und erzielte einen Gesamterlös in Höhe von 461 Euro. Dieser Betrag wurde daraufhin an eine Vertreterin von "Aids und Kinder e.V. Baden-Württemberg" überreicht. Anschließend klang der Abend bei einem reichhaltigen Dinnerbuffet aus, an dem Dominic Keating mit seiner Verlobten teilnahm aus. So hatten alle Anwesenden noch mal die Gelegenheit, in einem privaten Rahmen einige Worte mit Dominic Keating zu wechseln. Fazit: Trotz (unverschuldeter) Anfangsschwierigkeiten wurde es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein sicher unvergessliches Event mit einem "anfassbaren" Dominic Keating. Demnächst lesen Sie in den kommenden Ausgaben das Exklusivinterview mit Dominic Keating, welches Sara und Thomas Hoeft am Rande der Veranstaltung führen konnten. Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Haben Sie Lob, Anregungen oder Kritik dazu? Schreiben Sie an leserbriefe@trekzone.de |
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Wenn Sie auch einen Vorschlag für die Rubrik "TrekTube" haben, schicken Sie uns gern eine Mail! |
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Der Nerdist hat ein ausführliches Interview mit J. J. Abrams geführt und ihn ein paar Sachen über seine Trek-Vergangenheit gefragt:
Und zur neuen Zeitlinie meinte er:
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An Evening with ... David Nykl Auch im nächsten Jahr geht die Event-Reihe von FKM-Events weiter. Am 17. März 2012 trifft sich die Science-Fiction-Fangemeinde erneut in Deggendorf (im nh Parkhotel). Gaststar ist diesmal David Nykl, insbesondere als Dr. Zelenka in "Stargate: Atlantis" bekannt. Zusehen war er auch in anderen Produktionen, wie etwa "Stargate: SG1", "Eureka", "Fringe" und "Human Target". Tickets können wie immer im Vorverkauf bei dem Veranstalter (siehe untenstehenden Hyperlink) für 30 Euro bestellt werden. An der Abendkasse kostet das Ticket 35 Euro. Einlass wird um 17 Uhr sein. Beginn der Veranstaltung ist für 18 Uhr vorgesehen. Es wird ein Q&A-Panel und ein Fotoshooting geben (im Eintrittspreis enthalten). David Nykl wird zudem seine Autogramme verkaufen. Die Autogrammpreise werden hierbei von David Nykl selbst festgelegt, ohne dass der Veranstalter einen Einfluss auf die Höhe hat. Anschließend haben die Gäste die Möglichkeit, für 15 Euro den Abend mit einem asiatischen Imbiss-Buffet ausklingen zu lassen. Mehr Informationen unter: http://www.fkm-events.com/ |
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Die Veröffentlichung enthält neben dem kompletten Tracks in chronologischer Reihenfolge auch eine Reihe von Specials. Darunter ist zum Beispiel der legendäre Song "I hate you", welcher ein Punk (gespielt von Kirk Thatcher) während einer Busfahrt über die Golden Gate Bridge performt, bis er von Spock gestoppt wird. Außerdem wurde eine alternative Version des "Main Title", in welchem Alexander Courage’s "Star Trek"-Thema variiert wird, mit aufgenommen. Im Folgenden die komplette Trackliste: 1. Logo/Main Title 2:52
7. In San Francisco 2:01 8. Chekov's Run 1:21 9. Gillian Seeks Kirk 2:42 10. Hospital Chase 1:14 11. The Whaler 2:00 12. Crash/Whale Fugue 8:38 13. Kirk Freed 0:44 14. Home Again/End Credits 5:39 15. Ballad of the Whale 4:59 16. Main Title (alternate) 2:56 17. Time Travel (alternate) 1:29 18. Chekov's Run (album ending) 1:19 19. The Whaler (alternate) 2:05 20. Crash/Whale Fugue (album track) 8:15 21. Home Again and End Credits (alternate) 5:16 22. Main Title (album track) 2:40 23. Whale Fugue (alternate) 1:05 24. I Hate You 1:59 Die Veröffentlichung ist Teil einer Serie, in welcher Paramount alle "Star Trek"-Film Soundtracks komplett veröffentlichen will. Zuvor erschien bereits "Star Trek VI: Das unentdeckte Land". Da die Auflagen limitiert sind sollten sich potentielle Käufer beeilen. "Star Trek VI" war nach kurzer Zeit ausverkauft. |
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Kommentare, vollständige Inhaltsangaben, Sendedaten und mehr finden Sie auf der Website von SF-TV-Tipps. |
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Rapture Inhalt Das Ende des Zweiten Weltkriegs und der vernichtende Schlag gegen Japan haben nicht nur Euphorie in den Köpfen der Amerikaner hinterlassen. Der geniale Selfmade-Milliardär Andrew Ryan träumt von einem Utopia am Grunde des Meeres, wo Unterdrückung, Doppelmoral und Zensur der Wissenschaft keinen Platz mehr haben. Was schließlich daraus wurde, ist jedem Spieler der Bioshock-Reihe hinlänglich bekannt: Ein einziger Alptraum Kritik Wie bei vielen Spielromanen üblich wird meist die Vorgeschichte zum großen Papa, dem Spiel, erzählt (wobei "großer Papa" im Sinne der Big Daddys bei Bioshock wohl mehr als zutreffend ist). So auch im vorliegenden Band, der die Ereignisse schildert, die schließlich zum ersten Bioshock-Teil führen. Für Kenner der Serie ist da natürlich eine Menge Bekanntes dabei, angefangen bei Ryan und Fontaine bis zu den Little Sisters selbst. Leider wissen Kenner des Spieles aber so ungefähr, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird, was auch einer der großen Mankos des Bandes ist. Denn das das von Ryan geschaffene Utopia im Meer scheitert, ist bekannt. Und selbst wenn man diese Buch liest, ohne das Spiel zu kennen, werden einige entscheidende überraschende Schlüsselelemente verraten. Das ist natürlich sehr schade und nimmt viel hinweg, wenn man das Spiel nach dem Buch spielt. Auch das Setting, das sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt (1950-1960) ist etwas unglücklich gewählt. Nicht, weil der Zeitraum so lang ist, sondern eher, weil die beschriebenen Ereignisse manchmal so gar nicht in den zeitlichen Ablauf passen. Geht man nämlich nach der Buchchronologie, so wird jahrelang nichts gegen die Verbrecher (bzw. Fontaine) in der Stadt unternommen, obwohl man es als Leser respektive erst wenige Seiten zuvor las. Dies wirkt also etwas gekünstelt und aufgeplustert, ist aber natürlich ein Manko, über das man aufgrund der vielen Stärken des Buches einfach hinweg sehen muss, um es weiter genießen zu können. Den abgesehen von der etwas wirren zeitlichen Schiene ist der Roman gut geschrieben und stellt vor allem Charakterszenen in den Vordergrund. Da ist zum einen Ryan, der sein Utopia aufbauen will, etwas, das man von Beginn an nachvollziehen kann. Aber wie auch Ryan so muss auch der Leser begreifen, das es dieses Utopia nicht gibt, das man es nach und nach aufgeben muss, bis man schließlich genauso ein Verbrecher ist, wie diejenigen, die man bekämpft. Dabei fragt man sich als Leser, ob es Wahnsinn ist, der Ryan steuert, oder einfach die Angst, das Festhalten an der Utopie. Das es darauf keine zufriedenstellende Antwort gibt, macht den Roman noch realistischer. Und so gut der "Fall" von Ryan auch beschrieben wird, so gibt es noch einen anderen Helden, Bill, der quasi den "Normalo" verkörpert, anfangs noch an die Vision glaubt, aber auch eine Charakterwandlung durchmachen muss. Im Gegensatz zu Ryan geht Bill aber andere Wege und schlägt die andere Richtung ein - und der Paukenschlag, das es kein Happy End gibt, wertet den Roman hier noch einmal zusätzlich auf. Bei den vielen Charakterszenen und Entwicklungen stören die vielen Little Sisters und Splicer sogar ein wenig, aber sie sind wohl dem Setting geschuldet, bringen das Sci-Fi-Element rein und haben natürlich die Aufgabe, den Verfall der Stadt zu beschleunigen. Schön zu sehen ist, das hierbei auch die Nebencharaktere ihr "Fett", bzw. ihre Charakterszenen, bekommen, während um sie herum ab und an die Action kracht. Fazit: Ein paar kleinere Kritikpunkte stören nicht das Gesamtbild dieses durchaus gelungenen Romans.
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Die jetzt bekanntgegebenen beiden Planeten Kepler-20e und 20f umlaufen einen Stern, bei dem bereits drei größere Planeten entdeckt worden sind. Deren Bezeichnung erfolgt in der Reihenfolge der Entdeckung, nicht in der Reihenfolge des Abstandes von ihrem Stern. Dem Abstand nach sortiert ergibt sich die Reihenfolge Kepler-20b, e, c, f und d. Überraschenderweise wechseln sich große und kleine Planeten ab, während in unserem Sonnensystem die kleinen Planeten innen und die großen außen zu finden sind. Bei Kepler-20b, c und d handelt es sich um große Gasplaneten, die neuen Begleiter sind hingegen offenbar Gesteinsplaneten. Alle aber umlaufen ihren Stern in relativer Nähe, weshalb es auf ihren Oberflächen wohl recht heiß ist. Die Umlaufzeiten liegen bei 3,7, 6, 10,9, 20 und 77,6 Erdtagen. Der Stern Kepler-20 ist ca. 950 Lichtjahre von uns entfernt und etwas kühler an der Oberfläche als die Sonne. Die Bahnen der ihn umlaufenden Planeten liegen aber allesamt näher an Kepler-20 als die des Merkur an der Sonne. Das Weltraumteleskop Kepler, benannt nach einem deutschen Astronomen des 17. Jahrhunderts, umläuft die Sonne auf einer der Erde nachlaufenden Bahn seit März 2009 und erfasst mit seinem 1,4 m durchmessenden Spiegel einen kleinen Bereich im Sternbild Schwan, in dem sich etwa 140.000 sonnenähnliche Sterne befinden. Das Licht der Sterne wird auf 42 CCD-Sensoren mit einer Gesamtzahl von 95 Megapixeln gelenkt. Periodisch auftretende geringfügige Änderungen der Helligkeit einzelner Sterne weisen auf davor vorbeiziehende Planeten hin, deren Größe man aus der Stärke der Verdunklung berechnen kann.
Allerdings spielt hier das Vorhandensein einer mehr oder weniger dichten Atmosphäre sowie deren Zusammensetzung noch eine große Rolle. Darüber lassen sich aber mit beiden Methoden keine Aussagen treffen. Hierzu ist es erforderlich, Licht vom Planeten selbst zu empfangen und spektroskopisch zu untersuchen. Dies ist alledings bisher nur in wenigen Fällen gelungen. Größere Teleskope auf der Erde und im All können in Zukunft aber dazu in der Lage sein. Weitere Neuigkeiten rund um Astronomie und Raumfahrt finden Sie im täglichen "e!Scope-Magazin" und auf TZN Raumfahrer.net. |
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