T R E K Z O N E   W E E K E N D 

































Picard: "Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben."
     ("Star Trek: Treffen der Generationen" - Entscheidungen im Leben)

TrekZone Weekend #2577
ein Newsletter des TrekZone Networks

ISSN 1684-7377

22. Januar 2012

            Intro

 


Ihre Gründe?

Liebe Leserinnen und Leser,

warum sind Sie eigentlich ein "Star Trek"-Fan geworden? Was sind die Gründe, die Sie dazu machen - welche Erlebnisse verbinden Sie damit? In unserer aktuellen Kolumne "'Star Trek' und die Philosophie" zum Beispiel ist eine der möglichen Antworten darauf das Vorhandensein einer Botschaft - humanitär, wie auch liberal -, die ein Statment mit auf dem Weg gibt und nicht nur Weltraumkämpfe und Abenteuer beinhaltet.

Oder ist es etwa die Faszination für Technik, die so spannend ist und wegweisend war, dass uns viele Requisiten von einst nun im tagtäglichen Leben begegnen - Smartphones und dergleichen lassen hierbei grüßen.

Sind es die Lebensformen, welche so fremdartig und doch irgendwie vertraut waren, die uns von fernen Welten träumen ließen? Oder doch die heroischen Taten - mal wagemutig, mal diplomatisch -, die uns Hoffnung auf eine bessere Zukunft machten?

Für jeden oder jede kann es etwas anderes sein, und doch alles verbunden mit einem Namen - "Star Trek". Schicken Sie uns Ihre persönliche Geschichte an leserbriefe@trekzone.de! Wir würden uns freuen, sie zu lesen.

Viel Spaß mit der neuen Ausgabe der "TrekZone Weekend"!

            Christian Vajda
            Redakteur

Inhalt

- Column:
      „Star Trek" und die Philosophie

- Star Talk:
      TZN Exklusiv: Dominic Keating

- BookReview:
      Comic: McCoy

- TrekTube:
      "Die Muppets" und "Star Trek"

- Star Trek XII:
      Köpfe hinter "Star Trek XII"

- Fandom:
      FedCon XXI - William Shatner

- Trek Games:
      "Star Trek Online" free2play

- Reader's Corner:
      Meinungen & Kritik

- SF-TV-Tipps:
      Das SF-Programm

- In Space:
      Forschung: Leben im All?

- Impressum:
      Disclaimer & Kontakt

 
^ top

            Column

 


„Star Trek" und die Philosophie

Die Liebe zur Weisheit, auch Philosophie genannt, spielte in „Star Trek“ schon immer eine wesentliche Rolle. Vielleicht stellt diese Tatsache auch den von Trekkies oft gesuchten Hauptunterschied zu anderen Science-Fiction-Phänomenen dar. „Star Trek“ sollte nie einfach nur eine Science-Fiction-Serie sein. TOS diente als Sprachrohr der liberalen und humanistischen Botschaften Roddenberrys. Seine simple und doch geniale Schlussfolgerung zur Lage der Menschheit in den Sechzigern spiegelt ein Zitat aus der TOS Episode Assignment: Earth („Star Trek“ – TOS – 2x26 – Ein Planet, genannte Erde) wider…

„Die Technologie der Erde hat sich schneller entwickelt als politisches und soziologisches Wissen. … Die Zivilisation der Erde muss davor bewahrt werden, sich selbst zu zerstören.“
Diese Worte des außerirdischen Agenten mit dem Decknamen „Felix Sevenrock“ (Gary Seven) zeigen Roddenberrys Überzeugungen ganz deutlich auf. Das Kind mit Namen Menschheit spielt mit Handfeuerwaffen, für dessen Gebrauch es weder den nötigen Intellekt noch die moralische Kompetenz mitbringt. Und ist es nicht bezeichnend, dass großartige Genies und Vordenker wie Richard Feynman, Freeman Dyson oder Edward Witten nur einen Bruchteil der Weltbevölkerung bekannt sind, wohingegen talentlose Strahlemänner wie Justin Bieber, deren einziger Beitrag zur Menschheitsentwicklung darin besteht, leicht zu beeinflussende Teenager zum Kreischen zu bringen, weltweit jedermann kennt!? Die Menschen lassen sich gern vom Wesentlichen ablenken. Das macht es viel leichter, so weiter zu machen wie bisher.

Das Zeitalter der Information ist vielmehr das Zeitalter der Ablenkung und der Nebensächlichkeiten. „Star Trek“ zeigt, wie es werden könnte. Wir müssen klären, wie wir die Selbstzerstörungssequenz beenden können, ohne im Sinne der Realität auf das Eingreifen der Vulkanier hoffen zu müssen. Probleme müssen beachtet und als Herausforderung betrachtet werden. Ich glaube nicht an einen Omnipotenten, welcher nichts Besseres zu tun hat als diesen irrationalen Wesen hier auf Erden dabei zuzusehen, wie sie sich selbst vernichten. Auch dies ist nur eine Form der Ablenkung und der Verschiebung der Verantwortung auf ein fiktionales Wesen. Die Macht liegt wie Roddenberry es erdacht hat im Menschen selbst.
„Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
Kants Worte könnten als Schablone der „Star Trek“-Philosophie herhalten. Das Potenzial für politische und soziologische Kompetenz liegt im Menschen selbst. Leider trauen sich nur die wenigsten, ihren Verstand dahingehend zu benutzen. Vordenker sind Außenseiter und werden nur allzu oft gesellschaftlich isoliert. Sobald Studien belegen, dass Treibhausgase das Erdklima anheben, folgt schon bald eine von der Automobil- oder Ölindustrie gesponserte Gegenstudie, welche die Menschen wieder beruhigt. Könnte ja passieren, dass sich doch mal ein paar Leutchen näher mit der Sache beschäftigen, ergo ihren eigenen Verstand benutzen.

„Star Trek“ ist eines dieser Phänomene, die uns aufzeigen, wie es werden könnte und gleichzeitig darlegen, was nötig ist, um diese Fiktion zu realisieren. Arbeit nicht zum Zwecke der Selbsterhaltung, sondern zum Nutzen und Fortschritt seiner selbst und der ganzen Menschheit, wie es Picard in „Star Trek: First Contact“ so schön auf den Punkt bringt. Anstatt einzelner Gruppen, die um ihre Anerkennung kämpfen, sollte sich die gesamte Menschheit geistig emanzipieren und informieren. Wissen bedeutet bekanntlich Macht, und die Macht, welche aus der intellektuellen Emanzipation und Unabhängigkeit ersteht, ist keine Macht, um andere zu beherrschen, sondern die Macht, um überhaupt überleben zu können. „Star Trek“ lädt ein zu hinterfragen und das Hinterfragte selbst zu prüfen (Triple Thinking).

Nur ein paar Gedanken zur Weltverbesserung… Ich hoffe, Sie verzeihen mir.


Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Haben Sie Lob, Anregungen oder Kritik dazu? Schreiben Sie an leserbriefe@trekzone.de

von Manuel A. Friedemann

 
^ top

            Star Talk

 


Dominic Keating im TZW-Exklusivinterview

Am 17.12.2011 war Dominic Keating im Rahmen der „Meet your Star“-Eventreihe in Mannheim zu Gast (die TZW berichtete). Sara und Thomas Hoeft hatten die Möglichkeit, einen sympathischen und aufgeschlossenen Darsteller aus dem „Star Trek“-Universum kennen zu lernen und mit ihm für die „TrekZone Weekend“ ein Exklusivinterview führen zu können. Im zweiten Teil wird er weiter über Privates reden und später auf seine schauspielerischen Erfahrungen eingehen.



Thomas:
Welche Art Rolle würden Sie gerne spielen, wenn Sie die Wahl hätten?

Dominic:
Ich habe eigentlich kein besonderes Verlangen, einen Hamlet oder so was in der Richtung zu spielen. Diese Tage sind glücklicherweise hinter mir. Ich hoffe nur, dass ich in gute Projekte reinkomme oder interessante Rollen spielen kann, selbst wenn es nur reguläres Serien-TV ist und man dort jeweils unterschiedlich sein kann. Als ein Schauspieler hat man für eine entsprechende Karriere eben verschiedene Gesichter. Aber ich denke, dass die Zeiten [für bestimmte Rollenarten] für mich wiederkommen in meinen Fünfzigern oder erst Sechzigern. Ich wäre nicht überrascht, wenn ich die ganze Zeit arbeiten müsste bis ich 63 Jahre alt bin, so was in der Richtung.

Sara:
Viele andere Schauspieler nahmen CDs auf oder schreiben Bücher. Können Sie sich vorstellen, das auch zu tun?

Dominic:
Ich höre CDs und ich lese Bücher (lacht). Also wohl eher nicht.

Thomas:
Sie sind selten auf der Theaterbühne, zuletzt in den 90ern. Werden Sie irgendwann wieder zurück zum Theater kommen?

Dominic:
Das würde ich gern. Ich habe einst beinahe eine Rolle auf dem Edinburgh Festival Fringe bekommen, vor vielleicht drei Jahren. Ich war so dicht dran (legt Daumen und Zeigefinger nahe beieinander), es zu schaffen. Und dann bekam ich „Heroes“ - ich ging dahin, wo das Geld war (lacht). Und ich liebte es auch. Ich war bei vielen Theatern, die neu in London starteten. Meine beste Arbeit war unglücklicherweise in Los Angeles – das ist durchaus eine große Theaterstadt, weil es dort für Schauspieler eine Menge Arbeit gibt. Aber „diese“ Kunstform [des Theaters] ist nicht so oft in L.A.; es ist mehr Film und TV. Wie gesagt, ich würde gern.

Sara:
Erkennen die Menschen Sie, wenn Sie in der Öffentlichkeit erscheinen?

Dominic:
Yeah, immerhin gut genug, dass es nicht schwierig ist. Mit allem Respekt, Brad: Ich möchte nicht gern Brad Pitts Leben haben. Ich denke, es würde sehr..., ich bin sicher, er ist sehr glücklich mit..., ich denke, das ist es warum er und Angelina [Jolie] wahrscheinlich diese Blase um sich herum erzeugten; Sie wissen, was ich meine. Ich arbeitete mit ihr [Angelina] an „Beowulf“ und ich erinnere mich, dass sie einmal kurz vom Set gehen und das Grundstück der Studios verlassen wollten, um etwas zum Mittag essen zu gehen. Das war vielleicht eine große Operation! Sie ließen Fahrzeuge aus zwei verschiedenen Toren hinausfahren – nur für ein Sandwich! Junge, Junge. Ich möchte das nicht; ich nicht. Ich liebe meine „Anonymität“. Ich liebe es, dass ich einfach so die Straße entlang und einen Laden reingehen kann. Und dann kommt manchmal jemand und sagt, dass er mich in dieser und jener Rolle gut fand, meist „Star Trek“. Das ist cool. Und sehr schön. Und es passiert immer dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.

Thomas:
Sie wurden in England geboren. Wie kamen Sie dazu, nach Amerika zu gehen?

Dominic:
Nun, das war eine Wahl. Wissen Sie, ich war ein Schauspieler in England und ich fühlte mich nicht sehr gut dort. Ich kam einmal für einen Urlaub nach Kalifornien, um Kalifornien kennen zu lernen, und um für ein paar Wochen in Los Angeles zu sein. Schlussendlich war ich in Amerika dann für zwei bis drei Monate. Und dann lernte ich Menschen kennen und, na ja..., ich war nicht verheiratet, ich hatte ein Appartement in London, das ich nun vermieten konnte, also warum sollte ich es nicht tun? Und als ich es dann allen erzählte – Sie wissen schon, dieser große Schritt, allen zu erzählen, dass man zu gehen beabsichtigt, es dann aber auch wirklich zu tun – musste ich nun gehen, oder? So ging ich also. Ich kam buchstäblich blind an. Ich wusste nicht, wo ich nun involviert sein würde; wusste nicht einmal, wo das Büro zum Vorsprechen war. In meinen Ängsten kam immer ein (imitiert nun ein Auswahlszenario) „HAU AB, JUNGE! DIESER KERL DORT, DIESER KERL – NEIN, NICHT DER – DIESER KERL DORT!“ - Yeah! (lacht). Sieben Jahre später... Es hat dann super geklappt, wissen Sie, es hat super geklappt!“

Sara:
Was lieben Sie daran, ein Schauspieler zu sein?

Dominic:
Ich liebe das Schauspielern in der Hinsicht: Man mag, was man tut. Es bringt dich in unterschiedliche Welten, unterschiedliche Parts, unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche Charaktere. Und, ich denke, für mich ist einiges davon harte Arbeit. Für aktuelle Rollen, die ich spielte, habe ich wohl etwas zu hart gearbeitet. Einige werden sagen: Ja, in diesen Shows und Serien (lacht). Aber ich spüre, dass ich immer eine Veranlagung dafür hatte, hart zu arbeiten, damit es gut wird. Die Inder nennen das „Dharma“. Ich glaube, ich folgte meinem Dharma.

Thomas:
Wie viel 'Dominic Keating' können wir in den Rollen, die Sie spielten, finden?

Dominic:
Das ist eine gute Frage. Ich kann sagen, als ich Malcolm Reed in „Star Trek“ spielte, ließ ich das zunächst nicht durchdringen. Ich hatte ein wenig Angst davor, mein Ich Zentrum der Aufmerksamkeit sein zu lassen. Ich wollte mich hinter verschiedenen Stimmen oder Rollenarten verstecken – eben irgendjemand sein. Aber ziemlich früh bei „Star Trek: Enterprise“ merkte ich: Oh Gott, das wird wohl ziemlich langweilig werden. Wenn ich diesen Kerl nur mit drei Zeilen (legt wiederum Daumen und Zeigefinger nahe beieinander) spiele, kann das nicht gut werden. Also machte ich die bewusste Entscheidung, Dominic ein wenig Malcolm sein zu lassen, ein wenig, aber genug. Und ich glaube, die Leute, die die Serie gesehen hatten, die Fan-Reaktionen, sie mochten das richtig, diesen Widerspruch. Ja, er war steif und „british“, hin und wieder schwierig, aber auch recht lustig. Und er hatte Humor! Er war menschlich; ich ließ ihn nicht in diesem „(militärtonartig) Yes Sir! No sir! Three bags full, sir!“-Schema. Und es machte viel Spaß. Es gibt nur eine Szene in einer Episode, wo Dominic zu sehr durchkam. (Zu Sara) Aber ich werde euch nicht sagen, welche das ist (lacht). Na ja, ich sage nur so viel: Es war in dieser Risa-Episode. Da gibt es eine Szene, wo ich etwas zuuuu viel Spaß hatte. Ich habs mir später angeschaut: Das war nicht Malcolm, das war ich (lacht)!

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe der "TrekZone Weekend" die Fortsetzung dieses Interviews.


Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Haben Sie Lob, Anregungen oder Kritik dazu? Schreiben Sie an leserbriefe@trekzone.de

von Sara Hoeft
und Thomas Hoeft

 
^ top

            BookReview

 


McCoy (06. Januar)
Vor dem ersten "Star Trek"-Kinofilm ist Leonard McCoy Teil des reisenden Ärzteteams der Föderation und erlebt Abenteuer auf abgelegenen Welten.

Inhalt

Anfang der 2270er-Jahre: Die Enterprise liegt zur Generalüberholung im Raumdock und während Admiral Kirk hinter den Schreibtisch verbannt wird, heuert Leonard McCoy beim Föderationsprogramm für Grenzlandmediziner an. Als Zivilist reist er fortan mit einem kleinen Schiff durchs All, um medizinische Brennpunkte zu entschärfen.

Bei vier der fünf Abenteuer, die dieser Band erzählt, begleiten den guten alten Landarzt sein junger Kollege Doktor Jon Mikael Duncan und die Andorianerin Theela. Zunächst untersuchen die drei in "Unkraut" eine tödliche Krankheit auf einer Landwirtschaftskolonie, wo nicht nur die Vegetation wuchert, sondern auch ein ekliger Pilzbefall auf der Haut der Kolonisten.

In "Fehler" dann geht McCoy einem Hilferuf seines Freundes Scotty nach: Auf dem Planeten, den sich der Ingenieur als Urlaubsziel ausgesucht hat, kommt es zu mysteriösen Todesfällen. Bei deren Aufklärung steht McCoy vor allem die sture Paragraphenreiterei der Einheimischen im Wege, die hinter dieser Fassade ein gut gehütetes Geheimnis schützen wollen.

"Ärzte" bringt die Mediziner auf einen kriegsgebeutelten Planeten. Sind McCoy und seine Begleiter dort zunächst noch darüber erstaunt, welcher Bekannte aus der eigenen Vergangenheit für die Situation Verantwortung trägt, ist die Enthüllung der Macht hinter dem Nebel des Krieges nicht weniger überraschend.

Die Auflösung dieser Story geht nahtlos über in "Wirte", wo McCoy auf der U.S.S. Yorktown gemeinsam mit seiner ehemaligen Krankenschwester Christine Chapel ergründen muss, warum einzelne Crewmitglieder plötzlich hyperintelligent werden - und nur wenig später sterben. Die abschließende Geschichte "Skalpell" führt McCoy nach Jahrzehnten zurück zu einem guten Freund aus Schultagen. Dieser betraut ihn mit einem Vermächtnis, das den Doktor schaudern lässt.

Kritik

Anne-Kathrin Schulz

Diese Rezension bezieht sich auf die deutsche Übersetzung des Comicbandes.

Lange war es nicht sicher, ob der Cross-Cult-Verlag weitere "Star Trek"-Comics in Deutschland veröffentlichen wird. Somit freue ich mich als begeisterter Comic-Leser natürlich umso mehr, dass nun endlich der neue "Star Trek"-Comic "McCoy" erschienen ist. Gezeichnet von John Byrne hat der ewig mürrische Doktor Leonard McCoy seinen ganz großen Auftritt.

Leonard McCoy, bei uns eher unter dem Namen "Pille" bekannt, stand zwar meist im Schatten von Captain Kirk und Mister Spock, dennoch gehört er mit zu den bekanntesten und beliebtesten Figuren aus dem TOS-Universum. Kaum jemand ist so unnahbar perfekt und gleichzeitig so menschlich wie er.

Der Comic besteht aus fünf Kapiteln, welche in einem großen Sammelband zusammengefasst sind, und sie erzählen, was zwischen dem Ende der TV-Serie und dem ersten Kinofilm "Star Trek: Der Film" geschah, als Doktor McCoy im interstellaren Grenzgebiet als Arzt tätig war. Die einzelnen Kapitel heißen "Unkraut", "Fehler", "Ärzte", "Wirte" und "Skalpell". Seine Missionen bestreitet McCoy nicht alleine. Zur Seite stehen ihm Doktor Jon Duncan, Pilot und Schüler, welcher Pille auf seinen Missionen begleitete, und die impulsive Andorianerin Theela. Letztere ist ein kleines, verwöhntes Mädchen aus einem bedeutenden andorianischem Haus. Dennoch war sie ihr Leben im goldenen Käfig leid, und so schmuggelte sie sich auf das Schiff der beiden ungleichen Ärzte.

Das Trio bestritt die ungewöhnlichsten Missionen. Unter anderem verschlug es sie in der Geschichte "Unkraut" nach Ophiucus III, eine landwirtschaftliche Kolonie der Föderation. Die Kolonisten wurden reihenweise von einem sich rasch ausbreitendem Pilz befallen. Somit kam ihnen die Hilfe des legendären Doktor McCoy gerade recht. Nüchtern analysiert stellte sich schnell heraus, warum die Kolonisten mit dieser Seuche belegt wurden. Das Versprühen von Giften und anderen Pestiziden ist nicht gerade öko, und somit wehrte sich die Natur des Planeten, denn Pflanzen haben schließlich auch Gefühle.

Ein anderer Einsatz ("Fehler") führte die Crew um Doktor McCoy zum Planeten Gamma Tarses VII, welcher über und über mit Wasser bedeckt ist und außerhalb des Föderationsgebietes lag. Dort trifft Pille einen alten Freund und Trinkgefährten wieder - und natürlich auf neue Probleme. Die Tarsen, kurz davor in der Föderation aufgenommen zu werden, klagten über Kranke, die verstarben, ohne auch nur irgendwelche Symptome oder pathologische Anomalien zu zeigen. Die Diagnostik gestaltete sich als schwierig bei einem Volk, welches strikt nach Protokoll lebt und keine Abweichungen duldet. Der Eskalation nahe, denn ein Leonard McCoy lässt sich nur ungerne in seiner Arbeit einschränken, deutete die Technologie der Tarsen, vor allem das von McCoy verhasste Transportersystem, auf die Ursache des Sterbens hin. Doch wollen die Tarsen, welche ihre Heimatwelt auf fünf kleineren Inseln bewohnen, wirklich etwas daran ändern?

Weniger nach Protokoll, sondern eher rabiat ging es hingegen im dritten Kapitel, "Ärzte", zu. Eigentlich handelte es sich nur um eine Routineinspektion eines Volkes, welches sich gesellschaftlich in der Bronzezeit befinden müsste. Doch nachdem das Schiff des Ärzteteams weniger sanft auf dem Planeten gelandet war, befand sich das Trio mitten in einem Krieg, welcher von geklonten Humanoiden mit chemischen und biologischen Waffen geführt wurde. Nach und nach offenbarten sich den Medizinern die Ursachen für den technologischen Fortschritt und die andauernde Schlacht, in welche auch klingonische Kriegstreiber verwickelt waren.

Zudem trifft Doktor McCoy in "Wirte" alte Bekannte wieder. Der Zeitreisende Gary Seven beeinflusste die Geschichte, und auch ein Wiedersehen mit Doktor Christine Chapel auf der U.S.S. Yorktown brachte den sonst so abgebrühten McCoy zum Staunen. Doch auch auf dem Föderationsschiff gab es medizinische Probleme, die es zu lösen galt. Für einen kurzen Moment hatte die U.S.S. Yorktown die wohl intelligenteste Besatzung des Universums, ehe das Chaos ausbrach, ausgelöst durch kleine Gäste, welche auf einen Wirtsorganismus angewiesen waren und das menschliche Gehirn als sehr berauschend betrachteten. Nun lag es mal wieder an McCoy Leben zu retten.

Die einzelnen Kapitel im Comicband "Star Trek: 'McCoy'" erzählen in sich abgeschlossene Geschichten, auch wenn die Charaktere übergreifend sind. Alles in allem unterscheidet sich dieser Comic grundlegend von den anderen. Während die letzten "Star Trek"-Comics, welche vom Cross-Cult-Verlag veröffentlicht wurden, vor allen an den elften Kinofilm anlehnten waren, so geht der aktuelle Comicband zurück zur Classic-Serie. Gezeichnet wurde der Comic von John Byrne, einer der bekanntesten Künstler der US-amerikanischen Comicszene, welcher für seine zahlreichen Arbeiten mit einigen Auszeichnungen wie unter anderem Comics Buyer's Award und dem Squiddy Award geehrt wurde. Eigentlich denke ich bei John Byrne eher an Marvel-Serien wie "Hulk" oder "The Lost Generation", dennoch ist "Star Trek: 'McCoy'" nicht der erste "Star Trek"-Comic aus John Byrnes Feder, welcher unter anderem auch den "Star Trek"-Comic: "Romulans: Pawns Of War" gezeichnet hatte.

John Byrnes Zeichenstil ist sehr dynamisch und detailreich, was den "Star Trek"-Comic "McCoy" noch lebendiger wirken lässt. Die Gestik und Mimik der einzelnen Charaktere unterstreichen die Originalität der einzelnen Geschichten und lassen sie somit klassisch, aber auch sehr modern erscheinen. Der "Star Trek"-Comic "McCoy" erinnert mich sehr an die klassischen Comics von "früher". Nebst den detailreichen Zeichnungen, welche die Wesenszüge von McCoy und seinen Gefährten unterstreichen, erscheint der gesamte Band durchweg in kräftigen, bunten, ja manchmal sogar knalligen Farben, was das Lesen dieses Comics nur noch interessanter macht.

Als ich den Comic in Händen hielt, hat mich das bunte und "McCoy-typische" Cover neugierig gemacht, und das, obwohl ich kein großer Fan der Classic-Serie bin. Die einzelnen Kapitel erzählen spannende und originelle Geschichten mit viel Witz, aber auch einer Prise Ernst, verpackt in ausdrucksstarken Bildern. Ich war von dem "Star Trek"-Comic "McCoy" mehr als positiv überrascht.

Fazit: Fans des mürrischen Arztes kommen hier voll auf ihre Kosten, aber auch der "Star Trek"-Fan überhaupt wird seine Freude an diesem Heft haben. Außerdem finden sich auf den letzten Seiten eine Covergalerie und viele interessante Fakten und Informationen zum Autor und Zeichner John Byrne. Reinschauen lohnt sich also!

Bei Gefallen können Sie "Star Trek: McCoy" unter anderem auf Amazon.de erwerben.sz)


Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Haben Sie Lob, Anregungen oder Kritik dazu? Schreiben Sie an leserbriefe@trekzone.de

von Anne-Kathrin Schulz

 
^ top

            TrekTube

 


"Die Muppets" und "Star Trek"

"Die Muppets" sind zurück im Kino. Unsere "Star Trek: Classic"-Stars waren bereits in den 80er-Jahren Gäste in der "Muppet-Show":



Wenn Sie auch einen Vorschlag für die Rubrik "TrekTube" haben, schicken Sie uns gern eine Mail!

ausgewählt von Simon Thomas Johr

 
^ top

            Star Trek XII

 


Die wenig bekannten Köpfe hinter "Star Trek XII" (17. Januar)
J. J. Abrams, Roberto Orci, Damon Lindelof, Alex Kurtzman - diese Produzentennamen sind Trek-Fans geläufig, die Namen der Schauspieler aus der Pressemitteilung zum Drehstart eh. Doch wer sind die übrigen dort Genannten?

Zu den im Trek-Fandom weniger prominenten Namen aus der Pressemitteilung (siehe TZN-Newsmeldung) gehören Jeffrey Chernov, David Ellison, Dana Goldberg, Paul Schwake, Dan Mindel, Scott Chambliss, Maryann Brandon, Mary Jo Markey and Michael Kaplan.

Schaut man sich die bisherigen Unternehmungen dieser Filmschaffenden an, wird schnell klar, dass viele von ihnen für den nächsten "Star Trek"-Film engagiert worden sind, weil der aktuelle Trek-Chef Abrams zuvor erfolgreich mit ihnen an anderen Filmen oder Serien zusammengearbeitet hat.

Die Ausführenden Produzenten Jeffrey Chernov, David Ellison, Dana Goldberg und Paul Schwake haben vor kurzem alle gemeinsam mit J. J. Abrams an "Mission Impossible - Phantom Protokoll" gearbeitet. Jeffrey Chernov hat bereits als Produzent, Produktionsmanager oder Hilfsregisseur an Filmen wie "The Thing", "Halloween II", "Die Herrschaft des Feuers", "Der Babynator", "Per Anhalter durch die Galaxis", "10 Dinge, die ich an Dir hasse", "World Invasion: Battle Los Angeles" sowie an "Star Trek XI" mitgearbeitet. Bei diesem Film traten auch zwei seiner Kinder als Klassenkameraden von Spock auf.

Ellison, Goldberg und Schwake gehören zu Skydance Productions, einem Produktionspartner von Paramount Pictures, zuvor schon beim Film "True Grit - Vergeltung". David Ellison, Sohn des Oracle-Gründers Larry Ellison, hat Skydance gegründet und steht der Firma weiterhin vor. Dana Gold, Produktionsvorstand der Firma, gehörte schon zu den Produzenten von zum Beispiel "Das Haus am See", "Happy Feet", "I Am Legend" und "Sherlock Holmes". Paul Schwake, Finanzvorstand bei Skydance, hat zuvor unter anderem an "Seabiscuit", "The Sixth Sense" und "Der letzte Mohikaner" gearbeitet.

Dan Mindel, der wie schon bei "Star Trek XI" die Kamera führen wird, tat dies eher unter anderem bei "Unzertrennlich", "Der verbotene Schlüssel" und "Mission: Impossible III". Szenenbildner Scott Chambliss arbeitet schon lange mit Abrams zusammen und hatte diese Position bereits bei den Serien "Felicity" und "Alias" sowie den Filmen "Mission: Impossible III", "Cowboys & Aliens" und "Star Trek XI" inne.

Auch die für den Filmschnitt Verantwortlichen kennt Abrams bereits aus mehreren gemeinsamen Projekten: Maryann Brandon (zuvor unter anderem "Bingo - Kuck mal, wer da bellt", "Alias", "Mission: Impossible III", "Drachenzähmen leicht gemacht", "Kung Fu Panda 2", "Super 8") und Mary Jo Markey (zuvor unter anderem "Felicity", "Alias", "Mission: Impossible III", "Lost", "Star Trek XI", "Super 8"). Kostümbildner Michael Kaplan schließlich kann in seinem Lebenslauf auf Filme wie "Blade Runner", "Curly Sue - Ein Lockenkopf sorgt für Wirbel", "Sieben", "Armageddon", "Fight Club", "I Am Legend", "Star Trek XI" und "Mission Impossible - Phantom Protokoll" verweisen.

(hk)


Cumberbatch über seine Vorbereitung auf "Star Trek" (16. Januar)
"Sherlock"-Darsteller Benedict Cumberbatch wurde als Schurke für "Star Trek XII" verpflichtet. Bestätigen mag er selbst das jedoch lieber nicht und äußert sich stattdessen zu seiner Vorbereitung auf den Film.

Benedict Cumberbatch
Auf dem roten Teppich bei den Golden Globes hatte MTV Benedict Cumberbatch am Mikrofon. Obwohl die ersten Berichte über sein Casting direkt mit Bestätigungen (etwa in der "Variety") einhergingen, er sei als Gegenspieler der Enterprise-Crew verpflichtet worden, mochte der Mime selbst das auf Nachfrage weder bestätigen noch dementieren: "Ich glaube nicht, dass wir das tatsächlich schon wissen. Das wird nur vermutet. Und das ist alles, was ich dazu sagen werde."

Das Abrams-Mantra der Verschwiegenheit hat Cumberbatch also bereits bestens verinnerlicht. Seine Meinung zum Regisseur und Produzenten: "[Abrams hat] tolle Ideen. Die Vorbereitung hat großen Spaß gemacht. Ich beginne [meine Dreharbeiten] nächste Woche, worauf ich mich wirklich freue und mehr darf ich nicht sagen." Eines ist anzunehmen: Körpereinsatz wird der Part in jedem Fall verlangen, denn Cumberbatch ließ den MTV-Reporter wissen, dass er derzeit nonstop trainiert.

Wie stark ist der Schauspieler selbst mit "Star Trek" vertraut? "Ich bin langsam, aber sicher [ein Fan] geworden, als [Abrams] es mit seinem letzten Film neu begonnen hat", so Cumberbatch. "Viele aus meinem Freundes- und Verwandtenkreis, alle möglichen Leute liebten all die Serien und Filme. Sie haben mit damit bekannt gemacht und jetzt falle ich auf sie zurück und stelle ihnen Fragen, sodass ich mit den echten Trekkies auf denselben Stand komme."

(hk - Quelle: MTV.com)


"Star Trek XII": Erste Stimmen zum Drehbeginn (15. Januar)
Damon Lindelof hofft nicht zu scheitern, Bruce Greenwood freut sich auf ein Wiedersehen, eine gescholtene Kulisse bekommt ein Upgrade und Simon Pegg zeigt sein Shirt bei Twitter. - Minimale Spoiler -

Der nächste "Star Trek"-Film ist in Produktion gegangen. Vier Monate lang sollen nun die Kameras rollen, bis dann im Mai die letzte Szene im Kasten ist. Ein gutes Jahr später wird der Streifen in den ersten Kinos zu sehen sein, auch in 3D. In den USA feiert "Star Trek XII" am 17. Mai 2013 Premiere.

Die Kameras rollen wieder.
Gedreht wird diesmal nicht nur auf dem Gelände der Paramount Studios in Hollywood, sondern auch auf den Bühnen der Sony Studios in Culver City. Eine Reise nach Hawaii steht für das Schauspielensemble hingegen wohl nicht mehr auf dem Plan - für Szenen, die in einem außerirdischen Dschungel spielen sollen, gab das Produktionsteam nun einem Drehort in Südkalifornien den Vorzug.

Für den nächsten Film werden mehr Kulissen gebaut als für seinen Vorgänger, darunter sind nach TrekMovie-Informationen auch Sektionen der Enterprise, die in "Star Trek XI" noch nicht zu sehen waren. Auch wurden einige Schiffsräume wohl zumindest teils neu gestaltet. Drehbuchautor Roberto Orci: "Es gibt ein paar rolle Verbesserungen im Maschinenraum!" Das Aussehen des Maschinenraums in "Star Trek XI" war von Fans wie Filmkritikern gleichermaßen dahingehend gescholten worden, dass es zu sehr nach der Budweiser-Fabrik aussehe, in der auch gedreht wurde.

Auch hinter den Kulissen gibt es viele Rückkehrer.
Einen Bericht vom ersten Drehtag hat die "LA Times" auf ihrer Website veröffentlicht. Darin kommt Autor Damon Lindelof mit folgender Einschätzung zu Wort: "Ich habe das große Glück, erneut einen Fuß auf die Brücke der Enterprise zu setzen, umgeben von den Primärfarben, die - aus meiner Sicht - eine der besten Besetzungen trägt, die jemals zusammengestellt wurde. Jeder Einzelne, der an diesem Film arbeitet, tut das mit ein und demselben Bestreben: alles in seiner Macht stehende zu tun, um das lange Warten zu rechtfertigen ... und den hohen Erwartungen der Trek-Fans gerecht zu werden; denen, die seit 40 Jahren Fan sind und denen, die zum ersten Mal zu der Party kommen. Es knistert vor Energie. Der Warpkern ist hochgefahren. Und wir sind, endlich, wieder bereit mutig loszuziehen. Ich hoffe zu Gott, dass wir es nicht in den Sand setzen."

Im gleichen Artikel bestätigte auch Bruce Greenwood seinen Auftritt in "Star Trek XII". Zwischen Kostümproben berichtete der Schauspieler der Zeitung: "Wir haben alle unsere Drehbücher - alle auf rotem Papier gedruckt mit dem Namen des Schauspielers auf jeder einzelnen Seite - und unsere braunen Tüten bekommen und wir haben alle diese Klauseln unterschrieben, die länger sind als dein Bein. Das Drehbuch ist gut, wie zu erwarten war. Sie werden aus niemandem etwas herauskriegen, wenn es um den Film geht. Es wäre einfacher, das Gebäude umzuwerfen, als aus irgendjemand etwas rauszubekommen."

Simon Pegg twitterte das T-Shirt, an dem er am ersten Drehtag zur Arbeit erschien und versprach sogleich, in den nächsten Monaten keinerlei Fragen zum Film zu beantworten.

Peggs "Arbeitskleidung"

In einer am Samstag herausgegebenen Pressemitteilung bestätigte Paramount Pictures neben dem offiziellen Drehbeginn auch, dass ein großer Teil des "Star Trek XI"-Produktionsteams erneut hinter den Kulissen aktiv wird.

Neben Produzent und Regisseur J. J. Abrams und den bekannten Produzenten (und Autoren) Roberto Orci, Alex Kurtzman und Damon Lindelof ist auch Abrams' Bad-Robot-Partner Bryan Burk wieder als Produzent aktiv. Der Szenenbildner heißt ein weiteres Mal Scott Chambliss, die Kostüme kommen noch einmal von Scott Kaplan, und Michael Giacchino schreibt wieder die Musik. Als Kameramann ist Dan Mindel nochmals mit von der Partie und um den Filmschnitt kümmern sich wiederum Maryann Brandon und Mary Jo Markey.

(hk - Quelle: LATimes.com, TrekMovie.com)


Newsredaktion:
      Henning Koonert

 
^ top

            Fandom

 


FedCon XXI - William Shatner mit an Bord (16. Januar)
Vor wenigen Tagen kündigte die FedCon bereits mit Richard Dean Anderson den Kopf aus "Stargate" an, heute gibt es eine weitere gewichtige Ankündigung: Auch "Star Trek"-Ikone William Shatner ist mit dabei.

Ein Captain stellt sich Fragen.
Der Captain wird, wie heute bekannt wurde, 2012 die reguläre FedCon-Bühne betreten. Shatner ist an sich ein sehr seltener Convention-Gast in Europa. Das erste und einzige Mal war er bisher 1997 auf einer FedCon, 2012 soll sein zweiter Auftritt beim deutschen Convention-Flaggschiff werden.

Shatner ist als Captain der ersten "Star Trek"-Serie seit gut 45 Jahren mit dem Franchise verbunden, spielte in drei Staffeln der Classic-Serie und sieben Kinofilmen mit. Zu "Star Trek V" lieferte er die Story und führte Regie. Nachdem "Star Trek" Kult geworden war, konnte Shatner immer wieder auf seinen Status als Ikone der Pop-Kultur zurückgreifen und tut das bis heute häufig, erfolgreich und mit erstaunlichem Geschäftssinn.

Sein eigener Erfolg ging und geht gepaart mit einem gespaltenen Verhältnis zu anderen Mitgliedern der Classic-Besetzung. Bittere Äußerungen seiner Co-Stars haben sich über die Jahrzehnte gehalten, bis heute tragen manche ihre Privatfehden öffentlich aus, während Shatner seinerseits diese augenscheinlich mit Genuss stets weiter befeuert. In den Schlagzeilen landen so regelmäßig beide Seiten; man mag sich fragen, ob dieser Gedanke bei allen dabei nicht auch immer wieder mal eine Rolle spielt.

William Shatner
Im vergangenen Jahr lief Shatners durchaus gelungene Regie- und Produktionsarbeit, die "Star Trek"-Doku "The Captains", im US-Fernsehen, während die Sitcom "S#*! My Dad Says" mit Shatner in der wichtigsten Rolle nach ihrer ersten Staffel prompt eingestellt wurde.

Dass Shatner sich im Laufe der Zeit zu seiner eigenen Marke entwickelte, hat ihm auch außerhalb seines "Star Trek"-Wirkens ausgezeichnete Rollen ermöglicht. Bekannt ist er so auch als Danny Crane aus "Boston Legal" oder als T. J. Hooker aus der gleichnamigen Serie. Wer mehr über das Wirken und die Karriere Shatners erfahren möchten, dem empfehlen wir unsere ausführliche Biographie des Künstlers in unserer Unit Cast & Crew.

Die FedCon XXI findet vom 17. bis 20. Mai 2012 im Hotel Maritim Düsseldorf statt. Ein Wochenendticket für die komplette FedCon XXI kostet 109 Euro (für OSTFC-Mitglieder 99 Euro). Tageskarten werden ab zirka acht Wochen vor der Convention zu haben sein. Die Möglichkeit zum Kartenbestellen und weitere Informationen zum vollständigen Programm sowie Infos zur Anreise gibt es auf FedCon.de.

Die aktuelle Gästeliste der FedCon XXI

"Star Trek"-Darsteller

  • William Shatner (James T. Kirk, "Raumschiff Enterprise")
  • Walter Koenig (Pavel Chekov, "Raumschiff Enterprise")
  • Jonathan Frakes (Will Riker, "Star Trek: The Next Generation")
  • Brent Spinter (Data, "Star Trek: The Next Generation")
  • Gates McFadden (Beverly Crusher, "Star Trek: The Next Generation")
  • Garrett Wang (Harry Kim, "Star Trek: Voyager") - Master of Ceremonies
  • Robert O'Reilly (Gowron, "Star Trek: The Next Generation"/"Deep Space Nine")
  • J. G. Hertzler (Martok, "Star Trek: Deep Space Nine")
  • Eddie Paskey (Lieutenant Leslie, "Raumschiff Enterprise")
  • Keith Szarabajka (Teero, "Voyager"; Damrus, "Enterprise" u.v.a.)

Weitere Darsteller

  • Richard Dean Anderson (Jack O'Neill, "Stargate SG-1"; MacGyver)
  • Joe Flanigan (John Sheppard, "Stargate: Atlantis")
  • Kavan Smith (Evan Lorne, "Stargate: Atlantis")
  • Teryl Rothery (Janet Fraiser, "Stargate SG-1" und Evelyn, "Caprica")
  • Eric Avari (u.a. Kasuf, "Stargate SG-1")
  • Matthew Bennett (Aaron Doral, "Battlestar Galactica")
  • Nicholas Brandon (Xander Harris, "Buffy - Im Bann der Dämonen")
  • Kai Owen (Rhys Williams, "Torchwood")
  • Felicia Day (Codex, "The Guild")
  • Virginia Hey (Pa'u Zotoh Zhaan, "Farscape")
  • Casper van Dien (Johnny Rico, "Starship Troopers")
  • Carrie Henn (Rebecca Jordan, "Aliens - Die Rückkehr")

Experten und Vortragende

  • Dr. Hubert Zitt ("Star Trek")
  • T'Lara ("Star Trek")
  • Bettina Wurche ("Star Trek")
  • Dr. Monika Abdel Hamid ("Star Trek")
  • Anja Arendt (Steampunk und Endzeit)
  • Steffi Esser ("Battlestar Galactica")
  • Stefan Servos (Steampunk und Endzeit)
  • Robert Vogel (Steampunk und Endzeit, "Iron Sky", "Stargate")

(hk - Quelle: FedCon.de)


Newsredaktion:
      Henning Koonert

 
^ top

            Trek Games

 


"Star Trek Online" ab heute für alle kostenlos spielbar (17. Januar)
Ab heute kann jeder "Star Trek Online" spielen, ohne dafür zu zahlen. Den Start der Free-to-Play-Phase läuten Cryptic und Perfect World Entertainment mit stündlichen Preisveranstaltungen im Spiel ein.

Ab dem 17. Januar (oder 17 01 ... deswegen gerade dieses Datum) ist "Star Trek Online" für jedermann mit entsprechendem Rechner und nach dem Herunterladen der Spielsoftware kostenlos spielbar, ohne dass man das Spiel im Laden kaufen oder für ein Abo zahlen muss. Einige zusätzliche Funktionalitäten oder Annehmlichkeiten sind zwar in einem virtuellen Laden auch für echtes Geld erhältlich, nichts davon ist jedoch spielentscheidend. Alternativ kann man im Laden auch mit seiner im Spiel erwirtschafteten virtuellen Währung zahlen.


Um 19 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (13 Uhr US-Ostküstenzeit) beginnt die Feier zum Stapellauf, die Cryptic und Massively.com ausrichten. Bis 2 Uhr in der Nacht hierzulande (20 Uhr US-Ostküstenzeit) findet zu jeder vollen Stunde an einem Ort im "Star Trek Online"-Universum eine spezielle Aktion statt, bei der die Teilnehmer STO-Promo-Punkte gewinnen können. Diese dienen als digitale Währung, für die man im virtuellen Laden Güter erstehen kann. Welche Events wann und wo stattfinden, können Sie dem Launch-Party-Kalender auf Massively.com entnehmen.


In einer Presseerklärung sagte Jack Emmert vom Spielentwickler Cryptic zum Umstieg auf das kostenfreie Modell: "Wir könnten nicht zufriedener sein. Die Umstellung von 'Star Trek Online' auf das beliebte Free-to-Play-Modell nimmt die Einstiegsbarrieren weg, die bisher Fans und Gelegenheitsspieler vom Game ferngehalten haben. Jeder kann 'Star Trek Online' kostenlos herunterladen und spielen. Es gibt keine bessere Manier, um herauszufinden, wie es sich anfühlt, im Captainssessel zu sitzen."

Spieler, die bisher für das Spiel gezahlt haben, können genauso wie Neulinge ihren Status zu Goldmitgliedern aufwerten. Gegen eine monatliche Gebühr von 14,99 Dollar gibt es dann zum Beispiel unbeschränkten Zugang zum Chat und den Foren sowie bevorzugten Kundendienst, jeden Monat 400 Cryptic-Promo-Punkte und weitere Vergünstigungen. Eine Auflistung der Unterschiede zwischen zahlenden und nichtzahlenden Spielern gibt es auf StarTrekOnline.com.

(hk - Quelle: Massively.com)


Newsredaktion:
      Henning Koonert

 
^ top

            Reader's Corner

 


Star Talk in der "TrekZone Weekend" #2576

Hallo TrekZone!

Ich habe mich sehr gefreut, dass es wieder ein Interview bei Euch gibt. Ich bin dem Englischen nicht ganz so mächtig und freue mich auf deutsche Interviews. Ich habe mich einfach so richtig gefreut - bitte weiter so.

Lieben Gruß
Regina


Antwort von Redaktionsleiter Simon Johr

Liebe Regina,

keine Sorge, ich kann dir ganz offiziell verkünden, dass es auch weiterhin Interviews bei uns geben wird.

Viele Grüße
Simon


Wenn auch Sie Anregungen, Kritik oder Lob haben, vielleicht aber auch einfach nur Ihre Meinung über "Star Trek", die "TrekZone Weekend" oder andere Science-Fiction-, Fantasy- oder Mystery-Themen sagen wollen, dann schreiben Sie vertrauensvoll an leserbriefe@trekzone.de. Wir freuen uns über jeden Brief.

 
^ top

            SF-TV-Tipps

 


Die Science-Fiction-TV-Highlights vom 21. bis 27. Januar 2012

Sonntag, 22. Januar

RTL, 20.15 Uhr: "Der Tag, an dem die Erde stillstand"
Dr. Helen Benson wird von Regierungsbeamten an einen geheimen Ort gebracht. Ein außerirdischen Objekt nähert sich der Erde. ->Details

Wiederholung: Montag, 23. Januar, 01.35 Uhr

Freitag, 27. Januar

RTL II, 20.15 Uhr: "X-Men 2"
Das Gleichgewicht zwischen den durch Gen-Mutation mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten X-Men und den Normalsterblichen gerät nach einem Angriff auf den US-Präsidenten ausser Kontrolle. ->Details

Wiederholung, Samstag, 28. Januar, 17.20 Uhr


Kommentare, vollständige Inhaltsangaben, Sendedaten und mehr finden Sie auf der Website von SF-TV-Tipps.

von Achim Stößer

 
^ top

            In Space

 


Leben im All? - Forschungsprojekt bewilligt

Rund 90 internationale Forscher arbeiten an den Universitäten Wien und Graz sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften an einem bis zu acht Jahre dauernden und mit rund 600.000 Euro pro Jahr dotierten astrophysikalischen Großprojekt. Die Forscher gehen den Voraussetzungen für die Entstehung von lebensfreundlichen und lebenserhaltenden Umgebungen auf anderen Planeten nach.

NASA/Jenny Mottar

Bild vergrößernIllustration
(Bild: NASA/Jenny Mottar)
Welche physikalischen Bedingungen müssen im Umkreis von jungen Sternen und Planeten herrschen, damit dort Leben entstehen kann? Wie wirken Sterne, Sternwinde, Gas- und Staubscheiben, Magnetfelder und Planetenatmosphären zusammen, um die essentiellen Moleküle und Wasser zu bilden und auf die Planeten zu bringen? Welches sind die frühesten Phasen, in denen man in der Sternumgebung schon lebensfreundliche oder lebenserhaltende – sogenannte habitable – Zonen finden kann, und wie verändern sich diese im Laufe der Zeit? Diesen fundamentalen astrophysikalischen Voraussetzungen geht das Forschungsnetzwerk unter Gesamtleitung von Prof. Dr. Manuel Güdel, Leiter des Instituts für Astronomie der Universität Wien, nach. In sechs Teilprojekten werden stellare und planetare Bedingungen untersucht. "Wir suchen nicht nach Leben im All an sich, sondern nach den physikalischen und chemischen Voraussetzungen dafür – von der Stern- und Planetenentstehung bis zum Transport von Wasser", erklärt Güdel, der sich sicher ist, dass im Universum außer uns noch Leben existiert: "Es wäre doch seltsam, wenn das nicht auch irgendwo anders passiert wäre."

Die Wissenschafter interessieren sich besonders dafür, wie sich Habitabilität in den frühesten, widrigen Zeiten des Sonnensystems entwickelt hat, als die Sonne tausend Mal kräftigere Röntgenstrahlung und dutzende Male stärkere Ultraviolettstrahlung als heute aussandte. Damals wehten viel stärkere Sonnenwinde, und die Erdatmosphäre war völlig anders zusammengesetzt. Aber auch extreme Bedingungen in extrasolaren Planetensystemen, etwa auf Planeten in sehr kleiner Entfernung vom zentralen Stern, werden unter die Lupe genommen. Heute sind über 700 extrasolare Planeten bekannt, die unter mannigfachen Bedingungen ihre Bahn um andere Sterne ziehen. Dabei hat sich in letzter Zeit gezeigt, dass Planeten sich gerade auch in Doppel- oder Mehrfachsternsystemen bilden – die häufigste Konfiguration, in der Sterne im Universum vorkommen. Gibt es in solchen Sternsystemen stabile, habitable Planeten? "Ganz besonders interessiert mich dabei die Frage nach den Voraussetzungen für die Entstehung von Leben – angefangen bei der Chemie in protoplanetaren Scheiben bis hin zur Bestrahlung von Planetenatmosphären." meint Güdel.

Das Großprojekt widmet sich mit neuen Methoden bisher unangetasteten Forschungsgebieten. Sowohl astronomische Beobachtungen wie auch modernste numerische Simulationen und theoretische Studien werden in internationaler Kooperation untersuchen, wie junge protoplanetare Scheiben sich über mehrere Millionen Jahre chemisch und thermisch entwickeln; Modellrechnungen werden zeigen, wie und wo sich Wasser und organische Moleküle entwickeln und in die „habitablen“ Zonen transportiert werden. Ein besonderes Augenmerk richtet das Projektteam auf den zentralen Stern, der einerseits die Hauptenergiequelle für die thermochemischen und physikalischen Prozesse darstellt, sich aber im Laufe der Zeit auch selbst stark weiterentwickelt. Seine magnetische Aktivität, seine Hochenergiestrahlung und sein Sternwind beeinflussen die Hochatmosphären und Magnetosphären der Planeten wesentlich und können sogar zur Erosion massiver Atmosphären führen. Diese Prozesse werden spezifisch mit numerischen Simulationen des planetaren Atmosphären-Magnetosphären-Systems unter Berücksichtigung der äußeren Strahlung weiter untersucht.


Weitere Neuigkeiten rund um Astronomie und Raumfahrt finden Sie auf TZN Raumfahrer.net.

von Ralf Mark Stockfisch

 
^ top

            Impressum

 


TrekZone Network
Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im deutschsprachigen Raum.
 
Abonnement
An- und Abmeldungen können Sie unter www.trekzone.de/abo vornehmen.
 
Copyrights
Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht.

Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Michael Müller.
 
Persönliche Daten
Gemäß § 28, Absatz 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes wird die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken oder zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt. Ebenso garantiert das TrekZone Network, dass die für das Newsletter-Abonnement notwendigen E-Mail-Adressen im Sinne des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben werden.
 
Geschützte Handelsmarken
"Star Trek", "Star Trek: The Next Generation", "Star Trek: Deep Space Nine", "Star Trek: Voyager", "Star Trek: Enterprise" und alle verwandten Markennamen sind eingetragene Handelsmarken von Paramount Pictures. Kopierrechtlich geschütztes Material wurde ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke genutzt. Dies gilt auch für alle Materialien, die aus anderen Franchises stammen und im Rahmen der TZN SF-Zone genutzt wurden.
 
Artikel- und Newsübernahme
Die Übernahme oder Weiterveröffentlichung von Newsmeldungen oder Artikeln ist - mit entsprechender Quellenangabe ("TrekZone Network - www.trekzone.de") - ausdrücklich gestattet. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Redaktionsleiter.
 
Links
Die Redaktion des TrekZone Networks ist für Aussagen und Inhalte gelinkter Seiten, die durch einen externen Link erreicht werden, nicht verantwortlich. Diese Inhalte sind keine Inhalte des TZN-Angebots. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen Seiten waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund ist das TZN nicht verantwortlich beziehungsweise haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.
 
© 1998-2012 by TrekZone Network
Made in Europe

TrekZone Weekend #2577
ISSN 1684-7377
Erscheinungsdatum:
22. Januar 2012
Auflage: 3421 Exemplare


Herausgeber:
      Michael Müller
      Henning Koonert

Chefredaktion:
      Thomas Hoeft

Abschlussredaktion:
      Sara Hoeft
      Marco Langknecht
      Michael Möller
      Christian Vajda

Redaktionsleiter:
      Simon Thomas Johr

Management:
      Martin Ackermann
      Melanie Brosowski
      Tom Gerlich
      Thomas Hoeft
      Simon Thomas Johr
      Markus Kettner
      Henning Koonert
      Marvin Luchs
      Stephan Mark
      Michael Müller
      Christian Vajda
      Uwe Webel

Redaktion:
      Wilfried Brantsch
      Bastian Bringenberg
      Shinzon Darhel
      Frank Drehmel
      Christian Freitag
      Manuel A. Friedemann
      Thomas Götz
      Susanne Grahn
      Christiane Gref
      Stefan Grüning
      Sara Hoeft
      Jan-Erik Hoffmann
      Birger Höper
      Christoph Hühn
      René Kissien
      Christopher Kurtz
      Tanja Kühnel
      Markus Kürzinger
      Marco Langknecht
      Markus Loosen
      Stefan Menz
      Sebastian Müller
      Hannes Naumann
      Julia Pfuetzner
      Jörn Podehl
      Peter Potz
      Alexandra Rimpler
      Peter Schipfmann
      Anne-Kathrin Schulz
      Sven Siefert
      Andreas Simon
      Andreas Spreen
      Roland Steiger
      Randolph Sutter
      Manrico Tenner
      Peter Tigmann
      Karl Urban
      Julian Wangler
      Martin Weinrich
      Alexander Wenzel
      Matthias Wieprecht

Freie Mitarbeit:
      Bettina Biel
      Jens Göttling
      Stefan Hildebrand
      Marianne Jaffke
      Robert Lißack
      Stefan Schmidhammer
      Jessica Schreier
      Achim Stößer
      Robert Vogel
      Thorsten Wulff

Lektorat:
      Michael Möller

 
^ top