Anastasia Celí

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Anastasia Mara Celí ist Mitarbeiterin beim Geheimdienst der Sternenflotte im Agentenstatus. Sie gehört Abteilung Delta an, wo sie als Agent in der Abteilung für Sonderermittlungen geführt wird. Allerdings wird sie für fast die Hälfte der Operationen an andere Abteilungen verliehen, wodurch sie bereits an einigen Ecken im Geheimdienst tätig war.

Inhaltsverzeichnis

Kindheit

Anastasia wird 2358, bereits nahezu im Vollbesitz ihrer telepathischen Fähigkeiten, auf Luna geboren. Ihre Mutter Mara verstirbt während der Geburt an einer Komplikation, ihr Vater Sal, Psychologe an Bord der USS Kyoto, lässt sich daraufhin zunächst in ein Büro nach Betazed versetzen, damit er sich um seine Tochter kümmern kann, ohne seinen Beruf vollends aufgeben zu müssen und wechselt drei Jahre später, nachdem die kleine Anastasia die schwierigen ersten Jahre hinter sich hatte, schließlich als Verbindungsoffizier zum Diplomatischen Corps, wobei Anastasia ihren Vater auf vielen Reisen begleitet und so im Kindesalter Kontakt zu vielen Spezies bekommt. Allerdings führt ihr Vater aufgrund ihrer telepathischen Sensibilität eine für Betazoiden untypisch strenge Erziehung. 2364 kommt es zu einem tragischen Zwischenfall bei einer diplomatischen Mission auf Velaris V, bei der ihr Vater während eines Überfalls von Sezessionisten getötet wird. Sie selbst gerät mit den Überlebenden der Delegation in Geiselhaft und wird erst zwei Monate später wieder befreit. Genaue Erinnerungen hat sie allerdings nur noch wenige an den Vorfall; lediglich in ihren Träumen kommen die Erlebnisse wieder hoch. Zudem wurden viele offizielle Informationen zu dem Vorfall klassifiziert.

Die folgenden Jahre verbringt sie in einem von der Sternenflotte eingerichteten Waisenhaus auf Betazed, wo sie sich nun mehr entfalten kann. Obwohl sie sehr aufgeweckt und neugierig ist und die Erzieher auf trapp hält, wenn sie immer wieder heimlich größere Unternehmungen macht, ist sie Personen, vor allem Unbekannten, gegenüber sehr scheu und einzelgängerich. Dieses Verhalten besserte sich erst allmählich mit dem 12 Lebensjahr. Bis dahin spricht sie fast nicht (außer mit anderen Kindern) sondern kommuniziert nur telepathisch. Über die Musik schaffte es eine der Erzieherinnen zu ihr durchzudringen uns über sie findet sie einen Ausgleich für die Bürde ihrer telepathischen Frühentwicklung.
Mit 16 Jahren gewinnt sie einen Musikpreis und erhält damit die Gelegenheit ins Sol-System zu reisen, wodurch sie der kurze Zeit später erfolgten Eroberung Betazeds entgeht. Die Zeit bis zur Einschreibung an der Sternenflottenakademie verbringt sie auf Luna, ihrem Geburtsort.

Karriere

Sternenflottenakademie

Welche Motive sie hat, als sie sich für die Sternenflotte entscheidet, ist Anastasia im Nachhinein nicht mehr ganz klar. Ihre Erklärung ist, dass es sich um eine spontane Entscheidung gehandelt haben musste, wobei sicherlich die Eroberung von Betazed und das Vorbild ihres Vaters nicht unbeteiligt sind. Sich diese Frage wirklich zu beantworten vermiedet sie allerdings.

Die Akademiezeit verbringt sie zunächst in San Francisco, wo die Grundausbildung, die Offiziersschule und die Allgemeine Ausbildung für Wissenschaften, im Hauptfach Mathematik, stattfinden, was allerdings aufgrund des Krieges gerafft geschieht. Eine Weile nach Endes des Krieges wird sie auf den im Wiederaufbau befindlichen Campus auf Betazed verlegt, wo sie den Fächercanon zu Gunsten der Psychologie verändert. Sie schließt die Akademie trotz dem über zwei Jahre zurückliegenden Kriegsende mit einer verkürzten Offiziersausbildung ab, da die Personalsituation in der Flotte weiterhin kompensiert werden muss.

Geheimdienst (2378-2379)

Nach dem Abschluss wird sie von der Geheimdienstabteilung erfolgreich angeworben, durch welchen sie auf Axanar weitergehend ausgebildet wird. Ein Großteil der Ausbildungsabschnitte sind streng klassifiziert und sollten sie sowohl was ihre Fähigkeiten, als auch ihren Charakter betrifft, ändern.

USS Vanguard

Da sie zunehmend unzufrieden mit dem wird, was sie lernte und wofür sie ausgebildet wird, verlässt sie 2379 nach starkem Drängen den Geheimdienst und wird auf ein Raumschiff, die USS Vanguard, versetzt, auf der sie, zu ihrer Überraschung, die Position der Leitende Wissenschaftsoffizierin erhält. Auch hier hat sie mit zahlreichen Widrigkeiten zu kämpfen. Ihr Dienst dort endet allerdings schon 2380, als das Schiff von einer Umstrukturierungsmaßnahme in der Sternenflotte betroffen ist.

Geheimdienst (ab 2380)

Jules de Montereau überzeugt sie darauf zum Geheimdienst zurückzukehren und Mitglied seiner Abteilung zu werden. Sie ist zunächst widerwillig, nimmt das Angebot schließlich allerdings an, da ihre Zukunft in der Flotte unklar ist. Daraufhin wird sie noch ein weiteres Jahr auf Angel Island ausgebildet, ehe die erste Operation für sie beginnen. In den ersten Missionen für die Abteilung Delta wird sie nur unterstützend eingesetzt und verlässt Angel Island dafür gar nur wenige male. Ein Großteil davon ist unter Verschluss. Zwischendurch erhält sie konstant weiteres Training ihrer körperlichen und telepathischen Fähigkeiten.

"Verschwörung"

2382 wird sie einem Untersuchungsteam (Arbeitsname: Mission Privacy) unter Leitung von Lt. Fielding zugewiesen, welches von der USS Praetorian aus operiert. Nachdem der Lt. durch einen Anschlag schwer verletzt wird, bekommt Lt. Shorak, welcher ebenfalls dem Team angehört, die Leitung übertragen. Dem Team gelingt es schließlich die Orte der Bomben, welche auf verschiedenen Planeten in der Föderation verborgen sind, zu lokalisieren. Ein Sprengsatz detoniert jedoch vorher und verwüstet Exitor III.

Nach dem vorläufigen Ende der Untersuchung wird Anastasia schließlich von der Einheit abgezogen. Nach einem kurzen Einsatz für Delta verbringt sie einige Zeit auf Betazed in ihrem früheren Zuhause. Dann kehrt sie nach Angel Island und ins Ermittlungsteam zurück, wo man sich nun auf der Suche der Drahtzieher begibt. Turon, ein Trillsymbiont, welcher Kopf des Plans ist, wird schließlich auf Trill gestellt und gefangen genommen, bevor er sich selbst richtet.

"Intermezzo"

Anfang 2385 wird sie in den Rang eines Lieutenant befördert. In diesem Jahr nimmt sie an mehreren Operationen von Abteilung Delta teil und operiert dafür u.a. auf Mars, Vulkan und Alpha Centauri B II.

Anfang 2386 wird sie von Lt. Cmdr. Gassimov, welche wie sie an der Mission Privacy beteiligt war, mit der operativen Leitung einer Untersuchung der Abteilung Gamma betraut. Nach kurzer Zeit wird sie allerdings wieder abgezogen. Mittlerweile sind über die Hälfte ihrer Missionen für andere Abteilungen, vornehmlich Abteilung Gamma.

"Asset"

Anfang 2388 nimmt sie auf Befehl von Captain Johann Schmidt an einer Operation zur Verhaftung eines vermeintlichen Verräters teil. Hierbei wird sie, wie auch das restliche Team, durch ein Einsatzkommando von Abteilung Delta festgenommen und auf die USS Veiovis verbracht. Der Vorwurf lautet: Hochverrat.

Sie, wie auch das restliche Team, erhalten durch Stephen McCreed nach ein paar Wochen die Wahl an einer Untersuchung eines Anschlags auf Alpha Centauri teilzunehmen oder weiter in Haft zu bleiben. Widerwillig schließt sie sich den anderen Agenten bei der Untersuchung an, welche kaum Bedenken an den Tag legen.

Die weiteren Ermittlungen führen die Gruppe, nun unter Leitung von Lt. Verena Roth, nach Bolarus IX, wo die Agenten in eine Bank eindringen um weitere Informationen von deren Datenbankserver zu extrahieren. Es gelingt dem Team bis zum Server vorzudringen, die gesuchten Daten sind allerdings bereits durch einen anderen Agenten korrumpiert worden, womit die Mission gescheitert ist. Lediglich das Auftauchen einer Person, die sich als Kate Walsh und Mitarbeiterin der Walsingham Corp. zu erkennen gibt und offenbar über den Auftrag des Teams bescheid weiß, verhindert, dass die Bemühungen in einer Sackgasse enden.

Doch die Ermittlungen laufen schnell in eine anderer Richtung, als augenscheinlich wird, dass Captain Schmidt eine eigene Agenda führt und sich vom Geheimdienst abgesetzt hat. Fortan beschäftigt sich das Team unter Cmdr. McCreeds Weisung, letztlich erfolgreich, mit der Aufdeckung des Verrats. Der anschließende Wirbel im Geheimdienst berührt sie kaum, da Jules sie auf Distanz hält. Sie nutzt die Zeit einige persönliche Dinge aufzuarbeiten und wieder mehr ihren Hobbys nachzugehen.

Person

Anastasias Katze Lia, welche sie seit der Sternenflottenakademie begleitet.

Anastasia ist eine sehr höfliche und zurückhaltende Person. Bedingt durch ihre telepathische Sensibilität ist sie eher einzelgängerisch und meidet größere Personenansammlungen. Auch wenn sie wenig spricht ist sie durchaus redegewandt, durch ihre hohe und blasse Stimme aber keine gute Rednerin. Sie beschränkt Gespräche meist auf das Nötigste und zieht zudem telepathische Kommunikation verbaler jederzeit vor. Ihr Auftreten ist unscheinbar, was nach Ansicht einer ihrer Betreuerinnen im Waisenhaus hauptsächlich daran liegt, dass sie es so will, da sie niemandem in irgendeiner Weise schaden oder zur last fallen möchte.
Sie hat ein sehr ausgeprägtes deontologisches Ethikempfinden, welches allerdings gerade durch ihre Arbeit beim Geheimdienst immer wieder auf die Probe gestellt wird. Es ist nicht unwesentlich ein Vermächtnis ihres Vaters, welcher viel Wert auf Tugenden wie Disziplin, Ehrlichkeit, Friedfertigkeit und Offenheit legte, denen Anastasia nach besten Kräften versuch nachzukommen. Etwaige Dilemma hat sie bis jetzt immer dadurch gelöst, dass sie auf anderer Leute Rat gehört hat.
Sie hat eine ausgeprägte Leidenschaft zur Musik, da sie ihr die Möglichkeit gibt mit ihren Emotionen auf nicht-telepathischem Wege umzugehen und diese auszudrücken und zu verarbeiten. Dabei beschäftigt sie sich viel mit irdischer Musik der 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Ein äußeres Markenzeichen ist das Kaolar, welches sie, wenn sie nicht in Uniform ist, nahezu Ausnahmslos trägt. Für sie stellt es unter anderem eine Verbindung zu ihrer Mutter dar, welche sie nie kennen lernte. Was es genau damit auf sich hat, hat sie allerdings nie jemandem erzählt.

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