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"We will all laugh at gilded butterflies" "There once was a little girl who never knew love until a boy broke her HEART."
- Persönliches Computerlogbuch von Joy Keenan
Lebenslauf / Karriere
Experimente und ihre Folgen (2360 - 2372)
Joy Keenan wurde 2360 in Rockwood, Tennessee als zweites Kind von
Max und
Ruth Keenan geboren und wuchs auch dort auf. Als Tochter eines Ingenieurs und einer Ärztin fiel Keenan ihre frühe Berufswahl nicht schwer. Sie hatte eine
"großartige" Beziehung zu ihrer Mutter und trat schon früh in ihre Fußstapfen. Früh versuchte Joy ein Verständnis für
Psychologie zu entwickeln. Ihr größtes Experiment war und ist ihr sieben Jahre älterer Bruder, der die Laufbahn seines Vaters einschlug. In ihrer Rebellionsphase ihrem Bruder gegenüber und während der zahlreichen Missverständnisse mit ihren Eltern in der Pubertätsphase kam sie zum Tätowieren.
In Kyle - ihrem Bruder - sieht sie die größte Konkurrenz in der Aufmerksamkeit zu ihren Eltern und der damit verbundenen Liebe. Durch seine schweren Krankheit galt einzig und allein ihm die Aufmerksamkeit beider Eltern. Aufgrund dieser verwirrenden Konfrontation in der eigenen Familie entwickelte Joy eine besonderes Interesse an der menschlichen Spezies um diese und ihre Handlungen zu verstehen. Mit dem vordergründigen Interesse an der Psychologie versteckt sich Joy vor ihrer eigenen Furcht vor ehrlicher Liebe und der Zuneigung anderer. Es fällt ihr sichtlich schwer sich auf andere Menschen einzulassen. Nur wenige lässt sie an ihren eigenen Gedanken teilhaben und noch wenigeren vertraut ihnen. Es begann schon damit, dass sie früher als erwartet von ihren Eltern eingeschult und von ihrer Mutter aufs schärfste gedrillt wurde.
Weiter im Drillprogramm der Mutter standen ebenfalls Musikunterricht für klassische Instrumente wie Violine und Klavier. Für
Ruth Keenan – ihrer Mutter – gehörte es zum guten Ton, wenn ihre Kinder mindestens ein Instrument spielen konnten. Dies würde sie zu einem besseren Charakter formen. Diesen Punkt hatte sie ebenfalls in eine ihrer Fachliteraturen in einem Kapitel abgefasst: Erziehung. Ab diesem Punkt schwor sich Joy, niemals Kinder haben zu wollen oder sie nicht in diesem Umfang zu erziehen. Schon mit sechs Jahren, als der Druck größer wurde und sie früher eingeschult wurde, keimte in ihr in den nächsten sechs Jahren der Drang zur Rebellion, die sie in ihrer Pubertät später ausleben sollte.
Rebellion und die Faszination (2372 - 2377)
Joy am Strand von Bajor in ihrem Landurlaub - 2389
In ihrer Rebellions- und Missverständnisphase mit der Familie kam sie auf das Tätowieren. Jedem Aufstand folgte eine Tätowierung - und noch eine. Und noch eine. Mittlerweile zieren ihren Körper neun Tattoos, die bis zum heutigen Tag Bestand haben. Sie fühlte sich bis zu ihrem Studium von ihrem Vater missverstanden und sah in ihrem Bruder den größten Konkurrenten im Kampf um die Zuneigung ihrer Eltern. Eben dieser Kampf bestimmte weite Teile ihrer Jugend. Durch den Ruhestand von
Max Keenan und seinem neuen, zeitaufwendigen Hobby - der Pferdezucht - fanden Vater und Tochter langsam wieder zueinander. Das Vertrauen baute sich durch ihr erstes Pferd Curle Sue auf und wuchs mit ihrem zweiten Pferd und schwarzem Mustang - Black Swan. In ihren Tieren fand sie mehr Sicherheit und Zuwendung als in ihrer eigenen Familie.
Joy ergriff früh die Flucht, wenn ihre Mutter sie zu Tagungen mitnahm. Als Kind versteckte sie sich gerne im Baumhaus in der dicken Eiche, die ihr Vater damals für ihren Bruder gebaut hatte. Dort fand sie Frieden und Ruhe. Mit der Zeit veränderten sich ihre Verstecke. Aus einem Baumhaus wurden später Bars, Lokale und einfache Galerien. Die Hauptsache war, dass sie hier niemand kannte und ihre Familie nicht in unmittelbarer Nähe war. Schon aus Rebellion ihrer Mutter gegenüber nahm sie einen Job in einer Bar. Sie gab sich älter und führte ein wilderes Leben. Joy fand großen Gefallen an ihrem neuem Ich. Sie war etwas. Sie wurde gefeiert und war Mittelpunkt hinter der Theke. Die Männer liebten sie. Die Damen vergötterten sie.
In den letzten zwei Jahren vor ihrem Schulabschluss führte Joys Weg wieder zur Ranch ihrer Eltern zurück. Durch die ehrlichen Bemühungen ihres Vaters versuchte auch Joy mehr Bindung zu ihm aufzunehmen. Die ersten Versuche schlugen fehl. Durch Curle Sue schien er einen Draht gefunden zu haben. Aus der rebellischen Tochter wurde ein großer Pferdenarr. Ihren Wunsch zur
Sternenflotte zu gehen und Medizin zu studieren, verlor Joy keine Sekunde aus den Augen. Sie glaubte, mit ihren Erfahrungen mit ihrer Mutter und ihren Bindungsprobleme zu anderen Persönlichkeiten könne sie anderen helfen. Der Wunsch zur Medizin wurde zu ihrem größten Traum, von der Suche nach Liebe und Geborgenheit bestärkt. Joy hoffte eine bessere Psychologin als ihre Mutter zu werden, weniger vom Erfolg angestachelt und mehr Beraterin und Wegbegleiterin für andere zu sein.
Raum zur Selbstverwirklichung (2389)
Zwei Wochen
Bajor ist wie ein halbes Leben in Rockwood, so kam es Joy vor als sie ihren ersten Landurlaub auf Bajor verbrachte. Sie verliebte sich in die Natur zwischen dem Grün, den Berghängen und dem Wasser. Der Leitende Wissenschaftsoffizier machte ihr einige Teile vom Planeten schmackhaft, so dass sie auf die Einladung von
Lieutenant Bob Warren-Lloyd nicht lange zu überlegen brauchte und diese herzlich annahm. Die Counselor verbrachte jede Sekunde, jeden Augenaufschlag mit vollem Bewußtsein in der landschaftlichen Idylle. Genau dieses Fleckchen Erde auf
Bajor gab ihr die Kraft, die sie in ihrer Jugend aus der Trotzphase nommen hatte. Trotz der kurzen Entwicklungsepoche, die sie fern vom Offiziersleben ihre Freizeit dort verbracht hat, muss sie sich eingestehen, dass sie in baldiger Zukunft zurück nach Bajor kommen würde. Schließlich gibt es noch so viele Plätze zu entdecken und kennenzulernen, dass ihr die zwei Wochenlandurlaub nicht reichten. Doch für die Liebe zu dem Planeten brauchte es dafür nicht einmal ein Tag. Eine Heirat oder zweite Heimat wäre für sie dort nicht ausgeschlossen.
Sternenflotte
Zwischen Genie und Wahnsinn (2377 - 2387)
Joy absoliverte ein sechsjähriges Medizinstudium an der Starfleet Medical Academy, mit dessen Abschluss sie ihren M.D. erhielt. Anschließend absolvierte sie ihre Facharztausbildung in Psychiatrie am Starfleet Medical Center in San Francisco. Ihre Schönheit war dabei bisher ihr größtes Verhängnis, das spürte sie schon seit der Einschreibung an der Akademie. Niemand nahm sie als angehende Ärztin ernst. Es hielt sie aber nicht davon ab, 10 Jahre lang an der Akademie zu studieren. Trotz ihres jugendlichen und schönen Aussehens kämpft sie jeden Tag mit den Vorurteilen ihr gegenüber. Joy schaffte schnell nach dem ersten Jahr an der Starfleet Medical Academy mit ihrer Intelligenz zu glänzen. Ihre größte Stütze war die strenge Erziehung ihrer Mutter und der emotionalen Kühle, die sie als Pokerface aufgesetzt hatte.
Mittlerweile hat sich die angehende Psychiaterin mit dem rauhen Umgangston einen kleinen Namen verschaffen können. Trotz dem großen Namen ihrer Mutter trat sie durch Fleiß und Disziplin aus deren Schatten heraus. Sie kommt aus einem gut betuchten Elternhaus und war Jahrgangsbeste in ihrer Fachrichtung. Durch ihr äußeres Erscheinungsbild hatte Joy Keenan nie Probleme neue Personen kennenzulernen. Es fällt ihr privat schwer, das Vertrauen anderer zu erlangen. Ihr wurden viele Affären und Beziehungen nachgesagt aber bisher bestätigte sie kein Gerücht das in diese Richtung ging.
Erst in der Akademie und mit ihrem Studium der
Psychiatrie und
Psychotherapie hinterfragte sie ihr eigenes Verhalten und das Misstrauen zu anderen Personen. Mit etwas Hilfe von einigen Dozenten und Professoren fand sie zu ihrem eigenen Selbst zurück und einem besseren Ich. Trotz ihrem neuen Ich fällt es Joy auch heute noch sichtlich schwer, über ihr eigenes Leben zu sprechen. Dafür ist ihr Wunsch, anderen zu helfen, sehr viel größer und offener geworden. Gerade durch ihre eigene Vergangenheit hat Joy ein besonderes Auge und Talent, Probleme und Situationen sofort zu erkennen und diese zu analysieren.
USS Pandora NCC-60582-A (2387 - 2388)
Mit ihrer praktischen Ausbildung auf einem Flottenschiff fand Keenan schnellen Anschluss auf der
USS Pandora NCC-60582-A. Mit Hingabe absolvierte sie ihre Prüfungen in
Psychiatrie auf der Krankenstation Deck 4. Ihre erste Geburt und Beobachtung der Brutstätte ihrer ersten Insektiodenbabys. Nach Abschluss der
Akademie und der Benennung zur
Ensign verdiente Keenan ihre Sporen unter der Aufsicht von
LMO Robert Sullivan und die Bewunderung des Counselors
Tosk Trallun. Durch den
Counselor drang in ihr der Wunsch selbst endlich als
Counselor auf einem Schiff arbeiten zu dürfen und ihre erlernten Fähigkeiten weiterzugeben. Nach dem Weggangen von
Counselor Tralluns Versetzung, hob Joy ebenfalls die Entscheidung sich auf ein anderes Raumschiff als künftige
Counselor versetzen zu lassen. Die Entscheidung fiel ihr zu Beginn nicht leicht, doch mit dem Rücktritt von
Trallun wurde sie selbst flügge und verließ nach gut einem Jahr die
USS Pandora.
USS Esquiline NCC-83716 (2388 - heute)
Keenan wurde mit hervorragenden Empfehlungen der USS Pandora als Counselor auf die USS Esquiline NCC-83716 versetzt. Joys erste offizielle Aufgabe als Counselor führte sie während der Jungfernfahrt zur Beantwortung vieler Fragen der Fachpresse und einem kleinen Rundgang auf dem Schiff. Trotz technischer Schwierigkeiten konnte die junge Ensign die Neugierde der Redakteure vom Treiben auf der Brücke ablenken und lenkte sie zu der neuen Technik der Esquiline. Ihr erster Landgang und weitere offizielle Arbeit begann auf Alpha Centauri bei einem Opernbesuch des Stückes L’albero rosso mit dem Führungsstab der USS Esquiline. Das schöne Spiel wurde durch ein samunisches Attentat auf Commander Kaaran beeinträchtigt und selbiger vom Sicherheitsoffizier und der leitenden medizinischen Offizierin gerettet.
Nach der Ankunft auf der Raumstation Sel-Emna im Tarantula-Nebel wurde die Counselor zum ersten Mal mit dem Tod konfrontiert. In einem persönlichen Gespräch mit dem Dianer in ihrem Büro brach der Neuankömmling wenig später zusammen. Trotz erster Wiederbelebungsversuche starb der Dianer Stunden später auf der Krankenstation. Mit den Monaten auf Sel-Emna wurde Keenan eine Vertraute der Yuzang und lernte das Volk besser kennen. Sie lernte sogar ihre Sprache. Seit dem Anschlag auf die Sel-Emna und den Kontakt mit Breen und Borg musste Joy Keenan selbst zum Phaser greifen und einen Unteroffizier der Wissenschaft erschießen als dieser von den Borg assimiliert wurde. Diese Situationen hinterließen trotz intensiven Sicherheitstrainings große Spuren.
Durch einen Fehler in den Koordianten seitens der Sternenflotte trieb die USS Esquiline auf den M-Klasse Planeten Tybae I im Tybae-System zu. Durch einen Scan der Oberfläche wurde eine unbemannte Station entdeckt und ein Außenteam hinab geschickt - unter ihnen ebenfalls dabei Joy Keenan. Erst bei der Rückkehr brach das unbekannte Virus aus, die dank Lieutenant Commander Sybil Tregarons ein Gegenmittel – hergestellt aus den Antikörpern der von Andor stammenden Sternenflottenbesatzung – Kaaran und Zarven – das Außenteam in letzter Sekunde gerettet werden. Erholung fand Keenan bei einem dreiwöchigen Landurlaub auf Bajor und der Raumstation Deep Space 9 zwischen Quarks Bar und Ferengi, bevor der neue Auftrag sie in das Tohoka-System samt vulkanischen Diplomaten Surak führen sollte. Auf der Suche nach einem verlorenen gegangenen talarianischen Schiff entdeckte die USS Esquiline ein Schiff, auf welchem von Tholianer eine neuartige Epsilonstrahlenwaffe testeten. Bei einem Außeneinsatz und Untersuchung des Schiffs konnte sie eine überlebende und ausgehungerte Talarianerin - Enite - finden und mit Joys Hilfe auf das Sternenflottenraumschiff retten.
Während sich die Stimmung um das
Tohoka-System sich zuspitzte, war die
USS Esquiline eines der Raumschiffe, die sich um die Rettung der
Talarianer beauftragt und die Krise überwachte. Dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Krise abgewendet und die
Talarianer zum
Endlager Dorlife gebracht und vor den
Epsilonstrahlung gerettet werden. Mittlerweile befindet sich die
USS Esquiline im Föderationsraum. Vom
Captain der langersehnte Landurlaub - ein verspätestes, aber gern genommenes Weihnachtsgeschenk - genehmigt wurde, wurden die in zivil gekleideten Offiziere Zeugen eines misslungen Schmuck- und Drogenschmuggels auf
Sternenbasis 3. Ein kleiner Schatten, der sich auf den Landurlaub bei
Andor legte, aber nach einigen Ausagen auf der Sicherheitsstation schnell wieder verzog.
Dienstakte
Tabellarischer Karriereaufstieg
- Sternzeit ★51816,56:
Beginn des Medizinstudium an der Starfleet Medical Academy (2377).
- Sternzeit ★60451,75:
Beginn der Facharztausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie am Starfleet Medical Center in San Francisco (2383).
- Sternzeit ★64634,45:
Abschluss an der Akademie der Sternenflotte (2387).
- Sternzeit ★64634,45:
Beförderung zum Ensign (2387).
- Sternzeit ★64634,45:
Versetzung auf die USS-Pandora als medizinischer Offizier (2387).
- Sternzeit ★65008,06:
Versetzung auf die USS Esquiline als Counselor (2388).
- Sternzeit ★66141,46:
Beförderung zum Lieutenant Junior Grade (2389).
- Sternzeit ★66289,77:
Verleihung der Expeditionsmedaille Mission Praetorianer (2389).
- Sternzeit ★66859,23:
Beförderung zum Lieutenant (2389).
- Sternzeit ★66865,24:
Verleihung der Kampagnenmedaille Dorlifekrise (2389).
Auszeichnungen
Nachweis zur Facharztausbildung
Facharzturkunde Psychiatrie
Verliehen in Anerkennung des Dienstes in Mission Praetorianer
Verliehen in Anerkennung des Dienstes während der Dorlifekrise
Medizinische Akte
-
Sternzeit ★65131,98: Die Patientin erlitt infolge der Inhalation toxischer Gase Verätzungen der oberen und unteren Atemwege sowie ein akutes toxisches Lungenödem, auf Grund des Attentats auf das Opernhaus auf
Alpha Centauri.
-
Sternzeit ★65345,09: Diagnose: Positiver Schwangerschaftsnachweis mit eingehender Einschränkung der Dienstfähigkeit.
-
Sternzeit ★65673,74: Die Patientin erlitt einen Spontanabort infolge einer ausgelösten Stresssituation.
-
Sternzeit ★66288,37: Die Patientin erlitt eine unbekannte Virenerkrankung im Außeneinsatz auf
Tybae I.
-
Sternzeit ★66669,39: Die Patientin erlitt leichte Verbrennungen am Torax durch einen massiven Phaserschuss.
- gez. Dr. Ensign Taldar Kiron - behandelnder Arzt
Charakter, Fähigkeiten und Hobbys
- Stärken - freundlich, offen, gerne zu einem Scherz aufgelegt, hilfsbereit, hat ein viel zu großes Herz
- Schwächen - gibt hin und wieder schnell nach, hitzköpfig, stur, ungeduldig, ihre größte Schwäche ist ihr mitfühlendes Herz
Besondere Fähigkeiten
- Sie schätzt oft ihr Gegenüber schnell ein. Sie beobachtete und analysiert andere Menschen und Lebewesen.
- Sie hat immer ein offenes Ohr für ihre Kollegen.
- Sie kann ebenso aufbrausend sein wie sie auch mitfühlend sein kann.
Charakterbeschreibung
Joy ist mit Herzblut
Medizinerin und ebenso Frau. Sie lebt und liebt. Ihre Kindheit hat sie besonders geprägt, auf andere Menschen zuzugehen um sie besser kennenzulernen. Es gibt Tage an denen sie sich hilflos fühlt und das ungern zugibt. Die junge Ärztin gibt sich immer stark und versucht auch, es so zu vermitteln. Viele ihrer Vorgesetzten, Freunde und Bekannten glaubten nicht daran, dass sie ihr großes Ziel erreichen könne: Für die Sternenflotte zu arbeiten.
Joys Optimismus und ihre Freundlichkeit gehen vielen oft und viel zu weit und manche gehen ihr aus diesem Grund gerne aus dem Weg. Durch ihre familiären Umstände und ihre Kindheit versucht Keenan gerade darum ein freundliches und offenes Wesen zu versprühen. Sie ist immer direkt und offen. Ihr Herz trägt sie am rechten Fleck und sie sagt, was sie denkt. Das kann hin und wieder bei ihr in die Hose gehen. Doch mit einem gewissen Mitgefühl schafft sie es auch, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Privaten Schwierigkeiten und Konflikten, die sie ängstigen und die sie versucht zu vermeiden, ist sie meist verunsichert sie und die ganze Chose führt einfach nur ins Chaos. Dinge die Keenan verunsichern können für anderen belustigend oder verwirrend sein. Ebenso Keeans Reaktionen können von Verzweiflung, Freude oder Sturheit wandeln. Sie hasst es, wenn Dinge oder Personen sie verwirren. In den seltensten Fällen kann sie die Gesamtsituation kontrollieren. Kontrolle ist eines der wichtigen Dinge, die Joy Keenan gerne behält.
Jeden Tag kämpfte sie auf ein Neues um ihren Traum, als Humanmedizinerin an Bord eines Schiffes arbeiten zu können und ernstgenommen zu werden. Ihr größter Traum war es, auf der
USS Pandora NCC-60582-A arbeiten zu dürfen. Mittlerweile hat sich ihr Traum zur
USS Esquiline NCC-83716 verwandelt jetzt arbeitet sie dort als
Counselor - dabei darf ihr gesamtes fachliches Wissen zur Anwendung kommen.
Bilder von besseren Tagen auf der Ranch ihres Vaters u.a. mit ihrem Lieblingspferd "Black Swan".
Ihre Markenzeichen
Die Brille
Zu Joys markantesten Markenzeichen gehört ihre auffällige Brille mit schwarzem Gestell. Ihre schlichte Form rundet Keenans Gesicht besonders ab. Sie trägt sie oft an ihrem Schreibtisch, beim Lesen oder wenn sie gern in gemütlicher Kleidung durch das 9Vorne schlendert. Von diesem Gestell besitzt sie gleich mehrere. Eine Lesebrille, eine schlichte Brille - ohne verstärkten Gläsern - und jeweils zwei dieser Brillen mit schwarz-rotem Rahmen. So störrisch dieses Leichtgewicht auch immer ist, liebt die Counselor dieses Accessoire. Natürlich gehört auch eine Handbewegung dazu - zwei Finger, die immer wieder den Rahmen über ihre Nasenflügel hoch schiebt und sie auf ihren Bestimmungsort zurückführt.
Die Haare
Joys zweites unverkennbares Markenzeichen ist im Dienst - ganz klar - ihr straff gezogener Pferdeschwanz. Sie hasst es, wenn ihr eine Strähne ins Gesicht fällt und sie aus ihrer Konzentration wirft. Man trifft sie selten mit offener Mähne an, dem zweiten Look ihrer Frisuren. Gelegentlich nach dem Dienst, aber gerne oft in ihrer Freizeit im Botanischen Garten, auf dem Holodeck oder einem gemütlichen Tee Raktajino in 9Vorne. Dafür liebt sie es lieber in einem Kleid zu offizellen Anlässen ihr Haar offen zu tragen. Es ist pflegeleicht und die Wirkung dieser Wellen war ihr schon in ihrer Jugend sehr wohl bewusst gewesen.
Die Tätowierung
Auf Joys Körper zieren seit ihrer Jugend neun Tattoos. Seit ihrem Eintritt in die Sternenflotte streubt sich die
Counselor ihre körperlichen Verzierungen entfernen zu lassen und versteckt sie im Dienst hinter der Uniform. Jedes dieser Symbole steht für einen Lebensabschnitt an den sie sich gerne zurück erinnert und weiß, dass sie eine starke Persönlichkeit ist und selbst ihre Mutter sie nicht beherrschen konnte.
Hobbys
- Reiten - Reiten gehört zu Joys größten Hobbys überhaupt. Seit ihr Vater Max sich auf der Familienranch auf das Züchten von Rassepferden spezialisiert hat, hat sie ihre Welt auf dem Rücken der Pferde für sich entdeckt. Seit einer Therapiesitzung mit Jeffrey Barnes fand Joy auch in der Sternenflotte wieder den Weg auf dem Rücken der Pferde zurück. Dank eines von ihm geschriebenen Holoprogrammen sucht sie gerne in ihrer Freizeit das Holodeck auf und sucht die Freiheit auf dem Rücken der Pferde. Es ist auch heute kein Vergleich zu ihren beiden Zuchttieren: Curle Sue und Black Swan.
- Sportschießen - Steht an zweiter Stelle. Keenan sucht immer wieder die Zeit für dieses zeitintensive Hobby. Sie liebt die Disziplin und die Konzentration auf das Ziel und die Scheibe. Gerade in Tennessee gehört diese Sportart unter den Top drei. Es überraschte niemanden unter ihren Freunden, dass Joy als Teenager geübt im Umgang mit einem Phasergewehr mit Zielfernrohr war. Seit dem Eintritt in die Sternenflotte hatte Joy keine Zeit mehr für dieses Hobby finden können.
- Sicherheitstraining - Durch den Beginn der Beziehung zu Jeffrey Barnes fügte sich mit der Zeit ein neues Interessensgebiet in ihre Hobbys hinzu. Schon auf der Akademie fand sie einen gewissen Reiz, während sie junge Sicherheitsoffiziersanwärter im Training zusah. Es musste einige Zeit vergehen, dass aus dem Reiz eine Leidenschaft wurde. Es ist noch immer kein Ersetz zu ihren Pferden, doch gibt es Joy die gewisse Kraft, Ausdauer und Disziplin, die sie nach anstregenden Protokollen und Counselorgesprächen gerne braucht.
- Violine - Erst auf der USS Esquiline zog es Joy zu ihrem verhassten Kinderalptraum zurück und gewann die Liebe zur Musik zurück. Durch den Tod ihrer Tochter - Valentine Isabell - holte sie ihr Musikinstrument heraus und begann mit dem Bogen auf den vier Saiten zu spielen. Mit dem Einzug auf die Esquiline bat sie ihren Vater damals ihr ihre alte Violine zur Schiffswerft zu schicken. Sie galt für Joy damals eigentlich als Symbol, dass sie mit Freundlichkeit statt mit Härte mehr erreichen würde als ihre Mutter an ihren Kindern ausübte.
Persönliche Bindungen
Familie
Seit Joys Geburt an war sie nie ein Mensch von großen Bindungen. Sie unterschied immer Familie von Freunden. Freunde taten ihr eine lange Zeit gut, vor der Familie flüchtete sie. Die strenge Erziehung und der Wunschtraum von Joys Mutter, hielten sie lange ab, sich der Familie zugehörig zu fühlen. Die künftige
Counselor nutzte ihre Freiheit und sah in engen Freunden ihre Familie an. Erst vor dem Studium versuchte sie mit ihren Eltern ein gutes Verhältnis aufzubauen. Bei ihrer Mutter war es vergebene Liebesmühe.
"Am Ende ist es doch so: Wir wollen im Grund nichts anderes, als einem anderen Menschen näher zu sein. Das ganze restliche Theater, wenn wir versuchen Distanz zu wahren, demonstieren, dass uns die anderen egal sind, ist meistens reiner Blödsinn. Also suchen wir uns die Menschen aus, denen wir nahe sein wollen. Und wenn wir diese Menschen einmal gewählt haben - bleiben wir meistens in ihrer Nähe. Egal, wie sehr wir ihnen auch weh tun. Die Menschen, die am Ende eines Tages noch bei einem sind, das sind diejenigen, die es wert sind, dass man bei ihnen bleibt. Natürlich kann man sich auch zu nah kommen - andererseits ist es manchmal genau das, was man braucht: sich jemandem ganz nah zu fühlen."
Max Keenan im Ruhestand mit seiner Tochter Joy im Arm (2377).
Vater
"Ich habe hier etwas für dich, mein Schatz. Du darfst die Binde erst abnehmen, wenn ich es dir sage."
"Ich höre ein Hufgeräusch. Bitte sag nicht, dass was ich gerade glaube zu hören."
Joys Vater war lange Zeit Ingenieur. Mittlerweile befindet er sich im Ruhestand und genießt das ruhige Leben auf seiner kleinen Ranch. Inzwischen züchtet er Pferde. Eine Leidenschaft, die er mit seiner Tochter teilt. Seit Joys Antritt an der
Sternenflottenakademie und der
Sternenflotte kümmert er sich mehr und mehr um ihre beiden Pferde, Curly Sue und Black Swan. Er weiß durch ihre gemeinsame Zeit mit den Tieren würde es ihr Herz brechen, würden sie nicht ebenso die große Aufmerksamkeit von ihm bekommen, wie sie sie von Joy selbst bekamen. Max Keenan lebt noch immer trotz der Trennung von seiner Frau mit ihr gemeinsam auf der Ranch. Er zieht sich mittlerweile in das Gästehaus zurück. Das Land, das er vor Jahren mit eigenen Händen aufgebaut hatte versucht für seine Kinder und sein Hobby nicht aufzugeben. Noch immer glaubt der gelernte Ingenieur die Liebe von Ruth für sich wiedergewinnen zu können.
Ein seltener Moment von Ruth Keenan in entspannter Atmosphäre (2373).
Mutter
"Wer im Türrahmen rumhängt, der kommt nirgendwo her und geht nirgendwo hin." (Ein Zitat in Joys Kindheit von Ruth Keenan)
- "Was ist passiert?"
- "Was soll das bedeuten?"
- "Glücklich? Zufrieden? Sagst du! Du warst früher nicht auf zuhalten. Voller Ziele. Voller Leidenschaft. Kämpferisch. Was ist daraus geworden? Du bist weich geworden, stotterst hier rum von einem Freund. Jeder Mensch ist im Stande glücklich zu werden und seine Liebe zu finden. Aber nicht jeder Mensch ist im Stande ein großer Psychologe zu werden und Leben zu retten. Das Ziel meiner Erziehung war, dich zu einer großen Psychologin zu erschaffen. Stell dir meine Enttäuschung vor, 10 Jahre nach deinem Eintritt deines Studiums zu erfahren und um fest zu stellen, dass du nichts anderes bist als gewöhnlich. Was ist passiert?" (Zitat aus einer Unterhaltung zwischen Ruth und Joy über ihre Beziehung zu Jeffrey Barnes.)
Keenans Mutter, Ruth Keenan, ist eine anerkannte Psychologin und Therapeutin, die einige große Bestseller-Holoromane geschrieben hat. Die namenhafte Psychologin wirkt kühl, distanziert und wie in ihrer eigenen Welt. Sie liebt und kennt nur ihre Arbeit während ihr Mann sich mittlerweile zur Ruhe gesetzt hat. Sie hatte sich darum gekümmert, weitere Büroräume auf dem Keenan-Anwesen anbauen und einrichten zu lassen. Im Arbeitszimmer findet die Schriftstellerin die meiste Zeit ihre Inspiration für ihre Holoromane. Mittlerweile verfasst sie den fünften Band ihrer Fachliteratur.
Erst als Joy auf der Esquiline versetzt wurde erfuhr die junge
Counselor, dass ihre Mutter seit einigen Jahren eine heimliche Affäre führte. Die Fassade einer glücklichen, erfolgreichen und kühnen Psychologin scheint langsam mitsamt dem Ansehen in der Familie und in ihrem Fachbereich zu bröckeln. Besonders für Joy scheint diese Offenbarung ein großes Loch in ihrer Vergangenheit zu reißen. Durch den Zwiespalt und dem persönlichen Verhältnis mit ihrer Mutter konnte Joy, wegen der brutalen Meinung über ihre Beziehung zu
Jeffrey Barnes von Ruth, bis heute kein Wort von der Schwangerschaft und der Todgeburt ihrer Tochter verzählen. Sie verschwieg es bis zu diesem Tag sehr gut.
- Publikationen von Ruth Keenan
2362: Faszinierend
- Untertitel: Vulkanier und wie sie eigentlich ticken von Ruth Keenan
- Das Buch wurde zur Sternzeit ★39312,80 veröffentlicht und ist eine Fachliteratur von Ruth Keenan, der ihre Erfahrung schildert, die sie in Zusammenarbeit mit einem vulkanischen Studenten sammeln durfte.
2368: Bipolare Störungen
- Untertitel: In der Achterbahn der Gefühle von Ruth Keenan
- Das Buch wurde zur Sternzeit ★45700,21 veröffentlicht. Eine mehrjährige Arbeit, die von der Psychologin in einer mehrjährigen therapeutischen Arbeit mit einigen Patienten, deren Namen für diese Literatur geändert wurde, veröffentlicht wurde. Sie soll Familien und betroffenen helfen mit dieser Krankheit umzugehen und sie besser zu verstehen.
2373: Die Salutogenese
- Untertitel: Der Fortschritt von Morgen von Ruth Keenan
- Das Buch wurde zur Sternzeit ★50097,19 veröffnentlicht. Auch in der Psychologie gibt es immer wieder neue Entwicklungen. Hat Freud sich noch ausschließlich mit dem Unbewussten, dem Überich und dem Es befasst, so folgten ihm im Laufe der Zeit die mehr praxisorientierteren Schulen wie zum Beispiel die Verhaltenspsychologie, Ruth Keenan den Zeichen der Zeit auf die Spur ging. Der Vergleich zwischen Fortschritt von Morgen und dem von Gestern.
2377: Ruth Keenan
- Untertitel: Autobiographie von Ruth Keenan
- Das Buch wurde zur Sternzeit ★54882,96 veröffnentlicht. Dieses Buch beschreibt den Werdegang von Ruth Keenan zwischen Mutter, Ehefrau und Psychologin. Eines der wohl privatesten Momente hatte sie unter anderem auch bildhaft in Worten dargestellt, die im engsten Kreis eine Veröffentlichung verhindern wollten.
Kyle an in seiner Freizeit auf der Ranch der Eltern (2380).
Bruder
Kyle ist das was sich die meisten Mütter für einen Jungen wünschen. Er das genaue Gegenstück von Joy Keenan, ein Musterknabe wie er im Buche stand. Mit seinen großen, neugierigen blauen Augen bekam er jeden Wunsch von seinen Eltern abgelesen. Es lag nicht daran, dass er an einem seltenen Gene defekt litt, das trotz der modernen Medizin, in den ersten Jahren nicht behandelt werden konnte. Durch ein Zufall eines namentlichen Forschers und Mediziners – und guter Freund von Joys Mutter, der später durch die Affäre der Mutter bekannt wurde – wurde ein neues Virus ein Verfahren entwickelt, die Kyle Erkrankung heilen sollte. Seit jeher galt er als großes Wunder und für Joy als Konkurrent um die Gunst und Liebe der Eltern. Er war für sie scheinbar das Lieblingskind in der Familie.
Erst als Joys Vater sich ihr näherte und sie langsam mit Kyle ein besseres Verhältnis aufbauen konnte, der nie einen Groll zu seiner Schwester gehegt hatte, wuchs aus dem Hass geschwisterliche Liebe. Keenans Bruder Kyle hat durch die Akademie kaum mehr Kontakt zu seiner Schwester, wie es sich ihre Eltern eigentlich wünschen. Wie sie hörte, soll er mittlerweile verheiratet sein.
Valentine Isabell Barnes
Valentin, von Joy und Jeff liebevoll Val genannt, war ihr erstes und einziges Kind, dass sie am 03.09.2388 - Sternzeit ★65673,74 - tot geboren. Valentine war kein geplantes Kind. Jeffrey und Joy befanden sich noch am Anfang ihrer Beziehung als diese Empfängnis stattfand. Mit den Monaten entwickelte Joy ein besondere Beziehung zu dem Fötus. Amfang wägte sie noch ab, das Kind abtreiben zu wollen, weil sie nicht glaubte, dass die Beziehung zu Jeffrey wirklich halten würde und diese kurze Beziehung sie wegen der Empfängnis zerbrechen würde. Doch mit Jeffreys Reaktion hätte sie gerechnet. Für ihn stand fest, das Kind behalten zu wollen. Peinlich berührt über ihre erste mögliche Entscheidung, begann auch Joy sich mit dem neuen Gefühl auseinander zu setzen. Sie entschied sich sogar, ihre Karriere hinten anzustellen und das Kind auf der Erde aufziehen zu wollen. Im sechsten Monat kam es wie es nicht kommen sollte. Durch eine ausgelöste Stresssituation setzten sich starke Blutungen ein. Joy verlor am selben Abend das ungeborene Kind. Unter schwerem Schock musste sie es tot gebären.
Sie hatte lange noch mit dem Verlust kämpfen müssen. Der einzige wirkliche familiäre Bezug fand sie in ihrem Kind. Ein Jahr später, am Todestag ihrer Tochter, machte Joy Jeffrey spontan einen Heiratsantrag. Ihr Kinderwunsch bleibt seit dem nicht aus, aber sie versucht mit dem Verlust gut umzugehen. Der Verlobung hat für Joy dieser Tag eine besondere Bedeutung bekommen.
Beziehungen
Beziehungen, Joys Definition von Beziehungen, waren für sie immer wie der tägliche Uniformwechsel. Sie wechselte die Bekanntschaften sehr oft. Emotional ließ sie sich nie wirklich bei jemanden fallen. Schon in ihrer Kindheit war die junge Offizierin auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit. So sehr sie auch nach der Geborgenheit greifen möchte, weiß sie nicht wie sie mit dieser umgehen soll. Es gibt nichts schlimmes für Keenan als die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Gerne ertränkt sie ihre Angst gelegentlich im Casino bei einem oder zwei Gläser Tequila. Wie ein scheues Reh tänzelte sie immer zwischen flüchtige Bekanntschaften und kurzen Affären. Der Grund ihrer Ängste findet sich in der Erziehung ihrer strengen Mutter wieder.
"Veränderungen. Wir mögen sie nicht. Wir haben Angst davor. Aber wir können sie nicht aufhalten. Entweder passen wir uns den Veränderungen an oder wir bleiben zurück. Es tut weh zu wachsen. Wer sagt, er wäre nicht so, der lügt. Aber die Wahrheit ist, je mehr sich Dinge verändern, umso mehr gleichen sie sich. Und manchmal - manchmal ist Veränderung etwas Gutes. Und manchmal ist Veränderung alles."
"Sehe ich Sie nächste Woche zur selben Zeit?"
"Ich werde es mir keinesfalls entgehen lassen. Bis in einer Woche, Joy." (Zitat aus der Verabschiedung aus der ersten schweigsamen Sitzung.)
Bei ihm begann es wie bei den meisten Crewmitgliedern auf der
USS Esquiline NCC-83716 mit dem Kennenlernen: über ein Counselorgespräch. Die erste Sitzung fand stillschweigend statt. Doch verging die Stunde nicht vermeintlich gefühlt wie eine Ewigkeit, sondern verlief schneller als gedacht. Joy war neugierig und fasziniert von dem Verhalten des
Sicherheitschefs und
taktischen Offiziers. Sein Verhalten wies am Anfang kindliche und freche Züge auf. Neckend sprach er sie nach jeder Sitzung mit ihrem Vornamen an, um ihr Verhalten zu testen - das gelang ihm.
Nach einer Einladung zur Oper auf
Alpha Centauri hatte sich die Beziehung mit dem
Sicherheitschef verändert und auf das private Niveau weiterentwickelt. Durch seine, von ihm gestandenen, Gefühle ihr gegenüber fällt es ihr etwas schwer, zu wissen wie sie auf den
Ensign eingehen soll. Sie empfindet sehr viel Sympathie für diesen Mann. Die
Counselor will ihn weder als Patienten noch als Freund verlieren. Durch die vertraute Bindung fühlte sie sich mit sich selbst etwas überfordert. Obwohl sie komplizierte Dinge hasst und diese Dinge gerne von sich wegschiebt, ihnen aus dem Weg geht, zieht sie Barnes mehr und mehr an sich heran. Es dauerte lange bis Joy sich ein Herz fasste und Jeff ihre Gefühle gestand. Dann wurde ihr selbst klar, wie groß seine Auswirkung auf sie war, und er sie positiv veränderte. Mittlerweile führen sie eine Partnerschaft, die trotz ihrer Laufbahn der
Sternenflotte nicht beeinflusst wird.
Seit dem Verlust ihres ungeborenen Kindes -
Valentine Isabell Barnes - hat sich die Beziehung der beiden stark verändert und scheinbar abgekühlt. Die
Counselor versuchte trotz ihrer Trauer den Kontakt zu dem
Sicherheitschef aufrecht zu erhalte. Doch er suchte lieber die Nähe zu seinem
Sicherheitsoffizier und bester Freundin
Ensign Lilam Njàll. Keenan glaubte bis zu einem Gespräch mit Barnes, dass dieser eine Affäre mit der
Ensign haben könnte. Doch genau kann sie bis heute nicht sagen, ob nicht doch etwas Wahrheit hinter ihrer Ahnung steckt. Trotz vieler Höhen und Tiefen schaffte Jeffrey noch immer einen Weg zu Joy zu finden und ihr Gefühl über eine mögliche Affäre zu
Lilam im Keim zu ersticken. Am Jahrestag der Fehlgeburt überraschte Joy Jeffrey mit einem Heiratsantrag, den Jeffrey auf dem Holodeck annahm. Mit der Spontanität verblüffte sie nicht nur Jeffrey, sondern auch sich selbst. Mit dieser Wende versuchen sie auch das traurige Kapitel Val einen positiven Schlussstrich zu ziehen und blicken in eine gemeinsam und glückliche Zukunft hinein.
Freunde
Trudy Sullivan
"Och, lassen wir das "Sie", ja? Dann fühle ich mich immer so schrecklich alt. Dabei steuere ich dieses wohlgeformte Schiff mit seinen tadellos ausbalancierten Gondeln erst drei Jahre. Für dich bleib ich Trudy - aber wenn der Commander guckt, dann nenn mich einfach "Ensign"."
"Treue Freundin und großartige Pilotin" sowie "Holobasketballspielerin" wären die ersten Worte, die Joy Keenan über ihre beste Freundin einfallen würden. Sie ist sehr loyal, disket und direkt. Joy lernte sie wie die meisten Kollegen sich kennenlernen: unspektakulär in der Kantine der
USS Pandora NCC-60582-A. Aus einer netten und einfachen Unterhaltung entwickelte sich eine fest und intensive Freundschaft. Trotz der großen Distanz der Schiffe -
USS Esquiline und
USS Pandora- versuchen beide Offiziere regelmässig über Subraumnachrichten Kontakt zu halten. Vor kurzem hörte Joy von ihrer besten Freundin, dass diese sich mit Joys ehemaligem
leitenden medizinischen Offizier Robert Sullivan verliebt und verlobt hat. Ihre Hochzeit fand auf der
USS Whitehorse. Auf
Roberts und
Tosks Einladung und ihrer Bitte, überraschte Joy ihre beste Freundin als Trauzeugin in ihrer eigenen, keinen und sehr romantischen Hochzeit.
Marcus Salem
"Der Bierbart steht Ihnen."
"Äh, was?" (Zitat aus ihrer ersten Begegnung im Casino in San Francisco)
Den
ersten Offizier der Esquiline lernte die
Counselor in ihrer Akademiezeit bei einem ihrer vielen Casinobesuchen kennen. Er fiel ihr sofort zwischen den anderen Gäste auf. Nach dem sie sich einen Drink genehmigt hatte und auf den ehemaligen
Sicherheitsoffizier zuging, lernten sie sich bei einem Flirt näher kennen. Er war der erste Mann, der sie nachhaltig schwer beeindruckte. Erst zwei Jahre später nach ihrem Abschluss an der
Sternenflottenakademie und der Versetzung von der
Pandora zur
Esquiline traf die frisch gebackene
Counselor den
ersten Offizier auf der Kennenlernenparty in 9 Vorne wieder. Nach einer kurzen Affäre veränderte sich ihr Verhältnis auf unerklärliche Weise. Joy weiß noch immer nicht, wie es zu der Veränderung und dem fragwürdigen Verhalten Salems kommt.
Trotz der kleinen Liasion zwischen ihnen versucht Joy gerade wegen der beruflichen Zusammenarbeit - zwischen
ersten Offizier und
Counselor - ein freundschaftliches Verhältnis aufzubauen. Trotz einiger Brücken ihrerseits schien der
Lieutenant Commander in ihrem Verhalten eine alte Annäherung zu glauben in alte Beziehungen zu knöpfen, so glaubt Keenan sein Verhalten und die ständigen Wiederholungen über eine Freundin zu werten. Nach einigen Tischgesprächen in 9Vorne oder ruhigen Momenten auf der Brücke, hat sie es nun mehr aufgegeben und vertraut auf die professionelle Zusammenarbeit mit
Marcus.
Lexa Jarot
"Kenne ich Sie nicht irgendwo her?"
"Sind sie nicht Medizinischer Offizier auf der Pandora? Ich glaube da haben wir uns gesehen..."
"Ich war Medizinische Offizierin der Pandora, richtig. Dann habe ich doch noch ein gutes Gedächtnis."
Die
medizinische Offizierin lernte Keenan auf der
USS Pandora NCC-60582-A kennen. Doch fiel ihr diese Frau erst später durch einen Besuch bei einer guten Freundin (
Francine Keller) auf. Sie merkten, dass sie einiges gemeinsam hatten und sich sofort ohne Worte verstanden. Ihr gemeinsames Interesse an Medizin, Drinks und Wellness schweißte ihre Freundschaft weiter zusammen. Ihr größtes Manko ist die große Entfernung und Distanz der Schiffe auf denen sie beide arbeiten. Der größte Kontakt fand in den vergangenen Monaten in unzähligen Subraumnachrichten statt, bevor sich beide Medizinerinnen bei einem Casinobesuch wiedersahen. Mittlerweile hat die
medizinische Offizierin ihre Position auf der
USS Fenrir NCC-77089 gefunden. Ihr Wandel von einer
betazoidischem Femme fatale, führt sie mit
Captain K'Lupa monogamme Beziehung und nach
klingonischem Ritus eine Ehe.
Francine Keller
"Iffy. In lang Prof. Dr. Francine Keller, aber so nennt mich niemand, nicht mal meine Studenten."
Francine lernte Joy in ihrer Akademiezeit im
Casino kennen. Für abendliche Drinks nach Vorlesungen und langen Reden der Ausbilder suchte Keenan gerne mal die nahegelegende Bar auf. In einem der Thekengespräche fiel ihr Francine auf. Nach einem langen Gespräch und einigen Drinks lernten sie sich mehr und mehr kennen und verabredeten sich zu weiteren dieser Abende in privaterer Umgebung. Sie wurden große Freunde und lieben gemeinsame Skiurlaube, Saunagänge oder gute Weinabende vor dem Kamin. Was Francine mit ihrer Frau
Nadine nicht gemeinsam ausleben kann, findet sie bei Joy zu derem großen Interesse. Sie lieben beide die weiße Kälte und die Abhänge für eine rasante Fahrt auf ihren Skiern.
Mentoren
Tosk Trallun
"Waren Sie schon mal auf der Brücke?"
"Nein, bisher noch nicht. Ich hänge vielmehr in der Krankenstation fest."
"Dann kommen Sie mit. Sie sollten das ganze Schiff gesehen haben."
Robert Sullivan
"Und noch etwas, solange wir uns auf der Krankenstation befinden nennen sie mich Robert."
"Robert. Auf eine gute Zusammenarbeit, Sir." (in einem Gespräch nach der Beförderung zur Ensign.)
Offplay-Informationen
Die Figur "Joy Keenan" setzt sich aus zwei Charakter Damen zweier verschiedener Serien zusammen, Temperens Brennan aus Bones und Meredith Grey aus Grey’s Anatomy. Sie dienten zur sozialen Inspiration über ihr Privatleben zu ihren Familien. Während Brennan kühl und distanziert wirkt, sucht Grey nach einer emotionalen Bindung, die sie in ihrer Familie nicht finden konnte. In dem Vornamen der
Counselor habe ich etwas Ironie einfließen lassen. Ein Kind, das wenig Glück in ihrem Leben finden konnte und die Liebe zu ihrer kühlen Mutter nicht finden konnte, erschien es mir, dass der Name Joy doch ein klarer Kontext zu dem ist, wie Joy Keenan in den jungen Jahren wirklich war.
Ihr Gesicht bekam Keenan von der Schauspielerin Megan Fox, die in Filmen wie "Transformers", "Transformers 2", "How to Lose Friends & Alienate People" oder "Jennifer’s Body" bekannt sein dürfte.