Sternenflotte

Aus TZN STRS Hauptcomputer
Wechseln zu: Navigation, Suche
Baustelle.png
Baustelle

Dieser Artikel ist noch nicht fertiggestellt und befindet sich in Bearbeitung.


Starfleet Command.jpg

Die Sternenflotte ist eine militärische Institution der Vereinigten Föderation der Planeten welche für Forschung und Verteidigung zuständig ist. Sie untersteht dem Ministerium für Verteidigung, oberster Befehlshaber ist der Föderationspräsident. Sie umfasst eine großflächige Anzahl von Raumschiffen, Sternenbasen und Raumbasen. Die Sternenflotte übernimmt sowohl die militärischen Aufgaben im Kriegsfall, wie auch diplomatische Aufgaben bei Verhandlungen. Besonders unterstrichen wird der Forschungsauftrag der Sternenflotte.


Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Ideeler Begründer der Sternenflotte: Zefram Cochrane

Auftrag und Doktrin

Die Sternenflotte dient der friedlichen Erforschung des Weltalls. Daneben obliegt ihr der Schutz der Föderation und ihrer Bürger. Diese zwei Hauptprämissen waren auch die Hauptgründe für die Gründung der Sternenflotte. In der Cochrane-Doktrin, die als erste Operationsgrundlage der Sternenflotte diente, wurde vor allem die Erforschung und "Eroberung des Unbekannten" betont. Vor allem die praktische Erfahrung aus dem NX-Programm jedoch macht bereits Konkretisierungen der Cochrane-Doktrin nötig, vieles stellte sich im Nachhinein als naiv und unbrauchbar heraus. Die Xindi-Krise und der Irdisch-romulanische Krieg trugen viel dazu bei, dass die Sternenflotte im Umgang mit dem Unbekannten nicht allzu blauäugig umging und weitere Krisen provozierte. Mit der Gründung der Föderation erfuhr auch die Cochrane-Doktrin eine großflächige Überarbeitung, die unter anderem die Oberste Direktive beinhaltete.

Kritiker bemängelten, dass der Forschergeist zurückgedrängt werden würde doch mit dem Fortlauf der Zeit wurden an der Doktrin immer weniger Korrekturen vorgenommen. Sie behielt ihren wissenschaftlichen Grundton bei und war ein außerordentlich effektives Instrument um eine Vielzahl von Völkern, die der Föderation beitraten, in die Sternenflotte zu integrieren. Allerdings wurden viele Erstkontakte zunehmend aggressiver und bald wurden Stimmen laut, die die Sternenflotte mehr als Militär denn als Forschungsflotte sehen wollten. Vor allem bei den Auseinandersetzungen mit den Klingonen, die erst 2293 auf Khitomer beendet wurden, stand die Cochrane-Doktrin auf einer harten Bewährungsprobe. Dem gegenüber stand aber auch die rasche Expansionspolitik der Föderation, die stets am friedlichen Ausbau des eigenen Territoriums durch Zusammenarbeit mit anderen Spezies, verfolgt wurde. Rückenwind erhielt dieses Vorgehen vor allem von den erfolgreichen Erfindungen wie isolinearer Chips, verbesserter Schutzschilde oder rasche Fortschritte beim Ausbau der Antriebe.

Militärhistoriker Eugene Robbins
Mitte des 24. Jahrhunderts verfasste der Militärhistoriker Eugene Robbins ein Werk, das die Cochrane-Doktrin hinsichtlich ihrer zukünftigen Wirkung analysierte und formulierte Empfehlungen, wie sie anzupassen sei um zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein. Er forderte vor allem, die Sternenflotte nicht in reine Kampf- und reine Forschungseinheiten zu spalten sondern die Entwicklung von Raumschiffen, die autark operieren und sowohl militärische als auch wissenschaftliche Operationen durchführen konnten. Robbins verfasste daraufhin auch die Robbins-Reform, die quasi eine Ergänzung der Cochrane-Doktrin bildet. Zuerst wurden diese Arbeiten von der Admiralität ignoriert doch in den späten 80ern des 24. Jahrhunderts fand ein Umdenken in der Sternenflotte statt. Nach dem Dominionkrieg, der Raghdorkrise und dem Geierkrieg, alle am Rande des Föderationsterritoriums ausgetragen, wurde die Reform von Eugene Robbins der Cochrane-Doktrin angefügt. Aus deren Kombination ergibt sich eine Sternenflotte, die vor allem durch eine flache Hierarchie geprägt ist.

Die Sternenflotte verfolgt nach wie vor die Ideale von Zefram Cochrane: Erforschung des Unbekannten. Aber die vielen Kriege und Krisen haben es notwendig gemacht, auch am eigenen Territorium rasch verteidigend handeln zu können. Die flache Hierarchie und die Flottenregelung wurden eingeführt, um auf Krisenfälle rasch vorbereitet zu sein und um das System nicht mit aufgeblähter Bürokratie zu behindern. Die Schiffe der Sternenflotte werden nach wie vor vorrangig zur Erforschung eingesetzt, müssen aber auch militärischen Anforderungen gerecht werden. Vermehrt wird auf Flexibilität und Eigeninitiative gesetzt, wo vorher ein rigider Kommandoapparat stand. In diesem Sinne findet auch die Planung neuer Schiffstypen statt.

Rekrutierung und Ausbildung

→ Der Hauptartikel zur Ausbildung von Kadetten findet sich unter Sternenflottenakademie.

Die Ausbildung der Offiziere der Sternenflotte obliegt der Sternenflottenakademie. Die Werbung wiederum obliegt der Personalabteilung, hier ist die Abteilung für Personalwerbung federführend. Die zukünftigen Offiziere der Sternenflotte werden an sechs Hauptstandorten ausgebildet, während unzählige weitere Nebenstellen unterhalten werden. Das Herz der Sternenflottenakademie liegt in San Francisco bzw. auf dem dort ansässigen Campus, der der wohl prominenteste Ausbildungsort der Föderation sein dürfte.

Hauptcampus der SFA in San Francisco (Erde)
Aber auch auf Andor, Betazed, Tellar, Vulkan und Sternenbasis 101 befinden sich solche Ausbildungszentren. Natürlich besitzen etliche weitere Föderationswelten und auch Sternbasen Einrichtungen, die die Ausbildung von Kadetten und Mannschaftlern übernehmen.
  • Standard-Ausbildungszeit für einen Kadetten: 4 Sol-Jahre
  • Standard-Grundausbildungszeit für einen Mannschaftler: 6 Sol-Monate

Die 6 Monate, die ein angehender Mannschaftler an der Akademie oder einer ihrer Nebenstellen verbringt, sind die Grundausbildung. Hier wird ihnen das grundsätzliche Wissen über die notwendigsten Fähigkeiten im Dienste der Sternenflotte vermittelt. Anschließend werden die Mannschaftler nach 6 Monaten in den Rang eines Crewman Apprentice befördert und auf ihre Dienststelle versetzt, wo sie in einer mindestens 6 Monate andauernden weiterführenden Ausbildung vollständig zum Mannschaftler herangebildet werden.

Unteroffiziere rekrutieren sich aus den Mannschaftsdienstgraden. Ein besonders engagierter oder guter Crewman kann auf Empfehlung eines Vorgesetzten hin zu einem Unteroffizier ausgebildet werden. Diese Ausbildung wird in erster Linie auf dem aktuellen Dienstposten des Crewmans durch den Abteilungsleiter und den CMC durchgeführt und überwacht. Der Gedanke dabei ist eine praxisnahe Ausbildung, die auch wichtige Fähigkeiten des Unteroffiziers in spe fördert. Mit dem Sprung vom Petty Officer First Class zum Chief Petty Officer steigt die Anforderungsschwelle noch einmal und so sind auch hier weitere Ausbildungen durch Abteilungsleiter und Vorgesetzte notwendig.

Sollte ein Kadett eine Ausbildung an der Sternenflottenakademie abbrechen, kann er als Unteroffizier oder Mannschaftler seine Arbeit bei der Sternenflotte verrichten, wenn der Grund für sein Ausscheiden aus der Ausbildung nicht mangelnde physische oder psychische Belastbarkeit war. Ebenfalls quereinsteigen kann man mit einem abgeschlossenen Studium, auch wenn man auf sein Offizierspatent verzichtet.


Geschichte

UESPA Logo.jpg
Die Sternenflotte wurde im 22. Jahrhundert als eine Unterorganisation der UESPA ("United Earth Space Probe Agency") gegründet. Noch bis ins tiefe 23. Jahrhundert hinein existierten die Sternenflotte und die UESPA parallel. Beide richteten sogar gemeinsam die Konferenz zur Gründung der Koalition der Planeten aus, die gemeinhin als Grundsteinlegung der Vereinigten Föderation der Planeten gilt. Dabei wurde aus der durch das NX-Programm gewachsenen Unterabteilung der UESPA eine Institution, die der Föderation unterstellt war. Zu dieser Zeit ungefähr übernahm die Sternenflotte vermutlich auch ihr heute weithin bekanntes Logo, das ursprünglich aus dem Logo der UESPA stammt.

Mit dem Beitritt weiterer extraterrestrischer Völker zur Föderation schrumpfte der Einfluss der UESPA, die beinahe ausschließlich menschlich besetzt war. So fiel der prestigeträchtige Unterhalt der Erdaußenposten 1 bis 8 entlang der Romulanischen Neutralen Zone in den Aufgabenbereich der Sternenflotte. Sie weitete als Instrument der Föderation ihren Einfluss zu diesem Zeitpunkt enorm aus, da viele Angehörige extraterrestrischer Spezies in die Sternenflotte eintraten, wie zum Beispiel Vulkanier.

Als die Vereinigte Föderation der Planeten im 23. Jahrhundert eine verstärkte Expansionspolitik verfolgte, entwickelt die Sternenflotte viele neue Technologien, die den Fortschritt weiter antrieben. Darunter auch der isolineare Chip oder verstärkte Schutzschilde.

Organisation

Gliederung

Die Sternenflotte, als eine der größten Organisationen der Föderation, ist in eine Vielzahl von Unterorganisationen aufgeteilt. Einige davon sind:

-

Politische Führung

Die Gliederung der Sternenflotte richtet sich nach der Cochrane-Doktrin und der Robbins-Reform. Die administrative Führung liegt beim Amt der Sternenflotte, das wiederum ein Zweig des Ministeriums für Verteidigung ist. Derzeitiger Verteidigungsminister ist T'Linal, eingesetzt unter Föderationspräsident James Trimborn. An der Spitze des Amtes für die Sternenflotte steht der Sekretär der Sternenflotte, aktuell Falev-MavRana. Ihm unterstellt sind der Stabschef und sein Stellvertreter. Beide sind zuständig für die militärischen Belange der Sternenflotte. Außerdem sind sie verantwortlich für Ausrüstung, Organisation und Ausbildung der Sternenflotte.

Die Flagge des SFC im 22. Jhd.

Militärische Führung

Im Januar 2389 besteht die Führung der Sternenflotte aus folgenden Personen:

Flotten

Die Sternenflotte unterhält nach einer Reform 2389 unter Admiral Morden Forrest und Vice Admiral Ciaran Koroljow ca. 36 Flotten im gesamten Föderationsgebiet. Der Gedanke für diese Aufstellung ist die Schaffung eines Systems, bei dem im Verteidigungsfall jedes Schiff seinen zugeordneten Platz einnimmt, anstatt das vorher Kapazitäten für Zuteilungen verloren gehen. In Friedenszeiten führen die jeweiligen Aufträge die Schiffe aber auch an sehr verschiedene Orte, so wird die traditionelle Flexibilität der Sternenflotte erhalten. Einige Flotten sollen mitsamt Aufgaben exemplarisch genannt werden.

Ausrüstung

Die Sternenflotte ist die wohl am besten ausgerüstete Organisation in der Föderation. Da es sich bei der Ausrüstung nicht selten um Militärtechnologie handelt, ist diese Zivilisten außerhalbe der Sternenflotte nur begrenzt zugänglich.



Schiffsklassen der Sternenflotte

→ Eine Auflistung aller Schiffe der Sternenflotte findet man im Sammelartikel Liste der Föderationsraumschiffe.
Schiffsklasse In Dienst Gestellt Ausgemustert Klassifikation Im Aktiven Dienst
Akira-Klasse 2368 - Schwerer Kreuzer/Flottenträger
Ambassador-Klasse 2325 - Explorer/Schwerer Kreuzer
Antares-Klasse - - Transporter
Centaur-Klasse - - Leichter Kreuzer
Constellation-Klasse 2285 2371 Leichter Kreuzer X
Constitution-Klasse 2245 2293 Schwerer Kreuzer X
Danube-Klasse 2368 - Runabout
Defiant-Klasse 2370 - Eskorte
Excelsior-Klasse 2285 - Explorer/Schwerer Kreuzer
Galaxy-Klasse 2357 - Explorer
Intrepid-Klasse 2370 - Explorer
Luna-Klasse 2379 - Explorer
Miranda-Klasse 2283 2387 Leichter Kreuzer X
Nebula-Klasse 2355 - Explorer
New-Orleans-Klasse - - Fregatte
Niagara-Klasse - - Leichter Kreuzer
Norway-Klasse - - Fregatte
Nova-Klasse 2368 - Wissenschaftsschiff
Oberth-Klasse - 2376 Wissenschaftsschiff X
Olympic-Klasse - - Hospitalschiff
P-39-Klasse 2373 - Transporter
Prometheus-Klasse 2375 - Schwerer Kreuzer
Saber-Klasse 2354 - Fregatte
SF-13 Peregrine - - Raumjäger
SF-23 Dolphin 2387 - Raumjäger
SF-25 Valkyrie 2387 - Raumjäger
SF-28 Raptor 2387 - Raumjäger
Sovereign-Klasse 2372 - Explorer
Steamrunner-Klasse 2347 - Leichter Kreuzer
Venture-Klasse - - Expeditionsschiff

Herausragende Schiffe

Uniform

Hauptartikel: Uniform (Sternenflotte)

Für die Angehörigen der Sternenflotte gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Uniformen. Neben den mit den Abteilungsfarben gekennzeichneten Dienstuniformen sind verschiedene Schutz- und Einsatzanzüge, sowie Sonderbekleidung für bestimmte klimatische Verhältnisse in Gebrauch.

Weitere Informationen und ergänzende Seiten

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Rollenspiel-Links
Werkzeuge