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1.23 - Die schwarze Seele / Skin of Evil, Farewell Tasha!
Folgenbewertung
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Adm. Ges
Beitrag 28. Nov 2010, 01:40
Beitrag #1


Fleet Admiral
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Ich ziehe die Besprechung angesichts der Uhrzeit mal vor, da ich glaube, dass ich diese Folge schneller abhandeln kann. wink.gif

Auf der Enterprise herrscht gute Laune. Der x-te Chefingenieur ist gerade dabei den Warpkern auseinanderzunehmen und die Crew wartet auf die R√ľckkehr von Couseloir Troi. Doch deren Shuttle st√ľrzt auf den Planeten Vagra II ab. Nachdem der Warpantrieb wieder zusammengesetzt ist, fliegt die Enterprise zum Planeten und ortet undefinierte schwache Lebenszeichen. Die Shuttlecrew kann jedoch nicht hinaufgebeamt werden, daher beamt ein Au√üenteam auf den Planeten. Der Weg zum Shuttle wird durch eine schwarze "Teerpf√ľtze" versperrt, die sich mit dem Au√üenteam mitbeweget und so den Zugang zum Shuttle verhindert. Schlie√ülich identifiziert sich die unidentifizierte Masse als "Armus" und nimmt einen ann√§hernd humanoide Form an. Auf die Verhandlungen reagiert er abwehrend und als Tasha versucht zu Shuttle zu gehen, schie√üt er sie kurzerhand ab. Noch auf dem Planeten erliegt sie ihren Verletzungen, eine Reanimation auf der Krankenstation bleibt erfolglos. Unterdessen unterh√§lt sich Armus mit Deanna, welche feststellt, dass Armus ein zur√ľckgelassenes Wesen der ehemaligen Bewohner ist, welche sich durch ihn ihrer Probleme entledigen wollten.

Riker kehrt mit einem Au√üenteam zur√ľck, w√§hrend Worf entscheidet an Board zu bleiben, um von dortaus reagieren zu k√∂nnen. Armus spielt etwas mit dem Au√üenteam herum und "verschlingt" schlie√ülich Riker. Deanna erkl√§rt ihm, dass sie zu allem bereit ist, wenn Armus die anderen gehen l√§sst. Unterdessen l√§sst sich Picard auf den Planeten beamen, um direkt mit Armus zu verhandeln. Nach weiteren Spielchen bringt er Armus schlie√ülich dazu Riker gehen zu lassen und das restliche Au√üenteam zur√ľckzubeamen. Zudem kann er Armus davon √ľberzeugen ihn zu Troi zu lassen, indem er anbietet Armus m√∂glicherweise mitzunehmen. Troi kl√§rt Picard dar√ľber auf, wie Armus "tickt", sodass Picard nun beginnt ihn zu provozieren. Der Plan geht auf, das Kraftfeld sinkt soweit ab, dass die Enterprise die verbliebenen Crewmitglieder herausbeamen kann. Mit einem Torpedo werden die Reste des Shuttles zerst√∂rt und der Plant zur Sperrzone erkl√§rt, um Armus jegliche Fluchtm√∂glichkeit zu nehmen.

Zum Abschluss bleibt noch eine traurige Aufgabe: Die F√ľhrungsoffiziere versammeln sich auf dem Holodeck, um von Tasha Abschied zu nehmen.

Kritik: Tja, was gibts an der Folge groß zu kritisieren? Eigentlich nichts. Weschli ist zwar dabei, aber rettet nicht das Schiff. Vielmehr haben Troi und Picard diese Ehre. Tasha stirbt vollkommen unerwartet, sinnlos, ohne Grund und keinen Heldentod. Armus nennt Data "Tin Man" (Blechmann), was eine nette Anspielung ist. Die Abschiedsszene wirkt zwar etwas kitschig, aber das ist ja offenbar das, was Tasha wollte. Ihre Rede gefällt mir eigentlich ganz gut und der abschließende Dialog zwischen Data und Picard rundet die Folge ab.

Hmm, bleibt die Bewertung, die mir hier erneut schwerfällt. Solide Folge ohne große High- oder Lowlights, wenn man mal von der Amination absieht - aber das entsprach eben dem Stand der Technik. Ich vergebe erstmal 10 Punkte = 2-


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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Der RvD
Beitrag 28. Nov 2010, 22:07
Beitrag #2


Redshirt vom Dienst
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Nope, ich f√ľrchte, diese Folge finde ich einfach nur langweilig. Wenn Tasha nicht sterben w√ľrde, denke ich, dass sie kaum erw√§hnt werden w√ľrde. Das fiese √Ėlpf√ľtzenmonster jedenfalls h√§tte schon in TOS zu den schw√§cheren dieser Art gez√§hlt. Und viel mehr hat die Folge einfach nicht zu bieten. Auch Tashas Beerdigung fand ich bis auf Datas Beitrag nicht so sonderlich mitnehmend, da wir schlicht und ergreifend nie wirklich gesehen haben, welche enge Beziehung Tasha zu der Br√ľckencrew gehabt haben sollte.

5 Punkte.


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Redshirt vom Dienst, USS Enterprise (NCC-1701. Kein verdammtes A, B, C, D oder E!)
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TrekMan
Beitrag 16. Jun 2011, 21:05
Beitrag #3


Lt. Commander
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Das war leider so eine Episode, die v√∂llig √ľberfl√ľssig war. Wenn man √ľber die Sinnlosigkeit des Todes philosophieren wollen, w√§re es auch etwas spannender oder erfrischender gegangen.
Was wäre es gewesen, wenn man eine Geschichte mit Terroristen oder Piraten genommen hätte. Was hätte man Tasha einen Abgang bescheeren können.

7 Punkte

Sinnvoller wäre gewesen sie einfach zu versetzten, so wäre wenigstens die Option offen gewesen, dass sie wiederkommt.

Der Beitrag wurde von TrekMan bearbeitet: 16. Jun 2011, 21:05


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Wer an der Geschichte nicht partizipiert, macht die gleichen Fehler wieder.
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Adm. Ges
Beitrag 16. Jun 2011, 22:12
Beitrag #4


Fleet Admiral
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ZITAT(TrekMan @ 16. Jun 2011, 22:05) *
Das war leider so eine Episode, die v√∂llig √ľberfl√ľssig war. Wenn man √ľber die Sinnlosigkeit des Todes philosophieren wollen, w√§re es auch etwas spannender oder erfrischender gegangen.
Was wäre es gewesen, wenn man eine Geschichte mit Terroristen oder Piraten genommen hätte. Was hätte man Tasha einen Abgang bescheeren können.

7 Punkte

Sinnvoller wäre gewesen sie einfach zu versetzten, so wäre wenigstens die Option offen gewesen, dass sie wiederkommt.


Genau das ist es aber, was mir an der Folge gefällt. Tod ist eben nicht immer heldenhaft. Er kommt manchmal einfach plötzlich und sinnlos. Klar ist das irgendwo enttäuschend, aber das ist die Realität auch oft genug.

Meine Musiklehrerin hatte immer ein sch√∂nes Beispiel: Die Leiche im Sack, die dann noch eine Arie singt. √úber Jahre brachte sie dieses Beispiel immer wieder und als wir uns dann mal Rigoletto ansahen, h√∂rten wir nicht nur die aus der Pizzawerbung so bekannte Arie "La Donna E Mobile", sondern anschlie√üend auch die √ľber Jahre immer wieder erz√§hlte "Arie, die die Leiche im Sack singt, bevor sie endg√ľltig tot ist". So unrealistisch wie dieses Arie ist, so unrealistisch finde ich auch die Heldentode.


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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Blaidd_Drwg
Beitrag 16. Jun 2011, 23:36
Beitrag #5


bisher Neral Jourian
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Die Dreharbeiten waren wohl besonders f√ľr Jonathan Frakes unangenehm, als er komplett von diesem √∂ligen Zeug bedeckt war.
Ges hat Recht, der Tod ist manchmal völlig sinnlos und nicht jeder Star Trek Charakter kann oder muss einen heldenhaften Tod sterben.
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TrekMan
Beitrag 17. Jun 2011, 10:17
Beitrag #6


Lt. Commander
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ZITAT(Adm. Ges @ 16. Jun 2011, 23:12) *
ZITAT(TrekMan @ 16. Jun 2011, 22:05) *
Das war leider so eine Episode, die v√∂llig √ľberfl√ľssig war. Wenn man √ľber die Sinnlosigkeit des Todes philosophieren wollen, w√§re es auch etwas spannender oder erfrischender gegangen.
Was wäre es gewesen, wenn man eine Geschichte mit Terroristen oder Piraten genommen hätte. Was hätte man Tasha einen Abgang bescheeren können.

7 Punkte

Sinnvoller wäre gewesen sie einfach zu versetzten, so wäre wenigstens die Option offen gewesen, dass sie wiederkommt.


Genau das ist es aber, was mir an der Folge gefällt. Tod ist eben nicht immer heldenhaft. Er kommt manchmal einfach plötzlich und sinnlos. Klar ist das irgendwo enttäuschend, aber das ist die Realität auch oft genug.

Meine Musiklehrerin hatte immer ein sch√∂nes Beispiel: Die Leiche im Sack, die dann noch eine Arie singt. √úber Jahre brachte sie dieses Beispiel immer wieder und als wir uns dann mal Rigoletto ansahen, h√∂rten wir nicht nur die aus der Pizzawerbung so bekannte Arie "La Donna E Mobile", sondern anschlie√üend auch die √ľber Jahre immer wieder erz√§hlte "Arie, die die Leiche im Sack singt, bevor sie endg√ľltig tot ist". So unrealistisch wie dieses Arie ist, so unrealistisch finde ich auch die Heldentode.


@Ges
Deine Weisheit ehert Dich. Aber Du hast mich falsch verstanden. Mir ging es nicht darum, Tasha einen Heldentod zu bescheeren. Mir ging es nur daraum, dass man einen interessanteren Rahmen h√§tte finden k√∂nnen, um den Tod und seine Sinnlosigkeit in eingen F√§llen zu pr√§sentieren. Die Idee mit dieser schon fast grotesken Kreatur, mag zwar ScFi m√§√üig sein und wenn ich an TOS denke w√ľrde sie gut zu "And the Children Shall Lead" passen, aber war es wirklich das, was die Serie in der ersten Staffel brauchte? Auch die Interaktion mit Troi im Shuttle war zwar nett gemeint, aber "too mutch" f√ľr meine Begriffe.

Vorallem wenn man bedenkt, dass es nur darum ging, die Figur einer angefressenen Schauspielerin ausscheiden zu lassen. wink.gif

Der Beitrag wurde von TrekMan bearbeitet: 17. Jun 2011, 10:17


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Wer an der Geschichte nicht partizipiert, macht die gleichen Fehler wieder.
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Adm. Ges
Beitrag 17. Jun 2011, 10:23
Beitrag #7


Fleet Admiral
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@Jou: Ja, das kann ich mir vorstellen. Ich hab beim Bund mal in nen Eimer √Ėl gefasst, um die √Ėlablassschraube rauszuholen, die mir beim Rausdrehen da reingefallen ist. Angenehm ist anders. wink.gif

@TreMan: Sicher h√§tte man auch einen interessanteren Rahmen finden k√∂nnen - hat man aber nicht. Im Rahmen dieses Konzepts war es IMO das Maximum. Und ja, auch ich fand Troi √ľberzeichnet. So war eben die 1. Staffel...


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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