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Kinojahr 2007
Mordred
Beitrag 3. Jan 2007, 17:18
Beitrag #1


Rear Admiral
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APOCALYPTO: 9/10

Muss ich erst setzen lassen. Auf jeden Fall Gibsons beste Regiearbeit bis jetzt. Ob nun authentisch oder nur so als ob. Wo in PASSION nur das Production Design wahrlich zu ĂŒberzeugen vermochte, ist hier das ganze Werk ĂŒber (fast) jeden Einwand erhaben. AusfĂŒhrlicherer Kommentar folgt.
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Androide
Beitrag 3. Jan 2007, 17:30
Beitrag #2


Captain
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QUOTE (Mordred @ 3. Jan 2007, 17:18)
APOCALYPTO: 9/10

Den wĂŒrde ich auch zugerne schauen, aber kein Kino im Umkreis hat den im Programm. sad.gif Nun ja, Ende des Monats kommt ja Leo DiCaprios "Blood Diamond", welcher ebenfalls starker Tobak sein soll.

Was das gesamte Jahr angeht sind das meine Lieblinge:
1. Die Simpsons
2. Mr. Bean 2
3. The Fountain
4. Fluch der Karibik 3
5. Der Sternwanderer
6. The Astronaut Farmer
7. Rush Hour 3
8. Pathfinder
9. Transformers
10. Ratatouille
11. Ghost Rider
12. 300
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gaius
Beitrag 4. Jan 2007, 22:30
Beitrag #3


Captain
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Von der Liste hab ich mir die folgenden vorgenommen: Die Simpsons, The Fountain, Fluch der Karibik 3, The Astronaut Farmer, Transformers und 300.

Was gibts denn sonst noch? Kommt der 3. Spidey schon?


--------------------

I'm sorry, I can't hear you over the sound of how awesome I am.
Thank you for helping us help you help us all.
All right, that's it! No more Mr. Nice Gaius!
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pana
Beitrag 4. Jan 2007, 22:45
Beitrag #4


Commodore
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Ich werde es 2007 genau wie 2006 machen: kein Kino.
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Kobi
Beitrag 6. Jan 2007, 15:43
Beitrag #5


Fleet Captain
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Erstes Kino im neuen Jahr Departed

Urteil in einem Wort: heftig.

In zwei Worten: Rote Wolke.

Einmal vorweg: Wer kein Blut sehen sollte, fĂŒr den ist der Film nichts. Ansonsten ist er sehr, sehr spannend. Actionreich und verstrickt ... kaum vorhersehbar.

Definitiv sehenswert!


--------------------
Knowledge is having the right answer. Intelligence is asking the right questions.
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Bir'kher
Beitrag 21. Jan 2007, 22:08
Beitrag #6


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Verdammnich. Nu weiß ich den Namen von dem Film nicht mehr, der mich gestern im Kino sehr beeindruckt hat. Verdammt.
EDIT: Lang lebe IMDB: Es war "The Prestige"
Christian Bale wird immer mehr zu meinem Lieblingsschauspieler, Chris Nolan hat ja auch schon bei Batman gezeigt, dass er was kann, die faszinierende Arroganz von Sir Michael Kane war auch großartig. Wer ein bisschen unter der Besetzung gelitten hat, waren Hugh Jackman und in den vergleichsweise kleinen Rollen David Bowie und Andy "Gollum" Serkis. Scarlett Johannson sah zwar nett aus, aber mehr auch nicht.
Zur Handlung: Immer wieder in RĂŒckblenden lernt man das Leben und die Konkurrenz der beiden Magier Angier und Borden kennen, die sich immer wieder mit Tricks zu ĂŒberbieten versuchen. Als dem einen der ultimative Trick gelingt, versucht der andere, diesen auch durchzufĂŒhren. Das "Wie" dieses Tricks ist der Twist der gesamten, großartigen Story.
Ich war gefesselt, fasziniert und begeistert. 10/10.


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Selbst Chuck Norris schafft es nicht, mit Schalke Meister zu werden!
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Mordred
Beitrag 22. Jan 2007, 12:22
Beitrag #7


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FLAGS OF OUR FATHERS : 8/10

Um als Charakterdrama zu funktionieren, geht der Film nicht ganz ausreichend auf die Figuren ein. Einbußen in der Dynamik zugunsten einer meiner Meinung nach unnötigen Rahmenhandlung vom recherchierenden Sohn machen die ansonsten sehr runde, zeitlich wie rĂ€umlich komplexe ErzĂ€hlstruktur brĂŒchig. Eine Parallele zu einem der aktuellen "amerikanischen Kriege" wĂ€re wohl zutreffender gewesen.
An der technischen Umsetzung und dem Cast gibt es dagegen nichts auszusetzen und fĂŒr die Propagandakritik und die SensibilitĂ€t, die er in den Schlachtszenen aufbringt, absolut lobenswert.
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Androide
Beitrag 28. Jan 2007, 21:51
Beitrag #8


Captain
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Am Freitag war "Blood Diamond" an der Reihe. Es geht darum, einen besonders grossen Diamanten wiederzufinden, wobei sie stĂ€ndig zwischen Regierungstruppen und Rebellen geraten. Leo DiCaprio kann also nicht nur als Sunnyboy ĂŒberzeugen. Der Film ist teilweise ziemlich brutal. Die Zahl der direkt vor der Kamera erschossenen Personen ist sicher dreistellig. Auch die Ausbildung der Kindersoldaten erscheint so unrealistisch dargestellt, dabei ist genau das die Wirklichkeit. blink.gif Die Landschafts-Aufnahmen von Afrika sehen toll aus und langweilig wird es eigentlich nie, trotz einer LĂ€nge von 2 1/2 Stunden. Einzig Jennifer Connelly als Journalistin bleibt etwas farblos. Jede x-beliebe Schauspielerin hĂ€tte das genauso gut darstellen können.

Bleibt als Fazit: Kann man im Kino sehen, muss man aber nicht.

P.S. An der Technik war wohl der Praktikant. Sie mussten den Film 3x starten, denn bei den ersten zwei Versuchen kam nur Ton, kein Bild. Etwas verdutzt war das Publikum auch, als 10 Minuten nach der Pause der Film erneut unterbrochen wurde und das Pausen-Bild nochmals gezeigt wurde.
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Aran
Beitrag 28. Jan 2007, 21:59
Beitrag #9


Fleet Captain
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QUOTE (Bir'kher @ 21. Jan 2007, 22:08)
Verdammnich. Nu weiß ich den Namen von dem Film nicht mehr, der mich gestern im Kino sehr beeindruckt hat. Verdammt.
EDIT: Lang lebe IMDB: Es war "The Prestige"
Christian Bale wird immer mehr zu meinem Lieblingsschauspieler, Chris Nolan hat ja auch schon bei Batman gezeigt, dass er was kann, die faszinierende Arroganz von Sir Michael Kane war auch großartig. Wer ein bisschen unter der Besetzung gelitten hat, waren Hugh Jackman und in den vergleichsweise kleinen Rollen David Bowie und Andy "Gollum" Serkis. Scarlett Johannson sah zwar nett aus, aber mehr auch nicht.
Zur Handlung: Immer wieder in RĂŒckblenden lernt man das Leben und die Konkurrenz der beiden Magier Angier und Borden kennen, die sich immer wieder mit Tricks zu ĂŒberbieten versuchen. Als dem einen der ultimative Trick gelingt, versucht der andere, diesen auch durchzufĂŒhren. Das "Wie" dieses Tricks ist der Twist der gesamten, großartigen Story.
Ich war gefesselt, fasziniert und begeistert. 10/10.

Jep, ein magisches Katz- und Maus-Spiel fĂŒr die Sinne. StĂ€ndig wird man wie die Protagonisten an der Nase herumgefĂŒhrt. Es bleibt fast bis zum Schluss unklar, wer die FĂ€den in der Hand hĂ€lt. Ein ungewöhnlicher Klassefilm mit Top-Besetzung.


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"One small step for men..." (John Crichton)

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VirtualSelf
Beitrag 29. Jan 2007, 07:14
Beitrag #10


Vice Admiral
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Der einzige Film, den ich mir dieses Jahr im Kino anschauen werde (höchstwahrscheinlich) ist Pans Labyrinth


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kiss your face and touch your skin
I will slide my fingers in
let me show you what I can.


Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
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Mordred
Beitrag 13. Feb 2007, 15:02
Beitrag #11


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Meine (Mainstream-)Favoriten fĂŒr 2007 sind:

-THE FOUNTAIN
*hĂŒstel* Ă€h... Provinz. Ja. Ich will diesen Film endlich sehen!!!!

-LETTERS FROM IWO JIMA
Nach dem sehr guten FLAGS werde ich mir den japanischen Teil nicht entgehen lassen...

-GHOST RIDER
Wegen Nic Cage und weil Phil Alden Robinson mit DAREDEVIL einen ordentlichen, atmosphÀrisch gar nicht verkehrten B-Film abgeliefert hat.

-BABEL
Hey, in Burghausen lÀuft der Streifen am 9. MÀrz an!! Das ist noch vor dem DVD-Release mrgreen.gif

-300
Egal wie man zu Synchronisationen und OVs steht, unbedingt in Englisch ansehen!!! Der deutsche Trailer war noch nicht mal lippensynchron abgesehen von der vollkommen fehlbesetzten Stimmcast.

-PAN'S LABYRINTH
Neben Tim Burton scheint Guillermo del Torro der einzige zu sein, der sich traut, RICHTIG skurille MĂ€rchenwelten zu erschaffen.

-SPIDER-MAN 3
Meine inofizielle Autobiographie geht in die dritte Runde. Spidey wird durch Venom schizophren und turtelt - die Comic-KontinuitÀt verachtend - mit der eigentlich toten Gwen Stacey. Ach ja, und Harry Osborne tritt in die Fussstapfen vom Papa und n Sandviech gibts auch.

-FANTASTIC FOUR - RISE OF THE SILVER SURFER
Der Silberne kommt OHNE Galactus. Wohl weil den Produzenten ein planetenaussaugender Kolloss angesichts des Realismus-Wahns in Comicverfilmungen zu abgefahren ist. Der Trailer ist ganz ordentlich und deutet einen stimmigeren Film an, als es Teil 1 gewesen ist. Aber ich WILL Galactus sehen!!!!

-LIVE FREE OR DIE HARD
Bruce Willis lÀsst wieder die Wummen sprechen und ich hör zu mrgreen.gif

-FLUCH DER KARIBIK 3
Zwiegespalten verließ ich das Kino nach Teil 2. Zu verkrampft und aufgedunsen war das Spektakel. Übererpicht, das Original zu toppen. Wegen der AtmosphĂ€re und insbesondere Johnny Depp geb ich ihm noch ne Chance...

-THE KINGDOM
Von Michael Mann produziertes FBI-Drama ĂŒber einen Anschlag/Massenmord in Saudi-Arabien.

-ZODIAC
Fincher!!!

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 13. Feb 2007, 17:52
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Aran
Beitrag 13. Feb 2007, 20:45
Beitrag #12


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QUOTE (Mordred @ 13. Feb 2007, 15:02)
-FLUCH DER KARIBIK 3
Zwiegespalten verließ ich das Kino nach Teil 2. Zu verkrampft und aufgedunsen war das Spektakel. Übererpicht, das Original zu toppen. Wegen der AtmosphĂ€re und insbesondere Johnny Depp geb ich ihm noch ne Chance...

Hmm, ich kapier immer noch nicht, warum so viele Teil 1 besser finden, als die Fortsetzung. In Sachen Action, coole SprĂŒche, Situationskomik und OriginalitĂ€t der Gegenspieler toppt Part 2 seinen VorgĂ€nger IMO um LĂ€ngen.

Als ich FdK 1 zum zweiten Mal gesehen habe, bin ich fast eingeschlafen, so langweilig war der im nachhinein. Bei der Fortsetzung hingegen hatte ich auch beim inzwischen dritten Mal durchweg Spaß beim Zuschauen.


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Mordred
Beitrag 14. Feb 2007, 09:47
Beitrag #13


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Mag ja sein, dass er mir beim zweiten Anschauen besser gefĂ€llt. Bislang konnte ich mich nicht ĂŒberwinden. Ich finde die Komik in Teil 1 einfach frischer. Teil 2 hat sich quasi an die Stirn gepinnt, besser und grĂ¶ĂŸer sein zu wollen. Der schreit bis zur Heiserkeit inklusive Neon-Leuchtreklame-Pfeil SCHAUT MICH AN, dass es mir geradezu ein Graus ist. Noch dazu hat er keine Spannungskurve, die Action verlĂ€uft immer auf demselben Niveau...

Wie auch immer. Nett issa ja.

Einen Film hÀtte ich fast vergessen und das hÀtte ich mir selbst nie verziehen - wenn er auch nicht ganz in die Reihe der obigen passen will:

INLAND EMPIRE von David Lynch

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 14. Feb 2007, 09:48
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Bir'kher
Beitrag 17. Feb 2007, 03:15
Beitrag #14


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War heute in "DIE AUFSCHNEIDER": Reichlich platt, in Maßen komisch. Braucht keiner zu sehen. 2/10, dafĂŒr, dass wenigstens zwei Witze ganz nett waren - aber die hab ich auch schon wieder vergessen.


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Mordred
Beitrag 18. Feb 2007, 00:38
Beitrag #15


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THE PRESTIGE : 10/10

Exzellent konstruiertes Drama.

FĂŒr detailiertere Kritik muss ich ne Nacht drĂŒber schlafen.

Edit:
Mit mir. (O-Ton Freundin)

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 18. Feb 2007, 00:39
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Androide
Beitrag 18. Feb 2007, 11:25
Beitrag #16


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Das Streben nach GlĂŒck
6 / 10 Punkten

Vater und Sohn Smith harmonieren wirklich toll zusammen. Ein feel-good-movie ist es leider nicht wirklich geworden, denn 90% des Films drehen sich um seine finanziellen und familiÀren Probleme. Ich hÀtte gerne gesehen, wie sie jetzt ihr neues Leben mit Will's Job an der Börse geniessen. Lustige Szenen haben sich auch auf das Minimum beschrÀnkt, was man so erwarten kann. Nun ja, langweilig war er trotzdem nie und Dan Castellaneta (US-Stimme von Homer Simpson) gibt dem Film mit seiner Rolle noch einen Extra-Punkt. wink.gif
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Mordred
Beitrag 18. Feb 2007, 13:05
Beitrag #17


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QUOTE (Androide @ 18. Feb 2007, 11:25)
[...] Ein feel-good-movie ist es leider nicht wirklich geworden, denn 90% des Films drehen sich um seine finanziellen und familiÀren Probleme. Ich hÀtte gerne gesehen, wie sie jetzt ihr neues Leben mit Will's Job an der Börse geniessen.[...]

Ich denke, das liegt an den Grundregeln der Dramaturgie...
wenn ich ins Kino oder ins Theater gehe, dann interessiert mich auch nicht, wie irgendwelche Leute irgendwas genießen sondern eben wie sie mit Problemen fertigwerden rolleyes.gif blink.gif
Feelgood-Movies sind Masturbation und wenn jetzt jemand mit dem Argument der Komödie antanzt, dann sag ich nur, dass wahre Komödien nicht gemacht sind um den Zuschauer zu erfreuen sondern um dem Menschen seine eigene LÀcherlichkeit vorzuspiegeln wink.gif

ZurĂŒck zu PRESTIGE:

Neben THE USUAL SUSPECTS hab ich selten so kekonnten Dekonstruktivismus gesehen. Der Zuschauer, der spĂ€testens ab der HĂ€lfte den Streifen geknackt hat, klopft sich selbstzufrieden auf die Schulter, nur um dann mit einem zweiten Twist geohrfeigt zu werden. Hinzu kommt ein perfekt inszeniertes, harmonierendes Ensemble in einem tadellos fotografierten Setting und wir haben den besten Mainstream-Streifen des Jahres 2006. Mit der ĂŒblichen burghauser VerspĂ€tung... dry.gif

Dass er am Ende sĂ€mtliche Karten offen auf den Tisch legt, schadet ihm nicht im geringsten. Vielmehr ist er ein grandioses Beispiel dafĂŒr, dass auf der anderen Seite der Leinwand einige viel smartere Mistkerle sitzen als das popkornspachtelnde Ungeziefer im Kinosaal vermutet und dass auch gut gemachtes Blockbuster-Kino immer noch zu manipulieren vermag weil keiner mehr richtig hinsieht...
Das ist jammerschade.
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Bir'kher
Beitrag 14. Mar 2007, 23:51
Beitrag #18


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SMOKIN' ACES: Die Geschichte ist schnell zusammengefasst: die Bösen wollen die Zielperson töten, die Guten die Zielperson retten. Jedenfalls glauben das die Handelnden. Aber andererseits wissen die Handelnden nicht genau, ob sie jetzt Gut oder Böse sind. Was natĂŒrlich zu einem mĂ€chtigen Badabumm fĂŒhrt, als sich alle treffen.
Leider zu abstrus konstruiert und die illustre Schauspielerriege nicht ausnĂŒtzend, geht der Film ins Leere. FĂŒr die krassen Ballereien, fĂŒr die nett anzuschauende Alicia Keys und fĂŒr die drei irren Nazis (irgendwie wirken die, als wĂ€ren sie die Nihilisten aus "Big Lebowski") jeweils einen Punkt. Macht insgesamt 3/10.


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Mordred
Beitrag 27. Mar 2007, 13:52
Beitrag #19


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PAN'S LABYRINTH: 9/10

Soll der Film nun als Flucht eines kleinen MĂ€dchens vor den Abscheulichkeiten seiner Zeit verstanden werden oder als Abkehr eines kindgebliebenen Regisseurs von den Konventionen der vermeindlichen Traumfabrik, die ihn bis vor ein paar Jahren zu schlucken drohte? Guillermo del Torro liefert hier keinen MĂ€rchenfilm ab sondern ein ĂŒberaus fein gezeichnetes und ĂŒberraschend ruhiges Psychodrama. Dass es nicht zur vollen Punktzahl gereicht hat, liegt allein an der mangelnden Konsequenz seiner Auflösung und an dem nicht ausreichend harten Kontrast zwischen RealitĂ€t und Phantasiereich.

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 27. Mar 2007, 13:53
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Voivod
Beitrag 30. Mar 2007, 17:36
Beitrag #20


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Ich glaub ich muss tatsÀchlich wieder mal ins Kino, um diesen Spartaner-SchlÀchterfilm anzugucken ("300" oder so heisst der). Wer hat ihn schon gesehen? Sieht wirklich lecker aus! smile.gif
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Androide
Beitrag 1. Apr 2007, 00:02
Beitrag #21


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Der Board-AktivitĂ€t zuliebe schreib ich noch ein paar Zeilen zu Mr. Bean macht Ferien. Alle bekannten Bean-Grimassen kommen nun auch wieder im neuen Film vor, und ich finds jedes Mal amĂŒsant. Richtige BrĂŒller gibts wenige, dafĂŒr umso mehr Schmunzler wegen seiner Vergesslichkeit und Schusseligkeit. Bei seinem Urlaub in Frankreich hat er auch noch eine Videokamera dabei: Naja, ausser vielen wackeligen Bildern brachte diese Idee nichts. pinch.gif Ein bisschen schade ist auch, dass nur 4 Minuten des Films in England spielen. Im Gegenzug hat mir z.B. William Dafoe sehr gut gefallen.

Mit diesem Film beginnt jetzt die "stressige" Kinozeit im April: 300, Born to be Wild, Sunshine, evtl. Shooter, ...

Der Beitrag wurde von Androide bearbeitet: 1. Apr 2007, 00:04
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Aran
Beitrag 1. Apr 2007, 13:07
Beitrag #22


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"Neues vom Wixxer" war wie schon der erste Teil recht amĂŒsant – mit zwei bis drei BrĂŒllerszenen. Allein die Sessellift-Sequenz und die Werbung mittem im Film waren den Eintritt wert.


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Mordred
Beitrag 7. Apr 2007, 15:23
Beitrag #23


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300 : 7/10

Ein Lob auf die deutschen Kritiker die, ihrer eigenen Geschichte bewusst, einen faschistoiden Film erkennen, wenn er ihnen mit dem Hammer an die Stirn genagelt wird.
Ein Lob auf die aus VersatzstĂŒcken zusammengeschusterten Rezensionen, unter welche der Verfasser nur noch seinen Namen zu schreiben braucht.
Dass der Streifen in den Staaten von der Presse GETEILT aufgenommen wurde, ist eine nicht zu unterschlagende Tatsache aber der in der BRD stattfindende Generalverriss (mit einer der wenigen Ausnahmen des Hernn Borcholte - Spiegel.de ) zeugt weniger von Konsens denn von Gleichschaltung in der Rezeption.

Und so kann ich den grenzdebilen Möchtegernintellektuellen, die die HERR DER RINGE-Verfilmungen mit ihren mehr gefĂ€lligen denn auffĂ€lligen Nazi-Symbolismen zu Kunstwerken des Fantasy-Kinos deklarieren und andererseits die weitaus getreuere Verfilmung eines Comics in Grund und Boden stampfen, nur die rostigen Speere der 300 an den Hals wĂŒnschen.

Es lĂ€sst sich wahrlich nicht verschweigen, dass 300 kein sehr guter Film geworden ist. Das Unternehmen Snyders, der sehr stringenten und simplen Struktur eine zweite, tiefere Ebene zu erschließen, ist lobenswert. Dass dies - die hinzugedichteten Szenen Königin Gorgos, der Bogen um den korrupten Senator - nicht voll aufgeht, liegt einzig und allein an der Vereinfachung der Sache. Als temporaubend, wie manch Kritiker im Internet behauptet, empfand ich sie dennoch nicht.
Die Tricktechnik ist gelinde gesagt phĂ€nomenal, ein wenig mehr Kontrast hĂ€tte jedoch nicht geschadet. Die Tableaus erreichen nur selten wahre heroische Pracht - ein Manko, das zwangsweise aus der Adaption von Lynn Varleys monochromen Panels folgt (man vergleiche mit Karl Rottmanns Griechenland-Zyklus in der MĂŒnchner Neuen Pinakothek).
Kamera und Inszenierung richten sich fast vollstÀndig nach der Vorlage, einige ZugestÀndnisse an die Dynamik der Auflösung fallen da nur positiv auf.
Das Spiel als plump zu bezeichnen, wĂ€re - angesichts der MĂŒhen insbesondere Gerrard Butlers, einen Hauch von SensibilitĂ€t einzubringen - unfair. Insofern war er nuancenreicher als man von den Trailern her zu schließen gewagt hĂ€tte.
Einzig wirklich nennenswertes Opfer der schlichten - historisch natĂŒrlich nicht ganz zutreffenden - Geschichte ist Xerxes selbst.
Die Musik von Tyler Bates verwĂ€ssert nach einem durchaus hörenswerten infernalen Choral, driftet ab der HĂ€lfte mehr als alles andere ins clichĂ©hafte und einzig die Stimme der SĂ€ngerin Azad Ali bewahrt den Score vor der Peinlichkeit einer Manowar-PlattitĂŒde.

Fazit:
Die zweite Frank Miller Adaption ist die erste, die auch wirklich funktioniert und einzig und allein als solche ist sie auch aufzunehmen: die möglichst getreue Verfilmung eines Comics. Kein Geschichtsdokument. Ein SchlachtengemÀlde, das offen seine Motive zur Schau stellt. Einseitig? Ja. Aber darum auch ehrlicher als gewisse andere Fantasy-Spektakel...

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 7. Apr 2007, 15:23
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Adm. Ges
Beitrag 7. Apr 2007, 15:35
Beitrag #24


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QUOTE (Aran @ Sun 1 April 2007, 14:07)
"Neues vom Wixxer" war wie schon der erste Teil recht amĂŒsant – mit zwei bis drei BrĂŒllerszenen. Allein die Sessellift-Sequenz und die Werbung mittem im Film waren den Eintritt wert.

Jup, dem kann ich mich nur anschließen. Wobei die Tomatensauce auch nicht ohne war. wink.gif
Aber die Werbung war wirklich genial, ich lag in der Ecke vor lachen...

Bin mal gespannt, wie dann Triple WiXXX wird. wink.gif


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Mordred
Beitrag 23. Apr 2007, 12:53
Beitrag #25


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SUNSHINE : 7/10

Ganz gleich ob der Film mit Motiven hantiert, die alle in abgewandelter Form schon mal dagewesen sind, vermag er doch ĂŒber weite Teile zu fesseln.
Nun ist "grell" nicht mit "radikal" gleichzusetzen aber die Bilder sind teilweise so betörend und abstoßend zugleich, dass er mehr als 2001 oder ALIEN jegliche Raumfahrerromantik ad absurdum fĂŒhrt, wenn nicht sogar negiert.
Dass er dann aber auch die weniger guten bzw. mittelmĂ€ĂŸigen Streifen des Genres zitiert - ich weise explizit auf EVENT HORIZON hin - weil er sich offensichtlich nicht ganz auf die (angestrebt) verstandeserweiternde letzte Viertelstunde verlassen kann, mag man ihm (oder prĂ€ziser: dem Autor) gern ankreiden. Ist Gott eine Halluzination des Menschen oder der Mensch die Summe göttlichen Wahns? Man weiß es nicht. Nur dass es zwischen Himmel und Hölle keinerlei Unterschied gibt...

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 23. Apr 2007, 12:56
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pana
Beitrag 24. Apr 2007, 07:15
Beitrag #26


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Unglaublich...

Wie es aussieht, werde ich in diesem Jahr doch noch ins Kino gehen: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,477649,00.html
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Kobi
Beitrag 25. Apr 2007, 09:54
Beitrag #27


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Nachdem mich letzte Woche "The Contract" etwas genervt hat -- der gibt bestimmt einen unterhaltsamen TV-Film ab --, konnte mich "300" gestern doch gut unterhalten. An mancher Stelle denkt man zurecht, das kann so nicht sein. Aber warum sollte es auch, ist denn Asterix realistisch? Der einzige Unterschied ist halt nur, dass die Schlacht bei den Thermopylen tatsÀchlich statt gefunden hat. (Ja ok, und dass in "300" etwas mehr Blut zeigt.)


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Mordred
Beitrag 25. Apr 2007, 21:20
Beitrag #28


Rear Admiral
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PARIS JE T'AIME : 7/10

Ein zweistĂŒndiger Episodenfilm, in dem sich StilblĂŒten (ich glaube wieder an Tykwer!!) mit ĂŒberflĂŒssigem GestrĂŒpp abwechseln. Mal charmant, mal ĂŒberdreht, oft trotz der KĂŒrze der einzelnen Filme etwas gezogen, banal, inspirierend, komisch (Coen-BrĂŒder mit Steve Buscemi) und ernsthaft.
Dass dafĂŒr jede andere Metropole hĂ€tte herhalten können, spricht deutlich fĂŒr das Werk, das sich weniger um die ClichĂ©-SehenswĂŒrdigkeiten kĂŒmmert denn um das Aufeinanderprallen verschiedenster Figuren, das die einzelnen Regisseure mal mehr, mal weniger gekonnt mit den SchauplĂ€tzen verweben.

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 25. Apr 2007, 21:22
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Mordred
Beitrag 1. May 2007, 10:01
Beitrag #29


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SPIDER-MAN 3 : 8/10

Die einzige Comic-Film-Serie, die wirklich konsequent im Umgang mit Macht umgeht, hat ihr Zenit erreicht. Der erste große Bogen ist abgeschlossen, alles ist schneller, grĂ¶ĂŸer, dĂŒsterer und trotz wiederholter selbstironischer Einlagen hat der dritte Film tatsĂ€chlich an Leichtigkeit gegenĂŒber seinen VorgĂ€ngern eingebĂŒĂŸt und nicht nur die ist verlorengegangen sondern auch der Zauber - oder bodenbehafteter ausgedrĂŒckt: der Charme - hat sich verflĂŒchtigt wie Sandman in den HĂ€userschluchten Manhattans. Nichtsdestotrotz der wĂŒrdigste Abschluss einer (ersten?!) Trilogie und bei weitem nicht so ĂŒberheblich wie die finalen Episoden aller bisherigen Filmreihen des neuen Jahrtausends...

Die sehr gute STAR WARS EPISODE 3 berĂŒcksichtige ich hierbei nicht, weil es die Rettung einer mißratenen Trilogie war, wohingegen mit den SPIDER-MAN-Filmen die nahezu perfekte Synthese aus Menschlichkeit und Spektakel vorliegt.

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 2. May 2007, 12:05
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Mordred
Beitrag 2. May 2007, 12:08
Beitrag #30


Rear Admiral
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THE FOUNTAIN : 10/10

Wunderschön. WĂ€hrend des Abspanns verließ das Publikum fluchtartig den Saal. Niemand sagte auch nur ein Wort. Da war nicht mal ein Schnaufen obwohl sie alle ĂŒber eineinhalb Stunden die Luft anhielten...

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 2. May 2007, 12:08
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Androide
Beitrag 2. May 2007, 15:21
Beitrag #31


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QUOTE (Mordred @ Wed 2 May 2007, 13:08)
THE FOUNTAIN : 10/10

Wie was, der lÀuft immer noch? War das ein Arthouse-Kino? Der Start war am 18. Januar und ich hoffe auf eine baldige DVD-Veröffentlichung. sad.gif
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Mordred
Beitrag 2. May 2007, 18:22
Beitrag #32


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QUOTE (Androide @ Wed 2 May 2007, 17:21)
Wie was, der lÀuft immer noch? War das ein Arthouse-Kino?[...]

Nö. Kein richtiges Arthouse-Kino. Dazu ist das Anker-Theater nicht konsequent genug in seiner Programmauswahl. Nur Burghausen liegt offensichtlich dermaßen hart an der Kante unseres Raum-Zeit-Kontinuums, dass die guten aber weniger publikumswirksamen Filme mit arger Verzögerung vorgefĂŒhrt werden.
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tabby
Beitrag 6. May 2007, 18:05
Beitrag #33


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Habe mir gestern 300 im Kino angeschaut.

Leider kenne ich die Comicvorlage nicht, also weiss ich nicht wie gut,.. oder schlecht das Comic umgesetzt wurde.
Der Film allerdings wusste zu unterhalten smile.gif

mehr davon!


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flexus lucent
Beitrag 7. May 2007, 22:59
Beitrag #34


Ensign
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Shoppen

Ein Film indem es um Singles beim Speeddating geht. Hat mich fĂŒr einen deutschen Film sehr ĂŒberrascht.

Trailer:
Kino.de
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Yaso
Beitrag 8. May 2007, 13:57
Beitrag #35


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Spider-Man 3 - 5/10

Absolut ins LĂ€cherliche gezogen, von vorne bis hinten. Unlogische Szenen gemischt mit ĂŒbetriebenem Humor und schlechten CGI-Effekten.


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tabby
Beitrag 27. May 2007, 16:11
Beitrag #36


Commodore
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Gestern gab es Fluch der Karabik 3 fĂŒr mich zu sehen.
Tja,.. Schlechter als Teil1, aber beser als Teil2 finde ich.. aber alles in Allem durchaus unterhaltsam. Es scheint auch immer die Frage zu sein mit welchem Anspruch man sich ein Filmchen anschaut.
Wer den Anspruch hat sich unterhalten zu lassen, der wird auf seine Kosten kommen smile.gif

8/10 wink3.gif


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Mordred
Beitrag 27. May 2007, 23:44
Beitrag #37


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DAS PERFEKTE VERBRECHEN : 6/10

Der Streifen schöpft seine starken Momente aus dem Aufeinanderprallen von Anthony Hopkins Sarkasmus und Ryan Goslings infantiler Überheblichkeit. Die Dynamik der beiden Darsteller sucht ihresgleichen. Ein Thriller, dessen Auflösung dem Publikum schon zu Anfang prĂ€sentiert wird, hĂ€tte durchaus das Potenzial, zumindest auf charakterlicher Ebene zu ĂŒberraschen. Jedoch schafft er zu keinem Moment eine angemessene Fallhöhe. Es steht nichts mehr auf dem Spiel und der karrieresĂŒchtige Junganwalt, der arrogante Gewinnertyp, geht, wie er es gewohnt ist, wieder als Gewinner hervor. Geknickt, aber nicht gebrochen. Sein Triumph ist wertlos.

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 27. May 2007, 23:46
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Raven
Beitrag 1. Jun 2007, 23:46
Beitrag #38


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Zodiac - Auf den Spuren des Killers (oder so Àhnlich) 6.5 von 10

Basierend auf einem echten Fall in San Fransisco baut dieser Crime Triller auf, im prinzip nicht schlecht, die besetzung ist meiner meinung nach gut, auch wenn spidermans syncronstimme etwas ungewohnt in der rolle des reporters ist wenn man kurz vorher noch spiderman 3 gesehen hat.

Der FIlm hat meinermeinung nach jede menge potenzial was er einfach nicht ausnutzt, die spannung ist einfach zu selten wirklich vorhanden und der nervenkitzel fehlt, man rĂ€tselt ein wenig mit, aber nicht lange und das wars, und das bei fast 160 minuten ist nicht wirklich vorteilhaft, das einzige mal wo mich der film 100 prozentig ĂŒberzeugt ist im keller des alten mannes mit den filmrollen der wie man sofort vermutet der killer ist auch wenns keiner beweisen kann und will, aber erst die paranoide vorstellung und suche nach dem killer durch den karikaturisten wird der film einigermaßen spannend, da das aber hauptsĂ€chlich den spĂ€teren teil des films ausmacht, rettet er das gesamtwerk einfach nicht.

Kein schlechter FIlm, dem es allerdings mangels spannung und nervenkitzel nicht wirklich gelingt zu ĂŒberzeugen deswegen nur magere 6.5 von 10 punkten, als ich ausdem kino kam hĂ€tte ich noch 7 von 10 gesagt aber er sackt einfach ein wenig ab...


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Bir'kher
Beitrag 24. Jun 2007, 23:22
Beitrag #39


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Oceans Thirteen: Wie die beiden ersten Teile ein absoluter Gute-Laune-Film, bei der man dem Cast den Spass beim Spielen absolut ansieht... Story? Ach Gott... Es geht wieder um ein Kasino, was man ausnehmen will... Die Summen werden halt nur grĂ¶ĂŸer. Und diesmal wollen sie damit ihren Kumpel rĂ€chen, der seit nem Herzinfarkt lethargisch im Bett liegt. Nun denn, die Zutaten sind angerichtet - frisst Brad Pitt wĂ€hrend der ersten beiden Teile eigentlich auch stĂ€ndig? 10/10


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Kobi
Beitrag 25. Jun 2007, 08:39
Beitrag #40


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QUOTE (Bir'kher @ Mon 25 June 2007, 00:22)
Oceans Thirteen: Wie die beiden ersten Teile ein absoluter Gute-Laune-Film, bei der man dem Cast den Spass beim Spielen absolut ansieht... Story? Ach Gott... Es geht wieder um ein Kasino, was man ausnehmen will... Die Summen werden halt nur grĂ¶ĂŸer. Und diesmal wollen sie damit ihren Kumpel rĂ€chen, der seit nem Herzinfarkt lethargisch im Bett liegt. Nun denn, die Zutaten sind angerichtet - frisst Brad Pitt wĂ€hrend der ersten beiden Teile eigentlich auch stĂ€ndig? 10/10

Jup, der hatte stÀndig was zu futtern in der Hand ... ich werde den Film am Dienstag sehen ... auf Englisch, muss ich mich nur vorher nochmal per DVD an die Nuschelei der Herren Pitt und Clooney gewöhnen rolleyes.gif


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Bir'kher
Beitrag 25. Jun 2007, 12:14
Beitrag #41


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Oh, einen hab ich auch noch: Hot Fuzz (der ultra-schlechte deutsche Untertitel will mir nicht ĂŒber die Lippen. Der trifft nicht mal annĂ€hernd den Charakter des Films). Zur Story: Supercop wird, weil zu gut, von London aufs Land strafversetzt. In seiner neuen Dorfdienststelle sind ganz offensichtlich nur ziemliche Deppen, aber im Dorf ist eh nichts los - zumindest scheint es zunĂ€chst so. Tja, und was dann folgt, ist Actionkino pur...
Klasse Darsteller, witzige Dialoge, britischer Humor und Futter fĂŒr Actionknaben. Lohnt sich absolut! 10/10


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Mordred
Beitrag 26. Jun 2007, 21:22
Beitrag #42


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Ich fand HOT FUZZ zum Großteil sehr gelungen. Er hĂ€lt Silver und Bruckheimer den Spiegel vor und zeigt gerade in den Momenten, in denen er sich absichtlich ernster gibt als die persiflierten Werke, wie gefĂ€hrlich sie streckenweise fĂŒr den Verstand eines wenig reflektierenden Zuschauers sein können. Schade nur, dass er sich am Ende unnötig in die LĂ€nge zieht. Sollte man sich unbedingt im Original ansehen!

8/10

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 26. Jun 2007, 21:24
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Aran
Beitrag 26. Jun 2007, 22:58
Beitrag #43


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Hot Fuzz war bis ca. ne halbe Stunde vor Schluss sehr unterhaltsam. Die Todesarten der diversen Opfer waren einfallsreich, Humor kam nicht zu kurz und Timothy Dalton hatte eine Paraderolle.

Leider gibts zum Schluss einen ziemlich unspektakulĂ€ren, dafĂŒr aber nervtötenden Showdown, der actionmĂ€ĂŸig nix neues bringt und in seinem Getöse einfach nur langweilt. Schade, das hĂ€tte nicht sein mĂŒssen.

Wohlwollende 7/10 wegen der durchweg sympatischen Schauspieler-Riege. Ansonsten reicht "Hot Fuzz" auf DVD.


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Mordred
Beitrag 27. Jun 2007, 13:05
Beitrag #44


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QUOTE (Aran @ Wed 27 June 2007, 00:58)
Leider gibts zum Schluss einen ziemlich unspektakulĂ€ren, dafĂŒr aber nervtötenden Showdown, der actionmĂ€ĂŸig nix neues bringt und in seinem Getöse einfach nur langweilt.[...]

Vergiss nicht, HOT FUZZ ist - seine Funktion als Parodie hintenangestellt - vor allem auch Zitat...
Seit dem ersten Matrix-Film hat sich im Action-Genre Ă€sthetisch nicht viel getan. WĂ€re das Gegenteil der Fall, wĂ€re der Film irrelevant. Mich hat weniger der ĂŒberlange Showdown gestört als der darauffolgende Epilog. Aber das ist wiederum Teil vieler "ernstgemeinter" Filme pinch.gif wink.gif

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 27. Jun 2007, 13:06
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Kobi
Beitrag 27. Jun 2007, 16:17
Beitrag #45


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QUOTE (Mordred @ Tue 26 June 2007, 22:22)
Sollte man sich unbedingt im Original ansehen!

Habe ich auch nicht anders vor, nur findet sich in meiner Umgebung niemand, der das mit mir gucken will, weil sich alle an dem WerbetrÀger "Shaun of the Dead" stören ...


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Aran
Beitrag 27. Jun 2007, 20:51
Beitrag #46


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Warum? "Shaun of the dead" war cool! smile.gif


... und gegenĂŒber "Hot Fuzz" letztlich der wesentlich unterhaltsamere Film. IMO.


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Mordred
Beitrag 29. Jun 2007, 11:36
Beitrag #47


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INLAND EMPIRE : 10/10

Über kurz oder lang kann der Mensch sich daraufhin schulen, seine TrĂ€ume zu kontrollieren. David Lynch jedoch trĂ€umt nicht, darum filmt er. Und er muss als der Erleuchtung entgegenstrebender SektenanhĂ€nger immense SchuldgefĂŒhle haben, denn so glĂŒcklich er im privaten ist, so finster sind seine Visionen. In meinen Augen ist INLAND EMPIRE nicht Zitat der zum Code des abstrakten Kinos verkommenen Symbole, die er selbst vor ĂŒber dreißig Jahren miterschaffen hat, keine Rekapitulation des eigenen Gesamtwerks. Ich behaupte mal, Lynch zeigt nicht die Welt, wie er sie sieht, sondern wie das Publikum glaubt, die Welt aus seiner Perspektive wahrnehmen zu mĂŒssen. Manchmal quĂ€lend lang, von einer geradezu absurden Schönheit, verkommen, finster, grell, grotesk, brutal und poetisch. Und wie jedes bedeutende Werk, ob es nun einer Regeldramaturgie folgt, seine eigene erschafft oder jedwede Norm negiert, handelt es von Selbstfindung und der daraus resultierenden Erlösung. Man kann INLAND EMPIRE als perfekt strukturierten Traum sehen oder auch als die Visualisierung eines Zwischenreiches. Jene entscheidenden Minuten, in denen man im Bett liegt, sich jedoch nicht entscheiden kann, ob man wacht oder bereits schlĂ€ft. Die Erlösung liegt schlussendlich in der Feststellung, dass es unwichtig ist. Beides kann gleich abgefahren sein.

Man kann den Streifen lieben oder hassen oder ihn einfach ĂŒber sich hereinbrechen lassen. Das Leben ist schließlich auch kein Ponyhof.

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 10. Dec 2007, 00:56
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Mordred
Beitrag 30. Jun 2007, 13:01
Beitrag #48


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ZODIAC : 7/10

Die zeitliche und rĂ€umliche Struktur des Films ist zwar notwendig, um die FĂŒlle an Informationen und Tatsachen in einem annehmbaren Rahmen zu prĂ€sentieren, jedoch kann man gerade wegen der ErzĂ€hlgeschwindigkeit und der Zahl der Personen leicht den Faden verlieren. Ein Film, der innert zehn Minuten mal locker fĂŒnf Jahre ĂŒberspringt, sollte auch VerĂ€nderungen auf persönlicher Ebene illustrieren und das ist hier leider unzureichend gegeben. Jede Figur tut ihren Job. Da ist es - trotz aller objektiven Wahrheit - fatal, dass der Zodiac fĂŒr den Protagonisten lediglich ein Hobby darstellt, dass zum Ernst wird. Die spĂ€tere Sucht, die Vertiefung in die Ermittlungsarbeit, ist nicht Reaktion auf einen Ă€ußeren Impuls sondern muss aus einer inneren Einstellung heraus motiviert werden, was mir jedoch problematisch erscheint, da Gyllenhals Charakter nie die notwendige Substanz gewinnt, um die GrĂŒnde fĂŒr sein Handeln nachzuvollziehen.
So kann man ZODIAC als technisch perfekte FingerĂŒbung bezeichnen, die jedoch an der SterilitĂ€t ihrer Wahrheitstreue zu scheitern droht. Fincher hat seinen Zynismus zu den Akten gelegt und der Film ist zum Geschichtsbuch verkommen.

Der Beitrag wurde von Mordred bearbeitet: 30. Jun 2007, 13:02
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Henning
Beitrag 30. Jun 2007, 18:20
Beitrag #49


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Ich hab Oceans 13 letzte Woche gesehen, nach langer Zeit mal wieder einen Film als deutsche Synchro. Und die fand ich nicht so gelungen. Freu dich auf die Originalversion!


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Mordred
Beitrag 13. Jul 2007, 11:16
Beitrag #50


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LIVE FREE OR DIE HARD : 10/10

Ideale VerknĂŒpfung von handgemachter, dreckiger Action der alten Schule mit den fragwĂŒrdigen Errungenschaften des Cyber-Zeitalters. AnstĂ€ndiges, wohl durchdachtes Drehbuch (wenn auch mit einigen kleinen Schnitzern), ĂŒberzeugende Charaktere - wobei der nicht unsympathische Thomas Gabriel alias Timothy Olyphant eine Nuance mehr vertragen hĂ€tte - und eine dynamische Inszenierung, die trotz des fast durchgĂ€ngigen flotten ErzĂ€hltempos nie den Fokus verliert.
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