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Alles, was ich im Leben wirklich brauche..., Dave Marinaccios Buch
Flatto
Beitrag 6. Mar 2004, 14:11
Beitrag #1


Lt. Commander
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QUOTE (Botschafter Spock @ 4. Mar 2004, 13:53)
Wir können doch sicherlich mit einem Statement im Merchandising-Forum zu diesem Buch rechnen, oder Herr Flatto?



So, das Teil ist heute gekommen und ich habe 'mal angefangen, es zu lesen.

Es ist sehr witzig geschrieben und macht Spaß. Hier 'mal ein kleiner Auszug zum Thema "Feinde":

QUOTE (Texterkennungs-Software)

Die Klingonen sind ein verkommenes Pack, unmora-
lisch, aggressiv, skrupellos, roh und durchweg
böse. Auf ihre Kappe gehen fast alle Übel, unter denen
unsere Galaxis zu leiden hat. Diese Schurken sind nicht
im entferntesten mit unsereins verwandt.


Sie gleichen in vielen Belangen den Russen zur Zeit des
kalten Krieges oder den Irakern w√§hrend des W√ľsten-
sturms. Die Klingonen sind der böse Feind schlechthin.

Mit der Zeit hat sich ihr äußeres Erscheinungsbild ge-
wandelt. Zu Anfang, also in der urspr√ľnglichen TV-Serie,
sahen sie aus wie Mr. Spock, obgleich ihre Hautfarbe
deutlich dunkler war.

Im Kinofilm Star Trek zeigen sich die Klingonen ganz
anders. Zwischen Nase und Skalp wuchern knöcherne
Protuberanzen. F√ľr die gro√üe Leinwand wurde der Erz-
bösewicht noch furchterregender. An seiner Feindselig-
keit änderte sich nichts. Das neue Gesicht ist allenfalls
konturloser geworden, weniger individuell, weniger
menschlich. Fremder. Leichter zu hassen.

Die neuen Klingonen ebensosehr zu hassen wie die
alten, bereitete uns spätestens seit dem Augenblick keine
Probleme mehr, als Christopher Lloyd (in klingonischer
Verkleidung) von William Shatner per Fußtritt vom Rand
einer Klippe gestoßen wurde und in ein Meer aus Lava
st√ľrzte. Dies trug sich zu in Star Trek III auf dem Planeten
Genesis.

Inzwischen steht ein Klingone auf der Br√ľcke der
Enterprise, genauer: der Enterprise NCC 1701D. Sie ist das
Raumschiff aus Star Trek - Die nächste Generation und
wird von Jean-Luc Picard kommandiert.

Dieser besagte Klingone hört auf den Namen Worf; er
ist nicht etwa der verhaßte Feind, sondern - im Gegen-
teil - ein vielgeliebtes Crewmitglied. In der Star-Trek-
Version des vierundzwanzigsten Jahrhunderts fällt ihm
die Aufgabe eines Sicherheitsoffiziers zu. Im vierund-
zwanzigsten Jahrhundert werden die Klingonen unsere
Freunde sein.

Die Natur verabscheut das Vakuum. Ein Drama ohne
Konflikt ist undenkbar. Also m√ľssen neue Feinde her; die
alten Klingonen werden ersetzt durch die Cardassianer.
Die Cardassianer sind ein verkommenes Pack, unmora-
lisch, aggressiv, skrupellos, roh und durchweg böse. Auf
ihre Kappe gehen fast alle √úbel, unter denen unsere Ga-
laxis zu leiden hat. Diese Schurken sind nicht im ent-
ferntesten mit unsereins verwandt.


Um das Gute definieren zu können, bedarf es der
Existenz des Bösen. Ergo: Falls irgendwann, in der
√ľbern√§chsten Generation von Star Trek etwa, ein Cardas-
sianer auf der Br√ľcke der Enterprise als vielgeliebtes Crew-
mitglied auftreten sollte, wird ein neuer Feind erschei-
nen. (Die Romulaner sind sowohl in der Originalserie als
auch in Die nächste Generation ausgemacht finstere Ge-
sellen; sie k√§men also f√ľr die Rolle der Erzfeinde am ehe-
sten in Betracht.)

Und ganz ohne Feinde? Wie wäre es, wenn alle in
Freundschaft miteinander auskommen könnten? Die
Möglichkeit ist denkbar. Wenn wir unsere Differenzen
mit den Russen beilegen können, wird es vielleicht gar
nicht mehr nötig sein, nach neuen Feinden Ausschau zu
halten. Vielleicht läßt sich der Gedanke an Feindschaft
durch neue Ideen ersetzen. Positiv denken, heißt die De-
vise. Es gibt keine Feinde mehr.

Ausgenommen die Franzosen, versteht sich.


Mehr dann, wenn ich etwas weiter ins Buch vorgedrungen bin. smile.gif


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Lex
Beitrag 9. Mar 2004, 13:06
Beitrag #2


Vice Admiral
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lol,

hab das Buch vor Jahren gelesen (Preisreduziertes M√§ngelexemplar f√ľr 50 Pfennig). Soweit ich mich erinnere war es witzig und flott geschrieben und nur stellenweise langweilig. Ich kann es gutem Gewissens weiter empfehlen.
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Bir'kher
Beitrag 16. Mar 2004, 09:52
Beitrag #3


Rear Admiral
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Naja, ich habs auch daheim, aber soo brilliant fand ichs nicht... Wiederholt sich alles irgendwie ein bisschen... Außerdem verehrt er TNG nicht angemessen genug... *g*


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Selbst Chuck Norris schafft es nicht, mit Schalke Meister zu werden!
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Botschafter Spoc...
Beitrag 16. Mar 2004, 16:19
Beitrag #4


Fleet Captain
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QUOTE (Bir'kher @ 16. Mar 2004, 09:52)
Außerdem verehrt er TNG nicht angemessen genug... *g*

Dass der Autor TNG nicht ausreichend erwähnt haty sicherlich mit seiner Star Trek - Generation zu tun, er ist mit Tos aufgewachsen.
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Blaidd_Drwg
Beitrag 18. Mar 2004, 15:54
Beitrag #5


bisher Neral Jourian
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Hab das Buch vor Jahren f√ľr ne Mark auf nem Tr√∂delmarkt gekauft.
Ist ganz nett geschrieben.
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