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Trek BBS _ Literatur _ Was für ein Buch lest Ihr gerade ?

Geschrieben von: Khaanara 6. Oct 2003, 07:28

Ich habe gerade den neuen Eschbach "Der Letzte seiner Art" durch und ich muß sagen, es war wieder spannend zu lesen, aber nicht sein bestes Werk (das sind bis jetzt immer noch "Jesus Video" und "Die Haarteppichknüpfer".

Was habt Ihr so im Moment für ein Roman auf Euren Nachttisch liegen ?

Bei mir ist es gerade "Unendliche Grenzen" herausgegeben von Peter Crowley mit vier Stories von Peter F. Hamilton, Stephen Baxter, Paul McAuley und Ian McDonald.

Nach Baxter Kurzgeschichte "Wirklichkeitsstaub" aus dem Xelee-Universum aus der oben genannten Storysammlung, lese ich gerade die Alternativweltgeschichte "Den Bäumen beim Wachsen zusehen" von Peter F.Hamilton.

Geschrieben von: tabby 6. Oct 2003, 07:35

Momentan lese ich das Parfüm von Patrick Süsskind.
Das ist zwar nicht wirklich SciFi Literatur aber dieses Buch ist spannend und absolut gut geschrieben.
Wenn Ihr mal nicht wisst was Ihr lesen sollt,... das Parfüm ist empfehlenswert smile.gif

Danach habe ich vor das Simarillion zu lesen.

Geschrieben von: Oli 6. Oct 2003, 07:59

IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIH BÜCHER!!!!!!

jaja sorry für den Spam, ich musste es nochmal loswerden... (um des neuen Boards wegen) biggrin.gif

@Tabby: Hat dieses Simirillon etwas mit Lord of the Rings zu tun, oder woher kenn ich diesen Namen?

Geschrieben von: Mordred 6. Oct 2003, 08:37

@ Oli:
Das Silmarillion ist das tolkiensche Äquivalent zu den Büchern Moses im Alten Testament der Bibel.

Ich lese momentan ein Theaterstück: HELDENPLATZ von Thomas Bernhard. Außerdem hab ich mir vor wenigen Tagen Taifun von Joseph Conrad besorgt. Da sind einige Erzählungen von ihm drin. Hab allerdings keine Ahnung, wann ich das Teil lesen werde, weil noch soviel Theater ansteht.

@ Tabby:
DAS PARFUM ist genial. Das Buch hat mich aufgesogen wie kein zweites. Normalerweise brauche ich im Schnitt eine Woche, um einen Roman durchzubekommen, weil ich ja nicht durchgehend nur dasitze und lese. DAS PARFUM hatte ich in eineinhalb Tagen durch. Ich könnte es ja wieder mal aufmachen aber dann liefe ich Gefahr, alles andere um mich zu vergessen.

Geschrieben von: Khaanara 6. Oct 2003, 08:57

QUOTE
@Tabby: Hat dieses Simirillon etwas mit Lord of the Rings zu tun, oder woher kenn ich diesen Namen?


Wenn ich mich richtig erinnere, werde dort die Ringkriege beschrieben. Ich habe sie aber noch nicht gelesen, da der Stoff noch etwas schwerer zu lesen sein soll, als HdR.

Geschrieben von: Deus Irae 6. Oct 2003, 10:29

Ich lese gerade die ersten beiden Bänder der "Clansroman-Trilogie: Tremere" von Eric Griffen, "Spinnengift" und "Spinnennetz" (Feder & Schwert)

(... da fällt mir ein ich muss noch meine sf-fan-Signatur diesbezüglich ändern ...)

Geschrieben von: Kobi 6. Oct 2003, 10:36

Ich habe gerade erst "A Stitch in Time" von Andrew J. Robinson durch und mache mich jetzt über "Avatar Book One" von S.D. Perry her...

Geschrieben von: Quarks 6. Oct 2003, 10:59

Ich habe in meinem Leben erst einen Roman gelesen und danach stand für mich fest, das ist Zeitverschwendung. Aber lesen tu ich trotzdem, im Moment "Quarks: Urstoff unserer Welt". Und wie man sieht war ich äußerst kreativ bei der Wahl meines Nicks. biggrin.gif

Geschrieben von: Lex 6. Oct 2003, 14:41

@Tabby: *zustimm* Das Parfum ist echt klasse!

Momentan lese ich im Schnellverfahren Being Human von Peter David zum zweiten Mal. Grund: teil 2 ist gerade erschienen. Absolut empfehlenswert, die New Frontier-Reihe!

Geschrieben von: Oli 6. Oct 2003, 16:10

QUOTE (Quarks @ 6. Oct 2003, 11:59)
Ich habe in meinem Leben erst einen Roman gelesen und danach stand für mich fest, das ist Zeitverschwendung.

hehehe, willkommen im Club smile.gif Nur sind wir beide wohl fast die einzigen hier, die sich nich viel aus Büchern machen, naja...

Herzlich willkommen auf dem Board wollt ich noch sagen Quarks biggrin.gif
Ich war auf DS9 immer ein Quark-Fan, hätte er bei der Umfrage im DS9-Forum auch als Nebencharakter gezählt, hätte ich sogar für ihn gestimmt statt Garak...

Geschrieben von: Seven 6. Oct 2003, 17:00

Auf meinem nachttisch liegen zur Zeit:

Imzadi von Peter David
Die Stunde der Elfen von Jean-Lous Fetjaine
und
Die Bruderschaft von Yoor von Harald Evers

Bald wird wohl auch noch Harry Potter 5 dazu kommen. smile.gif

Geschrieben von: Khaanara 6. Oct 2003, 17:45

QUOTE (Seven @ 6. Oct 2003, 17:00)
Auf meinem nachttisch liegen zur Zeit:

Die Stunde der Elfen von Jean-Lous Fetjaine

Die Trilogie habe ich auch noch in meinem Regal stehen und den ersten Band sogar bei SF-Buch besprochen. Werde ich mir demnächst auch mal zu Gemüte führen.

Was ich Dir empfehlen könnte ist "Das Elfenportal" von Herbie Brennan, welches im November erscheint. Meine Rezi kommt am 15.Oktober !

Geschrieben von: Be 7. Oct 2003, 00:25

Ich lese gerade ein Buch namens "Pollen" davor eins mit dem Titel "Gelb" des gleichen Autors, dessen Name ich wieder mal vergessen haben. Sollen Kultbücher sein, wirre, abgefahrene Cyberpunk-Story, aber haut mich nicht von den Socken., wie all das neue Zeug. Lovecraft find ich cool, leider gibt's so wenig von dem.

Geschrieben von: tabby 7. Oct 2003, 06:01

QUOTE (Voivod @ 7. Oct 2003, 01:25)
...abgefahrene Cyberpunk-Story...

Ist das diese Shadowrunsache?

Geschrieben von: Deus Irae 7. Oct 2003, 07:12

QUOTE (Voivod @ 7. Oct 2003, 00:25)
[...]

Lovecraft find ich cool, leider gibt's so wenig von dem.

Es gibt Autoren, die in der Tradition Lovecrafts stehen und solche, die seine Vorgänger und Inspiration waren. Der Frank Festa Verlag ( http://www.festa-verlag.de/pages/p1000.php ) hat einige interessante Bücher dieser Schreiber veröffentlicht.
BtW: Empfehlen kann ich Dir bspw. auch "Grausame Städte" von Markus. K. Korb (Blitz-Verlag, ( http://www.blitz-verlag.de/neu/index.htm ). Der beruft sich zwar auf die E.A.Poe, aber seine Kurzgeschichten haben sprachlich doch IMO eher etwas lovecraftsches, auch wenn zentrales Thema nicht uralte Götter und außerirdisch Mobstrositäten sind.

Geschrieben von: Be 7. Oct 2003, 12:23

^Poe ist natürlich auch genial! Danke für die restlichen Tips!

@Tabby: Nö, das hat nichts mit Shadowrun zu tun, ist aber in einem ähnlichen Szenario angesiedelt. Cyberpunkig halt: Kaputte Städte, Implantate, Drogen.... Alles ziemlich abgefuckt. Ich stehe mehr auf "klassische" Space Operas.

Geschrieben von: Khaanara 7. Oct 2003, 12:30

Zum Beispiel die klassischen Space Operas von Edmond Hamilton über den jungen Wissenschaftler Curtis Newton, der seine Eltern verloren hatte ?
Wurde auch später verfilmt und erscheint bald auf DVD smile.gif

Der Klassiker fehlt übrigens in der SF-Serien-Aufzählung tongue2.gif

Geschrieben von: trekclubs 7. Oct 2003, 14:57

Also ich lese zur Zeit wieder einmal "Herr der Ringe" und habe nebenbei noch "Star Trek - Sacred Ground" und "I'm working on that" hier liegen.
Wer vorhat Harry Potter 5 noch zu lesen, dem kann ich nur sagen, dass das Buch echt spitze ist. Aber man will ja nicht zu viel verraten wink.gif Ich konnte nicht warten und bereue es nicht, es auf Englisch gelesen zu haben.

Und wenn ich mal ganz fleißig sein will, nehm ich mir die netten Artikel für meine Diplomarbeit und wundere mich, wie man auf diese interessanten Ideen kommt, die kein Mensch versteht biggrin.gif rolleyes.gif

Geschrieben von: logan3333 7. Oct 2003, 18:51

TEXT

Geschrieben von: Matthias 7. Oct 2003, 18:53

LOTR

Der Hobbit

Geschrieben von: sepia 7. Oct 2003, 19:17

Stanislaw Lem - Die Austronauten
Stefan Zweig - Sternstunden der Menschheit

Imzadi habe ich gerade hinter mir, war ganz gut. Lem ist auch ganz nett, aber im Vergleich zu späteren Werken eher schwach. Zweig schreibt natürlich immer großartig nur gefällt mir die ewige Lobpreisung unserer Vergangenheit nicht, mit dem das Buch gefüllt ist.

Geschrieben von: Bir'kher 8. Oct 2003, 22:09

Kathy Reichs "Durch Mark und Bein" Eine forensische Anthropologin wühlt in den Leichen eines Flugzeugabsturzes und findet Menschenfresser... Ist der vierte Band mit der Heldin (?) Tempe Brennan, ich find die Stories super. Danach ist mal wieder Matt Ruff fällig, und zwar mit "Fool on the Hill" und "G.A.S. - die Trilogie der Stadtwerke". Der letzte Autor hat einfach eine großartige, ziemlich strange Schreibe... Macht viel Spass

Geschrieben von: Khaanara 8. Oct 2003, 22:18

Ich habe nur die ersten beiden Bände durch von Kathy. Aber die anderen schon lesebereit.

Ich kann Dir nur zustimmen, die Brennan Romane sind sehr spannend. ph34r.gif

Geschrieben von: Dr. Zoidberg 9. Oct 2003, 04:21

Die Neuausgabe Valis-Triologie von PKD, gestern aber unterbrochen um Die Diktatur des schönen Scheins von Neal Stephenson zu lesen. Letzteres ist ein wenig veraltet (Stand 1999), aber trotzdem immer noch empfehlenswert.

Geschrieben von: Rusch 9. Oct 2003, 08:02

QUOTE (Khaanara @ 7. Oct 2003, 12:30)
Zum Beispiel die klassischen Space Operas von Edmond Hamilton über den jungen Wissenschaftler Curtis Newton, der seine Eltern verloren hatte ?
Wurde auch später verfilmt und erscheint bald auf DVD smile.gif

Der Klassiker fehlt übrigens in der SF-Serien-Aufzählung tongue2.gif

Von den Banausen hier weiss wahrscheinlich keiner, dass Curtis Newton der bürgerliche Name von Captain Future ist. biggrin.gif Tja, in den 50er hatte auch Helden einen Künstlernamen.

So, ich höre gerade Rama I +II von Clark auf den Fahrten zur Arbeit.

Zu Hause lese ich gerade die letzte Comiclieferung und dannach wende ich mich wieder Hammiltons Armageddon Zyklus zu und nebenher lese ich zum Kontrast die Honor Harrington Reihe. Also momentan steht Space Opera und Military SF auf dem Programm. Das ist auch gut so, da ich davor viel Fantasy gelesen habe.

Geschrieben von: Lex 16. Oct 2003, 10:42

Bin jetzt fast durch mit Peter David´s New Frontier "Gods Above". Klasse Buch! Nur zu empfehlen.

Geschrieben von: sepia 17. Oct 2003, 16:50

Stanislaw Lem - Die Untersuchung
und
Philip Roth - The Great American Novel
wobei mich Mr. Roth bisher noch mehr überzeugen kann. Mr. Lem weiß irgendwie nicht recht wohin er will, während er sein nüchterner Stil wieder mal eine Freude ist.

Geschrieben von: JEAN-LUC 21. Oct 2003, 12:38

Ne, so schwere Literatur ist nichts für mich - hab in letzter Zeit die ersten 4 ENT romane gelesen.

Geschrieben von: Lex 21. Oct 2003, 13:01

Hab die ersten 3 Ent´s durch. lohnt sich der vierte? Der dritte war klasse (IMHO)

Geschrieben von: JEAN-LUC 21. Oct 2003, 13:09

QUOTE (Lex Spartan @ 21. Oct 2003, 14:01)
Hab die ersten 3 Ent´s durch. lohnt sich der vierte? Der dritte war klasse (IMHO)

IMO lohnt sich der 4. nicht wirklich. Auch wenn ich ihn gestern wärend einer fünfstündigen zugfahrt verschlungen hab. Band zwei und drei sind bisher die besten (zwei liegt bei mir aufgrund der rollenspiel nebenhandlung ganz weit vorne).

Geschrieben von: Deus Irae 21. Oct 2003, 16:18

Zur Zeit lese ich:

Thomas Ligotti: Das Alptraumnetzwerk (BLITZ-Verlag)

Brian Lumley: Dreamland 2 -Schiff der Träume (Festa-Verlag)

P.N.Elrod: Blutjagd (Festa-Verlag) ...hehe das Buch hat ein solch widerwärtiges Cover,

dass mich die Verkäuferin verständnislos taxierte ( ... weil sie mir sonst nur Bücher über Werwölfe, Vampire und Dämonen verkauft).

Geschrieben von: Seven 21. Oct 2003, 16:43

Ich habe heute mit Die Schamainin von Marcia Rose begonnen, und das Buch gefällt mir sehr gut.

Geschrieben von: Dr. Zoidberg 21. Oct 2003, 18:57

QUOTE (JEAN-LUC @ 21. Oct 2003, 13:09)
QUOTE (Lex Spartan @ 21. Oct 2003, 14:01)
Hab die ersten 3 Ent´s durch. lohnt sich der vierte? Der dritte war klasse (IMHO)

IMO lohnt sich der 4. nicht wirklich. Auch wenn ich ihn gestern wärend einer fünfstündigen zugfahrt verschlungen hab. Band zwei und drei sind bisher die besten (zwei liegt bei mir aufgrund der rollenspiel nebenhandlung ganz weit vorne).

Wirklich nicht? Wie schade. Ich hatte mir von diesem Roman wegen der Thematik und der Autorin einiges versprochen. Ich bin kein großer "Enterprise"-Fan wenn es um die TV-Serie geht, aber die Roman-Serie scheint wirklich nicht schlecht zu sein. Auf jeden Fall besser als manches was in den USA derzeit so zu den anderen Serien an Geschichten erscheint. Da ist fast schon ein Glück, daß vieles nicht von Heyne bei uns veröffentlicht wird.
Na ich hoffe, daß Jean Luc unrecht hat und der Roman No. 4 mir am Freitag eine Zugreise versüßen wird.

Geschrieben von: Maja 22. Oct 2003, 00:44

Zwei Bücher, die ich schon gelesen habe und nun wieder lese:

"Die Entdeckung des Himmels" werd' ich nochmal vererben, da bin ich mir sicher. Ein Meisterwerk. Danke, Neffe. Tolle Erfahrung.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499134764/trekzonenetwo-21


Und: "Drachenblut" von Christoph Hein

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3518399764/trekzonenetwo-21

Geschrieben von: Mordred 22. Oct 2003, 09:08

Tolstoi: KRIEG UND FRIEDEN

Allerdings parallel zu einer wenig unerheblichen Menge Bühnenliteratur, was das Vorankommen in o.g. Wälzer nicht gerade fördern wird.

Geschrieben von: Khaanara 22. Oct 2003, 10:33

Ein Roman, neben meinem Dauerauftrag "Valis" im Moment nicht.
"Die Geheimnisse der Matrix" mit Essays von SF- und Comicautoren, wie Joe Haldemann, Alan Dean Foster, David Brin, Neil Gaiman u.a. zum Film.

Und nebenbei Superman Monster Edition 1 von DC Deutschland, da ich mal wieder nach zwei Jahren auf dem Comictripp bin und die Lücken bei Ebay ersteigert habe.

Geschrieben von: Be 22. Oct 2003, 19:42

^Lies "VALIS" und ignorier' den Rest! Dick war ein grosser Prophet, glaub's mir!!! Ich habe bereits den "Gnostic Order Of Horselover Fat" gegründet, und bisher genau EIN Mitglied. Ziemlich erfolgreich für eine neue, progressive religiöse Bewegung, nicht!?! laugh.gif

Zur Zeit lese ich von Rudolf Steiners "Theosophie", weil zwei meiner Kumpels solche Fans der Steiner'schen Lehren sind. Überzeugt mich aber kein bisschen, viel bizarres Geschwafel von Ätherkörper und ähnlichem, ziemlich abgefahren. Also meine Kids (wenn's denn mal welche gibt) werde ich bestimmt nicht in eine Rudolf Steiner-Schule schicken!

Geschrieben von: Rusch 23. Oct 2003, 08:23

QUOTE (Voivod @ 22. Oct 2003, 19:42)
^Lies "VALIS" und ignorier' den Rest! Dick war ein grosser Prophet, glaub's mir!!! Ich habe bereits den "Gnostic Order Of Horselover Fat" gegründet, und bisher genau EIN Mitglied. Ziemlich erfolgreich für eine neue, progressive religiöse Bewegung, nicht!?! laugh.gif

Zur Zeit lese ich von Rudolf Steiners "Theosophie", weil zwei meiner Kumpels solche Fans der Steiner'schen Lehren sind. Überzeugt mich aber kein bisschen, viel bizarres Geschwafel von Ätherkörper und ähnlichem, ziemlich abgefahren. Also meine Kids (wenn's denn mal welche gibt) werde ich bestimmt nicht in eine Rudolf Steiner-Schule schicken!

Dick habe ich mir auch für das nächste Jahr vorgenommen. Er aber muss ich mich durch den Armageddon Zyklus beissen. Halt das ist falsch: Der Zyklus hat zwar 5000 Seiten, aber jede Seite ist pralle SF wie man sie nur lieben muss.

Geschrieben von: Be 23. Oct 2003, 16:12

...verdammt, ich habe gerade ein déjà vu... ohmy.gif Bizarr... blink.gif

Geschrieben von: Botschafter Spock 3. Nov 2003, 22:27

QUOTE (Oli @ 6. Oct 2003, 07:59)
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIH BÜCHER!!!!!!

jaja sorry für den Spam, ich musste es nochmal loswerden... (um des neuen Boards wegen) biggrin.gif

@Tabby: Hat dieses Simirillon etwas mit Lord of the Rings zu tun, oder woher kenn ich diesen Namen?

Ich glaube wir hatten in der ehemaligen BBS schon einmal angesprochen dass es sicherlich auch interessante für Leute gibt die noch nicht daran gewöh,nt sind eine Geschichte so aufzunehmen, es gibt (wie schon damals erwähnt) durchaus interessante Star Trek-Romane, aber dies ist eine andere Geschichte...

Was ich derzeit lese steht in meiner Signatur...

Geschrieben von: Hogfather 3. Nov 2003, 22:49

Terry Pratchett - Rollende Steine

Geschrieben von: PiKarl 3. Nov 2003, 22:59

Michail Bulgakow - Der Meister und Margarita

Geschrieben von: Lex 4. Nov 2003, 08:41

Ich beginne jetzt bald mit "Der letzte seiner Art" von Andreas Eschbach. Hab hohe Erwartungen an das Buch, soll sehr gut sein.

Geschrieben von: Rusch 4. Nov 2003, 09:03

QUOTE (Hogfather @ 3. Nov 2003, 22:49)
Terry Pratchett - Rollende Steine

Haha, wie passend. Und dannach Mort? Oder doch Soul Music?

Geschrieben von: Der RvD 4. Nov 2003, 11:19

Soul Music ist Rollende Steine, oder nicht? mrgreen.gif

Geschrieben von: Khaanara 4. Nov 2003, 11:25

Bei mir ist es "Die Rettung des Imperiums" von Isaak Asimov im Moment

Geschrieben von: Rusch 4. Nov 2003, 12:51

QUOTE (Der RvD @ 4. Nov 2003, 11:19)
Soul Music ist Rollende Steine, oder nicht? mrgreen.gif

Stimmt, Du hast glaube ich recht.
Dann wohl "Alles Sense"

Geschrieben von: Be 4. Nov 2003, 15:24

QUOTE (Khaanara @ 4. Nov 2003, 11:25)
Bei mir ist es "Die Rettung des Imperiums" von Isaak Asimov im Moment

Khaanara, solltest du nicht endlich mal "die VALIS-Trilogie" fertiglesen? Da bist du ja schon seit Monaten dran... laugh.gif Kann es sein, dass dir Dicks Göttergabe etwas zu sperrig vorkommt und du das Lesen immer wieder hinausschiebst, um dich in seichtere literarische Gefilde zu begeben? Los, gib dir einen Ruck und nimm endlich das grosse dicke blaue Buch (ich nehm an du hast diese Edition) zur Hand und beiss dich durch! wink.gif

Geschrieben von: Khaanara 4. Nov 2003, 15:28

QUOTE (Voivod @ 4. Nov 2003, 15:24)
QUOTE (Khaanara @ 4. Nov 2003, 11:25)
Bei mir ist es "Die Rettung des Imperiums" von Isaak Asimov im Moment

Khaanara, solltest du nicht endlich mal "die VALIS-Trilogie" fertiglesen? Da bist du ja schon seit Monaten dran... laugh.gif Kann es sein, dass dir Dicks Göttergabe etwas zu sperrig vorkommt und du das Lesen immer wieder hinausschiebst, um dich in seichtere literarische Gefilde zu begeben? Los, gib dir einen Ruck und nimm endlich das grosse dicke blaue Buch (ich nehm an du hast diese Edition) zur Hand und beiss dich durch! wink.gif

So, wie ich mitbekommen habe, war "Valis" der anspruchsvollste Roman von Dick, den ich als Dick-Anfänger erwischt habe. Ich bin ja schon in der Mitte des zweiten Romans (es ist die blaue Ausgabe)

Aber im Moment mag ich leichtere Literatur, nach einem langen anstrengenden Arbeitstag. B)

Es ist ja bald wieder Urlaub Ende Dezember !

Geschrieben von: Be 4. Nov 2003, 15:46

^keine Ahnung, ob VALIS der schwerste Roman von Dick ist, ich habe lange nicht alle gelesen. VALIS ist aber bestimmt Dicks persönlichstes Buch, welches sein Ringen um Sinn und geistige Gesundheit wiederspiegelt. Hast du zufällig den Anhang bereits gelesen? Wenn nicht, würde ich das nachholen, denn dies erleichtert das Verständnis des Buches ungemein.

Hehe, ich leihe "VALIS" immer wieder diversen Leuten aus (...ist schliesslich mein Lieblingsbuch im SF-Genre, da muss ich etwas Propaganda machen), doch kaum ein Schwein kommt über die ersten paar Seiten hinaus, weil sie unter "SF" etwas anderes verstehen und einfach nicht die Geduld haben, sich auf etwas neues, leicht wirres einzulassen. rolleyes.gif sad.gif unsure.gif

Geschrieben von: Kobi 4. Nov 2003, 17:39

Habe jetzt Avatar Book One durch, habe aber leider bisher sehr wenig Zeit gefunden mich an Book Two zu machen...

Geschrieben von: Rusch 4. Nov 2003, 18:54

@Khaanara & Voivod

Da bin ich ja schwer am überlegen, ob ich mir dieses Buch antuen soll. Naja, vielleicht mal im Urlaub, da geht das vielleicht eher. Da habe ich auch "Das Orakel vom Berge" gelesen.

Geschrieben von: Dr. Zoidberg 4. Nov 2003, 20:26

QUOTE (Khaanara @ 4. Nov 2003, 15:28)
QUOTE (Voivod @ 4. Nov 2003, 15:24)
QUOTE (Khaanara @ 4. Nov 2003, 11:25)
Bei mir ist es "Die Rettung des Imperiums" von Isaak Asimov im Moment

Khaanara, solltest du nicht endlich mal "die VALIS-Trilogie" fertiglesen? Da bist du ja schon seit Monaten dran... laugh.gif Kann es sein, dass dir Dicks Göttergabe etwas zu sperrig vorkommt und du das Lesen immer wieder hinausschiebst, um dich in seichtere literarische Gefilde zu begeben? Los, gib dir einen Ruck und nimm endlich das grosse dicke blaue Buch (ich nehm an du hast diese Edition) zur Hand und beiss dich durch! wink.gif

So, wie ich mitbekommen habe, war "Valis" der anspruchsvollste Roman von Dick, den ich als Dick-Anfänger erwischt habe. Ich bin ja schon in der Mitte des zweiten Romans (es ist die blaue Ausgabe)

Aber im Moment mag ich leichtere Literatur, nach einem langen anstrengenden Arbeitstag. B)

Es ist ja bald wieder Urlaub Ende Dezember !

Ich habe schon allerhand von PKD gelesen (zusätzlich auch die wirklich lesenswerte Biographie von Lawrence Sutin in den man u. a. erfährt, daß "Der Mann der vom Himmel fiel" mit David Bowie das Vorbild für Valis, den Film ist). Meiner bescheidenen Meinung nach ist Valis nicht unbedingt der anspruchsvollste Roman von ihm, sondern lediglich der sperrigste, am schwersten zu lesende (Nach einem langen Arbeitstag wirklich nicht die richtige Lektüre). Ich denke eher er lebt hier über seine literarischen Möglichkeiten, ein fragwürdiges Buch mit allerdings zugegebenermaßen genialen Momenten. "Die drei Stigmata des Palmer Eldridge" und "Ubik" halte ich für eindeutig besser. Mit diesem kritischen Urteil stehe ich aber ziemlich alleine da.

Wirklich schön, daß die Pleite des Haffmanns Verlages nicht das Ende von sorgfältig editierten Büchern von Dick in Deutschland bedeutete. Heyne sei Dank.

Gerade ist "Ubik" erschienen. Da werde ich als Vorbereitung noch mal den Doktor Faustroll von Alfred Jarry lesen.

Geschrieben von: Be 4. Nov 2003, 20:43

Zoidberg, inwiefern hältst du VALIS für ein "fragwürdiges" Buch? Weil Dick beim Schreiben IYO den Grat zwischen Genie und Wahnsinn schon überschritten hatte? Ich finde v.a. den ersten Teil genial, und zu Weihnachten wünsche ich mir die höllisch teuren "tractates", die IMO vor ein paar Jahren veröffentlicht wurden. Bei Drucklegung meiner VALIS-Version waren sie noch gar nicht draussen.

Dick war knietief in religiöse Thesen verstrickt, darum ist er mir so symphatisch! Am Schluss seines Lebens ist er meiner Meinung nach zwangsläufig auf den Gnostizismus gestossen und hat Gott ganz konkret gesucht. Ob seine Theophanie nur das Resultat seiner verzweifelten Sinnsuche oder seines Drogenmissbrauchs war, wer weiss das schon? Für die Kritik war klar, dass man es mit einem Verrückten zu tun hatte, aber ich bin mir gerade im spirituellen Zusammenhang nicht sicher, was denn nun "verrückt" und was "Erkenntnis" ist... Für mich ist VALIS in seinen prophetischen, wahnhaften Momenten das Werk eines echten modernen gnostischen Mystikers, basta. Ob dieser nun "verrückt" war, ist mir wurscht. Ich muss UNBEDINGT die Bio in die Hand kriegen, die du erwähnt hast.

PS: Es gibt sogar eine Vorlesung zu diesem Thema, welche man sich saugen kann:
http://www.gnosis.org/lectures.html (ziemlich witzig, aber mühsam zu verstehen sad.gif )

Geschrieben von: Be 8. Nov 2003, 02:25

Pah, Zoidberg, du drückst dich um eine Antwort, weil du das Buch zuerst nochmals lesen musst! wink.gif Ich bin echt enttäuscht von dir...

Geschrieben von: Dr. Zoidberg 8. Nov 2003, 10:31

QUOTE (Voivod @ 8. Nov 2003, 02:25)
Pah, Zoidberg, du drückst dich um eine Antwort, weil du das Buch zuerst nochmals lesen musst!  wink.gif Ich bin echt enttäuscht von dir...

Nein, ich habe deine Antwort schlicht weg übersehen. Ich schaue mir das Forum nicht jeden Tag an, ob was neues, wichtiges gepostet wird, mein alter Erzfeind DerNexus macht es ja auch nicht. tongue2.gif Kann ebenso sein, daß mein Junkmailfilter die Benachrichtigung über dein Posting in meinen virtuellen Mülleimer verschoben hat, das kann schon mal passieren, vor allem seit ich von der trekzone-Domains verstärkt Spam- und Virenmails bekomme.
Gelesen habe ich den Roman sogar schon zweimal: Erst die Ausgabe aus dem, ich glaube, Möwig Verlag, vor kurzem die schöne Neuausgabe vom Heyne Verlag. Neu sind für mich nur die Romane zwei und drei. B)
Jetzt habe aber keine Zeit und Lust zu antworten, außerdem habe ich das Buch ja nicht in Grund und Boden verdammt.

Er hätte besser mit den Drogen weiter gemacht.
Die Realität ist das, was übrig bleibt, wenn man aufhört zu glauben.

Geschrieben von: marv 8. Nov 2003, 16:25

ich lese gerade mehrere bücher gleichzeitig ... zum einen "simplify your life", das schockt aber auch nicht immer, deswegen guck ich nur ab und zu mal rein. außerdem zum zweiten mal "mosaik" - der biographische teil um janeway ist wirklich wohl cool, obwohl ich ihren charakter ja nicht mag. und als drittes noch die "iphigenie" von goethe - notgedrungen für den deutsch-lk. schockt nicht so... wink.gif

Geschrieben von: sepia 9. Nov 2003, 11:23

Ich lese zur Zeit von Jeffrey Deaver - Lautloses Spiel. Das ist so was wie ein Silicon Valley-Hacker-Thriller und sogar ziemlich gelungen.

Nacht und Schimmel, die Kurzgeschichtensammlung von Stanislaw Lem war übrigens außerordentlich gelungen. Zehn Geschichten, von denen drei absolut großartig sind.

Geschrieben von: Botschafter Spock 10. Nov 2003, 12:08

Bild zu "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin"


Geschrieben von: sepia 11. Nov 2003, 18:45

Ich verneige mein Haupt vor Horselover Fat und lese seine Trilogie über Dick.
Hat jetzt aber echt nichts damit zu tun das hier darüber gesprochen wird. Ist eher der Wiederveröffentlichung Heynes sowie (ganz besonders) der freundlichen Empfehlung von (ja!) Voivod (welch Überraschung) verschuldet.

Geschrieben von: Be 11. Nov 2003, 19:02

^Ha, meine verzweifelten Propagandabemühungen sind endlich mal auf fruchtbaren Boden gefallen! smile.gif Sepia, ich bin gespannt, was du zu dem Buch zu sagen hast.

Mist, ich habe "VALIS" bestimmt schon ein Jahr nicht mehr gelesen, da ich den Wälzer einem entfernt wohnenden Kumpel ausgeliehen habe, der nicht die geringsten Anstalten macht, wieder mal in seiner alten Heimatstadt aufzutauchen und mir das Buch zurückzubringen... Dabei hat er mir auf Anfrage mitgeteilt, dass er das Buch "den grössten Scheissdreck" (O-Ton) findet und nur ca. 20 Seiten gelesen hat. Das nennt man wohl "Perlen vor die Säue! mad.gif Zum Glück taucht er an Weihnachten wieder mal bei mir auf, sonst müsste ich wohl eine neue Ausgabe kaufen.

Geschrieben von: Matthias 11. Nov 2003, 22:59

Dürrenmatt : Der Richter und sein Henker

Geschrieben von: sahmbi 15. Nov 2003, 15:09

Also ich lese auch immer so 2 - 3 Bücher gleichzeitig.
Bin noch mit DS9 Rising Son dran, Voy: Tag der Ehre und Pratchett: Schweinsgallop habe ich gerade aus. Von Pratchett die Wachen-romane gefallen mir jedoch besser, mus mir mal wieder einen neuen ausleihen smile.gif .
An Lex: Gods Above würde ich ja auch mal gerne lesen!!

Geschrieben von: Quarks 15. Nov 2003, 20:19

Ich missbrauch mal den Thread für meine eigenen Zwecke. smile.gif Ich brauche mal eine Empfehlung, da ihr scheinbar viel Romane lest, seit ihr genau die richtigen Ansprechpartner. Da ich mal wieder etwas leichteres lesen wollte, wo ich auch mehr als 50 Seiten pro Tag schaffe... dachte ich mir, ich versuchs doch nochmal mit Romanen. Was könnt ihr mir den auf dem Science Fiction Gebiet empfehlen? Einsteigerfreundlich und nicht zu kompliziert sollte es sein. Da ich frei nach "Schnauze" sicher wieder nur Schund einkaufen würde, wäre ich dankbar für eure Hilfe. smile.gif

Geschrieben von: Khaanara 15. Nov 2003, 21:48

Isaak Asimov - Prelude to Foundation – Die Rettung des Imperiums (1988)

Gerade bei Heyne wieder neu erschienen !

Oder, falls noch nicht gelesen: "Jesus Video" von Andreas Eschbach, aber der ist zu schnell durch (so spannend ist der Roman) mrgreen.gif

Geschrieben von: Bir'kher 15. Nov 2003, 23:40

Naja, Eschbach find ich nicht soo toll. Das Jesus Video war ganz okay, aber ich hab dann noch "Kelwitts Stern" gelesen und hätte das Buch fast zum Grillanzünden verwendet... SciFi... Naja, ich finde ja Matt Ruffs "G.A.S." richtig geil, aber man muss halt seine etwas abgedrehte, schwarzhumorige Schreibe mögen. Dann habe ich letztens noch das "Wittgensteinprogramm" von Phillip Kerr gelesen (auch ganz okay). Ja, der Rest ist eher weniger SciFi... Im Moment "Assassini" von ääääh... Thomas Gifford, dann "Illuminati" von Dan Brown (der letztere hat aber auch ein bisschen was von SciFi) und noch den "schwarzen Orden" von Colin Forbes. Im Moment also etwas kirchlich angehauchte Krimis...

Geschrieben von: sepia 16. Nov 2003, 17:42

QUOTE (Quarks @ 15. Nov 2003, 20:19)
Was könnt ihr mir den auf dem Science Fiction Gebiet empfehlen? Einsteigerfreundlich und nicht zu kompliziert sollte es sein.

Alfred Bester - The Stars, My Destination (Der brennende Mann)
Ich habe selten einen Roman mit einem besseren Einstieg gelesen, von Neal Stephensons Diamond Age mal abgesehen (aber der ist vielleicht etwas zu weird).

Geschrieben von: Rusch 17. Nov 2003, 09:58

^ Hm, jetzt muss ich doch mal Besters Werk lesen. Das ist jetzt schon das dritte Mal, das dieses Werk empfohlen wurde.

@Bir'kher: Hast Du von Eschbach schon "die Haarteppichknüpfer" gelesen? Kann ich Dir nur wärmstens empfehlen.

@Khaanara: Und wie gefällt Dir der Roman. Ich fand ihn eigentlich recht gelungen. Aber man muss Asimov und seinen Stil mögen.

@Quarks: Also ich denke mal, du magst keine zu harte Kost.
Dann empfehle ich Dir mal folgende Autoren: Allan Dean Foster (seine Bücher lesen sich allesamt sehr gut), Douglas Addams (ein absolutes Muss für einen SF Fan) und Orson Scott Card (aber nur die ersten beiden Romane des Ender Zyklus).

Weitere Einzelwerke:
Militäry SF: Die Honor Harrionton und die Nick Seaford Reihe (letzte ist ein bißchen besser). So eine Mischung aus Navy und SF. Recht gut gelungen.

Pern Zyklus von Anne McCaffrey (ist aber eher Fantasy und leider momentan vergriffen - müsstest Du also auf englisch lesen) und den Darkover Zyklus von Marion Zimmer Bradley. Beide Autorin haben eine wunderbare Art, ihre Geschichten in Szene zu setzten.

Ansonsten tippe ich eher, dass Du der Fantasy Leser bist. Zumindest was Deine Erwartungen an die Bücher betrifft. Viele SF Bücher sind eher schwere Kost. Aber hey, mir geht es auch kaum besser, weswegen ich derzeit auch Fantasy favorisiere.

Geschrieben von: Khaanara 17. Nov 2003, 10:44

QUOTE (Rusch @ 17. Nov 2003, 09:58)
@Khaanara: Und wie gefällt Dir der Roman. Ich fand ihn eigentlich recht gelungen. Aber man muss Asimov und seinen Stil mögen.

Lese ich schon zum drittenmal durch, das sollte dann doch etwas heissen B)

Bester habe ich auch schon zweimal gelesen ! Obwohl ich "Demolished Man" besser finde

Geschrieben von: Deus Irae 17. Nov 2003, 11:55

QUOTE (Khaanara @ 17. Nov 2003, 10:44)
QUOTE (Rusch @ 17. Nov 2003, 09:58)
@Khaanara: Und wie gefällt Dir der Roman. Ich fand ihn eigentlich recht gelungen. Aber man muss Asimov und seinen Stil mögen.

Lese ich schon zum drittenmal durch, das sollte dann doch etwas heissen B)


.. hehe .. das heißt noch gar nichts ... Du frisst auch kleine Kinder wink.gif ..
Ernsthaft, an Asimovs Stil scheiden sich die Geister ... ich mag ihn auch nicht besonders

@Quarks
Es gibt unzählige "leicht" verdauliche SF-Autoren: B.M.Stapleford, E.E. Smith, A.D Foster, Robert Sheckley, Raymond/Steffanson, J. Pournelle, E. Hamilton, J. Vance, R. Heinlein und und und ...... sogar S. Lem ist tw. sehr amüsant und nicht zu anspruchlsvoll

BtW: Ich lese gerade: Rhiana von Hans Joachim Alpers; bisher und soweit ein äußerst gelungener DSA-Roman; man merkt Alpers seine schriftstellerische Erfahrung, die viele DSA-Nachwuchs-Autoren eher vermissen lassen, deutlich an ..

Geschrieben von: Rusch 17. Nov 2003, 14:13

Haben Pournelle und Niven nicht "Die fliegenden Zauberer" geschrieben? Dies ist eines meiner Lieblingsbücher.

Geschrieben von: Lex 17. Nov 2003, 14:19

QUOTE (sahmbi @ 15. Nov 2003, 15:09)
An Lex: Gods Above würde ich ja auch mal gerne lesen!!

kein Problem... Wann seh ich dich wieder? Sonntag beim Judo?

EDIT: Um hier keinen Mecker mit nem Mod zu bekommen: Ich les im Moment Andreas Eschbachs "Der letzte seiner Art". Geniales Buch!

Geschrieben von: Quarks 17. Nov 2003, 18:11

@ All
Danke, dann werd ich mal schauen was Amazon so zu euren Vorschlägen sagt smile.gif.

@ Rush
Da sich meine Leseaktivität bisher ausschließlich auf Fachbücher zu Kosmologie und dem ganzen Themenbereich beschränkt hat, hab ich natürlich keine Vorstellung davon, ob Science Fiction Bücher allgemein schwer sind oder nicht. Aber Fantasy will ich auf keinen Fall, dann doch lieber, auch eventuell schwerere, Science Fiction.

Geschrieben von: Deus Irae 17. Nov 2003, 20:20

QUOTE (Rusch @ 17. Nov 2003, 14:13)
Haben Pournelle und Niven nicht "Die fliegenden Zauberer" geschrieben? Dies ist eines meiner Lieblingsbücher.

"Die fliegenden Zauberer" ist von Niven & Gerrold .. also halb richtig ... Niven gehört aber sicherlich auch zu den leicht verdaulicheren ...

Geschrieben von: Rusch 18. Nov 2003, 14:33

QUOTE (Quarks @ 17. Nov 2003, 18:11)
@ All
Danke, dann werd ich mal schauen was Amazon so zu euren Vorschlägen sagt smile.gif.

@ Rush
Da sich meine Leseaktivität bisher ausschließlich auf Fachbücher zu Kosmologie und dem ganzen Themenbereich beschränkt hat, hab ich natürlich keine Vorstellung davon, ob Science Fiction Bücher allgemein schwer sind oder nicht. Aber Fantasy will ich auf keinen Fall, dann doch lieber, auch eventuell schwerere, Science Fiction.

Dann lies doch einfach mal die Bücher, die mit dem Hugo oder dem Nebular Award ausgezeichnet wurden.

Hier eine Liste mit den Hugo Gewinnern.
1953 Alfred Bester Demolition aka Sturm aufs Universum
The Demolished Man
1954 nicht vergeben
1955 Mark Clifton und Frank Riley Computer der Unsterblichkeit
They'd Rather Be Right
1956 Robert A. Heinlein Ein Doppelleben im Kosmos
Double Star
1957 nicht vergeben
1958 Fritz Leiber Eine große Zeit
The Big Time
1959 James Blish Der Gewissensfall
A Case of Conscience
1960 Robert A. Heinlein Sternenkrieger
Starship Troopers
1961 Walter M. Miller, Jr. Lobgesang auf Leibowitz aka Ein Hohelied für Leibowitz
A Canticle for Leibowitz
1962 Robert A. Heinlein Fremder in einer fremden Welt
Stranger in a Strange Land
1963 Philip K. Dick Das Orakel vom Berge
The Man in the High Castle
1964 Clifford Simak Raumstation auf der Erde
Way Station
1965 Fritz Leiber Wanderer im Universum
The Wanderer
1966 Roger Zelazny Fluch der Unsterblichkeit
...And Call Me Conrad aka This Immortal
Frank Herbert Der Wüstenplanet
Dune
1967 Robert A. Heinlein Revolte auf Luna aka Der Mond ist eine herbe Geliebte
The Moon is a Harsh Mistress
1968 Roger Zelazny Herr des Lichts
Lord of Light
1969 John Brunner Morgenwelt
Stand on Zanzibar
1970 Ursula K. LeGuin Winterplanet
The Left Hand of Darkness
1971 Larry Niven Ringwelt
Ringworld
1972 Philip José Farmer Die Flußwelt der Zeit
To Your Scattered Bodies Go
1973 Isaac Asimov Lunatico oder Die nächste Welt
The Gods Themselves
1974 Arthur C. Clarke Rendezvous mit 31/439
Rendezvous With Rama
1975 Ursula K. LeGuin Planet der Habenichtse
The Dispossessed
1976 Joe Haldeman Der ewige Krieg
The forever War
1977 Kate Wilhelm Hier sangen früher Vögel
Where Late the Sweet Birds Sang
1978 Frederik Pohl Gateway
Gateway
1979 Vonda McIntyre Traumschlange
Dreamsnake
1980 Arthur C. Clarke Fahrstuhl zu den Sternen
The Fountains of Paradise
1981 Joan Vinge Die Schneekönigin
The Snow Queen
1982 C. J. Cherryh Pells Stern
Downbelow Station
1983 Isaac Asimov Auf der Suche nach der Erde
Foundation's Edge
1984 David Brin Sternenflut
Startide Rising
1985 William Gibson Neuromancer
Neuromancer
1986 Orson Scott Card Das große Spiel
Ender's Game
1987 Orson Scott Card Sprecher für die Toten
Speaker For the Dead
1988 David Brin Entwicklungskrieg
The Uplift War
1989 C. J. Cherryh Cyteen
Cyteen
1990 Dan Simmons Hyperion
Hyperion
1991 Lois McMaster Bujold Der Prinz und der Söldner
The Vor Game
1992 Lois McMaster Bujold Barrayar
Barrayar
1993 Vernor Vinge Ein Feuer auf der Tiefe
A Fire Upon the Deep
Connie Willis Die Jahre des Schwarzen Todes
Doomsday Book
1994 Kim Stanley Robinson Grüner Mars
Green Mars
1995 Lois McMaster Bujold Spiegeltanz
Mirror Dance
1996 Neal Stephenson Diamond Age, Die Grenzwelt
The Diamond Age or, A Young Lady's Illustrated Primer
1997 Kim Stanley Robinson Blauer Mars
Blue Mars
1998 Joe Haldeman Der ewige Friede
Forever Peace
1999 Connie Willis Die Farben der Zeit
To Say Nothing of the Dog
2000 Vernor Vinge Eine Tiefe am Himmel
A Deepness in the Sky
2001 Joanne K. Rowling Harry Potter und der Feuerkelch
Harry Potter and the Goblet of Fire
2002 Neil Gaiman noch nicht in Deutsch erschienen
American Gods
2003 Robert J. Sawyer noch nicht in Deutsch erschienen
Hominids

Geschrieben von: Khaanara 18. Nov 2003, 15:22

QUOTE
2002 Neil Gaiman noch nicht in Deutsch erschienen
American Gods


Ist bei Heyne unter den gleichen Titel erschienen, als Hardcoverausgabe !

Geschrieben von: Matt 18. Nov 2003, 15:27

@Rusch: Wie gut, daß Copy&Paste erfunden wurde, nicht wahr? wink.gif

Geschrieben von: Rusch 19. Nov 2003, 11:37

QUOTE (Khaanara @ 18. Nov 2003, 15:22)
QUOTE
2002 Neil Gaiman noch nicht in Deutsch erschienen
American Gods


Ist bei Heyne unter den gleichen Titel erschienen, als Hardcoverausgabe !

Jaja, die Liste war halt dahingehend noch nicht bearbeitet. dry.gif

@Matt: Gell, Copy and Past ist gut. laugh.gif

Geschrieben von: Khaanara 19. Nov 2003, 12:48

Wie sieht es denn mit der Quellenangabe aus, Rupert ? B)

Geschrieben von: Rusch 19. Nov 2003, 14:01

QUOTE (Khaanara @ 19. Nov 2003, 12:48)
Wie sieht es denn mit der Quellenangabe aus, Rupert ? B)

As thou wishes (wenngleich es solche Listen zu hunderten im Netz gibt).

http://www.oliver-faulhaber.de/sf/hitlist/index.html

Geschrieben von: sahmbi 19. Nov 2003, 21:30

Wer mag Krimis? Nicht nur für Katzenliebhaber.
Es ist ein bißchen härter als man glauben könnte, aber die Krimis von Akif Pirincci um den Kater Francis sind auch sehr gut.
Es Gibt soweit ich weiß folgende Romane:
Felidae
Francis
Cave Canem und
Das Duell

Nach dem Lesen der Bücher habe ich mir meine Katzen genauer angesehen und hoffe das die mich nicht auch so leicht durchschauen wie Francis die Menschen sieht.

Geschrieben von: Khaanara 19. Nov 2003, 21:56

Kenne Felidae bis jetzt nur als Film

Geschrieben von: sepia 24. Nov 2003, 17:15

QUOTE
Für Sie mag das nur ermüdendes Geschwätz, doch für mich ist es etwas anderes - der Ausdruck der Verzweiflung in meinem Herzen


Valis habe ich nun beendet. Für mich ist es irrelevant, ob es Dicks bedeutendstes, verwirrendstes, kompliziertestes oder bestes Buch ist. Es ist das persönlichste was ich von Dick bisher gelesen habe, es ist unheimlich ergreifend, da es vor allem auf der menschlichen Ebene mich angesprochen hat und es ist streckenweise unglaublich traurig. Valis wird für mich nie die Bedeutung haben, die es bei dir, Voivod, hat, aber ich glaube nicht das ich es vergessen werde.


[...]


Jetzt lese ich:
Stanislaw Lem - Der futurologische Kongress.

Geschrieben von: Be 24. Nov 2003, 18:21

^ Schnüff... Ich bin gerührt! Endlich mal jemand, der wahre Erzählkunst zu schätzen weiss, trotz der verwirrenden Form! Das Buch hat mich auch sehr bewegt, und ich finde, man kann die abgründige Verzweiflung von Horselover Fat, äh P.K. Dick fast schon mit den Händen greifen. Der faszinierendste Aspekt von VALIS ist für mich aber immer noch die hemmungslose metaphysische Spekulation, der sich Dick ohne Rücksicht hingibt, natürlich aufgrund seines verzweifelten Gemütszustands.

Ich habe auch gerade ein Buch von Lem begonnen (es nennt sich "Memoiren in der Badewanne"), bis jetzt sehr interessant.

Geschrieben von: Lex 25. Nov 2003, 08:31

Hab Eschbachs "Der letzte seiner Art" durch. Nette unterhaltung, sehr kurzweilig. Jetzt kommt Enterprise #4, suraks soul, dran. Ich erwarte Langeweile...

Geschrieben von: Rusch 25. Nov 2003, 08:52

Ich Pottere gerade. laugh.gif
Noch zwei Tage gebe ich diesem Buch. Immerhin werde ich dann 6 Tage gebraucht haben. Das ist eine schlechte Zeit. Die letzten habe ich immer nach zwei, drei Tagen durch gehabt.

Geschrieben von: sepia 25. Nov 2003, 20:25

Lex, wieso liest du ein Buch, von dem du erwartest, dass es dich langweilt?

Geschrieben von: Lex 26. Nov 2003, 15:36

^ Der Vollständigkeit halber. Ich will halt alle Enterprise, Voy und DS9-Bücher lesen und danach meckern. Im Allgemeinen erwarte ich aber nicht viel von Vulkanier-Storys...

Geschrieben von: Khaanara 26. Nov 2003, 16:50

Valis habe ich endlich durch und nur ist Lem dran mit Memoiren, gefunden in der Badewanne

Geschrieben von: Rusch 26. Nov 2003, 17:03

QUOTE (Khaanara @ 26. Nov 2003, 16:50)
Valis habe ich endlich durch und nur ist Lem dran mit Memoiren, gefunden in der Badewanne

^ Na, das dürfte jetzt leichtere Kost sein.
Ich verschlinge gerade den neuen Potter. Es tut gut, mal ein Werk vor den Augen zu haben, dass sich fast von selbst liest.

Geschrieben von: sahmbi 26. Nov 2003, 18:17

Ich will auch endlich HP V lesen, ich suche nur noch jemanden der mir das Buch leiht laugh.gif .
Ich hoffe meine Nichte bekommt es bald.

Geschrieben von: Oli 26. Nov 2003, 23:51

wäh Harry Potter... wink.gif

Die Frage des Topics ist ja, welches Buch wir gerade lesen und (ja ihr lest richtig, ja genau, ICH lese ein Buch) ich kann darauf tatsächlich antworten! muahaha. Jetzt kommts: Ich erhielt gestern Lord of the Rings - englisch Version (!) von meinem Online-Shop und hab heute im Büro (während der Arbeit lol) schon gut 50 Seiten gelesen...

PS: Jep, ICH lese ein Buch, ich Oli "IIIIIIIIIIH BÜCHER-Typ" lese! biggrin.gif

PPS: schnauze Voivod... tongue2.gif

Geschrieben von: Be 27. Nov 2003, 00:23

QUOTE (Oli @ 26. Nov 2003, 23:51)
PPS: schnauze Voivod... tongue2.gif

sad.gif

Jetzt wollte ich dir bereits zu deiner Leistung gratulieren, 50 (in Worten: fünfzig!!!) Seiten zusammenhängenden Text ohne einzuschlafen gelesen zu haben, und dann das....

sad.gif

Geschrieben von: Oli 27. Nov 2003, 01:28

ehehehehe smile.gif

Ich meinte doch nur, weil du mich veräppeln würdest, da ich nun etwas lese, ausgerechnet ich hehe. tongue2.gif Aber hei, die 50 Seiten englisch im Büro während der Arbeitszeit und dem Stress (den die anderen komischerweise hatten... biggrin.gif) is doch schon mal ned schlecht! Aber ich bin heut sooo müde, dass ich wohl nachher gleich einpennen werde, wenn ich um 2.30 endlich zuhause bin...

Geschrieben von: Matt 27. Nov 2003, 08:22

Und dann auch noch Lord Of The Rings auf englisch! Erstens ist das ein nicht ganz einfaches Englisch, was einiges an Energie erfordert und zweitens ist das ein Werk, das ich Lesemuffeln nicht empfehlen würde, weil es sich streckenweise doch in sehr detaillierten Beschreibungen verliert, wodurch einige Lesemuffel ihre Vorurteile bezüglich des Lesens (langweilig etc.) bestätigt sehen.

Also: Ich beglückwünsche dich zu dieser Wahl. smile.gif Wenn du das ganze Werk bis zum Ende durchhältst, bist du von der "Bücher-Igitt"-Attitüde hoffentlich geheilt. wink.gif

Geschrieben von: Lex 27. Nov 2003, 09:21

Oli und Bücher? Was kommt als nächstes? Adm.Ges wird Zivi? Elly2000 hasst Trip? Voivod wird Atheist? Voyager bekommt einen kinofilm? *schauder*
Zitat Rupert Giles:"The world ist definitly doomed"

@Oli: Habs auch in englisch gelesen. Es lohnt sich wirklich!

Geschrieben von: Rusch 27. Nov 2003, 09:28

QUOTE (Matt @ 27. Nov 2003, 08:22)
Und dann auch noch Lord Of The Rings auf englisch! Erstens ist das ein nicht ganz einfaches Englisch, was einiges an Energie erfordert und zweitens ist das ein Werk, das ich Lesemuffeln nicht empfehlen würde, weil es sich streckenweise doch in sehr detaillierten Beschreibungen verliert, wodurch einige Lesemuffel ihre Vorurteile bezüglich des Lesens (langweilig etc.) bestätigt sehen.

Also: Ich beglückwünsche dich zu dieser Wahl. smile.gif Wenn du das ganze Werk bis zum Ende durchhältst, bist du von der "Bücher-Igitt"-Attitüde hoffentlich geheilt. wink.gif

@Oli: Den Herrn der Ringe auf englisch? Das ist sicherlich nicht das richtige Buch um mit dem lesen englischer Bücher anzufangen. Dies sprache ist tatsächlich sehr schwer und teilweise auch veraltet, d. h. Du schlägst Dich mit Begriffen herum, die heute nicht mehr zum Umgangssprache gehören.

Was habt ihr gegen Harry Potter? Frau Rowling schreibt einfach zu gut. Ich habe das Buch in 5 Tagen gelesen.

Geschrieben von: Lex 27. Nov 2003, 10:20

ich habe nichts gegen Harry Potter. Ich kenne nichts davon und bleibe deshalb in neutraler Position

@Oli: Noch ein Tip: Schau nicht jedes Wort nach. Wenn du einen Satz beim zweiten lesen noch nicht verstehst les einfach weiter... Ansonsten wirst du seeehr lange am Herrn der Ringe sitzen.

Geschrieben von: Rusch 27. Nov 2003, 10:23

QUOTE (Lex Spartan @ 27. Nov 2003, 10:20)
ich habe nichts gegen Harry Potter. Ich kenne nichts davon und bleibe deshalb in neutraler Position

@Oli: Noch ein Tip: Schau nicht jedes Wort nach. Wenn du einen Satz beim zweiten lesen noch nicht verstehst les einfach weiter... Ansonsten wirst du seeehr lange am Herrn der Ringe sitzen.

Ich habe mir von über 10 Jahren mal eingebildet, dies auch machen zu müssen. Na 50 Seiten habe ich das Handtuch geworfen. Inzwischen wäre es wohl kein Problme mehr, aber jetzt hält sich die Drang, den Herrn der Ringe auf englisch zu lesen in Grenzen. dry.gif

Geschrieben von: Be 27. Nov 2003, 16:36

Ich finde nicht, dass LotR ein schwieriges Englisch hat, im Gegenteil, der Satzbau ist äusserst simpel. Was Mühe machen kann, sind die vielen Landschaftsbeschreibungen mit ihren Spezialbegriffen und natürlich das etwas veraltete Vokabular. (...welches mir aber speziell gefällt, ich mag diese "Thous" und "Thees", hehe) Ausserdem sind gerade die ersten 50 Seiten von LotR nicht gerade spannend, da zuerst langatmig die Welt und die Charaktere (Hobbits) vorgestellt werden. Dazu ist der Stil zu Beginn des Buches noch ziemlich kindisch. So gesehen ist Olis Leistung nicht hoch genug einzuschätzen! Congrats! smile.gif

Geschrieben von: Lex 27. Nov 2003, 16:45

Es kommt noch schlimmer: "The council of Elrond" 15000 Wörter und NICHTS passiert wink.gif

Geschrieben von: Rusch 27. Nov 2003, 16:58

Hm, hast Du die Wörter gezählt? laugh.gif

Geschrieben von: Oli 27. Nov 2003, 18:28

QUOTE (Rusch @ 27. Nov 2003, 10:28)
@Oli: Den Herrn der Ringe auf englisch? Das ist sicherlich nicht das richtige Buch um mit dem lesen englischer Bücher anzufangen. Dies sprache ist tatsächlich sehr schwer und teilweise auch veraltet, d. h. Du schlägst Dich mit Begriffen herum, die heute nicht mehr zum Umgangssprache gehören.

Erstmal danke an alle die mir dazu gratulieren... wink.gif

Aber jetzt mal @Rusch: Wer sagt ich beginne nun mit dem Lesen von englischen Büchern?! blink.gif OK, ich hab zwar gesagt, dass ich Bücher im allgemeinen nicht mag und ich stets daran bin einzupennen, aber das heisst nicht, dass ich nicht schon Bücher gelesen hätte. (vor allem in der Schule) LotR ist nun mein 6. oder 7. englisches Buch wink.gif Wieso? In 3 Jahren Handelsschule haben wir im Englischunterricht fast nix anderes gemacht, als zu lesen. Unsere Lehrerin konnte nicht gut deutsch, sondern nur englisch. Also machten wir die Buchbesprechungen auch auf englisch usw. smile.gif Soll heissen: Ich hab mehr Erfahrung im Lesen englischer Bücher als deutscher lol.

Wie gesagt, bin nun auf Seite 53 (konnte gestern nich mehr lesen, war zu kaputt nach dem Tag) und ich find das englisch überhaupt nicht schwer. Ich versteh quasi jeden Satz, ausser manchmal diese komischen Wörter, mit denen Tolkien die Hobbits und die Landschaften erklärt... Dort versteh ich auch vieles nicht, aber die Story an sich und auch der Schreibstyl ist äusserst angenehm zum lesen. Ich hatte da fast mehr Probleme mit H.G. Wells - The Time Machine, das war das erste Buch, das wir in der Schule damals auf englisch gelesen haben. Aber das kam mir damals vielleicht so schwer vor, weil es eben mein erstes englisches war smile.gif

Naja, wie auch immer, ich bin mir sicher, dass ich die drei Bücher zu Ende lesen werde, aber es wird mehrere Monate gehen, das weiss ich jetzt schon. (wenn nicht sogar n Jahr lol biggrin.gif)

Geschrieben von: Lex 28. Nov 2003, 08:49

@Rusch: Nein, in den Specials zur ExtendetEdition der Two Towers wird das erwähnt, zusammen mit dem Kommentar das Tolkien so ziemlich alles gemacht hat was ein Autor niiiemals machen sollte mrgreen.gif

@Oli: Das Problem kenn ich. Hatte in der gymnasialen Oberstufe ne in einen Teppich eingewickelte und grün gepunktete (Stirn) Inderin. Sie sprach acht Sprachen perfekt. Deutsch gehörte leider nicht dazu... laugh.gif


EDIT: Typo

Geschrieben von: sahmbi 28. Nov 2003, 15:50

LotR in Englisch respekt!
Anfang des Jahres war ich im Krankenhaus, d.h. ich hatte sehr viel Zeit zum lesen, also wollte ich das Silmarillion anfangen.
Bei Seite 30 bin ich bereits gescheitert, dabei habe ich die Komentare und Anmerkungen bereits weggelassen. Sag mal einer ist es gut?

Geschrieben von: Matt 28. Nov 2003, 18:24

Soweit ich gehört habe, ist das Silmarillion sogar noch schwieriger zu lesen als LotR selbst. Damit sollte man also auf keinen Fall beginnen. Hab es aber nicht gelesen, kann es darum also nicht beurteilen.

Geschrieben von: Be 28. Nov 2003, 19:03

^Das Silmarillion ist fast noch besser als LotR, und die Lost Tales sind auch nicht zu verachten! Ist alles mythologisch-bibelmässig und hat so einen coolen Beowulf-Touch! smile.gif

Der Mittelerde-Atlas ist für einen LotR-Fan natürlich auch unverzichtbar.

Geschrieben von: Rusch 28. Nov 2003, 21:12

Voivod, mein lieber Eidgenosse, da muss ich Dir widersprechen.

Sahmbi: Stell Dir einfach die Bibel vor, nur das sie für den Herrn der Ringe geschrieben ist. Es wird die ganze Entstehung der Welt beschrieben, wobei Tolkien nicht an Namen spart. Ein recht anstrengendes Buch. Mir sagt es nicht zu.

Geschrieben von: Be 28. Nov 2003, 21:19

^Pah, Ignorant!

Also ich steh' voll auf sowas. Tolkien hat seine eigene Kosmogonie entwofen. Das sollte jeder Mensch ist seinem Leben einmal tun! smile.gif

Geschrieben von: Rusch 28. Nov 2003, 23:30

^ Hah, das kann er schon machen. Aber keiner zwingt mich das dann lesen zu müssen. tongue2.gif

Geschrieben von: sahmbi 29. Nov 2003, 10:08

QUOTE (Rusch @ 28. Nov 2003, 21:12)
Sahmbi: Stell Dir einfach die Bibel vor, nur das sie für den Herrn der Ringe geschrieben ist. Es wird die ganze Entstehung der Welt beschrieben, wobei Tolkien nicht an Namen spart. Ein recht anstrengendes Buch. Mir sagt es nicht zu.

Ok, wenn das Silmarillion die Bibel darstellt, dann muß man es aber nicht umbedingt kennen um LotR zu verstehen? Ich kann auch nur behaupten LotR vom Hörspiel und den Filmen zu kennen, aber wenn ich mal ganz viel Zeit habe lese ich es mal, weil ich doch denke das im Film ziemlich viel fehlt, so wie das bei Literaturverfilmungen halt üblich ist, oder?

Geschrieben von: Lex 1. Dec 2003, 13:07

Genau, dafür kam aber einiges an Schwachsinn (Aragorns Fall in die Fluten, obwohl zwischen Edoras und Helms Deep gar kein Fluss verläuft blink.gif ) dazu.
Les das Buch, lohnt sich!
@Voivod: Erzähl mal was von den Lost Tales, die kenn ich noch nicht.

Geschrieben von: Bir'kher 9. Dec 2003, 01:18

So, ich geb mir gerade mal wieder den kompletten "per Anhalter durch die Galaxis" (zwei Tage pro Band) und bin wieder schwer begeistert. Außerdem habe ich beschlossen, dass ich mir das Silmarillon zu Weihnachten schenken lasse.

Geschrieben von: Rusch 9. Dec 2003, 08:59

QUOTE (Bir'kher @ 9. Dec 2003, 01:18)
So, ich geb mir gerade mal wieder den kompletten "per Anhalter durch die Galaxis" (zwei Tage pro Band) und bin wieder schwer begeistert. Außerdem habe ich beschlossen, dass ich mir das Silmarillon zu Weihnachten schenken lasse.

Den Hitchhiker muss ich mir auch wieder mal reinziehen. Zumal ich den jetzt auch als englisches Audiobook habe. mrgreen.gif

Geschrieben von: Sam Vimes 9. Dec 2003, 21:16

Hitchhiker ist Klasse, auch wenn ich halt nur die ersten vier Bücher der Reihe gelesen hab.
Mein letztes Buch war von einem ähnlich begnadeten Autor:
Terry Pratchett
und zwar "Night Watch". War einfach genial.
Man sagt von Terry er verarsche Tolkien. Stimmt aber nicht, er verarscht jene die erfolglos versuchen Tolkien nachzumachen. mrgreen.gif Und das macht er genial Humorvoll und Weise... wink3.gif

Geschrieben von: Lex 10. Dec 2003, 08:55

"Einmal Rupert und zurück", also Anhalter 5, muss man auch nicht wirklich gelesen haben. Nach Band 2 flacht die Serie doch sehr ab. Schade eigentlich.

Geschrieben von: Rusch 10. Dec 2003, 09:39

QUOTE (Sam Vimes @ 9. Dec 2003, 21:16)
Hitchhiker ist Klasse, auch wenn ich halt nur die ersten vier Bücher der Reihe gelesen hab.
Mein letztes Buch war von einem ähnlich begnadeten Autor:
Terry Pratchett
und zwar "Night Watch". War einfach genial.
Man sagt von Terry er verarsche Tolkien. Stimmt aber nicht, er verarscht jene die erfolglos versuchen Tolkien nachzumachen. mrgreen.gif Und das macht er genial Humorvoll und Weise... wink3.gif

Huh, was ist denn das für eine Aussage. Pratchett "verarscht" wenn das Fantasy Genre an sich und das auch nur in den frühen Bänden des Scheibenweltzyklus. Später reift sein Humor. Es gibt weniger Slapstick und mehr feinsinnigen Humor. In den neueren Büchern paradoiert er mit der Scheibenwelt unsere Welt. Nicht selten ist das Ziel seines Zynismus die Politik.

Geschrieben von: Sam Vimes 10. Dec 2003, 19:45

Stimmt schon. Der Humor in Night Watch ist etwas leiser als in Wachen, Wachen.
Nichts desto trotz find ich dei Romane von ihm Klasse. Und die Politik gibt ja auch genug Zielscheiben her.

Am meisten mag ich solche Anspielungen wie die Erfinderin der Buchpresse "Goodmountain".

Geschrieben von: Be 10. Dec 2003, 20:08

@Sam: Geht's im "Nightwatch" um die Trolle bei der Stadtwache und ähnliches? AFAIR habe ich sowas sogar mal gelesen. Im Moment liegt ein Scheibenweltbuch mit den Hexen bei mir rum, aber die fand ich nie so richtig gut. Genial fand ich aber "Mort". DER TOD RULT! mrgreen.gif

Geschrieben von: Sam Vimes 12. Dec 2003, 17:53

Nö...
Trolle bei der Wache tauchen zuerst im Buch "Helle Barden" auf. Detritus ist einfach Klasse mrgreen.gif

Geschrieben von: sepia 13. Dec 2003, 17:38

Noam Chomsky - Die politische Ökonomie der Menschenrechte (Essays)

und parallel dazu mal wieder

Sylvia Plath - Die Glasglocke

d.h. wenn es von mir nochmal eine Signatur geben wird, dann nach der Lektüre der beiden Bücher.

Geschrieben von: Botschafter Spock 16. Dec 2003, 16:30

Die gesammelten Werke des jungen Schiller.

Geschrieben von: Be 16. Dec 2003, 23:18

Karl Marx : Das Kapital (ok, nur ein Witz laugh.gif )

Ernsthaft: C.S. Lewis: The Cosmic Trilogy (sauschlecht, lese es wohl nicht fertig, aber immerhin war der Autor der beste Freund von Tolkien)

Geschrieben von: Rusch 17. Dec 2003, 08:56

^ Ich habe mir abgewöhnt, Bücher zuende zu lesen die mir nicht gefällen. Dazu habe ich zu wenig Zeit.

Geschrieben von: sepia 27. Dec 2003, 18:03

Liest niemand mehr?

Bertholt Brecht - Geschichten vom Herrn Keuner
Erich Fromm - Haben oder Sein
Geschichte Indiens


Davor habe ich Erzählungen von Stefan Zweig (Phantastische Nacht) und Franz Kafka (Das Urteil) gelesen, die ich natürlich jedem empfehle.

Geschrieben von: Deus Irae 27. Dec 2003, 18:14

QUOTE (sepia @ 27. Dec 2003, 18:03)
Liest niemand mehr?

Doch, latürnich, aber da ich mich vom Bildungsbürgertum emanzipiert habe, nur noch Trash.

Eric Griffin: Spinnenmacht (Vampire - Die Masherade; Verlag F&S)
Thomas M. Reid: Empörung (AD&D; Forgotten Realms; Verlag F&S)
Tanya Huff: Blutpakt (4. Vicky Nelson-Roman, Verlag F&S)

Geschrieben von: Be 27. Dec 2003, 18:40

Habe mir gerade heute "Exzession" von Iain Banks gekauft. Ist auch Trash, aber nicht ganz so trashig wie nepharites Zeug tongue2.gif (Rollenspielromane sind einfach unter meiner Würde, hehe. Ich spiele lieber RPGs am PC oder mit Kumpels um den Tisch sitzend, aber lesen muss ich sie nicht auch noch! mrgreen.gif )

Geschrieben von: Seven 27. Dec 2003, 18:48

Ich mache mich wieder über den Herrn der Ringe her, zumal ich ja jetzt den dritten teil als Fiolm kenne und ihn nun auch als Buch lesen will. Damit wollte ich ja extra warten, bis ich den Film gesehen habe, damit ich nicht auf Szenen warte die der Schere zum Opfer vielen.

Geschrieben von: Rusch 27. Dec 2003, 21:36

Ich habe jetzt mit dem 4. Band von Peter F. Hamiltons Armaggedon Zyklus angefangen. Himmel das zieht sich (jeder Band so 900 Seiten) aber geil geschrieben.

Geschrieben von: Khaanara 27. Dec 2003, 22:03

Im Moment liegen auf meinen Nachtisch "Die letzte Generation" von Arthur C.Clarke und "Antarktika" von Kim Stanley Robinson

Geschrieben von: Bir'kher 27. Dec 2003, 22:49

Hab heute mittag endlich den 5. Band der "Anhalter"-Trilogie durch, und jetzt mit Dan Browns "Meteor" angefangen. Nachdem es bei Bastei Lübbe erschienen ist, fällt es auch unter die Rubrik "Trash". Sauer bin ich allerdings, dass ich das Silmarillon nicht zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Wieso wünsche ich mir das eigentlich, werte Mutter? Nicht, damit ich wieder ein Paar selbstgestrickte Socken bekomme. Meine Fresse... mad.gif

Geschrieben von: Nerys 30. Dec 2003, 19:26

QUOTE (Rusch @ 17. Dec 2003, 08:56)
^ Ich habe mir abgewöhnt, Bücher zuende zu lesen die mir nicht gefällen. Dazu habe ich zu wenig Zeit.

Das finde ich nur recht und konsequent. Ich glaube Nooteboom hat mal gesagt, er würde am ersten Satz schon erkennen ob das Buch was taugt oder nicht. Nach ein paar Seiten Müll, lege ich das Buch auch weg... Und an den ersten Sätzen ist auch ein wenig was dran. Der erste Satz ist sehr wichtig.


Ich lese gerade parallel, obwohl ich das hasse. Aber einerseits will DS9 weitergehen und andererseits muß da auch mal was dazwischen. Also lese ich momentan:

Star Trek: Deep Space Nine - Mission Gamma, Book one: Twilight
und
William Saroyan: Freunde und andere Leute

Saroyan möchte ich übrigens allen an Herz legen - gibt es nur noch antiquarisch (spottbillig bei amazon), war aber ein wunderbarer Erzähler. Ist mein absoluter Lieblingsschriftsteller. Viele Grüße, Kolja

Geschrieben von: Khaanara 30. Dec 2003, 19:55

QUOTE (Nerys @ 30. Dec 2003, 19:26)
QUOTE (Rusch @ 17. Dec 2003, 08:56)
^ Ich habe mir abgewöhnt, Bücher zuende zu lesen die mir nicht gefällen. Dazu habe ich zu wenig Zeit.

Das finde ich nur recht und konsequent. Ich glaube Nooteboom hat mal gesagt, er würde am ersten Satz schon erkennen ob das Buch was taugt oder nicht. Nach ein paar Seiten Müll, lege ich das Buch auch weg... Und an den ersten Sätzen ist auch ein wenig was dran. Der erste Satz ist sehr wichtig.

Nun, wenn ich danach gehen würde, dann hätte ich den HERR DER RINGE nie durchgelesen, denn der geht erst ab Seite 75 richtig los.

Geschrieben von: Rusch 4. Jan 2004, 00:47

Ich glaube es ist falsch, ein Buch nach den ersten Satz zu beurteilen. Und schon gar nicht läßt sich das auf die SF übertragen. Viele Bücher weisen Schwächen auf, aber deswegen kann das Buch trotzdem gelungen sein. Nicht wenige SF Autoren sind nicht die geborenen Autoren und machmal können sie einen zur Weissglut bringen. Aber wenn ich alle Bücher nach dem ersten Satz weglegen würde, müsste ich mir wohl ein anderes Genre suchen.

Geschrieben von: Be 4. Jan 2004, 04:17

^Wahre Worte...

Die meisten SF-Autoren haben zwar eine blühende Fantasie, doch ihre Erzählkunst ist bestenfalls durchschnittlich. Man ist gut beraten, als SF-Leser über viele Mängel grosszügig hinwegsehen zu können. IM SF-Bereich tummeln sich IMO viele Autoren, die durchaus was auf dem Kasten haben (Fantasie, originelle Ideen, etc.), aber beim "Handwerk" (Sprachwitz, Stil) jämmerlich versagen. Schade... Viele Stories, die ich gelesen habe, waren innovativ und mutig, aber wenn der Autor es nicht fertigbringt, ein griffige Sprache zu Papier zu bringen, hat alles keinen Zweck. Kein Wunder, wird die SF vielerorts belächelt.... sad.gif Zurecht, IMO!

Ok, ich will nicht behaupten, dass ich bessere und spannendere Stories als das Gros der SF-Autoren schreiben könnte, doch die Decke der Zivilisation ist sehr dünn im SF-Bereich, IMO... sad.gif Da gibt's viel Nachholbedarf, und die "grossen" Autoren der SF kann man locker an einer Hand abzählen (Dick, Lem... wer noch? Asimov wird nie ein "grosser" Autor werden, da kann man seine Stories noch so schönreden, sein Weltbild ist einfach zu "simpel" und undifferenziert)

Geschrieben von: sepia 4. Jan 2004, 13:25

Zu den großen Autoren der Science Fiction würde ich noch Ray Bradbury und Neal Stephenson zählen. Obwohl Stephenson erst noch groß werden muss, aber das wird er mit der Zeit sicherlich.


Heinrich Mann - Der Untertan

Geschrieben von: Rusch 4. Jan 2004, 19:20

QUOTE (Voivod @ 4. Jan 2004, 04:17)
Ok, ich will nicht behaupten, dass ich bessere und spannendere Stories als das Gros der SF-Autoren schreiben könnte, doch die Decke der Zivilisation ist sehr dünn im SF-Bereich, IMO... sad.gif Da gibt's viel Nachholbedarf, und die "grossen" Autoren der SF kann man locker an einer Hand abzählen (Dick, Lem... wer noch? Asimov wird nie ein "grosser" Autor werden, da kann man seine Stories noch so schönreden, sein Weltbild ist einfach zu "simpel" und undifferenziert)

Oh, es gibt schon mehr Meister als Dick und Lem. Ich habe z. B. den Darkover Zyklus vor allem wegen des schriftstellerischen Talents von Marion Zimmer Bradley gemocht. Und auch Anne McCaffrey oder Ursula K. LeGuin haben eine tolle Art zu schreiben. Ebenso Cherryh und, um nicht nur Frauen zu nennen auch Peter F. Hamilton - sein Armageddon Zyklus wurde ja bereits erwähnt. Wer noch? Orson Scott Card und Terry Prachett. Auch Allan Dean Foster kann gut schreiben.

Also doch nicht so wenige. Übrigens sehe ich Dick nicht so gerne in der Listung. Dick war ein Visionär mit unglaublichen Ideen, aber seine Werke waren oft sperrig und verwirrend.

@Sepia: Von Bradbury habe ich nur Fahrenheit 451 gelesen. Ein sehr gutes Buch. Von Neal Stephenson habe ich mal mit "Diamond Age" angefangen, aber ich habe es dann weggelegt. Es war der falsche Zeitpunkt. Ich muss es noch mal versuchen.

Geschrieben von: Sam Vimes 5. Jan 2004, 17:01

Irgendwie vermisse ich Clark Darlton in der Aufzählung...

Geschrieben von: Khaanara 5. Jan 2004, 18:54

Ich glaube , Deutsche Autoren kommen nicht so groß an hier mrgreen.gif

Kurd Laßwitz gibt es ja auch noch smile.gif

Geschrieben von: Rusch 5. Jan 2004, 23:06

QUOTE (Sam Vimes @ 5. Jan 2004, 17:01)
Irgendwie vermisse ich Clark Darlton in der Aufzählung...

Sorry, aber Clark Darlton ist kein besonders großartiger Autor. Andreas Eschbach könnte man erwähnen. Ihm würde ich das zugestehen.

Geschrieben von: Nerys 6. Jan 2004, 00:45

Meine Bemerkung zu der Wichtigkeit erster Sätze war auch eher, sagen wir mal, auf belletristische Werke gemünzt. Bei vielen SF Romanen muß man sicher anders beurteilen - beziehungsweise, es kommt einem zu Recht auf andere Dinge an. Bei Tolkien muß ich indes widersprechen - literarisch durchaus wertvoll. Und nicht zu vergleichen mit dem unsäglichen Potter, der, von Ideen und allem Brimborium drumherum mal abgesehn, einfach grauenhaft geschrieben ist. Aber ihr habt recht, Satzkunst ist in der SF weniger gefragt als anderswo. Dort ist die Geschichte und die Phantasie entscheidender. Neal Stephenson finde ich übrigens auch ganz großartig. "Snow Crash" ist wirklich ein wichtiges Buch, will ich meinen. Aber genug gefaselt - viele Grüße und gute Nacht, Nerys.

Geschrieben von: Rusch 6. Jan 2004, 12:41

Ich glaube nicht das mal Rowling als schlecht Autorin bezeichnen kann. Jemand, der es schafft, ein Buch so zu schreiben, dass man es nicht mehr weglegen will, versteht sein Handwerkszeug. Vielleicht schreibt sie Stilistisch nicht so toll. Das kann ich nicht beurteilen, da ich die Potter nur in deutsch gelesen habe, aber Spannung aufbauen, dass kann sie.

Geschrieben von: Be 9. Jan 2004, 13:58

Ich lese gerade einen superdicken Wälzer mit dem Namen "Die Orks" von Stan Nicholls. Auch nach 134 Seiten ist mir immer noch nicht klar, ob das Buch ernst gemeint oder Satire ist... (geht mir bei vielen Fantasy-Romanen so) Aber Spass macht's trotzdem, da wird gemetzelt und gefoltert, dass es eine wahre Freude ist! smile.gif Orks halt, das sind keine zivilisierten Gesellen! mrgreen.gif Witzig finde ich, dass die bösen Orks mal die Helden einer Geschichte sind, und die Menschen meistens ganz schlecht wegkommen. (im wahrsten Sinne, meistens werden ihre Dörfer abgefackelt und alle niedergemacht, hehe)

Es gibt sogar eine "Fortsetzung" des Buches, es heisst "Die Zwerge" und hat fast das gleiche Titelbild, ist aber von einem anderen Autor. Kennt das zufällig jemand? Empfehlenswert?

Geschrieben von: Elias Vaughn 11. Jan 2004, 00:18

QUOTE (Voivod @ 9. Jan 2004, 14:58)
Ich lese gerade einen superdicken Wälzer mit dem Namen "Die Orks" von Stan Nicholls. Auch nach 134 Seiten ist mir immer noch nicht klar, ob das Buch ernst gemeint oder Satire ist... (geht mir bei vielen Fantasy-Romanen so) Aber Spass macht's trotzdem, da wird gemetzelt und gefoltert, dass es eine wahre Freude ist! smile.gif Orks halt, das sind keine zivilisierten Gesellen! mrgreen.gif Witzig finde ich, dass die bösen Orks mal die Helden einer Geschichte sind, und die Menschen meistens ganz schlecht wegkommen. (im wahrsten Sinne, meistens werden ihre Dörfer abgefackelt und alle niedergemacht, hehe)

Ich bin schon ein paar Mal in der Bücherei daran vorbeigegangen und hab mir schon überlegt, ob ich es mir kaufen soll. Find ich ganz interessant, dass das Buch aus Sicht der Orks geschrieben ist, mal schauen, vielleicht finde ich das nächste Mal etwas Zeit und Muße, ein bisschen darin zu schmökern.

Um zum Titel des Thread zurückzukehren, ich bin grad mit "Unity" aus der DS9-Relaunch-Serie fertig geworden und im Moment les ich grade "Gods Above" aus Peter Davids "New Frontier"-Reihe. Ist auch endlich Zeit geworden, dass er die Serie fortsetzt wink.gif .

Geschrieben von: Dr. Zoidberg 11. Jan 2004, 12:28

QUOTE (Nerys @ 6. Jan 2004, 00:45)
Neal Stephenson finde ich übrigens auch ganz großartig. "Snow Crash" ist wirklich ein wichtiges Buch, will ich meinen.

Das lese ich gerade (sein erster Roman?) und die ersten 130 Seiten sind sehr vielversprechend.

Geschrieben von: Lex 12. Jan 2004, 09:25

^^ Gods above ist klasse! Viel spaß damit wink.gif

Ich lese gerade "Reise um die Welt in 80 Tagen". Wer diesen Klassiker noch nicht gelesen hat sollte dies schleunigst nachholen smile.gif

Geschrieben von: Seven 14. Jan 2004, 18:34

Ich lese gerade "Tod im Stadion" von Reinhard Boos, nix großartiges, sondern ne nette Kleinigkeit für Zwischendurch. Eigentlich les ichs, da das ganze in Mainz spielt.

Geschrieben von: Be 14. Jan 2004, 21:00

QUOTE (Elias Vaughn @ 11. Jan 2004, 00:18)
[Die Orks]
Ich bin schon ein paar Mal in der Bücherei daran vorbeigegangen und hab mir schon überlegt, ob ich es mir kaufen soll. Find ich ganz interessant, dass das Buch aus Sicht der Orks geschrieben ist, mal schauen, vielleicht finde ich das nächste Mal etwas Zeit und Muße, ein bisschen darin zu schmökern.

Bin inzwischen fast durch (der Wälzer hat beinahe 800 Seiten) und ein bisschen ernüchtert. Nur der Beginn des Buches ist typisch "orkisch", doch im grossen und ganzen sind mir die Metzelbrüder in diesem Buch viel zu zivilisiert. Kein Vergleich mit den krassen orkischen Barbaren, die man aus LOTR oder Rollenspielen kennt. Schade schade... "Die Orks" ist eine ziemlich durchschnittliche Fantasy-Story mit Öko-Touch. Es wird zwar viel gemetzelt, doch mit der Zeit ermüden die ewigen Beschreibungen von Schlachten und Scharmützeln doch ein wenig. Da ein Schwerthieb, dort eine eingeschlagene Fresse, und erneut sprudeln Gedärme aus aufgeschlitzten Bäuchen... Gähn! Für öde Zugreisen taugt das Buch allemal, gerade für Fantasy-Jünger, denn so ziemlich jede liebgewonnene Rasse aus anderen Fantasy-Universen kommt zu einem Auftritt. Vom Kauf will ich nicht abraten, wer aber "fiese" Orks erhofft, wird schwer enttäuscht werden.

Geschrieben von: JEAN-LUC 20. Jan 2004, 14:50

So bin heute morgen durch M. Chrichtons "Timeline" durch. Es geht dabei um ein paar Doktoranten, die in die Zeit des hunderjährigen Krieges zurückreisen, um ihren Prof zurück zu holen.

P.S.
Sagt mal ist der Film dazu in Deutschland tatsächlich schon gelaufen.

Geschrieben von: Lex 20. Jan 2004, 15:30

Jetzt habe ich endlich zeit mich nem richtig dicken Wälzer zu widmen. Hab in einem holländischen lädchen billig einen englischen Sammelband mit sechs James Bond-Romanen abgestaubt. Ca. 1000 Seiten (stöhn)

Geschrieben von: Chadwick 20. Jan 2004, 16:28

QUOTE (JEAN-LUC @ 20. Jan 2004, 14:50)
So bin heute morgen durch M. Chrichtons "Timeline" durch. (...)

P.S.
Sagt mal ist der Film dazu in Deutschland tatsächlich schon gelaufen.

Nö, der Film wartet noch auf seinen US-Start. Diesen Sommer soll es jedoch (glaube ich) soweit sein. Der Start wurde aus irgendwelchen Gründen verschoben.

Btw. wie fandest du denn das Buch?
Kurz: Typisches Crichton-Machwerk. Man hat irgendwie ständig das Gefühl man würde ein etwas zu ausführliches Drehbuch lesen, nicht? Liest sich sehr gefällig. Die aufgestellten Theorien wirken glaubwürdig, die Geschichte ist einigermassen interessant und spannend, aber das Buch wirkt trotzdem wie ein BigMac in einem 5-Sterne Restaurant. Lecker, aber nichts besonderes.

Geschrieben von: sepia 20. Jan 2004, 19:02

goethe - faust I
roth - amerikanisches idyll



vor allem letzteres ist unwahrscheinlich genial. ich muss den jungen echt mal im original lesen (um mir den nächsten post zu sparen: roth - ghost writer (d.h. der roman ist auf english) ist schon ausgeliehen).

Geschrieben von: tabby 20. Jan 2004, 22:40

QUOTE (Khaanara @ 5. Jan 2004, 18:54)
Ich glaube , Deutsche Autoren kommen nicht so groß an hier mrgreen.gif

Falsch! tongue2.gif
Ich habe mir nochmal die Deutschland Triologie von Alpers vorgenommen. Für alle die nicht wissen was das ist:
Das ist Trivialliteratur aus dem Shadowrun Universum smile.gif

Geschrieben von: Khaanara 21. Jan 2004, 06:25

Siehe meine Signatur:

QUOTE
Liest im Moment:
Rhiana 1: Der Flammenbund von H.J.Alpers


Von Andreas Eschbach lese ich auch jeden Roman denn er herausbringt, wie auch von Michael Marrak.

Geschrieben von: Deus Irae 21. Jan 2004, 07:18

QUOTE (Khaanara @ 21. Jan 2004, 06:25)
Siehe meine Signatur:
QUOTE
Liest im Moment:
Rhiana 1: Der Flammenbund von H.J.Alpers



... und wie gefällt dir der Roman bisher?

Ich lese zur Zeit:

Stackpole: Geisterkrieg
Coleman: Der Kampf beginnt

Die ersten beiden Romane der Mech Warrior-Dark Age-Reihe

Geschrieben von: Khaanara 21. Jan 2004, 08:01

Ich habe ihn schon durch.


Nun ja , ich fühlte mich ganz gut unterhalten, nur das die Prinzessin den Gestaltwandler nicht erkannt hatte und sämtlich Hinweise ignoriert hat und einer langjährigen Freundin nicht glaubt, halte ich für weit hergeholt. Aber die Figur des Salamander scheint ganz interessant zu sein.


Da es eine Serie ist, ist der Roman auch nicht direkt abgeschlossen. Daher bin ich mal gespannt wie die anderen Romane sich weiterentwickeln. Aber für ein DSA-Roman ist er ganz annehmbar, wenn auch kein Highlight. In dne nächsten Tagen schreibe ich eine ausführlichere Review für Fictionfantasy.

Geschrieben von: JEAN-LUC 21. Jan 2004, 12:57

QUOTE (Chadwick @ 20. Jan 2004, 16:28)
Btw. wie fandest du denn das Buch?
Kurz: Typisches Crichton-Machwerk. Man hat irgendwie ständig das Gefühl man würde ein etwas zu ausführliches Drehbuch lesen, nicht? Liest sich sehr gefällig. Die aufgestellten Theorien wirken glaubwürdig, die Geschichte ist einigermassen interessant und spannend, aber das Buch wirkt trotzdem wie ein BigMac in einem 5-Sterne Restaurant. Lecker, aber nichts besonderes.

Fand ich eher weniger - mich erinnerte das ganze eher an (zu) leicht bekömmliche französische Küche.
Ich hab den Roman innerhalb meiner üblichen Lesezeit (von 200-300 Seiten pro Tag) nach 2 Tagen durch gehabt, ohne länger über irgend etwas nachdenken zu müssen. (Da ging es mir gestern abend mit Blueprint anders - aber das ist ja ein anders Thema). Ein netter Roman für die nächste Zugfahrt, oder bei langer weile ohne größere Höhen und Tiefen (vielleicht also doch ein Big Mac in 5 Sterne Restaurant?!) - zum ende hin aber doch noch recht fesselnd.

Geschrieben von: Rusch 21. Jan 2004, 13:37

QUOTE (Chadwick @ 20. Jan 2004, 16:28)
QUOTE (JEAN-LUC @ 20. Jan 2004, 14:50)
So bin heute morgen durch M. Chrichtons "Timeline" durch. (...)

P.S.
Sagt mal ist der Film dazu in Deutschland tatsächlich schon gelaufen.

Nö, der Film wartet noch auf seinen US-Start. Diesen Sommer soll es jedoch (glaube ich) soweit sein. Der Start wurde aus irgendwelchen Gründen verschoben.

Nene, Timeline ist bereits in USA mit mäßigem Erfolg gelaufen. Offizielles Startdatum war der 26.11.03. Ich habe aber von dem Film wenig gutes gehört und mich nicht weiter dafür interessiert.

Geschrieben von: Be 30. Jan 2004, 22:25

Nach "Die Orks" lese ich jetzt wohl oder übel "Die Zwerge". Bin ein wenig auf dem Fantasy-Trip (spiele gerade zum xten mal Baldurs Gate II durch). Macht Spass, allen Fantasy-Jüngern wärmstens ans Herz zu legen. Eine schöne Geschichte, horrendes Tempo, keine ausufernden, langweiligen Metzelorgien. Gutes Futter für Zugreisen!

@Nepharite: Von was für "Cuthuloiden Welten" faselst du da in deiner Sig? Ich bin ein riesen Fan von Lovecraft, aber mit dem neumodischen Cthulhu-Zeug kenn ich mich überhaupt nicht aus, obwohl ich gerne Cthulhu-RPGs spiele.

Geschrieben von: Deus Irae 30. Jan 2004, 22:53

QUOTE (Voivod @ 30. Jan 2004, 22:25)
Cthuloide Welte

@Nepharite: Von was für "Cuthuloiden Welten" faselst du da in deiner Sig? Ich bin ein riesen Fan von Lovecraft, aber mit dem neumodischen Cthulhu-Zeug kenn ich mich überhaupt nicht aus, obwohl ich gerne Cthulhu-RPGs spiele.

"Cthuloide Welten" ist das offizielle deutsche Cthulhu-RPG-Magazin, herausgegeben von Pegasus Press, dem dtsch. Cthulhu-Verleger ...
Es erscheint halbjährlich, kostet 5Euro (rd. 100 Seiten) und enthält neben Szenarien, Abenteuern auch gut recherchierte Background-Infos über die Golden Zwanziger oder andere Cthulhu-Settings.
Die exzellente Recherche ist ja sowieso das, was die deutschen Ctulhu-Quellenbände auszeichnet (auch ggü. den englischsprachigen). Man muss das Spiel gar nicht spielen, schon das Schmökern in den Bänden -auch den Abenteuern- macht Riesenspaß


http://www.pegasus.de/cthulhu/index.htm

Als nächstes werde ich mir wohl das Malleus Monstrorum anschaffen ... und die Delta Green-Sachen

Geschrieben von: Bir'kher 31. Jan 2004, 03:33

So, jetzt habe ich den göttlichen "Fool on the Hill" von Matt Ruff durch mrgreen.gif , mir das Silmarillon gekauft und werde mich dann demnächst auf den Tolkien schmeißen. Bin immer noch sauer, weil ich das Silmarrillon nicht zu Weihnachten geschenkt bekommen habe... mad.gif

Geschrieben von: Dr. Zoidberg 6. Feb 2004, 20:21

QUOTE (Rusch @ 4. Jan 2004, 19:20)
Von Neal Stephenson habe ich mal mit "Diamond Age" angefangen, aber ich habe es dann weggelegt. Es war der falsche Zeitpunkt. Ich muss es noch mal versuchen.

Nachdem mir "Snow Crash" recht gut gefallen hat, habe deshalb angefangen auch diesen Roman zu lesen. Weggelegt habe ich ihn bisher nicht.

Ja, versuche es unbedingt noch mal. Es lohnt sich.
Es ist vielleicht nicht nur der falsche Zeitpunkt der zum Abbruch der Lektüre führen kann. Der Anfang des Buches ist nichts für Ungeduldige. Die Welt des Romanes entfaltet sich langsam, (aber nicht zäh!). Aber keine Bange, spätestens so ab Seite 100 wird man unweigerlich in den Bann gezogen. Die Abenteuer von Prinzessin Nell, Dinosaurier (ach, der ist mittlerweile nicht mehr mit von der Partie), Ente, Peter Karnickel & Purpur sind recht erbaulich und es lohnt sich wirklich sie zu lesen. Ein wunderbarer visionärer SF-Roman.
Gilt jedenfalls für den ersten Teil des Romans (bin ja noch am lesen). Hoffentlich ist der zweite genauso gut.

Geschrieben von: sepia 7. Feb 2004, 18:50

Ja, versuche es unbedingt noch mal. Es lohnt sich.

Kleine Einschränkung dazu: Man sollte Diamond Age als etwas wertvolles und vielschichtiges betrachten. Wenn man einfach nur eine SF-Geschichte konsumieren will und sowieso Bücher in die Hand nimmt um geistig abzuschalten und so, sollte man Stephensons Werk nicht konsultieren.

Geschrieben von: Rusch 9. Feb 2004, 10:49

QUOTE (Dr. Zoidberg @ 6. Feb 2004, 20:21)
QUOTE (Rusch @ 4. Jan 2004, 19:20)

Von Neal Stephenson habe ich mal mit "Diamond Age" angefangen, aber ich habe es dann weggelegt. Es war der falsche Zeitpunkt. Ich muss es noch mal versuchen.

Nachdem mir "Snow Crash" recht gut gefallen hat, habe deshalb angefangen auch diesen Roman zu lesen. Weggelegt habe ich ihn bisher nicht.

Ja, versuche es unbedingt noch mal. Es lohnt sich.
Es ist vielleicht nicht nur der falsche Zeitpunkt der zum Abbruch der Lektüre führen kann. Der Anfang des Buches ist nichts für Ungeduldige. Die Welt des Romanes entfaltet sich langsam, (aber nicht zäh!). Aber keine Bange, spätestens so ab Seite 100 wird man unweigerlich in den Bann gezogen.

Na, ich werde es mir noch mal vornehmen. Bei dem Buch bin ich auch aus dem Lesefluss herausgerissen worden und kam dann ein paar Wochen nicht zum Lesen und danach kam ich nicht mehr rein. Immerhin war das Buch mal ein Hugo Gewinner.

Naja, jetzt muss ich endlich den Armageddon Zyklus zu Ende bringen 4500 Seiten habe ich schon. Jetzt fehlen mir nur noch 1000 Seiten... laugh.gif

Danach will ich endlich "The Stars Are My Destination" von Alfred Bester lesen. Dannach packe ich vielleicht dieses Buch.

Geschrieben von: Deus Irae 14. Feb 2004, 08:52

Nach mehreren Empfehlungen von Leuten, die Harry Potter Bd. 5 auch grässlich fanden und die Matrix und ENT für Schrott halten und damit ihre Vertrauenswürdigkeit unter Beweis gestellt haben mrgreen.gif, versuche ich mich tatsächlich an meinen ersten Nicht-nur-Phantastik-Roman seit fast 30 Jahren ...

Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon

Geschrieben von: Lex 16. Feb 2004, 10:22

QUOTE (Rusch @ 9. Feb 2004, 10:49)
Danach will ich endlich "The Stars Are My Destination" von Alfred Bester lesen. Dannach packe ich vielleicht dieses Buch.

Alfred Bester hat ein Buch geschrieben? Ist aber nicht der aus B5, oder? confused4.gif laugh.gif

Ich werde meinen Bond-Schmöker erstmal bei Seite legen und mich meinem neuen Ent-Buch widmen: Daedalus

Geschrieben von: Be 16. Feb 2004, 10:30

Rusch, kannst du mal die einzelnen Bücher des Armageddon-Zyklus der Reihe nach auflisten? Ich habe ein paar Bände in meiner Stammbuchhandlung gesehen, ausserdem habe ich noch ein paar Gutscheine.... Die Bücher müsste ich wohl bestellen, denn meine Stammbuchhandlung (für Chadwick: Rösslitor!!! laugh.gif ) ist sehr willkürlich bei ihrem SF- und Fantasy-Angebot, es werden mal ein paar Bände ins Regal gestellt, ohne Rücksicht auf Vollständigkeit und Reihenfolge. Ich hasse es, ein Buch zu lesen, und erst dann zu merken, dass es Teil eines Zyklus ist. Klar kann man Zyklen (z.B. den "culture-Zyklus" von Banks) auch häufig in beliebiger Reihenfolge lesen, aber ich gehe lieber nach Schema F, hehe, also zuerst Buch eins, dann Buch zwei, etc...

Geschrieben von: Rusch 16. Feb 2004, 13:29

Nichts leichter als das:

Band 1: Die unbekannte Macht
Band 2: Fehlfunktion
Band 3: Seelengesänge
Band 4: Der Neutonium Alchemist
Band 5: Die Bessenen
Band 6: Der Nakte Gott

Hier noch zwei Rezis hierzu:

http://www.fictionfantasy.de/modules.php?name=News&file=article&sid=26
http://www.fictionfantasy.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1650 von mir!

Ich werde heute wohl mit Band 5 fertig und gehe dann in die Runde.
Sei gewarnt: Der Gesamtzyklus hat 5500 Seiten (!) blink.gif Ist aber klasse. SF vom feinsten.

Geschrieben von: Khaanara 16. Feb 2004, 13:52

QUOTE (Lex @ 16. Feb 2004, 10:22)
QUOTE (Rusch @ 9. Feb 2004, 10:49)
Danach will ich endlich "The Stars Are My Destination" von Alfred Bester lesen. Dannach packe ich vielleicht dieses Buch.

Alfred Bester hat ein Buch geschrieben? Ist aber nicht der aus B5, oder? confused4.gif laugh.gif

Nein, die Figur wurde nach dem Autor ("Demolished Man", "Tiger ! Tiger !") benannt , gerade in seinem Roman "Demolotion" war PSI ein großes Thema.

Hier seine Biographie: http://www.fantasticfiction.co.uk/authors/Alfred_Bester.htm

Geschrieben von: Be 16. Feb 2004, 15:31

Thx Rusch!

5500 Seiten? Pah, das ist doch ein Klacks, das schaff' ich in einer Woche! ( wacko.gif )

Geschrieben von: Rusch 16. Feb 2004, 15:48

QUOTE (Voivod @ 16. Feb 2004, 15:31)
Thx Rusch!

5500 Seiten? Pah, das ist doch ein Klacks, das schaff' ich in einer Woche! ( wacko.gif )

Recht so. In den bis zu 8 Handlungsebenen treiben sich die unterschiedlichsten Charaktäre herum. Da muss man eifrig lesen um nicht den Anschluss zu verlieren. Wobei ich anmerken möchte, dass Hamilton viel Disziplin an den Tag legt und die einzelnen Hanldungsfäden konsequent voran treibt und nicht viel labert.

Geschrieben von: Rusch 16. Feb 2004, 15:50

QUOTE (Khaanara @ 16. Feb 2004, 13:52)
QUOTE (Lex @ 16. Feb 2004, 10:22)
QUOTE (Rusch @ 9. Feb 2004, 10:49)
Danach will ich endlich "The Stars Are My Destination" von Alfred Bester lesen. Dannach packe ich vielleicht dieses Buch.

Alfred Bester hat ein Buch geschrieben? Ist aber nicht der aus B5, oder? confused4.gif laugh.gif

Nein, die Figur wurde nach dem Autor ("Demolished Man", "Tiger ! Tiger !") benannt , gerade in seinem Roman "Demolotion" war PSI ein großes Thema.

Hier seine Biographie: http://www.fantasticfiction.co.uk/authors/Alfred_Bester.htm

Tiger, Tiger war das erste Buch, das mit dem Hugo Award ausgezeichnet wurde. Ich glaube das war 1953. Lebt der Autor Alfred Bester eigentlich noch?

EDIT: Nein, Rusch, er lebt nicht mehr. Kannst Du denn keine Links öffnen. Er hat 1987 das zeitliche gesegnet. Zumindest steht das so in der Bibliographie.

Ätsch, Khaa, jetzt bin ich Dir zuvor gekommen. wink.gif

Geschrieben von: sepia 16. Feb 2004, 17:44

Eine kleine Anmerkung noch zum Armageddon-Zyklus (wobei sich Night's Dawn-Trilogy doch viel schöner anhört): Die größtenteils nicht gelungenen Sex-Szenen werden im Laufe der Geschichte weniger. Davon sollte man sich also nicht demotivieren lassen.

Geschrieben von: Khaanara 16. Feb 2004, 23:05

QUOTE (Rusch @ 16. Feb 2004, 15:50)
Tiger, Tiger war das erste Buch, das mit dem Hugo Award ausgezeichnet wurde. Ich glaube das war 1953. Lebt der Autor Alfred Bester eigentlich noch?

EDIT: Nein, Rusch, er lebt nicht mehr. Kannst Du denn keine Links öffnen. Er hat 1987 das zeitliche gesegnet. Zumindest steht das so in der Bibliographie.

Ätsch, Khaa, jetzt bin ich Dir zuvor gekommen.  wink.gif

Du hast aber nicht gelesen, das nicht "Tiger ! Tiger !" 1953 den Hugo bekommen hat, sondern "The Demolished Man" mrgreen.gif

"Tiger ! Tiger" wurde ja erst 1956 herausgebracht

Hehe, doch etwas gefunden smile.gif

Geschrieben von: Rusch 17. Feb 2004, 09:25

QUOTE (sepia @ 16. Feb 2004, 17:44)
Eine kleine Anmerkung noch zum Armageddon-Zyklus (wobei sich Night's Dawn-Trilogy doch viel schöner anhört): Die größtenteils nicht gelungenen Sex-Szenen werden im Laufe der Geschichte weniger. Davon sollte man sich also nicht demotivieren lassen.

Das ist ja eigentlich nur in den ersten beiden Bänden. Danach denkt angesichts all der Probleme keiner der Protagonisten mehr an Sex. laugh.gif Aber das mit dem Sex fand ich jetzt gar nicht so schlimm. Angesichts von 900 Seiten pro Band stören hier und das ein paar Seiten zum Thema Sex nicht. Das einzige was vielleicht beim ersten Band ein wenig problematisch ist, sind langen Beschreibungen der Ereignisse um die Kolonisten auf Lalonde. Ich finde da hat der Zyklus die einzigen längen. Dafür war aber der Strang um Joshua umso interessanter.

Ich bin jetzt in die Zielgerade eingeschwenkt und nehme mir jetzt den sechsten Band vor. Klasse, was sich Hamilton wieder alles ausgedacht hat.

Geschrieben von: Rusch 17. Feb 2004, 09:27

QUOTE (Khaanara @ 16. Feb 2004, 23:05)
Du hast aber nicht gelesen, das nicht "Tiger ! Tiger !" 1953 den Hugo bekommen hat, sondern "The Demolished Man"  mrgreen.gif

"Tiger ! Tiger" wurde ja erst 1956 herausgebracht

Hehe, doch etwas gefunden smile.gif

Hm, Misinformation. Hehe, ich hätte jetzt auch sagen können, ich habe das nur falsch gemacht, damit Du was findest. smile.gif

Hat dann Tiger, Tiger 57 den Hugo bekommen?

EDIT: Sorry, schon wieder ein Doppelpost. Kein Angst, das wird jetzt nicht zur Gewohnheit. Da war eher ein versehen.

Geschrieben von: Khaanara 17. Feb 2004, 10:04

QUOTE (Rusch @ 17. Feb 2004, 09:27)
Hat dann Tiger, Tiger 57 den Hugo bekommen?

Da wohl manche Leute zu faul sind nachzugucken habe ich Besters Nominierungen herauskopiert : cool.gif

Hugo Best Novel winner (1953) : The Demolished Man
Hugo Best Short story nominee (1959) : The Men Who Murdered Mohammed
Hugo Best Short story nominee (1960) : The Pi Man
Hugo Best Short story nominee (1975) : The Four-Hour Fugue
Nebula Best Novel nominee (1975) : The Computer Connection
Hugo Best Novel nominee (1976) : The Computer Connection

Geschrieben von: Rusch 25. Feb 2004, 09:13

Ich habe jetzt den Armageddon Zyklus durch. Ein sehr überraschendes Ende und so positiv smile.gif Das hat sich der Leser nach all den schlechten Ereignissen auch verdient. laugh.gif

Ich habe dann gleich "Tiger, Tiger" von Bester nachgelegt. Ein lesenswerter Romen. Und jetzt stecke ich schon im Amnion Zyklus von Donaldson. Der Anfang ist schon recht vielversprechend.

Geschrieben von: pana_sonix 25. Feb 2004, 10:27

romane habe ich schon seit jahren nicht mehr gelesen. aber ich lese gerade den zweiten band von ian kershaw's "hitler", den ich wirklich sehr empfehlen kann. doch vorsicht, die enthaltenen informationen sind SEHR umfangreich und tiefgehend. band 1 hatte rund 1000 seiten, band 2 hat ca. 1300., kleine schrift....

wer sich für das thema interessiert, sollte dieses werk in keinem fall versäumen. es wird - meiner meinung nach nicht zu unrecht - als das neue standardwerk in diesem bereich bezeichnet. nicht nur hitler und sein leben, die ganze geschichte des nationalssozialismus, des krieges usw. wird ausgesprochen detailreich vermittelt.

Geschrieben von: Rusch 25. Feb 2004, 11:33

Ich weiss nicht. In meiner Jugend bin ich so stark mit Hitler und dem Nationalsozialismus konfrontiert worden (alleine schon über 1 Jahr Geschichte in der Oberstufe und dann noch sehr viel im Fernsehen), dass es mir für das ganze Leben reicht. Hitler war ein wahnsinniger, der unglücklicherweise zu viel Macht bekam. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Wenn ich mir ein Buch über diese Zeit reinziehen würde, dann von Winston Churchil "Der zweite Weltkrieg". Das ist ein interessantes Zeitzeugnis, verfasst von jemanden, der Insiderwissen hatte. Und: Churchil hat dafür den Literaturnobelpreis bekommen.

Geschrieben von: Der RvD 25. Feb 2004, 11:55

QUOTE (pana_sonix @ 25. Feb 2004, 11:27)
romane habe ich schon seit jahren nicht mehr gelesen. aber ich lese gerade den zweiten band von ian kershaw's "hitler", den ich wirklich sehr empfehlen kann. doch vorsicht, die enthaltenen informationen sind SEHR umfangreich und tiefgehend. band 1 hatte rund 1000 seiten, band 2 hat ca. 1300., kleine schrift....

wer sich für das thema interessiert, sollte dieses werk in keinem fall versäumen. es wird - meiner meinung nach nicht zu unrecht - als das neue standardwerk in diesem bereich bezeichnet. nicht nur hitler und sein leben, die ganze geschichte des nationalssozialismus, des krieges usw. wird ausgesprochen detailreich vermittelt.

Danke für den Tip, ist gekauft. (Wobei den ersten Teil IIRC mein Schwager schon rumstehen hat. Muß mal wieder plündern gehen...)

Geschrieben von: pana_sonix 25. Feb 2004, 12:10

QUOTE (rusch)
Ich weiss nicht. In meiner Jugend bin ich so stark mit Hitler und dem Nationalsozialismus konfrontiert worden (alleine schon über 1 Jahr Geschichte in der Oberstufe und dann noch sehr viel im Fernsehen)


sorry, ich wollte keine schlechten erinnerungen an die jugendzeit in dir wecken... mrgreen.gif dennoch denke ich, daß man das schulzeug nicht unbedingt mit diesen beiden büchern vergleichen kann, die tv-sendungen womöglich eher. aber wenn du von dem thema genug hast, kann ich das verstehen.

QUOTE
Hitler war ein wahnsinniger, der unglücklicherweise zu viel Macht bekam. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


wahnsinnige gab es vor und nach ihm viele. und doch, ich denke, es ist schon interessant, mehr darüber zu wissen, z. b. warum alles so gekommen ist und kaum jemand was dagegen unternommen hat.

QUOTE
Wenn ich mir ein Buch über diese Zeit reinziehen würde, dann von Winston Churchil "Der zweite Weltkrieg".


der alte winston war auch nicht unbedingt ein mann des friedens, im gegenteil. er hat den kampf gegen hitler teilweise persönlich genommen.

QUOTE
Das ist ein interessantes Zeitzeugnis, verfasst von jemanden, der Insiderwissen hatte. Und: Churchil hat dafür den Literaturnobelpreis bekommen.


laugh.gif hitler konnte sich ja zu diesem thema nicht mehr äußern, schade eigentlich. er hätte weitaus mehr insiderwissen gehabt. ansonsten muß der literaturnobelpreis in diesem fall nicht viel bedeuten, sowas kann ein man wie churchill sicherlich forcieren, begünstigen oder sonstwie in die wege leiten. geschichte wird von den siegern geschrieben, und sieger bekommen den nobelpreis. wink.gif

QUOTE (der rvd)
Danke für den Tip, ist gekauft.


sehr schön. das ging aber schnell. kann ich dir nochwas verkaufen? mrgreen.gif

Geschrieben von: Rusch 25. Feb 2004, 12:18

QUOTE (pana_sonix @ 25. Feb 2004, 12:10)
QUOTE (rusch)
Wenn ich mir ein Buch über diese Zeit reinziehen würde, dann von Winston Churchil "Der zweite Weltkrieg".


der alte winston war auch nicht unbedingt ein mann des friedens, im gegenteil. er hat den kampf gegen hitler teilweise persönlich genommen.

Das stimmt sicherlich. Churchil hat Hitler gehasst. Sein Papagei, der heute noch lebt sagt selbst heute noch: "FUCK HITLER". mrgreen.gif

Geschrieben von: Der RvD 25. Feb 2004, 12:19

QUOTE (pana_sonix @ 25. Feb 2004, 13:10)
QUOTE (der rvd)
Danke für den Tip, ist gekauft.


sehr schön. das ging aber schnell. kann ich dir nochwas verkaufen? mrgreen.gif

Ein Hitler-Tagebuch jedenfalls nicht...mrgreen.gif

Naja, Du hast mich auch eher daran erinnert als den letzten Ausschlag gegeben. Ich hatte das Buch schon vor einiger Zeit wie gesagt schon mal bei meinem Schwager gesehen, nur hat der es damals noch selbst gelesen.

Und da ich gerade etwas Zeit übrig habe und ich seit Alan Bullocks "Hitler und Stalin" nix mehr zu dem Thema gelesen habe, wäre es jetzt gerade mal wieder recht...

Geschrieben von: pana_sonix 25. Feb 2004, 12:28

QUOTE (rusch)
Das stimmt sicherlich. Churchil hat Hitler gehasst. Sein Papagei, der heute noch lebt sagt selbst heute noch: "FUCK HITLER".


laugh.gif stimmt, davon habe ich auch gehört. vielleicht sollte man das federtier mal eine weile in eine andere umgebung bringen, z. b. zu irgendwelchen tumben neonazis. danach würde er sicherlich "heil hitler" krähen... mrgreen.gif

QUOTE (der rvd)
Ein Hitler-Tagebuch jedenfalls nicht...


habe ich auch nicht. war schwer genug für mich "mein kampf" zu finden. habe es letztendlich als pdf-file von irgendeiner naziseite herunterladen können, von einem amerikanischen server. bisher habe ich es allerdings noch nicht gedruckt, da es rund 800 seiten hat... am pc lesen ist mir zu ermüdenen, also gammelt die datei auf der festplatte herum.

Geschrieben von: felix 25. Feb 2004, 15:09

^ Ich weiß nich, ob man das verallgemeinern kann, aber als ich vor n paar Jahren (Schul-Austausch-mäßig) in Polen war, haben uns das Verkäufer im Bahnhof sofort angeboten, als sie merkten, dass wir Deutsche sind. Kannst es ja ma auf dem Weg probieren... wink.gif

Geschrieben von: pana_sonix 25. Feb 2004, 15:33

gute idee. will eigentlich ohnehin nach polen in diesem jahr, um mir mal die wolfsschanze anzusehen. allerdings weiß ich noch nicht so recht, wie ich fahren soll. das auto dort über längere zeit zu parken ist wirklich gefährlich und nicht nur ein schlechtes klischee. mit der bahn ist man ewig unterwegs und muß oft umsteigen...

Geschrieben von: Be 10. Mar 2004, 22:53

Zu zwei Dritteln habe ich jetzt den ersten Band des von Rusch hochgejubelten "Armageddon"-Zyklus durch. Sepia hat oben mal gesagt, dass ich die zahlreichen Sexszenen zu Beginn nicht so wichtig nehmen sollte, was ich ja auch versuche, aber: W_A_N_N ZUR HOELLE IST ENDLICH SCHLUSS MIT DEM SCHEISS?!? mad.gif Da liest man genussvoll eine coole, verzwickte, zeitweise raffinierte SF-Story, und wird immer wieder von völlig peinlichen Kopulierszenen von unterirdischem Niveau unterbrochen! Dauernd ist irgend jemand am Vögeln, wie spannend. Um länger zu "können", benutzen die Protagonisten jeweils ihre gentechnischen Verbesserungen.... ROTFL! Ganz zu schweigen von den genüsslichen Schilderungen der Greueltaten der Anhänger des "Bruder Gottes". Erbärmlichster Trash, der zumindest mir immer wieder den Lesespass versaut. Bitte Rusch und sepia, sagt mir, dass damit spätestens im 2. Band Schluss ist, sonst gebe ich's auf. Dabei habe ich die zwei nächsten Bände schon gekauft! mad.gif Wie kann man eine Story bloss so verhunzen? Hat der Autor ein Problem mit seinem eigenen Sexleben, oder denkt er, es gefalle den SF-Fans, wenn er zwischendurch immer wieder "erotischen" Groschenromanmüll einstreut? dry.gif Ich erinnere mich an den "Spinnenzyklus", dort war's genau gleich: Akzeptable Story, immer wieder unterbrochen von Sadomasosexszenen... rolleyes.gif Was hat es mit SF und erbärmlichen Sex-Trash bloss auf sich? Wenn ich einen SF-Roman schriebe, würden die Protagonisten vielleicht alle 150 Seiten mal kräftig rumbumsen, wenn's denn die Story erforderte, aber damit wär's genug.

Geschrieben von: Rusch 11. Mar 2004, 09:00

Na, dann solltest Du nicht den ersten Band von Donaldsons "Amnion Zyklus" lesen. Der besteht nur aus SF und Crime. Aber danach wird es besser, wie beim Armageddon Zyklus. Das mit dem Sex ist nach dem ersten Band glaube ich weitgehend vorbei. Quinn Dexter allerdings bleibt bis zum Ende erhalten und der ist nicht zimperlich. Immerhin müssen Menschen soweit gequält werden, damit sei einer Übernahme durch einen Geist zustimmen. Aber sei beruhigt: Dexter wird an wichtigkeit verlieren und Hamilton sich mehr auf andere Handlungsebenen konzentrieren. Und das Thema Lalond finden in Band 2 einen endgültigen Abschluss.

Geschrieben von: Be 11. Mar 2004, 21:54

Danke für die Entwarnung. Sepia hat's oben ja bereits mal erwähnt, aber ich wollte es zur Bestätigung nochmals hören! smile.gif

Wie gesagt, ich mag das Buch, aber der Sex- und Gewaltkram ist einfach überzogen. Kaum zu glauben, dass heute noch jemand mit Satanssektektenschwachsinn unterster Schublade daherkommt.... rolleyes.gif Zum Glück bekommt das Ganze mittlerweile eine etwas abgespacetere Dimension, hehe.

Was mir auch noch auffällt: Viele der Hauptfiguren sind zwischen 18 und 20, was ich schon mal nicht ganz ernst nehmen kann. Der Autor ist wohl dem Jugendwahn verfallen! wink.gif Ein 20-jähriger Raumschiffcaptain? Eine 18-jährige Herrscherin? Ein 20-Jähriger Satansbraten, der eine Greueltat nach der anderen begeht? Nicht gerade glaubwürdig, IMO. Aber ich bin ja noch nicht mal mit dem ersten Band durch, also abwarten. (und bitte nicht ohne Vorwarnung spoilern, Bruder Rusch! Oben hab' ich einiges mitgekriegt, was ich gar nicht wissen wollte - z.B., dass Quinn bis am Schluss überlebt)

Geschrieben von: sepia 11. Mar 2004, 22:09

was lese ich gerade? nichts.
american psycho habe ich gerade ein zweites mal durchgelesen. es ist besser als ich dachte. sehr viel durchkomponierter als ich in erinnerung hatte. und: es läuft permanent mindestens ein film im kopf ab. wie frustierend es sein muss, den zu verfilmen.

was habe ich vor zu lesen? viel.
lem - also sprach golem. goethe - faust I. + irgendeine sek-lit zu faust1. noam chomsky - haben und nichthaben. ursula k leguin - left hand of darkness. bradbury - something wicked this way comes.

so viel zum märz.

Geschrieben von: Rusch 11. Mar 2004, 22:18

Bruder Voivod: Das Quinn Dexter bis zum Ende rumspuken wird, ist eigentlich klar. So kannst Du Dich jetzt aber seelisch darauf einstellen.

Geschrieben von: Rusch 4. Apr 2004, 11:35

@Neph:

Sag mir, wie dir "Tore zu Anubis Reich" gefallen hat. Ich habe das Buch für meinen Urlaub im Sommer schon fest eingeplant, aber ich will keine böse Überraschung erleben.

Geschrieben von: Deus Irae 13. Apr 2004, 08:07

QUOTE (Rusch @ 4. Apr 2004, 12:35)
@Neph:

Sag mir, wie dir "Tore zu Anubis Reich" gefallen hat. Ich habe das Buch für meinen Urlaub im Sommer schon fest eingeplant, aber ich will keine böse Überraschung erleben.

Ich bin immernoch nicht über die erste Hälfte hinaus.
Das Buch ist irgendwie "zäh". Zwar sind die Charaktere sehr plastisch gezeichnet, die Story atmosphärisch dicht und der Erzählstil "fantasievoll", aber irgendwie turnt sie mich nicht an. Z.B. kann ich die Motive der Protagonisten bisher kaum nachvollziehen, der Fantasy-Anteil ist -milde ausgedrückt- minimal und die Zeitreise-Theorie einerseits etwas dünn, anderseits ist dieser dünne Brei unverhältnismässig stark ausgerollt.
Ich weiß nicht, ob ich zu ende lese ... mal sehen, was die nächsten 50 Seiten bringen ...

Geschrieben von: Neral_Jourian 13. Apr 2004, 23:04

Ich werde mir jetzt wohl mal ein Tom Clancy Buch vornehmen.
Und zwar "Jagd auf Roter Oktober".
Den Film hab ich schon mehrmals gesehen, jetzt ist das Buch dran.
Vielleicht ist es auch ein wenig origineller als seine aktuelleren Bücher.


Für mich sank die Quali seiner Bücher spätestens nach Befehl von oben. rolleyes.gif

Geschrieben von: Bir'kher 13. Apr 2004, 23:54

Tom Clancy... Ich hab nur "Operation Rainbow" von ihm gelesen - und fands schlecht. Okay, es ist spannend und flott geschrieben, aber (vielleicht lags an der Übersetzung) es kamen inhaltliche und Grammatikfehler drin vor, als hätte der Verlag das Lektorat abgeschafft. Wenn in einem Gespräch eine Person was sagt, was nur die andere gesagt haben könnte, spricht das nicht wirklich für sorgfältige Arbeit mad.gif

Geschrieben von: Neral_Jourian 14. Apr 2004, 02:48

QUOTE (Bir'kher @ 14. Apr 2004, 00:54)
Tom Clancy... Ich hab nur "Operation Rainbow" von ihm gelesen - und fands schlecht. Okay, es ist spannend und flott geschrieben, aber (vielleicht lags an der Übersetzung) es kamen inhaltliche und Grammatikfehler drin vor, als hätte der Verlag das Lektorat abgeschafft. Wenn in einem Gespräch eine Person was sagt, was nur die andere gesagt haben könnte, spricht das nicht wirklich für sorgfältige Arbeit mad.gif




Hmm und ich dachte das sei der Grund dafür das ich meien Ausgabe als preisreduziertes Mängelexemplar bekam. *gg*

Geschrieben von: sepia 15. Apr 2004, 19:10

simmons' hyperion-gesänge. sehr lustig, im allgemeinen.

Geschrieben von: Flatto 16. Apr 2004, 21:35

Nachdem ist jetzt diesen Backstein mit allen fünf Bänden in einem habe, habe ich nach
etwa 15 Jahren oder so wieder mit Band 1, "Per Anhalter durch die Galaxis" angefangen.

Geschrieben von: Neral_Jourian 17. Apr 2004, 22:47

Ist auch interessant zu sehen wie wenig Speicherplatz Disketten früher hatten. Ryan schreibt in dem Buch an einem Buch.
Dazu hatte er schon sage und schreibe 20 Disketten in Gebrauch.
Indirekt macht Clancy auch Werbung darin, als er Ryan den Aplle ausstellen lässt.

Geschrieben von: Be 18. Apr 2004, 14:35

Ich kämpfe immer noch mit dem 2. Band des Armageddon-Zyklus. Normalerweise lese ich ein Buch in ein paar Tagen durch, aber an diesem Zyklus bin ich jetzt schon wochenlang dran! Er hat ja eigentlich alles drin: Eine detaillierte Welt, Gentechnik und solchen Kram, "Religion", Sex.... Aber der Stil fesselt IMO nicht, die Charaktere sind bis jetzt Bubblegum. Bei aller Rafinesse sind die Bücher wohl einfach nicht mein Bier: Zu wenig knallig, null Selbstironie. Aber da ich alle 5 Bücher gekauft habe, muss ich da wohl durch. Langweilig ist's ja nicht, nur etwas zäh....

Edit: Alle, die Hamilton als "Retter" der Space Opera vergöttern (habe ich jetzt schon in mehreren Besprechungen gelesen) sollten sich mal Ian Banks Culture-Zyklus vorknöpfen: Der ist viel bissiger, temporeicher abgredrehter und origineller, dazu nimmt er sich v.a. nicht so bierernst. (...und Sexszenen sind selten)

Geschrieben von: Rusch 18. Apr 2004, 19:04

Mit der Kultur habe ich es schon mal versucht. Bank konnte mich meinerseits nicht begeistern. Ist schon seltsam, was?

Geschrieben von: Be 18. Apr 2004, 21:07

^Ja, die Geschmäcker sind verschieden. Was hat dich bei Banks denn gestört? Viele Leute bemängeln, dass seine Bücher wirr und unverständlich seien, aber das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Nicht jede seiner Stories ist ein Hit, aber im grossen und ganzen bin ich von seinen Büchern sehr angetan. Ich mag v.a. das überdrehte, selbstironische Element. Trotzdem sind seine Stories weit davon entfernt, Parodien zu sein, IMO.

Geschrieben von: sepia 18. Apr 2004, 21:57

Was mir an Hamilton nicht gefällt, ist, das er nicht 'literarisch' genug ist. Oft fällt ins Trivialiteratur-Schema ab und das mag ich nicht. imo kann er nicht sehr gut schreiben. Aber die Stories sind großartig. Ist halt etwas um sich drin zu verlieren.

Ist Banks denn anders? Bedenke Phlebas überlege ich mir schon länger zu kaufen, weil es in dem Meisterwerke-der-SF-Bereich bei Heyne veröffentlicht wurde. Das ist doch auch Culture, oder?
Wo ich gerade beim Thema (Space Opera, Meisterwerke der SF etc.) bin: Simmons - Hyperion ist phantastisch. Schreibt eine Space Opera und macht sich über Trivialliteratur lustig, zitiert andauernd Gedichte und lässt in den ersten 700 Seiten die Protagonisten ihre Lebensgeschichten erzählen. Im zweiten Teil wird dann zwischen Past (Ich-Erzähler) und Present (Auktorialer Erzähler, glaube ich, der die Realität träumt) gewechselt, nur werde ich das Trivialliteratur-Feeling trotzdem nicht los, denn irgendwie ist immer auch einfach erzählt. Eine wirklich spaßige Angelegenheit, wenn da nicht die Rechtschreibfehler wären. Bis jetzt habe ich fast 10 davon ausgemacht und bin noch nichtmal bei Seite 1000 angelangt...

Geschrieben von: sepia 18. Apr 2004, 21:58

Was mir an Hamilton nicht gefällt, ist, das er nicht 'literarisch' genug ist. Oft fällt ins Trivialiteratur-Schema ab und das mag ich nicht. imo kann er nicht sehr gut schreiben. Aber die Stories sind großartig. Ist halt etwas um sich drin zu verlieren.

Ist Banks denn anders? Bedenke Phlebas überlege ich mir schon länger zu kaufen, weil es in dem Meisterwerke-der-SF-Bereich bei Heyne veröffentlicht wurde. Das ist doch auch Culture, oder?
Wo ich gerade beim Thema (Space Opera, Meisterwerke der SF etc.) bin: Simmons - Hyperion ist phantastisch. Schreibt eine Space Opera und macht sich über Trivialliteratur lustig, zitiert andauernd Gedichte und lässt in den ersten 700 Seiten die Protagonisten ihre Lebensgeschichten erzählen. Im zweiten Teil wird dann zwischen Past (Ich-Erzähler) und Present (Auktorialer Erzähler, glaube ich, der die Realität träumt) gewechselt, nur werde ich das Trivialliteratur-Feeling trotzdem nicht los, denn irgendwie ist immer auch einfach erzählt. Eine wirklich spaßige Angelegenheit, wenn da nicht die Rechtschreibfehler wären. Bis jetzt habe ich fast 10 davon ausgemacht und bin noch nichtmal bei Seite 1000 angelangt...

Geschrieben von: Be 18. Apr 2004, 22:15

QUOTE (sepia @ 18. Apr 2004, 22:58)
Ist Banks denn anders? Bedenke Phlebas überlege ich mir schon länger zu kaufen, weil es in dem Meisterwerke-der-SF-Bereich bei Heyne veröffentlicht wurde. Das ist doch auch Culture, oder?

Diese Hyperion-Geschichte kenn' ich leider nicht.

"Bedenke Phlebas" ist der erste Teil des culture-Zyklus und schwer zu empfehlen, wenn man sich von Banks' abgefahrenen Geschichten nicht abschrecken lässt. Ist halt nicht jedermanns Sache, gerade Freunde von topseriöser SF werden das Ganze wohl als ein wenig zu durchgeknallt empfinden - die Kultur ist nun mal eine Föderation auf LSD! laugh.gif Jede hinterletzte Drohne hat Persönlichkeitsrechte, und man trifft hüben wie drüben auf neurotische künstliche Intelligenzen! smile.gif Wie gesagt, nicht alles ist Gold was glänzt, aber mir haben die Bücher grossen Spass gemacht, gerade weil sie das Genre ein bisschen auf die Schippe nehmen, ohne zu einer reinen Parodie zu verkommen. Beim Armageddon-Zyklus kann man die Selbstironie oder gar "normalen" Humor mit der Lupe suchen, und man findet doch nix - zumindest bis zum zweiten Band. Ich mag es halt ein wenig lockerer und verspielter, aber das ist Geschmackssache.

Geschrieben von: pana_sonix 19. Apr 2004, 07:45

habe heute mit "a stich in time" begonnen, einem ds9-büchlein.

es ist das erste star trek buch seit jahren, das ich lese. mal sehen, ob es mir gefällt. habe mir auch schon das nächste (über die leben von dax) liefern lassen.

was mir schon damals in den 90ern aufgefallen ist: die englischen star-trek-bücher haben immer ein erstaunlich geringes gewicht im vergleich zu den deutschen. muß anderes papier sein. man sieht das buch, will es in die hand nehmen und rechnet mit einem bestimmten gewicht. überraschenderweise ist es aber immer nur halb so schwer wie erwartet... smile.gif

Geschrieben von: Lex 20. Apr 2004, 11:03

das hat mehrere Grumde. Erstmal brauchst du für einen Englischen Satz wesentlich weniger Platz als für das deutsche Pendant, der Text ist also kürzer und braucht weniger Seiten. Zweitens ist die Qualität des Papiers IMO geringer. Und auch vom Format her sind sie kleiner.

Geschrieben von: Deus Irae 28. Apr 2004, 16:36

Ich habe gestern mit Tomb Raider - Das Amulett der Macht begonnen ... und das Buch heute schon halb durch (trotz vier Folgen Buffy) - ja... die Nacht war kurz.. mrgreen.gif
Insgesamt hat mich die Computerspiel-Buch-Reihe des Dino/Panini-Verlages doch positiv überrascht, denn sowohl der neuste Diablo-, als auch der neuste Warcraft-, Starcraft- und TR-Roman sinf äußerst kurzweilig und ohne größeren stilistischen und storytechnischen Makel. Ok, auf Grund des vorgegebenen Settings dürfen die Autoren ihre Fantasie nicht ganz so schweifen lassen, wie sie es wohl könnten, aber IMO sind die Bücher durchaus lesenswertes Literatur-Fast-Food (eher Sushi als McDoof ... wink.gif)

Geschrieben von: Rusch 28. Apr 2004, 18:07

Ein Tomb Raider Buch? Krass! wink.gif

Nebenbei: Ich wusste nicht, dass Buffy süchtig macht. laugh.gif

Ich lese derzeit den 5. und letzten Band im Amnion Zyklus. Ein richtig fiese Geschichte...

Geschrieben von: Deus Irae 28. Apr 2004, 20:14

QUOTE (Rusch @ 28. Apr 2004, 19:07)
Ein Tomb Raider Buch? Krass! wink.gif

Jup, und der Autor -Mike Resnick- ist mit seinen über 60 Jahren alles andere als ein Greenhorn. Für seine Short-Stories hat er schon viele Hugo- und Nebula-Nominierungen erhalten und die Auszeichnungen auch schon neben einigen anderen Preisen einsacken dürfen.

http://www.fantasticfiction.co.uk/authors/Mike_Resnick.htm

Geschrieben von: Neral_Jourian 28. Apr 2004, 22:04

Jetzt werde ich mir erst mal "Jungs sind auch Mädchen" vornehmen.
Werde es wohl innerhalb weniger Stunden durchhaben da es nicht viel dicker als die Bedienungsanleitung meines Monitors ist.

Geschrieben von: Rusch 28. Apr 2004, 22:25

@Neph:

Mike Resnik sagt mir was. Der war schon mehrfach für den Hugo nominiert. Interessant, dass er so ein Buch schreibt. Aber dann kann es durchaus unterhaltsam sein.

Geschrieben von: Nerys 28. Apr 2004, 23:04

Nur mal so - ich lese zur Zeit ausnahmsweise mal einen Bestseller und zwar "Der Schwarm" von Frank Schätzing. Und den kann ich nur empfehlen, ich glaube der würde hier gut ankommen. Hundert Seiten fehlen mir noch und angeblich (Nach Rezensionen) ist das Ende Scheisse. Sollte dem so sein, warne ich noch mal vor... Aber bislang - toll, und sehr spannend. Grüße, Nerys.

Geschrieben von: Neral_Jourian 30. Apr 2004, 05:17

QUOTE (Nerys @ 29. Apr 2004, 00:04)
Nur mal so - ich lese zur Zeit ausnahmsweise mal einen Bestseller und zwar "Der Schwarm" von Frank Schätzing. Und den kann ich nur empfehlen, ich glaube der würde hier gut ankommen. Hundert Seiten fehlen mir noch und angeblich (Nach Rezensionen) ist das Ende Scheisse. Sollte dem so sein, warne ich noch mal vor... Aber bislang - toll, und sehr spannend. Grüße, Nerys.



Ich hab schon mal in der TV Movie von dem Buch gelesen, soll gut sein. Obwohl das Bild das die da hatten sah mehr nach The Day After Tomorrow aus.
Wie ist es denn so? Lohnt sich der Kauf?

Nachdem ich mit der etwas leichteren Lektüre "Jungs sind auch Mädchen" werde ich ein weiteres Machwerk lesen das wohl eher schnell gelesen ist.
"Tatsächlich Liebe" das Buch zu einen der meiner Meinung nach schöneren Filme in der letzten Zeit.

Der einzige Haken an diesen romantischen Sachen ist nur das mir bewusst ist das da niemand neben mir im Bett liegt *seufz*, sollte ich wohl ändern.

Geschrieben von: Deus Irae 30. Apr 2004, 07:29

QUOTE (Nepharite @ 28. Apr 2004, 21:14)
Jup, und der Autor -Mike Resnick- ist mit seinen über 60 Jahren alles andere als ein Greenhorn. Für seine Short-Stories hat er schon viele Hugo- und Nebula-Nominierungen erhalten und die Auszeichnungen auch schon neben einigen anderen Preisen einsacken dürfen.

Trotzdem wird das Lara-Buch in der zweiten Hälfte richtig schlecht .. d.h. hiermit relativiert sich das positive Zwischenfazit ..

Geschrieben von: Rusch 30. Apr 2004, 18:44

Ich habe gerade mit einem sehr interessanten englischen Hörbuch angefangen: Neal Stephenson - Snow Crash. Die ersten Kapitel sind sehr vielversprechend. Ich kann kaum erwarten wieder Auto fahren zu müssen. laugh.gif

Geschrieben von: Sam Vimes 2. May 2004, 19:02

QUOTE
Nur mal so - ich lese zur Zeit ausnahmsweise mal einen Bestseller und zwar "Der Schwarm" von Frank Schätzing


In dieses Buch werd ich garantiert auch noch meine Nase reinstecken. Ist mir im Moment als Hardcover zu teuer.
Was heutzutage ein Problem ist, imho.

Geschrieben von: Neireh 10. May 2004, 07:12

so, muß mich hier auch mal verewigen wink.gif
momentan hab ich zwar gerade kein neues Buch angefangen, aber gerade erst eins fertig gelesen. "Kinder von Eden" von Tom Clancy, is zwar schon älter aber lag die ganze Zeit schon bei mir rum und wartete drauf gelsen zu werden *g*
Davor hatte ich "Die Keltennadel" gelesen, was ich auch sehr spannend fand.
Dazwischen kommt immer wieder auch mal noch ein Terry Pratchett oder ein Sci-Fi Buch.

Geschrieben von: sepia 10. May 2004, 11:31

b e ellis - glamorama.
das verständnis ist beim zweiten mal schon eher vorhanden, aber so ganz will ich noch nicht glücklich werden mit dem letzten werk meines lieblingsautors.

Geschrieben von: Nerys 10. May 2004, 18:22

QUOTE (Rusch @ 30. Apr 2004, 19:44)
Ich habe gerade mit einem sehr interessanten englischen Hörbuch angefangen: Neal Stephenson - Snow Crash. Die ersten Kapitel sind sehr vielversprechend.

Hi Rusch - "Snow Crash": einer meiner absoluten Lieblingsromane! Wer liest es denn vor, hört sich interessant an. Grüße, Nerys.

Zu "Der Schwarm":

QUOTE (Neral_Jourian 30. Apr 2004 @ 06:17 )
Ich hab schon mal in der TV Movie von dem Buch gelesen, soll gut sein. Obwohl das Bild das die da hatten sah mehr nach The Day After Tomorrow aus.
Wie ist es denn so? Lohnt sich der Kauf?


Ich hab das Buch jetzt durch. Ich kann es nur empfehlen, spannend bis zum Schluß und auch das Ende fand ich sehr gut. Mich hat schon länger kein Buch mehr so gefesselt. Ich find es lohnt sich... Grüße, Nerys.

Geschrieben von: Rusch 10. May 2004, 18:41

QUOTE (Nerys @ 10. May 2004, 19:22)
QUOTE (Rusch @ 30. Apr 2004, 19:44)
Ich habe gerade mit einem sehr interessanten englischen Hörbuch angefangen: Neal Stephenson - Snow Crash. Die ersten Kapitel sind sehr vielversprechend.

Hi Rusch - "Snow Crash": einer meiner absoluten Lieblingsromane! Wer liest es denn vor, hört sich interessant an. Grüße, Nerys.

Zu "Der Schwarm":

QUOTE (Neral_Jourian 30. Apr 2004 @ 06:17 )
Ich hab schon mal in der TV Movie von dem Buch gelesen, soll gut sein. Obwohl das Bild das die da hatten sah mehr nach The Day After Tomorrow aus.
Wie ist es denn so? Lohnt sich der Kauf?


Ich hab das Buch jetzt durch. Ich kann es nur empfehlen, spannend bis zum Schluß und auch das Ende fand ich sehr gut. Mich hat schon länger kein Buch mehr so gefesselt. Ich find es lohnt sich... Grüße, Nerys.

Mit Snow Crash bekomme ich jetzt zunehmend Probleme. Das Buch drifftet völlig unerwartet in eine religöse Richtung ab und der Leser bekommt einen alt-testamentarischen Crash Kurs. Ich langweile mich da ein wenig, weil ich mich (als guter Bayer laugh.gif ) da recht gut auskenne. Aber es wirkt alles schrecklich aufgesetzt. Eigentlich total schade, denn der Beginn war wirklich phänomenal. Ich Pizza Fahrt werde ich wohl nie vergessen. laugh.gif

Was den englischen Sprecher betrifft, so habe ich mir den Namen jetzt nicht gemerkt. Ich warte mal bis zum Schluss des Buch, dann sage ich ihn Dir. Das dauert aber noch ein wenig. Ich bin jetzt bei CD 7 von 11 blink.gif Ich kann aber sagen, dass ich schon bessere Sprecher erlebt habe.

Ansonsten lese ich derzeit - so quasi eingeschoben - Diamant von Andreas Brandhorst. Eine Space Opera von einem Deutschen Autoren, wann hatten wir das zuletzt?

Und dich Woche bekomme ich wohl auch den Amnion Zyklus durch. Mal sehen was dann kommt.

Geschrieben von: PhilJ 11. May 2004, 21:37

Lese grad Auszüge aus dem Kapital, da ich dass fürs Abi brauch....
mega spannend biggrin.gif

Geschrieben von: Matt 12. May 2004, 09:42

QUOTE (Rusch)
Ansonsten lese ich derzeit - so quasi eingeschoben - Diamant von Andreas Brandhorst. Eine Space Opera von einem Deutschen Autoren, wann hatten wir das zuletzt?

Ich hoffe, er schreibt besser, als er übersetzt.
Andreas Brandhorst ist nämlich verantwortlich für viele unsagbar schlampige Star-Trek-Roman-Übersetzungen im Heyne-Verlag.

Geschrieben von: JEAN-LUC 12. May 2004, 09:55

Neben meiner Seminararbeit und sämtlichen Quellen, die ich in dem Zusammenhang lese...

habe ich "Kristallwelt 1" rumliegen (werde aber vermutlich erst damit anfangen, wenn ich auch Teil 2 habe).

Ansonsten habe ich gerade "Seven of Nine" durch (endlich mal wieder ein zweideutiges Wortspiel) und zwei Bücher von Alexander Kent und den neu erschienen Patrick O'Brian gelesen. Wem die letzten beiden nichts sagen - beides marinehistorische Autoren.

Geschrieben von: Rusch 12. May 2004, 17:36

QUOTE (Matt @ 12. May 2004, 10:42)
QUOTE (Rusch)
Ansonsten lese ich derzeit - so quasi eingeschoben - Diamant von Andreas Brandhorst. Eine Space Opera von einem Deutschen Autoren, wann hatten wir das zuletzt?

Ich hoffe, er schreibt besser, als er übersetzt.
Andreas Brandhorst ist nämlich verantwortlich für viele unsagbar schlampige Star-Trek-Roman-Übersetzungen im Heyne-Verlag.

Vielleicht liegt es an der Einstellung. Er hat sehr, sehr viel übersetzt und z. B. bei den Scheibenweltbüchern hatte ich keine Probleme. Vielleicht ist er kein Trekkie und macht es nur des Geldes wegen. Wäre zwar unerfreulich, kommt aber doch gelegentlich vor.

Geschrieben von: Matt 12. May 2004, 17:39

QUOTE (Rusch)
Vielleicht ist er kein Trekkie und macht es nur des Geldes wegen. Wäre zwar unerfreulich, kommt aber doch gelegentlich vor.

Ja, vielleicht war er jung und brauchte das Geld.
Allerdings scheint Heyne offenbar kein Geld zu brauchen, sonst würden sie solche Übersetzungen nicht durchgehen lassen und damit den geneigten Fan verärgern.

Geschrieben von: Neral_Jourian 13. May 2004, 15:02

Ich werde mir mal ein weiteres Tom Clancy Buch vornehmen.
"Der Anschlag", von dem Buch weiß ich schon das im Gegensatz zu dem Film "arabische Terroristen" diejenigen sind die die Bombe legen.

Mal sehen wie es ist. rolleyes.gif

Geschrieben von: Rusch 13. May 2004, 17:26

QUOTE (Matt @ 12. May 2004, 18:39)
QUOTE (Rusch)
Vielleicht ist er kein Trekkie und macht es nur des Geldes wegen. Wäre zwar unerfreulich, kommt aber doch gelegentlich vor.

Ja, vielleicht war er jung und brauchte das Geld.
Allerdings scheint Heyne offenbar kein Geld zu brauchen, sonst würden sie solche Übersetzungen nicht durchgehen lassen und damit den geneigten Fan verärgern.

Ich würde sagen, schlimmer gehts immer. Ich habe schon Übersetzungen gelesen, da wäre selbst ich als flüchtiger Leser am liebsten aus der Haut gefahren. Tatsache ist, dass sich heutzutage kein Verlag mehr ein vernünftiges Lektorat leistet. Schau Dir doch nur mal das Debakel mit der "Herr der Ringe" Neuübersetzung an. Diese hat sich bestimmt kein Lektor vorgenommen. Wie peinlich.

Geschrieben von: Lex 19. May 2004, 08:59

Ich habe gerade mit dem Buch "Heart of Midlothian" von Sir Walter Scott angefangen. Bisher scheint es ganz gut zu sein. Okaaaay, es ist kein Science Fiction, sondern ein Historienroman. Aber ich dachte, ich erwähne es mal. Nevermind...

Geschrieben von: Khaanara 19. May 2004, 10:25

QUOTE (Rusch @ 10. May 2004, 19:41)
Ansonsten lese ich derzeit - so quasi eingeschoben - Diamant von Andreas Brandhorst. Eine Space Opera von einem Deutschen Autoren, wann hatten wir das zuletzt?

Wie wäre es mit Andreas Eschbachs "Quest" cool.gif

Im Moment bei mir auf dem Nachtisch "Sperling" und "Der Schwarm" (muß man ja als Aquanaut lesen cool.gif )

Geschrieben von: Rusch 19. May 2004, 18:09

Sperling wartet auch noch bei mir darauf gelesen zu werden. Aber davor gibt es einen echten Klassiker: Ursula K. LeGuin: Die Linke Hand der Dunkelheit.

Geschrieben von: Be 19. May 2004, 19:10

@Rusch: Ich habe es tatsächlich geschafft, den zweiten Band des Armageddon-Zyklus fertig zu lesen und bin schon am dritten Teil! Die Folterei geht mir immer noch auf den Sack, aber die peinlichen Sexszenen sind so gut wie verschwunden, wie von dir und sepia vorausgesagt.
Und jetzt beugen wir alle vor Gottes Bruder unser Haupt! The sun shall no longer rise! mrgreen.gif

Geschrieben von: sepia 19. May 2004, 21:08

Für meinen Kurzurlaub habe ich mir mal die Sterntagebücher vom legendären russischen Kosmonauten Ijon Tichy gegönnt. Mal schauen wie es so wird. Ende des Monats bin ich dann auch wieder da.

Geschrieben von: Rusch 19. May 2004, 22:32

^ Die Sternentagebücher habe ich mir vor kurzem als (stark gekürztes) Hörbuch gegeben. Aber die sechs Kurzgeschichten waren schlichtweg genial.

@Voivod: Soll das heissen, dass Dir das Werk jetzt besser gefällt. Da wäre ich froh, denn ich will ja nicht die Schuld haben, Dir etwas falsches empfohlen zu haben.

Geschrieben von: Be 21. May 2004, 20:46

^Hiermit spreche ich dich von jeglicher Schuld frei, Bruder Rusch! wink.gif Blöd nur: Ich begann mich langsam aber sicher mit dem Zyklus anzufreunden, bis Al Capone auftauchte.... AL CAPONE! laugh.gif laugh.gif laugh.gif Und Fletcher Christian von der Bounty ist jetzt auch dabei... laugh.gif laugh.gif laugh.gif laugh.gif Okok, ich kann darüber hinwegsehen, aber das find ich doch mehr als peinlich. Warum nicht Adolf Hitler oder Stalin? Oder Aleister Crowley? Aber nein, AL CAPONE!! laugh.gif laugh.gif laugh.gif *Tränen abwisch*

Aber mittlerweile schaffe ich es tatsächlich, ca. 30 Seiten am Stück zu lesen, hehe.

Geschrieben von: Rusch 22. May 2004, 17:00

Ja, der gute Al Capone. Damit war ich auch nicht zufrieden. Dafür wird der Rest immer besser. Die Jagd nach der guten Dr. Mzu und dann die congenialen Erlebnisse bei den Tyrathka, einem höchst dummen und unsympathischen Volk.

Ich lese derzeit von Ursula K. LeGuin: Winterplanet. Ein echter Klassiker.

Geschrieben von: felix 22. May 2004, 17:09

^ Ich nehme ma an, das ist "The Left Hand of Darkness", oder? Muss ich mir auch ma wieder zu Gemüte führen.

Ich lese momentan "Eine Billion Dollar" von Eschbach... erstaunlich fesselnd, finde ich.

Geschrieben von: Rusch 22. May 2004, 18:18

QUOTE (felix @ 22. May 2004, 18:09)
^ Ich nehme ma an, das ist "The Left Hand of Darkness", oder? Muss ich mir auch ma wieder zu Gemüte führen.

Richtig. Meine Ausgabe ist die SF Bibliothek Ausgabe aus den 80ern. Da hieß das Buch auf Deutsch noch Winterplanet. In der neuen Auflage hieß es jetzt, analog zur Originalausgabe "Die Linke Hand der Dunkelheit".

Von Le Guin kann ich Dir auch auch "Planet der Habenichtse" und "Das Wort für Welt ist Wald" empfehlen.

Eschbach schreibt sehr gut. Bisher habe ich von ihm "Die Haarteppichknüpfer", "Solarstation" und "Das Jesus Video" gelesen. Aber drei Romane waren gut bis sehr gut.

Geschrieben von: Mordred 23. May 2004, 14:55

KRABAT von Otfried Preußler. Nicht mehr und nicht weniger...

Geschrieben von: Rusch 23. May 2004, 20:16

^ Klasse Buch. Ich glaube ich werde es auch mal wieder lesen. Ist schon zu lange her. Es gibt dazu auch eine sehr gespenstische Trickverfilmung. Kennst Du die?

Geschrieben von: Kobi 23. May 2004, 20:25

QUOTE (Mordred @ 23. May 2004, 15:55)
KRABAT von Otfried Preußler. Nicht mehr und nicht weniger...

Ein super Buch, ich weiß noch wie ich in der Decke eingekuschelt unter der Heizung gelegen habe und einfach nicht aufhören konnte zu lesen...

naja, ich selbst knabber gerade noch immer an Best Destiny von Diane Duane... vielleicht sollte ich da mal weiterlesen, hab in zwei monaten gerade mal die ersten 100 Seiten geschaft...

Geschrieben von: Bir'kher 23. May 2004, 20:45

Ich les grade das "Wittgensteinprogramm" von Philip Kerr... Naja, nicht übermäßig berauschend bis jetzt...

Geschrieben von: Rusch 23. May 2004, 22:58

QUOTE (Kobi @ 23. May 2004, 21:25)
naja, ich selbst knabber gerade noch immer an Best Destiny von Diane Duane... vielleicht sollte ich da mal weiterlesen, hab in zwei monaten gerade mal die ersten 100 Seiten geschaft...

Vielleicht ist es aber an der Zeit, das Buch in die Ecke zu pfeffern. Der Reisser scheint es ja nicht zu sein. Ich lese gerade "Local Customs" von Sharon Lee & Steve Miller. Himmel, das Buch hat 300 Seiten und die hälfte habe ich am ersten Tag schon durch gehabt. So und nicht anders muss ein Buch sein.

Geschrieben von: Kobi 24. May 2004, 11:23

QUOTE (Rusch @ 23. May 2004, 23:58)
QUOTE (Kobi @ 23. May 2004, 21:25)
naja, ich selbst knabber gerade noch immer an Best Destiny von Diane Duane... vielleicht sollte ich da mal weiterlesen, hab in zwei monaten gerade mal die ersten 100 Seiten geschaft...

Vielleicht ist es aber an der Zeit, das Buch in die Ecke zu pfeffern. Der Reisser scheint es ja nicht zu sein. Ich lese gerade "Local Customs" von Sharon Lee & Steve Miller. Himmel, das Buch hat 300 Seiten und die hälfte habe ich am ersten Tag schon durch gehabt. So und nicht anders muss ein Buch sein.

Diane Careys Bücher sind immer sehr lang und langsam im Anfang, es liegt einfach daran, dass ich jetzt im Semester keine Zeit mehr habe... Gateways Book Four hatte ich mit den dreihundert Seiten an anderthalb Tagen durch...

Geschrieben von: quarksonofkeldar 31. May 2004, 11:28

"Das Parfum" von Patrick Süskind

Geschrieben von: sepia 31. May 2004, 11:52

Für die Schule, oder einfach so? Mir hat es damals (vor ca. 30 Monaten) recht gut gefallen. Süskinds Stil ist großartig, aber zum Ende hin war ich vom Plot etwas genervt.

Geschrieben von: Neral_Jourian 31. May 2004, 12:34

Ich werd mir jetzt ein Buch über die Sektion 31 vornehmen.
Mal schauen wie es ist.

Geschrieben von: Adm. Ges 31. May 2004, 12:45

Parfüm ist eines der besten Bücher was ich in der Schulzeit lesen musste. Auch wenn das Ende nicht das war, was ich mir vorgestellt hatte, alles in allem sehr spannend und gut geschrieben (und die Region in der es spielt ist auch nett wink.gif)

Geschrieben von: Lex 31. May 2004, 19:51

Auch ich habe das Parfüm als Schullektüre genosssen und darauf sogar meine Abiturprüfung aufgebaut (war eines von 5 Wahlthemen).
Gute Nachricht für Fans des Buches: Es wird verfilmt!!! Siehe http://www.imdb.com/title/tt0396171/

Geschrieben von: Oli 1. Jun 2004, 00:31

HAH, ich kann doch tatsächlich auch mal hier rein schreiben, obwohl meine Devise ja normalerweise "iiiiiiiiiiiiiiiiiiiihhh Bücher" heisst... biggrin.gif

Ich fang jetzt mit dem lesen des Buchs "Playing for Keeps: Michael Jordan and the World He Made" an, natürlich auf Englisch... Mal schauen ob es mich fesseln kann, hab nämlich auch gleich noch "The Jordan Rules" gekauft hehe... Ich und Bücher lesen, ich glaubs selbst kaum. biggrin.gif (aber sind ja keine eigentlichen Romane)

Geschrieben von: quarksonofkeldar 1. Jun 2004, 12:45

QUOTE (sepia @ 31. May 2004, 12:52)
Für die Schule, oder einfach so? Mir hat es damals (vor ca. 30 Monaten) recht gut gefallen. Süskinds Stil ist großartig, aber zum Ende hin war ich vom Plot etwas genervt.

Einfach so. Ich bin aber noch nicht fertig, daher kann ich noch kein entgültiges Urteil abgeben, das Buch kommt aber nicht an Orwells 1984 heran.

Geschrieben von: Trip 1. Jun 2004, 14:13

Ich lese gerade Small Gods von Terry Pratchett und stehe kurz vorm Ende, aber jetzt kann ich schon sagen, das es ein gutes(vorallem lustiges) Buch ist, das einen satirischen Blick auf den Konflikt zwischen Glauben und weltlichen religiösen Institutionen wirft. Für einen Atheisten ist das Buch einfach göttlich. mrgreen.gif

Geschrieben von: PhilJ 1. Jun 2004, 16:47

lese grad C.W Taylor über Sokrates

Geschrieben von: Deus Irae 1. Jun 2004, 20:45

Ich arbeite mich mangels Alternativen weiter im Dragonlance-Zyklus vor. In den nächsten Tagen sollten aber einige erwartete Neuerscheinungen ankommen .. obwohl bei Heyne-Fantasy ja zur Zeit nichts sicher ist ...

Geschrieben von: Rusch 1. Jun 2004, 22:56

Mangels Alternative?

Mir fallen auf anhieb 50 Romane ein, die noch gerne lesen möchte. Und wenn ich die durch habe, gibt es weitere 50. Ich kann gar nicht gewinnen. Aber präventiv habe ich jetzt angefangen, mir second hand die Dick Edition zuzulegen. laugh.gif

Geschrieben von: Deus Irae 2. Jun 2004, 06:58

QUOTE (Rusch @ 1. Jun 2004, 23:56)
Mangels Alternative?

Ein paar Romane fallen mir zwar auch ein -die nicht auf deutsch erschienen WoD-Romane oder einige AD&D-Sachen-, aber momentan bin ich zu träge, sie mir zu besorgen ... bei Amazon bestelle ich ja aus Prinzip nicht. mrgreen.gif

Natürlich liegen auch noch viele Bücher ungelesen bei mir rum, aber dabei ist nichts, was mich zur Zeit wirklich interessiert, und das ist: billigste, trivialste Mainstream-Unterhaltung... (vielleicht besorge ich mir tatsächlich noch ein paar Perry Rhodan-Romane ....)

Geschrieben von: Rusch 2. Jun 2004, 07:08

Hast Du schon mal was von J. V. Jones versucht? Oder David Gemell?

Geschrieben von: Deus Irae 2. Jun 2004, 07:32

QUOTE (Rusch @ 2. Jun 2004, 08:08)
Hast Du schon mal was von J. V. Jones versucht? Oder David Gemell?

Gemell habe ich schon in Betracht gezogen. Aber nur für ein kurzen Gedanken. Aber weitere längere Zyklen kann ich mir zeitökonomisch nicht leisten, da ich entweder dann diese Bücher liegen bleiben oder die Einzel-romane, von denen ich noch einige erwarte.

Geschrieben von: Rusch 2. Jun 2004, 18:30

Dann erst recht Gemell, denn jeder Drenai Roman ist für sich alleine stehend. Du kannst mit dem letzten anfangen und beim ersten Aufhören. Das würde dem Lesespass nichts nehmen.

Geschrieben von: Deus Irae 3. Jun 2004, 09:47

QUOTE (Rusch @ 2. Jun 2004, 19:30)
Dann erst recht Gemell, denn jeder Drenai Roman ist für sich alleine stehend. Du kannst mit dem letzten anfangen und beim ersten Aufhören. Das würde dem Lesespass nichts nehmen.

Überredet laugh.gif

Zumal zwei Fantasy-Romane, die ich bestellt habe, von Heyne gecancelt wurden ... mad.gif

Geschrieben von: Rusch 3. Jun 2004, 23:37

Ja, ja der Heyne Verlage. Aber darüber haben wir ja schon in anderen Foren gesprochen. Schade ist es schon, denn was SF und Fantasy betraf war dieser Verlag früher DIE Referenz.

Geschrieben von: Neral_Jourian 4. Jun 2004, 17:42

Ich hab mal das unterste Buch aus meinem Stapel ungelesener Bücher genommen und was hab ich erwischt?

Star Trek: Raumschiff Voyager
Der Fürsorger

Mal schauen wie das Buch zur Pilotfolge ist. rolleyes.gif

Geschrieben von: Rusch 4. Jun 2004, 18:08

Also ich finde es gibt nichts öderes als ein Buch, dass zu einem Fernsehfilm oder einen Kinofilm verfasst wurde zu lesen. Daran reizt mich wirklich gar nicht. Da würde ich eher ein andere Buch nochmals lesen. Andererseits habe ich noch ein paar Dutzend ungelesene Bücher, so dass sich diese Frage eh nie stellen wird.

Geschrieben von: Neral_Jourian 4. Jun 2004, 18:54

QUOTE (Rusch @ 4. Jun 2004, 19:08)
Also ich finde es gibt nichts öderes als ein Buch, dass zu einem Fernsehfilm oder einen Kinofilm verfasst wurde zu lesen. Daran reizt mich wirklich gar nicht. Da würde ich eher ein andere Buch nochmals lesen. Andererseits habe ich noch ein paar Dutzend ungelesene Bücher, so dass sich diese Frage eh nie stellen wird.



Nun gut, hab noch andere Bücher da.
Vielleicht sollte ich mal wieder was vom guten Mr King lesen. smile.gif

Geschrieben von: Rusch 4. Jun 2004, 21:41

King habe ich noch keinen gelesen. Ich bin halt kein Horror Fan. Aber auf jeden Fall eine viel bessere Wahl. smile.gif

Geschrieben von: Kobi 5. Jun 2004, 16:21

QUOTE (Rusch @ 4. Jun 2004, 19:08)
Also ich finde es gibt nichts öderes als ein Buch, dass zu einem Fernsehfilm oder einen Kinofilm verfasst wurde zu lesen. Daran reizt mich wirklich gar nicht. Da würde ich eher ein andere Buch nochmals lesen. Andererseits habe ich noch ein paar Dutzend ungelesene Bücher, so dass sich diese Frage eh nie stellen wird.

also bei Star Trek geht das eigentlich ganz gut das Buch zum Film zu lesen. Zu den Filmen I-IV sind da nämlich auch die geschnittenen Szenen (Captain Sulu, Saavik Rom/Vulk) drin...

habe im übrigen Best Destiny weitergelesen... so langsam (d.h. mitte des Buches) wird es auch spannend (nicht extrem, aber schon recht gut)...

Geschrieben von: Neral_Jourian 5. Jun 2004, 23:10

QUOTE (Kobi @ 5. Jun 2004, 17:21)
QUOTE (Rusch @ 4. Jun 2004, 19:08)
Also ich finde es gibt nichts öderes als ein Buch, dass zu einem Fernsehfilm oder einen Kinofilm verfasst wurde zu lesen. Daran reizt mich wirklich gar nicht. Da würde ich eher ein andere Buch nochmals lesen. Andererseits habe ich noch ein paar Dutzend ungelesene Bücher, so dass sich diese Frage eh nie stellen wird.

also bei Star Trek geht das eigentlich ganz gut das Buch zum Film zu lesen. Zu den Filmen I-IV sind da nämlich auch die geschnittenen Szenen (Captain Sulu, Saavik Rom/Vulk) drin...

habe im übrigen Best Destiny weitergelesen... so langsam (d.h. mitte des Buches) wird es auch spannend (nicht extrem, aber schon recht gut)...



Also das zu STar Trek VI hab ich auch gelesen, die Szenen die im Film fehlten waren da ja gut nachzulesen. smile.gif
Nur das zu STar Trek 8 wurde nen bisschen zu schmalzig, wenn es zum Besipiel um Lilys Vergangenheit geht.

Geschrieben von: spocktock 6. Jun 2004, 01:01

Hallo,

ich les zur Zeit "Der Schwarm" von Frank Schätzing. Bin bis zur Seite 389 bis jetzt gekommen und find ihn sehr gelungen. Es kommt viel Wissenschaftliches drin vor, die ganze Story dreht sich um zwei Wissenschaftler zum einen den Meeresbiologen (wenn ich mich nicht Teusch) Dr. Johanson und zum andren Dr. Anawak (ich glaube der is auch Meeresbiologe; Arbeitet auf jeden Fall auf so'ner Wall Watching Station).

Die Story beginnt relativ ruhig und arbeitet sehr schön die einzelnen Charaktere heraus. Es gibt nicht einfach bloß um "Action" sondern eher um eine Tiefgründige Story.

Im groben gesagt geht es darum das ein Fischer verschindet, Dr. Johanson untersucht eine ungewöhnliche Wurmart (im Auftrag von Statoil). Walle greifen in Gruppen Fischerboote an....

Sehr schön zu lesen, wie ich finde...

Lebt lang und in Frieden

Jürgen

Geschrieben von: Deus Irae 6. Jun 2004, 09:57

QUOTE (spocktock @ 6. Jun 2004, 02:01)
Hallo,

ich les zur Zeit "Der Schwarm" von Frank Schätzing. Bin bis zur Seite 389 bis jetzt gekommen und find ihn sehr gelungen.

Da bist du scheinbar nicht der einzige. Das Buch werde ich mir auf jeden Fall kaufen. Ich hatte es gestern schon in der Hand, aber da bei Buchhändler drei andere Titel bereit lagen hab ich erstmal darauf verzichtet ...

Geschrieben von: Kobi 6. Jun 2004, 10:54

QUOTE (Neral_Jourian @ 6. Jun 2004, 00:10)
QUOTE (Kobi @ 5. Jun 2004, 17:21)
QUOTE (Rusch @ 4. Jun 2004, 19:08)
Also ich finde es gibt nichts öderes als ein Buch, dass zu einem Fernsehfilm oder einen Kinofilm verfasst wurde zu lesen. Daran reizt mich wirklich gar nicht. Da würde ich eher ein andere Buch nochmals lesen. Andererseits habe ich noch ein paar Dutzend ungelesene Bücher, so dass sich diese Frage eh nie stellen wird.

also bei Star Trek geht das eigentlich ganz gut das Buch zum Film zu lesen. Zu den Filmen I-IV sind da nämlich auch die geschnittenen Szenen (Captain Sulu, Saavik Rom/Vulk) drin...

habe im übrigen Best Destiny weitergelesen... so langsam (d.h. mitte des Buches) wird es auch spannend (nicht extrem, aber schon recht gut)...



Also das zu STar Trek VI hab ich auch gelesen, die Szenen die im Film fehlten waren da ja gut nachzulesen. smile.gif
Nur das zu STar Trek 8 wurde nen bisschen zu schmalzig, wenn es zum Besipiel um Lilys Vergangenheit geht.

Mag sein, ich habe in letzter Zeit nur nochmal I-IV gelesen, als Generations rauskam hatte ich auch das Buch dazu gelesen, ich erinner mich dunkel, dass die Skydiving Szene da auch beschrieben war (aber nagel mich jetzt nicht darauf fest) wenn du sagst in VI waren auch die zusätzlichen Szenen, glaub ich dir das jetzt einfach mal mrgreen.gif

Geschrieben von: spocktock 6. Jun 2004, 16:39

Hallo Leute,

hab gerade gelesn das Ihr alle Bücher zu Star Trek lest. Mir geht es irgendwie so das ich das was ich im Film/Serie sehe nicht lesen kann, weil ich immer eine ganz gewisse Vorstellung davon habe was dort passiert.

Andererseitz kann ich auch keine Filme zu Büchern kucken, die ich bereits gelesen hab, das gesehene enttäuscht mich dann meistens...

Wie geht es euch da?

In Büchern werden die einzelnen Charaktere fast immer tiefgründiger herausgearbeitet als im Film. Den einzigen Film den ich bis heute kenne der sehr schön auf die einzelnen Charaktere "einging" bsz. zeigte was das für Menschen waren, wenn es auch im Rahmen der Handlung war, war Alien 2...

Lebt lange und in Frieden

Jürgen

Geschrieben von: Rusch 6. Jun 2004, 17:54

Aliens 2 wie auch Alien war von Allan Dean Foster. Er ist berühmt für seine gelungenen Filmadaptionen. Aber seine anderen Romane sind noch besser.

Geschrieben von: Deus Irae 6. Jun 2004, 18:36

QUOTE (spocktock @ 6. Jun 2004, 17:39)
hab gerade gelesn das Ihr alle Bücher zu Star Trek lest.

arghh ... weiche von mir. ST-Romane wären so ziemlich das letzte, was ich mir heute noch antun würde ...

Grundsätzlich bevorzuge ich aber, wenn möglich, Bücher gegenüber Filmen, wobei ich mir allerdings niemals einen Roman, der nach einem Film geschrieben wurde, zu Gemüte führen würde.

Ganz gelungen finde ich so im nachinein die Harry Potter-Adaptionen, wobei der fünfte Band vom Aufbau und den szenischen Details IMO sehr stark -zu stark- an einer späteren filmischen Umsetzung ausgerichtet ist; 100%ig kinokompatibel ... sozusagen ...

Geschrieben von: spocktock 6. Jun 2004, 22:16

QUOTE (Nepharite @ 6. Jun 2004, 19:36)
arghh ... weiche von mir. ST-Romane wären so ziemlich das letzte, was ich mir heute noch antun würde ...

Grundsätzlich bevorzuge ich aber, wenn möglich, Bücher gegenüber Filmen, wobei ich mir allerdings niemals einen Roman, der nach einem Film geschrieben wurde, zu Gemüte führen würde.

Ganz gelungen finde ich so im nachinein die Harry Potter-Adaptionen, wobei der fünfte Band vom Aufbau und den szenischen Details IMO sehr stark -zu stark- an einer späteren filmischen Umsetzung ausgerichtet ist; 100%ig kinokompatibel ... sozusagen ...

Hallo Nepharite,

nein, hab auch noch keinen ST-Roman gelesen. Finde irgendwie das man Star Trek nicht lesen kann...
Manche Story's sind zwar sehr gelungen, aber dennoch find ich die Romane sehr Filmfremd.
(Okay, ich hab schonmal versucht einen zu lesen, aber ich hab dann nach Seite 50 aufgegeben...)

Harr Potter: hab weder einen der Filme noch einen der Romane gelesen/gesehen. Harry Potter is irgendwie einfach nicht nach meinen geschmack. Mag mehr Actionfilme (16+ /18+), nicht wegen dem Blut oder den "tollen" (negativ gemeind) explosionen.

Aber mein bevorzugtes Filmisches Thema bleibt und ist Star Trek. Freu mich jetzt schon auf die neuen Enterprise Folgen. Ich weis das manche Enterprise nicht mögen, aber ich mag beinahe alles was mit Star Trek (Filmisch/Serienmässig) zu tun hat. Allerdings muss man natürlich zugeben das Filme der Episoden (Storymässig) bereits 3 bis 4 mal verfilmt wurden. Erst in TOS, dann in TNG, danach in DS9 und danach in Voyager. Abgelatschte Story's sind nicht so meine Sache.

Ich würde gerne mehr über die Anfänge der Warp-Raumfahrt auf der Erde erfahren. Insb. wie die ersten Menschen auf dem Mars ladeten, die Bodenschätze des selbigen Planeten ausbeuten usw.. Da könnte man bestimmt noch ne ganze Menge spannender Storys rund um Star Trek sammeln und verfilmen.

Ich finde es im Grunde sehr Schade das sich in den meisten Star Trek Folgen alles nur um das Raumschiff als Zentrales Themengebiet dreht. Obwohl ich die Technologie schon sehr beeindruckend finde. Wenn wir nur heute schon sowas hätten...

Lebt lange und in Frieden

Jürgen

Geschrieben von: spocktock 6. Jun 2004, 22:18

QUOTE (Rusch @ 6. Jun 2004, 18:54)
Aliens 2 wie auch Alien war von Allan Dean Foster. Er ist berühmt für seine gelungenen Filmadaptionen. Aber seine anderen Romane sind noch besser.

Hallo Rusch,

bis jetzt hab ich noch keine Romane von Allan Dean Foster gelesen. Werd ich aber wohl mal nachholen sobald ich "Der Schwarm" fertig gelesen hab.

Lebt lange und in Frieden

Jürgen

Geschrieben von: Rusch 6. Jun 2004, 23:02

Von Allan Dean Foster kann ich Dir die Flinx Romane, den Bannsänger Zyklus und den Roman "Die Denkenden Wälder" empfehlen. Der Mann versteht sein Handwerk.

Geschrieben von: spocktock 6. Jun 2004, 23:51

QUOTE (Rusch @ 7. Jun 2004, 00:02)
Von Allan Dean Foster kann ich Dir die Flinx Romane, den Bannsänger Zyklus und den Roman "Die Denkenden Wälder" empfehlen. Der Mann versteht sein Handwerk.

Hallo Rusch,

jap, werd gleich mal wieder auf Amzon.de und Bol.de nachschaun um was es bei den drei Romanen die du mir nanntest geht. Aber erstmal ist Frank Schätzing's "Der Schwarm" dran, den Roman kann ich auch jeden wämstens empfehlen, ist wirklich sehr gelungen...

Lebt lange und in Frieden

Jürgen

Geschrieben von: sepia 17. Jun 2004, 17:25

Das ist dann wohl so etwas wie ein Reanimationsversuch.

Gelesen - oder besser gesagt: überflogen - habe ich den zweiten Teil von 'Im Krieg mit Asien (Nordvietnam, Laos, Kambodscha)' von Noam Chomsky. Bekanntlich finde ich den Herrn ja großartig und so hat mich das Alter und die Zeitbezogenheit (1970) nicht abschrecken können. Interessanterweise kann der Mann sogar Geschichten erzählen (hier sind es Anekdoten von seinen Reisen).

Jetzt gerade lese ich diverse japanische Kurzgeschichten zusammengefasst in 'Japan erzählt'. Allgemein scheinen Kurzgeschichten ja nicht so hip zu sein in unserem Kosmos. Sagen Namen wie Soseki Natsume, Takeo Arishima, Naoya Shiga, Shotaro Yasuoka, Rynosuke Akutagawa, Junnosuke Yoshiyuki oder Sawako Ariyoshi eigentlich irgendwem von euch irgend etwas? Diese Leute haben allesamt sehr interessante Beiträge in dem Buch geliefert. [Ist aber zugegebenermaßen schwer Menschen mit Kurzgeschichten zu beeindrucken, wo gleich daneben 1000-seitige Opern locken.]

Nach diesem Buch werde ich mich wieder mal der Science Fiction zuwenden (hoch lebe das Triviale...). Das ganze läuft wohl unter dem Stichwort Allgemeinbildung: Von Samuel R. Delany gibt es 'Babel-17 (dt.) und Dhalgren (eng.), Von Ursula K. LeGuin 'The Dispossessed' und von Jewgenij Samjatin den Prototypen der Dystopie und angeblich das große Vorbild für Orwells '1984', Wir.
Irgendwie brennt es mir auf den Fingern die Frage aus dem vorherigen Abschnitt zu wiederholen: Sagen [diese] Namen eigentlich irgendwem von euch irgend etwas?

Geschrieben von: Rusch 17. Jun 2004, 22:46

QUOTE (sepia @ 17. Jun 2004, 18:25)
Nach diesem Buch werde ich mich wieder mal der Science Fiction zuwenden (hoch lebe das Triviale...). Das ganze läuft wohl unter dem Stichwort Allgemeinbildung: Von Samuel R. Delany gibt es 'Babel-17 (dt.) und Dhalgren (eng.), Von Ursula K. LeGuin 'The Dispossessed' und von Jewgenij Samjatin den Prototypen der Dystopie und angeblich das große Vorbild für Orwells '1984', Wir.
Irgendwie brennt es mir auf den Fingern die Frage aus dem vorherigen Abschnitt zu wiederholen: Sagen [diese] Namen eigentlich irgendwem von euch irgend etwas?

Es lebe das Trivale?
Keiner dieser drei Romane dürfte mit dem Begriff Trivalliteratur abgestraft werden. Gut, auf Dystopien stehe ich nicht so sehr, aber "The Dispossessed" (auf Deutsch: Planet der Habenichtse) ist einer der besten SF Romane überhaupt. Babel-17 sagt mir vom Thema her nicht zu. Mal sehen wie Dir dies gefällt.

Derzeit höre ich mir während der Fahrten in die Arbeit immer Lems Robotermärchen an. Ziemlich genial das Teil!

Von den Japanern kenne ich natürlich keinen. laugh.gif

Geschrieben von: Deus Irae 27. Jun 2004, 17:49

"Verdammung"

Dritter Teil des "Krieg der Spinnenkönigin"-Zyklusses von Feder & Schwert. Spielt in den Vergessenen Reichen (Forgotten Realms), genuer im Unterreich, der Heimtst der Drow (R.A."Kennst du ein Buch, kennst du alle"Salvatore-Fans).

Bisher der beste der drei schon erschienenen Romane, obwohl auch die beiden Vorgänger eindeutig über FR- und AD&D-Standard lagen. Es tut der Serie scheinbar gut, dass unterschiedliche Autoren für die jeweiligen Romane verantwortlich zeichnen.


Geschrieben von: Be 27. Jun 2004, 21:33

"Wege zum Selbst" von Ken Hilber. Östliche und westliche Ansätze zum persönlichen Wachstum. Nett geschrieben, bietet aber keine neuen Impulse. Wieder ein westlicher Neo-Buddhist, welcher die Vorzüger der "All-Einheit" preist, hehe. Die Typen geben niemals Ruhe, aber irgendwie haben sie ja schon ein bisschen recht... unsure.gif

Geschrieben von: elly2000 27. Jun 2004, 21:34

Ich lese momentan den zweiten Teil der "Dunklen Turm" Reihe von Stephen King! Beim ersten lesen war das echt zäh und langweilig! Aber so langsam hab ich mich mit der geschichte angefreundet!! Ist echt spannend! Allerdings werde ich noch mind. 5 - 6Teile vor mir haben! Und ich habe erst 3 hier zu hause!!

Gruß

elly

Geschrieben von: Neral_Jourian 28. Jun 2004, 15:16

Nun gut, einen Roman kann man das nicht gerade nennen was ich gelesen hab.
Hab mir mal aus Neugierde den ersten Band von Gravitation besorgt.
Nur schade das man dann am besten auch Band 2 haben sollte um zu wissen wie es da weitergeht . ^^

Geschrieben von: tabby 29. Jun 2004, 19:29

Ich lese gerade Verschlussache Jesus. Das ist ein Buch über die Qumram Schriftrollen. Sie wurden in 50er Jahren gefunden und enthüllen Dinge über das frühe Christentum die ich so nicht erwartet hätte. Der Vatikan hat sich nicht umsonst so lange bemüht die Rollen unter Verschluss zu halten.
Unser eidgenössischer Religionsfanatiker namens Voivod hätte wohl seine helle Freude an diesem Schriftstück tongue2.gif

Geschrieben von: sepia 30. Jun 2004, 13:11

Ja, ja, die guten Dead Sea Scrolls. Das war wirklich das spannendste Thema in den 13 Jahren Religionsunterricht. Leider ist die Sache ja immer noch sehr umstritten und soweit ich weiß gibt es verschiedene Ansichten, ob in den Schriftrollen Jesus beschrieben ist etc.
(Um zum Thema zurück zu kommen) Übrigens hat Philip K. Dick im letzten Teil der unglaublichen Valis-Trilogie The Transmigration of Timothy Archer eine interessante Anspielung auf Qumram gemacht: Es werden neue Quellen gefunden, die nur eine Schlussfolgerung zulassen: Jesus und seine Jünger waren eine Drogen-Sekte (passt das so Mr. Valis, Voivod?).

Geschrieben von: Dr. Zoidberg 30. Jun 2004, 15:06

QUOTE (tabby @ 29. Jun 2004, 20:29)
Ich lese gerade Verschlussache Jesus. Das ist ein Buch über die Qumram Schriftrollen. Sie wurden in 50er Jahren gefunden und enthüllen Dinge über das frühe Christentum die ich so nicht erwartet hätte.

Falsch.
Die Rollen enthalten Abschriften fast aller Bücher des Alten Testaments und die Schriften der Essener, einer jüdischen Sekte, über das frühe Christentum oder gar Jesus erfährt man dort leider nichts (höchstens indirekt).


QUOTE (tabby @ 29. Jun 2004, 20:29)
Der Vatikan hat sich nicht umsonst so lange bemüht die Rollen unter Verschluss zu halten.
Unser eidgenössischer Religionsfanatiker namens Voivod hätte wohl seine helle Freude an diesem Schriftstück tongue2.gif

Der Vatikan hat die Rollen nie unter Verschluß gehalten oder darauf hingewirkt, das ist schlichtweg Blödsinn. Bis zum Sechs Tage Krieg war ein jordanisches Forscherteam für Entschlüsselung & Veröffentlichung zuständig, danach die israelische Antikenverwaltung. Beide haben die Ergebnisse stets der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Geschrieben von: Be 30. Jun 2004, 16:11

Tabby, der Vatikan hält wohl keine abweichenden Bibelversionen "unter Verschluss". Zoidberg hat recht. Obwohl, der Film "Stigmata" mit Granate Patricia Arquette gehört zu meinen Alltimefaves! laugh.gif
Viel spannender sind die Schriftrollen aus Nag Hammadi, die tiefschürfende Texte und abweichende Evangelien einer gnostischen Sekte enthalten und 1945 in Ägypten gefunden wurden. Die chrl. Gnostiker waren esoterischen Freidenker des frühen Christentums und predigten Selbsterlösung durch Askese oder Ausschweifung, vereinfacht gesagt. Sie haben alte Mysterientraditionen der Griechen und Ägypter aufgenommen und verchristlicht. Quasi die Urväter der späteren christlichen Mystiker wie Meister Eckhard, organisiert in kleinen Sekten, die eine grosse Gefahr für das sich langsam herausschälende "kirchliche Christentum" waren. Lange waren die Hetzschriften der Kirchenväter die einzigen Infos über die chr. Gnostiker, doch dank den Rollen aus Nag Hammadi hat man ein viel besseres Bild. Mani ist wohl der bekannteste spätgnostische nichtchristliche Prophet, und auch Simon der Zauberer aus der Bibel wird von manchen zu den Gnostikern gezählt.
@Sepia: Dick hat in VALIS mehrmals auf die Gnostiker Bezug genommen! Der Typ hat neben den religiösen Standartwerken IMO auch wie verrückt Kabbala und gnostische Texte gelesen. Obwohl, der Ruf der Kabbala ist ruiniert, sogar Madonna befasst sich jetzt damit! laugh.gif Die ganze Valis-Trilogie ist eine geniale Mischung aus Realität, uralten Weisheiten der Mysterienkulte und Dick'schem Drogenwahn, IMO. smile.gif Aber ich habe das Buch leider schon lange nicht mehr gelesen.

Geschrieben von: Rusch 19. Jul 2004, 22:59

Also es wird Zeit, diesen Tread wieder zu aktivieren.

Im Urlaub konnte ich viel lesen so z. B.

Thomas Coverantan - erste Trilogie - Stephen Donaldson:
Ganz passable Fantasy mit dem Antihelden schlechthin als Hauptperson

Tore zu Anubis Reich von Tim Powers:
Ein sehr gelungenes Buch um eine Zeitreise ins 19. Jahrhunder. One Way Ticket.

5 Bücher aus dem Liaden Zyklus von Lee & Miller:
Ja, ein echter Highlight. Bin noch mit dem letzten beschäftigt. Kann ich nur empfehlen. Space Opera vom feinsten (aber ganz anders als Hamiltons Armageddon Zyklus).

Und dann noch "Tangled Up in Blue" von Joad D. Vinge und "The Gathering Storm" von Kate Elliott. Das erste Buch war SF und eine neuer Roman zum Tiamat Zyklus. Eine echte Enttäuschung. Das zweite ist der fünfte Band aus dem Zyklus "Die Sternenkrone". Nachdem ich 3 Jahre gewartet habe, dass dieser Band endlich auf Deutsch erscheit, habe ich es nun aufgegeben. War ein richtiger Ziegelstein mit 1000 Seiten.

Vor dem Urlaub hatte ich mir noch die Robotermärchen von Stanislav Lem angehört. Ziemlich genial - vor allem als Hörspiel, weil der Märchencharakter so richtig gut raus kommt. Und Lems wirre Märchen sind teilweise so wunderbar abstrakt. Schön.

Jetzt höre ich gerade ein andere Werk von Lem: Eden. Ein bißchen wie Clarkes "Rama", nur besser. Aber das Werke ist ein untypische Lem Werk. Es fehlt der beißende Sarkassmus.

Geschrieben von: Deus Irae 20. Jul 2004, 10:07

Ich lese gerade den:



und den:


Geschrieben von: Schukow 20. Jul 2004, 11:54

Aktuell lese ich Band vier der Ramses Reihe von Christian Jacq.
Ich brauche etwa 2 Tage für einen Band!

Geschrieben von: Chadwick 20. Jul 2004, 12:36

Zur Zeit lese ich "Chindi" von meinem No.1 Schriftsteller Jake McDevitt (absolute Klasse) sowie "Die Falter" von China Mieville (erster Teil von "Perdido Street Station")

Leider komme ich gar nicht so oft zum lesen. Bei mir daheim stapel sich die ungelesenen Bücher inzwischen. Da wären:

Ice Ship (Preston & Child)
Der Asteroidenkrieg (Ben Bova)
Virtuelles Licht (William Gibson)
Jupiter (Ben Bova)
u.a.

ICH BRAUCHE ENDLICH FERIEN! sad.gif

Geschrieben von: Rusch 20. Jul 2004, 19:00

QUOTE (Chadwick @ 20. Jul 2004, 13:36)
sowie "Die Falter" von China Mieville (erster Teil von "Perdido Street Station")

Jaaaa, schreib mal, wie Dir das Buch gefallen hat. Ich habe das inzwischen ganz oben auf meiner Liste. Überhaupt hört man von dem Autor nichts schlechte.

Doppelpost - bitte Löschen!

Geschrieben von: Rusch 20. Jul 2004, 19:02

QUOTE (Chadwick @ 20. Jul 2004, 13:36)
sowie "Die Falter" von China Mieville (erster Teil von "Perdido Street Station")

Jaaaa, schreib mal, wie Dir das Buch gefallen hat. Ich habe das inzwischen ganz oben auf meiner Liste. Überhaupt hört man von dem Autor nichts schlechte.

Bei meinem Hörbuch Eden kam ich gerade an eine sehr (unfreiwillig) amüsante Stelle. Lem beschreibt über Seiten, wie ein Film entwickelt wird und anschließend die schlechte Qualität des schwarzweiss Films. Hm, das Buch schein doch schon ziemlich alt zu sein. Interessant nur, dass es bis zu dieser Szene recht zeitlos war.

Geschrieben von: Neral_Jourian 20. Jul 2004, 19:31

Im Moment lese ich "Das GEsetz des Verrats", das ist der TOS Band der Tag der Ehre Reihe. Bis jetzt find ich es ganz passabel.

Geschrieben von: Chadwick 21. Jul 2004, 09:04

QUOTE (Rusch @ 20. Jul 2004, 20:02)
QUOTE (Chadwick @ 20. Jul 2004, 13:36)
sowie "Die Falter" von China Mieville (erster Teil von "Perdido Street Station")

Jaaaa, schreib mal, wie Dir das Buch gefallen hat. Ich habe das inzwischen ganz oben auf meiner Liste. Überhaupt hört man von dem Autor nichts schlechte.

Aus der Amazon.de-Redaktion
Achtung: Dieses Buch wird Ihre Vorstellung davon, was Sie unter Science Fiction, Fantasy oder Horror verstehen, grundlegend in Frage stellen. Es sprengt jedes Genre und seine erzählerische Wucht gleicht einem glühenden Lavastrom, der seine Leser mit sich reißt. Erzählt wird von einer Stadt, die mehr ist als ein Moloch; von Menschen und anderen Lebewesen, die nach Wissen gieren, dass ihre Gehirnwindungen zu Eis erstarren lässt; und von einer Gefahr, die die Stadt und ihre Bewohner für immer verändern wird.
Isaac Dan dar Grimnebulin, einst angesehenes Mitglied des Lehrkörpers der Universität von New Crobuzon, hätte es eigentlich besser wissen müssen: Eines Tages klopft ein geheimnisvoller Fremder an die Tür seines Labors und bittet ihn um Hilfe. Das Entgeld, das er Isaac dafür bietet, ist fürstlich, doch die Aufgabe birgt ungeahnte Schrecken: Isaac soll mit Hilfe seiner Kenntnisse von Mensch und Maschine eine Verstümmelung rückgängig machen, die dem Fremden einst als Strafe angetan wurde.

Verzweifelt sucht Isaac die ganze Stadt nach Mitteln und Wegen ab, den Wunsch des Fremden zu erfüllen. Es gibt wenig, was es in New Crobuzon nicht gibt, aber alles hat seinen Preis. Und als ihm schließlich ein merkwürdiges mutiertes Wesen aus den Versuchslabors der Stadtoberen in die Hände fällt, ahnt er nicht, dass er damit einen Schrecken über der Stadt heraufbeschwört, dem ihre Bewohner nichts entgegenzusetzen haben.

Es fast unmöglich, einem Buch wie Perdido Street Station (deutsch in zwei Bänden: (Die Falter und Der Weber), auch nur annährend gerecht zu werden. Das Schicksal Isaacs ist nur ein Handlungsstrang von vielen, die sich durch den Roman ziehen. China Miéville ist ein junger britischer Autor, der seine Leser wie ein alter Meister in eine fremdartige Welt zu entführen weiß. New Crobuzon mag eine Stadt sein, in der man nur äußerst ungern leben möchte. Aber Miéville schildert nicht nur ihre Abgründe, sondern auch die Lebensfreude ihrer Bewohner, ihre Suche nach Wissen, Erleuchtung, Liebe. Und er verfügt über eine Fantasie, die unvergleichlich ist.


Hört sich toll an, nicht? Ich bin trotzdem nicht so begeistert wie Amazon. Die Story ist sehr konventionell und die grosse Überraschung am Schluss etwas lächerlich. Ausserdem passiert relativ wenig. Der Hauptcharakter dieses Buches ist die Stadt, denn Miéville verliert sich in Tausenden von Beschreibungen über Architektur, Bewohner etc. Über kleinste Details wird seitenlang berichtet. Die normalsten Dinge schwülstig umschrieben. Zwar macht Miéville dies wahnsinnig gekonnt, aber mich langweilt es einfach mit der Zeit. Er lässt dem Leser kein Raum für seine eigene Vorstellungskraft.

Ausserdem ist es wohl der ekligste Roman, den ich jemals gelesen habe laugh.gif Wer also schon immer mal wissen wollte wie ein Mensch (Isaac, die Hauptfigur des Buches) ein Käferwesen ('tschuldigung der Ausdruck) "fickt", sollte zugreifen. mrgreen.gif

Ob ich mir den 2. Teil zulegen werde, weiss ich noch nicht. Vielleicht wenn ich all die anderen Bücher gelesen habe, die noch bei mir rumstehen. Ach ja und noch was, das Buch ist "keine" Sci-Fi auch wenn der Buchrücken das gross behauptet und das Umschlagbild eine futuristische Stadt zeigt.

Geschrieben von: Be 21. Jul 2004, 14:10

QUOTE (Chadwick @ 21. Jul 2004, 10:04)
Ach ja und noch was, das Buch ist "keine" Sci-Fi auch wenn der Buchrücken das gross behauptet und das Umschlagbild eine futuristische Stadt zeigt.

Hehe, also Umschlagbilder und Buchrücken sind ja ein Thema für sich. Ich finde es auch ziemlich bizarr, ein Bild auf den Umschlag zu klatschen, das absolut nix mit dem Inhalt zu tun hat. Da sieht man, mit wieviel Liebe die Verlage SF auflegen.... Sagt sich der Verlagsmensch: "Irgend ein Bild vom Weltall oder ein komisches Raumschiff werdens schon tun", und voilà. Dabei gebe ich zu, dass ein nettes Cover für meine Kaufentscheidung nicht ganz irrelevant ist unsure.gif

Geschrieben von: Rusch 21. Jul 2004, 15:17

Oder das Cover ist abschrecken. Also den Armageddon Zyklus hätte ich mir nicht aufgrund des vollkommen bescheuerten Covers gekauft. Wie geht es Dir den damit?

Geschrieben von: Deus Irae 13. Mar 2005, 15:41





Geschrieben von: Rusch 13. Mar 2005, 19:22

@Chadwick: Inzwischen habe ich auch "Die Narbe" und "Leviathan" gelesen. Das waren richtig klasse Bücher. Einfach super. Und nicht so viel Gewalt und abartiges wie bei Perdido Street Station (das hat mich dan diesem Roman auch gestört).

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