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The Next Generation auf DVD

 
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Zielpublikum, TNG nur f├╝r die Elite?
Matt
Beitrag 9. Apr 2004, 12:50
Beitrag #1


Vice Admiral
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Was mir immer mehr auff├Ąllt: TNG hat seine Fans vor allem unter intelligenten Menschen (Gymnasiasten, Studenten, Hochschulabsolventen), weniger unter Menschen mit niedrigerem Bildungsgrad. Das war von Roddenberry ganz sicher so nicht gedacht. Er wollte doch sicherlich soviele Menschen wie m├Âglich erreichen, um sie zu mehr Toleranz zu erziehen und damit zu einer Verwirklichung seiner Vision einer besseren Zukunft beizutragen. Woran also liegt es? Hat TNG zu wenig Action? Mu├č man also ├╝ber ├╝berdurchschnittliche Intelligenz verf├╝gen, um die Intention, die "Message" im Hintergrund zu sehen und w├╝rdigen zu k├Ânnen? Ben├Âtigt man ├╝berdurchschnittlich viel Phantasie, um von der gezeigten "abgespaceten" Welt abstrahieren zu k├Ânnen? Falls ja, ist TNG also nur eine Serie f├╝r die Elite? F├╝r Freaks im Elfenbeinturm? Oder habt ihr andere Erfahrungen gemacht und kennt eingefleischte TNG-Fans, die ausschlie├člich ├╝ber Haupt- oder Realschulabschlu├č verf├╝gen?

Damit verbunden die Frage, auch hinsichtlich der sp├Ąter gedrehten Serien DS9, Voyager und nat├╝rlich Enterprise: Mu├č man heutzutage Kompromisse bez├╝glich des Actionanteils eingehen, um ├╝berhaupt noch jemanden mit seiner Message erreichen zu k├Ânnen? Weil verkopfte, philosophische Episoden, auch abf├Ąllig "Laberfolgen" genannt, entweder nicht verstanden oder nicht gen├╝gend gew├╝rdigt werden? Welche Zukunft bez├╝glich Trek oder gar SciFi im Allgemeinen impliziert dies?


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Voivod
Beitrag 9. Apr 2004, 14:25
Beitrag #2


Admiral
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^Also ich komme aus einer Akademikerfamilie (Ich bin das schwarze Schaf, welches KEIN Unistudium in der Tasche hat) und bin der einzige Trek-Glotzer unseres Clans! Mein Bruder hasste Trek, meine Schwester verabscheute es, und meine Eltern lachten sich dar├╝ber halbtod, sei nun TNG oder TOS.

Ich denke nicht unbedingt, dass TNG "h├Âhere Bildungsschichten" anspricht, aber vielleicht jene Art Zuschauer, die sich noch auf etwas langsames, gem├Ąchliches einlassen kann. Das hat IMO nicht viel mit dem Schulsack zu tun, ausserdem habe ich gerade unter "klugen K├Âpfen" die gr├Âssten Idioten des Weltalls geortet! laugh.gif

Ausser mir selbst kenne ich gar keine TNG-Fans. Die Handvoll Kumpels, die Trek nicht zum Kotzen findet, schaut sich ENT und VOY an.

Ich denke, TNG w├Ąre f├╝r heute zu "langsam" (sorry, aber ein besseres Wort f├Ąllt mir nicht ein), und der h├Âhere Actionanteil in heutigem Trek ist sicher ein Kompromiss. Der TNG-Zuschauer stirbt aus, IMO. Hmmm, vielleicht wartet er auch nur im stillen K├Ąmmerlein und kehrt an die Bildschirme zur├╝ck, wenn wieder mal was TNG-m├Ąssiges ├╝ber die Mattscheibe flimmert? Pana hat mal eine Theorie in diese Richtung ge├Ąussert, aber ich denke wirklich, dass sich die Trek-Zuschauer und die TV-Konsumenten seit TNG-Zeiten ziemlich ver├Ąndert haben.
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pana
Beitrag 9. Apr 2004, 15:54
Beitrag #3


Commodore
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ich wei├č nicht, ob man star trek fans jetzt auch noch unbedingt in gruppen aufteilen sollte bzw. kann. und wenn man tng als eliteserie einstuft, dann m├╝├čte man das mit ds9 eigentlich auch tun, denn die action kann ein gewisses ma├č an anspruch nicht ├╝berdecken. wie w├╝rde man dann tos einstufen?

vor jahren habe ich allerdings mal gelesen, da├č unter st-fans allgemein ein relativ hoher anteil an akademikern sein soll.
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VirtualSelf
Beitrag 9. Apr 2004, 22:26
Beitrag #4


Vice Admiral
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QUOTE (Matt @ 9. Apr 2004, 13:50)
Was mir immer mehr auff├Ąllt: TNG hat seine Fans vor allem unter intelligenten Menschen (Gymnasiasten, Studenten, Hochschulabsolventen), weniger unter Menschen mit niedrigerem Bildungsgrad.

Diese Erfahrung kann ich nicht best├Ątigen. Unter meinen Akademikerfreunden gibt es h├Âchsten eine Handvoll, die mit Star Trek mehr verbinden als Kirk & Co.. Demgegen├╝ber erweisen sich meine "ungebildeten" Bekannten (ich vermeide das Wort "Freunde", weil man sich mit solchen Menschen ja nur ungerne abgibt .. wink.gif ) relativ startreksicher, was TNG und sogar noch DS9 betrifft.

Schaut man sich die Zusammensetzung der Crew an, so wird IMO relativ schnell deutlich, dass die ganz sicher nicht in Zielrichtung "h├Âheres Bildungsniveau" zusammengesetzt wurde. Einzig Sch├Ângeist Picard zeigt so etwas wie Bildung, w├Ąhrend der Rest der Mannschaft ... nunja ... eher als primitiv, eindimensional (obwohl Troi deutlich in die dritte Dimension herausragt) zu bezeichnen ist; Fachidioten trifft es auch ganz gut ...


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kiss your face and touch your skin
I will slide my fingers in
let me show you what I can.


Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
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Bir'kher
Beitrag 10. Apr 2004, 13:04
Beitrag #5


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Ich glaube ganz allgemein, dass TNG noch ohne gro├čartiges "Zielpublikum" gemacht wurde. Es sollten einfach gute, halbwegs intelligente Geschichten erz├Ąhlt werden.

Und @Voi: Ich bin auch der einzige der Familie, der kein Hochschulstudium abgeschlossen hat... (wobei in gewissen Teilen der Familie immer noch die Hoffnung besteht, dass ich noch Medizin studieren werde... laugh.gif )


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Selbst Chuck Norris schafft es nicht, mit Schalke Meister zu werden!
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Voivod
Beitrag 10. Apr 2004, 13:12
Beitrag #6


Admiral
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^Das ist IMO ein guter Gedanke! Mal nicht aufs Publikum schielen, sondern einfach eine m├Âglichst gute Serie raushauen!

@Bir'kher: Und? Wirst du dem Wunsch deiner Familie nachkommen? Bedenke: So ein Medizinstudium geht ein paar J├Ąhrchen und ist kein Zuckerschlecken! (Ich denke mal, du kannst und wirst drauf verzichten! cool.gif )

Naja, ich habe wenigstens zwei Studien angefangen. Den Versuch habe ich jedenfalls gemacht! mrgreen.gif (w├Ąre ich nochmals 20, w├╝sste ich jetzt wenigstens, was ich studieren w├╝rde - damals hatte ich aber keine Ahnung bzgl. meiner eigenen Interessen)
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Der RvD
Beitrag 10. Apr 2004, 13:15
Beitrag #7


Redshirt vom Dienst
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QUOTE (Matt @ 9. Apr 2004, 14:50)
Damit verbunden die Frage, auch hinsichtlich der sp├Ąter gedrehten Serien DS9, Voyager und nat├╝rlich Enterprise: Mu├č man heutzutage Kompromisse bez├╝glich des Actionanteils eingehen, um ├╝berhaupt noch jemanden mit seiner Message erreichen zu k├Ânnen? Weil verkopfte, philosophische Episoden, auch abf├Ąllig "Laberfolgen" genannt, entweder nicht verstanden oder nicht gen├╝gend gew├╝rdigt werden? Welche Zukunft bez├╝glich Trek oder gar SciFi im Allgemeinen impliziert dies?

Hat Star Trek, insbesondere nat├╝rlich die aktuelle Inkarnation ENT, denn heute ├╝berhaupt noch eine Message? Ich tue mich m├Ąchtig schwer, eine auszumachen. Das l├Ą├čt sich IMO schon nicht mehr auf "Kompromisse" in Richtung Massengeschmack reduzieren, das ist schon eher bedingungslose Kapitulation.

Ob intelligente Folgen Marke TNG (oder TOS! oder DS9!) heute kein Publikum mehr anziehen w├╝rden? Schwer zu sagen. Man versucht es ja erst gar nicht.


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Damon Ridenow
Beitrag 10. Apr 2004, 13:56
Beitrag #8


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Die urspr├╝ngliche Frage war ja, ob TNG seine Fans vor allem in den gebildeteren Schichten rekrutiert. Meine Antwort ist einfach: ich wei├č es nicht.

In meiner Familie bin ich der einzige von F├╝nf, der ein Hochstulstudium erfolgreich abgeschlossen hat. Die TV-Gewohnheiten meiner Eltern und meiner beiden Schwestern sind bzw. waren mir jedoch nicht bekannt (mein Vater und eine meiner Schwestern sind ja vorletztes bzw. letztes Jahr verschieden, daher das "waren").

Was mMn das Star Trek bis Voyager von ENT unterscheidet ist, dass zuvor eine Botschaft im Auge behalten wurde, und diese Botschaft wurde verfilmt. Das hatte oberste Priorit├Ąt. Mittlerweile, so ist mein Eindruck aufgrund von Nemesis und ENT, geht es darum, zu schauen, wie man aus der Star Trek Franchise m├Âglichst viel Geld herauspressen kann. Man scheint sich also beim Entwickeln eines neuen Produktes weniger zu fragen: was ist der Nutzen (die Botschaft) f├╝r den Zuschauer, was k├Ânnen wir ihm mitteilen? sondern eher: wie k├Ânnen wir vom Zuschauer m├Âglichst viel Kohle abzocken.

Ich denke, dass das so auf Dauer nicht funktionieren wird. Mir f├Ąllt auf, dass die Filmbranche eine Entwicklung nimmt, die die PC-Spiele-Branche bereits durchlaufen hat: nach den unschuldigen C64- und Amiga-Zeiten, zu denen Spiele mit Botschaften gefragt waren, kam mit der technischen Aufr├╝stung auch eine Orientierung zu actionlastigeren Spielen hin: Ego-Shooter waren pl├Âtzlich gefragt, die Story konnte in 3 S├Ątzen zusammengefasst werden und war uninteressant. Und diese Spiele verkauften sich gut, und alle Welt dachte: Spiele mit Story sind out, geh├Âren zum alten Eisen. Der Boom hielt aber nur kurz und es zeigte sich, dass auf Dauer ein Spiel uninteressant ist, wenn man sich mit seiner Figur nicht identifizieren kann, wenn man keine intelligente Geschichte hat, die dem, was man tut, auch Sinn gibt. Mittlerweile geht die Entwicklung also wieder deutlich in die Richtung, dass man auch actionlastigen Spielen Elemente mitgibt, die unverzichtbar sind: eine Entwicklung des Charakters a la RPG, eine tiefsinnige und mitrei├čende Geschichte, usw.

Ich denke, dass actionlastige Filme zwar kurzfristig begeistern k├Ânnen, wenn ein Feuerwerk an Spezialeffekten abgebrannt wird, aber wenn das dann verbrannt ist, ist nur noch Asche ├╝brig. Man geht dann zum n├Ąchsten Feuerwerk ├╝ber und der vorherige Film versinkt ebenso schnell im Orkus des Vergessens, wie er vorher aufgeputscht wurde. Die Action muss sich daher einer intelligenten Story und ├╝berzeugenden Charakteren unterordnen: sie darf nicht Selbstzweck sein, sondern soll die Story und die Charakterentwicklung angemessen darstellen und unterst├╝tzen.

Vor einiger Zeit beim Mittagessen unterhielt ich mich mit zwei Kollegen. Sie wussten, dass ich Star Trek Fan bin, und diskutierten mit mir ├╝ber Star Trek. Der eine Kollege meinte, dass er gerne abends TNG in der Wiederholung anschaue, ENT aber habe er nach dem Pilot-Zweiteiler und der ersten Folge danach nicht mehr angeschaut. Der andere Kollege kannte TNG und schaut es manchmal, von ENT hatte er nie was geh├Ârt.

Und die Moral von der Geschicht? Was Ira Behr angeblich ├╝ber ENT gesagt hat, dass mehr Wert auf Charakterentwicklung gelegt werden sollte, ist mMn eine gute M├Âglichkeit, um ENT endlich auf ein Niveau zu bringen, das eine Star Trek Serie verdient hat. Wenn ENT jedoch auf dem Stand von "Azati Prime" verharrt, das mMn einen relativen Tiefpunkt von ENT darstellt, dann erw├Ąge ich ernsthaft, auf das Anschauen ab der 4. Staffel zu verzichten und mich lieber auf die VOY-DVDs und andere sch├Âne Dinge zu konzentrieren.


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Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen.
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pana
Beitrag 10. Apr 2004, 18:39
Beitrag #9


Commodore
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QUOTE (damon ridenow)
Was Ira Behr angeblich ├╝ber ENT gesagt hat, dass mehr Wert auf Charakterentwicklung gelegt werden sollte, ist mMn eine gute M├Âglichkeit, um ENT endlich auf ein Niveau zu bringen, das eine Star Trek Serie verdient hat.


ohne jeglichen sarkasmus oder die absicht des "bashing": voyager kann man viel nachsagen, die entwicklung der charaktere aber wohl kaum.

ich sage das mit verweis auf deine feststellung weiter oben, wo du die meinung vertrittst, star trek w├Ąre bis einschlie├člich voyager solide produziert worden. bei voyager deutete sich m├Âglicherweise schon die entwicklung an, die in enterprise und nemesis ihren bisherigen "h├Âhepunkt" erreicht hat.

fehler 1 war aus meiner sicht die tatsache, da├č ├╝ber viele jahre hinweg zwei st-serien parallel liefen, es herrschte gewisserma├čen ein ├╝berangebot. bei tng + ds9 ist das irgendwie nocht gutgegangen, voyager hat es meiner meinung nach geschadet. es ist wie mit allen dingen: hat man zuviel davon, werden sie uninteressant. sind sie zudem noch ohne gro├čes handwerkliches geschick produziert, verst├Ąrkt sich dieser effekt noch einmal.
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Der RvD
Beitrag 10. Apr 2004, 18:54
Beitrag #10


Redshirt vom Dienst
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QUOTE (pana_sonix @ 10. Apr 2004, 20:39)
QUOTE (damon ridenow)
Was Ira Behr angeblich ├╝ber ENT gesagt hat, dass mehr Wert auf Charakterentwicklung gelegt werden sollte, ist mMn eine gute M├Âglichkeit, um ENT endlich auf ein Niveau zu bringen, das eine Star Trek Serie verdient hat.


ohne jeglichen sarkasmus oder die absicht des "bashing": voyager kann man viel nachsagen, die entwicklung der charaktere aber wohl kaum.

ich sage das mit verweis auf deine feststellung weiter oben, wo du die meinung vertrittst, star trek w├Ąre bis einschlie├člich voyager solide produziert worden. bei voyager deutete sich m├Âglicherweise schon die entwicklung an, die in enterprise und nemesis ihren bisherigen "h├Âhepunkt" erreicht hat.

Du sagst es: die Entwicklung deutete sich an. Der Unterschied ist (zumindest f├╝r mich): Voyager startete durchaus mit gut definierten Charakteren, aber damals war mit Jeri Taylor (und wohl auch Michael Piller) noch jemand an Bord, dem an Charakterisierung wirklich etwas lag. Taylor schrieb z.B. ├╝ber den Charakter Janeway zwei B├╝cher, die den Background der Figur definierten.

Sicher, die Charakterentwicklung in sp├Ąteren Jahren (insbesondere unter B&B) war nicht immer eine Offenbarung, aber verglichen mit der ENT-Besatzung , wo der durchschnittliche Charakter ungef├Ąhr soviel Tiefe besitzt wie die Pappkameraden beim Bund, immer noch mehr als respektabel. Dort fehlt n├Ąmlich schon aus den Startl├Âchern heraus jegliche Definition der Charaktere (Phlox vielleicht ausgenommen), von Entwicklung ganz zu schweigen.

Ich stimme Damon zu: bis hin zu VOY war Star Trek im Prinzip in Ordnung.


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Blaidd_Drwg
Beitrag 13. Apr 2004, 17:38
Beitrag #11


bisher Neral Jourian
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Ich halt es nicht gerade f├╝r eine gute Idee Star Trek Fans anhand eines Schulabschlusses einer Serie zuzuordnen.
Das ist genauso albern wie die Versuche eines M├Âchtegernredakteurs seine Lieblingsserie in den Himmel hochzuloben und Fans anderer Serien als Idioten abzustempeln.
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Voivod
Beitrag 14. Apr 2004, 17:13
Beitrag #12


Admiral
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^Warum? Was Matt da betrieb, war typischer Thesenjournalismus: Was Provokantes in die Runde schmeissen, und dann mal gucken, was dabei rauskommt! mrgreen.gif

Hhmm, da f├Ąllt mir gerade auf: In der Primarschule wurde ich wegen meiner Trek-Begeisterung fast gesteinigt. In der Sekundarschule bel├Ąchelt. Und im Gymnasium hatte es sogar ein paar Leute, die Trek nicht mal soooo schlimm fanden! Das spricht eigentlich f├╝r einen direkten Zusammenhang zwischen Bildungsniveau und Trek-Begeisterung... cool.gif Vielleicht sollten sich die Studis unter uns an ihren Unis ├Âffentlich outen und dann von ihren Erfahrungen berichten. Ich wette, es gibt je nach Studienrichtung gigantische Unterschiede! Bei den Philosophen oder Physikern wird man als Trekkie bestimmt auf H├Ąnden getragen - bei den BWLern allerdings... ph34r.gif (Vorurteile sind meine besten Kumpels!)
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tabby
Beitrag 14. Apr 2004, 19:34
Beitrag #13


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Teilweise gebe ich dem Matt hier recht tongue2.gif

Star Trek wir denke ich im Allgemeinen von Leuten mit besserer Bildung angesehen.

Die Leute die ich noch so aus der Grundschule kenne schauen Star Trek bestenfalls wenn ihnen beim Zappen nichts besseres auff├Ąllt.

Von meinen Kollegen beim Studium gibt es allerdings recht viele die sich die neuen Folgen aus dem Netz organiseren und dann anschauen. Andere hingegen saugen sich die Folgen nicht, haben aber einen Gutteil aller Star Trek Folgen im TV gesehen.

Aus meiner Sicht die Aussage von Matt also. Allerdings nicht nur auf TNG bezogen, sondern auf Star Trek im Allgemeinen.
Gleiches gilt im ├ťbrigen f├╝r Babylon 5.


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Matt
Beitrag 14. Apr 2004, 19:37
Beitrag #14


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QUOTE (Voivod)
Ich wette, es gibt je nach Studienrichtung gigantische Unterschiede! Bei den Philosophen oder Physikern wird man als Trekkie bestimmt auf H├Ąnden getragen

...und von den Informatikern ist etwa jeder zweite ein Trekkie. Und von den 50%, die ├╝brigbleiben, ist sicher noch einmal etwa die H├Ąlfte Star Trek zumindest nicht abgeneigt.
Physiker und Philosophen kenne ich nicht viele, aber die, die ich kenne, haben zumindest mit Trek kein Problem. Einige m├Âgen es sogar recht gern.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 14. Apr 2004, 19:41


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Voivod
Beitrag 14. Apr 2004, 19:47
Beitrag #15


Admiral
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^Jeder zweite Informatiker ist ein Trekkie? Ihr seid die Elite! *niederknie* laugh.gif

Im Ernst: Das finde ich ziemlich erstaunlich. Da hat sich ein Klischee tats├Ąchlich als die nackte Wahrheit entpuppt! mrgreen.gif
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Matt
Beitrag 14. Apr 2004, 20:07
Beitrag #16


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Naja, das sind meine Erfahrungen. Allerdings kenne ich das "Trek-Verhalten" auch nur von etwa 30-35 Kommilitonen. Und von denen hab ich dann "hochgerechnet". wink.gif


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sepia
Beitrag 23. Apr 2004, 16:18
Beitrag #17


Captain
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Ich bin mir etwas unsicher, ob das nicht in einem oder mehreren anderen Post(s) schon gesagt wurde, da ich das Thema vor l├Ąngerer Zeit gelesen habe und jetzt zu faul bin alles noch ein Mal durchzulesen. Verzeiht mir also, falls ich mal wieder was erz├Ąhle, was schon gesagt wurde.

Aus heutiger Sicht sieht TNG kopflastig etc aus, aber vor 15 Jahren war das bestimmt nicht wirklich so. Damals hat man eben noch anderes TV produziert als heute und konnte nicht einfach mal ein paar SFX aus dem Keller holen, die 42 Minuten Science-Fiction-Entertainment garantieren. Daher musste den Zuschauer auch mal mit Dialogen unterhalten.
In den allermeisten F├Ąllen ist dies, wenn es denn so geworden ist, wie es werden sollte, allgemein verst├Ąndlich und bestimmt elit├Ąr oder so. Tapestry oder Inner Light versteht doch wirklich jeder, der die Mu├če sich das anzuschauen. Wirklich schwieriger Kram ist imho nur so etwas wie Measure of a Man oder Drumhead (ich glaube die he├čen Wem geh├Ârt Data und Standgericht), weil das sehr dialoglastig und kopflastig ist.
Also, was ich sagen wollte: Ende der 80er h├Ątten die wenigsten gesagt, hey das ist mir zu schwierig. Heute hat sich die TV-Welt ge├Ąndert und daher wirkt TNG sehr anders.

Das Publikum von TNG mag heute generell dazu neigen, geistig gefordert werden zu wollen, was wiederum ein Resultat von der Entwicklung ist. Aber die Leute die sich damals die Erstausstrahlungen angesehen haben (und das waren einige...) wollten sicher nur locker unterhalten werden in der gro├čen Mehrzahl.


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I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?
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Rusch
Beitrag 23. Apr 2004, 18:41
Beitrag #18


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QUOTE (sepia @ 23. Apr 2004, 17:18)
Das Publikum von TNG mag heute generell dazu neigen, geistig gefordert werden zu wollen, was wiederum ein Resultat von der Entwicklung ist. Aber die Leute die sich damals die Erstausstrahlungen angesehen haben (und das waren einige...) wollten sicher nur locker unterhalten werden in der gro├čen Mehrzahl.

Du meinst die Serien von Heute haben einen h├Âheren Anspruch an den Zuschauer. Mal ├╝berlegen. In mancher Hinsicht vielleicht. Babylon 5 z. B. hat schon viel Aufmerksamkeit von Zuschauer verlangt. Auch DS9 zeitweise. Aber ich glaube inzwischen hat sich der Trend wieder umgekehrt. Die Unterhaltung ist seichter geworden. Schaut doch nur mal, was jetzt an phantastischen Serien l├Ąuft. Wir hatten fr├╝her Bab 5, DS9, etc. Heute haben wir Smallville, Andromeda, Enterprise, etc. Ich muss schon sagen, dass man bei Enterprise st├Ąrker auf Action setzt als bei Voyager oder den vorangegangenen SF Serien.


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pana
Beitrag 23. Apr 2004, 19:19
Beitrag #19


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ich sehe das genau wie rusch. ihr wi├čt doch selbst alle, wie sich die "unterhaltung" seit tng ver├Ąndert hat. solchen m├╝ll wie big brother, deutschland sucht den superstar und dergleichen gab es damals nicht, die (manchmal gezielt wirkende) verdummung der massen war nicht so ausgepr├Ągt wie heute.

da star trek in gewisser weise dem zeitgeist folgt, gibt es auch so viele verschiedene meinungen zu enterprise und nemesis.

den heutigen tv-serien mehr anspruch als tng zuzusprechen, ist meiner meinung nach sehr gewagt.
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sepia
Beitrag 24. Apr 2004, 18:17
Beitrag #20


Captain
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QUOTE (Rusch @ 23. Apr 2004, 19:41)
Du meinst die Serien von Heute haben einen h├Âheren Anspruch an den Zuschauer.

Eigentlich dachte ich der Satz Das Publikum von TNG mag heute generell dazu neigen, geistig gefordert werden zu wollen, was wiederum ein Resultat von der Entwicklung ist. w├╝rde exakt das Gegenteil implizieren.


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Rusch
Beitrag 24. Apr 2004, 18:33
Beitrag #21


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QUOTE (sepia @ 24. Apr 2004, 19:17)
QUOTE (Rusch @ 23. Apr 2004, 19:41)
Du meinst die Serien von Heute haben einen h├Âheren Anspruch an den Zuschauer.

Eigentlich dachte ich der Satz Das Publikum von TNG mag heute generell dazu neigen, geistig gefordert werden zu wollen, was wiederum ein Resultat von der Entwicklung ist. w├╝rde exakt das Gegenteil implizieren.

Ich denke Pana hat schon recht. Das Publikum verdummt immer mehr. Seht Euch doch nur mal den neuesten Mist an: "Ich bin ein Star, holt mir hier raus" oder "Fear Factor". Wie kann man sich so etwas ernsthaft ansehen. Dagegen kann Big Brother ja noch als Sozialstudie verstanden werden und "Wer wird Million├Ąr" muss als legitimer Nachfolger des Literarischen Quartetts verstanden werden.

Eigentlich ist es doch ganz einfach: Wie soll man sich anstrengen und etwas gutes produzieren, wenn man auch mit Scheiss (sorry) Geld verdienen kann. Ja mehr noch - letzteres verkauft sich besser als ersteres. Was w├╝rdet ihr als Senderboss machen?


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Mad Hatter
Beitrag 8. May 2004, 16:40
Beitrag #22


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Ich glaube das Star Trek generell eher was f├╝r Leute ist, die nicht unbedingt die Dorfhauptschule besucht haben (wie ich, nachdem ich von den anderen geflogen war mrgreen.gif )
In meiner gesamten Familie, die eigentlich alle eine Uni nicht nur vom H├Ârensagen kennen (wie ich mrgreen.gif ) trifft man auf Star Trek Fans oder doch zumindest auf Leute die mindestens eine Serie komplett verfolgt haben.
Ich z├Ąhle mich trotz meiner nicht gerade r├╝hmlichen Schullaufbahn zu den nicht ganz D├Ąmlichen und im Vergleich zu meinen Schulkolleginnen meiner Abschlu├čklasse, die entweder schon w├Ąhrend der Schulzeit ihre ersten (von 5) Kinder gekriegt haben oder in der Statistik der Drogentoten auftauchen, war ich die einzige die ├╝berhaupt wu├čte was Star Trek ist.
Es scheint zumindest etwas an der These dran zu sein. Ich sch├Ątze, dass das deutsche Fernsehpublikum kurz vorm geistigen Exitus steht, wenn ich mir ├╝berlege, was da heute f├╝r ein M├╝ll gezeigt wird. Wenn man sich die Pisa-Klamotte ansieht, wundert mich das ja auch nicht. Gegen Mist wie Frauentausch und BB hat Star Trek voll verranzt... Skandal├Âs.


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Das Leben ist ein Kobayashi-Maru-Test!


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Thunderchild NCC...
Beitrag 13. May 2004, 12:26
Beitrag #23


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QUOTE (Nepharite @ 9. Apr 2004, 23:26)
Schaut man sich die Zusammensetzung der Crew an, so wird IMO relativ schnell deutlich, dass die ganz sicher nicht in Zielrichtung "h├Âheres Bildungsniveau" zusammengesetzt wurde. Einzig Sch├Ângeist Picard zeigt so etwas wie Bildung, w├Ąhrend der Rest der Mannschaft ... nunja ... eher als primitiv, eindimensional (obwohl Troi deutlich in die dritte Dimension herausragt) zu bezeichnen ist; Fachidioten trifft es auch ganz gut ...

Das Niveau der Serie war schon rein schauspielerisch h├Âher als das der anderen Serien. Steward hat ja zum Beispiel auch Shakespeare am Theater gespielt, man konnte sehen, wie ihm die Szene in "Die Damen Troi" (Menage a Troi) spa├č gemacht hat, als er den eifers├╝chtigen Ehemann gespielt hat, Shakepeare zitierend. Man denke auch daran, da├č sogar mit dem Thema verbundene wichtige Pers├Ânlichkeiten wie Stephen Hawking und diese Astronautin (deren Namen ich jetzt nicht wei├č) einen Gastauftritt hatten. Von Hawking wei├č ich jetzt zwar nicht, ob er selbst wollte oder gebeten wurde, aber so weit ich wei├č, wollte die Astronautin von sich aus auftreten.
Leider will man - wie auch bei (gro├čen) Filmen wie z.B: die alten Star Wars - das Verlorene durch Action in der Handlung und Witz bei den Personen kompensieren. Das Ergebnis ist ein machmal l├Ącherlich handelnder Holodoc, der auf seinem eigenen Weg zum Menschwerden (ich postulier das einfach mal) einfach mal so ein Quartier haben m├Âchte. Zu dem Witz ist nun seit ENT auch noch der Sex dazu gekommen (siehe Seven of T'Pol).

Auch wenn ich im zarten Alter von 9 Jahren eher ├╝ber die Technik und die Schiffchen zu Trek, genauer TNG, gekommen bin, habe ich inzwischen l├Ąngst den Sinn dahinter erfa├čt und manchmal m├Âchte ich die Roddenberry-Philosophie als meinen Gegenpart zur Religion der Gl├Ąubigen bezeichnen. Nicht als Religion bzw. meinen Glauben, eher eine Art Hoffnung, ein Ziel, da├č die Menschen wenigstens ansatzweise so weit kommen werden (Stichwort Hunger, Krieg). Aber selbst das wird wohl leider Fiction (ohne Science) bleiben. Denn wie schon Cmdr. Ivanovas Vater gesagt hat: Die Menschen haben nichts im All verloren, solange sie sich nicht mal auf der Erde vertragen.

Bei TNG war ja der Sch├Âpfer noch selbst verantwortlich, er wollte seine Ideen in einer modernen Art nach 20 Jahren Pause wieder der Menschheit zum Geschenk machen. Leider hat es ja nur bis 1991 gereicht. Es wirkte sicher noch durch die Schauspieler nach, die - gepr├Ągt durch Roddenberry - einen gewissen Einflu├č auf die Handlung hatten. Dieser Einflu├č ist halt in den folgenden Serien verschwunden.

Jetzt bin ich verwirrt...


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pana
Beitrag 13. May 2004, 12:44
Beitrag #24


Commodore
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QUOTE (thunderchild)
Das Niveau der Serie war schon rein schauspielerisch h├Âher als das der anderen Serien.


ich denke, da├č schauspielerisch tng und ds9 gleich gut waren. tng hatte nat├╝rlich den patrick-stewart-bonus, den wohl keine andere st-serie ├╝bertreffen kann. die anderen schauspieler waren bei ds9 wohl kaum schlechter als bei tng, besser aber auch nicht.

QUOTE
Dieser Einflu├č ist halt in den folgenden Serien verschwunden.


in ds9 lebt er durch die figuren bashir, odo und o'brien noch weiter, w├╝rde ich sagen.
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Rusch
Beitrag 13. May 2004, 17:39
Beitrag #25


Commodore
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Was mir an TNG generell gefallen hat, war das eine positive Zukunft mit einer gereiften Menschheit beschrieben wurde. Bei den anderen Star Trek Serien au├čer TOS ist das nicht so stark ausgepr├Ągt.


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sepia
Beitrag 13. May 2004, 21:50
Beitrag #26


Captain
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QUOTE (Thunderchild NCC-63549 @ 13. May 2004, 13:26)
Das Niveau der Serie war schon rein schauspielerisch h├Âher als das der anderen Serien. Steward hat ja zum Beispiel auch Shakespeare am Theater gespielt, man konnte sehen, wie ihm die Szene in "Die Damen Troi" (Menage a Troi) spa├č gemacht hat, als er den eifers├╝chtigen Ehemann gespielt hat, Shakepeare zitierend. Man denke auch daran, da├č sogar mit dem Thema verbundene wichtige Pers├Ânlichkeiten wie Stephen Hawking und diese Astronautin (deren Namen ich jetzt nicht wei├č) einen Gastauftritt hatten. Von Hawking wei├č ich jetzt zwar nicht, ob er selbst wollte oder gebeten wurde, aber so weit ich wei├č, wollte die Astronautin von sich aus auftreten.

Das schauspielerische Niveau von TNG ist h├Âher als das der restlichen Star Trek-Serien, da bei TNG der Hauptdarsteller ein Shakespeare-Darsteller ist, und da au├čerdem eine semi-Ber├╝hmtheit, sowie die Person in der Gegenwart der Astrophysik mitgewirkt haben. Ist das deine Argumentation?


QUOTE
Bei TNG war ja der Sch├Âpfer noch selbst verantwortlich, er wollte seine Ideen in einer modernen Art nach 20 Jahren Pause wieder der Menschheit zum Geschenk machen. Leider hat es ja nur bis 1991 gereicht. Es wirkte sicher noch durch die Schauspieler nach, die - gepr├Ągt durch Roddenberry - einen gewissen Einflu├č auf die Handlung hatten. Dieser Einflu├č ist halt in den folgenden Serien verschwunden.

Das ist absolut richtig und war auch nicht anders zu erwarten. Die Ver├Ąnderung gef├Ąllt den meisten Zuschauern an irgendeinem Punkt und missf├Ąllt ihnen an dem anderen Punkt. Letzendlich hat man Grundz├╝ge der Philosophie aber bis heute gerettet.



Etwas themenunabh├Ąngig, aber was solls: Mir macht es echt Spa├č die ethisch-moralisch-philosophischen Unterschiede (bzw. die, in dem Zukunftsentwurf) zwischen TOS & TNG festzustellen, wann immer mich meine Fernbedienung zu einer der Sendungen verirrt.


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Kemper
Beitrag 10. Jun 2004, 19:23
Beitrag #27


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Hallo,

bei TNG ist eines sehr wichtig. Roddenberry hat die Charaktere nicht als diese perfekten und utopischen Menschen geplant, wie wir sie in Erinnerung haben. Das ist vor allem durch Michael Piller so geworden. Er hat Picard&Co. zu diesen moralischen und ethischen Perfektionisten gemacht, die wir gewohnt sind. Piller und Roddenberry haben das damals er├Ârtert und sich dann darauf geeinigt es so zu machen, wie Piller es vorschl├Ągt. Ich pers├Ânlich setzte TNG manchmal mit dem Werk "Iphigenie auf Tauris" gleich. TNG ist das in Star Trek, was IAT f├╝r die literarische Klassik ist. Die unangefochtene Nummer 1 der Utopie.


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Der RvD
Beitrag 11. Jun 2004, 10:49
Beitrag #28


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^Interessant. Hast Du da 'ne Quelle daf├╝r? Ich habe die Geschichte n├Ąmlich immer andersrum geh├Ârt (also, da├č es Roddenberry gewesen sei, der die Charaktere derart gestaltet habe, um sie von TOS abzuheben). Und IMO wurden die Charaktere auch deutlich leichter zug├Ąnglich, als Michael Piller die Serie vollst├Ąndig ├╝bernommen hatte...


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Kemper
Beitrag 11. Jun 2004, 12:25
Beitrag #29


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Ich habe das ganze aus dem TNG DVD Zusatzmaterial. Wurde in einem der Interviews besprochen. M├╝sste ich aber nochmal genau schauen, in welcher Season das war.


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SSJKamui
Beitrag 17. Aug 2005, 18:35
Beitrag #30


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Jedem , der sich bei TNG ├╝ber die Laberfolgen beschwert rate ich die Folge 5 meiner Fanfiction Dimensional Prohecy of Zohar durchzulesen. Bei dieser Folge hab ich n├Ąmlich noch mehr gelaber und noch weniger Handlung als bei den meisten TNG Laberfolgen gemacht. Das Meiste an der Folge sind philosophische Unterhaltungen! Irgendwie find ich diese Folge sehr schlecht!

Ich war sogar TNG fan , alls ich noch ├╝berhaupt keinen Abschluss hatte! Und viele meiner Freunde waren auch als sie noch keinen Abschluss hatten TNG fans.

Action muss nicht umbedingt sein , sie ist aber n├╝tzlich um Leute anzulocken

Man braucht nicht umbedingt klug zu sein , um TNG zu verstehen, denn ich hab es auch verstanden! Man braucht auch Sachen nicht verstehen , um sie zu m├Âgen. Ich glaube viele Leute haben die Serie Neon Genesis Evangelion auch nicht kapiert , obwohl sie sie m├Âgen. Besonders die letzten beiden Folgen sind schwer zu kapieren. Auf der Anderen Seite wurden aber diese beiden letzten Folgen (die ├╝brigens auch ziemliche Laberfolgen waren) von den Fans auch nicht so stark gemocht , weswegen der Kinofilm End of Evangelion produziert wurde , der einen extremen Anteil an Action hat.

TNG hat das Problem , das es eine alte Serie ist und keine neuen Folgen mehr gedreht werden. VIele Leute interessiert nur das , was aktuell ist.

Mitlerweile mag ich DS9 mehr als TNG , weil:
- TNG bis ins Extenso auf Kabel 1 wiederholt wurde. Das ist bei mir scheinbar irgendwie oft so , das ich zuerst riesiger Fan von etwas bin , aber sollte es so h├Ąufig wiederholt werden , dauert es bei mir immer eine ganze Weile , bis ich es wieder gucken will.
- Bei TNG sind die Leute zu perfekt dargestellt und nicht gerade sehr realistisch
- Bei DS9 gibt es einen Habndlungsbogen und bei TNG meistens einzelfolgen
- Ich interessiere mich nicht mehr so stark f├╝r Ethik , sondern mehr f├╝r andere Bereiche der Philosophie, wie Anthropologie oder Erkenntnistheorie und ich habe fr├╝her TNG gemocht , weil ich mich so stark f├╝r Ethik interessierte. Heute sind andere Sachen f├╝r mich wichtiger
- Irgendwie mag ich das TNG Schema (Enterprise kommt zu Aliens , Aliens haben ein Problem , Enterprise L├Âst es und fliegt wieder weg) nicht mehr so besonders
-DS9 meiner Meinung nach besser ausgearbeitete Charaktere hat
- andere Gr├╝nde

Der Beitrag wurde von SSJKamui bearbeitet: 17. Aug 2005, 18:48
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viper
Beitrag 20. Aug 2005, 03:56
Beitrag #31


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Also, in meiner Familie gibt es sehr wenig Hochschulabsolventen. Die meisten stammen aus eher einfachen Schulen. Meine Eltern und ich haben nur Hauptschule, waehrend meine Schwester, wie der Gro├čteil der Familie vaeterlicherseits, auf dem Gymnasium war.
Mein Schwager z.B. hat auch nur Hauptschule und ist ein ganz normaler Arbeiter. Meine Schwester hat ihr Abi auch eher zum "Angeben", wie ich gern sage. Sie arbeitet auch in einem stinknormalen Sozialberuf.
Wir sind eigentlich einfache Arbeiter allesamt.
Ich bin der einzige Star Trek- Fan in unserer Familie und TNG begann ich schon als Kind zu lieben. Von daher wuerde ich jetzt nicht sagen, da├č die Reihe nur fuer "intelligentere" Menschen ist.
Mir wird nur immer gesagt, ich waere dumm gewesen, da├č ich mit meiner Intelligenz nicht aufs Gymnasium gegangen waere.
Ob TNG jetzt fuer die oder jene Menschen produziert wurde, halte ich eher fuer eine Behauptung, weiter nichts.
Aber Star Trek generell wuerde ich als Serie fuer jeden Menschen bezeichnen.
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