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Space Politics, Neue Artikel-Reihe im TZN
Henning
Beitrag 27. Nov 2010, 15:37
Beitrag #1


Captain
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Eine neue Reihe regelmĂ€ĂŸig beim TrekZone Network erscheinender Kolumnen wird in KĂŒrze in der Tradition unseres Literatur-Letters einschneidende Ereignisse aus der Welt der "Star Trek"-Romane beleuchten und analysieren.

Bereits erschienen:

2026 -2053: Dritter Weltkrieg

2311: Tomed-Zwischenfall

2328 - 2346: Betraka-Nebel-Zwischenfall

2373 - 2375: Dominion-Krieg

2379: Krise um Romulus

Und heute neu:

Föderation 2.0? Der Typhon-Pakt als neue Bedrohung:

ZITAT
Im "Star Trek"-Buchuniversum erwÀchst der Föderation nach den "Destiny"-Ereignissen mit dem Typhon-Pakt ein neuer, mÀchtiger Gegner. Julian Wangler analysiert, was diesen Machtblock schmiedete und was ihn zusammenhÀlt.

Der Vereinigten Föderation der Planeten wird gern nachgesagt, sie sei inzwischen halb RealitÀt, halb Mythos. Innerhalb von zwei Jahrhunderten avancierte dieser interstellare Völkerbund zu einer nie da gewesenen politischen Erfolgsgeschichte, die ein eigenes Regierungs- und Wertesystem entfaltete und unablÀssig neue AnhÀnger in Form weiterer Mitgliedswelten fand.


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Der Beitrag wurde von Henning bearbeitet: 27. Nov 2010, 16:46


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Henning
Beitrag 20. Jan 2011, 09:25
Beitrag #2


Captain
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Der nÀchste Teil "2151-2382: Spiel mit Glaskugeln" ist seit gestern online.

ZITAT
Teil 2 unserer "Space Politics"-Reihe befasst sich mit der Außenpolitik der Föderation vom 22. bis ins 24. Jahrhundert. Statt Zukunftsutopie ist hier knallharte Realpolitik gefragt, meint Julian Wangler.

Holodecks, Replikatoren, Transporter, Warpantriebe, Subraum und Wurmlöcher. In wissenschaftlicher Hinsicht ist nahezu alles, was wir in "Star Trek" zu Gesicht bekommen, utopisches Wunderwerk. Und schaut man auf die Föderation, ihre Prinzipien und ihre Verfassung (vgl. Roman "Die Gesetze der Föderation"), hat man es hier mit einer Gesellschaft zu tun, die in vielfĂ€ltiger Weise gelĂ€utert und ĂŒber das hinausgewachsen ist, was frĂŒher einmal fĂŒr Konfliktstoff zwischen einzelnen Völkern gesorgt hĂ€tte.

Wie aber verhĂ€lt es sich mit der Außenpolitik im Zeitalter von "Star Trek"? Vieles spricht dafĂŒr, dass an dieser Stelle die hehre Utopie unterbrochen wird. Die intergalaktischen Beziehungen des 22., 23. und 24. Jahrhunderts sind angefĂŒllt mit Realpolitik: MĂ€chte schmieden ZweckbĂŒndnisse, fĂŒhren ScharmĂŒtzel, ganze Kriege oder intrigieren. Auf der bunten politischen Sternenkarte wetteifern sehr unterschiedliche Blöcke um mehr Einfluss und eine Verbreitung ihrer eigenen Wertvorstellungen.

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TrekMan
Beitrag 16. Jun 2011, 11:26
Beitrag #3


Lt. Commander
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Ich lese gerade "Einzelschicksale", nachdem ich Vaguard, die Titan Reihe, die Destiny Reihe und auch die "Gesetze der Föderation" schon durch habe und ich muss festhalten, dass darunter sind einige sehr gute Schlußfolgerungen sind, die Julian mal wieder zieht. Obwohl ich ein Zusammenschluß autoritĂ€rer Staaten nicht als eine Föderation 2.0 bezeichnen wĂŒrde. Selbst wenn sie sozial-ökonomische sich gleich besser verflechten, wie die Föderation heißt es noch lange nicht, dass sie gleich besser zusammen arbeiten. Aber das klang ja auch durch. Typhon-Pakt in Anlehnung an den "Warschauer-Pakt" ist schon gut gewĂ€hlt. Mal sehen wer die Hosen anhaben wird. Die Tholianer oder die Breen.

Interessant wird es sein wie sich die Geschichten verĂ€ndern werden, die nun auf uns zu kommen. Es stellt fĂŒr mich die Frage, wohin die Buchautoren mit diesem Konstrukt wollen. FĂŒr mich deutet es alles daraufhin, als wĂŒrde man den Zustand von TOS (nur in einem anderen rahmen) wieder herrstellen. Nachdem man gemerkt hat, dass die Luft dĂŒnn wird, wenn man einen zu ĂŒbermĂ€chtigen Gegener wie die Borg schafft und mit alten Feinden (Klingone, Romulaner) kuschelt, braucht man einen neuen Rahmen.

Es liegt eine Menge Potenial in den Typhon-Pakt, sowohl mal die Föderation von der einen als auch von der anderen Seite zu betrachten. Dazu noch die Kontroversen der einzelnen Partner zu beleuchten im Zusammenspiel mit der Föderation. Ich halte es zwar fĂŒr möglich, aber recht unwarscheinlich, dass man auf ein Kriegsszenario setzen möchte. Das wird sich totlaufen. Ich denke, dass es mehr noch in die Richtung die auch schon Vaguard eingeschlagen hat gehen wird. Weniger sauber, wie bei TNG und doch mehr föderaler Zusammenhang, wie bei TOS. Mal sehen was die Autorenwelt uns noch so auftischt.

TrekMan

Der Beitrag wurde von TrekMan bearbeitet: 16. Jun 2011, 11:31


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Wer an der Geschichte nicht partizipiert, macht die gleichen Fehler wieder.
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Henning
Beitrag 28. Jun 2011, 16:54
Beitrag #4


Captain
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Der VollstÀndigkeit halber:

Seit meinem letzten Post an dieser Stelle ist auch erschienen

Die Seele der Cardassianer

Die aktuellsten und geplanten US-Romane setzen ja offenbar wieder stĂ€rker auf unabhĂ€ngige Einzelgeschichten, die - wenn ĂŒberhaupt; so finde ich die Schwemme der Classic-Romane noch stets fragwĂŒrdig - nur am Rande in die ĂŒbergreifende politische Meta-Handlung eingebunden sind. Sehr schade, wie ich finde!

"Space Politics" wird ĂŒbrigens demnĂ€chst fortgesetzt.


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