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lin xiang vs. deep space nine
Voivod
Beitrag 12. Jan 2004, 14:28
Beitrag #51


Admiral
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IMO schenkt ihr diesem Lin-Heini viel zuviel Aufmerksamkeit. Der Typ hat sich jetzt schon so hĂ€ufig zum Affen gemacht, man sollte ihn einfach ignorieren. Ok, zugegeben, seine BeitrĂ€ge sind sehr witzig (unfreiwillig, versteht sich), aber sich gross darĂŒber aufregen, das ist einfach zuviel der Ehre fĂŒr so jemanden.
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Maja
Beitrag 12. Jan 2004, 14:35
Beitrag #52


Captain
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Ich hab neue Infos in Sachen STVC/150-Euro: Das kann stimmen. Jeder User darf sich beim STVC einen sog. Replikator einrichten und erhĂ€lt Download- und Upload-Zugang fĂŒr bestimmte Dinge (Filme, Texte, Bilder) auf den STVC-Server... Jedem willigen User werden 50MB zugesprochen, wie es aussieht. Der Wahnsinn!

Also @Lin: FĂŒr meine Anklage (die hier stand, bevor ich den Post editierte) entschuldige ich mich. Ich zweifle zwar noch immer den Sinn dahinter an und halte das Ganze fĂŒr außerordentlich verschwenderisch, aber es muss gesagt werden: Du zockst nicht ab, wie ich Dir vorwarf, sondern kommst Deinen Usern sogar noch ungemein entgegen. 50 MB! Wow. Respekt. <-- Aber auch bleibendes Misstrauen.

@all about Lin: Der Mensch wird sicherlich einen ganzen Server fĂŒr 149 Euro /monatl. bei seinem Anbieter gemietet haben. Wenn er die 50 MB je User weglĂ€sst, dann sollten 150 Euro im Jahr reichen (bei nem anderen Anbieter aber). De facto sind die optischen Spielzeuge bei STVC natĂŒrlich erste Sahne. Nur die Politik dahinter eben... die befindet sich nicht auf legalem Fundament...

@Matt: Dein Beitrag ist enorm beeindruckend. Kann man Dich nicht als Kolumnisten fĂŒr TrekZone abwerben? Der Thread ist gedownloaded, das ist Dir hoffentlich klar. Der kommt in die TZN Hall of Fame. Wirst noch sehen.

@all: Einzeiler sind Spam. Nehmt Euch ein Beispiel an Matt. Kriegt keinen Schreck: Ich meine, nehmt 5 Prozent vom Matt-Post-Umfang, zu 50% vom Matt-Post-Inhalt --- und wir sind die qualitativste Forumsrunde im gesamten Fandom!

Der Beitrag wurde von Maja bearbeitet: 12. Jan 2004, 22:50


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Donnervogel
Beitrag 12. Jan 2004, 14:36
Beitrag #53


Lt. Commander
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EXKLUSIV; Das passierte vor 5 min im Chat.

(VoyagerCenter) Tachchen Ihr Lieben
(VoyagerCenter) Sorry fĂŒr die Offline-Zeit der Page - es war ein DS9-Fans-Hackerangriff
(VoyagerCenter)
(VoyagerCenter) Die sind anscheinend völlig verzweifelt *G*
(Kritiker) hehe
(Kritiker) Verzweifelung pur wink.gif
(anna20)
(Kritiker) In deinen TrÀumen vielleicht
(VoyagerCenter) Donnervogel - jedesmal versuchst Du es und jedesmal scheiterst Du *GGG*

-->Und gelöscht!

Der Beitrag wurde von Donnervogel bearbeitet: 12. Jan 2004, 14:38


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wer ĂŒberwacht die vögel?
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Lex
Beitrag 12. Jan 2004, 14:53
Beitrag #54


Vice Admiral
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ich möchte mich im Voraus schonmal fĂŒr diesen absolut sinnlosen Post entschuldigen, aber nach Donnervogels letzten Post kann ich mich echt nicht mehr halten vor Lachen. Lin, gibs auf. "DS9-Fan-Hackangriff" muahahaha!!!! *ROFLBTC*

Einfach geil! Macht weiter so. Dieser Thread ruled!!! wink.gif
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Strassid2
Beitrag 12. Jan 2004, 14:58
Beitrag #55


Lt. Commander
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lin schiebt alle technischen probleme auf hacker - das war schon öfter so, das wird auch weiterhin sein

hier ist das beispiel eines 'drohbriefes' vor einem hacker angriff: http://www.voyager-center.de/forum/beitrae...p?themaid=1353&

aber mal ganz im ernst: wer ist bitte so dumm und sagt vor sowas bescheid??? ich meine: das wĂ€re so, als wenn ich in nem supermarkt anrufen wĂŒrde und dann sage: guten tag, ich raume demnĂ€chst eine ihrer filialen aus...
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Matt
Beitrag 12. Jan 2004, 15:08
Beitrag #56


Vice Admiral
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Die offizielle Stellungnahme vom STVC zu diesem Hackerangriff (inkl. angeblicher AnkĂŒndigungsmail) hat ja jemand irgendwo hier gepostet. Da riecht man irgendwie zwanzig Meilen gegen den Wind, daß die Mail gefaket ist. Der Typ lebt in seiner eigenen Traumwelt und bastelt sich sein eigenes Feindbild zurecht.

@Maja: Abwerben kann man mich nicht so leicht, insbesondere nicht jetzt, da ich in etwa einem Monat eine wichtige AbschlußprĂŒfung habe. Eigentlich sollte ich jetzt gerade lernen, aber naja... du weißt ja wie das ist, wenn man den inneren Schweinehund ĂŒberwinden muß. wink.gif


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Rusch
Beitrag 12. Jan 2004, 15:11
Beitrag #57


Commodore
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Ich weiss es jetzt: Lin ist Admin und Hacker in einer Person. Damit kann er sich immer darauf berufen es sei shizophren, wenn BeitrÀge verschwinden. Sehr, sehr clever. cool.gif


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quarksonofkeldar
Beitrag 12. Jan 2004, 16:23
Beitrag #58


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Beiträge: 167
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Schade, dass ich meinen ersten Beitrag durch einen solch schwachsinnigen Beitrag, wie es der von Lin Xiang ist, schreibe, aber der Dominion-Krieg war auf diplomatischen Wege nicht lösbar und die BegrĂŒndung war ein Star Trek typisches Thema: Rassismus. Der Hass der GrĂŒnder allen andersartigen gegenĂŒber.
Außerdem kommt es mir so vor, als ob dieser Lin Xiang Voyager nicht ausstehen kann, denn Kira sagte in der Episode "Entscheidung auf Empok Nor", natĂŒrlich auf die Pah-Geister bezogen, dass wenn jemand etwas so aggressiv verteidigt versucht er in Wirklichkeit sich selber von der Richtigkeit seines Denkens zu ĂŒberzeugen.

quarksonofkeldar

P.S.: Falls ich etwas geschrieben habe, dass schon geschrieben wurde tut es mir leid, ich habe nicht alle BeitrÀge gelesen.


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Matt
Beitrag 12. Jan 2004, 17:12
Beitrag #59


Vice Admiral
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Na dann erstmal willkommen an Board, quarksonofkeldar!
Es ist zu der anfangs geposteten Kritik (Rundumschlag wĂ€re passender) eigentlich schon (fast) alles gesagt worden, insofern hast du es schwer etwas zu finden, daß noch keiner festgestellt hĂ€tte... wink.gif

Aber die Theorie mit der SelbstĂŒberzeugung ist neu und hat etwas fĂŒr sich... smile.gif


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Damon Ridenow
Beitrag 12. Jan 2004, 18:46
Beitrag #60


Captain
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QUOTE (Matt @ 12. Jan 2004, 11:48)
Es kommt drauf an, was man erwartet: Will man mithilfe von SciFi Alltagsflucht begehen und sich selbst vorlĂŒgen, wir wĂŒrden in einer heilen Welt leben, dann trifft diese Aussage zu. Will man allerdings eine kritische, quasi allegorische BeschĂ€ftigung mit den realen Problemen der Welt erleben, die einem vor Augen fĂŒhrt, wie leicht religiöser Fanatismus und/oder Intoleranz zu Konflikten oder gar Kriegen fĂŒhren kann, dann ist man bei Deep Space Nine genau richtig, einer Star-Trek-Serie in Reinform, da sie der Menschheit einen Spiegel vorhĂ€lt. Das hat Star Trek immer ausgemacht.

Stichwort: Friede-Freude-Eierkuchen. Es kommt immer darauf an, was man darunter versteht. Meint man damit, daß ein optimistisches Weltbild vermittelt wird, so wie es Roddenberry wollte? Dann kritisiere ich dieses Konzept nicht, weil es mir an Star Trek gerade gefĂ€llt. Darum paßt DS Nine ja auch so gut in dieses Weltbild: Im 24. Jahrhundert gehen Kriege nicht mehr vom Menschen aus, er hat sich weiterentwickelt, widmet sich der Forschung und seiner eigenen Verwirklichung. Ganz genau so, wie es in Deep Space Nine gezeigt wird. Wenn er dagegen angegriffen wird, verteidigt er eben diese Ideale. Er könnte sich auch einfach so erobern lassen (Friede-Freude-Eierkuchen). Dummerweise ist es dann vorbei mit der Selbstverwirklichung. Also alles im Rahmen von Roddenberry. Wer etwas anderes behauptet, hat die Serie Deep Space Nine nicht verstanden - oder will sie nicht verstehen. Meint man mit "Friede-Freude-Eierkuchen" dagegen, daß in einer Episode bis auf eine langweilige Handlung (wenn ĂŒberhaupt) nichts passiert, dann ist dieses Konzept natĂŒrlich abzulehnen und zu kritisieren.


Ich bin nicht Lin Xiang. Nur damit bei niemandem MissverstÀndnisse entstehen.mrgreen.gif Ich möchte dennoch auf ein paar Aspekte eingehen, weil ich einige der Punkte, die Lin kritisiert, nachvollziehen kann und teilweise auch seine Meinung teile.

Ich denke, der Knackpunkt, um den es hier geht, ist grundsĂ€tzlich: soll Star Trek eine bessere Zukunft darstellen, eine Zeit, in der es keine jahrelangen Kriege mehr gibt, höchstens kleinere militĂ€rische ScharmĂŒtzel, die sich letztlich doch diplomatisch lösen lassen? Oder ist die in Star Trek dargestellte Zukunft eine 1:1 kopierte Version der Gegenwart, mit jahrelangen Kriegen, usw. Die Frage ist fĂŒr mich dabei nicht, auf welche Art der Krieg dargestellt wird, wer der Aggressor ist und welche Motive dahinter stecken, sondern: muss ich fĂŒr Star Trek einen jahrelangen Krieg designen? Muss ich ĂŒberhaupt einen Krieg ins Drehbuch schreiben?

Meine persönliche Antwort lautet Nein. Wenn ich einen Krieg sehen will, dann schau ich die Nachrichten an. Wenn ich Star Trek sehe, dann möchte ich die Illusion einer besseren Zukunft verkauft bekommen, in der Hoffnung, dass sich die Menschen TATSÄCHLICH weiterentwickeln, in der Hoffnung, dass es tatsĂ€chlich mal eine Zeit geben wird, in der Kriege ĂŒberholt sein werden. Das ist jedoch mein persönlicher Geschmack und meine persönliche Vorliebe bei Star Trek und Science Fiction.

Trotz des Dominion-Krieges halte ich DS9 fĂŒr Star Trek, mit schlechten, guten und irrsinnig tollen Folgen. Zwar bevorzuge ich die Folgen, die nicht direkt in den Handlungsarc des Krieges eingebunden sind, aber ich habe auch viele der in den Kriegsarc eingebundenen Folgen mit Genuss angeschaut, weil ich wissen wollte, wie es den Charakteren, die mittlerweile gut eingefĂŒhrt waren, ergeht. Vor allem wenn diese Folgen Charakterstudien zeigten, war ich zufrieden.

QUOTE (Matt @ 12. Jan 2004, 11:48)
Der Zusammenhang zwischen Action und KontinuitĂ€t will sich mir nicht erschließen. Wenn mein Alltag langweilig ist, dann kann es natĂŒrlich sein, daß ich vermehrt TV glotze, aber wieso sollte ich dann primĂ€r Serien mit KontinuitĂ€t gegenĂŒber Serien mit Einzelepisoden vorziehen? Letztere können auch spannend sein, das hat TNG bewiesen. Dieser Bezug ist ohne nĂ€here ErlĂ€uterung seitens des Kritikers völliger Unsinn.

Ich weiß es nicht, ich kann nur raten und spekulieren. Ein Handlungsarc ist wie ein roter Faden, der die Folgen durchzieht, sie eng miteinander verknĂŒpft und an dem sich die Story entlanghangelt. In anderen Worten: der Arc gibt eine enge Struktur vor, durch die sich in rascher Abfolge immer neue Ereignisse und Wendungen ergeben. Jemand nun, der angeblich ein langweiliges Leben fĂŒhrt, hat vermutlich wenig Struktur und roten Faden in seinem Leben, außerdem wenig Wendungen und Entwicklungen oder neue Ereignisse. Vielleicht ist es so gemeint.

QUOTE (Matt @ 12. Jan 2004, 11:48)
Hier sind wir beim FĂŒr und Wider von KontinuitĂ€t bzw. Handlungsbögen innerhalb von Fernsehserien. Ich frage mich immer noch, was das mit "In Fleisch und Blut" zu tun hat, aber naja... Wenn man das so liest, könnte man denken, man wĂ€re außer Stande, die Handlung zu kapieren, nur weil man einige frĂŒhere Episoden nicht gesehen hat. NatĂŒrlich versteht man dann nicht jeden Verweis, na und? Was man versteht ist die Handlung, das Verhalten der Charaktere, die AtmosphĂ€re, etc.; all das, was einem zu einem Fan der Serie machen kann, falls man sie ansprechend findet. Dazu muß man nicht alles gesehen haben! Und wenn die Serie einen gefĂ€llt, kann man immer noch Ă€ltere Episode "nachholen". Das wĂŒrde man ĂŒbrigens bei einer Serie ohne KontinuitĂ€t, die einem gefĂ€llt, ebenso handhaben. Zum GlĂŒck gibt es heute eben nicht nur TV als Medium, sondern DVD, Internet, Video...


Die Kritik an KontinuitÀt im hier gebrauchten Sinne ist gerade bei dieser VOY-Folge ein wenig seltsam. Diese Folge kann nur derjenige völlig verstehen, der "Scorpion" gesehen hat. Ohne "Scorpion" macht "In the flesh" nicht richtig Sinn. Hilfreich wÀre es auch, mindestens eine Folge zu zeigen, in der die Sternenflottenakademie und Boothby gezeigt werden, vielleicht die TNG-Folge mit Wesley.

Ich denke daher, man kann nicht sagen, dass VOY keine KontinuitÀt hatte und DS9 hatte welche, sondern DS9 hatte mit dem Krieg einen recht engen Handlungsarc, wÀhrend VOY einen loseren kontinuierlichen Rahmen hatte, der sich durch das Star Trek Universum im allgemeinen und die Ereignisse aller VOY-Folgen vor der aktuellen Folge im besonderen ergeben.

Folgen mit einem Handlungsarc wĂŒrde ich vom Aufbau her so beschreiben, dass mehrere rote FĂ€den (rot fĂŒr HandlungsstrĂ€nge) parallel zueinander verlaufen und sich ab und zu kreuzen. Es folgt Ereignis auf Ereignis, in schneller Sequenz. Zeit fĂŒr Charakterentwicklung bleibt nicht, denn dies brĂ€uchte Pausen, Ruhephasen, Zeiten fĂŒr Nachdenken und Diskutieren des Charakters, der sich entwickeln soll.

Geschichten, die in Einzelfolgen abgehandelt werden, sind idealerweise wie ein roter Faden und ein grĂŒner Faden (grĂŒn fĂŒr Charakterentwicklung) sein. Die beiden FĂ€den verlaufen parallel und kreuzen sich manchmal.

Wer mich kennt, weiß, dass ich das Modell "1grĂŒn+1rot" dem Modell ">3rot" vorziehe. Aber auch dies ist mein persönlicher Geschmack. Und ich denke, die meisten von uns sind zufrieden, wenn eine Folge so aufgebaut ist, wie tabby und ich es kĂŒrzlich erarbeitet haben:

Eine knackige spannende Story, mit interessanten Dialogen, die die Handlung UND die Charakterentwicklung vorantreiben, special effects, die die Geschichte angemessen unterstĂŒtzen, ohne nur um ihrer selbst Willen genutzt zu werden.

So, isch abe fertisch mrgreen.gif

Der Beitrag wurde von Damon Ridenow bearbeitet: 12. Jan 2004, 19:27


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Matt
Beitrag 12. Jan 2004, 19:20
Beitrag #61


Vice Admiral
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QUOTE (Damon Ridenow)
Ich denke, der Knackpunkt, um den es hier geht, ist grundsĂ€tzlich: soll Star Trek eine bessere Zukunft darstellen, eine Zeit, in der es keine jahrelangen Kriege mehr gibt, höchstens kleinere militĂ€rische ScharmĂŒtzel, die sich letztlich doch diplomatisch lösen lassen? Oder ist die in Star Trek dargestellte Zukunft eine 1:1 kopierte Version der Gegenwart, mit jahrelangen Kriegen, usw. Die Frage ist fĂŒr mich dabei nicht, auf welche Art der Krieg dargestellt wird, wer der Aggressor ist und welche Motive dahinter stecken, sondern: muss ich fĂŒr Star Trek einen jahrelangen Krieg designen? Muss ich ĂŒberhaupt einen Krieg ins Drehbuch schreiben?

Nein, die zentrale Frage ist: Wessen Zukunft ist es, die als positiv vermittelt werden soll: Die der Menschheit oder die des Universums insgesamt? Da wir nichts ĂŒber das Universum wissen (jedenfalls nicht ĂŒber Handlungsweisen / Entwicklungsstadien anderer intelligenter Lebensformen, sofern sie existieren) ist es nicht sonderlich einleuchtend, weshalb man sich auf diese beziehen sollte. Roddenberry ging es immer um den Menschen schlechthin und dessen Entwicklung hin zu einem der heutigen Menschheit moralisch ĂŒberlegenen Geschöpf. Wenn ich mich auf die Entwicklung des Menschen konzentriere, dann wird sichtbar, daß es sehr wohl relevant ist, wer hier wen angreift: Nicht der Mensch, der keine Angriffskriege mehr fĂŒhrt und damit Roddenberrys Idealen voll und ganz entspricht, sondern nichtmenschliche Lebewesen, Aliens halt. Daß diese (ich spreche von den GrĂŒndern) sich als moralisch ĂŒberlegen betrachten, in Wahrheit aber alles andere als eine moralisch hochentwickelte Spezies sind, zeigt deutlich, wie sehr es den Machern der Serie am Herzen liegt, Roddenberrys Idealen zu entsprechen: Indem Lebewesen, die aus Rassismus einen großen Krieg beginnen (sozusagen als Abbild der heutigen Zeit), gezeigt werden, wird gleichzeitig deutlich wie sehr sich der zukĂŒnftige Mensch in Form der Föderation von solchen Handlungsweisen unterscheidet. Damit wird also sehr wohl eine bessere Zukunft dargestellt. Was kann der Mensch, der grundsĂ€tzlich mit kleineren ScharmĂŒtzeln und Diplomatie auskĂ€me, dafĂŒr, daß er angegriffen wird? Darf er sich dann nicht verteidigen? Ich sehe da keinerlei Widerspruch zu den Idealen von Star Trek. Und eben weil der Mensch als unserer Zeit gegenĂŒber moralisch weiterentwickelt portrĂ€tiert wird, ist es eben keine 1:1-Umsetzung der heutigen Zeit in der Zukunft.

QUOTE
Trek sehe, dann möchte ich die Illusion einer besseren Zukunft verkauft bekommen, in der Hoffnung, dass sich die Menschen TATSÄCHLICH weiterentwickeln, in der Hoffnung, dass es tatsĂ€chlich mal eine Zeit geben wird, in der Kriege ĂŒberholt sein werden. Das ist jedoch mein persönlicher Geschmack und meine persönliche Vorliebe bei Star Trek und Science Fiction.

Wie du schon sagst und wie ich oben auch schon geschrieben hatte: Es kommt darauf an, was man erwartet: Eine völlig heile Welt in der Zukunft oder eine Welt, die mithilfe cleverer Allegorien der heutigen Welt einen Spiegel vorhÀlt und damit den einen oder anderen vielleicht zum Nachdenken anregt. Ich finde, Star Trek hat immer ausgemacht, beide dieser Punkte zu bedienen. Jetzt wird bei Deep Space Nine der eine von beiden ein wenig mehr betont als der andere, aber damit ist es dennoch Star Trek. Es ist lediglich Geschmackssache, welchen der beiden eben genannten Dinge man persönlich prÀferiert bzw. erwartet.

QUOTE
Ich weiß es nicht, ich kann nur raten und spekulieren. Ein Handlungsarc ist wie ein roter Faden, der die Folgen durchzieht, sie eng miteinander verknĂŒpft und an dem sich die Story entlanghangelt. In anderen Worten: der Arc gibt eine enge Struktur vor, durch die sich in rascher Abfolge immer neue Ereignisse und Wendungen ergeben. Jemand nun, der angeblich ein langweiliges Leben fĂŒhrt, hat vermutlich wenig Struktur und roten Faden in seinem Leben, außerdem wenig Wendungen und Entwicklungen oder neue Ereignisse. Vielleicht ist es so gemeint.

Ja, mag sein, daß es so gemeint war. Aber dennoch sollte mir das a) der Rezensent selbst so erklĂ€ren, daß man seinen GedankengĂ€ngen ĂŒberhaupt zu folgen imstande sein kann und nicht ein Außenstehender alles erklĂ€ren muß, und b) macht deine Interpretation, wie er es gemeint haben könnte, die Sache fĂŒr mich auch nicht logischer. Ich meine, selbst wenn eine Serie keine KontinuitĂ€t hat, so hat sie doch zumindest in Form der immer wiederkehrenden Charaktere einen gewissen roten Faden zu bieten. Ich kenne viele Leute, die an einer Serie vor allem die Charaktere mögen und sich freuen nach einem anstrengenden Arbeitstag ein wenig Alltagsflucht zu betreiben und Charakter xyz "wiederzusehen". Denen geht es nicht um KontinuitĂ€t. Mag sein, daß es auch "KontinuitĂ€tssĂŒchtige" gibt, aber der Kritiker pauschalisiert ja mal wieder, nach dem Motto: Es ist immer so, und das ist Unsinn.

QUOTE
Die Kritik an KontinuitÀt im hier gebrauchten Sinne ist gerade bei dieser VOY-Folge ein wenig seltsam. Diese Folge kann nur derjenige völlig verstehen, der "Scorpion" gesehen hat. Ohne "Scorpion" macht "In the flesh" nicht richtig Sinn. Hilfreich wÀre es auch, mindestens eine Folge zu zeigen, in der die Sternenflottenakademie und Boothby gezeigt werden, vielleicht die TNG-Folge mit Wesley.

Stimmt, daran habe ich noch gar nicht gedacht: Die angebliche Musterepisode fĂŒr die Überlegenheit von Voyager versteht nur derjenige vollstĂ€ndig, der schon mal was von Spezies 8472 gehört hat. Das dĂŒrfte auf den Gelegenheitszuschauer nicht zutreffen. Preisfrage: Ist das noch die Definition von TV? Findet Ausgrenzung statt? laugh.gif

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 12. Jan 2004, 19:37


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Damon Ridenow
Beitrag 12. Jan 2004, 19:49
Beitrag #62


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QUOTE (Matt @ 12. Jan 2004, 19:20)
Wenn ich mich auf die Entwicklung des Menschen konzentriere, dann wird sichtbar, daß es sehr wohl relevant ist, wer hier wen angreift: Nicht der Mensch, der keine Angriffskriege mehr fĂŒhrt und damit Roddenberrys Idealen voll und ganz entspricht, sondern nichtmenschliche Lebewesen, Aliens halt. Daß diese (ich spreche von den GrĂŒndern) sich als moralisch ĂŒberlegen betrachten, in Wahrheit aber alles andere als eine moralisch hochentwickelte Spezies sind, zeigt deutlich, wie sehr es den Machern der Serie am Herzen liegt, Roddenberrys Idealen zu entsprechen: Indem Lebewesen, die aus Rassismus einen großen Krieg beginnen (sozusagen als Abbild der heutigen Zeit), gezeigt werden, wird gleichzeitig deutlich wie sehr sich der zukĂŒnftige Mensch in Form der Föderation von solchen Handlungsweisen unterscheidet. Damit wird also sehr wohl eine bessere Zukunft dargestellt. Was kann der Mensch, der grundsĂ€tzlich mit kleineren ScharmĂŒtzeln und Diplomatie auskĂ€me, dafĂŒr, daß er angegriffen wird? Darf er sich dann nicht verteidigen? Ich sehe da keinerlei Widerspruch zu den Idealen von Star Trek. Und eben weil der Mensch als unserer Zeit gegenĂŒber moralisch weiterentwickelt portrĂ€tiert wird, ist es eben keine 1:1-Umsetzung der heutigen Zeit in der Zukunft.

Ich konstruiere eine fiktive Situation: wir befinden uns im Jahr 2400. Der Mensch hat sich auf eine Art und Weise weiterentwickelt und verÀndert, dass es Kriege nicht nur seit Ewigkeiten nicht mehr gibt, sondern dass das Konzept des Krieges völlig sinnlos und antiquiert ist.

Nun wissen wir zwar nicht, ob diese fiktive Situation eintreten wird oder nicht. Aber angenommen, dass die Erde des Jahres 2400 so ausschaut, dann ist DS9 völlig unrealistisch und ein Abbild der Gegenwart, in die entfernte Zukunft projiziert.

Hierzu eine kurze persönliche Anmerkung: Frankreich und Deutschland waren bis vor recht kurzer Zeit Erzfeinde. Mittlerweile sind diese beiden LĂ€nder enge VerbĂŒndete. Es wurde ein Völkerbund eingefĂŒhrt, dann die Vereinten Nationen. In Europa gabs erst eine EG, nun die EU. Die Entwicklung geht in Richtung der Vereinigten Staaten von Europa. Wenn diese Entwicklung so weiter geht, dann hoffe ich, dass es irgendwann keine Nationalstaaten mehr geben wird, sondern ein terranischer Bund, der sich aus der UNO entwickelt. Naja, und wenns keine Nationalstaaten mehr gibt, dann gibts auch keine Kriege zwischen Nationen mehr, also braucht man keine Armeen mehr. Und da ich auch nicht glaube, dass da draußen Aliens existieren, wirds dann auch keine interplanetaren Kriege geben. Vielleicht schaffen wir es, diesen Zustand bis 2400 zu erreichen, wer weiß laugh.gif Zumindest ist das meine Hoffnung, und wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Was die Frage des Verteidigens betrifft, so verweise ich auf die wenig erfreuliche Gegenwart: Mr. G. Dabelju B. hat seinen Krieg doch auch deswegen gestartet, um sich zu verteidigen. Wie hieß das Ganze: PrĂ€ventionskrieg? Ok, wenn das Argument nicht zĂ€hlt, dann verweise ich auf Quark. Wie sagte er: die Ferengis hĂ€tten sich mit dem Dominion zusammengesetzt und einen Friedensvertrag ausgearbeitet, der alle Beteiligten zufrieden gestellt hĂ€tte. Aber die Föderation wollte den Krieg. War das in "The Siege of AR-558"?

Der Beitrag wurde von Damon Ridenow bearbeitet: 12. Jan 2004, 19:52


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Matt
Beitrag 12. Jan 2004, 20:02
Beitrag #63


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QUOTE (Damon Ridenow @ 12. Jan 2004, 19:49)
Ich konstruiere eine fiktive Situation: wir befinden uns im Jahr 2400. Der Mensch hat sich auf eine Art und Weise weiterentwickelt und verÀndert, dass es Kriege nicht nur seit Ewigkeiten nicht mehr gibt, sondern dass das Konzept des Krieges völlig sinnlos und antiquiert ist.

Nun wissen wir zwar nicht, ob diese fiktive Situation eintreten wird oder nicht. Aber angenommen, dass die Erde des Jahres 2400 so ausschaut, dann ist DS9 völlig unrealistisch und ein Abbild der Gegenwart, in die entfernte Zukunft projiziert.

Nein, wieso? Nur weil der Mensch ohne Krieg auskommt (es Kriege schon seit Ewigkeiten nicht mehr gibt etc.), so muß das doch fĂŒr andere Spezies nicht auch gelten. Und dann - um deine fiktive Situation weiterzuspinnen - greifen sie den Menschen im Jahr 2400 an. Was dann? Soll er zuschauen wie er erobert wird? Oder soll er sich verteidigen? NatĂŒrlich könnte er Diplomatie versuchen, aber was, wenn die Gegenseite von Diplomatie nichts wissen will?

QUOTE
Und da ich auch nicht glaube, dass da draußen Aliens existieren, wirds dann auch keine interplanetaren Kriege geben. Vielleicht schaffen wir es, diesen Zustand bis 2400 zu erreichen, wer weiß  Zumindest ist das meine Hoffnung, und wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Aber weiß man dieses genau? NatĂŒrlich nicht. Es mag durchaus Aliens geben und sie mögen durchaus kriegerisch sein. Wie auch immer, im Star-Trek-Universum gibt es solche Außerirdischen und niemand (auch nicht Roddenberry) hat jemals vorgegeben, daß alle Spezies friedlich zu sein haben.

QUOTE
Was die Frage des Verteidigens betrifft, so verweise ich auf die wenig erfreuliche Gegenwart: Mr. G. Dabelju B. hat seinen Krieg doch auch deswegen gestartet, um sich zu verteidigen. Wie hieß das Ganze: PrĂ€ventionskrieg? Ok, wenn das Argument nicht zĂ€hlt, dann verweise ich auf Quark. Wie sagte er: die Ferengis hĂ€tten sich mit dem Dominion zusammengesetzt und einen Friedensvertrag ausgearbeitet, der alle Beteiligten zufrieden gestellt hĂ€tte. Aber die Föderation wollte den Krieg. War das in "The Siege of AR-558"?

Die Föderation wollte den Krieg ganz sicher nicht! Wie kommst du denn bloß darauf? Seit Entdeckung des Wurmloches war man auf friedliche Erkundung des Gamma-Quadranten aus. Und seit dem ersten Kontakt mit den GrĂŒndern hat man eine friedliche VerstĂ€ndigung gesucht, auch nach den ersten Drohungen des Dominions ("The Search"). Aber das Dominion hat statt dessen einen großen Krieg vorbereitet und ihn letztlich auch begonnen. Alle Diplomatie, alle moralische Überlegenheit hatte versagt und ließ die Verteidigungssituation unumgĂ€nglich werden, es sei denn, man wollte sich kampflos ergeben. Und dann kam alles, wie es gekommen ist: Das Dominion hat immer bis zum Allerletzten gekĂ€mpft, es hĂ€tte also auch keine Chance gegeben, den Krieg signifikant zu verkĂŒrzen.

Den Vergleich mit G.W. Bush verstehe ich nicht: Wie Bush seine Kriege bezeichnet spielt fĂŒr die Deep-Space-Nine-Situation keine Rolle, weil die Föderation eben nicht unter der Vorgabe, sich nur zu verteidigen, einen Angriffskrieg startet. Und die Sache mit dem Friedensvertrag ist auch keine Lösung: Es wurde wiederholt betont, daß das Dominion erst dann halt macht, wenn es alle Völker des Alpha-Quadranten kontrolliert. Das ist der einzig akzeptable Kriegsausgang fĂŒr die GrĂŒnder. Erst als die Niederlage nĂ€herrĂŒckte ("What You Leave Behind") waren sie zu ZugestĂ€ndnissen bereit und unterschrieben letztlich den Friedensvertrag.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 12. Jan 2004, 20:15


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Elias Vaughn
Beitrag 12. Jan 2004, 20:04
Beitrag #64


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Tja, was soll ich sagen, fĂŒr mich hat sich das Thema STVC seit heute endgĂŒltig erledigt. Ich hab vor kurzem meinen abschließenden und letzten Post im Forum gemacht, in dem ich mich sachlich und kritisch mit den Artikeln des Webmasters und der Vorgangsweise innerhalb der Community auseinandergesetzt habe.

Der Artikel wurde (wie ĂŒblich) gleich mal wieder gelöscht. Ich hab keine Ahnung, ob mein Account dort auch schon gelöscht wurde (falls nicht, wird er das sicher gleich mal).

Ich habe ehrlich gesagt einfach keine Lust mehr, noch mehr meiner Zeit mit Herrn Xiang und seinen sogenannten Kritiken zu verplempern. Dennoch werde ich hin und wieder dort vorbeischauen...... wenn ich etwas zum Lachen brauche laugh.gif wink.gif .

Tja, somit habt ihr mich auch in weiterer Zukunft am Hals mrgreen.gif ... ich freu mich auf meine (hoffentlich lange und konstruktive) Zeit hier bei euch smile.gif .


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Strassid2
Beitrag 12. Jan 2004, 20:22
Beitrag #65


Lt. Commander
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QUOTE (Elias Vaughn @ 12. Jan 2004, 20:04)
Ich habe ehrlich gesagt einfach keine Lust mehr, noch mehr meiner Zeit mit Herrn Xiang und seinen sogenannten Kritiken zu verplempern. Dennoch werde ich hin und wieder dort vorbeischauen...... wenn ich etwas zum Lachen brauche laugh.gif wink.gif .

dem schließe ich mich an - bin vorhin zum 4ten oder 5ten mal in zwei tagen gelöscht worden (ich werde das gefĂŒhl nicht los, dass lin mich fĂŒr donnervogel gehalten hat, aber egal smile.gif )

wenn er jetzt alle löscht, die ihn stören, sind von den 1767 membern der 'grĂ¶ĂŸten und tollsten community' bald weniger als die hĂ€lfte ĂŒbrig... naja, mir egal - ist ja nicht meine community, die er da kaputtmacht laugh.gif ich besuch die seite auf jeden fall vorerst nichtmehr... bis die nĂ€chste kolumne bzw 'kritik' kommt mrgreen.gif
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Warp5Project
Beitrag 12. Jan 2004, 20:24
Beitrag #66


Commander
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ich habe gerade im voyager-center.de forum einen beitrag eines users gelesen, der seine meinung zu lin xiangs kolumne schrieb. der beitrag war sachlich geschrieben. der autor wollte nur seinen standpunkt dazu schreiben. (in etwa: DSN war nicht kriegsverherrlichend etc., sondern das genaue gegenteil; und man dĂŒrfe nicht alle DSN-fans auf "action-knaben" reduzieren)

ich wollte gerade darauf antworten, als die meldung kam: "thema geschlossen"!
ohne angabe eines grundes! ZENSUR bei STVC? werden die user diktatorisch auf kurs gehalten?

und die nennen sich ST-fans...


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VirtualSelf
Beitrag 12. Jan 2004, 20:42
Beitrag #67


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QUOTE (Matt @ 12. Jan 2004, 19:20)
[...]
Und eben weil der Mensch als unserer Zeit gegenĂŒber moralisch weiterentwickelt portrĂ€tiert wird, ist es eben keine 1:1-Umsetzung der heutigen Zeit in der Zukunft.
[...]

Das sehe ich etwas anders. Lediglich das Gesellschaftssystem wird in ganz, ganz groben ZĂŒgen in idealisierender Weise dargestellt, ĂŒber die Menschen -als Individuen- erfĂ€hrt man im Grunde kaum etwas. Ein bischen Blabla hier (kein Geld), ein bischen Blabla da (Streben nach Wissem), aber immer wieder werden die hehren Helden mit Angehörigen der menschlichen Spezies konfrontiert, deren Motivationen Machthunger, Ehrgeiz, persönliche Egoismen sind (in der Regel werden diese "negativen" -urmenschlichen- Eigenschaften allerdings durch Aliens reprĂ€sentiert). D.h. die Menschheit kann bei weitem nicht als gelĂ€utert oder auch nur moralisch weiterentwickelt angesehen werden, zumal wir nicht einmal wissen, wie und durch wen das System des verodneten HĂ€ndchenhalten-und-ĂŒber-Blumenwiesentanzens legitimiert wurde.

Wenn Picard diplomatisch handelt, so handelt er immer als Individuum und man muss ihn nicht zwangslĂ€ufig als Metapher fĂŒr einen zukĂŒnftigen Menschen an sich shen (... denn schon Pumpgun-Janeway ist oft außer stande, den Finger vom Abzug zu nehmen (ganz zu schweigen von den Marquis an Bord))

Insofern handeln TNG und VOY im geschichts- und beziehungslosen Raum, der beliebig mit Interpretationen und vor allem WĂŒnschen gefĂŒllt werden kann.

Erst in DS9 wird (Menschheits)Geschichte gestaltet (... zwar mit Atempause, aber immerhin wink.gif). Das ist der eigentliche Unterschied zu TNG und VOY, der es zugleich erforderlich macht, in Arcs zu erzÀhlen.

Es mag sein, dass diese Geschichte einigen -z.B. Lin- Magenschmerzen bereitet, aber sie kann kein Widerspruch zur ST-Philosophie (insbesondere der, die in den Serien -nicht in der SekundÀrliteratur, die ohnehin viele TV-Zuschauer kaum interessiert- vermittelt wird) sein, denn dazu erweist sich diese als viel zu "hohl" und unbestimmt.


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LeoBerlin
Beitrag 12. Jan 2004, 21:53
Beitrag #68


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Sorry, wenn auch das hier nur ein sehr kurzer Beitrag wird.
Aber den sehr detaillierten und ausfĂŒhrlichen BeitrĂ€gen von Matt kann ich kaum noch was hinzufĂŒgen! Er spricht mir aus der Seele! Die Posts sind fundiert und im Gegensatz zu anderen Leuten in anderen Foren ( mrgreen.gif ) findet keine pauschale Verunglimpfung und Beleidigung statt!
Wie gesagt, man kann immer anderer Meinung sein, und dann sollte man sie auch vehement vertreten. Aber immer sachlich und frei von persönlichen Verletzungen und TiefschlÀgen.
Und zum Thema Krieg: Ich sah Star Trek auch immer als Spiegel fĂŒr unsere Gesellschaft. So war Gene Roddenberrys Idee. Weil es eine Zensur gab, verlegt er die Themen, die er erörtern wollte, in die Zukunft. So hat er die Zensoren und Studiobosse ausgetrickst.
Ich fand den Krieg sinnvoll, weil es nicht darauf hinauslief, ala Rambo zu zeigen, was wir fĂŒr Helden sind und wie toll Krieg ist. Im Gegenteil. Krieg wurde als unmenschlich, entwĂŒrdigend, voller Leid und Not, dargestellt. Und wenn es auch nur einen ĂŒberzeugt, die Finger davon zu lassen, dann ist schon viel erreicht. In einem Interview las ich, wie viel Streit es gekostet hat, Nog sein Bein verlieren zu lassen, und nicht bloss eine kleine Verwundung davonzutragen. Das zeigte doch, wenn auch stark abgeschwĂ€cht, weil in ST öfter mal einer stirbt, die schlimmen Folgen. Und in kommenden Folgen wurde Nog als traumatisierter Soldat gezeigt, nicht als Held. Deshalb bin ich der Meinung, der Handlungsstrang war gut und richtig!

Viele GrĂŒĂŸe,
LeoBerlin
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Eric
Beitrag 12. Jan 2004, 22:30
Beitrag #69


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hallo nun nachdem ich Die ganzen Vegewaltigungsartikel gelesen habe möchte ich mich mal zu Wort melden. Wie ich finde hat Lin Xiang schon in dem punkt recht dass Star Trek nicht von Krieg handeln sollte aber andererseits wĂ€re deep Space Nine voll langweidlig geworden nun ja. ic h weiß nicht.

was mich aber stuzig macht ist daß keiner mehr hier seine meinung zu dem artikel schreibt. nachdem matt seine Meinung geschrieben hat Setzen sich keiner mehr mit dem Artikel Auseinander. einfach so die meinung anderer ĂŒbernehmen finde ich wiederum nicht ok und bestĂ€tig Lins artikel.

ich habe meine meinung zum artikel nun gesagt und hoffe daß ihr das auch tut.
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VirtualSelf
Beitrag 12. Jan 2004, 22:53
Beitrag #70


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@Eric
ST sollte von "Menschen" handeln (die Aliens sind ja auch nichts anderes als "reduzierte" Menschen) und Menschen fĂŒhren nun mal Kriege, kĂ€mpfen um Ressourcen, werden durch Urinstinkte beeinflusst.
Blendet man diesen Aspekt aus, so ist das nicht optimistisch, sondern ignorant. Es kann nur um die Art und Weise gehen, wie Kriege gefĂŒhrt werden, nicht ob sie gefĂŒhrt werden. In einer optimistischen Serie werden dann irgendwann -wĂ€hrend des Krieges- humanistische Ethik und Moral obsiegen, wĂ€hrend in einer pessimistischen das "Böse" den Sieg davontrĂ€gt. Krieg und Optimismus schließen sich keineswegs aus.


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tabby
Beitrag 12. Jan 2004, 23:38
Beitrag #71


Commodore
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QUOTE
O-Ton Damon Ridenow:


QUOTE
Ich denke, der Knackpunkt, um den es hier geht, ist grundsĂ€tzlich: soll Star Trek eine bessere Zukunft darstellen, eine Zeit, in der es keine jahrelangen Kriege mehr gibt, höchstens kleinere militĂ€rische ScharmĂŒtzel, die sich letztlich doch diplomatisch lösen lassen?

Nein , Star Trek soll die Welt darstellen wie sie ist! Damit meine ich nicht, dass es nur Krieg oder sonstwas geben sollte, sondern damit meine ich das sich Star Trek themenmÀssig den Problemen unserer Zeit stellen soll. Dabei können und sollen selbstverstÀndlich Wege aufgezeigt werden wie man Probleme auch ohne Waffen lösen kann. Nur in der RealitÀt geht das leider nicht immer. Manchen Leuten ist nunmal mit guten Worten nicht beizukommen.
ZurĂŒck zu zeitkritischen Themen:
Terrorismus ist leider ein Thema unserer Zeit, ob es uns gefÀllt oder nicht. Wirklichen Fanatikern kann man zwar gut zureden, aber im Zweifelsfall wird das nicht viel bringen. Mit dem Xindi Arc wird das bislang gut bei Enterprise behandelt.
Aids ist ein weiteres leidiges Thema der Zeit, auch hierum wurde sich gekĂŒmmert.
.. worauf ich hinaus will: Ich will aktuelle Themen reflektiert auf die Zukunft.
Umweltschutz zum Beispiel wĂ€re mal ein schönes Thema fĂŒr eine ENT Folge.

QUOTE
Oder ist die in Star Trek dargestellte Zukunft eine 1:1 kopierte Version der Gegenwart, mit jahrelangen Kriegen, usw. Die Frage ist fĂŒr mich dabei nicht, auf welche Art der Krieg dargestellt wird, wer der Aggressor ist und welche Motive dahinter stecken, sondern: muss ich fĂŒr Star Trek einen jahrelangen Krieg designen? Muss ich ĂŒberhaupt einen Krieg ins Drehbuch schreiben?

Ich denke ja! Die BegrĂŒndung dafĂŒr kann man eigentlich schon weiter oben herauslesen...
Die Menschheit als Solche ist eine kriegerische Spezies,.. soviel steht jawohl fest. Sollen wir uns also selber verleugnen und die Zukunft friedvoller sehen als sie wahrscheinlich sein wird? Nein, das wÀre unterm Strich mehr oder weniger Augenwischerei. Ein frommer Wunsch, ja..!
Mal angenommen es gibt wirklich Intelligentes Leben im All,.. man baut das erste Warpschiff, nennt es NX-01 und fliegt damit umher.. smile.gif
Über kurz oder lang lernt man verschiedene Spezies kennen. Glaubst Du das jede der ausserirdischen Rassen uns wohl gesonnen ist? Ich denke eher nicht. Ebenso wenig denke ich das der Mensch jeder anderen Spezies wohlgesonnen sein wĂŒrde. Aus welchen GrĂŒnden auch immer, es wĂŒrden mit Sicherheitviele Konflikte entstehen.
Ergo: Krieg ist ein aktuelles Thema unserer Zeit und ein Thema dass in der Zukunft wohl auch leider aktuell sein wird. Also kann sowas durchaus auch ein Thema fĂŒr Star Trek sein.

QUOTE
Wenn ich Star Trek sehe, dann möchte ich die Illusion einer besseren Zukunft verkauft bekommen, in der Hoffnung, dass sich die Menschen TATSÄCHLICH weiterentwickeln, in der Hoffnung, dass es tatsĂ€chlich mal eine Zeit geben wird, in der Kriege ĂŒberholt sein werden. Das ist jedoch mein persönlicher Geschmack und meine persönliche Vorliebe bei Star Trek und Science Fiction.

Du spricht ja sogar selbst von einer Illusion.
Selbst wenn sich die Menschheit nach Deiner Vorstellung weiterentwickelt, gibt es dann theoretisch immer noch andere Völker wie zB die Klingonen fĂŒr die ein Kampf oder Krieg das Normalste von der Welt ist.

QUOTE
(...) aber ich habe auch viele der in den Kriegsarc eingebundenen Folgen mit Genuss angeschaut, weil ich wissen wollte, wie es den Charakteren, die mittlerweile gut eingefĂŒhrt waren, ergeht. Vor allem wenn diese Folgen Charakterstudien zeigten, war ich zufrieden

Einverstanden! Die CharaktÀre waren gerade zu kriegszeiten gut smile.gif
Aber etwas anderes hat mir diesbezĂŒglich gefallen. NĂ€mlich dass das ganze glaubwĂŒrdig war. Ein Agressor greift irgendwen irgendwie an, der Angegriffene verteidigt sich verbissen,.. und sei es mit allen Mitteln. Das ist glaubwĂŒrdig! So ist der Mensch!
Das die-andere-Wange-hinhalten ist Utopie smile.gif

QUOTE
Jemand nun, der angeblich ein langweiliges Leben fĂŒhrt, hat vermutlich wenig Struktur und roten Faden in seinem Leben, außerdem wenig Wendungen und Entwicklungen oder neue Ereignisse. Vielleicht ist es so gemeint

hehe
Warum LX die Vorlieben was Serien betrifft, und die kompletten Leben der Leute gleichsetzt weiss er wohl selber nicht so genau .. tongue2.gif

QUOTE
Die Kritik an KontinuitÀt im hier gebrauchten Sinne ist gerade bei dieser VOY-Folge ein wenig seltsam. Diese Folge kann nur derjenige völlig verstehen, der "Scorpion" gesehen hat. Ohne "Scorpion" macht "In the flesh" nicht richtig Sinn.

Stimmt. Leider waren zusammenhÀngende Folgen in Voyager eher selten. Es wurden mehr einzelne Episoden gedreht, Àhnlich wie in TNG.
Skorpion und in the flesh waren beides gute Folgen smile.gif Skorpion war so spitze tongue2.gif HÀtte VOY mehr solche zusammenhÀngenden Folgen gehabt, hÀtte mir VOY als Gesamtwerk sicher um Einiges besser gefallen.

QUOTE
Ich denke daher, man kann nicht sagen, dass VOY keine KontinuitÀt hatte und DS9 hatte welche, sondern DS9 hatte mit dem Krieg einen recht engen Handlungsarc, wÀhrend VOY einen loseren kontinuierlichen Rahmen hatte, der sich durch das Star Trek Universum im allgemeinen und die Ereignisse aller VOY-Folgen vor der aktuellen Folge im besonderen ergeben.

DS9 hatte insgesamt eine zufriedenstellende KontinuitĂ€t. Bedingt durch den Arc ab Staffel 4, wie Du es schon gesagt hast. Auch der Ort Raumstation bietet einfach mehr AngriffsflĂ€che fĂŒr KontinuitĂ€t. Ein einzelnes Schiff das unterwegs ist eignet sich eher fĂŒr Einzelfolgen.
Bei ENT wurde das bislang gut gelöst. Es gibt mehrere HandlungsstrÀnge, mehr oder weniger fest verbunden.

QUOTE
Folgen mit einem Handlungsarc wĂŒrde ich vom Aufbau her so beschreiben, dass mehrere rote FĂ€den (rot fĂŒr HandlungsstrĂ€nge) parallel zueinander verlaufen und sich ab und zu kreuzen. Es folgt Ereignis auf Ereignis, in schneller Sequenz. Zeit fĂŒr Charakterentwicklung bleibt nicht, denn dies brĂ€uchte Pausen, Ruhephasen, Zeiten fĂŒr Nachdenken und Diskutieren des Charakters, der sich entwickeln soll.

Naja, mit diesen Pausen fĂŒr Charakterentwicklungen wurde es in TNG und VOY ziemlich ĂŒbertrieben. Womit ich wieder bei einem meiner Lieblingswörter wĂ€re: Laberfolge tongue2.gif
Nochmal eine kurze Definition: Eine Laberfolge ist daurch definiert das Diaolge etwa 90% der Zeit in Anspruch nehmen, ohne das noch irgendetwas anderes passiert. Damit meine ich nicht zwanghaft in jeder Folge geschossen werden muss ohne Ende, sondern das irgendetwas passiert, was immer es auch sei. tongue2.gif
Solchen Pausen, wie Du es meinst. dĂŒrfen nicht zuviel vorkommen, sonst ist Langeweile vorprogrammiert.

QUOTE
(aus einem spĂ€teren Beitrag)Hierzu eine kurze persönliche Anmerkung: Frankreich und Deutschland waren bis vor recht kurzer Zeit Erzfeinde. Mittlerweile sind diese beiden LĂ€nder enge VerbĂŒndete. Es wurde ein Völkerbund eingefĂŒhrt, dann die Vereinten Nationen. In Europa gabs erst eine EG, nun die EU. Die Entwicklung geht in Richtung der Vereinigten Staaten von Europa. Wenn diese Entwicklung so weiter geht, dann hoffe ich, dass es irgendwann keine Nationalstaaten mehr geben wird, sondern ein terranischer Bund, der sich aus der UNO entwickelt. Naja, und wenns keine Nationalstaaten mehr gibt, dann gibts auch keine Kriege zwischen Nationen mehr, also braucht man keine Armeen mehr.

Das klingt ja alles gut und schön,.. aber glaubst Du wirklich daran?
Ich denke es bestenfalls einen losen Staatenbund geben. Oder auch mehrere...
Institutionen, wie UNO, NATO, EU,... wird es immer geben. Unter anderem Namen vielleicht aber mit Ă€hnlichem Zweck. DarĂŒber hinaus wird es in spĂ€terer Zukunft auch nichts weiter geben. Es sei denn, und es mag vielleicht bescheuert klingen: Alle Menschen finden einen gemeinsamen Feind. Erst dann wird sich die Menschheit unter einem Hut versammeln.


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Eric
Beitrag 13. Jan 2004, 00:24
Beitrag #72


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>Du spricht ja sogar selbst von einer Illusion. - von tabby

und? das was star trek ausmacht ist doch diese Illusion von einer friedvollen zukunft!

warum muss ich pessimistisch sein und immer nur glauben menschen sind eh kriegerwesen. warum kann ich nicht hoffnungsvoll in die zukunft blicken , immer nur krieg?
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RunningChocobo
Beitrag 13. Jan 2004, 01:54
Beitrag #73


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Jungs, Jungs ( und liebe MĂ€dels). Ihr mĂŒĂŸt das locker sehen. Das Forum ist ein Leistunghöhepunkt ( vielleicht nicht seiner ) aber er weiß was er da hat. Ist leider wie mit Streichhölzern. Man kann ein Lagerfeuer machen oder ein Haus anzĂŒnden. Gebrauch und Mißbrauch...

Letzeres, nun ja...
Es erscheint tatsĂ€chlich wie eine Traumwelt und ich muß sagen, man fĂŒhlt sich wie Heinz Sielmann, der die wilde Tierwelt beobachtet. Das merkwĂŒrdige Verhalten der paarungswilligen Inhalte voller Blödsinn lĂ€ĂŸt sich hier deutlich ersehen.

Sei es drum, einem halbverhungerndem Straßenköter soll man nicht den Knochen wegnehmen.
Das Forum hat ein nettes Interface und daran lĂ€ĂŸt sich nicht rĂŒtteln. Es wird nur halt schlecht verwaltet.
Das einzige Problem was ich darin sehe, sind die jĂŒngeren User / Fans die leicht mit solch einem verĂ€chtlichen Verhalten infiziert werden könnten.

Der beste Weg wÀre eigentlich diese Forum zu meiden und ihm keine Beachtung mehr zu zollen um die Aufmerksamkeit diese "Sachlichkeits-Vakuum" zu neutralisieren.
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RunningChocobo
Beitrag 13. Jan 2004, 02:55
Beitrag #74


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Leise sprachen die Crewmen des Voyagercenters ihre Gebete...


Janeway unser, die du bist im Orbit.
Gesendet werde dein Name ĂŒber Subraum.
Dein Versagen komme.
Dein Wille geschehe hoffentlich nicht, im Raum wie auf der OberflÀche.
Und vergib uns unsere Kompetenz und den Willen schnell zurĂŒckzukehren.
Wie auch wir vergeben dein Versagen als Frau am Steuer.
FĂŒhre uns nicht in den Deltaquadranten
und erlöse uns vom Dienst an Bord.
Denn dein ist der CaptainÂŽs Sessel, der Nagel zu unserem Sarg und unser Tod und die lange Reise in der Ewigkeit.
Aye Captain ( Amen )


^^
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Damon Ridenow
Beitrag 13. Jan 2004, 08:44
Beitrag #75


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So. Nun haben wir es geschafft, tabby. Nun sind wir bei der Diskussion grundlegender philosophischer Themen angelangt, und letztlich ist das richtig, weils bei uns grundlegend unterschiedliche BedĂŒrfnisse gibt, was unsere Vorlieben bei Star Trek begrĂŒndet.

QUOTE (tabby @ 12. Jan 2004, 23:38)
Nein , Star Trek soll die Welt darstellen wie sie ist!

Das ist deine Meinung. Ich hĂ€tte solch ein Star Trek nicht angeschaut. Wie gesagt, dafĂŒr gibts Nachrichten. FĂŒr mich stellt Star Trek eine idealisierte Welt der Zukunft dar, wie sie sich entwickeln könnte, wenn die Menschen der Gegenwart die richtigen Entscheidungen treffen. Ja, in gewisser Weise empfinde ich Star Trek auch als Aufforderung an die Menschen der Gegenwart, an sich zu arbeiten, frei nach dem Motto: so könnte die Zukunft aussehen, wenn ihr die Probleme der Gegenwart weise löst.

QUOTE (tabby @ 12. Jan 2004, 23:38)
ZurĂŒck zu zeitkritischen Themen:
Terrorismus ist leider ein Thema unserer Zeit, ob es uns gefÀllt oder nicht. Wirklichen Fanatikern kann man zwar gut zureden, aber im Zweifelsfall wird das nicht viel bringen.

Der heutige Terrorismus ist auch eine Folge gravierender politischer Fehler der Vergangenheit und fĂŒr den Terrorismus der nahen Zukunft hat unter anderem auch Mr G. Dabelju B. im Jahre 2003 die Saat gelegt. Wenn Star Trek ein solches zeitkritisches Thema wirklich sachgerecht aufarbeiten wollte, dann dĂŒrfte beispielsweise Sisko den Maquis nicht bis aufs Blut verfolgen, sondern sich fĂŒr eine Lösung der Probleme einsetzen, weil dann dem Terrorismus die Wurzeln entzogen wĂ€ren. Sisko verteidigt jedoch jedes Mal stur die Haltung der Sternenflotte, wenns um den Maquis geht. Damit wurde die Chance verpasst, das Thema Terrorismus in DS9 angemessen aufzuarbeiten. Letztlich geht der Maquis ja sang- und klanglos unter, ohne dass man auch nur mit einem Wort erfĂ€hrt, wie die Probleme gelöst werden, die zur GrĂŒndung des Maquis fĂŒhrten.

Stellt euch mal vor, Sisko hĂ€tte nicht persönlich gekrĂ€nkt auf Eddington reagiert, wie er es tat, sondern sich als Vermittler und Mediator zwischen dem Maquis und dem Föderatinsrat angeboten, man hĂ€tte ĂŒber 2 Staffeln hinweg immer wieder an den Problemen gearbeitet, die zur GrĂŒndung des Maquis fĂŒhrten und letztlich hĂ€tte der Maquis dann, als alle Seiten zufrieden waren, sich aufgelöst. Sisko hĂ€tte das erreicht und mit Eddington hĂ€tte er sich versöhnt. Auch das wĂ€re ein möglicher Plot gewesen.

Vielleicht wird es ja in ENT gelingen, vielleicht wird Archer erkennen, dass die Xindi-"Terroristen" nicht "das Böse" und die Erde "das Gute" darstellt. Vielleicht kann G. Dabelju B., falls er ENT anschauen sollte, lernen, wie er es hÀtte besser machen können. DANN hÀtte Star Trek dieses Thema sachgerecht aufgearbeitet.

QUOTE (tabby @ 12. Jan 2004, 23:38)
Die Menschheit als Solche ist eine kriegerische Spezies,.. soviel steht jawohl fest.

Nein, die Menschheit als solche ist eine friedliche Rasse. Gewalt ist ein misslungener Versuch der Problemlösung, ein persönliches Versagen, beispielsweise wenn man handelt, ohne zuvor zu denken, oder beim Denken nicht ganzheitlich genug vorgeht.

QUOTE (tabby @ 12. Jan 2004, 23:38)
Mal angenommen es gibt wirklich Intelligentes Leben im All,..

Davon gehe ich nicht aus. Ich bezweifel das.

QUOTE (tabby @ 12. Jan 2004, 23:38)
Du spricht ja sogar selbst von einer Illusion.

Ja, das hab ich von Anfang an gesagt. Star Trek ist mMn eine idealisierte Traumwelt, ein Zustand, wie die Zukunft werden könnte, eine Hoffnung. Diese Illusion tut mir gerade dann gut, wenn die Gegenwart mich frustriert.

QUOTE (tabby @ 12. Jan 2004, 23:38)
Das klingt ja alles gut und schön,.. aber glaubst Du wirklich daran?
Ich denke es bestenfalls einen losen Staatenbund geben. Oder auch mehrere...
Institutionen, wie UNO, NATO, EU,... wird es immer geben. Unter anderem Namen vielleicht aber mit Ă€hnlichem Zweck. DarĂŒber hinaus wird es in spĂ€terer Zukunft auch nichts weiter geben. Es sei denn, und es mag vielleicht bescheuert klingen: Alle Menschen finden einen gemeinsamen Feind. Erst dann wird sich die Menschheit unter einem Hut versammeln.

Das ist keine Frage des Glaubens, denn hier handelt es sich nicht um Religion *g*. Ich hoffe, dass es so oder so Ă€hnlich kommen wird, wie ich es beschrieben habe, und ich sehe dafĂŒr eine realistische Chance. Es hĂ€ngt entscheidend davon ab, ob solche Leute wie bereits oben mehrfach erwĂ€hnter G. Dabelju B. langfristig an der Macht sind oder ob vernĂŒnftige Leute (Typ "Picard") die Regierenden und EntscheidungstrĂ€ger sein werden.

Es braucht auch keinen gemeinsamen Feind, damit die Menschheit sich unter einem Hut versammelt. Es braucht lediglich die Einsicht, dass es zusammen, also kooperativ, besser funktioniert als konkurrierend. Vielleicht muss man in der Zukunft Aufgaben lösen, die man nur zusammen bewÀtigen kann: Krankheiten, ErnÀhrungs- oder Wassermangel, weiterer Verlust von Landmassen an die Meere, usw. Das werden dann zwar gewaltige Krisen werden, aber in jeder Krise ist auch die Chance enthalten, die Krise nicht nur erfolgreich zu lösen, sondern etwas zu erreichen, das besser ist als das, was zuvor war.

Der Beitrag wurde von Damon Ridenow bearbeitet: 13. Jan 2004, 08:50


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Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen.
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Nerys
Beitrag 13. Jan 2004, 09:59
Beitrag #76


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@Damon
Komischerweise kann ich da gar nichts zu sagen, weil ich eigentlich alles genauso hÀtte sagen wollen. Genau so:

"FĂŒr mich stellt Star Trek eine idealisierte Welt der Zukunft dar, wie sie sich entwickeln könnte, wenn die Menschen der Gegenwart die richtigen Entscheidungen treffen. Ja, in gewisser Weise empfinde ich Star Trek auch als Aufforderung an die Menschen der Gegenwart, an sich zu arbeiten, frei nach dem Motto: so könnte die Zukunft aussehen, wenn ihr die Probleme der Gegenwart weise löst."

sehe ich das auch. Viele GrĂŒĂŸe
Nerys.

Der Beitrag wurde von Nerys bearbeitet: 13. Jan 2004, 09:59
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tabby
Beitrag 13. Jan 2004, 11:10
Beitrag #77


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QUOTE
O-Ton Damon Ridenow:


QUOTE
Das ist deine Meinung. Ich hĂ€tte solch ein Star Trek nicht angeschaut. Wie gesagt, dafĂŒr gibts Nachrichten. FĂŒr mich stellt Star Trek eine idealisierte Welt der Zukunft dar, wie sie sich entwickeln könnte, wenn die Menschen der Gegenwart die richtigen Entscheidungen treffen. Ja, in gewisser Weise empfinde ich Star Trek auch als Aufforderung an die Menschen der Gegenwart, an sich zu arbeiten, frei nach dem Motto: so könnte die Zukunft aussehen, wenn ihr die Probleme der Gegenwart weise löst.

In der Tat, das ist meine Meinung tongue2.gif
Deine Sicht davon wie Star Trek sein sollte ist durchaus lobenswert,.. es gibt immer einen anderen Weg als Waffengewalt. Man hat auch immer die Wahl wenn man eine Endscheidung treffen muss. Die Zukunft könnte wirklich so sein wie in TNG wo die Menschen Forscher und Diplomaten sind. Aber das wÀre wirklich Zukunftsmusik.
Aber das hat mit aktuellen Themen nicht viel zu tun smile.gif
Es gibt hier und heute aktuelle Themen unserer Zeit, die in der Zukunft auch immer noch aktuell sein könnten.
Dazu gehören numal: Krieg, Hunger, Terrorismus, Seuchen (Aids, Krebs), Arbeitslosigkeit, KriminalitÀt, Umweltschutz usw..
Aber auch erfreulichere Themen könnten behandelt werden: Ein Durchbruch in medizinischer Forschung z.B. a la das Penicilin wird entdeckt könnte ich mir sehr gut als Thema fĂŒr eine Star Trek Folge vorstellen.
Es muss also nicht immer geschossen werden tongue2.gif
Aber generell sollte Star Trek noch mehr Bezug auf Aktuelles nehmen. Beispielsweise wie in Similtude (ENT), da ging es um das Klonen, und die Folgen die daraus resultieren. .. gerade vorhin im Radio habe ich mir die Nachrichten angehöhrt,.. Da ging es darum das die Verbraucher in nĂ€herer Zukunft damit rechnen mĂŒssen im Laden genmanipulierte und geklonte Lebensmittel vorzufinden. Also hatte Similtude eine top aktuelle Handlung. So in etwa stelle ich das Einbringen von aktuellen Themen vor.

QUOTE
Wenn Star Trek ein solches zeitkritisches Thema wirklich sachgerecht aufarbeiten wollte, dann dĂŒrfte beispielsweise Sisko den Maquis nicht bis aufs Blut verfolgen, sondern sich fĂŒr eine Lösung der Probleme einsetzen, weil dann dem Terrorismus die Wurzeln entzogen wĂ€ren. Sisko verteidigt jedoch jedes Mal stur die Haltung der Sternenflotte, wenns um den Maquis geht. Damit wurde die Chance verpasst, das Thema Terrorismus in DS9 angemessen aufzuarbeiten. Letztlich geht der Maquis ja sang- und klanglos unter, ohne dass man auch nur mit einem Wort erfĂ€hrt, wie die Probleme gelöst werden, die zur GrĂŒndung des Maquis fĂŒhrten.

Naja, wĂ€re das dann wirklich sachgerecht? Ich denke das es eher glaubwĂŒrdig ist wenn man den Maquis als Bedrohung ansieht, und mit allen Mitteln versucht dieser Bedrohung Herr zu werden. Ich betrachte das Thema Terrorismus in DS9 eigentlich als angemessen aufgearbeitet. Zum Schluss wurde es zwar ein wenig vernachlĂ€ssigt, aber insgesamt glaubwĂŒrdig behandelt smile.gif

QUOTE
Stellt euch mal vor, Sisko hĂ€tte nicht persönlich gekrĂ€nkt auf Eddington reagiert, wie er es tat, sondern sich als Vermittler und Mediator zwischen dem Maquis und dem Föderatinsrat angeboten, man hĂ€tte ĂŒber 2 Staffeln hinweg immer wieder an den Problemen gearbeitet, die zur GrĂŒndung des Maquis fĂŒhrten und letztlich hĂ€tte der Maquis dann, als alle Seiten zufrieden waren, sich aufgelöst. Sisko hĂ€tte das erreicht und mit Eddington hĂ€tte er sich versöhnt. Auch das wĂ€re ein möglicher Plot gewesen

Naja, das wĂ€ren dann etliche Folgen die mir glaube ich nicht so gefallen hĂ€tten. Es stellt sich natĂŒrlich die Frage: Verhandeln wir mit Terroristen? Ich glaube wohl besser nicht!! Dann kann ja innerhalb von kurzer Zeit jeder x-beliebige Gewalt anwenden um seine Forderungen durchzusetzen... Nein, auch in ST sollte man dem Terror keine Chance geben.

QUOTE
Vielleicht wird es ja in ENT gelingen, vielleicht wird Archer erkennen, dass die Xindi-"Terroristen" nicht "das Böse" und die Erde "das Gute" darstellt. Vielleicht kann G. Dabelju B., falls er ENT anschauen sollte, lernen, wie er es hÀtte besser machen können. DANN hÀtte Star Trek dieses Thema sachgerecht aufgearbeitet.

Ich weiss nicht in wie weit Du die Spoiler verfolgt hast, deshalb rede ich hier mal nicht weiter smile.gif

QUOTE
Nein, die Menschheit als solche ist eine friedliche Rasse. Gewalt ist ein misslungener Versuch der Problemlösung, ein persönliches Versagen, beispielsweise wenn man handelt, ohne zuvor zu denken, oder beim Denken nicht ganzheitlich genug vorgeht.

Eine friedliche Rasse? Nein, das ist sicher nicht die Wahrheit! Schau Dir mal irgendein Geschichtsbuch an. Da ist fast ausschliesslich von Kriegen die Rede. Die Menschheit ist auf jeden Fall eine absolut kriegerische Rassen.
Die Kriege wurde aus verschiedenen GrĂŒnden gefĂŒhrt wie Religion, Expansion, Rohstoffe, Sklaverei, oder einfach weil der Eine stĂ€rker war als der Andere..
Solche Kriege wird es immer geben... Es sei denn wir finden einen gemeinsamen Feind.


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Rusch
Beitrag 13. Jan 2004, 11:36
Beitrag #78


Commodore
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^ Aber letztendlich war diese positive Grundhaltung doch das, was die Trekker an Star Trek liebten. Ein Welt, in der die Vernunft regierte und stets versuch wurde, Konflikte ohne Waffen zu lösen. DafĂŒr stand TNG. Ich kann verstehen, dass jemand DS9 aus diesem Grund verteufelt hat. Andererseits sollte sie etwas mehr VerstĂ€ndnis gelernt haben. laugh.gif


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Mordred
Beitrag 13. Jan 2004, 13:57
Beitrag #79


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@ Damon Ridenow & Tabby:
Ihr diskutiert darĂŒber, ob STAR TREK eine idealisierte, wenn nicht gar stilisierte Welt der Zukunft darstellen soll oder nur Spiegelbild des Heute sein soll. Wieso sich so streng fĂŒr eines von beiden entscheiden? Es lassen sich gut Kompromisse schließen und letztlich ist der Konflikt dann am stĂ€rksten, wenn zwei unterschiedliche Vorstellungen aufeinanderprallen und sich vermengen. DEEP SPACE NINE hat das IMO sehr gut zur allgemeinen Zufriedenheit der (geistig eher unbeeintrĂ€chtigten) Fans gelöst.
Es gibt ein Paradies... es ist nur so verflucht weit weg.
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sepia
Beitrag 14. Jan 2004, 21:32
Beitrag #80


Captain
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Genau das wollte ich den liebenswĂŒrdigen Diskussionspartnern gerade mitteilen, Mordred.


@Matt:
Zumindest bei mir hat dein Post das Gegenteil der gewĂŒnschten Reaktion erreicht:
Lin Xiang hat mich seit den Daily Trek-Voyager-Reviews nicht mehr interessiert. Da ich aber unbedingt deinen Post lesen wollte (so viel MĂŒhe und Geduld - also die Dinge an denen es mir mangelt - muss man schließlich wĂŒrdigen) habe ich den Artikel von Lin ĂŒber das beachtenswerte In the Flesh gelesen. Und jetzt bin ich kurz davor mir seine Seite mal genauer anzugucken.


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I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?
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Lex
Beitrag 15. Jan 2004, 09:31
Beitrag #81


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QUOTE (sepia @ 14. Jan 2004, 21:32)
Lin Xiang hat mich seit den Daily Trek-Voyager-Reviews nicht mehr interessiert.

Hab ich das jetzt richtig verstanden? Lin hat Artikel fĂŒr den DT geschrieben? War er/sie etwa mal TZN Mitarbeiter oder nur freier Schreiber?
Wollte nur mal nachfragen, weil dich das jetzt zum ersten mal höre.
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Matt
Beitrag 15. Jan 2004, 10:14
Beitrag #82


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1. Lin Xiang ist ein "er".
2. Er war mal beim TZN, soweit ich weiß, bis es irgendwann Zoff gab.

@sepia: Ich war mir durchaus bewußt, daß ich mit meinem Auseinandernehmen der "Kritik" erreiche, daß bestimmte Leute erst auf den Kritiker aufmerksam werden (quasi wie eine Reklame). Aber das Entlarven des Stils als unsachlich, beleidigend, eintönig und mit oftmals (nachgewiesenermaßen) vollkommen falschen Angaben war mir dieses Risiko wert, nach dem Motto: Wenn man eine Kritik von ihm kennt, kennt man de facto alle. "Voyager ist ĂŒber alle Zweifel erhaben, alles andere ist MĂŒll." Wenn man das weiß, kann man ihn getrost ignorieren, weil einfach nicht mehr Substanz in seinen Kritiken steckt.


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Trekker
Beitrag 15. Jan 2004, 18:31
Beitrag #83


Lieutenant
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DS9 ist die einzige ST Serie in der ein Krieg im vollem Umfang gezeigt wurde, aber denoch ist Krieg im ST-Universum kein Fremdwort. Schon in TOS gab es einen kalten Krieg zwischen den Klingonen und der Föderation und mit den Romulanern war man sich ja auch nicht so ganz grĂŒn. In TNG wurde auch oft auf den Krieg mit den Cardassianern eingegangen und die Geschichte mit den Borg war in etwa auch ein Krieg. Kason gegen die Voyager, in gewisser Maßen ein Krieg, aber da die Voyager allein war, konnte es natĂŒrlich nicht den Umfang erreichen. Das sind jetzt alles nur die Konflikte die mir ganz spontan eingefallen sind.

Also, ist DS9 so Trek-Fremd, nur weil man hier auf einen Krieg ausfĂŒhrlich eingegangen ist?

V


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Donnervogel
Beitrag 15. Jan 2004, 19:31
Beitrag #84


Lt. Commander
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QUOTE
Also, ist DS9 so Trek-Fremd, nur weil man hier auf einen Krieg ausfĂŒhrlich eingegangen ist?


Wer behauptet DS9 sei Star Trek fremd, der hat meiner Meinung nach wenig Ahnung von Star Trek. DS9 gehört genauso zu ST wie TOS, TNG, VOY oder auch Enterprise. Jede Serie verkörpert in ihre ganz speziellen Form Star Trek Flair.

Ich stimme deinen Beitrag vollkommen zu smile.gif


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VomVoyagerCenter...
Beitrag 18. Jan 2004, 15:54
Beitrag #85


Crewman


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Wieder ein toller Artikel auf unser aller Lieblings Seite (Voyager-Center fals ihr es vergesen habtt)

Ich glaube er benutzt jeden "TV Tip" fĂŒr Voyager als eine ausrede dafĂŒr DS9 zu Bashen.

PS: Schaut euch mal die Note fĂŒr die Episode im Artikel an und im gegensatz dazu die Note im Epguide der seite.


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Der RvD
Beitrag 18. Jan 2004, 15:59
Beitrag #86


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Oje...so wie der Screen hier jetzt bei mir aussieht, bin ich doch wieder froh, daß ich mich nicht wie ursprĂŒnglich geplant HadschiHalefOmarBenHadschiAbbulAbbasIbnHadschiDahwudAlGossarah genannt habe...mrgreen.gif

(was wollen wir wetten, daß das kein Einzeiler wird...mrgreen.gif )


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Matt
Beitrag 18. Jan 2004, 16:01
Beitrag #87


Vice Admiral
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Also grundsĂ€tzlich begrĂŒĂŸe ich jeden Newbie freundlich inklusive Nennung seines Namens... aber diesen Namen schreibe ich NICHT aus... tongue2.gif
ZunĂ€chst mĂŒssen wir uns mal ĂŒber eine NamenskĂŒrzung unterhalten. Wie wĂ€re VVCIEG? wink.gif

Zum Thema: Die Diskrepanz mit der Note ist bereits letzte Woche aufgefallen. Das scheint aber wohl eine bewußte Provokation zu sein, denn der "Kritiker" weiß ja, daß auch viele mitlesen, die seine Meinung ganz und gar nicht teilen. Ich wĂŒrde das nicht ĂŒberbewerten und einfach aufhören, seine Kolumnen zu lesen. Selbst ein Lesen der Kolumnen aus GrĂŒnden des Amusements widmet diesem "Kritiker" mehr Aufmerksamkeit als er verdient hĂ€tte.

Wie auch immer: Willkommen an Board. smile.gif


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Blaidd_Drwg
Beitrag 18. Jan 2004, 20:18
Beitrag #88


bisher Neral Jourian
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Ich wage einmal zu behaupten ohne seine HP hÀtte der Verfasser der "Vergewaltigung von Star Trek" Artikel keine Möglichkeit seine Meinung kundzutun, da sie in vielen FÀllen nicht objektiv ist oder besser gesagt andersdenkende beleidigt.
Und ob es so originell ist News einer englischen Seite zu ĂŒbersetzen und in den eigenen Newsbereich zu setzen ist fĂŒr mich weniger originell.
Das man wegen so was eine HP dichtmachen mĂŒsse weil es in der Schule viel zu tun gĂ€be wage ich zu bezweifeln. Denn spĂ€testens wenn diese Personen studieren oder arbeiten haben sie ja noch weniger Zeit.
Auch wenn man persönlich kein DS9 Fan ist, muss man diese nicht runtermachen. Ich persönlich favorisiere TNG auch wenn oder weil dort "so viel gesprochen" wird.
Als eine erwachsene Person hab ich es im Lauf der Jahre jedoch gelernt die Meinung anderer zu aktzeptieren.
Solange mir niemand seine Meinung aufdrÀngen will werde ich auch genauso weitermachen.

Auch in den Serien vor DS9 gab es die Gefahr von Konflikten. Sei es nun in TOS als ein Krieg zwischen Föderation und Klingonen nur durch den Eingriff einer sagen wir mal höheren Macht verhindert wurde.
In TNG spĂŒrte man wie im realen Leben auch das Tauwetter zwischen den SupermĂ€chten. Auch wenn die Romulaner gerne dazwischenfunkten.
Die Föderation war zu einem fruchtbaren friedlichen Paradies geworden. Jedoch zu dieser Zeit gab es schon Neider.
Da wÀren PlÀne von Romulanern und anderen Spezies. Spontan fÀllt mir da die Folge mit diesem Spiel ein.
Die Enterprise begegnete anderen Völkern die Probleme mit zuviel RĂŒstung hatten, Drogensucht, Genforschung und verhinderten die Unterwanderung der Föderation durch eine andere Spezies.
Letzeres auch nur weil Roddenberry es nicht sehen wollte das Starfleet AdmirÀle einen Putsch planen könnten.

Deep Space Nine zeigte uns zu Beginn Bajor.
Eine Welt die in TrĂŒmmern liegt nachdem die Cardassianer ihre Truppen abzogen. Es gab Intrigen und politische Spannnungen, ein Putsch der heimlich von Cardassianern unterstĂŒtzt wurde.
"Der undurchschaubare Maritza" ist fĂŒr mich eine der besten Folgen von Star Trek ĂŒberhaupt weil er sich mit Schuld und SĂŒhne auseinandersetzt.
Im lauf der zeit kam es zu ersten GerĂŒchten ĂŒber das Dominion, dann der Erstkontakt. Es wurde klar das man mit dem Dominion nicht diplomatisch verhandeln kann.
Wer Kolonien und Raumschiffe zerstört wird nicht auf Verhandlungen aus sein.
Die GrĂŒnder verfolgen jene die sie in frĂŒheren Zeiten verfolgt haben. Das konnte einfach nicht gut enden.
Zwischendurch unternahm man mehr unfreiwillig AusflĂŒge in die Spiegelwelt, ich hab da eine Fortsetzung in TNG vermisst.
Das Empire am Boden, die Menschen Diener der Allianz.
Das Dominion lĂ€sst Welten die ihnen nicht beitreten wollen nicht einfach ziehen, sondern fĂŒhrt einen MilitĂ€rschlag gegen sie aus.
Der Versuch die bajoranische Sonne in die Luft zu jagen ist auch nicht gerade ein Beweis dafĂŒf wie friedliebend das Dominion doch ist.
FĂŒr mich ist klar ein Krieg war nicht zu verhindern, es sei denn die Föderation wĂ€re freiwillig Mitglied im Dominion gewesen. Dieser Preis wĂ€re eindeutig zu hoch gewesen um den Frieden im Alpha und Beta Quadranten zu sichern.

Nun denn kommen wir mal zu Voyager. Der Lieblingsserie von unserem "Meisterredakteur" mrgreen.gif
Hier mal eine Kritik zu Voyager aus einem Sci Fi Lexikon.

"....
Wenn die Voyager allerdings auf neue PhÀnomene trifft, dann erweisen sich diese zumeist als mysteriöse Energien, die dasselbe Repertoire an lÀstigen Tricks abspulen, das die ersten beiden Serien bis zum Geht nicht mehr genutzt haben."

Voyager ist nicht das schlimmste was Star Trek passieren konnte es ist aber auch nicht der Heilige Gral des Fernsehens wie es uns einige Leute weismachen wollen.
Da stören schon Folgen in denen man Transwarpantriebe erfindet, Crewmitglieder sterben aber am Ende doch nicht tot sind und plötzlich anderen Rassen angehören oder auch nicht.
Auch Holodeckfolgen die gelinde gesagt an die Sesamstraße erinnern, sind nicht gerade ein Beispiel fĂŒr gute Unterhaltung.
Gegen wen Janeway sich nicht alles angelegt hat. Verbote anderer Spezies wurden großzĂŒgig ignoriert, schließlich wollten auch alle nach Hause.
Die Erste Direktive wurde nur dann angewendet wenn es Janeway in den Sinn kam oder sie vielleicht eine Ausrede brauchte. So kams mir vor, ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren.
Nach sieben Jahren Voyager, wurde es auch Zeit das Mamma Janeway ihre Leute in die Heimat bringt.
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Ralph
Beitrag 19. Jan 2004, 01:43
Beitrag #89


Ensign
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Hi Neral,

ich geb Dir erst mal recht: Daß, was unser "Meisterredakteur" schreibt ist indiskutabel, aber ich bitte Dich dennoch, VOYAGER objektiver zu betrachten. Du kritisierst Janeway und, Du hast noch mal recht, sie handelt nicht immer einwandfrei. Aber sie steht auch bei jeder Entscheidung in dem Konflikt zwischen einerseits der Einhaltung der Direktiven und anderseits den Wunsch, ihre Leute nach Hause zu bringen. Dies ist der Hauptkonflikt der Serie und Janeway löst ihn nicht immer hundertrprozentig moralisch einwandfrei, aber gerade das macht ja den Reiz der Serie aus: Dieser moralische Konflikt, in dem Janeway sich immer wieder befindet. Kein Captain hĂ€tte es geschafft, all diese Konflikte zu lösen und sich dabei nicht schuldig zu machen. Gerade aber, daß diese Problematik thematisiert und diskutiert sind macht den Reiz von Voyager aus: Janeway ist eine zerissene Persönlichkeit und dies wird gezeigt, gerade deswegen wird sie realistisch und auch liebenswert. Eine Folge wie "Equinox" sagt sehr viel ĂŒber ihre schwachen Seiten aus, aber gerade fĂŒr diese schwachen Seiten liebe ich sie. Das bringt sie mir nahe, eben, daß sie nicht perfekt ist und auch noch fehl handeln kann.
Über Lins AusfĂ€lle gegen DS) mĂŒssen wir nciht sprechen--- das erklĂ€rt sich von selbst, oder? laugh.gif laugh.gif
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Blaidd_Drwg
Beitrag 19. Jan 2004, 02:52
Beitrag #90


bisher Neral Jourian
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QUOTE (Ralph @ 19. Jan 2004, 01:43)
Hi Neral,

ich geb Dir erst mal recht: Daß, was unser "Meisterredakteur" schreibt ist indiskutabel, aber ich bitte Dich dennoch, VOYAGER objektiver zu betrachten. Du kritisierst Janeway und, Du hast noch mal recht, sie handelt nicht immer einwandfrei. Aber sie steht auch bei jeder Entscheidung in dem Konflikt zwischen einerseits der Einhaltung der Direktiven und anderseits den Wunsch, ihre Leute nach Hause zu bringen. Dies ist der Hauptkonflikt der Serie und Janeway löst ihn nicht immer hundertrprozentig moralisch einwandfrei, aber gerade das macht ja den Reiz der Serie aus: Dieser moralische Konflikt, in dem Janeway sich immer wieder befindet. Kein Captain hĂ€tte es geschafft, all diese Konflikte zu lösen und sich dabei nicht schuldig zu machen. Gerade aber, daß diese Problematik thematisiert und diskutiert sind macht den Reiz von Voyager aus: Janeway ist eine zerissene Persönlichkeit und dies wird gezeigt, gerade deswegen wird sie realistisch und auch liebenswert. Eine Folge wie "Equinox" sagt sehr viel ĂŒber ihre schwachen Seiten aus, aber gerade fĂŒr diese schwachen Seiten liebe ich sie. Das bringt sie mir nahe, eben, daß sie nicht perfekt ist und auch noch fehl handeln kann.
Über Lins AusfĂ€lle gegen DS) mĂŒssen wir nciht sprechen--- das erklĂ€rt sich von selbst, oder? laugh.gif laugh.gif



Keine Sorge, hab schon nix gegen Voyager. Ansonsten hĂ€tte ich auch nicht BĂŒcher zur Serie gekauft. Es ist zwar nicht mein Favorit aber ich habs geschaut.
Wie jede andere Serie hat Voyager nun mal seine weniger guten Episoden, ebenso wie es bei TOS, TNG und Deep Space Nine war.

Wie du selbst schreibst waren einige ihrer Entscheidungen nicht immer ganz richtig, jedoch tut besagter Redakteur so als wÀre alles moralsich einwandfrei gewesen. Das ist was mich stört.

Equinox machte mich doch ein wenig stutzig. Wenn der BeschĂŒtzer schon mal ein Schiff der Föderation zu sich geholt hatte, hĂ€tte er doch schon wissen mĂŒssen das niemand an Bord ihm bei seinem Problemen helfen kann.
Warum auch noch die Voyager und das Maquis Schiff?
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Rusch
Beitrag 19. Jan 2004, 09:10
Beitrag #91


Commodore
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QUOTE (Matt @ 18. Jan 2004, 16:01)
Also grundsĂ€tzlich begrĂŒĂŸe ich jeden Newbie freundlich inklusive Nennung seines Namens... aber diesen Namen schreibe ich NICHT aus...  tongue2.gif
ZunĂ€chst mĂŒssen wir uns mal ĂŒber eine NamenskĂŒrzung unterhalten. Wie wĂ€re VVCIEG? wink.gif

Zum Thema: Die Diskrepanz mit der Note ist bereits letzte Woche aufgefallen. Das scheint aber wohl eine bewußte Provokation zu sein, denn der "Kritiker" weiß ja, daß auch viele mitlesen, die seine Meinung ganz und gar nicht teilen. Ich wĂŒrde das nicht ĂŒberbewerten und einfach aufhören, seine Kolumnen zu lesen. Selbst ein Lesen der Kolumnen aus GrĂŒnden des Amusements widmet diesem "Kritiker" mehr Aufmerksamkeit als er verdient hĂ€tte.

Wie auch immer: Willkommen an Board. smile.gif

Matt, das ist eine sehr gute Idee. Ich plĂ€diere dafĂŒr, den Usernamen zu Ă€ndern - nicht das mir der Name nicht gefĂ€llt; nein er ist genial - aber das schiebt den Textbereich zusammen und man muss viel mehr Scrollen.

Nichts desto trotz: Ein herzliches Willkommen hier.

Der Beitrag wurde von Rusch bearbeitet: 19. Jan 2004, 09:12


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Don_Mulione
Beitrag 19. Jan 2004, 15:41
Beitrag #92


Lieutenant (j.G.)
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Ihr kennt mich hoffentlich mittlerweile alle und deshalb kann ich diesm Typen von dme sie Kritik ist zustimmen...zwar nicht 100% aber sicherlich zu 70% oder 80%!!!
Es stimmt zum grĂ¶ĂŸten Teil einfach was er sagt und er scheint mir ein engagierter und gedanklich korrekter Trekkie zu sein......echt Kompliment fĂŒr so eine tolle und lange Kritik...allerdings....DS9 is nicht soooo schlimm wie er tut- Krieg gabs und wirds immer geben!

Auch im ST Universum >PUNKT<!

Und wir sind uns einig Voy is und bleibt The Best (ausgenommen TOS!)


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Sieben Boten mit Sieben Botschaften

~Beurteile nicht was die Menschen machen,sondern wie sie es machen!
~Trage das was du erreicht hast immer mit Stolz!
~Freunde sind gut,doch lerne ohne sie zu leben!
~Beurteile deine Mitmenschen nicht oberflÀchlich!
~Taten und Worte machen dich wertvoll,lass dich nie von Schönheit tÀuschen!
~Wenn in deiner Seele Friede lebt,wirst auch du so leben!
~Dein Leben hat kein Sinn,wenn du ihm keinen gibst!
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Elias Vaughn
Beitrag 19. Jan 2004, 19:03
Beitrag #93


Commander
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QUOTE (Don_Mulione @ 19. Jan 2004, 16:41)
Ihr kennt mich hoffentlich mittlerweile alle und deshalb kann ich diesm Typen von dme sie Kritik ist zustimmen...zwar nicht 100% aber sicherlich zu 70% oder 80%!!!

Die Aussage kann ich zwar nicht nachempfinden, aber wie ich schon sagte, jedem das Seine smile.gif .


QUOTE (Don_Mulione @ 19. Jan 2004, 16:41)
Es stimmt zum grĂ¶ĂŸten Teil einfach was er sagt und er scheint mir ein engagierter und gedanklich korrekter Trekkie zu sein......echt Kompliment fĂŒr so eine tolle und lange Kritik...allerdings....DS9 is nicht soooo schlimm wie er tut- Krieg gabs und wirds immer geben!

Auch im ST Universum >PUNKT<!

Darf ich fragen, wie du das mit dem gedanklich korrekten Trekkie meinst? Ich finde, jemand, der sich als Trekkie bezeichnet, mit allem Drum und Dran, startet keine "Hetzkampagne" gegen Andersdenkende (sry, aber mir fĂ€llt kein besseres Wort ein). Was er da geschrieben hat, kommt aus einer rein persönlichen Abneigung (oder sollte ich Hass sagen) gegen alles, das Voyager nicht als den heiligen Gral ansieht (und das ist es fĂŒr mich nun mal nicht). Aber deswegen Andersdenkende pauschal abzuqualifizieren und in einen Topf zu stecken.... tut mir leid, aber das ist einfach nur unwĂŒrdig.

Was die Kriege angeht, hast du absolut recht. Ich sage nur Klingonen, Romulaner, Cardassianer, Tholianer, etc. Das Universum ist eben kein friedvoller Haufen, in dem sich alle lieb haben.

QUOTE (Don_Mulione @ 19. Jan 2004, 16:41)
Und wir sind uns einig Voy is und bleibt The Best (ausgenommen TOS!)

In dem Punkt sind wir uns lediglich einig, dass wir uns nicht einig sind tongue2.gif wink.gif . Aber ich betrachte alle Serien als Teil des Star Trek Universums. Jede Serie hatte ihren einzigartigen Charme. Nur fĂŒhle ich mich eben bei TOS, TNG und DS9 besser aufgehoben (genauso, wie du dich wahrscheinlich bei VOY besser aufgehoben fĂŒhlst..... aber wie ich schon sagte, jedem das Seine smile.gif . Ich mag es halt nicht besonders, von jemandem gesagt zu bekommen, diese Serie ist das allerbeste und die einzig Wahre und alle anderen Serien sind nur Sch... . Alle Serien gehören nunmal zusammen und jeder von uns hat verschiedene GeschmĂ€cker, aber das ist nunmal so und ist ja nichts Schlechtes smile.gif .


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"The truth is usually just an excuse for lack of imagination." - Elim Garak

liest z.Zt.: Clive Cussler - Dirk Pitt Series
sieht z.Zt.: Stargate Atlantis, Battlestar Galactica
spielt z.Zt.: Halo 3, Mass Effect
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Trekker
Beitrag 19. Jan 2004, 19:09
Beitrag #94


Lieutenant
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QUOTE
Ihr kennt mich hoffentlich mittlerweile alle und deshalb kann ich diesm Typen von dme sie Kritik ist zustimmen...zwar nicht 100% aber sicherlich zu 70% oder 80%!!!
Es stimmt zum grĂ¶ĂŸten Teil einfach was er sagt und er scheint mir ein engagierter und gedanklich korrekter Trekkie zu sein......echt Kompliment fĂŒr so eine tolle und lange Kritik...allerdings....DS9 is nicht soooo schlimm wie er tut- Krieg gabs und wirds immer geben!

Auch im ST Universum >PUNKT<!

Und wir sind uns einig Voy is und bleibt The Best (ausgenommen TOS!)

Was stimmt denn alles?

VOY ist gigantisch! Wie kanns denn auch anders sein, denn du scheinst ja Ahnung zu haben wink.gif


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Don_Mulione
Beitrag 19. Jan 2004, 20:08
Beitrag #95


Lieutenant (j.G.)
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Ich finde euren Haufen hier toll, man sagt, das man SELBST Voy am besten findet und direkt kommt
sonen Schmarn zurĂŒck.....................

<<Ich mag es halt nicht besonders, von jemandem gesagt zu bekommen, diese Serie ist das
allerbeste und die einzig Wahre und alle anderen Serien sind nur Sch... >>

Hab ich so was gesagt?......NEIN?.....SCHÖN! KAUF DIR NE BRILLE!

<<VOY ist gigantisch! Wie kanns denn auch anders sein, denn du scheinst ja Ahnung zu haben>>

Ja, ICH finde das Voy die beste Serie ist...und hast du damit ein Problem?
Wenn ja...oh bitte sags mir, vielleicht können wir ja mal eMail Freunde werden? Mh.......?

Also ich habs jetzt mal auf ne freundliche Art und Weise versucht und was krieg ich dafĂŒr?
Angiftung?
Oh man!

Übrigens: ICH (muss ich das jetzt immer betonen?) finde das EIN PAAR seiner Gedanken
ĂŒberhaus korrekt sind, daher <gedanklich korrekt>!


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~Beurteile nicht was die Menschen machen,sondern wie sie es machen!
~Trage das was du erreicht hast immer mit Stolz!
~Freunde sind gut,doch lerne ohne sie zu leben!
~Beurteile deine Mitmenschen nicht oberflÀchlich!
~Taten und Worte machen dich wertvoll,lass dich nie von Schönheit tÀuschen!
~Wenn in deiner Seele Friede lebt,wirst auch du so leben!
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Trekker
Beitrag 19. Jan 2004, 20:39
Beitrag #96


Lieutenant
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Tut mir leid, wenn du es missverstanden hast, aber ich wollte dich nicht "angiften".

Du stellst deine Meinung immer als die allgemein gĂŒltige Meinung da, aber es gibt Leute, die sehen es nicht so wie du.

QUOTE
Es stimmt zum grĂ¶ĂŸten Teil einfach was er sagt....

Was stimmt denn nun? wenn dus mir nicht erklÀrst, kann ich deine Meinung nicht nachvollziehen.

QUOTE
Und wir sind uns einig Voy is und bleibt The Best (ausgenommen TOS!)

Da sind wir uns eben nicht einig. Du stempelst gegenteilige Meinungen von vornherrein als nichtig ab und sowas ist nicht grad sympatisch. Verstehst du? Denn irgendwie hab ich mich leicht angegriffen gefĂŒhlt, weil du deine Meinung als die einzig ware und meine als falsch hingestellt hast. Vieleicht hast dus nicht so gemeint, aber es wirkt so.

Du solltest besser betonen, dass es sich um deine Meinung handelt, denn sonst denkt jemand, dass du dir das Recht nimmst, zu sagen was richtig und was falsch ist. Nur ein Vorschlag.

Edit: Eine E-mail Freundschaft wÀre echt nicht schlecht. Leute die mir wiedersprechen, sind mir sowieso recht sympatisch.
Um MissverstÀndnisse zu vermeiden: das meine ich ernst.

V

Der Beitrag wurde von Trekker bearbeitet: 19. Jan 2004, 21:03


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Elias Vaughn
Beitrag 19. Jan 2004, 20:43
Beitrag #97


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Ich glaube, ich muss hier mal ein paar Dinge klarstellen:


QUOTE (Don_Mulione @ 19. Jan 2004, 21:08)
Ich finde euren Haufen hier toll, man sagt, das man SELBST Voy am besten findet und direkt kommt
sonen Schmarn zurĂŒck.....................

Nichts fĂŒr ungut, aber ich schreibe keinen Schmarrn, sondern lediglich meine Meinung. Die muss dir nicht unbedingt gefallen, aber bitte akzeptier sie, genauso, wie ich deine Meinung akzeptiere (und das tue ich).

QUOTE
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<<Ich mag es halt nicht besonders, von jemandem gesagt zu bekommen, diese Serie ist das allerbeste und die einzig Wahre und alle anderen Serien sind nur Sch... >>

Hab ich so was gesagt?......NEIN?.....SCHÖN! KAUF DIR NE BRILLE!

Nochmal: Nix fĂŒr ungut, aber vielleicht bist du derjenige von uns beiden, der eine Brille braucht (nur fĂŒr den Fall, ich hab schon eine). Denn mit meinem Kommentar hab ich nicht dich gemeint, sondern den Verfasser des ursprĂŒnglichen Artikels auf STVC. Wie gesagt, ich akzeptiere deine Meinung, dass du Voyager fĂŒr die beste Star Trek Serie hĂ€lst, aber ich teile diese deine Meinung eben nicht.

Ich verbitte mir außerdem aufs AusdrĂŒcklichste, dich beleidigt, angefeindet oder sonstwas zu haben. Falls du den Eindruck gehabt haben solltest, tut es mir leid, aber vielleicht solltest du meinen Post einfach nochmal lesen (und auch die verschiedenen Smilies beachten!).

Nochmal (um jedes MißverstĂ€ndnis aus dem Weg zu rĂ€umen), ich akzeptiere durchaus, dass du Voyager deine Lieblingsserie ist, nur empfinde ICH das eben nicht so. Ich mag nunmal TOS, TNG und DS9 lieber. Das ist rein meine persönliche Meinung, wenn du dich dadurch beleidigt oder angegriffen fĂŒhlst, tja, dann kann ich leider auch nichts machen.


QUOTE
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<<VOY ist gigantisch! Wie kanns denn auch anders sein, denn du scheinst ja Ahnung zu haben>>


Ja, ICH finde das Voy die beste Serie ist...und hast du damit ein Problem?
Wenn ja...oh bitte sags mir, vielleicht können wir ja mal eMail Freunde werden? Mh.......?

Das gilt vermutlich Trekker, meinem "Nachposter". Wie gesagt, ich hab kein Problem damit (siehe Absatz oben). Vielleicht solltest du nicht alles gleich persönlich auffassen, sondern als das, was es ist, namlich lediglich die Meinung eines anderen Menschen.

QUOTE
Also ich habs jetzt mal auf ne freundliche Art und Weise versucht und was krieg ich dafĂŒr?
Angiftung?
Oh man!

Nochmals, ich habe dich in meinem Post weder beleidigt, angegriffen, angefeindet oder sonstwas. Wenn du dich trotzdem beleidigt fĂŒhlst, solltest du dich vielleicht an einen Moderator oder Admin wenden, um das auszudiskutieren. Wie gesagt, ich habe kein Problem damit, deine Meinung ĂŒber Voyager zu akzeptieren, aber ich bitte dich auch, im Gegenzug meine Meinung zu akzeptieren, auch wenn du sie nicht magst oder ihr nicht zustimmst.

QUOTE
Übrigens: ICH (muss ich das jetzt immer betonen?) finde das EIN PAAR seiner Gedanken
ĂŒberhaus korrekt sind, daher <gedanklich korrekt>!

Wie ich schon geschrieben habe, das kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber jeder hat nun mal seine Meinung. Und gerade das macht das Diskutieren mit anderen Menschen so interessant.


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"Some call it laziness. I call it deep thought." – Garfield
"The truth is usually just an excuse for lack of imagination." - Elim Garak

liest z.Zt.: Clive Cussler - Dirk Pitt Series
sieht z.Zt.: Stargate Atlantis, Battlestar Galactica
spielt z.Zt.: Halo 3, Mass Effect
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Lex
Beitrag 19. Jan 2004, 22:03
Beitrag #98


Vice Admiral
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Hach ja, geht das wieder los... Wie hab ich das vermisst! mrgreen.gif
Nehmt die Sachen bitte alle nicht ganz so ernst und persönlich. Ich meine euch alle, nicht nur den guten Don. Tut mir und euch selber den gefallen. unsure.gif
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Elias Vaughn
Beitrag 19. Jan 2004, 22:14
Beitrag #99


Commander
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QUOTE (Lex @ 19. Jan 2004, 23:03)
Hach ja, geht das wieder los... Wie hab ich das vermisst! mrgreen.gif
Nehmt die Sachen bitte alle nicht ganz so ernst und persönlich. Ich meine euch alle, nicht nur den guten Don. Tut mir und euch selber den gefallen. unsure.gif

Hehehe.... ist doch schön, wenn man unterhalten wird mrgreen.gif .

Keine Sorge, ich nehm das schon nicht zu ernst, aber wenn mir jemand Dinge unterstellt, wie ich hÀtte ihn beleidigt oder angegriffen, dann muss ich dazu Stellung nehmen.

Wie gesagt, ich erwarte von den anderen, dass sie meine Meinung akzeptieren, so wie ich ihre akzeptiere. Man kann sicherlich darĂŒber diskutieren, aber man muss nicht gleich ins große Jammern ausbrechen, wie gemein doch alle sind wink.gif .


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Ralph
Beitrag 19. Jan 2004, 22:38
Beitrag #100


Ensign
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Mmmh- laßt uns doch alle mal wieder ein wenig runter kommen und dem Verfasser der extrem populĂ€ren Kolumne nicht die Freude machen uns hier die Köppe einzuschlagen. Ich halte Voyager auch fĂŒr die absolut beste Serie, da dĂŒrften Don und ich uns wirklich einig sein, aber ich finde außer ENT auch alle anderen ST-Serien sehr gut und liebe sie, deshalb kann ich gut verstehen, wenn jemand statt VOY lieber DS9 oder TNG schaut. Letztlich sind das doch alles Kinder der selben Familie, nicht wahr? smile.gif
Was die extrem populĂ€re Kolumne anbelangt, so kann cih eigentlcih kaum etwas in ihr finden, was ich irgendwie unterschreiben könnte. Ich weiß nicht, wer die von dem Autor so hĂ€ufig zitierten "Action-Knaben" sind, aber wer auf gewalt, Krieg und Geballere steht, der zeiht sich sicher nicht DS9 rein, wenn er auch Rambo und Counterstrike kriegen kann. Zumindest ist mir noch kein Fall bekannt geworden, wo Konsum von DS9-Videos dazu gefĂŒhrt hat, daß ein sensibler, fehlgeleiteter Knabe am nĂ€chsten Tag seine Lehrerin erschossen hat wink.gif
Man muß DS9 nicht mögen, aber wer der Serie nicht zugesteht, daß hier ein ernsthafter Versuch gemacht wurde, das Thema Krieg kritisch zu behandeln, den wĂŒrde ich doch bitten, eine Zeit lang die Wiederholungen wochenends auf Sat 1 um 16 Uhr zu verfolgemn und seine Meinung dabei noche inmal zu ĂŒberprĂŒfen. DS9 ist dĂŒsterer als anders ST, aber nicht zum Selbstzweck, sondern, wie ich finde ume in ernsthaftes Anliegen zu transportieren, nĂ€mlich die Frage ob Krieg notwendig werden kann bzw. ab wann oder ob ĂŒberhaupt er zu rechtfertigen ist. Ziemlich aktuelle Fragen,w enn ihr mich fragt. Was meint Ihr?-

Der Beitrag wurde von Ralph bearbeitet: 19. Jan 2004, 22:39
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