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5.09 - Dreißig Tage / Thirty Days, Paris' Degradierung
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Abstimmungen insgesamt: 1
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Cmdr.Cashman
Beitrag 13. Jun 2000, 10:48
Beitrag #1


Commander
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Na seht mal, was ich gefunden habe:
22. Direktive der Sternenflotte
Betrifft: Hilfe für in der Entwicklung stagnierende oder von Nichteingeborenen beherrschte Planeten
Beim Kontakt mit einem Planeten, der in seiner Entwicklung oder Entfaltung keine Fortschritte macht, der beherrscht oder auf andere Art von Nichteingeborenen kontrolliert wird, darf ein Offizier Veränderungen in der sozialen Struktur vornehmen, mit dem Ziel, den besagten Planeten auf den Kurs in eine technologische Zivilisation zu setzen. Jeder Missbrauch dieser Direktive ist gleichwertig mit einer Verletzung der Hauptdirektive.
Tom E. Paris hat doch genau dies getan, als er den Wasserplaneten retten wollte. Er wollte diese Maschinen zerstören, damit die Bevölkerung beginnt, die neuen Systeme zu benutzen. Demnach hätte er doch richtig gehandelt, oder?

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FREAK
Beitrag 13. Jun 2000, 14:33
Beitrag #2





Gast






Ich glaube, dass er richtig gehandelt hat, aber sicher bin ich mir nicht (bis eben wußte ich nichts von der Direktive).
Ich hätte aber auch so gehandelt.

Janeway wirkte bei der Degradierung auch nicht besonders überzeugend. Vor allem wenn man bedenkt, welche Direktiven sie schon durchbrochen hat.


FREAK

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yellow-man
Beitrag 17. Jun 2000, 06:15
Beitrag #3





Gast






Janeway hat sich bei der Degradierung so richtig aufgeplustert (gibts dieses Wort?).

Paris einen Pin vom Kragen zu reissen ist vollkommen übertrieben. Wenn sie etwas beweisen wollte, hätte sie ihn ja vor ein Erschiesungskommando stelle können.

Kann Janeway nicht die Voyager verlassen?

imyellow

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FREAK
Beitrag 18. Jun 2000, 15:26
Beitrag #4





Gast






Ich wäre dankbar, wenn die Autoren Janeway sterben lassen würden.
Aber diese Diskussion hatten wir schon einmal.


FREAK

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Maniac XX
Beitrag 18. Jun 2000, 19:49
Beitrag #5





Gast






Lasst doch mal Janeway in Ruhe!

Ihre Tat war falsch, aber deswegen sollten wir keine Hexenverbrennung veranstalten.


Maniac XX Wir dachten, wir wären allein...

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Modo
Beitrag 19. Jun 2000, 04:13
Beitrag #6





Gast






Paris wurde IMO zu recht degradiert.Er hat nicht nur die oberste Direktive gebrochen sondern auch einen direkten Befehl missachtet.Ich denke die 22.Direktive (die ich bis jetzt ned mal kannte)so wie sie hier definiert wurde,dort nicht greift.Diese Rasse aus "30 Tage" hat sich nuneinmal dagegen entschieden und Paris hat nunmal nicht das Recht GOTT zu spielen indem er entscheidet was zu tun ist,dafür ist diese Situation zu schwerwiegend gewesen.Wäre es nur um einen verirrten Talaxianer gegangen,der sich einen Splitter zugezogen hat und sich der Nehandlung wiedersetzt,hätte ich das gutheissen können,wenn Paris den eigenmächtig rausgerissen hätte,aber gleich die Evakuierung eines ganzen Planeten mit brachialen Mitteln herbeiführen?Nein!
Und nochwas zu Janeways ach so "schlimmen" Brüchen der Direktiven,sie ist Captain und kann somit nunmal entscheiden was sie macht.Das fällt unter "Privileg des Captains" :)Und das Starfleet bei sehr gefährlichen Dingen auch mal die 1.Direktive ausser Kraft setzt zeigte uns ja "Die Omega-Direktive"
Zweifelsohne eine sehr gefährliche Bedrohung,genau wie seinerzeit Spezies 8472,in der Janeway keine andere Wahl hatte als sich mit den Borg zu verbünden wink.gif

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Cmdr.Cashman
Beitrag 19. Jun 2000, 08:16
Beitrag #7


Commander
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Der Planet brauchte je nicht evakuiert zu werden. Dieses Volk hätte die Möglichkeit gehabt, auf andere Weise Sauerstoff zu gewinnen, aber da sie so Geldgierig waren, wollten Sie lieber riskieren, dass der wasserplanet auseinanderfällt als diese neue Methode anzuwenden. Sie hätte lediglich die alten Maschinen abschalten sollen und die neuen in betrieb nehemen.
Dieser Planet entwickelte sich ja nicht mehr. Daher wäre Janeways Nichteinmischung ein Verstoss gegen Direktive 22. Nun, wenn Paris' Versuch nichts gebracht hat, wird dieser Wasserplanet in paar Jahren zurfallen und diese Spezies wird sterben. (War dies Janeways absicht?)

Janeways darf entscheidungen treffen, jawohl. Aber nich solche, die eine Direktive verletzen. Und vorallem nicht, wenn sie selbst sagt "Die Föderationsvorschriften sind die besten Verbündeten, die wir haben."

"Die Omega-Direktive" betrifft die ganze Galaxie, und da wohnen ja tausende Spezien, daher ist klar, dass bei der Vernichtung des Omega-Moleküls eine einzelne Spezies (also Direktive 1) nicht zählt, da noch viele tausende andere auf dem Spiel stehen.

Und ob Janeway die Wahl hätte. Sie hätte ihr Schiff wenden können und sich einen neuen Heimatplaneten suchen können.

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Cmdr.Cashman (=/=)
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Modo
Beitrag 20. Jun 2000, 03:45
Beitrag #8





Gast






Die waren nicht geldgierig,die wollten ´nur Ihren Heimatplaneten nicht verlassen.Das würde Dir auch nicht schmecken und das sie sich nicht weiterentwickeln,kannst Du doch garnicht sagen,dafür hat man ja nun wirklich nicht genug gesehen.Auf jeden Fall hat dieses Volk sich entschieden und WER hat das Recht diese Entscheidung anzuzweifeln?Jedenfalls keine Stinkmäuler von Ausserhalb :)Das ist ja wie bei Q,fangen an Gott zu spielen,sorry hab ich kein Verständnis für und die Degragdierung war korrekt.
Btw.das mit der Omega-Direktive zeigt doch bloss,daß bei grossen Gefahren halt wichtige andere Leitprinzipien ausser Kraft gesetzt werden.Und ausserdem ist das ja nicht das einzige Beispiel,für eine Situation,in der die Sternenflotte einer grossen Gefahr trotzen muss.Die Borg zb.hätten sich nicht darum geschert mit Omega zu fummeln :-)
Naja ok,die scheren sich ja um garnichts wink.gif

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Cmdr.Cashman
Beitrag 20. Jun 2000, 06:51
Beitrag #9


Commander
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Okay, wenn du mit der Degradierung einverstanden bist, ich akzeptiere die. Aber ich muss da trotzdem noch was zu den umständen sagen:

Der Planet brauchte ja gar nicht evakuiert zu werden:

Tom Paris findet bei seinem Tiefseegang heraus, daß die Raffinerie-Anlagen, die den Sauerstoff aus dem Wasser ziehen, den Reaktor, der das Energiefeld erzeugt, schwächen. Wenn nicht etwas unternommen wird, wird der Ozean in acht Jahren seine Form verlieren.

Die Bewohner besitzen aber eine neue Möglichkeit (ich weiss nicht ob von der Voyager oder selbst entwickelt) Sauuerstoff zu gewinnen. Dies würde den Zerfall des Wasserplaneten ebenfalls aufhalten.

Doch die neuen Maschinen wurden nicht geduldet, da die Besitzer sonst das Sauerstoffmonopol verlieren würden.

Da griff Paris ein. Er versuchte die alten maschinen zu zerstören, dass den bewohnern nichts anderes übrigbleiben würde, als die neuen Maschinen in Betrieb zu nehmen.

Dennoch wurde sein vorhaben von Janeway verhindert. Paris verstiess gegen einen direkten Bbefehl (hätte ich unter diesen Umständen auch getan), dies sehe ich ein.

Da Paris aber keinen Erfolg hatte, wird der Sauerstoffgewinnungsprozess wie bisher weitergehen, und in etwa 8 Jahren wird dann der Planet seine Form verlieren und die Bewohner werden verloren sein. Dann müssen Sie den Planeten verlassen. Aber nur wenn sie nichts dagege tun.

Gruss

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Cmdr.Cashman (=/=)
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Modo
Beitrag 21. Jun 2000, 19:41
Beitrag #10





Gast






Okay,aber selbst wenn die Zuständigen auf dem Planeten aus reiner Habgier gehandelt haben,ist es nicht an Paris zu entscheiden wie und wann eine Lösung herbeigeführt werden sollte/müsste und schon garnicht mit solchen Mitteln,IMO. smile.gif
Aber kauen wir lieber nicht mehr darauf rum,sonst ist er bald Captain und wir diskutieren noch darüber was richtig ist und was nicht mrgreen.gif

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Seven
Beitrag 8. Sep 2000, 11:29
Beitrag #11


Captain
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Ich stimme mit Modo überein, die Bewohner wollten so leben wie bisher. Tom Paris hatte nicht das Recht sich einzumischen. Manche moralischen Entscheidungen sind nich gerade legitim.
Ihr müßt auch bedenken was Janeway für Paris getan hat. Ohne Janeway hätte Tom seine Starfe abgesessen, wäre dann freigekommen, wäre aber nicht mehr in der Starfleet. Janeway hat ihm eine zweite Chance geben, sich nochmals zu bewähren.
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Adm. Ges
Beitrag 23. Aug 2015, 12:44
Beitrag #12


Fleet Admiral
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Ich hab mal diesen alten Thread ausgebuddelt und ins Folgenforum verschoben. Ich bin mir unschlüssig, was ich von der Folge halten soll. So schön die Story rund um den Wasserplaneten ist, so wenig gefällt mir die "Paris-muss-unbedingt-was-rebellisches-tun"-Handlung. Das ist inzwischen einfach nur ausgelutscht. Es ging hier ja auch nicht um "einfache" Sabotage, sondern tatsächlich um die Zerstörung der Anlage - also das, was man heutzutage Terrorismus nennen würde.

Degradierung und Arrest als Antwort auf die Befehlsverweigerung und den vereitelten Anschlag sind da als Bestrafung schon nachvollziehbar. Daraus aber eine Quasi-Isolationshaft zu machen, habe ich dagegen schon beim ersten Ansehen nicht recht verstehen wollen. Neelix darf mit ihm nur über das Essen quatschen und zur Halbzeit bekommt Harry mal für ein paar Minuten Besuchsrecht.

Insgesamt mal wieder viel Potenzial mit der Wasserwelt, das nur unzureichend ausgeschöpft wurde.

Glatte 3.


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Admiral Tom Jay Ges, U.S.S. Europe, NCC-66066
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RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 14. December 2019 - 16:26