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5.13 - Für die Uniform / For The Uniform, Was haltet ihr von dieser Folge?
Für die Uniform?
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Donnervogel
Beitrag 11. Jan 2004, 19:35
Beitrag #1


Lt. Commander
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Wieder mal eine sehr charakterlich bezogen Folge. Nach "Das Baby" mit Odo, steht nun Sisko im Vordergrund. Ich fand auch diese Episode sehr gelungen. Die Anspielungen auf <les miserables> schienen mir zwar etwas übertrieben, aber im Großen und Ganzen haben mich Story sowie die schauspielerischen Leistungen von Eddington sowie Sisko (wieder hervorragend) überzeugt. <Les miserables> habe ich leider nicht gelesen, aber ich schätze das werde ich nun nachholen. Ein Freund empfiehl mir dieses Buch bereits seit Wochen.
Was haltet ihr von dieser Folge? Für Eddington habe ich sogar für einige Augenblicke Symphatie empfunden! Ihr auch?


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marv
Beitrag 11. Jan 2004, 19:58
Beitrag #2


Fleet Captain
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Ich fand Siskos Aktion mit den Torpedos ziemlich erschreckend und verstehe nciht, dass er dafür nicht den Arsch aufgerissen bekommt. Ziemlich strange... Aber sonst ging die Folge und schauspielerisch war sie ohne Zweifel gut.


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Matt
Beitrag 11. Jan 2004, 20:32
Beitrag #3


Vice Admiral
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Ich denke "For The Uniform" war eine der im Fandom am kontroversesten diskutierten Episoden. Ist das noch Star Trek? Waren Siskos Handlungen nicht meilenweit überzogen und inakzeptabel? Hat er wirklich nur aus Kalkül so gehandelt, weil er Eddington unbedingt den Inspektor Javert vorspielen wollte? Ich meine, er wußte ja, daß vermutlich niemand zu Schaden kommen würde, da man alle rechtzeitig evakuieren würde. Könnte also wirklich Kalkül gewesen sein, ABER: Rechtfertigt die Gefangennahme eines Mannes wie Eddington, soviele Leben aufs Spiel zu setzen? Hat Sisko nicht doch nur aus Rachegefühlen heraus gehandelt? So oder so eine wirklich kontroverse Episode. Ich fand sie insofern interessant, daß Sisko hier als jemand gezeigt wird, der sich nicht völlig unter Kontrolle hat, weil die Wut auf Eddington ihn übermannt. Menschlich eben. Aber daß Sisko hinterher (wie Marv schon sagte) keine Konsequenzen zu tragen hatte, verstehe ich absolut nicht. Ich persönlich denke, daß man hier ein wenig zu weit gegangen ist, aber das ist allein meine persönliche Meinung.


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Elias Vaughn
Beitrag 11. Jan 2004, 20:41
Beitrag #4


Commander
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Ich finde es interessant, dass hier immer nur über Sisko und seine Aktionen diskutiert wird. Aber was ist mit Eddington? Ich meine immerhin war er der erste, der biogene Waffen hergestellt und eingesetzt hat! Und zwar 1. gegen die Zivilbevölkerung eines Planeten und 2. ohne Vorwarnung. Sisko hat dem Maquis immerhin eine Stunde Vorwarnzeit gegeben, in der sie Zeit hatten, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten. Den Luxus hatten die Cardassianer nicht.

Was wäre geschehen, hätte Sisko nicht mit allen Mitteln versucht Eddington festzunehmen? Der Maquis wäre weiterhin im Besitz von Massenvernichtungswaffen gewesen und hätte diese auch weiter eingesetzt (immerhin haben sie bewiesen, dass sie nicht davor zurückschrecken). Auch nicht grade eine erheiternde Vorstellung, wie ich finde.

Man sollte immer beide Seiten der Medaille betrachten.


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"Some call it laziness. I call it deep thought." – Garfield
"The truth is usually just an excuse for lack of imagination." - Elim Garak

liest z.Zt.: Clive Cussler - Dirk Pitt Series
sieht z.Zt.: Stargate Atlantis, Battlestar Galactica
spielt z.Zt.: Halo 3, Mass Effect
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Matt
Beitrag 11. Jan 2004, 20:47
Beitrag #5


Vice Admiral
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Du hast nicht unrecht, die zentrale Frage ist aber: Mußte Sisko mit den gleichen Waffen zurückschlagen? Wäre es nicht anders möglich gewesen? Ich meine, er setzt damit das Leben von vielen Leuten aufs Spiel, nur um eine einzige Person gegangenzunehmen. Der Maquis besteht ja nicht nur aus dieser einen Person, auch wenn sie "der Kopf" sein mag. Nehmen wir einfach mal an, die Evakuierung des Planeten wäre nicht rechtzeitig vonstatten gegangen. Was dann?

Ich sehe also sehr wohl beide Seiten. Eddingtons Taten waren verwerflich, um es vorsichtig auszudrücken. Aber waren Siskos Taten dadurch gerechtfertigt? Ich denke eben, sie waren es nur bis zu einem gewissen Punkt.


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sepia
Beitrag 11. Jan 2004, 22:22
Beitrag #6


Captain
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So etwas liebe ich am Meisten. Da gucke ich For the Uniform mindestens zum dritten Mal und schon wieder ändere ich meine Meinung.

Die Episode ist voll von großartigen Charakterszenen, die allesamt gelingen, vor allem wegen der Leistung von Avery Brooks und dem Schauspieler von Eddington (Auch wenn der Holokommunikator Mist ist, so bringt er die Episode doch sehr weit).
Die Art, wie die Story voranschreitet, ist schlicht phänomenal. In den ersten beiden Akten dominiert Eddington, erringt alle Sympathien der Zuschauer, weil er mit Moral handelt und Sisko seine Fehler offenbart. Danach wendet sich die Situation mustergültig. Eddington geht zu weit und Sisko durchschaut ihn. Mit einer Aktion, die ohne jeden Zweifel zu weit geht, schafft er es den Mann, der ihn verriet zu besiegen.
Nur am Ende versagt For the Uniform. Dort wo ganz offensichtlich mindestens ein paar harte Wörter von Dax oder gar Worf (besser: Ein Verfahren gegen Sisko) zu erwarten sind, die deutlich machen, das Sisko falsch bzw. moralisch verwerflich gehandelt hat, kommt nichts. Leider mehr als nur ein Schönheitsfehler.


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Eine Frage bzgl. der Szene im zweiten Akt in Siskos Büro. Odo sagt dort etwas von fehlendem Vertrauen zu ihm. Leider ist in der Synchro nicht klar, ob Sisko oder Starfleet ihm nicht vertraut haben (Odo verwendet das Wort 'sie'). Könnte mir jemand sagen wie es im Original ist?


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I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?
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marv
Beitrag 11. Jan 2004, 22:31
Beitrag #7


Fleet Captain
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Also ich habe es so verstanden, dass er es Starfleet mitteilen soll, weil die ihm damals ja nicht getraut haben.


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sepia
Beitrag 11. Jan 2004, 22:56
Beitrag #8


Captain
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Kann mir vielleicht noch jemand seriöseres als Marv helfen? Nein, sorry, danke Marv. War nicht so gemeint. Thanks, wirklich.


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felix
Beitrag 11. Jan 2004, 23:03
Beitrag #9


Commodore
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^ Ich hab es auch so verstanden wie marv, und ich bin die Seriosität in Person. biggrin.gif
Macht ja auch anders nich wirklich Sinn, irgendwie...
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Nerys
Beitrag 11. Jan 2004, 23:30
Beitrag #10


Lt. Commander
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Eine tolle Folge - genau wie "In the pale moonlight" und auch an anderer Stelle begeht Sisko Handlungen, die ahnen lassen das er dafür zahlen müssen wird. Ich finde hier wird besonders deutlich, das Sisko nicht wie andere Starfleet Captains handelt. Er steht mit einem halben Fuss schon in einer anderen Welt, und vielleicht auch in einer anderen Art von Gerechtigkeit. Es ist ja nicht so, das Sisko in der einen Folge der "Emissary" ist und in der anderen Starfleet Captain - er wird immer mehr beides und dies läßt sich am Ende nicht vereinbaren. So handelt er "Gottähnlich" als Officer, d.h. aus dem eigenen Gerechtigkeitssinn sehr autoritär und an anderer Stelle "menschlich" wo er hätte spiritueller reagieren sollen (eventuell in "Tears of the prophets"). Diese Entwicklung in Siskos Charakter finde ich sehr beeindruckend gemacht - und sie ist für mich der absolut zentrale Punkt in der Serie. Viele Grüße, Kolja.
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marv
Beitrag 12. Jan 2004, 00:03
Beitrag #11


Fleet Captain
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QUOTE (sepia @ 11. Jan 2004, 22:56)
Kann mir vielleicht noch jemand seriöseres als Marv helfen? Nein, sorry, danke Marv. War nicht so gemeint. Thanks, wirklich.

Seufz, keine Authorität, keiner Seriösität ... was mache ich hier eigentlich noch!? dry.gif


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Der RvD
Beitrag 12. Jan 2004, 12:42
Beitrag #12


Redshirt vom Dienst
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Die drei Eddington-Folgen zählen IMO zu den Highlights von DS9, da sie mal eine andere Perspektive als die der Sternenflotte zeigte (und nebenbei anführte, daß auch Terrorismus, dem Weißen Ritter Bush zum Trotze, nur äußerst selten eine Angelegenheit ist, die sich in schwarz-weißem Denken ausreichend beschreiben läßt).

@Elias:

QUOTE
Ich finde es interessant, dass hier immer nur über Sisko und seine Aktionen diskutiert wird. Aber was ist mit Eddington? Ich meine immerhin war er der erste, der biogene Waffen hergestellt und eingesetzt hat!


Eddington ist ein Terrorist. Sisko ein Captain der Sternenflotte. Bei welchem von beiden wird eine derartige Aktion wohl kontroverser sein?

Eine interessante (und hochaktuelle) Frage, die sich hätte stellen können: wie weit dürfen die "good guys" gehen, um den Terrorismus zu bekämpfen? DS9 war an dieser Frage (leider) nicht so interessiert, sie spielten es eher als Charakter-Drama zwischen Sisko und Eddington aus. Als sehr gutes natürlich...


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Redshirt vom Dienst, USS Enterprise (NCC-1701. Kein verdammtes A, B, C, D oder E!)
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Kobi
Beitrag 12. Jan 2004, 20:03
Beitrag #13


Fleet Captain
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extrem düster, ein wenig verworren und der Plot (insbesondere das mit dem Trilithiumharz) ist in keiner Weise vorhersehbar, wirklich Klasse...

evtl. kaufe ich den Inspecteur Garverre (sp?) (wir können uns eigentlich glücklich schätzen, daß es nicht wieder die den Amis bekanntere Captain Ahab Analogie wurde) allerdings nicht recht ab...


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Mordred
Beitrag 12. Jan 2004, 23:34
Beitrag #14


Rear Admiral
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Nun ja. Die Episode gehört zu meinen Favoriten.
Was die schauspielerische Leistung von Sisko angeht... ich fand den "Er ist nur ein Mann"-Kurzmonolog von ihm sehr gut und auch sonst war die Folge sehr atmosphärisch und dicht. Allerdings war Avery Brooks stellenweise etwas überspannt; gewisse Momente schienen mir zu gepusht und zu äußerlich auf Tragödie getrimmt.
Außerdem geht er zu sehr ins Erklärerische... woran die Autoren jedoch auch eine Teilschuld haben.
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Brühn
Beitrag 13. Jan 2004, 00:20
Beitrag #15


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QUOTE
Aber was ist mit Eddington? Ich meine immerhin war er der erste, der biogene Waffen hergestellt und eingesetzt hat! Und zwar 1. gegen die Zivilbevölkerung eines Planeten und 2. ohne Vorwarnung.

Die "Wer hat angefangen"-Frage gehört in den Sandkasten.
Das ist nicht böse gemeint, aber das "der hat mich zuerst gehauen" habe ich mit Eintritt in die Pubertät abgelegt.
Die Frage sollte sich also niemandem ernsthaft stellen.
"Der hat aber das und das gemacht" gehört ebenso in den meist viereckicken, mit oxidiertem Silicium gefüllten Behälter.
QUOTE
Sisko hat dem Maquis immerhin eine Stunde Vorwarnzeit gegeben, in der sie Zeit hatten, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten. Den Luxus hatten die Cardassianer nicht.

Eddington ist ein Verbrecher.
Sisko Vertreter einer (anscheinend) demokratischen Regierung. Demokratische Regierungen haben den Vor-oder Nachteil, wie man es sehen will, dass sich ALLE Bürger an die gleichen Gesetze halten müssen.
Zu diesen Bürgern gehört auch Sisko.
Möglicherweise aufkommende Warum?-Fragen könnt ihr dem Gk oder Philosophielehrer eurer Mittel-/Oberstufe/Uni stellen.
Der freut sich dann wenigstens, das er was zu tun hat.
QUOTE
Was wäre geschehen, hätte Sisko nicht mit allen Mitteln versucht Eddington festzunehmen? Der Maquis wäre weiterhin im Besitz von Massenvernichtungswaffen gewesen und hätte diese auch weiter eingesetzt (immerhin haben sie bewiesen, dass sie nicht davor zurückschrecken). Auch nicht grade eine erheiternde Vorstellung, wie ich finde.

Verhältnismäßigkeitsprinzip, Demokratie, Menschenrechte, gesunder Menschenverstand, Religiösität, die natürliche Scheu vor dem Töten. Alles Gründe das zu lassen.

Man könnte diese Aktion auch als "versuchter Massenmord" oder "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" einstufen.
Früher, so um '45, wurde man dafür vom Nürnberger Kriegsverbrechertribunal gehängt.

MfG
Elliot

Der Beitrag wurde von Brühn bearbeitet: 13. Jan 2004, 00:22


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VirtualSelf
Beitrag 13. Jan 2004, 07:29
Beitrag #16


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Abgesehen davon, dass ich Brühn in allen Punkten zustimme, stieß mir auf, das Eddingtons letztenendes als irrational und geisteskrank geoutet wurde. Dieses ist ein typisches Denk-/Argumentationsschema von Menschen, die sich mit den Ursachen von Terrorismus, den Gründen des Täterhandelns nicht auseinandersetzen wollen oder können, denn es könnte ja sein, dass diese Akte moralisch gerechtfertigt werden können.
Sisko selbst begeht eindeutig einen solch terroristischen Akt, indem er auch gegen zweifelsfrei Unschuldige -Kinder- Massenvernichtungswaffen einsetzt. Den Versuch der Autoren, das Ganze zu relativieren, indem man keinen dieser Unschuldigen sterben lässt, empfinde ich als verlogen und inkonsequent. Insofern ist es typisch ST: Handlungen haben nur selten Konsequenzen.

Der Beitrag wurde von Nepharite bearbeitet: 13. Jan 2004, 09:01


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Oli
Beitrag 14. Jan 2004, 06:09
Beitrag #17


Commodore
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Ich bin (wie sollte es auch anders sein, es ist schon fast mysteriös) total anderer Meinung als Brühn und Neph smile.gif

Ich hab schon einige male etwas über "For the Uniform" geschrieben, da mir diese Folge so wahnsinnig gut gefällt, eine der besten DS9-Folgen überhaupt. Das Sikso hier zu so extremen Massnamen führt ist grandios dargestellt, endlich ein Captain, der nicht nur ein kleinkarierter Bürokrat, ohne Ecken und Kanten ist, der jeden Befehl befolgt und sowieso Mister 100%-Loyal und langweilig daherkommt... Endlich ein richtiger Mensch als Captain, und kein Superman der absoluten Ethik und Moral... Einer, der sich von Eddington betrogen fühlt, einer, dem wirklich jedes Mittel recht ist, um Eddington zu fangen, einer der zugibt es persönlich zu nehmen, wahnsinn, dass Star Trek für einmal so weit ging mit einem Hauptcharakter. Bisher hatte man fast immer die rosarote Brille an und man durfte die Captains nur äusserst korrekt zeigen, denn sie sind ja die Captains und haben keine Fehler! ... Alles Humbug. Auch die Box-Szene mit dem Boxsack ist sehr gut integriert worden. Auch hier sieht man wieder, wie sehr sich Sisko vom "normalen" Sternenflotten-Captain unterscheidet: Er muss seine enorme Wut gegenüber Eddington rauslassen, indem er den Boxsack fast K.O. schlägt biggrin.gif Jadzia versucht ihn zu beruhigen, versucht wie immer mit ihren weisen Ratschlägen Ben zu besänftigen, doch diesmal schafft sie es nicht. Diesmal ist es zu persönlich für Sisko, er ist voller Wut über seine Niederlage gegenüber Eddington. Sisko ist sowieso kein guer Verlierer (wieder eine Sache, die man nicht bei vielen Captains sieht, die meisten sind ja soooo korrekt) aber wenn es darum geht, dass er gegen jemanden verloren hat, der seine Freundschaft ausgenutzt hat um ihn zu schlagen und hintergehen, dann sieht Sisko rot. (wie jeder "normale" Mensch).

Dank Folgen wie "For the Uniform" wurde Ben Sisko zu meinem Lieblingscharakter, denn es zeigt uns einen Captain, der Fehler hat, der einfach ein richtiger Mensch ist, diese Fehler sogar einsieht, aber dennoch zu den extremen Massnahmen greift. Die Szene wo er Worf befiehlt zu feuern ist sowas von einmalig... da schauderts mich richtig. Worf (!) traut sich zunächst nicht zu feuern, er schaut den Captain mit einem eisernen, fragenden Blick an und meint zunächst Sisko wolle nur bluffen. Als Ben ihn ein 2. mal recht laut auffordert zu feuern, tut er es... Kira sitzt daneben, mit offenem Mund betrachtet sie einen wütenden Sisko und begreift im ersten Augenblick gar nicht, das die Defiant nun wirklich einen ganzen Planeten unbewohnbar gemacht hat... Einfach eine grandiose Folge, die in dieser Form von "Star Trek" abhebt, da sowas noch nie gezeigt wurde, weil es offensichtlich vielen zu brutal ist und viele damit nicht umgehen können...

Ein Hoch auf die Autoren dieser Episode, ein Hoch auf den Mut für diese "neue" Charakterisierung von Ben Sisko, ein Hoch auf DS9 biggrin.gif


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Brühn
Beitrag 14. Jan 2004, 13:59
Beitrag #18


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QUOTE
Das Sikso hier zu so extremen Massnamen führt ist grandios dargestellt, endlich ein Captain, der nicht nur ein kleinkarierter Bürokrat, ohne Ecken und Kanten ist, der jeden Befehl befolgt und sowieso Mister 100%-Loyal und langweilig daherkommt... Endlich ein richtiger Mensch als Captain, und kein Superman der absoluten Ethik und Moral...

War das Sikso absicht und sollte Sickso heißen?

Zwischen Ecken und Kanten und versuchtem Massenmord besteht ein kleiner, aber feiner Unterschied.
QUOTE
der jeden Befehl befolgt

Ist ja nur Militärangehöriger... Wozu sollte der auch Befehle befolgen.
QUOTE
Mensch

Oder Wahnsinniger, der ständig was von Propheten sabbelt und ab und zu Planeten vergiftet...
QUOTE
Er muss seine enorme Wut gegenüber Eddington rauslassen, indem er den Boxsack fast K.O. schlägt biggrin.gif Jadzia versucht ihn zu beruhigen, versucht wie immer mit ihren weisen Ratschlägen Ben zu besänftigen, doch diesmal schafft sie es nicht. Diesmal ist es zu persönlich für Sisko, er ist voller Wut über seine Niederlage gegenüber Eddington

Was steht eigentlich auf versuchten Massenmord?
Lebenslang? Oli, deine Meinung finde ich gelinde gesagt nicht gut.
Unwillkürlich muss ich an Lin Xiang's Action-Knaben denken.
Die, und ich zitiere wörtlich:"Action-Knaben [...] [die] immer nur mehr Krieg und Gewalt und Tod und Blut sehen wollen"


Hier frage ich mich doch so langsam, ob das nicht doch ein Witz ist.
So verbunden mit dem Sickso...
QUOTE
wie jeder normale Mensch

laugh.gif Wenn man deinen subtilen Humor erst mal durchschaut ist er gar nicht schlecht!
QUOTE
Ein Hoch auf die Autoren dieser Episode, ein Hoch auf den Mut für diese "neue" Charakterisierung von Ben Sisko, ein Hoch auf DS9 biggrin.gif

Echt gut gemacht. Ich dachte erst du meinst das wirklich ernst!
mrgreen.gif

MfG
Brühn


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Damon Ridenow
Beitrag 14. Jan 2004, 19:06
Beitrag #19


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Ich habe gezögert, in diesem Thread zu posten, denn dann müsste ich über die Verhaltensweisen von Sisko nachdenken. Das hatte ich, nachdem ich diese Folge auf DVD angeschauen hatte, weitgehend vermieden.

Denn wenn ich die Verhaltensweisen reflektieren würde, dann müsste ich festhalten, dass:

* Sisko einen Planeten auf Jahre unbewohnbar gemacht hat, ein Verhalten, das man als "verbrannte Erde" kennt und das meines Wissens schon immer als unanständig und verpönt galt.

* Sisko den Bewohnern des Planeten eine Stunde Zeit zur Evakuierung gab. Wenn man bedenkt, dass die Evakuierungswarnung erst alle Bewohner erreichen muss, dann alle Bewohner ein weltraumfähiges Schiff erreichen müssen und den Planeten verlassen haben müssen, so ist davon auszugehen, dass bei nur einer Stunde Zeit dafür eine beträchtliche Anzahl von Menschen gestorben sein müssen.

* Sisko durch diese Aktion eine Menge Menschen zu Flüchtlingen gemacht hat, die ihr ganzes Hab und Gut komplett verloren haben.

* diese Menschen Bürger der Föderation sind und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht alles Maquis-Anhänger, sodass sie also teilweise als Unbeteiligte und Unschuldigte einzustufen sind.

* Sisko also einen Akt von Staatsterrorismus begangen hat, mit dem er seine Uniform entwürdigt hat. Er müsste für dieses Verbrechen vor ein Kriegsgericht gestellt werden und den Rest seines Lebens in einer Strafkolonie verbringen.

* Sisko seine Befehle, die Prinzipien der Sternenflotte und seine Uniform verraten hat, nur um Eddington zu schnappen, weil er die Kränkung nicht ertragen konnte, selbst verraten worden zu sein. Er tat dies alles also aus persönlicher Rache.

Also denke ich besser nicht darüber nach, was Sisko da getan hat. Sonst müsste ich festhalten, dass diese Folge zeigt, dass Sisko niemals an die moralische Integrität eines Picards heranreicht, der sich genau gegen dieses Verhalten, das Sisko hier zeigte, in "Insurrection" auflehnte und dagegen kämpfte. Und ich müsste festhalten, dass in meinen Augen Sisko spätestens nach dieser Folge niemals ein so integrer Captain wie Picard sein und DS9 kann nach so einer Folge für mich niemals vor TNG kommen kann.

Der Beitrag wurde von Damon Ridenow bearbeitet: 14. Jan 2004, 19:07


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Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen.
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Oli
Beitrag 15. Jan 2004, 00:03
Beitrag #20


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Ich seh bei Brühns Antworten schon wieder, wieso ich gezögert hab. wink.gif

Nur soviel Brühn: Es war alles genau so gemeint, wie es geschrieben ist... Ein Hoch auf die Macher, ein Hoch auf diese grandiose DS9-Folge, ein absolutes Hoch auf Sisko... mehr brauch ich ned zu sagen, schon nur wenn man deine "Argumente" anschaut lol... Du hackst auf einem einzelnen Schreibfehler rum, weil du nicht weisst, was du sonst sagen kannst... Ich finde deine Einzeiler-Antworten sehr gelinde gesagt überhaupt nicht gut... smile.gif

Nimm dir mal ein Beispiel an Damon, der zählt wenigstens richtig auf (mit Argumenten), was er denkt und wie er die Sache sieht, er veräppelt andere User nicht, in dem er sie versucht lächerlich zu machen... dry.gif


@Damon: Ich kann durchaus nachvollziehen, wie du diese Folge und Sisko siehst, ich seh sie halt komplett anders, da kann man nix machen. smile.gif


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Beitrag 15. Jan 2004, 09:26
Beitrag #21


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QUOTE (Damon Ridenow @ 14. Jan 2004, 19:06)
* Sisko also einen Akt von Staatsterrorismus begangen hat, mit dem er seine Uniform entwürdigt hat. Er müsste für dieses Verbrechen vor ein Kriegsgericht gestellt werden und den Rest seines Lebens in einer Strafkolonie verbringen.

* Sisko seine Befehle, die Prinzipien der Sternenflotte und seine Uniform verraten hat, nur um Eddington zu schnappen, weil er die Kränkung nicht ertragen konnte, selbst verraten worden zu sein. Er tat dies alles also aus persönlicher Rache.

Jo, aber ....


"23. Direktive
Betrifft: Vernichtung intelligenten Lebens (siehe auch Direktive 2)
Genauer Wortlaut: Die Vernichtung einer oder mehrer intelligenter Lebensformen ist nur erlaubt, um einen Verstoß gegen die Hauptdirektive zu verhindern, und auch nur falls keine andere Möglichkeit zur Verhinderung dieses Verstoßes zur Verfügung steht. Jeder Mißbrauch dieser Order ist gleichwertig mit einem Verstoß gegen die Direktive 2.


24.Direktive
Betrifft: Vernichtung des gesamten intelligenten Lebens auf einem Planeten (siehe auch Direktive 23)
Genauer Wortlaut: Die Vernichtung des gesamten intelligenten Lebens auf der Oberfläche eines Planeten ist nur dann genehmigt, wenn die Einwohner des besagten Planeten einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Hauptdirektive begangen haben. Solch eine Aktion darf nur von einem kommandierendem Offizier vom Rang eines Captains oder höher befohlen werden. Der Offizier trägt die alleinige Verantwortung für diesen Befehl. Jeder Mißbrauch ist gleichwertig mit einer Verletzung der Hauptdirektive."


Quelle


Es sei mal dahingestellt ob Sisko keine andere Möglichkeit hatte oder sah, dem Marquis, dessen Taten ja durchaus eine Verletzung der Hauptdirektive bedeuteten, Einhalt zu gebieten. Tatsache ist, dass die Sternenflotte um einer Ideologie Willen -der 1. Direktive- bereit scheint, auch "unschuldiges" Leben zu opfern.

Soviel zum ethischen Unterbau der Sternenflotte und damit letztendlich auch von ST.

Der Beitrag wurde von Nepharite bearbeitet: 15. Jan 2004, 09:27


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Brühn
Beitrag 15. Jan 2004, 14:55
Beitrag #22


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QUOTE
Nur soviel Brühn: Es war alles genau so gemeint, wie es geschrieben ist... Ein Hoch auf die Macher, ein Hoch auf diese grandiose DS9-Folge, ein absolutes Hoch auf Sisko... mehr brauch ich ned zu sagen, schon nur wenn man deine "Argumente" anschaut lol... Du hackst auf einem einzelnen Schreibfehler rum, weil du nicht weisst, was du sonst sagen kannst... Ich finde deine Einzeiler-Antworten sehr gelinde gesagt überhaupt nicht gut...

Eigentlich meinte ich das mit dem Humor ernst...
Tja, so kann man sich täuschen.


Aber dann kann ich nicht viel zu deiner Meinung sagen.
Ich hoffe dann einfach mal für dich, dass niemand beschließt eine Bombe auf deine Heimstätte zu werfen, weil er extrem angepisst ist und weil er seine Gefühle nicht unter Kontrolle hat.

MfG
Brühn


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denn die bedeuten ihm nichts.

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felix
Beitrag 15. Jan 2004, 16:00
Beitrag #23


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QUOTE (Nepharite @ 15. Jan 2004, 09:26)
24.Direktive
Betrifft: Vernichtung des gesamten intelligenten Lebens auf einem Planeten (siehe auch Direktive 23)
Genauer Wortlaut: Die Vernichtung des gesamten intelligenten Lebens auf der Oberfläche eines Planeten ist nur dann genehmigt, wenn die Einwohner des besagten Planeten einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Hauptdirektive begangen haben. Solch eine Aktion darf nur von einem kommandierendem Offizier vom Rang eines Captains oder höher befohlen werden. Der Offizier trägt die alleinige Verantwortung für diesen Befehl. Jeder Mißbrauch ist gleichwertig mit einer Verletzung der Hauptdirektive."


Quelle


Es sei mal dahingestellt ob Sisko keine andere Möglichkeit hatte oder sah, dem Marquis, dessen Taten ja durchaus eine Verletzung der Hauptdirektive bedeuteten, Einhalt zu gebieten. Tatsache ist, dass die Sternenflotte um einer Ideologie Willen -der 1. Direktive- bereit scheint, auch "unschuldiges" Leben zu opfern.

Soviel zum ethischen Unterbau der Sternenflotte und damit letztendlich auch von ST.

Sorry dafür, dass das jetzt etwas offtopic wird (ganz kurz meine Meinung zur Episode: IMO interessant, Sisko so handeln zu lassen, aber dass das keine Konsequenzen hat, wertet es doch ziemlich ab), aaaber...
Weiß jemand, woher diese Direktiven auf der verlinkten Seite ursprünglich kommen?
Zumindest die oben gequotete ist IMO mehr als nur besch... eiden. Ich darf einen kompletten Planeten (bzw. alles Leben darauf) zerstören, wenn die Bewohner gegen die Hauptdirektive verstoßen haben?? WOZU? Als ansonsten sinnfreie Vergeltungsaktion? Und was heißt Bewohner? Muss erst jeder einzelne gegen die Hauptdirektive verstoßen haben oder reichen ein paar, um da ne Kollektivschuld draus zu machen? rolleyes.gif
Sorry, das klingt wie schlecht ünerlegtes Fanboy Geschreibsel, das mit Star Trek nicht viel zu tun hat.

Überhaupt - seh ich grade beim Weiterlesen - scheinen die Direktiven auf der Seite alle unter einer krankhaften Fixierung auf die Hauptdirektive zu leiden... in Direktive 2 wird sogar jedes Recht auf Selbstverteidigung verweigert, es sei denn, man handelt um die Hauptdirektive zu schützen... LOL... das wird schon fast komisch... ma gucken, ob ich da noch was unterhaltsames finde..
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VirtualSelf
Beitrag 15. Jan 2004, 16:23
Beitrag #24


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QUOTE (felix @ 15. Jan 2004, 16:00)
Weiß jemand, woher diese Direktiven auf der verlinkten Seite ursprünglich kommen?

Ich bin mir nicht sicher, da ich kein Fan von Sekundärlietratur und ST-Romanen bin. Da her habe ich auch geschrieben, dass die Sternenflotte um einer Ideologie Willen -der 1. Direktive- bereit scheint.

Insgesamt liefern aber die dortigen Direktiven ein Bild, dass mich nicht allzusehr erstaunt zurückweichen lässt.


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Matt
Beitrag 15. Jan 2004, 20:16
Beitrag #25


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Die Direktiven sind sicherlich Fanboy-Geschreibsel. Eine Art Versuch, alles jemals in Star Trek Gesehene irgendwie konsistent unter einen Hut zu kriegen. Das ist aber Unsinn, weil auch die ST-Charaktere manchmal gegen die Direktiven verstoßen (so hat Sisko in dieser Episode mit Sicherheit gegen irgendeine Direktive verstoßen, auch wenn das in der Episode niemand explizit sagt). Außerdem werden die Direktiven in keiner Episode so ausführlich zitiert und es gibt auch keine (offizielle) Sekundärliteratur, die das behandeln würde; jedenfalls ist mir keine bekannt.

Diese Direktiven würde ich darum nicht ernst nehmen.


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VirtualSelf
Beitrag 15. Jan 2004, 20:49
Beitrag #26


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QUOTE (Matt @ 15. Jan 2004, 20:16)
Die Direktiven sind sicherlich Fanboy-Geschreibsel. Eine Art Versuch, alles jemals in Star Trek Gesehene irgendwie konsistent unter einen Hut zu kriegen. Das ist aber Unsinn, weil auch die ST-Charaktere manchmal gegen die Direktiven verstoßen (so hat Sisko in dieser Episode mit Sicherheit gegen irgendeine Direktive verstoßen, auch wenn das in der Episode niemand explizit sagt). Außerdem werden die Direktiven in keiner Episode so ausführlich zitiert und es gibt auch keine (offizielle) Sekundärliteratur, die das behandeln würde; jedenfalls ist mir keine bekannt.

Diese Direktiven würde ich darum nicht ernst nehmen.

Ich mail den Typen mal wegen der Quellen an ...

(oops, das war ja ein Einzeiler .. naja, nun nicht mehr mrgreen.gif)

EDIT:

Die Direktiven sollen tatsächlich aus einem Buch stammen. Da er sie vor "langer" Zeit rausgeschrieben hat, konnte mir der Mensch leider nicht mehr den Titel nennen....

Der Beitrag wurde von Nepharite bearbeitet: 17. Jan 2004, 12:22


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tekin
Beitrag 30. Apr 2004, 03:18
Beitrag #27


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QUOTE (Oli @ 14. Jan 2004, 07:09)
Das Sikso hier zu so extremen Massnamen führt ist grandios dargestellt, endlich ein Captain, der nicht nur ein kleinkarierter Bürokrat, ohne Ecken und Kanten ist, der jeden Befehl befolgt und sowieso Mister 100%-Loyal und langweilig daherkommt... Endlich ein richtiger Mensch als Captain, und kein Superman der absoluten Ethik und Moral...

tja, wie es scheint wurden deine träume nun in der verkörperung von luftschleusen-archer wahr mrgreen.gif

um es kurz zu machen:
sisko hat in über 150 Folgen nur 2 Fehler gemacht, die "vernichtende" folgen haben könnten.

archer macht in fast jeder 2 folge solche fehler.

ergo: ausnahmen kann jeder verzeihen.
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Oli
Beitrag 30. Apr 2004, 03:34
Beitrag #28


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QUOTE (tekin @ 30. Apr 2004, 05:18)
tja, wie es scheint wurden deine träume nun in der verkörperung von luftschleusen-archer wahr mrgreen.gif

Stimmt. smile.gif

Ich hab hier schon hervorgehoben, dass es mir gefallen hat, dass wir endlich mal einen richtigen Menschen sahen als Captain... biggrin.gif Und das sehen wir bei Archer auch wieder hehe. Meine Gebete wurden erhört.

Und soooo viele Fehler macht Archer auch wieder ned... nein nein. wink.gif


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Mikki
Beitrag 4. Jul 2006, 19:45
Beitrag #29


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Hm... na ja, also ich mag auch keine "Perfekten Charaktere" wenn man damit meint, der Charakter kann alles, schafft alles, ist aber moralisch ein Wrack...
aber, ich finde es ziemlich schwer deiner Argumentation (@Oli) zu folgen. Ich fand es irgentwie erschreckend und traurig zu gleich wie Sisko sich hier verhalten hat... Der Gedanke dass jemand so handeln kann, ist - gelinde gesagt - erschreckend und zum Glück bei Star Trek eine Ausnahme...
Jedem seine Meinung, aber das beschäftigt mich wirklich rolleyes.gif
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Oli
Beitrag 7. Jul 2006, 01:33
Beitrag #30


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Hui, die Antwort kam 2 Jahre zu spät. wink.gif

Aber es ist irgendwie interessant, Dinge zu lesen die man vor 2 Jahren geschrieben hat. Meine Meinung (auch wenn ich wie gesagt schon sehr lange kein Trek mehr gesehen hab) hat sich aber in keiner Weise geändert. Für die Uniform ist für mich gesehen immer noch eine der besten DS9-Folgen und zwar genau wegen den Taten, die Sisko getan hat. Natürlich sind diese Dinge nicht "schön" oder "gut" aber sie waren eindrücklich, beklemmend, bedrückend. Ein Mensch begeht Fehler und hier zeigte uns Sisko auf, dass er ein eben doch "nur" ein Mensch ist; und genau deshalb fand ich sie so gut. wink.gif


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Mikki
Beitrag 7. Jul 2006, 22:53
Beitrag #31


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Na ja, ich weiß ich bin spät dran, aber anscheinend noch nicht ganz zu spät, wenn cih noch Antwort bekomme... ich denke (oder bilde mir ein) ich verstehe schon..., ich fand es auch auf eine Art "menschlich", aber ich bewundere einfach Charaktere, die diese Art von menschlichkeit "überwinden" können. Ich weiß selbst nicht so genau warum confused4.gif

Aber danke für die Antwort smile.gif
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Matt
Beitrag 8. Jul 2006, 08:41
Beitrag #32


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... "diese Art von Menschlichkeit überwinden"... Gut formuliert! smile.gif

Da sind wir schnell bei Roddenberrys Idealen, der die Zukunft ja genau so darstellen wollte, als hätte sich die Menschheit weiterentwickelt. Dann wären solche irrationalen Überreaktionen wie die von Sisko in dieser Episode gar nicht möglich gewesen. Und machen wir uns nichts vor: Unter Roddenberrys Ägide hätte es die Folge niemals gegeben.

Aber die Frage ist doch: Ist es realistisch, dass sich die Menschheit in wenigen hundert Jahren so sehr zum Guten verändert? Meine Antwort darauf: Es wäre wünschenswert, aber es schadet nichts, auch in Star Trek zu zeigen, dass diese überlegene geistige Reife zukünftiger Menschen kein Selbstläufer ist, sondern immer wieder Gefahr läuft, von alten Instinkten überlagert zu werden. Und das ist dann doch wieder irgendwie "menschlich". smile.gif


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Mikki
Beitrag 8. Jul 2006, 09:24
Beitrag #33


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Das ist aber auch nicht schlecht: ^^"

"auch in Star Trek zu zeigen, dass diese überlegene geistige Reife zukünftiger Menschen kein Selbstläufer ist, sondern immer wieder Gefahr läuft, von alten Instinkten überlagert zu werden. Und das ist dann doch wieder irgendwie "menschlich".

nur eigentlich weiß ich jetzt nicht so genau was ich antworten soll.... du hast recht, ich denke nur das heißt nicht dass man die Handlung richtig finden muss... und ich meine er ist immerhin "Captain" bei Starfleet, da sind die erwartungen vielleicht auch etwas höher geschraubt.
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Adm. Ges
Beitrag 8. Jul 2006, 10:59
Beitrag #34


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@Matt: Ich denke schon, dass es die Folge auch unter Roddenberry gegeben hätte - die Lösung wäre aber mit Sicherheit eine Andere gewesen. "Böse" Captains gabs ja selbst bei TOS.

Ich denke auch, dass es dazugehört. Die Menschen haben ja durchaus eine höhere Moral, die auch Sisko das Eine oder Andere Mal bewiesen hat. Aber es bleibt eben dabei dass die Menschen unterschiedlich sind und unterschiedlich reagieren. Sisko ist eben nicht Picard - welcher übrigens auch nicht immer ganz so friedlich war, wie wir ihn in Erinnerung haben. Ich war ziemlich erstaunt, als ich letztens die Folgen der ersten Staffeln mal wieder sah, wie scharf er doch teilweise (vor allem gegenüber den Romus) aufgetreten ist.

Bei Archer hingegen wird dann doch recht deutlich, dass es noch eien andere Zeit war, respektive man sich nicht immer sicher war, wie er agieren soll und mal recht diplomatisch und "föderal" auftrat und dann wieder auf 'Bush'-Linie agierte.

Und Tante Kathy lassen wir mal lieber außen vor. wink.gif


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Matt
Beitrag 9. Jul 2006, 08:13
Beitrag #35


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Schon richtig, Sisko ist Captain. Und für Captains sollten höhere moralische Standards gelten als für andere.
In den meisten Fällen ist Siskos Verhalten ja auch tadellos und für heutige Verhältnisse geradezu beispielhaft.
Im Gegensatz zu Picard gibt es bei ihm allerdings einige wenige Ausnahmen von dieser Regel, was man zu Recht kritisieren kann.
Meine Meinung ist jedoch, dass es bei aller Kritikwürdigkeit dennoch interessant war, solch moralisch fragwürdige Handlungen zu zeigen.

Mein Hauptkritikpunkt an "Für die Uniform" sind demnach nicht Siskos Handlungen an sich oder die Tatsache, dass sie in der gezeigten Weise passiert sind, sondern dass sich Sisko hinterher in keiner Weise für seine Handlungen verantworten musste. Ich spreche hier nicht von einer Gefängnisstrafe, aber irgend ein hohes Starfleet-Tier hätte ihm wenigstens verbal auf die Finger klopfen sollen. Damit hätten die Autoren zumindest gezeigt, dass das Gezeigte keineswegs zum "Standard" gehört. Dieselben Kritikpunkte gelten auch für einige Handlungen Archers in "Enterprise", nur dass diese Serie ca. 200 Jahre vor Sisko und Co. spielt, und die Menschen sich ergo noch viel stärker wie heutige Menschen verhalten.


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Adm. Ges
Beitrag 9. Jul 2006, 09:46
Beitrag #36


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Bei Archer gabs ja die Folge "Home / zu Hause", wo etwas Aufarbeitung betrieben wurde. Da war es eher schade, dass Soval Archer am Ende noch auf die Schultern geklopft hat - aber gut, er war ja vorher im nicht gesehenen Teil der Anhörung sicher auch kritisch aktiv.

Bei DS9 gabs ja auch ne Folge, wo Worf sich für die Zerstörung eines klingonischen Schiffes verantworten musste.


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Beitrag 9. Jul 2006, 10:26
Beitrag #37


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QUOTE (Matt @ 9. Jul 2006, 09:13)
Mein Hauptkritikpunkt an "Für die Uniform" sind demnach nicht Siskos Handlungen an sich oder die Tatsache, dass sie in der gezeigten Weise passiert sind, sondern dass sich Sisko hinterher in keiner Weise für seine Handlungen verantworten musste. Ich spreche hier nicht von einer Gefängnisstrafe, aber irgend ein hohes Starfleet-Tier hätte ihm wenigstens verbal auf die Finger klopfen sollen.

Das hat mich auch mehr als verwundert , dass die dem Sisko das durchgehen ließen!
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Mikki
Beitrag 9. Jul 2006, 13:28
Beitrag #38


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Na ja... ich war schon froh, dass sie wenigstens ein "bisschen" angedeutet haben das sowas nicht der norm entpricht - Auf der Brücke haben Sie schon alle sehr ungläubig geguckt und das selbst Worf da mehr zögert - ich denke das heißt schon was.
Ich frag mich ob denen einfach die Zeit zu knapp war oder sie wirklich nichts verwerfliches daran fanden als sie diese Folge drehten...

@Matt: Uninteressant war die Folge bestimmt nicht - stimme ich auch zu. Da ist halt nur dieses dumme "...ABER,..." pinch.gif
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Adm. Ges
Beitrag 29. Aug 2007, 12:52
Beitrag #39


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*bump*

So, nun hab ich mir den alten Thread nochmal vorgenommen, nachdem ich die Folge gestern gesehen hab. Sie bleibt auch beim wiederholten Ansehen interessant und spannend.

Was bisher noch nicht so beleuchtet wurde ist der technische Aspekt. Wie schnell dauert es, bis die biogene Waffe wirkt - immerhin wurde sie ja ohne Vorwarnung in die Atmosphäre gepustet, und trotzdem haben es alle Cardies rechtzeitig geschafft - Michael "Robin" Eddington wollte ja schließlich niemanden töten.

Umgedreht sei die Frage gestattet, wie lange das Trilithium brauchte um seine Wirkung zu entfalten. Zudem wurde der Planet eindeutig als "Maquis-Kollonie" benannt, die Bevölkerung dürfte also sehr klein und auf ein oder mehrere Camps beschränkt gewesen sein. Sisko verfolgt, ob die Evakuierung klappt, um im Zweifel zu unterstüzen?

Klar ist - er hat eine Grenze überschritten, um eine feindliche Waffe außer Gefecht zu setzen und den Anführer einer Terrorgruppe festzunehmen. Ich denke schon, dass er das aus kalkül tat, denn vorher machte er sich ja sehr bewusst, wie Eddington "tickt" und wie er ihn wohl aus der Reserve locken kann.

Den Kritikern stimme ich aber zu, dass das Ende mit dem "schulterklopfen" von Dax sicher nicht die richtige Lösung war. Hier hätte man schon kritisch das getane reflektieren sollen, wie man es z.B. bei Worf durch eine Anhörung tat, oder wie die Folge "In fahlem Mondlicht" ausgerichtet ist.


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RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 14. December 2019 - 11:08