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Martin Sonneborn die Gei√üel des EU Parlaments., Oder wie man die Ungarn nach neuer Plichtlekt√ľre befragt.
logan3333
Beitrag 10. Oct 2014, 07:55
Beitrag #1


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Die Wahl Martin Sonneborns in das EU Parlament fängt an sich auszuzahlen. mrgreen.gif


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Aizen
Beitrag 10. Oct 2014, 09:24
Beitrag #2


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Der Mann ist einfach genial biggrin.gif
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Matt
Beitrag 10. Oct 2014, 21:58
Beitrag #3


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Meine Meinung zu Sonneborn ist deutlich differenzierter. Hier allerdings trifft er, trotz aller Polemik, ins Schwarze. Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass Antisemitismus in Ungarn mittlerweile dermaßen salonfähig ist (bis hinein in höchste Kreise), dass es nicht als extreme Meinung einiger weniger vom Tisch gewischt werden kann. Die Antwort des potenziellen EU-Kommissars spricht ja auch Bände: Sinngemäß sagt er, er selbst sei in seiner Regierung nicht als antisemitisch bekannt und hätte gute Kontakte zu ungarischen Juden. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Aussage kann man das als indirektes Eingeständnis werten, dass ein erheblicher Teil der ungarischen Regierung sehr wohl antisemitisch ist. Und wenn man ein wenig googelt, scheint sich das auch zu bestätigen.

Dennoch sollten wir Deutschen den Ball flach halten, da j√ľngste Studien auch f√ľr Deutschland einen beunruhigenden Anstieg sowohl antisemitischer Ansichten als auch Straftaten verzeichnen. Dass man die Orb√°n-Regierung nach M√∂glichkeit politisch isolieren sollte, ist also das eine; das andere ist, vor der eigenen Haust√ľr zu kehren.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 10. Oct 2014, 22:00


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logan3333
Beitrag 10. Oct 2014, 23:29
Beitrag #4


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@Matt Ja, gegenw√§rtiges wirtschaftliches Klima, der schlecht geplante Bailout/das nicht Einf√ľhren der Eurobonds, eine reine auf Export ausgelegte Wirtschaftsstrategie statt auf den Eurobinnenmarkt zu setzen hat auf der einen seite diese rechtskonsavativen AfDler auf den Plan gerufen, mit dem Heuchler Lucke an der Spitze der es im Moment zu sehr genie√üt die Verzerrungsversuche und das braune Anstreichen durch "unabh√§ngige" Medien auszuman√∂vieren.

Merkel hat EU Land gegen eine Mauer fahren lassen ohne das Wirtschaftswachstum zu ber√ľcksichtigen, wir wissen das genau diese Sparpolitik Bl√∂dsinn ist, seit den 1930er Jahren.

Und auf der anderen Seite haben wir noch die "√ľblichen" Nazis, NPD & Co die mit der Angst vor den Islamisten hausieren gehen und sich als Besch√ľtzer des Volkes aufspielen, w√§rend diese Glatzen mindestens genau so gef√§hrlich sind wie die Hassprediger und Gotteskrieger die Anderen die K√∂pfe abschlagen. Die Kurden und ISIS Stra√üenschlachten und das beh√§bige vorgehen der Polizei und der Sicherheitsbeh√∂rden gegen eben diese leisten dem Ganzen auch noch weiter Vorschub. Ist wirklich interessant, am 1. Mai und bei den Castortransporten ist Polizei in gro√üer Zahl da, aber bei neu eskalierenden √ľberraschenden Konflikten haben sie offenbar ein Mobilsierungsdefizit. Sicher wieder ein Gerangel an Zust√§ndigkeiten zwischen Bund und L√§ndern.

Aber wir sollten die Linken Parteien auch nicht au√üer Acht lassen. SPD ist praktisch politisch ruiniert, Seeheimer Kreis, Harz 4, Putinfreund und Genosse der Bosse Schr√∂der haben die Partei in den unf√§higen H√§nden von dem verungl√ľckten Radartechnikers letzten Grades Gabriel gelassen, kein politischer Ansatz sich von Mutti Merkel abzunabeln und die Opposition zu gehen. Die Linke als Partei alleine kann nicht viel ausrichten, die SPD m√ľsste sich auf diese zubewegen, und gleichzeitig die Ungerechtigkeit ankreiden. Das w√§re wenigstens glaubw√ľrdig. Die Gr√ľnen sind komplett irrelevant geworden, ich haben von denen keinen Mucks politisch mehr mitbekommen, Schockstarre weil Merkel aus der Atomkraft ausgestiegen ist? Progessivit√§t und Mut sind gefragt aber die Leute auf der politisch linken Seite in Schlandland f√ľhlen sich nicht zust√§ndig?

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 10. Oct 2014, 23:43


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Matt
Beitrag 11. Oct 2014, 13:57
Beitrag #5


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Ich verstehe nicht ganz, was die AfD mit Antisemitismus zu tun hat. Keine Frage, Lucke ist ein Heuchler und Blender und genauso ein Zyniker wie Sarrazin, der mit kalkuliert platziertem Fremdenhass (nat√ľrlich in wohldosierten Mengen, dass es nicht justiziabel wird) versucht, den eigenen Einfluss (und das eigene Bankkonto) zu vergr√∂√üern. Aber als sonderlich antisemitisch ist mir die Partei bisher nicht aufgefallen. Ich lasse mich aber gern korrigieren, wenn ich was verpasst haben sollte. Rechtskonservativismus hat jedenfalls mit Judenhass per se erst einmal nichts zu tun, nicht zuletzt, weil man die j√ľdische Religion/Israel als Teil einer gemeinsamen Kultur/Identit√§t begreift.

Was die Wurzeln des neuen Antisemitismus angeht, da nennst du einige richtige Dinge. Ich w√ľrde es aber weniger an der deutschen Parteienlandschaft insgesamt festmachen als an der aktuellen wirtschaftlichen Situation. Dazu kommt aber auch, das wird leider von Linken oft ausgeblendet, ein eingewanderter Antisemitismus, vor allem durch Menschen aus muslimischen Staaten, wo das Feindbild "Jude" schon von Kind an eingetrichtert wird. Nach dem Motto, du kannst den Menschen aus dem judenfeindlichen Land holen, aber nicht den Judenfeind aus dem Menschen.


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logan3333
Beitrag 11. Oct 2014, 16:08
Beitrag #6


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@Matt Schnittmenge zwischen Linken und AfD ist ohne Zweifel die Antikapital, Reichen und Liberalhassenden Leute die gerne auf Dinge eingehen wie bekannten Antisemitische und Verschwörungsphantasien wie "Internationales Finanzjudentum", "Rothschild ist an allen Schuld", "Bilderberger Gruppe ist die NWO" und an anderen Blödsinn glauben. Stichwort Ken Jebsen.

Bei der AfD haben wir so Figuren drinnen wie Hans Olaf Henkel der ein Sarazin Fanboy ist. Fanpost f√ľr Sarazin.

Oder diesen Typen, mit Leitbildern und "Identität".

Oder Joachim Starbatty der viele Burschenschaftenkontakte pflegt und genau die haben ein "unklares" Verhältnis zum Nationalsozialismus. Also keine eindeutige Verurteilung und Abgrenzung zu alten und neuen Anhänger des NS Regimes.

Und noch viele mehr....

Die AfD redet eben noch nicht antisemitisch. Aber es gibt genug Anzeichen. Ich glaube nicht das sie uns den Gefallen tun und sich selbst ein Hakenkreuz auf die Stirn ritzen.


Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 11. Oct 2014, 16:14


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Caprica
Beitrag 12. Oct 2014, 08:23
Beitrag #7


Commander
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Von der EU ma abgesehen...

ZITAT
Und auf der anderen Seite haben wir noch die "√ľblichen" Nazis, NPD & Co die mit der Angst vor den Islamisten hausieren gehen und sich als Besch√ľtzer des Volkes aufspielen, w√§rend diese Glatzen mindestens genau so gef√§hrlich sind wie die Hassprediger und Gotteskrieger die Anderen die K√∂pfe abschlagen.


Die "√ľblichen" Nazis finde ich gar nicht mal so gef√§hrlich, weil die in der breiten Bev√∂lkerung nicht willkommen sind und in ihren Ansichten nicht ernst genommen werden. Gef√ľhlt viel schlimmer sind die mittlerweile leider in sehr gro√üer Zahl vorhandenen Pseudoliberalen, die mit ihrem "Ich hab ja nichts gegen Ausl√§nder, aber..." genauso gegen Ausl√§nder hetzen, aber unter dem Deckmantel des guten Deutschen, der ja aus dem 2. Weltkrieg gelernt hat, dass man nichts gegen Ausl√§nder haben darf. Allein, wenn man bedenkt, wieviele Deutsche syrischen Fl√ľchtlingen gerne Asyl verwehren w√ľrden, weil das Geld kostet und "die hier eh nur faul ruml√ľmmeln und √ľberhaupt, warum sollte D soviel Asylbewerber aufnehmen, gibt ja auch noch andere L√§nder", ohne sich zumindest mal ansatzweise √ľber die Lebensrealit√§t in Kriegsgebieten oder die Aufnahmezahl an Fl√ľchtlingen in angrenzenden L√§ndern zu informieren... Was ich aber wirklich erschreckend finde, ist die Tatsache, dass viele zwar den Begriff Rasse nicht mehr in den Mund nehmen w√ľrden, in Anbetracht der hohen Zahl an Mitb√ľrgern, die keine deutschen Wurzeln haben, aber trotzdem Angst darum haben, dass die Deutschen aussterben k√∂nnten oder zumindest zur Minderheit im eigenen Land werden. Von den zahlreichen Vorurteilen insbesondere gegen muslimischen Mitb√ľrgern mal ganz zu Schweigen.
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logan3333
Beitrag 12. Oct 2014, 09:15
Beitrag #8


Commodore
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Hier ein informatives Plakat zu den Pseudoliberalen / Nazis in Politischer Verkleidung.
Angehängte Datei(en)
Angehängte Datei  1412545774002.gif ( 260.75KB ) Anzahl der Downloads: 11
 


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Matt
Beitrag 12. Oct 2014, 19:27
Beitrag #9


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Ich bleibe trotzdem dabei, dass die F√ľhrungsspitze der AfD nicht antisemitisch ist. Daf√ľr gibt es m.E. keinerlei Anzeichen. Ich sehe allerdings sehr wohl, dass Lucke und Co. billigend in Kauf nehmen, wenn ehemalige NPDler oder andere zwielichtige Gestalten in die Partei eintreten und entsprechende Weltanschauungen √§u√üern. Wenn sie dann von der Presse "enttarnt" werden, kann man sich immer noch ahnungslos geben und die Leute aus der Partei schmei√üen. In der Zwischenzeit nimmt man den Beifang am rechten Rand aber gerne mit. Das einzige Ziel ist, so schnell wie m√∂glich in soviele Landesparlamente wie m√∂glich einzuziehen und die Mitgliederzahlen hochzutreiben. Damit es nicht so l√§uft wie bei den Piraten. Und daf√ľr ist jedes Mittel recht. Ich habe den Eindruck, Lucke und Co. glauben, die volle Kontrolle √ľber alles zu haben und die Geister, die sie gerufen haben, jederzeit wieder los werden zu k√∂nnen. Ich bef√ľrchte, diese eklatante Fehleinsch√§tzung wird uns allen noch b√∂se auf den Fu√ü fallen. Ich hoffe, dass ich mich irre.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 12. Oct 2014, 19:30


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logan3333
Beitrag 12. Oct 2014, 23:41
Beitrag #10


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Oder vielleicht hat Lucke auch einfach einen Autounfall. mrgreen.gif


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logan3333
Beitrag 18. Oct 2014, 20:09
Beitrag #11


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Sonneborn schl√§gt wieder zu. Diesmal fragt ihn die UKIP ob er mit in die Fraktion will, f√ľr die UKIP liegt eine Menge Geld auf dem Spiel da ihnen ein Mitglied abgesprungen ist. Sonneborn meint er macht mit wenn die Fraktion nach ihn benannt wird.

Sonneborn ist bester deutscher Politiker seit Willy Brandt und bester Satiriker √ľberhaupt. mrgreen.gif


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Bir'kher
Beitrag 26. Oct 2014, 22:52
Beitrag #12


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Hab da was gefunden, was zum Thema AfD passt: http://afdodernpd.de/

Ich hoffe ja auch, dass die AfD keine Nazipartei ist, aber wenn man sich manche Statements so anschaut, kann man sich dessen leider nicht sicher sein. Klar, Grammatik und Satzbau verraten schon die Dumpfbacken von der NPD, aber inhaltlich sehe ich da auch keine allzu kleine Schnittmenge...


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Matt
Beitrag 29. Jan 2015, 23:26
Beitrag #13


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Herr Gauland von der AfD will ja Zuwanderung aus Nahost vollst√§ndig verbieten. Wenn man sich die geographische Lage Israels anschaut, w√§re schon interessant, ob der Mann nur hochgradig ungebildet ist oder unfreiwillig die Biedermeier-Maske hat fallen lassen. W√§re ich Satiriker bei Charlie Hebdo, w√ľrde ich wohl folgende √úberschrift w√§hlen: "AfD will Zuzug von Juden nach Deutschland verbieten". wink.gif


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Bir'kher
Beitrag 30. Jan 2015, 16:14
Beitrag #14


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Was mir in der Beziehung immer gef√§llt, ist die Tatsache, dass den Meisten nicht mal der Unterschied zwischen Zuwanderung und Asyl klar ist... Wenn man pl√∂tzlich mit Argumenten kommt, dass eben auch in Kanada oder Neuseeland das Recht auf Asyl besteht, es aber zus√§tzlich noch ein Zuwanderungsrecht gibt, das die Einwanderung der "Wirtschaftsfl√ľchtlinge" regelt, ist ganz schnell schon wieder Ruhe...
Und wenn ich solche Statements wie das o.g. dieses Gauf√ľhrers √§h... Gaulands h√∂re, f√§llt mir immer der syrische Herzchirurg in meiner Klinik ein, der (schon vor dem B√ľrgerkrieg) zu uns kam, kein Wort Deutsch konnte, sich durchgebissen hat, jetzt ein 1a deutsch spricht und ein hervorragender Arzt ist... Der muss doch alle paar Tage das heulen kriegen, wenn er sowas von solch verbohrten Idioten zu h√∂ren kriegt.


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Voivod
Beitrag 30. Jan 2015, 22:52
Beitrag #15


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ZITAT(Bir'kher @ 30. Jan 2015, 16:14) *
Was mir in der Beziehung immer gef√§llt, ist die Tatsache, dass den Meisten nicht mal der Unterschied zwischen Zuwanderung und Asyl klar ist... Wenn man pl√∂tzlich mit Argumenten kommt, dass eben auch in Kanada oder Neuseeland das Recht auf Asyl besteht, es aber zus√§tzlich noch ein Zuwanderungsrecht gibt, das die Einwanderung der "Wirtschaftsfl√ľchtlinge" regelt, ist ganz schnell schon wieder Ruhe...
Und wenn ich solche Statements wie das o.g. dieses Gauf√ľhrers √§h... Gaulands h√∂re, f√§llt mir immer der syrische Herzchirurg in meiner Klinik ein, der (schon vor dem B√ľrgerkrieg) zu uns kam, kein Wort Deutsch konnte, sich durchgebissen hat, jetzt ein 1a deutsch spricht und ein hervorragender Arzt ist... Der muss doch alle paar Tage das heulen kriegen, wenn er sowas von solch verbohrten Idioten zu h√∂ren kriegt.
.

Linksgr√ľne Islamversteher gehen mir noch mehr auf den Sack als gl√§ubige Moslems selbst.

Herzerweichende Erfolgsstories von muslimischen Immigranten stammen meist von rein ethnischen, gebildeten Muslims , die den Koran f√ľr etwa so relevant halten wie ich Harry Potter. Globulifresser, evangelikale Christen oder gl√§ubige Muslime: Alles dasselbe Pack. Nur weil der Islam aus der Fremde kommt, muss ich gegen√ľber diesem archaischen Dreckskult sicher nicht tolerant sein. Der Islam geh√∂rt jetzt zu uns? Na dann gute Nacht.


Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 30. Jan 2015, 23:11
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Voivod
Beitrag 31. Jan 2015, 00:17
Beitrag #16


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Vielleicht kann mir ja einer erkl√§ren, warum ich den Islam gegen√ľber Scientology, dem Anbeten von Cthulhu oder Astrologie bevorzugt behandeln sollte. Weil es soviele Muslims gibt? Weil Mohammed ein psychotischer P√§dophiler war? Ja wieso denn bloss?

Aberglaube gehört ins hinterletzte Hinterzimmer in einer modernen Gesellschaft. Und der Islam ist sogar eine speziell minderwertige religiöse Wahnidee im Vergleich zu anderen.

Die "Toleranten" ekeln mich echt an. Feiges, intellektuell unredliches, von political correctness verseuchtes Pack.

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 31. Jan 2015, 01:08
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Bir'kher
Beitrag 31. Jan 2015, 13:01
Beitrag #17


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ZITAT(Voivod @ 31. Jan 2015, 00:17) *
Vielleicht kann mir ja einer erkl√§ren, warum ich den Islam gegen√ľber Scientology, dem Anbeten von Cthulhu oder Astrologie bevorzugt behandeln sollte.


Sollst du gar nicht. Aber es geht auch nicht an, Leute wegen ihres Glaubens nicht zu akzeptieren. Das ist genauso Quatsch. Was Menschen machen, was Menschen glauben, kann mir egal sein, solange sie mich damit nicht gef√§hrden. Du kannst gerne an Cthulhu glauben, an das fliegende Spaghettimonster oder an gar nix. V√∂llig wurscht. Nur wenn du mich als Menschenopfer aussuchst (bzw. √ľberhaupt jemanden), mich regieren willst, mich hirnwaschen willst, hab ich was dagegen.

ZITAT
Weil es soviele Muslims gibt?


Ein guter Teil der Fl√ľchtlinge sinds nunmal. Nachdem ich was dagegen habe, Fl√ľchtlingen die Einreise zu verweigern, muss ich ihre Religion akzeptieren und tolerieren.

ZITAT
Aberglaube gehört ins hinterletzte Hinterzimmer in einer modernen Gesellschaft.


Trotzdem sollten die, die einen Glauben haben, ihn auch aus√ľben d√ľrfen. Ob das Konzept "Glaube" noch in diese Welt passt, ist ne andere Frage.


ZITAT
Und der Islam ist sogar eine speziell minderwertige religiöse Wahnidee im Vergleich zu anderen.


Diese Wertung find ich schei√üe. Ja, es gibt bescheuerte Glaubensrichtungen im Islam, aber da finden wir z.B. in der christlichen Kirche auch mehr als genug Vollhonks (Leute, die sich selber schlagen, die ihre Sexualit√§t verleugnen, die Polygamie predigen, die wissenschaftliche Erkenntnisse verleugnen usw...). Das wird aber in unserer Gesellschaft mehr akzeptiert, weil es n√§her am seit Generationen einge√ľbten Verhaltens- und Lebenskodex ist. Und da wirds l√§cherlich: Die eigenen Deppen gew√§hren lassen, die Anderen pauschal zu verdammen, weil manche ihrer Glaubensrichtung Deppen sind...


ZITAT
Die "Toleranten" ekeln mich echt an. Feiges, intellektuell unredliches, von political correctness verseuchtes Pack.


Dann sei das. Aber fordere keine Toleranz ein, weil du Schweizer bist...

ZITAT
Nur weil der Islam aus der Fremde kommt, muss ich gegen√ľber diesem archaischen Dreckskult sicher nicht tolerant sein.


Nein, nicht, weil er aus der Fremde kommt. Sondern weil es in keinster Weise f√ľr dich relevant sein sollte, welcher Religion, welchen Kults oder welchen Glaubens jemand anh√§ngt. Ob du diesen Glauben verstehst, ist daf√ľr nicht relevant.


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Caprica
Beitrag 31. Jan 2015, 15:09
Beitrag #18


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Ich stimme Birger in allen Punkten zu, plus:

"In einer modernen Gesellschaft" --> Du erkennst ja selbst, dass das Problem nicht die Religionszugehörigkeit einer Personengruppe ist, sondern die Gesellschaft, in der diese Personen existieren.
Dazu geh√∂rt eben auch, dass Menschen das Recht zugesprochen wird, ihre Religion auszu√ľben. Du musst diese Religion nicht toll finden oder Muslime besser behandeln als Anh√§nger des Spaghettimonsters. Du wirst aber damit leben m√ľssen, dass es sie gibt.
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logan3333
Beitrag 31. Jan 2015, 16:09
Beitrag #19


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@Voivod Schau her, nicht alle Leute die aus dem Nahen Osten auf Grund von Kriege, Verfolgung, Autokraten, religi√∂sen Spinnern und Kopfabschneidern abhauen sind potenzielle Terroristen, ein Gro√üteil davon sind wirtschaftlich orientiere und intellektuelle, agnostische Menschen die mehr Verstand haben als du glaubst. Wie viele Eltern wollen nicht das ihre Kinder da, nicht in dem Wahn umkommen? Das Problem ist die Politik im deutschen Sprachraum, das AfD/NPD/DVU/Reps, FP√Ė, SVP mit Ausl√§nder√§ngsten hausieren gehen k√∂nnen liegt auch an den demokratischen Parteien, linke Parteien beispielsweise die Gr√ľnen haben das Problem das sie Integration auf die "leichte" Schulter nehmen.

Das sieht man daran, da√ü das Aussieben von politisch problematischen Zeitgenossen nicht funktioniert und man Dinge wie eine Integrationsbeh√∂rde, spezielle Schulen f√ľr Ausl√§nder mit mehr z. B. Deutschstunden als im regul√§ren Bildungssystem hinstellt. Richtige Integration ist wie Bildung eine Investition und keine Ausgabe, hat man aber in Deutschenlanden nie kapiert, siehe Ganztagschule. Hat man j√ľngst wieder gesehen, Syrienfl√ľchtlinge werden in schnell improvisierte Unterk√ľnfte hingestellt werden ohne Struktur und Planung, und mit zu wenigen Investitionen. Der Syrienkrieg dauert schon lange und es war wohl absehbar das soetwas passiert, wird haben die letzten 25 Jahre solche Kriege und damit verbundene Fl√ľchtlingstr√∂me, dem geh√∂rt etwas aufgesetzt, was die Leute die da zu uns kommen schneller in die Gesellschaft einb√ľrgert. Aber es wird nur reagiert nicht regiert. Es geh√∂rt eine richtige Integrationsbeh√∂rde her.

Und bei den anderen Parteien. Von den Linken die einen Teil der Pegida hoffieren kann man das nicht erwarten, von CDU/CSU auch nicht, die m√∂gen billige Ausl√§nder um den heimischen in Gewerkschaften organisieren Arbeiter der seine Rechte kennt auszuhebeln. Richtige Integration steht dem Ausn√ľtzen von Ausl√§nderen als "Gewerkschaftsbrecher" nur im Wege. SPD ist politisch tod, und hat kein klares Konzept ist im Prinzip nur Machterhalter der CDU wie die FDP. Die Gr√ľnen benehmen sich wie Kinder, die einen Hund haben wollen aber nicht begreifen wollen, das ein Hund auch Arbeit bedeutet. Zuviel Political Correctness und Bullshit bevor man etwas richtiges fordert oder umsetzt.

Die Beste Waffe gegen radikalen Terror wie den der ISIS, die Europa hervor bringen kann, wären intellektuelle Moslems die den Spinnern Paroli bieten können und immun gegen Haßparolen sind, der Islam selbst hat keinen Papst, also keine zentrale Figur die die Regeln aufstellen kann, jeder "Dorfpfaffe" kann dort den "Heiligen Krieg" ausrufen. Und genau da liegt das Problem.


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Matt
Beitrag 31. Jan 2015, 16:13
Beitrag #20


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Der gute Voivod klingt ja ziemlich frustriert. Hat dir jemand mit eindeutigem Religionshintergrund die Ische ausgespannt? wink.gif
Im Ernst: "Live and let live" ist immer noch das beste Modell. Was geht es mich an, was andere glauben? Problematisch wird es erst, wenn sie mir ihren Glauben aufzwingen wollen. Dann reagiere ich allergisch. Wann bist du das letzte Mal muslimischen Missionaren begegnet? (Keine rhetorische Frage). Meiner Erfahrung nach, die sich √ľbrigens nicht nur auf den Osten Deutschlands bezieht (dann w√§re meine Einsch√§tzung nur so mittel-sinnvoll), sind die meisten Missionare in deutschen Fu√üg√§ngerzonen Zeugen Jehovas oder Sieben-Tage-Adventisten (also radikale christliche Str√∂mungen). Ich gebe aber zu, mir da keinerlei Aussagen √ľber die Schweiz zuzutrauen.

Wie also schon gesagt wurde: Glaube an was du willst (oder gar nichts), aber gestehe das auch anderen zu. Und wenn du schon glaubst, "Ranglisten" aufstellen zu m√ľssen, welche Glaubensrichtungen besser oder schlechter als andere sind (IMO ist das an sich schon Unfug), dann tue nicht so, als h√§ttest du die ultimative Wahrheit gepachtet. Mangels objektiver Kriterien ist das n√§mlich immer nur deine subjektive Sicht, basierend auf deinen eigenen Kriterien. Und nimm zur Kenntnis, dass mein Sprachgef√ľhl bei der Verwendung des Wortes "minderwertig" Alarm schl√§gt. Von der Beschreibung einer Religion bis zur Attributierung der Menschen, welche sie aus√ľben, ist es nur ein kurzes St√ľck.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 31. Jan 2015, 17:34


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Matt
Beitrag 31. Jan 2015, 17:33
Beitrag #21


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Zu einem verwandten Thema, n√§mlich ob der Islam zu uns (zu "Deutschland" (vgl. Merkel, Wulff), zu "Sachsen" (vgl. Tillich)) geh√∂rt, kann ich mir ein wenig Exegese (sic!) der entsprechenden Aussage nicht verkneifen. Ich denke, dass hier viele Missverst√§ndnisse vorliegen, jeder im Grunde an etwas anderes denkt. Eine Art, den Satz, der Islam geh√∂re zu Deutschland o.√§. zu verstehen, ist eine formal logische: Sobald der erste Moslem hier lebt, geh√∂rt auch seine Religion zu unserem Land. Part-of-Relationship, q.e.d. Es wird nur wenige √ľberraschen, dass das meiner Denkweise entspricht, weswegen ich den Satz zun√§chst so lese. Eine andere Lesart (die von Merkel und Wulff IMO intendiert ist), ist so eine Art quantitativ-kulturelle: Da es mittlerweile Millionen Muslime in Deutschland gibt, ist deren religi√∂ses Leben fester Bestandteil des deutschen Alltags, wie auch immer man letzteren definieren mag. Eine extreme Lesart des Satzes, die man vor allem bei Pegidisten und populistischen Pegida-Verstehern (Tillich) findet, ist eine, sagen wir, komparativ-expansive Sichtweise: Man unterstellt, der Satz w√ľrde eine (kulturelle) Gleichstellung des Islams mit dem Christentum intendieren und sei mithin Ausdruck muslimischer Expansionsbestrebungen (vgl. den Begriff "Islamisierung"). Jeder versteht also in dem Satz das, was ohnehin seinem Weltbild entspricht. Ob man dem Satz also zustimmt oder nicht, l√§sst sich interindividuell u.U. gar nicht vergleichen, da nicht klar ist, was ein Befragter in diesem Satz sieht.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 31. Jan 2015, 17:40


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Voivod
Beitrag 31. Jan 2015, 22:04
Beitrag #22


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Hihi.. Meine Hasstirade hat wenigstens f√ľr Traffic gesorgt! wink.gif Muss wohl wieder mal meinen Laptop reaktivieren bei Gelegenheit, um euren Argumenten entgegenzutreten. Da ist soviel geballter Unsinn drunter, da haut es mir den Schnuller raus.

Je ne suis pas Charlie, btw. Aber islamophob aus √úberzeugung. Denn ich habe den Koran gelesen. Es war eine schmerzhafte Erfahrung! wink.gif
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Voivod
Beitrag 31. Jan 2015, 22:27
Beitrag #23


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...aber da sich gerade wieder mal ein Auschwitzjubil√§um j√§hrt, lasse ich euch etwas Zeit f√ľr die typisch deutsche Selbstgeisselung und Betroffenheitskultur. F√ľr das Fiasko in Griechenland seid ihr bekanntlich ja auch verantwortlich. Zumindest laut Augstein Junior, dem Prototypen des linksgr√ľnen Irrl√§ufers und Islamistenapologeten. Nach zwei oder drei Tagen von den Medien verordnetem Sch√§men, Kr√§nzen niederlegen und schuldig F√ľhlen seid ihr evtl. wieder bereit f√ľr die Gegenwart.
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Matt
Beitrag 31. Jan 2015, 23:04
Beitrag #24


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In diesem Thread soll es ja eigentlich primär um den Bezug zwischen Politik und Satire gehen. Vielleicht könnten die Admins einen Thread abspalten, in dem es dann ausschließlich um den Islam geht? Wäre vermutlich sinnvoll.

Bis dahin nur noch folgende Bemerkungen meinerseits:
In bin gerade nicht sicher, ob Voivod trollt oder das Gesagte ernst meint. Nennt mich arrogant, aber absichtlich provokative Statements, hinter denen der Autor nicht vollumf√§nglich steht, diskutiere ich prinzipiell eigentlich nicht. Das ist manchmal nat√ľrlich nicht klar festzustellen, aber hier schlagen meine Detektoren an. Vor allem der Bezug zu Auschwitz bzw. Augstein hat mit der davor laufenden Diskussion √ľber Islam resp. Islamophobie rein gar nichts zu tun. Und der Begriff "linksgr√ľn" ist lupenreine rechte Kampfrhetorik, die in diesem Fall nicht einmal stimmt, es sei denn mir erkl√§rt jemand schl√ľssig, was am zweifellos linksorientierten Jakob Augstein "gr√ľn" ist. Von intelligenten Diskussionen erwarte ich einen sachlichen, argumentbasierten Stil, keine "Rundumschl√§ge" und auch kein Nachplappern von Slogans politischer Extremisten.

P.S.: Ich habe sowohl Koran als auch Bibel gelesen. Hab ich jetzt den längsten? wink.gif

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 31. Jan 2015, 23:05


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Voivod
Beitrag 31. Jan 2015, 23:48
Beitrag #25


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Lol...

Ich bin selbst "linksgr√ľn" und w√§hle auch so, darum geht mir die Heuchelei "meiner" Leute ja so gegen den Strich. Denn wenn es um den Islam oder Religion generell geht, werfen sie all ihre Ideale √ľber Bord. Die Feministin verteidigt pl√∂tzlich die Burkha, und der Schwulenaktivist entdeckt sein Verst√§ndnis f√ľr das Hinrichten von Schwulen. Alles, was z.B. der katholischen Kirche gen√ľsslich vorgeworfen wird, ist jetzt pl√∂tzlich kein Problem mehr. Da wir tolerant sein m√ľssen. Darum geht's. Um diese haarstr√§ubende Doppelmoral.

Der Normalb√ľrger durchschaut das. Darum w√§hlt er bei den n√§chsten Wahlen NICHT mehr links. Weil die linken Parteien von PC-Idioten gekapert wurden. Von Gender Studies-Emanzen und anderen intellektuellen Elfenbeinturmbewohnern. Die Linken schaffen sich ab. Die Neoliberalen freut das nat√ľrlich.

Als oldschool-Linker, der sich um solch unpopul√§ren Kram wie Renten, soziale Auffangnetze und die Arm/Reich-Schere sorgt, finde ich das nat√ľrlich eher weniger gut. Die Befindlichkeiten und verletzten religi√∂sen Gef√ľhle von r√ľckst√§ndigen Kultisten interessieren mich hingegen wenig. In der W√ľste hat es noch viel Platz, da k√∂nnen sie ihren Aberglauben in Ruhe zelebrieren.
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Bir'kher
Beitrag 1. Feb 2015, 23:35
Beitrag #26


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ZITAT(Voivod @ 31. Jan 2015, 23:48) *
Denn wenn es um den Islam oder Religion generell geht, werfen sie all ihre Ideale √ľber Bord. Die Feministin verteidigt pl√∂tzlich die Burkha, und der Schwulenaktivist entdeckt sein Verst√§ndnis f√ľr das Hinrichten von Schwulen.


Ich glaub, da siehst du wieder zu sehr schwarz-wei√ü: Ich wette, du findest keinen, der Attentate, Unterdr√ľckung oder Hinrichtungen (oder wie aktuell die Pr√ľgelstrafe f√ľr den einen Blogger in Saudi-Arabien) gut hei√üt.
Ich persönlich bin der Meinung, dass gegen ein Kopftuch, eventuell sogar die Burka nichts einzuwenden ist und das durchaus ein Ausdruck ihrer (hoffentlich selbstgewählten) Religion sein kann. Deswegen halte ich auch nichts von Kopftuch- oder Burkaverboten. Wenn man sich Nonnen anguckt, sehen die auch nicht viel anders aus und sind auf der Straße völlig akzeptiert.

ZITAT
Alles, was z.B. der katholischen Kirche gen√ľsslich vorgeworfen wird, ist jetzt pl√∂tzlich kein Problem mehr. Da wir tolerant sein m√ľssen. Darum geht's. Um diese haarstr√§ubende Doppelmoral.


Ich darf dich selbst zitieren?

ZITAT
Denn wenn es um den Islam oder Religion generell geht, werfen sie all ihre Ideale √ľber Bord.


Ja was denn nu? Nein, Spa√ü beiseite, das war nur ungenau formuliert von dir. Ich verstehe, was du meinst, aber es spielt glaub ich auch ein Teil des "vor der eigenen Haust√ľre kehren" in der Beziehung zwischen den Linken und gerade der katholischen Kirche mit rein. Wenn ich Kritik √ľben m√∂chte, sollte meine Position frei von Unklarheiten sein.
M√∂glich ist aber auch, dass die Auseinandersetzung mit dem Islam eben (noch) nicht so profiliert gef√ľhrt wird, weil dieses Thema eben (zumindest in Deutschland, ich glaube in der Schweiz sind die Verh√§ltnisse ein bisschen anders) noch lange nicht in der Mitte der Gesellschaft zu finden ist.

ZITAT
Als oldschool-Linker, der sich um solch unpopul√§ren Kram wie Renten, soziale Auffangnetze und die Arm/Reich-Schere sorgt, finde ich das nat√ľrlich eher weniger gut.


Das eine ist doch unabhängig vom anderen? Ja, die o.g. Themen sind im Moment nicht im Vordergrund, aber das ist dann "auch" dein Job, sie wieder auf die Agenda zu bringen. Wenn du keine Lust auf Parteiarbeit hast, hast du doch gerade in der Schweiz viele Möglichkeiten der direkten Demokratie.

ZITAT
Die Befindlichkeiten und verletzten religi√∂sen Gef√ľhle von r√ľckst√§ndigen Kultisten interessieren mich hingegen wenig. In der W√ľste hat es noch viel Platz, da k√∂nnen sie ihren Aberglauben in Ruhe zelebrieren.


Da willst du jetzt aber wirklich trollen, oder? Sie k√∂nnen leider nicht in die W√ľste, weil da v√∂llig durchgedrehte Spinner sitzen, die sie aus nicht nachvollziehbaren Gr√ľnden (aber im Namen des Gottes, an den sie glauben) abschlachten m√∂chten...
Und nochmal: Relativ viele möchten glaub ich nur in Ruhe ab und an mal in ne Moschee gehen, hin und wieder mal Richtung Mekka beten und halt kein Schweinefleisch essen. Und das darf uns hier im "christlichen Abendland" doch auch egal sein, oder? Stört doch keinen!


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Voivod
Beitrag 2. Feb 2015, 10:25
Beitrag #27


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@Birk'her: Ich verweise auf deine alte Signatur ("Tschuldigung, ich war betrunken.") und will gar nicht wissen, was ich hier in diesem Thread so verzapft habe.

Die armen Muslime haben wohl meinen Frauenfrust abbekommen. Sie ist Halbt√ľrkin. *wegschleich*

Nehmt, was ich geschrieben habe, subtrahiert die 50 Prozent drunken rage, und dann kommt wohl mein wahrer Standpunkt raus.
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Matt
Beitrag 2. Feb 2015, 11:32
Beitrag #28


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Dann war meine Vermutung doch nicht ganz so falsch, dass es um eine Frau geht. wink.gif

Ich bin, was solche Diskussionen betrifft, mittlerweile ziemlich abgehärtet; schließlich gibt es im Internet mehr als genug Orte, wo Leute solche (und noch viel extremere) Ansichten posten (auf die ich freilich nicht jedes Mal eine Erwiderung schreibe). Insofern finde ich eine solche Meinung wie von dir geäußert nicht einmal sonderlich abstoßend, höchstens befremdlich. Eine (verkappte) Entschuldigung ist darum IMO auch gar nicht nötig.

Auff√§llig ist, dass deine Beitr√§ge an verschiedenen Tagen gepostet wurden. Wenn du dabei *jedes Mal* betrunken warst, ist das also eher aus einem anderen Grund bedenklich. Dar√ľber hinaus sagt man ja, dass Alkohol enthemmt und bestimmte (bereits vorhandene) Tendenzen in verst√§rkter Form freilegt. Deine grunds√§tzlichen Ressentiments gegen√ľber jedweder Religion sind aber bekannt, darum passt das schon.


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Voivod
Beitrag 2. Feb 2015, 12:32
Beitrag #29


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^Freitagnacht und Samstagnacht halt... wink.gif Deine Theorien zu der Wirkung von Alkohol lassen f√ľr mich nur den Schluss zu, dass du in deinem ganzen Leben noch nie richtig besoffen warst. Das ist nat√ľrlich ok, nicht falsch verstehen... tongue2.gif wink.gif Alk wirkt bei jedem v√∂llig anders, und auch dann nicht immer gleich. Wenn ich z.B. gut drauf bin und mich besaufe, k√∂nnen von mir aus 10 m von meiner Bude entfernt Salafisten eine Moschee er√∂ffnen, inkl. Minarett. Ich gehe sogar gratulieren und mitfeiern! wink.gif Das noch als nachgereichte Erkl√§rung, hihi.

Der ganze Themenkomplex Islam/Terror/Immigration/PEGIDA etc... geht mir eh auf den Zeiger, dar√ľber mag ich h√∂chstens besoffen schwadronieren. Allgemein habe ich keinen Bock mehr auf ausufernde Debatten im Internet. Macht keinen Spass mehr. Diskussionen zu "gewinnen" hat keine Priorit√§t mehr. Der Lustgewinn ist weg. Es hat ja eh noch nie jemand seine Meinung ge√§ndert.

Islam (und Religion generell) halte ich nat√ľrlich immer noch f√ľr Schwachsinn, auch n√ľchtern. Da hast du recht! wink.gif

Ich gehe mal lieber Musi hören im passenden Thread! smile.gif

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 2. Feb 2015, 13:36
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Matt
Beitrag 3. Feb 2015, 10:20
Beitrag #30


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ZITAT(Voivod @ 2. Feb 2015, 12:32) *
Deine Theorien zu der Wirkung von Alkohol lassen f√ľr mich nur den Schluss zu, dass du in deinem ganzen Leben noch nie richtig besoffen warst.

Diese "Theorie" stammt nicht von mir, sondern die habe ich mal irgendwo gelesen. H√∂rte sich f√ľr mich plausibel an. Dass die Wirkung bei jedem anders sein kann, ist schon klar. Was mich betrifft: Richtig besoffen im Sinne von Filmriss in der Tat nicht, betrunken im Sinne von Schei√üe labern (das aber noch mitkriegen), schon. wink.gif

ZITAT
Es hat ja eh noch nie jemand seine Meinung geändert.

Sagen wir besser: Es hat eh noch nie jemand *zugegeben*, seine Meinung ge√§ndert zu haben. Ich glaube schon, dass das, was man so liest, zumindest unterschwellig Denkanst√∂√üe gibt, selbst wenn man im ersten Moment total ablehnend darauf reagiert. Darum ist es ja auch so wichtig, dass gerade Leute, die gezielt nur Medien (Blogs o.√§.) konsumieren, welche ihr Weltbild best√§tigen, mal aus ihrer Komfortzone geholt werden, denn in ihren Lieblingsmedien rechnen sie nicht mit anderen Meinungen. Es ist aber wichtig zu wissen, dass es √ľberhaupt andere Ansichten gibt und welche Argumente damit verkn√ľpft sind. Das Problem ist freilich, dass manche Blogbetreiber selber unliebsame Wortmeldungen l√∂schen. Da kann man dann nix gegen tun.

Die gefährlichste Weltanschauung haben diejenigen, die die Welt nie angeschaut haben.

Sie hörten das Wort zum Dienstag.


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Voivod
Beitrag 7. Feb 2015, 22:45
Beitrag #31


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Es ist Samstagabend, aber ich will trotzdem kein Moslembashing betreiben. wink.gif

Matt, ich verstehe schon was du sagen willst, aber der media bias ist stark. Wir sind ja schliesslich bequem... wink.gif Das Internet hat alles nur noch komplizierter gemacht. Um den √úberblick zu behalten, braucht es fast schon √ľbermenschliche Medienkompetenz. Und Zeit. Und guten Willen. Und intellektuelle Redlichkeit. Quasi Superkr√§fte! Da bleiben die meisten lieber bei den altbekannten buzzwords. Oder kapitulieren. Letzteres ist wenigstens ehrlich.

Sogar wirklich reife, redliche, gebildete Leute neigen dazu, die ganze Islamproblematik auf Schlagworte zu verk√ľrzen und zuzuspitzen. Damit es dann halt doch zu der eigenen ideologischen Pr√§misse passt. Das beobachte ich immer wieder. Sowohl bei den Islamhassern als auch bei den Berufstoleranten (Augstein...). Letzteren nehme ich es einfach mehr √ľbel. Weil sie ganz bewusst die Augen verschliessen, obwohl sie es besser wissen. Und weil die grunds√§tzlich kl√ľger, reflektierter und differenzierter sind als die PEGIDA-Fraktion. Da wiegt die intellektuelle Unredlichkeit in meinen Augen umso schwerer.

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Voivod
Beitrag 7. Feb 2015, 23:27
Beitrag #32


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...und bevor du dich fragst, worin denn diese intellektuelle Unredlichkeit besteht, auf der ich so penetrant herumreite: IMO ist es unglaublich fahrl√§ssig, den Islam als einen harmlosen Aberglauben unter vielen anderen zu betrachten. Der Islam ist KEINE unbedeutende Ideologie, die unsere westliche Kultur absorbieren und integrieren kann. Daf√ľr ist sie zu schwach. Das ist IMO der gewaltige Irrtum unserer toleranten Meinungsmacher. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Moslem von nebenan ein guter Mensch ist. Die Ideologie an sich ist inkompatibel mit den Werten der Aufkl√§rung, wenn man sie ernst nimmt. Das kann man schlecht wegdeuteln. Der Koran ist ein archaisches Buch, und der Islam eine r√ľckst√§ndige, gescheiterte Ideologie. Das zu verleugnen, ist intellektuelle Unredlichkeit. Ich halte mich da an Atat√ľrk oder Schopenhauer, die zum selben Schluss kamen. Neben vielen anderen Leuten.

Das ist meine ideologische Prämisse.
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Voivod
Beitrag 8. Feb 2015, 00:08
Beitrag #33


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...und ein letztes zum Thema "Unredlichkeit": Als Richard Dawkins gnadenlos die Bibel seziert hat, hat ihm das Feuilleton zugejubelt. Jetzt macht er dasselbe mit dem Koran. Sein Urteil ist noch grausamer, logischerweise. Denn er hält sich nun mal an die Fakten, er ist Wissenschafter. Befindlichkeiten sind ihm egal. Plötzlich gilt er als Rassist, Islamhasser, Pariah und als persona non grata bei genau den Leuten, die ihn kurz davor noch gefeiert haben. Das ist das Problem, genau das.
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Matt
Beitrag 8. Feb 2015, 19:11
Beitrag #34


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Ich dachte mir schon, dass wir nicht so weit auseinander sind.
Einen Punkt kann ich jedoch ganz und gar nicht teilen: Deine Ansicht, der Islam nehme eine Art Sonderstellung (im negativen Sinne) unter den "Aberglauben" ein. Als "Beleg" f√ľhrst du eine Analyse der entsprechenden Heiligen Schrift (Koran) an. Nun belegt aber gerade das Christentum, dass ein Gl√§ubiger eben nicht alles w√∂rtlich nehmen muss, was in der Heiligen Schrift geschrieben steht (siehe z.B. Altes Testament). Moderne Interpretationen und Adaptionen des Lebensstils sind immer m√∂glich. Warum billigst du Moslems diese M√∂glichkeit nicht genauso zu wie Christen?

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 8. Feb 2015, 19:11


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Bir'kher
Beitrag 8. Feb 2015, 19:50
Beitrag #35


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ZITAT(Voivod @ 7. Feb 2015, 23:27) *
Die Ideologie an sich ist inkompatibel mit den Werten der Aufklärung, wenn man sie ernst nimmt.


Naja, wenn man die Bibel ernst nimmt, ist auch die christliche Ideologie inkompatibel mit der Aufkl√§rung... Und in der anderen Richtung: Im Mittelalter war der nahe Osten in der Wissenschaft f√ľhrend, nicht das "christliche Abendland". Die Grundlagen der Medizin, die Mathematik, Chemie, Physik haben alle (zumindest teilweise) einen Ursprung oder wurden einen entscheidenden Schritt vorangebracht im nahen Osten bzw. im islamisch gepr√§gten Kulturkreis. Schon allein deswegen glaube ich, dass der Islam auch eine offene, tolerante Religion sein kann. Ja klar, es braut sich da was zusammen, was mich irgendwie an das Zeitalter der Kreuzz√ľge erinnert, ja, auch ich bin f√ľr eine Trennung von Kirche und Staat, ja, ich kann Atheismus eher verstehen als Glaubensextremisten, dennoch (und da ist der nette Moslem von nebenan eben wieder das gute Beispiel) halte ich Glauben und den Islam speziell per se nicht f√ľr intolerant.


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Equinox
Beitrag 8. Feb 2015, 22:39
Beitrag #36


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DEN Islam gibt es nicht. Genau dar√ľber stolpern alle Diskussionen zu dem Thema. M√∂chte ich in Saudi Arabien leben? Sicher nicht. Die w√ľrden mich umbringen, weil ich schwul bin. In Saudi, Jemen, Oman und Iran gibt es teilweise einen Frauenanteil von knapp unter 40%. Da muss man mal dr√ľber nachdenken! Dann ist da aber auch der ehemalige Gastarbeiter, dessen glauben meistens nichts mit dieser barbarischen Kultur zu tun hat.

Ich vergleiche ja auch keine Mormonen mit Evangelen usw.. Die Pegida-Leute glauben soweit ich mit denen gesprochen habe, dass die Moslems in Deutschland vor dem Islamismus einknicken w√ľrden. Also, dass die sich als erste an die Islamisten anpassen, weil sie denken "Ich bin ja schon Moslem, mir kann also nichts passieren". Pers√∂nlich kann ich diesen Fatalismus nicht nachvollziehen. Mir ist unklar woher die Leute den Fatalismus nehmen, dass sich alles nur in diese schlechte Richtung entwickeln kann.

Sieht man sich dann die Forderungen nach einem verschärften Asylrecht und gegen Sozialmissbrauch an möchte man einfach nur heulen. Deutschland nimmt doch kaum Asylanten auf. Der Asylant muss seine Asylberechtigung beweisen. Meistens kann er das nicht. Dann wird er hier zwei jahre lang in so ein Heim gesperrt, bis sein Antrag abgelehnt wurde. In den USA muss die Behörde widerlegen (sic!) das der Asylant einen berechtigten Antrag stellt.

Mir wurde erzählt, dass die deutsche Behörde bei Schwulen einfach denen ihre Familie im Iran anruft an direkt nachfragt, ob der Junge schwul ist. Wir können uns vorstellen was die Familie antwortet und was dann mit dem Jungen passiert nachdem er abgeschoben wurde. Aber hauptsache der Ausländeranteil in Dresden bleibt unter 5% (Achtung Sarkasmus).

Gegen Sozialmissbrauch gibt es bereits jede Menge EU-Recht. Die Details vergesse ich immer. Im Wesentlichen erf√ľllt jemand, der einfach nur nach Deutschland zieht die Voraussetzungen nicht, um in die Sozialversicherung aufgenommen zu werden. Der bekommt gar nix.

Ein Gl√ľck, dass die Leute in K√∂ln mit dem Ausl√§nderanteil von 17.4 Prozent keinerlei Problem haben. Man kann keine Angst vor dem haben, was (bzw. den) man kennt.


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Voivod
Beitrag 15. Feb 2015, 20:24
Beitrag #37


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Matt, Equinox und Birger: Eine differenzierte Antwort kommt noch. Die zwei Toten in Kopenhagen reichen einfach noch nicht. Das hatte nämlich wiederum "nichts mit dem Islam zu tun".

Ab zehn Toten aufwärts können wir reden.
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Voivod
Beitrag 15. Feb 2015, 21:18
Beitrag #38


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ZITAT(Equinox @ 8. Feb 2015, 22:39) *
Ein Gl√ľck, dass die Leute in K√∂ln mit dem Ausl√§nderanteil von 17.4 Prozent keinerlei Problem haben. Man kann keine Angst vor dem haben, was (bzw. den) man kennt.


17.4 Prozent Ausl√§nderanteil? Das ist wirklich putzig... Die CH hat fast einen Viertel Ausl√§nderanteil. Bis letzten Sommer habe ich in einem Quartier mit 80 Prozent Ausl√§nderanteil gelebt. Davon 50 Prozent Kopftuchschwadronen. Zum Gl√ľck bin ich zu Kohle gekommen und konnte weg aus diesem "Multikultiparadies".

17.4 Prozent? Das ist hart! Multikulti pur! laugh.gif

Edit: Wie gesagt, eine seriöse Replik folgt noch. Polemik macht aber Spass. Doch auf das "Argument", dass die islamische Welt irgendwann im Mittelalter ganz gut funktioniert hat, werde ich eher nicht eingehen. Denn dann bringe ich nämlich auch Platon ins Spiel und rechtfertige damit die griechische Misswirtschaft von heute.

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 15. Feb 2015, 22:23
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Equinox
Beitrag 15. Feb 2015, 23:35
Beitrag #39


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Je nach Viertel schwankt der Ausl√§nderanteil in K√∂ln nat√ľrlich auch zwischen sehr sehr viel und nicht vorhanden. Und jetzt erz√§hl mir nix, dass die ganzen Deutschen und Franzosen, die euren Ausl√§nderanteil hochtreiben in der Schweiz die Scharia einf√ľhren wollen. Ich lass mich nicht von dir trollen Junge, daf√ľr bin ich zu alt geworden. Ich sage es jetzt nur ein Mal und dann ist auch gut: Ich f√ľhle mich unwohl damit, wenn Moslems unter Generalverdacht fallen. Selbst, wenn es nicht die Absicht ist, so ist ein Generalverdacht doch schnell das Ergebnis. Das der Islam in vielen L√§ndern g√§nzlich unvereinbar mit unseren moralsichen Vorstellungen und dem Grundgesetz ist, ist mir nat√ľrlich bewusst.

... und jetzt geh jemand anderes trollen.

PS: F√ľr sozialistische Polemiken bin ich noch zu haben, aber nicht mehr so euphorisch wie fr√ľher.


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Voivod
Beitrag 15. Feb 2015, 23:46
Beitrag #40


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ZITAT(Equinox @ 15. Feb 2015, 23:35) *
Je nach Viertel schwankt der Ausl√§nderanteil in K√∂ln nat√ľrlich auch zwischen sehr sehr viel und nicht vorhanden. Und jetzt erz√§hl mir nix, dass die ganzen Deutschen und Franzosen, die euren Ausl√§nderanteil hochtreiben in der Schweiz die Scharia einf√ľhren wollen. Ich lass mich nicht von dir trollen Junge, daf√ľr bin ich zu alt geworden. Ich sage es jetzt nur ein Mal und dann ist auch gut: Ich f√ľhle mich unwohl damit, wenn Moslems unter Generalverdacht fallen. Selbst, wenn es nicht die Absicht ist, so ist ein Generalverdacht doch schnell das Ergebnis. Das der Islam in vielen L√§ndern g√§nzlich unvereinbar mit unseren moralsichen Vorstellungen und dem Grundgesetz ist, ist mir nat√ľrlich bewusst.

... und jetzt geh jemand anderes trollen.

PS: F√ľr sozialistische Polemiken bin ich noch zu haben, aber nicht mehr so euphorisch wie fr√ľher.


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Voivod
Beitrag 16. Feb 2015, 00:04
Beitrag #41


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Das Problem ist, das eure heile TNG-Welt, die euch geprägt hat und an die ihr wohl tatsächlich immer noch glaubt, gerade vor euch zusammenkracht wie ein Kartenhaus. Und jeder, der euch sanft darauf hinweist wie ich, ist ein Troll. Ich kann mit dem Urteil leben.
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Matt
Beitrag 16. Feb 2015, 09:18
Beitrag #42


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Von mir dazu nur soviel: Das Problem hei√üt nicht "heile Welt", das Problem hei√üt Generalisierung. Kein vern√ľnftig denkender Mensch sollte jemals auf den Gedanken kommen, eine (global betrachtet) riesige Bev√∂lkerungsgruppe f√ľr einige wenige (sic!) Extremisten in ihren Reihen in Sippenhaft zu nehmen, auch wenn diese Extremisten gegenw√§rtig vielleicht "extremer" auftreten als Extremisten in anderen Bev√∂lkerungsgruppen. Wer diesem Grundkonsens nicht zustimmen kann, mit dem werde ich keine Diskussionen f√ľhren.

Dar√ľber hinaus nervt mich diese "ich lege ja nur den Finger in die Wunde"-Attit√ľde, wie sie gern von AfD, Sarrazin, Pegida und Co. gepflegt wird. Ebenso widern mich Leute an, die von Talkshow zu Talkshow tingeln, dabei ausf√ľhrlich ihre Ansichten kundtun und gleichzeitig √ľber angebliche Denk- und Sprechverbote schwadronieren. Missst√§nde in Bezug auf Integration gibt es, das ist eigentlich fast allen klar, aber wenn man diese Leute konkret nach L√∂sungsvorschl√§gen fragt, wird es entweder schnell sehr still (Polemik ist halt einfacher) oder im Schutze der Anonymit√§t des Internets werden faschistische Parolen "gegr√∂hlt", die von "alle abschieben" bis zu nicht zitierf√§higen Gewaltphantasien reichen.

P.S.: Dein Avatar erf√ľllt unter Umst√§nden nach deutschem Recht den Straftatbestand der Volksverhetzung, da er symbolisch ein ganzes Volk zu M√ľll reduziert. Da die dt. TrekBBS in Deutschland gehostet wird und die Verantwortlichen deutsche Staatsb√ľrger sind, ist es also nicht ohne Risiko, diesen Avatar zu verwenden. Geschmacklos ist er obendrein.

EDIT: Danke an Adm. Ges f√ľrs Entfernen des Avatars. Falls diesen Thread in der Zukunft (klappt das mit dem Beamen schon?) tats√§chlich jemand nachlesen sollte: Der Avatar zeigte einen in den Papierkorb geworfenen t√ľrkischen Halbmond, also den sogenannten "Mondstern", wie er auf der t√ľrkischen Flagge abgebildet ist.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 17. Feb 2015, 09:05


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logan3333
Beitrag 16. Feb 2015, 11:17
Beitrag #43


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mrgreen.gif Am Beispiel Voivods kann man wieder einmal sehen das Gaddafi zumindestens bei der Schweiz Politik Recht hatte. Die endg√ľltige Teilung der Schweiz.


Die Schweizer sollten doch einmal sich daf√ľr bei den Immigranten und zuk√ľftigen Pensionszahlern bedanken das sie ein wenig mehr Kultur dazubekommen und auch noch genetisch aufgefrischt werden. Nur weil es bei Voivod nicht geklappt hat gibt es immer noch gen√ľgend frische andere Paare.

Im Übrigen kann ich die Aufregung um Kopenhagen nicht nachvollziehen, die Abschirmung hat großteils funktioniert. Und die Polizei war schnell Herr der Lage. Im Gegensatz zu Paris. Der Attentäter kam schnell vor Läufe der Exekutive. Problem gelöst. Komplizen haben sie auch schon einkassiert.

Der letzte erfolgreiche Attentäter in der Schweiz, war ein Eidgenosse. Kein Ausländer. Euer eigener Breihirni.

Und obendrein, die Welt von TNG hatte Borg, Romulaner, Wesley Crusher und jeder Menge korrupte und unfähige Admiräle, also von wegen "Heile Welt".

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 17. Feb 2015, 11:34


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Adm. Ges
Beitrag 16. Feb 2015, 12:58
Beitrag #44


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ZITAT(Matt @ 16. Feb 2015, 09:18) *
Von mir dazu nur soviel: Das Problem hei√üt nicht "heile Welt", das Problem hei√üt Generalisierung. Kein vern√ľnftig denkender Mensch sollte jemals auf den Gedanken kommen, eine (global betrachtet) riesige Bev√∂lkerungsgruppe f√ľr einige wenige (sic!) Extremisten in ihren Reihen in Sippenhaft zu nehmen, auch wenn diese Extremisten gegenw√§rtig vielleicht "extremer" auftreten als Extremisten in anderen Bev√∂lkerungsgruppen. Wer diesem Grundkonsens nicht zustimmen kann, mit dem werde ich keine Diskussionen f√ľhren.


Hier möchte ich Matt zustimmen. Bloß weil ein radikaler Atheist in den USA im Namen seines Nicht-Glaubens Menschen umgebracht hat, sollte keiner auf die Idee kommen, dass alle Atheisten so sind. Es gilt die Gewalttäter zu bekämpfen - egal welchen Glaubens.


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Equinox
Beitrag 17. Feb 2015, 09:27
Beitrag #45


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Ich habe nur eine Frage an Voibe, die mir auf den Fingern brennt: Was sollen wir deiner Meinung nach tun, um das Moslemproblem zu lösen?

Meinem Bruder habe ich mehrfach die gleiche Frage gestellt. Er wollte mir nie darauf antworten, weil er es nicht weis.

Der Beitrag wurde von Equinox bearbeitet: 17. Feb 2015, 09:28


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logan3333
Beitrag 17. Feb 2015, 11:36
Beitrag #46


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@Equinox, wir haben ein Moslemproblem? Ich dachte es ist ein Sicherheits/Terror Problem.


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Matt
Beitrag 17. Feb 2015, 12:11
Beitrag #47


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@logan3333: In diesem Fall w√ľrde ich auf die Goldwaage verzichten. Aus dem Kontext (Equinox' vorherige Beitr√§ge) bzw. der Tatsache, dass es ein kurz angebundener Kommentar war, gehe ich wohlwollend davon aus, dass "Moslemproblem" nicht mit √úberfremdung o.√§. konnotiert, sondern kurz f√ľr "Problem mit muslimischen Extremisten" stehen sollte.

@Equinox: Das ist genau das, was ich oben sage: Wenn man Leute nach L√∂sungen fragt, folgt in der Regel Stille. Das darf nicht dazu f√ľhren, dass man gar nichts tut, aber Aktionismus, um √ľberhaupt irgend etwas zu tun, ist gewiss keine L√∂sung. Vor allem darf man keine zeitnahen L√∂sungen erwarten. Es w√§re jetzt an der Zeit, insbesondere √ľber verst√§rkte Bildungsangebote, junge Muslime zu erreichen. Das Ziel muss sein, dass sie die deutsche Sprache flie√üend beherrschen und so gut in die Gesellschaft integriert sind, dass sie sich eben nicht ausgegrenzt und unerw√ľnscht f√ľhlen. Es ist erwiesen, dass Menschen, die von einer sie umgebenden Gruppe wie Ausgesto√üene behandelt werden, sich anderweitig orientieren, und insbesondere in der Pubert√§t, wenn man sich selbst finden m√∂chte, liegt dann im Rahmen der Besch√§ftigung mit der eigenen Herkunft und Kultur die Gefahr, extremistischen Rattenf√§ngern ins Netz zu gehen. Viele Aussteiger aus der islamistischen Szene sprechen davon, dass sie anfangs vor allem das Gemeinschaftsgef√ľhl gesucht h√§tten, das ihnen die Gesellschaft nicht bieten konnte. Freilich erzielt man mit Bildungsma√ünahmen keine kurzfristigen Erfolge, sondern fr√ľhestens nach 10-20 Jahren. [Pessimismus] Und weil das zudem viel Personal und damit Geld kostet und au√üerdem schlimmstenfalls der politische Gegner in einigen Jahren die Fr√ľchte ernten und die Erfolge f√ľr sich proklamieren k√∂nnte, werden solche Ma√ünahmen nicht in hinreichendem Ma√üe stattfinden. Leider. [/Pessimismus]

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 17. Feb 2015, 12:12


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Equinox
Beitrag 17. Feb 2015, 12:28
Beitrag #48


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Ja wie kann man mich den jetzt noch falsch verstehen? Ich frage Voibe was wir gegen das Problem, welches aus seiner Sicht besteht, machen sollen. Das ich seine Sicht nicht teile, habe ich doch bereits klar gemacht. Nur, wie soll ich die Frage den sonst stellen? Die Frage ist ja auf seine Sichtweise bezogen. Von meinem Bruder muss ich mir auch die ganze Zeit anh√∂ren, dass der Islam an sich das Problem sei. Also frage ich ihn, was wir dann dagegen tun sollten, wenn das so w√§re. Es w√§re sinnfrei die Frage anders zu stellen. Sinn der Frage ist ja gerade, dass er erkennt, dass sein Menschenhass zu nichts Gutem f√ľhren kann.

Im √úbrigen stimme ich Matts letztem Beitrag zu. Ich sehe aller Orten Menschen, die Wahlrecht haben, aber keine Kompetenz und kein Hintergrundwissen dieses Recht gescheit nutzen zu k√∂nnen. Keine Ahnung von Wirtschaft, Politik, Ehtik, Psychologie. Vor allem keine Ahnung vom Thema um das es jeweils geht, aber alles besser wissen (siehe auch Dunning-Kruger-Effekt). Ohne Bildung ist Demokratie f√ľr den Arsch. Ich bin allerdings so pessimistisch, dass ich meine Zweifel habe, ob man Leute √ľberhaupt weiterbilden kann. Zu viele wollen anscheinend ignorant sein. Bildung funktioniert nur, wenn Leute sie annehmen wollen.


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logan3333
Beitrag 17. Feb 2015, 17:23
Beitrag #49


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@Matt und Equinox Ich dachte auch nicht das meine Frage als 100% ernst aufgefasst wird nach meinen vorgehen Posts.

[/Hitler Akzent] Findet denn keiner eine Endlösung?!?!? [/Hitler Akzent]

mrgreen.gif

@Voivod Spaß beiseite, was sagt der Schweizer der den Stein in Rollen gebracht hatte?


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Voivod
Beitrag 27. Feb 2015, 23:23
Beitrag #50


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ZITAT(Equinox @ 17. Feb 2015, 09:27) *
Ich habe nur eine Frage an Voibe, die mir auf den Fingern brennt: Was sollen wir deiner Meinung nach tun....



"Caedite eos. Novit enim Dominus qui sunt eius."

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