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Neue Star Trek Serie kommt!, Diesmal ist es kein Ger√ľcht! Kurzman ist dabei!
logan3333
Beitrag 2. Nov 2015, 17:47
Beitrag #1


Commodore
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http://www.hollywoodreporter.com/live-feed...es-works-828638

mrgreen.gif



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Voivod
Beitrag 2. Nov 2015, 18:20
Beitrag #2


Admiral
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Boooooom! Yup, scheint kein Scherz zu sein. It's the real thing! mrgreen.gif

kiff.gif

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Der RvD
Beitrag 2. Nov 2015, 19:57
Beitrag #3


Redshirt vom Dienst
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Hab's hier auch gerade gesehen:

http://www.spiegel.de/kultur/tv/star-trek-...-a-1060767.html

Kurtzman ist - vorsichtig gesagt - nicht gerade meine erste Wahl, was eine neue Serie angeht. Aber verflucht, ich gebe jedem erst mal eine Chance.


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Aran
Beitrag 2. Nov 2015, 20:09
Beitrag #4


Fleet Captain
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Meine Vorfreude hält sich solange in Grenze, bis ich genaueres weiss. Es ist ja noch ne ganze Weile hin. Ich rechne mal mit einem Abrahams-Trek Ableger.


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logan3333
Beitrag 2. Nov 2015, 21:18
Beitrag #5


Commodore
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ZITAT
Kurtzman ist - vorsichtig gesagt - nicht gerade meine erste Wahl, was eine neue Serie angeht. Aber verflucht, ich gebe jedem erst mal eine Chance.


Ich fang einfach einmal an zu tippen wie die Serie aussieht:

STAR TREK: Wesley Crusher

Plot: In der Abrams Zeitlinie reist Wesley mit Hilfe des Reisenden von Planet zu Planet, jede Woche ein neues Problem und ein neues Deus Ex Machina vom Crusher. Limitless im Weltall.

STAR TREK: Admiral

Plot: In der originalen Zeitline ist ein B√ľrgerkrieg ausgebrochen, die F√∂deration (Loyalisten) wird von Admiral Riker angef√ľhrt und einer Milit√§rjunta, nach dem der Rat der F√∂deration samt President in die Luft gesprengt wurden. Auf der anderen Seite Admiral Worf und der Marquis, die angebliche T√§ter.

STAR TREK: Enterprise the Dog Age

Plot: Neuauflage der abgesetzten Serie, allerdings statt mit Schauspielern, mit Hunden inszeniert. Alles Beagles. Wuff Wuff Captain Porthos.

STAR TREK: DS9 NINE NINE

Plot: Zeigt das Leben von den Constables der Raumstation DS9, die jede Woche ein neues Abenteuer erleben, einmal wird was gestohlen, geklaut, oder jemand verhaut.

STAR TREK: Former Voyagers Cook Trek

Plot: Wir verfolgen die Abenteuer von Neelix dem Koch der Voyager, der mit einer illegalen Kopie vom Doctor jede Woche eine neue Aliene Rasse mit "Schmanckerln" von der Erde vergiftet. Der Doctor muß das dann wieder gerade biegen.

STAR TREK: Troy

Plot: UUUUUUUhhhhhh, Ohhhhhhhhhhhhh, Uhhhh AHhhhhhhHHHHHhhhhhh ....

mrgreen.gif

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 2. Nov 2015, 21:23


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Voivod
Beitrag 3. Nov 2015, 16:32
Beitrag #6


Admiral
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Meine Erwartungen sind jetzt nicht so gewaltig gross, ich freue mich einfach, dass Trek ins TV zur√ľckkehrt. Viel Infos gibt es ja noch nicht. Es w√§re sch√∂n, wenn die Serie die neue Zeitlinie links liegen l√§sst und im 25. Jahrhundert spielt. Aber da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens und NuTrek wird weiter verwurstet. Klar ist, dass die neue Serie nicht einfach die alte Trek-Formel aufw√§rmen kann. Das Niveau von Serien ist gewaltig gestiegen. Ich bin echt gespannt, was sich die Macher da einfallen lassen. F√ľr CBS scheint es ja ein sehr wichtiges Projekt zu sein, um ihren Bezahlkanal zu etablieren.
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logan3333
Beitrag 3. Nov 2015, 17:15
Beitrag #7


Commodore
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Ich hoffe das sie wenigstens vom Schiffskonzept (DS9 ist im Prinzip auch ein Schiff, nur es bewegt sich eben nirgendwo hin.) weg gehen, wenn wir eine Figur oder ein Team durch das Universum begleiten k√∂nnten gibt es automatisch mehr Plotm√∂glichkeiten und weniger Technobabble. Hoffentlich gibt es bei dem Bezahlkanal mehr k√ľnstlerische Freiheit, als beim Network TV.


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logan3333
Beitrag 22. Nov 2015, 03:21
Beitrag #8


Commodore
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Sieh so aus, als w√ľrde die neue Serie so etwas werden wie: "Star Trek: Seal Team Six", da k√∂nnen die Actionknaben sich wieder freuen. mrgreen.gif


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Aran
Beitrag 22. Nov 2015, 11:03
Beitrag #9


Fleet Captain
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ZITAT(logan3333 @ 22. Nov 2015, 03:21) *


Wieso? In dem verlinkten Beitrag gehts doch um die nächsten Filme. Paramount hat doch mit den Serien nichts mehr zu tun.


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penumbra
Beitrag 9. Mar 2016, 13:14
Beitrag #10


Lieutenant
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Ich poste mal in diesen Thread, in anderen Themen wäre es etwas gekapert. Es gibt ein paar neue Aussagen von CBS-Chef Les Moonves in Bezug auf die neue "Star Trek"-Serie. Nichts weltbewegendes, aber ein paar interessante Blicke hinter die Kulissen der neuen Show.

Interessant finde ich zun√ɬ§chst die Best√ɬ§tigung, dass sich mehrere Streaming-Dienste in den vergangenen Jahren um "Star Trek" beworben haben und wohl auch recht hohe Summen geboten haben, um eine Serie produzieren zu d√ɬľrfen. Die Meldung gab es in der Form schon vor ein paar Monaten, aber dieses Mal wird sie direkt von der CBS-Chefetage best√ɬ§tigt.

Au√ÉŇłerdem gibt es Les Moonves zu folge wohl eine Art 'gentlemen's agreement' zwischen CBS und Paramount, nachdem eine neue Serie erst sechs Monate nach dem Kinostart von "Star Trek Beyond" ausgestrahlt werden darf. Das ist dann wohl auch der Grund daf√ɬľr, dass es nicht direkt zum 50-J√ɬ§hrigen Jubil√ɬ§um dieses Jahr eine neue Serie gibt. Das spricht IMHO √ɬľbrigens auch daf√ɬľr, dass die neue Serie nicht im JJ-Verse angesiedelt ist - ob nun aber im Prime-Universum oder einer neuen Kontinuit√ɬ§t ist noch offen.

Und dann gibt es noch den Hinweis, dass wohl 60% der Serien-Kosten bereits jetzt durch den internationalen Vertrieb der neuen Serie gedeckt werden. Die restlichen 40% erhofft sich CBS durch die All-Access-Geb√ɬľhren und weitere Vermarktungen. Eine ganz beachtliche Summe, wie ich finde. Und wohl ein Zeichen daf√ɬľr, dass die Serie finanziell durchaus gut aufgestellt sein d√ɬľrfte. "Star Trek"-Episoden waren ja bekanntlich nie wirklich billig.


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logan3333
Beitrag 19. May 2016, 10:19
Beitrag #11


Commodore
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Star Trek Teaser, von CBS.


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Der RvD
Beitrag 19. May 2016, 13:59
Beitrag #12


Redshirt vom Dienst
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Nicht viel Inhalt wink.gif, aber der "new crews"-Teil l√§sst mich zumindest gr√ľbeln, ob an dem Ger√ľcht mit den staffellangen Einzelgeschichten ("anthology"-Format nennt sich sowas wohl) nicht doch was dran sein k√∂nnte...


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logan3333
Beitrag 19. May 2016, 15:26
Beitrag #13


Commodore
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Was interessant dabei w√§re, man kann auch fast jede bereits vorhandene Crew nehmen (mit neuen Schauspielern) und auf bekannte Serien/Zeitabschnitte zur√ľckgreifen. Eine neue Staffel ENT oder TNG, oder eine Staffel mit TOS Leuten, oder unter Hikaru Sulu. Oder doch etwas neues. Ich bin gespannt.


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Der RvD
Beitrag 19. May 2016, 18:02
Beitrag #14


Redshirt vom Dienst
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Da g√§be es in der Tat der M√∂glichkeiten viele. Bisher habe ich das immer der enorm hohen Kosten wegen f√ľr unwahrscheinlich gehalten. Man w√ľrde da ja jedes Jahr komplett neue Kulissen / CGI u.√§. brauchen. (Oder zumindest die alten Kulissen notd√ľrftig umfunktionieren, wie zwischen den alten Filmen und TNG gerne geschehen. Aber ob das heute noch zeitgem√§√ü w√§re?)


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logan3333
Beitrag 19. May 2016, 18:12
Beitrag #15


Commodore
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Nun wenn es sich in jeder Staffel um eine neue Crew handelt, dann haben wir wenigstens keine steigenden Kosten bei Schauspielerverträgen. Siehe Picard 7 Staffel sind teuer, 1 Staffel Picard nicht. Liegt aber auch nicht an Patrick Steward sondern an den Vertragsmodellen der FAG. (Film Actors Guild....) Da kann man das Geld leichter in neue Kulissen und Effekte stecken. tongue2.gif


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Voivod
Beitrag 20. May 2016, 04:38
Beitrag #16


Admiral
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Es wird wie Game of Thrones in Space, angesiedelt nach dem Dominionkrieg, verschiedene Fraktionen pr√ľgeln sich um die Vorherrschaft innerhalb der F√∂deration. Denke ich mal... unsure.gif

(Hauptsache kein Prequelkram! ph34r.gif )

Edit: Ok, ernsthaft, egal was herauskommt und welche Richtung die Serie w√§hlt, Trek muss erwachsen werden. Die Fans sind √§lter geworden, sind nicht mehr Kids und Jugendliche und "Nerds" im abwertenden Sinne. Bei vielen ist die Liebe zu Trek wohl erkaltet √ľber die Jahre. NuTrek richtet sich an Kids, das ist ok, aber eine Serie muss die gealterten Fans wieder abholen. Nochmals, ein Aufguss bzw. Nostalgieveranstaltung ("Diese Woche behandeln das moralische Dilemma x und das gegenw√§rtige gesellschaftliche Problem y anhand von Story z! Lernt was, Kinder!") wird grandios scheitern. Arcs und Charakterentwicklung sind ein Muss. Aber ich vermute mal, dass sich die Macher ja gewisse Dinge auch √ľberlegen, geht ja auch um viel Geld. Viel Gl√ľck, wird schwierig! wink.gif

Nochmals Edit: Ich will Abenteuer und Spannung und wenig Sozialkommentar. Sozialkommentar im TV langweilt mich inzwischen grandios, bin fast schon allergisch drauf. Klar, das war in Trek immer wichtig, aber ich will nichts "lernen" beim TV glotzen, will nicht erzogen werden oder mit SJW-Bl√∂dsinn bombardiert werden. Letzteres w√§re ein Albtraum. Ich will eine gute Geschichte! Ist mir gerade in der Badewanne eingefallen im Bezug auf die neue Serie. Einfach ein intelligente, vielschichtige Stories mit glaubw√ľrdigen Charakteren! Mal gucken... wink.gif

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 20. May 2016, 06:03
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Der RvD
Beitrag 20. May 2016, 07:53
Beitrag #17


Redshirt vom Dienst
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Das Ger√ľcht, das sich gerne h√§lt, ist ja eine Ansiedelung im Zeitrahmen zwischen Star Trek 6 und TNG. Das w√§re je nach Standpunkt schon ein Prequel. Oder ein Sequel. Vierdimensional denken! laugh.gif

Inhaltlich h√§tt' ich schon gerne eine Besinnung auf das, was ST immer ausgemacht hat. Erforschung des Weltalls, gerne wieder etwas mehr Fokus auf die liebe science in der SF und ja, auch haufenweise Gutmenschen-/SJW-/was-auch-immer-das-bekloppte-Pegida-Buzzword-der-Woche-sein-mag-"Social commentary". Letzteres muss man ja nicht unbedingt mittels √ľberheblicher Captain-Kirk-Ansprachen pr√§sentieren, aber wenn man's denn ganz wegl√§sst, kriegt man halt...na ja, JJ-Trek. Und das haben wir schon.


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penumbra
Beitrag 20. May 2016, 11:31
Beitrag #18


Lieutenant
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Bryan Fuller hat √ľbrigens getweetet, dass da Easter Eggs im Trailer sind. Aber so recht mag ich da nichts entdecken und habe auch online noch nicht viele Spekulationen gesehen. Die gezeigten Weltraum-Szenen k√∂nnten Hinweise sein (z.B. erinnert der zerst√∂rte blaue Planet an Praxis oder Romulus), aber sonst ist da eher nichts. Das "New Crews" f√§llt nat√ľrlich auf, aber wer wei√ü, wie viel wir darauf geben m√ľssen.

Das Logo an sich finde ich nicht ganz so schick, ich h√§tte mir da vielleicht etwas schlichteres gew√ľnscht - da war "Star Trek: Enterprise" logo-technisch durchaus ansprechender. Aber vielleicht √§ndert sich das auch noch, DS9 und "Voyager" hatten ja auch irrwitzige Teaser-Logos in den 90ern. Und Variety hat wohl schon berichtet, dass die Serie auf jeden Fall noch einen Untertitel bekommt.

So richtig viel Neues verrät der Teaser irgendwie nicht. Ein bisschen Gänsehaut hab ich am Anfang (wunderschöne Weltraumansicht der Erde und "Trek"-Fanfare") und am Ende ("Trek"-Melodie) schon bekommen. Ich bin so gespannt darauf, was sie mit der Serie machen!


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logan3333
Beitrag 20. May 2016, 13:17
Beitrag #19


Commodore
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ZITAT
Das Logo an sich finde ich nicht ganz so schick, ich h√§tte mir da vielleicht etwas schlichteres gew√ľnscht - da war "Star Trek: Enterprise" logo-technisch durchaus ansprechender. Aber vielleicht √§ndert sich das auch noch, DS9 und "Voyager" hatten ja auch irrwitzige Teaser-Logos in den 90ern. Und Variety hat wohl schon berichtet, dass die Serie auf jeden Fall noch einen Untertitel bekommt.

Nun das Logo, oder Sternenflottenabzeichen ist neu, kam in keiner Serie und/oder Paralleldimension so vor. Also doch ein neues Jahrhundert? 25. , 26. , 27., 541. ????

Edit: Da die Serie wieder auf dem "Network TV" , auf CBS, laufen wird erhoffe ich mir nicht zuviel. Da leider im Vergleich zu VOD Diensten wie Netflix usw.... oder Kabel TV Shows weniger Gestaltungsfreiheit gibt.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 20. May 2016, 15:34


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Voivod
Beitrag 20. May 2016, 22:44
Beitrag #20


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@Logan: Hhhmm, ich dachte, die Serie wird auf so einem seltsamen Bezahlkanal von CBS laufen, und nicht im normalen TV...?

@RvD: Es ist einfach nicht sehr spannend zu wissen, wie es am Ende rauskommt, darum bitte kein Prequel irgendwelcher Art. Ausser es gibt eine bizarre Sache und alles wird √ľber den Haufen geworfen. Zeitlinienchaos usw! laugh.gif Von wegen "social commentary": Ich will einfach nicht mit den first world problems von 17-j√§hrigen amerikanischen Studenten bel√§stigt werden, davon ist das Web jetzt schon zugespamt. Wenn sich die neue Serie den Themen annimmt, welche die vermeintliche amerikanische √Ėffentlichkeit im Moment als unglaublich wichtig erachtet, schalte ich ab. Trek verdient Besseres.
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Der RvD
Beitrag 20. May 2016, 23:12
Beitrag #21


Redshirt vom Dienst
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^Gut, dann reden wir wahrscheinlich einfach aneinander vorbei: Star Trek 90210 will ich nat√ľrlich auch nicht. (H√§tte es in der Vergangenheit aber IMO auch nie gegeben.)

edit: außer vielleicht Wesley? wink.gif

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 20. May 2016, 23:12


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logan3333
Beitrag 20. May 2016, 23:15
Beitrag #22


Commodore
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@Voivod Ja, allerdings ist das "CBS All Access", da landen alle CBS Serien nach dem sie im TV gelaufen sind. Vielleicht bin ich zu pessimistisch. Aber einen Lichtblick gibt es, das neue Star Trek kann nicht so schlimm werden wie das hier. mrgreen.gif

@RvD Ich hoffe auch das sie die Holzhammermoral auch weg lassen.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 20. May 2016, 23:18


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Der RvD
Beitrag 20. May 2016, 23:22
Beitrag #23


Redshirt vom Dienst
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Es ist ja mittlerweile in Moralfragen im TV eh angesagter, ein Dilemma zu pr√§sentieren und dann den Zuschauer seine eigene Meinung bilden zu lassen. Das hat weiland B5 schon gerne gemacht, heute sieht man das irgendwo zwischen "Die Tribute von Panem" bis "The Walking Dead" eigentlich f√ľr alle m√∂glichen Zielgruppen.

Will sagen: auf den Holzhammer kann ich verzichten, auf den Inhalt eher nicht.


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Voivod
Beitrag 20. May 2016, 23:31
Beitrag #24


Admiral
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ZITAT(Der RvD @ 21. May 2016, 00:22) *
Es ist ja mittlerweile in Moralfragen im TV eh angesagter, ein Dilemma zu pr√§sentieren und dann den Zuschauer seine eigene Meinung bilden zu lassen. Das hat weiland B5 schon gerne gemacht, heute sieht man das irgendwo zwischen "Die Tribute von Panem" bis "The Walking Dead" eigentlich f√ľr alle m√∂glichen Zielgruppen.

Will sagen: auf den Holzhammer kann ich verzichten, auf den Inhalt eher nicht.


Da stimme ich zu. The Walking Dead macht das gut, die Serie k√ľmmert sich um Grunds√§tzliches. Unwichtiges, v√∂llig Normales wird einfach kurz anget√∂nt, und gut ist. Z B. der Genderkram. In TWD und FTWD sind manche Leute halt schwul oder lesbisch. Es ist einfach so, k√ľmmert kein Schwein, so sieht es halt aus, es wird dem Zuschauer nicht eingepr√ľgelt, sondern als v√∂llig banal pr√§sentiert. Keine Botschaft oder Moral, nix. So muss das umgesetzt werden!

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 20. May 2016, 23:34
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penumbra
Beitrag 21. May 2016, 12:35
Beitrag #25


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Ich finde die Diskussion um Moral und "Star Trek" ja sehr spannend. Ich pers√∂nlich m√∂chte eigentlich nicht, dass "Star Trek" unpolitisch oder sozial-unkritisch daher kommt. F√ľr mich war es gerade immer einer der Kerngrunds√§tze von "Trek", dass dort moralische, liberale Themen hochgehalten werden. Bei der Originalserie mag das manchmal zwischen 60er-Jahre-Kitsch, Action und Minir√∂cken in Vergessenheit geraten, aber schon die Besetzung der Serie war hochpolitisch und hat damals sofort klar gemacht, dass die Serie ein bestimmte Einstellung hat: Das eine Afro-Amerikanerin, ein Russe und ein Japaner auf der Br√ľcke der Enterprise sa√üen, war alles andere als subtil. Das ist doch gerade, was diese Serie und diese Figuren so besonders macht, auch wenn sie sonst nicht unbedingt die gr√∂√üte Tiefe haben. In den 90er Jahren waren die Themen dann oft etwas abstrakter (Kolonialismus, Todesstrafe, Krieg, Religion,...), aber eben genauso pr√§sent.

Ich w√ľnsche mir schon, dass die neue Serie an den moralischen Grunds√§tzen ihrer Vorg√§nger festh√§lt und auch das utopische des Franchises nicht ausl√§sst. Und ja, dazu z√§hlen auch Themen, die heute mit "Gutmensch" oder "SJW" ins L√§cherliche gezogen werden. Das "Star Trek" der 60er Jahre war (auch) durch seine soziale und moralische Grundhaltung in der Lage, viele Menschen zu inspirieren. Wenn da z.B. ein kleines M√§dchen vor dem Fernseher sa√ü und gesehen hat, dass Uhura ein Mitglied des Kommandostabes sein kann und keine Magd oder Sklavin war, dann halte ich das f√ľr eine der gr√∂√üten Errungenschaften des Franchises. Und sowas w√ľnsche ich mir heute durchaus auch. Dass das alles mit modernem Storytelling und Character Development transportiert werden kann und sollte, dabei kann ich nat√ľrlich nur zustimmen.


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Der RvD
Beitrag 21. May 2016, 12:42
Beitrag #26


Redshirt vom Dienst
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Ich seh' das in Sachen "Genderkram" mit dem "Es ist einfach so, k√ľmmert kein Schwein" leider auch l√§ngst nicht so optimistisch wie Voivod (gerade in den USA, wo die Show ja wieder produziert wird), aber mit dem Fazit sind wir uns da v√∂llig einig. Au√üer vielleicht: "Keine Botschaft oder Moral, nix." Diese Darstellung als v√∂llig normal IST dann die Moral.


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logan3333
Beitrag 21. May 2016, 13:18
Beitrag #27


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Nun die Schw√§chen bei den alten Serien war das man es den Leuten auf der einen Seite zu einfach gemacht hat. Und auf der anderen Seite hat man sich immer etwas waghalsig verhalten, in manchen Handlungen haben sich Crewmitglieder wider besseres Wissen in Gefahr gebracht obwohl sie die Bedrohung und √§hnliche Szenarien bereits kannten. Star Trek hatten die Charakt√§re immer schon zuviel Plotpanzerung. Wesley Ex Machina, diverse Captains die immer wieder in Gefangenschaft geraten, Situationen nur mit Gl√ľck √ľberlebt anstatt sich sein eigenes Gl√ľck zu machen, Niedertr√§chtigkeiten der Gegenspieler untersch√§tzt, komplette taktische Schw√§che von Redshirts, einfach die "nettesten" Leute im Quadranten zu sein gen√ľgt nicht um die F√∂deration zu sch√ľtzen..... und noch viele mehr. Und was auch nerfte, waren die vorhersehbaren Plots und das Syndrom das die Sternenflotte immer alle Probleme nahezu perfekt l√∂sen kann.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 21. May 2016, 13:26


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penumbra
Beitrag 21. May 2016, 13:32
Beitrag #28


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ZITAT(Der RvD @ 21. May 2016, 13:42) *
Ich seh' das in Sachen "Genderkram" mit dem "Es ist einfach so, k√ľmmert kein Schwein" leider auch l√§ngst nicht so optimistisch wie Voivod (gerade in den USA, wo die Show ja wieder produziert wird), aber mit dem Fazit sind wir uns da v√∂llig einig. Au√üer vielleicht: "Keine Botschaft oder Moral, nix." Diese Darstellung als v√∂llig normal IST dann die Moral.


Was ist denn die Angst dahinter, dass sich die Serie mit "Genderkram" beschäftigen könnte? unsure.gif

Wenn ich schon die Formulierung hier so lese, dann ist es vielleicht gar nicht verkehrt, wenn die neue Serie auch eine Haltung (und ergo auch eine Moral) zu dem Thema hat. tongue2.gif


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logan3333
Beitrag 21. May 2016, 13:50
Beitrag #29


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ZITAT(penumbra @ 21. May 2016, 14:32) *
ZITAT(Der RvD @ 21. May 2016, 13:42) *
Ich seh' das in Sachen "Genderkram" mit dem "Es ist einfach so, k√ľmmert kein Schwein" leider auch l√§ngst nicht so optimistisch wie Voivod (gerade in den USA, wo die Show ja wieder produziert wird), aber mit dem Fazit sind wir uns da v√∂llig einig. Au√üer vielleicht: "Keine Botschaft oder Moral, nix." Diese Darstellung als v√∂llig normal IST dann die Moral.


Was ist denn die Angst dahinter, dass sich die Serie mit "Genderkram" beschäftigen könnte? unsure.gif

Wenn ich schon die Formulierung hier so lese, dann ist es vielleicht gar nicht verkehrt, wenn die neue Serie auch eine Haltung (und ergo auch eine Moral) zu dem Thema hat. tongue2.gif

Sagen wir einmal wir haben ein komplett richtig durchgegendertes Raumschiff, so wie sich das die gutmenschendeln, politisch korrekten SJWs sich das so vorstellen. Und wir haben ein Raumschiff voll mit gr√ľnen Orionsklavenm√§dchen, so wie sich das der Voivod und der Logan sich das so vorstellen. Dann kommt eine riesige geschlechtslose Weltraumam√∂be durch ein interdimensionales Portal und frist beide Schiffe auf, niemand √ľberlebt. Es ist v√∂llig egal wie politisch korrekt du bist penumbra, oder wie politisch unkorrekt. Keines von beiden sch√ľtzt dich davor vom Universum verschlungen zu werden, denn dem Universum ist das egal. Die Frage ist nur, und die sollte in der Serie z√§hlen, wie entkomme ich der Am√∂be. Und daher wollen wir das die Holzhammermoral weggelassen wird, das soetwas triviales weggelassen wird, denn die sch√ľtzt nicht vor der Am√∂be.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 21. May 2016, 13:53


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penumbra
Beitrag 21. May 2016, 14:10
Beitrag #30


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ZITAT(logan3333 @ 21. May 2016, 14:50) *
Sagen wir einmal wir haben ein komplett richtig durchgegendertes Raumschiff, so wie sich das die gutmenschendeln, politisch korrekten SJWs sich das so vorstellen. Und wir haben ein Raumschiff voll mit gr√ľnen Orionsklavenm√§dchen, so wie sich das der Voivod und der Logan sich das so vorstellen. Dann kommt eine riesige geschlechtslose Weltraumam√∂be durch ein interdimensionales Portal und frist beide Schiffe auf, niemand √ľberlebt. Es ist v√∂llig egal wie politisch korrekt du bist penumbra, oder wie politisch unkorrekt. Keines von beiden sch√ľtzt dich davor vom Universum verschlungen zu werden, denn dem Universum ist das egal. Die Frage ist nur, und die sollte in der Serie z√§hlen, wie entkomme ich der Am√∂be. Und daher wollen wir das die Holzhammermoral weggelassen wird, das soetwas triviales weggelassen wird, denn die sch√ľtzt nicht vor der Am√∂be.


Stimmt, ich erinnere mich auch mit Schrecken an die Folgen von fr√ľher... als die Enterprise entkommen ist, weil Uhura schwarz war. Und die Voyager, weil Janeway eine Frau war. Und die Enterprise-D, weil Picard gegen die Todesstrafe war. rolleyes.gif Sorry, aber der Vergleich ist haneb√ľchen. Was du da beschreibst, ist Storytelling. Da w√ľnsche ich mir auch, dass die neue "Trek"-Serie moderner arbeitet, als die alten Shows. Nur hat das wenig bis nichts mit Repr√§sentation oder moralischer Grundhaltung der Serie zu tun.

Und was die Vorstellungen von "gutmenschelnden" SJWs angeht: Es geht doch nicht darum, was irgendwer von oben diktiert - sondern darum, wirkliche Vielfalt in einer Gesellschaft aufzugreifen und Menschen, die sich normalerweise vielleicht nicht in fiktiven Charakteren und Settings wiederfinden, Vorbilder und Rollenfiguren zu geben. Wenn ich selbst wei√ü, hetero und m√§nnlich bin, mag das f√ľr mich keine gro√üe Rolle spielen - aber frag z.B. Whoopi Goldberg, wie sehr solch eine Repr√§sentation Wege √∂ffnen und Menschen inspirieren kann.

Ich frage mich halt, wo "Holzhammermoral" anfängt... Schon die Wortwahl klingt an manchen Stellen wenig empathisch.


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Der RvD
Beitrag 21. May 2016, 14:27
Beitrag #31


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F√ľr mich f√§ngt die "Holzhammermoral" in der Regel dort an, wo der Captain am Ende der Folge eine weise Rede mit der Moral von der Geschicht' h√§lt. mrgreen.gif Konnte ich bei Kirk und Picard in der Regel noch mit leben, wird aber in heutigen Serien in der Regel subtiler formuliert (und war schon bei Archer und Janeway v√∂llig heuchlerisch, da die sich immer zwei Episoden sp√§ter selber nicht an ihre heren Grunds√§tze gehalten haben. biggrin.gif ).


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logan3333
Beitrag 21. May 2016, 14:30
Beitrag #32


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@penumbra Bevor ich Whoopi Goldberg frage wen sie inspiriert, w√ľrde ich sie eher fragen warum sie in "The View" mit einer Impfgegnerin wie der McCarthy auftritt, und was sie damit wohl auf die Welt losl√§st. Wo da die Verantwortung bleibt? Ich bin eine schwarze Frau die mit Skeletor zusammen war, deshalb bin ich unfehlbar?

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 21. May 2016, 14:34


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Der RvD
Beitrag 21. May 2016, 14:43
Beitrag #33


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WTF? confused4.gif

Hat das irgendjemand behauptet? Hat das irgendwas mit Star Trek zu tun?


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penumbra
Beitrag 21. May 2016, 14:44
Beitrag #34


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ZITAT(Der RvD @ 21. May 2016, 15:27) *
F√ľr mich f√§ngt die "Holzhammermoral" in der Regel dort an, wo der Captain am Ende der Folge eine weise Rede mit der Moral von der Geschicht' h√§lt. mrgreen.gif Konnte ich bei Kirk und Picard in der Regel noch mit leben, wird aber in heutigen Serien in der Regel subtiler formuliert (und war schon bei Archer und Janeway v√∂llig heuchlerisch, da die sich immer zwei Episoden sp√§ter selber nicht an ihre heren Grunds√§tze gehalten haben. biggrin.gif ).


Da bin ich ja durchaus bei dir. laugh.gif

Aber auch das ist letztlich Storytelling. Dass "Voyager" unter inkonsistentem Writing gelitten hat, bedeutet nicht gleich, dass alle Botschaften falsch sind.


ZITAT(logan3333 @ 21. May 2016, 15:30) *
@penumbra Bevor ich Whoopi Goldberg frage wen sie inspiriert, w√ľrde ich sie eher fragen warum sie in "The View" mit einer Impfgegnerin wie der McCarthy auftritt, und was sie damit wohl auf die Welt losl√§st. Wo da die Verantwortung bleibt? Ich bin eine schwarze Frau die mit Skeletor zusammen war, deshalb bin ich unfehlbar?


Kannst du nat√ľrlich fragen. Aber, mit Verlaub, dieser Einwurf tr√§gt nichts zur Diskussion bei.


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logan3333
Beitrag 21. May 2016, 14:45
Beitrag #35


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Worauf ich hinaus will, ist doch klar. Political Correctness ist nicht die Antwort auf alles.

ZITAT
Kannst du nat√ľrlich fragen. Aber, mit Verlaub, dieser Einwurf tr√§gt nichts zur Diskussion bei.

Ich habe die Goldberg nicht ins Spiel gebracht.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 21. May 2016, 14:49


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Der RvD
Beitrag 21. May 2016, 14:57
Beitrag #36


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ZITAT(penumbra @ 21. May 2016, 15:44) *
ZITAT(Der RvD @ 21. May 2016, 15:27) *
F√ľr mich f√§ngt die "Holzhammermoral" in der Regel dort an, wo der Captain am Ende der Folge eine weise Rede mit der Moral von der Geschicht' h√§lt. mrgreen.gif Konnte ich bei Kirk und Picard in der Regel noch mit leben, wird aber in heutigen Serien in der Regel subtiler formuliert (und war schon bei Archer und Janeway v√∂llig heuchlerisch, da die sich immer zwei Episoden sp√§ter selber nicht an ihre heren Grunds√§tze gehalten haben. biggrin.gif ).


Da bin ich ja durchaus bei dir. laugh.gif

Aber auch das ist letztlich Storytelling. Dass "Voyager" unter inkonsistentem Writing gelitten hat, bedeutet nicht gleich, dass alle Botschaften falsch sind.


Hab' ich auch nirgendwo behauptet, oder? Ich bin der erste, der f√ľr mehr Inhalte bei ST pl√§diert (siehe ungef√§hr alle Threads zum Thema JJ-Trek, lol...biggrin.gif).




Zum Goldberg-Thema: Die Dame hat in der Tat x-mal betont, wie wichtig die Originalserie und insb. die Rolle von Uhura f√ľr sie als Kind gewesen sei. Deswegen hat sie nun in jeder Lebenslage moralische Perfektion zu zeigen, oder...was?


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penumbra
Beitrag 21. May 2016, 15:09
Beitrag #37


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ZITAT(logan3333 @ 21. May 2016, 15:45) *
Worauf ich hinaus will, ist doch klar. Political Correctness ist nicht die Antwort auf alles.


Aber dann erkläre doch bitte, was "Political Correctness" ist. Der Begriff ist fast genauso inhaltsleer und reißerisch wie "Moralhammer". Wahrscheinlich dreht sich die Diskussion jetzt aber im Kreis.

Ich h√§tte jedenfalls nichts dagegen, wenn der Writing Staff aus tiefster √úberzeugung heraus entscheidet, dass der Captain eine lesbische Frau ist. Oder das Themen wie Transidentit√§t und Intergeschlechtlichkeit wichtig genug sind, um sich damit zu besch√§ftigen. Um die Br√ľcke zur Originalserie zu schlagen: Uhura, Sulu und Chekov waren alles andere als politisch korrekt, sondern wurden aus tiefster √úberzeugung auf die Br√ľcke gesetzt. Genau so viel Herzblut w√ľnsche ich mir auch von einer neuen Serie, modernes Gewand hin oder her.

ZITAT(logan3333 @ 21. May 2016, 15:45) *
Ich habe die Goldberg nicht ins Spiel gebracht.


Nein, aber das Beispiel total aus dem Kontext heraus gerissen kommentiert. Whoopi Goldberg ist eine erfolgreiche Schauspielerin und Moderatorin, die sehr von Uhura inspiriert wurde. So sehr, dass sie ihren Weg vielleicht gar nicht eingeschlagen h√§tte, wenn es die Serie nicht gegeben h√§tte. Daf√ľr gibt es sicher viele weitere (auch nicht so prominente) Beispiele. Nat√ľrlich hei√üt das nicht, dass sie unfehlbar ist.


ZITAT(Der RvD @ 21. May 2016, 15:57) *
Hab' ich auch nirgendwo behauptet, oder? Ich bin der erste, der f√ľr mehr Inhalte bei ST pl√§diert (siehe ungef√§hr alle Threads zum Thema JJ-Trek, lol...biggrin.gif).


Nein, nein, nicht falsch verstehen. Ich fand es nur nochmal wichtig zu betonen, dass eine moralische Haltung und gutes Storytelling sich nicht ausschließen. "Star Trek" hat in der Vergangenheit mehr unter dem Mangel an letzterem gelitten, als unter einem Überfluss von ersterem. smile.gif

Der Beitrag wurde von penumbra bearbeitet: 21. May 2016, 15:20


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Voivod
Beitrag 22. May 2016, 18:20
Beitrag #38


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^Ja, stimmt schon, der letzte Satz.

Die "moralische Haltung" von Trek war ja immer nett, ihr Einfluss wird aber gewaltig √ľbersch√§tzt unter ein paar Fans. Ein erzwungener Filmkuss zwischen einem schwarzen Offizier und einem wei√üen Alien macht noch keinen Sommer! wink.gif Klar k√∂nnte die neue Serie jetzt alle Trends aufnehmen, die Crew durchgendern, schwule und Transcharaktere einbauen, etc... Problem ist nur, wer will das sehen ausser das winzige, aber laute Gr√ľppchen der SJW? Trek hat ja keine soziale Verantwortung. Es ist echt nicht so, dass eine TV-Serie "Identifikation" bieten muss f√ľr alle Gruppen, damit sich alle wohlf√ľhlen k√∂nnen vor der Glotze. Im Gegenteil, ich w√§re eher daf√ľr, mal auch miese Charaktereigenschaften bei den menschlichen Sternenflottenangeh√∂rigen einzubauen, und nicht immer alles den Aliens anzuh√§ngen. Keimfreie Starfleetmusterknaben hatten wir jetzt seit TNG. DAS w√§re mal mutig und ein Schritt nach vorne. Wenn dabei noch eine dicke samoanische Lesbe als Captain rausschaut, umso besser! laugh.gif Einfach Charaktere mit Ecken und Kanten, please.

Edit: Als Beispiel f√ľr uninteressante Charaktere diene mir mal VOY. Da haben wir einen wilden Mix aus gescheiterten, teilweise kriminellen Maquisleuten und Starfleetstrebern. Da h√§tte es doch knallen m√ľssen! Was f√ľr eine geniale Steilvorlage f√ľr tolle Stories. Aber nein, nach ein paar Folgen haben sich alle lieb. Paris und Chakotay brave Musterknaben, Torres bis auf ein paar Wutausbr√ľche sch√∂n angepasst, alles heile Welt. Was f√ľr verschenktes Potenzial! VOY h√§tte grossartig werden k√∂nnen in Sachen Charakterentwicklung und Konflikten! Aber am Schluss halt nur Pl√ľschtrek vom feinsten ohne Risiko.

Ich gebe zu, mein hauptsäches Beef mit Trek ist seit langer Zeit die moralische Vollkommenheit der Hauptcharaktere. Ecken und Kanten findet man nicht mal mit der Lupe oder schiebt sie den Aliens zu. Wenn's mit Moral nicht mehr geht, kommt Garak und jagt die Romulaner in die Luft! laugh.gif Mir ist aber schon bewusst, dass viele Trekkies genau diese heile Welt an der Serie mögen, und das ist auch legitim. Es ist nur nicht (mehr) meins. Und am stärksten war Trek, wenn diese moralische Überlegenheit angesichts der Realitäten nix mehr wert ist. Die letzten Staffeln von DS9 oder auch Picard in ST8. In ST8 war Picard mal Mensch, nicht Überirdischer! Das war stark, und am Ende hat dann doch die Vernunft gesiegt, grins.

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 22. May 2016, 20:15
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penumbra
Beitrag 23. May 2016, 12:19
Beitrag #39


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Muss die neue Serie Identifikationsfiguren schaffen? Nein, sicher nicht. Aber "Star Trek" hat das in der Vergangenheit oft getan und ich f√§nde es schade, wenn die neue Serie damit komplett brechen w√ľrde. Ein vielf√§ltiges Ensemble an Figuren ist doch allemal spannender als der Einheitsbrei, den z.B. "Enterprise" serviert hat. Nat√ľrlich spielt auch hier das Writing und Storytelling eine tragende Rolle - aber Figuren mit unterschiedlichen Hintergr√ľnden sind sicher eine gute Grundlage f√ľr gute Geschichten. Und √ľbrigens d√ľrfen auch Identifikationsfiguren gerne Ecken und Kanten haben - die Mary-Sue-Anleihen von Janeway (v.a. in den ersten zwei-drei Jahren) fand ich auch nicht gut. laugh.gif

ZITAT
Klar k√∂nnte die neue Serie jetzt alle Trends aufnehmen, die Crew durchgendern, schwule und Transcharaktere einbauen, etc... Problem ist nur, wer will das sehen ausser das winzige, aber laute Gr√ľppchen der SJW?


Du kannst die Frage auch durch viele andere Faktoren ersetzen, die Minderheiten betreffen: Muss der Captain schwarz sein? Muss der Captain eine Frau sein? Brauchen wir einen arabischen Arzt? Nee, brauchen wir nicht. Wir k√∂nnen auch immer wieder die gleichen Figuren vorsetzen vom Typ "James T. Kirk": M√§nnlich, wei√ü, jung, unangefochten hetero. Aber auch das wird irgendwann √∂de. Ich sehe es immer noch als gro√üe Errungenschaft, dass "Star Trek" √ľber viele Serien hinweg in der Lage war, Vielfalt in seinem Ensembles abzubilden. Dass darunter bisher wenige/keine LGBT-Charaktere waren, war eine sehr bewusste Entscheidung der Showrunner der 90er Jahre.

Nun kann ein potentieller schwuler oder trans-Charakter nat√ľrlich als "SJW-Trend" abgetan werden. Dahinter kann aber auch ein echter Ansporn stecken, Themen und Darstellungen aufzugreifen, die "Trek" in der Vergangenheit nicht gezeigt hat und zeigen durfte (!). Dass das Franchise da anderen Geschichten hinterherhinkt, brauchen wir wahrscheinlich nicht zu diskutieren. Ich mag aber trotzdem ein Pl√§doyer halten, f√ľr einen Funken soziale Verantwortung, die "Trek" hat bzw. haben kann. Und vielleicht anregen, auch ein bisschen empathischer √ľber den eigenen Tellerrand zu schauen, was f√ľr eine Wirkung solch eine Entscheidung f√ľr betroffene Menschen haben kann - und da ist es vielleicht auch egal, ob ich tausend oder hundertausend Menschen damit direkt anspreche - denn insgesamt erreiche ich ja doch alle Zuschauerinnen und Zuschauer und gebe ihnen diesen Einblick mit.

Ich diskutier dieses Thema sehr gerne und sehr leidenschaftlich. Und vielleicht ist das auch irgendwann nervig. Ich glaube aber einfach, dass fiktive Geschichten und Welten Menschen pr√§gen k√∂nnen. Ein "Star Trek", dass Gesicht und moralisches Bewusstsein zeigt ist mir pers√∂nlich allemal lieber, als ein "Trek" dass all dies f√ľr kurzweilige Abenteuer √ľber Bord wirft. Denn dann haben wir wieder so etwas wie das Reboot-Franchise: Beeindruckend, unterhaltsam, aber im gro√üen und ganzen seelenlos und getrost zu vergessen.

Der Beitrag wurde von penumbra bearbeitet: 23. May 2016, 23:14


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Beitrag 25. May 2016, 06:39
Beitrag #40


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ZITAT(penumbra @ 23. May 2016, 13:19) *
Muss die neue Serie Identifikationsfiguren schaffen? Nein, sicher nicht. Aber "Star Trek" hat das in der Vergangenheit oft getan und ich f√§nde es schade, wenn die neue Serie damit komplett brechen w√ľrde. Ein vielf√§ltiges Ensemble an Figuren ist doch allemal spannender als der Einheitsbrei, den z.B. "Enterprise" serviert hat. Nat√ľrlich spielt auch hier das Writing und Storytelling eine tragende Rolle - aber Figuren mit unterschiedlichen Hintergr√ľnden sind sicher eine gute Grundlage f√ľr gute Geschichten. Und √ľbrigens d√ľrfen auch Identifikationsfiguren gerne Ecken und Kanten haben - die Mary-Sue-Anleihen von Janeway (v.a. in den ersten zwei-drei Jahren) fand ich auch nicht gut. laugh.gif

ZITAT
Klar k√∂nnte die neue Serie jetzt alle Trends aufnehmen, die Crew durchgendern, schwule und Transcharaktere einbauen, etc... Problem ist nur, wer will das sehen ausser das winzige, aber laute Gr√ľppchen der SJW?


Du kannst die Frage auch durch viele andere Faktoren ersetzen, die Minderheiten betreffen: Muss der Captain schwarz sein? Muss der Captain eine Frau sein? Brauchen wir einen arabischen Arzt? Nee, brauchen wir nicht. Wir k√∂nnen auch immer wieder die gleichen Figuren vorsetzen vom Typ "James T. Kirk": M√§nnlich, wei√ü, jung, unangefochten hetero. Aber auch das wird irgendwann √∂de. Ich sehe es immer noch als gro√üe Errungenschaft, dass "Star Trek" √ľber viele Serien hinweg in der Lage war, Vielfalt in seinem Ensembles abzubilden. Dass darunter bisher wenige/keine LGBT-Charaktere waren, war eine sehr bewusste Entscheidung der Showrunner der 90er Jahre.

Nun kann ein potentieller schwuler oder trans-Charakter nat√ľrlich als "SJW-Trend" abgetan werden. Dahinter kann aber auch ein echter Ansporn stecken, Themen und Darstellungen aufzugreifen, die "Trek" in der Vergangenheit nicht gezeigt hat und zeigen durfte (!). Dass das Franchise da anderen Geschichten hinterherhinkt, brauchen wir wahrscheinlich nicht zu diskutieren. Ich mag aber trotzdem ein Pl√§doyer halten, f√ľr einen Funken soziale Verantwortung, die "Trek" hat bzw. haben kann. Und vielleicht anregen, auch ein bisschen empathischer √ľber den eigenen Tellerrand zu schauen, was f√ľr eine Wirkung solch eine Entscheidung f√ľr betroffene Menschen haben kann - und da ist es vielleicht auch egal, ob ich tausend oder hundertausend Menschen damit direkt anspreche - denn insgesamt erreiche ich ja doch alle Zuschauerinnen und Zuschauer und gebe ihnen diesen Einblick mit.

Ich diskutier dieses Thema sehr gerne und sehr leidenschaftlich. Und vielleicht ist das auch irgendwann nervig. Ich glaube aber einfach, dass fiktive Geschichten und Welten Menschen pr√§gen k√∂nnen. Ein "Star Trek", dass Gesicht und moralisches Bewusstsein zeigt ist mir pers√∂nlich allemal lieber, als ein "Trek" dass all dies f√ľr kurzweilige Abenteuer √ľber Bord wirft. Denn dann haben wir wieder so etwas wie das Reboot-Franchise: Beeindruckend, unterhaltsam, aber im gro√üen und ganzen seelenlos und getrost zu vergessen.


Ja, man registriert deine Leidenschaft! smile.gif

Beim "arabischen Arzt" musste ich echt √ľberlegen, bevor mir Bashir in den Sinn kam. Was ist arabisch an Bashir ausser sein Nachname? wink.gif

Mit SJW bezeichne ich Leute, die Einfluss auf Kunst und Kultur nehmen wollen und FORDERN, dass in Kultur und Kunst ihre Weltsicht Platz haben MUSS. Die √ľberall Rassismus und Sexismus wittern und jeden Lebensbereich durch diese Brille sehen. Eigentlich wie religi√∂se Fanatiker. Ich z√§hle nicht jeden, der sich f√ľr Pluralismus und Toleranz einsetzt zu den SJW, btw. Nur die Extremisten. Und die sind halt wie schon gesagt laut. Ihre Gegner allerdings auch! mrgreen.gif
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Der RvD
Beitrag 25. May 2016, 08:41
Beitrag #41


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War Bashir nicht indischer Abstammung? (Sein Vater ist zumindest derselbe Schauspieler wie der Vater von Rajesh in "The Big Bang Theory"...biggrin.gif)

(Ach ja, und Kirk ist auch kein "weißes Alien". Er kommt aus Iowa, arbeitet nur im Weltraum.)

"SJW" ist genau wie "Gutmensch" ein Begriff, der (unironisch verwendet) noch keiner Diskussion gutgetan hat. Er kanzelt den Diskussionspartner von vornherein als weltfremden Trottel ab und positioniert den Verwender (meist?) unfreiwillig in unangenehmer Gesellschaft. Bei Star Trek haben angebliche "Extremisten", wer auch immer die konkret sein sollen, eh noch nie eine Rolle gespielt, weswegen es IMO auch wenig Sinn machen w√ľrde, die in einer Art Bei√üreflex im Vorfeld schon mal anzuprangern. Aber die Ideen, die in der Regel mit derartig abf√§lligen Begriffen gestraft werden sollen - in der Tat Ideen von "social justice" aller Art - die sind bei Star Trek nun mal mehr als bei den meisten Serien √ľberhaupt seit der allerersten Serie mit Stolz mit an Bord der Enterprise gewesen. Und daran sollte sich IMO auch nix √§ndern.

Das hei√üt nat√ľrlich nicht, dass ich deswegen unbedingt auf eine Friede-Freude-Eierkuchen-Crew wie bei TNG pl√§dieren w√ľrde (auch wenn ich nichts dagegen h√§tte, wenn es √§hnlich gut gemacht w√§re wie bei TNG). Aber mit Sisko&Co. hast Du ja schon das perfekte Gegenbeispiel genannt. Garak hat ja die Romulaner nicht aus eigener Bosheit in die Luft gejagt, sondern mehr oder weniger auf Siskos Auftrag. Dessen Schuld war doch das Thema dieser Folge. (Und bei den Vers√§umnissen von Voyager & Enterprise diesbez√ľglich gibt's ja kaum noch zwei Meinungen...)

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 25. May 2016, 08:42


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Beitrag 25. May 2016, 10:00
Beitrag #42


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Was heisst "vorauseilender Beissreflex"? Ok, gef√§llt mir, der Begriff, touch√©! mrgreen.gif Ich habe nur die Bef√ľrchtung, dass die neue Serie von den SJW gekapert wird, denn die machen schon L√§rm. Dass halt jetzt eine durchgegenderte, politisch korrekte Crew ran muss. "Her mit dem schwulen Charakter, es ist Zeit!" H√∂rt man jedenfalls. "SJW" oder "politisch korrekt" kann man nat√ľrlich als Kampfbegriffe abtun. Genau wie "besorgter B√ľrger" oder so. Es trifft halt trotzdem h√§ufig den Nagel auf den Kopf.

Vielleicht ist das ja alles nur heisse Luft. Aber ich bin allergisch gegen jegliche Versuche, Kultur politisch zu vereinnahmen, auch wenn es unter dem unverf√§nglichen Banner der "Toleranz" stattfindet und ja die "Guten" das fordern. Ich bin dagegen, dass R√ľcksicht genommen werden muss auf Befindlichkeiten, sei es in Musik, TV oder Film. Denn das zieht einen extremen Rattenschwanz nach sich. Am Schluss fordern auch die Christen ein Crewmitglied, nur so als Beispiel... Trek ist da sicher ein Spezialfall, da hast du recht. Trek hat einen bestimmten politischen Background. "Linksliberal" w√ľrde man dem wohl sagen, zumindest im Sinne der 70er, Roddenberry war ein "Liberal". Aber es darf nicht zum Vehikel eines derzeit lauten Gr√ľppchens werden, IMO. Dagegen h√§tte sich auch Roddenberry gewehrt. Heute kommt die Zensur nicht mehr von den konservativen Spiessern, sondern genau von der anderen Seite, den vermeintlich Progressiven. Sie wenden genau dieselben Methoden an und merken es nicht. Tabus und Zensur.

Aber das sprengt wohl den Thread! mrgreen.gif

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penumbra
Beitrag 25. May 2016, 10:40
Beitrag #43


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ZITAT
War Bashir nicht indischer Abstammung? (Sein Vater ist zumindest derselbe Schauspieler wie der Vater von Rajesh in "The Big Bang Theory"...biggrin.gif)


Der Charakter hie√ü bis kurz vor dem Drehstart von "Emissary" Julian Amoros. Wahrscheinlich haben sie sich f√ľr die Umbennenung auf Grund von Siddig El-Fadils Herkunft entschieden, der im Sudan geboren wurde und in England aufgewachsen ist. Ich hab kurz mal Google gefragt: Bashirs Vater wurde von Brian George gespielt, der selbst indischer und libanesischer Abstammung ist. Seine Mutter wurde von Fadwa El Guindi gespielt, die in √Ągypten geboren ist. Die Abstammung aus dem arabischen Raum war also beabsichtigt und wird auch durch das Casting seiner Eltern best√§tigt.

ZITAT
Beim "arabischen Arzt" musste ich echt √ľberlegen, bevor mir Bashir in den Sinn kam. Was ist arabisch an Bashir au√üer sein Nachname? wink.gif


Was ist afrikanisch an Uhura außer ihrem Namen? Ich glaube, hier kommen wir ja wieder zusammen: Bashir ist ein gutes Beispiel, wie so eine Identifikationsfigur auch funktionieren kann, ohne aufdringlich zu sein. Viele haben vielleicht nicht mal gemerkt, dass da jemand nicht-weißes mitspielt. Menschen, die damit irgendwie einen Bezug haben, werden aber schon aufhorchen.

ZITAT
Was heisst "vorauseilender Beissreflex"? Ok, gef√§llt mir, der Begriff, touch√©! mrgreen.gif Ich habe nur die Bef√ľrchtung, dass die neue Serie von den SJW gekapert wird, denn die machen schon L√§rm. Dass halt jetzt eine durchgegenderte, politisch korrekte Crew ran muss. "Her mit dem schwulen Charakter, es ist Zeit!" H√∂rt man jedenfalls. "SJW" oder "politisch korrekt" kann man nat√ľrlich als Kampfbegriffe abtun. Genau wie "besorgter B√ľrger" oder so. Es trifft halt trotzdem h√§ufig den Nagel auf den Kopf.

Vielleicht ist das ja alles nur heisse Luft. Aber ich bin allergisch gegen jegliche Versuche, Kultur politisch zu vereinnahmen, auch wenn es unter dem unverf√§nglichen Banner der "Toleranz" stattfindet und ja die "Guten" das fordern. Ich bin dagegen, dass R√ľcksicht genommen werden muss auf Befindlichkeiten, sei es in Musik, TV oder Film. Denn das zieht einen extremen Rattenschwanz nach sich. Am Schluss fordern auch die Christen ein Crewmitglied, nur so als Beispiel... Trek ist da sicher ein Spezialfall, da hast du recht. Trek hat einen bestimmten politischen Background. "Linksliberal" w√ľrde man dem wohl sagen, zumindest im Sinne der 70er, Roddenberry war ein "Liberal". Aber es darf nicht zum Vehikel eines derzeit lauten Gr√ľppchens werden, IMO. Dagegen h√§tte sich auch Roddenberry gewehrt. Heute kommt die Zensur nicht mehr von den konservativen Spiessern, sondern genau von der anderen Seite, den vermeintlich Progressiven. Sie wenden genau dieselben Methoden an und merken es nicht. Tabus und Zensur.


Was "SJW" angeht, RdV hat gut gegen den Begriff argumentiert. Stell dir einfach vor, ich w√ľrde hier st√§ndig von "Nazis" sprechen, weil einigen Geschichten wichtiger sind als Repr√§sentation. Auch nervig und wenig hilfreich. Aber insgesamt ist die Diskussion hier ja zivil - ich glaube, dass wir uns ganz vern√ľnftig √ľber das Thema unterhalten. smile.gif

Ich mag aber doch eine Lanze brechen, wegen dem lauten Gr√ľppchen und Gene Roddenberry: In welchem Kontext wurde denn Uhura platziert? Das war die B√ľrgerrechtsbewegung der 60er Jahre, die stark von Schwarzen angef√ľhrt wurde. Ebenfalls eine laute Minderheit, mit der sich Roddenberry durchaus solidarisch gezeigt hat - entgegen dem damaligen Mainstream. Und pers√∂nlich kann ich "es ist Zeit" in Bezug auf nicht-heterosexuelle Charaktere durchaus verstehen: "Star Trek" hat das Thema in √ľber 700 Episoden und zw√∂lf Filmen doch sehr auff√§llig und bewusst ausgeklammert. Ich glaube, dass viele LGBT-Fans es ein St√ľck weit als Wiedergutmachung sehen w√ľrden, wenn ein prominenter Charakter platziert werden w√ľrde. Ein Anrecht darauf besteht nat√ľrlich nicht, aber ich halte es nicht f√ľr unrealistisch, dass es auch dem kreativen Team der Serie ein wirkliches Anliegen sein kann. Und √ľbrigens ist die Gruppe an "Betroffenen" da auch gar nicht so klein, wie sie vielleicht manchmal scheint.

Ich frag mich halt ein bisschen, wann "SJW"-Alarmglocken anfangen zu l√§uten? Wenn der weibliche Captain am Anfang ihre Verlobte verabschiedet? Wenn der m√§nnliche Captain in einem Flashback seinen Ehemann verliert? Wenn zwei gleichgeschlechtliche Crew-Mitglieder fr√ľher mal eine Beziehung hatten, aber jetzt professionell dar√ľber hinwegsehen? Alles bekannte Geschichten, bei denen in heterosexuellen Konstellationen niemand dr√ľber stolpert. Wenn das aber schwul oder lesbisch erz√§hlt wird, f√§llt es pl√∂tzlich auf... wahrscheinlich geht das einfach auch gar nicht so "unaufdringlich", wie das Beispiel Bashir.

Der Beitrag wurde von penumbra bearbeitet: 25. May 2016, 10:49


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logan3333
Beitrag 25. May 2016, 13:50
Beitrag #44


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Was "SJW" angeht, RdV hat gut gegen den Begriff argumentiert. Stell dir einfach vor, ich w√ľrde hier st√§ndig von "Nazis" sprechen, weil einigen Geschichten wichtiger sind als Repr√§sentation. Auch nervig und wenig hilfreich. Aber insgesamt ist die Diskussion hier ja zivil - ich glaube, dass wir uns ganz vern√ľnftig √ľber das Thema unterhalten.


SJW, Nazis, Gutmenschen, Hipster was haben die miteinander gemeinsam? Alles Ideologen und Fanatiker, alles Leute die gerne ihr Weltbild √ľber Logik und dem Gemeinwohl stellen, mit negativen Folgen f√ľr alle anderen. Oder im Fall einer neuen Star Trek Serie haben wir dann das Problem das die LGBT Figur oder Figuren mit extra Plotpanzer ausgestattet wird, was wiederum schlechte Geschichten wenig spannende Plot erzeugt. Frei nach dem Motto, wir wollen nicht das unser Vorzeige LGBT Charakter √ľber den Jordan geht!

ZITAT
Ich mag aber doch eine Lanze brechen, wegen dem lauten Gr√ľppchen und Gene Roddenberry: In welchem Kontext wurde denn Uhura platziert? Das war die B√ľrgerrechtsbewegung der 60er Jahre, die stark von Schwarzen angef√ľhrt wurde. Ebenfalls eine laute Minderheit, mit der sich Roddenberry durchaus solidarisch gezeigt hat - entgegen dem damaligen Mainstream. Und pers√∂nlich kann ich "es ist Zeit" in Bezug auf nicht-heterosexuelle Charaktere durchaus verstehen: "Star Trek" hat das Thema in √ľber 700 Episoden und zw√∂lf Filmen doch sehr auff√§llig und bewusst ausgeklammert. Ich glaube, dass viele LGBT-Fans es ein St√ľck weit als Wiedergutmachung sehen w√ľrden, wenn ein prominenter Charakter platziert werden w√ľrde. Ein Anrecht darauf besteht nat√ľrlich nicht, aber ich halte es nicht f√ľr unrealistisch, dass es auch dem kreativen Team der Serie ein wirkliches Anliegen sein kann. Und √ľbrigens ist die Gruppe an "Betroffenen" da auch gar nicht so klein, wie sie vielleicht manchmal scheint.


Das Plazieren von LGBT Charakt√§ren w√§re aus heutiger Sicht kaum ein "Feature" das f√ľr Star Trek alleine ein Alleinstellungsmerkmal w√§re, es gibt neue Franchises bei denen das der Fall ist, schwule oder lesbische Charakt√§re zu haben ist normal. Star Trek w√§re aus meiner Sicht damit viel zu sp√§t dran. Obendrein glaube ich nicht das bei einer CBS Produktion ein prominenter Charakter schwul oder lesbisch sein wird, wenn man sich die anderen laufenden Produktionen ansieht, dann haben wir da nicht viele die man als LGBT ansehen kann, bestenfalls agedeutete Nebencharakt√§re. CBS ist leider ein sehr biederer Verein. Und da kann es leider durch aus sein das irgentwelche SJW's darauf einschlagen, mit ihren Twitter Hashtags und ihre Tumblr Sturmtruppen. V√∂llig egal was die Serie richtig oder falsch macht.

ZITAT
Ich frag mich halt ein bisschen, wann "SJW"-Alarmglocken anfangen zu l√§uten? Wenn der weibliche Captain am Anfang ihre Verlobte verabschiedet? Wenn der m√§nnliche Captain in einem Flashback seinen Ehemann verliert? Wenn zwei gleichgeschlechtliche Crew-Mitglieder fr√ľher mal eine Beziehung hatten, aber jetzt professionell dar√ľber hinwegsehen? Alles bekannte Geschichten, bei denen in heterosexuellen Konstellationen niemand dr√ľber stolpert. Wenn das aber schwul oder lesbisch erz√§hlt wird, f√§llt es pl√∂tzlich auf... wahrscheinlich geht das einfach auch gar nicht so "unaufdringlich", wie das Beispiel Bashir.


Ich habe kein Problem damit wenn LGBT Charaktäre eingebaut werden, nur das man Geschichten, Spannung und alles andere dem opfert. Oder einfach mit der Holzhammermoral wieder zuschlägt.

Wenn du die letzte Staffel "South Park" gesehen hast, weißt du was ich meine. Trey Parker und Matt Stone haben die SJW's und diese falsche, oberflächliche und faule Toleranz schön entlarvt.

Wisecrack √ľber das aktuelle South Park.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 25. May 2016, 14:00


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Der RvD
Beitrag 25. May 2016, 17:27
Beitrag #45


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ZITAT(Voivod @ 25. May 2016, 11:00) *
Was heisst "vorauseilender Beissreflex"? Ok, gef√§llt mir, der Begriff, touch√©! mrgreen.gif Ich habe nur die Bef√ľrchtung, dass die neue Serie von den SJW gekapert wird, denn die machen schon L√§rm. Dass halt jetzt eine durchgegenderte, politisch korrekte Crew ran muss. "Her mit dem schwulen Charakter, es ist Zeit!" H√∂rt man jedenfalls. "SJW" oder "politisch korrekt" kann man nat√ľrlich als Kampfbegriffe abtun. Genau wie "besorgter B√ľrger" oder so. Es trifft halt trotzdem h√§ufig den Nagel auf den Kopf.


Ja, den Ruf nach dem schwulen Charakter habe ich auch schon geh√∂rt. Als seinerzeit TNG lief, sprich vor fast 30 Jahren. Damals w√§re das vielleicht noch so ein bi√üchen mit dem Charakter von Uhura vergleichbar gewesen (es war ja gerade noch so die Zeit, wo Ron & Nancy im Wei√üen Haus meinten, sich √ľber schwule Aids-Opfer lustig machen zu k√∂nnen), heute w√§re es schlicht und ergreifend trivial. Du erw√§hnst ja selber The Walking Dead plus Spinoff, wo ich leider l√§ngst nicht mehr auf dem aktuellen Stand bin, was die Charaktere angeht. Aber wieso sollte das dort problemlos m√∂glich sein und hier b√∂√∂√∂√∂ser SJW-Political Correctness-Wahn? (Und ja, nat√ľrlich sind das Kampf- oder zumindest Spottbegriffe, was sonst? Gro√üe Bewunderung f√ľr Leute, die nach social justice streben, wollen die Verwender dieser Begriffe kaum damit ausdr√ľcken.)

In der Tat: Wieviele Folgen gab es, in denen Siskos schwarze Haut ein Thema war? Die einzige, die mir einfiele, wäre "Far beyond the Stars", und in dieser spielte Brooks nicht einmal Sisko in dem Sinne (im 24. Jahrhundert ist Rassismus offenbar eben kein Thema), sondern einen SF-Autoren in den 1950ern. Sie wird im allgemeinen als ewiger Klassiker angesehen.

Wie oft war die Tatsache, dass Janeway als Frau das Kommando inne hatte, wirklich wichtig? Und warum sollte ein schwuler Charakter zwangsläufig anders als das präsentiert werden?

ZITAT
Vielleicht ist das ja alles nur heisse Luft. Aber ich bin allergisch gegen jegliche Versuche, Kultur politisch zu vereinnahmen, auch wenn es unter dem unverf√§nglichen Banner der "Toleranz" stattfindet und ja die "Guten" das fordern. Ich bin dagegen, dass R√ľcksicht genommen werden muss auf Befindlichkeiten, sei es in Musik, TV oder Film. Denn das zieht einen extremen Rattenschwanz nach sich. Am Schluss fordern auch die Christen ein Crewmitglied, nur so als Beispiel...


Als weiland Enterprise lief, hätte ich beispielsweise ein muslimisches Crewmitglied (anstelle einer der vielen gesichtslosen Gestalten auf der Enterprise), um ein Zeichen gegen den ärgerlichen Rassismus zu setzen, der auf die 9/11-Anschläge folgte, nicht schlecht gefunden. Habe ich glaube ich damals auch in 'nen Thread geschrieben. Die Serie folgte leider dem Zeitgeist in eine völlig planlose "War on terror"-Geschichte. (Und war schon ein Jahr später selber...Geschichte. wink.gif)

Aber hey: wenn eine neue Serie denn gerne Religionen erkunden m√∂chte und daf√ľr ein christliches Mitglied der Crew erforderlich w√§re...why the hell not?

(Und gänzlich politikfreie Unterhaltung zu finden, wird...schwer sein. Auf einem "Anti-SJW-Kreuzzug" allemal. mrgreen.gif )

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Trek ist da sicher ein Spezialfall, da hast du recht. Trek hat einen bestimmten politischen Background. "Linksliberal" w√ľrde man dem wohl sagen, zumindest im Sinne der 70er, Roddenberry war ein "Liberal". Aber es darf nicht zum Vehikel eines derzeit lauten Gr√ľppchens werden, IMO. Dagegen h√§tte sich auch Roddenberry gewehrt. Heute kommt die Zensur nicht mehr von den konservativen Spiessern, sondern genau von der anderen Seite, den vermeintlich Progressiven. Sie wenden genau dieselben Methoden an und merken es nicht. Tabus und Zensur.

Aber das sprengt wohl den Thread! mrgreen.gif


Viel zu lange ist's her, dass hier mal ein Thread richtig gesprengt wurde! mrgreen.gif

Ich w√ľrde den Trek-Background eher in humanistischer Tradition sehen als einer gewissen politischen Richtung zuzuordnen. Immerhin sehen manche die F√∂deration als beinahe kommunistisch, √ľberzeugte Ami-Hurra-Patrioten k√∂nnen der Serie aber auch was abgewinnen.

Zensur? Das sehe ich nun wirklich nicht. Wer zensiert hier wen und mit welchen Mitteln √ľberhaupt? confused4.gif


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Beitrag 25. May 2016, 19:43
Beitrag #46


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^Ich glaube, du verstehst nicht so ganz, wovon Logan und ich die ganze Zeit reden. Unser Blick geht geht in die USA und was da im Moment so läuft an den Universitäten, auch an Eliteunis. Selbstzensur und Hysterie. Trek kommt immer noch aus den USA. Es herrscht ein vergiftetes Klima, fast schon ein Kulturkampf.

Ein gl√§ubiger Muslim in ST? ST spielt in der Zukunft, da gibt's keine Muslims mehr. tongue2.gif Auch Christen und Scientologen, Satanisten, ja warum nicht? Gleiches Recht f√ľr alle. Da rotiert Roddenberry ja echt im Grab. Er HASSTE Religion. Er war nicht nur Atheist, sondern Antitheist. Das w√§re eine totale Kapitulation. Das w√§re nicht mehr Star Trek. Kann man machen, aber Star Trek muss man so eine Serie dann nicht mehr nennen. Will ich jetzt gar nicht mehr gross begr√ľnden, ist hoffentlich auch nicht n√∂tig. "Sekul√§rer Humanismus" ist das, was Roddenberry vertreten hat, mit Betonung auf sekul√§r. Alle anderen Trekserien auch. Und ja, das ist eine politische Einstellung, aber eine vern√ľnftige, gem√§√üigte. SJW sind nicht gem√§√üigt, sanft ausgedr√ľckt. Sie haben faschistoide Tendenzen.

Wenn Schwule und Lesben wie in TWD vorkommen, hat ja niemand ein Problem. Die Charaktere werden ja nicht √ľber ihre sexuellem Neigungen definiert, sie sind einfach so. Keine Botschaft, keine Moral. Du hast ja selbst bemerkt, dass genau dies die "Moral" ist...


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Beitrag 25. May 2016, 20:13
Beitrag #47


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Ich sehe mich eigentlich selbst als säkulären Humanisten, hätte aber kein Problem damit, in einer ST-Serie (gerade in einer, die wie ENT lange vor dem originalen ST angesiedelt war und so auch prima hätte zeigen können, wie sich die Sicht auf Religion bis zu der Zeit entwickelt hat, in der ein Picard die Religion mehr oder weniger als Relikt einer vergangenen Zeit ansieht.) religiöse Themen zu betrachten. Dass damit keine Bekehrungsreden des betreffenden Charakters gemeint waren, sollte iegentlich klar sein.

ST kommt aus den USA, ja. Ich habe keinen Schimmer, was irgendwelche Debatten an Elite-Unis damit zu tun haben sollen - die produzieren nicht die Serie. Von daher wird es mir in der Tat mit jedem Post unklarer, wie zur H√∂lle ein bitterb√∂ser SJW-Zirkel den Unterhaltungszirkus vergiften sollte. Es liest sich f√ľr mich (insb. Logans letzter Post) wie das hysterische Aufbauen eines Feindbildes (Tumblr Sturmtruppen? Seriously, WTF?). Und das ist das allerletzte, was ich bei ST brauchen k√∂nnte.

Nebenbei: Zu 95% der Zeit lese ich das Unwort SJW nie in irgendeinem Uni-Kontext, sondern stets dann, wenn wieder ein hysterischer Videospiele-Fanatiker Angst bekommt, die böse Feministin wolle ihm seine Tittenbilder wegnehmen. Kulturkampf FTW. mrgreen.gif

ZITAT
Wenn Schwule und Lesben wie in TWD vorkommen, hat ja niemand ein Problem. Die Charaktere werden ja nicht √ľber ihre sexuellem Neigungen definiert, sie sind einfach so. Keine Botschaft, keine Moral. Du hast ja selbst bemerkt, dass genau dies die "Moral" ist...


Na eben. Und warum sollte das bei ST anders sein?

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 25. May 2016, 20:16


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Beitrag 25. May 2016, 20:29
Beitrag #48


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@RvD es geht um solche Heulsusen hier: Der unterdr√ľckte Million√§rssohn. Die Kommunikationsexpertin und Pressesprecherin die keine Reporter bei einer √∂ffentlichen Demo haben will, Pegida l√§st gr√ľ√üen. Und noch vieles mehr....

ZITAT
Nebenbei: Zu 95% der Zeit lese ich das Unwort SJW nie in irgendeinem Uni-Kontext, sondern stets dann, wenn wieder ein hysterischer Videospiele-Fanatiker Angst bekommt, die böse Feministin wolle ihm seine Tittenbilder wegnehmen. Kulturkampf FTW.

Na, RvD hast du heute schon gespendet an die Heilige Sarkeesian? Wenn nicht darf ich dich dann einen Frauenhasser nennen? Bei der Sarkeesian geht es nicht um darum Videospiele oder deren Inhalte zu kritisieren, sondern nur um Selbstdarstellung und damit verbundenen Geldsegen. Dieses Video verursacht √Ąrger. Weder Sarkeesian Bef√ľrworter noch Gegner haben Recht. Die liegen beide falsch, da sie den Erkennungsgrad der Sarkeesian steigern soll, ein Rekrutieren in zwei oberfl√§chlich gegens√§tzliche Kreuzz√ľge die aber den selben Zweck dienen. Diese "Heiliger als Du!" Routine ist leicht durchschaubar.

Im √ľbrigen ist meiner Meinung nach die Vermutung, das der Ganze Rummel um SJW's & Co mit Ende des US Wahlkampfes auch ein Ende finden wird berechtigt, also kaum ein Kulturkampf. Man mu√ü sich allerdings vor Augen f√ľhren das die Medien von den Superpacs mit Geld zugebuttert werden. Die ganzen komischen Aktionen an den US Unis k√∂nnten sich, zusammen mit der Sarkeesian als PR Aktion herausstellen. Einfache Strohpuppen auf die man draufhauen kann. Quasi vom Anti Clinton Lager finanziert.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 25. May 2016, 20:56


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Voivod
Beitrag 25. May 2016, 20:45
Beitrag #49


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ZITAT(Der RvD @ 25. May 2016, 21:13) *
Ich sehe mich eigentlich selbst als säkulären Humanisten, hätte aber kein Problem damit, in einer ST-Serie (gerade in einer, die wie ENT lange vor dem originalen ST angesiedelt war und so auch prima hätte zeigen können, wie sich die Sicht auf Religion bis zu der Zeit entwickelt hat, in der ein Picard die Religion mehr oder weniger als Relikt einer vergangenen Zeit ansieht.) religiöse Themen zu betrachten. Dass damit keine Bekehrungsreden des betreffenden Charakters gemeint war, sollte iegentlich klar sein.

ST kommt aus den USA, ja. Ich habe keinen Schimmer, was irgendwelche Debatten an Elite-Unis damit zu tun haben sollen - die produzieren nicht die Serie. Von daher wird es mir in der Tat mit jedem Post unklarer, wie zur H√∂lle ein bitterb√∂ser SJW-Zirkel den Unterhaltungszirkus vergiften sollte. Es liest sich f√ľr mich (insb. Logans letzter Post) wie das hysterische Aufbauen eines Feindbildes (Tumblr Sturmtruppen? Seriously, WTF?). Und das ist das allerletzte, was ich bei ST brauchen k√∂nnte.

Nebenbei: Zu 95% der Zeit lese ich das Unwort SJW nie in irgendeinem Uni-Kontext, sondern stets dann, wenn wieder ein hysterischer Videospiele-Fanatiker Angst bekommt, die böse Feministin wolle ihm seine Tittenbilder wegnehmen. Kulturkampf FTW. mrgreen.gif

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Wenn Schwule und Lesben wie in TWD vorkommen, hat ja niemand ein Problem. Die Charaktere werden ja nicht √ľber ihre sexuellem Neigungen definiert, sie sind einfach so. Keine Botschaft, keine Moral. Du hast ja selbst bemerkt, dass genau dies die "Moral" ist...


Na eben. Und warum sollte das bei ST anders sein?


In ENT w√§re es noch gegangen, aber jetzt wieder die terrestrischen Religionen in Trek einf√ľhren? Das w√§re v√∂llig hirnverbrannt. Mehr als absurd.

Das meine ich mit "Thread sprengen". Jetzt geht es um Politik! mrgreen.gif Political Correctness mag dir harmlos erscheinen, ein plumpes Schlagwort. Du sprichst die Gamer an und machst sie gleich l√§cherlich. Das Problem ist, dass jetzt Spielentwickler pl√∂tzlich R√ľcksicht darauf nehmen m√ľssen, wie sie zum Beispiel weibliche Charakter darstellen. Im aktuellen Addon on von BG2 wurden die weiblichen Charaktere umgeschrieben, weil sie vorher "abwertend" programmiert wurden. Sexismus! In den USA werden Weisse angegriffen, weil sie Rastas tragen, das ist kulturell insensitiv, denn Rastas geh√∂ren den Schwarzen. Der Islam darf an den Universit√§ten nicht kritisiert werden. Es darf nicht mehr geklatscht werden, nur noch geschnippt, denn klatschen "triggert". Es gibt jetzt nicht mehr zwei Geschlechter, sondern 20 oder so. Die Sprache muss den diversen Sensibilit√§ten angepasst werden. Tausend Sachen, auf die man aufpassen muss, um niemandem zu nahe zu treten.

Was hat das jetzt mit Trek zu tun? Wenn ein SJW die neue Serie macht, wird sie komplette Scheisse. Potenzielle schwule Charaktere w√§ren gesch√ľtzt, denn einen Schwulen negativ darzustellen, w√§re schon Diskriminierung. Shitstorm ahoi! Nur so als Beispiel. Es w√§re Pl√ľschtrek, der sogar mit den √ľbelsten Reden von Archer konkurrieren k√∂nnte! laugh.gif Es geht um die Freiheit der Kunst, die ist bedroht. Das kannst du jetzt hysterische Panikmache nennen, aber ich bin da nicht so optimistisch. Und ja, ich bin daf√ľr, dass in Games soviele Tittenbilder und Nutten gezeigt werden d√ľrfen, wie der Entwickler halt will. Oder krasse Musik, Gore, rauchende Menschen in Serien... Totale Freiheit, wer es nicht sehen will, soll nicht hingucken. Das sieht eine gr√∂√üer werdende Gruppe aber nicht so. Wie gesagt, fr√ľher kam die Zensur von den Konservativen, und heute wollen die "Progressiven" √ľberall reinquatschen und meinen, sie h√§tten die Deutungshoheit, was erlaubt ist und was nicht. Gedankenpolizei ist das, oder eben faschistoid. Und das pure Gegenteil von Pluralismus.


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logan3333
Beitrag 25. May 2016, 21:08
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John Cleese √ľber Political Correctness.


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