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4.20//21 - Dämonen / Demons // Terra Prime, Taschentücher bereithalten!
Dämonen und Terra Prime - eure Bewertung?
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Abstimmungen insgesamt: 9
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Ayelbourne
Beitrag 16. May 2005, 10:48
Beitrag #1


Captain
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Hm...hat die noch keiner gesehen?
Naja...ich schon.

DAS ist, was ich unter einem tollen Finale verstehe!!!

Eine spannende Story ohne Längen, die Involvierung des gesamten Casts und die wichtigste Message, die es in ST gibt!
Schön auch, dass nun noch einige der in Demons aufgetretenen Unklarheiten über das Verteronarray beseitigt wurden (es dient zum Terraforming des Mars' und nicht zum Schutz der Erde).
Und bei der Carl Sagan Memorial Station bekam ich ne Gänsehaut.
Am besten waren aber eindeutig die Charaktermomente. Und hier meine ich alle Charaktere. Hoshi bei ihrem ersten Kommando, Travis darf nochmal zeigen was ein guter Pilot so alles kann und macht einen auf "Armageddon", Malcom schlägt Harris' Angebot wohl nun endgültig aus, Archer, Phlox und natürlich ganz besonders Trip und T'Pol.
Die Szene als Polly mit dem Baby redete war wirklich süss.
Nicht süss aber tragisch waren die letzten Szenen der Beiden.
Ich bin ja eigentlich nicht so nah am Wasser gebaut, aber da wurden auch mir die Augen richtig feucht. Eine Klasse Leistung von Blalock und Trinneer!
@B&B: SO erzeugt man Drama und Emotionen!!
Feuchte Augen bekam ich auch bei Archer's Rede, die diesmal nicht so kitschig rüberkam wie die Gazellengeschichte früher. Und als dann Soval (mit Gary Graham hatte ich gar nicht mehr gerechnet...schön ihn nochmal zu sehen) als bekennender "Fan" der Menschheit als erster applaudierte, gefolgt von den anderen Aliens (sogar die Kretasaner!) lief mir ein wohliger Schauer über den Rücken. Hier fehlte eigentlich nur noch Shran.
Auch Phlox hat mich sehr berührt, als er, halb unter Tränen, gestand, dass die Crew für ihn zu einer zweiten Familie geworden ist (in bester ST-Tradition) und dass auch ihm der Tod des Baby's sehr nahe geht.

Ganz klar volle Punktzahl für dieses Finale einer letztendlich doch noch tollen ST-Serie.
TATV ? Was ist das?

PS.: Ist jemandem der Gag mit dem "Taggert-Syndrom" aufgefallen? In Manny Cotos anderer Serie "Oddysee 5" spielt Weller ja die Hauptfigur mit dem Namen Taggert. smile.gif
Und wer fühlte sich noch be Trip's Ausbruchszene an Shows wie Mission Impossible oder MacGuyver erinnert? Nach der Musik zu urteilen war das wohl auch Absicht.


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quarksonofkeldar
Beitrag 16. May 2005, 15:53
Beitrag #2


Lt. Commander
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Brilliant! Dieses Wort kommt nicht nahe genug an die Qualität der Folge. Für mich zählt der Zweitteiler Demons/Terra Prime jetzt mit zu den besten ST Folgen aller Zeiten, d.h. auf einer Ebene mit The Visitor, Living Witness, All Good Things etc.
Wie werde ich diese Serie nur vermissen!


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Adm. Ges
Beitrag 16. May 2005, 18:42
Beitrag #3


Fleet Admiral
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Das hört sich ja richtig spannend an, da werd ich mich wohl bald mal meinen Canadier besuchen.
Aber warum zu Teufel war Shran nicht dabei? - Zumindest damit hat man doch beim ENT-Finale fest gerechnet. Ist er dann wenigstens in der letzten Folge dabei?


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Ayelbourne
Beitrag 16. May 2005, 19:53
Beitrag #4


Captain
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Ja ist er. Das war angeblich auch der Grund warum er hier nicht dabei war. Naja...mir wäre er zum Beispiel als "Leibwache" des andorianischen Botschafters hier wesentlich liebergewesen als als Krimineller in der nächsten Folge.


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Oli
Beitrag 16. May 2005, 20:13
Beitrag #5


Commodore
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Jup, dieses (richtige) Finale war nochmal ein Kracher. Viel dazu hab ich aber gar nicht zu sagen, bin immer noch zu enttäuscht, dass es vorbei ist... Ist einfach nicht fair, nicht fair... sad.gif

Ich tröste mich jetzt mit der 4. Staffel von B5, das wird mir hoffentlich helfen.

14 Punkte für Terra Prime.


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Aran
Beitrag 16. May 2005, 22:53
Beitrag #6


Fleet Captain
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"Terra Prime" funktioniert als inoffzielles ENT-Finale tatsächlich ganz gut. Die Episode ist auch eine Steigerung gegenüber Part I, da die ganzen unglaubwürdigen technischen Gimmicks schon in "Demons" etabliert wurden.

Die Geschichte hat ein schön "trekkiges" Thema, ist packend erzählt, die Schauspieler nochmal voll auf der Höhe und jeder Charakter tut wichtiges zum Gelingen der Mission - Glückwunsch ihr Reeves und Coto's - das nenn ich Ensemble-Show.

Unterhaltsam die vielen kleinen Details: Phlox reicht Reed ne Kotztüte, Tucker als McGuyver und Travis beim Kometenanflug. Neben viel Spaß gab es auch genug ernsthaftes Material, wie von Ayelbourne schon erwähnten Szenen mit der Trauer von Phlox und Trip sowie Hoshi's Standhaftigkeit gegenüber dem Senator.

Archers Rede gegen Ende war zwar ganz nett, aber das kitschige Applaudieren nach "Undiscovered Country"-Manier fand ich ein bisschen dick aufgetragen, zumal Archer nicht wirklich "the best of all in humanity" repräsentiert, auch wenn der Senator - und die Producer - es einem aufdrücken wollen. Desweiteren begeht Archer gegenüber Paxton leider einen stümperhaften Fehler, als er sich mit ihm ein Wortduell liefert, anstatt ihn zu betäuben.

Nichtsdestotrotz ist der finale Arc zwar nicht der spektakulärste aber dennoch sehr gut gelungen und das Ende ist schön ruhig und melancholisch.

13 Punkte für die gesamte Geschichte.

This Season so far:

Storm Front I+II – 10 Punkte
Home – 8 Punkte
Soong Arc – 11 Punkte
Vulcan Reformation Arc – 13 Punkte
Deadalus – 9 Punkte
Observer Effect – 11 Punkte
Andorian/Romulan Arc – 13 Punkte
Affliction/Divergence – 13 Punkte
Bound - 7 Punkte
In a mirror darkly I+II – 7 Punkte
Demons/Terra Prime – 13 Punkte

Der Beitrag wurde von Aran bearbeitet: 16. May 2005, 22:55


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Blaidd_Drwg
Beitrag 17. May 2005, 20:08
Beitrag #7


bisher Neral Jourian
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QUOTE (Ayelbourne @ 16. May 2005, 10:48)
Nicht süss aber tragisch waren die letzten Szenen der Beiden.
Ich bin ja eigentlich nicht so nah am Wasser gebaut, aber da wurden auch mir die Augen richtig feucht. Eine Klasse Leistung von Blalock und Trinneer!
@B&B: SO erzeugt man Drama und Emotionen!!




Och jo als ich das Kerlchen bläddern sah brauchte ich fast selbst nen Tempo. Schade das aus den beiden in den darauffolgenden Jahren nichts wurde.
Es war bereits ein kleiner Abschied von der Crew über die ich mich so gerne in den letzten Jahren geärgert habe.
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Der RvD
Beitrag 17. May 2005, 20:59
Beitrag #8


Redshirt vom Dienst
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Aran sagt es: die Szene, in der Archer&Co. es versäumen, Peter Weller und seinen Handlanger zu betäuben (sogar Worf hätte daran gedacht!), war die erste seit langem, bei der ich ob der gezeigten Dummheit der Charaktere mal wieder nur kopfschütteln konnte. Wenn man sowas nötig hat, um Spannung zu erzeugen, dann kann's mit der Story ja nicht allzuweit her sein.

Auch die letzte Konferenz-Szene sah auf dem Papier sicher stärker aus. Patrick Stewart hätte diese Rede vielleicht überzeugend rübergebracht - Scott Bakula wirkte IMO leicht überfordert.

Und sorry, Leute, aber der Baby-Plot war mit einigem Abstand das an den Haaren herbeigezogenste, was sich Enterprise-Geschichte nennen darf. Wofür zum Frell sollte das gut sein? Nur um zum Ende noch mal etwas Pseudo-Soap-Melodramatik reinzubringen? Denn einen logischen Grund dafür hat die Story Paxton ja nicht gerade in den Mund gelegt.

Schade. Enterprise hatte diese Staffel sonst mehr drauf. Aber nach der langen Sendepause hat die Serie IMO nicht mehr an diese Glanztaten anknüpfen können. "Terra Prime" war 'ne ordentlich unterhaltsame Actionfolge mit ein paar sehr netten Details. Als Finale...herrje, besser als "Endgame" und "What You Leave Behind" war es wohl trotz allem. Aber 'n Kompliment ist das nicht.

9 Punkte, denke ich.

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 17. May 2005, 21:01


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Aran
Beitrag 17. May 2005, 21:22
Beitrag #9


Fleet Captain
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QUOTE (Der RvD @ 17. May 2005, 20:59)
Und sorry, Leute, aber der Baby-Plot war mit einigem Abstand das an den Haaren herbeigezogenste, was sich Enterprise-Geschichte nennen darf. Wofür zum Frell sollte das gut sein? Nur um zum Ende noch mal etwas Pseudo-Soap-Melodramatik reinzubringen? Denn einen logischen Grund dafür hat die Story Paxton ja nicht gerade in den Mund gelegt.

Naja, der Grund ist IMO halt den fanatischen Rassisten und den durch die Xindi-Attacke verängstigten Bewohnern der Erde, vor Augen zu führen, wozu eine Vermischung von Aliens und Menschen führen kann, um damit weitere Anhänger zu gewinnen. Es war halt Paxton's Mittel zum (Propaganda-) Zweck.

Das solche Panikmache und Rassenverunglimpfung Schwachsinn ist, weiß natürlich jeder Nicht-Rassist. Ob der Baby-Plot nun Pseudo-Soap ist, muss jeder für sich entscheiden.

Die Ironie war halt, das Paxton selbst auf die Kenntnisse von Außerirdischen angewiesen ist, um seine Krankheit zu behandeln, was von T'Pol auch in gelungener Weise zur Sprache gebracht wurde.


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Aran
Beitrag 17. May 2005, 21:26
Beitrag #10


Fleet Captain
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QUOTE (Der RvD @ 17. May 2005, 20:59)
Aran sagt es: die Szene, in der Archer&Co. es versäumen, Peter Weller und seinen Handlanger zu betäuben (sogar Worf hätte daran gedacht!), war die erste seit langem, bei der ich ob der gezeigten Dummheit der Charaktere mal wieder nur kopfschütteln konnte.

Höhö, da der gute Rick B. ja so enthusiastisch darauf besteht, fast genauso in Season 4 involviert gewesen zu sein wie in den anderen Staffeln, können wir solche Schoten ja IHM in die Schuhe schieben. mrgreen.gif


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Der RvD
Beitrag 17. May 2005, 21:27
Beitrag #11


Redshirt vom Dienst
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^Ja, und diese Ironie war auch einer der besseren Momente. Die Baby-Sache hingegen...sorry, die fanatischen Rassisten wird Paxton auch so auf seiner Seite haben, und ob nun dank der Hilfe eines süüüüüßen kleinen Babys Panik bei unschlüssigen Beobachtern entstehen wird...ich glaube nicht, Tim. rolleyes.gif

Vielleicht hätte Paxton sich lieber Gorn-DNA besorgen sollen...wink.gif

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 17. May 2005, 21:28


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Aran
Beitrag 17. May 2005, 21:35
Beitrag #12


Fleet Captain
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Gerade bei Kleinkindern reagiert der Mensch doch sensibel. "Hilfe mein Kind hat spitze Ohren!!!" wink.gif

Aber Gorn-DNA wär auch keine schlechte Idee gewesen! mrgreen.gif

Gut, die genialste Story-Idee der Trekgeschichte war das mit dem Baby nicht, aber sooo schlimm dann auch wieder nicht. Immerhin hat es Tucker und T'Pol wieder enger zusammengeschweißt. Und kein Kommentar, dass das eigentlich weh tun müsste! wink.gif

Der Beitrag wurde von Aran bearbeitet: 17. May 2005, 21:37


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tabby
Beitrag 19. May 2005, 15:27
Beitrag #13


Commodore
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hm?
Irgendwie hätte ich mir etwas mehr versprochen..
Der Kram mit dem Kind: unnütz und zu dialoglastig.

Archers Rede hat mich zu sehr an Geschwafel und Langeweile à la Picard erinnert.

.. und insgesamt haben mir die Klingonen gefehlt. sad.gif

5 Punkte


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Ayelbourne
Beitrag 20. May 2005, 00:05
Beitrag #14


Captain
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QUOTE (tabby @ 19. May 2005, 15:27)
.. und insgesamt haben mir die Klingonen gefehlt. sad.gif

5 Punkte

Huh? Warum??? Die haben doch nix in dieser Koalition verloren.


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tabby
Beitrag 20. May 2005, 16:43
Beitrag #15


Commodore
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QUOTE (Ayelbourne @ 20. May 2005, 00:05)
Huh? Warum??? Die haben doch nix in dieser Koalition verloren.

Stimmt, aber ich mag Klingonenfolgen..
Die haben nunmal mehr Coolness als der komplette Rest zusammen.


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Warp5Project
Beitrag 22. May 2005, 19:26
Beitrag #16


Commander
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traumhaft! DAS hätte das Finale sein sollen. die letzten paar minuten haben mich richtig mitgenommen. ich spürte eine verbundenheit mit der enterprise-crew, wie selten zuvor. archers rede, elisabeth, trip&t'pol, hoshi als kommandantin, grandiose momente (kotztüte im shuttle wink.gif ), reed & sektion 31 ... und und und.

15 punkte


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Blaidd_Drwg
Beitrag 22. May 2005, 20:06
Beitrag #17


bisher Neral Jourian
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Kann es sein das die Sektion 31 inoffzielle Uniformen hat?
Irgendwie kamen mir die Sachen die Reeds Kontaktmann trug so bekannt vor aus Deep Space Nine. confused4.gif
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Pedda
Beitrag 28. May 2005, 17:33
Beitrag #18


Fleet Captain
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TP macht genau da weiter, wo Demons aufgehört hat, und das schlicht und ergreifend eine Schande. Anstatt sich auf die wenigen Charaktermomente der "neuen Familie" zu konzentrieren, drücken uns die Autoren nochmals unzählige, unnötige Szenen mit Dr. Evil E. Evil auf die Nase und sparen auch in Sachen "Xenophobie ist doof" nicht mit dem aus ENT stattsam bekannten Holzhammer.

Von Anfang bis Ende werden einmal langweilige Action- und Adeventure-Versatzstücke aneinander gereiht. Eine dem großen Thema eigentlich angemessene Stimmung will gar nicht aufkommen. Ich bezweifle auch, dass sich die Produzenten dessen überhaupt bewusst sein. Bakulas Rumgebrülle ging mir auch wieder mächtig auf den Senkel. Den sollte wirklich mal jemand zur Ordnung rufen.

Die einzigen Pluspunkte waren aus meiner Sicht Mayweathers cooles "I'm touched" mrgreen.gif - wobei das Händchenhalten am Ende dann doch arg merkwürdig anmutet - und die etwa emotionaleren Momente zwischen Elisabeth und ihren Eltern. Dramaturgisch zwar effektiv, aber irgendwie sehr, sehr schade, dass ausgerechnet die Kleine dran glauben musste, wo doch Phlox ebenso wie die anderen Trek-Ärzte sonst für jede noch so große Bedrohung was aus dem Hut zaubert.

Fazit: Mit dieser Folge hat sich Coto in meinen Augen endgültig als Autor disqualifiziert. Ist mir schleierhaft, warum einige Coto-Followers gerade diese Ep als "grandioses Quasifinale" in Erinnerung behalten wollen. TP war ein Panoptikum von ENTs verpassten Chancen...
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Voivod
Beitrag 28. May 2005, 18:20
Beitrag #19


Admiral
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^Pah.... tongue2.gif

Ganz nette Folge, war ok.

11 Punkte.
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quarksonofkeldar
Beitrag 31. May 2005, 14:20
Beitrag #20


Lt. Commander
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QUOTE (Aran @ 17. May 2005, 22:35)
Gerade bei Kleinkindern reagiert der Mensch doch sensibel.

Ohhhhh ja! Das stimmt! Und daher boykottiere ich ab sofort das Alias-Forum, denn die reagieren wirklich sehr sensibel darauf.

Also, ich denke auch, dass der Grund, dass Paxton das Kind geklont hat ausreichend war, man hätte sich aber was besseres ausdenken können. Trotzdem war es schön anzusehen, wie Trineer und Blalock einige der besten Darstellungen in Enterprise geboten haben, auch mich hat das beinahe zu Tränen gerührt, aber nur beinahe. Trauriger war der Fakt, dass das wohl das letzte Highlight der Serie war und ich behielt recht, als ich die nächste Folge sah. Schade um die Serie!


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Pedda
Beitrag 31. May 2005, 15:54
Beitrag #21


Fleet Captain
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QUOTE (Neral_Jourian @ 22. May 2005, 20:06)
Kann es sein das die Sektion 31 inoffzielle Uniformen hat?
Irgendwie kamen mir die Sachen die Reeds Kontaktmann trug so bekannt vor aus Deep Space Nine. confused4.gif

Apropos: Diese geheimnisvollen Treffen im wabernden Nebel zwischen heruntergekommenen Häuserfronten waren nun wirklich Klischee in Reinkultur. laugh.gif
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Aran
Beitrag 31. May 2005, 22:27
Beitrag #22


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QUOTE (Corsi @ 31. May 2005, 16:54)
QUOTE (Neral_Jourian @ 22. May 2005, 20:06)
Kann es sein das die Sektion 31 inoffzielle Uniformen hat?
Irgendwie kamen mir die Sachen die Reeds Kontaktmann trug so bekannt vor aus Deep Space Nine.  confused4.gif

Apropos: Diese geheimnisvollen Treffen im wabernden Nebel zwischen heruntergekommenen Häuserfronten waren nun wirklich Klischee in Reinkultur. laugh.gif

^^ ...und immer schön die Hände in die Hosentaschen stecken sowie sich möglichst unauffällig nach links und rechts umschauen damit's auch ja schon undercover ausschaut! wink.gif biggrin.gif


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Adm. Ges
Beitrag 17. Jun 2005, 21:12
Beitrag #23


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So, heute hab ich nun die Doppelfolge gesehen und war recht angetan. Sie hat mir im Großen und Ganzen gefallen, aber ein Finale ist sie für mich ebensowenig wie der letzte Bermaga-Ausrutscher.
Es hat mir gefallen, dass Travis nochmal ein bisschen Hintergrundgeschichte bekommen hat und auch sonst alle irgendetwas zutun hatten.
Die Geschichte ansich hatte es insich - die Geschichte mit der fliegenden Mondstation, die mal eben auf dem Mars andockt... Der zerberstende Scheibe...

Eine rundere Story wäre es sicher geworden, wenn Shran (und auch die Columbia) dabeigewesen wäre. Schade auch, dass man Soval nicht nocheinmal hat aufspielen lassen.
Dass man Shran nur deswegen zurückgehalten hat, um ihn im "Finale" zu verbraten will mir nicht in den Kopf gehen.

Alles in allem ein solider Zweiteiler, der durchaus Potential hatte, von dme jedoch zu wenig genutzt wurde.


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Pedda
Beitrag 17. Jun 2005, 21:19
Beitrag #24


Fleet Captain
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QUOTE (Adm. Ges @ 17. Jun 2005, 21:12)
...die Geschichte mit der fliegenden Mondstation, die mal eben auf dem Mars andockt...

laugh.gif Bin ich der einzige, der sich spontan in eine farbige Captain-Proton-Episode versetzt fühlte? laugh.gif
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Der RvD
Beitrag 17. Jun 2005, 21:21
Beitrag #25


Redshirt vom Dienst
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QUOTE (Corsi @ 17. Jun 2005, 22:19)
QUOTE (Adm. Ges @ 17. Jun 2005, 21:12)
...die Geschichte mit der fliegenden Mondstation, die mal eben auf dem Mars andockt...

laugh.gif Bin ich der einzige, der sich spontan in eine farbige Captain-Proton-Episode versetzt fühlte? laugh.gif

Ja. Bei mir war's eher ein Bondfilm mit Roger Moore...wink.gif


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Pedda
Beitrag 17. Jun 2005, 21:33
Beitrag #26


Fleet Captain
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QUOTE (Der RvD @ 17. Jun 2005, 21:21)
Ja. Bei mir war's eher ein Bondfilm mit Roger Moore...wink.gif

Hehe, oder so.

Naja, Hauptsache, keiner ruft diesen Zweiteiler in den Zeugenstand, um Cotos Befähigung zum Schreiben anspruchsvoller Stories zu beweisen. rolleyes.gif
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Der RvD
Beitrag 17. Jun 2005, 21:45
Beitrag #27


Redshirt vom Dienst
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Geschrieben hat Manny wirklich eher die Schwachpunkte der Staffel. Storm Front 1 und 2. (wobei ich 3/4 der Schuld hier aber den Bs gebe). Bound.

Demons/Terra Prime ist zwar kein 15-Punkte-Kandidat und auch nur in der Not ein annehmbares Finale, aber seine mit Abstand beste Staffelleistung. Sehr ordentliche Folgen, die das Trek-Herz am rechten Fleck sitzen haben, wenn auch der ein oder andere Plot völliger Käse (ich sag' nur Baby...) war.

Aber der Mann war halt mehr als ein Autor. Als Produzent und Vorgeber der Season 4-Richtlinie (die abstrusen "Hier! Ich!"-Rufe aus der Richtung von Bermans Büro überhören wir mal geflissentlich) hat er mich voll überzeugt und für die IMO einzige im ganzen sehr gute Staffel von ENT gesorgt.


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Pedda
Beitrag 18. Jun 2005, 00:02
Beitrag #28


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IMO beschränken sich Cotos Verdienste darauf, die frühere Beliebigkeit durch mehr Referenzen und innere Kontinuität ersetzt, ENT eine gewisse Richtung sowie die Serie deutlicher im großen Trek-Kontinuum verankert zu haben. Ob ihm auch die Verpflichtung der RSes zu verdanken ist, kann man nicht wissen.

Leider ist ihm meiner Ansicht nach jedoch nicht gelungen, die großen dramaturgischen Schwächen seiner Show in irgendeiner Weise abzubauen.
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Der RvD
Beitrag 18. Jun 2005, 00:56
Beitrag #29


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^Da bin ich anderer Ansicht, aber das begann sich IMO zugegebenermaßen schon unter Berman in Staffel Nummero 3 zu bessern. Wenn Coto bei einem nix mehr richten konnte, so war das eher die Belanglosigkeit vieler Charaktere. Aber auch das wurde durch zur Abwechslung mal durchgehend überzeugende Gaststars einigermaßen kaschiert...


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logan3333
Beitrag 18. Jun 2005, 09:04
Beitrag #30


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QUOTE (Corsi @ 18. Jun 2005, 01:02)
Leider ist ihm meiner Ansicht nach jedoch nicht gelungen, die großen dramaturgischen Schwächen seiner Show in irgendeiner Weise abzubauen.

Die teilweise dramaturgisch schwachen Einzelepisoden aus den ersten beiden Staffeln sind durch gut geplante und durchgeführte Mehrteiler und Zweiteiler ersetzt worden. Dadurch ist die 4. Staffel deutlich besser als die ersten beiden. Wobei auch die 3. besser ist da man da auch von den Ablauf von Einzelepisoden auf den packenden staffelübergreifenden Arc zurückgegriffen hat.


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Pedda
Beitrag 18. Jun 2005, 10:59
Beitrag #31


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Meine Kritik an den dramaturgischen Schwächen bezieht sich weniger auf den zugegebenermaßen in Season 3 und 4 gewachsenen Zusammenhalt der Episoden, sondern auf die IMO bis zum Ende strunzdummen Drehbücher und das, was der Reverend so schön als "belanglose Charaktere" beschrieben hat.
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Oli
Beitrag 18. Jun 2005, 20:35
Beitrag #32


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Irgendwie glaub ich du erwartest von Star Trek inzwischen zuviel... wink.gif Das kommt vielleicht daher, dass du schon seit Jahren ein Trek-Fan bist oder auch sonst aus irgend einem Grund.

Anders ist es mir nicht zu erklären, wenn du Serien wie Desparate Housewifes oder Lost als gute Unterhaltung mit viel Tiefe, vielen guten Stories, Charakteren usw. bezeichnest und Enterprise in all diesen Belangen so schlecht findest... Da fehlt mir irgendwie die Objektivität, obwohl man natürlich solche Serien nicht vergleichen kann. Denn in den genannten Serien find ich aber auch gar nix, das irgendwie auf etwas positives deuten würde. smile.gif Von den Hausfrauen hab ich ca. 5 Folgen geguckt und dann musste ich mich fragen mit was für einem Schwachsinn ich meine Zeit vergeude und von Lost hab ich bisher nur ein paar Folgen gesehen, die mich aber nun wirklich nicht gepackt haben.

Gehört zwar nicht hierhin aber ich musste das dennoch mal erwähnen, wenn ich so lese was du alles an ENT kritisierst. wink.gif


Zu deiner Signatur sag ich mal besser nix... biggrin.gif

Der Beitrag wurde von Oli bearbeitet: 18. Jun 2005, 20:41


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Pedda
Beitrag 18. Jun 2005, 21:46
Beitrag #33


Fleet Captain
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QUOTE (Oli)
Irgendwie glaub ich du erwartest von Star Trek inzwischen zuviel...  Das kommt vielleicht daher, dass du schon seit Jahren ein Trek-Fan bist oder auch sonst aus irgend einem Grund.


Spätestens seit DS9 - meiner persönlichen Trek-Lieblingsserie - erwarte ich von Trek-Produktionen in der Tat eine hohe Qualität. Dabei gehöre ich wohlgemerkt nicht zu denen, die die späteren Spin-offs nur deshalb deshalb weniger mögen, weil sie "nicht so wie mein Liebling sind". Sowohl die Prequel-Prämisse von ENT als auch das Look and Feel des Seriendesigns haben mir auf Anhieb gefallen.

QUOTE
Anders ist es mir nicht zu erklären, wenn du Serien wie Desparate Housewifes oder Lost als gute Unterhaltung mit viel Tiefe, vielen guten Stories, Charakteren usw. bezeichnest und Enterprise in all diesen Belangen so schlecht findest...


Wichtig sind mir - und das gilt für alle anspruchsvolleren Dramaserien, ob Trek, Scifi oder sonstige - ein mindestens mittelgroßer Cast bzw. eine größere Zahl von Recurrings, plastische, glaubwürdige Charaktere, beständige und konsistente Charakterentwicklung, niveauvolle Cast-Interaktionen, spannende, abwechslungsreiche Drehbücher mit geschliffenen Dialogen sowie nicht zuletzt kleinere und größere Storybögen.

Wenn ich nach diesen Elementen suche, finde ich sie bei Lost und DHW, nicht aber bei ENT.

Nun könnte man ENT freilich als Serie jener Kategorie, in die ich SG1 und SGA einordnen würde, bewerten. Doch auch wenn ich diesen Maßstab anlege, kommt Bermagas letzte Serie bei mir nicht gut weg. Denn trotz der feinen Effekte mangelt es ENT im Vergleich zu den anderen beiden an der gewissen down-to-earth-ness von Charakteren und Handlung, an Spritzigkeit in den Dialogen und an einer gewissen Selbstironie.

QUOTE
Da fehlt mir irgendwie die Objektivität, obwohl man natürlich solche Serien nicht vergleichen kann.


Mit der Objektivität ist das so eine Sache. Als langjähriger Trekkie war ich IMO sogar zu subjektiv, aber nicht in negativer, sondern in positiver Hinsicht, d.h. ich habe der Serie unverhältnismäßig viel Zeit eingeräumt (zwei Jahre plus ausgewählte Folgen der Seasons drei und vier!), mich zu begeistern, was angesichts der Serienkonkurrenz der vergangegenen Jahre irgendwie "unfair" ist...

QUOTE
Zu deiner Signatur sag ich mal besser nix...


Ach Oli, tu dir doch keinen Zwang an! mrgreen.gif Was wäre denn ein Forum ohne Feedback? wink.gif

Im Übrigen kannst du dich bei mir gegen Vorlage deiner Serienpräferenzen gern als stellvertretender Botschafter bewerben. biggrin.gif
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Oli
Beitrag 19. Jun 2005, 16:53
Beitrag #34


Commodore
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Nungut, du hast nun geschrieben, dass du eher "anspruchsvolle Dramaserien" bevorzugst, in dieser Hinsicht kann ich natürlich nicht viel sagen, wenn du an ENT solche Dinge kritisiert. Ich bin und bleibe eben immer der Actionknabe (tabby hat diesen Ausdruck vor gut 3 Jahren erfunden biggrin.gif) und erfreue mich an Serien wie:

- ENT (wegen den Effekten, der Action, der Spannung und den Charakteren, die ich nachwievor als nicht so eindimensional betrachte wie viele andere)
- SG1(Effekte, Action, grosse Arcs bzw. Stories, Humor, Selbstironie, Charaktere)
- SGA (Action, Effekte, Charaktere bisher aber noch zu blass)
- BSG (Action, Effekte, Arcmässige Story, Charaktere)
- Andromeda (Action, Effekte, Trashfaktor nicht mehr so schlimm in den neuen Folgen)


In all diesen 5 Serien stehen von mir aus gesehen die Action und die Effekte im Vordergrund, wobei man bei BSG schon eher von "vielschichtigeren" Charakteren sprechen muss. Aber all diese Serien gefallen mir sehr gut, eben prinzipiell wegen der Action, den Effekten und weil es um Raumschiffe mit Raumschiff-Schlachten usw. geht. Umso mehr bumm bumm, desto besser. smile.gif

ENT hat die Variablen Action, Effekte und Spannung so gut abgedeckt, dass mir die kleinen Schwächen in der Charakter-Entwicklung nicht sauer aufstossen, ähnliches gilt für Andromeda. Bei SG1 und SGA ist vor allem auch der Humor und die Selbstironie im Vordergrund. BSG ist die einzige dieser 5 Serien, die charaktermässig etwas vielschichtigere Leute präsentiert und sich selbst auch wirklich sehr ernst nimmt. Zudem hat die Serie schon sehr schnell starke Charaktere geschaffen wie Adama und Balthar. Aber auch BSG gucke ich mich prinzipiell an, weil es kracht und man was zu sehen bekommt. smile.gif

Darum kann ich mit "Dramaserien" nicht unbedingt viel anfangen, wobei ich mich ernsthaft frage, ob denn Desparate Housewifes wirklich eine ernst zu nehmende Dramaserie ist... Smallville und Superman kann ich einfach nicht leiden und die Serie begeistert mich einfach nicht, Lost ist irgendwie so "gähn" und schafft es auch nicht mich zum weitergucken zu animieren.

Meine Serien-Präferenzen sind eben ganz klar richtige SciFi (Weltall, Raumschiffe, Aliens gehören da nunmal dazu) oder Comedy, alles andere schafft es nicht sich an mich zu binden damit ich jede Woche wieder einschalten "muss" weil es mich irgendwo kribbelt...


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logan3333
Beitrag 19. Jun 2005, 20:38
Beitrag #35


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QUOTE
Spätestens seit DS9 - meiner persönlichen Trek-Lieblingsserie - erwarte ich von Trek-Produktionen in der Tat eine hohe Qualität. Dabei gehöre ich wohlgemerkt nicht zu denen, die die späteren Spin-offs nur deshalb deshalb weniger mögen, weil sie "nicht so wie mein Liebling sind". Sowohl die Prequel-Prämisse von ENT als auch das Look and Feel des Seriendesigns haben mir auf Anhieb gefallen.

DS9 wird erst mit Anfang 4 Staffel richtig gut, wärend ENT schon in den ersten vier Staffeln DS9 übertrifft, gemessen an den ersten vier Staffeln DS9, besonderns die 3. Staffel ENT ist besser als der Kriegsarc in DS9. DS9 lebt sicher von seinen Chraraktären aber speziell der Kiregsarc ist ziemlich in die Länge gezogen, speziell dann wenn man merkt das einmal die Breen einfach einmal hineingeschmissen werden ohne besondere Vorgeschichte. Bei DS9 gabs leider auch so leidige Dinge wie Rom der vollkommen unglaubwürdig Herrscher der Ferengie Allianz wird, was weder besonders lustig noch unterhaltsam war, da hilft auch kein noch so diabolischer Gul Dukat weiter. Oder die Ernennung von Sisko zum Fleet Captain, das war total an den Haaren herbeigezogen, einen Rang extra dazu zu erfinden damit der Serienheld Flotten herumkommandieren kann die sich nicht unbedingt mit dem Canon aus den anderen Serien verträgt wenn man viel darüber nachdenkt.

Daraus kann man nur den Schluss ziehen das wenn die Fans DS9 seine kreativen Raum lässen für Canon Anhängsel und Neudefinitionen der Flotte der Föderation usw... das so manche dieser Canon Diskussionen und das meiste Bashing über ENTERPRISE mit einem doppelten Standard geführt werden.

QUOTE
Wichtig sind mir - und das gilt für alle anspruchsvolleren Dramaserien, ob Trek, Scifi oder sonstige - ein mindestens mittelgroßer Cast bzw. eine größere Zahl von Recurrings, plastische, glaubwürdige Charaktere, beständige und konsistente Charakterentwicklung, niveauvolle Cast-Interaktionen, spannende, abwechslungsreiche Drehbücher mit geschliffenen Dialogen sowie nicht zuletzt kleinere und größere Storybögen.

Und warum schaust du bitte Lost, ich kann die Sendung gerade noch im schnell Vorlauf ertragen, die Charaktäre sind grauenvoll vordefiniert und sind an Klischees nicht zu übertreffen vollkommen künstlich, sie werden nur über ein paar Szenen ihres Lebens definiert und das kann man nicht als mehrdimensional beziechnen. Recurrings, speziell im Finale sieht man wenn man Glück oder HDTV hat das Monster wieder, Recurrings gibt es nicht, da blöderweise die Charaktäre entweder gesprengt oder erschossen werden. Storybögen gibt es kaum, ausser dem normalen wir versuchen zu überleben Spielchen, denn den wirklich interessanten Sachen geht man ja beharrlich nicht nach. Von geschliffenen Dialogen keine Spur, keine Finesse nur Standard Gelabere.



QUOTE
Nun könnte man ENT freilich als Serie jener Kategorie, in die ich SG1 und SGA einordnen würde, bewerten. Doch auch wenn ich diesen Maßstab anlege, kommt Bermagas letzte Serie bei mir nicht gut weg. Denn trotz der feinen Effekte mangelt es ENT im Vergleich zu den anderen beiden an der gewissen down-to-earth-ness von Charakteren und Handlung, an Spritzigkeit in den Dialogen und an einer gewissen Selbstironie.

Jaja, versuch nur uns dazu zubewegen Star Trek gegen Star Gate auszuspielen.


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Der RvD
Beitrag 19. Jun 2005, 20:44
Beitrag #36


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^Den Fleet Captain gibt es seit TOS (Pike!). Ich könnte mich aber nicht erinnern, daß Sisko ein solcher geworden wäre. IIRC wurde er nur einmal befördert - zum Captain (Staffelfinale von Season 3, IIRC). Was er während des Dominion-Krieges mal war, war Adjutant eines Admirals. Das war aber IIRC nicht mit einer Beförderung verbunden.


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logan3333
Beitrag 19. Jun 2005, 21:06
Beitrag #37


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Den Rang gibt es nicht im TOS Zeitalter, nicht laut http://www.ditl.org/


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Adm. Ges
Beitrag 19. Jun 2005, 21:26
Beitrag #38


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QUOTE (logan3333 @ 19. Jun 2005, 22:06)
Den Rang gibt es nicht im TOS Zeitalter, nicht laut http://www.ditl.org/

Dann liegen die falsch, denn Pike wurde in der einzigen Doppelfolge als Fleet Captain bezeichnet - allerdigns nur in der Orginalversion. Dies steht meines Wissen auch in der Enzy und ist damit absolut canon.
Sisko belegte die Position des Fleet-Captains / Geschwarder-Commodore, er war aber bis zum Ende von Dienstgrad her Captain. Das es Siskos Einsatz war, ist es auch logisch dass er diesen kommandiert - da kein Admiral anwesend war.

Aber ich wüsste nicht, warum wir hier anfangen müssen die Serien gegeneinander aufzuwiegeln. Sie hatten zweifelsohne ALLE ihre Höhen und Tiefen.


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Pedda
Beitrag 19. Jun 2005, 21:44
Beitrag #39


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QUOTE
Ich bin und bleibe eben immer der Actionknabe (tabby hat diesen Ausdruck vor gut 3 Jahren erfunden)


Ehrlich? Ich dachte, die Erfindung dieser Schmähung sei eines der Verdienste von Uns Lin. biggrin.gif

QUOTE
erfreue mich an Serien wie ENT, SG1, SGA, BSG und Andromeda


Eine in der Tat action- und effektlastige Mischung. Und die meisten sind lustig, wenn auch manche eher unfreiwillig. wink.gif Doch für den Vizebotschafter reicht das leider nicht. mrgreen.gif

QUOTE
BSG ist die einzige dieser 5 Serien, die charaktermässig etwas vielschichtigere Leute präsentiert und sich selbst auch wirklich sehr ernst nimmt. Zudem hat die Serie schon sehr schnell starke Charaktere geschaffen wie Adama und Balthar. Aber auch BSG gucke ich mich prinzipiell an, weil es kracht und man was zu sehen bekommt.


Jo, BSG fällt ein bisschen aus deiner Reihe. Schade, dass du auch diese Serie vor allem der Action und der Effekte wegen schaust. IMO punktet sie nicht nur mit den von dir erwähnten vorzüglichen Charakteren, sondern vor allem mit der dichten Erzählweise und der Tatsache, dass sie - im Gegensatz zu den anderen Serien - politische, religiöse und gesellschaftliche Fragen aufgreift (freilich ohne den trekschen Holzhammer oder Happy End).

QUOTE
...ob Desparate Housewives wirklich eine ernst zu nehmende Dramaserie ist


Richtig, DHW könnte man eher als Dramedy bezeichnen. Trotzdem weist sie IMO viele "meiner" Merkmale guter Dramaserien auf. Anspruch/Qualität und Humor müssen sich ja nicht ausschließen.

QUOTE (Oli & logan3333)
Darum kann ich mit "Dramaserien" nicht unbedingt viel anfangen

Lost ist irgendwie so "gähn" und schafft es auch nicht mich zum weitergucken zu animieren.

DS9 wird erst mit Anfang 4 Staffel richtig gut, wärend ENT schon in den ersten vier Staffeln DS9 übertrifft

Und warum schaust du bitte Lost, ich kann die Sendung gerade noch im schnell Vorlauf ertragen,


Geschmäcker sind eben verschieden. Es geht mir ja hier - ebenso wie in anderen Threads - auch nicht darum, irgendwelche Serien als objektiv erstklassig oder scheiße hinzustellen oder meine persönlichen Präferenzen über die anderer zu stellen.

QUOTE (logan3333)
Daraus kann man nur den Schluss ziehen das wenn die Fans DS9 seine kreativen Raum lässen für Canon Anhängsel und Neudefinitionen der Flotte der Föderation usw... das so manche dieser Canon Diskussionen und das meiste Bashing über ENTERPRISE mit einem doppelten Standard geführt werden.


Continuity Porn gehört nun wirklich nicht zu den Dingen, die ich ENT vorgeworfen habe. Ehrlich gesagt sind mir solche Dinge auch ziemlich schnuppe. Nur weil in irgendeiner Ep aus den Sechzigern mal was gesagt wurde, muss man sich IMO als Autor vierzig Jahre später nicht sklavisch daran halten. Erst recht nicht, wenn es eher um Nebensächlichkeiten geht, die allenfalls den Hardcore-Trekkies auffallen.

QUOTE
Jaja, versuch nur uns dazu zubewegen Star Trek gegen Star Gate auszuspielen.


blink.gif Öh, vergleichen wird man ja wohl noch dürfen.

QUOTE
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Genau wegen solcher Diskussionen habe ich bisher Trekdinner gescheut... rolleyes.gif
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logan3333
Beitrag 19. Jun 2005, 22:11
Beitrag #40


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QUOTE
Jo, BSG fällt ein bisschen aus deiner Reihe. Schade, dass du auch diese Serie vor allem der Action und der Effekte wegen schaust. IMO punktet sie nicht nur mit den von dir erwähnten vorzüglichen Charakteren, sondern vor allem mit der dichten Erzählweise und der Tatsache, dass sie - im Gegensatz zu den anderen Serien - politische, religiöse und gesellschaftliche Fragen aufgreift (freilich ohne den trekschen Holzhammer oder Happy End).

Bei BSG haben wir billige Effekthascherei, da werden eben besagte Themen aufgegriffen für kurzweilige Spannung und Knalleffekte, aber ohne irgendwelche Aussagen nur um sich ein wenig die Zeit zu vertreiben bis man zur Erde kommt.

QUOTE
Geschmäcker sind eben verschieden. Es geht mir ja hier - ebenso wie in anderen Threads - auch nicht darum, irgendwelche Serien als objektiv erstklassig oder scheiße hinzustellen oder meine persönlichen Präferenzen über die anderer zu stellen.


Das kommt besonders durch deine Signatur zur Geltung.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 19. Jun 2005, 22:30


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Aran
Beitrag 19. Jun 2005, 23:25
Beitrag #41


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Ähhm, wie war noch mal das Thema dieses Threads? Na egal! Auch wenn ich ENT sehr, sehr mag, ist die Serie doch bei weitem nicht die "Heilige Kuh" der Fernsehlandschaft, auch wenn Logan das anscheinend gerne so hätte. Gerade nach dem Reinziehen von B5 auf DVD (Staffel 4 abgeschlossen) kommt mir meine liebgewonnene Trekwelt so klein und unbedeutend vor. Das kreide ich aber nicht ENT & Co. an, sondern mache es an der grandiosen Qualität von JMS' Kreation fest.


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Adm. Ges
Beitrag 1. Jul 2006, 13:51
Beitrag #42


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Oje, da hab ich doch letzte Woche glatt die Übertragung vergessen - und keiner hats gemerkt... Hier nun die Umfrage zur Doppelfolge und das ENT-Preview:

"Dämonen" leiten das Finale ein...

Die Fußball-WM ist überall anzutreffen und während dort die Vorrunde beendet ist und die Achtelfinals begonnen haben, nähern auch wir uns unweigerlich dem Finale von Enterprise. Und hier haben wir auch schon ein weiteres Kuriosum in der Trek-Geschichte. TOS hatte 2 Pilotfilme, weil man den ersten für zu anspruchsvoll hielt - Enterprise hat quasi 2 Finals, weil Berman und Braga das gesamte Franchise mit der letzten Folge "verabschieden" wollten. Erfreuliches gibt es von der "Quoten-Front" zu berichten - 0,76 Millionen Zuschauer sorgten für 7,4 Prozent Marktanteil und die 9,6 Prozent der 0,46 Millionen 14- bis 49-jährigen sorgten dafür, dass Enterprise sogar am Ende der Tages-Top10 bei SAT.1 landete. Wer weiß, wie Enpterprise im Spiegeluniversum gelaufen wäre? In Teil 2 wurde einmal mehr deutlich, dass die Folge vor allem für uns Fans produziert wurde. Wir bekommen einen Gorn zu sehen, lesen in Hoshis und Archers "echter" Sternenflottenakte und sehen die Defiant endlich im Einsatz. Wer meinte, TOS und Enterprise würden nicht zusammenpassen, der wird hier eindrucksvoll eines besseren belehrt. Die Defiant kommt glaubhaft aus der Zukunft, obwohl sie dieselben bunten Knöpfe besitzt, wie zu Kirkis Zeiten.

Im finalen Zweiteiler wird es noch einmal politisch. Wir kehren zur Erde zurück, um an einer Konferenz teilzunehmen. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Föderation - doch nicht alle Menschen sind damit einverstanden...
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Deutschland hat das Viertelfinale grandios im Elfmeterschießen überstanden, bei Enterprise wurde die Finalrunde letzte Woche mit "Dämonen" ebenfalls eingeleitet. 0,74 Millionen Zuschauer sahen zu und bescherten SAT.1 6,9 Prozent Marktanteil. Bei 0,49 Millionen 14- bis 49-jährigen schaffte es Enterprise mit 9,7 Prozent erneut in die Tages-TopTen von SAT.1.

Wie angekündigt wurde es politisch - auf der Erde fand eine große Konferenz statt, und es herrschte Feierstimmung. Doch nicht alle wollen, dass die Erde sich öffnet. Eine Gruppe, die sich "Terra Prime" nennt, möchte dass die Menschen unter sich bleiben. Paxton, der Anführer, stellt schließlich die Forderung, dass alle Aliens die Erde innerhalb von 24 Stunden verlassen sollen, da er sonst das Starfleet-Hauptquartier zerstört. Er zeigt auch das menschlich-vulkanische Baby, dass er in seiner Gewalt hat, um seiner Forderung Ausdruck zu verleihen. Mit diesem Cliffhanger endete Teil 1 und wird nun in "Terra Prime" fortgesetzt. Die Enterprise muss Paxton nun aufhalten. Gleichzeitig muss man herausfinden, wer an Board der Terra-Prime-Spion ist. Auch Harris, der Mann von Sektion 31 ist selbstverständlich wieder mit von der Partie. Archer übergibt Hoshi das Kommando und macht sich mit den verbliebenen Senior-Offizieren auf den Weg zum Mars, um Paxton zu stoppen...


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Aran
Beitrag 1. Jul 2006, 19:38
Beitrag #43


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Ich bleib bei meinen 13 Punkte. Insbesondere das zum Schluß sehr emotionale "Terra Prime" macht seine Sache weitestgehend sehr gut. Die deutsche Synchronstimme von Paxton ist sehr gut gewählt worden (der Sprecher von Gandalf/Herr der Ringe) und gefiel mir fast noch besser als das Original.

Größter Klops bleibt weiterhin die Szene, in der sich Archer vor das zersplitternde Fenster stellt und mit Paxton rumlabert. Ich frag mich da immer noch, wie das durchgewunken werden konnte. pinch.gif


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Pedda
Beitrag 1. Jul 2006, 19:56
Beitrag #44


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Naja, hatte ENT jemals so etwas wie Anspruch auf annähernde wissenschaftliche Korrektheit?

---

Paxton: Ich hoffe, er hat in der Synchro ein richtig dunkle, böse Stimme bekommen. Damit gleich jeder weiß, was da gespielt wird. Die Originalstimme war ja nur mäßig, da habe ich ab und an überlegt, ob Paxton nur böse oder abgrundtief böse ist.

Der Beitrag wurde von Pedda bearbeitet: 1. Jul 2006, 19:56
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Adm. Ges
Beitrag 1. Jul 2006, 22:45
Beitrag #45


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QUOTE (Pedda @ 1. Jul 2006, 20:56)
Naja, hatte ENT jemals so etwas wie Anspruch auf annähernde wissenschaftliche Korrektheit?

---

Paxton: Ich hoffe, er hat in der Synchro ein richtig dunkle, böse Stimme bekommen. Damit gleich jeder weiß, was da gespielt wird. Die Originalstimme war ja nur mäßig, da habe ich ab und an überlegt, ob Paxton nur böse oder abgrundtief böse ist.

Da ich Teil 1 in der Syncro leider verpasst hab, kann ich dir das nicht sagen. Aber morgen ist ja Teil2 dran, und den werd ich wohl gucken.


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Ayelbourne
Beitrag 2. Jul 2006, 17:42
Beitrag #46


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Aran hat doch bereits geschrieben, dass Paxton die Synchronstimme von Ian McKellen aus HDR hatte.


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Adm. Ges
Beitrag 2. Jul 2006, 19:35
Beitrag #47


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Ich fand die Syncronstimmen OK. Maywetters "Freundin" war auch ganz nett - tolle Wendung, wenn auch etwas vorhersehbar, dass sie net die Terra Prime-Agentin war.
Interessant, dass sich der wahre Agent am Ende das Leben genommen hat - allerdings nicht ohne sich vorher bei Archer zu entschuldigen...


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JEAN-LUC
Beitrag 3. Jul 2006, 09:12
Beitrag #48


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Tja, auch wenn ich über unser lecker Sonntagsessen ENT faßt vergessen hatte hat es zumindest für die 2. halbe Stunde des zweiten Teils gereicht (nachdem ich letzte Woche ja mehr oder weniger den gesamten ersten Teil gesehen hatte).
Was bleibt zu vermelden:
- gute Handlung (Weg hin zur Föderation, Kritiker auf der Erde)
- gute Umsetzung
- perfekter Einsatz der Charaktäre (wie eigentlich die gesamte 4. Staffel durch)
Auch hier wieder eine Note 1 - 14 Punkte.


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"Meine Töchter! Traut nur keinem
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Heinrich Heine: Atta Troll - Caput V
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Aran
Beitrag 2. May 2007, 19:12
Beitrag #49


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"Demons"/"Terra Prime" vereint nochmal viele Stärken der 4. Staffel (Charakterinteraktion, bessere Einbindung in den Trek-Canon, verstärkte Kontinuität innerhalb der Serie) mit einigen Schwächen aus den vorhergehenden Seasons. Hier bleiben insbesondere die stümperhafte Infiltration der Mondbasis seitens Trip & T'Pol sowie Archer döskoppige Aktion bei der Festsetzung Paxtons in Erinnerung. Das Vorhandensein solcher wirklich offensichtlichen Klöpse verstehe ich bis heute nicht.

Dafür wiegen Pre-Föderationsfeeling, der unterhaltsame Grundplot an sich, die Marslandung und schön/traurige Szenen rund um Baby Elizabeth die Kritikpunkte für mich mehr als auf. Insbesondere Billingsley und Trinneer spielen zum Ende nochmal grandios auf.

Auf "These are the voyages" hab ich im Moment nicht wirklich Bock, da dieses Etwas für mich nur noch als "Deleted Scenes" von TNG's "Pegasus Project" zählt. Daher hier meine Gesamtwertung ENT Season 4: Stand 2007

Storm Front – 10
Home – 8
Augment-/Soong-Story – 10
Vulkan-Arc – 12
Deadalus – 6
Observer Effect – 10
Andorianer-/Romulaner-Story – 12
Affliction/Divergence – 13
Bound – 4
In a mirror darkly – 5
Demons/Terra Prime – 12

Ø 9,27 Punkte
These are the voyages – 1 Punkt (für den evtl. gut gemeinten Versuch) klammere ich mal lieber aus, da der Schnitt dann noch weiter nach unten gedrückt würde, was die 4. Staffel IMO nicht verdient hat.

Staffel 1: Ø 9,2
Staffel 2: Ø 9,3
Staffel 3: Ø 10,33
Staffel 4: Ø 9,27

Tja, ich glaubs selbst kaum, aber Staffel 2 liegt vor 4! biggrin.gif

Woran liegts? Die Schwächephase mit Bound und den Mirrorepisoden hat der Season jedenfalls nicht gut getan. Das Niveau der größeren Arcs war zwar auf wirklich gehobenem Niveau, aber einen klaren 15er Kandidaten wie in den Staffeln zuvor kann ich nicht festmachen. Evtl. ist das Mini-Arc-Konzept daran "Schuld", denn schon immer waren es eher Einzelfolgen, die zu Trek-Evergreens wurden.

Nach Anschauen der 4 ENT-Staffeln in relativ kurzem Zeitraum kann ich beruhigt feststellen, dass ich Star Trek noch keinesfalls überdrüssig bin und ich mir trotz aller Schwächen die Serie(n) immer wieder gerne reinziehe. Ich brauche einfach meine Untertassenschiffchen-Dosis pro Woche. Persönliche Knallerfolgen lassen mich dann auch über manche Schwächephase hinwegsehen.

Also denn, weiter gehts demnächst mit TOS auf DVD, welches ich mir soeben bei ebay ersteigert habe. See you soon! wink.gif

Der Beitrag wurde von Aran bearbeitet: 2. May 2007, 19:25


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