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Hurrikan-Katastrophe in den USA
Chadwick
Beitrag 5. Sep 2005, 10:49
Beitrag #1


Fleet Captain
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Erstaunlich das es √ľber "Katrina" und die Folgen noch keinen Thread gibt. confused4.gif

Was ist eure Meinung zu diesem Umweltschutzdesaster und nat√ľrlich wie beurteilt ihr die Bem√ľhungen der Regierung?

Der Beitrag wurde von Chadwick bearbeitet: 5. Sep 2005, 12:08
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ExeQtA
Beitrag 5. Sep 2005, 11:02
Beitrag #2


Commander
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Zun√§chst habe ich mich dar√ľber nicht gek√ľmmert, da es zun√§chst so aussah, als bauschen die Medien das ganze zu sehr auf. Was ist an New Orleans interessanter als an einer asiatischen Stadt, beispielsweise, in der √§hnliches passiert.

Es ist nun anders gekommen.

Was ich nicht verstehe ist, weshalb soviele Menschen jetzt ausflippen und ihren Verstand abschalten. Pl√ľnderungen sind zwar verurteilungsw√ľrdig, aber nicht so schlimm, wenn man etwas zu essen mitgehen l√§sst. Die Supermarktbesitzer sind anscheinend nicht zur√ľck gekommen, um Nahrungsmittel zu verkaufen. Aber welcher Mensch braucht in soeiner Krise einen Fernseher?

Der US-Regierung jetzt eine Schuld zuzuschreiben, oder zu verurteilen, weil sie nicht schnell genug reagierte ist m√ľ√üig. Wie wichtig Klimaschutz ist, sollte sie nun endlich kapiert haben, dass sie zu abh√§ngig vom √Ėl sind, auch und dass man am Dammbau nicht h√§tte sparen d√ľrfen, ist ebenfalls klar.

Einen Präsidenten, der sich das Ganze mal anschaut, was soll das bringen? Die Reaktion ist erfolgt nur sind die Ausmaße der Katatrophe so immenz, das man einfach nicht alle versorgen kann, und immer genau und sofot das richtige tun kann. Egal, wie reich das Land ist. Und unser Elbe-Hochwasser 2002 ist gegen diese Schäden geradezu lächerlich gewesen. 7 Mrd hier, 90 Mrd. dort.


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Ayelbourne
Beitrag 5. Sep 2005, 11:41
Beitrag #3


Captain
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Was ich nicht verstehe ist, warum viele arme Menschen die Stadt nicht verlassen konnten, weil sie nicht gen√ľgend Geld f√ľr Leihwagen hatten. Wie kann man denn nur so etwas von Geld abh√§ngig machen? Die Firmen, die Leihwagen vertreiben h√§tten doch froh sein sollen √ľber jeden der eines ihrer Autos quasi in Sicherheit bringt.

Mir tun die Betroffenen wirklich leid. Das Land ansich aber nicht. Man hat sich diese Misere selbst eingebrockt. Manche Leute lernen anscheinend nur durch Schl√§ge (sofern sie √ľberhaupt lernf√§hig sind). Wer derartig verschwenderisch mit seinen nichterneuerbaren Ressourcen umgeht und nichts f√ľr die Umwelt tut, hats imho nicht anders verdient, als dass er von der Natur mal kr√§ftig eins auf den Deckel bekommt. Ganz unschuldig ist man an dieser Katastrophe ja auch nicht als Welt gr√∂√üter Luftverpesster. Wir zwar ebenfalls nicht ganz, aber die Quittung f√ľr uns gab es ja schon 2002.

Der Beitrag wurde von Ayelbourne bearbeitet: 5. Sep 2005, 11:47


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Matt
Beitrag 5. Sep 2005, 16:06
Beitrag #4


Vice Admiral
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QUOTE (Ayelbourne @ 5. Sep 2005, 12:41)
Was ich nicht verstehe ist, warum viele arme Menschen die Stadt nicht verlassen konnten, weil sie nicht gen√ľgend Geld f√ľr Leihwagen hatten. Wie kann man denn nur so etwas von Geld abh√§ngig machen? Die Firmen, die Leihwagen vertreiben h√§tten doch froh sein sollen √ľber jeden der eines ihrer Autos quasi in Sicherheit bringt.

Jein. Es gab einfach keine Leihwagen mehr, weil alle verliehen waren.

Was ich nicht verstehe: Warum sind die √§rmeren Menschen nicht einfach zu Fu√ü geflohen? Zumindest die, die k√∂rperlich fit sind? Dank Fr√ľhwarnsystem h√§tte man sich in den knapp 2 Tagen locker aus dem gr√∂bsten Gefahrenbereich herausbegeben k√∂nnen. War es fehlende Information, denn viele Arme haben keine Zugang zu Massenmedien? War es Mi√ütrauen, weil man der Regierung eh nicht glaubt? War es eine Frage der Mentalit√§t, weil viele Amerikaner in der Regel jeden Meter mit dem Auto fahren anstatt zu laufen?

Da√ü allerdings die Alten und Kranken, welche zu arm waren, um sich eine motorisierte Flucht zu leisten, sich selbst und ihrem Schicksal √ľberlassen wurden, halte ich f√ľr den eigentlichen Skandal. Die Hilfsma√ünahmen hinterher m√∂gen unkoordiniert ausgesehen haben, aber wenn man schlicht nicht mit so einer gigantischen Katastrophe rechnet, w√ľrde sich wohl jedes Land in solch einem Fall blamieren. H√§tte man allerdings schon vorher alle Leute evakuiert, w√§re das Ausma√ü von Tod und Leid nicht ann√§hernd so gro√ü gewesen.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 5. Sep 2005, 16:08


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Adm. Ges
Beitrag 5. Sep 2005, 16:45
Beitrag #5


Fleet Admiral
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So wie ich das mitbekommen hatte, war man sich des erwarteten Ausma√ües durchaus bewusst, zum einen, da der Hurrikan urspr√ľnglich direkt √ľber die Stadt fegen sollte, zum anderen, weil man immerhin 80% der Stadt wegen der gefahr des Dammbruchs evakuiert hat. Insofern ist es umso unverst√§ndlicher, dass nicht sofort nach dem Durchzug des Hurrikans entsprechende Kr√§fte in das Gebiet verlegt wurden, um zu helfen. Man hat scheinbar erst im Nachhinein das Ausma√ü untersch√§tzt.
Das man sich dann noch erlaubt nach 6 Tagen eintreffende Hilfe abweisen zu wollen (was dank der Helfer vor Ort verhindert wurde), zeigt wie sehr die Situation au√üer Kontrolle geraten ist bzw. "man" den Blick f√ľrs Wesentliche verloren hat. Inzwischen wird nun aber auch die internationale Hilfe angenommen.

Eine der Ursachen war wohl auch, dass man zwar vor Ort entsprechende Hilfslieferungen eingelagert hatte, aber diejenigen, die f√ľr deren Verteilung verantwortlich sind mit evakuiert hat.

Wenigstens hat man nun ein St√ľck Deich reparieren k√∂nnen, die Hilfslieferungen erreichen wenigstens einen Teil der Leute, sodass sich die Lage hoffentlich bald entspannt und mit dne Aufr√§umarbeiten begonnen werden kann.


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Yaso
Beitrag 5. Sep 2005, 17:45
Beitrag #6


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Mal abgesehen davon, dass es schlimm ist, was da passiert ist und passiert:

Steht das Wort Hurrikan wirklich im Wörterbuch? Jeder spricht das aus wie hurricane.


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Matt
Beitrag 5. Sep 2005, 18:05
Beitrag #7


Vice Admiral
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QUOTE (Yaso)
Steht das Wort Hurrikan wirklich im Wörterbuch? Jeder spricht das aus wie hurricane.

Wörterbuch: hier
Aussprache: hier

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 5. Sep 2005, 18:07


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Yaso
Beitrag 5. Sep 2005, 19:14
Beitrag #8


Captain
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Beim zweiten Link erhalte ich die Meldung "not found".
Wenn ich bei LEO hurricane eingebe kommt das hier: http://dict.leo.org/se?lp=ende&p=/Mn4k.&search=hurricane

Also Hurrikan, Orkan, Wirbelsturm. Hurrikan (ausgesprochen wie hurricane) erscheint mir ein seltsames ergebnis, muss sich wohl √ľber die Medien eingedeutscht haben.

Der Beitrag wurde von Yaso bearbeitet: 5. Sep 2005, 19:14


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Blaidd_Drwg
Beitrag 5. Sep 2005, 20:24
Beitrag #9


bisher Neral Jourian
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QUOTE (Matt @ 5. Sep 2005, 17:06)
Was ich nicht verstehe: Warum sind die ärmeren Menschen nicht einfach zu Fuß geflohen?



Wenn ich so etwas schon lese.


Ich hatte den Eindruck das die Katastrophenschutzplanung nicht so gelaufen ist wie sie laufen sollte. Warum standen nicht Schulbusse oder Reisebusse zur Verf√ľgung um "√§rmere" Menschen zu evakuieren?
Es wurden Gelder im Katastrophenschutz eingespart um den Irak Krieg zu finanzieren.
Das es so lange dauerte Hilfsg√ľter in das Katastrophengebiet zu bringen sollte jeden betroffen machen. Menschen die ihrer Angeh√∂rigen verloren haben, √Ąrzte die Patienten nicht retten konnten die unter normalen Umst√§nden √ľberlebt h√§tten.

F√ľr mich ist es vor allem erschreckend weil ich den Eindruck habe das die Hilfe und die Rettungsaktionen nach dem Tsunami schneller angelaufen sind. rolleyes.gif
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Adm. Ges
Beitrag 5. Sep 2005, 20:55
Beitrag #10


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QUOTE (Yaso @ 5. Sep 2005, 20:14)
Beim zweiten Link erhalte ich die Meldung "not found".
Wenn ich bei LEO hurricane eingebe kommt das hier: http://dict.leo.org/se?lp=ende&p=/Mn4k.&search=hurricane

Also Hurrikan, Orkan, Wirbelsturm. Hurrikan (ausgesprochen wie hurricane) erscheint mir ein seltsames ergebnis, muss sich wohl √ľber die Medien eingedeutscht haben.

Das ist regional bedingt. In Asien nennt man dasselbe Wetterphänomen "Taifun". Ein Orkan ist mit einem Hurrikan nicht zu vergleichen, dieses Wetterphänomen tritt in unseren Breiten nicht auf, da es warme aufsteigende Meeresluft benötigt. Sobald der Hurrkan/Taifun das Festland erreicht verliert er an Kraft, da ihm der Nachschub fehlt.
Ein Hurrikan entsteht meist als "harmolse" Wolke an der afrikanischen K√ľste und zieht dann entlang des Golfstroms nach Amerika. Der Golfstrom ist warm und bietet ihm so den idealen N√§hrboden zum wachsen.


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Ilyana
Beitrag 5. Sep 2005, 21:19
Beitrag #11


Commander
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Irgendwie kam mir bei den ganzen Meldungen in den letzten Tagen ein Gedanke. Was ist eigentlich so gro√üartig anders an der augenblicklichen Lage in New Orleans als in Afrika oder sonstwo in einem 3. Welt Land, wo die Menschen je nachdem auch keine Nahrung, Trinkwasser oder ein Dach √ľber dem Kopf haben. Nicht wirklich viel oder? Nur das diese Leute dort, nicht total austicken so wie die Leute in den "zivilisierten und reichen" L√§ndern. Das gibt einem doch irgendwie zu denken.

Aber wirklich wundern tuts mich ehrlichgesagt dann auch wieder nicht, dass die Lage derart eskaliert ist. Die Leute sind eben total verzweifelt und versuchen einfach mit allen Mitteln zu √ľberleben. Wer wei√ü was wir in so einer Situation tun w√ľrden. Aber wenn man bedenkt, dass Millionen Menschen auf der Welt unter Umst√§nden ihr ganzes Leben so verbringen, das ist schon heftig.

Ich bezweifle jedoch, dass die Amerikaner ansich was aus dieser Sache gelernt haben. In einer √§hnlichen Lage w√ľrden die notwendigen Gelder f√ľr Ausbesserungen wahrscheinlich wieder eher in irgendwelche unn√ľtzen Kriege oder sonstwas investiert. Also ist es nur eine Frage der Zeit bis wir die n√§chste Katastrophenmeldung zu h√∂ren bekommen werden. Und ich denke mal dass es davon in Zukunft sowieso immer mehr geben wird, allein schon wegen dem globalen Klimawandel.
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Matt
Beitrag 6. Sep 2005, 07:59
Beitrag #12


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QUOTE (Neral_Jourian @ 5. Sep 2005, 21:24)
Wenn ich so etwas schon lese.

Was stört dich denn bitte an meiner Frage?
Es ist ein Fakt, daß man bereits 100 Kilometer weiter weitaus sicherer gewesen wäre als direkt in New Orleans.
Und dank Fr√ľhwarnsystem wu√üte man rechtzeitig bescheid, wenn ich mir die riesigen Autokolonnen ansehe, die bereits 2 Tage vor dem Hurrikan die Stadt verlie√üen.
Etwas anderes ist es freilich mit Alten und Kranken, aber auf diesen Mißstand habe ich in meinem Posting weiter oben ebenfalls hingewiesen.

QUOTE (Yaso)
Beim zweiten Link erhalte ich die Meldung "not found".

Ich jetzt auch. Gestern ging's aber noch. Vermutlich wechselt die ID der W√∂rterbucheintr√§ge beim Hinzuf√ľgen neuer Eintr√§ge.
Gib am besten bei LEO "Hurrikan" ein und klicke dann in der Zeile, wo das Wort "Hurrikan" steht, ganz rechts auf ein kleines Lautsprecher-Symbol (neben "G" und "D"). Dann wird mit deinem Standard-Audioplayer ein WAV-File abgespielt.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 6. Sep 2005, 08:05


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Rusch
Beitrag 6. Sep 2005, 08:09
Beitrag #13


Commodore
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Das Wort Hurrikan ist schon lange im Deutschen sprachgebrauch. Ich kannte das Wort schon in meiner Kinderheit, bevor ich √ľberhaupt wusste was genau ein Hurrikan ist.


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Chadwick
Beitrag 6. Sep 2005, 08:38
Beitrag #14


Fleet Captain
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Was ich nicht verstehe ist…

wie die Supermacht USA f√ľr jedes besch‚Ķ Szenario einen Plan hat um innert k√ľrzester Zeit in ein fremdes Land einzumarschieren, aber nicht f√§hig ist innert 4 Tagen eine anst√§ndige Rettungsaktion auf die Beine zu stellen OBWOHL bereits 2003 gewarnt wurde, dass New Orleans hochgradig gef√§hrdet ist? Wieso m√∂chte ich dem Milit√§rtypen eins in die Fresse hauen, der lapidar meinte, man h√§tte die Chance, dass so eine Katastrophe (trotz unz√§hligen dringenden Warnungen von Spezialisten, Wissenschaftler, Beratern usw.) passiert, eben f√ľr zu gering eingesch√§tzt? Es starben ja auch nur ein paar tausend Menschen, was solls? Russisches Roulette geht eben manchmal schief.

Wieso debattieren zahlreiche Politiker dar√ľber ob man New Orleans wieder aufbauen soll oder nicht, statt dar√ľber zu reden, wie man die zur√ľckgebliebenen Menschen retten kann, die noch immer auf gefangen sind?

Wieso weilte Bush auch am Tag 3 nach der Katastrophe noch in den Ferien? Wieso hatte er keine Zeit die Stadt zu besuchen, aber Zeit um an einer Party von Gesch√§ftsleuten in San Diego teilzunehmen? Wieso zog er bei seinem Besuch vor allem eine peinliche Publicity-Show ab, statt etwas zu unternehmen? Wieso grinste er so d√§mlich in die Kamera und tat so, als sollen sich die Leute mal nicht so bl√∂d anstellen, sie (die Regierung) w√ľrde schon noch Hilfe schicken?

Wieso fliessen 3 von 4 Dollar, die der US-Katastrophenschutz zu Verf√ľgung "h√§tte", in den Irakkrieg???

Wieso werde ich das Gef√ľhl nicht los, dass die Hilfe wesentlich rascher gekommen w√§re, wenn tats√§chlich nicht das √§rmliche schwarze New Orleans sondern eine andere weisse reiche Stadt erwischt worden w√§re? Die Rassismusvorw√ľrfe stimmen mich nachdenklich, aber vielleicht ist es doch eher der Unterschied zwischen arm und reich, der hier wom√∂glich eine Rolle gespielt hat.

Wieso wurden gerade mal 7000 Nationalgardisten ins Krisengebiet geschickt, statt den "versprochenen" 20'000 (oder den geforderten 50'000)?

Sicher, es ist ein gewaltiges Unterfangen eine so gigantische Rettungsaktion auf die Beine zu stellen, aber von den USA mit ihrem √ľberdimensionierten Millit√§r h√§tte ich mehr erwartet, zumal die Regierung beim 11. September wesentlich schneller war. Wo waren all die Hubschrauber oder all die Boote (z.B. Gummiboote die in 2 Sekunden aufgeblasen sind)? Und kommt mir jetzt nicht mit dem Irak.

Das traurige ist, dass die Amis sicherlich nichts daraus lernen. Höchstens vielleicht den Damm das nächste Mal "höher" zu bauen. dry.gif

Der Beitrag wurde von Chadwick bearbeitet: 6. Sep 2005, 15:41
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Ayelbourne
Beitrag 6. Sep 2005, 12:43
Beitrag #15


Captain
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Tja...viele Fragen, eine Antwort. Weil die Bush-Regierung schlicht unfähig ist zu regieren. Und die wissen das auch, deswegen ja diese ständige Terror-Panikmache um von den innenpolitischen Problemen abzulenken.
Alles was die k√∂nnen, ist wegen √Ėl in fremde L√§nder einzumarschieren. Aber was will man auch erwarten mit dem ehemaligen Haliburton-Chef Dick Cheney und Texaner Bush im wei√üen Haus.
Und das Bush viel lieber und viel mehr Urlaub macht als andere Präsidenten, wissen wir ja schon seit "Fahrenheit 9/11".


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Adm. Ges
Beitrag 6. Sep 2005, 22:14
Beitrag #16


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Bei der Nationalgarde ist es ja tats√§chlich so, dass sie ein gro√ües Kontingent im Irak stellt, und deswegen nciht zur Verf√ľgung steht. Trotzdem sollte man genug regul√§re Einheiten (sowohl Polizei, als auch Milit√§r) haben, um innerhalb einer Woche ausreichend Einsatzkr√§fte vor Ort zu haben. Die Erlaubnis (bzw. das Gesuch) f√ľr internationale Hilfe kam viel zu sp√§t. Das krisenerfahrene THW k√∂nnte schon l√§gast vor Ort sein, stattdessen warten sie auf die Anforderung. Immerhin darf ja die Bundeswehr inzwischen ihre "beliebten" Nahrungspakete √ľber den Teich fliegen. Im Augenblick wird sogar √ľberlegt, ob sie die Versorgung der Iraktruppen √ľber Ramstein unterst√ľtzt (mit Nahrungspaketen) - die werden sich freuen mrgreen.gif


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Blaidd_Drwg
Beitrag 6. Sep 2005, 22:45
Beitrag #17


bisher Neral Jourian
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QUOTE (Matt @ 6. Sep 2005, 08:59)
QUOTE (Neral_Jourian @ 5. Sep 2005, 21:24)
Wenn ich so etwas schon lese.

Was stört dich denn bitte an meiner Frage?
Es ist ein Fakt, daß man bereits 100 Kilometer weiter weitaus sicherer gewesen wäre als direkt in New Orleans.
Und dank Fr√ľhwarnsystem wu√üte man rechtzeitig bescheid, wenn ich mir die riesigen Autokolonnen ansehe, die bereits 2 Tage vor dem Hurrikan die Stadt verlie√üen.
Etwas anderes ist es freilich mit Alten und Kranken, aber auf diesen Mißstand habe ich in meinem Posting weiter oben ebenfalls hingewiesen.



Dann lauf doch mal bitte los, ich möchte gerne wissen in wieviel Tagen du aus dem Gebiet rausgekommen wärst.
Und die kranken und schwachen hatten auch Angehörige, zum Teil wohl auch jene Leute die nicht aus New Orleans kamen.
Zum Teil soll es noch so √ľblich sein das Familien zusammenhalten, l√§sst man also dann kranke und schwache Verwandte zur√ľck?
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Matt
Beitrag 7. Sep 2005, 07:44
Beitrag #18


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^Ich bin kein Maßstab. Ich laufe viel und gern. Frag mal Adm. Ges, dann weißt du, was ich meine... wink.gif
Jedenfalls schafft man 100 Kilometer in zwei Tagesetappen √† 50 Kilometern, insbesondere wenn es sein mu√ü. Dank Fr√ľhwarnsystem hatte man die Zeit.

Abhängig davon, in welche Richtung man gelaufen wäre (nordwestlich wäre z.B. besser gewesen als nordöstlich), wäre man dann ggf. immer noch nicht ganz aus dem Einflußbereich des Hurrikans heraus gewesen, aber zumindest hätte einen die Flut nicht erwischen können. Vergleich mal die Zahl der Sturmopfer (die meisten davon wiederum direkt im Zentrum des Sturms) mit der Zahl der Ertrunkenen. Auch wenn noch keine offiziellen Zahlen existieren, so ist da eine klare Tendenz erkennbar.

Was die Angehörigen betrifft: Ich will keinem Amerikaner zu nahe treten, deshalb hoffe ich einfach mal, daß jeder, der dazu in der Lage war, seine engsten Angehörigen, welche alt oder krank waren, selbst aus der Region evakuiert hat. Wenn das nicht so wäre, wäre das in der Tat bedenklich.
Allerdings gibt es auch sehr viele (vor allem alte) Menschen, die keine Angehörigen (mehr) haben. Durch steigende Lebenserwartung nimmt die Vereinsamung im Alter in allen Industrienationen zu.

Dann wäre es jedoch IMO Aufgabe des Staates gewesen, die Betroffenen aus der Region zu evakuieren!

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 7. Sep 2005, 07:46


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Chadwick
Beitrag 7. Sep 2005, 10:51
Beitrag #19


Fleet Captain
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Die Aufgabe des Staates ist meiner Meinung nach auch f√ľr einen Katastrophenfall gen√ľgend Reserven bereit zu haben. Scheinbar schafft die USA leider nicht einmal das. Wenn ich lese, dass allein die kleine Schweiz √ľber 40 Tonnen Hilfsg√ľter schickt (allf√§llige Maschinen noch nicht dabei) finde ich das schon seltsam.

kleiner Auszug aus der Tageszeitung:

In der ganzen Welt l√∂ste sie (die Wunschliste f√ľr Hilfsg√ľter) in Fachkreisen Erstaunen aus. Das reiche und hochentwickelte Land braucht Hilfe wie ein Entwicklungsland, das von einer Katastrophe heimgesucht wird. Wasseraufbereitungsanlagen, Generatoren, Plastik-Rollen f√ľr provisorische Abdeckungen, Zelte (auch grosse), Bergungsmaterial, finanzielle und medizinische Hilfe sowie Fachpersonal und anderes mehr.

Als ich das erste Mal h√∂rte, dass ein Ami von einer "Nationalen Schande" sprach, dachte ich, dass die Katastrophe einfach zu gross war und man daf√ľr auch irgendwie Verst√§ndnis haben sollte, aber inzwischen gebe ich dem Unbekannten recht. Die Regierung hat praktisch in allen Belangen versagt. Ein Armutszeugnis sondergleichen. Naja, derweil l√§sst sich Bush mit einem kleinen M√§dchen ablichten, wie ihm eine Tr√§ne die Wange runterkullert. Der Arme... ob er daf√ľr lange √ľben musste? dry.gif
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Adm. Ges
Beitrag 7. Sep 2005, 23:20
Beitrag #20


Fleet Admiral
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Wie ich heute im Radio geh√∂rt hab, ist wohl auch die Autorit√§tsverteilung ein Problem. Es ist nicht so wirklich klar, wer f√ľr wen zust√§ndig ist und wer wem was "befehlen" darf.
Dazu kommt, dass teilweise unn√∂tige b√ľrokratische Wege dazwischengeschaltet werden, wie im Fall der ersten Hilfslieferung aus Deutschland. Der Airbus stand zwar "vor Ort", aber die Helfer mussten sich selber die "Erlaubnis" geben ihn zu entladen, weil "oben" keiner dazu bereit war. Die wollten ihn sogar zur√ľckschicken. Inzwischen hat man die Lage zwar halbwegs unter Kontrolle, aber es sind wohl noch immer 10k Menschen in der Stadt, die sich verstecken und nicht gehen wollen - trotz der akuten Seuchengefahr. Und nat√ľrlich ist auch die Frage, wieviele Leute noch am Leben w√§ren, wenn man schnell mit der Rettung begonnen h√§tte.


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Aguaviva
Beitrag 8. Sep 2005, 01:55
Beitrag #21


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Ich denke Hollywood ist da auch ein bisschen mitschuldig. In vielen Katastrophenfilmen, die in der USA spielen, sind die Hilfskr√§fte immer sofort zur Stelle. Wenn dann eine richtige Katastrophe eintritt, m√ľsste dann "Filmreif" Hilfe sofort zur Stelle sein. Katrina hat den Amerikanern nur gezeigt, wie die Wirklichkeit ist.

Der Beitrag wurde von Aguaviva bearbeitet: 8. Sep 2005, 01:57


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VirtualSelf
Beitrag 8. Sep 2005, 06:39
Beitrag #22


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QUOTE (Aguaviva @ 8. Sep 2005, 02:55)
Ich denke Hollywood ist da auch ein bisschen mitschuldig. In vielen Katastrophenfilmen, die in der USA spielen, sind die Hilfskr√§fte immer sofort zur Stelle. Wenn dann eine richtige Katastrophe eintritt, m√ľsste dann "Filmreif" Hilfe sofort zur Stelle sein. Katrina hat den Amerikanern nur gezeigt, wie die Wirklichkeit ist.

In diesem Fall weckt Hollywood ganz sicher keine falschen Erwartungen, sondern berechtigte.
Ein zivilisiertes Land -als das sich die USA gerne sehen- muss in der Lage sein, Katastrophen in k√ľrzester Zeit angemessen zu begegnen, erst recht, wenn diese schon lange vorhersehbar waren und vorher gesehen wurden.


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kiss your face and touch your skin
I will slide my fingers in
let me show you what I can.


Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
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ExeQtA
Beitrag 8. Sep 2005, 08:05
Beitrag #23


Commander
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Einen Sturm Vorherzusagen und die Ausma√üe der Katastrophe zu bestimmen, sind verschiedene paar Schuhe. Das Krisenmanagment dort halte ich nicht f√ľr schlecht. Den gewaltigen Sch√§den und dem hohen Leid der vielen Tausend Menschen ist nur schwer zu begegnen. Hinzu kommt, dass auch die Rettungs- und Hilfskr√§fte Menschen sind, die vor verschiedene Situationen gestellt werden, die √Ąngste hervorrufen und kr√§ftezerend sind. Einige von ihnen sind aus den betroffenen Gebieten und haben dar√ľber hinaus mit pers√∂nlichen Verlusten zu k√§mpfen. Die Hilfsoperationen werden IMO unfair bewertet.

Aguaviva hat schon recht mit dem verdrehten Bild des Retters, der in Filmen gezeigt wird, der immer das richtige tut und sofort zur Stelle ist. Sowas klappt nicht.


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Beitrag 8. Sep 2005, 08:41
Beitrag #24


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QUOTE (ExeQtA @ 8. Sep 2005, 09:05)
Einen Sturm Vorherzusagen und die Ausma√üe der Katastrophe zu bestimmen, sind verschiedene paar Schuhe. Das Krisenmanagment dort halte ich nicht f√ľr schlecht. Den gewaltigen Sch√§den und dem hohen Leid der vielen Tausend Menschen ist nur schwer zu begegnen. Hinzu kommt, dass auch die Rettungs- und Hilfskr√§fte Menschen sind, die vor verschiedene Situationen gestellt werden, die √Ąngste hervorrufen und kr√§ftezerend sind. Einige von ihnen sind aus den betroffenen Gebieten und haben dar√ľber hinaus mit pers√∂nlichen Verlusten zu k√§mpfen. Die Hilfsoperationen werden IMO unfair bewertet.

Aguaviva hat schon recht mit dem verdrehten Bild des Retters, der in Filmen gezeigt wird, der immer das richtige tut und sofort zur Stelle ist. Sowas klappt nicht.

Die Hilfskräfte vor Ort -die wenigen- taten wohl ihr Möglichstes, doch das ist nicht der Punkt, an dem die Kritik ansetzt.

Die Organisation der Hilfseinsätze war katastrophal, es gab keine brauchbaren Evakuierungspläne, obwohl die Katastrophe vorhersehbar war, und auf Prävention (Deichbau) wurde weitgehend verzichtet. Das ist das Entscheidende!

QUOTE
Die Hilfsoperationen werden IMO unfair bewertet.


Sry, aber das Krisenmanagement hat versagt. Dar√ľber t√§uscht auch ein booteziehender Sean Penn nicht hinweg.
Die Hilfsoprationen waren dilettantisch organisiert; allein mit gutem Willen und bloßem Aktionismus lassen sich keine Menschen retten.


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pana
Beitrag 8. Sep 2005, 08:55
Beitrag #25


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Von mir zu diese Thema nur soviel: Wenn "the geatest nation" bzw. "god's own country" - wie man die USA vorort gern zu nennen pflegt - mit solch einer Sache nicht allein umzugehen wei√ü und auf ausl√§ndische Hilfe angewiesen ist, dann sollte man dort dr√ľben seinen Anspruch, das gro√üartigste, st√§rkste und beste Land der Welt zu sein, noch einmal √ľberdenken.

Der Beitrag wurde von pana_sonix bearbeitet: 8. Sep 2005, 08:56
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Mad Hatter
Beitrag 8. Sep 2005, 13:17
Beitrag #26


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Das mit der Hollywoodgeschichte sehe ich auch nicht als zu hoch gesteckt, man muss erwarten k√∂nnen das es einen vern√ľnftigen Katastrophenplan gibt und es f√§hige Menschen in die Hand nehmen die ganze Sache zu koordinieren. Dass dies allerdings nicht besonders gut m√∂glich ist wenn an allen Stellen gespart und gek√ľrzt wird sollte man erahnen k√∂nnen. Welcher Hohn dass ausgerechnet die FEMA, die in s√§mtlichen Filmchen immer auf den R√ľckseiten der Jacken der bestorganisierten Helfer zu lesen ist so kl√§glich versagt hat. Ich bin Angesichts der Berichte die man liest und h√∂rt immer noch absolut sprachlos. Da werden von Bush Leute gefeuert die sich f√ľr Hilfsmittel f√ľr die bedrohten Gebiete einsetzen und Beh√∂rden verkleinert und umstrukturiert dass man als normaler Durchschnittsdeutscher voraussagen kann das das in die Hose geht. confused4.gif
In einem anderen Forum vermissen wir immer noch 3 Mädels die in Biloxi und New Orleans gewohnt haben, eine hat sich bis jetzt gemeldet, das Haus ihrer Eltern ist abgesoffen und ihre Tante ist ertrunken. Die Medienberichte waren bis vor ein paar Tagen so einseitig, dass es dort viele gab die sich während hier schon längst Zahlen genannt wurden fragten warum denn keine internationale Hilfe angeboten wird confused4.gif blink.gif Waaa, das ist die Weltmacht Nr. 1


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Adm. Ges
Beitrag 8. Sep 2005, 21:45
Beitrag #27


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Genau das ist das Problem - √ľber 60 Staaten haben Hilfe angeboten, Bush hat die EU und Nato zur Hilfe aufgerufen und eine Liste mit dringend gebrachten Sachen geschickt - und was h√∂rt man nun wieder?
Die Schweden k√∂nnen ihre Pumpen nicht abliefern, weil sie keine √úberflug und Landegenehmigung bekommen, Krankenwagen d√ľrfen nicht ist Katastrohpengebiet, weil sie die falschen Passierscheine haben, Hilfsconvois werden gestoppt, weil sie keine Genehmigung "von oben" haben...

Da herrsch nachwievor das oragnisierte Chaos - die rechte Hand weiß nicht, was die linke macht...
Wie schon gesagt, es liegt eben nicht an den Helfern vor Ort, die ihr m√∂glichstes geben, sondern an den √ľbergeordneten (b√ľrokratischen) Stellen, die sich nicht einig sind, wer f√ľr was wie zust√§ndig ist und was wo wie gebraucht wird.


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logan3333
Beitrag 9. Sep 2005, 06:29
Beitrag #28


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QUOTE
Da herrsch nachwievor das oragnisierte Chaos - die rechte Hand weiß nicht, was die linke macht...
Wie schon gesagt, es liegt eben nicht an den Helfern vor Ort, die ihr m√∂glichstes geben, sondern an den √ľbergeordneten (b√ľrokratischen) Stellen, die sich nicht einig sind, wer f√ľr was wie zust√§ndig ist und was wo wie gebraucht wird.

Bush pennt, er hat bei 911 gepennt deshalb ist es eingetroffen, und bei Katarina hat er auch gepennt, und er pennt immernoch, egal wie die Pl√§ne ausschauen er kann Checkpoints anrufen, er kann diverser andere Stellen anrufen und einfach und unb√ľrokratisch per Telefon f√ľr die Durchf√ľhrung sorgen. Aber das tut er nicht, statt dessen verschwendet er Zeit in seinem privaten Domizil vor den Sturm und jetzt versucht er auch nur die politische Katastophe abzuwenden.

QUOTE
Von mir zu diese Thema nur soviel: Wenn "the geatest nation" bzw. "god's own country" - wie man die USA vorort gern zu nennen pflegt - mit solch einer Sache nicht allein umzugehen wei√ü und auf ausl√§ndische Hilfe angewiesen ist, dann sollte man dort dr√ľben seinen Anspruch, das gro√üartigste, st√§rkste und beste Land der Welt zu sein, noch einmal √ľberdenken.

Was haben George W. Bush, Fidel Castro, Hugo Charves und pana_sonix gemeinsam?

Antwort: Politische Polemisierung eines viel zu ernsten Themas √ľber die Gr√§ber tausender Opfer hinweg.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 9. Sep 2005, 06:35


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Chadwick
Beitrag 9. Sep 2005, 07:24
Beitrag #29


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Wenn es nicht so verdammt tragisch w√§re, m√ľsste man √ľber die Ironie lachen...

Die amerikanische Bev√∂lkerung hat sich in den letzten Tagen an fremdartige Bilder gew√∂hnen m√ľssen: (...) Nun kommt eine weitere Facette hinzu: Hilfslieferungen aus der Dritten Welt an die ¬ęSupermacht¬Ľ USA. Ein chinesisches Flugzeug mit Zelten, Generatoren und Kleidern an Bord landete am Mittwoch in Arkansas zur Verteilung an die Opfer des Hurrikans ¬ęKatrina¬Ľ.

Ein Milit√§rkonvoi aus Mexiko √ľberquerte am Donnerstag beim texanischen Grenzort Laredo den Rio Grande und lieferte Ger√§te zur Wasserreinigung sowie Feldk√ľchen f√ľr die Versorgung von 7000 Personen. Es d√ľrfte das erste Mal seit √ľber 150 Jahren gewesen sein, dass eine Einheit unter mexikanischer Flagge auf dieses Territorium vorstiess. Sri Lanka, das immer noch unter den Folgen der Tsunami-Katastrophe leidet, sandte 25 000 Dollar in bar. Thailand hat von den USA gr√ľnes Licht f√ľr die Lieferung von Nahrungsmitteln erhalten. Das mausarme Bangladesch spendete eine Million Dollar

Gesamthaft haben die USA nach offiziellen Angaben Hilfsangebote aus √ľber 90 L√§ndern im Wert von fast 1 Milliarde Dollar erhalten. Viele Regierungen warten immer noch auf die Annahme ihrer Angebote (...)

(....) hatte man in den USA oft die Klage hören können, dass es immer Uncle Sam sei, der dem Ausland unter die Arme greife, und nie umgekehrt. Die weltweite Hilfsbereitschaft bringt solche Stimmen nun zum Verstummen.


Hoffentlich vergisst die US-Regierung diese unglaubliche Hilfe und Solidati√§t aus aller Welt nicht gleich wieder. Hoffentlich kapiert diese Regierung, dass das alte Europa, zahlreiche andere L√§nder, sogar Entwicklungsl√§nder und Erzfeind Kuba, aus Selbstverst√§ndlichkeit handeln und hoffentlich √§ndert sich dadurch das selbstgef√§llige Auftreten der einzigen Supermacht. Unbesiegbar sind sie l√§ngst nicht mehr, da reicht ein einziger Sturm und die Dummheit von √ľberbezahlten Politikern.
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Beitrag 9. Sep 2005, 10:09
Beitrag #30


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QUOTE (Chadwick @ 9. Sep 2005, 08:24)
Wenn es nicht so verdammt tragisch w√§re, m√ľsste man √ľber die Ironie lachen...
[...]

Hassu ma Quelle?

QUOTE (Logan)
Was haben George W. Bush, Fidel Castro, Hugo Charves und pana_sonix gemeinsam?

Antwort: Politische Polemisierung eines viel zu ernsten Themas √ľber die Gr√§ber tausender Opfer hinweg.


Na und? Erstens liegen die meisten Toten noch nicht in richtigen Gräbern, sondern verwesen im brackigen Wasser lustig vor sich hin und zweitens werden sie durch einen Verzicht auf Polemik auch nicht wieder lebendig.
(Seit wann sind ENT-Fans so sensibel?)

Der Beitrag wurde von Nepharite bearbeitet: 9. Sep 2005, 10:10


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Voivod
Beitrag 9. Sep 2005, 16:22
Beitrag #31


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Ich bin erstaunt, welche Kritik (auch von amerikanischer Seite) auf die Opfer dieses Ungl√ľcks hereinprasselt. Da f√§llt den vor ihren PCs ruml√ľmmelnden Leuten auf diversen Boards nichts besseres ein, als die Opfer zu kritisieren, weil diese nicht rechtzeitig die Stadt verlassen h√§tten, sich nicht selbst geholfen h√§tten, sogar von "faulen Negern" ist die Rede, etc... Ok, die Pl√ľndereien waren nicht die feine Art, aber ehrlich gesagt h√§tte ich als Einwohner von New Orleans auch nicht anders gehandelt und w√§re in die Lebensmittell√§den spaziert bzw. geschwommen...

Die abartigste Meinungs√§usserung, die ich bisher zu Gesicht bekommen habe: Die Menschen in New Orleans seien halt gr√∂sstenteils verweichlichte Sozialhilfebez√ľger, in Texas w√§re sowas nie passiert. Hallo? Wie krank und zynisch muss man sein, um so zu "argumentieren"? mad.gif

Die Katastrophenhilfe war nat√ľrlich auf lokaler und nationaler Ebene ein Disaster, daran gibts IMO wenig zu r√ľtteln. Ich wage sogar zu behaupten, dass die Sache bei uns viel besser organisiert gewesen w√§re, immerhin war ich mal ein paar Tage im Zivilschutz... wink.gif Aber wer weiss, vielleicht w√§ren bei uns die Menschen auch aufeinander los gegangen, h√§tten Plasma-TVs mitgehen lassen und wie die Bl√∂den rumgeballert... Nicht falsch verstehen, die "Anarchie" in New Orleans war IMO das Werk weniger Banden und sonstiger Verr√ľckter. Der Grossteil der Bev√∂lkerung hat einfach leiden m√ľssen, und Hohn und Spott auf Kosten dieser Leute halte ich f√ľr extrem daneben.
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Adm. Ges
Beitrag 9. Sep 2005, 22:27
Beitrag #32


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Nuja, wenn ich da an die Bilder der letzten Wochen aus den Alpen denke, gerade √Ė-Reich und die CH waren da ja stark betroffen (und wenn man die betroffene Fl√§che auf das Staatsgebiet hochrechnet...
Das der Hurrkan kommt, war klar - die Hochwasser in den Alpen waren nicht so vorhersehbar udn dennoch ist es trotz des hohen Schadens alles in allem im Vergleich glimpflich abgelaufen - in jedem Fall hat Rettung und CO gut funktioniert.


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Beitrag 10. Sep 2005, 20:04
Beitrag #33


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QUOTE
die "Anarchie" in New Orleans war IMO das Werk weniger Banden und sonstiger Verr√ľckter

Ich denke auch,dass das nicht exemplarisch f√ľr die ganzen United States ist.
Immerhin hatte New Orleans eine der höchsten Kriminalitätsraten im Land.


Trotzdem zeigt sich an der ganzen Sache das wahre Gesicht des sogenannten "Schmelztiegels":Arme,schwarze Unterschicht gegen die weiße Uperclass.Es ist und bleibt ein Kunstgebilde.

Ohne soziales Netz auch kein Sozialer Frieden meine Herren Neocons.


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Beitrag 10. Sep 2005, 20:40
Beitrag #34


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QUOTE (wunder-PILLE @ 10. Sep 2005, 21:04)
QUOTE
die "Anarchie" in New Orleans war IMO das Werk weniger Banden und sonstiger Verr√ľckter

Ich denke auch,dass das nicht exemplarisch f√ľr die ganzen United States ist.
Immerhin hatte New Orleans eine der höchsten Kriminalitätsraten im Land.

Ich glaube nicht, dass es in anderen St√§dten besser aussehen w√ľrde, denn das eigentliche Problem ist die fl√§chendeckende Hochr√ľstung/Bewaffnung der Bev√∂lkerung und die damit zusammenh√§ngende weit verbreitete Akzeptanz von Gewalt.


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pana
Beitrag 10. Sep 2005, 21:39
Beitrag #35


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QUOTE (Nepharite @ 10. Sep 2005, 21:40)
QUOTE (wunder-PILLE @ 10. Sep 2005, 21:04)
QUOTE
die "Anarchie" in New Orleans war IMO das Werk weniger Banden und sonstiger Verr√ľckter

Ich denke auch,dass das nicht exemplarisch f√ľr die ganzen United States ist.
Immerhin hatte New Orleans eine der höchsten Kriminalitätsraten im Land.

Ich glaube nicht, dass es in anderen St√§dten besser aussehen w√ľrde, denn das eigentliche Problem ist die fl√§chendeckende Hochr√ľstung/Bewaffnung der Bev√∂lkerung und die damit zusammenh√§ngende weit verbreitete Akzeptanz von Gewalt.

Sehe ich genau so. In Detroit wäre es auch nicht anders verlaufen.
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Adm. Ges
Beitrag 12. Sep 2005, 00:04
Beitrag #36


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Von Deutschland werden nun keine "Lebensmittelpackete" mehr angenommen, da man Angst vor BSE hat (so die offizielle Begr√ľndung). Wer bei Y-Tours war und diese Dinger kennt, wei√ü dass da massig Chemie (Konservierungsstoffe) drin ist... Aber gut, die Amis wissen da unten eh nicht so recht, was sie tuen.


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Pedda
Beitrag 12. Sep 2005, 03:02
Beitrag #37


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QUOTE (Adm. Ges @ 12. Sep 2005, 01:04)
Von Deutschland werden nun keine "Lebensmittelpackete" mehr angenommen... Aber gut, die Amis wissen da unten eh nicht so recht, was sie tuen.

Auch du weißt manchmal nicht so recht, was du tust. wink.gif

Die so genannte Schlechtschreibreform ph34r.gif enthält zwar jede Menge Unfug, aber selbst gepackte Pakete mit Futter-Packs schreiben sich nach wie vor mit k. tongue2.gif

(z.T. Insider, bitte nicht hauen)
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Chadwick
Beitrag 12. Sep 2005, 09:19
Beitrag #38


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Okay... das klingt wie Bush-Bashing, aber man muss es sich trotzdem mal reinziehen.

Auszug aus einem Artikel von Spiegel Online:

(...) Vier Tage brauchte Bush bis zu seinem ersten Besuch im Krisengebiet - nur, um dann alles falsch zu machen. Er l√§chelte und riss Witze, wo es nichts zu lachen gab. Er umarmte Fl√ľchtlinge in Biloxi und empfahl Hilfsbed√ľrftigen den Gang zur Heilsarmee - bis ihn ein Berater darauf hinwies, dass "Katrina" auch deren Geb√§ude weggefegt hatte.

Die Flagge auf dem Weißen Haus senkte sich erst auf halbmast, als am vorvergangenen Samstag William Rehnquist, der oberste Richter des Landes, starb. (...)

Vizepr√§sident Richard Cheney, inzwischen zum obersten Katastrophenhelfer ernannt, blieb noch auf seiner Ranch in Wyoming, als Bush schon ins Wei√üe Haus zur√ľckgekehrt war. Au√üenministerin Condoleezza Rice eilte erst in ihr Amt, um die ausl√§ndischen Hilfsangebote zu koordinieren, nachdem sie in New York beim Schuhkauf von einer w√ľtenden Kundin angebr√ľllt worden war.

Dass die Regierung in der zweiten Woche nach der Katastrophe endlich aufgewacht ist, k√∂nnen noch immer nicht alle glauben. "Go, fuck yourself", herrschte ein w√ľtender √úberlebender den Vizepr√§sidenten vergangenen Donnerstag bei einem Besuch in Gulfport, Mississippi, an. (...)

Und DAS ist also die Regierung der einzigen Supermacht blink.gif Echt, auch wenns vielleicht zynisch klingt, ich weiss nun wieso sich Bush st√§ndig auf Gott beruft. Himmel hilf. Bush sucht inzwischen einen Schuldigen: "Wir m√ľssen sicherstellen, dass wir auf einen Angriff mit Massenvernichtungswaffen - oder einen weiteren Sturm - angemessen reagieren." Ganz meine Meinung... los, schickt dem n√§chsten Sturm ein paar Raketen hinterher! rolleyes.gif

Der Beitrag wurde von Chadwick bearbeitet: 12. Sep 2005, 09:29
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Ayelbourne
Beitrag 12. Sep 2005, 11:19
Beitrag #39


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Was ist falsch an Bush-Bashing? wink.gif


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Beitrag 12. Sep 2005, 11:52
Beitrag #40


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QUOTE (Ayelbourne @ 12. Sep 2005, 12:19)
Was ist falsch an Bush-Bashing? wink.gif

Was ist falsch an ENT-Bashing? mrgreen.gif


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Ayelbourne
Beitrag 12. Sep 2005, 12:01
Beitrag #41


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Nix...solang du nur ordentlich dabei argumentierst. tongue2.gif


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Chadwick
Beitrag 15. Sep 2005, 08:44
Beitrag #42


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F√ľr alle die wissen wollen welch Trost Bush bei seinem Besuch im Krisengebiet gespendet hat.
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