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Drogen - Definition & Empfinden, Was f├Ąllt drunter, was f├Ąllt unter den Tisch
Mel
Beitrag 23. Jan 2015, 19:26
Beitrag #1


Commander
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logan asked for it... ;-)

Cannabishandel ist Drogenhandel, genauso wie Bierverkauf als Barkeeper.

Und ja, Wikipedia und Keine Macht den Drogen sehen das so ├Ąhnlich, aaaaaber... wie sehen das dir hier anwesenden User?!

Ist ein Barkeeper wirklich ein Drogendealer? Und sollten wir nicht alle ├ärzte unter Generalverdacht stellen und das gro├čfl├Ąchige verteilen von Opiaten einschr├Ąnken?
Ja, logans Aussage bezieht sich auf den Hauptcharakter der neuen Serie "Down Dog", aber wer sagt, dass dieser das Grass nicht auch an rheumageplagte End60er verkauft hat, hm? ;-)

Nun denn, ihr Happy-Hour-Fans, Dauer-Gamer und Coffee-Junkies - eure Gedanken bitte.


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logan3333
Beitrag 23. Jan 2015, 19:49
Beitrag #2


Commodore
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Ah, du willst meine Ansichten zum Drogenhandel haben.

Ich habe auch schon als Teilzeitbarkeeper gearbeitet. Ich pers├Ânlich denke, man sollte Cannabis legalisieren, taxieren und regulieren (Ab 18 Verkauf). Drogendealer den Begriff den du verwendest ist auch nur ein englisches Nomen das Drogenh├Ąndler bedeudet. Bei "harten" Drogen sollte man dem Beispiel aus Portugal folgen und die Nutzung und den nicht kommerziellen Besitz kleinerer Mengen entkriminalisieren.Ernstzunehmende Forschung mu├č sich damit auseinander setzen d├╝rfen ohne Strafrechtliche Konsequenzen f├╝rchten zu m├╝ssen, Stichwort Rechtssicherheit.

Es gibt eine Drogenproblematik, das ist der Suchtkranke, also Leute die nicht aufh├Âren k├Ânnen, allerdings kann man die komischerweise nicht mit einsperren kurieren. Klassische Gleichsetzung von Genu├čnutzern und Suchtkranken findet man in vielen konservativen Kreisen, nur das l├Âst keine Probleme, sondern schafft nur gr├Â├čere.

"Keine Macht den Drogen" ist im Prinzip eine heuchlerische Vereinigung die auf der einen Seite Alkoholiker (Suchtkranke) todschweigt oder verharmlost, auf der anderen Seite werden Cannabis Benutzer verteufelt, keine wirkliche Aufkl├Ąrung betrieben, und gesponsert wird diese Heuchelei von Brauereien, als PR Pflege um sich von den "b├Âsen" Drogendealern abzugrenzen.

Ich pers├Ânlich benutze keine "Rauschmittel", keinen Alk (Anm. f├╝r Innenminister die hier vielleicht mitlesen, ich bin kein Moslem) , und rauche nicht.

Koffein benutze ich in allen Formen, Kaffee, Tee, Cola, ... mrgreen.gif in moderaten Dosen. Und nat├╝rlich Medizin im Falle einer Krankheit durch einen Profi, einem Arzt verschrieben.

Hier gibt es eine sch├Âne Diskussion ├╝ber den Drogenkrieg. Der ist im ├╝brigen falsch, da er auf der einen Seite, Personal und Gelder bindet die man anderswo besser einsetzen kann, auf der anderen Seite kosten die paramilit├Ąrischen Ma├čnahmen zu viel und bringen keinen Erfolg.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 23. Jan 2015, 20:08


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Tenner
Beitrag 24. Jan 2015, 18:54
Beitrag #3


Commander
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ZITAT(Mel @ 23. Jan 2015, 19:26) *
Ist ein Barkeeper wirklich ein Drogendealer?


Nat├╝rlich nicht. Genauso wenig, wie ein Verk├Ąufer bei McDoof, weil er Dir ungesundes Zeug verkauft. Grunds├Ątzlich m├╝├čte man von normal denkenden Sterblichen (Erwachsenen) auch erwarten k├Ânnen, zu wissen, was gut f├╝r sie ist und was nicht. *hust*
Und das bezieht sich in diesem Land auch darauf, zu wissen, was als Besitz oder Konsum verboten und was erlaubt ist. Just my 2 cents.


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Mel
Beitrag 24. Jan 2015, 19:47
Beitrag #4


Commander
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ZITAT(logan3333 @ 23. Jan 2015, 19:49) *
Ah, du willst meine Ansichten zum Drogenhandel haben.


Nicht nur deine... ich nehme auch die Ansichten von anderen Usern. ;-)) Meine kenne ich ja schon.
Und die geht wohl mit Tenners ziemlich konform: Eigenverantwortung*. Unterst├╝tzt von (halbwegs neutraler) Aufkl├Ąrung.
*Ausnahmen best├Ątigen die Regel. *hust*

Z.B. finde ich die Warnungen auf den Zigarettenpackungen verdammt ├╝bertrieben. Wir schreiben das Jahr 2015 - wer bis jetzt noch nicht mitgekriegt hat oder durch Schule/Elternhaus etc.pp. informiert wird, dass Rauchen nicht gerade gesundheitsf├Ârdernd ist, der wird auch den Aufdruck 'Rauchen t├Âtet' nicht verstehen.

ZITAT
Und das bezieht sich in diesem Land auch darauf, zu wissen, was als Besitz oder Konsum verboten und was erlaubt ist.

Ich tu' mich mit dem 'Verboten (in diesem Land)' etwas schwer. Klar, per Gesetz gibt's Definitionen f├╝r Drogen und deren Limits (z.B. 0,5 Promille am Steuer), aber mir geht's beim Gebrauch von Drogen eher um die gesundheitlichen Folgen/(Sp├Ąt-)Sch├Ąden. Denn da sind sich alle L├Ąnder ziemlich einig, nur eben mit der Reichweite der Legalisierung nicht. Cannabis hat in Holland keine andere Wirkung als in D-Land... oder? Gewiss, wenn ich in D-Land unterwegs bin und den Kofferaum voll damit habe, sollte mir bewusst sein, dass das vermutlich nicht meine beste Idee ist, aaaaaber... ;-)

ZITAT
Es gibt eine Drogenproblematik, das ist der Suchtkranke, also Leute die nicht aufh├Âren k├Ânnen, allerdings kann man die komischerweise nicht mit einsperren kurieren. Klassische Gleichsetzung von Genu├čnutzern und Suchtkranken findet man in vielen konservativen Kreisen, nur das l├Âst keine Probleme, sondern schafft nur gr├Â├čere.


Die Grenzen zwischen Genu├č und Sucht sind aber bei vielen Personen auch flie├čend; das macht es nicht einfacher. Gerade beim gesellschaftlich anerkannten Alkohol. Wie oft bekommt der 'Genu├čtrinker' ein Glas Sekt/Wein/Bier in die Hand gedr├╝ckt, weil er ja Alkohol trinkt... auch wenn er das an dem Abend nicht gebraucht h├Ątte? F├Ąngt man dann eine Diskussion an? Glas abstellen und Wasser odern? Oder austrinken und dann was anderes bestellen? Wie lange, bis aus dem regelm├Ą├čigen Feierabendbier mit Kollegen Suchtverhalten wird?
Und Ansichten von resoluten Anti-Alkoholikern, die jeden Schluck Alk verteufeln und Silvester-Sekt-Ansto├čer am liebsten schon als Alkis titulieren, helfen bei der Definition nicht wirklich. Imo eine ganz gro├če Grauzone, die sich schwer in schwarz und wei├č teilen lassen wird.

Koffein: nun ja... *hust* aber das wird sich bald reduzieren... der Markt regelt das Suchtverhalten (5,79 Euro f├╝r eine Packung Jacobs' empfinde ich nicht als Kr├Ânung. Ich steige um auf Fencheltee!).

Der Beitrag wurde von Mel bearbeitet: 24. Jan 2015, 19:48


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logan3333
Beitrag 24. Jan 2015, 20:04
Beitrag #5


Commodore
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ZITAT
Genauso wenig, wie ein Verk├Ąufer bei McDoof, weil er Dir ungesundes Zeug verkauft.

Darf ich fragen was du unter gesundes Zeug verstehst?

ZITAT
Grunds├Ątzlich m├╝├čte man von normal denkenden Sterblichen (Erwachsenen) auch erwarten k├Ânnen, zu wissen, was gut f├╝r sie ist und was nicht. *hust*
Und das bezieht sich in diesem Land auch darauf, zu wissen, was als Besitz oder Konsum verboten und was erlaubt ist. Just my 2 cents.

Oh, ich kenne die Gesetze und halte mich daran, aber das ist nicht die Frage. Denn ich konsumiere ja auch legale Rauschmittel wie Alk nicht.



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Caprica
Beitrag 24. Jan 2015, 21:47
Beitrag #6


Commander
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Ich finde das alles sehr schwierig und halte es nicht f├╝r ├╝berraschend, dass die bestehenden Gesetze bzgl. legaler und illegaler Drogen bei so vielen Menschen nicht auf Zustimmung st├Â├čt, weder in die eine, noch in die andere Richtung.

Das Prinzip der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung halte ich f├╝r wichtig, weil es den m├╝ndigen B├╝rger eben ein bisschen m├╝ndiger macht. Fraglich ist, ab wann der Staat eingreifen sollte, um B├╝rger zu sch├╝tzen - oder selbstzerst├Ârerischen Missbrauch von Drogen zumindest so abschreckend wie m├Âglich zu gestalten. Das hei├čt, wie gef├Ąhrlich ist ein Suchtmittel, damit man es verbieten muss? Gleichzeitig stellt sich mir auch die Frage, wie sehr einzelne Personengruppen f├╝r sich selbst Verantwortung ├╝bernehmen k├Ânnen. Man geht ja im Zweifelsfall immer von sich selbst und seiner Peergroup aus. In meinem n├Ąheren Umfeld kenne ich fast ausschlie├člich Menschen, von denen ich glaube, dass sie in der Lage sind, die Risiken von Cannabis-Nutzung und Zigarettenrauch einzusch├Ątzen. Das trifft aber leider nicht auf jeden zu. Muss man die zu ihrem "Gl├╝ck" zwingen? Tenner erw├Ąhnte ja bereits das ungesunde Zeug bei McDonalds, das dem K├Ârper genauso schadet und trotzdem nicht verboten ist. Ich tendiere bzgl. Cannabis also eher zur "Legalize it"-Einstellung.
Daneben w├╝rde ich mir w├╝nschen, dass Beschaffungskriminalit├Ąt (des Endnutzers) anders gehandhabt wird. Bei Cannabis sowieso, aber auch bei harten Drogen. Die Kriminalisierung von Drogens├╝chtigen f├╝hrt nunmal nicht zu einer pl├Âtzlichen Abkehr von Drogen bei den Betroffenen, sondern macht alles eigentlich nur noch schlimmer. Entsprechende Pr├Ąventions- und Therapiema├čnahmen f├Ąnde ich deutlich sinnvoller. Schade, dass das Gef├Ąngnis billiger ist.

Was ich letztlich viel wichtiger finde: Aufkl├Ąrung, Aufkl├Ąrung, Aufkl├Ąrung. ├ťber harte Drogen, ├╝ber Cannabis, ├╝ber Zigaretten. Vor allem aber ├╝ber Alkohol. Also normaler, alkoholtrinkender Mensch ist man sich vlt. gar nicht dar├╝ber wusst, wie unfassbar oft man Alkohol angeboten bekommt, immer und immer wieder, egal wie oft man sagt, dass man keinen Alkohol mag. Das zieht sich leider durch alle gesellschaftlichen Schichten und ist etwas, was dringend bearbeitet werden m├╝sste. Dieser Zwang, Alkohol zu sich nehmen zu m├╝ssen, sobald es ein bisschen geselliger wird, sollte endlich verschwinden. Jeder sollte f├╝r sich selbst entscheiden k├Ânnen, ob er zur Party auch ein Bier / Schnaps / Wodka braucht, oder ob es auch eine Cola tut. Leider wollen immer noch andere das f├╝r einen mitentscheiden, was nervig und grade bei Jugendlichen auch nicht ganz ungef├Ąhrlich ist.
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logan3333
Beitrag 24. Jan 2015, 21:53
Beitrag #7


Commodore
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ZITAT
Tenner erw├Ąhnte ja bereits das ungesunde Zeug bei McDonalds, das dem K├Ârper genauso schadet und trotzdem nicht verboten ist.

Ah, wieder einer dieser MickyD Hatern. Was genau ist sch├Ądlich?


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Tenner
Beitrag 25. Jan 2015, 14:53
Beitrag #8


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ZITAT(logan3333 @ 24. Jan 2015, 20:04) *
Darf ich fragen was du unter gesundes Zeug verstehst?


ZITAT(logan3333 @ 24. Jan 2015, 21:53) *
ZITAT
Tenner erw├Ąhnte ja bereits das ungesunde Zeug bei McDonalds, das dem K├Ârper genauso schadet und trotzdem nicht verboten ist.

Ah, wieder einer dieser MickyD Hatern. Was genau ist sch├Ądlich?


Willst Du diese Diskussion wirklich f├╝hren, logan? Ich glaube, wir sind uns alle einig dar├╝ber, da├č sogenanntes Fastfood, seien es nun die Men├╝s bei den einschl├Ągig bekannten Burgerbratereien, Pizza, Hot Dog, Currywurst oder Chinafood bei andauerndem Genuss nicht wirklich gesundheitsf├Ârdernd sind. Aber auch hier kommt es auf die Menge und nat├╝rlich auf ensprechende Gegengewichte wie allgemeine T├Ątigkeit, Sport usw. an. Und, nur nebenbei, ich bin auch kein Kostver├Ąchter und statte den o.g. S├╝ndenst├Ątten das ein oder andere Mal gerne einen Besuch ab. wink.gif
Wie gesagt, jeder sollte sich mE dar├╝ber bewusst sein, was er sich und seinem K├Ârper mit dem Konsum bestimmter Dinge antut. Wenn er es dennoch tut, dann ist das sein eigenes Risiko und muss auch mit entsprechenden Folgen (seien es gesundheitliche oder strafrechtliche) leben k├Ânnen.

Ach und um auf Deine erste Frage zur├╝ck zu kommen: Was ist als Lebensmittel gesund? Hmm, heutzutage? Kaum noch etwas... Aber man kann sicher Risikoreduzierung betreiben... wink.gif


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Mel
Beitrag 25. Jan 2015, 16:04
Beitrag #9


Commander
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ZITAT(Caprica @ 24. Jan 2015, 21:47) *
Also normaler, alkoholtrinkender Mensch ist man sich vlt. gar nicht dar├╝ber wusst, wie unfassbar oft man Alkohol angeboten bekommt, immer und immer wieder, egal wie oft man sagt, dass man keinen Alkohol mag. Das zieht sich leider durch alle gesellschaftlichen Schichten und ist etwas, was dringend bearbeitet werden m├╝sste. Dieser Zwang, Alkohol zu sich nehmen zu m├╝ssen, sobald es ein bisschen geselliger wird, sollte endlich verschwinden. Jeder sollte f├╝r sich selbst entscheiden k├Ânnen, ob er zur Party auch ein Bier / Schnaps / Wodka braucht, oder ob es auch eine Cola tut. Leider wollen immer noch andere das f├╝r einen mitentscheiden, was nervig und grade bei Jugendlichen auch nicht ganz ungef├Ąhrlich ist.


Als normaler fleischessender Mensch... als normaler Raucher... - ist man sich gar nicht bewusst, wie oft Vegetarienr... wie oft Nichtrauchern... - dieser Zwang Fleisch bestellen zu m├╝ssen... die angebotene Zigarette... *schulterzuck*

Wenn ich ├╝berlege, wie oft ich als Veggie die letzten 3 Jahre gefragt worden bin 'willst du nicht doch etwas Fleischi-Fleischi essen?'. Und einige Leute hier kennen mich, ich geh├Âre zu den entspanntesten laissez-faire Vegetariern die's gibt. Keine Missionierungsarbeit. Jeder darf essen was er will. Trotzdem gehen mir regelm├Ą├čig - gerade in geselliger Runde - meine Mitmenschen auf den Geist, ob ich nicht doch ein Grillw├╝rstchen, etwas von dem Filet oder der Lasagne m├Âchte... 'so ein St├╝ck Pizzaschnecke, das geht doch, oder? Die Salami ist auch ganz klein gew├╝rfelt...'. Danke f├╝r's Anbieten. :-P

Ich geh├Âre auch den Leuten, die beim Ausschenken JEDEN in der Runde fragen, ob er m├Âchte. Bei einer negativen Reaktion gehe ich aber weiter und versuche selten bis nie Missionnarsarbeit, warum gerade der Alk mal zu versuchen ist, zu leisten.
Aber ich kenne auch genug Nichttrinker, die dann doch 'Ausnahmen' machen. Jemand, der bei jeder Gelegenheit ├╝ber Alk gewettert/geschimpft/getan hat und Leute die 1x die Woche ein Bier trinken fast schon als Alkoholiker abgestempelt hat und dann... 'Federwei├čer ist ja nicht wirklich Alk. Und den trinke ich ja nur ganz wenig im Sp├Ątsommer/Herbst'. Ahja... Oder eben die 'zu besonderen Gelegenheiten-'Trinker, weil man das so macht. Hallo, wei├č ich wann f├╝r wen eine 'besondere Gelegenheit' ist?
Der angesprochenen U-18-Fraktion biete ich auch keinen bis wenig Alk an; das kommt drauf an, wie gut ich die Person (die dann mind. ├╝ber 15 ist) kenne. Und wenn, kriegt jeder mind. einen Aufkl├Ąrungseinzeiler ("Alk schadet der Gesundheit! Wer bricht, wischt...") gedr├╝ckt. Hier bin ich aber Pragmatiker. Wer in dieser Altersgruppe 'trinken' will, wird Wege finden. Und dann die ersten Gehversuche doch lieber in bekanntem Umfeld, als der Abschuss in der 50 km entfernten Disko.

ZITAT(Tenner)
ZITAT(logan3333 @ 24. Jan 2015, 20:04) *
[color="#696969"]Darf ich fragen was du unter gesundes Zeug verstehst?


ZITAT(logan3333 @ 24. Jan 2015, 21:53) *
ZITAT Caprica
Tenner erw├Ąhnte ja bereits das ungesunde Zeug bei McDonalds, das dem K├Ârper genauso schadet und trotzdem nicht verboten ist.

Ah, wieder einer dieser MickyD Hatern. Was genau ist sch├Ądlich?

Willst Du diese Diskussion wirklich f├╝hren, logan?


Oh?!? Eine Ern├Ąhrungsdiskussion... zum Jahresanfang! Gilt die Brigitte-Di├Ąt als zugelassene Quelle? ;-)

ZITAT
Ach und um auf Deine erste Frage zur├╝ck zu kommen: Was ist als Lebensmittel gesund? Hmm, heutzutage? Kaum noch etwas...

Das ist aber mal wirklich sehr stark verallgemeinert. Ist das nicht eher mein Job? Aber bei Interesse k├Ânnen wir dazu einen ├ľkotrophologie-Thread aufmachen und jeder darf seine Meinung zu bio/nicht bio und gl├╝cklichen, weitgereisten ├äpfeln kund tun. ;-)


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Caprica
Beitrag 25. Jan 2015, 16:50
Beitrag #10


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Vielleicht kann man besser davon sprechen, dass es kaum Nahrungsmittel gibt, die nicht auch Inhaltsstoffe habe, die (ab einer gewissen Menge) gesundheitssch├Ądlich sind. Bei McD gibt es halt sehr viele davon. Und zwar nicht nur die offensichtlich ungesunden Sachen (viel Fett, viel Zucker, viele leere Kalorien), sondern auch Nahrungsmittel, die erstmal recht gesund aussehen. Seien es pestizidbelastete Tomaten und Fleisch von Tieren, deren Hauptnahrungsmittel Antibiotika zu sein scheinen. Da kommt man, wenn man nicht zuf├Ąllig sehr viel Geld und/oder einen eigenen Bauernhof hat, aber auch nicht drumrum.

Es gibt ├╝brigens Jahreszeiten, da sind weitgereiste ├äpfel weniger klimasch├Ądlich als die deutschen Exemplare wink.gif
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Mel
Beitrag 26. Jan 2015, 07:54
Beitrag #11


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ZITAT(Caprica @ 25. Jan 2015, 16:50) *
Es gibt ├╝brigens Jahreszeiten, da sind weitgereiste ├äpfel weniger klimasch├Ądlich als die deutschen Exemplare wink.gif


Der Gedanke 'wenn keine ├äpfel aus der Region, dann halt mal 3 Wochen keine ├äpfel' geht gar nicht, oder? Gerade dieses Obst w├Ąchst ja wohl fl├Ąchendeckend in Deutschland und l├Ąsst sich relativ gut lagern; wenn die Ernte aufgefuttert ist, dann macht man halt mal Pause...
Was auch viele 'gesunde' Lebensmittel so ungesund macht ist die Tatsache, dass der Konsument immer alles zur Verf├╝gung haben will. Erdbeeren sind nun mal kein Winterobst... der Verbraucher will sie aber an den Weihnachtsfeiertagen auf dem Tisch, also werden sie von Wo-Auch-Immer eingeflogen und Wie-Auch-Immer bis Neujahr haltbar gemacht... Yay!
Das ist aber ein Thema f├╝r einen anderen Thread...




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Caprica
Beitrag 26. Jan 2015, 08:36
Beitrag #12


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ZITAT
Der Gedanke 'wenn keine Äpfel aus der Region, dann halt mal 3 Wochen keine Äpfel' geht gar nicht, oder?


Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du damit nicht mich pers├Ânlich meinst wink.gif Und ja, Erdbeeren, Brombeeren und Co. haben im Winter in deutschen Superm├Ąrkten nichts zu suchen, zumindest nicht in der Frischetheke.
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Matt
Beitrag 29. Jan 2015, 20:21
Beitrag #13


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Um mal ein paar Dinge anzusprechen, die noch nicht gesagt wurden (ansonsten k├Ânnte ich vieles wiederholen, was bereits gesagt wurde): Der Punkt ist, dass das Wort "Drogendealer" im Deutschen extrem negativ konnotiert ist. Dabei ist Alkohol ganz zweifellos eine Droge und ein Dealer in der urspr├╝nglichen englischen Bedeutung ein schn├Âder H├Ąndler. Freilich hat der Anglizismus eine Bedeutungseinengung erfahren und klingt im Deutschen jetzt selbst ohne das vorangestellte "Drogen-" automatisch nach Unterwelt und Drogen. Illegale Machenschaften, mit denen keiner was zu tun haben will. Also ist ein Barkeeper nach urspr├╝nglicher Wortbedeutung sehr wohl ein "Drogendealer", aber nach Bedeutung im Deutschen ist er es nicht. Einfach deshalb nicht, weil Alkohol eine legale Droge ist, mit der man nicht "dealen" (so wie Deutsche es verstehen) kann.
(Ob es sinnvoll ist, dass Alkohol eine legale Droge ist, w├Ąhrend Marihuana es nicht ist, ist eine v├Âllig andere Diskussion).

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 29. Jan 2015, 23:19


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