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lin xiang vs. deep space nine
Strassid2
Beitrag 10. Jan 2004, 20:09
Beitrag #1


Lt. Commander
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ihr erinnert euch doch sicher noch an den 'lin xiang vs. enterprise'-thread aus dem alten trekbbs forum. nunja, diesmal hat er seine community mit einer 'tollen kritik' zur voyager-episode "in fleisch und blut" begl├╝ckt.
bevor jetzt jemand fragt: es hat schon mit dem threadnamen zu tun, lest hier:

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Kritik
"In Fleisch und Blut" ist nicht nur eine reine "Star Trek"-Episode, sondern auch eine herrliche Parodie auf "Deep Space Nine". Als ob Produzent Brannon Braga sagen m├Âchte, "Schaut, wir l├Âsen einen Krieg auf friedliche Art und Weise und innerhalb von nur einer Episode!", und bekr├Ąftigt wie keine "Raumschiff Voyager"-Episode zuvor das starke Einzelepisodenkonzept - vielleicht das beste, das je eine Sciencefiction-Serie hervorgebracht hat.

W├Ąhrend "Deep Space Nine" einen Krieg mehr als vier Jahre streckt und die brutalsten Episoden in "Star Trek" hervorgebracht hat, stellt sich "Raumschiff Voyager" gegen den Trend in der Sciencefiction zu mehr D├╝sterkeit und (leider) Kontinuit├Ąt und kommt mit einer Glanzepisode in bester "Das n├Ąchste Jahrhundert"-Manier daher.

Mit "Deep Space Nine" hat "Star Trek" die furchtbarste Zuschauergruppe gewonnen, die im TV m├Âglich ist: Action-Knaben, die keine Abwechslung in ihrem Leben haben und immer nur mehr Krieg und Gewalt und Tod und Blut sehen wollen. Action-Knaben, die deshalb Kontinuit├Ąt so sch├Ątzen, weil ihr Alltag langweilig geworden ist und sie daher im TV einen kontinuierlichen Ersatz daf├╝r finden wollen. Action-Knaben, die zum Verfall von Sciencefiction allgemein beitragen, weil die Macher ihre Produkte auf diese zuschneiden.

Was sagt das ├╝ber die Menschen in unserer Zeit aus, dass Produzenten tats├Ąchlich Zuschauer finden, die sich an jeden kleinen Handlungsverweis vor zig Jahren erinnern, der dann wieder aufgegriffen wird und fortgesetzt wird - eben Kontinuit├Ąt in seiner Reinform. Haben die Menschen nichts mehr Besseres zu tun, als ihr Leben einer TV-Serie zu widmen? Was ist mit Gelegenheitszuschauern? Bekommen diese keine Chance mehr, Fan einer Serie zu werden? Findet Ausgrenzung im TV statt? Ist dies noch die Definition von TV? Geben sich die Macher keine M├╝he mehr, sich jede Woche etwas Neues einfallen zu lassen, sondern stattdessen einen Handlungsstrang mit einer bekannten Story ewig zu strecken? Eine ganze Serie lang?

Es kann nicht sein, dass die Macher mit Episoden wie "Die Zukunft" aus der zweiten "Enterprise"-Staffel durchkommen, die von absolut nichts handeln, sondern nur vorgeben, einen Handlungsstrang weiterzuentwickeln. Wo bleibt da die M├╝he, die Qualit├Ąt? Es werden w├Âchentlich keine Geschichten mehr erz├Ąhlt, sondern nur bekannte immer und immer wieder gestreckt mit F├╝llepisoden, die keinen eigenst├Ąndigen Inhalt aufweisen. Wenn einem nichts mehr einf├Ąllt, setzt man also auf die ach so tolle Kontinuit├Ąt. Dabei m├Âchte man lieber eine neuerz├Ąhlte eigenst├Ąndige Episode, die noch so langweilig ist, als eine inhaltsleere F├╝llepisode, die mehr R├Ątsel aufwirft als l├Âst - meistens nur vorgibt, einen noch so tollen Handlungsbogen weiterzuentwickeln, den Machern im Grunde aber eine kreative Pause erlaubt. Einfach eine Episode zu basteln, die einen bestehenden Handlungsbogen mit R├Ątseln f├╝llt, kann jedes Kind. Doch wenn die Episode von nichts handelt, bleibt sie sinnlos. Wenn die Episode sich mit keinem Thema auseinandersetzt, bleibt sie belanglos. Belanglos - das sind die meisten Einzelepisoden in Kontinuit├Ątsserien. Das kann nicht gutes TV - das kann nicht herausragende Sciencefiction sein.

Und man sollte ehrlich sein: Wie k├Ânnen die Produzenten von den Fans von "Star Trek" fordern, einen TV-Krieg mehr als vier Jahre lang zu verfolgen? Und das, obwohl der Zuschauer mehr als je zuvor von Krieg in den Nachrichten h├Ârt. Warum muss Sciencefiction so schrecklich d├╝ster sein? Hat uns "Star Trek" mit der nachwievor zeitlosen "Das n├Ąchste Jahrhundert"-Serie nicht eines Besseren belehrt? Genau aus diesem Grunde hat die Vergewaltigung von "Star Trek" wohl mit "Deep Space Nine" angefangen und ihre Fortsetzung in "Enterprise" gefunden, die ja mit dem entsetzlichen Xindi-Handlungsbogen auf Zuschauerfang geht.
Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die grauen Zellen an so wunderbaren Episoden wie "Darmok" oder "Verborgene Bilder" erfreuen k├Ânnen, gegenw├Ąrtig ist die Zeit, in der sogar angesehene "Star Trek"-Kritiker wie Thomas H├Âhl oder Mike Hillenbrand eine so inhaltsleere und absolut sinnfreie Episode wie "Anomaly" aus der dritten "Enterprise"-Staffel als "als eine der besten Folgen" bezeichnen und sogar ""Anomaly" rockt!" ausrufen, und das, obwohl die Episode lediglich durch ihre gelungenen Produktionswerte besticht. Man ist in der Tat bescheiden geworden, was gute Sciencefiction angeht.

Da diese erw├Ąhnten, nutzlosen Action-Knaben sehr werberelevant sind - zu irgendetwas m├╝ssen sie ja gut sein - und die Produzenten eben ihre Serie auf diese ausrichten, sprich mehr Kontinuit├Ąt, mehr Krieg, mehr Sex, massig Action einbringen - haben wir ihnen solchen Stuss wie "Andromeda", "Stargate", "Babylon 5" oder "Enterprise" zu verdanken. Wenn das alles so toll ist, warum sind es aber gerade die ruhigen Einzelepisoden, die die besten der Serie darstellen? "Deep Space Nine" lief erstaunlicherweise in ihren sehr gelungenen Einzelepisoden wie "Der Besucher" oder "Immer die Last mit den Tribbles" zur Hochform auf, die zweifelsohne zu den besten geh├Âren, was "Star Trek" zu bieten hat - schade, dass die Serie ihr Potenzial so an einen Kriegshandlungsbogen verschwendet hat. Und auch "Enterprise" l├Ąsst ihr erz├Ąhlerisches Potenzial erst in ruhigen Einzelepisoden wie "Lieber Doktor" oder "Similitude" aufblitzen.

Mit "Deep Space Nine" wurden so ziemlich alle "Das n├Ąchste Jahrhundert"-Fans verjagt und seit dem dominieren diese schrecklichen Action-Knaben von "Deep Space Nine" die "Star Trek"-Zuschauergruppe. Fatalerweise sehen die "Star Trek"-Produzenten darin die Zukunft und richten ihre "Enterprise"-Serie immer mehr auf diese suspekte Zuschauergruppe aus - was dabei verloren geht, ist Qualit├Ąt und Einzigartigkeit von "Star Trek". Dies ist der Grund, warum keine neuen Zuschauer dazugewonnen werden k├Ânnen. Es wird lediglich die bestehende Zuschauergruppe - die Action-Knaben - gl├╝cklicher gemacht, die schon bei dem Begriff Kontinuit├Ąt oder Krieg in Ekstase geraten. Gerade zu Zeiten des Terrors und des Kriegs sind aber Serien wie "Das n├Ąchste Jahrhundert" und "Raumschiff Voyager" viel willkommener!

Als "Skorpion" lief, kam schon die Bef├╝rchtung auf, in "Raumschiff Voyager" w├╝rde nun ein ├Ąhnlicher Kriegs-Arc mit der Spezies 8472 entwickelt werden und die Serie ihren "Star Trek"-typischen Optimismus verlieren. Welch eine Erleichterung, als Frieden mit dieser Spezies geschlossen wird und endlich einmal wieder - nach langer langer Zeit - wieder Friede, Freude, Eierkuchen serviert wird. Welch ein Genuss, endlich wieder eine Episode zu sehen, die all das beinhaltet, was einen zum "Star Trek"-Fan gemacht hat! Endlich vergeht eine Woche ohne Jem'Hadar-Leichen oder sonstige optische "Leichenbissen" ohne Tiefgang!
"Deep Space Nine"-Fans, wir erinnern uns, Action-Knaben, kritisieren an "Raumschiff Voyager" den Friede-Freu(n)de-Eierkuchen-Aspekt und man fragt sich, was daran so schlimm ist? Dass man ├╝berhaupt so eine Kritik anbringen kann, zeigt, dass man "Star Trek" nicht verstanden hat. Wie kann man soetwas ├╝berhaupt als Kritikpunkt anbringen? Ist das eigene Leben so langweilig geworden, dass man es gern ein wenig actionreicher, d├╝sterer und sogar brutaler haben m├Âchte? Der Kreis schlie├čt sich mit der Frage: In welcher Zeit leben wir eigentlich, dass sie solch verabscheungsw├╝rdige Gesch├Âpfe wie die Action-Knaben hervorbringen kann? Aktuelles Beispiel: Wenn man sich den Xindi-Handlungsbogen von "Enterprise" anschaut, muss man gestehen, die Serie war in ihren ersten beiden Staffeln erheblich besser - optimistischer. Das Problem der Serie war nie ihr Einzelepisodenkonzept, sondern schlicht die Qualit├Ąt der Geschichten. Mit der Umstellung auf Kontinuit├Ąt m├╝ssen sich die Macher nicht mehr jede Woche v├Âllig neue Geschichten ausdenken - sie m├╝ssen sich weniger M├╝he geben. Und da die Einzelepisoden aus diesem Grunde noch sinnfreier wirken als sie es ohnehin in den ersten beiden Staffeln waren, ist das ganze Ergebnis nur noch zum Verzweifeln. Jetzt werden Archer und Crew mit diesem d├╝steren, kriegerischen Sciencefiction-Einheitsbrei noch mehr vermischt.

Wo "Deep Space Nine" eine Episode wie "In Fleisch und Blut" mit m├Âglichst vielen Toten darstellen w├╝rde, sch├Ąmt sich "Raumschiff Voyager" nicht, "Star Trek" zu sein und l├Âst den Konflikt auf diplomatischem Wege ohne gr├Â├čere Totenanzahl. Das mag naiv sein, aber es ist im Endeffekt anspruchsvoller und eleganter. Kritik hin, Kritik her - reden wir Klartext - wieviele "Raumschiff Voyager"-Gegner, die die Serie aufs ├äu├čerste verrei├čen, kennen sie wirklich? Die meisten holen ihre Meinung doch eh aus irgendeinem ach so tollen Forum, ohne die Serie zu kennen und ohne ├╝ber das, was sie von sich geben, nachzudenken - "Star Trek"-Fans waren und sind schon immer sehr manipulative Gesch├Âpfe gewesen. Wer kann "Raumschiff Voyager" nicht m├Âgen, wenn er die Serie wirklich kennt?

Da aber die optimistischen und niveauvolleren "Das n├Ąchste Jahrhundert"-Fans seit "Deep Space Nine" abgewandert sind, die von nun an mit ihren Action-Knaben die "Star Trek"-Zuschauergruppe dominiert, fehlt "Raumschiff Voyager" diese optimistischen "Das n├Ąchste Jahrhundert"-Fans. Nur so und nicht anders sind solche komischen Gestalten wie die "Raumschiff Voyager"-Basher zu erkl├Ąren, die die Serie am besten so d├╝ster und kriegslastig sehen wollen wie "Deep Space Nine". Die wenigen gebliebenen Fans, die durch Picard zum "Star Trek"-Fan geworden sind, sch├Ątzen "Raumschiff Voyager" und ihr Einzelepisodenkonzept aber daf├╝r umso mehr und genie├čen ihre Serie, ohne sich auf das Niveau der "Deep Space Nine"-"Star Trek"-Basher herabzubewegen - "Raumschiff Voyager" gilt in Fachkreisen nachwievor als die beste Sciencefiction-Serie, die jemals im TV lief. Hier trifft der Volksspruch "Der Kluge bemerkt alles, der Dumme gibt zu allem seine Bemerkung ab" wahrhaftig zu.

Es ist nicht Absicht dieses Artikels, "Deep Space Nine" - eine f├╝r sich genommen recht aufregende Serie - v├Âllig in den Dreck zu ziehen. Aber es wird die Feststellung gemacht, dass die meisten und aggressivsten Basher eben "Deep Space Nine"-Fans sind, die, weil sie eben die Mehrheit der jetzigen "Star Trek"-Zuschauergruppe darstellen, durch ihre Action-Fixiertkeit, ihren chronischen Drang nach D├╝sterkeit und Kontinuit├Ąt - alles Eigenschaft auch der Serie - sowie Unreife zum "Star Trek"-Untergang in Form von "Nemesis" und "Enterprise" beitragen, weil sie mit ihren Meinungen die Produzenten ja irgendwie beeinflussen. Dass deren Meinungen aber ganz falsch sind, zeigt sich am Flop von "Nemesis" und der katastrophalen Einschaltquoten von "Enterprise" weltweit. Auch das ist eine unabstreitbare Tatsache.

Und es wird auch die Feststellung gemacht, dass wenige "Das n├Ąchste Jahrhundert"-Fans geblieben sind, die "Star Trek" so erfolgreich gemacht haben.
Fest steht au├čerdem, dass die Action-Knaben mit einer Serie, wo eine Frau das Kommando hat, nichts anfangen k├Ânnen. Anders ist deren Kritik an Captain Janeway - eine Frau mit Klasse - nicht zu erkl├Ąren. Die Frauen in modernen Sciencefiction-Serien haben offensichtlich so m├Ąnnlich zu sein wie Sigourney Weaver oder so schwach wie Hoshi Sato. Alles andere w├╝rde die Testosteron-Werte der Action-Knaben verwirren. Ein sanfter Zug von Chauvinismus scheint Einzug in die moderneren Sciencefiction-Serien zu halten, wobei man "Raumschiff Voyager"s Ausnahmestellung diesbez├╝glich nicht genug w├╝rdigen kann. Jedenfalls ist es ohne Zweifel, dass ein so steifer Darsteller wie Avery Brooks (spielte Captain Sisko) nicht einmal im Ansatz an ein so vielf├Ąltiges Talent wie Kate Mulgrew (spielte Captain Janeway) herankommt.

Auch scheinen die Basher nicht viel anfangen zu k├Ânnen mit dem sehr hohen Humor in "Raumschiff Voyager", der manchmal sehr sarkastisch, gelegentlich sehr ironisch und oft parodistisch sein kann. Und auch scheint den Bashern "Raumschiff Voyager" zu originell zu sein (Schwarz-Wei├č-Holodeckprogramm um Captain Proton). Sciencefiction hat heutzutage anscheinend toternst zu sein und darf von nichts handeln au├čer Krieg in all seiner Variation.

Und weil eben viele Zuschauer, die "Raumschiff Voyager" verfolgen, eben "Deep Space Nine"-D├╝sterkeits-Action-Knaben sind - und mit all dem Besprochenen im Hinterkopf - kann man eine Episode wie "In Fleisch und Blut" nicht hoch genug sch├Ątzen, dass sie so viele von ihrer ("Deep Space Nine"-)Zuschauerschaft vor den Kopf st├Â├čt, eine "Rebellion Alpha" durchf├╝hrt; praktisch in jedem Punkt das umsetzt, was die "Deep Space Nine"-Fans so hassen: Frieden, Freunde und Optimismus, gew├╝rzt mit Lakonik, sprich, der Krieg wird nur in einer Episode abgeschlossen. Eine Episode wie "In Fleisch und Blut" w├Ąre in "Deep Space Nine" unbedenkbar, was bereits viel ├╝ber diese Serie aussagt.

Diese Hartn├Ąckigkeit in der Rebellion gegen die Basher, diese Hartn├Ąckigkeit im Verharren auf das Einzelepisoden-Konzept erm├Âglichte erst diese brillante f├╝nfte Staffel und machte "Raumschiff Voyager" endg├╝ltig zur besten Serie der Sciencefiction - man muss heute schon beinahe sagen, der klassichen Sciencefiction.

"In Fleisch und Blut" an sich ├╝berzeugt durch eine rundum gelungenen Story-Aufbau. Der Zuschauer wird zu Anfang v├Âllig im Dunkeln gelassen und die R├╝ckkehr von Spezies 8472 - eine augenzwickernde Kontinuit├Ąt, die Gelegenheitszuschauer nicht vor den Kopf st├Â├čt - sorgt f├╝r atemberaubende Spannung. Erst nach und nach l├╝ftet sich der Schleier und es macht wahrhaftig Spa├č, zuzuschauen, wie sich Misstrauen langsam abbaut, eine gemeinsame Basis erschlossen und letzten Endes Freundschaft geschlossen wird. Wer kann da widersprechen, dass dies einen h├Âheren Anspruch hat als irgendwelche Weltraumschlachten und Jem'Hadar-Leichen? Das ist "Star Trek", das Hoffnung macht und einen zum Fan konvertieren k├Ânnte. Und Hoffnung ist beim derzeitigen "Star Trek" in jeder Hinsicht rar geworden. Der Mut zum Friede-Freude-Eierkuchen, der Mut zum Optimismus, der Mut zur Hoffnung - das ist "Star Trek" at its best und das ist "Star Trek", das wir in "Das n├Ąchste Jahrhundert" und "Raumschiff Voyager" kennen und lieben gelernt haben.

Fazit
"In Fleisch und Blut" ist eine spannende Episode mit einem unerwarteten, aber sehr willkommenen Finale. Die Episode ├╝berzeugt durch einen rundum gelungenen Aufbau, der die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Es ist eine Episode, die sich nicht daf├╝r zu sch├Ąmen braucht, "Star Trek" zu sein. Vor allem das Ende ist einer der sch├Ânsten Momente der Serie. "In Fleisch und Blut" ist der dritte H├Âhepunkt von gerademal erst vier ausgestrahlten Episoden der f├╝nften Staffel. Alle Achtung, "Raumschiff Voyager"! Note 1+

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laugh.gif oder sad.gif ich wei├č es nicht - ich wei├č aber jetzt, dass ich nen proll bin, der nur action und gewalt mag... jo, genau und jede menge sex... das alles, weil ich ds9 mag... weil voyager mit kathryn 'wo ist meine pump-gun' janeway und seven mit ihrer dezenten uniform da so anders sind mrgreen.gif
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Matt
Beitrag 10. Jan 2004, 20:19
Beitrag #2


Vice Admiral
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Okay, bevor ihr startet, auf die Kritik einzugehen (was IMO absolut notwendig ist), noch ein Hinweis: Bitte kein Lin-Xiang-L├Ąsterthread ├á la "typisch Lin" oder "den kann ja keiner ernst nehmen" etc. Betrachtet den Text als eine Kritik von einem x-beliebigen DS9-Kritiker im Netz (denn etwas anderes ist er nicht). Versucht bitte, die Argumente nur mit sachlichen Gegenargumenten zu widerlegen. Das d├╝rfte angesichts der haneb├╝chenen Argumentation des zitierten Kritikers nicht schwer fallen. Also los! Ich werde demn├Ąchst auch was dazu schreiben.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 10. Jan 2004, 20:20


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Damon Ridenow
Beitrag 10. Jan 2004, 20:27
Beitrag #3


Captain
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Ich hoffe nur, dass dieser Thread nun nicht dazu genutzt wird, eine Runde VOY-Bashing einzuleiten. Auf den Beitrag geh ich ein, falls ich Lust dazu habe und sobald ich mehr Zeit habe als im Moment.


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Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen.
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Voivod
Beitrag 10. Jan 2004, 20:47
Beitrag #4


Admiral
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QUOTE (Matt @ 10. Jan 2004, 20:19)
Betrachtet den Text als eine Kritik von einem x-beliebigen DS9-Kritiker im Netz (denn etwas anderes ist er nicht). Versucht bitte, die Argumente nur mit sachlichen Gegenargumenten zu widerlegen. Das d├╝rfte angesichts der haneb├╝chenen Argumentation des zitierten Kritikers nicht schwer fallen. Also los! Ich werde demn├Ąchst auch was dazu schreiben.

Ich w├╝rde gerne was Sinnvolles dazu schreiben, sehe mich aber ausserstande, dabei sachlich zu bleiben... Also lass' ich es lieber. Und "Argumente" sehe ich in diesem Beitrag sowieso nicht.

(OhmeinGottsowashabeichjanochniegelesensoeinSchmarrnvonwegenActionKnabendasgibts
dochgarnichtichlachmichtotedit:sorryMatt)

Der Beitrag wurde von Voivod bearbeitet: 10. Jan 2004, 21:01
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Elias Vaughn
Beitrag 10. Jan 2004, 20:56
Beitrag #5


Commander
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Tja, ich w├╝rde auch gerne mit ein paar sachlichen Argumenten kommen, aber im Moment kringel ich mich noch vor Lachen am Boden laugh.gif ... wie jedesmal, wenn ich einen von Lins Artikel lese, es ist einfach k├Âstlich.


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marv
Beitrag 10. Jan 2004, 21:32
Beitrag #6


Fleet Captain
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Ich frage mich immer wieder, wie er in seinen Argumentationen Episoden wie "Die Schlacht um Ajilon Prime", "In fahlem Mondlicht" oder "Die Belagerung von AR-558" so links liegen lassen kann, die ja durchaus auch zu seinen beschmipften Kriegsepisoden geh├Âren. Immerhin sind die Episoden nicht aufgrund ihrer Action oder wegen des Krieges an sich wirklich gut, sondern wegen der Art, wie sie sich mit dem Krieg auseinandersetzen. K.A. ob Lin Xiang das nicht erkennt oder es einfach nur nicht erkennen will.


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Elias Vaughn
Beitrag 10. Jan 2004, 22:04
Beitrag #7


Commander
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QUOTE (marv @ 10. Jan 2004, 22:32)
K.A. ob Lin Xiang das nicht erkennt oder es einfach nur nicht erkennen will.

Ich glaube, etwas von beidem.... er ist offenbar mit Voyager aufgewachsen (keine Ahnung, vielleicht ist er auch in Janeway verknallt oder so wink.gif ), und hat es leider noch nicht geschafft, ├╝ber den Voyager-Suppensch├╝sselrand hinauszusehen.


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marv
Beitrag 10. Jan 2004, 22:07
Beitrag #8


Fleet Captain
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hm, das k├Ânnte es wirklich sein ... wenn man es so will, bin ich mit "deep space nine" "aufgewachsen", ich hab zwar auch alle anderen serien oft gesehen, aber ds9 war die erste serie, die mich als ersten richtig gefesselt hat.


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Dr. Zoidberg
Beitrag 10. Jan 2004, 22:12
Beitrag #9


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Lin Xiang ist ein **********.
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marv
Beitrag 10. Jan 2004, 22:24
Beitrag #10


Fleet Captain
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@Zoidberg: Ich denke, gerade sowas wollte Matt mit seinem Post verhindern ... Also Leute, bitte bleibt sachlich. Welche Meinung die meisten von Lin Xiang haben, wissen wir ja, wirklich interessant ist es doch, sich mit seinen Aussagen auseinanderzusetzen.


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Der RvD
Beitrag 10. Jan 2004, 22:32
Beitrag #11


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QUOTE (marv @ 10. Jan 2004, 23:24)
@Zoidberg: Ich denke, gerade sowas wollte Matt mit seinem Post verhindern ... Also Leute, bitte bleibt sachlich. Welche Meinung die meisten von Lin Xiang haben, wissen wir ja, wirklich interessant ist es doch, sich mit seinen Aussagen auseinanderzusetzen.

"Aussagen"? Billige Provokationen der Sorte "wer Janeway nicht mag, ist eh ein frauenhassendes Schwein, au├čerdem ist Sisko eh doof" laden nicht gerade zur Diskussion ein (sollen sie auch gar nicht, wie die zwei "ausgew├Ąhlten User" aus dem Forum mit ihren "Kritiken" darunter beweisen).


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Matt
Beitrag 10. Jan 2004, 22:37
Beitrag #12


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@RvD: Ich sehe das etwas differenzierter. Nat├╝rlich entbehren viele Argumente jeder Grundlage und Logik, aber ich w├╝rde z.B. gern eine Diskussion zum Thema "War der Krieg bei DS9 urspr├╝nglich nicht wirklich nur als quotenbringendes Mittel, quasi aus niederen Beweggr├╝nden wie 7of9s Einf├╝hrung bei Voyager gedacht?" f├╝hren. Mit dieser Kritik sehen sich DS9-Fans oft konfrontiert, weil es ein Standardargument ist. Und die Kritik des oben zitierten Kritikers baut teilweise auf genau diesem Vorwurf auf. Also, was denkt ihr dar├╝ber, wie seht ihr das?


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Elias Vaughn
Beitrag 10. Jan 2004, 22:55
Beitrag #13


Commander
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QUOTE (Matt @ 10. Jan 2004, 23:37)
@RvD: Ich sehe das etwas differenzierter. Nat├╝rlich entbehren viele Argumente jeder Grundlage und Logik, aber ich w├╝rde z.B. gern eine Diskussion zum Thema "War der Krieg bei DS9 urspr├╝nglich nicht wirklich nur als quotenbringendes Mittel, quasi aus niederen Beweggr├╝nden wie 7of9s Einf├╝hrung bei Voyager gedacht?" f├╝hren. Mit dieser Kritik sehen sich DS9-Fans oft konfrontiert, weil es ein Standardargument ist. Und die Kritik des oben zitierten Kritikers baut teilweise auf genau diesem Vorwurf auf. Also, was denkt ihr dar├╝ber, wie seht ihr das?

Sicherlich hast du zum Teil Recht. Aber wenn jemand wie Lin mit teils v├Âllig abstrusen Vorurteilen und Kritiken daherkommt, darf man sich nicht wundern. Wie hei├čt es so sch├Ân: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zur├╝ck."

Trotzdem... nachdem hier offenbar der Kriegs-Arc in DS9 offenbar der Anstoss ist, will ich mal meine Meinung dazu schreiben.

Der Arc mit dem Dominion wird ja schon am Ende der zweiten Season begr├╝ndet (auch wenn ich glaube, dass sich die Autoren und Produzenten damals noch nicht genau wussten, wie das bis zum Ende der siebten Staffel weitergeht). Aber das erste Mal wurde der Star Trek Zuschauer mit einem durchgehenden Handlungsbogen konfrontiert, was ich f├╝r damalige Verh├Ąltnisse ziemlich gewagt und risikoreich empfinde, da man nicht viele Folgen verpassen durfte, um dem gesamten Storybogen folgen zu k├Ânnen. Aber das Konzept ging gl├╝cklicherweise auf (und nein, ich will hier keinen Vergleich zu B5 ziehen).

Anfang der vierten Staffel wurden wir mit einem immer schlechter werdenden Verh├Ąltnis zwischen der F├Âderation und den Klingonen und einer folgenden Auseinandersetzungen zwischen den beiden M├Ąchten (wobei das Dominion hier auch keine unwesentliche Rolle spielte, wie wir ja sp├Ąter erfahren haben). Ich will das jetzt absichtlich nicht als Krieg bezeichnen, die Gefechte waren ja eher mehr ein Gepl├Ąnkel zwischen F├Âderation und Klingonen (obwohl ich das jetzt nicht herunterspielen will, immerhin waren die Verluste auf beiden Seiten ja hoch genug, aber im Vergleich mit dem sp├Ąteren Konflikt mit dem Dominion...). Der geneigte Star Trek Fan und Zuseher wurde zum ersten Mal mit der Tatsache konfrontiert, dass auch in diesem Universum nicht immer nur alles Friede-Freude-Eierkuchen war.

Am Anfang mag dieser Konflikt tats├Ąchlich nur dazu dagewesen sein, um die Quoten zu heben, Worfs Einf├╝hrung auf DS9 um TNG Zuschauer anzulocken. Aber IMHO wurde hier in keinster Weise der Krieg verherrlicht, hier wurde teilweise die Abgr├╝nde der menschlichen Seele beleuchtet (ich denke hier an die Episode "Die Schlacht um Ajilon Prime). Dem Zuschauer wurde vor Augen gef├╝hrt, dass jeder Konflikt seine Konsequenzen nach sich zieht, und ich denke, gerade das macht DS9 so einzigartig.

So, f├╝r den Anfang hab ich mir erstmal genug die Finger wundgeschrieben.


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Der RvD
Beitrag 10. Jan 2004, 23:02
Beitrag #14


Redshirt vom Dienst
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QUOTE (Matt @ 10. Jan 2004, 23:37)
@RvD: Ich sehe das etwas differenzierter. Nat├╝rlich entbehren viele Argumente jeder Grundlage und Logik, aber ich w├╝rde z.B. gern eine Diskussion zum Thema "War der Krieg bei DS9 urspr├╝nglich nicht wirklich nur als quotenbringendes Mittel, quasi aus niederen Beweggr├╝nden wie 7of9s Einf├╝hrung bei Voyager gedacht?" f├╝hren. Mit dieser Kritik sehen sich DS9-Fans oft konfrontiert, weil es ein Standardargument ist. Und die Kritik des oben zitierten Kritikers baut teilweise auf genau diesem Vorwurf auf. Also, was denkt ihr dar├╝ber, wie seht ihr das?

Das ist sicher 'ne interessante Frage - aber diese Frage aus dem obigen Geblubber herauszulesen, dazu geh├Ârt doch einiges an Fantasie, oder? Der Schreiberling verdammt den Krieg in DS9 doch prinzipiell, da er dem "Heile Welt"-Bild von Star Trek widerspr├Ąche (TOS kann er also auch nicht gesehen haben); kann aber andererseits nicht viele der entsprechenden Folgen gesehen haben, wenn er behauptet, man w├╝rde Blut und Gemetzel am laufenden Bande liefern, um den Dumpfbackenanteil der Bev├Âlkerung und deren niederen Instinkten zu entsprechen (Kettens├Ągenmassaker in DS9 h├Ątte ich verpa├čt. Vielleicht im "Director's Cut". wink.gif).

Um zu Deiner (Matt) Fage zu kommen, die zehnmal interessanter ist als alles in dem St├╝ck hei├če Luft weiter oben:

QUOTE
"War der Krieg bei DS9 urspr├╝nglich nicht wirklich nur als quotenbringendes Mittel, quasi aus niederen Beweggr├╝nden wie 7of9s Einf├╝hrung bei Voyager gedacht?"


Das glaube ich nicht, Tim.

1. f├╝hrte die Story seit dem ersten Auftreten des Dominions direkt auf eine Konfrontation mit der F├Âderation hin - es ist ja nicht so, da├č dieser Gegner bei Quotenproblemen pl├Âtzlich aus'm ├ärmel geholt wurde.

(Nebenbei begann der Krieg in der letzten Episode der 5. Staffel. Somit blieben der Serie gerade noch zwei - nicht vier - Jahre f├╝r diesen Arc. Aber Fakten scheinen den Autor dieser Schrift ja eh nur peripher zu tangieren.)

2. war Rick Berman gegen die Einf├╝hrung des Krieges, er mu├čte laut Ron Moore geradezu ausgetrickst werden, damit der Krieg in dieser Form ├╝berhaupt stattfinden konnte. Und gerade Rick ist traditionell der Quoten-W├Ąchter.

Wenn Du einen Ratings-Stunt bei DS9 willst, bist Du bei der Einf├╝hrung von Worf glaube ich besser bedient. Das geschah IIRC auf Druck des Studios...


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Matt
Beitrag 10. Jan 2004, 23:06
Beitrag #15


Vice Admiral
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@Elias Vaughn: Sehe ich wirklich genauso! Es mag ironischerweise stimmen, da├č das Kriegselement bei DS9 von den Studiobossen zur Quotensteigerung vorgegeben wurde ("Wir wollen mehr Action und Gewalt! Bei B5 hat es ja auch funktioniert!") Allerdings waren bei DS9 durchweg klasse Autoren am Werk, die aus dieser Vorgabe (fast) das Beste herausgeholt haben: Sie haben den Krieg nicht als heroisch dargestellt oder anderweilig verherrlicht, haben keine "Selbstmordmission ist geil"-Elemente hineingebracht, sondern haben den Krieg so gezeigt, wie Kriege nun mal sind: Brutal und grausam. Das manifestiert sich auch in der Stimmung: dunkel und d├╝ster. Man hat sich dem Thema intelligent gen├Ąhert und einige unglaublich gelungene Charakterstudien gedreht. In Deep Space Nine gab es eben nicht nur Action f├╝r Volltrottel, sondern bestenfalls Action auch f├╝r Volltrottel. Das ist ein Unterschied, ein sehr bedeutender sogar.

Interessanterweise kritisiert der oben zitierte Kritiker den Arc, den andere wiederum als zu inkonsequent kritisiert haben. Das ist interessant. Die einen fanden den Arc zu "arc-isch", den anderen ging er nicht weit genug. Das ist nichts weiter als eine Geschmackssache, an der man sich nicht hochziehen darf. IMO hat DS9 einen Kompromi├č zwischen Einzelepisoden und einem Handlungsbogen gesucht, um Gelegenheitszuschauer eben nicht von vornherein auszuschlie├čen wie z.B. bei B5. So gab es mitten im Krieg Episoden, die mit diesem nichts (oder nur eine Alibi-Textzeile) zu tun hatten, aber genau diese Episoden empfand ich als erfrischende Abwechslung und machen eben genau die unvergleichliche Vielfalt bei DS9 aus.

@RvD: Deine Argumente, weshalb der Krieg kein Rating-Stunt gewesen sein kann, sind ├şnteressant, aber ich bleibe ein wenig skeptisch. Mag sein, da├č urspr├╝ngliche Konfrontationen mit dem Dominion geplant waren, aber in dieser Gr├Â├čenordnung? Irgendeiner mu├č mal mit dieser Idee gekommen sein und ab da wurde sie forciert. Das begann bereits mit Worfs Einf├╝hrung. Andererseits: Wer wei├č? Vielleicht wollten Behr, Moore und Co. wirklich von Anfang an eine kriegerische Konfrontation epischen Ausma├čes in der Form von B5 (nur weitaus gelungener) drehen und haben sich letztlich gegen Berman durchgesetzt. Dann kann man nur sagen: Chapeau!

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 10. Jan 2004, 23:12


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marv
Beitrag 10. Jan 2004, 23:09
Beitrag #16


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QUOTE (Elias Vaughn @ 10. Jan 2004, 22:55)
Der Arc mit dem Dominion wird ja schon am Ende der zweiten Season begr├╝ndet (auch wenn ich glaube, dass sich die Autoren und Produzenten damals noch nicht genau wussten, wie das bis zum Ende der siebten Staffel weitergeht).

H├Âchstwahrscheinlich nicht, in den ersten Staffeln waren ja noch Berman & Piller am Ruder, im sp├Ąteren Verlauf der Serie, als es mit den langen Handlungsb├Âgen so richtig los ging, waren daf├╝r vor allem Behr und Moore verantwortlich. Moore selbst sagte ja, dass das unter Berman wahrscheinlich nie geschehen w├Ąre (siehe Interview von letztens).

Der ber├╝chtigte Reset-Knopf kam bei DS9 eben viel seltener zum Einsatz.


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Der RvD
Beitrag 10. Jan 2004, 23:26
Beitrag #17


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QUOTE (Matt @ 11. Jan 2004, 00:06)
@RvD: Deine Argumente, weshalb der Krieg kein Rating-Stunt gewesen sein kann, sind ├şnteressant, aber ich bleibe ein wenig skeptisch. Mag sein, da├č urspr├╝ngliche Konfrontationen mit dem Dominion geplant waren, aber in dieser Gr├Â├čenordnung? Irgendeiner mu├č mal mit dieser Idee gekommen sein und ab da wurde sie forciert. Das begann bereits mit Worfs Einf├╝hrung. Andererseits: Wer wei├č? Vielleicht wollten Behr, Moore und Co. wirklich von Anfang an eine kriegerische Konfrontation epischen Ausma├čes in der Form von B5 (nur weitaus gelungener) drehen und haben sich letztlich gegen Berman durchgesetzt. Dann kann man nur sagen: Chapeau!

Nun, ich glaube nicht, da├č Behr, Moore & Co. so weit vorausgeplant haben wie JMS bei Babylon 5, wo ja die grobe Handlung der 5 Jahre schon stand, bevor eine Minute gefilmt wurde. Au├čerdem waren Behr und Moore, wie marv richtig anf├╝hrte, anfangs ja noch gar nicht bei DS9 t├Ątig. (Moore wechselte zur 3. Staffel von TNG r├╝ber, Behr f├Ąllt mir gerade nicht ein.)

Ich glaube z.B. auch nicht, da├č es zu Zeiten von Worfs Einf├╝hrung bereits Pl├Ąne f├╝r einen Krieg gab. Der kam an Bord, weil man die Klingonen, seit jeher Fan-Favoriten, wieder st├Ąrker in die Handlung einbauen wollte, und nat├╝rlich, weil er in TNG war (und somit Fans dieser Serie anziehen sollte).

Worauf ich eigentlich hinauswollte: der Krieg kam, wenn man Moore Glauben schenkt, nicht auf Anweisung des gro├čen Bosses Berman oder gar dessen Vorgesezten bei Paramount in die Serie. Und das im positiven Sinne Verr├╝ckte wie Behr oder Moore das ganze aus rein quotentechnischen Gr├╝nden erdacht haben sollen, kann ich mir nicht vorstellen. Dazu spricht das letztendliche Ergebnis eine zu starke Sprache.


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tabby
Beitrag 10. Jan 2004, 23:27
Beitrag #18


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Der Artikel geht .. lach ... laugh.gif laugh.gif

Ob Lins Meinung das Mass aller Dinge ist lasse ich einfach mal offen..
Jede Serie die ich bislang gesehen habe hatte zeimlich bescheidene Folgen. Es gab noch keine Serie die ausnahmslos gut oder ausnahmslos schlecht war.

Aber Babylon 5 als Gesamtwerk als Stuss abzutun und gleichzeitig VOY ├╝ber den gr├╝nen Klee zu loben ist doch wohl echt der Gipfel.

QUOTE
Genau aus diesem Grunde hat die Vergewaltigung von "Star Trek" wohl mit "Deep Space Nine" angefangen und ihre Fortsetzung in "Enterprise" gefunden, die ja mit dem entsetzlichen Xindi-Handlungsbogen auf Zuschauerfang geht.

LOL!! laugh.gif
Das ist so bl├Âd, dass es schon fast wieder geil ist laugh.gif

VOY Center: Da muss ich nicht hin!!


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Elias Vaughn
Beitrag 10. Jan 2004, 23:34
Beitrag #19


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Als Kr├Ânung h├Ątte ich hier noch zwei von Lins sogenannten Artikeln mrgreen.gif , wei├č nicht, ob die nicht eh schon bekannt sind, aber falls nicht:

"Enterprise - die Vergewaltigung von Star Trek"

und

"Nemesis - die Vergewaltigung von Star Trek geht weiter"


Ich zitiere mal aus einem der Artikel:

QUOTE
Sehr positiv ist auch der grandiose, aber leider sehr kurze Auftritt von Admiral Janeway. [...] "Raumschiff Voyager" geh├Ârt die Zukunft, das zeigt klar der Auftritt von Janeway in "Nemesis".


Ich kringel mich jedesmal vor Lachen, wenn ich das Lese... aus einem Zwei-Minuten-Auftritt eines einzelnen Charakters abzuleiten, dass Voyager ins Kino geh├Ârt....... *ROFL* ich kann nicht mehr


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Trekker
Beitrag 11. Jan 2004, 00:26
Beitrag #20


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hayho,
QUOTE
Was ist mit Gelegenheitszuschauern? Bekommen diese keine Chance mehr, Fan einer Serie zu werden? Findet Ausgrenzung im TV statt?


Ich w├╝rde es damit vergleiche: M├╝ssen die Christen unbedingt an Gott glauben?
Bekommen die Heiden so keine Chance mehr gl├Ąubig zu werden?

V


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Trekker
Beitrag 11. Jan 2004, 01:09
Beitrag #21


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hayho,
vieleicht etwas off Topic:
Das beste ist ja, dass Lin zwei verschiedene Kritiken zur Folge geschrieben hat, einmal eben als TV-Tip und dann noch f├╝rn Episodenguide.

Bewertung der Folge
Artikel: Note 1+
Guide: Note 1-

Was soll ich dazu sagen?

V


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Elias Vaughn
Beitrag 11. Jan 2004, 01:37
Beitrag #22


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QUOTE (Trekker @ 11. Jan 2004, 02:09)
hayho,
vieleicht etwas off Topic:
Das beste ist ja, dass Lin zwei verschiedene Kritiken zur Folge geschrieben hat, einmal eben als TV-Tip und dann noch f├╝rn Episodenguide.

Bewertung der Folge
Artikel: Note 1+
Guide: Note 1-

Was soll ich dazu sagen?

V

Tja, da wei├č die linke Hand offenbar nicht, was die rechte tut mrgreen.gif . Aber wer wei├č das bei ihm schon genau laugh.gif . Ich bin ja schon gespannt, was er sich als N├Ąchstes einfallen l├Ąsst, damit ich wieder ablachen kann laugh.gif .


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Donnervogel
Beitrag 11. Jan 2004, 15:47
Beitrag #23


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Ja, die Vergewaltigungsartikel sind bereits legend├Ąr. mrgreen.gif - Wie ihr ja bereits alle wisst, gibt es sehr wenig Threads zu dem Anti-DS9-Artikel auf der benannten Seite. Hier ein aktueller -noch nicht gel├Âschter- Thread zu diesem Thema auf STVC; den k├Ânnt ihr ja mal stillschweigend mitverfolgen.DS9 nur f├╝r "Actionknaben"?


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Androide
Beitrag 11. Jan 2004, 18:24
Beitrag #24


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ich denke mal, den n├Ąchsten "vergewaltigungsartikel" wird es bereits n├Ąchste woche geben. dann wird am sonntag die folge "temporale paradoxie" ausgestrahlt und das ist doch auch ein "highlight". smile.gif
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Br├╝hn
Beitrag 11. Jan 2004, 18:51
Beitrag #25


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QUOTE
Es kann nicht sein, dass die Macher mit Episoden wie "Die Zukunft" aus der zweiten "Enterprise"-Staffel durchkommen, die von absolut nichts handeln, sondern nur vorgeben, einen Handlungsstrang weiterzuentwickeln.

Womit er recht hat.
Sie haben absolut nichts gebracht.
(Genau wie Carpenter Street.)
QUOTE
Action-Knaben

Mit Knaben hat er auch recht. Das Durchschnittsalter der Trekkis hat sich in 10 Jahren halbiert. Von 30 auf 15 Jahre.

QUOTE
zu sein und l├Âst den Konflikt auf diplomatischem Wege ohne gr├Â├čere Totenanzahl.

Klaro, genau wie in Endgame. Gelle.
QUOTE
Wer kann "Raumschiff Voyager" nicht m├Âgen, wenn er die Serie wirklich kennt?

Ich, andererseits bin ich ja auch kein richtiger ST-Fan, wenn ich eine Serie nicht mag. Das Argument kenne ich doch irgendwoher.
Was tue ich ├╝berhaupt noch auf diesem Board?
Erinnert mich an eine TOS Episode, in der festgestellt wurde, das das "Gute" und das "B├Âse" oft mit denselben Mitteln k├Ąmpfe.
Kam erst letztens wieder auf Kabel 1.
Orginaltitel:All our Yesterdays.
QUOTE
weil sie mit ihren Meinungen die Produzenten ja irgendwie beeinflussen.
Auch dieses Argument kenne ich irgendwoher.
Hatte was damit zu tun, das eine Serie schlecht geredet wird. Und das deshalb Gelegenheitszuschauer (die sich dann nat├╝rlich in diesen ST-Foren rumtreiben, als Nicht-Star Trek-Fan!, sonst w├╝rde das Argument ja nicht funktionieren) nicht einschalten.
QUOTE
Avery Brooks kommt halt nicht an ein so vielf├Ąltiges Talent wie Kate Mulgrew heran (oder so ├Ąhnlich)

Klaro, deshalb kenne ich 2 Filme mit Avery Brooks (American History X; der andere mit Mark Wahlberg und so ner Chinesin) und mit Kate Mulgrew 0.
Aber es geht uns nicht darum irgendwie DS9 zu vereissen.
QUOTE
Schwarz-Wei├č-Holodeckprogramm um Captain Proton

Stehen farbigen und grottenschlechten Holodeckprogrammen um das Kaff Fair Haven entgegen.

MfG
Br├╝hn









MfG
Br├╝hn

Der Beitrag wurde von Br├╝hn bearbeitet: 11. Jan 2004, 19:02


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Ein Mann von starkem Geist und richtiger Selbsteinsch├Ątzung
r├Ącht sich nicht f├╝r Beleidigungen,
denn die bedeuten ihm nichts.

Lucius Annaeus Seneca
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Donnervogel
Beitrag 11. Jan 2004, 19:58
Beitrag #26


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Es gibt andere Foren (Communities) die sich auch ├╝ber www.voyagercenter.de aufregen. Wir sollten ein Nichtangriffspakt mit denen schlie├čen *g*

http://www.treknews.de/cgi-bin/tn_ikonboar...f=1;t=3727;st=0


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Strassid2
Beitrag 11. Jan 2004, 20:10
Beitrag #27


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QUOTE (Donnervogel @ 11. Jan 2004, 19:58)
Es gibt andere Foren (Communities) die sich auch ├╝ber www.voyagercenter.de aufregen. Wir sollten ein Nichtangriffspakt mit denen schlie├čen *g*

machen wir nen voting, wer daf├╝r ist, dass wir uns mit treknews.de gegen das center verb├╝nden. ich bin daf├╝r mrgreen.gif

edit: wers nicht gemerkt haben sollte: mein beitrag war ironisch gemeint smile.gif

Der Beitrag wurde von Strassid2 bearbeitet: 15. Jan 2004, 14:56
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Elias Vaughn
Beitrag 11. Jan 2004, 20:17
Beitrag #28


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QUOTE (Donnervogel @ 11. Jan 2004, 20:58)
Es gibt andere Foren (Communities) die sich auch ├╝ber www.voyagercenter.de aufregen. Wir sollten ein Nichtangriffspakt mit denen schlie├čen *g*

http://www.treknews.de/cgi-bin/tn_ikonboar...f=1;t=3727;st=0

*ROFL*..... Star Trek Boards aller L├Ąnder vereinigt euch laugh.gif .


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felix
Beitrag 11. Jan 2004, 20:21
Beitrag #29


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Jungs und M├Ądels, ich finde diese Geschichte ja auch irgendwie unterhaltsam, aber n Foren-Krieg haben wir echt nich n├Âtig (ja, ich wei├č, dass das nich so ernst gemeint ist)... uuund vor allem geht es hier immer noch um die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Artikel... Diskussionen ├╝ber STVC, wie naheliegend sie auch sein m├Âgen, sind hier etwas off-topic. Ich denke ein Thread in die Richtung reicht...

Der Artikel schreit irgendwie "hm, ich als VOY-Fan bin irgendwie neidisch, weil VOY kaum Kontinuit├Ąt hatte... aber neidisch sein f├╝hlt sich schei├če an, deshalb verteufel ich Kontinuit├Ąt lieber und bin froh dass wir keine hatten!"
BTW, kann mir jemand diesen bizarren Gedankensprung a la "nur Knaben ohne Leben sind geil auf Kontinuit├Ąt" erkl├Ąren? Irgendwie kann ich da nicht ganz folgen.
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Elias Vaughn
Beitrag 11. Jan 2004, 20:27
Beitrag #30


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QUOTE (felix @ 11. Jan 2004, 21:21)
BTW, kann mir jemand diesen bizarren Gedankensprung a la "nur Knaben ohne Leben sind geil auf Kontinuit├Ąt" erkl├Ąren? Irgendwie kann ich da nicht ganz folgen.

Tja, ich kanns nicht..... allerdings w├╝rde ich auch nicht unbedingt versuchen, mich in die Gehirnwindungen eines gewissen Webmasters hineinzuversetzen. Ich sehe seine Artikel eigentlich nur mehr als Unterhaltung an, etwas, wor├╝ber man lachen kann.


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Trekker
Beitrag 11. Jan 2004, 21:01
Beitrag #31


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hayho,
ich wird sagen der gewissen Webmaster ist voll und ganz ├╝berzeugt, sodass er seine Argumente nicht richtig durchdenkt, weil er diese Serie koste es was es wolle hochstellen und was er nicht mag in den Keller degradieren will. Ein Bsp. daf├╝r hab ich auch in meiner Klasse. Bei Lin kommt noch dazu, dass er sich als Chefredakteur seiner Seite+Community wohl noch sehr gro├č und m├Ąchtig f├╝hlt.
So denk ich mir das.

V


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Trekker
Beitrag 11. Jan 2004, 21:18
Beitrag #32


Lieutenant
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hayho,
QUOTE
QUOTE (Donnervogel @ 11. Jan 2004, 19:58)
Es gibt andere Foren (Communities) die sich auch ├╝ber www.voyagercenter.de aufregen. Wir sollten ein Nichtangriffspakt mit denen schlie├čen *g* 


machen wir nen voting, wer daf├╝r ist, dass wir uns mit treknews.de gegen das center verb├╝nden. ich bin daf├╝r


Da stellt sich mir eine Frage: Warum?

V


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Adm. Ges
Beitrag 11. Jan 2004, 21:27
Beitrag #33


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@Trekker: Es gibt da so einen netten Edit-Button, mit dem du dein Post editieren kannst - also auch etwas hinzuf├╝gen. Solange niemad auf den letzten Beitrag geantwortet hat, ist das die optimale Variante - wir haben n├Ąmlich was gegen Mehrfachposts und "sinnfreie" Posts (beides f├Ąllt bei uns unter die Kategorie Spam).

Nur so als kleiner Hinweis

weiterhin viel Spa├č beim posten.


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VirtualSelf
Beitrag 12. Jan 2004, 07:27
Beitrag #34


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... und es geht weiter:

"Deep Space Nine"(-Fans) - die Vergewaltigung von "Star Trek" hat einen Ursprung

Da hat er wohl ein schlafloses Wochenende gehabt ... mrgreen.gif ..

Naja, in einem hat er Recht: die DS9-Charaktere sind keine ST-Charaktere, denn letztere entwickeln sich auch in sieben Jahren nicht nachvollziehbar weiter ..

(BtW: .. wenn DS9 ex definitione kein ST ist, dann w├Ąre die Vergewaltigung von ST ja quasi Sodomie ... nicht, dass ich es einigen hier im Forum nicht zutrauen w├╝rde ... wink.gif)


--------------------


kiss your face and touch your skin
I will slide my fingers in
let me show you what I can.


Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
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tabby
Beitrag 12. Jan 2004, 08:46
Beitrag #35


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LOL

Hier ein Kurzzitat:

QUOTE
"Raumschiff Voyager" gilt in Fachkreisen nachwievor als die beste Sciencefiction-Serie, die jemals im TV lief.

LOL laugh.gif laugh.gif laugh.gif

Wie alt is denn der Autor? 15? H├Âchstens 16... Das ist jedenfalls mit Abstand das D├╝mmste was ich je geh├Ârt habe!! In welchen Fachkreisen denn bitte? Im VOY Center? LOL laugh.gif

Wenn ich wirklich lange und gr├╝ndlich dar├╝ber nachdenke f├Ąllt mir keine Serie ein die wirklich schlechter war als Yoyager... Also frage ich mich ob der junge Mann vom VOY Center eine andere Serie gesehen hat als ich..

Meinetwegen k├Ânnen sie die Jungs vom VOY Center den ganzen Tag und die komplette Nacht alle optimistischen kontinuit├Ątslosen Laberfolgen a la Fair heaven ansehen, ebenso k├Ânnen sie jeden der unz├Ąhligen Shuttleabst├╝rze auf VHS aufzeichnen.
Da bin ich doch lieber ein (29 j├Ąhriger) Actionknabe als ein 16 j├Ąhriges Kind das offensichtlich ├╝berhaupt keine Ahnung hat!!

Mein Problem mit diesem Artikel ist vor allem das alles einmal vor und zur├╝ck beleidigt wird,.. ausser VOY...
Er sprach von Voyager und Kontinuit├Ąt .. und das in einem Atemzug!!! Ich frage mich nochmal: Hat er eine andere Serie gesehen als ich? St├╝rzt bei ihm nicht jede Woche mindestens 1 Shuttle ab? Achso .. das is ja auch Kontinuit├Ąt.

QUOTE
Action-Knaben, die deshalb Kontinuit├Ąt so sch├Ątzen, weil ihr Alltag langweilig geworden ist und sie daher im TV einen kontinuierlichen Ersatz daf├╝r finden wollen

Nein Actionknaben denen stupide Einzelepisoden in Fair Heaven auf den Nerv gehen, und die endlich mal gute Unterhaltung sehen wollen. Denn diese wurde ihnen ja von Voyager leider fast komplett vorenthalten!

QUOTE
...haben wir ihnen erst solchen Stuss wie "Andromeda", "Stargate", "Babylon 5" oder "Enterprise" zu verdanken.

Das sagt allen Ernstes jemand vom VoyagerCenter.
LOL laugh.gif

Ich k├Ânnte noch ewig weiter schreiben, aber das schenke ich mir heute fr├╝h erstmal..

Der Beitrag wurde von tabby bearbeitet: 12. Jan 2004, 08:47


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Elias Vaughn
Beitrag 12. Jan 2004, 09:34
Beitrag #36


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*ROFL*....... GNADE, bitte, ich kann nicht mehr.... mir platzt gleich das Zwerchfell vor lauter Lachen.

Ich bin eigentlich kein Morgenmensch und vor Montagen graut mir von vornherein.... aber ich hab mir das heute morgen mal angetan und durchgelesen, und ich konnte vor lauter Lachen fast nicht fertiglesen.

Ich kann mir Lin richtig vorstellen, wie er vor seinen Voyager-Altar kniet und Captain Janeway anbetet.... dreimal am Tag oder so laugh.gif .

Der Montag hat zur Abwechslung mal richtig gut angefangen wink.gif


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Damon Ridenow
Beitrag 12. Jan 2004, 09:52
Beitrag #37


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QUOTE (tabby @ 12. Jan 2004, 08:46)
Wenn ich wirklich lange und gr├╝ndlich dar├╝ber nachdenke f├Ąllt mir keine Serie ein die wirklich schlechter war als Yoyager...

Ohne Worte!


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Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen.
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Nerys
Beitrag 12. Jan 2004, 10:00
Beitrag #38


Lt. Commander
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Hm... VC scheint ja irgendwie down zu sein heute morgen. Mif├Ąllt heute morgen nur ein, das mir Voyager zwar auch nicht sonderlich gefallen hat, aber die Tatsache das einige etwas fragw├╝rdige Pers├Ânchen diese Serie verg├Âttern macht sie nun nicht auch noch schlechter. Wie Damon schon sagte, ich denke nicht das Lins Beitrag dazu aufforden sollte VOY zu bashen. Wenn man sich schon mit solch wirklich nur noch albernen und wenig argumentativen Erg├╝ssen auseinandersetzen m├Âchte, dann kann man die Art und Weise die er an den Tag legt genug "bashen". Aber wie gesagt, durch Lin wird VOY ja nicht noch schlechter. Wenn wir ├╝ber VOY reden wollen sollten wir uns vielleicht doch mit Damon oder anderen hier unterhalten und streiten, das scheint mir produktiver. Gru├č, Kolja.
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tabby
Beitrag 12. Jan 2004, 10:09
Beitrag #39


Commodore
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QUOTE (Damon Ridenow @ 12. Jan 2004, 09:52)
QUOTE (tabby @ 12. Jan 2004, 08:46)
Wenn ich wirklich lange und gr├╝ndlich dar├╝ber nachdenke f├Ąllt mir keine Serie ein die wirklich schlechter war als Yoyager...

Ohne Worte!

Ich weiss Damon, diese Diskussion hatten wir beide schon einmal tongue2.gif
.. und ich weiss auch dass wir beide diesbez├╝glich unterschiedlicher Meinung sind...

Ich mag Voyager als Gesamtwerk nicht. Punkt. Das ist mein subjektiver Standpunkt. Da wirst Du nichts dran ├Ąndern, genauso wie dieser haarstr├Ąubend d├╝mmliche und vor allem nicht der Wahrheit entsprechende Text von LX.

Sch├Ątzungsweise werde auch ich daran nichts ├Ąndern das neph nichts von Enterprise h├Ąlt.. Das is nunmal so.

Aber ich will die von Dir, Damon, zitierte Aussage nochmal pr├Ązisieren smile.gif

Wenn ich wirklich und lange dar├╝ber nachdenke f├Ąllt mir zum einen auf das VOY die f├╝r mich schw├Ąchste ST Serie ist. Ausserdem kann VOY aus meiner Sicht auch nicht mit Serien wie Babylon 5 konkurieren.
.. das zu meiner Aussage..

Aber gerade weil ich der oben genannten Ansicht bin, kann ich diesen Artikel von LX nicht im Geringsten nachvollziehen. Denn LX basht mit Anlauf nach allen Seiten, regt sich aber wenige S├Ątze sp├Ąter ├╝ber Voyagerbasher auf...
Voll bl├Âd..


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Elias Vaughn
Beitrag 12. Jan 2004, 10:19
Beitrag #40


Commander
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Jeder Fan hat nun mal seine Lieblingsserie.... irgendwie ist es bei mir so, je mehr meine Serie kritisiert wird, desto mehr mag ich sie.

Wenn die Kritik daran fundiert und sachlich ist, dann bin ich jederzeit bereit, mich damit auseinanderzusetzen und dar├╝ber zu diskutieren, aber ├╝ber die Artikel von Lin kann man eigentlich nur mehr lachen.

PS: Ich hab grad versucht, STVC aufzurufen, aber die Site l├Ądt irgendwie nicht (nein, keine Sorge, ich wollte mir nur mal die Vergewaltigungsartikel speichern, damit ich ab und zu mal was zum Lachen habe wink.gif .... sowas muss schlie├člich aufbewahrt werden laugh.gif ). Bin ich da vielleicht der einzige, bei dem die Site nicht funktioniert oder hat das "Problem" auch noch wer anderer (nicht dass es ein besonders weltbewegends Problem w├Ąre wink.gif ).

Aber vielleicht wird die Site auch grade wieder mal "gehackt", damit Lin wieder mal eine Entschuldigung f├╝r eine kleine L├Âschorgie hat.


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Nerys
Beitrag 12. Jan 2004, 10:50
Beitrag #41


Lt. Commander
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@Vaughn
Wie gesagt - bei mir geht sie auch nicht. Dabei wollte ich eigentlich so sch├Ân nach den Kosten fragen. Ich halte es n├Ąmlich f├╝r etwas bedenklich so hemmungslos zu betteln wenn der Gro├čteil der Community minderj├Ąhrig ist. !50 € - na gut, daf├╝r mu├č man viel falsch machen als Webmaster, aber es geht. Wenn man mal in den Spenden Thread schaut, sieht man aber viele 14j├Ąhrige die sagen "Oh, ich hab das Geld zwar nicht aber irgendwie kratzu ich was zusammen - ich frag mal Mutter." Naja, ob das im Sinne des Erfinders ist... Gru├č, Nerys.
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Elias Vaughn
Beitrag 12. Jan 2004, 10:56
Beitrag #42


Commander
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QUOTE (Nerys @ 12. Jan 2004, 11:50)
@Vaughn
Wie gesagt - bei mir geht sie auch nicht. Dabei wollte ich eigentlich so sch├Ân nach den Kosten fragen. Ich halte es n├Ąmlich f├╝r etwas bedenklich so hemmungslos zu betteln wenn der Gro├čteil der Community minderj├Ąhrig ist. !50 € - na gut, daf├╝r mu├č man viel falsch machen als Webmaster, aber es geht. Wenn man mal in den Spenden Thread schaut, sieht man aber viele 14j├Ąhrige die sagen "Oh, ich hab das Geld zwar nicht aber irgendwie kratzu ich was zusammen - ich frag mal Mutter." Naja, ob das im Sinne des Erfinders ist... Gru├č, Nerys.

Drum sieht er auch keinen einzigen Cent von mir. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wieviel ein Server im Monat kostet (oder kosten darf).

Die Spendenaktion halte ich auch f├╝r bedenklich, vor allem, weil man nie genau wei├č, was mit dem Geld wirklich passiert oder wieviel ├╝berhaupt zusammengekommen ist. Da fehlt einfach der ├ťberblick und die Transparenz.

Andererseits wei├č ich, dass STVC schon mehrmals den Server wechseln musste und es deshalb schon des ├Âfteren zu l├Ąngeren "Ausf├Ąllen" gekommen ist (ich setz das mal absichtlich in Anf├╝hrungszeichen, weil ich nicht glaube, dass ein Serverwechsel sich ├╝ber einen Monat hinziehen muss). Lin hat es sich (zumindest einmal, von dem ich wei├č) mit dem Besitzer des Webservers verscherzt und der hat ihn kurzerhand an die frische Luft gesetzt.


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Chadwick
Beitrag 12. Jan 2004, 11:41
Beitrag #43


Fleet Captain
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QUOTE (tabby @ 12. Jan 2004, 08:46)
(...)
Wenn ich wirklich lange und gr├╝ndlich dar├╝ber nachdenke f├Ąllt mir keine Serie ein die wirklich schlechter war als Yoyager... (...)

Nun ja... mir fiele da spontan... Sliders, Seaquest, Andromeda, Lexx, Space 2063 (oder so ├Ąhnlich) Earth 2, Earth – Final Conflict, in Ans├Ątzen Bab5 etc. ein. laugh.gif

Voyager hat verdammt viel falsch gemacht, aber ich schau sie mir dennoch lieber als (z.Bsp) Stargate an.

Zu Xiang bracht man nicht viel mehr zu sagen. Der Typ qualifiziert sich durch seine Kommentare praktisch selbst und lebt wahrlich in einer Traumwelt.

Kurz zu DS9: Ich habe sie immer eher als Anti-Kriegsserie, statt als Kriegsserie gesehen. Kein Feuerwerk am Ende von „What you leave behind“ ├á la Star Wars sondern d├╝ster und traurig, aber mit einem Schuss Optimismus. DS9 hat das Franchise ohne Zweifel in ein viel h├Âheres Level gebracht und war mehr als w├╝rdiger Nachfolger zu TNG. In meinen Augen hat VOY nicht einmal versucht, dem Gerecht zu werden.

Der Beitrag wurde von Chadwick bearbeitet: 12. Jan 2004, 11:42
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Matt
Beitrag 12. Jan 2004, 11:48
Beitrag #44


Vice Admiral
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Ich will jetzt mal detailliert auf die oben gepostete Kritik eingehen. Ich mir zwar bewu├čt, da├č ich dem zitierten Kritiker damit weitaus mehr Aufmerksamkeit schenke, als er verdient hat, aber dieses Risiko gehe ich ein, da ich hoffe, durch die Besch├Ąftigung mit dem Artikel und dessen genaue Beleuchtung das Interesse an jenem Kritiker dauerhaft zu senken, nicht nur aus Rezensions-, sondern auch aus Unterhaltungssicht. Was ich damit sagen will: Auch wenn viele sagen, sie w├╝rden den Kritiker nicht ernst nehmen und seine Erg├╝sse nur aus Gr├╝nden des Amusements lesen, so schenken sie ihm dadurch dennoch eine Beachtung, die er nicht verdient hat. Selbst den Unterhaltungswert der Beitr├Ąge zweifle ich an, weil der Schreibstil durch eine Eint├Ânigkeit gl├Ąnzt, die ihresgleichen sucht. Die unfreiwillige Komik wird mit der Zeit, hat man erstmal zwei oder drei unterschiedliche Beitr├Ąge gelesen, erm├╝dend, da sie immer auf denselben Prinzipien fu├čt. Kurz gesagt: Ich lache ungern ├╝ber denselben Witz dreimal.

Noch etwas Generelles vorweg: Ironischerweise setzt sich die folgende Kritik mit der Voyager-Folge "In Fleisch und Blut" auseinander; jedenfalls gibt sie vor das zu tun. Und obwohl ich diese Folge h├Âchstens einmal (wenn ├╝berhaupt) gesehen habe, f├╝hle ich mich dennoch qualifiziert genug, auf die Kritik en d├ętail eingehen zu k├Ânnen. Der Grund liegt auf der Hand: Es wird so gut wie nicht auf die eigentliche Folge eingegangen (au├čer wiederholt zu betonen wie toll sie ist), statt dessen wird die Gelegenheit zu einem Rundumschlag genutzt, der im Grunde das gesamte ST-Universum und sogar einige verwandte Universen streift. ├ťber Sinn und Unsinn dieser Vorgehensweise angesichts der Betrachtung einer vergleichsweise unbedeutenden Episode wie "In Fleisch und Blut" will ich mich an dieser Stelle nicht weiter ├Ąu├čern. Dar├╝ber hinaus f├Ąllt auf, da├č die Artikel oft nicht strukturiert sind: Es wirkt, als h├Ątte den Kritiker w├Ąhrend der Schreiberei die Wut auf andere Serien ├╝bermannt, so da├č er pl├Âtzlich abschweift und dar├╝ber herzieht, bevor er sich irgendwan wieder aufs eigentliche Thema besinnt. Man kann wunderbar die Gedankenspr├╝nge sehen (und oft kann man diesen Spr├╝ngen bez├╝glich ihrer logischen Struktur nicht folgen).

[quote]"In Fleisch und Blut" ist nicht nur eine reine "Star Trek"-Episode, sondern auch eine herrliche Parodie auf "Deep Space Nine".[/quote]
Eine Parodie auf Deep Space Nine also. Parodie, (gr.-lat.-fr.), die: komisch-satirische Umbildung oder Nachahmung eines meist k├╝nstlerische, oft literarischen Werkes oder des Stils eines K├╝nstlers. Halten wir fest: Die betrachtete Voyager-Episode ist komisch und satirisch. Das mu├č mir entgangen sein. Was bitte ist an dieser Episode humorvoll? B├Âse Zungen m├Âgen sagen: Ja, sie ist komisch, aber nur unfreiwillig. Aber vordergr├╝ndig war dies kein Intention der Autoren. Au├čerdem ist eine Parodie eine Nachahmung: Wo wird hier bittesch├Ân Deep Space Nine nachgeahmt? Auch hier m├Âgen b├Âse Zungen behaupten: Nachgeahmt werden in Voyager h├Ąufiger Storykonzepte aus ├Ąlteren ST-Serien, aber das wollte der Kritiker sicher auch nicht zum Ausdruck bringen. Wir haben das Element des Krieges. Sch├Ân und gut. Weitere Parallelen zu Deep Space Nine als Gesamtwerk (das ja angeblich parodiert werden soll) erschlie├čen sich mir nicht. Soviel zum Thema Parodie.

[quote]Als ob Produzent Brannon Braga sagen m├Âchte, "Schaut, wir l├Âsen einen Krieg auf friedliche Art und Weise und innerhalb von nur einer Episode!", und bekr├Ąftigt wie keine "Raumschiff Voyager"-Episode zuvor das starke Einzelepisodenkonzept - vielleicht das beste, das je eine Sciencefiction-Serie hervorgebracht hat.[/quote]
Es gibt zahlreiche Beispiele, in denen Konflikte bei Voyager nicht nicht mit friedlichen Mitteln gel├Âst wurden. Da mutet es grotesk an, wenn jemand die friedliche Konfliktbew├Ąltigung herausstreicht und dann sofort mit Fingern auf andere zeigt. Genauso k├Ânnte ich zahlreiche DS9-Episoden nennen, in denen Konflikte friedlich gel├Âst werden, um danach mit den Fingern auf negative Voyager-Beispiele zu zeigen. Dar├╝ber hinaus wird hier deutlich, da├č der Kritiker die friedliche Konfliktbew├Ąltigung als etwas sehr wichtiges ansieht; und da stimme ich ihm ├╝brigens durchweg zu. Das Problem ist nur: Die Welt ist nicht so schwarz-wei├č, wie der Kritiker es gern h├Ątte. Es gibt nicht nur "hundertprozentig friedlich" und "hundertprozentig kriegerisch". Es gibt da eine Menge Graustufen dazwischen. Und wie h├Ąufig angemerkt, bewegt sich Deep Space Nine oft in jenem Graustufen, womit die Serie sehr realistisch ist.

Was hier au├čerdem anklingt ist, da├č der Kritiker das Einzelepisodenkonzept preist. Das mag Geschmackssache sein. Der eine mag Arcs, der andere lieber Einzelepisoden. Fakt ist jedoch, da├č man in einem Arc wesentlich komplexere Geschichten erz├Ąhlen kann. Das kann auch total in die Hose gehen, aber wenn man es richtig umsetzt (so wie bei DS Nine), dann hat man damit viel mehr erz├Ąhlerische M├Âglichkeiten. Eines zweifle ich jedoch vollst├Ąndig an: Da├č das Einzelepisodenkonzept von Voyager das Beste aller Einzelepisodenkonzepte in der SciFi darstellt. Erstens gab es auch bei Voyager kleinere Kontinuit├Ątsh├Ąppchen, die Gelegenheitszuschauer fragend zur├╝cklassen, zum anderen gibt es derma├čen viele SciFi-Serien, die ├╝ber ├Ąhnlich wenig oder noch weniger Kontinuit├Ąt verf├╝gen.

[quote]W├Ąhrend "Deep Space Nine" einen Krieg mehr als vier Jahre streckt und die brutalsten Episoden in "Star Trek" hervorgebracht hat, stellt sich "Raumschiff Voyager" gegen den Trend in der Sciencefiction zu mehr D├╝sterkeit und (leider) Kontinuit├Ąt und kommt mit einer Glanzepisode in bester "Das n├Ąchste Jahrhundert"-Manier daher.[/quote]
Es ist richtig: Deep Space Nine hat die d├╝stersten und brutalsten Episoden in der ST-Geschichte hervorgebracht. Na und? Wie definiert man brutal? Wenn Deep Space Nine brutal ist, was ist dann das Kettens├Ągenmassaker? Es ist immer eine Frage der Betrachtungsweise. Ich sehe das so: Gewalt darf nicht zum Selbstzweck verkommen. Wenn man Gewalt nur um ihrer selbst willen zeigt, dann ist das verwerflich. Aber: Das war bei DS Nine nie der Fall! Gewalt wurde immer in einem angemessenen Rahmen in Bezug auf das Drumherum dargestellt, da in einem Krieg nat├╝rlich mehr Gewalt als in Friedenszeiten vorherrscht.

[quote]Mit "Deep Space Nine" hat "Star Trek" die furchtbarste Zuschauergruppe gewonnen, die im TV m├Âglich ist: Action-Knaben, die keine Abwechslung in ihrem Leben haben und immer nur mehr Krieg und Gewalt und Tod und Blut sehen wollen.[/quote]
Das stimmt nur zum Teil. Sicher sind einige Actionfreunde ("Action-Knaben") erst durch DS Nine zu Star Trek gekommen, aber das ist nur eine Minderzahl. Der Mehrzahl der Fans von blutr├╝nstigen Szenen und von "Krieg und Gewalt, Tod und Blut" kann man mit Deep Space Nine nicht hinterm Ofen vorlocken. In welcher Welt lebt der Kritiker eigentlich, da├č er solche Aussagen t├Ątigt? Wenn ich Fan solcher Dinge w├Ąre (und leider gibt es viele, die sich ausschlie├člich an so etwas erg├Âtzen), dann hole ich mir brutale Horrorstreifen und nicht Deep Space Nine. Jeder Kriegsfilm ist brutaler als DS Nine. Tut mir leid, dies ist eine Aussage des Kritikers, die man nicht ernst nehmen kann.

[quote]Action-Knaben, die deshalb Kontinuit├Ąt so sch├Ątzen, weil ihr Alltag langweilig geworden ist und sie daher im TV einen kontinuierlichen Ersatz daf├╝r finden wollen.[/quote]
Der Zusammenhang zwischen Action und Kontinuit├Ąt will sich mir nicht erschlie├čen. Wenn mein Alltag langweilig ist, dann kann es nat├╝rlich sein, da├č ich vermehrt TV glotze, aber wieso sollte ich dann prim├Ąr Serien mit Kontinuit├Ąt gegen├╝ber Serien mit Einzelepisoden vorziehen? Letztere k├Ânnen auch spannend sein, das hat TNG bewiesen. Dieser Bezug ist ohne n├Ąhere Erl├Ąuterung seitens des Kritikers v├Âlliger Unsinn.

[quote]Action-Knaben, die zum Verfall von Sciencefiction allgemein beitragen, weil die Macher ihre Produkte auf diese zuschneiden.[/quote]
Action gibt es in der Science Fiction schon so lange, wie es Science Fiction gibt. Das ist kein sign o' the times.

[quote]Was sagt das ├╝ber die Menschen in unserer Zeit aus, dass Produzenten tats├Ąchlich Zuschauer finden, die sich an jeden kleinen Handlungsverweis vor zig Jahren erinnern, der dann wieder aufgegriffen wird und fortgesetzt wird - eben Kontinuit├Ąt in seiner Reinform.[/quote]
Das sagt ├╝ber die Menschen aus, da├č sie mit Leib und Seele Fan dieser Serie sind; da├č sie jede Folge mehrfach gesehen habe und sich darum zwangsl├Ąufig an vieles erinnern. Die meisten Handlungsverweise sind dar├╝ber hinaus so eindeutig (und eben nicht eine Winzigkeit aus einem Nebensatz), da├č es oft schon gen├╝gt, die betreffende Episode einmal gesehen zu haben. Mehr sagt das nicht aus. Ich hoffe, die (rhetorische?) Frage damit ausreichend beantwortet zu haben.

[quote]Haben die Menschen nichts mehr Besseres zu tun, als ihr Leben einer TV-Serie zu widmen?[/quote]
Mal sehen: Der Kritiker ist Chef eine ST-Community mit 1800 Mitgliedern, f├╝r die er eine Site erstellt, Newsbeitr├Ąge und Kritiken schreibt... Hat der Mensch nichts besseres zu tun, als sein Leben einer TV-Serie zu widmen?

[quote]Was ist mit Gelegenheitszuschauern? Bekommen diese keine Chance mehr, Fan einer Serie zu werden? Findet Ausgrenzung im TV statt? Ist dies noch die Definition von TV?[/quote]
Hier sind wir beim F├╝r und Wider von Kontinuit├Ąt bzw. Handlungsb├Âgen innerhalb von Fernsehserien. Ich frage mich immer noch, was das mit "In Fleisch und Blut" zu tun hat, aber naja... Wenn man das so liest, k├Ânnte man denken, man w├Ąre au├čer Stande, die Handlung zu kapieren, nur weil man einige fr├╝here Episoden nicht gesehen hat. Nat├╝rlich versteht man dann nicht jeden Verweis, na und? Was man versteht ist die Handlung, das Verhalten der Charaktere, die Atmosph├Ąre, etc.; all das, was einem zu einem Fan der Serie machen kann, falls man sie ansprechend findet. Dazu mu├č man nicht alles gesehen haben! Und wenn die Serie einen gef├Ąllt, kann man immer noch ├Ąltere Episode "nachholen". Das w├╝rde man ├╝brigens bei einer Serie ohne Kontinuit├Ąt, die einem gef├Ąllt, ebenso handhaben. Zum Gl├╝ck gibt es heute eben nicht nur TV als Medium, sondern DVD, Internet, Video...

[quote]Geben sich die Macher keine M├╝he mehr, sich jede Woche etwas Neues einfallen zu lassen, sondern stattdessen einen Handlungsstrang mit einer bekannten Story ewig zu strecken? Eine ganze Serie lang?[/quote]
Das klingt so, als w├╝rde es jede Woche um dasselbe gehen... Das ist nat├╝rlich Unsinn. Selbst in einem Handlungsbogen mu├č man erstmal eine Episode mit 45 Minuten schreiben. Wenn man sich immer nur wiederholt bzw. nichts Interessantes pr├Ąsentiert, dann stimmen die Zuschauer irgendwann mit der Fernbedienung ab. Soll hei├čen: Hier sind gen├╝gend Einf├Ąlle vonn├Âten, vielleicht sogar noch mehr Einf├Ąlle als bei einer einzelepisodenorientierten Serie. Immerhin mu├č man nicht nur die aktuelle Episode mit ihrer oft abgeschlossenen Teilhandlung, sondern bereits zuk├╝nftige Episoden im Hinterkopf haben. Dar├╝ber hinaus: Selbst bei handlungsbogenorientierten Serien gibt es Einzelepisoden, die mit dem Arc nichts zu tun haben, die Neulingen einen problemlosen Einstieg erm├Âglichen und die losgel├Âste Geschichten voller Phantasie erz├Ąhlen. Ironischerweise werden diese Einzelepisoden, die mit dem Handlungsbogen oft wenig zu tun haben, von vielen kritisiert, weil sie den Arc nicht weiterbringen. Andere wiederum wollen nur Einzelepisoden sehen. Wie oben schon gesagt, die ist Geschmackssache. Es zeugt jedoch von wenig Sachkenntnis, den Autoren von Handlungsb├Âgen zu unterstellen, sie w├╝rden sich nicht jede Woche etwas neues einfallen lassen. Grotesk wird diese Aussage in Bezug auf Voyager, wenn man sich anschaut, da├č auch dort nicht jede Woche eine neue tolle Idee pr├Ąsentiert wurde.

[quote]Einfach eine Episode zu basteln, die einen bestehenden Handlungsbogen mit R├Ątseln f├╝llt, kann jedes Kind.[/quote]
Ein Satz, der angesichts meiner Ausf├╝hrungen von gerade eben mal unkommentiert so stehen bleibt.

[quote]Und man sollte ehrlich sein: Wie k├Ânnen die Produzenten von den Fans von "Star Trek" fordern, einen TV-Krieg mehr als vier Jahre lang zu verfolgen? Und das, obwohl der Zuschauer mehr als je zuvor von Krieg in den Nachrichten h├Ârt.[/quote]
Es kommt drauf an, was man erwartet: Will man mithilfe von SciFi Alltagsflucht begehen und sich selbst vorl├╝gen, wir w├╝rden in einer heilen Welt leben, dann trifft diese Aussage zu. Will man allerdings eine kritische, quasi allegorische Besch├Ąftigung mit den realen Problemen der Welt erleben, die einem vor Augen f├╝hrt, wie leicht religi├Âser Fanatismus und/oder Intoleranz zu Konflikten oder gar Kriegen f├╝hren kann, dann ist man bei Deep Space Nine genau richtig, einer Star-Trek-Serie in Reinform, da sie der Menschheit einen Spiegel vorh├Ąlt. Das hat Star Trek immer ausgemacht.

[quote]Warum muss Sciencefiction so schrecklich d├╝ster sein?[/quote]
Mu├č es nicht. Aber es ist auch nichts Schlimmes daran. Wenn ich zeigen will, wie furchtbar Krieg ist und welche schlimmen Dinge er mit sich bringt, dann kann ich nicht inmitten einer sterilen Umgebung wie z.B. der Enterprise. Wer keine d├╝stere SciFi mag, der soll sie sich nicht anschauen, der soll aber auch nicht diejenigen, die sich so etwas ansehen, diffamieren!

[quote]Hat uns "Star Trek" mit der nachwievor zeitlosen "Das n├Ąchste Jahrhundert"-Serie nicht eines Besseren belehrt?[/quote]
Inwiefern? Da├č man Konflikte friedlich l├Âsen mu├č? Was war mit der Borg-Krise? Wenn einen ein Krieg aufgedr├╝ckt wird, hat man das Recht, sich zu verteidigen. Die F├Âderation f├╝hrt keine Angriffskriege, sie verteidigt sich nur. Das zeigt die ├ťberlegenheit der Menschen im 24. Jahrhundert gegen├╝ber unserer Zeit und geht somit vollkommen konform mit den Idealen von Roddenberry und Star Trek.

[quote]Genau aus diesem Grunde hat die Vergewaltigung von "Star Trek" wohl mit "Deep Space Nine" angefangen und ihre Fortsetzung in "Enterprise" gefunden, die ja mit dem entsetzlichen Xindi-Handlungsbogen auf Zuschauerfang geht.[/quote]
Was mich an den Ausf├╝hrungen des Kritikers am meisten st├Ârt, ist die inflation├Ąre Verwendung des Begriffes "Vergewaltigung". Ich finde, durch diese leichtfertige Begriffsverwendung schw├Ącht er die grausame Bedeutung des Wortes ab und diffamiert dadurch (sicher aus blo├čer Ungeschicktheit im Umgang mit W├Ârtern) die Opfer einer richtigen Vergewaltigung.

[quote]Da diese erw├Ąhnten, nutzlosen Action-Knaben sehr werberelevant sind - zu irgendetwas m├╝ssen sie ja gut sein - und die Produzenten eben ihre Serie auf diese ausrichten, sprich mehr Kontinuit├Ąt, mehr Krieg, mehr Sex, massig Action einbringen - haben wir ihnen solchen Stuss wie "Andromeda", "Stargate", "Babylon 5" oder "Enterprise" zu verdanken.[/quote]
An dieser Stelle merkt man, wie die Wut den Autor ├╝bermannt. Jetzt hat er sich nicht mehr unter Kontrolle und holt die Keule zum gro├čen Rundumschlag aus. Es beginnt mit einer Diffamierung von Menschen (!!!) als nutzloses Pack, ein ganz und gar nicht Star-Trek-Fan-w├╝rdiges Verhalten. Es geht weiter mit der Abqualifizierung kompletter Serien wie Andromeda und Stargate als Stu├č. Sp├Ątestens hier merkt auch der letzte Leser: Dieser Kritiker ist nicht ernst zu nehmen, seine Kritiken weit entfernt von einem seri├Âsen Stil.

[quote]Wenn das alles so toll ist, warum sind es aber gerade die ruhigen Einzelepisoden, die die besten der Serie darstellen? "Deep Space Nine" lief erstaunlicherweise in ihren sehr gelungenen Einzelepisoden wie "Der Besucher" oder "Immer die Last mit den Tribbles" zur Hochform auf, die zweifelsohne zu den besten geh├Âren, was "Star Trek" zu bieten hat[/quote]
Lustigerweise befinden sich beide genannten DS9-Episoden schon innerhalb des - laut Kritiker - vierj├Ąhrigen Kriegshandlungsbogens, in dem ja - laut Kritiker (siehe oben) - den Autoren nichts Neues mehr eingefallen ist? (Zitat: "Geben sich die Macher keine M├╝he mehr, sich jede Woche etwas Neues einfallen zu lassen, sondern stattdessen einen Handlungsstrang mit einer bekannten Story ewig zu strecken? Eine ganze Serie lang?") Es spricht doch gerade f├╝r die Autoren, da├č sie neben ihrer epischen Vision, all den Schrecken eines Krieges einen Spiegel vorzuhalten, die intelligenten Einzelepisoden nicht vernachl├Ąssigt haben. Was sagt das ├╝ber die Qualit├Ąt der Autoren, ├╝ber ihre Einf├Ąlle? Eben.

Es kommt noch hinzu, da├č es sehr wohl Episoden innerhalb des Handlungsbogens gab, die zu den besten ST-Episoden geh├Âren, die je gedreht wurden, ich nenne nur "Rocks And Shoals" oder auch "'Til Death Do Us Part". Aber das ist freilich Geschmackssache.

[quote]schade, dass die Serie ihr Potenzial so an einen Kriegshandlungsbogen verschwendet hat.[/quote]
Von Verschwenden kann keine Rede sein: Sie hat ihr Potential genutzt, in dem sie den Krieg konsequent weiter behandelt hat anstatt mittendrin aufzuh├Âren.

[quote]Mit "Deep Space Nine" wurden so ziemlich alle "Das n├Ąchste Jahrhundert"-Fans verjagt[/quote]
Ich bin noch da. smile.gif

[quote]und seit dem dominieren diese schrecklichen Action-Knaben von "Deep Space Nine" die "Star Trek"-Zuschauergruppe.[/quote]
Das klingt als h├Ątte ein kompletter Austausch des ST-Fandoms stattgefunden. Da├č das Unsinn ist, zeigen meine Erfahrungen in diversen ST-Foren. Dort tummeln sich Menschen aller Altersklassen, aller sozialen Schichten und Fans aller Serien, nach wie vor. Jeder hat anderer Pr├Ąferenzen, aber ein ├ťbergewicht an Actionfreaks kann ich nicht entdecken. Was mir allerdings auff├Ąllt ist, da├č DS9-Fans ihre Meinung oft sehr eloquent vertreten, eine Tatsache, die man von "Action-Knaben" eher nicht erwarten w├╝rde, oder? Woran das wohl nur liegen mag...

[quote]Als "Skorpion" lief, kam schon die Bef├╝rchtung auf, in "Raumschiff Voyager" w├╝rde nun ein ├Ąhnlicher Kriegs-Arc mit der Spezies 8472 entwickelt werden und die Serie ihren "Star Trek"-typischen Optimismus verlieren.[/quote]
Sagen wir mal: Es bestand die Hoffnung, die Serie k├Ânnte dadurch interessanter werden. Leider wurde dann viel Potential mit Spezies 8472 verschenkt, wobei hier sicher auch die Kosten einer der Gr├╝nde waren, warum die Spezies nicht h├Ąufiger (oder wenn, dann nur in Menschengestalt wie in der "besprochenen" Episode) aufgetaucht ist. Optimistisch stimmt mich Voyager leider auch nur teilweise: Auch im 24. Jahrhundert werden Frauen noch launisch sein... wink.gif

[quote]"Deep Space Nine"-Fans, wir erinnern uns, Action-Knaben, kritisieren an "Raumschiff Voyager" den Friede-Freu(n)de-Eierkuchen-Aspekt und man fragt sich, was daran so schlimm ist?[/quote]
Jetzt geht leider auch noch das letzte F├╝nkchen Seri├Âsit├Ąt fl├Âten (warum widme ich diesem Text eigentlich so viel Energie?) Es werden pauschal alle Deep-Space-Nine-Fans zu unn├╝tzen Action-Knaben erkl├Ąrt. Ich f├╝hle mich da auch angesprochen und beleidigt. Aber da die Argumentation des Kritikers auf so schwachen Beinen steht, ist Beleidigung ein dankbares Mittel: Sie erspart tiefergehende Analysen und bedient vor allem ein einfaches Weltbild.

Stichwort: Friede-Freude-Eierkuchen. Es kommt immer darauf an, was man darunter versteht. Meint man damit, da├č ein optimistisches Weltbild vermittelt wird, so wie es Roddenberry wollte? Dann kritisiere ich dieses Konzept nicht, weil es mir an Star Trek gerade gef├Ąllt. Darum pa├čt DS Nine ja auch so gut in dieses Weltbild: Im 24. Jahrhundert gehen Kriege nicht mehr vom Menschen aus, er hat sich weiterentwickelt, widmet sich der Forschung und seiner eigenen Verwirklichung. Ganz genau so, wie es in Deep Space Nine gezeigt wird. Wenn er dagegen angegriffen wird, verteidigt er eben diese Ideale. Er k├Ânnte sich auch einfach so erobern lassen (Friede-Freude-Eierkuchen). Dummerweise ist es dann vorbei mit der Selbstverwirklichung. Also alles im Rahmen von Roddenberry. Wer etwas anderes behauptet, hat die Serie Deep Space Nine nicht verstanden - oder will sie nicht verstehen. Meint man mit "Friede-Freude-Eierkuchen" dagegen, da├č in einer Episode bis auf eine langweilige Handlung (wenn ├╝berhaupt) nichts passiert, dann ist dieses Konzept nat├╝rlich abzulehnen und zu kritisieren.

[quote]Kritik hin, Kritik her - reden wir Klartext - wieviele "Raumschiff Voyager"-Gegner, die die Serie aufs ├äu├čerste verrei├čen, kennen sie wirklich?[/quote]
├ťberraschend viele. Ich pers├Ânlich habe der Serie schon viele neue Chancen und Anl├Ąufe geg├Ânnt. Bislang vergebens. Anderen erging es ├Ąhnlich. Verglichen mit der Qualit├Ąt von Deep Space Nine verbla├čt die Serie allerdings auch, was einer der Gr├╝nde sein k├Ânnte. Das ist freilich eine subjektive Sicht meinerseits; nur mit dem Unterschied, da├č ich im Gegensatz zu diesem Kritiker die Fans der anderen Serie nicht pauschal diffamiere (siehe oben), sondern mich sachlich und konstruktiv mit ihnen auseinandersetze.

[quote]Die meisten holen ihre Meinung doch eh aus irgendeinem ach so tollen Forum, ohne die Serie zu kennen und ohne ├╝ber das, was sie von sich geben, nachzudenken - "Star Trek"-Fans waren und sind schon immer sehr manipulative Gesch├Âpfe gewesen.[/quote]
Lustigerweise stimme ich hier mal in einem Punkt zu: Manche Leute lassen sich wirklich leicht manipulieren... Aber: Das ist kein Ph├Ąnomen von Star-Trek-Fans, sondern leider durch und durch menschlich. Anders ist es nicht zu erkl├Ąren, da├č hunderttausende Menschen auf die Frage "Wollt ihr den totalen Krieg?" wie mit einer Stimme "JA!" br├╝llen. Ich verstehe nicht, wie der Kritiker darauf kommt, da├č Star-Trek-Fans "manipulative Gesch├Âpfe" seien. Ironischerweise ist er selbst auch ein Star-Trek-Fan, ergo ein manipulatives Gesch├Âpf. Tja, das kommt von den ewigen Verallgemeinerungen. Man sollte seine Worte bedachter w├Ąhlen.

[quote]Wer kann "Raumschiff Voyager" nicht m├Âgen, wenn er die Serie wirklich kennt?[/quote]
Es besteht ein Unterschied zwischen kritisieren und nicht m├Âgen. Ich mag die Serie durchaus, ich kritisiere sie nur scharf ob ihrer verpa├čten Gelegenheiten und ob ihrer signifikanten Schw├Ąchen. Meilenweiter Unterschied. Anderen ST-Fans geht es ├Ąhnlich: Sie schauen Voyager nicht ungern, ├Ąrgern sich nur ├╝ber die Schw├Ąchen der Serie. Richtige Voyager-Hasser habe ich ehrlich gesagt noch nicht kennen gelernt, obgleich es diese sicherlich auch geben mag.

[quote]"Raumschiff Voyager" gilt in Fachkreisen nachwievor als die beste Sciencefiction-Serie, die jemals im TV lief. Hier trifft der Volksspruch "Der Kluge bemerkt alles, der Dumme gibt zu allem seine Bemerkung ab" wahrhaftig zu.[/quote]
Yep, und weil ich so dumm bin, mu├č ich auch zu diesem Satz einen Kommentar abgeben: In welchen Fachkreisen bitte sehr? In Voyager-Fachkreisen? Ich meine, in richtigen SciFi-Fachkreisen hat selbst Star Trek insgesamt keinen besonders guten Ruf, was die SciFi-Komponente betrifft. Insofern ist diese (unbelegte, soviel zum Thema Seri├Âsit├Ąt) Aussage v├Âlliger Nonsens. Es gibt viele Serien au├čerhalb des ST-Univerums, die von den qualitativen SciFi-Elementen her wesentlich st├Ąrker sind. Jedenfalls nach Meinung von Fachleuten.

[quote]Es ist nicht Absicht dieses Artikels, "Deep Space Nine" - eine f├╝r sich genommen recht aufregende Serie - v├Âllig in den Dreck zu ziehen.[/quote]
Na wenigstens ist DS Nine aufregend. Ja, da stimme ich zu. Aber der Kritiker wollte die Serie nicht in den Dreck ziehen? Da hab ich wohl einen anderen Artikel gelesen. Nicht genug, da├č im Grunde die gesamte Serie als brutal abgekanzelt wurde, es wurden auch noch pauschal alle Fans der Serie beleidigt.

[quote]Fest steht au├čerdem, dass die Action-Knaben mit einer Serie, wo eine Frau das Kommando hat, nichts anfangen k├Ânnen. Anders ist deren Kritik an Captain Janeway - eine Frau mit Klasse - nicht zu erkl├Ąren.[/quote]
Es ist eigentlich m├╝├čig, darauf einzugehen, weil es Nonsens ist. Kaum ein DS9-Fan ist ein Chauvi, und die Kritik an Voyager zielt in den allerseltensten F├Ąllen auf die Tatsache ab, da├č der Captain eine Frau ist. Das ist doch gerade gut! Endlich eine Frau als Captain. Diesen Teil des Konzeptes fand ich immer stark. Leider war die Umsetzung, die Sprunghaftigkeit von Janeway (verursacht durch die Autoren, nicht das Grundkonzept!), die deren Eignung als Captain h├Ąufig fragw├╝rdig erscheinen lie├č. Leider! Das w├Ąre die Chance gewesen, eine Frau ├╝berzeugend als Captain zu portr├Ątieren, ohne sie tough wie Sigourney Weaver oder zierlich wie Hoshi Sato darzustellen.

[quote]Jedenfalls ist es ohne Zweifel, dass ein so steifer Darsteller wie Avery Brooks (spielte Captain Sisko) nicht einmal im Ansatz an ein so vielf├Ąltiges Talent wie Kate Mulgrew (spielte Captain Janeway) herankommt.[/quote]
Wie schon gesagt wurde, Avery Brooks spielte in so bedeutenden Filmen wie "American History X" eine Hauptrolle; ein Film, f├╝r den man keinen "steifen Darsteller" castet. Kate Mulgrew dagegen spielte in so ber├╝hmten Filmen wie "Schmei├č die Mama aus dem Zug" mit. Nur damit wir uns nicht mi├čverstehen: Ich halte Kate Mulgrew f├╝r eine gute Schauspielerin. Aber auch sie kann aus schlechten Dialogen keine Wunderdinge herausholen.

Noch eine kleine Provokation (mu├č auch mal sein): Wenn man Voyager-Bashern pauschal vorwirft, sie w├╝rden sich am Frau-am-Steuer-Konzept st├Âren, kann man auch DS9-Bashern pauschal vorwerfen, sie h├Ątten etwas gegen Farbige in Schl├╝sselpositionen. Beides ist nat├╝rlich Unsinn, aber wenn man die Logik des Kritikers zu Ende denkt, dann ist das genau dieselbe l├Ącherliche Schiene.

[quote]Und auch scheint den Bashern "Raumschiff Voyager" zu originell zu sein (Schwarz-Wei├č-Holodeckprogramm um Captain Proton).[/quote]
Nat├╝rlich keine Rede von ├Ąhnlichen Episoden bei DS Nine: "Our Man Bashir", "His Way", "Take Me Out To The Holosuite", etc. Wie oft kam Captain Proton denn vor? Genau. Und wegen dieser geringen Zahl dies als Feature herauszustreichen, ist nat├╝rlich lustig. Hatte Voyager sonst keine Features zu bieten? Dar├╝ber hinaus habe ich bislang kaum jemanden Captain Proton mit all seinen intelligenten 50er-Jahre-Anspielungen kritisieren h├Âren. Diese Folge an sich war streckenweise wirklich lustig und gut gemacht. Wir wollen aber nicht von anderen Holodeckprogrammen reden: Janeway als Gouvernante, Fair Haven, etc.

[quote]Sciencefiction hat heutzutage anscheinend toternst zu sein und darf von nichts handeln au├čer Krieg in all seiner Variation.[/quote]
Doch, das darf sie sehr gern. Wenn sie gut gemacht ist.

[quote]Diese Hartn├Ąckigkeit in der Rebellion gegen die Basher, diese Hartn├Ąckigkeit im Verharren auf das Einzelepisoden-Konzept erm├Âglichte erst diese brillante f├╝nfte Staffel und machte "Raumschiff Voyager" endg├╝ltig zur besten Serie der Sciencefiction - man muss heute schon beinahe sagen, der klassichen Sciencefiction.[/quote]
Oben waren es noch die Fachkreise, die das glauben, jetzt ist es schon ein unumst├Â├člicher Fakt. Respekt! In jedem Lexikon findet sich unter "Science Fiction" in der zweiten Zeile: "... Synonym: Voyager". Ja, das entspricht voll und ganz den Tatsachen.

[quote]"In Fleisch und Blut" an sich ├╝berzeugt durch eine rundum gelungenen Story-Aufbau. Der Zuschauer wird zu Anfang v├Âllig im Dunkeln gelassen und die R├╝ckkehr von Spezies 8472 - eine augenzwickernde Kontinuit├Ąt, die Gelegenheitszuschauer nicht vor den Kopf st├Â├čt - sorgt f├╝r atemberaubende Spannung.[/quote]
Jetzt beginnt die Rezension der Episode (die aus einem Absatz besteht!) Dazu will ich mich nicht ├Ąu├čern, da Begriffe wie "atemberaubende Spannung" etc. f├╝r sich sprechen. Die Episode ist sicher nicht schlecht, aber kein Ansatzpunkt f├╝r Rundumschl├Ąge. Aber machen wir uns nichts vor: Die Episodenbesprechung dient ja ohnehin nur als Vorwand. Dem Kritiker geht es nicht darum, die Vorz├╝ge der entsprechende Episode herauszustreichen, sondern alle, die anderer Meinung sind, vor den Kopf zu sto├čen.

Der Beitrag wurde von Matt bearbeitet: 12. Jan 2004, 12:11


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Der RvD
Beitrag 12. Jan 2004, 11:53
Beitrag #45


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Tja, die Seite geht auch hier nicht. Erst mal nix zu lachen. wink.gif

Pers├Ânlich sehe ich mir sowohl DS9 als auch VOY (meistens) begeistert an. Sicher ist insgesamt DS9 aus vielen bereits genannten Gr├╝nden die bessere Serie, aber einen Glaubenskrieg w├╝rde ich deswegen auch nicht anfangen.

So wie ich's sehe, sollten wir diesen STVC-Krams langsam hinter uns lassen. Wir sind uns ja alle einigerma├čen einig, wie das Ganze einzusch├Ątzen ist, und in diesem Forum kann schlie├člich jede Serie kontrovers diskutiert werden. Warum als dem guten LX noch soviel Gratis-Promotion verschaffen?

EDIT: Btw, mir gef├Ąllt die VOY-Folge "In the Flesh". Als alleine seligmachenden Heilsbringer w├╝rde ich sie trotzdem nicht verk├╝nden.

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 12. Jan 2004, 11:55


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Rusch
Beitrag 12. Jan 2004, 12:17
Beitrag #46


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QUOTE (Matt @ 12. Jan 2004, 11:48)
QUOTE
Action-Knaben, die zum Verfall von Sciencefiction allgemein beitragen, weil die Macher ihre Produkte auf diese zuschneiden.

Action gibt es in der Science Fiction schon so lange, wie es Science Fiction gibt. Das ist kein sign o' the times.

Puh, Matt, was f├╝r ein Monster Posting. Wolltest Du jetzt alle meine Einzeiler auf einmal ausgleichen. dry.gif

Im Ernst: Es f├Ąllt schwer Lin ernst zu nehmen und es geb├╝hrt Dir die Hochachtung aller, da Du es geschafft hat, den Artikel durchzuarbeiten und so auff├╝hrlich zu kommentieren.

Was obigen Satz betrifft, den ich mir herausgepickt habe, so hast Du nat├╝rlich vollkommen recht. SF war schon immer Actionlastig. Das fing schon mit H. G. Wells "Krieg der Welten" an. Tats├Ąchlich war SF fr├╝her sogar noch actionlastiger als heute. Aber das begreift Lin sicherlich nie, da er ja eigentlich keine Ahnung von SF hat und au├čer Voyager eh nichts wahrnimmt. Sein Pech.

Dar├╝berhinaus ist SF immer ein Spiegel der Zeitstr├Âmungen, in der das Buch geschrieben wurde. Bei SF ist dies doppelt interessant, weil ein Weltbild in die Zukunft projeziert wird. Die Zukunftssicht ist heute leider ein wenig d├╝sterer als noch vor ein paar Jahren und dadurch entstand der Trend, d├╝stere SF zu forcieren und ob es uns passt oder nicht: Auch Star Trek musste diesem Trend folgen um erfolgreich zu bleiben. Die D├╝sternis fiel mir besonders stark in der Art und Weise wie Battlestar Galactica neu verfilmt wurde: Ganz anders und viel, viel d├╝sterer. Aber was soll ich sagen - mir hat es super gefallen. Es besteht kein Grund, Krieg und das Elend, das darauf folgt, zu verniedlichen.


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Elias Vaughn
Beitrag 12. Jan 2004, 12:31
Beitrag #47


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QUOTE (Rusch @ 12. Jan 2004, 13:17)
Im Ernst: Es f├Ąllt schwer Lin ernst zu nehmen und es geb├╝hrt Dir die Hochachtung aller, da Du es geschafft hat, den Artikel durchzuarbeiten und so auff├╝hrlich zu kommentieren.

Dem Kompliment kann ich mich nur vorbehaltlos anschlie├čen.

Ich habe mir selbst schon ├╝berlegt, Lins Artikel zu zerpfl├╝cken, muss aber (zu meiner Schande) gestehen, dass ich daf├╝r schlicht und einfach zu faul war.

Im Gro├čen und Ganzen kann man eigentlich sagen, dass Lin bei genauerer Betrachtung keine Ahnung hat von dem, was er da schreibt. Er wirft mit Fremdw├Ârtern um sich , von denen er die Bedeutung nicht versteht, auf seine Beleidigungsorgien anderen Menschen gegen├╝ber will ich eigentlich gar nicht eingehen, denn damit disqualifiziert er sich ohnehin mehr oder weniger automatisch als seri├Âser Kritiker und Artikelschreiber.

Wie ich eh schon mal geschrieben habe, betrachte ich seine Artikel eigentlich nur mehr als Zwerchfell├╝bung, etwas, das mich zum Lachen bringt.


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"Some call it laziness. I call it deep thought." ÔÇô Garfield
"The truth is usually just an excuse for lack of imagination." - Elim Garak

liest z.Zt.: Clive Cussler - Dirk Pitt Series
sieht z.Zt.: Stargate Atlantis, Battlestar Galactica
spielt z.Zt.: Halo 3, Mass Effect
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Donnervogel
Beitrag 12. Jan 2004, 13:45
Beitrag #48


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Ui, dass sind ja wirklich Monster Postings von euch. Sowas ist man auf STVC gar nicht gew├Âhnt rolleyes.gif - Also zum Thema, warum voyagercenter.de offline ist: LX macht Abitur und meinte bereits letzte Woche im Chat, dass er evtl. die Community "aus Stressgr├╝nden" schlie├čen wollte und dabei nur die Startseite online lassen wollte. Da der Spendenaufruf jedoch ├╝berraschend gut verlaufen ist, hat LX es sich anders ├╝berlegt und nochmal Gnade gelten lassen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass er nach unserer -zu recht ge├Ąu├čerten- Kritik die Schnauze voll hat. biggrin.gif Hoffentlich bleibt die Community f├╝r immer offline, ... hoffentlich ist es nicht nur ein kurzzeitiger Serverausfall! Das w├Ąre das beste was der Community geschehen k├Ânne!


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Rusch
Beitrag 12. Jan 2004, 13:58
Beitrag #49


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^ Pruhargl! Ich habe keine Zeit und mache das Forum dicht, damit keiner was b├Âses posten kann. Wahrscheinlich f├╝rchtet er, dass die b├Âsen Kontrarevolution├Ąre aus der Trekzone eine Putsch anzetteln. laugh.gif laugh.gif laugh.gif

Lin kommt mir vor wie jene abgesetzten Diktatoren, die sie nur ├╝ber die Reaktionen aus der Bev├Âlkerung wundern und gar nicht wissen, wieso man sich so sehr aufregt.

Dennoch: Ich w├╝nsche mir nicht, dass die Seite f├╝r im down geht, denn jede Meinung ist wichtig und das macht die Vielfalt des Internets aus.

Der Beitrag wurde von Rusch bearbeitet: 12. Jan 2004, 13:58


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Strassid2
Beitrag 12. Jan 2004, 14:12
Beitrag #50


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QUOTE
Da der Spendenaufruf jedoch ├╝berraschend gut verlaufen ist, hat LX es sich anders ├╝berlegt und nochmal Gnade gelten lassen.


naja, ich wei├č nicht, ob man das gnade nennen kann laugh.gif

QUOTE
Dennoch: Ich w├╝nsche mir nicht, dass die Seite f├╝r im down geht, denn jede Meinung ist wichtig und das macht die Vielfalt des Internets aus.


ich pers├Ânlich bin auch dagegen, dass das center f├╝r immer verschwidnet... ich h├Ątte lieber eine erkl├Ąrung von lin...

korrektur: lin hat ja seine neue kolumne ver├Âffentlicht: "Deep Space Nine"(-Fans) - die Vergewaltigung von "Star Trek" hat einen Ursprung

ich glaube, der titel sagt alles...
irgendwie h├Ârt sich das jetzt fast so an wie in den usa:
die da sind alle b├Âse, weil sie anders sind wie wir.

├╝brigens: kann es sein, dass seine aktuelle kolumne fast 1:1 von seiner 'in fleisch und blut'-kritik ├╝bernommen wurde?

Der Beitrag wurde von Strassid2 bearbeitet: 12. Jan 2004, 14:19
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