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Thread- & Umfrageübersicht

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ENT hätte wie BSG sein sollen, oder?
Hätte ENT wie BSG sein sollen?
Du kannst das Ergebnis dieser Abstimmung erst nach der Abgabe deiner Stimme ansehen. Bitte melde dich an und stimme ab um das Ergebnis dieser Umfrage zu sehen.
Abstimmungen insgesamt: 24
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Chadwick
Beitrag 18. Jul 2005, 08:19
Beitrag #1


Fleet Captain
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Vielleicht mal wieder eine kleine Belebung für das ENT-Forum. Bei Treknews und The Daily Trekker stand folgendes:

Ein Panel von sogenannten STAR TREK Experten schlussfolgerte am Donnerstag, dass STAR TREK: ENTERPRISE nicht erfolgreich war, weil die Serie nicht wie das neue BATTLESTAR GALACTICA ist, das realistischer angelegt ist, als die neueste Star Trek Serie.

"BATTLESTAR GALACTICA ist im Grunde eine maritime Serie im Weltraum. Es ist der Zweite Weltkrieg", sagte Robert Meyer Burnett, der Regisseur der Parodie FREE ENTERPRISE. "STAR TREK sollte über unsere Welt sein. So ist es sonst nicht 'real'", sagte er dem Publikum der San Diego Comic Con.

STAR TREK, bemägelte Burnett, dreht sich verstärkt mehr um Raumverzerrungen als um relevante soziale Fragen, wie GALACTICA, das von dem ehemaligen STAR TREK Autor Ron Moore wieder in Leben gerufen wurde und produziert wird. Das neue GALACTICA beschäftigt sich mit Dingen wie Selbstmordattentätern und Gefangenenfolter. "Wir müssen solche schweren Themen in der Science Fiction bearbeiten, weil die Presse es nicht macht", so Burnett. "Und GALACTICA versucht dies."


Mit meiner Meinung halte ich mich mal noch zurück, aber was denkt ihr? Hätte Enterprise mehr wie BSG sein sollen? Hätte ENT mehr dieses 2. Weltkriegs-Feeling einfangen sollen? Wäre ENT noch STAR TREK wenn es wie BSG daher kommen würde? Welche Dinge hätte ENT von BSG lernen können (und umgekehr?) Ist BSG wirklich so gut oder einfach nur die momentan einzige nenneswerte Sci-Fi-Serie?
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logan3333
Beitrag 18. Jul 2005, 08:36
Beitrag #2


Commodore
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BSG wird ohnehin nur gehypt, nur weil sie einen Attentäter hatten liefert die Serie keine Antworten auf irgentwelche Fragen. Das einzige was BSG hat und ENT braucht ist ein Network das hinter der Serie steht. ENTs durchschnittliche Folgen haben genausoviel Zuschauer wie die Premiere von BSG. Grosse Fragen wie ob es richtig ist dass das Militär zu Beispiel die zivile Führung inhaftiert sind ohnehin nutzlos da der Battlestar in der Serie die einzige Verteidigung der zivilien Schiffe darstellt, ohne die Galactica sind die ohnehin aufgeschmissen. Bei gerade ca. 50000 Überlebenden mutet es ziemlich schwachsinnig an noch den Ablauf einer kompletten demokratischen Republik zu leisten. Überleben ist die Devise, Überleben bestimmt in diesem Szenario ohnehin jede Entscheidung. Die politische Haarspalterei die von den Protagonisten in der Serie betrieben wird kommt einer geistigen Armut gleich, die die Ausrottung durch die Cylons gerade zu rechtfertig. Diese überdehnte Handlung hat man effektiv in einer Folge Enterprise abgehandelt, nämlich Twilight ansonsten kommen wichtigere Themen zum Zug. BSG kann nur mit den dämlichen Toastern aufwarten.


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Schukow
Beitrag 18. Jul 2005, 09:19
Beitrag #3


Fleet Captain
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Der Abstimmungspunkt Ich kenne BSG nicht fhlt.

Ansonsten hätte Ent mehr Prequeliger sein sollen und zwar von Anang an und nicht Voyager auf Sparniveau.


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Chadwick
Beitrag 18. Jul 2005, 09:47
Beitrag #4


Fleet Captain
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Ich glaube nicht das Kampfstern Galactica der Inbegriff neuer Sci-Fi ist. Dagegen sprechen die 08/15 Charaktere (der Alkoholiker, die Sexbombe usw. – Klischees wie immer), die Produktion (Uniformen, Setdesign, alles schon gehabt), Effekte (Kopie Wing Comander) etc, etc. Nur weil eine Remake-Serie aus einem Mann ne Frau macht und die Effekte durch wackeln und schnellen Zoom etwas frischer wirken, ist es noch lange nicht innovativ. Realer wirkt BSG beileibe nicht, was jedoch produktionsbedingt ist. Die Ähnlichkeiten zu unserer Kultur, allein was das Aussehen (die Kleider usw.) betrifft, zerstört bei mir jegliche Vorstellung, dass wir es hier mit einer anderen Zivilisation zu tun haben.

Soll ENT wie BSG sein? Eine "militärische" Sci-Fi Serie ohne grossen Optimismus und Humanität? BSG beschäftigt sich also mit Selbstmordattentätern, mit Folter und Krieg. Doch das sind Themen die ENT ebenfalls behandelte (plus einige mehr), aber eine ganze Serie nur um dieses Thema? Nein danke.

Ich finde ohnehin, dass sich die Macher von BSG etwas weit aus dem Fenster lehnen. Allen voran der gute alte R. Moore. Er kommt mir manchmal so vor, als wäre er wegen seinem kurzen Voyager-Engagement immer noch sauer.

Wenn ich dann die Zeilen von Burnett lese, komme ich zum Schluss, dass er Star Trek nicht sonderlich kennt. ENT war wohl die Trek Serie, die sich am wenigstens mit Raumverzerrungen und dergleichen beschäftigte und selbst VOY hat sich um wesentlich mehr als nur um solche Phänomene gekümmert und sich auch wichtigen Themen angenommen die nichts mit Krieg zu tun hatte. Schlussendlich ist jede Staffel Trek oder Stargate unterhaltsamer, vielschichtiger und abwechslungsreicher als BSG. Und ganz ehrlich, ich frage mich wie lange der Erfolg von BSG dauern wird. Spannend ist die Serie sicher, aber das heutige TV-Publikum ist schnell gelangweilt (siehe Zuschauerschwund von "24", "Lost" oder die Actionserie mit Jennifer Garner). Ich wünsche BSG viel Glück, aber der Inbegriff cooler "moderner" Sci-Fi trifft in meinen Augen wesentlich mehr Serien wie ENT, Firefly, Farscape oder SG zu. Aber eben, momentan steht der Ami eben mehr auf militärisches Zeug. Mal schauen wie weit es Morres Baby bringen wird.
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gaius
Beitrag 18. Jul 2005, 10:40
Beitrag #5


Captain
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Die Aussagen von diesem Kerl versteh ich auch nicht und ich würde auch nicht soweit gehen BSG als besonders tiefgründige Serie zu bezeichnen. Ich bin sowohl ENT- als auch BSG-Fan, aber die Spannung und das "Mittendrin-Gefühl" von BSG sind IMO einzigartig. An die Spannung kommen höchstens ein paar Folgen der 3. ENT-Staffel und gute Folgen von 24 und Alias ran.


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Der RvD
Beitrag 18. Jul 2005, 10:44
Beitrag #6


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Hell No!

Der neue Kampfstern Galactica ist für mich der Inbegriff einer Serie, wo das Zusehen keinen Spaß macht. Die nimmt sich selbst sowas von wichtig, daß einfach kein Platz mehr ist für das geringste Fünkchen Fun. Daran mußte sich ENT kein Beispiel nehmen, das haben sie selber gute zwei Jahre in "Bestform" zelebriert.

Relevantere Themen? Gerne. Aber dann bitte in der Tradition von TOS oder TNG.

@Chadwick, du magst recht haben. Ich erinnere mich noch gut an dieses ellenlange Interview, in dem Moore seinerzeit sagte "ich will jetzt keine schmutzige Wäsche waschen" und dann zehn Seiten lang exakt das in bezug auf Voyager tat. Der allergrößte Teil seiner Kritik findet sich im neuen BSG wieder.

Ach ja, ich mag Voyager. wink.gif

Der Beitrag wurde von Der RvD bearbeitet: 18. Jul 2005, 10:45


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Schukow
Beitrag 18. Jul 2005, 10:48
Beitrag #7


Fleet Captain
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QUOTE (Der RvD @ 18. Jul 2005, 11:44)
Der neue Kampfstern Galactica ist für mich der Inbegriff einer Serie, wo das Zusehen keinen Spaß macht. Die nimmt sich selbst sowas von wichtig, daß einfach kein Platz mehr ist für das geringste Fünkchen Fun. Daran mußte sich ENT kein Beispiel nehmen, das haben sie selber gute zwei Jahre in "Bestform" zelebriert.

Welche zwei Jahre waren das? Die ersten drei Jahre waren nicht besonders lustig und eine fünfte Staffel gibt es nicht.


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logan3333
Beitrag 18. Jul 2005, 10:48
Beitrag #8


Commodore
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QUOTE (Dr.Phlox @ 18. Jul 2005, 11:40)
Die Aussagen von diesem Kerl versteh ich auch nicht und ich würde auch nicht soweit gehen BSG als besonders tiefgründige Serie zu bezeichnen. Ich bin sowohl ENT- als auch BSG-Fan, aber die Spannung und das "Mittendrin-Gefühl" von BSG sind IMO einzigartig. An die Spannung kommen höchstens ein paar Folgen der 3. ENT-Staffel und gute Folgen von 24 und Alias ran.

Also bei BSG will sich bei mir kein Mittendrin Gefühl einstellen, aber dafür gib es eine Erklärung ich kann mich mit den Leuten bei BSG nicht identifizieren, sie agieren zu kurzsichtig, zu dumm. Diese Schwachsinnigen bekommen nichts auf die Reihe, sie sind eher Antihelden als Helden. Eigentlich wünsche ich mir das die Cylons gewinnen, die haben wenigstens einen Plan was sie tun. Deshalb schaue ich die Serie eigentlich noch.


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Der RvD
Beitrag 18. Jul 2005, 10:59
Beitrag #9


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QUOTE (Schukow @ 18. Jul 2005, 11:48)
QUOTE (Der RvD @ 18. Jul 2005, 11:44)
Der neue Kampfstern Galactica ist für mich der Inbegriff einer Serie, wo das Zusehen keinen Spaß macht. Die nimmt sich selbst sowas von wichtig, daß einfach kein Platz mehr ist für das geringste Fünkchen Fun. Daran mußte sich ENT kein Beispiel nehmen, das haben sie selber gute zwei Jahre in "Bestform" zelebriert.

Welche zwei Jahre waren das? Die ersten drei Jahre waren nicht besonders lustig und eine fünfte Staffel gibt es nicht.

Ich meinte die ersten zwei Jahre. Planloses Herumstapfen in farblosen Kulissen, wobei 95% der Folgen nicht den geringsten Sinn für Spannung und/oder Abenteuer hatten. Mit "Fun" meinte ich nicht (nur) Kalauern nach O'Neill-Manier, sondern eher so die Grundstimmung der Folgen.


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gaius
Beitrag 18. Jul 2005, 11:48
Beitrag #10


Captain
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Banausen! mrgreen.gif


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tabby
Beitrag 18. Jul 2005, 14:10
Beitrag #11


Commodore
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ganz klar nein tongue2.gif

ENT hätte nicht wie eine andere Serie sein sollen.
Ein vernünftigeres Konzept und mehr Prequel à la Coto,.. das wär´s evt schon gewesen.
Hätte man mit ENT so begonnen wie die meisten Folgen der vierten Staffel waren hätte es vielleicht keine vorzeitige Absetzung gegeben.


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Rusch
Beitrag 18. Jul 2005, 15:19
Beitrag #12


Commodore
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Nur wo Star Trek draufsteht sollte auch Star Trek drin sein. Also Nein!


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Blaidd_Drwg
Beitrag 18. Jul 2005, 15:36
Beitrag #13


bisher Neral Jourian
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Man kann die Serien meiner Meinung nach nicht mit einander vergleichen.
Auch wenn ich BSG 03 bevorzuge, warten wir erst einmal ab ob die Serie überhaupt eine vierte Staffel erreicht, bevor die guten Leute es sich nur ansatzweise erlauben könnten gute Ratschläge zu erteilen.
Dinge wie In A Mirror Darkly gefielen mir doch recht gut. smile.gif
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wunder-PILLE
Beitrag 18. Jul 2005, 17:03
Beitrag #14


Lieutenant
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confused4.gif Der Mann hat offenbar die dritte Staffel verschlafen...


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VirtualSelf
Beitrag 18. Jul 2005, 18:29
Beitrag #15


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Da ich von BSG noch immer nur die Mini-Serie kenne, kann ich im Grunde keine qualifizierte Meinung äußern, ... aber das hat mich ja noch nie gestört. mrgreen.gif

Nehme ich die Mini-Serie zum Anhaltspunkt, dann muss das Vote ganz klar "auf keinen Fall!" lauten, denn BSG war das langweiligste Stück SF, das mir in den letzten Jahren (Jahrzehnten) untergekommen ist.
Ansonsten glaube ich auch nicht, dass mir eine Serie gefallen, würde, die keine eigenen, deutlichen Akzente setzt.


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Aran
Beitrag 18. Jul 2005, 22:26
Beitrag #16


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Obwohl ich das neue BSG mag, habe ich auch mit "Nein" gestimmt.

Wenn ich was wie BSG sehen will, nun dann schau ich mir eben BSG an. Da brauch ich auf keinen Fall Serien, die das imitieren. Und noch eine Show mit dem Gottgefasel der Zylonenschnecke wär dann auch des "Guten" zuviel.

Die ganzen Selbstmordattentäter- und Folterthemen etc. mögen bei ENT nicht gerade am ausgereiftesten behandelt worden sein, aber vorhanden waren sie. Und genug Diskussionsstoff lieferten die entsprechenden Episoden auch.

BSG ist IMO auf jeden Fall zugute zu halten, dass es sich aufgrund von nur 13 Episoden bisher stets auf eigene serienrelevante Themen konzentriert hat. Für Füllerfolgen ist da erfreulicherweise kein Platz.

Im nachhinein wäre es für ENT wohl am besten gewesen, das Prequelkonzept konsequenter auszunutzen und die Möglichkeiten auszuschöpfen, welche Coto & Co. mit der 4. Season angedeutet haben. Allerdings wäre es IMO dennoch schwierig gewesen damit eine wesentlich größere Zuschauerzahl anzusprechen, da ein Großteil der Otto-Normal-Gucker mit den ganzen Querverweisen auf die anderen Trekserien eh nix anfangen kann.


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gaius
Beitrag 18. Jul 2005, 22:29
Beitrag #17


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*hust* Wenn hier neue Mitglieder mitlesen, könnte Nepharites Avatar durchaus falsch verstanden werden. Denkst du nicht, dass du es langsam übertreibst? *hust*


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VirtualSelf
Beitrag 18. Jul 2005, 22:45
Beitrag #18


Vice Admiral
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QUOTE (Dr.Phlox @ 18. Jul 2005, 23:29)
*hust* Wenn hier neue Mitglieder mitlesen, könnte Nepharites Avatar durchaus falsch verstanden werden. Denkst du nicht, dass du es langsam übertreibst? *hust*

Hast du dich erkältet oder greift dir pana gerade an die ****? wink.gif

QUOTE (Logan)
Bei gerade ca. 50000 Überlebenden mutet es ziemlich schwachsinnig an noch den Ablauf einer kompletten demokratischen Republik zu leisten. Überleben ist die Devise, Überleben bestimmt in diesem Szenario ohnehin jede Entscheidung. Die politische Haarspalterei die von den Protagonisten in der Serie betrieben wird kommt einer geistigen Armut gleich, die die Ausrottung durch die Cylons gerade zu rechtfertig.


Ich dachte, der Avatar korrespondiert ganz gut mit der o.a. Ansicht, dass Demokratie nur etwas für gute Zeiten ist, und in der Krise ein starker Füher und Militarismus das Überleben der Rasse gewährleisten.
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Der Beitrag wurde von Nepharite bearbeitet: 18. Jul 2005, 23:32


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gaius
Beitrag 18. Jul 2005, 23:35
Beitrag #19


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logan3333
Beitrag 19. Jul 2005, 09:26
Beitrag #20


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QUOTE (Nepharite @ 18. Jul 2005, 23:45)
Ich dachte, der Avatar korrespondiert ganz gut mit der o.a. Ansicht, dass Demokratie nur etwas für gute Zeiten ist, und in der Krise ein starker Füher und Militarismus das Überleben der Rasse gewährleisten.

Also das habe ich nicht gesagt, jede Demokratie hat einen Notfallplan, ein Notstandsgesetzt, Kriegsrecht. Eine komplette Wahl durchzuführen, nachwievor bei 50000 Bürgern Föderalismus zu betreiben und nachwievor eine Verwaltung zu haben die auf 12 Kolonien ausgerichtet ist mutet ziemlich schwachsinnig an.

QUOTE
*hust* Wenn hier neue Mitglieder mitlesen, könnte Nepharites Avatar durchaus falsch verstanden werden. Denkst du nicht, dass du es langsam übertreibst? *hust*

Gesundheit, du denkst Nepharite übertreibt, erst seit jetzt? Neph ist wohl einer der Menschen der am liebsten mit Springerstiefeln und Bomberjacke zu einem Strassenfest gegen Rassismus geht, nur um aufzufallen. Oder mit einen Teller voller saftiger Steaks auf ein Vegetarier Treffen. Oder mit Minibar auf dem Rücken zu einem Treffen der Anonymen Alkoholiker. usw....

Der Hitler Avatar im Star Trek Forum passt da wie die Faust aufs Auge.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 19. Jul 2005, 10:09


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Brühn
Beitrag 23. Jul 2005, 11:24
Beitrag #21


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QUOTE (Chadwick @ 18. Jul 2005, 09:19)
Ein Panel von sogenannten STAR TREK Experten schlussfolgerte am Donnerstag, dass STAR TREK: ENTERPRISE nicht erfolgreich war, weil die Serie nicht wie das neue BATTLESTAR GALACTICA ist, das realistischer angelegt ist, als die neueste Star Trek Serie.

"BATTLESTAR GALACTICA ist im Grunde eine maritime Serie im Weltraum. Es ist der Zweite Weltkrieg", sagte Robert Meyer Burnett, der Regisseur der Parodie FREE ENTERPRISE. "STAR TREK sollte über unsere Welt sein. So ist es sonst nicht 'real'", sagte er dem Publikum der San Diego Comic Con.

STAR TREK, bemägelte Burnett, dreht sich verstärkt mehr um Raumverzerrungen als um relevante soziale Fragen, wie GALACTICA, das von dem ehemaligen STAR TREK Autor Ron Moore wieder in Leben gerufen wurde und produziert wird. Das neue GALACTICA beschäftigt sich mit Dingen wie Selbstmordattentätern und Gefangenenfolter. "Wir müssen solche schweren Themen in der Science Fiction bearbeiten, weil die Presse es nicht macht", so Burnett. "Und GALACTICA versucht dies."


Mit meiner Meinung halte ich mich mal noch zurück, aber was denkt ihr? Hätte Enterprise mehr wie BSG sein sollen? Hätte ENT mehr dieses 2. Weltkriegs-Feeling einfangen sollen? Wäre ENT noch STAR TREK wenn es wie BSG daher kommen würde? Welche Dinge hätte ENT von BSG lernen können (und umgekehr?) Ist BSG wirklich so gut oder einfach nur die momentan einzige nenneswerte Sci-Fi-Serie?

Nunja, Enterprise hatte die Schwierigkeiten, weil es kopiert hat, und da will man die Serie retten, indem man noch mehr kopiert?
Interessanter Ansatz.
Tatsächlich war Prequel für mich der interessanteste Aspekt, leider hat Enterprise da in den ersten 2 Staffeln jämmerlich versagt diesen Auszubauen. Stattdessen hat es sich irgendwo zwischen Suliban, FG, Dark-FG und Voyakerkopien verloren.

Außerdem glaube ich mich da an eine Folgen zu erinnern, in denen sich Bele und Lokai-Verschnitte in die Luft jagen. Was dabei leider auch gleichzeitig beweist das ein Selbstmörder allein noch keine gute Folge macht.

MfG
Brühn


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Ein Mann von starkem Geist und richtiger Selbsteinschätzung
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denn die bedeuten ihm nichts.

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Pedda
Beitrag 27. Jul 2005, 23:56
Beitrag #22


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Schwierige Frage.

Wo kämen wir hin, wenn alle das Gleiche (wenn auch (IMO) Gute) machten? Was passiert, wenn sich einige Leute darauf versteifen, dass sich so viel wie möglich aus ihrer Lieblingsserie in anderen Serien wiederfinden möge, sieht man ja an dem mitunter sinnentleerten Gekabbel unter Trekkies (dank VoyCen ist wenigstens auch was Amüsantes darunter wink.gif).

Andererseits bin ich als BSG-Fanatiker und als von ENT extrem enttäuschter Trekkie schon der Meinung, dass sich letztere Raumschiffserie von ersterer ein paar Scheiben hätte abschneiden sollen (wobei einem da natürlich die Linearität der Zeit in die Quere kommt wink.gif). Maja meinte ja sogar mal, BSG wäre für sie sozusagen ST: Galactica - die Serie, die VOY oder ENT hätten sein "sollen".

Aber das hat IMO weniger mit BSG speziell als vielmehr mit den dort sehr gut entwickelten Elementen einer in meinen Augen guten modernen Dramaserie zu tun. Denn das Setting, das Design und die Prämisse von ENT waren ja durchaus in Ordnung. Gemangelt hat es aber - und der fast erst post mortem mögliche Vergleich zu BSG hat diesen Eindruck sogar noch verstärkt - an:

- einer durchweg guten Schauspielertruppe
- einem großen Cast glaubwürdiger, kantiger und sich entwickelnder Charaktere
- einer Charakterdynamik, an Konflikten, die keiner äußeren Stimulierung bedürfen
- einer konsequenten Weiterverfolgung der Prämisse
- einer gleichmäßigen Entwicklung eines oder mehrer Handlungsbögen
- einer Begrenzung des Anteils der letztlich "irrelevanten" Episoden auf das absolute Minimum
- guten Drehbüchern mit spannenden Handlungen, spritzigen Dialogen und Mut zum unkonventionellen Erzählstil bzw. Storyende
- der intelligenten und zeitgemäßen Behandlung gesellschaftlicher Fragen, ohne den Holzhammer bzw. Moralkeule zu zwingen, ohne schwarzweiß zu malen und ohne dem Zuschauer die "Lösung" auf dem Tablett zu servieren
- (nicht zuletzt) einer ordentlichen Portion Originalität

Kurz gesagt: In einigen Punkten, ja!

Lamer-Disclaimer: Wie immer erhebe ich nicht den Anspruch auf Objektivität.
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Chadwick
Beitrag 28. Jul 2005, 07:33
Beitrag #23


Fleet Captain
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QUOTE (Pedda @ 28. Jul 2005, 00:56)
- einem großen Cast glaubwürdiger, kantiger und sich entwickelnder Charaktere
- der intelligenten und zeitgemäßen Behandlung gesellschaftlicher Fragen, ohne den Holzhammer bzw. Moralkeule zu zwingen, ohne schwarzweiß zu malen und ohne dem Zuschauer die "Lösung" auf dem Tablett zu servieren
- (nicht zuletzt) einer ordentlichen Portion Originalität

Stimme nicht ganz überein.

Die Charaktere mögen an sich glaubwürdig sein, aber mal davon abgesehen, dass sie stellenweise uralte Klischees bedienen (zBsp. der Alkoholiker) benehmen sie sich genau wie wir im Jahre 2005. Das finde ich extrem irritieren. Mal davon abgesehen, dass sie auch wie wir rumlaufen (Krawatten etc), handelt es sich doch um eine völlig andere Kultur, die sich schlussendlich nicht nur allein im Namen unterscheiden könnte. Man könnte auch sagen, dass uns der gute Ron Moore damit sagen will, dass wir ollen Zuschauer einfach zu blöd sind um uns mit Charakteren zu identifizieren, die "anders" sind als wir. wink.gif

Die zeitgemässen Behandlung gesellschaftlicher Fragen, ohne Holzhammer oder Schwarzweissmalerei und ohne dem Zuschauer die Lösung auf dem Tablett zu servieren hat auch ENT sehr gut hingekriegt. Vor allem in Staffel 3. Ich fand es völlig überraschend wie krass und unsympathisch Archers (immerhin Captain einer langen Reihe von strahlendweisen Star Trek Helden) Entscheidungen manchmal waren. Von BSG brauchte sich ENT diesbezüglich sicher nix abzuschneiden.

Dein letzter Punkt spreche ich BSG komplett ab. "eine ordentliche Portion Originalität" kann ich beim besten Willen nicht erkennen. BSG ist eher eine Art Best-Of verschiedener uralter Themen und besteht schlussendlich nur aus Versatzstücken der alten BSG-Serie, sowie Wing Commander, JAG, Space and Above, Deep Space Nine, The West Wing, X-Files usw.

Der Beitrag wurde von Chadwick bearbeitet: 28. Jul 2005, 13:25
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logan3333
Beitrag 28. Jul 2005, 11:12
Beitrag #24


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QUOTE
- einer durchweg guten Schauspielertruppe

Bis auf Olmos hat BSG keine guten Schauspieler, bei ENT hatten wir einen Veteranen nämlich Bakula, und vielversprechende Talente und Newcomer Trinneer, Blalock, Billingsly, Keating die alle Klassen besser spielen als der Rest vom Cast von BSG. Und selbst in späteren Folgen können sich Park und Montgomery von dem BSG Typen abheben in kreativer und schauspielerischer Hinsicht.

QUOTE
- einem großen Cast glaubwürdiger, kantiger und sich entwickelnder Charaktere

Es gibt keine grossen Charaktäre bei BSG nur eindimensionale Stereotypen und die sind seit dem Pilot gleich geblieben. Es gibt zwar grosse einschneidende Ereignisse bei BSG im Piloten aber die haben diese Leute nicht verändert. Wärend ENT schon im Piloten den vulkanhassenden Archer eine Vulkanierin aufs Schiff holen läst als Resultat der Ereignisse des Piloten, Archer gesteht am Ende seine Schwäche ein. Aber solche Dinge gibt es bei BSG nicht bis zum Ende der 1. Staffel und scheinbar auch nicht am Anfang der 2. . Die BSG Crew ist deshalb unglaubwürdig.


QUOTE
- einer Charakterdynamik, an Konflikten, die keiner äußeren Stimulierung bedürfen

Zuständigkeitskonflikte wie was machen wir jetzt wenn unsere Planeten weggebombt wurden sind eine äußere Stimulierung. Die Konflike die sich ergeben sind schon vorprogrammiert da die Stereotypen sie vorgeben aber nicht weil es hier soetwas wie Dynamik in irgenteiner Form gibt.

QUOTE
- einer konsequenten Weiterverfolgung der Prämisse

Toll, das haben Roadrunner Cartoons auch. Nur hat Enterprise das auch gemacht. Deren Prämisse war, was passiert wenn die Menschheit das erstemal sich weit in All begibt! Daraus hat man dann mehrere Handlungsbögen gemacht und die waren interessant.

QUOTE
- einer gleichmäßigen Entwicklung eines oder mehrer Handlungsbögen

Mehrere Handlungsbögen gibt es bei Galatica nicht. Wir rennen vor den Zylonen weg und haben Angst. Das ist der Handlungsbogen. Und der ist langweilig.

QUOTE
- einer Begrenzung des Anteils der letztlich "irrelevanten" Episoden auf das absolute Minimum

Grossteils haben wir aber irrelevante Episoden bei Galactica!!! Wie versucht Wile E Coyo ähm.. die Zylonen die Menschheit diesmal einzufangen.

QUOTE
- guten Drehbüchern mit spannenden Handlungen, spritzigen Dialogen und Mut zum unkonventionellen Erzählstil bzw. Storyende

Die gibt es bei Galactica aber nicht. Es ist alles mehr 08/15 schon irgentwo gesehen.
Oder wie Chadwick so schön sagt:
QUOTE
Best-Of verschiedener uralter Themen und besteht schlussendlich nur aus Versatzstücken der alten BSG-Serie, sowie Wing Commander, JAG, Space and Above, Deep Space Nine, The West Wing, X-Files usw.


und Star Wars....

QUOTE
- der intelligenten und zeitgemäßen Behandlung gesellschaftlicher Fragen, ohne den Holzhammer bzw. Moralkeule zu zwingen, ohne schwarzweiß zu malen und ohne dem Zuschauer die "Lösung" auf dem Tablett zu servieren

Cogenitor, Simititude, Dear Doctor, Azati Prime, Damage, Fight or Flight, Shadows of P'Jem, Anomaly, Harbinger, Silent Enemy .....

BSG hingegen macht nur Effekthascherei. Oh schaut her wir haben einen Selbstmordattentäter, wir entmachen unsere Regierung, wir haben Schläfer und wo ist die Aussage der Punkt, die Behandlung, nirgends! Wir haben sie in den Geschichten aber die Stereotypen machen einfach so weiter ohne das sie darüber reflektieren oder sich entwickeln.

QUOTE
- (nicht zuletzt) einer ordentlichen Portion Originalität

Ein Remake hat keine Orginalität. Ein Prequel dagegen schon.


Noch orgineller kann man nicht sein....

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 28. Jul 2005, 11:26


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Lex
Beitrag 28. Jul 2005, 11:17
Beitrag #25


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Hmmm... offensichtlich hast du eine andere Serie gesehen als ich (und viele andere hier).
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VirtualSelf
Beitrag 28. Jul 2005, 14:30
Beitrag #26


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QUOTE (logan3333 @ 28. Jul 2005, 12:12)
QUOTE
- einer durchweg guten Schauspielertruppe

Bis auf Olmos hat BSG keine guten Schauspieler, bei ENT hatten wir einen Veteranen nämlich Bakula, und vielversprechende Talente und Newcomer Trinneer, Blalock, Billingsly, Keating die alle Klassen besser spielen als der Rest vom Cast von BSG. Und selbst in späteren Folgen können sich Park und Montgomery von dem BSG Typen abheben in kreativer und schauspielerischer Hinsicht.

Ich würde das versöhnlicher formulieren: Der BGS- und der ENT-Cast weisen ein ähnliches Niveau auf .... nämlich keins! mrgreen.gif


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Aran
Beitrag 28. Jul 2005, 23:09
Beitrag #27


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^^ Ein typischer Neph! wink3.gif

Und ein ebenso typischer Logan: Des anderen Meinung (Pedda's) komplett negieren und ENT als Paradebeispiel anzuführen. Wo und wann bitteschön hat sich denn A. Montgomery kreativ und schauspielerisch abgehoben. In "Observer Effect" vielleicht, aber da spielte er ja noch nicht mal seinen Seriencharakter.

Der BSG-Cast ist IMO ähnlich talentiert und gut (Neph liest hier schlecht) wie die meisten ENT-Leute. Und Archer & Co. in eine TOS-Uniform zu stecken, ist spätestens seit DS9's "Trials & Tribbleations" nicht die Spur von originell. Soviel dazu.


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Beitrag 28. Jul 2005, 23:37
Beitrag #28


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QUOTE
wann bitteschön hat sich denn A. Montgomery kreativ und schauspielerisch abgehoben

Na dafür kann der gute Mann nun wirklich nichts laugh.gif

Der Schlechteste im Cast war IMO tatsächlich Bakula.
Man denke nur an die vielen Ich-zieh-das-jetzt-durch-Szenen,wenn Archer erst beginnt leicht säuerlich dreinzuschauen,um dann versteift in der Gegend rumzuwandern ohne seinen Gesprächspartner anzusehen während er einen Monolog runterkaut.
Starre Gestik,starre Mimik.

Alles in allem war die Truppe aber gut-kein Minuspunkt im BSG Vergleich.


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Der RvD
Beitrag 28. Jul 2005, 23:46
Beitrag #29


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Aber bei Scott B. kann ich noch halbwegs erahnen, daß er in einer anderen Rolle evtl. was können könnte. Nur Archer war sein Ding wohl nicht unbedingt.

Anthony Montgomery hingegen hat schauspielerisch IMO so gut wie immer völlig versagt, wenn er denn mal die Gelegenheit dazu bekommen hat (Horizon, diese gruselige Ansprache in der "Piratenfolge" der 1. Staffel, die "Beziehungsszenen" in dem finalen Zweiteiler) - der Bursche konnte nun wirklich nix und hat auch verdientermaßen kaum Screentime bekommen.

Die Battlestar-Fritzen maße ich mir nach drei Stunden Spielzeit mal nicht wirklich zu kommentieren an. Aber ein erster Eindruck war, daß von sehr gut (Adama) bis zu einschläfernd (Adama jr.) alles dabei war. Genau wie bei Trek...


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Pedda
Beitrag 28. Jul 2005, 23:56
Beitrag #30


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QUOTE (Lex)
QUOTE (logan333)
[...]
Hmmm... offensichtlich hast du eine andere Serie gesehen als ich

Sogar zwei andere Serien, würde ich sagen. mrgreen.gif wink.gif

QUOTE (Chadwick)
Die Charaktere mögen an sich glaubwürdig sein, aber mal davon abgesehen, dass sie stellenweise uralte Klischees bedienen (zBsp. der Alkoholiker)


Ist denn jetzt eigentlich alles Klischee, was schon mal dagewesen ist? Alkoholiker sind so selten nicht, habe ich mir sagen lassen. Entscheidend ist doch, wie intelligent und originell man mit diesem Aspekt des Charakters umgeht.

Und wenn wir schon über (vermeintlich) stereotype Charaktere reden, darf ich vielleicht den verschmitzten Südstaatler Tucker, den naiv-unerfahrenen jungen Schwarzen Mayweather und das flugängstige Frauchen Sato anführen. wink.gif

QUOTE
Man könnte auch sagen, dass uns der gute Ron Moore damit sagen will, dass wir ollen Zuschauer einfach zu blöd sind um uns mit Charakteren zu identifizieren, die "anders" sind als wir. wink.gif


Man könnte auch sagen, dass er nicht durch potenziell albernen Firlefanz wie exotisch bezeichnete Maßeinheiten oder verrückte Klamotten vom Wesentlichen ablenken möchte. smile.gif

QUOTE
Ich fand es völlig überraschend wie krass und unsympathisch Archers (immerhin Captain einer langen Reihe von strahlendweisen Star Trek Helden) Entscheidungen manchmal waren. Von BSG brauchte sich ENT diesbezüglich sicher nix abzuschneiden.


Richtig, war gut, dass Archer auch mal was moralisch Zweifelhaftes getan hat. Wobei er damit sicher nicht der erste Commander in der Trek-TV-Geschichte war. Außerdem schien bei ENT nicht sonderlich viel Diskussion an der Tagesordnung zu sein - "harte Zeiten erfordern harte Maßnahmen", damit hatte es sich doch, oder?

QUOTE
BSG ist eher eine Art Best-Of verschiedener uralter Themen und besteht schlussendlich nur aus Versatzstücken der alten BSG-Serie, sowie Wing Commander, JAG, Space and Above, Deep Space Nine, The West Wing, X-Files usw.


Tja, gut geklaut ist besser als schlecht erfunden. mrgreen.gif Naja, ehrlich gesagt finde ich diese Kritik ein bisschen unfair. Welcher phantastischen Serie neueren Datums kann man denn nicht unterstellen, in vielerlei Hinsicht Ähnlichkeit zu verschiedensten anderen Genre-Serien zu haben? Ich will ja nicht immer auf ENT draufkloppen, aber diese Serie hat sich in Sachen Erzählweise, Setting, Charakterkonstellation und typische Handlungsverläufe nun wirklich nicht radikal von dem aus DS9 und VOY Bekannten abgewandt...
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logan3333
Beitrag 29. Jul 2005, 00:49
Beitrag #31


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Pedda
QUOTE
Ist denn jetzt eigentlich alles Klischee, was schon mal dagewesen ist? Alkoholiker sind so selten nicht, habe ich mir sagen lassen. Entscheidend ist doch, wie intelligent und originell man mit diesem Aspekt des Charakters umgeht.

Ja raus aus dem Big Brother Container und rauf die Brücke der Galactica.

QUOTE
Und wenn wir schon über (vermeintlich) stereotype Charaktere reden, darf ich vielleicht den verschmitzten Südstaatler Tucker, den naiv-unerfahrenen jungen Schwarzen Mayweather und das flugängstige Frauchen Sato anführen.

Die sich aber jede Staffel weiterentwickeln ...

QUOTE
Man könnte auch sagen, dass er nicht durch potenziell albernen Firlefanz wie exotisch bezeichnete Maßeinheiten oder verrückte Klamotten vom Wesentlichen ablenken möchte.

Es gibt ein Wort dafür: Einfallslosigkeit

QUOTE
Richtig, war gut, dass Archer auch mal was moralisch Zweifelhaftes getan hat. Wobei er damit sicher nicht der erste Commander in der Trek-TV-Geschichte war. Außerdem schien bei ENT nicht sonderlich viel Diskussion an der Tagesordnung zu sein - "harte Zeiten erfordern harte Maßnahmen", damit hatte es sich doch, oder?

Es gab Aufarbeitung und Charakterentwicklung! Bei BSG gibt es nicht einmal richtige Charaktäre.

QUOTE
Tja, gut geklaut ist besser als schlecht erfunden.

Es ist aber nicht gut geklaut, Star Gate ist von Star Trek gut geklaut. Star Gate lässt zum Beispiel durchscheinen wenn sie wo etwas geklaut haben und das ist gute Unterhaltung, oder die vielen Anspielungen auf die jeweiligen Genres wo man sich gerade Anleihen holt. Das macht Star Gate im Vergleich zu BSG nicht so verlogen und heuchlerisch als Konzept.

QUOTE
Naja, ehrlich gesagt finde ich diese Kritik ein bisschen unfair. Welcher phantastischen Serie neueren Datums kann man denn nicht unterstellen, in vielerlei Hinsicht Ähnlichkeit zu verschiedensten anderen Genre-Serien zu haben?

Naja, BSG auf keinen Fall.

SG-1 läuft schon seit 9 Jahren aber immerhin haben sie eben eigene Elemente, Archelogen im All, Situationskomik, verblüffende Pseudorealität, das hat nicht einmal ENT ( das eben leider durch VOY schwer vorbelastet wurde, z. B. Neelix/Phlox Vorurteil, Catsuit Vorurteil usw... ) ENT kann ohneweiteres an DS9 anknüpfen, wenn ich die ersten vier Staffel von DS9 mit denen von ENT vergleiche....


Aran
QUOTE
Und ein ebenso typischer Logan: Des anderen Meinung (Pedda's) komplett negieren und ENT als Paradebeispiel anzuführen. Wo und wann bitteschön hat sich denn A. Montgomery kreativ und schauspielerisch abgehoben. In "Observer Effect" vielleicht, aber da spielte er ja noch nicht mal seinen Seriencharakter.


Keine der BSG Pfeifen ausser Olmos hätte das wie Montgomery hinbekommen bei "Observer Effect" ! Und Aran der Thread vergleicht nuneinmal BSG mit ENT, es wäre natürlich den BSG Fans fairer gegenüber wenn man das mit VOY machen würde. Da hätten sie sogar noch eine Chance.

QUOTE
Und Archer & Co. in eine TOS-Uniform zu stecken, ist spätestens seit DS9's "Trials & Tribbleations" nicht die Spur von originell. Soviel dazu.

Doch, und speziell und im Mirror Universum (Sussmans Weiterentwicklung zweier TOS Folgen zu diesem spannenden MU ENT Zweiteiler gibt es nur einmal in den 28 Staffeln Star Trek) ! IaMd I&II war zum Beispiel besser als die MU Folgen bei DS9

RvD
QUOTE
Anthony Montgomery hingegen hat schauspielerisch IMO so gut wie immer völlig versagt, wenn er denn mal die Gelegenheit dazu bekommen hat (Horizon, diese gruselige Ansprache in der "Piratenfolge" der 1. Staffel, die "Beziehungsszenen" in dem finalen Zweiteiler) - der Bursche konnte nun wirklich nix und hat auch verdientermaßen kaum Screentime bekommen.

Ich sage ja auch in den späteren Folgen.


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Der RvD
Beitrag 29. Jul 2005, 01:02
Beitrag #32


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^Nee, sorry. Ich hab' ja auch die vorletzte (bzw. die letzte. TATV war ja ein böser Traum...wink.gif) Folge angeführt. Es gibt so manches, was ich bei ENT zum Ende hin um mehrere hundert Prozent gesteigert hat. Aber das völlig hölzerne Spiel eines Anthony M. zählt IMO nicht dazu. Ich kann es selbst kaum glauben, daß ich die BSG-Jungs verteidigen muß, aber diesen Satz

QUOTE
Keine der BSG Pfeifen ausser Olmos hätte das wie Montgomery hinbekommen bei "Observer Effect" !


halte ich dann doch für einigermaßen realsatirisch. Ich hab' ja vieles am neuen Kampfstern zu meckern, aber wegen der einen Szene, in der der Mann mal ein Korn findet, die komplette Konkurrenz gleich zu Pfeifen zu machen, halte ich dann doch meilenweit übers Ziel hinausgeschossen.

Genauso wie mal wieder Voyager schuld an allem sein soll, was Enterprise verbockt hat...mrgreen.gif


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logan3333
Beitrag 29. Jul 2005, 01:07
Beitrag #33


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QUOTE
Genauso wie mal wieder Voyager schuld an allem sein soll, was Enterprise verbockt hat...

Oh bitte. VOY ist mit Abstand die Serie die das Franchise in den Drek gefahren hat, von den Charaktären her, der Story, usw... Die meisten Fans waren nach "Endgame" mehr als angefressen (was ich verstehen kann) und wollten das den Produzenten heimzahlen, und ENT kam gerade Recht als Opfer. Schlechte Mundpropaganda seitens der Hardcore Fans (die Leute die bis Endgame durchgehalten haben sind echte Hardcore Fans) hatte einen derartigen schlechten Einfluss auf den Rest des Stammpuplikums das es eben die Quoteneinbrüche gab, denn durch den Sender alleine konnte kann ENT nicht überleben.

QUOTE
halte ich dann doch für einigermaßen realsatirisch. Ich hab' ja vieles am neuen Kampfstern zu meckern, aber wegen der einen Szene, in der der Mann mal ein Korn findet, die komplette Konkurrenz gleich zu Pfeifen zu machen, halte ich dann doch meilenweit übers Ziel hinausgeschossen.

Es geht um eine Folge, nicht um eine Szene.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 29. Jul 2005, 01:10


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Pedda
Beitrag 29. Jul 2005, 01:21
Beitrag #34


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QUOTE (logan3333 @ 29. Jul 2005, 02:07)
Die meisten Fans waren nach "Endgame" mehr als angefressen (was ich verstehen kann) und wollten das den Produzenten heimzahlen, und ENT kam gerade Recht als Opfer. Schlechte Mundpropaganda seitens der Hardcore Fans (die Leute die bis Endgame durchgehalten haben sind echte Hardcore Fans) hatte einen derartigen schlechten Einfluss auf den Rest des Stammpuplikums das es eben die Quoteneinbrüche gab, denn durch den Sender alleine konnte kann ENT nicht überleben.

Stimmt, jeder, der "Endgame" schlecht fand, hat sich gedacht: "Egal, wie grandios ENT vielleicht werden mag, ich guck das nicht. Nein. EG war doof. Ich muss mich selbst bestrafen. Oder die Producer." rolleyes.gif

Stimmt, die zehntausend Hardcoretrekkies, von denen bekanntlich ein jeder EG schlecht fand, haben sich nach Kräften gemüht, dem breiten Publikum die fünfte Serie madig zu machen. Hätten sie - und die VOY-Fanatiker - doch bloß ihren Mund gehalten und alles Trekkige brav konsumiert und propagiert. rolleyes.gif
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Beitrag 29. Jul 2005, 06:26
Beitrag #35


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QUOTE (Pedda @ 29. Jul 2005, 02:21)
QUOTE (logan3333 @ 29. Jul 2005, 02:07)
Die meisten Fans waren nach "Endgame" mehr als angefressen (was ich verstehen kann) und wollten das den Produzenten heimzahlen, und ENT kam gerade Recht als Opfer. Schlechte Mundpropaganda seitens der Hardcore Fans (die Leute die bis Endgame durchgehalten haben sind echte Hardcore Fans) hatte einen derartigen schlechten Einfluss auf den Rest des Stammpuplikums das es eben die Quoteneinbrüche gab, denn durch den Sender alleine konnte kann ENT nicht überleben.

Stimmt, jeder, der "Endgame" schlecht fand, hat sich gedacht: "Egal, wie grandios ENT vielleicht werden mag, ich guck das nicht. Nein. EG war doof. Ich muss mich selbst bestrafen. Oder die Producer." rolleyes.gif

Stimmt, die zehntausend Hardcoretrekkies, von denen bekanntlich ein jeder EG schlecht fand, haben sich nach Kräften gemüht, dem breiten Publikum die fünfte Serie madig zu machen. Hätten sie - und die VOY-Fanatiker - doch bloß ihren Mund gehalten und alles Trekkige brav konsumiert und propagiert. rolleyes.gif

hehe .... wenigstens sind die Verschwörungstheorien der ENT-Fans genauso schlecht konstruiert wie ihre bevorzugte ST-Serie ....


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logan3333
Beitrag 29. Jul 2005, 10:00
Beitrag #36


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QUOTE (Pedda @ 29. Jul 2005, 02:21)
Stimmt, jeder, der "Endgame" schlecht fand, hat sich gedacht: "Egal, wie grandios ENT vielleicht werden mag, ich guck das nicht. Nein. EG war doof. Ich muss mich selbst bestrafen. Oder die Producer." rolleyes.gif

Stimmt, die zehntausend Hardcoretrekkies, von denen bekanntlich ein jeder EG schlecht fand, haben sich nach Kräften gemüht, dem breiten Publikum die fünfte Serie madig zu machen. Hätten sie - und die VOY-Fanatiker - doch bloß ihren Mund gehalten und alles Trekkige brav konsumiert und propagiert. rolleyes.gif

Nein jeder der VOY gesehen hat, hat automatisch alles negative dieser Serie auf ENT übertragen und die Fehler die bei VOY gemacht wurden ENT angelastet. Nur weil die selben Produzenten dahinter standen und weil beides unter Star Trek verkauft wurde.


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Pedda
Beitrag 29. Jul 2005, 10:21
Beitrag #37


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QUOTE (logan3333 @ 29. Jul 2005, 11:00)
Nein jeder der VOY gesehen hat, hat automatisch alles negative dieser Serie auf ENT übertragen und die Fehler die bei VOY gemacht wurden ENT angelastet. Nur weil die selben Produzenten dahinter standen und weil beides unter Star Trek verkauft wurde.

Na, jetzt wird's aber ein bisschen abenteuerlich. Was sollen diese unhaltbaren Pauschalisierungen?

An VOY gibt es IMO sehr viel auszusetzen (mangelhaft entwickelte Charaktere der zweiten Reihe, abgegriffene Plots, zu hoher Eye-Candy-Faktor), aber ich schäme mich nicht, zu sagen, dass ich sie - aus heutiger Sicht - für deutlich besser als ENT und TOS halte.

Wieviele Fans aus VOYs Schwächen ein Vorurteil über ENT abgeleitet haben, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass das zumindest für mich nicht entscheidend war. Wie gesagt, Prämisse und Setting von ENT gefielen mir.

Doch die - in einem so kreativen Biz wie der TV-Serien-Produktion eher erschreckende - Tatsache, dass vermutlich gut 90% der Produktionscrew nach VOY einfach weiterbeschäftigt wurde, ließ durchaus einige Schlüsse zu. Im Nachhinein waren die sehr wohl berechtigt. Ich persönlich führe viele der qualitativen Schwächen auf den Mangel an frischem Blut zurück.
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logan3333
Beitrag 29. Jul 2005, 10:38
Beitrag #38


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QUOTE
An VOY gibt es IMO sehr viel auszusetzen (mangelhaft entwickelte Charaktere der zweiten Reihe, abgegriffene Plots, zu hoher Eye-Candy-Faktor), aber ich schäme mich nicht, zu sagen, dass ich sie - aus heutiger Sicht - für deutlich besser als ENT und TOS halte.

Nein aber das ist eine gute Erklärung für deinen "Geschmack" .

Denn BSG ist auch nichts weiter als mangelhaft entwickelte Charaktere der zweiten Reihe (auch bekannt als Stereotypen), abgegriffene Plots, zu hoher Eye-Candy-Faktor.

QUOTE
Doch die - in einem so kreativen Biz wie der TV-Serien-Produktion eher erschreckende - Tatsache, dass vermutlich gut 90% der Produktionscrew nach VOY einfach weiterbeschäftigt wurde, ließ durchaus einige Schlüsse zu. Im Nachhinein waren die sehr wohl berechtigt. Ich persönlich führe viele der qualitativen Schwächen auf den Mangel an frischem Blut zurück.

Ach jetzt sollen es die Kameramännern, Beleuchter und SFX Spezialisten sein die an allen Schuld sind?

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 29. Jul 2005, 10:40


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Der RvD
Beitrag 29. Jul 2005, 10:44
Beitrag #39


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QUOTE (Nepharite @ 29. Jul 2005, 07:26)
QUOTE (Pedda @ 29. Jul 2005, 02:21)
QUOTE (logan3333 @ 29. Jul 2005, 02:07)
Die meisten Fans waren nach "Endgame" mehr als angefressen (was ich verstehen kann) und wollten das den Produzenten heimzahlen, und ENT kam gerade Recht als Opfer. Schlechte Mundpropaganda seitens der Hardcore Fans (die Leute die bis Endgame durchgehalten haben sind echte Hardcore Fans) hatte einen derartigen schlechten Einfluss auf den Rest des Stammpuplikums das es eben die Quoteneinbrüche gab, denn durch den Sender alleine konnte kann ENT nicht überleben.

Stimmt, jeder, der "Endgame" schlecht fand, hat sich gedacht: "Egal, wie grandios ENT vielleicht werden mag, ich guck das nicht. Nein. EG war doof. Ich muss mich selbst bestrafen. Oder die Producer." rolleyes.gif

Stimmt, die zehntausend Hardcoretrekkies, von denen bekanntlich ein jeder EG schlecht fand, haben sich nach Kräften gemüht, dem breiten Publikum die fünfte Serie madig zu machen. Hätten sie - und die VOY-Fanatiker - doch bloß ihren Mund gehalten und alles Trekkige brav konsumiert und propagiert. rolleyes.gif

hehe .... wenigstens sind die Verschwörungstheorien der ENT-Fans genauso schlecht konstruiert wie ihre bevorzugte ST-Serie ....

Es liest sich schon ein wenig nach "Akte Trek - die hoffnungslosen Fälle des B&B"...wink.gif

QUOTE (logan3333)
Nein jeder der VOY gesehen hat, hat automatisch alles negative dieser Serie auf ENT übertragen und die Fehler die bei VOY gemacht wurden ENT angelastet. Nur weil die selben Produzenten dahinter standen und weil beides unter Star Trek verkauft wurde.


Nein, das glaube ich nicht, Tim.

Dir ist aber schon bewußt, daß Enterprise anfangs hervorragende Einchaltquoten hatte, oder? Sogar Jolene B. war es klar, daß da offensichtlich was falsch gemacht wurde, daß man fast alle diese innerhalb von zwei Jahren verloren hatte...


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logan3333
Beitrag 29. Jul 2005, 10:49
Beitrag #40


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^Ich sage nicht das es von vorne herein also beim Piloten schon so war sondern eben wärend den ersten beiden Staffeln. (Die immer noch besser als die anderer Trek Serien sind. tongue2.gif )


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Pedda
Beitrag 29. Jul 2005, 11:56
Beitrag #41


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QUOTE (Rusch @ 18. Jul 2005, 16:19)
Nur wo Star Trek draufsteht sollte auch Star Trek drin sein. Also Nein!

Ich finde ja: Nur wo Star Trek drin ist, sollte Star Trek draufstehen. mrgreen.gif

BTW: Hältst du denn irgendein Element von BSG für nich tragbar in einer Trek-Serie?
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Ayelbourne
Beitrag 29. Jul 2005, 12:43
Beitrag #42


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QUOTE (logan3333 @ 29. Jul 2005, 11:38)
QUOTE
Doch die - in einem so kreativen Biz wie der TV-Serien-Produktion eher erschreckende - Tatsache, dass vermutlich gut 90% der Produktionscrew nach VOY einfach weiterbeschäftigt wurde, ließ durchaus einige Schlüsse zu. Im Nachhinein waren die sehr wohl berechtigt. Ich persönlich führe viele der qualitativen Schwächen auf den Mangel an frischem Blut zurück.

Ach jetzt sollen es die Kameramännern, Beleuchter und SFX Spezialisten sein die an allen Schuld sind?

Sagmal logan...interpretierst du in die Aussagen anderer eigentlich immer das rein, was dir am besten passt? Oder ist dir einfach entgangen, dass ENT's Autoren- und Produzenten-Riege die gleiche war wie bei VOY (mit leichten bis starken Modifikationen in Staffel 3 und 4) ?

Zum Alkoholikerklischee:
Chadwick und logan...ich möchte dass ihr bei nächster Gelegenheit mal zu einem Treffen anonymer Alkoholiker oder zu einigen Obdachlosen mit Flachmann in der Hand geht und ihnen ins Gesicht sagt, sie seien ein Klischee.
Das stell ich mir interessant vor. wink.gif

Zum eigentlichen Thema:
Ich seh das wie Pedda. ENT hätte sich vorallem im Bereich der Charakterentwicklung was bei BSG abschauen sollen. Andererseits hätte da imho ein Blick auf DS9 auch genügt.
Schauspielerisch sind beide Serien auf einem gleichen guten Niveau. Im Gegensatz zu Montgomery schaffte es Jamie Bamber (Apollo) allerdings, sich im Verlauf von Staffel 1 merklich zu steigern. Zuletzt in "Valley of Darkness" gefiel er mir sogar sehr gut.
Tricia Helfer...nunja...man muss bedenken, dass sie keinerlei schauspielerische Ausbildung genossen hat. Dafür ist sie eigentlich ganz gut. Grace Park muss noch lernen, konstant gut zu spielen. Bei ihr schwankt das immer ein bisschen. Sackhoff spielt überzeugend den frechen und etwas durchgeknallten Kampfpiloten, und Callis, Olmos und McDonnell legen Woche für Woche grandiose Performances hin. Hogan kauf ich das irgendwie liebenswürdige AvD (Arschloch vom Dienst) sofort ab. Gaeta's Darsteller könnte besser sein, ebenso wie Cally, während mir Chief Tyrol widerum sehr gut gefällt.
Trinneer spielte für mich immer schon hervorragend, ebenso wie Billingsley. Bakula war guter Durchschnitt, Keeting wieder sehr gut (wenn man ihn ließ; ich möchte hier nur mal an "Affliction" erinnern), Blalock konnte die emotionalen Schwankungen ihrer Figur toll darstellen (vorallem durch Körpersprache; schaut euch nur mal ihren ständigen Wechsel zwischen verkrampfter und lockerer Haltung bei brisanten Gesprächsthemen an; da sieht man förmlich ihren inneren Konflikt), Park hätte gut sein können, wenn sie gedurft hätte und Montgomery konnte tatsächlich nicht so richtig überzeugen.


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logan3333
Beitrag 29. Jul 2005, 13:04
Beitrag #43


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QUOTE
Sagmal logan...interpretierst du in die Aussagen anderer eigentlich immer das rein, was dir am besten passt? Oder ist dir einfach entgangen, dass ENT's Autoren- und Produzenten-Riege die gleiche war wie bei VOY (mit leichten bis starken Modifikationen in Staffel 3 und 4) ?

Oho, jemand von Trekunited will mir etwas über Reininterpretieren in Aussagen sagen!

QUOTE
Zum Alkoholikerklischee:
Chadwick und logan...ich möchte dass ihr bei nächster Gelegenheit mal zu einem Treffen anonymer Alkoholiker oder zu einigen Obdachlosen mit Flachmann in der Hand geht und ihnen ins Gesicht sagt, sie seien ein Klischee.
Das stell ich mir interessant vor.

Hey nicht jeder Alkoholiker ist obdachlos und benutzt einen Flachmann! Das müsstet du doch wissen. Du bist so etwas von klischeehaft.

Der Beitrag wurde von logan3333 bearbeitet: 29. Jul 2005, 13:05


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VirtualSelf
Beitrag 29. Jul 2005, 14:53
Beitrag #44


Vice Admiral
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Ach, was soll den dieser ganze Streit, Leute. Seien wir einfach nur froh, dass ENT vorbei ist, denn das ist das Wichtigste ...

Der Beitrag wurde von Nepharite bearbeitet: 29. Jul 2005, 15:38


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Lex
Beitrag 29. Jul 2005, 15:03
Beitrag #45


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logan3333
Beitrag 29. Jul 2005, 16:58
Beitrag #46


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^Das Bild ist sehr gut das hier ist aber auch nicht schlecht:



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Ayelbourne
Beitrag 29. Jul 2005, 17:26
Beitrag #47


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QUOTE (logan3333 @ 29. Jul 2005, 14:04)
Oho, jemand von Trekunited will mir etwas über Reininterpretieren in Aussagen sagen!

Hab ich nicht getan. Ich habe nur verschiedene Interpretationsansätze wiedergegeben (die nichtmal meine waren), jedoch nie einen als unumstößlich korrekt hingestellt.

QUOTE
Hey nicht jeder Alkoholiker ist obdachlos und benutzt einen Flachmann! Das müsstet du doch wissen.
Korrekt, da es aber etwas zeitaufwendig sein dürfte, unter normalen Leuten Alkoholiker rauszufiltern habe ich mich mal auf die beiden Beispiele des Obdachlosen und des Anti-Alkoholikertreffens (das übrigens nicht nur aus Obdachlosen besteht) beschränkt, da ihr dort auf jeden Fall fündig werdet. tongue2.gif
Wollte euch das Ganze damit nur ein wenig erleichtern. wink.gif

QUOTE
Du bist so etwas von klischeehaft.
Das erinnert mich an gewisse Spielchen im Kindergarten. So ala "Du bist doof"..."Nein, du!"..."Nee, du!"...Nein, du!"...usw. wink.gif
Weswegen ich darauf auch nicht weiter eingehe.


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logan3333
Beitrag 29. Jul 2005, 18:51
Beitrag #48


Commodore
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QUOTE
Das erinnert mich an gewisse Spielchen im Kindergarten. So ala "Du bist doof"..."Nein, du!"..."Nee, du!"...Nein, du!"...usw.

Diese Zeit sollte bei dir warscheinlich noch nicht lange vorbei sein. mrgreen.gif


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Aran
Beitrag 30. Jul 2005, 00:23
Beitrag #49


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[quote=logan3333,29. Jul 2005, 11:00] [/QUOTE]
Nein jeder der VOY gesehen hat, hat automatisch alles negative dieser Serie auf ENT übertragen und die Fehler die bei VOY gemacht wurden ENT angelastet. Nur weil die selben Produzenten dahinter standen und weil beides unter Star Trek verkauft wurde. [/quote]
DAS ist eine jener blinden Pauschalisierungen, die Ayelbourne gemeint hat. Denn ich habe bekanntermassen Voyager geschaut und habe nicht automatisch, die negativen Aspekte, welche natürlich auch vorhanden waren, auf ENT übertragen. Im Gegenteil, ich hab mich wie blöde gefreut, dass Star Trek weitergeht, obwohl ich vom Prequelkonzept damals nicht allzuviel gehalten habe.


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Aran
Beitrag 30. Jul 2005, 00:36
Beitrag #50


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QUOTE (Ayelbourne @ 29. Jul 2005, 13:43)
Zum eigentlichen Thema:
...Schauspielerisch sind beide Serien auf einem gleichen guten Niveau. Im Gegensatz zu Montgomery schaffte es Jamie Bamber (Apollo) allerdings, sich im Verlauf von Staffel 1 merklich zu steigern. Zuletzt in "Valley of Darkness" gefiel er mir sogar sehr gut.
Tricia Helfer...nunja...man muss bedenken, dass sie keinerlei schauspielerische Ausbildung genossen hat. Dafür ist sie eigentlich ganz gut. Grace Park muss noch lernen, konstant gut zu spielen. Bei ihr schwankt das immer ein bisschen. Sackhoff spielt überzeugend den frechen und etwas durchgeknallten Kampfpiloten, und Callis, Olmos und McDonnell legen Woche für Woche grandiose Performances hin. Hogan kauf ich das irgendwie liebenswürdige AvD (Arschloch vom Dienst) sofort ab. Gaeta's Darsteller könnte besser sein, ebenso wie Cally, während mir Chief Tyrol widerum sehr gut gefällt.
Trinneer spielte für mich immer schon hervorragend, ebenso wie Billingsley. Bakula war guter Durchschnitt, Keeting wieder sehr gut (wenn man ihn ließ; ich möchte hier nur mal an "Affliction" erinnern), Blalock konnte die emotionalen Schwankungen ihrer Figur toll darstellen (vorallem durch Körpersprache; schaut euch nur mal ihren ständigen Wechsel zwischen verkrampfter und lockerer Haltung bei brisanten Gesprächsthemen an; da sieht man förmlich ihren inneren Konflikt), Park hätte gut sein können, wenn sie gedurft hätte und Montgomery konnte tatsächlich nicht so richtig überzeugen.

Dem Geschriebenen zum ENT-Cast stimme ich fast hundertprozentig zu. Bei BSG insbesondere was Callis (Baltar) und Jamie Bamber (Apollo) betrifft.

Bei Letzterem war eine deutliche schauspielerische Steigerung gegenüber dem Piloten zu sehen. "Bastille Day" ist immer noch meine Lieblings-BSG-Episode. Auch dass er seinen politischen Standpunkt konsequent verteidigt und sich dabei auch gegen seinen Vater und andere Vorgesetzte stellt, fand ich überzeugend dargestellt.

Und Callis sorgt immer dann für frischen Wind, wenn das ganze mal zu grau in grau zu werden droht. Denn bei aller Liebe: Manchmal fehlt BSG eine gewisse Lockerheit und zuviel Ernsthaftigkeit kann auch mal ermüdend sein.

PS an den Mod: Ich hab bei Ayelbournes Beitrag versehentlich auf den Report-Button gedrückt. Ich hoffe, das macht nicht großartig was aus. War nicht gewollt.

Der Beitrag wurde von Aran bearbeitet: 30. Jul 2005, 00:38


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