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Trek BBS > Atlantis - Staffel 1 (Rückblick)
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Vollansicht: Atlantis - Staffel 1 (Rückblick)
Trek BBS > Holodeck > Stargate
Seiten: 1, 2
Oli
So, der Lex hat darum gebeten, also mach ich ihn halt auf... Hättest ja selbst machen können. tongue2.gif biggrin.gif

Was meint ihr so zu der 1. Staffel von Atlantis im allgemeinen?
Unterschiede zu SG-1? Zuviele oder zu wenige?
Was hat euch gefallen, was überhaupt nicht?
Gibt es Hammer-Folgen und gleichzeitig auch wieder sackschwache Folgen?
Sind die Charaktere bisher gut eingeführt und entwickelt worden?
Denkt ihr Atlantis wird es auch auf 8 bis 9 Jahre bringen?


und nochmal: KEINE Spoiler für Staffel 2 bitte, dafür haben wir andere Threads.
Lex
Ja, hätte ich auch selber machen können smile.gif So, dann werde ich mir mal den EP-Guide nehmen und meine Lex'schen Komentare loslassen.

BTW, Netter Avatar, Oli mrgreen.gif
Chadwick
Nachdem ich schon mit Stargate SG1 nicht warm wurde, wollte ich Atlantis ne Chance geben. Der Pilotfilm war schon mal vergnüglich, das Atlantis-Set sieht gut aus und...

...damit hats sichs.

Ich finde die Storys langweilig. Der Humor (dieses krampfhaft flockig coole) nervt mich fast genauso sehr wie die Charaktere (in meinen Augen einfach zu belanglos). Schlussendlich ist es halt Geschmacksache und eine Sci-Fi-Serie im Millitärgewand fand ich noch nie sonderlich ansprechend (ich fand "Space" schon öde). Am schlimmsten finde ich, dass mich (genau wie bei SG1) die meisten Storys entweder an TOS erinnern (Stichwort Story-Recycling) oder an Landsmann von Däniken.

Über den Erfolg der beiden Stargate Serien freue ich mich allerdings. Qualitativ sind sie gut gemacht und die Schauspieler sind auch nicht übel. Ich bin sicher, nach Firefly wird SG1 die nächste Sci-Fi-Serie sein, dies ins Kino schafft (hoffentlich mit einem stärkeren Drehbuch als der dümmliche erste Streifen)
Pedda
Obwohl ich SG1 wegen des höchst unsympathischen Casts und der schematisch-trashigen Storys nicht mal mit meinem süßen Hintern angucken würde...

...habe ich mich schließlich SGA-mäßig beschwatzen lassen. Seit dem Wochenende gucke ich "Stargate Atlantis". Meine Eindrücke nach dem ersten Drittel der Staffel sind überraschend positiv. Die Leute sind unheimlich likeable, die ersten Story-Arcs sind früh erkennbar, die Dialoge sind schön spritzig - und vor allem nimmt sich die Serie angenehmerweise nicht so bierernst.

Später mehr.
logan3333
QUOTE
Was meint ihr so zu der 1. Staffel von Atlantis im allgemeinen?

Die Storys waren extrem flach mit Ausnahme "The Defiant One" wegen seiner Action, und "The Broderhood" wegen der netten Schnitzeljagd und der drei Fraktionen am Schluss, der Pilot "Rising" war in Ordnung, der Mid Season Zweiteiler The Storm The Eye war gut in Sachen Action. Das Finale "The Siege" war langweilig bis auf den penetranten Colonel und den netten Effekten.

Meine Lieblingscharaktäre sind:

McKay: Ständig hungrig, nach Energieriegeln, Sandwiches und den Geheimnissen der Antiker. Er kommt als witzigster Charakter davon, er nimmt kein Blatt vor den Mund, egal vor wem.

Dr. Beckett: Dieser tapsige Hasenfuss Beckett wird genial von Paul McGillis gespielt, es ist immer interessant wenn der Dokter eine hochentwickelte Antikervorrichtung bedienen muss obwohl er kein Soldat oder Wissenschaftler ist. Er findet sich selbst in Situationen wieder die er nicht gewollt hat und die Reaktionen darauf finde ich genial.

Die restlichen Charaktäre sind nicht übermäßig viel aufgefallen, vielleicht Telya wegen der Wraithgene aber das ist keine besondere Charakterentwicklung.

Wenn man mutig wäre würde man Sheppard sterben lassen und ihn durch jemanden mit Wraithgenen ersetzen der nicht so wie Telya stark kontrolliert werden kann.

Es gibt zuviele Parallelen zu SG1, der Tod des Militärischen Anführers des Teams und eine Alien Neubesetzung würde für einen deutlichen Unterschied zu SG1 führen.

Wraith = Goa'uld
Antiwraith Wraith = Tok'Ra
usw...
VirtualSelf
QUOTE (Corsi @ 2. Jun 2005, 18:49)
Obwohl ich SG1 wegen des höchst unsympathischen Casts und der schematisch-trashigen Storys nicht mal mit meinem süßen Hintern angucken würde...

...habe ich mich schließlich SGA-mäßig beschwatzen lassen. Seit dem Wochenende gucke ich "Stargate Atlantis". Meine Eindrücke nach dem ersten Drittel der Staffel sind überraschend positiv. Die Leute sind unheimlich likeable, die ersten Story-Arcs sind früh erkennbar, die Dialoge sind schön spritzig - und vor allem nimmt sich die Serie angenehmerweise nicht so bierernst.

Später mehr.

... und damit gleicht sie SG-1 aufs Haar.
Daher bietet SG-A einem SG-1-Kenner nicht Neues und ist daher absolut öde, zumal die Stories ein Maximum an Unoriginalität bieten. Bisher konnte mich nicht eine SG-A-Folge (auf RTLII) für mehr als 15 Minuten fesseln .. (von begeistern will ich lieber gar nicht anfangen)
Jean_Grey
QUOTE (Oli @ 2. Jun 2005, 02:29)
So, der Lex hat darum gebeten, also mach ich ihn halt auf... Hättest ja selbst machen können. tongue2.gif biggrin.gif

Was meint ihr so zu der 1. Staffel von Atlantis im allgemeinen?
Unterschiede zu SG-1? Zuviele oder zu wenige?
Was hat euch gefallen, was überhaupt nicht?
Gibt es Hammer-Folgen und gleichzeitig auch wieder sackschwache Folgen?
Sind die Charaktere bisher gut eingeführt und entwickelt worden?
Denkt ihr Atlantis wird es auch auf 8 bis 9 Jahre bringen?


und nochmal: KEINE Spoiler für Staffel 2 bitte, dafür haben wir andere Threads.

Unterschied zu SG-1...
kein MacGyver mrgreen.gif mrgreen.gif mrgreen.gif laugh.gif

an Folgen haben mir besonders,
Rising, The Storm, The Eye, TDO gefallen.

Meine Lieblingscharaktere:
Shep (fav Epi "The Storm"&"The Eye"),
Beckett (fav epi "Hide&Seek" und "The Brotherhood"),
Weir (fav Epi "Before I Sleep") und
McKay (fav McKay Folge "Sanctuary")

mit Teyla kann ich nix anfangen rolleyes.gif

Ich bin mal optimistisch und sage, dass es SG-A auf 6 Jahre bringt wink.gif
Lex
QUOTE (logan3333 @ 4. Jun 2005, 08:08)
Es gibt zuviele Parallelen zu SG1, der Tod des Militärischen Anführers des Teams und eine Alien Neubesetzung würde für einen deutlichen Unterschied zu SG1 führen.

den Tod des militärischen Anführers haben wir schon im Pilotfilm gesehen tongue2.gif

was die Alien-Neubesetzung angeht, habe ich auch schon einen Spoiler gelesen. Wen's interessiert sollte mal in den etsprechenden Thread schauen.
logan3333
Der Neue wird aber nicht das Team anführen wie ich das meinte...
Jean_Grey
QUOTE (logan3333 @ 4. Jun 2005, 16:13)
Der Neue wird aber nicht das Team anführen wie ich das meinte...

und das ist auch gut so...
warum willste denn den Shep los werden?
gaius
QUOTE (Nepharite @ 4. Jun 2005, 09:46)
Daher bietet SG-A einem SG-1-Kenner nicht Neues und ist daher absolut öde, zumal die Stories ein Maximum an Unoriginalität bieten. Bisher konnte mich nicht eine SG-A-Folge (auf RTLII) für mehr als 15 Minuten fesseln .. (von begeistern will ich lieber gar nicht anfangen)

Nichtmal Folgen wie "10000 Jahre"?
Pedda
QUOTE (Dr.Phlox @ 4. Jun 2005, 17:02)
"10000 Jahre"

laugh.gif "10000 Jahre"? Muss die Folge sein, die ich gestern im Original gesehen habe ("Before I Sleep"). Offenbar sind bei allen Sendern und allen Serien dieselben Verbrecher am Werk, wenn es darum geht, die Originaltitel durch den Fleischwolf zu drehen und durch deutsche Titel zu ersetzen, deren Abstraktionsniveau und Unverwechselbarkeit gegen null tendiert. rolleyes.gif
gaius
Ich muss zugeben, ich hab die Folge auch nicht auf RTL II gesehen und musste erstmal beim SG-Project nach dem dt. Titel schauen.
VirtualSelf
QUOTE (Dr.Phlox @ 4. Jun 2005, 18:02)
QUOTE (Nepharite @ 4. Jun 2005, 09:46)
Daher bietet SG-A einem SG-1-Kenner nicht Neues und ist daher absolut öde, zumal die Stories ein Maximum an Unoriginalität bieten. Bisher konnte mich nicht eine SG-A-Folge (auf RTLII) für mehr als 15 Minuten fesseln .. (von begeistern will ich lieber gar nicht anfangen)

Nichtmal Folgen wie "10000 Jahre"?

Ich mochte den Zeitreise-Tinniff schon bei Star Trek nicht, wieso sollte ich bei SG-A vor Begeisterung vom Stuhl hüpfen?
Aber zugegeben, die Story war im Gegensatz zum ENTERPRISE-Klamauk recht logisch, .... wenn auch langweilig ....
Pedda
(Disclaimer: Ich habe noch keine Spoiler für S2 gelesen und werde das auch nicht tun.)

Als ich vor mehr als einem Jahr über die ersten Atlantis-Promobilder und -Meldungen stolperte, war ich extrem skeptisch: Oh Gott, ausgerechnet diese zwar (quotenmäßig!) erfolgreiche, aber IMO trotzdem irgendwie doofe SG1-Serie kriegt ein Spin-off!? Mit lauter Kanadiern vor und hinter der Kamera!? Diese hässlichen Uniformen! Und natürlich haben die neben einem RDA-Klon *schauder* auch eine exotisch durch die Weltgeschichte glotzende Alientussi... Atlantis, geh mir aus den Augen! wink.gif

Doch heute, da ich in so vielerlei Hinsicht gereift und weiser geworden bin mrgreen.gif, muss ich nach dem letzten von insgesamt fünf SGA-Mini-Marathons gestehen: Da hat man mir aber eine überraschend fesche Serie aufgeschwatzt! Und zwar eine, die IMO nicht erst beim Gucken in der Gruppe Unterhaltungswert hat bzw. überhaupt erträglich ist (SG-One, anyone? wink.gif). Es ist erstaunlich, wie schnell man mit den Haupt-, aber auch den Nebencharakteren warm wird. Obwohl sie unglaubliche Dinge tun, fällt es irgendwie ziemlich leicht, sich mit ihnen und ihren Gedanken zu identifizieren.

Während Flanigan auf sehr sympathische Art den frechen, schlagfertigen Away-Team-Commander John gibt, für den der ganze mystische Kram ja noch eher neu ist, hat Higginson genau die richtige Präsenz und den richtigen Ton für die zivile Leitung einer solchen Operation, ohne dabei als Elizabeth unnahbar oder aufgesetzt herrisch zu wirken. Doch nicht einer dieser beiden, sondern Hewletts Charakter - der zynische, launische und immer wieder über sich hinauswachsende Chef-Geek Rodney - ist definitiv mein Staffelfavorit. Es ist eine wahre Freude, mit anzuschauen, wie er private Komplexe mit beruflicher Arroganz zu kompensieren versucht und dank seines unablässigen Redeschwalls dem Team mitunter etwas auf die Nerven geht. Wenn ich groß bin, will auch Rodney werden! wink.gif

Am meisten überrascht war ich von Teyla, Nach den ersten paar Episoden hatte ich noch befürchtet, sie würde in der Tat als langweilige Seriendeko enden. Aber der Charakter bekam mit der Zeit wirklich Tiefe und wurde mir so auch zunehmend sympathisch. Nun, am Ende der ersten Staffel, würde ich sogar so weit gehen, Rodney und Teyla als die heimlichen Hauptdarsteller der Serie zu bezeichnen. Meine Lieblinge sind sie auf jeden Fall. smile.gif Ein wenig Leid tut es mir um Aiden, der einzig in "Letters from Pegasus" wirklich etwas zu tun hatte. So kann man sich nicht ganz des Eindruckes erwehren, dass der Schauspieler doch nur als Quoten-African-American angeheuert wurde.

Umso erfreulicher ist, dass bereits in den ersten 20 Folgen eine beeindruckend große Zahl wiederkehrender Charaktere etabliert wurde. Vor allem die Doktoren Beckett (argh, was für ein grausamer Akzent blink.gif), Kavanagh und Zelenka sowie der hoffentlich nicht noch nicht tote Sgt. Bates sind mir hier positiv aufgefallen. Genauso stelle ich mir das bei einer guten Serie vor. So hat man nicht das Gefühl, dass die Hauptfiguren in einer gesichtslosen Masse von Redhsirts agieren. Nicht zuletzt bietet sich - siehe Peter Grodin und evtl. Bates - auch die Chance für "bedeutsame" Tode.

Bei der Beurteilung einer anderen Gruppe von Nebendarstellern - den Athosians - bin ich zwiegespalten. Auf der einen Seite schaffen sie Potenzial für Konflikte, schließen künftig ein paar Versorgungslücken und steuern ab und an eine Geschichte aus der ganz alten Zeit bei. Auf der anderen Seite kamen sie oftmals doch nur eher klischeehaft als abergläubisches, verrätselt schwafelndes und störrisches Völkchen rüber, das allzu bemüht als Kontrast zur Techkultur der Menschen eingesetzt wird. Zumal den Athosianern gerade in der zweiten Seasonhälfte kaum noch Beachtung geschenkt wurde. Hoffentlich löst man dieses Problem im kommenden Jahr - auf die eine oder andere Weise.

Generell hat mich immer wieder gefreut, dass sich die Autoren nicht davor scheuen, ihre Figuren auch mal ein paar Meinungsverschiedenheiten austragen zu lassen. Weder gab es da stets ein Happy End noch hatte irgendwie immer der Ranghöhere Recht. Außerdem war ich ja schon immer der Meinung, dass sich schauspielerisches Können erst beim glaubwürdigen Streiten und Herumschreien zeigt. wink.gif Konflikte gibt es jedenfalls genug, bisweilen fehlt es jedoch an den (auch in späteren Folgen fühlbaren) Konsequenzen.

Das Setting der Serie ist gut gewählt und wird ebenso gut ausgebaut. Auch als ein Zuschauer, der kaum etwas von SG-1s Mythologie kennt, habe ich mich schnell in dem Ancient-Babble zurechtgefunden. Die Stadt Atlantis ist eine schöne und interessante Kulisse - schade, dass man nur selten so coole Kamerafahrten wie im Finale gezeigt bekam. Die Schauplätze der Außenmissionen strahlen dagegen selten etwas Exotisches oder Fremdartiges aus, sie wirken oftmals nur wie Abziehbilder bestimmter Epochen/Regionen, was durch die häufige Verwendung der bei SG-1 wohl schon legendären kanadischen Wiesen und Wälder noch verstärkt wird.

Dazu passt, dass die größte Schwäche von "Stargate: Atlantis" mit Sicherheit die manchmal etwas drögen Aufhänger für die Plots sind. Zum Glück müht sich das Produktionsteam durch die Einführung und das mehrmalige Auftreten der Genii nach Kräften, der durch das Gate-Konzept drohenden Beliebigkeit etwas Kontinuität und Bedeutsamkeit entgegenzusetzen. Überhaupt hat mich überrascht, wie sehr auch in dieser frühen Phase der Serie auf wiederkehrende Charaktere und die Etablierung mehrerer Handlungsbögen geachtet wurde. Das trägt natürlich ungemein zum Guckvergnügen bei.

Zu guter Letzt noch ein Wort zum Haupt-Arc der Serie: Dass die Atlantis-Expedition für das Erwachen der gesamten Wraith-Population verantwortlich ist und damit nicht nur sich, sondern auch zwei Galaxien in Gefahr bringt, ist clever konstruiert und bietet genügend Stoff für ein paar Seasons. Die Wraith selbst gefallen mir nicht sonderlich. Das Make-up - insbesondere das der weiblichen Keeper - ist purer Trash, ihre Motivation ("Aaaah! I will feed upon you! Aaaah!") könnte auch noch etwas mehr Facettenreichtum vertragen. Mal schauen, ob neben den eher allierten Genii noch ein paar andere Fraktionen auftauchen. Irgendwann gibt es bestimmt auch ein paar abtrünnige und gutmütige Wraith, die sich nur von Ziegen ernähren. wink.gif

Fazit: Ein nicht zu seichter Heiden-Scifi-Spaß, der meine Erwartungen weit übertroffen hat.

---
P.S.1:

Besonderer Dank gilt Maja, die mich zur lustigen Seite der Scifi verführt hat. wink.gif
Ayelbourne
Hachje...und wieder werden Äpfel mit Birnen verglichen. ST ist nunmal ST und geht in eine ganz andere Richtung als SG. SG (und SG-A)ist ganz nette Sci-Fi-Unterhaltung für zwischendurch, ohne nennenswertwen Tiefgang. Die Motivation der Wraith find ich nicht sooo schlecht. Sie haben halt einfach Hunger und sehen Menschen lediglich als Nahrung an. Wozu brauchs da noch ner besseren Motivation??
Handlungsbögen gibts nun nicht allzu viele.
- Kontakt zur Erde suchen
- Konflikt mit den Wraith
- Geschichte der Antiker
Diese sind recht simpel und formelhaft gestrickt, wodurch man ja eigentlich nicht allzuviel falsch machen kann.
Die Genii gehen mir gelinde gesagt nur auf den Sack. Jedesmal, wenns ne Folge mit denen gibt, denke ich mir "Och nö...nicht die schon wieder. *gähn*". Ich find die einfach langweilig, billig, und viel zu irdisch (wie eigentlich fast alle Zivilisationen der Pegasusgalaxie). Man denke nur an deren Waffen, die man bei genauerem Hinsehen, schon als gewöhnliche Pistolen identifizieren kann, an deren Läufe noch ein paar halbierte Rohre geklebt wurden. Das hat ja schon fast das Niveau des orion'schen Bügeleisens.
Yaso
QUOTE
"10000 Jahre"? Muss die Folge sein, die ich gestern im Original gesehen habe ("Before I Sleep"). Offenbar sind bei allen Sendern und allen Serien dieselben Verbrecher am Werk, wenn es darum geht, die Originaltitel durch den Fleischwolf zu drehen und durch deutsche Titel zu ersetzen, deren Abstraktionsniveau und Unverwechselbarkeit gegen null tendiert.


Ich erinnere nur an die TNG-Folge "The Vengeance Factor", die auf deutsch "Yuta, die letzte ihres Clans" heißt. Am Schluss kommt raus, dass es die ganze Zeit Yuta war die alle umgebracht hat ... na toll wink.gif
Pedda
QUOTE (Ayelbourne)
Hachje...und wieder werden Äpfel mit Birnen verglichen. ST ist nunmal ST und geht in eine ganz andere Richtung als SG. SG (und SG-A)ist ganz nette Sci-Fi-Unterhaltung für zwischendurch, ohne nennenswertwen Tiefgang.


Natürlich ist SGA anders als ENT. Aber vergleichen wird man ja wohl noch dürfen. Mir ist selbstverständlich nicht entgangen, wie stark sich die Prämissen und der Anspruch unterscheiden. Doch meiner bescheidenen Meinung nach erfüllt SGA nicht nur deutlich besser die eigenen Ansprüche, nein, es gelingt dieser Serie auch viel besser, wirklich menschlich handelnde und fühlende Menschen in einem Scifi-Setting darzustellen. (Dass das auch ohne stete Ironie und mit dem ENTschen Anspruch, "Wichtiges" zu behandeln, funktioniert, zeigt übrigens BSG.)

QUOTE
Handlungsbögen gibts nun nicht allzu viele.


Dazu zählen würde ich auch Teylas Eingliederung bzw. die Erforschung ihrer Fähigkeiten sowie den Arc um die Genii. Aus dem potenziellen Bogen über die Athosians ist zugegebenermaßen nicht viel geworden.

QUOTE
Man denke nur an deren Waffen, die man bei genauerem Hinsehen, schon als gewöhnliche Pistolen identifizieren kann, an deren Läufe noch ein paar halbierte Rohre geklebt wurden. Das hat ja schon fast das Niveau des orion'schen Bügeleisens.


Da kann ich dir nicht widersprechen. Was die Qualität der Props und Kulissen angeht, spielt SGA leider bei weitem nicht in der Liga von ENT. Kann am Geld liegen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob SGA wirklich so viel weniger Dollars frisst. Doch letztlich sind mir menschliche Charaktere in einem etwas billigeren Set lieber als eine wundervoll glitzernde Eyecandy-Hülle ohne echte Emotion.
Ayelbourne
QUOTE (Corsi @ 7. Jun 2005, 00:07)
Natürlich ist SGA anders als ENT. Aber vergleichen wird man ja wohl noch dürfen. Mir ist selbstverständlich nicht entgangen, wie stark sich die Prämissen und der Anspruch unterscheiden. Doch meiner bescheidenen Meinung erfülllt SGA nicht nur deutlich besser die eigenen Ansprüche, nein, es gelingt dieser Serie auch viel besser, wirklich menschlich handelnde und fühlende Menschen in einem Scifi-Setting darzustellen.

Das liegt sicher auch zu einem großen Teil daran, dass es bei SGA zeitgenössische Charaktere sind. Das erleichtert die Identifikation schon deutlich.

Es gibt nen Handlungsbogen um Teyla's Eingliederung? Also der muss mir bisher entgangen sein. Sie ist bisher einfach nur da gewesen.
Den Genii-Arc finde ich wie gesagt einfach nur penetrant nervig. Da hilft auch ein Colm Meaney nix. Ich hoffe, die sprengen sich bald in ihrer eigenen Sturköpfigkeit mit ihren Atomwaffen in die Luft.
Pedda
QUOTE (Ayelbourne @ 7. Jun 2005, 00:12)
Das liegt sicher auch zu einem großen Teil daran, dass es bei SGA zeitgenössische Charaktere sind. Das erleichtert die Identifikation schon deutlich.

Meiner Meinung nach liegt die leichtere Identifikation mit den Charakteren (bzw. das "Liebgewinnen") nicht zuletzt an den natürlicheren Dialogen und der generell weit weniger steifen Atmosphäre, wenn die Leute miteinander agieren.
logan3333
QUOTE
warum willste denn den Shep los werden?

Shep ist als Person zu langweilig und wird in Sachen Charakter von Nebenrollen wie Dr. Zelenka und Dr. Beckett an die Wand gespielt, deren Schauspieler hauchen diesen Rollen auf liebenwerte Weise Leben ein, von Sheppard wissen wir nur das er gut Leute killen kann, im Nahkampf, mit Feuerwaffen, Energiewaffen und allerei irdischen und auserirdischen Fluggerät. Wer ist Sheppard, vor was hat er Angst, was mag er, was sind seine Werte? Entweder ist der Charakter John Sheppard nicht anständig geschrieben oder der Schauspieler zu schwach. Nach einer Season sollte ein Hauptcharakter nicht hinter Nebendarstelleren nachhinken was die Entwicklung angeht.
Pedda
Ich sehe das nicht so krass wie logan3333, war aber auch überrascht, dass ausgerechnet die beiden nominellen Hauptcharaktere die wenigsten Konturen bekommen haben. Gerade gegen Ende zu hatte Weir leider auch nicht viel mehr zu tun, als "You have a go" zu sagen...
Aran
@Pedda: Dein ständiges ENT-Rumgezicke nervt langsam. Wir wissen jetzt alle, dass Du ENT nicht gut findest. Daher musst Du nicht in fast jedem Post etwas negatives über die Serie schreiben. Erfreu Dich doch an SGA und lass es mit den ständigen Seitenhieben - das wirkt irgendwie zwanghaft. dry.gif
Pedda
Du hast Recht, der Kommentar zu ENT war off topic. Ich habe ihn rausgenommen und in einen Thread im ENT-Forum verschoben. Sorry.
Aran
Am "Off topic" hab ich mich nicht gestört, sondern am ständigen ENT-Rumgemosere.
logan3333
QUOTE (Pedda @ 20. Jun 2005, 21:45)
Ich sehe das nicht so krass wie logan3333, war aber auch überrascht, dass ausgerechnet die beiden nominellen Hauptcharaktere die wenigsten Konturen bekommen haben. Gerade gegen Ende zu hatte Weir leider auch nicht viel mehr zu tun, als "You have a go" zu sagen...

Dr. Weir (do mrgreen.gif ) ist als "Voice of Reason" etabliert, sie ist mutig (für eine Diplomatin), sie hat Dinge erfahren die neu für sie sind (Sie war eine Geissel der Geni, und nicht wie gewohnt jemand der Geisselverhandlungen führt), im Finale hat sie die Geni A-Bomben geholt. Oh und sie kann auch den Ton angeben wenn es nötig ist. (z.B. gegen den Pferdeschwanznörgler) Und die Schauspielerin schafft es den Charakter als würdige "Herrscherin" über Atlantis zu Geltung zu bringen.
Pedda
Jo, die engangierte, toughe Projektleiterin verkörpert Tori Higginson durchaus gut und glaubwürdig. Auch wenn ich mir etwas mehr Screentime für sie gewünscht hätte, gefällt ich Dr. Weirdo wink.gif als Charakter sehr.

Hmm, ein Geisel der Genii war sie auf jeden Fall, ob sie auch eine Geißel der Genii ist, wird sich noch zeigen. Ich geh mal davon aus. mrgreen.gif

Zum Thema "Pferdeschwanznörgler": Da er in "Letters from the Pegasus" anscheinend nicht einmal eine Privatnachricht aufnehmen lassen wollte, kam der Charakter IMO zu negativ rüber. Denn sowohl was Weirdos Hang zu Risiken als auch was die fehlende Einhaltung gewisser moralischer Standards durch das SGA-Team anbelangt, hat Dr. Kavanagh meiner Ansicht nach Recht.
logan3333
QUOTE
Zum Thema "Pferdeschwanznörgler": Da er in "Letters from the Pegasus" anscheinend nicht einmal eine Privatnachricht aufnehmen lassen wollte, kam der Charakter IMO zu negativ rüber. Denn sowohl was Weirdos Hang zu Risiken als auch was die fehlende Einhaltung gewisser moralischer Standards durch das SGA-Team anbelangt, hat Dr. Kavanagh meiner Ansicht nach Recht.

Hah, der Nörgler hat sich nie über moralische Standards, geschweige denn Moral aufgeregt, nur über fragwürdige Entscheidungen die die Expedition in einer tödlichen Gefahr gelassen haben sollen. Und Risiko gehört bei dieser Expedition aber nun einmal zum Geschäft
Pedda
QUOTE
Hah, der Nörgler hat sich nie über moralische Standards, geschweige denn Moral aufgeregt, nur über fragwürdige Entscheidungen die die Expedition in einer tödlichen Gefahr gelassen haben sollen.


Sowohl als auch:

KAVANAGH: "... authorised using a prisoner to test an experimental drug, in clear violation of the Geneva Convention..."

QUOTE
Und Risiko gehört bei dieser Expedition aber nun einmal zum Geschäft


Sicher, das weiß auch Kavanagh. Aber sind nicht manche Risiken zu groß? Kann man alle eingegangen Risiken vor der Verantwortung für Atlantis, das Team, die Pegasus-Galaxie und die Milchstraße rechtfertigen?
logan3333
QUOTE
KAVANAGH: "... authorised using a prisoner to test an experimental drug, in clear violation of the Geneva Convention..."

Die Leute die Genfer Konvention geschrieben haben, haben nicht an Menschfressende Monster wie die Wraith gedacht, die Konvention wurde zum Erhalt der Menschlichkeit selbst im Krieg geschrieben, die Wraith essen Menschen haben aber kein Mitleid, kein Konzept von Kriegsgefangen, garnichts.

Im übrigen kam der Satz überhaupt in "A Letter from Pegasus" vor?

QUOTE
Sicher, das weiß auch Kavanagh. Aber sind nicht manche Risiken zu groß? Kann man alle eingegangen Risiken vor der Verantwortung für Atlantis, das Team, die Pegasus-Galaxie und die Milchstraße rechtfertigen?

Kavangh kann keine Risiken einschätzen, er plärrt herum das ein manipulieren eines Jumpers ihn in die Luft jagen könnte, wobei er dann das Abschalten des Tores mit dem Jumper der mitten drinnensteckt propagiert und damit das Auseinanderschneiden des Jumpers in Kauf nimmt, und damit grössere Beschädigung die viel verherender sein kann als das umpolen von ein paar Schaltkreisen, damit ist die Entscheidung von Weir völlig richtig.
Pedda
QUOTE (logan3333 @ 22. Jun 2005, 00:01)
Die Leute die Genfer Konvention geschrieben haben, haben nicht an Menschfressende Monster wie die Wraith gedacht, die Konvention wurde zum Erhalt der Menschlichkeit selbst im Krieg geschrieben, die Wraith essen Menschen haben aber kein Mitleid, kein Konzept von Kriegsgefangen, garnichts.

Schwierig. Ich würde das nicht so absolut sehen.

Bisher haben wir bei Gott keinen umfassenden Einblick in die Gesellschaft der Wraith bekommen. Viele Fragen sind noch ungeklärt. Haben die (humanoiden) Wraith schon immer nur Menschen (bzw. notfalls auch andere Wraith) ausgesaugt? Könnten sie sich von anderen hochentwickelten Lebensformen ernähren? Sind sie auf Grund des Hive-Bewusstseins ebenso gleichgeschaltet wie die Angehörigen des Borg-Kollektivs oder haben sie einen eigenen Willen? Besteht ihre Kultur und Lebensweise tatsächlich nur aus Züchten, Jagen, Fressen und Hibernating?

Jedenfalls befinden sich die (Atlantis-)Menschen und die Wraith in einer Beziehung, die man durchaus als Krieg bezeichnen könnte. Insofern hat das Team zweimal Kriegsgefangene gemacht. Nun ist es müßig, über die "Geltung" der GenCon in der Pegasus-Galaxie zu diskutieren. Es handelt sich dabei ja nicht nur um ein technokratisches Rechtsdokument, sondern auch um ein moralisches Gebot. Nicht zuletzt wurde in Betracht gezogen, inwieweit der einzelne Kämpfer überhaupt verantwortlich ist.

Daher sehe ich es in der Tat als problematisch an, Bob oder Steve als Versuchskaninchen zu missbrauchen bzw. regelrecht abzuknallen. Wer weiß denn, ob das die einzigen Wege sind. Natürlich gibt es eine Bedrohung, doch wieviel kann man damit rechtfertigen?

Ach ja, im letzten Viertel des Transcripts findest du den Satz.
logan3333
QUOTE
Bisher haben wir bei Gott keinen umfassenden Einblick in die Gesellschaft der Wraith bekommen. Viele Fragen sind noch ungeklärt. Haben die (humanoiden) Wraith schon immer nur Menschen (bzw. notfalls auch andere Wraith) ausgesaugt? Könnten sie sich von anderen hochentwickelten Lebensformen ernähren?

Das sind nur Gründe sie noch schneller auszurotten, oder schlägt du eine Asgaard Diät für die Wraith vor?

QUOTE
Besteht ihre Kultur und Lebensweise tatsächlich nur aus Züchten, Jagen, Fressen und Hibernating?

Nein, sie tragen auch noch geschmacklose Kleidung, haben den Scharm von Wasserleichen und sind meistens auch noch schlecht drauf.

QUOTE
Daher sehe ich es in der Tat als problematisch an, Bob oder Steve als Versuchskaninchen zu missbrauchen bzw. regelrecht abzuknallen. Wer weiß denn, ob das die einzigen Wege sind.

Mehr Wege ergeben sich vielleicht nach der Authopsie.

QUOTE
Natürlich gibt es eine Bedrohung, doch wieviel kann man damit rechtfertigen?

Angesichts der Aussicht als Wraithfutter zu enden, alles.
Pedda
Naja, ich merk schon, wenn man (sich) solche Fragen stellt, ist man beim SG-Franchise an der falschen Adresse... unsure.gif

Ich guck jetzt nochmal den BSG-Piloten. smile.gif
Ayelbourne
QUOTE (Pedda @ 22. Jun 2005, 22:43)
Ich guck jetzt nochmal den BSG-Piloten. smile.gif

Lol...exakt dasselbe hab ich auch grad getan.

Zwei Peddas die zeitgleich die BSG-Mini schauen. mrgreen.gif
Pedda
QUOTE (Ayelbourne @ 23. Jun 2005, 01:35)
Lol...exakt dasselbe hab ich auch grad getan.

Zwei Peddas die zeitgleich die BSG-Mini schauen.  mrgreen.gif

laugh.gif Wie geil.

Die gehört aber auch zu den Filmen, die man immer wieder gucken kann. Und angesichts der sich entfaltenden Story auch immer wieder angucken muss. wink.gif

Peddas... hmm... nicht, dass du mir hier in meinen heiligen Hallen meinen Nick streitig machen willst! Aber wenn du dich mal umbenennen magst - WeyOun ist noch frei. mrgreen.gif
VirtualSelf
QUOTE (Pedda @ 22. Jun 2005, 22:43)
Naja, ich merk schon, wenn man (sich) solche Fragen stellt, ist man beim SG-Franchise an der falschen Adresse... unsure.gif

... jo, und wenn sie auch noch ENT-Anhänger sind, dann ganz sicher.

Mag sein, dass in paar der unzähligen SG-Folgen moralische Dilemmata eine zentralere Rolle gespielt haben, aber unter Strich besteht der SG-/SGA-Anspruch überwiegend in tumber Action. Höhepunkt war in der gestrigen RTLII-Doppelfolge die minutenlange Schlacht vieler kleiner Lichtpunkte und Lichtstrahlen um die Station. Ich habe selten etwas Dämlicheres gesehen.
Chadwick
QUOTE (Nepharite @ 23. Jun 2005, 07:29)
(...)

Mag sein, dass in paar der unzähligen SG-Folgen moralische Dilemmata eine zentralere Rolle gespielt haben, aber unter Strich besteht der SG-/SGA-Anspruch überwiegend in tumber Action. (...)

Ich stimme dem leider zu, aber wahrscheinlich ist das auch das Erfolgsrezept. Lockere Sprüche, viel Action und hin und wieder im Ansatz etwas Moral.

Ich hab' Atlantis inzwischen genau so aufgegeben wie SG1. Und SG1 werd ich mir nur noch im Kino anschauen, sofern sie es dahin schaffen. (Oder als PC Game)
Schukow
Auch wenn ich mt meiner Meinung in meinem Bekanntenkreis allein stehe, mir hat SGA bis jetzt gefallen. Die Geschichten waren zwar irgendwie nicht der Dringer, aber markantere Charaktere (Dr. McKay und der Tscheche - ich finde den Tschechen cool.) tumbe Action und lustige Szenen reisen die Serie raus. Die Serie ist halt primitive Unterhaltung auf höherem Niveau als Ent. Schade das die Serie (SGA) auch ihren Mayweather hat. Der Serie würde ich das Prädikat Doof -aber Unterhaltsam geben.
Oli
Ich finds aber auch faszinierend, wieviele Leute die Serie bisher als doof aber unterhaltsam bezeichnet haben. smile.gif Oder "vollkommen niveaulos und peinlich aber dennoch irgendwie unterhaltsam auf einem dümmlichen Niveau" hab ich auch irgendwo mal gelesen. Damit schauen wir also jede Woche alle eine doofe und niveaulose Serie, die aber halt trotzdem lustig und unterhaltsam ist womit wir uns also dennoch jede Woche auf eine neue Folge freuen... biggrin.gif

Dann ist sie im Endeffekt halt doch gut? confused4.gif

wink.gif
Jean_Grey
damit ist die Serie im Endeffekt unterhaltsam, Oli wink.gif

also mir hat Staffel 1 ganz gut gefallen und ich bin jetzt auf Staffel 2 gespannt.
(ich bin ja auch noch nicht so SG-1 geschädigt wink.gif )
noch 22 Tage bis "Siege 3" smile.gif
gaius
Ich versteh immer nicht, wieso denn jede Serie ein achso hohes Niveau wie was weiß ich was haben muss. Wenn ich Serien mit tiefgründigen Themen anschaue, dann will ich auch wieder mal Serien haben, welche 42 1/2 Minuten ununterbrochen Action bieten. Genau deshalb hätte ich auch nichts gegen eine ENT-Episode mit einer 42 1/2-minütigen Raumschlacht gehabt, in der kein einziges Mal ein echter Schauspieler zu sehen gewesen wäre.
Oder im Kino kann man sich doch auch gut und gerne mal nen Jerry-Bruckheimer-Film anschauen. Ich brauch und will nicht ständig nur anspruchsvolle Unterhaltung.
Der RvD
^Deswegen kann man doch das Kind beim Namen nennen, oder? Bin bei SG1 noch nicht so weit, daß ich "Atlantis" gucken könnte, aber auf die Hauptserie paßt die Bezeichnung "doof aber gut" wie der Arsch auffen Eimer.

Ich hätte aber auch absolut nix dagegen, mal wieder eine Serie auf B5-Niveau zu sehen...
Ayelbourne
QUOTE (Der RvD @ 23. Jun 2005, 17:15)
Ich hätte aber auch absolut nix dagegen, mal wieder eine Serie auf B5-Niveau zu sehen...

*hust* BSG *hust*
Ist imho sogar noch besser als B5, weil die Effekte sowie die Charaktere stimmiger und besser ausgearbeitet sind.
Als den großen Kracher hab ich den Abschluss der Atlantisstaffel allerdings nicht gesehen. Die Schlacht um die Stadt sah aus als hätte man Archivaufnahmen aus den diversen Irakkriegen genommen und in nen Farbtopf geschmissen. Bunte Lichter allein erzeugen bei mir aber noch lange keine Spannung.
Der Cliffhanger war nun auch nich der Bringer. Jeder kann sich denken wie es weitergeht. Von Spannung auch hier keine Spur.
Man kann ja über Bermaga meckern soviel man will (zu Recht wie ich meine), aber deren Nazi-Alien-Cliffhanger war wenigstens mal ne Überraschung und kam aus völlig heiterem Himmel. Hätte man diese Aliens noch durch Romulaner ersetzt, wäre dabei sogar noch ne gute Story rausgekommen.
Der RvD
Ich fand den Nazi-Cliffhanger anfangs auch gut. Aber im nachhinein hätten sich die verrückten Bs vielleicht besser 'ne Story ausgedacht, die auch a) Sinn machte und b) den eigentlichen Handlungsbogen abgeschlossen hätte. Ich möchte nicht wissen, wieviele Zuschauer ENT wegen dem Nazi-Firlefanz noch verloren hat.
logan3333
^ Die Storm Front Episoden sind mit dem Vulkan Arc die meistgesehen Episoden der vierten Staffel. mrgreen.gif

Die Nazis und die Vulkis bringen es eben immer. mrgreen.gif
Der RvD
Dann kann es für die Zukunft nur eine Möglichkeit geben: Vulkanier in Nazi-Uniformen...

...ach halt, das hatte TOS ja schon. mrgreen.gif
Oli
QUOTE (Ayelbourne @ 23. Jun 2005, 20:15)
QUOTE (Der RvD @ 23. Jun 2005, 17:15)
Ich hätte aber auch absolut nix dagegen, mal wieder eine Serie auf B5-Niveau zu sehen...

*hust* BSG *hust*
Ist imho sogar noch besser als B5, weil die Effekte sowie die Charaktere stimmiger und besser ausgearbeitet sind.
Als den großen Kracher hab ich den Abschluss der Atlantisstaffel allerdings nicht gesehen. Die Schlacht um die Stadt sah aus als hätte man Archivaufnahmen aus den diversen Irakkriegen genommen und in nen Farbtopf geschmissen. Bunte Lichter allein erzeugen bei mir aber noch lange keine Spannung.
Der Cliffhanger war nun auch nich der Bringer. Jeder kann sich denken wie es weitergeht. Von Spannung auch hier keine Spur.
Man kann ja über Bermaga meckern soviel man will (zu Recht wie ich meine), aber deren Nazi-Alien-Cliffhanger war wenigstens mal ne Überraschung und kam aus völlig heiterem Himmel. Hätte man diese Aliens noch durch Romulaner ersetzt, wäre dabei sogar noch ne gute Story rausgekommen.

*auch hust* tongue2.gif

BSG ist zwar ok und gefällt mir bis jetzt ziemlich gut, aber nach 13 Episoden kann man doch nicht sagen es sei besser als B5... Von der Ausarbeitung und von der Wandlung der Charakteren her, von der dichten Story her, von den zusammenhängenden Elementen her, von den wahnsinnig spannenden Folgen her kann man doch BSG nicht mit B5 auf eine Stufe setzen... nie im Leben kann man behaupten, BSG sei besser nach 13 Folgen. Die Serie ist ok und sogar sehr gut, aber bis die auf B5-Niveau kommt muss sie sich noch massig steigern.

Aber für mich wird sowieso nie wieder eine Serie an B5 rankommen, also bin ich vielleicht auch nicht die beste Person um hier einen Vergleich zu ziehen. smile.gif
Ayelbourne
Ist schon verwunderlich genug, dass ein Actionknabe wie du BSG überhaupt gut findet. wink.gif
Naja...BSG hat imho schonmal ne bessere erste Staffel hingelegt als damals B5. Wenn es sich noch weiter steigert (wovon ich ausgehe), kanns eigentlich nur besser als B5 bleiben.

Atlantis dagegen...naja...wirkt irgendwie wie Stargate Lite, so wie VOY damals nur ein purer TNG-Aufguss war.
Aran
Ist zwar hier wieder alles mächtig "Off topic", aber ich kann mich Oli nur anschliessen. An B5 kommt BSG z.Zt. noch lange nicht ran. Gerade weil man noch nicht weiß, worauf die Serie letztendlich hinauswill.
logan3333
QUOTE
Atlantis dagegen...naja...wirkt irgendwie wie Stargate Lite, so wie VOY damals nur ein purer TNG-Aufguss war.

Also ich habe einiges an Atlantis kritisiert, aber soweit zu gehen Atlantis auf die selbe Stufe mit VOY zu stellen, bei Atlantis haben wir wenigsten eine koherente Arcartige Handlung die die Abenteuer der AR-1 Leute stark beeinflusst und dem ganzen seinen Sinn gibt, bei VOY hatten lauter Einzelepisoden die großteils nirgentswohin führten, Atlantis hat auch kein Charaktervollpfeifen wie Neelix zu bieten, die durch blosses Erscheinen auf dem Bildschirm zu abschalten anregen.
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