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Trek BBS > Welche Filme schaut ihr zur Zeit?
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Voivod
"The Great Wall": 10'000 Komparsen, ein paar ikonische Schauspieler und eine Bilderpracht sondergleichen hätten einen echt epischen Abenteuerfilm ergeben können, hätte man nur fünf Minuten länger an der "Story" gefeilt. Wegen der Optik alleine aber durchaus sehenswert. Solche monumentalen, mit viel originellem Kram versehenen Schlachten sieht man nicht alle Tage, darum trotz der Nichtstory 6 von 10 Pfeilen zwischen die Augen.

"The Void": Man nehme ein Hinterwäldler-Setting, The Thing, Hellraiser, Lovecraft'sche Kulte, Kreaturen und Dimensionen und schüttle kräftig, dann kommt so ein seltsamer Horrorfilm dabei raus. Positiv sind die schön gebastelten, handgemachten Monster und sonstigen blutigen Szenen zu vermerken, heutzutage eine Seltenheit. Nix CGI. Aber die Mischung ist schon etwas wirr und die Story alles andere als überzeugend. Für Fans von etwas schrägem, aus der Zeit gefallenem Bodyhorror alter Schule aber einen Blick wert. Vor 30 Jahren wäre das ein Hit gewesen und zum Kultfilm erklärt worden, heutzutage aber eher nur für Nostalgiker geniessbar. 5/10

"The Pusher", der erste Teil der kultigen dänischen Trilogie um Drogenkriminalität der mittleren Ebene, quasi der Verbrechermittelstand. Die Protagonisten leben ganz gut vom Geschäft, Koks und Nutten fallen genug ab, aber auf die Dauer lohnt sich Krimininalität eben doch nicht. Irgendwann landet man halt doch im Knast oder tot im Strassengraben. Härter, realistischer und trockener als das spätere britische Remake. Teil 2 ist noch besser, Teil 3 fällt dann etwas ab. 9/10/7 von 10 Lines.

logan3333
Get Out: 10/15 Lustige Horrorgeschichte, die nicht auf Jump Scares aufbaut und nicht komplett unansehbar ist. Der Film macht sich im Prinzip über positiven Rassismus lustig und verurteilt selbigen. Sehr gute gesellschaftliche Kritik wenn auch nicht gleich auf europäische Werte eins zu eins übertragbar. mrgreen.gif Aber ein Blick auf jeden Fall wert.

Drive: 15/15 Für den Fall das ich den hier noch nicht erwähnt habe. Wer sich über Diesel's Verbrechen aus dem Fast and the Furious Franchise aufregt und die dämliche Filmreihe am liebsten ins All schießen möchte, sollte sich den Film auf jeden Fall geben, da er keine Beleidigung für Menschen mit Verstand ist und obendrein eine super Athmosphäre hat, auch wenn die Grundthematik die Gleiche ist.

Tucker and Dale vs Evil: 12/15 Noch ein Horrorstreifen, eine Komödie die das übliche Rollenbild das man im Horrorgenre kennt auf den Kopf stellt und sich über Hollywoodhorrorchliques und den durchschnittlichen amerikanischen Teenager lustig macht. Sehr viel Spaß.





Voivod
^"Tucker..." ist eine der besten Komödien aller Zeiten! Den habe ich sicher schon fünf mal gesehen. Eine legendäre Szene an der anderen. Ich habe ja schon ca. eine Million 'ernsthafte' "Teenager werden von Hinterwäldlern geschlachtet"-Filme gesehen (ist so eine guilty pleasure, ich mag Horrortrash), darum finde ich die Parodie wohl so grandios, weil wirklich jedes Detail stimmt. Man hat alles schon x mal gesehen, einfach andersrum! laugh.gif 10/10

"Drive" ist auch extrem stark. 9/10

"Embrace": Witzig gemachte Doku über Frauen, die sich zu dick finden (also 100 Prozent der weiblichen Bevölkerung) und dann zur Erkenntnis gelangen, dass ihr Körper auch mit ein paar Pfunden "zuviel" ganz ok ist. Für Männer ist das eine Binse, wir finden ja auch rundliche Frauen sexy! wub.gif Naja, anscheinend braucht es solche Filme in der heutigen Zeit. Früher gingen die Leute in die Kirche, heute gucken sie in den Spiegel. sad.gif Nicht dass Kirchenbesuch unbedingt sinnvoller wäre, aber jeden Tag stundenlang in den Spiegel starren, nach Problemzonen suchen und sich hässlich und minderwertig fühlen ist auch keine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

"Possession": Negan aus TWD spielt mal einen Guten! biggrin.gif Seine Tochter wird von einem jüdischen Dämon besessen, und er kämpft um sie und versöhnt sich so nebenbei mit seiner Frau. Die millionste "Exorcist"-Kopie, aber ganz gut umgesetzt. Leicht überdurchschnittliches Standardfutter für Fans von Okkulthorror. Der Dämon ist Jude, und der Exorzist auch. Immerhin mal etwas Abwechslung! laugh.gif 6/10
Voivod
"Dirty Cops: War on Everyone": Zwei korrupte, koksende, dauersaufende Bullen hauen unkorrekte Sprüche raus und lösen nebenbei noch irgend einen Fall. Hochklassig besetzt in allen Rollen, aber leider auch fehlbesetzt. Einem Topmodel wie Tarzan Skarsgard nimmt man den Säufer einfach nicht ab. Der geht halt jeden Tag ins Gym, isst keine Kohlenhydrate und nimmt Gesichtscreme, doch das machen abgefuckte Cops und Säufer wohl eher selten. Aber kein Vorwurf den Schauspielern, alle machen ihre Sache gut. Der Regisseur hat es verkackt. Der Drehbuchschreiber sowieso. Die Witze sind zwar böse, wirken aber aufgesetzt und verzweifelt provokant. Lustig ist es halt wirklich nie. Dazu gibts noch ein paar philosophische Einsprengsel, damit die plumpe Sache doch noch etwas sophisticated daherkommt. Vielleicht ist mir diese Art schwarzer Humor inzwischen einfach zu infantil. Fans von "Pulp Fiction" oder "Jackie Brown" können ja mal einen Blick riskieren. Diese Streifen waren wohl das Vorbild für diesen Käse. Oder Tarantino dreht "Bad Boys" in der Mittagspause, sowas in der Art... Bei so mancher Szene hat man das Gefühl, hier sollte auf Biegen und Brechen ein "Kultfilm" produziert werden. Na das ging mal in die Hose... Ermüdend. Und wieder 7.50 in den Sand gesetzt... rolleyes.gif Der Film wurde mir als "abgefahren!" empfohlen, jetzt verlange ich Schmerzensgeld. 3/10
Voivod
"Poltergeist", das ziemlich mutlose Remake. Grusel für die ganze Familie wie das Original. Leider auch eine fast 1:1-Kopie des Klassikers von Spielberg, null neue Akzente. Wer das Original schätzt (für mich war das einer der ersten gruseligen Filme überhaupt damals, aber im Gegensatz zu "The Exorcist" habe ich mir als Knirps beim verbotenen nächtlichen Glotzen nicht vor Angst fast in die Hosen geschissen...) kann ja mal aus Nostalgie reingucken, aber wer den Schinken aus den 80ern nicht kennt, darf ohne schlechtes Gewissen verzichten. Ausser man hat Kids und will den Nachwuchs mal ganz sanft in die Welt der bösen Geister einführen. Dafür taugt das Remake auch. Danach kann man dann langsam steigern mit Omen, Evil Dead und The Exorcist, dann sind die Klassiker abgehakt. Sonst gucken die Kids den Kram nämlich zwangläufig mal heimlich im Spätprogramm von 3Sat oder Arte oder so und werden unnötig verstört. unsure.gif Gerade The Exorcist mag ja aus heutiger Sicht wegen der FX lächerlich wirken, aber für 8-jährige Blagen ist der immer noch nicht geeignet. IMO ist und bleibt das der furchterregendste und beste Okkultschocker aller Zeiten. Die Entjungferungsszene mit dem Kreuz ist einfach nur krank, auch die fiesen Flüche der besessenen Regan, der Spiderwalk... Satanisch. V.a., weil die Protagonistin so extrem jung ist. Und das war in den 70ern! Sowas käme heute gar nicht durch die Zensur fürs Blockbuster-Mainstreamkino. Damals schon! Kein Wunder sind die armen Kinogänger anno dazumal reihenweise umgekippt. Heutige erfolgreiche, durchwegs gutklassige Kopien wie "The Conjuring" (der erste Teil, Teil zwo ist eher lahm) oder "The Exorcism of Emily Rose" können da immer noch nicht mithalten. Also besser Popcorn schnappen, einen gemütlichen Fernsehabend mit der Familie machen und gemeinsam "Poltergeist" (ob alt oder neu) gucken... wink.gif 5/10
Voivod
"Split": Man kennt es ja inzwischen: Man liest die Kurzbeschreibung eines Films, wirft einen Blick auf den Cast, drückt "mieten", und dann erscheint der Name dieses komischen Inders M. Night Shanaladingdong im Vorspann. Neeeein! What have I done? sad.gif Der Typ hat zwei, drei gute Filme gemacht, aber auch einige der miesesten Filme aller Zeiten verbrochen. "The Happening" zum Beispiel. Oder "Signs". Oder "The last Airbender". Aber siehe da, mit "Split" gelingt ihm ein Volltreffer! smile.gif Coole Story um einen Typen mit über 20 Persönlichkeiten, der drei hübsche Mädels entführt. Zwar kommt auch dieses Werk nicht ohne die für Schalaladingsbums typischen Plot Twists aus (aber nicht so schlimm wie z.B. in "The Village"), ein ganz klein wenig paranormal wird es natürlich auch, ABER: Der Film zündet! smile.gif Dichte Atmosphäre, tolle Darsteller. Und ganz zum Schluss gibt's eine zünftige Überraschung für Fans von "Unbreakable". Guten Tag, Bruce Willis! smile.gif Gucken! 8/10
Voivod
"Logan: The Wolverine": Das ist kein Superheldencomicscheiss, das ist ein brutaler, aufwühlender, zappendüsterer Actionreisser! Ich musste fast heulen, so schön! sad.gif smile.gif Bester Superheldenfilm ever, und der einzige, der mich auch emotional mitgerissen hat. Darum 10/10
Blaidd_Drwg
Aus aktuellem Anlass die "Millenium" - Trilogie
Voivod
"Don't hang up": Internetprankster legen sich mit ihren Telefonstreichen mit dem Falschen an und werden furchtbar terrorisiert und gequält. Nett gemacht, kann man gucken. Teenagergemetzel halt. 6/10

"Disappointment Room": Kate Beckinsale gibt sich echt für jeden Dünnpfiff her mittlerweile. Egal, sie ist nun mal ausserordentlich attraktiv. Darum gucke ich seit dem ersten "Underworld"-Teil jeden Film mit ihr. Auch diesen wohl übel zusammengekürzten Gruselfilm mit Allerweltsstory. Da hat man wohl eine halbe Stunde rausgeschnitten und den Schrott dann direkt auf DVD veröffentlicht, anders kann ich mir dieses Fiasko nicht erklären. Schauspielern kann Kate ja nun wirklich nicht wahnsinnig gut, aber hier underperformt sie echt gewaltig. Hat sie Schulden? Warum bloss, Kate? sad.gif Drei Punkte für Kate, ein Punkt Abzug wegen der unpassenden blonden Haarfarbe, und noch ein Punkt Abzug, weil Kate sich nicht mal ein bisschen auszieht. Das tut sie sonst in jedem Film mindestens einmal, irgend eine Duschszene wird sonst immer eingebaut, egal wie sinnlos oder deplaziert. 1/10
logan3333
Free Fire: Ein netter kleiner Film, über einen 70er Jahre Waffendeal der leider etwas falsch läuft und in einer Schießerei endet. Waffenhändlern geht die Munition leider nicht so schnell aus. Sharlto Copley spielt mit, aber durch letztklassige Dialoge und leider wenig brauchbaren und intelligenten Humor kommt es zu einem Machwerk, das eher als "Ich wär gern Quentin Tarantino"-Fanfilm durch geht, als sein eigener unterhaltsamer Erfolgsfilm zu sein. 6/15 für die überlange Ballerei.
Voivod
"Life": Auf der ISS wird aus Marsgestein ein Einzeller rausgeklaubt, und was dann passiert, kann man sich ja denken. Die zuerst klitzekleine Lebensform randaliert, nachdem sie latürnich durch die Lüftung des besten Labors der Menschheit abgehauen ist. Absolutes Staraufgebot, gigantische Optik, zu Beginn ein wunderschöner Film mit allen Zutaten für einen tollen SciFi-Kracher. Ein bizarres Alien, philosophische Fragen, Gruppendynamik, etc... Danach folgt leider das schon zig mal gesehene Duell zwischen Mensch und grauslicher Tentakelkreatur, jeder noch so kleine Anspruch geht flöten und wir haben einfach einen weiteren, nicht mal besonders guten "Alien"-Teil. Grosse Chance verpasst! Hätte mir etwas mehr gewünscht nach den äusserst vielversprechenden ersten zwanzig Minuten. Zumindest ist das Ende ok. Aber ein bisschen enttäuschend ist das schon, da war soviel Potenzial. Halt "nur" ein klassischer Genrefilm ohne Überraschungen und Tiefgang. sad.gif 6/10
Voivod
"Kong: Skull Island": Neuinterpretation des Geschehens rund um den Riesenaffen, angesiedelt nach dem Vietnamkrieg. Story, Charaktere und Dialoge stören zumindest nicht, die Kämpfe zwischen dem Primaten und anderen Kreaturen stehen klar im Mittelpunkt. Lockeres Abenteuerkino mit ein paar schönen Toden, ideal zum Hirn abschalten und sich berieseln lassen. Hätte auch mit Nonames anstelle all der Superstars funktioniert, und hätte wohl auch deutlich weniger gekostet! wink.gif Für die paar Dialoge hätten's auch ein paar bessere Hobbyschauspieler getan. Umso grösser der Bildschirm, umso mehr Spass macht die bombastische, aber doch sehr stilvolle Action. Mal nicht so rasend schnell geschnitten wie bei anderem FX-Gewichse, wie z.B. beim letzten Trek Film... Die Insel wurde wirklich wunderschön im Rechner zusammengebastelt , und das Bild hat einen warmen, wohligen Grünstich. Da reiste man doch gerne mal hin! smile.gif 7/10
Voivod
"John Wick: Kapitel 2": Der ausstiegswillige Superprofikiller Keanu Reeves muss sich ein zweites Mal mit über 200 Feinden prügeln. Die schickt er standesgemäss über den Jordan. Wie der erste Teil ist das zweite Kapitel sehr stylisch, leider funktionieren ab ca. einer halben Stunde ausgerechnet die Actionsequenzen überhaupt nicht mehr. Wick setzt sich auch in halbwegs offenem Gelände gegen zig Widersacher durch, die sich allesamt zehn mal blöder anstellen, als es ein debiler Star Wars-Sturmtruppler in der Originaltrilogie je könnte. Ausserdem ist Wick im God Mode, im Bauch steckende Kugeln und 15 cm tiefe Dolchstiche im Oberschenkel machen ihm gar nix aus. Das verleiht dem Film was unfreiwillig Komisches, das war sicher nicht so gemeint... Einfach doof. Stylisch, aber saudoof. Passt nicht zum Rest des ansonsten netten Films. Gnädige fünf von zehn Durchschüssen.
logan3333
Also John Wick ist ein Anime Echtfilm, dumme Prämisse, nur ohne Humor oder einer einzigen originiellen Idee. JW2 habe ich mir nicht einmal mehr angetan.

Baby Driver: Ein Sonymachwerk Marke Frankensteinexperiment, nehmen wir den Plot von "Drive", basteln da noch den "Alte Person in der Wohnung/Versteck" aus Deadpool ein, und klatschen dann auch noch ein wenig Tarantino Verschnitt darüber, leider mit nur schlechteren Dialogen. Der Spacy Kevin stolpert da auch noch im Plot herum. Und schon hat man mit einer Menge von analogen Musikschnickschnack (Weil SONY!, IPOD verursachen Auffahrunfälle!!!11111 mrgreen.gif ) einen mehr oder weniger unterhaltsamen Film: 07/15
Voivod
"Ghost in the Shell": Im Vorfeld haben sich ja ein paar Internet-SJW furchtbar aufgeregt, weil die Rolle des Majors mit den Kurven der Scarlett Johansson und nicht mit einer kulleräugigen Japanerin besetzt wurde. Viel Lärm um nichts, denn der Film ist in jeder Beziehung durchnittlich und reines Standardfutter. Story abgenudelt und belanglos, Action wenig spektakulär, und Scarlett rennt halt durch die Gegend und sieht gut aus. Für Fans des Animes wohl eher eine Enttäuschung, als Snack für alle anderen aber ganz ok. 6/10

"A Cure for Wellness": in einer Kuranstalt spielt sich Bizarres ab. Schöner Mysterythriller mit wunderbarer Optik und entrückter Atmosphäre. Alles wabert... Die geheimnisvolle Halbgöttin Mia Goth passt perfekt zu diesem Film. Die Dame hat eine extreme Präsenz und kann alles spielen, hier ein pubertierendes Mädchen, obwohl sie bestimmt schon 25 ist! laugh.gif Die Conclusio ist zwar nicht überraschend und leidet unter einem abgrundtiefen plothole, das auch mit gutem Willen nicht zu übersehen ist, aber der Film wirkt angenehm aus der Zeit gefallen und bis ins Detail ausgefeilt. Der Hauptdarsteller aus dem missglückten "Valeryan" kann zeigen, was er kann. Ausserdem spielt hier mit Mia Goth ein Ex-Model mit, dass im Gegensatz zu der nervigen Tante mit den überdimensionierten Augenbrauen super schauspielern kann. Empfehlenswert! 8/10
Der RvD
"Ghost in the Shell" habe ich mir zuletzt auch angesehen. Sieht super aus. Das war's dann aber auch, Drehbuch & Inhalt sind da wohl wirklich als zweitreihige Probleme betrachtet worden. (Den Anime habe ich nie gesehen.) Hatte dann leider nur den Tiefgang einer mittelprächtigen Dr. Who-Folge über die Cybermen.
Lex
Death Note (Netflix-Version)

Manga: Klasse!
Anime-Serie: Klasse!
Japanische® Spielfilm(e): Klasse!
Japanische Real-Serie: Klasse!
US-Version: maja_greenill.gif

Ich bin ja grundsätzlich offen für Remakes und Neuinterpretationen, und kann auch das Original geistig ausblenden um neutral an die Sache ranzugehen. Klappte bei den ganzen japanischen Neuauflagen des Stoffes bisher auch immer super. Aber das war Käse, Netflix. Liebloser Versuch, die komplexe Story auf unter zwei Stunden zu reduzieren und auf US-Niveau zu bringen. Da ist viel zu viel verloren gegangen, und das was blieb, macht keinen Spaß. Light ist unsympathisch und nicht clever genug, gleiches gilt für L. Ryuk ist... da, das war es aber auch schon. Schade, das hätte richtig gut werden können.

Wenn man so gar keine Ahnung vom Material hat, geht es vielleicht doch noch als nettes Filmchen durch (wenn mal so gar nichts anderes im TV läuft), darum gebe ich mal 3/10 Äpfeln.
Voivod
"Alien: Covenant": Der Film ist... halbwegs in Ordnung. Lebt vor allem von Michael Fassbender. Story geht so mit den üblichen Hirnrissigkeiten (Fremder Planet mit üppiger Vegetation? Lässt uns sofort ohne Maske auf Erkundung gehen, damit wir garantiert was böses Ausserirdisches einatmen! HimmelarschundZwirn... und das 2017, das braucht schon Eier!), nette Bilder... Keine echte Enttäuschung, aber von Ridley Scott und dieser Franchise muss man einfach mehr erwarten können als "ganz nett, kann man gucken". Alles bleibt irgendwie in guten Ansätzen stecken, und dann ist der Film vorbei. "Prometheus" war holprig und zäh, nicht alles war gelungen, aber im Vergleich zu diesem Ding geradezu innovativ. Dieser Nachfolger versucht zwar, den Faden aufzunehmen und die mystischen Töne des Vorgängers weiterzuentwickeln, aber dann fehlte halt der Mut. Der Plot Twist am Ende ist eine ziemliche Beleidigung, den sieht man schon aus tausend Meilen Entfernung kommen... Ein wahrer Plot Twist wäre gewesen, diesen Mist NICHT zu bringen, das hätte wohl mehr Leute überrascht. Ernsthaft jetzt? rolleyes.gif Das ist schon ziemlich unterirdisch.

Konventionelle Hochglanz-SciFi halt, das namensgebende Raumschiff sieht wirklich erhaben aus, die Effekte sind 1a, Fassbender glänzt, reisst vieles raus.... Aber sonst? Alles schon zig mal gesehen! Halbwegs objektiv betrachtet dennoch 7/10, wenn man die diversen Zuschauerbeschimpfungen wegdenkt. Eben, es ist 2017, da kann man den Leuten nicht mehr jede Absurdität und jedes billige Storyelement zumuten wie 1952, auch nicht in einem SciFi-Film mit ekligen Monstern. Ich vermute, Ridley Scott hat seit 1980 keinen Film mehr gesehen, an dem er nicht selbst beteiligt war. Dem fällt das gar nicht auf. Rente? Ach scheiss drauf, mehr als 5/10 ist der Film nie wert, sogar mit Fanbrille.

"Guardians of the Galaxy 2". Spassig. Bunt. Laut. Wie der erste Teil. Wer sowas mag, wird's lieben. Kann man eigentlich kaum besser machen. "Bewerten" kann ich solche Filme nicht. Ist halt lustig anzusehen, aber ob das ein guter Film ist, kann ich gar nicht beurteilen. laugh.gif Spassfaktor jedenfalls 10/10
Der RvD
Hach, an der Alien-Reihe wird einfach nix mehr zu machen sein (der letzte wirklich essentielle war Teil 2, oder?), egal ob man jetzt Ridley Scott heißt oder nicht. Mit "The Martian" hatte der Mann schließlich vor nicht allzulanger Zeit auch noch mal 'n echtes Highlight gedreht. "Covenant" werde ich mir jedenfalls erst leisten, wenn das mal für billig im Laden steht.

"Guardians... 2" habe ich mir mitgenommen, aber noch nicht angeschaut. Wenn das ist wie der erste Teil, dann IST das 'n guter Film. Punkt. wink.gif
Voivod
ZITAT(Der RvD @ 17. Sep 2017, 21:08) *
Hach, an der Alien-Reihe wird einfach nix mehr zu machen sein (der letzte wirklich essentielle war Teil 2, oder?), egal ob man jetzt Ridley Scott heißt oder nicht. Mit "The Martian" hatte der Mann schließlich vor nicht allzulanger Zeit auch noch mal 'n echtes Highlight gedreht. "Covenant" werde ich mir jedenfalls erst leisten, wenn das mal für billig im Laden steht.

"Guardians... 2" habe ich mir mitgenommen, aber noch nicht angeschaut. Wenn das ist wie der erste Teil, dann IST das 'n guter Film. Punkt. wink.gif


"The Martian" ist von Scott? Na gut, teilweise Rehabilitierung! wink.gif

Ja, das mit der Alien-Reihe ist so eine Sache... Der erste Teil der Überklassiker, Teil 2 gefällt mir heute schon nicht mehr so gut, da die Aliens entwertet und zum Kanonenfutter degradiert wurden. Trotz all der Action. Teil 3 wird immer heftig geprügelt, doch mir ist nicht so ganz klar warum...? Viele sind frustriert wegen des extrem düsteren Anfangs, der Teil 2 fieserweise innert Minuten zerstört, aber ich finde das sehr passend, und der Rest ist doch ne runde Sache. Na gut, Teil 4 ist Schrott. "Prometheus" ist wie gesagt eher unrund und hat ein paar Storyschnitzer, fährt aber ein paar wirklich schicke Szenen auf. Die Sache mit den Spacejockeys ist wunderbar, die Gigersche Szenerie hätte auch in einen Lovecraft-Film gepasst. Mir gefällt er inzwischen, musste ihn aber zwei dreimal gucken, Durchgang 1 war eher frustrierend... wink.gif Der neue ist halt weder Fisch noch Fleisch und entwertet die Sache mit den fast schon überirdischen Jockeys wieder. Hätte man den Faden von "Prometheus" konsequent aufgenommen und diesmal die groben Fehler vermieden, wäre "Covenant" richtig gut geworden. Ich frage mich jeweils, wieviele Leute da reinquatschen. Vielleicht wollte Scott ja ein "Prometheus 2" machen, aber den Geldgebern war's zu riskant, wer weiss.

Am meisten geschadet hat der Franchise der "Alien vs. Predator"-Quatsch, der hat die Fans verwirrt! wink.gif Und die Aliens lächerlich gemacht. Sind halt schon tolle Biester! Wenn gut eingesetzt, der ultimative Gegner für eine klaustrophobische Hatz. Schlau, fast nicht zu killen, furchterregend und absolut tödlich. Ich liebe die Dinger! wub.gif
Der RvD
Teil 3...hab' ich ehrlich gesagt ewig nicht mehr gesehen. Im Kino fand ich ihn damals halt mittelmäßig, könnte heute natürlich anders sein.

"Prometheus" wäre wohl cool, wenn das Mysterium der ersten Hälfte des Films (der Lovecraft-Look ist wirklich großartig, wenn er wohl auch indirekt mitverantwortlich ist, dass die ewig schon geplante "At the Mountains of Madness"-Verfilmung wegen zu großer Ähnlichkeit gecancelt wurde) denn irgendwie mit Inhalt aufgelöst worden wäre - das Ende schreit ja geradezu "OK, den Sinn dahinter denken wir uns aus, falls es eine Fortsetzung geben sollte".

Letztendlich sehe ich "Alien" halt wie "Highlander" oder "Terminator" als so ein Franchise, das keines hätte werden sollen. Nicht jede erfolgreiche Geschichte MUSS bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag fortgesetzt werden.
Aran
ZITAT(Der RvD @ 19. Sep 2017, 22:45) *
Letztendlich sehe ich "Alien" halt wie "Highlander" oder "Terminator" als so ein Franchise, das keines hätte werden sollen. Nicht jede erfolgreiche Geschichte MUSS bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag fortgesetzt werden.



Vollste Zustimmung. Alien und Terminator existieren für mich nur mit den jeweils ersten beiden Filmen. Alien 3 ist nicht übel - der gefällt mir sogar. Aber er zerstört halt alles, was Teil 2 erreicht hat, welcher deshalb irgendwie sinnlos wird. Daher habe ich persönlich nach Aliens für mich einen Cut gemacht.

Aliens als "Kanonenfutter" in Teil 2 lasse ich nur bedingt gelten. Ausgebildete Marines mit entsprechender Bewaffnung sind halt was anderes als eine untrainierte Transporter-Crew.
Voivod
Grundsätzlich stimmt das natürlich mit den im Grunde überflüssigen Fortsetzungen...

Wobei es bei den Alien-Flmen noch nicht so schlimm ist und der Xenomorph halt der Star ist bzw. sein sollte. Es gibt SciFi-Reihen, da hätte sogar Teil 1 schon nach 20 min enden dürfen/müssen. Kennt jemand noch das unsägliche "Species", da gibt's auch ein paar Fortsetzungen davon. Oder "Starship Troopers", dessen Fortsetzungen mit "grenzwertig" als Bezeichnung noch gut wegkommen. Aber immer noch kein Vergleich zu den zig Fortsetzungen von halbwegs erfolgreichen Horrorfilmen. Um alles noch schlimmer zu machen, gibt's ja noch die Errungenschaft des Remakes, lol... Wobei letzteres schon Sinn machen kann unter Umständen.
freespirit
Ich schaue grade Eat Locals mit Freema Agveman, Eve Myles, Charlie Cox und Tony Curran.

Hier die Zusammenfassung von Filmstarts.de: Auf einer abgelegenen Farm versammeln sich mal wieder Großbritanniens Vampire zu einem alle 50 Jahre stattfindenden Treffen, um sich auszutauschen. Dabei diskutieren unter anderem Henry (Charlie Cox), Peter (Tony Curran) und Angel (Freema Agyeman) über ihre täglichen Sorgen wie die Vorräte an Nahrung, neue Mitglieder oder auch die Verteilung von Territorien. Doch diesmal platzt unerwartet Besuch herein: Sebastian (Billy Cook) will in dem - wie er glaubte - verlassenen Bauernhaus eigentlich eine besonders aufregende Nacht mit Vanessa (Eve Myles) verbringen. Aber es tauchen noch mehr unerwünschte Gäste auf, denn gleich eine ganze Gruppe von Vampirjägern liegt im Unterholz auf der Lauer und hat nur ein Ziel: die vollständige Vernichtung und Ausrottung der blutsaugenden Parasiten. Das Chaos ist perfekt, als die Parteien schließlich aufeinandertreffen…

Bis auf ein paar Hänger ist der Film ganz nett anzuschauen. Mal ein etwas anderer Vampirfilm, bei dem die Blutsauger mal richtig sympathisch sind (vor allem Henry, der sich nur von Tierblut ernährt).
Lex
"Es": Horror ist nicht mein Genre, und wird es nie werden. Der Film war aber recht unterhaltsam, und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. 7/10 rote Nasen
Voivod
"King Arthur: Legends of the Sword". Mit viel Pomp inszenierte Neuauflage des klassischen Stoffs, sogar David Beckham und Littlefinger spielen mit. Naja, nix gegen den modernen Ansatz mit Humor, frechen Dialogen und so, kann ich ja verstehen, dass man den immer gleichen Kram mal etwas anders verzapfen will. Leider zündet das alles nicht, und ich brauchte Tage, um den Film fertig zu gucken. Parodie, Heldenepos, Komödie, Actionfilm mit Karate-Gedresche, alles wild durcheinander. Kann man modern-knackig-innovativ finden, ich empfand den Mix als ziemlich fade, unendlich zähe 120 Minuten. Da gucke ich mir lieber eine "Hercules"- oder "Xena"-Folge an, da gibt's wenigstens Kurven ohne Ende zu sehen. Die Musik ist sehr gut, muss bei allem Geschimpfe erwähnt sein. 5/10
Voivod
"Die Mumie" mit Tom Cruise und Russel Crowe. Nun jaaaaaa, mache Leute hassen ja Tom Cruise, nur weil er Kultist ist, aber der Film ist jetzt wahrlich kein Meisterstück! laugh.gif Die Mumie ist süss und auch im halbverwesten Zustand liebreizend, aber der Rest des Films hat von allem zuviel: Doofe Witze, bombastische CGI, zig Storyelemente und Schauplätze, die Action föhnt dich fast weg, zuvielzuvielzuviel... Dabei hätte ein nettes Remake der 90er-Mumienspässe auch genügt, imo. Naja, Tom Cruise ist jetzt nicht der witzigste Schauspieler, aber an ihm liegt's nicht, dass der Film eher zu Mitleid als zum Lachen anregt. What a mess! Was für ein herrliches Chaos! laugh.gif Cruise muss mittlerweile ja recht alt sein, sieht aber noch aus wie 33. Irgendwas muss also an Scientology dran sein. tongue2.gif

Schade, wird wohl keine Fortsetzung geben, denn das Ding war bestimmt teuer und afaik ein ziemlicher Flop, was ich sogar ein bisschen nachvollziehen kann, lol... Trotz oder gerade wegen Tom Cruise sicher nicht schlechter als vergleichbarer Hollywoodbombasthirnlosklamauk, darum 6/10 inklusive zwei Lüstlingspünktchen für den sich immer wieder sexy räkelnden Kadaver. Noch nie so eine hübsche Untote gesehen! wub.gif Unsympathisch und langweilig ist der Film nicht, nur objektiv gesehen ziemlich unausgegorene Kackscheisse. wink.gif Also da passt fast nix zusammen... Kann man mit entsprechender Veranlagung aber durchaus gucken! laugh.gif Bester schlechtester Film des Jahres bisher! smile.gif Werde ich mir irgendwann nochmals anschauen, alleine wegen den dynamisch tauchenden Templerleichen. Unfassbar, was für dämlicher Mist hier geboten wird, aber irgendwie macht es halt schon Spass. Gucken! mrgreen.gif
Voivod
"Transformers: The last Knight": Also "The Mummy" war ja schon ein nervöser Actionfilm mit IQ auf Raumtemperatur, aber dieses Ding ist der absolute Höhepunkt an FX-Gewichse, Dauerballerei, unterirdischen Dialogen und Peinlichkeiten am Laufmeter. Das kann man kaum toppen, und der Film dauert geschlagene 140 Minuten! Es gibt null Atempausen, dauernd fliegt was in die Luft! Bisher einmalig, sollte man gesehen haben. Das Nonplusultra. Kann zwar zu Epilepsie und dem Absterben gewisser Hirnregionen führen, aber filmhistorisch sicher wertvoll. Den Streifen muss zuerst mal jemand toppen in Sachen Bummbumm , da kommt zur Zeit nix ran... Wenn es "ernsthaft" was zu mäkeln gibt, also neben all dem offensichtlichen Kram (der Film ist immerhin von Michael Bay, eigentlich ein Abo auf 0 von 10 Punkten bzw. 10/10, je nach Veranlagung) , sind es die FX, die nicht immer gut durchgerendert sind, wenn man genau hinguckt. Aber es gibt so viele davon, darum entgeht auch dem aufmerksamsten Zuschauer eh 95 Prozent der herumfliegenden Teile und Explosionen. Da bräuchte man 20 Augenpaare, um alles mitzukriegen, also fällt die Sache mit den ungeschliffenenen FX auch nicht so ins Gewicht. 5/10
Voivod
"Pilgrimage": Hoppla, kleiner irischer Low Budget-Streifen mit einigen Stars, u.a. dem neuen Spiderman. Sehr stimmungsvoller Abenteuerfilm in einer hochspannenden Zeit angesiedelt, vollgestopft mit Geschichte. Düster, brutal, voller Pathos, aber trotzdem dreckig. Wer mit Mittelalter nix anfangen kann und religiöse Thematiken wenig berauschend findet, muss nicht einschalten, aber ich stehe da voll drauf! smile.gif Story ist dünn, aber der Film lebt mehr von den Nebelschwaden und der realistischen Darstellung dieser dunklen Zeit. 10 von 10 Fanboy-Punkten. Für Liebhaber von "Der Mönch", "Der Name der Rose" oder mit Abstrichen auch "Königreich der Himmel".
Lex
Ich nutze die freien Tage gerade, um ein wenig im MCU aufzuholen. Da hänge ich mächtig hinterher. Gestern "Civil War", heute Mittag "Doctor Strange" und gleich noch "Guardians 2". "Spiderman Homecoming" dann morgen.

"Civil War" hat mir recht gut gefallen, 2,5 Stunden sinnlose Popcorn-Action. Also wie erwartet. Der gute Benedict hat mich weniger beeindruckt. Der ganze Film war ein durchgängiger, viel zu dunkler Special Effect. Und die Story recht ideenlos, alles schon zig-mal gesehen. Meh.
Der RvD
^Das letztgenannte ist in letzter Zeit so mein Standardeindruck bei neueren Marvel-Filmen. (Ant-Man z.B. war ja ganz lustig, aber halt von der Story her auch nur "Iron Man revisited".)

"Guardians...2" mochte ich aber recht gerne, wenn da prinzipiell eigentlich das gleiche gilt wie bei Dr. Strange. Aber die Reihe hat (noch) diesen knallbunten Farscape-Charme, dass ich eigentlich nicht anders kann, als das gut zu finden.

Der Spider-Man fehlt mir auch noch, genau wie die beiden letzten X-Men-Filme. Ich glaube, bei Superhelden habe ich in letzter Zeit irgendwann die Schwelle zur Überdosis überschritten, und ich muss den Kram nicht mehr unbedingt zum Release sehen. Bei den einschlägigen Serien bin ich da mittlerweile auch so gut wie nirgendwo mehr aktuell.
Lex
Nah, Strange und Guardians sollte man nicht vergleichen. Strange sollte zumindest ansatzweise ein ernster Film mit etwas Sinn werden. sollte. Guardians... nicht. biggrin.gif Das ist Klamauk pur, und ich werde ihn lieben.

Überdosis: Kann ich gut verstehen. Bei den Marvel-Serien hänge ich mindestens ein Jahr hinterher, nur bei S.H.I.E.L.D. bin ich up to date. Bei DC habe ich seit "Dark Knight rises" keinen einzigen Film mehr gesehen, mit Ausnahme von "Suicide Squat". Im Arrowverse bin ich recht aktuell dabei.
Der RvD
Mit Ausnahme der Captain America-Filme habe ich eigentlich schon känger bei Marvel nicht mehr den Eindruck, als wäre das alles sonderlich ernst gemeint. wink.gif Aber ja, bei den Guardians ist der Slapstick-Faktor wohl am ausgeprägtesten.

DC-Kino-Universum findet hier seit dem superöden Superman-Reboot auch gar nicht mehr statt. Zack Snyder gibt mir im allgemeinen nix. Ausnahme: "Wonder Woman" fand ich ziemlich toll. Wie "Thor" und "Captain America" (jeweils die ersten) in einem, nur besser.
Adm. Ges
Hab ich nach wie vor komplett ausgelassen. Bei X-Men hab ich längst den Überblick verloren. Bei den Serien bin ich einzig bei Gotham dabei.
logan3333
Murder on the Orient Express: Eher durchschnittlicher Film, der vorallem von der grandiosen Optik lebt und den überragenden Schauspielern, überraschen konnte der Kriminalfall allerdings nicht. Auch nicht durch Wendungen oder clevere neue Interpretationen. Unterhaltsam ist der Film sehr. 09/15

My Friend Dahmer: Zeigt die Jugend und das Elternhaus des Pschopathen und Massenmörders Dahmer, man erwischt sich dabei wie man mit ihm lacht, seine Freunden auf den Leim geht, gehänselt wird und was für Umstände und Fehler bei seiner Erziehung die späteren Taten begünstigt haben. Der Film verurteilt nicht, beschönigt nichts und läst die Zuschauer ein Urteil bilden. 13/15


Atomic Blonde: Leider steckt in dem fast Action Blockbuster nicht viel drinnen, zu viel falsche Entscheidungen bei der Optik und die zu starke Nutzung von Farbfiltern machen den Film fast unansehnlich. 03/15

The Shanghai Job: Wie ein Rohrkrepierer, zu langatmig und mit dem falschen Darsteller in der Hauptrolle haut dieser Eastern niemanden vom Hocker und ständig daneben. 02/15

The Cloverfield Paradox: Der Name trügt, der Film ist nicht einmal als B-Movie zu ertragen. Es ist eine Mogelpackung das nicht wirklich zum Cloverfield Universum zählen sollte. 0/15

Three Billboards outside Epping Missouri: Diese Film ist super, ich kann hier nicht einmal schreiben warum, einfach anschauen, aber in gerade im jetzigen Klima und manchen Vorfällen in Hollywood genau der richtige Balsam auf die Wunden. 15/15

Der RvD
Davon kenn' ich nur "Atomic Blonde", und den fand ich leider auch sehr dürftig. Keine Ahnung, wie man es hinkriegt, einen Quasi-Bond-Film im '89er Berlin mit Charlize Theron in der Hauptrolle langweilig zu machen, aber sie haben's irgendwie doch geschafft. laugh.gif Wirkte für mich wie eine uninspirierte Ansammlung von Szenen, von denen irgendso'n Experte meinte, dass sie in einem Spionage-Thriller nicht fehlen dürften.
Voivod
ZITAT(Lex @ 4. Oct 2017, 22:53) *
"Es": Horror ist nicht mein Genre, und wird es nie werden. Der Film war aber recht unterhaltsam, und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. 7/10 rote Nasen


Habe den Film auch verkonsumiert, hat mich nicht überzeugt. Zu sehr auf ein juveniles Publikum zugeschnitten, viel zu brav, viel zu sehr "Stranger Things", kein Horror, nicht mal Grusel. (Und ich liebe "Stranger Things".) Aber das ist bei allen King-Verfilmungen so, die abgründige, verrottete Stimmung lässt sich einfach nicht so leicht auf die Leinwand bringen. "Es" ist eben KEIN Clown, aber im Film ist "Es" halt wirklich nur ein Clown, ein cgi-Witz. Losgelöst vom Buch aber ganz ok als Popcornkino, darum 5/10.

Leute, die allerdings eine halbwegs ernstzunehmende Verfilmung des Buches erwarten, müssen noch vier bis fünf Punkte abziehen. wink.gif Der Film hätte besser funktioniert, wenn er ganz auf Teeniegrusel gemacht und gar nicht versucht hätte, die Ernsthaftigkeit des Buches einfliessen zu lassen. Letzteres geht nämlich grandios schief, da viel zu aufgesetzt. In der Fortsetzung wird es sich wohl nicht vermeiden lassen, dass man mehr auf die Vorlage Rücksicht nimmt, denn dann sind die Protagonisten erwachsen und es geht v.a. um die Spannungen und Verletzungen innerhalb der "Losergang". Da der Film aber so ziemlich alles weglässt, was für die Story entscheidend ist, frage ich mich ja, wie das dann funktionieren soll. Jumpscares wird man ja wohl nicht mehr bemühen können, um das 12-jährige Publikum bei Laune zu halten...?
Voivod
"Thor: Tag der Entscheidung": Unterhaltsam, aber die beiden ersten Teile haben mir doch um einiges besser gefallen. Teil 3 ist eigentlich eine reine Komödie und macht voll auf witzisch. Die älteren Teile waren zwar auch lustig, aber nicht ganz so auf reines, ununterbrochenes Witze-, Slapstick- und Sprüchebombardement getrimmt. Dieses Ding ist eher mit Guardians of für Galaxy zu vergleichen. Schon ok, aber reine Comedy ist einfach nicht mein Ding und wird es auch nie werden. Das passt besser zu anderen Marvel-Heinis wie Antman oder eben den Guardians, imo. Aber eben, aktueller Zeitgeist halt. Muss alles voll witzisch und ironisch sein, keine Minute ohne Gag. Auch wenn es hier eigentlich um einen hammerschwingenden Depp geht, was man ja nicht wirklich allzu ernst nehmen kann/muss: ein Witz alle fünf Minuten hätte gereicht. Nicht mal der vorher eher zwielichtige Loki darf mal zwei Minuten normal tun, auch er ist eigentlich nur damit beschäftigt, den Clown und witzigen Sidekick zu spielen. Trotzdem nett anzuschauen mit super Schauspielern, darum 7/10.

Mal sehen, wie es dann mit "Black Panther" weitergeht, da wird die filmübergreifende Marvel-Story ja eigentlich chronologisch fortgesetzt afaik. Dort dürfen von mir aus dann ein paar Witze mehr rein, denn der Kerl ist mir dann eher wieder zu seriös und lahmarschig... wink.gif Bei Dagon, der adlige Bub rennt in einem Katzenkostüm rum, der soll mal von seinem hohen Ross runterkommen. mrgreen.gif Black Power und sonstiger politischer Kram hin- oder her. Bin aber gespannt, wie es im Marvel-Kosmos weitergeht. Antman 2, Avengers 4, und wie hiess der Kerl mit der verätzten Fresse und im Schlafanzug nochmal? Der ist doch auch Marvel... Als Normalo droht man echt den Überblick zu verlieren! wink.gif

(Comics find ich eigentlich voll lahm, ausser Asterix und Donald Duck habe ich nie welche gelesen, schon gar nicht Amisuperheldenzeug, gähn... Aber die Marvel-Filme sind meist recht gut und man kann auch als "Laie", dem die zahlreichen Verwicklungen eigentlich ziemlich egal sind, dem grossen Handlungsfaden ganz gut folgen. Zumindest die Auftritte der zahlreichen Gasthelden in diesem "Thor"-Teil und die Anspielungen auf die anderen Filme habe ich kapiert! wink.gif )
Lex
Auf Black Panther freue ich mich sehr. Da muss ich aber auf die japanische Blu-ray warten (fragt lieber nicht... wink.gif )
Voivod
ZITAT(Lex @ 9. Mar 2018, 15:56) *
Auf Black Panther freue ich mich sehr. Da muss ich aber auf die japanische Blu-ray warten (fragt lieber nicht... wink.gif )


Im Abspann von "Thor 3" treffen die Asen auf das riesige Raumschiff des Superbösen aus "Guardians...", aber ich vermute mal, das wird in Black Panther noch nicht thematisiert. Da geht es wohl eher um "Innenpolitik" oder so. Afaik habe ich alle Marvel-Filme gesehen, die halbwegs zusammenhängen ausser diesem neuen Spidermanfilm, aber den werde ich auch noch gucken, wenn es denn für die Story nötig ist. Spiderman ist aber sowas von lahm, den tue ich mir nur an, wenn es sein muss! maja_grummel.gif

Ah Mist, die X-Men gibt es ja auch noch. Aber die haben doch nix mit den Jungs und Mädels rund um die Avengers zu tun, oder? Der letzte X-Men-Teil war scheisse, und Wolverine hatte einen super Abgang. Jetzt kommt der Typ im Schlafanzug (Deadpool!) mit seinem nächsten Abenteuer, und der ist ja mit den X-Men verhängt...? Aber eigentlich nicht mit dem Rest des Marvel-Universums? Aber eigentlich spielen doch die X-Men-Filme in der gleichen Zeit/Welt wie der Kram rund um die Avengers... Oder doch nicht? *am Kopf kratz*

Zumindest kann ich mittlerweile Marvel von DC Comics unterscheiden und wartete während "Wonder Woman" nicht ständig auf das Auftauchen der Avengers... unsure.gif (Obwohl das witzig gewesen wäre.)
Voivod
Ah, die X-Men sind zwar von Marvel, haben aber nix mit dem Avengers-Universum zu tun, sehr gut... Allerdings gibt es jetzt eine "The Punisher"-Serie auf Netflix, die in der Avengers-Welt spielt...? Und noch andere Serien, aber deren Helden sind noch lahmer als Spiderman. Der Punisher hingegen wird von einem meiner präferierten Schauspieler verkörpert, da muss ich wohl mal reingucken...
Adm. Ges
Ich buddel an dieser Stelle mal wieder etwas aus. Heute war bei mir "American Beauty" an der Reihe. Wahnsinn, wie sehr sich die Technik seither entwickelt hat. Inhaltlich aber aktuell wie eh und je. Und natürlich sprang mir gleich "Captain Archer" ins Auge, der hier eine Nebenrolle als schwuler Nachbar hat.
Lex
Die Technik? Inwiefern?
Mordred
ZITAT(Adm. Ges @ 21. Oct 2019, 00:14) *
[...] Inhaltlich aber aktuell wie eh und je. [...]


Willkommen in der Midlife-Crisis, Ges! mrgreen.gif
Adm. Ges
ZITAT(Lex @ 21. Oct 2019, 12:31) *
Die Technik? Inwiefern?


Röhrenmonitore und fette Telefone.
Matt
Ja, das fällt einem auch bei Reruns älterer (Nicht-SciFi-)Serien auf, beispielsweise Buffy: Manche Storys wären heutzutage schon deshalb hinfällig, weil der Protagonist noch genügend Zeit gehabt hätte, per Handy um Hilfe zu rufen bzw. seinen Aufenthaltsort mitzuteilen, wodurch ein schnelles Eingreifen der Held/innen kein Problem gewesen wäre. Nix mit spannender Suche über 45 Minuten und Last-Minute-Rettung. Stattdessen äußerst kurze, ereignisarme Episoden... wink.gif
Lex
ZITAT(Adm. Ges @ 21. Oct 2019, 23:32) *
ZITAT(Lex @ 21. Oct 2019, 12:31) *
Die Technik? Inwiefern?


Röhrenmonitore und fette Telefone.

Ah, okay. Ich dachte, du beziehst dich auf Special Effects und Storytelling.
Adm. Ges
ZITAT(Lex @ 22. Oct 2019, 08:19) *
ZITAT(Adm. Ges @ 21. Oct 2019, 23:32) *
ZITAT(Lex @ 21. Oct 2019, 12:31) *
Die Technik? Inwiefern?


Röhrenmonitore und fette Telefone.

Ah, okay. Ich dachte, du beziehst dich auf Special Effects und Storytelling.


Nee, das Storytelling passt wunderbar. Was mir ins Auge sprang war der Übergang zwischen den Szenen, der heute wohl anders geschnitten würde, aber sonst... - nee, gemeint war wirklich die heute eher antiquiert wirkende Ausstattung.
Adm. Ges
Gestern hat es mich mal wieder ins Kino verschlagen. "Das perfekte Geheimnis" stand auf dem Plan. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Kurzweilige Unterhaltung mit bekannten Gesichtern.
Adm. Ges
Hui ist es hier ruhig geworden.

Zwar nicht im Kino, sondern "nur" auf DVD, habe ich zuletzt "Into the wild", "crash", "Vicky Christina Barcelona" und "Joker" gesehen.

Haben mir alle auf die eine oder andere Art zugesagt.
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