Mal wieder sucht ein Typ die Enterprise mit übermenschlichen Kräften heim. In diesem Fall ist es Charlie, der vor vielen Jahren auf einem Planeten verschollen war und nun mit unheimlichen Fähigkeiten wiedergefunden wurde.

Nach "Where no man has gone before" gibts hier eine ähnliche Thematik. Dennoch fühlt sich die Episode anders an. Charlie ist wie ein kleines Kind, der einfach noch nicht weiß, was er tun darf und was nicht. Daher wendet er seine Fähigkeiten anfangs auch eher instinktiv an, was jedoch nicht minder gefährlich ist, als Mitchells Aktionen.

Die Auflösung mit den körperlosen Adoptivaliens ist hart, da es für Charlie kaum eine Möglichkeit gibt, normal unter Menschen zu leben. Schweren Herzens müssen Kirk & Co. trotz aller Vorkommnisse den Jungen an die Aliens übergeben. Seine flehenden Bitten um Verbleib auf der Enterprise lassen einen auch als Zuschauer nicht kalt und man sympatisiert letztlich wieder mit dem "Antagonisten" der Episode.

"Charlie X" hat mir ähnlich gut gefallen, wie "Where no man...". Daher gibts auch wieder 11 Punkte