Die Defiant kehrt gerade von einem schweren Konvoi-Einsatz zurück, als sie einen Notruf empfängt. Sisko entscheidet dem nachzugehen und O'Brien versucht eine Antwort zu ermöglichen. Schließlich gelingt die Zweiwegekommunikation und die Crew erhält den Auftrag sich mit der Gestrandeten, Captain Lisa Cusek, zu unterhalten. Es stellt sich heraus, dass sie mit ihrem Schiff von einer Mission im Beta-Quadranten zurückkehrte, als sie einen sonderbaren Klasse L-Planeten entdeckten und mit den Scannern einen Feedbackschleife auslösten, die schließlich zur Zerstörung des Schiffes führte. Sisko klärt sie ersteinmal über die Entwicklung der letzten Monate auf, doch schnell schwenkt das Thema ins Persönliche und so spielt Cusak mehr oder weniger den Counselor für die gesamte Crew, wobei sie auch über diesen Berufsstand etwas lustig macht.
Als Bashir mehr mit seiner Arbeit als mit ihr beschäftigt ist, ärgert sie ihn und tut so als ob sie angegriffen wird.
Schließlich gibt es ein neues Problem - von den Medikamten erzielte eine Ration keine Wirkung, sodass sich die Rettungszeit um einen Tag verkürzt. Man deaktiviert schließlich die Phaser um die Warpgeschwindigkeit zu erhöhen und kurz vor der Ankunft bricht der Kontakt schließlich ab.
Mit einem Shuttle dringen Sisko, O'Brien und Bashir schließlich in die Atmosphäre des Planeten ein und können die Absturzstelle finden. Auch die beschriebene Höhle finden sie auf Anhieb. In ihr jedoch findet sich keine Bewusstlose, sondern eine skelettierte Leiche. Sisko entscheidet, dass sie sie bergen und ihr ein ordentliches Begräbnis unter Freunden zukommen lassen werden. Sie stellen schließlich fest, dass das Verzerrungfeld um den Planeten eine temoprale Barriere darstellt, welches das Signal des Notrufes 3 Jahre in die Zukunft und andersrum die Antworten drei Jahre in der Zeit zurückleitete.

Zurück auf DS9 findet eine Trauerfeier statt, bei der Miles Lisas Rat befolgt und offen darüber spricht, dass es wichtig sei die Freunde da zu haben und mit ihnen über die Probleme des Krieges zu reden, solange das noch gehe, denn irgendwann wird wohl auch jemand aus dieser Runde fehlen...

Im parallelen Handlungsstrang lässt Jake sich von Quark inspirieren, um eine Kriminalnovelle zu schreiben. Dabei zeigt Quark ihm, wie er versucht Odo abzulenken, indem er ihn auf das erste Monatsjubiläum mit Kira aufmerksam macht und ihn erklärt, dass er ihr ein Geschenk kaufen und mit ihr etwas unternehmen müsse. Odo entscheidet sich jedoch den Tag des ersten Kusses und nicht des ersten Dates zu feiern, und so ist Quark am Boden zerstört, denn Odo würde ihm das Geschäft platzen lassen. Und tatsächlich beobachtet Odo Quark und Jake beim inspizieren der Ware vor dem Verkauf, doch anschließend taucht er doch am Tag des ersten Dates auf und "rettet" Quark so den Abend. Auf Kiras Frage, warum er Quark denn nicht beschatte, erklärt er, es würde das einzige Geschäft für Quark bleiben...


Wiederum eine Mittelfeld-Folge, die ich jedoch besser als die letzte einstufe. Diesmal wars sogar wortwörtlich eine "Laberfolge". wink.gif Dennoch war sie kurzweilig und abwechslungsreich, was sicher auch durch den eingestreuten humorvollen Nebenstrang um Quark und Odo zustande kommt. Etwas fragwürdig erscheint die erneute Begründung einer Folge durch ein Zeitphänomen, aber da das nur am Rande streift stört es nicht so sehr. Merkwürdig erscheint auch der "spendable" Odo - eien Folge zuvor lässt er O'Brien gehen und nun lässt er Quark sein Geschäft machen...

Wirklich eingehend war O'Briens Rede am Ende der Folge - sie wirft bereits ein Licht auf das Staffelfinale.
Was ich auch noch etwas merkwürdig finde ist die Tatsache, dass sie die Zeitdifferenz nicht vorher erkennen. Warum haben sie mit ihr nicht über die Mission gesprochen? Ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, dass sie da fast 6 Tage mit ihr reden und keiner feststellt, dass da irgendwas nicht hinhaut.

Insgesamt gibts 10 Punkte