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Trek BBS > 5.10 - Kontrapunkt / Counterpoint
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Vollansicht: 5.10 - Kontrapunkt / Counterpoint
Trek BBS > Brücke > Voyager > Staffel 1-5
sepia
Wen mein Gelaber generell nicht interessiert, sollte bis zum nächsten fetten Text scrollen.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich kein Voyager mehr gucke. Jedes Mal nach DS9 schalte ich den Fernseher aus. Selbst wenn ich es versuchen will, wie bei Night oder Timeless, schaffe ich bestenfalls zehn Minuten, manchmal auch fünfzehn. Wieso schreibe ich also etwas zu Counterpoint? Genau, ich habe heute tatsächlich die ganze Folge gesehen. Ohne umschalten. Und ohne Langeweile. Ehrlich gesagt war die Folge sogar so interessant wie Ties of Blood and Water davor.
Nun ja, vielleicht wird ja jetzt, wo die vc-invasion endgültig vorbei ist, jemand daran interessiert sein darüber zu reden.
Gerne hätte ich eine Umfrage gemacht, um das allgemeine Stimmungsbild bezüglich Voyager zu testen. Bei DS9 kann man ja immer ganz gut sehen, dass da eher die Leute voten, die die Serie mögen, hier wäre das vielleicht anders gewesen? Aber leider verbietet mir mein Gewissen die vote-hysterie zu unterstützen. Hinterher darf ich nächstes Wochenende einen neuen Folgen-Vote hier sehen. Oder gleich zwei. Wäre ja noch schöner. Das würde mich wirklich sehr treffen.
Immerhin ist das Board voll von Umfragen. Ein Vote ist so gut wie der Andere. Wie viele Punkte man vergibt wird bedeutungslos. Ein Einzeiler ist das höchste der Gefühle, was man nach der Zufallsabstimmung noch von sich geben möchte. Bei ENT habe ich damit kein Problem, da Systematik vorhanden und Threads sowieso bei Erstausstrahlungen zustande kommen. Bei TNG hat Rusch offenbar (glücklicherweise) keine Lust mehr. Bei DS9 aber wird quer durch die Jahre gevotet, so scheint mir.
Und deshalb ist das hier nur ein laber-thema. Passt aber auch. Counterpoint ist schließlich eine Laberfolge.

Es geht los. Wenn der nicht fette Text zu lang ist, bitte zum nächsten fetten Text scrollen.
Was mir da eben zum wiederholten Male auf dem Bildschrim begegnet ist, kann man schlichtweg als die beste klassische Dialogfolge in der Voyager-Historie bezeichnen (Ja, sorry, Meld war genauso gut). Und mit Dialog meine ich nicht Charakter, denn Charakter haben wir auch bei den ganzen wirklich genialen Sachen wie Distant Origin und Course: Oblivion erlebt, sondern Dialog. Pure, einfache Gespräche zwischen zwei Leuten. Hier: Cathy und der Bad Guy
Und damit sind wir auch bei der nächsten Schablonierung & beim nächsten Superlativ: Counterpoint ist nämlich auch noch die beste wirkliche Janeway-Folge.
Ja, ich gebe zu, es war mir beim ersten Mal nicht aufgefallen, aber es ist so. 45 Minuten, die einfach fesselnd sind. Vom dramatischen Anfang über mehrere plot-twists (so heißt das glaube ich) bis zum großartigem, versöhnlichem Ende. Sowohl Mrs. Mulgrew als auch der Gaststar der Woche haben sichtlich Spaß an ihren Rollen (etwas, was man manchmal doch vermisst hat). Mr. Taylor hingegen hat auch noch Spaß an der Kontrapunkt-Allegorie, die sein Werk darstellt (so ist zumindest mein Verständnis der Folge und des Kontrapunkts). Mr. Landau liebt es scheinbar die Razzien dramatisch zu inszenieren. Und der Zuschauer erfeut sich dazu noch an Tschaikowsky und Mahler und erinnert sich wehmütig an eines der größten Versäumnisse in der Star Trek-Geschichte die Musik nicht wenigstens ein einziges Mal komplett ins Zentrum einer Folge zu stellen.
Counterpoint ist die ganze Zeit über unterhaltsam bis mitreißend, dazu spannend und als ob das nicht reichen würde, sagt es sogar noch etwas über die beiden Haupt-Charaktere aus. Schön, das ich das sehen durfte.
quarksonofkeldar
Also, ich habe die Folge letztens nicht gesehen und das letzte Mal als ich Counterpoint sah dacht ich, dass das eine der langweiligsten Episoden überhaupt war, aber ich ann mich ja irren, schließlich war es lange her.
Aran
Die Voyager durchquert den Raum der Devore, einer Rasse, die in paranoide Angst vor jedem Telepathen lebt und diese jagt. Da die Kriegsschiffe der Devore für Janeway & Co. eine Übermacht darstellen, muss sich die Crew zahlreichen Inspektionen fügen. Tatsächlich schmuggelt Janeway wirklich Telepathen, welche sich (Technobabble) in Transportersuspension befinden. Als Kashyk, der oberste Inspektor, überlaufen will und Janeway die Möglichkeit eröffnet, sicher durch den Devore-Raum zu gelangen, nimmt der Captain die Hilfe von Kashyk an.

"Kontrapunkt" habe ich mir letztens mal wieder reingezogen und kann Sepias Ausführungen nur zustimmen.

Sie gehört zu meinen Lieblingsepisoden der Serie. Schon der Beginn zieht einen in seinen Bann. Durch den Einsatz von Tschaikowskis Musik bei der Schiffsdurchsuchung wirkt das Ganze etwas surreal und spätestens das Auftauchen des Captains der Devore verlangt nach Aufmerksamkeit des Zuschauers. Hier wird ein dialogtechnisch hervorragendes Katz- und Maus-Spiel inszeniert, in dem beide Seiten versuchen den Gegner aus der Reserve zu locken.

Als dies zu keinem Ergebnis führt, folgt der erste Plottwist, welcher, obwohl eigentlich offensichtlich, geschickt bis kurz vor Schluß offen läßt, ob Kashyk (der Devore-Captain) tatsächlich ein Überläufer ist oder das Ganze nur eine Falle für Janeway ist.

Dies gelingt vor allem durch den durchweg sympathischen Gegenspieler, der mal nicht 08/15-mäßig rumpoltert, sondern sich auf glaubwürdige Art und Weise das (Fast-)Vertrauen von Janeway verdient.

Wie sich herausstellt, spielt Kashyk tatsächlich falsch. Aber Janeway ist darauf vorbereitet und ein abermaliges finales Katz- und Maus-Spiel löst die Folge auf sehr versöhnliche Weise. Gut, fand ich, dass Kashyk am Ende zwar auf der gegnerischen Seite verbleibt, aber unter anderen Umständen durchaus einer der "Unseren" hätte sein können. Der Ausklang mit erneutem Einsatz einer klassischen Symphonie rundet die Episode gekonnt ab.

Kritik gibts für die Kuss-Szene, welche innerhalb der 45 Minuten einfach noch nicht so richtig passte. Auch das die anderen Devore-Inspektoren die Voyager so einfach abfliegen ließen, war vielleicht etwas zu einfach. Der etwas lockere Umgang mit der Prime Directive wird auch angesprochen, da Janeway sich mit dem Schmuggel der Telepathen aus Sicht der Devore in deren Angelegenheiten einmischt.

Aber das sind nur minimale Quängeleien. Die Folge ist im Ganzen ein Voyager-Kleinod und wird von mir deshalb mit 15 Punkten belohnt.

@Mods: Wie wärs mit einer Umfrage? smile.gif
Der RvD
Umfrage hinzugefügt.

"Counterpoint" habe ich auch noch als sehr gute Folge in Erinnerung. IIRC war das auch eine der vielen, bei denen die Korinthenkacker meckerten, daß das Schiff schon wieder ein Shuttle oder zwei verloren hat, gelle? biggrin.gif Für eine genaue Wertung müßte ich es aber erst wieder sehen.
Aran
QUOTE (Der RvD @ Sun 6 April 2008, 12:23)
IIRC war das auch eine der vielen, bei denen die Korinthenkacker meckerten, daß das Schiff schon wieder ein Shuttle oder zwei verloren hat, gelle? biggrin.gif

Zu diesem Zeitpunkt der Serie hätte aber schon den meisten klar sein müssen, dass die Shuttleproduktion bei VOY stets auf Hochtouren läuft. wink.gif

Vielleicht minimaler Kritikpunkt, welcher den Unterhaltungswert der Folge in keinster Weise schmälert.
Der RvD
Hey, ich gehöre auch nicht zu denen, die das interessiert, ob das Schiff jetzt schon fuuzich Photonentorpedos abgeschossen hat. Fand Kritikpunkte dieser Art auch immer nur herrlich - gerade wo, wie du sagst, die Serie eh schon fünf Jahre lang gezeigt hat, daß sie an Details dieser Art nicht interessiert ist.
Adm. Ges
Da fällt mir doch glatt wieder auf wie ewig ich schon kein Trek (außer DS9) gesehen hab. Die Folge ist bei mir aber defninitiv in guter Erinnerung. Gute Musik, gute Dialoge und wie immer einer spannende Entwicklung (Tuvok ist tot?) über die man erst im weiteren Verlauf aufgeklärt wird. Erinnert mich jetzt spontan etwas an das Höllenjahr wo der Gegencharakter auch recht gut dargestellt war.
Der RvD
QUOTE (Adm. Ges @ Sun 6 April 2008, 13:57)
Da fällt mir doch glatt wieder auf wie ewig ich schon kein Trek (außer DS9) gesehen hab.

Ebenso. Bei mir wird als nächstes mal wieder TNG fällig sein, denke ich. Gucke aber gerade noch B5 und Firefly in "Wiederholungen".

War das hier nicht auch die Folge, in der urplötzlich ein weiterer Vulkanier zur Crew gehörte? Das fand ich weiland viel heftiger als die "Shuttlefrage"...
Aran
QUOTE (Der RvD @ Sun 6 April 2008, 13:08)
War das hier nicht auch die Folge, in der urplötzlich ein weiterer Vulkanier zur Crew gehörte? Das fand ich weiland viel heftiger als die "Shuttlefrage"...

Nö, der "weitere" Vulkanier war Ensign Vorik (Alexander Enberg), der auch schon in der 3. Staffel ab und zu auftauchte. Z.B. in "Blood Fever" - die Folge, in der sich Tom und B'Elanna das erste Mal näher kamen und an deren Ende das Borg-Skelett gefunden wurde. Vorik hatte dort sein Pon Farr und war auch dementsprechend scharf auf die Klingonin. wink.gif
Der RvD
Stimmt, da habe ich wohl 'ne Folge verwechselt. Nach dem, was ich jetzt eben im Internet ergooglete, war wohl in einer späteren Folge (wahrscheinlich "Verdrängung") mal noch eine weibliche Vulkanierin zu sehen. In dieser hier aber nur Vorik.
Mad Hatter
Gefiel mir auch gut, aber noch nicht mein Favorit, deswegen 13 Punkte.
Adm. Ges
Neben den beiden Vulkaniern wurde noch Suder und ein weiterer Betazoid erwähnt. Suder starb "korrekt" im Umgang mit den Kazon, die anderen drei dagegen zuletzt bei einem Shuttleunfall. Bei den Gebeamten waren aber nur Vorik und Tuvok zu sehen.

In der Tat eine spannende Folge, die ohne große Action auskommt und dennoch zu den Höhepunkten der Serie zählt. Der Kuss zwischen Janeway und Kashyk sollte wohl einen solchen Kontrapunkt symbolisieren, war aber auch aus meiner Sicht deutlich zu dick aufgetragen und irgendwie fehlplatziert.

13 Punkte für dieses Charakterdrama (im künstlerischen Sinn).
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