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Trek BBS > Star Trek XI
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Vollansicht: Star Trek XI
Trek BBS > Brücke > Star Trek I - XIII
Seiten: 1, 2, 3, 4
Adm. Ges
So, hier nun der "offizielle" Diskussions- und Bewertungsthread zum 11. Trek-Film. Neben der Notenvergabe hab ich mal noch eine zweite Umfrage drangehangen ob ihr den Neustart als gelungen anseht, oder nicht.

Viel Spaß beim Diskutieren.

PS: Ihr könnt nur einmal abstimmen - also gleich für beide Umfragen klicken!
Aran
Ich bin gerade aus dem Film raus. Ersteindruck: Flottes Action-Trek mit allerlei coolen Sprüchen und gut aufgelegten Hauptdarstellern. Pine (Kirk), Quinto (Spock) und Urban (McCoy) waren mir sofort sympatisch und geben ein ungestümes neues Triumphirat ab. Insbesondere Carl Urban überrascht als würdiger Jung-Pille.

Die Autoren haben ihre Hausaufgaben größtenteils ordentlich gemacht und bieten dem Insider einige schöne Referenzen, wie wenn etwa Scotty über Beamversuche mit Admiral Archers geliebtem Beagle philosophiert. mrgreen.gif

Viel Zeit für Forschung und Entdecken neuer Zivilisationen bleibt erwartungsgemäß nicht. Umso erfreulicher das Alt-Spock Leonard Nimoy dem Film ein paar der wenigen ruhigen Momente spendiert.

Schwachpunkt ist sicher die 08/15-Rachestory um den blassen Romulanercharakter Nero, welche auch durch das Studium des "Countdown"-Comics nur bedingt nachvollziehbarer wird. Nero reiht sich da recht schnell in die Shinzon's des Star Trek-Universums ein.

Größtes Ärgernis - zumindest in der deutschen Version - ist leider Chekov. Die Synchronstimme ist furchtbar und der Charakter zu sehr auf comedy-relief ausgerichtet, was leider überhaupt nicht funktioniert. Besser gelingt der Komikversuch bei Scotty. Aber das ist aufgrund Simon Pegg's bisheriger Filmkarriere auch wenig verwunderlich.

Im Großen und Ganze hats mir aber gefallen und ich würde auch gern weitere Trek-Filme dieser neuen Generation sehen. Das nächste Mal aber bitte mit einer ausgefeilteren Story und interessanteren Gegenspielern. Das wars fürs erste. Ich werde mir den Film auf jeden Fall noch im englischen Original anschauen. Danach gibts dann Punkte. wink.gif
tabby
Schliesse mich meinem Vorredner im Großen und Ganzen an.

Viele Gute Kleinigkeiten, gute Schauspieler. Aber der Bösewicht und seine Rachegelüste als Solche sind eher "mittelmässig"


Benjamin Ford
Nun gestern haben wird den elften "Star Trek"-Film gesehen, und die Eindrücke müssen sich erst einmal setzen. Mir haben am besten die vielen Anspielungen auf die Classic-Serie gefallen und die guten Charakterzeichnungen von der Crew, die langsam zusammenwächst.

Nicht so gut gefallen hat mir eben dass nun wohl mit dem neuen Film eine neue Zeitlinie eingeläutet werden soll, die Leonard Nimoy als Spock ja ganz gut erklärt, damit hat J.J.Abrams halt das Reboot erklären wollen, um die Fans nicht ganz zu entäuschen, die am alten Star Trek ihre Freude hatten.
Die Zerstörung von Vulkan war in diesem Sinne halt ganz schön krass, bin gespannt wie sie das in den nächsten Kinofilmen ausbauen können, vielleicht gelingt ja in der neuen Zeitlinie die Wiedervereinigung von Vulkan und Romulus. Nun werde den Film bestimmt noch ein zweitesmal anschauen .
Kobi
Den Film muss ich sicherlich noch erst richtig verdauen, einige Kleinigkeiten sind für mich nicht so stimmig. Im großen und ganzen war ich von der simplen Story enttäuscht, ich erwartete, dass die Nero-Action sich auf mindestens einer weiteren Zeitlinie abspielte, aber davon war leider nichts.

Der Verlust von Chefingenieur und Chefarzt war miserabel. Beide stellen in meinen Augen die Redshirts dieses Films dar, man hatte gar keine Chance sie irgendwie als verloren zu bezeichnen, weil sie nie wirklich da waren.

von der Filmkunst her ist diese Ausführung sicherlich ein Meisterwerk, das die Erwartungen der aktuellen Generation erfüllt.

Den Reifungsprozess von Kirk konnte man im Film gut nachvollziehen, bis zum Aussetzen auf Delta Vega (ein Nachbarplanet von Vulkan wtf??) war er der Comic relief im Film, der dann von Scotty abgelöst wurde. Nun ok. Schockiert hat mich irgendwie die Beziehung Uhura-Spock ... war man da zu geizig eine Chapel einzuführen? (oder wollte man aufgebrachte Fans vermeiden, die lamentieren, Chapel wäre ihrem verlorenen Ehemann untreu).

Also wie gesagt, es gibt da, insbesondere wenn man auf die Star Trek-Feinheiten achtet etliche Unstimmigkeiten, als Science Fiction Film ist dies jedoch ein absoluter Kracher!
Jläbbischer
Würde ja gerne abstimmen, aber...

ZITAT
Fatal error: Call to a member function Error() on a non-object in /is/htdocs/wp1017571_H5Q0RI8Q57/www/community/sources/ipsclass.php on line 5671


Chapel wurde doch eingeführt. Wenn auch nur als Komruf wink.gif

Alles andere hatte ich in meinem Thread schon geschrieben. Vielleicht kann man die beiden ja zusammenführen.

EDIT: Anscheinend hat er mein Abstimmungsergebnis angenommen. Vorrausgesetzt, ich bin der einzige, der ne glatte Drei gegeben hat.
Adm. Ges
Derzeit scheint es ein Problem mit dem rückleiten nach der Abstimmung zu geben - die Stimme wird aber, soweit ich das sehe, angenommen.
JohnyBravo
So, ich habe mich einmal angemeldet um auch meinen Senf dazuzugeben =) und nicht nur immer die News zu lesen.


Wegen Vega: Das ist ein Verstoss gegen die Kontinuitiät der mich nicht gross kümmert.
Ja, Chekov war zu sehr Comedy wegen seinem Akzent (habe auf Englisch geschaut). Auch Scotty war eher Jar Jar bings mit seinem Alienfreund, der immer auf den Maschinen sass. Evtl. ist dieser Scotty ein bisschen zu durchgeknallt.
Inwieweit ist die Anspielung mit dem Teleporterunfall eine Analogie auf TOS???

Sehr gefallen hat mir die visuelle Umsetzung und emotional am Intensivsten war die USS Kelvin Szene. Sowas gab es meines nur noch bei Babylon 5.

Nun ja, der Film erläutert auch ohne den Comic Recht gut warum Nero Rache will. Man sieht ja die Bilder seiner Frau. Der Comic macht es einfach noch ein bisschen tragischer.
Vor dem Film gab es ja das Gemotze wie Kirk so schnell Captain wurde und wie die Enterprise Neros Schiff aufhalten konnte, obwohl ja selbst die Enterprise E dies nicht vermachte und 47 Warbirds der Klingonen (dachte Warbirds haben nur die Romulaner???) ebenso wenig.
Auch wurde erklärt, wieso Bones die Frage stellte wegen dem Captain.
Ach ja: Wenn es keinen Captain und 1. Offizier gibt, ist dann niemand mehr direkt in der Rangfolge??? Selbst wenn sie die Brücke verlassen (beide) wird ja das Kommando immer jemandem übertragen (hier ja Sulu). Und konnte nicht nur immer 1 Person 1. Offizier sein?

Der Film war wesentlich weniger hektisch als der Trailer einem weiss machte. Mir hat gut die erste Begegnung zwischen dem alten Spock und Kirk gefallen, auch wenn es mehr als nur Zufall gewesen sein musste. Vor allem das Zitat ich war und wäre immer dein Freund gewesen (keine Ahnung wie es auf Deutsch ist, habe auf Englisch gesehen) war sehr hinreisend.

Die Diskussionen zwischen Kirk, Bones und Spock waren sehr stark, wie im Original.

Was mich aber stört ist, dass Vulcan weg ist...
Die Enterprise ist gut gemacht, auch wenn mir der Maschinenraum zu gross ist im Vergleich zur bisherigen Zeitlinie.
Die Phaser sind auch nicht Kanon oder sie hatten 4 Jahre vor dem Start der 5 Jahres Mission noch keine Laserstrahlen sondern Laserschüsse???
Wo sind die Schilde? Waren die auch technologisch rückständig oder kollabierten die Schilde bei jedem Treffer von Nero immer? Oder waren die Schilde anliegend an der Schiffshülle und nicht wie in TNG eine Art Blase?

Seit wann können Orion an die Sternenflotte?

Als der Warpkern abgeworfen wurde, hat man da nicht 4 Teile von etwas gesehen? 4 Kerne?

Wo war Jim Cawley (New Voyages / Phase II) zu sehen? Es hiess doch, dass er selbst eine Uniform für den Dreh bekam und er eine kleine Stelle hatte.

EDIT:

Für mich hat der Film nichts Optimistisches wie es JJ Abrams immer in den Interviews sage. Eher das Gegenteil, ein schier unbesiegbarer Gegner und die Zerstörung eines wichtigen Verbündeten! Wo ist das das positive aus der Star Trek Serie?
Aran
QUOTE (JohnyBravo @ 7. May 2009, 23:52) *
Für mich hat der Film nichts Optimistisches wie es JJ Abrams immer in den Interviews sage. Eher das Gegenteil, ein schier unbesiegbarer Gegner und die Zerstörung eines wichtigen Verbündeten! Wo ist das das positive aus der Star Trek Serie?


Das positive ist, dass der Feind geschlagen wurde und die Erde nicht das Schicksal Vulcans teilen muss. Zumindest ist das positiv für die Menschen. mrgreen.gifwink.gif

QUOTE (JohnyBravo @ 7. May 2009, 23:52) *
Seit wann können Orion an die Sternenflotte?


Seitdem die alternative Zeitlinie vorliegt - also quasi gleich am Anfang des Films. wink.gif
pana
10 Punkte und mittelmäßiger Neustart, so lautet mein Urteil zum neuen Film.

Der Film fängt rasant an, in jeder Hinsicht. Nach etwa fünf Minuten kamen mir schon die Tränen, das hat bisher kein Star Trek Film geschafft - überhaupt kein Film... Es lag nicht an der schlechten Umsetzung. Es war bzw. ist einfach gut gemacht, auch wenn jemand, der Star Trek kaum kennt, das Taschentuch kaum brauchen wird...

Daß die Sets und die Effekte auf dem Stand der heutigen Technik sind und moderner wirken als in der Originalserie, ist normal. Ich habe mich jedenfalls schon bei der TV-Serie "Enterprise" problemlos damit arrangiert. Eins fehlt mir, das sind die "echten" Raumschiffmodelle, die in den Serien und Kinofilmen bis zum 7. oder 8. Film verwendet wurden. Diese komplett im Computer generierten Modelle wirken auf mich nach wie vor etwas zweidimensional...

Der Film läuft 126 Minuten. Das klingt lange, aber er wirkt nicht wie zwei Stunden. Es gibt Szenen im Film, die etwas überdreht wirken und die man sich meiner Meinung nach hätte sparen können, nicht weil sie zu lang andauern, sondern weil sie "albern" wirken. Das hält sich aber in Grenzen...

Die Schauspieler machen ihre Arbeit gut, denke ich. Bis auf Scotty sind sie auch vom Gesicht her gut getroffen.

Ich bin Star Trek Fan seit 23 Jahren. Lange Zeit war ich ein regelrechter Fanatiker. Leuten, die sich mit Star Trek nicht oder nicht sehr gut auskennen, wird der Film bis zum Ende und auch nach dem Abspann gefallen. Ich selbst hatte mit einem anderen Ende gerechnet. Das, was ich sehen durfte bzw. mußte, paßt nicht in die bisherige zeitliche Entwicklung, die sich in 43 Jahren, 5 TV-Serien, 10 Kinofilmen und mehreren 100 Büchern entwickelt hat. Vulkan zerstören, wozu? Das ist mein einziger Kritikpunkt. Wie ich das genau nennen soll - dieses Ende - weiß ich nicht. "Vermessen" oder "anmaßend" scheinen mir halbwegs passende Worte zu sein. "Überflüssig" und "schade" gehen auch, zusätzlich.

Grundsätzlich Frage: Wozu ein "Neustart"? Warum nicht eine Fortsetzung, von mir aus 100, 500 oder 1.000 Jahre nach TNG/DS9? Das läßt viel mehr kreative Möglichkeiten als ein "Neustart", der alte Sachen wieder aufwärmt, kein neues Publikum begeistern wird und das alte Publikum teilweise verärgert...

Nochwas: Zeitreisen und Bösewichte, die die Erde zerstören wollten, hatten wir im Prinzip in jedem zweiten Star Trek Film....
Jack Antares
QUOTE (JohnyBravo @ 7. May 2009, 23:52) *
So, ich habe mich einmal angemeldet um auch meinen Senf dazuzugeben =) und nicht nur immer die News zu lesen.


Wegen Vega: Das ist ein Verstoss gegen die Kontinuitiät der mich nicht gross kümmert.
Ja, Chekov war zu sehr Comedy wegen seinem Akzent (habe auf Englisch geschaut). Auch Scotty war eher Jar Jar bings mit seinem Alienfreund, der immer auf den Maschinen sass. Evtl. ist dieser Scotty ein bisschen zu durchgeknallt.
Inwieweit ist die Anspielung mit dem Teleporterunfall eine Analogie auf TOS???

Sehr gefallen hat mir die visuelle Umsetzung und emotional am Intensivsten war die USS Kelvin Szene. Sowas gab es meines nur noch bei Babylon 5.

Nun ja, der Film erläutert auch ohne den Comic Recht gut warum Nero Rache will. Man sieht ja die Bilder seiner Frau. Der Comic macht es einfach noch ein bisschen tragischer.
Vor dem Film gab es ja das Gemotze wie Kirk so schnell Captain wurde und wie die Enterprise Neros Schiff aufhalten konnte, obwohl ja selbst die Enterprise E dies nicht vermachte und 47 Warbirds der Klingonen (dachte Warbirds haben nur die Romulaner???) ebenso wenig.
Auch wurde erklärt, wieso Bones die Frage stellte wegen dem Captain.
Ach ja: Wenn es keinen Captain und 1. Offizier gibt, ist dann niemand mehr direkt in der Rangfolge??? Selbst wenn sie die Brücke verlassen (beide) wird ja das Kommando immer jemandem übertragen (hier ja Sulu). Und konnte nicht nur immer 1 Person 1. Offizier sein?

Der Film war wesentlich weniger hektisch als der Trailer einem weiss machte. Mir hat gut die erste Begegnung zwischen dem alten Spock und Kirk gefallen, auch wenn es mehr als nur Zufall gewesen sein musste. Vor allem das Zitat ich war und wäre immer dein Freund gewesen (keine Ahnung wie es auf Deutsch ist, habe auf Englisch gesehen) war sehr hinreisend.

Die Diskussionen zwischen Kirk, Bones und Spock waren sehr stark, wie im Original.

Was mich aber stört ist, dass Vulcan weg ist...
Die Enterprise ist gut gemacht, auch wenn mir der Maschinenraum zu gross ist im Vergleich zur bisherigen Zeitlinie.
Die Phaser sind auch nicht Kanon oder sie hatten 4 Jahre vor dem Start der 5 Jahres Mission noch keine Laserstrahlen sondern Laserschüsse???
Wo sind die Schilde?
Waren die auch technologisch rückständig oder kollabierten die Schilde bei jedem Treffer von Nero immer? Oder waren die Schilde anliegend an der Schiffshülle und nicht wie in TNG eine Art Blase?

Seit wann können Orion an die Sternenflotte?

Als der Warpkern abgeworfen wurde, hat man da nicht 4 Teile von etwas gesehen? 4 Kerne?

Wo war Jim Cawley (New Voyages / Phase II) zu sehen? Es hiess doch, dass er selbst eine Uniform für den Dreh bekam und er eine kleine Stelle hatte.

EDIT:

Für mich hat der Film nichts Optimistisches wie es JJ Abrams immer in den Interviews sage. Eher das Gegenteil, ein schier unbesiegbarer Gegner und die Zerstörung eines wichtigen Verbündeten! Wo ist das das positive aus der Star Trek Serie?


Es ist der falsche Regisseur der den Film gemacht, und so kommt halt was anderes raus als eigentlich Star Trek TOS verdient hätte. Siehe dummes Gewäsch "Mit der Zeit gehen" und so weiter. Während die TOS Serie im Höhepunkt der Raumfahrt enstand, entsteht dieser in einer Zeit der Microsonden und Roboterraumfahrt und der knappen Budgets, kein Wunder also das nichts gescheites rauskommt. Ich für meinen Teil werde mir diesen Teil wahrscheinlich bloß ausleihen, auf keinen Fall aber kaufen. Soll doch die jüngere Generation den Karren aus dem Dreck ziehen, die haben noch genug Kraft....

Was die Technik angeht... das Prinzip in TOS und TNG ist immer dasselbe, Deflektor benutzt Energie um einen Strahl nach vorne für den Warptransfer zu schicken, und der Rest der Energie wird als Blase erzeugt um die nominelle Masse der Enterprise zu verringern, sonst funktioniert E=M*C² nicht.

Phaser: Nicht laser... (ich glaube das waren Syncronisationsfehler) und Photonentorpedos wurden auch damals schon benutzt.

Zumindest was die alte Constitution-Klasse angeht, in welche Klasse man das Schiff hier stecken soll, weiß ich nicht, vielleicht Prototyp.... mrgreen.gif .

Der Warpkern, stimmt schon, eigentlich nur einer, aber mehrere male sprach Scotty von Dilitiumkristallen, mehrzahl, das könnte bedeuten das sie in verschiedenen Kleinreaktoren (bzw. Behälter) gesteckt wurden und die freiwerdende Energie dann in Reihe geschaltet dem Schiff zugeführt wurde. Gut möglich das, es eben 4 Kerne von zusammengeschmolzenen Diliziumkristallen waren, die ausgetreten sind. (Hätten aber genauso weniger oder mehr sein können.) Ich meine der Kern "könnte" einfach gebrochen sein und später wurden die Teile einfach wieder zusammengesetzt. (ausgehend davon, daß der Kern überhaupt wieder zurückgeholt wurde....Ich hab den Film nicht gesehen,wie gesagt.)

47 Klingonen, und die Enterprise-E. Wer war am Steuer ? (WTF?) Haben sie Wasserpistolen benutzt ?
Entschuldige diese rethorik....
Henning
ZITAT(JohnyBravo @ 7. May 2009, 23:52) *
So, ich habe mich einmal angemeldet um auch meinen Senf dazuzugeben =) und nicht nur immer die News zu lesen.


Herzlich Willkommen! smile.gif

ZITAT(JohnyBravo @ 7. May 2009, 23:52) *
Ja, Chekov war zu sehr Comedy wegen seinem Akzent (habe auf Englisch geschaut).


Chekov fand ich gar nicht so überdreht, wie viele offenbar den Eindruck hatten. Hat halt nen Akzent, ne? ^^

ZITAT(JohnyBravo @ 7. May 2009, 23:52) *
Wo war Jim Cawley (New Voyages / Phase II) zu sehen? Es hiess doch, dass er selbst eine Uniform für den Dreh bekam und er eine kleine Stelle hatte.


Der war in goldener Uniform in der Szene zu sehen, als Spock sich wieder auf der Brücke zum Dienst meldet, nachdem sein Papa ihm erzählt hat, dass er seine Ma wohl geliebt hat. Cawley huscht zu Beginn der Szene an Chekov vorbei und steht dann links nebem dem Turbolift, aus dem Spock rauskommt.

ZITAT(JohnyBravo @ 7. May 2009, 23:52) *
Für mich hat der Film nichts Optimistisches wie es JJ Abrams immer in den Interviews sage. Eher das Gegenteil, ein schier unbesiegbarer Gegner und die Zerstörung eines wichtigen Verbündeten! Wo ist das das positive aus der Star Trek Serie?


Jup, keine Ahung wo. Es ist vom Gefühl her deutlich anders und mehr Popcornkino halt.

Mein Eindruck in kurz: Durchschnittlicher Film, gute Unterhaltung, die sich auch ohne Gehirn genießen lässt. Neustart halbherzig. Insgesamt: Ganz nett. Eindrücke in lang hier in meinem Review.
logan3333
So hab den neuen Streifen auch gerade gesehen und ich muss sagen das ist der BESTE Star Trek Film den ich jeh gesehen habe!

+ "The Birth of a Legend" James T. Kirk ist im Weltall geboren worden im wahrsten Sinne des Wortes.
+ Spocks schwierige Kindheit als verkannter Mischling in der vulkanischen Gesellschaft.
+ Uhura als Xenolinguistin steht auf "Aliens" wie Spock!
+ Karl Urban als Pille. Und das schon erkenntbare Trio, Kirk, Spock, McCoy.
+ Chekov schafft es Spock samt Vater und Gefolgschaft vom Planten zu holen. Rettet Sulu und Kirk den Hintern, soviel hatte er nie beigetragen zu einer Mission im "alten" Universum.
+ Nero ist ein fähiger Bösewicht er hat eine Flotte von 47 Klingonischen Schiffe vernichtet und Vulkan ausgelöscht inkl. 6 Milliarden Vulkaniern. Und es wäre ihm fast mit der Erde gelungen. Kein Shinzon Bubi oder ein paar nervige arogante Plastikmasken.
+ Der Kobayashi Maru Test. Ein Torpedo pro Warbird genügt, wir wollen Munition sparen. *in den Apfel beiss*, Spock nahm Kirks Test ab und darf sich über den Mogler ärgern.
+ Scotty hat sich an Admiral Archers Beagle vergriffen bzw. verbeamt ... Sie müssen ihn halt wieder auftauen ...
+ Der Maschinenraum, sieht tatsächlich wie ein Maschinenraum aus.
+ Spocks (Nimoys) Auftritt macht das ganze zu einen würdigen Wechsel der Generationen, nicht so wie in ST7 Generations.
+ Der Weltraum ist kalt, gefährlich und endlich wieder spannend.
+ Es gibt schmutzige Plätze im All. So wie der Außenposten wo Scotty hinversetzt wurde.
+ Ein paar tolle neue Ansätze und offene Enden: Vulkan ist weg wo siedeln die 10.000 Überleben an? Vielleicht auf der Erde, irgentwo in Florida, bei einer alten Bekannten? Auf Ceti Alpha 5? Ist Nero wirklich tod? Er kam aus einen schwarzen Loch, er fiel in eins am Ende, wir haben ihn sterben sehen? Oder nicht? Ist, war oder wird er der Future Guy? Mit dem Wissen das Romulus zerstört werden wird und dem Vulkan aus dem Bild, wo entwickeln sich die Beziehungen mit dem Romulanischen Imperium hin? Was ergibt sich aus dem Wissen das da aus der Zukunft "importiert" wurde?
+ Pike im Rollstuhl als Admiral, aber ohne Delta Strahlen Unfall.
+ Alter Spock zum jungen Spock: Folge deinen Herzen!

Was zu 14 geführt und die 15 verhindert hat:

Kein Xindi Insektoid oder Andorianer zu sehen!

Fazit: Star Trek BEGINS!
JohnyBravo
Naja, das mit Delta Vega hat mich nicht besonderlich gestört. Aber dem Review muss ich in gewissen Punkten Recht geben, wenn ich darüber genauer nachdenke: Wieso das der Knirps Kirk an die Schlucht fährt, wieso Kirk doch in die Akademie ging und die Worte von Spocks Vater gereicht haben.

Ich persönlich fand nicht sooo viele Dialog- bzw. nicht offensichtliche Referenzen: "Im bin Doktor und nicht X", Pike im Rollstuhl, Red Shirts, "Ich war immer dein Freund" Spruch, Kiiiirk! (oder war es Spoooock) von Nero.

Hat doch jemand eine vollständige Liste, evtl der Autor des Reviews? biggrin.gif
Henning
Gestört hat mich "Delta Vega" auch nicht in dem Sinne, dass ich den Film deshalb weniger gut finde oder mich tierisch drüber aufregen würd oder so, dafür ist das ein viel zu unbedeutendes Detail. Es geht mir da mehr darum, dass das halt halbherzig rüberkommt. Man will - als Hommage ans Bestehende - einen für die Trek-Fans bekannten Namen wählen, verändert deshalb aber das Bestehende, damit es funktionieren kann. Das ist halt inkonsequent.

Vollständig krieg ich die Zitateliste bestimmt nicht hin... Gerade den "I am and will always be your friend" Spruch fand ich allerdings extrem gekünstelt in der Situation. Ähnlich einen "Set phasers to stun!"-Nachsatz von Spock an das Sicherheitsteam im Maschinenraum. Am Ende sagt Spock Prime auch noch irgendwas nach dem Motto "Volle Kraft voraus", als er Kirks Ernennungszeremonie beobachtet, das fand ich auch gekünstelt.

Das hat bei mir das Gefühl hinterlassen, die Autoren hatten zu Beginn eine Liste mit Phrasen, die sie unbedingt im Drehbuch unterbringen wollen und haben sie dann an verschiedenen Stellen reingestopft. Manchmal stört das, anderswo passt es.

Andere Referenzen fand ich auch gelungen, den "I'm a doctor..." zum Beispiel. Total gut auch die Erklärung für Bones. ("She took the whole goddam planet. All I've got left are my bones.") Wie war das eigentlich auf Deutsch synchronisiert?

Weitere Bezüge in der Kategorie nett oder gut: Wo Kirk Uhura fragt, ob es in ihrer Welt keine Vornamen gibt; Uhura wird fast auf die Farragut versetzt, auf der in der alten Zeitlinie Kirk gedient hatte; Admiral Archers Beagle; ein Tribble auf Scottys Schreibtisch auf Delta Vega; ein Admiral bei der Starfleet-Anhörung heißt Komack, den gab's in TOS auch schon.
marv
dieses Zitat aus ST6 kam auch in ähnlicher Form vor: "An ancestor of mine maintained that when you eliminate the impossible, whatever remains, however improbable, must be the truth. If we did not fire those torpedoes, another ship did."
counseleratie
Hallo alle "trekkies" ( im voraus sorry für schreibfehler komme aus Holland)

Da wir mit unser Trekdinner Aachen eine action im kino gemacht haben zur promotion,wir haben die karten Kontrolle unbernommen in uniform ,habe ich den film jetzt drei mal gesehen.

Die karakteren fühlen schon als vertraut und angenehm auch die beziehungen mit einander sind gut aus gearbeitet. Und geben stimme an der regel das manche sachen ,egaal wie die zukunft verändert wird ,doch passieren werden wie mensen die zusammen finden . Hiermit kan man auch das finden von kirk spock und scotty auf dem eisplanet erklären. Zwar etwas erzwungen ausgeführt aber immerhin. Selbst der Spock fand es fasinierend um Scotty zu treffen in dem outpost.

Weiter finde ich overal das der film zu grell und zu viele spiegel effecte uber den bildschirm blitzen auch wenn es unlogisch ist.

An die sets ist sehr gespart. Der maschinenraum ziet aus wie eine bierbrouwerij . Ich habe selbst betonmaueren entdekt. Und was ist mit al die röhren auf alle sets ???????

Auch die brücke der Enterprise ist zu viel volgepackt es könnte als ein weniger vereinfacht weren und doch noch gut aussehen Was Sollen die Minority Report änliche glasscheiben ?????Vieleicht alibi für die spiegeleffecte lol

Aber meine meinung trotz kritische note ist das er mir bei jedesmal besser gefählt
Heute abend werde ich ihn endlich auf Englisch sehen ...bin gespannt...


Auch der flur im outpost ist ein selbst für unsere zeit altes gebaude
Aran
QUOTE (Henning @ 8. May 2009, 20:54) *
Gerade den "I am and will always be your friend" Spruch fand ich allerdings extrem gekünstelt in der Situation.


Hmm, bei unserer Kinorunde gab es besonders hier ein freudiges Kopfnicken. Ich fand die Szene klasse, gerade weil der Spruch div. Zeiten und Realitäten überdauert. Aber das empfindet mal wieder jeder anders.

In einem anderen Forum (oder hier) hatte sich auch jemand darüber gewundert, wann Scotty denn dieses Beamen bei Warp erfunden haben soll. Da Scotty aber in TNG's "Relics" wieder auftauchte und überlebte, kann er das ja in der Zeit gemacht haben.

Persönlich stören mich die Kleinigkeiten wenig, die evtl. nicht ganz stimmen. Da macht Trek 11 nicht mehr falsch, als die ST-Serien und Filme davor. Wichtig waren mir die Chemie und das Zusammenspiel der Akteure und das hat bis auf ein paar Ausnahmen (Chekov, Sarek, Nero) auch wunderbar geklappt. Pine, Quinto und Urban tragen den Film überraschend gut und führen das Erbe ihrer Vorgänger würdig fort.

Mehr brauche ich für den Neuanfang nicht, der durch den Zeitlinien-Kniff sowohl Reboot als auch Fortsetzung ist. Es bietet sich dadurch die Gelegenheit trotz bekanntem Umfeld und Charakteren etwas völlig anderes als das bisherige Star Trek zu machen. Und auf das, was dabei rauskommt, bin ich in Zukunft sehr gespannt.
Henning
ZITAT(counseleratie @ 9. May 2009, 12:57) *
Die karakteren fühlen schon als vertraut und angenehm auch die beziehungen mit einander sind gut aus gearbeitet. Und geben stimme an der regel das manche sachen ,egaal wie die zukunft verändert wird ,doch passieren werden wie mensen die zusammen finden . Hiermit kan man auch das finden von kirk spock und scotty auf dem eisplanet erklären. Zwar etwas erzwungen ausgeführt aber immerhin. Selbst der Spock fand es fasinierend um Scotty zu treffen in dem outpost.

Das stimmt schon, damit kann man solche "Zufälle" natürlich erklären, dass die Zeitlinie versucht, sich selbst zu reparieren.

ZITAT(counseleratie @ 9. May 2009, 12:57) *
An die sets ist sehr gespart. Der maschinenraum ziet aus wie eine bierbrouwerij . Ich habe selbst betonmaueren entdekt. Und was ist mit al die röhren auf alle sets ???????

Das hat mich im Gegensatz zu vielen anderen offenbar seltsamerweise gar nicht doll gestört. Dass der Maschinenraum aussieht, wie eine Brauerei, liegt tatsächlich daran, dass die Szenen in einer Budweiser-Brauerei gedreht wurden. Da hat man an den Sets wohl nicht so viel verändert.
Equinox
Ich tue mir sehr schwer damit, den Film einzuordnen.
Ich habe den Streifen zwar schon gestern Abend gesehen, musste aber erst mal schlafen über diesen "Drogentrip", den man mir als Star Trek verkaufen wolte. Schon die ersten fünf Minuten machten klar: das ist gut, aber das ist ganz anders.

Hauptsächlich missfällt mir, das der Film keine nachvollziehbare und realistische Handlung hat. Immer wenn der Anschein von Handlung aufkommt wird sie von der nächsten Actionsequenz abgewürgt. maja_grummel.gif Abgesehen davon war der Film aber in den meisten Dingen perfekt. Gewöhnungsbedürftig finde ich nur die Betonwände auf manchen Sets und den Akzent von Chekov. Emtschädigt wurde ich aber mit Karl Urbans fantastischer Darstellung. Kirk und Spock funktionieren gut mit einer neuen Note. smile.gif
Gerade bei Spock war ich beeindruckt von den vielen Änderungen. Ob er sich nun voll den Gefühlen hingibt und was aus der Beziehung mit Uhura wird... da ist noch viel Freiraum für Fortsetzungen. Wenn Star Trek 12 aber auch ein Film ohne Story wird, dann kann ich mit dem Reboot nicht viel anfangen. Ein Star Trek Film muss einen gewissen Anspruch erfüllen.
Die Raumschlachten sehe ich persönlich ebenfalls gespalten. Weg ist die Übersichtlichkeit und Taktik (Langsamkeit) des Originals. Stattdessen hat man mich an Star Wars erinnert: hauptsache ordentlich viel Munition fliegt herum. Das sieht zwar spektakulär aus, ich bevorzuge dennoch die Zeit, als die Kamera noch das ganze Bild eingefangen hatte und ein Schiff nicht mehr als zwei Phaser auf einmal gefeuert hat. wink.gif
Welche Zitate jetzt passend oder unpassend waren, muss jeder selbst wissen, einigen können wir uns sicher, dass sie das zitieren zwanghaft übertrieben haben. Apropos Zitat: absolutes Highlight des Films ist ironischerweise Leonard Nimoy. Da kommt richtige Sentimentalität auf. rolleyes.gif

Ein guter Action-scifi Film ohne Hirn ist Nummer XI auf jeden Fall. mrgreen.gif Ob ich ihn als neues Star Trek akzeptieren kann, wird jedoch ganz sicher erst die Fortsetzung zeigen. Wenn die den Fokus auf die Handlung lenkt, dann ja. Wenn sie den Fokus auf genau die gleichen faulen Ausreden für Cowboys im Weltraum legt, dann nein. ph34r.gif
Um mir eine klare Meinung zu bilden müsste ich wohl nocheinmal ins Kino tappen. Dafür ist mir mein Geld, dann doch zu teuer (lol?). Wozu gibt es DVDs mit Wrath of Khan drauf! tongue2.gif wink3.gif


Edit: Ich gehöre nach dem Alter gemessen eigentlich voll zur Zielgruppe, deshalb will ich mich etwas genauer erklären. Die Action an sich ist nicht das Problem, sondern eine Handlung, die so tiefgründig ist wie ein Glas Nutella (wer das Zeug so dick aufträgt wie in der Werbung weis, das diese Gläser keine Tiefe haben) und folglich nur die Schiesserei übrig lässt. Ich hasse Filme mit solch strunzdummer Handlung.
JohnyBravo
ZITAT(Equinox @ 9. May 2009, 15:39) *
Ich tue mir sehr schwer damit, den Film einzuordnen.
Ich habe den Streifen zwar schon gestern Abend gesehen, musste aber erst mal schlafen über diesen "Drogentrip", den man mir als Star Trek verkaufen wolte. Schon die ersten fünf Minuten machten klar: das ist gut, aber das ist ganz anders.

Hauptsächlich missfällt mir, das der Film keine nachvollziehbare und realistische Handlung hat. Immer wenn der Anschein von Handlung aufkommt wird sie von der nächsten Actionsequenz abgewürgt. maja_grummel.gif Abgesehen davon war der Film aber in den meisten Dingen perfekt. Gewöhnungsbedürftig finde ich nur die Betonwände auf manchen Sets und den Akzent von Chekov. Emtschädigt wurde ich aber mit Karl Urbans fantastischer Darstellung. Kirk und Spock funktionieren gut mit einer neuen Note. smile.gif
Gerade bei Spock war ich beeindruckt von den vielen Änderungen. Ob er sich nun voll den Gefühlen hingibt und was aus der Beziehung mit Uhura wird... da ist noch viel Freiraum für Fortsetzungen. Wenn Star Trek 12 aber auch ein Film ohne Story wird, dann kann ich mit dem Reboot nicht viel anfangen. Ein Star Trek Film muss einen gewissen Anspruch erfüllen.
Die Raumschlachten sehe ich persönlich ebenfalls gespalten. Weg ist die Übersichtlichkeit und Taktik (Langsamkeit) des Originals. Stattdessen hat man mich an Star Wars erinnert: hauptsache ordentlich viel Munition fliegt herum. Das sieht zwar spektakulär aus, ich bevorzuge dennoch die Zeit, als die Kamera noch das ganze Bild eingefangen hatte und ein Schiff nicht mehr als zwei Phaser auf einmal gefeuert hat. wink.gif
Welche Zitate jetzt passend oder unpassend waren, muss jeder selbst wissen, einigen können wir uns sicher, dass sie das zitieren zwanghaft übertrieben haben. Apropos Zitat: absolutes Highlight des Films ist ironischerweise Leonard Nimoy. Da kommt richtige Sentimentalität auf. rolleyes.gif

Ein guter Action-scifi Film ohne Hirn ist Nummer XI auf jeden Fall. mrgreen.gif Ob ich ihn als neues Star Trek akzeptieren kann, wird jedoch ganz sicher erst die Fortsetzung zeigen. Wenn die den Fokus auf die Handlung lenkt, dann ja. Wenn sie den Fokus auf genau die gleichen faulen Ausreden für Cowboys im Weltraum legt, dann nein. ph34r.gif
Um mir eine klare Meinung zu bilden müsste ich wohl nocheinmal ins Kino tappen. Dafür ist mir mein Geld, dann doch zu teuer (lol?). Wozu gibt es DVDs mit Wrath of Khan drauf! tongue2.gif wink3.gif


Edit: Ich gehöre nach dem Alter gemessen eigentlich voll zur Zielgruppe, deshalb will ich mich etwas genauer erklären. Die Action an sich ist nicht das Problem, sondern eine Handlung, die so tiefgründig ist wie ein Glas Nutella (wer das Zeug so dick aufträgt wie in der Werbung weis, das diese Gläser keine Tiefe haben) und folglich nur die Schiesserei übrig lässt. Ich hasse Filme mit solch strunzdummer Handlung.


Realistische Handlung in einem sci-fi Film? Sag mir doch, welcher Star Trek Film eine realisitische Handlung hatte. Beim ersten Kinofilm war doch eher das Problem, dass er anfänglich kaum vom Fleck kommt, aber das ist wohl das, was du bevorzugst? confused4.gif Und die Handlung, dass eine ehemalige Raumsonde upgegradet hunderte Jahre später zurückkommt ist ja schon etwas anderes, aber auch gewöhnungsbedürftigt.

Und verglichen zur Classis Serie hat es wohl kaum zu viel Action. Kirk hat sich ja ziemlich oft geprügelt und nie an eine oberste Direktive gehalten, die ja mit TNG propagiert wurde.

Verglichen mit TOS mag der Film gut mithalten, aber gesellschaftlich schwierige Themen wurden ausgelassen, die in den späteren Serien behandelt wurden (ja, bei TOS gab es auch kritische Themen (Zusammenstellung der Brückencrew, die weiss-schwarz schwarz-weiss Alien, Kuss Kirk-Uhura), aber die hielten sich doch stark in Grenzen.
Doch welcher Star Trek Kinofilm hat den je wirklich ein gesellschaftliches Problem wie in der Serie aufgegriffen? Das waren doch immer nur die Serien.
pana
ZITAT(logan3333 @ 8. May 2009, 19:59) *
So hab den neuen Streifen auch gerade gesehen und ich muss sagen das ist der BESTE Star Trek Film den ich jeh gesehen habe!


Da sist nicht schwer. Mindestens die Hälfte der Filme war allenfalls durchschnittlich, im Prinzip alles, was nach ST VII kam, ST V auch...



ZITAT
+ Nero ist ein fähiger Bösewicht er hat eine Flotte von 47 Klingonischen Schiffe vernichtet...


Haben wir das gesehen?



ZITAT
und Vulkan ausgelöscht inkl. 6 Milliarden Vulkaniern.


Das ist der größte Schwachpunkt des ganzen Filmes.



ZITAT
Und es wäre ihm fast mit der Erde gelungen.


Das wäre V'Ger fast gelungen, der "Walsonde", den Borg...



ZITAT
Kein Shinzon Bubi oder ein paar nervige arogante Plastikmasken.


Aber nicht einmal ein Viertel Khan.



ZITAT
+ Spocks (Nimoys) Auftritt macht das ganze zu einen würdigen Wechsel der Generationen, nicht so wie in ST7 Generations.


Mir war Generations bedeutend lieber als dieser neue Film.



ZITAT
+ Der Weltraum ist kalt, gefährlich und endlich wieder spannend.


Fragt mich nicht warum, aber die besten Raumschlachten gab es nach wie vor in Star Trek II und VI.



ZITAT
Fazit: Star Trek BEGINS!


Star Trek hat vor 43 Jahren begonnen. Man hätte es vernünftig fortführen können, anstatt bei dem Versuch, die Sache von von aufzuziehen, für Verwirrung zu sorgen und eine Menge Leute zu verärgern.



ZITAT(Henning @ 8. May 2009, 20:54) *
Andere Referenzen fand ich auch gelungen, den "I'm a doctor..." zum Beispiel. Total gut auch die Erklärung für Bones. ("She took the whole goddam planet. All I've got left are my bones.") Wie war das eigentlich auf Deutsch synchronisiert?


Keine Ahnung. Die lustigste Stelle fand ich kurz danach: "Ich will ja nichts sagen, aber die Sternenflotte operiert im Weltraum..." laugh.gif



ZITAT(Aran @ 9. May 2009, 13:28) *
Mehr brauche ich für den Neuanfang nicht, der durch den Zeitlinien-Kniff sowohl Reboot als auch Fortsetzung ist.


Wozu "Neuanfang" oder "Reboot"? Die ganze Idee finde ich unsinnig. Nach TNG/DS9 stehen alle Optiponen offen, Tausende, Millionen Jahre. Warum also zurückgehen und alten Kaffe aufwärmen? Das ist einfallslos.



ZITAT
Es bietet sich dadurch die Gelegenheit trotz bekanntem Umfeld und Charakteren etwas völlig anderes als das bisherige Star Trek zu machen.


Das hätte man auch mit einer neuen Crew erreichen könenn, die nach TNG operiert. 500 Jahre später, die Förderation hat sich total verändert oder existiert nicht mehr. Das wäre doch was.



ZITAT(Equinox @ 9. May 2009, 15:39) *
Ich tue mir sehr schwer damit, den Film einzuordnen.
Ich habe den Streifen zwar schon gestern Abend gesehen, musste aber erst mal schlafen über diesen "Drogentrip", den man mir als Star Trek verkaufen wolte. Schon die ersten fünf Minuten machten klar: das ist gut, aber das ist ganz anders.


Richtig. Die ersten fünf Minuten sind die besten fünf Minuten des Films, denke ich.



ZITAT
Die Raumschlachten sehe ich persönlich ebenfalls gespalten. Weg ist die Übersichtlichkeit und Taktik (Langsamkeit) des Originals. Stattdessen hat man mich an Star Wars erinnert: hauptsache ordentlich viel Munition fliegt herum. Das sieht zwar spektakulär aus, ich bevorzuge dennoch die Zeit, als die Kamera noch das ganze Bild eingefangen hatte und ein Schiff nicht mehr als zwei Phaser auf einmal gefeuert hat. wink.gif


Sehe ich auch so. Ab STTMP gab es vernünftige Effekte mit echten Modellen, dieses Zeug aus dem Computer sieht nach wie vor künstlich aus...



ZITAT(JohnyBravo @ 9. May 2009, 18:12) *
Beim ersten Kinofilm war doch eher das Problem, dass er anfänglich kaum vom Fleck kommt, aber das ist wohl das, was du bevorzugst? confused4.gif


Das finde ich richtig gut. Das ist ein Film, den man sich ansieht wie ein "bewegtes Bild". Den sieht man in Ruhe, mit einer Flasche Rotwein dazu. Wie Kubricks "2001"... Popcornfressende, colasaufende Actionfreunde dürfen sich James Bond ansehen.



ZITAT
Und die Handlung, dass eine ehemalige Raumsonde upgegradet hunderte Jahre später zurückkommt ist ja schon etwas anderes, aber auch gewöhnungsbedürftigt.


Das war eine richtig gute Idee, finde ich.



ZITAT
Doch welcher Star Trek Kinofilm hat den je wirklich ein gesellschaftliches Problem wie in der Serie aufgegriffen? Das waren doch immer nur die Serien.


Richtig. Das habe ich nie verstanden. Einzig ST IV und VI fallen mir da ein, da hat man es versucht.
Equinox
ZITAT(JohnyBravo @ 9. May 2009, 18:12) *
Realistische Handlung in einem sci-fi Film? Sag mir doch, welcher Star Trek Film eine realisitische Handlung hatte. Beim ersten Kinofilm war doch eher das Problem, dass er anfänglich kaum vom Fleck kommt, aber das ist wohl das, was du bevorzugst? confused4.gif Und die Handlung, dass eine ehemalige Raumsonde upgegradet hunderte Jahre später zurückkommt ist ja schon etwas anderes, aber auch gewöhnungsbedürftig.


TMP ist kein Star Trek Film, sondern ein Kunstwerk. Leider haben die meisten Menschen den Sinn für jede Kunst verloren. Realistisch... okay, das war das falsche Wort. Neros Motivation, Spock bekommt zwei Minuten um über den Tod seiner Welt nachzudenken. Die Handlung ist einfach zu oberflächlich. Zu viel wurde in diese zwei Stunden gequetscht. So bleiben viele Motive nur angetastet. Alles, aber nichts richtig. Vor allem der Bösewicht kommt zu kurz. Ich kenne den Mann gar nicht, wie soll ich vor dem Angst haben? Das meinte ich mit unrealistisch. Die Handlung ist zu schnell, um emotional beim Zuschauer anzukommen, sich zu setzen, und damit nachvollziehbar zu sein.

ZITAT
Und verglichen zur Classis Serie hat es wohl kaum zu viel Action. Kirk hat sich ja ziemlich oft geprügelt und nie an eine oberste Direktive gehalten, die ja mit TNG propagiert wurde.


Wie viel action gut ist, ist natürlich Ansichtssache. In diesem Film schien mir die Action ab dem Aufbruch der Enterprise mehr Raum einzunehmen, als die Handlung. Besonders das Monster auf Delta Vega war vollkommen unnötig. Action, die einfach nur sinnlos daherkommt gefällt mir nicht.. Action ist nur gut, wenn dahinter eine nachvollziehbare Story steckt. Nero ist vollkommen sinnfrei. Es ist ein Wunder, dass man sich überhaupt eine Motivation für sein Handeln aus den Fingern gesaugt hat.

Außerdem bezog ich mich auf die Darstellung der Action. Dieses Geballere mit vielen kleinen Geschossen ist total unübersichtlich. Ich bevorzuge Raumschlachten, die übersichtlich sind und von der Taktik der Kommandanten abhängen. Nemesis zum Beispiel hatte eine sehr schöne Raumschlacht. Natürlich hat der Film mit Shinzon leider den gleichen Fehler (Motivation des Bösewicht), der dieser ansonsten brillianten Raumschlacht den Glanz nimmt. Aber die Darstellungsweise ist natürlich Geschmackssache.

ZITAT
Verglichen mit TOS mag der Film gut mithalten, aber gesellschaftlich schwierige Themen wurden ausgelassen, die in den späteren Serien behandelt wurden (ja, bei TOS gab es auch kritische Themen (Zusammenstellung der Brückencrew, die weiss-schwarz schwarz-weiss Alien, Kuss Kirk-Uhura), aber die hielten sich doch stark in Grenzen.
Doch welcher Star Trek Kinofilm hat den je wirklich ein gesellschaftliches Problem wie in der Serie aufgegriffen? Das waren doch immer nur die Serien.


Ich habe nie behauptet, dass der Film ein gesellschaftliches Problem aufgreifen muss und erwartete es auch nicht. Wenn es philosophisch werden soll sehe ich mir Ghost In The Shell an. Auch ein Kunstfilm, nur das dieser viel mehr Action und Bewegung als TMP enthält.

wichtige Sätze habe ich unterstrichen *g*
logan3333
ZITAT
Haben wir das gesehen?

Nun, es gibt die Aussage von Uhura das ein unbekanntes einzelnes Romulanisches Schiff eine Flotte von 47 Klingonischen Schiffen vernichtet hat, die Kelvin und 7 weitere Föderationsschiffe gehen drauf und der Planet Vulkan ist futsch. Das verstehe ich unter einen kompetenten Bösewicht.

ZITAT
Das ist der größte Schwachpunkt des ganzen Filmes.

Nein, das ist der beste Teil des Films.

ZITAT
Das wäre V'Ger fast gelungen, der "Walsonde", den Borg...

Und beide konnten von zwei Generationen Crews inkl. Zeitreisen wieder aufgehalten bzw. angesprochen werden, mit vergleichbar wenigen Resultaten. Die Walsonde ist auch nicht unbedingt ein Bösewicht. Die Walfänger auf der Erde und Punk schon eher.

ZITAT
Aber nicht einmal ein Viertel Khan.

Kahn ist ein aufgeblasener genetisch optimierter Gockel, er hat sich zweimal von Kirk besiegen lassen. Ihn treibt Aroganz und Rache auf Grund von persönlicher Demütigung. Er ist ein fehlerhaftes genetisches Experiment. Sehr amüsant zweifelsohne aber nicht besonders komplex.

Und da haben wir Nero, eigentlich ein ganz normaler Kerl, ein Kapitän eines Minenschiffes, durch einen schrecklichen Vorfall verliert er alles, Familie, Freunde, Heimat. Er entsteht praktisch durch den Fehler Spocks und die Zerstörung von Romulus. Nero steht mit seinen Aktionen eigentlich nahe am Zeitgeist. Nero ist vergleichbar mit den meisten Terroristen von heute, ohne direkten Befehl von einem Großreich, ein einfacher Mann mit sehr viel persönlichen Leid und druch ein gebrochnes Versprechen verbittert, handelt er der Menschlichkeit zuwider, in dem er glaubt er kann das Rad der Zeit zurückdrehen und das mit aller Macht.

ZITAT
Fragt mich nicht warum, aber die besten Raumschlachten gab es nach wie vor in Star Trek II und VI.

Hochdramatesiertes Photonentorpedopingpong.

Equinox
@ logan
Was ist so toll an der Vernichtung Vulkans? Der Planet ist das gröste Redshirt aller Zeiten. Mir hat die emotionale Verarbeitung der Vernichtung des Planeten gefehlt. Schließlich reden wir hier von Vulkan und nicht von Rigel xy.

So wie du Nero darstellst hört sich das richtig gut an. Stimmt ja auch alles. Das ändert aber nichts daran, dass er im Film viel zu kurz kommt.

Ich seh schon, sie ist da: die Teilung der Fans, wie wir sie seit ENT nicht mehr erlebt haben. Bis ich den Film als neues Star Trek euphorisch bejubeln kann wird noch etwas Zeit vergehen. Vorerst bekommt er von mir 7/10 Punkte. Drei Punkte Abzug hauptsächlich wegen der Story.
Aran
QUOTE (logan3333 @ 9. May 2009, 23:17) *
Und da haben wir Nero, eigentlich ein ganz normaler Kerl, ein Kapitän eines Minenschiffes, durch einen schrecklichen Vorfall verliert er alles, Familie, Freunde, Heimat. Er entsteht praktisch durch den Fehler Spocks und die Zerstörung von Romulus. Nero steht mit seinen Aktionen eigentlich nahe am Zeitgeist. Nero ist vergleichbar mit den meisten Terroristen von heute, ohne direkten Befehl von einem Großreich, ein einfacher Mann mit sehr viel persönlichen Leid und druch ein gebrochnes Versprechen verbittert, handelt er der Menschlichkeit zuwider, in dem er glaubt er kann das Rad der Zeit zurückdrehen und das mit aller Macht.


Die Darstellung von Nero bzw. die zugrundeliegende Story sind tatsächlich der größte Schwachpunkt des Films. Nur durch das Studium des Comics wird Nero halbwegs dreidimensional. Aber selbst dort verkommt er von einer Sekunde auf die andere vom durchaus sympatischen Charakter zum alles vernichtenden Racheengel. Und Charisma wie Montalban als Khan und Christopher Plummer als General Chang versprüht Eric Bana leider überhaupt nicht. Aber dazu wurde Nero auch viel zu stiefmütterlich in Szene gesetzt.

Dennoch funktioniert der neue Film als kurzweiliges Action-Trek wunderbar und beim zweiten Anschauen fand ich ihn sogar noch etwas besser. Ich mag das neue/alte Triumphirat einfach. Es ist ungezwungen und bringt frischen Wind ins Franchise.

Ich kann mich sowohl für die Eleganz eines Star Trek – Der Film begeistern, wie auch für die Abrahams-Variante. Alles zu seiner Zeit sag ich mir. Beim nächsten Mal (sollte es das geben) würde aber auch ich mir mehr Substanz wünschen.

Da schon wieder Kumpels angefragt haben, werde ich morgen ein drittes Mal reingehen. An mir liegts also nicht, wenn der Film floppt. wink.gif
JohnyBravo
@pana sonix:

Ich wette ihr hättet bei einem Trekfilm der 500 Jahre später spielt, auch gemault, weil es 500 Jahre sind und nichts näher am bisherigen Kanon......
Ja, Kunstfilme, da kann ich Arte schauen und Kubricks 2001 lief ja dort auch schon. Aber schön, dass du alle, die nicht auf elend lange Szenen wie "2001" in die Craig-Bond Schiene drückst rolleyes.gif Dazwischen gibt es natürlich nichts. Hat nur noch der Michael Bay oder Transformers Vergleich gefehlt.

Nero ist bei weitem der bessere Bösewicht als die aus den Craig-Bonds. Und wenn du es nicht nachvollziehen kannst, dass deine Frau und ungeborenes Kind, wie es bei Nero der Fall ist, umkommen und er Rache üben will, kann ich nicht helfen. Anstatt Spock zu helfen an die rote Materie zu gelangen hätte er ja seine Frau retten können.
Deshalb die Wut auf Spock und die Föderation.
Man könnte aber noch streiten ob dies wirklich so fair ist, da sie ohne den Hinweis von Spock überhaupt nichts gewusst hätten. Aber dann könnte man dies interpretieren, dass es manchmal besser ist gar nicht zu helfen....
Ich fand der Weltraumkampf in ST II auch toll, den aus STXI aber auch. Wenn du nur auf Schleichfahrten stehst, kannst Du dir ja ein paar U-XXXX Filme ausleihen... Mich würde dann auch deine Meinung zum Dominion-Krieg interessieren, bzw. als die Armada der Föderation bei DS9 der Flotte des Dominion gegenübersteht.

Ich hoffe aber auch, dass es im nächsten mehr "Substanz" gibt, trotzdem bin ich mit dem Film an und für sich (sehr) zufrieden. ST Filme könne(t)n ja auch so wie Aufstand oder Nemesis, oder Episode I enden.
Aran
QUOTE (JohnyBravo @ 10. May 2009, 00:49) *
Und wenn du es nicht nachvollziehen kannst, dass deine Frau und ungeborenes Kind, wie es bei Nero der Fall ist, umkommen und er Rache üben will, kann ich nicht helfen.


Sorry, sowas als Grund für eine Massenvernichtung von Leben zu rechtfertigen, ist bei gesundem Verstand nicht nachzuvollziehen. Nero war die Gefahr durch die Supernova ja voll bewußt. Er hätte um sicher zu gehen einfach Frau und Kind mitnehmen oder vorsorglich woanders hin evakuieren lassen können.

So gesehen, war Nero einfach nur dumm, als er seine Angehörigen auf Romulus gelassen hat.
pana
ZITAT(Equinox @ 9. May 2009, 20:56) *
TMP ist kein Star Trek Film, sondern ein Kunstwerk.


Das erste und vermutlich letzte ST-Kinokunstwerk.



ZITAT(logan3333 @ 9. May 2009, 23:17) *
ZITAT
Haben wir das gesehen?

Nun, es gibt die Aussage von Uhura das ein unbekanntes einzelnes Romulanisches Schiff eine Flotte von 47 Klingonischen Schiffen vernichtet hat, die Kelvin und 7 weitere Föderationsschiffe gehen drauf und der Planet Vulkan ist futsch. Das verstehe ich unter einen kompetenten Bösewicht.


Das ist richtig. Für mich ist unerheblich, ob es 5, 47 oder 147 Schiffe waren. Die ganze Sache finde ich nebensächlich.



ZITAT
ZITAT
Das ist der größte Schwachpunkt des ganzen Filmes.

Nein, das ist der beste Teil des Films.


Das sind die ersten fünf Minuten. smile.gif



ZITAT
ZITAT
Das wäre V'Ger fast gelungen, der "Walsonde", den Borg...

Und beide konnten von zwei Generationen Crews inkl. Zeitreisen wieder aufgehalten bzw. angesprochen werden...


Wenn ich das Wort "Zeitreise" höre, wird mir übel. Seit vielen Jahren ist das schon so. Es gibt kaum abgedroschenere Dinge bei ST als Zeitreisen, von Schurken, die die Welt zerstören wollen, einmal abgesehen. Zeitreise = Einfallslosigkeit



ZITAT
mit vergleichbar wenigen Resultaten. Die Walsonde ist auch nicht unbedingt ein Bösewicht.


Richtig. Das macht sie glaubhaft.



ZITAT
Die Walfänger auf der Erde und Punk schon eher.


Der Punk ist cool. biggrin.gif

Ich frage mich, warum jeder Film einen Bösewicht braucht. Bisher war das immer so. Eine der besten ST-Episoden aller Zeiten ist für mich die TNG-Folge "Inner Light". Grandios. Kein Bösewicht, und trotzdem inhaltlich jedem ST-Film überlegen.



ZITAT
ZITAT
Aber nicht einmal ein Viertel Khan.

Kahn ist ein aufgeblasener genetisch optimierter Gockel, er hat sich zweimal von Kirk besiegen lassen. Ihn treibt Aroganz und Rache auf Grund von persönlicher Demütigung. Er ist ein fehlerhaftes genetisches Experiment. Sehr amüsant zweifelsohne aber nicht besonders komplex.


Besser dargestellt als jeder "Bösewicht" nach ihm allemal...



ZITAT
Und da haben wir Nero, eigentlich ein ganz normaler Kerl, ein Kapitän eines Minenschiffes, durch einen schrecklichen Vorfall verliert er alles, Familie, Freunde, Heimat.


Schon sein klischeehaftes Äußeres nervt mich. Warum sehen die Bösen immer böse aus? Warum sieht Nero nicht aus wie Kirk?



ZITAT
Er entsteht praktisch durch den Fehler Spocks und die Zerstörung von Romulus. Nero steht mit seinen Aktionen eigentlich nahe am Zeitgeist. Nero ist vergleichbar mit den meisten Terroristen von heute, ohne direkten Befehl von einem Großreich, ein einfacher Mann mit sehr viel persönlichen Leid und druch ein gebrochnes Versprechen verbittert, handelt er der Menschlichkeit zuwider, in dem er glaubt er kann das Rad der Zeit zurückdrehen und das mit aller Macht.


Warum sehe ich davon im Film nichts? Für mich kommt er zweidimensional rüber. Selbst der Schurke im letzten TNG-Kinofilm kam besser bei mir an, und ich mag ihn wirklich nicht gerade...



ZITAT
ZITAT
Fragt mich nicht warum, aber die besten Raumschlachten gab es nach wie vor in Star Trek II und VI.

Hochdramatesiertes Photonentorpedopingpong.


Das war für mich wirklich relativ dramatisch. Selbst der letzte Film hatte diesbezüglich durchaus etwas zu bieten.



ZITAT(logan3333 @ 9. May 2009, 23:17) *
Dennoch funktioniert der neue Film als kurzweiliges Action-Trek wunderbar und beim zweiten Anschauen fand ich ihn sogar noch etwas besser. Ich mag das neue/alte Triumphirat einfach. Es ist ungezwungen und bringt frischen Wind ins Franchise.


Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Das hätte man mit jeder neuen Crew, die zeitlich nach TNG angesiedelt ist, auch erreichen können. Warum haben uns die Leute 43 Jahre alten, aufgewärmten Kaffee vorgesetzt? Weil sie Zweifel an ihren eigenen Fähigkeiten hatten. Sie wußten nicht, ob sie es schaffen würden, mit einer neuen Crew genügend Leute für den Gang in's Kino bewegen zu können. Also haben sie Kirk, Spock usw. genommen. Das hat mit Kreatitivät, Neustart, Reboot usw.nichts zu tun. Das ist Einfallslosigkeit, Angst vor dem eigenen Versagen, Profitieren von der Arbeit Anderer (Roddenberry, Berman).



ZITAT
Ich kann mich sowohl für die Eleganz eines Star Trek – Der Film begeistern, wie auch für die Abrahams-Variante.


Ich möchte keine Variante. Ich möchte Fortsetzung, wie immer diese aussehen mag. Das kann meinetwegen die radikalsten Brüche mit allem Bisherigen beinhalten. Aber ich möchte nicht - wie jetzt - erleben, daß alles Bisherige abgeändert wird.

Das ist wie eine neue Bibel, in der Jesus plötzlich schwul ist, der Teufel mit Nokia telefoniert und im Himmel Sodomie betrieben wird. "Hey, wir dachten, nachdem die olle Kamelle seit 2.000 Jahren unverändert verbreitet wird, muß mal ein Reboot her..."



ZITAT
Da schon wieder Kumpels angefragt haben, werde ich morgen ein drittes Mal reingehen. An mir liegts also nicht, wenn der Film floppt. wink.gif


Besser wird er dadurch auch nicht... mrgreen.gif
logan3333
ZITAT
@ logan
Was ist so toll an der Vernichtung Vulkans? Der Planet ist das gröste Redshirt aller Zeiten. Mir hat die emotionale Verarbeitung der Vernichtung des Planeten gefehlt. Schließlich reden wir hier von Vulkan und nicht von Rigel xy.


Nein das einzige Redshirt ist Olsen und der war zu waghalsig als das er überleben kann. Vulkans Zerstörung ist nachhaltig und verändert das gesamte spätere Universum komplett von einem Redshirt kann ich das nicht erwarten. Quinto Spock hat Kirk auf Delta Vega ausgesetzt und gewürgt, Nimoy Spock hatte durch sein Versagen bei Romulus ein zu grosses schlechtes Gewissen um richtig zu trauern. Und der Rest der Vulkanier unterdrückt seine Emotionen. Was das für die Föderation bedeutet werden wir noch in den folgenden Filmen / Serien sehen.

ARAN
ZITAT
Die Darstellung von Nero bzw. die zugrundeliegende Story sind tatsächlich der größte Schwachpunkt des Films. Nur durch das Studium des Comics wird Nero halbwegs dreidimensional. Aber selbst dort verkommt er von einer Sekunde auf die andere vom durchaus sympatischen Charakter zum alles vernichtenden Racheengel. Und Charisma wie Montalban als Khan und Christopher Plummer als General Chang versprüht Eric Bana leider überhaupt nicht. Aber dazu wurde Nero auch viel zu stiefmütterlich in Szene gesetzt.


EQUINOX
ZITAT
So wie du Nero darstellst hört sich das richtig gut an. Stimmt ja auch alles. Das ändert aber nichts daran, dass er im Film viel zu kurz kommt.


Ich denke genau der Umstand das wir so wenig wissen und dennoch soviel über ihn lernen aus seinen Handlungen macht ihn interessant, ich denke den Kerl sehen wir wieder.

ZITAT
Ich seh schon, sie ist da: die Teilung der Fans, wie wir sie seit ENT nicht mehr erlebt haben.


Ne, es gab immer schon einen teil geifender Basher, seit TNG und es gibt uns. Leute die noch vernünftig darüber diskutieren können egal ob wir den Film schlecht oder gut fanden.

ZITAT
Wenn ich das Wort "Zeitreise" höre, wird mir übel. Seit vielen Jahren ist das schon so. Es gibt kaum abgedroschenere Dinge bei ST als Zeitreisen, von Schurken, die die Welt zerstören wollen, einmal abgesehen. Zeitreise = Einfallslosigkeit

Ne, es bleiben diesmal Auswirkungen, und ein neues Universum wo wieder alles anders und offen ist.


ZITAT
Ich frage mich, warum jeder Film einen Bösewicht braucht. Bisher war das immer so. Eine der besten ST-Episoden aller Zeiten ist für mich die TNG-Folge "Inner Light". Grandios. Kein Bösewicht, und trotzdem inhaltlich jedem ST-Film überlegen.

Doch, doch, die Supernova.


Equinox
@ pana
Ein Film der 500 Jahre später im alten Trek Universum angelegt ist hätte bei weitem nicht den gleichen Kultfaktor gehabt. Was hast du gegen die reboot Idee?
@ logan
Wer deine Meinung nicht vertritt ist also ein basher oder wie? Das einzige was ich wirklich bemängele sind die Raumschlachten, die mir eben nicht so gefallen und das viel zu schnelle Voranschreiten der Story. Diskutieren kann man ohnehin nur über den zweiten Punkt. Wenn ich ein Basher wäre, dann könnte ich in diesem Film endlos viel Angriffsfläche finden. Aber was greife ich an? Nur die zu schnelle Handlung. So gefällt mir das nunmal nicht. ich bevorzuge die Geschwindigkeit der alten Star Trek Filme (II-VIII). So gesehen ist weitere Diskussion sinnlos, da es nicht wirklich um den Realismus, sondern persönliche Vorlieben geht. Wenn du es gut findest, dass Nero so sehr im dunkeln bleibt, von mir aus. Ich finde immer noch, dass die Entwicklung zum Terroristen zu kurz kommt. Wenn man bedenkt wie viele Menschen auf ähnliche Weise ihre Familien verloren haben müssen, dann ist die Welt wohl voll von Terroristen.
pana
ZITAT(logan3333 @ 10. May 2009, 01:46) *
ein das einzige Redshirt ist Olsen und der war zu waghalsig als das er überleben kann.


Ja, das war so voraussehbar und schlecht wie bei TOS, da waren sie sehr nahe am Original...



ZITAT
Vulkans Zerstörung ist nachhaltig und verändert das gesamte spätere Universum komplett von einem Redshirt kann ich das nicht erwarten.


Wozu das?



ZITAT
Ne, es gab immer schon einen teil geifender Basher, seit TNG und es gibt uns. Leute die noch vernünftig darüber diskutieren können egal ob wir den Film schlecht oder gut fanden.


Es gab einen Riesenaufstand, als damals angekündigt wurde, Spock solle in ST II sterben. Der Aufstand vor ST III war fast noch größer, als bekannt wurde, daß die Enterprise zerstört werden sollte. Solche Dinge stören mich nicht, weil sie vorwärtsgewandt sind und die Vergangenheit so lassen, wie man sie kennt. Man kann Vulkan zerstören, die Erde in Scheiben schneiden und sie an die Klingonen verfüttern - es ist mir egal, solange es schön chronologisch abläuft.



ZITAT
ZITAT
Wenn ich das Wort "Zeitreise" höre, wird mir übel. Seit vielen Jahren ist das schon so. Es gibt kaum abgedroschenere Dinge bei ST als Zeitreisen, von Schurken, die die Welt zerstören wollen, einmal abgesehen. Zeitreise = Einfallslosigkeit

Ne, es bleiben diesmal Auswirkungen, und ein neues Universum wo wieder alles anders und offen ist.


Warum brauchen wir eine neues Universum? Warum die alten Charaktere Kirk, Spock usw.? Ich habe bisher keine vernünftige Erklärung dafür gelesen.



ZITAT
ZITAT
Ich frage mich, warum jeder Film einen Bösewicht braucht. Bisher war das immer so. Eine der besten ST-Episoden aller Zeiten ist für mich die TNG-Folge "Inner Light". Grandios. Kein Bösewicht, und trotzdem inhaltlich jedem ST-Film überlegen.

Doch, doch, die Supernova.


Das ist ein abstrakter Bösewicht, eine Naturgewalt. Sowas passiert jeden Tag überall, es ist wie Regen, Schnee, Sturm, Hagel, wie ein Komet. Das ist kein denkender, planender, bewußt handelnder "Bösewicht" - es ist das Leben. Deshalb wirken solche "Bösewichte" auf mich nicht übertrieben, zweidimensional und aufgesetzt, sondern real, wie aus dem Leben.



Ich habe es zuvor schon einmal geschrieben und ich wiederhole es jetzt hier genau noch einnmal:

Warum sehen wir die alte Mannschaft jetzt noch einmal im Kino? Weil die Produzenten Zweifel an ihren eigenen Fähigkeiten hatten. Sie wußten nicht, ob sie es schaffen würden, mit einer neuen Crew genügend Leute für den Gang in's Kino bewegen zu können. Also haben sie Kirk, Spock usw. genommen. Das hat mit Kreatitivät, Neustart, Reboot usw.nichts zu tun. Das ist Einfallslosigkeit, Angst vor dem eigenen Versagen, Profitieren von der Arbeit Anderer (Roddenberry, Berman).

Wer kann diese Meinung, die ich habe, vernünftig widerlegen? Wer hat für mich eine überzeugende Antwort? Ich möchte nicht lesen "Weil jetzt wieder alles offen ist..." und solche Dinge. Ich möchte wissen, warum alles wieder offen sein muß, und warum man diese Offenheit für alles nicht nach TNG mit komplett neuen Leuten erreichen konnte oder wollte. Das würde mir helfen.
pana
ZITAT(Equinox @ 10. May 2009, 10:16) *
@ pana
Ein Film der 500 Jahre später im alten Trek Universum angelegt ist hätte bei weitem nicht den gleichen Kultfaktor gehabt.


Danke. Du bestätigst damit meine Meinung. Die Leute, die für den neuen Film verantwortlich waren, hatten kein Vertrauen in ihre eigenen Ideen und Fähigkeiten. Sie hatten Angst, daß sie mit wirklich neuen Sachen scheitern würden, also haben sie das, was Roddenberry, Berman usw. in Jahrzehnten erschaffen haben, einfach kopiert, geändert und als cool verkauft. Was hat das mit Kreativität oder Eigenleistung zu tun?

Es geht nicht darum, einen Kulfaktor zu nutzen, so wie man es mit dem neuen Film getan hat. Es geht darum, einen Kult zu schaffen, ihn (neu) zu definieren.



ZITAT
Was hast du gegen die reboot Idee?


Ich sehe absolut keinen Grund dafür. Ein "Rebboi" wird sich immer Vergleiche mit dem Original gefallen lassen müssen. Er hat es sehr viel schwerer dadurch. Den vermeintlichen Vorteil, den man sich dadurch erkauft, daß man die Arbeit anderer Leute nimmt und verwendet, ist in Wirklichkeit allenfalls ein kurzfristiger Vorteil. Genau bis zu dem Punkt, an dem man die Leute ins Kino gelockt hat. Dann geht der Ärger los, so, wie wir ihn jetzt hier haben.
Aran
QUOTE (pana_sonix @ 10. May 2009, 10:23) *
Warum brauchen wir eine neues Universum? Warum die alten Charaktere Kirk, Spock usw.? Ich habe bisher keine vernünftige Erklärung dafür gelesen.


Brauchen tut man gar nichts. Aber man hat es gemacht. Du nennst es das Ausnutzen der Arbeit anderer. Kirk, Spock und McCoy sind nunmal DIE Ikonen des Star Trek Universums. Und durch die neue alternative Realität sind es auch eine "neue" Crew und Universum, was es zu erforschen gilt.

Allein die Vernichtung Vulkans schafft völlig andere Voraussetzungen, als in der bisherigen Zeitlinie. Ich finde diesen Schritt mutig, vor allem, weil es mal keinen Reset-Button gibt. Das ist auch der Grund, warum mich der Zeitreiseaspekt diesmal nicht sooo gestört hat, wie bei vergangenen Inkarnationen. DIESE Zeitreise hat einen bleibenden Effekt – zumindest in der alternativen "Realität". Jetzt liegt es an den Autoren, daraus etwas Kreatives folgen zu lassen.

Auf Serienebene hatte die TNG-Ära das Original adäquat abgelöst. Im Kino gelang dies nicht. Daher sind Kirk, Spock & Co. weiterhin ein für mich unerreichter Mythos, der durch die neuen Schauspieler würdig fortgesetzt wird.
Blaidd_Drwg
Also für mich war das ganze nur ein durchschnittlicher Science Fiction Film bei denen zufällig Namen aus Star Trek vorkamen.
Auf Handlung hat man ja zu Gunsten eines 08/15 Bösewichtes verzichtet, der Typ konnte mich nicht wirklich überzeugen.

ZITAT
Ich sehe absolut keinen Grund dafür. Ein "Rebboi" wird sich immer Vergleiche mit dem Original gefallen lassen müssen.


Und ich finde, da fällt der Film für mich eindeutig durch. Er ist für mich eher der Aufguss eines Films.
Da halfen auch nicht die Anspielungen auf Charaktere und Orte der Serie.
pana
ZITAT(Aran @ 10. May 2009, 11:12) *
Brauchen tut man gar nichts. Aber man hat es gemacht. Du nennst es das Ausnutzen der Arbeit anderer.


Ja.



ZITAT
Kirk, Spock und McCoy sind nunmal DIE Ikonen des Star Trek Universums.


Das kann man sehen wie man möchte. Die TNG-Leute finde ich nicht "unikonenhafter", und selbst DS9 war sehr gut gemacht. Da hätte man übrigens ruhig ansetzen könne, wenn man Angst vor etwas komplett Neuem hatte...



ZITAT
Und durch die neue alternative Realität sind es auch eine "neue" Crew und Universum, was es zu erforschen gilt.


Alternative Realitäten, Paralleluniversen, Holodeckgeschichten sind fast so ausgelutscht wie Zeitreisen in Star Trek... Eine komplett neue Crew wäre mit lieber gewesen, sie wäre vor allen wirklich neu.



ZITAT
Allein die Vernichtung Vulkans schafft völlig andere Voraussetzungen, als in der bisherigen Zeitlinie.


Wir brauchen keine neuen Voraussetzungen. Wir haben alle Möglichkeiten offen, auch mit dem bisherigen Star Trek.



ZITAT
Ich finde diesen Schritt mutig, vor allem, weil es mal keinen Reset-Button gibt.


Was nun? "Neustart"? "Reboot"? "Kein Reset-Button"? Was ist das nun, was wir da sehen?



ZITAT
Auf Serienebene hatte die TNG-Ära das Original würdig abgelöst. Im Kino gelang dies nicht. Daher sind Kirk, Spock & Co. weiterhin ein für mich unerreichter Mythos, der durch die neuen Schauspieler würdig fortgesetzt wird.


Ich habe die Serien schon immer für "wertvoller" gehalten als die Filme.



ZITAT(Neral_Jourian @ 10. May 2009, 11:17) *
Also für mich war das ganze nur ein durchschnittlicher Science Fiction Film bei denen zufällig Namen aus Star Trek vorkamen.


Es war ein guter - ein überdurchschnittlicher - Science-Fiction-Action-Film, denke ich. Aber es war Star Trek auf Enterprise-Niveau, wenn überhaupt.



ZITAT
Auf Handlung hat man ja zu Gunsten eines 08/15 Bösewichtes verzichtet, der Typ konnte mich nicht wirklich überzeugen.


Mich auch nicht.



ZITAT
ZITAT
Ich sehe absolut keinen Grund dafür. Ein "Rebbot" wird sich immer Vergleiche mit dem Original gefallen lassen müssen.


Und ich finde, da fällt der Film für mich eindeutig durch. Er ist für mich eher der Aufguss eines Films. Da halfen auch nicht die Anspielungen auf Charaktere und Orte der Serie.


Was mich enttäuscht: Die Kinofilme kamen damals teilweise im Zweijahresabstand. Diesmal hatten die Leute viele Jahre Zeit, eine vernünftige, tiefgründige Geschichte zu schreiben, die man "Star Trek" nennen kann. Sie haben die Zeit nicht genutzt.
Aran
QUOTE (pana_sonix @ 10. May 2009, 11:33) *
QUOTE
Ich finde diesen Schritt mutig, vor allem, weil es mal keinen Reset-Button gibt.


Was nun? "Neustart"? "Reboot"? "Kein Reset-Button"? Was ist das nun, was wir da sehen?


Das ist ja das interessante. Man kann es nicht genau definieren. Ist von jedem etwas dabei. Ich weiß, echt nicht, wo das Problem ist. Ich sehe keines.

Ich möchte einfach nur gut unterhalten werden und habe auch keine Lust jeden noch so klitzekleinen Aspekt wissenschaftlich aufzudröseln.

Von daher klinke ich mich aus der "Warum"-Diskussion erstmal aus, da sich die Frage für mich nicht stellt.
pana
ZITAT(Aran @ 10. May 2009, 11:40) *
Das ist ja das interessante. Man kann es nicht genau definieren.


Wenn ich sowas möchte, sehe ich mir einen Film von Lynch an. Der kann das einfach besser als Azubi Abrams. mrgreen.gif



ZITAT
Ist von jedem etwas dabei. Ich weiß, echt nicht, wo das Problem ist. Ich sehe keines.


Für mich ist das das zentrale Problem, diese Abweichungen bzw. Änderungen im bisherigen Zeitablauf. Mit der schwachen Handlung kann ich leben, das nicht der erste ST-Film mit diesem Problem...
Aran
QUOTE (pana_sonix @ 10. May 2009, 11:58) *
Mit der schwachen Handlung kann ich leben, das nicht der erste ST-Film mit diesem Problem...


Ok, damit kann ich auch leben. Das ist ja zumindest EIN Annährungspunkt. wink.gif Und Wertungstechnisch liegen wir wahrscheinlich auch nicht allzuweit auseinander.

Ich tendiere zu 11-12 Punkten, je nachdem wie mir die englische Originalfassung gefällt.

Der Unterschied ist wohl, dass wir an unterschiedlichen Stellen ab- bzw. aufwerten. Ist ok für mich. smile.gif
tabby
Tja.. wenn man den neuen ST Film mit seinen Vorgängern vergleicht, kommt er zugegeben recht gut weg.

ST1: das Wort langweilig wäre ausgesprochen schmeichelhaft
ST2: sehr gut!
ST3: unnötig
ST4: noch weniger spannend als Büroschlaf
ST5: hm, naja...
ST6: schlecht
ST7: Wie Picard und Kirk auf den Pferden rumreiten um sich verbal die Pickel auszudrücken ist das dunkelste Kapitel Star Trek überhaupt.
ST8: endlich mal wieder ein guter Star Trek Film
ST9: nicht so schlecht, aber keinesfalls überragend
ST10: gerade noch gefällig
ST11: einer der Besseren smile.gif

Der Film lebt wohl am meisten von Kleinigkeiten. Von einem sehr fähigen Spock (junior) und Uhuras Sex-appeal. wub.gif
Das gleich Planeten zerstört werden müsssen, Milliarden von Leben ausgelöscht werden müssen gefällt mir nicht, bei aller Liebe zu guter Action.
Hier hätte man etwas aussuchen können das weniger brachial daher kommt.
Das man den Bösewicht extra aus der Zukunft holen muss spricht eigentlich Bände.
Wurde in dieser Zeit schon alles was möglich ist gemacht? ,.. Naja, dann sollte man evt keinen Prequel drehen, sondern einen Film der irgendwann sonst spielt. Aber gut. Nu isses passiert. smile.gif
Ich hoffe in den Nachfolgern, falls es sie denn geben wird, ist man ein wenig einfallsreicher und bringt nicht wieder Zeitsprünge etc an!
Ich wäre für nackige Orionmädchen mit Schwertern wub.gif

edit:
achja, ich habe für den Film 10 Punkte vergeben
logan3333
Equinox
ZITAT
Wer deine Meinung nicht vertritt ist also ein basher oder wie?

Nein.

Pana
ZITAT
Ja, das war so voraussehbar und schlecht wie bei TOS, da waren sie sehr nahe am Original...

Nein das war eine Anspielung auf das Orginal: Ohlsen war der Chefingenieur, er trägt rot hat aber einen Namen und eine wichtige Funktion, er stirbt allerdings mit eigener Ansage. Die Redshirts in TOS waren alle nur Sicherheitsleute ohne Namen und Funktion, und starben immer ohne das durch eigene Leichtsinnigkeit.

ZITAT
Das kann man sehen wie man möchte. Die TNG-Leute finde ich nicht "unikonenhafter", und selbst DS9 war sehr gut gemacht. Da hätte man übrigens ruhig ansetzen könne, wenn man Angst vor etwas komplett Neuem hatte...

Aber TNG und DS9 sind nicht so bekannt wie Kirk, Spock und Pille, außerhalb der Trekker.

ZITAT
Alternative Realitäten, Paralleluniversen, Holodeckgeschichten sind fast so ausgelutscht wie Zeitreisen in Star Trek... Eine komplett neue Crew wäre mit lieber gewesen, sie wäre vor allen wirklich neu.

Wir bleiben im Paralelleuniversum ist neu.


ZITAT
Was mich enttäuscht: Die Kinofilme kamen damals teilweise im Zweijahresabstand. Diesmal hatten die Leute viele Jahre Zeit, eine vernünftige, tiefgründige Geschichte zu schreiben, die man "Star Trek" nennen kann. Sie haben die Zeit nicht genutzt.


ZITAT
Ich frage mich, warum jeder Film einen Bösewicht braucht. Bisher war das immer so. Eine der besten ST-Episoden aller Zeiten ist für mich die TNG-Folge "Inner Light". Grandios. Kein Bösewicht, und trotzdem inhaltlich jedem ST-Film überlegen.


ZITAT
Was mich enttäuscht: Die Kinofilme kamen damals teilweise im Zweijahresabstand. Diesmal hatten die Leute viele Jahre Zeit, eine vernünftige, tiefgründige Geschichte zu schreiben, die man "Star Trek" nennen kann. Sie haben die Zeit nicht genutzt.

Wie passt das genau zusammen?
VirtualSelf
ZITAT(pana_sonix @ 9. May 2009, 23:17) *
Schon sein klischeehaftes Äußeres nervt mich. Warum sehen die Bösen immer böse aus? Warum sieht Nero nicht aus wie Kirk?


Wenn du dir blödsinnige Trauer-Tattoos in die Stirn ritzen würdest, sähst du auch sche ... böse aus.

Warum sieht Khan in ST II wie ein blondierter, schwuler Eintänzer auf Renterkreuzfahrtschiffen aus?
Das ist wirklich böse.
pana
ZITAT(logan3333 @ 10. May 2009, 12:22) *
Nein das war eine Anspielung auf das Orginal: Ohlsen war der Chefingenieur, er trägt rot hat aber einen Namen und eine wichtige Funktion, er stirbt allerdings mit eigener Ansage. Die Redshirts in TOS waren alle nur Sicherheitsleute ohne Namen und Funktion, und starben immer ohne das durch eigene Leichtsinnigkeit.


Ich sehe da keinen großen Unterschied. Diese Szene ist mir allerdings viel zu unwichtig, als daß wir uns deshalb weiter die Finger wundtippen müßten. smile.gif



ZITAT
ZITAT
Das kann man sehen wie man möchte. Die TNG-Leute finde ich nicht "unikonenhafter", und selbst DS9 war sehr gut gemacht. Da hätte man übrigens ruhig ansetzen könne, wenn man Angst vor etwas komplett Neuem hatte...

Aber TNG und DS9 sind nicht so bekannt wie Kirk, Spock und Pille, außerhalb der Trekker.


Will man neues Publikum anlocken? Besonders die letzten beiden Kinofilme wollten das schaffen. Neue Leute lockt man nicht mit alten Charakteren, sondern mit neuen Charakteren. Wer sich für Star Trek interessiert, kennt auch TNG und DS9. Wer sich bisher nicht für Star Trek interessiert hat, geht kaum in einen neuen Kinofilm, der alte Charaktere zeigt und "Star Trek" heißt.



ZITAT
Wir bleiben im Paralelleuniversum ist neu.


Das macht es nicht kreativer oder sinnvoller für mich.



ZITAT
ZITAT
Ich frage mich, warum jeder Film einen Bösewicht braucht. Bisher war das immer so. Eine der besten ST-Episoden aller Zeiten ist für mich die TNG-Folge "Inner Light". Grandios. Kein Bösewicht, und trotzdem inhaltlich jedem ST-Film überlegen.


ZITAT
Was mich enttäuscht: Die Kinofilme kamen damals teilweise im Zweijahresabstand. Diesmal hatten die Leute viele Jahre Zeit, eine vernünftige, tiefgründige Geschichte zu schreiben, die man "Star Trek" nennen kann. Sie haben die Zeit nicht genutzt.

Wie passt das genau zusammen?


Was meinst Du?

Wir haben damals Filme im Zweijahresabstand geliefert bekommen, die meist relativ gut waren. Wir haben Episoden im Wochenabstand zu sehen bekommen, die inhaltlich oft besser waren als alle Filme - zum Beispiel die Episoden "Inner Light", "Darmok" usw...

Nun mußten wir sieben Jahre oder so warten, und alles, was dabei rauskam, waren bekannte Charaktere, die durch eine flache Handlung schlendern und sich an einem Neustart abarbeiten, wo kein Neustart nötig war. Das sind sieben vergeudete Jahre.
VirtualSelf
ZITAT(pana_sonix @ 10. May 2009, 10:52) *
Will man neues Publikum anlocken? Besonders die letzten beiden Kinofilme wollten das schaffen. Neue Leute lockt man nicht mit alten Charakteren, sondern mit neuen Charakteren. Wer sich für Star Trek interessiert, kennt auch TNG und DS9. Wer sich bisher nicht für Star Trek interessiert hat, geht kaum in einen neuen Kinofilm, der alte Charaktere zeigt und "Star Trek" heißt.


Für den, der sich nicht für ST interessiert oder der nicht mit TOS aufgewachsenen ist, existieren keine alten Charaktere, sondern allenfalls Namen, mit denen er nichts verbindet. Für diesen Menschen ist daher ein Reboot genauso spannend/langweilg wie eine Serie, die 5000 Jahre in der Zukunft spielt
Uner
Hallo, ich bin der Neue mrgreen.gif
Großartig einfach Großartig ! Ja es ist anders, aber es ist toll. DS9 war auch anders und trotzdem toll.
Uns es gibt noch viele trekkis bei ""I am and will always be your friend" gabs bei mir leuten Beifall im Kino....

ZITAT(JohnyBravo @ 9. May 2009, 18:12) *
Doch welcher Star Trek Kinofilm hat den je wirklich ein gesellschaftliches Problem wie in der Serie aufgegriffen? Das waren doch immer nur die Serien.


Star Trek VI - Ende Des Kalten Krieg
Star Trek IV -Der Öko Film
Und was waren beides großartige Filme

Es gabs natürlich auch die action Filme.
wie "Zorn des Khan" oder "der erste Kontakt" auch die waren grandios. Es zeigt eben das Star trek beides kann...

Gut der Bösewicht ist nun wirklich nicht anähernd so wie kein Khan,General Chang oder die Borg Queen. Aber Star Trek IV hatte sowas auch nicht und war trotzdem Klasse.

Und wenn ich auf den Restart der Bond Reihe schaue, sind da die Bösewichte auch nimmer so schillernd wie früher...

Ich Freue mich schon auf XII und hoffe Abrahams ist nochmal dabei....
Jack Antares
Ich habe den Trailer gesehen, und es kitzelt mich schon... ins Kino zu gehen. Aber... ich glaube ich warte auf die DVD. Scheint ja nicht so doll gewesen zu sein...und Paramount verdient an der DVD genauso also würde ich ins Kino gehen. Übrigens, weiß jemand ob es ein Roman zu dem Film gibt? Ich lese lieber die Papierversion.... (Ich gebs zu, ich hab noch nicht kontrolliert, aber nur für den Fall daß ich nichts finde, dachte ich, ich frage mal...)
VirtualSelf
ZITAT(Jack Antares @ 10. May 2009, 14:57) *
Übrigens, weiß jemand ob es ein Roman zu dem Film gibt? Ich lese lieber die Papierversion.... (Ich gebs zu, ich hab noch nicht kontrolliert, aber nur für den Fall daß ich nichts finde, dachte ich, ich frage mal...)



CrossCult

Aber Obacht! Der ist erstens von Alan Dean Foster (kann gut sein, muss es aber nicht) und zweitens nur 304 Seiten stark.
Jack Antares
Danke von Herzen, besorg ich mir ASAP... egal wie er is, ich liebe Trek Bücher, meistens, krieg ich da mehr mit als im Film.
JohnyBravo
ZITAT(Aran @ 10. May 2009, 01:03) *
ZITAT(JohnyBravo @ 10. May 2009, 00:49) *
Und wenn du es nicht nachvollziehen kannst, dass deine Frau und ungeborenes Kind, wie es bei Nero der Fall ist, umkommen und er Rache üben will, kann ich nicht helfen.


Sorry, sowas als Grund für eine Massenvernichtung von Leben zu rechtfertigen, ist bei gesundem Verstand nicht nachzuvollziehen. Nero war die Gefahr durch die Supernova ja voll bewußt. Er hätte um sicher zu gehen einfach Frau und Kind mitnehmen oder vorsorglich woanders hin evakuieren lassen können.

So gesehen, war Nero einfach nur dumm, als er seine Angehörigen auf Romulus gelassen hat.


Er hat sich vielleicht um seinen ganzen Planeten gekümmert! Nach seiner Frau und seinem Kind kam ja gleich Romulus. Hätte er seine Frau retten können, dann hätte er den Verlust von Romulus evtl. auf die Engstirnigkeit der Prätoren abgetan.
Er wollte aber alles retten und hatte alles verloren.
VirtualSelf
ZITAT(JohnyBravo @ 10. May 2009, 15:33) *
ZITAT(Aran @ 10. May 2009, 01:03) *
ZITAT(JohnyBravo @ 10. May 2009, 00:49) *
Und wenn du es nicht nachvollziehen kannst, dass deine Frau und ungeborenes Kind, wie es bei Nero der Fall ist, umkommen und er Rache üben will, kann ich nicht helfen.


Sorry, sowas als Grund für eine Massenvernichtung von Leben zu rechtfertigen, ist bei gesundem Verstand nicht nachzuvollziehen. Nero war die Gefahr durch die Supernova ja voll bewußt. Er hätte um sicher zu gehen einfach Frau und Kind mitnehmen oder vorsorglich woanders hin evakuieren lassen können.

So gesehen, war Nero einfach nur dumm, als er seine Angehörigen auf Romulus gelassen hat.


Er hat sich vielleicht um seinen ganzen Planeten gekümmert! Nach seiner Frau und seinem Kind kam ja gleich Romulus. Hätte er seine Frau retten können, dann hätte er den Verlust von Romulus evtl. auf die Engstirnigkeit der Prätoren abgetan.
Er wollte aber alles retten und hatte alles verloren.


.. zudem geht es nicht um Rechtfertigung, sondern um Erklärung. Und Rache ist empirisch eine sehr starke Antriebskraft. Wie ich in meiner Rezi schrieb: wer Khan für glaubhaft hält, kann Nero nicht für unglaubwürdig halten. Im Gegenteil: der alte Augment verlor nur Weib, ein paar Getreue und seine dichtes schwarzes, öliges Haar. Bei Nero musste neben der Selbstachtung - Betteln vorm vulkanischen Rat - sein ganzer Planet dran glauben. Wenn das kein Motiv ist ..
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