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Caprica
Nachdem ja nun alle drei Filme gelaufen sind, würde mich mal interessieren, wie ihr die Filme als Gesamtwerk so fandet. Immerhin ist nach Ende des Hobbits erstmal nicht mit weiteren Filmen aus dem Mittelerde-Universum zu rechnen, und für viele Langzeit-Fans geht mit den drei Hobbit-Filmen eine Ära zu Ende. Die Zufriedenheit bzgl. der Filme ist, wie man das so mitbekommt, ja eher zwiegespalten. Der eine oder andere langjährige Tolkien-Fan ist enttäuscht über Jacksons Werk, andere sind begeistert von den opulenten Bildern und Schlachten. Und ihr so?
logan3333
Ich muß sagen ich habe kein einziges Buch der der HdR Trilogie oder den Hobbit gelesen. Ich habe die Extended Version von HdR. Die fand ich gut. Allerdings lassen die Hobbit Filme einiges zu wünschen übrig. Den ersten Teil hab ich noch aufmerksam angeschaut, den zweiten nebenher, den dritten völlig ignoriert. Das Problem hat wohl mit der künstlichen Streckung der Buchvorlage zu tun, obendrein ist der Hobbit ein Kinderbuch und kein Fantasyroman wie HdR. Produktionsschwächen gab es keine, alles professionell, keine Frage. Der beste und unterhaltsamste Moment der Trilogie war wohl das Interview das Smaug bei Stephen Colbert gegeben hatte, daß war nicht im Film gab es aber als Promo für den dritten Teil.

Ich hoffe das sich Fans finden, die die Trilogie als Fan Edit zusammenschrupfen und die kindischen, unpassenden und überflüssigen Momente herausschneiden und auf einen Film zusammenschrupfen. dry.gif

Der Hobbit ist leider ein Multimillionen Dollar Samstag Vormittag Cartoon der nur langweilig ist, und bestenfalls für Filmstudenten verwendet werden kann als abschreckendes Beispiel wie man keine Unterhaltung machen kann, fast so sinnlos wie die Transformer Filme. mad.gif
BlackMethos
Als jemand, der die Bücher mehrfach gelesen hat, mus ich gestehen dass ich die Filme alle mochte und nur Tw. nachvollziehen kann, was die Leute am Hobbit-Dreiteiler stört.

Die Sache ist halt, dass PJ den Charakteren mehr Tiefe gegeben hat (im Buch sind z.B. von den Zwergen nur Thorin und Balin wirklich näher beschrieben, man hätte theoretisch da auf locker die Hälfte der Truppe verzichten und den anderen dafür mehr Charakter geben können) und dass manches einfach stärker ausgearbeitet wurde.
Tolkien z.B. erwähnt die Schlachten und nennt ein paar Details, PJ zeigt die Schlachten. Das alleine streckt die Filme schon.
Die Sache in Dol Guldur mit dem Totenbeschwörer aka Sauron wird im Buch nur am Rande erwähnt, in den Filmen aber stärker ausgearbeitet, gerade auch um die Verbindung mit der HdR-Trilogie herstellen zu können.

Alles in allem kann ich zwar respektieren, dass viele die Filme nicht mochten, nachvollziehen kann ich es aber nicht ^^
Freue mich jedenfalls schonmal auf die Extended Version vom Hobbit.
Lex
Ich kenne die Bücher (auch wenn es lange her ist), kann mich aber gut von ihnen distanzieren und den Film damit als eigenständiges Werk sehen. Was aus dem Buch stammt, was aus anderen Büchern stammt, und was PJ frei erfunden hat, ist für mich jetzt erst mal nicht soooo wichtig. Aber auch bei dieser Herangehensweise finde ich die Filme als Gesamtwerk eher mittelprächtig.

Den ersten Teil mochte ich. Das Mittelerde-Feeling der HdR-Reihe war sofort wieder da, der Humor stimmte, viel Action. Ein toller Cast, sogar ein Doctor ist dabei! Me like.

Teil 2 war hingegen gar nicht meins. Irgendwie erinnerte mich der Film ein wenig an den meiner Meinung nach schlechtesten Bond, Quantum of Solace. Massenweise Action, viele Verfolgungsszenen. Die Story dient mehr als Alibi, um die einzelnen Actionsequenzen miteinander zu verbinden. Und bei der Gelegenheit mischen wir doch noch eine langweilige Liebesgeschichte für zwei Nebenfiguren mit herein, braucht man ja. Die komische Nebenrolle schweige ich mal tot, das war ein Totalausfall. Als wir uns den Film auf der heimischen Couch angeschaut haben, noch dazu in der SEE, habe ich mich eigentlich durchgehend gelangweilt. ich will aber nicht ausschließen, das mir dieser Teil besser gefallen hätte, wenn ich ihn im Kino gesehen hätte.

Teil 3 traf meinen Geschmack schon eher. Grima² hätte nicht sein müssen (siehe Teil 2), und man hätte den ganzen Film um locker 30-40% schneller abfrühstücken können. Für die Zeit, die man bei den eeeewigen Kampf zwischen Azok und Thorin hätte einsparen können, hätte ich lieber einen schönen langen Epilog wie beim HdR gesehen. Eventuell bekommen wir da ja noch was in der SEE geliefert. Aber insgesamt hat mir der Film recht gut gefallen.
Caprica
Ich mochte den ersten Teil eigentlich auch sehr gerne. Das Mittelerde-Feeling wurde gerade in der ersten Hälfte des Films sehr gut eingefangen, die Geschichte wurde in einem angemessenen Tempo erzählt, die Charaktere bekamen Größtenteils genug Zeit, um beim Zuschauer einen (ersten) Eindruck zu hinterlassen. Leider konnten der zweite und dritte Teil dieses Niveau nicht halten. Stattdessen wurde vermehrt auf Szenen gesetzt, die mir schon im ersten Film in ihrer Ausführlichkeit nicht gefallen haben. Dazu gehören vor allem minutenlange Verfolgungs- und Kampfszenen, die man ohne Probleme hätte kürzen können, weil sie für die eigentliche Handlung nicht relevant sind.

Der zweite Teil besteht, gefühlt, zu 3/4 aus genau solchen Szenen. In Einführung so unglaublich überflüssiger Charaktere wie Alfrid, dem Assistenten des Bürgermeisters, hat da auch nicht geholfen. Überhaupt, der ganze Konflikt zwischen Bard und dem Bürgermeister wäre von vorne bis hinten nicht nötig gewesen und hat den Filmen kein einziges Quentchen mehr Spannung gegeben. Alfrid diente als Comic Relief, war aber bestenfalls unfreiwillig komisch und bewirkte leider auch noch inkonsistentes Verhalten auf Seiten anderer Charaktere. So fragt man sich z.B., warum um alles in der Welt Bard Alfrid seine Familie anvertraut, nachdem dieser ihm schon mehrmals in den Rücken gefallen ist.
Oder Azog. Mittelerde hat soviele Orks, Wargs, Trolle und andere ungewöhnliche Bewohner zu bieten, da hätte es den Schänder nun nicht unbedingt gebraucht, die Gruppe rund um Bilbo hatte es auf ihrer Reise auch so schwer genug.
Tauriel als Charakter kann ich, ebenso wie Legolas, sehr gut akzeptieren, die Liebesgeschichte zwischen Kili und ihr indes ist hanebüchen und fernab der Tolkienschen Realität. Jackson hat im HdR sehr gut gezeigt, wie man mehrere Liebesgeschichten in einen Film einbauen kann, ohne mit dem Holzhammer darauf hinzuweisen und das Publikum zu verschmähen, siehe Aragorn/Arwen, Sam/Rosie und Faramir/Eowyn. Die plakative Darstellung, die er bei Kili und Tauriel angewandt hat, wäre nicht nötig gewesen. Wenn schon Liebesgeschichte, dann bitte weiter im Hintergrund. Hauptperson in der Geschichte ist ja schließlich immer noch der Hobbit.
Dabei konnte ich der Geschichte rund um Dol Guldur sogar sehr viel abgewinnen, die gehörten zu dem wirklich wenigen Zusatzmaterial, über das ich mich sehr gefreut habe.

Davon hat man im zweiten, vor allem aber im dritten Teil übrigens kaum noch was gemerkt. Bilbo, wer war das nochmal? Dank dem Arkenstein-Diebstahl und dem Epilog wurde der Zuschauer ja doch noch daran erinnert, um wen bzw. was es hier eigentlich geht, letztendlich war der Zug da aber auch schon abgefahren. Stattdessen zeigt man in epischer Breite Verfolgungsszenen und Kämpfe, die es gar nicht gebraucht hätte. Dafür werden wichtige Szenen gar nicht erst gezeigt. Der eine oder andere Nur-Film-Seher mag sich zum Beispiel fragen, wo eigentlich Bilbos ganzes Geld abgeblieben ist, und was ist eigentlich aus dem Arkenstein geworden? Wer genau war die fünfte Armee? Wer wohnt jetzt in Thal, wird Esgaroth wieder aufgebaut und gibt es nach Thorins Tod eigentlich einen König unter dem Berge? Als Buchleser weiß ich das und hätte entsprechenden Szenen mehr Gewichtung gegeben als dem Endkampf zwischen Thorin und Azog oder 15 Minuten Fassverfolgungsjagd.

Von den ganzen Kleinigkeiten einmal abgesehen - kitschige Dialoge (Tauriel und Legolas), Inkonsistenzen (Troll bei Tageslicht), Videogame-Legolas.

Insgesamt also ein guter Start, der leider enttäuschend endete. Vielleicht lassen wir das nächste Mal doch lieber wieder Bakshi ran?
Der RvD
Peter Jacksons Filme sind IMO immer dann am besten, wenn er nichts macht außer Tolkien zu zitieren. Grenzwertig wird es, wenn er eigene "tolle" Einfälle hat. (Frodo schickt Sam nach Hause, WTF? Ents sind zu doof zum Weiterleben ohne ein paar Hobbits? Klar doch...) Das ließ sich beim HdR alles noch viel besser kaschieren, weil es einfach deutlich mehr Material gibt, aus dem er schöpfen konnte.

Der Hobbit? Erster Teil größtenteils toll (bei der Ankunft der Zwerge bei Bilbo dachte ich noch, es könnte ein neuer Mittelerde-Klassiker werden), zweiter Teil größtenteils austauschbare Quest-Fantasy mit ein paar wenigen Highlights, dritter wird erst auf Bluray irgendwann mal gesichtet. Alles in allem hätte mir ein Drei-Stunden-Film hier aber allemal gereicht, während mir beim HdR auch die Vier-Stunden-Monster der Extended nie zu langweilig wurden. Wenn ich ganz großzügig sein will: immerhin ist Bilbo schauspielerisch deultich spannender inszeniert als der ewig gleich aus der Wäsche guckende Frodo. Und die Serie war für den kultigen Jackson/Ian McKellan-Gastauftritt in "The Five(ish) Doctors Revisited" gut, das ist ja auch schon mal was. mrgreen.gif
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