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Trek BBS > 1.03 - "Context is for Kings"
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Trek BBS > Brücke > Discovery
Voivod
OMG ist die Serie noch holprig (diese Dialoge teilweise, uiui...), aber Folge 3 hat echt Spass gemacht. Burnham der verbrannte Schinken pendelt zwischen Nervensäge, tougher Amazone und Musterschülerin, kann, aber muss man nicht mögen! laugh.gif Ich sehe halt immer Snipergirl aus TWD, v.a., wenn sie ihre Leidensmiene aufsetzt. Sasha wird man nicht so schnell los. wink.gif Lorca ist ein schöner Charakter, Cadet Tilly (sp?) nervt, ist aber süss und ein klassisches "muss man liebhaben!"-Persönchen, der Rest der Crew macht auch bereits Laune. Der Chefingenieur hat das Quasselgen! Gefällt mir.

Die Story nimmt Fahrt auf, bin optimististisch! Es hakt noch an allen Ecken und Enden, aber die Folge war besser als die drei neuen Filme zusammen. Etwas gloomy, etwas mysteriös, ein bisschen Action und Gewalt gab es auch, die Optik ist einfach verdammt stark, und ganz grundsätzlich ist das einfach angenehm und entspannend zu gucken. Wer den neuen Stil nicht mag, wird auch diese Folge verdammen und zig Logiklöcher finden, klar.
Aran
Folge gesehen. Von nun an werde ich die Serie erstmal als komplett losgelöst vom bisherigen Star Trek Universum betrachten. Erzählweise, Charaktere, Technik sind einfach zu unterschiedlich bisher. Was Ich allerdings auch aufs äußerste begrüsse. Kein Trek nach Standard-Muster. Und man weiss vorerst nicht, was als nächstes passieren wird. Vordergründig sind die meisten Charaktere an Board aber irgendwie Arschlöcher. 😆 Keine heile Sternenflottenwelt. Das empfinde ich durchaus als verstörend, aber auch spannend.

Aber zumindest die Präsentation des neuen Flaggschiffs am Anfang ist schön klassisch inszeniert. 🤗
Voivod
^ wink3.gif

"Arschlöcher" halte ich ja für etwas übertrieben! wink.gif Eher etwas menschlicher als die üblichen glattgebügelten Starfleet-Supermenschen der TNG-Ära, was die Serie für mich interessanter macht. "Zwielichtig" trifft es besser. Oder einfach nur eine Spur realistischer. Keine lahmarschigen Harry Kims weit und breit, uff! Im Vorfeld hatte ich mir das immer gewünscht, und genau das wird geliefert! smile.gif

Ja, die Serie ist dunkler als das übliche Bubblegum-Trek, aber weit davon entfernt, richtig düster zu sein. IMO dürfte die Sache noch etwas mutiger werden. Manchmal wirkt es so, als müssten noch ein paar Trek-Standards reingedrückt werden, damit die Plüschtrekkies (sorry! wink.gif ) die Serie nicht schon nach drei Folgen abschreiben. Der Spagat wirkt noch etwas bemüht. Es wirkt alles noch unrund, aber was will man sich nach drei mickrigen Folgen schon beklagen. "Discovery" ist noch auf Stilsuche. wink.gif Schade finde ich einfach die Limitierung auf eine Dreiviertelstunde, da bliebt einfach wenig Zeit für Gequassel zwischen den Helden. Es gäbe einfach etwas Luft, um nebenbei noch ein wenig Würze in Sachen Charakterzeichnung und auch Humor reinzubringen. Eine Staffel hat nun mal nicht mehr 24 Folgen, nur noch 15... Dommage! sad.gif

Ich denke schon, dass es da zu knackigen Dialogen und nettem Humor zwischen den neuen Helden kommen kann, sobald sie sich hoffentlich gegenseitig etwas mehr schätzen als zur Zeit. Es sind alles Charakterköpfe! smile.gif Das Kadettchen ist einfach eye candy, und ich hoffe doch, dass sie sich mit Burnham noch kräftig zofft in der Kabine und die beiden zwar Freundinnen werden, sich aber schon mal anzicken! Das ist doch mal ein nettes Storyelement, so eine Damen-WG. laugh.gif

Natürlich kann ich verstehen, wenn der eine andere Fan Probleme mit dem neuen Stil hat. Nun Ja, Trekkies sind doch unglaublich progressiv und offen für neues, da sollte man sich doch einleben können. wink.gif Mir gefällt die neue Herangehensweise extrem, der Vibe stimmt, it's fun to watch! smile.gif Und die Optik ist einfach ein Vergnügen. Der Grundstein für eine nette Serie ist imo gelegt.
Equinox
Diese Folge hat mir wirklich gefallen. Der Anfang auf dem Gefangenentransporter war so typischer Schwachsinn, der nur eingebaut wurde, weil es doch so cool wäre. Diese ganzen Szenen, die nichts mit der Story oder den Figuren zu tun haben und nur da sind, weil sie cool sind, nerven mich. Die restlichen 40 Minuten waren aber super! Ich bin mir nicht sicher, ob es Star Trek ist. Das hängt nämlich davon ab, wo die Reise hingeht. Da ich das ganze aber sowieso als Reboot betrachte, stört mich das nicht sonderlich.
Diese Folge macht einfach Lust auf mehr, weil alles so schön mysteriös bleibt. Man will wissen, wie es weitergeht. Den Pilotfilm habe ich mir unterdessen nochmal angesehen. Der erste Teil war okay. Aber im zweiten Teil bleibe ich dabei, dass ich die Motivation der Klingonen schlecht geschrieben und die Action schlecht umgesetzt finde. Beides habe ich entsprechend in dieser Folge nicht zu kritisieren. Stattdessen ist diese Folge wesentlich langsamer und das ist auch gut so.
Voivod
^Hi Equinox! smile.gif Cool, dass du reinschneist.

Ich denke schon, dass es Star Trek ist. Es ist kein TNG/DS9/VOY-Star Trek, es ist nicht TOS. It's new and shiny, trotz aller für jeden Deppen offensichlichen Stunts. Diese Sache da mit den Sporen... Das ist zwar etwas dämlich, sorgt aber in Zukunft dafür, dass die "Discovery" überall in der Galaxie aufpoppen kann. Stunts wie diese sind nötig, damit die Crew Abenteuer erleben kann! Von mir aus könnte auch Rumpelstilzchen im Warpkern hocken und das Schiff rumteleportieren, Hauptsache, die Dscovery kommt schnell ordentlich rum. Die bösen Viecher, welche die Discovery und ihr inzwischen verblichenes Schwesternschiff aufgelesen hat? Dämlich oder zumindest etwas befremdlich, so gar nicht trekkisch auf den ersten Blick, aber das erinnert mich an das Warhammer 40'000-Universum, wogegen das (bisherige) Trek-Universum halt ein laues Lüftchen ist. Oder an das inoffizielle Prequel des Warhammer 40'000-Universums, das aus heutiger Sicht unsäglich trashige "Event Horizon"-Filmchen.

Yup, es ist ein ziemlich mutiger Reboot, keine Nostalgieveranstaltung. Kann natürlich auch immer noch bös schief gehen, aber wir hatten hunderte Folgen TNG/DS9/VOY-Trek, jetzt ist Zeit für einen neuen Ansatz. Die Frage ist einfach, wie sich die Sache entwickelt. Niemand hat doch im Ernst geglaubt, man könne den 60er- oder 90er-Jahre-Style irgendwie glaubwürdig ins Jahr 2017 retten. Die ganze Diskussion und die Kritik aus der Richtung ist imo völlig absurd und trieft nur so von völlig verklärten nostalgischen Befindlichkeiten.

Hoffentlich scheitert die Serie nicht an diesem seltsamen CBS-Bezahlkanal in den USA. Das ist eigentlich meine grössere Sorge als die Qualität. Die ist bisher nämlich ziemlich ordentlich. Nicht wahnsinnig brillant, aber durchaus besser, als ich erwartet hatte.
Der RvD
Anständige Folge. Sicher nicht so spektakulär wie der Pilotfilm, aber anständig.

Für mehr als das war mir aber das, was früher wahrscheinlich mal der A-Plot gewesen wäre, nämlich die Außenmission mit feierlichem Nachspielen des Films "Aliens", ein bißchen dünn. Andererseits war das hier und heute auch vergleichsweise unwichtig, denn es ging ja doch in erster Linie um die Einführung unserer Charaktere sowie des Schiffs, und in dieser Beziehung sehe ich die Folge doch klar stärker.

Lorca: Fantastisch, für den Mann wurde das Wort "zwielichtig" erst erfunden. Alleine schon die Frage, wieviel von dem Kram, den er Burnham auftischte, letztendlich Bullshit war, dürfte uns mal mindestens den Rest der Staffel verfolgen, denke ich.

Stamets: Bei dem weiß ich noch nicht so recht, was ich von ihm halten soll, aber das mag auch daran liegen, dass er IMO ein paar der holprigsten Dialogzeilen abbekommen hat. (Und es wirklich ablenkend war, wie sehr der Mann optisch Alan Tudyk aus Firefly ähnelt. wink.gif) Auf Anhieb: so ein büschen Rodney McKaysche Allüren (Stargate Atlantis) meine ich hier schon vernommen zu haben.

Tilly: Begrüßen wir Kadett Barclay, oder? Neurotisch, aber nett.

Die Burnham-Story kommt mir etwas vor wie das, was aus Tom Paris und/oder dem Maquis in Voyager hätte werden können. (Wenn denn Paris' kriminelle Vergangenheit dort jemals entscheidend aufgearbeitet worden wäre bzw. irgendjemand an Bord der Voyager gewesen wäre, der davon irgendwie ernsthaft betroffen war. Die Szenen mit Saru waren in diesem Zusammenhang schon ziemlich klasse.)


Im übrigen finde ich die Serie, alle optischen Änderungen und zwanzig Jahre technischer Fortschritt in der Serienproduktion beiseite, immer noch gar nicht mal soooo sehr anders als etwas, was v.a. DS9 in späteren Jahren hätte machen können. Nur halt scheinbar ohne die früher üblichen Füllerfolgen (hoffe ich mal).
Raven
QUOTE (Voivod @ 2. Oct 2017, 22:26) *
Yup, es ist ein ziemlich mutiger Reboot, keine Nostalgieveranstaltung. Kann natürlich auch immer noch bös schief gehen, aber wir hatten hunderte Folgen TNG/DS9/VOY-Trek, jetzt ist Zeit für einen neuen Ansatz.
Die Frage ist einfach, wie sich die Sache entwickelt. Niemand hat doch im Ernst geglaubt, man könne den 60er- oder 90er-Jahre-Style irgendwie glaubwürdig ins Jahr 2017 retten.
Die ganze Diskussion und die Kritik aus der Richtung ist imo völlig absurd und trieft nur so von völlig verklärten nostalgischen Befindlichkeiten.


Sorry aber die Aussage halte ich für genauso falsch als alles direkt zu verdammen und als Mist zu bezeichnen, blindes Toll finden ohne Kritik zu erlauben ist auch nicht besser.

Vom Gefühl her ist es sicherlich eine Art Trek, IMO finde ich es weder absurd noch verklärte Nostalgie zu erwarten das man sich Design und Technik bezogen in einem bestimmten Rahmen bewegt.

- Star Trek Beyond hat es auf die Uniformen bezogen z.B. Imo perfekt geschafft die alten Uniformen aus TOS mit einem neueren Stil zu verbinden ohne alt zu wirken.

- Auch wenn es für den ein oder anderen ketzerisch wirkt "das andere Franchise" als Beispiel zu nehmen, so hat es z.B. Star Wars rein von der Technik her immer wieder geschafft genau das was du hier als absurd bezeichnest sehr gut umzusetzen dort
reihen sich Köstum und Technik Design mehr oder weniger Perfekt in das darauf folgende ein obwohl die originale aus den 70ern waren und die mittlere Trilogie aus der Jahrtausendwende und die ganz neue Trilogie aktuell läuft jeweils mit Minimum 15 Jahren zwischen den Bereichen.

- Blade Runner schafft es wenn man den Trailern glauben kann auch bestens beim Stil zu bleiben ohne sich neu erfinden zu müssen

Es gibt doch soviele Beispiele wo es kein Problem ist ein Design oder bestimmte Design Ansätze aufzugreifen ohne alles über den Haufen zu werfen. Die Holotechnik ist für mich von heutiger Sicht aus evtl. realistisch für die Zeit in der Discovery spielt, aber
gleichzeitig doch auch total ohne Grund und wirklichen nutzen.. warum Holokommunikation wo der Admiral auf dem anderen Schiff rumläuft? müsste er nicht zwangsläufig durch irgendwelche Möbel laufen ? oder sehen alle Brücken in der DIscovery Timeline
identisch aus ?

Mich stört am meisten das manches einfach gemacht wird weil es cool aussieht oder weil es modern ist ohne der Serie oder dem Plot auch nur irgendeinen nutzen zu bringen. Der Weltraumspaziergang im Piloten war genauso eine Geschichte.

Meine Meinung zur Dritten Episode:

- Saru nervt mich immer noch, aber nicht mehr ganz so stark wie im Piloten
+ Black Alert ? erstmal ganz interessant mal sehen was daraus gemacht wird.
+ Engineering Layout erinnert and TOS und die Batterien etwas an ENT, eine Nette Mischung von beidem
- Farblich auch der Maschinenraum eine Enttäuschung für mich
- Das Monster der Woche.. ich hatte auf einen Gorn gehofft, leider was es dann doch ein unidentifizierbares Etwas
+ Der Captain gefällt erstmal, mal sehen was für ein Typ er wirklich ist, erinnert aktuell an keinen der anderen Vertreter evtl. eher an den ein oder anderen Gegner / desertierten Starfleet Offizier
+ Ich mag Cadet Tilly, mal sehen was man noch aus ihr herausholt, bitte nicht versacken lassen wie Harry Kim damals
+/- Lt. Stamets .. noch unschlüssig, ich mochte immer die Chef Engineers, dieser will bei mir noch nicht ganz ankommen, mal sehen. Aktuell sicher kein Scotty / Miles O'Brien evtl. Mischung aus LAforge und Belana ? ich bin gespannt.
- Farbliche Gestaltung alles zu dunkel und Monoton, da war selbst Enterprise Farbenfroher.
+ Replikatoren im Essensraum erinnern stark an TOS, gefällt mir wiederum sehr gut bitte mehr von sowas.
+ Tribble als Captains Haustier :-D
+ Glückskekse ^^ :-)
- sinnloses zerstören des Schwesterschiffes das angeblich weiterentwickelt war.... warum nicht mit einer neuen Crew wieder in Dienst nehmen.

Edit: - der Site to Site Transport.. wieder so eine Sache die für mich einfach unnötig ist, einfach aus dem Readyroom raus ab in den Turbolift und runter in den Maschinenraum.. ist das so schwer ? in den anderen Serien wurde noch davor gewarnt das ein Site to Site Transport aus Sicherheitsgründen bedenklich ist, fällt auch bei mir unter die Kategorie warum machen wenn es keinen brauchbaren Grund dafür gibt, außer das die Technik cool aussieht.

Insgesamt für mich etwas besser als die ersten zwei Folgen, ich schwanke zwischen 6,5 und 7

Mal sehen wie es weitergeht :-)
Voivod
^Lorca wird hoffentlich nicht zum schwarzweissen Villain, der am Ende der Staffel stirbt.
Wir wissen ja noch kaum was über die Charaktere, aber der Typ ist nicht ohne... smile.gif Er ist zwar weit entfernt von der moralischen Integrität eines Picard, aber vielleicht MUSS er einfach so handeln. "We MUST win this war!", sagt er. Da hat er ja recht. Den Verlierern eines Krieges ergeht es nämlich grundsätzlich beschissen. Mal sehen... Da wird sich dann zeigen, ob die Serie Klasse hat.

Tilly ist nicht Barclay, das verbitte ich mir! mad.gif wink.gif Tilly hat zwar auch einen Schatten, aber eben, seufz... wub.gif Ob sie eine klassische, dumpf-dümmliche "Coming of Age"-Karriere hinlegt, werden wir sehen. Ich hoffe einfach, dass die Serie aus diesen drögen Mustern ausbricht.

Die Klingonen habe ich null vermisst. So sehr ich die neuen Klingonen mag, sie waren ein Klotz am Bein des Pilotfilms, rückblickend betrachtet.
Raven
QUOTE (Voivod @ 2. Oct 2017, 23:30) *
^Lorca wird hoffentlich nicht zum schwarzweissen Villain, der am Ende der Staffel stirbt.
Wir wissen ja noch kaum was über die Charaktere, aber der Typ ist nicht ohne... smile.gif Er ist zwar weit entfernt von der moralischen Integrität eines Picard, aber vielleicht MUSS er einfach so handeln. "We MUST win this war!", sagt er. Da hat er ja recht. Den Verlierern eines Krieges ergeht es nämlich grundsätzlich beschissen. Mal sehen... Da wird sich dann zeigen, ob die Serie Klasse hat.

Tilly ist nicht Barclay, das verbitte ich mir! mad.gif wink.gif Tilly hat zwar auch einen Schatten, aber eben, seufz... wub.gif Ob sie eine klassische, dumpf-dümmliche "Coming of Age"-Karriere hinlegt, werden wir sehen. Ich hoffe einfach, dass die Serie aus diesen drögen Mustern ausbricht.

Die Klingonen habe ich null vermisst. So sehr ich die neuen Klingonen mag, sie waren ein Klotz am Bein des Pilotfilms, rückblickend betrachtet.


Was Lorca betrifft bin ich auch vorsichtig neugierig, es sagt ja auch meine ich das Starfleet ihm quasi freie Hand gibt bei der Wahl seiner Methoden.. mal sehen ob es sich wendet oder er zurückkehrt zum klassischen Foderationsdogma

Kirk war ja auch komplett anders als Picard, dennoch vereinten die beiden bestimmte Themen wie ihre Treue zur Föderation und ihre Überzeugungen und auch den Willen ihre Crew und die Föderation zu beschützen, ebenfalls ihre Integrität.

Tilly hat mich irgendwie gar nicht an Barclay erinnert vielleicht eher an eine Mischung aus Bashir und Mayweather ? ähnlich wie Bashir am Anfang sehr unruhig und hibelich aber gleichzeitig "i will be a captain" schon von sich überzeugt und hat ein Ziel vor Augen.
Dennoch teilweise sehr grün hinter den Ohren, aber beste ihres Faches wenn ich das richtig im Kopf habe. Sicherlich viel potenzial :-) und sieht mit offenen Haaren einfach so viel besser aus IMO wub.gif mrgreen.gif
Voivod
@Raven: Ich kann deine Kritik an der Umsetzung der Technik schon nachvollziehen. Mir ist das einfach nicht so wichtig bzw. finde ich die TNG-DS9-VOY-Ära in der Beziehung inzwischen völlig antiquiert. Den radikalen Bruch finde ich sogar gut. Es ist Geschmackssache, aber neue Serien wie "The Expanse" sagen mir in Sachen Look viel mehr zu, und wie gesagt wäre es imo hoffnungslos gewesen, die damaligem Zukunftsvisionen in Sachen Design und Technik ins Jetzt zu transportieren und eine Art verzweifelt-bemühten Retro-Futurismus zu betreiben, nur um den Anschein von Kontinuität zu wahren.
Raven
QUOTE (Voivod @ 2. Oct 2017, 23:42) *
@Raven: Ich kann deine Kritik an der Umsetzung der Technik schon nachvollziehen. Mir ist das einfach nicht so wichtig bzw. finde ich die TNG-DS9-VOY-Ära in der Beziehung inzwischen völlig antiquiert. Den radikalen Bruch finde ich sogar gut. Es ist Geschmackssache, aber neue Serien wie "The Expanse" sagen mir in Sachen Look viel mehr zu, und wie gesagt wäre es imo hoffnungslos gewesen, die damaligem Zukunftsvisionen in Sachen Design und Technik ins Jetzt zu transportieren und eine Art verzweifelt-bemühten Retro-Futurismus zu betreiben, nur um den Anschein von Kontinuität zu wahren.


Kann ich letztendlich auch verstehen, mich stört halt der Einsatz von Sachen nur um mit der CGI zu prahlen oder zu zeigen was alles technisch machbar ist, ich hätte wenigstens gerne eine brauchbare Begründung.

Wo wir uns sicherlich nicht einig werden ist in dem Bezug auf das antiquiert sein der TNG/DS9/VOY Technik, ich denke das LCARS ist auch heute noch hochmodern und war in vielen Wegen Vorreiter für Bedienelemente die sich davon haben Inspirieren lassen,
einfach die Displays und Konsolen schmaler machen ein paar mehr Knöpfe wie in TOS / ENT einbauen und schon wäre ich z.B. recht einfach zufrieden zu stellen. Aber das ist vermutlich das was du unter zwanghaftem Retro Futurismus beschreiben würdest.

Der Grat ist letztendlich sehr schmal, beim Shuttle Design und ganz besonders den Phasern und Phaser Gewehren hat man es doch super hinbekommen maja_grummel.gif

PS: The Expanse hab ich ehrlicherweise nichtmal angefasst. Müsste ich vielleicht mal reinschauen

PSS: Star Wars 7 - The Force Awakens fand ich z.B. grauenhaft weil eine Kopie von ANH und zusammengebastelt das gleiche wie immer und das veränderte Design der Stormtrooper und Schiffe eine Katastrophe, ROGUE ONE wiederum finde ich genial, perfekt eingepasst in die Lücke zwischen Episode 3 und 4 trotz neuer Raumschiffe und Charaktere perfekt inszeniert mit Spannung und einer tollen Story ohne die Kontinuität zu zerstören.
Voivod
ZITAT(Raven @ 2. Oct 2017, 23:49) *
ZITAT(Voivod @ 2. Oct 2017, 23:42) *
@Raven: Ich kann deine Kritik an der Umsetzung der Technik schon nachvollziehen. Mir ist das einfach nicht so wichtig bzw. finde ich die TNG-DS9-VOY-Ära in der Beziehung inzwischen völlig antiquiert. Den radikalen Bruch finde ich sogar gut. Es ist Geschmackssache, aber neue Serien wie "The Expanse" sagen mir in Sachen Look viel mehr zu, und wie gesagt wäre es imo hoffnungslos gewesen, die damaligem Zukunftsvisionen in Sachen Design und Technik ins Jetzt zu transportieren und eine Art verzweifelt-bemühten Retro-Futurismus zu betreiben, nur um den Anschein von Kontinuität zu wahren.


Kann ich letztendlich auch verstehen, mich stört halt der Einsatz von Sachen nur um mit der CGI zu prahlen oder zu zeigen was alles technisch machbar ist, ich hätte wenigstens gerne eine brauchbare Begründung.

Wo wir uns sicherlich nicht einig werden ist in dem Bezug auf das antiquiert sein der TNG/DS9/VOY Technik, ich denke das LCARS ist auch heute noch hochmodern und war in vielen Wegen Vorreiter für Bedienelemente die sich davon haben Inspirieren lassen,
einfach die Displays und Konsolen schmaler machen ein paar mehr Knöpfe wie in TOS / ENT einbauen und schon wäre ich z.B. recht einfach zufrieden zu stellen. Aber das ist vermutlich das was du unter zwanghaftem Retro Futurismus beschreiben würdest.

Der Grat ist letztendlich sehr schmal, beim Shuttle Design und ganz besonders den Phasern und Phaser Gewehren hat man es doch super hinbekommen maja_grummel.gif

PS: The Expanse hab ich ehrlicherweise nichtmal angefasst. Müsste ich vielleicht mal reinschauen

PSS: Star Wars 7 - The Force Awakens fand ich z.B. grauenhaft weil eine Kopie von ANH und zusammengebastelt das gleiche wie immer und das veränderte Design der Stormtrooper und Schiffe eine Katastrophe, ROGUE ONE wiederum finde ich genial, perfekt eingepasst in die Lücke zwischen Episode 3 und 4 trotz neuer Raumschiffe und Charaktere perfekt inszeniert mit Spannung und einer tollen Story ohne die Kontinuität zu zerstören.


Ich muss zugeben, so genau wie du schaue ich punkto Design gar nicht hin, da fehlt mir der Sinn für Ästhetik... unsure.gif Ein bisschen CGI-Glitzer mag ich eigentlich auch, auch wenn's nur Effekthascherei ist. Die TNG-Ära finde ich von den Schiffchen her wunderschön, die Inneneinrichtung passt mir irgendwie überhaupt nicht. Die Brücken haben den Mief einer luxuriösen Hotellobby! wink.gif V.a. die Gänge sind schrecklich. Ein seltsamer Mix zwischen Luxushotel und Krankenhaus auf Schiffen wie der E-D und der Voyager... mit schummrigen Licht wie in den TNG-Filmen wäre es aber erträglich! wink.gif Ein bisschen U-Boot-Feeling ist einfach gemütlicher. Die Brücke der Discovery ist doch heimelig, auch der Maschinenraum...! smile.gif Dass Trek mal die Raumschlachten gut inszeniert, glaube ich nicht mehr. Da wurden Schiffe und alte Szenen recycelt, etc... Mirandas sind im Dutzend in DS9 rumgeflogen, in VOY wurde teilweise noch mehr gespart. Jetzt wären die Möglichkeiten da, aber irgendwie gibt's keine "glaubwürdigen" Schlachten bisher. (Formationen, etc...) Ges hat es schon richtig gesagt, dass sieht nach "ST: Fleet Commander" (ein altes TOS-Game) mit guter Grafik aus. Trotzdem freue ich mich auf die neuen Schiffsklassen mit den detaillierten Beschreibungen. Das war in den neuen Filmen schwer enttäuschend, in TNG-Zeiten haben die Fans jahrelang die Schiffchen "betreut", haben versucht, da System und Logik reinzubringen, und dann kam der neue Film, die Reboot-Enterprise war plötzlich völlig out of scale, und von diesem lächerlichen, absurden Riesenpott in "Into Darkness" will ich gar nicht mehr reden, absolute Frechheit. Das macht Star Wars viel besser, sorgfältiger im Durchschnitt. Eine Zeitlang fand ich ST:O extrem cool, weil es da endlich mal massenweise tolle Schiffchen aus der TNG/DS9/VOY-Ära zu sehen und zu fliegen gab. Ein Traum für die Fans, die jahrelang seitenweise darüber geschrieben und gelesen haben, alles genau analysiert haben, etc... Sorry für Exkurs! mrgreen.gif

Oh, bewerten sollte man die bisherigen Folgen auch noch, schwierig! Im Fünfzehnersystem vielleicht 10 Punkte für 1.3 und jeweils 9 für 1.1 und 1.2, heftiger Trekbonus wie immer eingerechnet! wink.gif Im direkten Vergleich zu "The Expanse" oder so stinkt STD natürlich gewaltig ab, aber man muss sich ja nicht gleich mit den ganz Grossen messen. wink.gif *lässt alle Objektivität vermissen, da Expanse-Fanboy* STD ist bisher ganz akzeptable SciFi-Unterhaltung mit Luft nach oben, würde ich mal behaupten. Bin gespannt, wohin die Kurve führt... wink.gif
Der RvD
Letzten Endes ist es Star Wars wahrscheinlich einfacher, einen einheitlichen Stil durchzuhalten (einigermaßen. Die Prequels sind mir aufgrund von Onkel Georges CGI-Wahn persönlich schon übel aufgestoßen), weil der Serie der Bezug zur Menschheit / Erde fehlt. Es handelt durchgängig in einer Sci-Fantasy-Märchenwelt "a long time ago in a galaxy far away". Eine Rittersaga kommt wahrscheinlich von Haus aus besser mit Retrofuturismus zurecht als es Trek jemals könnte. Und da ist Discovery übrigens keinesfalls das erste Mal, dass der optische Stil so derart aufgemotzt wurde - Star Trek 1 (der erste Kinofilm) ist schon ein ziemlicher Stilbruch zum kunterbunten TOS.

Und zum allergrößten Teil funktioniert das auch für mich. Der erwähnte Raumanzug mag zwar eindrucksvoller aussehen - aber sonderlich übertriebenere Fähigkeiten hat er im Vergleich zu Spocks Modell in ST1 doch auch nicht.

Site-to-site-Transport hat mich aber in der TOS-Ära auch etwas gewundert (zumal es in der Szene in der Tat völlig unnötig war), das kam doch erst mit TNG auf, oder? Und Lorcas "Wahnsinnige Geschwindigkeit durch mehr Pilzsuppe"-Projekt muss wohl zwangsläufig scheitern, wenn das hier irgendwie in TOS münden soll. Das ist in Sachen "Allmächtige Technologien" ja schon so was wie die von den Grünen gesponsorte Variante von Voyagers "Warp 10"-Projekt.
logan3333
Ich muß mich selbst zwingen etwas zu dem Blödsinn zu schreiben. Die Storyelemente ergeben keinen Sinn:

- Der Gefangenentransport wird durch einen Nebel umgeleitet der parasitäre Lebensformen enthält die das Schiff stranden können? Super dämliche Idee!

- Im Gefangenentransport gibt es 4 Gefangene, keine Wache und eine Pilotin die nicht durch Kraftfelder oder Wände von den Gefangenen abgeschirmt wird? Super dämliche Idee!

- Die Glenn und Discovery sind Krieg- und Laborschiffe die neue Technolgien erforschen und werden beide in Front Nähe eingesetzt werden? Super dämliche Idee!

- Leute, die in der Forschung eine Schlüsselrolle einnehmen, werden für die Rückführung von Daten auf Außentrupps verwendet? Super dämliche Idee!

- Schiffe die mit wichtigen Forschungsdaten auf feindlichen Gebiet verloren gehen haben keine Todmannsschaltung, Selbstzerstörungsprotkoll und keine Möglichkeit ihre Daten wegzuschicken falls das Schiff kampfunfähig oder kurz vor der Zerstörung/Eroberung steht? Super dämliche Idee!

- Tribble und Essen auf dem selben Tisch, im gleichen Zimmer! Super dämliche Idee!

- Lorca ist nichts weiter als ein leicht zu durchschaubarer Dr. Mabuse/Frankenstein Charakter! Bekannte Charakterschablone. Super dämliche Idee!

- Lorca sammelt Crew und Ungeziefer wie andere Pokemon. Hier ein Doomhund von der Glenn, hier ein der verbrannte meuternde Schinken (Burn[ed]ham), hier Commander Hasenfuß, ..... vielleicht auch noch Han Solo als Eiszapfen? Super dämliche Idee!

Wiedereinmal zeigen die Schreiberlinge das sie nichts kapieren! Für eine solche Operation gibt es die Sektion 31! Die Kriegsthematik ist komplett sinnlos, die gleiche Geschichte kann man auch Föderationsintern erzählen. In etwa wie der Augment Arc in der vierten Enterprise Staffel. Im Prinzip sehen wir hier den Arc und die Xindi Geschichte zusammengemurxt und mit schlechten Dialogen.................... sad.gif Die Serie ist kein Kopfkino, sondern Kopfschmerzen. Kontext ist für Könige, ja aber diese Bauerntölpel da in Discovery bringen nichts gebacken.

ZITAT
Site-to-site-Transport hat mich aber in der TOS-Ära auch etwas gewundert (zumal es in der Szene in der Tat völlig unnötig war), das kam doch erst mit TNG auf, oder?

Enterprise Staffel 3 Episode 12 Chosen Realm

Der RvD
^Ah, Enterprise habe ich canon-technisch anscheinend nicht mehr gut genug in Erinnerung. Ich hielt auch die Katra-Kommunikation mit Sarek im Pilotfilm für sehr zweifelhaft, aber woanders klärte mich jemand auf, dass das wohl Trip & T'Pol so ähnlich mal in Enterprise gemacht haben. Zumindest die 4. Staffel muss ich mir wohl mal wieder geben...
Equinox
@Logan

Bis auf die ersten beiden Punkte und den letzten Punkt sind das alles super dämliche Ideen, die auch ständig in TNGs Episoden der Woche vorkamen. Ich schaue gerade TNG nochmal komplett durch (gerade sechste Staffel). Die Dichte an dämlichen Ideen und Space Magic ist beeindruckend. Da ist viel mehr Science Fantasy und Lazy Writing drin als ich in Erinnerung hatte.
logan3333
@Quitschinox
Wir schreiben jetzt das Jahr 2017, TNG war in den späten 80ern und 90ern. Es gibt jede Menge gut geschriebene Serien, Breaking Bad, Better Call Saul, Walking Dead bis zur Staffel 5, Game of Thrones bis zur Staffel 5, Rick and Morty, usw .... bei 5 Millionen Dollar pro Folge kann man wohl erwarten das man etwas anständiges und intelligentes zusammen bekommt. mad.gif

Wenn die Discovery Serie so schlecht weiter geht kann man dieses Subforum bald in Star Trek Masochisten oder den Kokelschinken Grill untertiteln.

Wenn ich mir den Teaser für die Folge nächste Woche anschaue, dann haben wir wohl die "Heute ballern wir eine Kolonie mit unseren CGI Waffen über den Haufen" Folge.

Edit: Anbei auch noch meine Wertung der Serie bis jetzt in Bildform.
Voivod
Hey Logan, Jäger der verlorenen Logik, du machst aber nicht schon nach drei Episödchen schlapp? Geistige Gesundheit schon so sehr in Gefahr? Wir brauchen auch künftig nach jeder Folge eine Liste der neuerlichen Abscheulichkeiten. Also da musst du schon weiterhin durch! Take one for the team. smile.gif

(Die Herabwürdigung des ehrenwerten Bauernstandes war aber überflüssig. mad.gif )

Noch zur Serie: Irgendwo habe ich gelesen, STD sei vorbildlich, da Leute mit psychischen Defiziten eingegliedert werden. Gelebte Inklusion! Cadet Tilly hätte nämlich glasklar eine leichte Form von Autismus! Jaja... biggrin.gif He, schon in den alten Serien durften Behinderte mitmachen, Geordie war z.B. blind, Torres hatte schlimme Wutanfälle, der schon erwähnte Barclay hatte so seine Problemchen, und so ganz nebenbei würde die Voyager von einer Coffeinsüchtigen mit instabiler Persönlichkeit kommandiert. Also das Argument zieht nicht, imo. Ah, gefunden: https://www.google.ch/amp/s/www.themarysue....-discovery/amp/ Naja... mrgreen.gif Könnte auch Satire sein unsure.gif Manchmal bin ich mir da echt nicht mehr so sicher! laugh.gif Ja, habe Tilly gegoogelt, sie ist einfach lieblich! wink.gif So bindet man auch Zuschauer...

Nochmals editier... Also, ich habe mal im Fandom rumgelesen, und gefühlte achzig Prozent der Leute finden die Charaktere unsympathisch, etc... Bin ich im falschen Film? confused4.gif Seit Voy und Ent waren mir die Charaktere im besten Fall egal und ansonsten unsympathisch, die letzten guten Charaktere waren in DS9. Jetzt haben wir endlich mal Charakterköpfe, und die Leute mögen sie nicht. Seltsam... Eine Mehrheit der Fans steht wohl tatsächlich auf diese stromlinienförmigen Trek-Menschen... Kapiere ich nicht, aber meine Fresse.... rolleyes.gif sad.gif Brauchen die Leute "Vorbilder"? Das ist doch bizarr... Ich habe Trekkies eh nie kapiert, komische Spezies...
Der RvD
^Ich habe auch den Eindruck, eine Menge Leute haben schlicht und einfach schon verdrängt, dass Sisko, Kira, Quark & Co. in den ersten Folgen auch noch nicht unbedingt die besten Freunde waren. Heute ist sowas immer gleich "BSG-Antihelden" oder sowas. biggrin.gif

Nönö, die Besatzung hier passt schon. (Wobei wir ja immer noch nicht alle getroffen haben.)
Aran
ZITAT(Der RvD @ 3. Oct 2017, 19:00) *
^Ich habe auch den Eindruck, eine Menge Leute haben schlicht und einfach schon verdrängt, dass Sisko, Kira, Quark & Co. in den ersten Folgen auch noch nicht unbedingt die besten Freunde waren. Heute ist sowas immer gleich "BSG-Antihelden" oder sowas. biggrin.gif

Nönö, die Besatzung hier passt schon. (Wobei wir ja immer noch nicht alle getroffen haben.)


Was mich bisher stört, sind so Arschloch-Charaktere wie die Sicherheitschefin, die Menschen schonmal als "Müll" bezeichnet (hatte IMO noch keine Star Trek Serie auch wenn mit "Müll" Verbrecher gemeint sind) und eine Schlägerei mit durchaus möglichem tödlichen Ausgang einfach zulässt (sprich: ihre Sicherheitsleute zurückhält), was der Sicherheit bestimmt nicht zuträglich ist. Das passt für mich nicht zu meinem Bild der Sternenflotte. Klar, es ist Krieg, aber von weiterentwickelter Menschheit ist in solchen Szenen wenig bis nichts zu spüren.

Bei dem Chefingenieur sehe ich hingegen Potential und auch einen emotionalen Unterbau, da er mit Captain Lorca und seinen Methoden sowie der Gesamtsituation wohl nicht ganz konform geht und ihm sowie Burnham misstrauisch gegenübersteht.

Außerdem bin ich auf Porthos 2.0 gespannt. Immer wenn einer nicht spurt, gibts was zu fressen. biggrin.gif
logan3333
Mein Problem mit der Truppe ist daß das ganze Unterfangen von vorne bis hinten nicht durchdacht ist, Charaktäre können gut bis böse und alles dazwischen sein, die Leute auf Discovery und das übrige SF Personal ist einfach nur schlecht, grotten schlecht, also besonders inkompetent, bei dem was sie tun. Die BSG Charaktäre waren in einer schlechten Situation haben aber immerhin kompetent gehandelt. Bei dieser Folge setzt sich nur die Inkompetenz aus dem Pillot fort. Wenn man solche Charaktäre unbedingt haben will gibt es eine Menge etablierten Canon im Trek Universum mit dem man das noch besser kann, allen voran Sektion 31 und das Mirror Universum. "Wir wollen dark und edgy sein!" lautet wohl das Konzept, aber ihr seit nichts weiter komplett dämlich und tappt im Dunklen. Star Trek Discovery ist wie Shakespeare wenn es von Adam Sandler geschrieben wurde.

ZITAT
Was mich bisher stört, sind so Arschloch-Charaktere wie die Sicherheitschefin, die Menschen schonmal als "Müll" bezeichnet (hatte IMO noch keine Star Trek Serie auch wenn mit "Müll" Verbrecher gemeint sind) und eine Schlägerei mit durchaus möglichem tödlichen Ausgang einfach zulässt (sprich: ihre Sicherheitsleute zurückhält), was der Sicherheit bestimmt nicht zuträglich ist.


Es fängt schon damit an das bekannte und verurteilte Meuterer wie Burnham ihr Essen, unter Bewachung, hinter schwedischen Gardinen einnehmen sollten. Die Serie ist Müll, quasi eine Massenkarabolage in Zeitlupe.

ZITAT
Das passt für mich nicht zu meinem Bild der Sternenflotte. Klar, es ist Krieg, aber von weiterentwickelter Menschheit ist in solchen Szenen wenig bis nichts zu spüren.

Ja, stimme zu 100% zu.
Der RvD
ZITAT(Aran @ 3. Oct 2017, 23:51) *
ZITAT(Der RvD @ 3. Oct 2017, 19:00) *
^Ich habe auch den Eindruck, eine Menge Leute haben schlicht und einfach schon verdrängt, dass Sisko, Kira, Quark & Co. in den ersten Folgen auch noch nicht unbedingt die besten Freunde waren. Heute ist sowas immer gleich "BSG-Antihelden" oder sowas. biggrin.gif

Nönö, die Besatzung hier passt schon. (Wobei wir ja immer noch nicht alle getroffen haben.)


Was mich bisher stört, sind so Arschloch-Charaktere wie die Sicherheitschefin, die Menschen schonmal als "Müll" bezeichnet (hatte IMO noch keine Star Trek Serie auch wenn mit "Müll" Verbrecher gemeint sind) und eine Schlägerei mit durchaus möglichem tödlichen Ausgang einfach zulässt (sprich: ihre Sicherheitsleute zurückhält), was der Sicherheit bestimmt nicht zuträglich ist. Das passt für mich nicht zu meinem Bild der Sternenflotte. Klar, es ist Krieg, aber von weiterentwickelter Menschheit ist in solchen Szenen wenig bis nichts zu spüren.


Gut, die ist ja direkt von der Galactica hierher versetzt worden, die darf das. mrgreen.gif

Den Charakter wage ich nach den drei, vier Zeilen mal noch nicht endgültig zu bewerten, zumal mir da nicht recht klar ist, wieviel von Burnhams "Transfer" auf die Discovery letztendlich von Lorca inszeniert wurde - sie schien ja sehr eng mit diesem zusammenzuarbeiten. Aber ja, typisch Trek war das - gemessen allein an dieser Episode - sicher nicht, nein.

ZITAT
Bei dem Chefingenieur sehe ich hingegen Potential und auch einen emotionalen Unterbau, da er mit Captain Lorca und seinen Methoden sowie der Gesamtsituation wohl nicht ganz konform geht und ihm sowie Burnham misstrauisch gegenübersteht.


Jau. Das deutet schon immerhin einen Forscher vs. Soldaten-Gewissenskonflikt an, wie ich ihn weiland in ENT Staffel 3 gerne umgesetzt gesehen hätte. (Überhaupt musste ich bei den Jungs mit den schwarzen Abzeichen direkt an die MACOs denken.)
Voivod
Hach, sogar Jesus hat mal in einem Tempel randaliert und die Leute beschimpft, und der war noch heiliger und edler als der durchschnittliche Starfleet-Musterschüler aus Star Trek: Bullerbü... wink.gif Bisher war STD eine Spur rauer als die anderen Trek-Inkarnationen, das kann man sogar für gut befnden! smile.gif *Hand heb*

Ausserdem spielt die Serie noch vor TOS und darum sind die Umgangsformen noch etwas gröber als in den paradiesischen TNG-Zeiten, in denen die Menschheit wahrlich "entwickelt" ist. Mir fallen noch andere, etwas weniger wohlwollende Adjektive ein, aber das ist der uralte, fast schon mystische, unlösbare Konflikt zwischen den "Trek ist sooooo glattgebügelt!"-Nörglern und den Plüschtrekkies. wink.gif Es ist eine Glaubensfrage! laugh.gif
Aran
ZITAT(Voivod @ 4. Oct 2017, 13:15) *
Ausserdem spielt die Serie noch vor TOS und darum sind die Umgangsformen noch etwas gröber als in den paradiesischen TNG-Zeiten, in denen die Menschheit wahrlich "entwickelt" ist. Mir fallen noch andere, etwas weniger wohlwollende Adjektive ein, aber das ist der uralte, fast schon mystische, unlösbare Konflikt zwischen den "Trek ist sooooo glattgebügelt!"-Nörglern und den Plüschtrekkies. wink.gif Es ist eine Glaubensfrage! laugh.gif


Ich gebe durchaus zu, dass ich selbst über die Gefangenen des Discovery-Transports ähnlich wie der Sicherheitsoffizier denken würde. Ich bin halt noch nicht soweit, wie ich gerne wäre. wink.gif

Aber ok, zu Archers Zeiten gabs auch Xenophobe Arschlöcher in dubiosen Kneipen. Und Tom Paris wurde auf der Voyager auch nicht mit offenen Armen, sondern offener Ablehnung empfangen. Aber dafür sind die, welche ihn schief angeschaut haben, im Pilotfilm auch umgekommen. biggrin.gif
Voivod
^Die unflätige Sicherheitschefin scheint mir eh dem Tode geweiht. Sie sagt wenig, und wenn, dank nicht gerade nettes Zeug. Sie ist eng mit dem sinistren Lorca im Bunde. Nur so ein Gefühl... ph34r.gif
Adm. Ges
ZITAT(Voivod @ 4. Oct 2017, 22:33) *
^Die unflätige Sicherheitschefin scheint mir eh dem Tode geweiht. Sie sagt wenig, und wenn, dank nicht gerade nettes Zeug. Sie ist eng mit dem sinistren Lorca im Bunde. Nur so ein Gefühl... ph34r.gif


Naja, ich würde es auch daran fest machen, dass sie nur als "Guest Star" geführt wird, aber das kann natürlich auch eine Irreführung sein. Ansonsten scheint ST hier für Schrödingers Trek zu stehen. Es ist zugleich tot und lebendig. Es sieht nicht aus wie Trek und es fühlt sich nicht an wie Trek, also kann es kein Trek sein. Gucke ich mir die Discovery von außen an und sehe die ein oder andere Szene (Saru/Burnham), dann sieht es aus wie Trek und fühlt sich auch ein wenig danach an.

Ich bleibe bei meiner Kritik aus den ersten zwei Folgen, dass das "zu moderne" aussehen einfach nicht zur Zeit passt, in der die Serie spielen soll. Immerhin wurde der Holokram ja schon etwas zurückgefahren. Ansonsten wirkt es mir aber zu sehr wie Battlestar Galactica, was nicht nur an der Sicherheitschefin liegt. Die Charaktere finde ich bisher durchaus spannend und die Charaktere waren ja für mich auch immer ein wichtiger Trek-Bestandteil. Insofern freue ich mich darauf, wie es in Folge 4 weiter geht.

@Logan: Wir haben hier noch keine abgeschlossene Story gesehen. Woher nimmst du die Gewissheit, dass da nicht Section 31 seine Finger im Spiel hat? Vielleicht ist Lorca ja gar ein Mitglied?

Da es bisher noch nicht erwähnt wurde, der Vollständigkeit halber noch ein Detail. Burnham erzählt Tilly, dass es neben ihr noch eine weitere menschliche Frau in der vulkanischen Obhut gab. Ihr Name: Amanda...
Voivod
^Man schaue sich mal die Registry der Discovery an... wink.gif

Ich weiss nicht, Sektion 31 wurde schon in "Into Darkness" und vorher auch in ENT zum Affen gemacht. Na gut, NuTrek zählt eh nicht, wird ignoriert. Aber Sektion 31 ist nicht der Geheimdienst der Sternenflotte. Sektion 31 ist eine leider notwendige, winzige, extrem elitäre Organisation, die NUR dann zum Einsatz kommt, wenn die Föderation existenziell gefährdet ist und die eigenen Wertvorstellungen und Gesetze torpediert werden MÜSSEN, weil sonst einfach alles aus wäre. Banale Geheimniskrämerei überlässt sie gerne den Pfeifen vom Geheimdienst... wink.gif Das macht die Mystik von S31 aus. In meinem Star Trek zumindest... laugh.gif Schon in DS9 hat sich Sloane blöd angestellt und liess sich viel zu leicht austricksen, das war damals schon enttäuschend... sad.gif wink.gif Wenn überall klandestine Organisationen am Werk sind, nützt sich alles schnell ab.

Für mich ist "Discovery" schon jetzt trekkischer als so manche TNG- oder Voy-Folge... wink.gif Das ist ja das schöne, man bastelt sich das eigene Trek-Universum und blendet Störendes einfach aus. biggrin.gif
logan3333
@Ges
ZITAT
@Logan: Wir haben hier noch keine abgeschlossene Story gesehen. Woher nimmst du die Gewissheit, dass da nicht Section 31 seine Finger im Spiel hat? Vielleicht ist Lorca ja gar ein Mitglied?

Wenn man sich die operative Sicherheit der Sektion 31 anschaut, die die wir in DS9 und ENT gesehen haben, dann ist Lorca das Gegenteil davon. Föderationsschiff das als Labor mit neuer, ungetesteter, "cutting edge" Technologie Missionen im Raum der Klingonischen Reiches fliegt und strandet? Die Sektion ist vieles, aber dämlich ist sie nicht. Meine Kritik an der Serie ist nicht das sie dunkel ist, nur das sie dämlich ist und die Dunkelheit hilft nicht. Die Kelvin Zeitlinie erwähne ich hier nicht einmal.
Voivod
^Wenn die Serie als ganzes dämlich ist und die Protagonisten grundsätzlich dämlich handeln, warum sollte die Discovery-Version von S31 nicht auch dämlich sein und sich mit einem hochgeheimen Raumschiff mit noch geheimerem Kram an Bord in Kriegszeiten im feindlichen Raum rumtreiben? Das wäre doch nur konsequent in all seiner prächtigen Dämlichkeit tongue2.gif wink.gif Also ganz auschliessen kann man eine Verbindung zu S31 wohl nicht! unsure.gif mrgreen.gif

Nein im Ernst: S31 sollte nur ganz selten auftauchen und schon gar nicht Grossprojekte stemmen wie in "Into Darkness". Eigentlich ist die Organisation nur ein Gerücht. Leute, die wild spekulieren, verschwinden plötzlich. Ist auch richtig so!
logan3333
Schon einmal profilaktisch: Schwarze Abzeichen für einen Geheimdienst/Organisation die es nicht geben darf, die geheim ist? Super dämliche Idee.
Der RvD
Wie schon Otto wußte: "Ich bin ein Geheimagent, den so leicht kein Schwein erkennt. Würde mich ein Schwein erkennen, wär' ich nicht geheim zu nennen."

Deswegen hatt' ich bei den Jungs auch eher an MACOs / irgendwelche Black Ops-Truppen gedacht, obwohl die ganze Situation auf dem Schiff es natürlich schwer macht, nicht auf die Sektion 31-Verbindung zu kommen. Trek hat in letzter Zeit schon viel zu oft die S31-Karte gezogen, da hat Voivod schon recht.

(Außerdem: Man weiß ja nie. In "Buffy" hatten mal die Mitglieder eines "Geheimbunds" ihr Erkennungszeichen auf die Stirn tätowiert. Dümmer geht's ümmer. Öhm...immer. biggrin.gif)
Voivod
Wir sollten eh nachsichtig sein mit der Sternenflotte und der Föderation. Sie machen Kampfübungen im neutralen Raum und werden dabei mit deaktivierten Waffen von den Ferengi überrascht, sie werden fast von einer unterentwickelten Rasse erobert mittels eines Computerspiels, sie verlieren ein illegales getarnkapptes Schiff in einem Asteroiden ausgerechnet vor der Nase der Romulaner, sie lassen sich von peitschenschwingenden Ferengi in drei Sekunden entern und lahmlegen, parasitäre Aliens infiltrieren die Flotte und niemand merkt was, der Tal Shiar schleust einen Spion als romulanischen Botschafter ein, der dann jahrelang unerkannt rumdmschnüffeln kann, Kinder dürfen in Kriegszeiten zu Schulungszwecken eine rare "Defiant"-Klasse führen und zerlegen, und das sind nur die paar Dinge, die mir in 10 s einfallen. Grundsätzlich gilt: Die Sternenflotte ist full of fail. Ein Wunder, dass es die Föderation noch gibt! laugh.gif Es gibt sicher irgendwo eine Liste der hundert grössten Flops, ich muss mal googeln. Es wäre nicht canon, wenn in STD die Sternenflotte plötzlich alles richtig macht. So gesehen alles in Ordnung mit der Serie! wink.gif
logan3333
Du vergleichst Trek aus den 90ern mit DIS. Vergleich den DIS Müll mit den Serien die heute laufen. Hab ich schon oft genug gepostet. DIS kann nicht mit den TWD'S BB's BCS's und so weiter mithalten. Es ist nur Müll, ohne Tiefe, ohne Hintergedanken.
Voivod
Nö, ich vergleiche nicht die Trek-Serien untereinander, ich behaupte nur, dass die Sternenflotte schon immer viel Mist gebaut hat und man das den Jungs und Mädels in STD nicht speziell vorwerfen kann, haha. Gucken kann man alle Trek-Serien. Auf Tele5 gucke ich manchmal begeistert Ent und Voy! laugh.gif

Finde es schwierig, z.B. Breaking Bad oder TWD mit STD qualitätsmässig oder auch sonstwie zu vergleichen. Äpfel und Birnen wäre da noch untertrieben. Wenn man es braucht, sollte man STD (DYS... tongue2.gif ) mit anderen aktuellen Space Operas vergleichen, und die sind doch eher rar gesäht, sanft ausgedrückt. Nun ja, ich finde STD bisher ganz nett, es unterhält mich. Andere Leute gucken seit Jahr und Tag begeistert und leidenschaftlich Zeug wie The Big Bang Theory oder ähnliches, was ich nicht verstehe, das ist der grösste, unlustigste, dümmlichste Scheiss... biggrin.gif Aber eben, Geschmäcker, und pssst, let different people enjoy different things... wink.gif
Der RvD
ZITAT(Voivod @ 5. Oct 2017, 13:46) *
Wir sollten eh nachsichtig sein mit der Sternenflotte und der Föderation. Sie machen Kampfübungen im neutralen Raum und werden dabei mit deaktivierten Waffen von den Ferengi überrascht, sie werden fast von einer unterentwickelten Rasse erobert mittels eines Computerspiels, sie verlieren ein illegales getarnkapptes Schiff in einem Asteroiden ausgerechnet vor der Nase der Romulaner, sie lassen sich von peitschenschwingenden Ferengi in drei Sekunden entern und lahmlegen, parasitäre Aliens infiltrieren die Flotte und niemand merkt was, der Tal Shiar schleust einen Spion als romulanischen Botschafter ein, der dann jahrelang unerkannt rumdmschnüffeln kann, Kinder dürfen in Kriegszeiten zu Schulungszwecken eine rare "Defiant"-Klasse führen und zerlegen, und das sind nur die paar Dinge, die mir in 10 s einfallen. Grundsätzlich gilt: Die Sternenflotte ist full of fail. Ein Wunder, dass es die Föderation noch gibt! laugh.gif Es gibt sicher irgendwo eine Liste der hundert grössten Flops, ich muss mal googeln. Es wäre nicht canon, wenn in STD die Sternenflotte plötzlich alles richtig macht. So gesehen alles in Ordnung mit der Serie! wink.gif



Das sind schon allerfeinste Glanztaten der Föderation. Ich weiß nur nicht, ob ich jetzt stolz drauf sein soll, dass ich da zu jeder einzelnen direkt die Folge erkannt habe oder nicht... mrgreen.gif

Mein Lieblingsklops ist ja immer noch "Ausgebildeter Diplomat Captain Archer lässt seinen Hund an den heiligen Baum einer dauerbeleidigten Zivilisation pinkeln". Wenn wir derartiges Niveau in Discovery nicht bekommen, bin ich sofort bereit, der Serie Standardkopfklatscher wie "das Außenteam besteht mal wieder aus den wichtigsten Mitgliedern der Besatzung" mit 'nem Schulterzucken zu vergeben.

Edit: Woanders gefunden: All die TOS-Eastereggs, die Michael auf ihrem Pilz-Trip zu sehen bekommen hat:

https://imgur.com/gallery/9GJRM
logan3333
ZITAT
Wir sollten eh nachsichtig sein mit der Sternenflotte und der Föderation. Sie machen Kampfübungen im neutralen Raum und werden dabei mit deaktivierten Waffen von den Ferengi überrascht, sie werden fast von einer unterentwickelten Rasse erobert mittels eines Computerspiels, sie verlieren ein illegales getarnkapptes Schiff in einem Asteroiden ausgerechnet vor der Nase der Romulaner, sie lassen sich von peitschenschwingenden Ferengi in drei Sekunden entern und lahmlegen, parasitäre Aliens infiltrieren die Flotte und niemand merkt was, der Tal Shiar schleust einen Spion als romulanischen Botschafter ein, der dann jahrelang unerkannt rumdmschnüffeln kann, Kinder dürfen in Kriegszeiten zu Schulungszwecken eine rare "Defiant"-Klasse führen und zerlegen, und das sind nur die paar Dinge, die mir in 10 s einfallen. .........


ZITAT
Mein Lieblingsklops ist ja immer noch "Ausgebildeter Diplomat Captain Archer lässt seinen Hund an den heiligen Baum einer dauerbeleidigten Zivilisation pinkeln". Wenn wir derartiges Niveau in Discovery nicht bekommen, bin ich sofort bereit, der Serie Standardkopfklatscher wie "das Außenteam besteht mal wieder aus den wichtigsten Mitgliedern der Besatzung" mit 'nem Schulterzucken zu vergeben.


Problem damit wäre einmal das es sich hier um einzelne Anomalien handelt, über den Verlauf von Jahrhunderten bzw. Jahren sammelt. Meine Kritik war das alle versagen und das in sehr kurzer Zeit. Alle Crews und Offiziere der Föderation waren komplett am Versagen innerhalb von wenigen Stunden. mad.gif
Voivod
^Den grössten Fehler (eben nicht geschossen zu haben, weil wir sind die Sternenflotte, unsere Moral steckt uns kilometertief im Arsch, lässt uns die dumme Expertin Burnham ignorieren) dann der armen Michael anzulasten, ist allerdings wirklich miserables Writing. Der Rest ist ja Peanuts dagegen. Komisch finde ich, dass Michael nicht stinksauer ist deswegen, sondern das Büsserhemd trägt. Auch das ist schlecht geschrieben. Der Pilot war rückblickend ziemlich plump! laugh.gif Wäre ich die Klingonen, würden mir diese Födis auch auf die Nerven gehen. Ja klar, das kann man jetzt alles umdeuten, bis es wieder passt, haha. War halt ein kulturelles Missverständnis, die Klingonen wollten den Krieg eh erzwingen, etc... Jaja, stimmt schon. Doch DAS ist der Kram, der etwas nervt. Hätte man besser machen können. V.a., weil Pilotfolgen nun mal nicht so leicht zu vergessen sind. wink.gif Meine Umdeutung ist: Anhand des kompletten Versagens der Sternenflotte in den beiden Pilotfolgen wollten die Macher kulturellen und moralischen Imperialismus anprangern. Den selbstgerechten Födis kam gar nicht in den Sinn, dass eine fremde Kultur anders ticken könnte als sie selbst. Super genial von den Autoren! So, jetzt passt es wieder! mrgreen.gif Und als Gegengewicht wird jetzt die böse S31 eingeführt. Brillant! Auf zur nächsten Folge! wink.gif
Der RvD
^Das scheint Käpt'n Lorca allerdings genauso zu sehen wie du. Also tippe ich einfach mal darauf, das das von den Autoren auch so gedacht ist, dass Burnham da für die Föderation den Sündenbock darstellt.

Und klar fühlt sie sich dafür schuldig. Einmal für den Tod ihres Captains und das Verraten der Prinzipien der Föderation, dann dafür, dass sie durch den Tod des Klingonen den ganzen Mist zumindest aus ihrer Sicht erst ausgelöst hat (befohlen war nur ein fly-by, aber herrje, Kirk hätte das nicht anders gemacht, oder? Nur hatte das dort in den seltensten Fällen Konsequenzen...).
Voivod
ZITAT(Der RvD @ 8. Oct 2017, 19:46) *
^Das scheint Käpt'n Lorca allerdings genauso zu sehen wie du. Also tippe ich einfach mal darauf, das das von den Autoren auch so gedacht ist, dass Burnham da für die Föderation den Sündenbock darstellt.

Und klar fühlt sie sich dafür schuldig. Einmal für den Tod ihres Captains und das Verraten der Prinzipien der Föderation, dann dafür, dass sie durch den Tod des Klingonen den ganzen Mist zumindest aus ihrer Sicht erst ausgelöst hat (befohlen war nur ein fly-by, aber herrje, Kirk hätte das nicht anders gemacht, oder? Nur hatte das dort in den seltensten Fällen Konsequenzen...).


Ah, darum ist mir Lorca sympathisch! mrgreen.gif Ja, aber i mog Michael, obwohl ihr Charakter noch etwas ungeschliffen ist, und sie sollte sich wehren! sad.gif wink.gif

Hach, STD ist eben doch nicht so geistlos! mrgreen.gif
tabby
Die Folge war ok für mich. Haut mich nicht vom Hocker, jedoch in Summe anständig.
Der Käptn ist der Böse aus der Patriot mit Melanie Gibson, oder.?

Es gefällt mir recht gut das bisher die Charas nicht stromlinienförmige Sternenflottler sind. Ein wenig pragmatisch mit den Eiern ausgestattet die man im Kriegsfall sicherlich braucht. Für mich ist das glaubwürdig.

Jetzt gehe ich meine Staatsbürgerpflicht erfüllen und trinke mir n paar Bier.
Aran
ZITAT(tabby @ 11. Oct 2017, 19:56) *
Der Käptn ist der Böse aus der Patriot mit Melanie Gibson, oder.?


Yep, genau der isses. smile.gif Und ja, er war sehr fies in dem Film.
Der RvD
Der Mann (Jason Isaacs) scheint auf Bösewichter abonniert zu sein, ich kannte ihn vorher v.a. als Vater Malfoy in den Harry Potter-Filmen. Hmmmm....ob das wohl auf den Herrn Lorca schließen lassen wird?



...An "Der Patriot" erinnere ich mich so gut wie gar nicht mehr. Habe nur noch vage in Erinnerung, dass da "Odo" mitwirkte...
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