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Trek BBS > 1.13 "What is Past is Prologue"
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Trek BBS > Brücke > Discovery
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logan3333
mad.gif

Und Discovery ist wieder schlecht, sie kommen in Föderations Universum zurück. Ich nehme zurück das ich zurück nehme das Discovery schlecht ist. Die Serie hat gerade einen riesigen Canon Bruch begangen und sollte restlos aus dem Canon gestrichen werden. Dabei wäre die Basis mit dem Mirror Universum eine tolle Ausgangslage gewesen um Game of Thrones im All zu veranstalten. Aber in dieser Folge wird die Serie wieder degradiert, als einziger interessanter Character wird Lorca vom bösen Genie auf eindimensionalen Idioten zurück geschrieben. Mirror Stamets der das Zeug zu einem tollen Mirror Merlin Charakter hatte wurde auch noch umgebracht. Und Burnham wurde als Vollidiotin aus dem Piloten bestätigt. Dumm genug einen Krieg mit den Klingonen vom Zaun zu brechen aber dann ohne Fehler im restlichen Plot. Schlecht geschrieben selbst ohne Canon Brüche. (Bekanntheit des Mirror Universum durch die Föderaion vor 2267, Datenbank aus 2267 in 2256 warum rettet die Föderation ihre Redshirts nicht und verhindert sämtliche bekannte Unglücke mit Daten 10 Jahre aus der Zukunft? Und noch viele mehr.... )

0/15 ganze Staffel.

mad.gif
Aran
Auf Logan ist Verlass. biggrin.gif War mir sonnenklar, dass DISCO nicht den Weg beschreiten würde, den du dir vorgestellt hast. Um das gesehene zu bewerten, muss ich aber auch noch ne Nacht drüber schlafen. wink.gif
Strassid2
QUOTE (Aran @ 29. Jan 2018, 17:53) *
Auf Logan ist Verlass. biggrin.gif

Was mich eigentlich wundert, da er doch im Dezember schon meinte, er wird sich keine Folge mehr anschauen weil er nur noch the Orville anschauen wird biggrin.gif

Machmal frage ich mich ja, wie er die ganzen anderen Trek Serien bewerten würde. Viel gutes dürfte er daran ja auch nicht finden.
logan3333
ZITAT
Machmal frage ich mich ja, wie er die ganzen anderen Trek Serien bewerten würde. Viel gutes dürfte er daran ja auch nicht finden.


Schau das tragische an DISCO ist die Tatsache das sie 8,5 Million pro Folge verschiessen, und nichts Intelligentes zusammenbringen. Perlen vor die Säue. Die anderen Serien hatten ja nur ein kleines Budget dagegen. Obendrein 24 Folgen Staffeln auf werbefinanzierten Network TV in den USA. Also mehr kreative Schranken. Insofern schmerzt es richtig das DISCO leider so schlecht ist wie es geschrieben wurde. Bei Orville hat man wenigstens etwas zum lachen. Ein goldener Haufen Sch****e produziert CBS da, sie haben mehr Freiheit als alle anderen Filme und Serien zusammen und dann bauen so einen Mist. Und den Isaac, den Schauspieler von Lorca zu verlieren ist besonders schlecht. Stell dir vor TNG verliert das Talent Patrick Steward nach der ersten Staffel. Oder bei Enterprise Scott Bakula. mad.gif

ZITAT
War mir sonnenklar, dass DISCO nicht den Weg beschreiten würde, den du dir vorgestellt hast. Um das gesehene zu bewerten, muss ich aber auch noch ne Nacht drüber schlafen.


Die Möglichkeit war doch da, eine Serie im MU, warum hat den Weg nicht beschritten, weniger Canon Einschränkungen als im Föderationsraum, jetzt haben wir wieder eine Technologie im Canon von der wir nichts mehr hören obwohl sie eigentlich funktioniert. Obendrein, haben wir jetzt auch noch eine Terranische Kaiserin als Gefangene oder als poltischer Flüchtling. mad.gif Das ist alles leider sehr dämlich. mad.gif
stupidus
Ich habe ja erst vor ein paar Wochen angefangen, überhaupt STD anzuschauen. Eigentlich hatte ich das ja gar nicht vor. Inzwischen habe ich es aus Langeweile aber aufgeholt.

Zur aktuellen Folge: Ich hatte mir direkt vor der Folge eine Folge von Marvel's Iron Fist angeschaut. Der einzige Unterschied zur aktuellen STD Folge war, dass sie das Geld, das sie bei Marvel für Beleuchtung ausgegeben haben, bei STD für CGI ausgegeben haben. Ansonsten war es der gleiche Kung-Fu-Müll. Also sehr seichte Unterhaltung. Ich glaube, es wird Zeit, dass ich wieder einen Job finde, so das ich mein Netflix-Abo beenden kann dry.gif .


Allgemein zu STD: Die Serie krankt meiner Meinung nach an zwei Punkten.

1. Die Canon-Sache, falls man darauf wert legt. Das traurige daran ist eigentlich nur, dass sie das Problem hätten einfach beseitigen können, indem sie die Serie nach Voyager spielen lassen würden. Man müsste sonst an der Serie kein einziges bisschen ändern. Natürlich hätte die Serie dann immer noch das zweite, viel schlimmere Problem.

2. Die Serie dreht sich im Prinzip komplett um Burnham, die als die alleskönnende Superheldin dargestellt wird. Selbst Folgen, die eigentlich andere Charaktere ins Zentrum stellen könnten (müssten), wie die Zeitschleifenfolge, waren auf Burnham zentriert.
Aran
Das Positive vorweg: Alles was sich auf der Discovery ereignete, fand ich stark diesmal. Es war endlich wieder dieses klassische Ensemble-Gefühl da, was Star Trek in der Vergangenheit so oft zelebriert hat. Es gab sogar so eine Art Conference Room, an dem sich auch mal die bisherigen Standard-Statisten einbringen konnten und alle zusammen beraten haben, wie man vorgehen sollte. Auch Sarus Ansprache sowie sein ganzes Auftreten als Captain haben mir sehr gut gefallen. Stamets und Tilly funktionierten auch prima zusammen.

Das große Aber der Folge ist allerdings Mirror-Lorca, der von einer mysteriösen ambivalenten Figur zu einem zweidimensionalen Idioten degradiert wurde. Das war leider nix und Erinnerungen an Pagh-Geist Dukat wurden wach. Wo war der ach so große Plan dahinter und was wollte er eigentlich besser machen als Mirror-Georgiau? Eine nachvollziehbare Motivation für das ganze vorherige Brimborium ist da nur schwer ersichtlich, bzw. zu simpel.

Auch kam mir die Episode gerade in der ersten Hälfte seit längerem mal wieder viel zu gehetzt vor. Eben noch machen sich Georgiau & Co. auf, um Lorca auszuschalten und in der nächsten Szene werden sie schon überrumpelt. Überhaupt schien mir ihr Wirkungsgrad an Bord des eigenen Schiffes sehr begrenzt zu sein. Allzu mächtig kam sie mir jedenfalls nicht mehr vor. Allerdings verhält sich Lorca auch ziemlich dumm. In dem Moment, wo er Georgiau in Gefangenschaft hat, hätte er sie sofort töten müssen. Warum hier zögern? Damit die Imperatorin und Michael im Alleingang seine Anhängerschaft niederprügeln können? Das war auch eher schwach inszeniert. Ein trauriges Ende für Lorca. Nun hoffe ich, dass evtl. Prime Lorca doch noch auftaucht, schließlich ist noch nicht final geklärt, was mit diesem (und der Prime Buran) eigentlich geschehen ist.

Den Twist mit Mirror Georgiau im Prime Universum habe ich nicht kommen sehen. Mal schauen, was die Macher für sie noch in petto haben. Nun wünsche ich mir, dass der Konflikt mit den Klingonen irgendwie in den nächsten zwei Folgen gelöst wird. Hier hatte ich auf Mirror Voq gesetzt, aber der ist ja leider im MU geblieben, wenn er nicht sowieso schon beim Bombardement des Planeten draufgegangen war.
logan3333
ZITAT
Ein trauriges Ende für Lorca.

Ja, getötet durch Dr. Evils Falltüren ™. Falltüren eine Schüsseltechnologie in einem Universum mit Luftschleußen, Transporter, automatischen Schußanlagen etc.....

ZITAT
Nun wünsche ich mir, dass der Konflikt mit den Klingonen irgendwie in den nächsten zwei Folgen gelöst wird. Hier hatte ich auf Mirror Voq gesetzt, aber der ist ja leider im MU geblieben, wenn er nicht sowieso schon beim Bombardement des Planeten draufgegangen war.

Wozu? Michael-Sue wirds schon richten.

ZITAT
Das Positive vorweg: Alles sich auf der Discovery ereignete, fand ich stark diesmal. Es war endlich wieder dieses klassische Ensemble-Gefühl da, was Star Trek in der Vergangenheit so oft zelebriert hat. Es gab sogar so eine Art Conference Room, an dem sich auch mal die bisherigen Standard-Statisten einbringen konnten und alle zusammen beraten haben, wie man vorgehen sollte. Auch Sarus Ansprache sowie sein ganzes Auftreten als Captain haben mir sehr gut gefallen. Stamets und Tilly funktionierten auch prima zusammen.

Einig dazu verdammt die zweite Geige zu spielen, und Michael-Sue anzubeten.
Strassid2
QUOTE (logan3333 @ 29. Jan 2018, 19:53) *
Schau das tragische an DISCO ist die Tatsache das sie 8,5 Million pro Folge verschiessen,

Ich denke, da habe ich den Vorteil, dass ich mir keinerlei Gedanken über die Hintergründe der Produktion mache, deshalb regen mich auch mäßige Folgen nicht so sehr auf biggrin.gif

QUOTE
Und den Isaac, den Schauspieler von Lorca zu verlieren ist besonders schlecht.

Hm, ich könnte jetzt spekulieren, dass wir den originalen Lorca wieder bekommen, aber... nein, ich denke, der hat mit dem Mirror Lorca Plätze getauscht, direkt bevor die Buran im Spiegeluniversum zerstört wurde.

QUOTE
Stell dir vor TNG verliert das Talent Patrick Steward nach der ersten Staffel. Oder bei Enterprise Scott Bakula. mad.gif

Ich muss sagen, dass ich nicht fand, dass Scott Bakula bei Enterprise wirklich was raus reißen konnte bzw. ich fand ihn in seiner Rolle dort auch absolut nicht ausgelastet... wobei er natürlich Welten über dem Rest des Casts stand... und über quasi dem ganzen Cast von Voyager, aber nein, ich bashe jetzt nicht biggrin.gif

QUOTE
Die Möglichkeit war doch da, eine Serie im MU, warum hat den Weg nicht beschritten, weniger Canon Einschränkungen als im Föderationsraum,

Findest du? Immerhin gibt es ja mit "Mirror, Mirror" eine Episode, die 10 Jahre später spielt und recht klar zeigt, dass sich wenig im Mirror Universe geändert hat. Das Problem mit dem Sporenantrieb hätte das übrigens auch nicht behoben, einfach weil das ja keine spontane Erfindung auf der Discovery war sondern anscheinend von der Föderation in Auftrag gegeben und sicher irgendwann weiter verfolgt werden könne, selbst, wenn die Discovery im Mirror Universe geblieben wäre.

Wobei ich dir allerdings zustimme, dass man diese ganze Geschichte mit dem Sporenantrieb jetzt direkt hätte lösen können (je nachdem, wie die nächsten beiden Folgen ablaufen streichen wir das "können" evtl. noch durch ein "müssen" wink.gif) :
Wäre nämlich das Sporennetzwerk jetzt tatsächlich verwelkt und die Discovery Crew auf eine andere Art nach Hause gekommen (ganz ehrlich? Als sie zum Schluss meinten, sie sind nicht zur richtigen Zeit dort angekommen, dachte ich, wir wären in einer Zeit nach Voyager - das wäre ein Top Bogen gewesen) hätte sich alles aufgelöst.
Aber nein, das Welken der Sporen würde dafür sorgen, dass alles Leben in sämtlichen Universen zerstört werden würde?! Und es soll jetzt tatsächlich erklärt werden, dass überall in allen Universen nur ein einziges Schiff einer einzigen Spezies geben, die von dem Netzwerk weiß und es anzapft und somit schädigt?! Und dann sind das ausgerechnet die Nassbirnen vom terranischen Imperium?!

Ich hoffe doch noch, dass dieses Netzwerk dann doch noch irgendwann verdorrt oder versiegelt oder sonstwas wird. Ich lasse mir nämlich einerseits schon erklären, dass die Föderation die Abenteuer der Discovery unter Verschluss hält, weil sie z.B. für die Sektion 31 unterwegs ist (schwarze Abzeichen anybody? wink.gif), was ja auch erklären würde, dass Kirk 10 Jahre später nichts vom Spiegeluniversum wüsste. Ich lasse mir auch erklären, dass sie jetzt nächste Woche einen Zeitsprung machen werden um die Niederlage des Krieges zu verhindern. Von mir aus kann das auch erst übernächste Woche passieren, allerdings muss ich sagen, dass ich keine Lust darauf hätte, wenn die Serie jetzt in einer alternativen Zeitlinie weiter geht, in der Kevin Sorbo das Commonwealth wieder aufbaut (schließlich wurde eine vernichtende Niederlage der Föderation ja nie erwähnt). Es heißt ja auch, dass die Romanze von Stamets und dem Doc noch nicht zu Ende erzählt wurde, als ihm Voq den Hals rumgedreht hat. Da bin ich dann doch mal gespannt, ob jetzt noch was kommt oder sie damit nur sagen wollten, dass er jetzt im Myzelnetzwerk lebt.

Aber wie gesagt: Das Myzelnetzwerk ist ja keine Sache, die nur die Föderation im 23. Jahrhundert betrifft sondern ist anscheinend so heikel, dass jeder überall alles zerstören könnte. Ich denke auch nicht, dass so eine Struktur generell "versteckt" bleiben könnte: Romulaner, diverse Spezies im Delta Quadranten, etc. sind ja wissenschaftlich auch nicht auf den Kopf gefallen, das wird doch irgendwem anderes auch auffallen, vor allem die Tatsache, dass sich damit schnell reisen lässt. Den Warp-Antrieb kennen ja auch viele Spezies, Transwarp auch und auch vom guten, alten Slipstream wissen mehr als nur eine Spezies im Delta Quadranten.

Aber ich rege mich frühstens nach der letzten Folge der ersten Staffel auf biggrin.gif
Voivod
Lorca getötet und sein Erbe beschmutzt... Dies hat mir mal gar nicht gefallen! Der "echte" Lorca muss aktiviert werden. Bring back Lorca! Den besten Charakter bringen sie um. Mighty Lorca! Unschön.

Rest fand ich gut. Bin trotzdem etwas frustriert. Jetzt sind wir halt wieder "zu Hause", und das ohne den wahren Hauptcharakter. sad.gif Auf wiedersehen MU, war schön mit dir!

logan3333
ZITAT
Findest du? Immerhin gibt es ja mit "Mirror, Mirror" eine Episode, die 10 Jahre später spielt und recht klar zeigt, dass sich wenig im Mirror Universe geändert hat. Das Problem mit dem Sporenantrieb hätte das übrigens auch nicht behoben, einfach weil das ja keine spontane Erfindung auf der Discovery war sondern anscheinend von der Föderation in Auftrag gegeben und sicher irgendwann weiter verfolgt werden könne, selbst, wenn die Discovery im Mirror Universe geblieben wäre.

"Mirror, Mirror" zeigt das Terranische Imperium an der Macht, sitzt fest im Sattel. Keine Rebellion, und der Zusammenbruch liegt noch Jahre in der Zukunft. Obendrein Spock ist Offizier, also zwischen Terranisches Imperium der Sato Dynastie (2155), wo nach der Rebellion der Avenger Aliens (NX-09) die Aliens die Möglichkeit verlieren als Crew und Offiziere zu dienen. Und da haben wir aber nun Spock in 2267. Was ist also in der Zwischenzeit passiert? Reform? Andere Politik? Eine Art Frederick von Preußen für eine gewisse Zeit am Thron? Was wurde aus den Aliens? Du kannst Mirror Mirror soweit einbauen, in dem man Spock dort auftauchen lassen kann, mit Tantalus Feld, Reformgedanken und so weiter.

Sporen Technik könnte man weiter Erforschen, aber nicht als Antriebskonzept. Die politische Rechtfertigung wäre mit dem Verschwinden der Discovery und dem Unfall auf dem Schwesterschiff leicht zu rechtfertigen gewesen. Sporenantrieb? Ach wozu? Machen wir doch, lieber Transwarp! Der vielversprechende Schotte da, der gerade auf die Enterprise versetzt wurde hat es doch gesagt.

ZITAT
Aber nein, das Welken der Sporen würde dafür sorgen, dass alles Leben in sämtlichen Universen zerstört werden würde?! Und es soll jetzt tatsächlich erklärt werden, dass überall in allen Universen nur ein einziges Schiff einer einzigen Spezies geben, die von dem Netzwerk weiß und es anzapft und somit schädigt?! Und dann sind das ausgerechnet die Nassbirnen vom terranischen Imperium?!


Ja, die Terraner plündern, mißbrauchen aber erfinden Technologie nicht! Kann man ja immer bei der Föderation "ausborgen" , so wie einen Löffel Zucker! Aber egal das Netzwerk kommt sowieso nicht in meinen "Headcanon" . Nicht mein Trek.
Voivod
Das war zwar zu erwarten, weil eine Figur wie Lorca im piekfeinen Trek-Universum kein Anführer oder "Vorbild" sein darf, aber seien wir mal ehrlich: Gegen ihn sind alle anderen Charaktere abgrundtief langweilige Lappen. Ohne Lorca the Great kann ich mir DISCO im Moment gar nicht vorstellen. Arrrgghh! Mal drüber schlafen...
Strassid2
QUOTE (Aran @ 29. Jan 2018, 21:12) *
Das Positive vorweg: Alles was sich auf der Discovery ereignete, fand ich stark diesmal. Es war endlich wieder dieses klassische Ensemble-Gefühl da, was Star Trek in der Vergangenheit so oft zelebriert hat. Es gab sogar so eine Art Conference Room, an dem sich auch mal die bisherigen Standard-Statisten einbringen konnten und alle zusammen beraten haben, wie man vorgehen sollte. Auch Sarus Ansprache sowie sein ganzes Auftreten als Captain haben mir sehr gut gefallen. Stamets und Tilly funktionierten auch prima zusammen.

Das Problem an der Sache finde ich nur den Punkt, den ich schon bei den ersten Infos zu Discovery angesprochen habe:
Ich finde es befremdlich, dass es tatsächlich EINE Hauptfigur gibt. In den Serien davor warne die Kapitäne zwar schon das Zentrum der Geschichten (aufgrund ihrer Position), aber eigentlich haben immer auch andere Charaktere ihre Zeit und ihre Handlungen bekommen. Manchmal mehr (DS9), manchmal weniger (VOY) Zeit wurde dann in die anderen Crewmitglieder investiert. Bei Discovery ist irgendwie bisher alles viel zu starr auf Burnham. Manchmal ist es so, als würde ich eine Neuverfilmung der ersten TNG-Staffeln mit Wesley Crusher als Hauptdarsteller sehen: Sie kann alles, weiß alles, macht alles. Mir fallen derzeit nicht viele Serien ein, die sich so auf eine Figur konzentrieren. Man kann auch nicht sagen, dass das daran liegt, dass die Staffel nur 15 Folgen hat: Wären einige der episodenentscheidenden Geistesblitze oder Charaktermomente eben nicht auf Burnhams Konto gegangen sondern z.B. tatsächlich bei Saru, Tilly, der Frau mit den Implantaten, dem Roboter oder diese anderen Charaktere, die immer mal wieder zu sehen waren, aber nie etwas wichtiges zu sagen hatten. Dafür lässt man viele sterben, die dann tatsächlich mal etwas mehr Screentime hatten...

QUOTE
Das war leider nix und Erinnerungen an Pagh-Geist Dukat wurden wach.

Jetzt, wo dus sagst biggrin.gif

QUOTE
Überhaupt schien mir ihr Wirkungsgrad an Bord des eigenen Schiffes sehr begrenzt zu sein. Allzu mächtig kam sie mir jedenfalls nicht mehr vor.

Wäre das mein Schiff und ich wäre amtierender Captain hätte ich die Meuterer einfach über Bord gebeamt... oder durch meine Falltüre gestoßen! biggrin.gif

QUOTE
Nun hoffe ich, dass evtl. Prime Lorca doch noch auftaucht, schließlich ist noch nicht final geklärt, was mit diesem (und der Prime Buran) eigentlich geschehen ist.

Naja, die Buran wurde zerstört und man hat zwar was von Lorca gehört, der war aber nicht der richtige. Ich denke, dass es wie bei TOS war, dass sie die Plätze getauscht haben, was für den Prime Lorca nicht ganz so günstig gewesen ist.

QUOTE
Den Twist mit Mirror Georgiau im Prime Universum habe ich nicht kommen sehen. Mal schauen, was die Macher für sie noch in petto haben. Nun wünsche ich mir, dass der Konflikt mit den Klingonen irgendwie in den nächsten zwei Folgen gelöst wird.

Es hieß mal, dass die Handlung gegen ende der 1. Staffel die Marschrichtung der 2. Staffel vorgeben wird. So gerne ich es sehen würde, dass endlich mal etwas abgeschlossen wird, so sehr fürchte ich, dass wieder irgendein kranker Scheiß passiert, der nichts abschließt, die Staffel aber mit einem "super-duper" Cliffhanger enden lässt.

Ich denke, für die 2. Staffel wäre es (nach aktuellem Stand) am besten, wenn Burnham begnadigt (natürlich wird in Trek alles und jeder begnadigt) und zum 1. Offizier unter Saru werden würde, ich denke, das würde zumindest theoretisch (!) gute Möglichkeiten für Story und Charakterentwicklung ermöglichen.

QUOTE
Hier hatte ich auf Mirror Voq gesetzt, aber der ist ja leider im MU geblieben, wenn er nicht sowieso schon beim Bombardement des Planeten draufgegangen war.

Ich hatte da lustigerweise auch die verrücktesten Ideen, wie es damit weiter gehen könnte und dass er oder zumindest sein Gespräch mit Burnham der Schlüssel zum Frieden mit den Klingonen sein könnte. Ersteres ist eher nicht mehr möglich (außer, er ist heimlich an Bord der Discovery geblieben), Zweiteres aber zumindest theoretisch noch... je nachdem, was noch von der Föderation übrig ist, springen sie erst noch 9 Monate durch die Zeit zurück.
Der RvD
Für meinen Begriff alles in allem sehr starke Folge, auch wenn es im nachhinein für den ganzen Mirror-Kram vielleicht auch ein engagierter Zweiteiler getan hätte. Für mehr ist das MU in der Regel einfach nicht wirklich ernstzunehmen, s.a. den schon angesprochenen Kritikpunkt, dass Mirror-Lorca vs. Mirror-Georgiou für den Zuschauer kein irgendwie nachvollziehbarer Konflikt gewesen ist. Beide blieben halt...Terraner, wie sie im Buche stehen. (Ernstzunehmende Charakterentwicklung gibt es im MU halt nur für Vulkanier.) Season-7-Dukat fand ich aber bedeutend enttäuschender, der hatte nicht mal die "Mirror"-Ausrede.

Anyway, Jason Isaacs war denn auch als vergleichsweise over-the-top-"Bösewicht" eine wahre Freude anzusehen, so dass mich das alles letztendlich auch nicht soooo sehr gestört hätte, auch wenn ich das Argument wohl nachvollziehen kann, dass man ihn lieber ohne "Make the Empire glorious again"-Reden verabschiedet hätte.Ich mochte es wohl, dass man da die Parallele zu T'Kuvmas "Remain Klingon" im Pilotfilm gezogen hat, aber im Gegensatz zu dort ist M-Georgiou hier halt kein ideologisches Gegenstück dazu, dieser Konflikt blieb eher eine typisch terranische Wachablösung von der Stange.

Das mal beiseite, war das vielleicht die bestinszenierte actionlastige Ereignisfolge seit Voyagers "Scorpion". (Hatte nebenbei auch derb was von mittelstaffeligen Stargate-SG1-Knüllern, wenn sich mal wieder Jack oder Sam auf Apophis' Schiff durch dunkle Hallen schlichen, um irgendwo Sprengstoff anzubringen. Aber das hatte ja auch stark bei Star Wars geklaut. Klauen soll man halt nur bei den besten. wink.gif)

Die Szenen auf der Discovery fand ich auch durch die Bank grandios trekkig, und auch wenn ich es stark bezweifle, dass es in Jahr 2 tatsächlich dazu kommen könnte: Ich hätt' ja absolut nix gegen Captain Saru einzuwenden. (Aber sollten wir Isaacs tatsächlich verlieren, muss da wahrscheinlich ein ähnlich bekannter Name nachfolgen.)

Über Canon...nörgle ich in zwei Wochen, wenn es denn tatsächlich was zu nörgeln geben sollte. Bis dahin sind wir mittendrin und alles kann passieren.
logan3333
ZITAT
Ich denke, dass es wie bei TOS war, dass sie die Plätze getauscht haben, was für den Prime Lorca nicht ganz so günstig gewesen ist.

Wenn er an Bord der Mirror Buran war, wurde er entweder von der Crew getötet. Oder von den Terraner der Chevon gefangengenommen und dann getötet worden. Er kann immer noch an Bord der Chevon gewesen sein, als es in die Luft geflogen ist. Michael hat ja nicht nachgeschaut, in den Terranischen Datenbanken. Da die Discovery nun zurück im Prime Universum ist, und Prime Lorca im Mirror Universum ist, scheint er nun da gefangen zu sein, falls er nicht schon gestorben ist oder ermordet wurde.

Strassid2
QUOTE (logan3333 @ 29. Jan 2018, 22:26) *
Oder von den Terraner der Chevon gefangengenommen und dann getötet worden.


Das denke ich eher nicht, denn dann wäre doch niemand so wirklich überrascht gewesen, dass Burnham mit ihm aufgetaucht ist bzw. dann hätte nicht das ganze Imperium nach ihm gesucht. Ein wenig Logik darf schon sein biggrin.gif
logan3333
ZITAT
Das denke ich eher nicht, denn dann wäre doch niemand so wirklich überrascht gewesen, dass Burnham mit ihm aufgetaucht ist bzw. dann hätte nicht das ganze Imperium nach ihm gesucht.


Nun dem ersten Lorca kann man nachweisen das er aus dem Föderationsuniversum kommt und nicht der Lorca ist den sie suchen. Obendrein, wenn nicht einmal der Stab des Imperator wissen darf das es das Föderationsuniversum gibt, kann man davon ausgehen das die Leute die mit Prime Lorca Kontakt hatten, auch das Zeitliche gesegnet haben. Falltüre sei Dank.
Strassid2
QUOTE (logan3333 @ 29. Jan 2018, 22:52) *
Falltüre sei Dank.

Ich LIEBE Falltüren
pana
ZITAT(logan3333 @ 29. Jan 2018, 19:53) *
Die Möglichkeit war doch da, eine Serie im MU, warum hat den Weg nicht beschritten, weniger Canon Einschränkungen als im Föderationsraum...

Weil die Serie dadurch noch dämlicher und überflüssiger geworden wäre, als sie es ohnehin ist. Das wäre noch weniger Star Trek als jetzt.



ZITAT(stupidus @ 29. Jan 2018, 20:10) *
1. Die Canon-Sache, falls man darauf wert legt. Das traurige daran ist eigentlich nur, dass sie das Problem hätten einfach beseitigen können, indem sie die Serie nach Voyager spielen lassen würden. Man müsste sonst an der Serie kein einziges bisschen ändern...

Mein Reden seit der unsäglichen Serie Enterprise...



ZITAT(Aran @ 29. Jan 2018, 21:12) *
Das Positive vorweg: Alles was sich auf der Discovery ereignete, fand ich stark diesmal. Es war endlich wieder dieses klassische Ensemble-Gefühl da, was Star Trek in der Vergangenheit so oft zelebriert hat. Es gab sogar so eine Art Conference Room, an dem sich auch mal die bisherigen Standard-Statisten einbringen konnten und alle zusammen beraten haben, wie man vorgehen sollte...

Das Einzige, was in dieser Episode ein klassisches Gefühl in mir ausgelöst hat, war das Zirpen des verdammten Kommunikators auf dem dicken Römerschiff. Von einer Beratung habe ich nichts gesehen. Letztendlich wurde ein Befehl erteilt. Dem voraus ging eine Menge Pathos.



Da ich außer Discovery seit Jahren keine aktuelle Serie gesehen habe und momentan nur noch The Expanse bei mir läuft, ist meine Basis für Vergleiche aktueller Trickeffekte recht gering. Wie auch immer, die Effekte - ich meine die Außenaufnahmen - bei Discovery wirken auf mich überwiegend billig, bunt und zweidimensional.
Adm. Ges
ZITAT(Strassid2 @ 29. Jan 2018, 22:47) *
ZITAT(logan3333 @ 29. Jan 2018, 22:26) *
Oder von den Terraner der Chevon gefangengenommen und dann getötet worden.


Das denke ich eher nicht, denn dann wäre doch niemand so wirklich überrascht gewesen, dass Burnham mit ihm aufgetaucht ist bzw. dann hätte nicht das ganze Imperium nach ihm gesucht. Ein wenig Logik darf schon sein biggrin.gif


Richtig. Es hieß, dass Lorca Burnham getötet hätte und auf der Flucht sei. Inwiefern das Imperator-"Fakenews" sein könnten, ist natürlich nicht klar. Dass Burnham Georgiou mit nimmt, wurde für mich irgendwie schon während der Folge zur Option, insofern war ich da nicht übermäßig überrascht, fand es jetzt aber auch nicht schlimm. In der Tat war Lorca absolut enttäuschend. Vielleicht treibt er sich ja jetzt (auch) im Netzwerk rum? Ich fände es in jedem Fall schade, wenn Lorca weg wäre, denn er hatte mir bis zu dieser Auflösung noch mit am Besten gefallen. Und mir stößt ebenfalls negativ auf, dass die Entwicklung bei den anderen Charakteren eher mäßig ist. Stamets und Tilly sind übrig. Tyler würde ich als "Wundertüte" noch nicht abschreiben - schade, dass er in dieser Folge völlig fehlte.

Immerhin, der Cliffhanger funktioniert als solcher. Ich bin wirklich gespannt, wie es weiter geht und ob es einen Reset-Button gibt, respektive, wie groß er sein wird.
Voivod
Ich habe mich noch immer nicht eingekriegt.

Klar, Tilly ist ein netter Fun-Charakter, der Rest geht auch irgendwie durch, sogar Burnham mit einigem Ächzen und Stöhnen. Trotzdem soll "Lorca" zum Finale in zwei Wochen gerne wieder auf magische Weise auftauchen, auf Logik pfeife ich. Die Macher haben wohl nicht damit gerechnet, dass er Burnham imo die Show komplett stiehlt und zum Aushängeschild wird. Burnham bzw. Martin-Green wird ja mit viel Fan-Hass überschüttet, auch von dubiosen Typen mit seltsamen Motiven (ich will nicht politisch werden, jeder weiss, was gemeint ist), da will man schon deswegen zur Verteidigung eilen. Aber als Hauptfigur überzeugt sie einfach noch nicht. Weiss nicht, ob sich das noch ändern kann... DISCO braucht eine starke Figur, einen coolen Captain, eine Rampensau. Jede Show braucht eine Rampensau! wink.gif Wenn nicht Lorca, muss jemand anderes her zur zweiten Staffel, jemand neues, nicht ein schon bekanntes Crewmitglied. IMO natürlich... Bin DISCO wirklich wohlgesonnen, das macht ja alles Spaß und so, aber die Personaldecke ist verdammt dünn. Sorry Saru, aber du hast nicht das Format für den Chefsessel, trotz der guten Performance in der Folge! wink.gif
Strassid2
QUOTE (Voivod @ 30. Jan 2018, 22:56) *
DISCO braucht eine starke Figur, einen coolen Captain, eine Rampensau. Jede Show braucht eine Rampensau! wink.gif

Saru macht das schon, ich sags dir biggrin.gif

QUOTE
aber die Personaldecke ist verdammt dünn.

... und es ist ja nicht so, dass sie bisher an irgendeiner Stelle merklich dicker wurde biggrin.gif

Klar: Es sind nur 15 Folgen (eigentlich 13 ohne den Prolog) in der ersten Staffel anstatt der üblichen 24, aber ich habe irgendwie bei Discovery die ganze Zeit das Gefühl, als wäre das generell keine vollwertige Serie, die es tatsächlich auf 150+ Folgen in 7 Staffeln bringen wird sondern als hätte ich hier eine putzige Miniserie vor mir.
Eine Miniserie, die sich noch dazu auf eine einzige Person konzentriert. Ist ja an sich nicht sooo dramatisch, wenn:
1. die Figur interessant ist und somit eine ganze Serie allein tragen kann
2. im Fall Star Trek die Serie tatsächlich nur eine Miniserie zur Begleitung einer vollwertigen Serie wäre.

1. Kann ich leider nicht zustimmen: Ich finde Burnham zwar nicht schrecklich, wie einige andere hier, aber sie erinnert mich zu sehr an die bedeutungsvoll in die Kamera schnaufende Seven of Nine, die einfach jedes Problem mit irgendwelchem fancy Borg shit lösen konnte. Seven konnte dafür aber mit zwischenmenschlichen Themen nichts anfangen und hat sich hierbei auch immer mal wieder schwer getan (auch, wenn sie sich dann plötzlich in der letzten Folge aus heiterem Himmel Chakotay klar gemacht hat), Burnham hingegen kann kämpfen, weiß anscheinend mehr als Wesley Crusher, wurde von Vulkaniern groß gezogen, weshalb sie auch Dinge wie den vulkanischen Nackengriff oder die Gedankenverschmelzung aktiv ausführen kann (etwas, von dem ich die ganze Zeit dachte, dass das tatsächlich nur von Vulkaniern aufgrund rassetypischer Eigenheiten ausgeführt werden kann), war zwar noch nie verliebt, fängt aber ohne Probleme etwas mit Tyler an. Selbst als sie im Mirror Universe auf Georgiou trifft und angedeutet wird, dass sie das mitnimmt, wird die Situation auch mit Leichtigkeit bewältigt. Was hier fehlt ist Kryptonit

2. Fände ich klasse. Von der Idee her, wie die Star Wars Stories, die einfach mal zwischendrin andere Geschichten beleuchten und für sich alleine stehen (um es nochmal deutlich zu machen: mir geht es nur um die Idee, nicht um die Umsetzung). Was allerdings fehlt ist jetzt die vollwertige Serie biggrin.gif

Discovery war ja ursprünglich als Anthologie-Serie geplant und ich muss sagen: Den Eindruck macht die Serie schon recht häufig auf mich.
logan3333
ZITAT
Die Macher haben wohl nicht damit gerechnet, dass er Burnham imo die Show komplett stiehlt und zum Aushängeschild wird.


Nein, das war von vorne herein geplant.

ZITAT
Martin-Green wird ja mit viel Fan-Hass überschüttet, auch von dubiosen Typen mit seltsamen Motiven (ich will nicht politisch werden, jeder weiss, was gemeint ist), da will man schon deswegen zur Verteidigung eilen.


Den Hass hat sie nicht verdient, das Problem sind die Schreiber und die Produzenten. Schauspieler der Show sind kaum ein Problem.

ZITAT
1. Kann ich leider nicht zustimmen: Ich finde Burnham zwar nicht schrecklich, wie einige andere hier, aber sie erinnert mich zu sehr an die bedeutungsvoll in die Kamera schnaufende Seven of Nine, die einfach jedes Problem mit irgendwelchem fancy Borg shit lösen konnte. Seven konnte dafür aber mit zwischenmenschlichen Themen nichts anfangen und hat sich hierbei auch immer mal wieder schwer getan (auch, wenn sie sich dann plötzlich in der letzten Folge aus heiterem Himmel Chakotay klar gemacht hat), Burnham hingegen kann kämpfen, weiß anscheinend mehr als Wesley Crusher, wurde von Vulkaniern groß gezogen, weshalb sie auch Dinge wie den vulkanischen Nackengriff oder die Gedankenverschmelzung aktiv ausführen kann (etwas, von dem ich die ganze Zeit dachte, dass das tatsächlich nur von Vulkaniern aufgrund rassetypischer Eigenheiten ausgeführt werden kann), war zwar noch nie verliebt, fängt aber ohne Probleme etwas mit Tyler an. Selbst als sie im Mirror Universe auf Georgiou trifft und angedeutet wird, dass sie das mitnimmt, wird die Situation auch mit Leichtigkeit bewältigt. Was hier fehlt ist Kryptonit


Wie will man da jemals Spannung, interessante Geschichten, Character Interaktionen machen? Q beschwören? Nein am besten aus Burnham eine Q machen und aus der Show schreiben.

ZITAT
Discovery war ja ursprünglich als Anthologie-Serie geplant und ich muss sagen: Den Eindruck macht die Serie schon recht häufig auf mich.


Ja, ein komplett neuer Cast hat auch seinen Reiz. Nur wäre mir lieber wenn sie die idiotischen Schreiber alle austauschen würden, die Produzenten auch. Sonst bekommen wir gleich den nächsten Autounfall in Form der neuen Staffel.



Voivod
^Burnham ist doch in bester Tradition mit ihren in jeder Hinsicht überragenden Fähigkeiten, die Trek-Helden waren immer schon die Besten der Besten unter den Besten. wink.gif Und das stört jetzt plötzlich? Nun gut, jeder hatte evtl. eine kleine Schwäche. Picard z.B. hatte etwas Mühe mit seiner Uniform und musste immer dran rumzupfen, und Kirk und Riker hatten eine "Schwäche" für Frauen. wink.gif Selbst ein müder Furz wie Harry Kim war perfekt und hochbegabt, nur an Selbstbewusstsein mangelte es ihm ein wenig. Chakotay war sogar so vollkommen, der hatte gar keine erkennbaren Merkmale ausser seinem Tattoo! mrgreen.gif Und Troi konnte nicht so gut Raumschiffe steuern. Fazit: Trekkische Alleschecker sind einfach todlangweilig aus heutiger Sicht. Vier Jahre Akademie, dort haben sie halt alles gelernt! mrgreen.gif Aber immerhin hat Burnham noch ein paar daddy issues. Ganz so aalglatt wie viele ihrer trekkischen Vorgänger ist sie auch nicht, immerhin. Aber ihr Alleskönnertum macht sie jetzt nicht speziell. Ab TNG waren fast alle Trek-Helden ähnlich drauf, und es wurden trotzdem "gute Geschichten" erzählt. Was konnte ein Picard NICHT? Der konnte alles. Super Stratege, Diplomat, konnte zur Not alles reparieren und auch zuhauen wie Sau. Ein Meister mit Pfeil und Bogen, Spion, Survivalexperte, Historiker, Philosoph, Marathonläufer, Borgqueenbesieger... James Bond ist ein Witz dagegen! laugh.gif Von Janeway fange ich gar nicht an, die konnte sogar über Wasser gehen wenn nötig! wink.gif

Äh, wie kommst du auf die Idee, dass die Autoren Lorca mit Absicht die arme Burnham in den Senkel stellen liessen? Glaube ich nicht. Ich vermute eher, man wollte halt eine starke junge Frau präsentieren, die ihren Weg geht trotz aller Widerstände. Wurde ja auch brutal abgefeiert in der Presse. Vielleicht gucken ja ein paar adoleszente Frauen deswegen DISCO und beten Burnham an wie wir alten Säcke damals Kirk, Picard &Co. wink.gif Ich glaube zwar nicht daran, dass Burnham jetzt wahnsinnig viele jüngere Frauen zum Trek gucken bringt und die Altherrenveranstaltung der Fans aufgemischt wird, aber man weiss ja nie! laugh.gif Superstarke Frauen müssen heute halt in die Serien und Filme rein, sonst gibt's Geschrei, besonders wenn sich etwas als so "progressiv" rühmt wie Star Trek. Logisch, dass es dann nicht immer gut kommt. Immerhin ist Michael ne Frau, wäre sie ein Bub, wäre ihr Charakter noch stereotyper für Trek und ja, noch langweiliger.
Der RvD
Ich finde ehrlich gesagt nach 13 Folgen auch jeden anderen der Hauptcharaktere mitreißender als Martin-Green/Burnham, die ich eigentlich nur in ihrer Beziehung zu Georgiou und Sarek auch nur annähernd so interessant finde wie sich die Autoren das wohl gewünscht haben. Das ist nicht mal das größte Problem, denn die Serie ist letztendlich doch Ensemble-mäßiger ausgefallen als man das anfangs erwarten konnte und gerade diese Folge hat ja gezeigt, wie trekkig das Zusammenspiel auf der Discovery doch sein kann.

Voivod hat aber absolut recht mit der Verteidigung der Burnham-Charakterisierung, dass sie in bester Star Trek-Tradition stände. Der einzige Unterschied zu früher ist eigentlich, dass der übergeordnete "point of view"-Charakter der Serie nicht der Captain ist (aus gutem Grunde, wie wir seit den letzten zwei Folgen wissen). Und ja, es dürfte interessant sein, zu sehen, wie sich das weiterentwickelt, denn mit Staffel 2 werden wir Fullers ursprüngliche Vision (Anthologie-Serie), für die diese Charaktere immerhin einst mal erdacht worden sind, endgültig hinter uns lassen.
logan3333
@Voivod

Schau Picard, Archer, Sisko, Kirk und Janeway war im 24 Folgen TV Network Format. 24 kleine Reset Buttons überspitzt gesagt, auf Negativität getrimmt. Burnham war eine 15 Folgen zusammenhängende Geschichte. Also ein großer Reset Button.

Zusammenhängende Geschichten werden nur dann gut wenn du langfristige Auswirkungen auf das fiktionale Universum gibt, langfristige auf Canon aufgebaute neue Geschichten die nicht resettiert werden, mit permanenten Charakterentwicklungen. Siehe Game of Thrones, Better Call Saul, Walking Dead und noch viele mehr. Selbst die 24 Folgen Formate haben das hervorgebracht, allerdings nur in Arcs und großteils nicht in der Qualität wie ich es gerne gesehen hatte.

Picard war schon ein wenig unmenschlich perfekt, und hatte wenig Schwächen oder dunkle Seiten. Er konnte alles außer Kinder, Poker, schmutzige Tricks, Q und Barschlägereien. Nur Picard war auch schon sehr alter und erfahrener Mensch und so jemanden nimmt man ab erwachsen und erfahren mit Weisheit und Intelligenz auf Krisen zu reagieren. Sisko und Archer werden deshalb bei mir wesentlich beliebter, da sie im Vergleich zu Picard sehr viel menschlicher waren. Kirk war nie perfekt und war regelmäßig irre. Spock und McCoy hatten da wohl auch mehr zu melden. TOS ist aus den 60ern und ausser Konkurenz. Bei Voyager und Janeway ist alles durch das vergebene Potenzial um die Serie und dem Szenario verloren gewesen. Egal was man aus ihr macht. Weibliche Picard oder weiblicher John McClane Abklatsch gegen die Borg haben da nicht geholfen.

Jetzt sollte man meinen die Macher des Franchises und die Geldgeber hätten davon gelernt. Haben sie aber nicht. Sie schreiben kein Game of Thrones im All (Mirror Universum), oder eine Geschichte um einen Character und seine Entwicklung wie bei Better Call Saul. Wir bekommen hier, was man im alten Format (24Folgen) in einem zwei Teiler abgehandelt hätte, über 15 Folgen gestreckt, mit Füller Episoden wie zum Beispiel die Mudd Episode, und einen Reset Knopf am Ende und massiven Canonbruch und der falschen Verwendung von originalen Charaktären wie Mudd mit extrem schlechten Dialogen und obendrein vergebenen Potenzial (Lorca) . In der Hinsicht ist Discovery noch schlechter wie Voyager. Voyager hatte immerhin in der ersten Staffel sehr viel Konflikt noch an Bord und wenig schwächen für sein Format. Und wurde dann schlechter mit 7 of 9 und dem ganzen Borg Blödsinn.

Wir haben mit Discovery keinen brauchbaren Philosophie Unterricht (TOS, TNG in Teilen VOY), keine interessanten Canon Arcs (DS9, ENT in Teilen TNG) und vor allem nichts Neues oder Interessantes.

ZITAT
Superstarke Frauen müssen heute halt in die Serien und Filme rein, sonst gibt's Geschrei, besonders wenn sich etwas als so "progressiv" rühmt wie Star Trek. Logisch, dass es dann nicht immer gut kommt. Immerhin ist Michael ne Frau, wäre sie ein Bub, wäre ihr Charakter noch stereotyper für Trek und ja, noch langweiliger.


Nur das hat man schon bei Serien wie "Major Crimes" oder "Battlestar Galactica", "The Expanse", "Futurama" oder "Homeland" wesentlich besser umgesetzt. Discovery den ganzen Mist durchgehen zu lassen ist übrigens die chauvinistische Position, denn "Michael ist ne Frau" darum müssen wir den Mist ertragen, auch wenn es super dämlich gemacht wurde. Weil Rah Rah Rah Wah-Man. mad.gif Leute die nicht kritisieren können, sind keine Fans. Vorallem zeigt Discovery Figuren die weil sie schlecht geschrieben/gemacht wurden, die eher Frauen als Anführer und Führungskräfte demontieren als kompetente, glaubwürdige Frauen zu zeigen. Damit tut man den Frauen eben keinen Gefallen sondern eher das Gegenteil.
Strassid2
QUOTE
Immerhin ist Michael ne Frau, wäre sie ein Bub, wäre ihr Charakter noch stereotyper für Trek und ja, noch langweiliger.

Keineswegs:
Eigentlich ist es für den Charakter Michael Burnham absolut egal, ob sie jetzt Frau oder Mann ist, denn es würde sich bei einem Tausch des Geschlechts quasi nichts ändern. Okay, Burnham hätte keine Affaire mit Tyler gehabt, aber da sie die Enthüllung seiner klingonischen Identität (und auch Culbers Tod) mit vulkanischer Gelassenheit einfach locker weg steckt ist selbst der Punkt nach 13 von 15 Episoden belanglos. Weder wertet eine weibliche Michael Burnham die Rolle ab noch auf.

QUOTE ( @ 31. Jan 2018, 09:12) *
Ich finde ehrlich gesagt nach 13 Folgen auch jeden anderen der Hauptcharaktere mitreißender als Martin-Green/Burnham, die ich eigentlich nur in ihrer Beziehung zu Georgiou und Sarek auch nur annähernd so interessant finde wie sich die Autoren das wohl gewünscht haben. Das ist nicht mal das größte Problem, denn die Serie ist letztendlich doch Ensemble-mäßiger ausgefallen als man das anfangs erwarten konnte und gerade diese Folge hat ja gezeigt, wie trekkig das Zusammenspiel auf der Discovery doch sein kann.

Nunja, es ist aber schon ein Problem, wenn diese eine Person, die sowohl den "Point of View" darstellt und auch als einzige (!) Person genauer beleuchtet wird, keinerlei Bezugspunkte zum gemeinen Zuschauer besitzt.
Wie gesagt: Sie wirkt wie Seven of Nine ohne jegliche zwischenmenschliche Schwächen.

Tilly wäre da die bessere Identifikationsfigur:
Sie ist menschlicher als der gesamte Rest, sie dropt die F-Bombe, ist mit Begeisterung bei der Sache, ist nicht glattgebügelt und übersexualisiert wie Seven of Nine (höhö natürlich braucht sie einen hauchdünnen, hautengen Anzug, denn das fördert den Heilungsprozess von den Borg Implantaten oder... Technobabbel höhö). Okay, natürlich ist es mal wieder an den Haaren herbeigezogen, dass sie als Kadett als einzige Person an Bord so viel Ahnung von den Sporen hat, dass sie Stamets das Wasser reichen kann, aber das zieht sich durch alle Serien durch. Nur leider ist sie eben nicht im Fokus, weil sich die Serie keine Zeit für alles abseits von Burnham nimmt. TNG, DS9, VOY, ENT hatten Episoden, in denen jeder Charakter mal im Mittelpunkt stand: Die einen mehr (Seven, der Doktor, Data, etc.), die anderen mal weniger (Chakotay, Porthos biggrin.gif, Kim), aber die Aufmerksamkeit ging immer von einer Person zur nächsten... Okay, außer vielleicht die letzten drei Voyager Staffeln, die sich die dümmsten Geschichten haben einfallen lassen damit der Doktor und Seven wieder ihre eigenen Folgen bekommen.


QUOTE
Voivod hat aber absolut recht mit der Verteidigung der Burnham-Charakterisierung, dass sie in bester Star Trek-Tradition stände.

Nicht ganz: Die TNG Crew mag zwar aus übertrieben perfekten Charakteren bestanden haben (außer Data, der immer menschlicher sein wollte, Worf, dessen Probleme mit seiner klingonischen Herkunft und seinem Aufwachsen bei Menschen, etc.) und dieser Optimismus, etc. war Anfang der 90er auch nichts ungewöhnliches, aber gerade die Figuren in DS9 waren eben nicht die unbesiegbaren, allwissenden Alleskönner. Die Voyager-Charaktere, die genauer beleuchtet wurden, waren auch nicht zu 100% perfekt (wenn auch wieder mehr als die Crew von DS9) und die Besatung der NX01 war extrem unerfahren und das hat man auch gemerkt. Und selbst wenn es so wäre, dass alle Charaktere aller früheren Serien die perfektesten Menschen überhaupt wären:
Das sind Figuren aus Serien, die in den letzten 30 Jahren erschienen sind und den jeweiligen Zeitgeist dargestellt haben. Ich schaue mir alte Folgen an und bin mir sicher, dass ich das alles echt nicht gut fände, wenn ich es ohne den Nostalgiefaktor heute zum ersten mal sehen würde.

Tatsächlich sind die über-perfekten Charaktere keineswegs ein notwendiger Bestandteil von Star Trek, ja nichtmal von TNG. Dementsprechend ist es einfach nur ermüdend, wenn eine Person (Burnham) alles kann weil das einfach nur den Grund hat, dass man sich andere Charaktere spart: Man spart sich die Einführung und Ausarbeitung von anderen Charakteren, weil sie nicht notwendig sind, wenn Burnham sowohl prügeln und sshießen, als auch wissenschaftliche oder diplomatische Missionen übernimmt und das obwohl sie weder erster Offizier noch überhaupt ein Offizier ist. Vergleichen wir es doch mal mit einer alten Serie: Das ist so als würde Picard Wesley Crusher auf ausnahmslos jede Außenmission schicken und Wesley würde dort dann auch noch de facto das Kommando übernehmen.

Auch, wenn das jetzt nicht so klingt: Ich schaue Discovery tatsächlich nicht ungerne (sonst würde ich die Serie auch gar nicht mehr schauen), aber ich bin, was Serien angeht, einfach etwas verwöhnt, weil es heutzutage einfach extrem viele unglaublich gute Serien da draußen gibt, die es einfach auch bei kürzeren Staffellängen hinbekommen, interessante Charaktere und Handlungen aufzubauen.

QUOTE
Und ja, es dürfte interessant sein, zu sehen, wie sich das weiterentwickelt, denn mit Staffel 2 werden wir Fullers ursprüngliche Vision (Anthologie-Serie), für die diese Charaktere immerhin einst mal erdacht worden sind, endgültig hinter uns lassen.

Ist eigentlich klar, wie viel Einfluss Fuller auf die Handlungsbögen der ersten Staffel hatte? Das würde mich interessieren, ob wir jetzt alles auf seine Anthologie-Version schieben können oder ob das gar nichts damit zu tun hat wink.gif
Der RvD
Das sehe ich alles deutlich weniger dramatisch, noch wollte ich etwas "auf Fuller schieben" - ich finde die erste Staffel Discovery trotz aller Kinderkrankheiten nach wie vor für die beste erste Staffel einer Trekserie nach TOS, und das mit einigem Abstand. Die Enthüllung, dass Lorca aus dem Spiegeluniversum kommt, soll beispielsweise eine Entscheidung sein, die erst nach Fullers Abgang (und IIRC unter Mitarbeit von Isaacs) getroffen wurde, also wer weiß das schon so genau? In jedem Falle hätten diese Charaktere unter Fullers ursprünglichem Konzept in einer zweiten Staffel wohl keine Rolle mehr gespielt.

Ich finde auch Burnham keinesfalls zu perfekt - innerhalb des ST-typischen Offiziersbilds könnte ich jetzt auf Anhieb keine einzige Szene nennen, in der ich mir gedacht hätte "DAS sollte sie jetzt aber wirklich nicht wissen / können" (IMO kein Vergleich zu alten "Wesley rettet das Schiff"-Folgen), und ihr charakterlicher Background ist ja nun auch längst nicht frei von Reibungsflächen, ich nenne mal nur ihre Beziehung zu Saru über den Lauf der Staffel, geschweigen denn ihren großen Aussetzer im Pilotfilm, über den man denken kann, was man will, der aber aufgrund ihres Backgrounds absolut Sinn macht. "Keinerlei Bezugspunkte" ist mir viel zu drastisch, wenn ich andere Charaktere über ihr ansiedeln würde, liegt das zumndest für meinen Begriff eher an der gerade gemessen an den Vorschußlorbeeren eher mittelprächtigen Darstellerin (zumindest hier, ich glaube, "Walking Dead" habe ich schon gelangweilt abgebrochen, bevor sie da auf der Bildfläche erschienen ist). Wo wir den Vergleich schon haben: was weiland Jeri Ryan aus einem nicht völlig anders angesiedelten Charakter gemacht hat, war dagegen Weltklasse. (Trotz der eher unambitionierten Voyager-Schreiberlinge noch dazu.)

Was ich hier übrigens nicht für fünf Cent vermisse, sind diese alten "Charakterfolgen" Marke "Geordi reflektiert seine schlechten Dates auf dem Holodeck". Tilly, Stamets, Culber, Saru, "Tyler" sind IMO ohne derartige Ausflüge mit all ihren Eigenheiten bestens definiert (und die ganze Sporen-Reise z.B. featurete auch keinesfalls nur Heldentaten von Burnham, die Pahvo-Folge widmete sich eher Sarus Charakter...), und Lorca ist auch ohne die alte zentrale Kapitäns-Rolle in all seiner Fiesheit der IMO am interessantesten anzusehende ST-Charakter seit Garak (jawoll, auch NACH den Erkenntnissen in dieser Folge!). Immer mal wieder auftretende Gestalten wie Sarek, (Mirror-)Georgiou, Admiral Cornwell vervollständigen IMO ein auch jenseits von Burnham schon mehr als ansehnliches Crew-Bild. Darf da in Zukunft noch mehr kommen? Klar, absolut. Die letzte Folge hat ja z.B. auch damit begonnen, die Brückencrew mehr zu involvieren.
logan3333
ZITAT
Das sehe ich alles deutlich weniger dramatisch, noch wollte ich etwas "auf Fuller schieben" - ich finde die erste Staffel Discovery trotz aller Kinderkrankheiten nach wie vor für die beste erste Staffel einer Trekserie nach TOS, und das mit einigem Abstand. Die Enthüllung, dass Lorca aus dem Spiegeluniversum kommt, soll beispielsweise eine Entscheidung sein, die erst nach Fullers Abgang (und IIRC unter Mitarbeit von Isaacs) getroffen wurde, also wer weiß das schon so genau? In jedem Falle hätten diese Charaktere unter Fullers ursprünglichem Konzept in einer zweiten Staffel wohl keine Rolle mehr gespielt.

Das ist nicht belegt. Fuller wurde zu früh geschasst.

ZITAT
Ich finde auch Burnham keinesfalls zu perfekt

Doch, doch. Im Piloten hat sie versagt, weil es das Skript es so verlangt hat. Dann das ganze sinnlose Geschwafle vom "Vulcan Hello" und die Meuterei. Aber im Rest der Staffel immer richtig und wichtig. Das ist extrem schlechte Charakterisierung, das ist für 8,5 Million Dollar pro Folge kompletter Schwachsinn. Obendrein leiden die anderen Charaktäre alle unter dem Burnham Syndrom. Stamets, Tilly, Lorca, Saru und so weiter. Saru als designierter Feigling würde wohl normalerweise seine Kommission zurückgeben oder wenigsten eine Versetzung auf ein anderes Schiff in Betracht ziehen, zu dem Zeitpunkt als Burnham auf die Discovery versetzt wurde. Tillys Mirror Charakter Captain Killy hatte mehr "Substanz" als die reguläre Tilly. Lorca hat man zum Cartoonbösewicht gemacht. Mudd wurde zum Psychopathen, wärend er in TOS ein Conman war (Also Saul Goodman in Trek). Stamets wurde um seine Episode betrogen. Nun Culver, Landry und Tyler sind nuneinmal Redshirts.

Und man sollte nicht vergessen das Mirror Lorca sich absichtlich mit Idioten umgeben hat, damit er sie leichter kontrollieren kann.
Voivod
ZITAT
Eigentlich ist es für den Charakter Michael Burnham absolut egal, ob sie jetzt Frau oder Mann ist, denn es würde sich bei einem Tausch des Geschlechts quasi nichts ändern. Okay, Burnham hätte keine Affaire mit Tyler gehabt, aber da sie die Enthüllung seiner klingonischen Identität (und auch Culbers Tod) mit vulkanischer Gelassenheit einfach locker weg steckt ist selbst der Punkt nach 13 von 15 Episoden belanglos. Weder wertet eine weibliche Michael Burnham die Rolle ab noch auf. 


Es macht sehr wohl einen Unterschied. Seven of Nine als Danny DeVito-Drohnenzwerg wäre ein anderer Charakter gewesen als Seven als das gezeigte Riesentittenvamp, auch wenn beide genau dieselben Dialoge gesprochen hätten und dieselben Persönlichkeitszüge gezeigt hätten. Um "Auf-oder oder Abwertung" der Charaktere geht's gar nicht, man nimmt sie einfach anders wahr als Zuschauer. Tue ich zumindest... laugh.gif Das Tiitenmonster war definitiv die bessere Wahl für mich als Zuschauer. Tiily als junger, weiblicher, wohlproportionierter Wonneproppen gefällt mir auch besser als wenn sie z.B. vom Harry Kim-Darsteller verkörpert würde. Sogar bei Burnham ist eine Frau imo die bessere Wahl, da ein bisschen seltener als bisher und darum für mich (ein bisschen) interessanter, als wenn sie als weiterer 08/15-Starfleet-Jüngling daherkäme. Ein richtig männlicher, anständig durchtrainierter Kerl als James Bond ist für mich auch interessanter, als wenn jetzt da plötzlich eine kleine, dicke 19-Jährige mit Hinkebein in die Rolle schlüpfen würde. Letzteres würde mir als Zuschauer deutlich weniger Sehvergnügen bereiten. Das ist eigentlich alles, was damit gemeint war, wollte keine öde Geschlechterdebatte anstossen! mrgreen.gif Das machen schon andere jeden verdammten Tag.
pana
ZITAT(Der RvD @ 31. Jan 2018, 22:44) *
Das sehe ich alles deutlich weniger dramatisch, noch wollte ich etwas "auf Fuller schieben" - ich finde die erste Staffel Discovery trotz aller Kinderkrankheiten nach wie vor für die beste erste Staffel einer Trekserie nach TOS, und das mit einigem Abstand.


Das halte ich für eine sehr gewagte Aussage. Abgesehen von den deutlich besseren tricktechnischen Mögluchkeiten, die Discovery zur Verfügung stehen, sehe ich keinen Grund, warum dieser 6. Aufguß der alten Idee besser sein sollte als TNG oder DS9. Mich haben diese beiden Serie seinerzeit von Anfang an mehr überzeugen können als Discovery. Diese im Grund gewaltverherrlichende Serie hat mich recht früh an Wing Commander und ähnliche Ballerspiele erinnert, und daran hat sich seitdem nichts geändert.
Der RvD
ZITAT(pana @ 1. Feb 2018, 09:18) *
ZITAT(Der RvD @ 31. Jan 2018, 22:44) *
Das sehe ich alles deutlich weniger dramatisch, noch wollte ich etwas "auf Fuller schieben" - ich finde die erste Staffel Discovery trotz aller Kinderkrankheiten nach wie vor für die beste erste Staffel einer Trekserie nach TOS, und das mit einigem Abstand.


Das halte ich für eine sehr gewagte Aussage. Abgesehen von den deutlich besseren tricktechnischen Mögluchkeiten, die Discovery zur Verfügung stehen, sehe ich keinen Grund, warum dieser 6. Aufguß der alten Idee besser sein sollte als TNG oder DS9. Mich haben diese beiden Serie seinerzeit von Anfang an mehr überzeugen können als Discovery. Diese im Grund gewaltverherrlichende Serie hat mich recht früh an Wing Commander und ähnliche Ballerspiele erinnert, und daran hat sich seitdem nichts geändert.


IDIC.

smile.gif
Aran
ZITAT(pana @ 1. Feb 2018, 09:18) *
ZITAT(Der RvD @ 31. Jan 2018, 22:44) *
Das sehe ich alles deutlich weniger dramatisch, noch wollte ich etwas "auf Fuller schieben" - ich finde die erste Staffel Discovery trotz aller Kinderkrankheiten nach wie vor für die beste erste Staffel einer Trekserie nach TOS, und das mit einigem Abstand.


Das halte ich für eine sehr gewagte Aussage.


Auch nicht gewagter als deine Aussagen. Sind halt viele unterschiedliche Meinungen hier.

Stand heute würde ich die erste DISCO-Staffel auch als eine der besseren ST-Startstaffeln ansehen und ich bin froh, dass es die klassischen Füllerfolgen heute nicht mehr gibt. Ich sehe auch nicht zwingend, dass sich primär alles um Burnham dreht. Klar, vieles wird aus ihrer Sicht erzählt, wogegen ich aber nichts habe. Schließlich wurde das im Vorfeld auch so kommuniziert und dies stellt damit ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb des Franchise dar. Gerade die letzte Folge aber hat für mich prima als Ensemble-Show funktioniert. Und ohne Stamets und Tillys Zusammenarbeit mit der Crew sowie Sarus Wirkung als Captain, hätte Michael an Bord der Charon ziemlich alt ausgesehen.

Nur die Lorca-Sache stößt mir im Moment noch sauer auf. Der Charakter war so vielschichtig angelegt während der Staffel, dass es einfach unwürdig ist, wie er nach seinem "Coming Out" innerhalb einer Folge abgefrühstückt wird. Wenn alle DISCO-Topics auf diese Weise gelöst werden, könnte es noch eng werden für die Serie bei mir.

Aber beim nächsten majestätischen Fly-by der Discovery bin ich dann meistens schon wieder versöhnt. wink.gif
logan3333
ZITAT
Nur die Lorca-Sache stößt mir im Moment noch sauer auf. Der Charakter war so vielschichtig angelegt während der Staffel, dass es einfach unwürdig ist, wie er nach seinem "Coming Out" innerhalb einer Folge abgefrühstückt wird. Wenn alle DISCO-Topics auf diese Weise gelöst werden, könnte es noch eng werden für die Serie bei mir.

Keine Sorge Aran, ich bin sicher Lorca ist noch am Leben und genau dort wo die Macher der Serie die Idee für ihr Pilznetzwerk das überall hinführt geklaut haben, von wegen "Alice im Wunderland" !. mrgreen.gif
Aran
ZITAT(logan3333 @ 2. Feb 2018, 00:08) *
ZITAT
Nur die Lorca-Sache stößt mir im Moment noch sauer auf. Der Charakter war so vielschichtig angelegt während der Staffel, dass es einfach unwürdig ist, wie er nach seinem "Coming Out" innerhalb einer Folge abgefrühstückt wird. Wenn alle DISCO-Topics auf diese Weise gelöst werden, könnte es noch eng werden für die Serie bei mir.

Keine Sorge Aran, ich bin sicher Lorca ist noch am Leben und genau dort wo die Macher der Serie die Idee für ihr Pilznetzwerk das überall hinführt geklaut haben, von wegen "Alice im Wunderland" !. mrgreen.gif


Na, mal schauen, wer oder was die einzelne Spore ist, die am Ende in Tilly gefahren ist. wink.gif Ich rechne auch immer noch ein wenig damit, dass die richtige I.S.S. Discovery im Prime Universum für Unruhe sorgt. Schließlich haben wir die echte Captain Killy noch nicht in Action erlebt. biggrin.gif
Voivod
^Ich würde gerne unter ihr dienen! wink.gif
JEAN-LUC
Es war wohl noch nie passender auf etwas zu entgegnen: Dazu kommst du ein paar Jahre zu früh... biggrin.gif
Adm. Ges
Ja, der Verbleib der ISS Disco ist so ein Thema, das noch offen ist. Und wir haben ja auch noch Miss Empress dabei. Ich denke da dreht sich noch was. Und angesichts der Art und Weise, wie die Anspielungen bei Disco bisher so funktionieren, hat es mit dieser besonders hell leuchtenden Spore, die da auf Tilly niedergegangen ist, ganz sicher noch etwas auf sich.
pana
ZITAT(Der RvD @ 1. Feb 2018, 11:16) *
IDIC.

smile.gif



ZITAT(Aran @ 1. Feb 2018, 22:51) *
Auch nicht gewagter als deine Aussagen. Sind halt viele unterschiedliche Meinungen hier.


Ei, dann nennt doch die Vorteile der aktuellen Serie gegenüber den ersten Staffeln TNG oder DS9. Vor allem: welche "Werte" wurden bisher vermittelt?
Strassid2
QUOTE (pana @ 2. Feb 2018, 16:31) *
Ei, dann nennt doch die Vorteile der aktuellen Serie gegenüber den ersten Staffeln TNG oder DS9. Vor allem: welche "Werte" wurden bisher vermittelt?

Eine Serie braucht keine "Vorteile", die man aufzählen muss, weil es nichts ist, was objektiv bewertet werden kann, denn dann wäre der Vorteil ja schon, dass sie einen besser unterhält. Mir persönlich gefällt sie tatsächlich auch besser als die erste Staffel TNG, einfach, weil mir der Anfang von TNG zu trashig ist ("Werte" hin oder her). Das allerdings soll nicht heißen, dass mir Discovery besser gefällt als der Rest von TNG oder DS9, denn sonst würden mich nicht so viele Punkte daran nerven.
Ich denke, man sollte hier einfach nicht zu emotional sein wink.gif
Voivod
"Werte"? Bei Cthulhu... laugh.gif

Hach, die Trekkies und ihre kostbaren "Werte"... wink.gif
pana
ZITAT(Strassid2 @ 2. Feb 2018, 17:41) *
..."Werte" hin oder her...


ZITAT(Voivod @ 2. Feb 2018, 17:46) *
"Werte"? Bei Cthulhu...

Hach, die Trekkies und ihre kostbaren "Werte"...


Die "Werte" - meist nichts anderes als abgedroschener Ami-Kitsch-Pathos - waren stets eins der wichtigsten Aushängeschilder, die Star-Trek-Freunde vor sich hertrugen. Falls die jetzt nicht mehr gelten, warum heißt die Show dann noch Star Trek? Man hätte die Handlungen bei Star Wars oder anderswo - beispielsweise in einer komplett neuen Serie - verarbeiten können.
Voivod
Naja, der Vorwurf, dass Star Trek seine eigenen "Werte" verrät, ist wohl älter als die Pyramiden.

Ami-Propaganda? Aus Putin-Sicht ist so ziemlich alles Ami-Propaganda... Ist halt eine Serie, die von Amis für Amis gemacht wurde/wird. Darf DISCO überhaupt in Russland gezeigt werden? Ich denke da an unseren Männer knutschenden Chefingenieur. wink.gif Also der echte Putin wäre nicht erfreut! (Zumindest öffentlich, privat weiss man ja nicht so recht, wie er in der Hinsicht so tickt, seine Propagandafotos kommen schon irgendwie schwul rüber. mrgreen.gif )
logan3333
Ach du lieber Marx! Jeder wird von den böhsen Kaugummipartisanen mit Hilfe ihrer Greulpropaganda in einen Gutmenschen umprogrammiert. Russland produziert keine SciFi dazu ist den Russen in den 80ern die Dilithiumreserve zu sehr flöten gegangen mrgreen.gif , in Europa gibt es auch Serien aus dem UK und sonst gibt es noch USA, Kanada und Japan, Australien. Also entweder Anglosphäre oder die Figurenschlecker vom Nippon. Hier am Kontinent hängt das wohl mit dem überall aufgetragenen Kulturpessimismus zusammen, sieht man so tollen Themen wie der Killerspieldebatte oder Leuten die mit Begriffen wie Gewaltverherlichung herum werfen, keine Ahnung von guter Kunst haben und dann sich wundern wenn alle aufwendigen kulturell relevanten Produktionen aus USA und Co kommen. Der Rest der Welt ist ökonomisch nicht weit entwickelt genug um da mitzuhalten. Die Inder machen noch keinen nennenswerten SciFi. Deutschland hätte sehr wohl die Möglichkeit zu produzieren und zu exportieren. Deutschland 83, die Serie hat das bewiesen. Aber Deutschland konzentriert sich lieber darauf den Dieselmotor sauber zu mogeln. So sieht die Zukunft und Innovation made in Germany aus. Alles was keinen Lungenkrebs verursacht und Räder hat kommt von den böhsen Hippies von der Westküste, und ihren Überautisten Elon Musk. mrgreen.gif Und die Weltraumhelden fliegen mit der Enterprise, der Defiant, Discovery und so weiter herum.

Aber immhin wird die Ehre von Weltraumpreußen von Japan gerettet.

Und du lieber Board Putin du gehst am Besten hinter die russische Handelschule in Vladivostok und holst dir eine Abreibung von geheimen Untergrundbandenanführer ab! So wie der Hamada-san!

mrgreen.gif mrgreen.gif mrgreen.gif
pana
ZITAT(Voivod @ 2. Feb 2018, 18:31) *
Naja, der Vorwurf, dass Star Trek seine eigenen "Werte" verrät, ist wohl älter als die Pyramiden.


Mit dem Unterschied, daß er jetzt aktueller denn je ist.



ZITAT
Ami-Propaganda? Aus Putin-Sicht ist so ziemlich alles Ami-Propaganda... Ist halt eine Serie, die von Amis für Amis gemacht wurde/wird. Darf DISCO überhaupt in Russland gezeigt werden? Ich denke da an unseren Männer knutschenden Chefingenieur. wink.gif Also der echte Putin wäre nicht erfreut! (Zumindest öffentlich, privat weiss man ja nicht so recht, wie er in der Hinsicht so tickt, seine Propagandafotos kommen schon irgendwie schwul rüber. mrgreen.gif )


Den Bogen von Kitsch zu Propaganda hast du gespannt, nicht ich. Wenn die bisherigen Kernaussagen dieser Serie lauten "Gewalt ist die Lösung." und "Schwulsein ist cool.", verzichte ich gerne darauf.

Ansonsten frage ich mich, welcher der überwigend verfetteten, übergewichtigen deutschen bzw. europäischen Politiker es sich überhaupt leisten könnte, mit nacktem Oberkörper abgelichtet zu werden. maja_grummel.gif



ZITAT(logan3333 @ 2. Feb 2018, 23:52) *
...Hier am Kontinent hängt das wohl mit dem überall aufgetragenen Kulturpessimismus zusammen, sieht man so tollen Themen wie der Killerspieldebatte oder Leuten die mit Begriffen wie Gewaltverherlichung herum werfen, keine Ahnung von guter Kunst haben und dann sich wundern wenn alle aufwendigen kulturell relevanten Produktionen aus USA und Co kommen. Der Rest der Welt ist ökonomisch nicht weit entwickelt genug um da mitzuhalten...


Interessant, so etwas von jemandem zu lesen, von dem ich nicht weiß, ob er in seinem bisherigen Leben einen nennenswerten Beitrag zur Kunst geleistet hat. mrgreen.gif
Matt
ZITAT(pana @ 3. Feb 2018, 10:19) *
Wenn die bisherigen Kernaussagen dieser Serie lauten "Gewalt ist die Lösung." und "Schwulsein ist cool.", verzichte ich gerne darauf.

Wie lauten aus deiner Sicht denn die bisherigen Kernaussagen?
Voivod
@Putin: Bei all dem Botox im Gesicht nützt Putin auch der trainierte Oberkörper nix mehr, er wird auch langsam alt und schwabbelig.

DISCO ist zwar brutaler als die alten Serien und es fallen ein paar homöopathisch dosierte Fluchworte, aber den ganz grossen Bruch mit der ehrwürdigen Hippie-Tradition von TNG sehe ich jetzt nicht. wink.gif Wenn's moralisch mal etwas ambivalent wurde, war es Lorca, und wurde mit dieser Folge ja endgültig zum Bösewicht gemacht. Dass DISCO Gewalt als Lösung propagiert, sehe ich noch weniger. Im MU geht's nun mal blutig zu und her.

Klar kann man immer verbissen gucken, ob eine Serie/ein Film auch die eigenen Wertvorstellungen erfüllt. Stört imo aber unnötig das Sehvergnügen.
Der RvD
ZITAT(pana @ 2. Feb 2018, 16:31) *
ZITAT(Der RvD @ 1. Feb 2018, 11:16) *
IDIC.

smile.gif



ZITAT(Aran @ 1. Feb 2018, 22:51) *
Auch nicht gewagter als deine Aussagen. Sind halt viele unterschiedliche Meinungen hier.


Ei, dann nennt doch die Vorteile der aktuellen Serie gegenüber den ersten Staffeln TNG oder DS9. Vor allem: welche "Werte" wurden bisher vermittelt?


Ich vergöttere ja TNG nach wie vor mehr oder weniger, aber die erste Staffel hat damit halt so gut wie gar nix zu tun. Dass ich die auch heute noch gucken kann, hängt anders als bei den anderen sechs nahezu ausschließlich mit Nostalgie zusammen. Als DS9 auf der Bildfläche erschien, war Trek zwar schon so souverän geworden, dass auch die erste Staffel schon bedeutend ansehbarer ausfiel, aber zum allergrößten Teil bestand sie IMO - gerade im Vergleich zu dem, was zu dieser Zeit bereits bei TNG gelaufen ist - aus Allerweltsdrehbüchern, in deren Masse ein ewiger Meilenstein wie "Duet" halt als das eine Korn herausragte, dass das blinde Huhn dann doch zufällig noch gefunden hat.

...Vor Discovery war meine liebste post-TOS-Staffel 1 aber keine dieser, sondern eher Voyager.



Die "Werte"...ach was, das braucht keine Anführungszeichen, die Werte, die die Serie bisher vermittelt, sind IMO mehr oder weniger dieselben wie in den alten Serien. Die Werte der Föderation haben sich nicht geändert, interplanetares Multi-Kulti (in DISCO explizit in Gegensatz zu klingonischer Abschottungspolitik oder dem "Human Supremacy" des terranischen Imperiums gestellt), friedliche Erforschung des Alls und all das. Dass das alles vor dem Hintergrund einer längeren Kriegshandlung geschieht, die zuweilen die Frage stellt, wie es um diese Ideale in Krisenzeiten bestellt sein könnte, ist auch seit DS9 nix Neues mehr.
logan3333
ZITAT
Den Bogen von Kitsch zu Propaganda hast du gespannt, nicht ich. Wenn die bisherigen Kernaussagen dieser Serie lauten "Gewalt ist die Lösung." und "Schwulsein ist cool.", verzichte ich gerne darauf.


ZITAT
Die "Werte"...ach was, das braucht keine Anführungszeichen, die Werte, die die Serie bisher vermittelt, sind IMO mehr oder weniger dieselben wie in den alten Serien. Die Werte der Föderation haben sich nicht geändert, interplanetares Multi-Kulti (in DISCO explizit in Gegensatz zu klingonischer Abschottungspolitik oder dem "Human Supremacy" des terranischen Imperiums gestellt), friedliche Erforschung des Alls und all das. Dass das alles vor dem Hintergrund einer längeren Kriegshandlung geschieht, die zuweilen die Frage stellt, wie es um diese Ideale in Krisenzeiten bestellt sein könnte, ist auch seit DS9 nix Neues mehr.


Selbst wenn die Werte selbst friedlich sind, müssen sie gegen Feinde von Innen und von Außen verteidigt bzw. durchgesetzt werden. Das ist dann kein Verrat sondern Dienst an den selbigen Werten. Discovery als Serie will ich gar nicht verteidigen, dazu ist sie zu schlecht geschrieben, und man verwechselt ein dunkles Szenario mit Dummheit. Die Serie weicht zu sehr von der Formel damit ab das sie eine Raumschiff Show sein will, aber auf Biegen und Brechen alles um Burnham herum geschrieben sein muß. Sternenflottenoffiziere in der Serie sind in Summe alle inkompetent damit die Handlung vorranschreiten kann.... usw.... Burnham Ex Machina, Michael-Sue

Discovery fällt in die selbe Grube wie Star Gate Universe. Man hatte das sehr erfolgreiche SG1, dann das mäßige unterlegene Atlantis und dann Stargate Universe. Wo man den gleichen Blödsinn mit einem fetten Nerd gemacht hat. SG1 war lustig, hatte ein Quartett an Protagonisten, war besser und witziger geschrieben mit einer Gewaltigen Portion Selbstirionie. Dann kam die Kopie Atlantis die alles gleich aber schlechter gemacht hat. Und dann mussten die Produzenten dem BSG Trend nachrennen "Alles im Eimer, alle tot, ein superdunkler Überlebenskampf...." genau die selbe Handlung wie jetzt in Discovery, und Universe wurde nach 2 Staffeln eingestellt.
pana
ZITAT(Matt @ 3. Feb 2018, 12:53) *
Wie lauten aus deiner Sicht denn die bisherigen Kernaussagen?


Wenn ich all den Lärm, die Ballerei und die Gewalt abziehe, bleibt bisher keine Kernaussage für mich erkennbar. Da war mir das infantile TNG-Gerede lieber.



ZITAT(logan3333 @ 3. Feb 2018, 17:24) *
Selbst wenn die Werte selbst friedlich sind, müssen sie gegen Feinde von Innen und von Außen verteidigt bzw. durchgesetzt werden. Das ist dann kein Verrat sondern Dienst an den selbigen Werten.


Gutes Beispiel für Ami-Kitsch-Pathos. mrgreen.gif



ZITAT
Discovery als Serie will ich gar nicht verteidigen, dazu ist sie zu schlecht geschrieben, und man verwechselt ein dunkles Szenario mit Dummheit. Die Serie weicht zu sehr von der Formel damit ab das sie eine Raumschiff Show sein will, aber auf Biegen und Brechen alles um Burnham herum geschrieben sein muß. Sternenflottenoffiziere in der Serie sind in Summe alle inkompetent damit die Handlung vorranschreiten kann.... usw.... Burnham Ex Machina, Michael-Sue


Das sehe ich weniger als Problem. Im Grunde ist es vergleichbar mit bisherigen Serien, nur andersrum geschrieben.
logan3333
ZITAT
Gutes Beispiel für Ami-Kitsch-Pathos.

Hat nix mit den Amis zu tun. Aber gut wir wissen ja, du bist hinter der Mauer und dem Limes sozialisiert worden, also halten werden wir es dir nicht vorhalten.
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