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Trek BBS > Star Trek: Picard - alles zur neuen Serie!
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Vollansicht: Star Trek: Picard - alles zur neuen Serie!
Trek BBS > Brücke > The Next Generation
Seiten: 1, 2, 3
Aran
ZITAT(Lex @ 25. Jan 2020, 01:06) *
Irgendwas stimmt hier nicht. Da startet eine neue Trek-Serie und KEINER meckert? Das ist... ungewohnt. unsure.gif


Warte mal ab, bis logan aufschlägt. Das ist dann der Gradmesser, ob die Serie wirklich was taugt. wink.gif
Der RvD
ZITAT(Mordred @ 25. Jan 2020, 07:58) *
ZITAT(Der RvD @ 24. Jan 2020, 17:17) *
Hui, da haben die aber anständig vorgelegt. Nach erstem Ansehen vermute ich da vielleicht sogar die beste ST-Auftaktfolge ever. (Gut, die anderen hatten halt auch allesamt keine etablierte Legende wie Jean-Luc im Gepäck.)

Picard ist...Picard wie eh und je, wenn auch unter stark veränderten Voraussetzungen - und Patrick Stewart hat auch wirklich kein bißchen nachgelassen. Die anderen neuen Charaktere, soweit sie überhaupt schon dabei waren, finde ich zumindest alle interessant, und die Szenen mit Data waren Nostalgie pur.

Die Handlung? The Cylons were created by man. That man being Bruce Maddox (nur einer von vielen herrlichen Querverweisen auf früher). I hope they have a plan. Für heute bin ich jedenfalls ziemlich begeistert.


Der Gedanke an die Backstory von BSG liegt natürlich nahe, mich hat der Pilot ästhetisch und auch was die Auswirkungen der Synth-Attacke angeht und aufgrund der implantierten Erinnerungen stark an Blade Runner erinnert. Ich kann damit leben, sind schließlich Star Trek, Alien und Blade Runner meine liebsten Sci-Fi-Welten. Jetzt noch eine Prise Ghost in the Shell und der Mix ist perfekt.


Der Manga? Da hab' ich leider nur den (durch die Bank verrissenen) Film gesehen, und von dem bräuchte ich eher keine Einflüsse. laugh.gif

Blade Runner haut aber hin. ich mußte hie und da noch ein wenig an Orphan Black denken, wobei es da natürlich um "normale" Klone ging.
Lex
Wenn wir schon in der Manga-Ecke sind: Ich musste da eher an Alita denken.
Aran
Voyager mag den Borg den Schrecken genommen haben, aber der grandios inszenierte Zoom-Out am Ende auf den Kubus hat es geschafft, mir mal wieder einen kalten Schauer über den Körper zu jagen - sozusagen ein Trek-Orgasmus. laugh.gif Das war irgendwie ein klassischer Moment - gerade auch in Verbindung mit der Musik.
logan3333
ZITAT
Picard graust wiedereinmal über die Bildschirme, ein kurtzmanweiliges Produkt. Und wieder werden die selben Fehler gemacht wie wir sie schon aus Discovery kennen. Star Trek im Kern, im Herzen ist eine moderne SciFi Serie, eine Demonstration einer Utopie und mit entsprechenden Charaktären besetzt, das gilt für das Urprodukt TOS (The Orginal Series) genauso wie für die Version aus den 1980er Jahren TNG (The Next Generation) und allen anderen Serien die wir bis 2005 kannten.

Nur die jetzigen Schreiber und Produzenten der neuen Serien hängen sich und ihre Produkte Discovery, Picard an der Postmoderne auf. Nur sie verstehen nicht, oder wollen nicht verstehen das Star Trek als Franchise generell inkompatibel mit der Postmoderne ist. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

Wir kennen die Kritik an postmoderner Prosa da wäre zum Beispiel der Anfälle von gespielter Wissenschaftlichkeit wo keine ist. Hier im Picard und Discovery Universum gibt es allerhand davon die Idee das man Androiden klont zum Beispiel. Oder ein Mensch mit einem Positronenhirn der nicht mehr er ein Positronenhirn hat. Wie geht das? Was sagen wohl Mediziner bei Routineuntersuchungen dazu? Es ist schlecht durchdacht. Wie würde sich wohl die Überlegenheit des Hirns gegenüber von anderen Menschen aussehen? Dahj würde wohl das Daystom Institut leiten nicht einfach nur in Bosten die Schulbank drücken. Obendrein wenn das Positronenhirn erst aktiviert werden mußte, sollte das heißen sie hatte vorher kein Hirn? Alles was die Serie wiedergibt, wie sein Vorgänger Discovery ist ein falsches Verständniss von Wissenschaft, Fragen sind unerwünscht. Das ist das vollkommene Gegenteil von TOS, TNG und dem Geist von Trek generell, das sich auf Wissenschaft und Projektionen und Probleme bezieht die von echten Wissenschaftlern auch so skiziert und erdacht wurden. Wissenschaft ist nicht dafür gedacht als eine Art oberflächlicher Schmuck für und von Ahnungslosen getragen zu werden.

In postmodernen Geschichten haben generell eine Aura des Journalismus, also dem Festhalten von Ereignissen. Journalismus fragt aber nie nach dem wie oder dem warum. Was hinter einem Ereigniss steckt wäre genau so wichtig zu erfahren wie es passiert ist. Genau das sehen wir aber bei den Serien die da nun neu unter dem Label „Star Trek“ produziert werden nicht. Trek hatte immer schon einen tiefen Canon also fiktionale Geschichte auf die die gesamte Politik und Technik der Sternenflotte und Föderation aufbaut. Die den Hintergrund anderen Alienreiche erklärt und eine starke Basis darstellt um neue Geschichten zuerzählen und über den Zustand der Menschheit zu philosphieren. In den neuen Serien gibt es zwar Lippenbekenntnisse und Lockvögel aus dem alten Canon aber kaum eine Logik warum die Ereignisse so eintreffen und was dahinter steckt. Canon wird in Picard nur als Käse verwendet um Fans anzulocken, so wie man Ratten fängt. Der Käfig in dem man die Fans einsperren will der hat leider keine Philosophie, kennt keine Politik, keine Wissenschaft, keine Selbstrefelektion, keine humanistische Tradition und ist kalt und karg wenn es um etwas Intelligentes geht.

Kommen wir zum unterträglichen Lokalismus der postmodernen Serien wo wir in den modernen Serien praktisch jede Woche ein neues Szenario bekommen, wir über Staffeln Kriegen und politischen Konflikten beiwohnen konnten da gibt es nun eine künstliche Verlängerung einer Frage die man schon in der zweiten Staffel in einer Episode von TNG gelöst hatte nun wieder aufkocht, natürlich extrem langsam und langweilig erzählt über zehn Stunden gedehnt. Dazu noch in einem langweiligen Farbstil ohne Optimismus weder in der Sprache noch der Farbauswahl. Frankreich kann man da genauso langweilig machen wie jede x-beliebige Wüste.

Und der Postmoderne fehlt es an Nachprüfbarkeit bei ihren Geschichten, Hirachien werden hier nicht in Frage gestellt, oder einfach auf gutdünken, auf Verdacht ohne einen eizigen Funken Selbstreflektion agiert. Das fällt auch auf wenn es um Gesellschaften und politische Gebilde geht, in der Postmoderne darf es ja keine Wertung dazu geben. Eine Föderation steht da auf dem selben Wertesockel wie das Klingonische Reich, oder einige andere Reiche die wir aus der Geschichte kennen. Bronze Zeitalter Zivilisationen die keine Menschrechte hervorbringen haben hier den gleichen Rang wie moderne Demokratien. Nur das kann nicht funktionieren. Es gibt eben nun einmal primitive und hochentwickelte Zivilisationen und Gesellschaften, und die zu kreuzen wurde mit Bezug auf Erste Direktive immer verhindert, oder zumindestens gemindert.

Aber es gibt doch gute postmoderne Geschichten, werden viele Leute sagen. Es gibt doch Filme wie Pulp Fiction oder den SciFi Klassiker Blade Runner. Ja, nur schaut euch doch die Protagonisten in diesen Filmen an, den Gangster Jules Winfield oder den Cop Rick Deckard. Das sind von Selbstzweifeln zerfresse Menschen die für Organisationen arbeiten die man nicht zum Vorbild haben kann. Das Einzige was diese Protagonisten richtig machen ist das sie sich im Verlauf der Geschichte von ihrer Dystophie trennen. Jules quittert den Dienst in der Mafia im Untergrund von LA, und Deckard verzieht sich von der Erde die die Synthetische Lebensformen jagt, mit einer solchen. Jules wäre nichts weiter als ein psychotischer Mörder und Deckard könnte genausogut eine SS Uniform tragen. Wären diese Charaktäre nicht so zerrissen würden sie Atagonisten in den Geschichten von James T. Kirk und Co sein. So verhält es sich nun auch mit Picard und Burnham aus Discovery. Nur es gilt wenn man nach der Utopie der Föderation strebt dann gilt es solche Leute zu bekämpfen, solche instabilen Querköpfe und Idioten haben da immer zwar vielleicht noch ihre Meinung aber nichts mehr zu melden. Das wurde auch bei den modernen Trek Serien regelmäßig gemacht. Badmirals, fragwürdige Forscher, Abtrünnige alles Feinde der Utopie in den eigenen Reihen und äußere negative Einflüsse, Krieg und sonstige Bedrohnung von Außerhalb.

Was bleibt also zu tun? Wenn man eine gute Trek Serie machen möchte muß man sich der Neomoderne zuwenden und Philosophen wie Jürgen Habermas und Noam Chomsky beherzigen, die schon lange die Postmoderne kritisieren und sie als den hirnlosen Blödsinn entlarvt haben den sie darstellt. Allerdings scheinen die jetzigen Trekmacher es nicht so mit Büchern zu haben, vorallem nicht mit Büchern die sie nicht selbst geschrieben haben.

Und so können die richtigen Trekfans nur eines machen und den Blödsinn komplett ignorieren.


https://www.zukunftia.de/8563/star-trek-pic...-1-01-gedenken/ Von da kopiert.

0/15 Gleicher Bausatz wie Discovery, nur diesmal indirekt dämlich und nicht direkt. Unterforum kann man sich sparen, derzeit schaut es nach einem Absturz aus.
Aran
Auf logan ist Verlass. Wenigstens eine Konstante in der heutigen Zeit. smile.gif
logan3333
THOU SUMMOND ME MY MASTER, BWAHAHAHAHAHAHAHHAHAHAHAHHAAA! mrgreen.gif
Der RvD
An "Alita" hab' ich dann nach dem Kommentar von Lex bei zweitem Ansehen v.a. in der "Panzer Kunst"-Szene mit Dahj auch etwas denken müssen. laugh.gif Und Westworld wurde IIRC auch noch nicht genannt, aber 100% originell ist heute an dieser Art Geschichten natürlich gar nix mehr. Solange sie so fantastisch präsentiert werden wie bisher bei Picard, ist mir das aber auch ziemlich wurscht.
Lex
Supi. Normalität ist wieder hergestellt. Moving on...
tabby
Nun habe ich es auch gesehen.
Hm.
Gar nicht mal schlecht. Auch wenn ich die Begeisterung der anderen nicht teilen möchte.

Was ich nicht verstehe, bzw. nicht verstehen will: Warum ausgerechnet Picard? Dieser Laberfolgenfetischist.
Es werden sicher wieder demnächst beim kleinstmöglichen Konflikt die Diskussionsfunzeln aufgestellt.
Dazu ist der Mann, sowohl der Charakter , als auch der Schauspieler, in die Jahre gekommen.

Die Auswahl des Picard als namensgebenden Helden ist aus meiner Sicht zum Einen die Rechtfertigung für Laberfolgen, zum anderen das Erschleichen von Zuschauerzahlen/Einschaltquoten, die sonst vermutlich nicht ohne Weiteres zustande gekommen wären.
Das ist schade und unnötig. Wenn jetzt noch Käte J. ihren Send dazu gibt, dann haben wir das worst-case-Szenario. blink.gif rolleyes.gif

Dennoch war die erste Folge anständig.
Nächstes Wochenende klicke ich wieder rein.

11/15 Punkte
Adm. Ges
Children of Mars als "Prelude" war irgendwie nichtssagend, aber trotzdem beeindruckend. Die Pilotfolge war zu kurz. Gibt so einige Prämissen, die mir überhaupt nicht gefallen, aber davon abgesehen war es ein vielversprechender Auftakt im passenden Tempo. Mehr dazu, wenn ich drüber geschlafen habe.
Aran
Die zweite Picard-Folge war auch ganz gut und kurzweilig. Am interessantesten ist es weiterhin, mehr über den aktuellen Universums-Zustand zu erfahren. Man merkt aber irgendwie , das das nur der Mittelteil des Piloten ist. Nächste Woche sollte man dann alle Hauptprotagonisten zusammen haben. Als unnötig empfinde ich den neuen Romulaner-Geheimdienst, der natürlich noch geheimer ist, als der eigentliche Geheimdienst. Auch das Rumgefluche inkl. F-Bomb bspw. des Admirals brauche ich nicht.
Voivod
^Ich habe auch ne Menge Fragen nach der Folge! laugh.gif Aber war wieder sehr gut. Mir gefällt dieser langsame, dialoglastige, getragene Stil wirklich ausgezeichnet.

Der Vulkanier-Commodore arbeitet also mit Romulanern zusammen, die sich wiederum als Menschen ausgeben und ihr eigenes Süppchen kochen... Alles sehr mysteriös!

Einfach doof, dass man nicht alle Folgen am Stück gucken kann. Bzw. könnte man schon, aber dazu fehlt mir die Geduld. wink.gif Wer kann schon zehn Wochen abwarten, wäre ja Folter.
Der RvD
Joh. "Mittelteil des Pilotfilms" trifft es. War aber immerhin schön, mal ein ehemaliges Crewmitglied aus Picards Stargazer-Tagen zu Gesicht zu bekommen. (Nostalgieszenen wie letztes Mal mit Data fielen diesmal hingegen flach.)

Finde die Serie bisher auch ziemlich fantastisch - da warte ich auch gerne mal ein paar Wochen ab, anstatt alles an einem Wochenende abgehakt zu haben.
Voivod
Wenn die Romulaner wieder unerkannt eine Agentin auf höchster Ebene der Sternenflotte als Vulkanierin plaziert haben, ohne dass die Födis das mitgekriegt haben, kriege ich die Krise. Sollte sich ja mittlerweile echt im Quadranten rumgesprochen haben, dass die Roms das ständig tun. Es ist ihr Ding! laugh.gif Ich hoffe auf eine geschmeidigere Erklärung. Die Sternenflottenadmiralin war wie immer ignorant und fies und inkompetent, das hat ja Tradition bei der Flotte... wink.gif Aber der vulkanische bzw. romulanische Commodore Oh war sehr schneidig und eiskalt, mit der Dame ist nicht gut Kirschenessen. Hoffentlich sehen wir mehr von Madame Eiszapfen, sie wäre ein würdiger Gegenspieler.

Ich hoffe echt, dass sich diese ganze Verschwörungssache nicht als plumper, allzu banaler storytechnischer Rohrkrepierer entpuppt. Mal gucken! Ich mochte die Romulaner schon immer, toll, dass sie mal Screentime bekommen. Trotz all den Serien und Filmen weiss man wenig über sie. Sie sind eiskalt, clever, geheimnistuerisch und skrupellos und ziemlich verhasst, als Individuen können sie aber nett und ehrenvoll sein. Schwierig, ihnen definitive Stereotypen zuzuschreiben. wink.gif
Der RvD
Stimmt, den als Vulkanier verkleideten Romu-Spion hatten wir ja schon in "Datas Tag", ne? Vielleicht ist die Dame ja tatsächlich von Vulkan und sympathisiert nur mit dem neuen Dan-Brown-Verschwörungsverein, wer weiß?

Ich bin in jedem Falle sehr gespannt, zu sehen, wie sich die romulanische Kultur seit dem Verlust der Heimatsystems verändert hat. Können ja nicht alle vom Tal Shiar in den Weinanbau gewechselt sein. wink3.gif
Aran
ZITAT(Der RvD @ 3. Feb 2020, 15:55) *
Stimmt, den als Vulkanier verkleideten Romu-Spion hatten wir ja schon in "Datas Tag", ne? Vielleicht ist die Dame ja tatsächlich von Vulkan und sympathisiert nur mit dem neuen Dan-Brown-Verschwörungsverein, wer weiß?

Ich bin in jedem Falle sehr gespannt, zu sehen, wie sich die romulanische Kultur seit dem Verlust der Heimatsystems verändert hat. Können ja nicht alle vom Tal Shiar in den Weinanbau gewechselt sein. wink3.gif


biggrin.gif

Ich bin auch mal gespannt, ob irgendwann erwähnt wird, was aus den nemesisschen Remanern geworden ist oder ob man darüber den Mantels des Vergessens gestreift hat. Hätte mir in Sachen Laris und Zhaban gewünscht, dass das mal einfache romulanische Zivilisten sind und man auch diese Seite mal genauer kennenlernt. Mir sind die beiden Schauspieler jedenfalls sehr sympathisch. Ich denke nur, dass die, nachdem Picard seine neue Crew beisammen hat, keine große Rolle mehr spielen werden.

Was mir gut gefällt ist, dass die Romulaner als diverse Spezies dargestellt wird und nicht alle im Einheitslook mit Topfschnitt, Stirnwülsten und mit Schulterpolstern rumlaufen. Das war ja in der Vergangenheit oft so, dass die Wesen aller Alienrassen jeweils immer alle gleich aussahen. Ein Cardassianer sah aus wie der andere usw.
Voivod
Laris und Zhaban sind kriegsmüde Ex-Geheimdienstler, die den verdienstvollen, aber doch etwas gar idealistischen Sternenflotten-Opa Picard aus Dankbarkeit adoptiert haben und sich liebevoll um ihn kümmern, denn er wird langsam etwas wunderlich. wink.gif

Bei den Romulanern kann die Serie quasi bei null anfangen, denn es wurde nie ein klares Bild von ihnen gezeichnet. In TOS waren sie etwas retardierte, leidenschaftliche Vulkanier, in TNG klandestine Verschwörer und Fieslinge, sie mussten immer hinhalten, wenn wieder ein Bösewicht gebraucht wurde. Tomalak zum Beispiel. So ne militaristische, von einem brutalen Geheimdienst zusammengehaltene Gesellschaft halt, nach außen sehr aggressiv und gegen innen repressiv. So rotchinamässig. Was der 08/15-Romulaner so den ganzen Tag lang macht, haben wir aber nie erfahren.
Aran
ZITAT(Voivod @ 3. Feb 2020, 21:32) *
Laris und Zhaban sind kriegsmüde Ex-Geheimdienstler, die den verdienstvollen, aber doch etwas gar idealistischen Sternenflotten-Opa Picard aus Dankbarkeit adoptiert haben und sich liebevoll um ihn kümmern, denn er wird langsam etwas wunderlich. wink.gif

Bei den Romulanern kann die Serie quasi bei null anfangen, denn es wurde nie ein klares Bild von ihnen gezeichnet. In TOS waren sie etwas retardierte, leidenschaftliche Vulkanier, in TNG klandestine Verschwörer und Fieslinge, sie mussten immer hinhalten, wenn wieder ein Bösewicht gebraucht wurde. Tomalak zum Beispiel. So ne militaristische, von einem brutalen Geheimdienst zusammengehaltene Gesellschaft halt, nach außen sehr aggressiv und gegen innen repressiv. So rotchinamässig. Was der 08/15-Romulaner so den ganzen Tag lang macht, haben wir aber nie erfahren.


Ansätze wie das zivile Leben unter normalen Romulanern abläuft, hat man in „Unification“ erahnen können. Leider kam danach in der Richtung nicht mehr viel.
Voivod
^Das war afair eher ein trostloses Dasein.

Imperiales Japan vor dem zweiten Weltkrieg könnte auch noch passen als halbwegs sinnvoller Vergleich. Mal sehen, was "Picard" draus macht! smile.gif Die Romulaner haben tausende von Jahren relativ unbekannte Geschichte, da kann man aus dem Vollen schöpfen und sich austoben.
Voivod
Verdammt, wegen "Picard" habe ich höllisch Lust, nach mehr als einer Dekade nochmals mit Star Trek Online loszulegen! Echt wieder Bock auf das Star Trek-Universum. smile.gif Mal sehen, ob sich in dem Game noch was tut!
Aran
Gerade lief die dritte Folge auf Amazon und ich bin sehr angetan.

Die beste Episode bislang. Viele spannende Handlungsebenen, gute Schauspieler und ein paar klassische Momente. Allgemein mag ich auch den Score der Serie. Eine ansprechende Mischung aus Tradition und Neuem.
Der RvD
Das war aber 'n sehr früher Post. Gibt es die Serie da eigentlich immer direkt ab Mitternacht? *noch nie geguckt hab*
Lex
Die sollte ab Mitternacht online sein, ja. Ganz ungeduldige finden sicher auch "andere Wege", um an die CBS-Ausstrahlung vom Mittwoch Donnerstag zu gelangen.

Etwas verwundert hat mich die Raucherei in der Folge. Natürlich ist das immer noch ein nettes Stilmittel, um Charaktere kantig oder kaputt wirken zu lassen. Aber ich dachte, diese Idiotie sei im 24. Jahrhundert ausgerottet. Wurde IIRC auch mehrfach in den Serien erwähnt.

Aber nett, wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen. Apropos... Wann kommt eigentlich Seven? Dieser Dark-Legolas scheint ja in Folge 4 endlich aufzutauchen. Für eine Staffel mit nur 10 Folgen lassen die sich ganz schön Zeit, alle Charaktere einzuführen ^^
Aran
Die aktuelle Folge ist tatsächlich pünktlich um 0:00 Uhr immer auf Amazon. Daher ist der Donnerstag-Abend nun immer sehr lang. wink.gif

Wie in der realen Welt ist wohl auch bei Star Trek nichts von Dauer oder muss neu erkämpft werden. Vielleicht sollte die Erdregierung mal wieder eine Keine-Macht-den-Drogen-Kampagne starten. biggrin.gif

Dass in Zukunft doch nicht alle Menschen so „enlightend“ sind, sieht man ja auch immer an der Admiralität, die über sämtliche Serien hinweg fast immer Arschlöcher sind oder Dreck am Stecken haben.

Anyway, so richtig drauf haben es die romulanischen Attentäter nicht, oder? Und der gute Jean-Luc hätte seine Mitstreiter ruhig mal warnen können, dass die Agenten gerne mal mit Säure rumspucken.
Voivod
In der piekfeinen Star Trek-Welt würde ich erst recht saufen, rauchen und mich fett fressen. wink.gif
tabby
Habe jetzt die ersten drei Folgen gesehen.
Folge fand ich anständig.

Das bleibt auch so wenn man das bisherige Gesamtbild betrachtet.

Keine Stand alone Folgen.
Ich hoffe die kommenden Folgen hängen zusammen. Einer der Gründe warum ich Babylon 5 mochte.

Alien of the Week finde ich langweilig.

Bisher: besser erwartet!
Weiter so! mrgreen.gif wink3.gif
Adm. Ges
Es bleibt kurzweilig. Ohne dass viel passiert ist auch die dritte Folge schon rum. Und natürlich endet sie mit einer Szene, die zwar schön "cool" ist, aber mich als Canon-Kenner die Hände über den Kopf zusammenschlagen lässt. Da gehen die also einfach mal mitten im Sol-System auf Warp!

Commodore Oh wurde nun eindeutig als "Vulkanierin" benannt. Bleibt also die spannende Frage, ob man sie in ein extremistisches Lager steckt, wie Valeris oder sie zur eingeschleusten Romulanerin macht.

Die Motorrad-Gang ist also auch wieder von der Partie. Müssen ganz schön viele sein, bei dem Bodycount, dem sie inzwischen unterliegen. Eben ne ganze Gang.

Hugh ist wieder da - bin gespannt, ob das erklärt wird - und Soji hat jetzt ihre Prophezeiung erhalten. Auch hier lässt sich ein Stück weit schon der Vergleich zur 2. DISCO-Staffel ziehen. Mal gucken, wie sich dieser Mythos entwickelt.

Rangspiele: In TNG & DS9 sahen wir überwiegend 3-Sterne-Admiräle. 2 und 4 waren die Ausnahme. Nun also haben wir mit Oh und Clancy die bisher ungesehenen 1 und 5 Sterne in den Canon aufgenommen und Picard zierte ein 4er-Riegel. Wenn ich das richtig sehe, sind nun auch die Uniformen aus Star Trek Online in den Canon aufgenommen. Mit der erneuten Rückblende lernen wir nun also Picards großen Makel kennen.
Aran
@Ges

Warp im Sol-System ist doch absolut canon, zumindest wird das äußerst unterschiedlich im Trek-Universum gehandhabt. Schau dir die NX-01 im ENT-Vorspann an. Die geht da auch im erdnahen Raum auf Warp. Ist jetzt also keine Erfindung von PICARD.
Adm. Ges
ZITAT(Aran @ 11. Feb 2020, 00:03) *
@Ges

Warp im Sol-System ist doch absolut canon, zumindest wird das äußerst unterschiedlich im Trek-Universum gehandhabt. Schau dir die NX-01 im ENT-Vorspann an. Die geht da auch im erdnahen Raum auf Warp. Ist jetzt also keine Erfindung von PICARD.


Einen Fehler zu wiederholen macht es nicht besser. wink.gif Einerseits heißt es, in Sonnensystemen dürfe nicht auf Warp beschleunigt werden, andererseits hat man sich daran nicht wirklich konsequent gehalten. Picard hat jetzt also nur den Makel es wiederholt zu haben - ohne, dass es für die Story notwendig ist. Aber das ist lediglich eine Randnotiz.
Aran
ZITAT(Adm. Ges @ 12. Feb 2020, 00:25) *
ZITAT(Aran @ 11. Feb 2020, 00:03) *
@Ges

Warp im Sol-System ist doch absolut canon, zumindest wird das äußerst unterschiedlich im Trek-Universum gehandhabt. Schau dir die NX-01 im ENT-Vorspann an. Die geht da auch im erdnahen Raum auf Warp. Ist jetzt also keine Erfindung von PICARD.


Einen Fehler zu wiederholen macht es nicht besser. wink.gif Einerseits heißt es, in Sonnensystemen dürfe nicht auf Warp beschleunigt werden, andererseits hat man sich daran nicht wirklich konsequent gehalten. Picard hat jetzt also nur den Makel es wiederholt zu haben - ohne, dass es für die Story notwendig ist. Aber das ist lediglich eine Randnotiz.


Warum dann „theatralisch“ die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn der Canon in dieser Sache eben nicht einheitlich ist? wink.gif
Lex
"Nicht einheitlich" trifft es sehr gut. Es bei mehreren Gelegenheiten als ganz klar als gefährlich und grundsätzlich doofe Idee zu bezeichnen, es dann aber trotzdem immer mal wieder zu machen, finde ich auch schon etwas seltsam. Und ja, den Gedanken hatte ich auch bei der Szene.

Es macht auch wenig Sinn. Unser Sonnensystem misst im Durchmesser zirka 150 Lichtstunden. Die Erde ist 8 Lichtminuten von der Sonne entfernt. Man braucht vom Rand zur Erde also etwa eine Lichtstunde. Voller Impuls ist ewa 25% der Lichtgeschwindigkeit. Es dauert demnach 4 Stunden vom Rand zur Erde, für die Schreiberlinge sicher langweilig smile.gif also lieber lustig rein- und rauswarpen, das passt schon.

(Und ja, das Sonnensystem ist dreidimensional, man könnte von ober oder unten rein. Aber DAS haben die Schreiber noch weniger drauf wink.gif )
Voivod
Ersteindruck der aktuellen Folge: Nuuuuuuun jaaaaa.... So 5.5 von zehn Punkten? wink.gif

Die letzten zwei Folgen haben mich nicht so überzeugt. Der Beginn der aktuellen Folge war schmerzhaft kitschig (grauenhafte Musik, stellt bloss dieses scheiss Panflötengedudel ab!) , die Sache mit der ach so noblen romulanischen Kriegerfrauensekte und dem Space Legolas irgendwie seltsam, und jetzt sind wir schon vier Folgen den guilt trip von Jean-Luc am nachvollziehen. Die Liebelei bzw. das sich gegenseitig Belauern der beiden Täubchen auf dem Kubus haut mich jetzt auch nicht um und ist milde ausgedrückt nur semispannend. Bisher haben wir ein großes Geheimnis, dann Picards Vergangenheit, und dann noch ein paar Charaktere halbwegs befriedigend eingeführt. Frau Doktor Kybernetikerin nervt ein wenig... Trotzdem freue ich mich natürlich wie Bolle auf Folge 5! mrgreen.gif Ist ja alles auf hohem Niveau, aber bin mir noch nicht so ganz sicher, wo das hinführt. Gebt storytechnisch mal etwas Gas! wink.gif
Strassid2
Ich weiß nicht. Während sich der (viel interessantere) Handlungsbogen um Picard sehr viel Zeit nimmt und er gefühlt jedem seiner Mitstreiter die komplette Story bisher erzählen darf ist der Handlungsstrang um Soji und Narek auf dem Kubus teilweise so abgrundtief schlimm geschrieben, dass die Burnham-Tyler-Romanze fast schon erträglicher war.
Überhaupt finde ich Narek und seine finstere Schwester als (vordergründige) Bösewichte ziemlich lahm. Sei es weil er wie ein 08/15 schmieriger Klischeebösewicht wirkt oder sie, die ja soooo finster ist und bei der ich das Gefühl habe wären wir bei HBO hätte es schon inzestuösen Sex zwischen den beiden gegeben.

Mir kommen leider, abseits vom Fanservice, viel zu viele Parallelen zu den Dingen, die man erst bei Discovery vor einem Jahr schon gesehen hat:
Es gibt wieder diese große Bedrohung von der Föderation selbst, nur ist es diesmal keine KI sondern die Sicherheit der Sternenflotte wurde unterwandert, und der Hauptcharakter (hier wie dort geht es ja eigentlich nur um eine Person) ist also auf sich allein gestellt, das ganze aufzuklären. Ich hoffe mal, da kommt noch etwas. Wobei das Thema KI bzw. künstliche Lebensformen und die Angst davor bzw. Gefahren dieser ja auch immer wieder im Hintergrund auftaucht.

Was ich mich aber immer wieder frage:
Das romulanische Sternenimperium wurde in allen Serien als ebenbürtige Konkurrenten zur Föderation aufgebaut, sowohl technologisch als auch von den Ressourcen. Wenn Romulaner auf der Bildfläche erschienen wurde die Situation ernst und man hat sie dringend gebraucht um gegen das Dominion zu bestehen.
Warum also waren die Romulaner vor 19 Jahren darauf angewiesen, dass Picard die Evakuierung ihrer Heimatwelt organisiert, incl. der Konstruktion einer ganzen Flotte von Rettungsschiffen?!
Hier fehlt irgendwie noch irgendetwas davor, denn es wirkt ja gerade so als hätten die Romulaner selbst zu dem Zeitpunkt keine eigenen Schiffe gehabt.
Jetzt sind sie gefühlt über den halben Föderationsraum zerstreut, aber eigentlich ist der romulanische Raum doch recht groß gewesen, wenn man die Sternenkarten aus früheren Episoden anschaut. Gab es da keine bewohnten Planeten mit vorhandener romulanischer Infrastruktur?

Schade finde ich, dass Picard seine beiden Haushälter nicht mitgenommen hat, denn die beiden fand ich bessere (und vor allem charismatischere) Charaktere als seinen Piloten, der ja, prinzipiell, jegliches Klischee des "harten Hundes" mit nimmt: Er trinkt, er raucht, er braucht nur einen riesen Splitter aus der Schulter gezogen bekommen und lässt die Narbe bleiben, denn er ist sehr hart und optisch kaum eine Kopie von Wolverine.
Legolas muss ich noch eine Chance in der nächsten Folge geben, diesmal hatte ich eher Schulterzucken für ihn übrig.

Bei Sevens Auftritt musste ich schmunzeln. Nicht wegen ihrem gesprochenen Satz sondern weil sie, genau wie in Voyager, bedeutungsschwer laut in die Kamera atmet biggrin.gif
Voivod
^Die Romulaner wurden bisher in der Tat etwas kastriert, vom brandgefährlichen romulanischen Imperium ist nicht viel übrig, und das liegt nicht nur an der Supernova... sad.gif Ich lege mir das so zurecht: In den Serien haben wir immer hervorragend ausgebildete Militärköpfe gesehen, quasi die Elite. Jetzt erfahren wir, dass der durchschnittliche Romulaner halt auch nur ein Dummbatz ist, und nicht ein Vulkanier plus Leidenschaft. Sooo gefährlich sind die Jungs gar nicht, das war ihre Fassade, um Feinde abzuschrecken. Das Imperium stand immer auf tönernen Füssen. So im Stile der Sowjetunion, die immer Stärke markiert hat gegen aussen, während die Bevölkerung noch aufs Plumpsklo musste. Keine Chance gegen den Westen, alles Fake.

So in der Art. Ähem... unsure.gif laugh.gif

Narek ist bisher in der Tat lahm, lässt sich wegen dem sexy Cyborg von seiner Mission abbringen, wie unprofessionell. wink.gif Aber seine Schwester ist cool. Ich meine, sie verkörpert die "alten" Romulaner, sie ist clever und fies und, äh, heiss. cool.gif
Mad Hatter
ZITAT(Strassid2 @ 14. Feb 2020, 19:58) *
Bei Sevens Auftritt musste ich schmunzeln. Nicht wegen ihrem gesprochenen Satz sondern weil sie, genau wie in Voyager, bedeutungsschwer laut in die Kamera atmet biggrin.gif

laugh.gif Genau das hab ich auch gedacht biggrin.gif

Das mit der Kastrierung hab ich jetzt auch nicht so ganz gerallt. Ich ignoriere ja viel weil es mich nicht so juckt solange ich mich unterhalten fühle (was der Fall ist), aber manches wirkt selbst auf mich ziemlich skurril.

ZITAT
Schade finde ich, dass Picard seine beiden Haushälter nicht mitgenommen hat...

Auch da bin ich ganz bei dir. smile.gif

Wie auch immer, der "Mist schon Ende" - Impuls ist jedenfalls vorhanden.
Adm. Ges
Gibt es eigentlich irgendein Genre, das noch nicht verwurstet wurde? Immerhin, diesmal keine Motorrad-Gang. Dafür ganz tief im Herr der Ring-Elbenland. Die Crew der Serenity findet sich auch so langsam zusammen. Mysteriöse Ranger erinnern an Babylon 5. Und überhaupt wirkte jeder Teil der Handlung wie "irgendwo schon mal gesehen". Aber es war auch dieses Mal wieder kurzweilig und vielleicht sehen wir beim nächsten Mal den Todesstern, wenn Indiana Picard wieder forscht. wink.gif
felix
Jetzt hab ich endlich den Piloten gesehen.

Aber erstmal:
Wieso gibts hier nur *einen* Thread zu der ganzen Serie? Ich musste hier quasi mit geschlossenen Auge ans Ende scrollen um nicht über Spoiler zu stolpern... ich weiß, das Forum ist sanft am Entschlafen, aber das jede Discoveryfolge einen eigenen Thread trägt und Picard nicht ist schon irgendwie Majestätsbeleidigung.

Joa, was soll ich sagen. Ich fands ganz gut, vor allem wegen Patrick Steward, der das schon extrem trägt, und wegen des langsamen Tempos. Auf die Superheldenelemente hätte ich verzichten können, aber das geht wohl nicht mehr anders. Auf die Borg kann ich auch verzichten, aber was solls. Picard, der wehmütig auf der Veranda Wein trinkt, während seine Glyphosatspritzenden Drohnen über die Weinberge schweben und das romulanische Flüchtlingspaar in der Küche gerade den Abwasch macht fand ich sehr stimmungsvoll. Ich freu mich auf mehr - das ist zumindest was, das ich bei Enterprise und Discovery zuletzt nicht mehr gedacht und schon gar nicht gesagt habe.
Lex
Nette fünfte Folge smile.gif

Hat jemand eine Erklärung, warum Bruce und Icheb von anderen Darstellern gespielt werden? Schade, dass da umgecastet wurde.


Den Soundtrack zu Folge 1-5 findet man ?brigens auf Amazon Music.
Aran
Puh, die heutige Picard-Folge war heavy. Bin mir noch total unsicher, wie ich die einzelnen Entwicklungen empfinden soll.

Die gezeigte explizite Gewalt erscheint mir jedoch unpassend und etwas aufgesetzt. Loben muss ich, dass man sich voll auf Picards Story konzentriert. Jeri Ryan ist voll dabei, aber den Charakter hat man mehr oder weniger zerstört. Dennoch ein paar nette Connections zu Voyager. Aber schade um Icheb. Allerdings verschafft es Seven zumindest eine einigermaßen verständliche Motivation, wenngleich ich wünschte, sie hätte anders gehandelt. Mit ihrem Rachefeldzug ist sie schließlich doch mehr Mensch, als sie glauben mag. Ärgerlich fand ich Juratis Aktion und hier hoffe ich wirklich noch auf eine schlüssige Erklärung für ihr Handeln. Ich hatte gehofft, dass sich dies nicht so entwickelt, wie von einigen vorausgesagt. Wenigstens hält man sich mit der Enthüllung ihres Maulwurf-Parts nicht künstlich lange auf.

@Lex: Die alten Schauspieler der angesprochenen Charaktere werden einfach nicht zur Verfügung gestanden haben bzw. in andere Projekte involviert sein.
Voivod
Jetzt also doch grimdark Trek! laugh.gif Fand die Folge unterhaltsam. Ich mag verruchte, mit Kriminalität und Gewalt verseuchte Klischee-Sci-Fi-Raumstationen. wink.gif Das mag nicht so alttrekkisch sein, aber egal. Finde auch nicht, das Sevens Charakter zerstört wurde. Ihr Handeln ist nachvollziehbar, und Zeiten ändern sich. Es wird nicht immer alles besser, auch im Trek-Universum nicht. Ihr Kommentar auf Picard passt schon. Und am Schluss wird eh alles wieder gut. wink.gif

Alles vielleicht ein bisschen over the top für traditionelle Trekkies in dieser Serie, und dass jeder Charakter irgend ne schlimme Geschichte hat, süchtig war, Familie verloren hat, gebrochen ist, eh alles voll traumatisch ist, etc... das sieht man heute leider in fast jeder Serie. Leider logisch, das uns "Picard" das jetzt auch auftischt. Darunter geht's nimmer, immer volle Pulle. rolleyes.gif War trotzdem nett, und bin ja echt gespannt, wie sich die Sache mit der Gewaltigen Verschwörung ™ aufrollt.

Der RvD
War das jetzt die erste Star Trek-Folge mit "Ab 18"-Rating? Ich vermutete erst einen Fehler bei Amazon Prime, aber nach der Eröffnungsszene war ich mir nicht mehr so sicher. laugh.gif Fand ich persönlich auch völlig unnötig, da die Serie bisher eigentlich durch die Bank auf discoveryeske Schockmomente verzichtet hatte.

Andererseits musste die Serie vielleicht auch einfach mal gewaltig gegenüber dem gemächlichen Crew-Einsammeln der letzten Wochen aufdrehen (das ich zwar durch die Bank sehr unterhaltsam und exzellent gespielt/produziert fand, aber andererseits halt auch für meinen Begriff etwas wenig Handlung - und die im Schneckentempo - präsentierte). Die Szenen mit Seven fand ich allesamt fantastisch und man scheint ihr hier deutlich mehr Charakterentwicklung spendieren zu wollen als in Voyager (wo die wenige noch dazu meist mit Folgenende wieder kassiert worden ist).

Und nach Cassidy Yates in der Pilotfolge gab's jetzt also auch Hinweise auf die weiteren Karrierewege von Quark (ok, den hätte man auf einem Ort wie Freecloud noch erwarten können) und Mr. Mot (!!!). laugh.gif
Strassid2
Nachdem ich, nach der letzten Folge, überlegt habe, mir eine kleine Pause von der Serie zu gönnen, einfach, weil das Crew-sammeln zu viel Redundanz hatte, hab ich dann doch nochmal rein geschaut.
Mir hat sie diesmal auch wieder ziemlich gut gefallen. Andere Charaktere hatten auch wieder ihre Momente, was mir sehr gut gefallen hat, das Tempo war angenehm und die Handlung hat endlich Fortschritte gemacht statt der Mini-Schrittchen der letzten Wochen.
Wurde der Charakter Seven durch diese Folge zerstört? Keineswegs. Es sind 20 Jahre, seit man sie das letzte mal gesehen hat, und Zeiten ändern Charaktere nun mal. Die Umstände waren auch nachvollziehbar erklärt, wie ich fand. Picard selbst ist ja auch eine andere Person als noch in Nemesis.

Zur Gewalt bzw. dem Anteil der blutigen Szenen in der Serie muss ich sagen, dass sie mich nicht so sehr stört, wie anscheinend einige andere Zuschauer. Für mich war Trek noch nie frei von Gewalt (auch nicht die, mittlerweile etwas verklärte TNG-Zeit), dass die Sache damals eher unblutig abgelaufen ist hat für mich aber auch meistens so gewirkt als würde das alles aus kostengründen bzw. produktionstechnischen Limitierungen stattfinden. Spontan fällt mir hierzu die DS9 Folge ein, in der sich Dax durch die Festung des Albinos schnetzelt während alles schön klinisch sauber bleibt. Wenn es heute nochmal so eine Folge geben würde wäre sie dann optisch durchaus expliziter und der Aufschrei, das sei doch alles gar kein Star Trek mehr, wäre wieder da.

Wobei ich hier aber auch sagen muss, dass die Eröffnungsszene auch ohne die blutige Einstellung super funktioniert hätte...

Überhaupt scheint mir, als hätten einige Leute vor Picard nur ein paar TNG Folgen zur Vorbereitung geschaut. Anders kann ich mir das Argument "... aber das hat mit der optimistischen Zukunft von Star Trek nichts mehr zu tun!" irgendwie nicht erklären (mir geht es jetzt tatsächlich nur um dieses Gemotze - nicht darum, ob die Folgen generell gut oder schlecht ankommen).
Wobei, andererseits ist das Mimimi das gleiche wie mit jeder anderen neuen Serie. Ich muss da immer wieder an Ralph Sanders "Das Star Trek Universum" denken und die Schilderungen der "Fan"reaktionen beim Erscheinen von TNG denken biggrin.gif

ZITAT
@Lex: Die alten Schauspieler der angesprochenen Charaktere werden einfach nicht zur Verfügung gestanden haben bzw. in andere Projekte involviert sein.

Bei Manu Intiraymi könnte es auch damit zusammenhängen, dass er 2017 auf Twitter gegen Anthony Rapp geschossen hat, weil er der Meinung war, dass kein sexueller Missbrauch von Kevin Spacey an diesem stattgefunden hat.
Voivod
Seltsame Folge, muss noch darüber nachdenken. wink.gif Die erste Hälfte fand ich richtig lahm wegen den überflüssigen "Charaktermomenten" (Rios/Jurati und Suffnase Raffi und die Turteltäubchen auf dem Kubus). Danach ging es aber rund.

Genervt hat mich, dass Jurati und Rios jetzt poppen, und Raffis Sucht wird ein bisschen gar hervorgehoben. Immerhin ist sie ein functioning alcoholic und kein komplettes Wrack, harhar... Jurati fliegt hoffentlich bald auf, die Alte nervt. Ist die hirngewaschen von Oh, was ist mit der Trulla? Die killt Maddox, und niemand schöpft Verdacht. Hab ich was übersehen? Egal, sie muss weg. Gut auch, dass die Sache mit den Täubchen auf dem Kubus jetzt gelaufen ist, das "Ritual" war ja zum Gähnen. Hoffentlich kriegt das romulanische Geschwisterpärchen noch die verdiente Abreibung.

Das Wiedersehen von Hugh und Picard war aber schön. Der Kubus kam echt bedrohlich rüber. Die Sache mit den "XB" ist echt interessant und voll trekkisch. Ein (Ex-) Borg nennt Picard "Locutus", echt gänsehautig! Hoffentlich überlebt Hugh die nächste Folge! Wäre schade um ihn. Besser endlich die ärgerliche Kybernetikerin loswerden, der Charakter geht mir echt auf die Nüsse! wink.gif Die Frau kostet wertvolle Sendezeit.
Voivod
Imo hat die Serie bisher einfach das Problem, dass sie es trotz aller Bemühungen nicht geschafft hat, neben Picard noch andere interessante Charaktere zu etablieren. Die Story ist ok, aber die Sidekicks sind trotz all dem bemühten Kram (Zigarren, Schnaps, den Ex-Lover feige meucheln, ein Cyborg sein und nix davon wissen, eine männliche romulanische Kampfnonne sein, etc...) doch ziemlich egal bisher. sad.gif
Aran
Mir hat die Folge soweit besser gefallen als letzte Woche. Im Gegensatz zu Voivod fand ich Narek und Soji spannend diesmal, eben weil ich mehr erfahren wollte, was nun hinter dem Ganzen steckt. Zwar ist noch einiges im Unklaren, aber nun herrschen endlich klare Verhältnisse zwischen Soji und Narek, der wohl arg mehr für sie empfindet, als er zugeben mag.

Hugh und Picard hatten starke Szenen zusammen und ja, Hugh muss überleben. Sonst werde ich sauer.

Ärgerlich ist tatsächlich Dr. Jurati. Da muss schon ein heftiger, mir noch nicht ersichtlicher Grund dahinter liegen, warum sie Maddox gekillt hat. „I wish you know what i saw“. Dann zum Geier sags ihm und redet darüber! Aber nein, in Konversation eine Lösung zu finden, ist wohl out. Stattdessen wird lieber rumgemordet. Was ist eigentlich mit dem EMH? Warum kann es sich mal selbst aktivieren und mal nicht?

Und die Liebschaft zwischen Jurati und Rios ist mal wieder so eine Charakterentwicklung aus dem Nichts. Da war ja Chakotay/Seven besser erzählt.

Gibts eigentlich nur noch gescheiterte Existenzen bei Star Trek? Nervt mich inzwischen ein bischen. Hugh ist ein Lichtblick, aber ansonsten ist da nicht viel.

Zur Zeit schwanke ich zwischen interessiert und pissed.

Edit:
Zwei nette Voyager-Bezüge gab es mit der assimilierten Transportertechnologie von den Sikarians (“Prime Factors“, Season One) und mit Sojis Brotdose (The Adventures of Flotter). wink.gif
Voivod
^Jurati wurde doch von Commodore Oh über etwas gar Schröckliches aufgeklärt. Das ist es doch, worauf die Serie hinausläuft, diese ganz gewaltige Sache. Die Auflösung muss dann aber echt knallen, sonst war die ganze Staffel für die Katz. unsure.gif laugh.gif Vielleicht hat Oh aber auch gelogen und Jurati einfach manipuliert. Und Jurati ist hier auch nur ein Opfer. Trotzdem nervt sie, und ich schiesse mich weiter mit Begeisterung auf die Dame ein. wink.gif Obwohl, Burnham-Level hat sie noch bei weitem nicht erreicht, da fehlt noch so einiges! laugh.gif
Adm. Ges
So, Häkchen dran. Folge gesehen. Das ging dann tatsächlich doch schon eher in Richtung Star Trek (wie ich es empfinde), als letzte Woche. Die Szenen mit Hugh und Picard waren grandios. Die Einleitung mit dem Schwindelgefühl hätte man vielleicht etwas kürzen können, aber sonst hat es gepasst. Die Szenen zwischen Narek und Soji fand ich dieses Mal auch ok, während die Szenen zwischen ihm und seiner Schwester weiterhin überflüssig wirken. Seinen komischen "Spielzeugwürfel" würde ich als Referenz an Nemesis sehen.

Der junge Elrond äh Elnor ist weiterhin komplett deplatziert. Dr. Jurati bietet theoretisch einige Entwicklungsmöglichkeiten und Spannungspotenzial. Einziges Problem: Ich nehme es der Figur (bisher) nicht ab. Tatsächlich verstört oder eiskalt berechnend? Vielleicht die heimliche Gegenspielerin von Picard? Wir werden sehen. Raffi finde ich zwar in sich konsistent geschrieben, aber viel zu übertrieben. Ich finde sie am Besten, wenn sie agieren kann - wie beim "Anruf", um J-L den Diplomatenstatus zu besorgen.

Gab es eigentlich schon eine Folge ohne Tote?
Voivod
^Letzter Satz: Ähem, auch Folge 7 kommt nicht ohne vorzeitiges Ableben aus, und es trifft leider einen Sympathieträger. sad.gif

Trotzdem schöne, gemächliche Folge mit viel Emotion/Schmalz, erfreulichen Wiedersehen, netter Action, viel Dramatik... Ohne die süßliche Musik bei gefühlt drei Viertel der Szenen hätte mir die Sache noch besser gefallen! wink.gif Trotzdem wirklich runde Sache mit hemlungslos viel Pathos, durchaus gelungen, schnüff... *leicht gerührt bin* Sogar Doktor Jurati ist vorläufig rehabilitiert! mrgreen.gif

Imo bislang beste Folge, obwohl eigentlich nur ein Intermezzo, bis es handlungsmässig bestimmt wieder knallt. Aber das Puzzle setzt sich langsam zusammen. Cool auch, dass es wieder fast ne Stunde ging. smile.gif
Lex
Awwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwww wub.gif
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