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Martin Weinrich (wc)19.11.10

"The Children of Kings"

David Stern

Inhalt

Sternenbasis 18 wurde komplett zerstört. Die Enterprise unter Captain Pike untersucht den Vorfall. Die ersten Verdächtigen sind die Klingonen, schließlich lag die Sternenbasis direkt an deren Grenze. Das Sternenflottenkommando gibt Pike den Hinweis, auch ein Auge auf die Orioner zu haben, die im Grenzgebiet zu neuer Stärke wachsen.

Die Hinweise verdichten sich schnell. Die Klingonen arbeiten an einer neuen Tarnvorrichtung, die Überreste der Sternenbasis bergen Sensorendaten, die auf einen klingonischen Beschuss hinweisen. Bevor Pike die Untersuchung fortsetzen kann, empfängt er den Notruf der orionischen Imperatorin im Grenzgebiet.

Der Besuch dort verläuft anders als geplant und kurz darauf finden sich Spock und andere Mitglieder der Enterprise-Besatzung in einem Dickicht aus Verschwörungen, Verhandlungen und Kriegsdrohungen ...

Kritik

Die Enterprise unter dem Kommando von Captain Christopher Pike untersucht den Überfall auf eine Raumstation. Stecken wirklich die Klingonen dahinter? Und welche Rolle spielen die undurchsichtigen Orioner?
Die Idee des Romans ist nicht schlecht. Die Orioner besaßen einmal ein mächtiges Imperium. Das wollen sie zurück haben, die Rolle der Raumpiraten wollen sie los werden. Sie testen genetische Verbesserungen aus der Zeit ihres Imperiums, etwas läuft falsch und sie brauchen medizinisches Gerät der Sternenflotte. Die gibt ihnen das nicht, also überfallen sie eine Sternenbasis und lassen es wie einen klingonischen Angriff aussehen.

Das wird relativ schnell klar. Doch die Informationen können nicht zurück zur Enterprise gebracht werden. Die Orioner töten Pike und das Shuttleteam und lassen nur den Doktor am Leben, da er ihnen bei den genetischen Experimenten helfen muss. So ist die Situation nach dem ersten Teil des Buches. Für die Orioner gibt es dadurch einen weiteren Vorteil: Während die Föderation und die Klingonen sich bekriegen, können sie ungestört daran arbeiten, ihr Imperium wieder aufzubauen.

Leider liest sich das in der Praxis nicht ganz so spannend. Die Intentionen der Orioner werden gleich am Ende des ersten der drei Teile enthüllt. Danach ist klar, wer der eigentliche Böse ist.

Interessant wird der Roman noch einmal, als sich herausstellt, dass der Sternenflottengeheimdienst, Starfleet Intelligence, ebenfalls einen Krieg mit den Klingonen plant. Für die Gruppe Verschwörer kommt der Moment gerade recht. Sie wollen die Tarnvorrichtung der Klingonen klauen und einen Krieg mit dem Imperium beginnen, weil sie die ewigen Provokationen der Klingonen leid sind. Leider wird diese Verschwörung in keiner Weise aufgearbeitet. Zum Schluss gibt es keine Diskussion über die Rolle des Geheimdienstes. Es werden keine Fragen gestellt, wie es dazu kommen konnte. Das ist ein schwerer Fehler.

Aber das Buch ist nicht ganz schlecht. Die Enterprise-Besatzung unter Pike wirkt authentisch, die Charaktere wachsen einem in dem Roman beinahe ans Herz. Außerdem zeigt der Roman, dass die Föderation und die Klingonen schon zu diesem Zeitpunkt gut zusammenarbeiten können. Auf der Sternenbasis gab es gar eine gemeinsame Forschungsstation. Im Laufe des Romans arbeitet ein Klingonenkapitän mit Pike zusammen und die beiden gehen respektabel miteinander um. Die Szenen mit dem Klingonenkapitän gehören zu den gelungeneren des Romans.

Um die Verschwörung aufzudecken, muss Spock mit dem Ersten Offizier Pikes zusammenarbeiten, einer verschwiegenen Frau. Die beiden müssen an ihrem neuen Kapitän vorbeiarbeiten, da dieser ihnen womöglich nicht trauen würde. Auch diese sind spannende Szenen in dem Buch.

Leider sind die langen Passagen an Bord des Orion-Schiffes nicht sehr spannend. Die Rückblenden des Doktors, in denen er sich an ein früheres, ähnliches Ereignis erinnert, sind nicht sehr mitreißend. Den Teil hätte man deutlich einschränken können.

Fazit: "The Children of Kings" verfolgt eine interessante Idee. Eine dritte Fraktion nutzt die Spannungen zwischen den Klingonen und der Föderation aus. Außerdem kommen auch mal Stimmen aus der Föderation zutage, die sich einen Krieg mit den Klingonen wünschen. Leider wird die letzte Idee nicht konsequent beendet. Die Enthüllung einer solchen Verschwörung muss Konsequenzen haben, die hier nicht folgen.

Insgesamt ist "The Children of Kings" ein guter Roman, der ein paar Hänger hat und mit einem dicken Ärgernis aufwartet. Das macht ihn leider nur durchschnittlich.

"The Children of Kings" ist unter anderem bei Amazon.de erhältlich.

Bewertung

Weitere Infos


Originaltitel "The Children of Kings"

Buchreihe Classic

Autor David Stern

Preis 5,70 Euro

Umfang 404 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books

ISBN 978-1439158999

(wc - 21.12.10)


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