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StartPicardPicard - Season 3Kurzrezension: Star Trek: Picard 3x09 - "Võx"

Kurzrezension: Star Trek: Picard 3×09 – “Võx”

Lest hier unsere spoilerfreie Rezension zu Episode 3×09 “Võx” von “Star Trek: Picard”.

Was meinen wir mit “spoilerfrei”?

Es gibt sehr unterschiedliche Auffassungen dazu, was “spoilerfrei” bedeutet. Damit ihr selbst entscheiden könnt, ob ihr die Rezension vorab lesen möchtet, machen wir hier transparent, was wir darunter verstehen:

  • Wir verraten keine wichtigen und unerwarteten Wendungen der Handlung bzw. Informationen über die fiktiven Welt und ihre Figuren.
  • Was im Vorfeld durch Vorschauclips und Trailer gezeigt wird, ist kein Spoiler.
  • Was im Cold Open (vor dem Vorspann) bzw. im ersten Akt (bei Episoden ohne Cold Open) passiert, ist kein Spoiler.
  • Handwerkliche Aspekte (Schauspiel, Drehbuch, Bühnenbild, Soundtrack, Spezialeffekte) sind keine Spoiler, sofern sie nichts Wichtiges über die Handlung verraten.

Võx

Jack Crusher und Deanna Troi in "Võx" (Szenenphoto: Paramount)
Jack Crusher und Deanna Troi in “Võx” (Szenenphoto: Paramount)

Deanna Troi und Jack Crusher setzen ihre Counseling-Sitzung fort. Deanna öffnet die rote Türe in Jacks Vision und lässt diesen aufgewühlt zurück. Sie berichtet Jacks Eltern von ihrer Entdeckung und empfiehlt Protokolle zum Schutz der Crew einzuleiten. Derweil wird das Ziel der Verschwörung deutlicher. Picard überzeugt Shaw zu einem verzweifelten Versuch, mitten in den “Frontier Day” zu platzen und die Flotte zu warnen.

Handlung

“Võx” ist abgefahrene Fan Fiction. Nach einem langsamen und vergleichsweise methodischen Aufbau der übergreifenden Handlung überschlagen sich nun die Ereignisse. Der Plot eskaliert dabei in unterschiedliche Richtungen.

Es ist paradox: Zwei der populärsten Fan-Theorien zum Endspiel dieser Staffel werden durch “Võx” bestätigt. Aber die teilweise vorhersehbare Handlung wird deswegen nicht überschaubarer. Und obwohl die beiden großen Enthüllungen für sich genommen schon ziemlich wild sind, setzen Kiley Rossetter und Sean Tretta mit ihrem Drehbuch noch einiges oben drauf. Dazu zählen auch Volten, die die strapazierte Glaubwürdigkeit des übergreifenden Handlungsbogens endgültig beerdigen.

Da spielt es keine Rolle, dass die ein oder andere Enthüllung durch kleine Dialogschnipsel in vorangegangenen Episoden angedeutet wurde: “Võx” ist unübersehbar das Ergebnis von Terry Matalas Drang nach 30 Jahren Warten an der Seitenlinie jetzt alle Spielzeuge auf einmal aus dem Schrank zu nehmen. Die Episode ist vermutlich der teuerste Fan-Film der “Star Trek”-Historie. Und das ist nicht als Kompliment gemeint.

Crusher und Picard in "Võx" (Szenenphoto: Paramount)
Gates McFadden as Dr. Beverly Crusher and Patrick Stewart as Picard in “Vox” Episode 309, Star Trek: Picard on Paramount+. Photo Credit: Trae Patton/Paramount+. ©2021 Viacom, International Inc. All Rights Reserved.

Zu begutachten ist hier die fehlende Selbstbeherrschung eines Showrunners, der alles haben kann und auf nichts verzichten will. Auf den letzten Metern Film, die man vermutlich jemals mit der TNG-Besetzung drehen kann, muss Matalas noch unbedingt seine persönliche Bucket List abarbeiten. So ist das Drehbuch auf Momente und Konstellationen zugeschrieben, die man als Teenager in den 90ern, der nur auf Aliens, Raumschiffe und visuelle Effekte fokussiert war, “cool” gehalten hätte (den Autor dieser Rezension eingeschlossen).

Das Blöde ist nur: Viele im Publikum sind mittlerweile erwachsen geworden und feiern “The Next Generation” inzwischen auch für andere Qualitäten. Und so ist das Fehlen jedweder Zwischentöne und allen Subtexts beim dritten Abschied von der “The Next Generation” für mich eine ähnlich unbefriedigende Erfahrung wie “Nemesis”, auch wenn “Picard” deutlich besser zu unterhalten weiß.

Zentral ist der bereits seit Wochen telegraphierte Retcon von Picards Irumodischen Syndrom, dem zentralen Puzzlestück für Jacks Geheimnis, der Identität des schwebenden Kopfes und dem Plan der Verschwörung. Das ergibt text-immanent alles wenig bis keinen Sinn, aber das soll es auch nicht. Es geht vielmehr darum, die ganze Galaxie in wenigen Minuten so auf den Kopf zu stellen, dass die alte TNG-Crew in einem letzten Hurra abermals als Hoffnung zur Rettung der Welt einspringen kann. Dabei ist egal, wie viel Blödsinn das Publikum schlucken muss. Das Drehbuch hat nur das Ziel, auf das Ende der Episode hinzuschreiben. Und dieses trieft nicht nur so vor Nostalgie, sondern definiert gleich einen neuen Benchmark für Nostalgie.

Da wundert es dann auch gar nicht mehr, dass die wackere Crew am Ende der Folge völlig plan- und kopflos mit Vollgas Kurs auf die Höhle des Löwen nimmt.

Charaktere und Dialoge

Die Figuren und ihre Entwicklung geraten in “Võx” unter die Räder der sich überschlagenden Ereignisse. Die größte und wichtigste Charakterszene dieser Episode haben Patrick Stewart und Ed Speleers im ersten Akt. Picard versucht Jack davon zu überzeugen, freiwillig Maßnahmen zum Schutz der Crew vor seinen Kräften zu ergreifen. Beide Schauspieler sind in ihrer gewohnten Top-Form. Aber die Szene scheitert an Melodrama und dem vom Drehbuch erzwungenen Ausgang.

Jean-Luc Picard und Jack Crusher in "Võx" (Szenenphoto: Paramount)
Jean-Luc Picard und Jack Crusher in “Võx” (Szenenphoto: Paramount)

Sicherlich war vorhersehbar, dass die frische Vater-Sohn-Beziehung irgendwann auf die Probe gestellt werden würde. Aber “Võx” zeichnet vor, dass es nicht reicht, einen persönlichen Konflikt organisch auszudeklinieren. Nein, hier wird ein schicksalsträchtiges Kitsch-Finale vom Range Darth Vader vs. Luke Skywalker aus “Return of The Jedi” vorbereitet, sogar Imperator Palpetine ist schon neu gecastet.

Es gibt weitere, kleine Charaktermomente zwischen den Figuren, die gelegentlich rührend, und gelegentlich deplatziert wirken. Insbesondere Worf scheint ausschließlich als Witzfigur angelegt zu sein, die als Pointe für mehrere mehr und weniger lustige Szenen herhalten muss. Dass Worf schon immer auch eine komische Seite hatte, ist unbestritten. Aber gerade in der sich entspinnenden Krisensituation wirkt es ungeschickt, den kampferfahrenen Krieger zum Klassenclown zu reduzieren.

Leider kann sich “Picard” auch nicht von der Masche verabschieden, Figuren beiläufig zu entsorgen, um den vermeintlichen Ernst der Lage zu illustrieren. Während T’Veen letzte Woche wenigstens auf dem Höhepunkt des Spannungsbogens ihr Leben ließ, trifft das Schicksal in “Võx” mehrere Charaktere eher beiläufig und handlungsseitig unnötig. Auch hier geht es offenbar darum, eine Checkliste vor dem nahen Staffelende hastig abzuhaken. Dabei hätten die beteiligten Figuren deutlich bessere und längere Szenen mit mehr Luft zum Atmen verdient.

Besonders unschön ist dabei, dass absolut durchschaubar der Nicht-TNG-Teil des Ensembles für das große Finale kaltgestellt wird. Ähnlich wie letzte Woche im Kleinen Datas Heil in nostalgischen Memorabilien zu suchen war, braucht es nun auch im ganz Großen den Einsatz der alten Enterprise-Besatzung (und noch mehr Inventar aus der Mottenkiste), um die Föderation zu retten. “Star Trek” sucht seine Erlösung in ewiger Gestrigkeit. Eine irrwitzige Entwicklung für das einst stolze, progressive und intellektuell tendenziell mutige Franchise.

Inszenierung

“Võx” ist die vermutlich bildgewaltigste Episode der Staffel bisher. Der “Frontier Day” ist prunkvoll inszeniert. Wir dürfen (endlich) neue Umgebungen und Sets erkunden und es gibt einige Auftritte bekannter Kanon-Größen, die sehr befriedigend ins Bild gesetzt werden.

Frontier Day in "Võx" (Szenenphoto: Paramount)
Frontier Day in “Võx” (Szenenphoto: Paramount)

An erster Stelle seien die Enterprise-F und die restlichen Schiffe im Orbit der Erde erwähnt. Die neue Enterprise erhält eine standesgemäße Einführung in den Bildschirmkanon, nachdem es in “Star Trek Online” die Flagge des Franchises fast ein Jahrzehnt ohne neue Fernsehbilder hochgehalten hat. Wie aus den Trailern bekannt, fährt die Sternenflotte hier den ganz großen Pomp auf. Und das sieht wirklich klasse aus.

Leider lenkt die Masse an versammelten Schiffen die Gedanken der geneigten Zuschauer:innen auch unweigerlich auf die Frage, wer gerade hunderte Föderationswelten mit Nachschub und Unterstützung versorgt, Forschungs- und diplomatische Missionen unternimmt und Handelsrouten bzw. tausende Lichtjahre Grenze patrouilliert. Es braucht eigentlich keine weitere apokalyptische Entwicklung: Die Feinde der Föderation könnten gerade völlig ohne Gegenwehr den Alpha- und Beta-Quadranten untereinander aufteilen.

Sehr gelungen ist auch das Wiedersehen mit der Identität hinter dem “schwebenden Kopf”. Die Inszenierung bedient sich hier direkt an einem anderen Serienfinale. Raumschiffe und Sets der Aliens sehen so gut aus wie lange nicht in einer “Star Trek”-Produktion.

Bleibt noch das ebenfalls bild- und klanggewaltige Finale zu erwähnen, das uns Okudapunk in Reinkultur beschert. Nicht nur, dass wir von Dave Blass’ Produktionsdesign eine Überdosis Nostalgie direkt in die Vene geschossen bekommen, auch der Soundtrack von Frederick Wiedmann liefert Gänsehaut-Feeling und eine umwerfende neue Interpretation von Jerry Goldsmiths “The Motion Picture”-Thema.

Beobachtungen

La Forge, Data, Crusher, Musiker, Troi und Worf in "Võx" (Szenenphoto: Paramount)
La Forge, Data, Crusher, Musiker, Troi und Worf in “Võx” (Szenenphoto: Paramount)
  • Die Tilde auf dem o des Episodentitels “Võx” ist offenbar rein dekorativ. Die Folge macht unzweideutig klar, dass es um das lateinische Wort für Stimme geht. Die Römer ritzten keine Tilden über den Buchstaben “O”.
  • Wozu war die VFX-Szene am Ende der letzten Folge gut, in der sich die Titan tarnt?
  • Es gibt ein Counseling-Büro auf der Titan.
  • Warum wird ausgerechnet die Krankenstation in ein Lagezentrum umgewandelt?
  • Vater-Sohn-Konflikt. Check.
  • Es wundert mich, dass nach Jahrhunderten von Vorfällen mit gestohlenen Shuttles die Sternenflotte keine Lösung für dieses offensichtliche Sicherheitsproblem gefunden hat.
  • Wegwerfzeile zu Wesley Crusher. Check.
  • Die Erklärung für Picards Fehldiagnose ist extrem wackelig und unwahrscheinlich. Die Crew der Enterprise-D hat mehr als einmal sehr schnell und erfolgreich Genome dekodiert und auch darin eingebettete Botschaften entschlüsselt (z.B. in TNG 6×20 “The Chase” / “Das fehlende Fragment”).
  • Jetzt, wo wir Vadics Hinterleute kennen, frage ich mich, was denn Vadics eigentlichen Endspiel hätte sein sollen. Wenn sie wegen ihrer schlechten Erfahrungen mit Sektion 31 einen Hass auf die Solids der Föderation pflegt, wundere ich mich, was sie sich von ihren Verbündeten versprochen hat.
  • Das Sets des Alien-Raumschiffs sieht so gut und authentisch aus wie in lange keiner “Star Trek”-Produktion. Besonders schmunzeln musste ich, als ich in der ersten Einstellung des Szenenbilds ein Detail entdeckt, dass eine nicht unwichtige Rolle in einer relevanten “The Next Generation”-Folge spielte.
  • Die Enterprise-F ist ein Schiff der Yorktown-Klasse und stammt aus dem MMORPG “Star Trek Online”. Es ist ein Refit der Odyssey-Klassen. Deren Design stammt vom Fan Adam Ihle, der damit einen Wettbewerb zur Gestaltung der Enterprise-F gewann.
  • Die Brücke der Enterprise-F ist wieder einmal ein kaum umdekoriertes Set der Stargazer-Brücke, die wiederum kaum verändert die Brücke der Titan-A darstellt. In “Star Trek Online” ist die Brücke auf einem ganzen Deck eingebettet, das bedeutend größer ist und wahrscheinlich nur mit Hilfe von visuellen Effekten und/oder LED-Wänden zu realisieren gewesen wäre.
  • Unerwartetes TNG-Cameo. Check.
  • “Frontier Day” feiert den Start der Enterprise NX-01 am 16. April 2151 als Geburtsstunde der Sternenflotte. Allerdings wurde die Organisation tatsächlich ca. 15 Jahre früher gegründet, wie wir aus “Enterprise”-Dialogen wissen. Aber das hätte für “Star Trek: Picard” dann kein so rundes Jubiläum abgegeben.
  • In der Flotte sind mindestens Raumschiffe der Echolon-, Sagan-, Sovereign-, Armitage-, Luna-, Duderstadt-, Defiant-, Pathfinder-, Akira-, Yorktown-, Inquiry-, Ross-, Sutherland- Gagarin- und Excelsior II-Klasse zu finden. Ich warte gespannt darauf, dass Dave Blass auf Twitter Konzeptzeichnungen aller Schiffe veröffentlicht.
  • Namedrop von Kathrine Pulaski. Check.
  • Namentlich erwähnt bzw. zu erkennen sind neben der Enterprise-F und Pulaski, die Schiffe Okuda (nach Denise & Michael Okuda, Grafikdesigner:innen), Drexler (Doug Drexler, Konzeptkünstler), Mandel (Geoffrey Mandel, Grafikdesigner), John Kelly (Mars-Astronaut in “One Small Step”), Forrest (Sternenflotten-Admiral aus “Enterprise”) und Christopher (Saturn-Astronaut Shaun Geoffrey Christopher aus “Tomorrow is Yesterday”)
  • Ein Charakter übersetzt, erklärt und kontextualisert den Folgentitel. Check.
  • Die Krise, die sich während des “Frontier Days” entfaltet, hat starke Parallelen zum Untergang der 12 Kolonien in “Battlestar Galactica” von 2003. Dort nutzen die Zylonen die Vernetzung der kolonialen Flotte aus, um die Menschheit ihrer Verteidigungsfähigkeit zu berauben. Die letzte Rettung: ein Museumsschiff.
  • Und wenn wir direct dabei sind, hatten die letzten beiden Staffeln “Lower Decks” und “Prodigy” nicht ein ganz ähnliches Endspiel?
  • Aktuelle Sternenflottenphaser feuern blaue Energiepulse, wenn sie auf Betäuben konfiguriert sind. Offenbar waren alle bisher in der Staffel abgefeuerten Phaser auf Töten gestellt.
  • Troi benutzt in dieser Episode einen Typ-2-Phaser im Design aus “Nemesis”, Worf hält eine aktuelle Phaser-Pistole. Hat sich Deanna die Waffe vom Klingonen ausgeliehen?
  • Shaw verzichtet eine Folge auf’s Deadnaming. Check.
  • In Hangar Bay 12 befindet sich exakt das, was wir seit Folge 3×06 vermutet haben. Check.
  • Szenenzitat des Endes von “The Voyage Home”. Check.
  • Worf wird vom Rest der Crew dafür verantwortlich gemacht, dass die Enterprise-E nicht einsatzbereit ist. Laut PR-Begleitmaterial wurde das Schiff bei seiner letzten Mission unter Worfs Kommando so schlimm zugerichtet, dass es außer Dienst gestellt werden musste.
  • Picard macht einen Teppich-Witz. Check.
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Mit Rücksicht auf die Leser:innen, die die Episoden noch nicht gesehen haben, bitten wir in den Kommentaren zu diesem Beitrag auf Spoiler zu verzichten. Danke!

Bewertungsübersicht

Gesamt
Handlung der Einzelepisode
Stringenz des staffel- und serienübergreifenden Handlungsstrangs
Stringenz des bekannten Kanons
Charakterentwicklung
Spannung
Action & Effekte
Humor
Intellektueller Anspruch

Fazit

Mit "Võx" beginnt "Picard" einen wilden Ritt in Richtung Finale. Terry Matalas darf endlich mit allen Stiften gleichzeitig malen und macht das ohne Zurückhaltung. Nachdenken ist nur hinderlich, es geht hier darum, noch schnell eine Wnschliste von Fan-Service-Momenten (oder lange gehegten Teenager-Fantasien?) abzuhaken, bevor die TNG-Riege endgültig von der Bühne tritt. Versüßt wird der Gaga-Plot durch tolle visuelle Effekte und Nostalgie in verschreibungspflichtiger Dosierung.
christopher.kurtz
Christopher Kurtz
Seit den frühen 2000ern ist Christopher Redakteur im TrekZone Network. Wenn er nicht in den unendlichen Weiten nach kritisch rationalem Humanismus Ausschau hält oder sich über die Plausibilität fiktiver Technologien und Gesellschaftsformen den Kopf zermartert, findet man ihn meistens in der Nähe von Spielen der geselligen Art, egal ob analog oder digital, ob als Mitspieler oder Gelegenheitsautor.

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Super Kritik von Christopher! Nach Sichtung der Folge konnte ich erst nicht glauben, was für ein Murks uns da vorgesetzt wurde. Ich habe dann im Internet nach Rezensionen gesucht und bin dann zufällig genau auf diese Rezension gestossen. Besser als Christopher kann man nicht in Worte fassen was mir bei dieser Folge alles durch den Kopf ging. Es ist wirklich so, als hätten die Macher dieser Folge nur eines im Sinn gehabt. Alles an Fan Service in eine Folge reinzupacken, was irgendwie geht. Ohne Rücksicht auf Verluste. Im Grunde hat nur noch eine Zeitreise gefehlt, bei der Kirk und Spock… Weiterlesen »

Komisch, dass nirgendwo Sevens Ausspruch “Was der Roboter gesagt
hat…” aufgegriffen wurde. Das ist ja gegenüber Data mindestens ebenso respektlos wie das Deadnaming durch Shaw. Geradezu pulaskiesk.

Ach, das stört hier niemanden, das passt hier zur toleranten Haltung der meisten. Viele scheinen hier darauf bedacht zu sein, die Macher von Picard, die Schauspieler etc zu beleidigen. Jeder Freitag ist für die ein Hohefest des Meckern und danach wird in die Tastaturen gehauen, was das Zeug hält. Roboter passt da doch gut.

comment image

Also das war doch schlichtweg guter Star Trek Klamauk: Sag die Borgdrohne zum Android: Heh Roboter…”:-)” Also ich fand es Klasse!

Gestört hätte es mich nicht so, wenn Seven nicht die ganze Zeit darauf bestanden hätte, respektiert zu werden. Ohne diesen Kontext wäre es vielleicht ein ganz guter Spruch gewesen.

Spoiler
Unterm Strich weiß ich nicht, ob ich die Folge als absolut genial oder als hanebüchenen Unsinn abheften soll. Picards Borg-Vergangenheit war ja eine Steilvorlage für das “Virus” und mich hat es immer verwundert, dass die Borg sich kaum weiterentwickelt haben. Die sehr bequeme neue Flotten-Formation muss wohl durch die Unterwanderung durch die Changelings zu erklären sein. Kurios, dass ausgerechnet Shelby da so widerstandsfrei mitmacht, ohne, dass sie dafür ausgetauscht werden musste.

Zuletzt bearbeitet 10 Monate zuvor von Marco

Für mich ist die Geschichte so, wie sie die Drehbuchautoren geschrieben haben. Es gibt zig Möglichkeiten. Eine Unterwanderung zur Assimilation über DNS “Software” für Transporter im menschlichem Genom, das über Generationen wirkt. Für mich ein komplexer Plan B für für Zukunft, der risikobehaftet ist. Mal was Neues. Verwegen aber möglich. Die Flottenformation wurde durch die Unterwanderung sicherlich “begünstigt”. Aber was eine Power: Zig Sternenschiffe, deren Wirkung ohne Zeitvezug und gesteuert durch präzise KI zur Geltung kommen kann. Davon träumt jeder Militär! Shelby macht sicherlich gerade deshalb mit. Da steckt natürlich auch die Hybris drin, das das dazu notwendige Netzwerk nicht… Weiterlesen »

Ich dachte die Borg sind am Ende von S 2 eine temporäre Allianz mit der Föderation eingegangen und sind nicht mehr böse! Oder hab ich was falsch verstanden?!

Total verspoilert
Die Borg, na was für eine Überraschung. Und auch sonst ergeht sich die Folge in Reminiszenzen, die über das fehlen einer anspruchsvollen Handlung hinwegtäuschen sollen. Bekloppter Höhepunkt ist das auftauchen der Enterprise D. Sieben alte Knacker fliegen mit einem vierzig Jahre alten Raumschiff, welches für über 1000 Leute ausgelegt ist zur Erde um eine borgifizierte Flotte (welcher Schwachkopf hat sich das eigentlich mit der Vernetzung einfallen lassen und was hat er in diesem Moment konsumiert) aufzuhalten. Vom Pathos ganz zu schweigen.

Dennoch freue ich mich schon auf nächste Woche. Und sei es nur, weil das Elend dann ein Ende findet. Vielleicht gehen Picard und Co ja drauf. Dann haben auch die es hinter sich.

Was ich noch anfügen will: Die erste Folge von NuTrek, die ich mir bereits ein zweites Mal angesehen habe und bei der Schlussszene Gänsehaut verspürt (in englisch) und das das erste Mal seit dem Ende von DS9. Spricht denke ich für die Nostalgie.

Und bei den VOD Charts des Quotenmeter diese Woche Platz 1!!!

Früher hat Star Trek Standards gesetzt, indem es subversiv und eigenständig neue Wege gebahnt und gesellschaftlich relevante Themen reflektiert/allegoriert hat. Jetzt reicht es nur noch, damit sich die Fangemeinde bei dürftig zusammengezimmerten, lecken Stories am warmen, wohligen Nostalgie-Feuer wärmt. Lässt man die ganzen Reminiszenzen an die guten, alten Zeiten weg, bleibt leider nichts Eigenes mehr, was Old Trek ausgezeichnet hat und erst recht TNG. Daher gibt es von mir eine 1 von 5. Keine Innovation, keine Glaubwürdigkeit, immer nur zurück referenzieren in die Vergangenheit. Das ist mir zu wenig. Wenn das hier Episode 1 oder 2 der 3. Staffel gewesen wäre, hätte… Weiterlesen »

Diese Serie ist reiner Fanservice.

Lustig wie die Ultrakritiker bei jeder Folge Innovatives, Neues überragendes erwarten.
Und eine Sci-Fi Serie wie Star Trek Glaubwürdigkeit zuzuordnen ist schon etwas Kurios.

Ist Sonderbar das Leute am Popcorn Kino immer die Erwartung einer Wissenschaftlichen Dissertation haben.

Ich als alter Trekki war Zufrieden.

Und noch ein StarTrek Hit:
Diese Staffel hat es als erste Star Trek Serie der Neuzeit geschafft unter die ersten 10 der sog. Nielson Streaming List zu kommen.
Ein toller Erfolg für Picard!!!

Es freut mich bei dieser Diskussion, das sich vermehrt auch mal die vielen Fans, denen die Staffel gefällt, sich zu Wort melden. Das bildet eher die Meinungsvielfalt und…oh Gott.. den “Mainstraem” ab….also Fans, die begeistert sind!

Also gegenüber der 2. Staffel ist für mich das eine mathematisch fast nicht zu beziffernde Steigerung.

Was für eine tolle Episode. Für den Schluss müsste man die Skala 5/5 noch erhöhen auf 10von5.

Übrigens bin ich mir jetzt ganz sicher, was ich bei Star Trek schon ganz lange vermisst habe: Licht und den Teppich 😀

Endlich mal wieder jemand, der mir aus dem Herzen spricht!!!!

8 Episoden in nichts investiert und dann ist alles doch ganz anders. Das ist leider der typische NuTrek Murks mit dem ich nie warmgeworden bin. Und PICARD zeigt: Sie sind Wiederholungstäter. Ich bin echt enttäuscht und hätte eine gefühlt 100. Rückkehr der Borg aus der Mottenkiste nicht gebraucht. Vor allem passt es aber nicht zu dem ganzen Kram, der uns in den Episoden davor reingewürgt wurde.

Ganz recht. Was haben wir eigentlich geboten bekommen? Handlungsfäden, die ins Nichts führen, unglaibwürdige Figuren, düstere Kulissen und ständig nur drei Räume auf einem Raumschiff…und jetzt: die Borg! Die Sternenflotte ist militaristisch und dumm wie Stroh. Gene dreht sich im Grab um…

Ich denke, bei dieser Staffel kommt es ganz stark darauf an, ob man sie als das nimmt, was sie ist/sein will. Die Einschätzung ““Star Trek” sucht seine Erlösung in ewiger Gestrigkeit. Eine irrwitzige Entwicklung für das einst stolze, progressive und intellektuell tendenziell mutige Franchise.” habe ich sinngemäß in vorangegangenen Episodenbesprechungen schon ein paar Mal gelesen. Ich verstehe das, denn Staffel 3 ist nicht originell, nicht immer logisch und auch nicht das, was ich generell (!) für “Star Trek” möchte. Ich glaube, der Rezensent tut sich aber schwer damit, dieses eine Mal zu akzeptieren, dass Matalas mit Staffel 3 eben das… Weiterlesen »

Erst wurde Picard leichengefleddert, dann Data sogar zweimal und nun auch das Schiff. Ernsthaft? Als die Tore des Hangars sich öffneten, war ich auf alles vorbereitet. Meine Tränendrüsen waren bereit, sich im Schwall zu entladen. Bei jedem Schiff hätte ich geflennt, NX-01, Constitution Klasse (Enterprise ist ja nicht mehr), 1701-A, 1701-E, ja sogar bei der 74656 – aber DAS!!! WtF? Ich bin nur noch am Strahl kotzen. Wieder ein heroischer Tod zerstört. Man erinnere sich an das herzzerreißende Ende des entsprechenden Films. Was hab ich da geheult. Und nun? Keine einzige Träne bei dieser Mumie, nur Wut. Und EIN Mann… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 10 Monate zuvor von Kira Yoshi

Kira Yoshi, ich bin Dir sehr dankbar für diesen expliziten Kommentar! Sehe ich ganz genauso! Auch ich kotze nur noch im Phaser-Strahl! PICARD ist so erbärmlich!

Ich hätte mich so sehr über ein tolles TNG Finale gefreut. Aber wie Du schreibst: das ist einfach Unfug auf dem geistigen Niveau eines Minderbemittelten.

Mich hat so unendlich gestört, dass wir in Staffel 3 außerdem drei Räumen auf einem finsteren Raumschiff quasi nichts zu sehen bekommen haben. In Staffel 1 gab’s wenigstens den Elben-Planeten, Planet Dropbox oder Nepenthe, in Staffel 2 gab’s die Erde. Aber was haben wir schon in Season 3 gehabt? Das Universum von Star Trek wirkt völlig verkümmert und nichtig, es kommt gar keine Vorstellung mehr von der Größe auf… Hinzu kommt, dass sie extrem schnell von A nach B kommen. Aber gut, das war schon in den alten Serien nicht immer sehr stringent gehandhabt. Doch diese geringe Nutzung von Kulissen… Weiterlesen »

Also die Staffel hatte:

  • Tolle Bilder Weltraum, Raumschiffe, Leben im Weltraum usw. haeb mich da richtig “im Weltraum” gefühlt
  • 2 Handlungsblöcke (jeweils die 4 Folgen, gut abgschlossen) und den Beginn eines fulminaten Finales
  • Schauspielersich 2 weiter Glanzleistungen: einmal Jack und dann Vadic!
  • durchgehend viele Spannungsbögen mit “Zwischenzielen”
  • viel “reale” Konflikte, abseits der “Rosa” Roddenberry-Welt
  • und ganz wichtig: Das Auferstehen – auch meiner – dergeliebten TNG Crew und zwar so, das ich die “alten” Charakter wiederfinde
  • 7of9 in der Paraderolle als No.1
  • Shaw, tiefegründig, mit PTBS versehen und mit (teilweise) guten Führungseingenschaften
  • und…

Fasse zusammen: Einfach Klasse!!!

Du musst nun wirklich eine andere Serie gesehen haben, bin fassungslos.

Na, das ich das geschafft habe….”:-)”

Nein Worf wurde NICHT wirklich dafür verantwortlich gemacht.
Einfach mal auf Rikers unverzügliches Kopfnicken achten, als Worf anfügte, dass dies nicht sein Fehler gewesen sei. Da versteht selbst der alte Captain Riker keinen all zu großen Spaß, wenn es um das eigene Schiff geht.
Wie man aus den erwähnten Logbucheinträgen weiß , war die letzte Mission der “E” eine geheime und somit weiß nicht jeder über die genauen Umstände Bescheid !

Ich kann die Kritik in den vielen Punkten nicht nachvollziehen und sind teilweise sehr gesucht und kleinlich. Ist doch völlig irrelevant, ob es eine Tilde auf dem o hat oder nicht. Warum soll Picards Fehldiagnose unwahrscheinlich sein? Und was hat es damit zu tun, dass in früheren Folgen schnell Genome dekodiert wurden? Darum geht’s doch gar nicht. U.a.m.   Ich habe das Gefühl, weil die Staffel nicht der Erwartung entspricht, wird überall nach Haaren in der Suppe gesucht – auch dort wo keine sind. Aber ja, ich kann durchaus auch nachvollziehen, wenn man die Story und das Storytelling dieser Staffel… Weiterlesen »

„Ist doch völlig irrelevant, ob es eine Tilde auf dem o hat oder nicht.“ So ist es. Wenn ich das Haar in der Suppe suche, finde ich es auch. Würde ich so Serien, Filme gucken, Bücher lesen, Restaurants besuchen oder was weiß ich, wäre mein Leben irgendwie freudlos (das will ich dem Rezensenten und den Brachialkommentatoren hier gar nicht vorwerfen. Ich kenne sie nicht). Es bliebe zumindest nicht viel übrig: warum sind Kirk oder die Enterprise das einzig verfügbare Schiff (Star Trek I) oder der einzig fähige Captain (Star Trek V)? Warum greifen die Borg stets nur mit einem Schiff… Weiterlesen »

….bloß daß man leider die Suppe vor lauter Haaren nicht findet!

Finde ich – und vermutlich eine große Mehrheit auch – nicht. Guck es dir doch einfach nicht an. Das spart auch Zeit, dann musst du – wie viele andere auch – hier keine Kommentare mehr lesen und darauf antworten. Ich frag mich hier bei vielen Kommentaren: warum guckt ihr euch das an? Das ist die dritte Staffel, ihr habt euch doch vermutlich schon an den ersten beiden Staffel abgearbeitet, da weiß man doch, dass man es nicht mag, oder? Ich fand die ersten Folgen von Discovery Mist, also hab ich es mir nicht mehr angeguckt (und das sogar, ohne es… Weiterlesen »

Also sollte man nur kommentieren, wenn man alles ganz ganz toll findet? Aber dann ließe sich doch nicht so vortrefflich diskutieren…und ohne sich einen detaillierten Eindruck verschafft zu haben, kann man es eben nicht gut oder blöd finden. Nach Staffel 1 u 2 gab es zwischen all den nicht zu leugnenden, existierenden, handwerklichen und dramaturgischen Fehlern neben dem dünnen, nicht homogenen Drehbuch wirklich etliche Lichtblicke und tolle Ideen, die die Hoffnung auf ein halbwegs solides Machwerk von Folge zu Folge vor sich hertrieben- ein ausgesprochen perfider Mechanismus ! – und nun in Folge 9 schlug nunmal mein Pendel endgültig auf… Weiterlesen »

Hier tauscht sich niemand aus, weil es keine Argumente gibt. Man beleidigt sich gegenseitig und erklärt die Gegenseite jeweils für blöd. Es fehlt auch jegliche Lockerheit. Früher hab ich mich gerne drüber lustig gemacht, wie Riker die D in den Sand gesetzt hat. 20 Jahre alter Bird of Prey, warum ballert er den nicht einfach weg? Darüber konnte man vortrefflich Witze machen. Das geht hier doch gar nicht. Hier ist eine einzige Verbitterung, gerade bei denen, die Picard nicht mögen.

Die Serie wird nicht besser, nur weil man sich der Wahrheit verschließt und anderen den Mund zu verbieten sucht.

Das tue ich nicht. Es wird hier nur von vielen eben nicht akzeptiert, dass es auch solche gibt, denen die Serie eben gefällt und die dann jegliches Benehmen vermissen lassen. Ganz konkrete Frage: warum guckt man eine Serie, die dir nicht gefällt, kommentiert das ganze dann noch im Internet und beleidigt mit unsachlichen Äußerungen dann noch die Macher und Schauspieler und bezeichnet diejenigen als dumm (siehe oben), denen das Gesehene gefallen hat? Was ist der Sinn dahinter? Hier werden doch keinerlei Argumente ausgetauscht, hier haut eine Seite auf die andere drauf. Hier hat niemand verstanden, worum es in Star Trek… Weiterlesen »

Ich gehöre zu den Kritikern von Staffel 1 und 2, Staffel drei finde ich aber bisher gut und auch diese Folge ist aus meiner Sicht gut. Ja, ich könnte da jetzt Ungereimtheiten aufzählen. Z.b. dass Zeitabfolgen wieder mit zurückgelegten Distanzen nicht übereinstimmen etc. Aber das ist Nitpicking. Die Wendung finde ich interessant. Mir ist zwar bis dato nicht ganz klar, wie das jetzt mit den Wechselbälgern und Jack Crusher genau in Verbindung steht, aber es gibt ja noch eine Folge, um das zu erklären. Und ja, Staffel 1 und 2 relativeren sich irgendwie dadurch. Aber hey, die fand ich ohnehin… Weiterlesen »

Also zu dieser Staffel sage ich nur:
Best STAR TREK Season ever!
Die geht in die Star Trek Geschichte ein und hat einen tollen Platz in den Serien Charts!

Das ist ja wohl leicht übertrieben… Aber wenn’s dich freut.

Für “meinen” Star Trek Kosmos und z.B. für ca 80% der Bewerter bei IMdB ist das genau die richtige Bewertung!
Es freut mich nicht nur, ich find es toll.
Aber jedem seine Meinung “-:)”

Sie glauben doch nicht wirklich, dass diese Bewertungen die Ansichten der gesamten Community wiedergeben? [entfernt, unnötige Provokation]

Natürlich nicht, aber eine große Anzahl findet es gut!

Der großen Anzahl ist es einfach nur grad egal, dass in dieser Staffel keine einzige neue Idee ist und die Plotholes und das schreckliche Pacing der Handlung ebenso stark ausgeprägt sind wie auch in Discovery und den beiden ersten Picard-Staffeln. Wichtig ist für sie einfach nur, dass sie die komplette Ladung Nostalgie in Form der kompletten TNG-Crew bekommen, denn sonst würden die Kommentare in Social Media nicht ständig irgendwelche “Gänsehaut”-Momente erwähnen, sobald man mal die ganze alte Crew sieht. Die Kommentare wären dann wohl eher so wie in Season 1 und 2 oder wie im (gerne mal als “Woke-Trek” verschrienen)… Weiterlesen »

Also ich sehe hier viele neue Ideen, die natürlich oft angelehnt an Star Trek Figuren oder Stoties sind. Das war aber immer so. Nur TOS war wirklich neu, schon in TNG wurden GEschichten erzählt, die an TOS angelehnt waren. Ich finde das aber gut und klar, es gibt bei SF immer einen “Satz” Ideen, wie Zeitreisen, parallele Welten, Spiegeluniversen usw. Das macht es aber auch aus!

Die Episode stinkt zum Himmel! Ich bin so sauer, dass ich dafür meine Zeit rausgeworfen habe. Einfach nur wütend.

Dann guck doch einfach nicht weiter! Ich fand die Episode super. Andere Folgen, auch aus Staffel 1+2 waren weitaus unglaubwürdiger.

Ich denke, es gibt genügend Leute, die mit Star Trek nach dieser Staffel fertig sind. Für mich gilt das allemal.

Also wenn man sich die Streaming Zahlen anschaut, wird es da eher eine Steigerung geben. Aber….Resiende soll man nicht aufhalten…”-:)”

Danke, ich peile auch schon die Tür zum Ausgang an.

Leider…eine sehr passende Rezension. Ein paar große Lacher und noch mehr großes Kopfschütteln…
Eigentlich könnte jetzt doch Jurati als Verbündete helfen, aber letzte Season ist scheinbar schon vergessen…

haargenau, die stehen einfach nicht zu dem, was sie in den letzten seasons fabriziert haben. war schon bei data so – und ich wette, wie du schreibst, dass von jurati keine spur sein wird.

Allison Pill ist letztes Jahr gestorben, daher könntest Du recht haben…

Meinst du vielleicht Annie Wersching, die “andere” Borgkönigin?
Von Allison Pils Tod ist mir nichts bekannt 😉

Genauso isses!
Mea Culpa!

Danke für die Rezension. Also mir hat es gefallen. Viel TNG mit Technio-Gebrabbel.
Äußere mich aber erst nach der 10. Folge “Spoilermäßig.
“..Die Episode ist vermutlich der teuerste Fan-Film der “Star Trek”-Historie..” das mein ich positiv “-:)”
Als erster Teil gut als Abschluß eines tollen SF Franchise.

Ich bin schwer enttäuscht. Aber auf den Inhalt gehe ich an anderer Stelle ein 🙂

über den tod einer gewissen verantwortungslosen und lächerlichen person habe ich mich fast schon gefreut. na, weiss einer, von wem die rede ist???

ich stimme in allen Punkten zu, Bildgewaltig aber reine Fan Fiction, dabei hatte es eigentlich gut angefangen und nun sowas, sehr enttäuschend

gut gesagt, stev!

Und für diese Rezension vergebe ich 0,5/5, weil sie immerhin lustig sein will…

Ich finde, die Kritik war zutreffend.

Hirn ausschalten und gucken und bloss keine W-Fragen stellen!!!

Mit wem hat Vadic da paktiert?! Sie muss eine noch größere Idiotin gewesen sein als man ohnehin schon annehmen musste!

warum versammelt man eigentlich die ganze Armada für diese Militär-Prollparade auf dem Roten Platz im Sol-System? Das ergibt doch keinen Sinn! Im 25. Jahrhundert scheint sich wirklich alles zurückentwickelt zu haben. Was mich betrifft, ist auch die Sternenflotte/Föderation tot, wie wir sie kannten.

Warum sagt niemand etwas dazu das nur Menschenschiffe dabei sind? Sollten die ganzen anderen völker nicht auch dabei sein?

Na ja, es geht ja um die Sternenflotte und nicht um Nicht-Sternenflotten-Organisationen innerhalb der VFP. Aber es stimmt, es wirkt nach wie vor alles sehr menschendominiert. Doch das war ja auch schon in den alten Serien. Ich bin viel mehr darüber gestolpert, wie hölzern-militant diese Sternenflotte gezeichnet wird und wie offensichtlich stupide sie agiert. Einen Mainframe zu unterhalten, der die “Fernsteuerung” all ihrer Schiffe ermöglicht… Erstens ist das aus Galactica gestohlen, wo es glaubwürdiger geschildert war, und zweitens ist das doch kein taktischer Vorteil.

Während Twitter und Co vor Begeisterung explodieren, wir hier natürlich wieder kritisiert, war nicht anders zu erwarten.

Ich liebe diese Folge, ich liebe diese Satffel und ich liebe diesen Fanservice. In den letzen 10 Minuten bin ich vorm TV gestanden.
Die Plotholes könnt ihr behalten die sind mir völlig egal 😉

Ich bewundere Dich fast dafür, über alles Miese hinweg zu sehen. Sorry, das kann ich nicht.

Seh ich genauso. Also auch als “inzwischen Erwachsener”.
Bei IMdB ein Rekordwert mit einer Rekordanzahl.
Das Netz “explodiert” …aber: The Germans hier haben wahrscheinlich ihren Emotionschip ausgebaut “:-)”

Ist wirklich auffallend das man im deutschsprachigen Twitter gefühlt mehr Kritik liest als sonst. German Anger statt Geman Angst? Natürlich ist die Kritik zu verstehen, aber das ist nicht meine Art TV zu sehen. Wenn mich das ganze fesselt ind gut unterhaltet bin ich zufrieden. Staffel 3 macht das seit Beginn. Ich hab Star Trek geschaut da lief es noch im ZDF und ich kann sogar gut mit Discovery leben. Ich liebe zurück in die Gegenwart, wahrscheinlich wie die meisten hier. Dabei ist der Plot um eine Zeitreise die dazu dient 2 Buckelwale aus der Vergangenheit zu holen ziemlich seltsam.… Weiterlesen »

“German Anger” ist gut, ich würde sagen: German Nitty-Kritty….ist aber jedem selbst überlassen, das respektiere ich auch. Mit diesen Maßstzäben hätte TNG keine zwei Staffeln überlebt. Für mich werden da Teilaspekte zu “wogenhaften” Mängeln hochstilisert. Das ist nicht meins. Ich lasse auch die Folge “auf mich wirken” und gehe danach. Natürlich gibt es immer etwas zu kritisieren, aber zuerst kommt der Gesamt-Eindruck. Der ist bei dieser Staffel von Picard hervorragend. Als “alter” Fan bin ich begeistert, wie mir diese Staffel die “TNG-Heimat” gibt, sagenhaft. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, wie das Drehbuch laufen könnte. Die Autoren haben sich aber für… Weiterlesen »

Das fällt mir auch auf. Selbst im Schweizer Forum wird positiver darüber geschrieben.

Im Grunde darf ja jede(r) seine Meinung haben. Was mich stört ist, wenn solche Sätze fallen wie: “ist eben keine intelligente Unterhaltung” oder ähnliches. Das ist einfach immer beleidigend, wenn es einem gefällt. Hört sich so an, dass man, wenn man es mag, nur beknackte Unterhaltung gut findet.

Das sehe ich ähnlich. Ich versuche nicht meine Meinung als die “wahre” Star Trek Meinung anzusehen, ich respektiere auch andere. Aber wenn Picard mal nicht “das” humanistische Problem der Welt löst und man die Folge trotzdem gut findet, wird das oft als “Mainstream” oder “flache” Unterhaltung bezeichnet. Da wird gerne vergessen, das es bei allen Star Trek Staffeln Folgen gab, die kannst du dir nicht mehr anschauen oder sie waren einfach “nur” spannender SF bzw. haben sich mit typischen SF Themen (Zeitreisen usw.) beschäftigt. Und das ohne “Charakterentwicklung”…oh Gott!! Letzendlich kann guter SF, auch Star Trek, auch mal “nur” unterhalten… Weiterlesen »

Also wenn ich die Kommentare hier lese, dann bezweifle ich stark, dass die Toleranz von Star Trek wirklich gelebt wird. Schade, wenn sogar eingefleischte Star Trek Fans das nicht können.

Ist leider so. Kritik, klar…aber eben mit Respekt!

Man könnte es auch so interpretieren: 1.Das Volk der Dichter und DENKER- die lassen sich vielleicht nich so schnell von bunten Bildern einlullen. 2. Die weitverbreitete Euphorie, trotz der zahlreichen, offensichtlichen Logikbrüche und der hanebüchenen Dialoge läßt Rückschlüsse auf den IQ der Zuschauer zu…;-)

Man könnte es auch so interpretieren:
“Pseudo-intellektuelle” Arroganz.
Ich glaube nicht, das es denen, die Geld mit Star Trek verdienen darum ging mit dieser Serie einen Stuhlkreis für Philosophen einzurichten.

Exakt, dale! Wieso müssen wir irgendwelchen Hypes hinter rennen, wenn sie nicht glaubwürdig, oberflächlich wie sonstwas sind und absolut nicht in der TNG-Tradition stehen? Denken tut gut, [entfernt, unnötige Provokation]

[unterlasst bitte die Provokationen. Es wurden jetzt einige Kommentare durchgelassen, die vielleicht nicht so toll waren, aber wenn ihr es ausreizt, lassen wir keine mehr durch.
Man kann auch diskutieren, warum es einem gefällt, oder eben auch nicht, ohne ständig andere gezielt zu provozieren oder die Grenzen auszutesten]

Exakt, liebe Redaktion, das gilt dann aber insbesondere auch für TerryMachtnix (alleine schon wegen dieses Nicknames)

Oder einfach nicht angucken und akzeptieren, dass es eben auch Leute gibt, denen das Gesehene gefallen hat, oder? Aber das sind ja oberflächliche Personen, oder? Die ganzen Kommentare, die du hier seit gestern produziert hast, zeigen nur eins: du hast nie verstanden, worum unter anderem in Star Trek ging: Toleranz und Offenheit und die eigene Meinung eben nicht als Gott gegeben ansehen. Terry macht ja nichts, das ist ja ein Idiot. Da kann man auch sagen: hat mir nicht gefallen, guck ich mir nicht mehr an, aber wenn es anderen gefällt, okay. Stattdessen produziert du hier einem einzigartigen Schwall von… Weiterlesen »

„ Die weitverbreitete Euphorie, trotz der zahlreichen, offensichtlichen Logikbrüche und der hanebüchenen Dialoge läßt Rückschlüsse auf den IQ der Zuschauer zu…;-)“

Also mit anderen Worten: wenn Picard mir gefällt, bin ich dumm? Und dann willst du diesen arroganten Kram mit einem Smiley retten und natürlich nur die Deutschen als Dichter und Denker durchschauen den ganzen Mist?

Da bist du ja richtig aufgehoben bei Star Trek oder wie war das mit Toleranz und anderen Meinungen?

@Redaktion: ich wurde gestern für weniger zensiert, aber das hier darf stehen bleiben? Wegen des Smileys?

Lieber Friese, locker bleiben! Die Betonung liegt auf KÖNNTE und heißt nicht automatisch, daß ich das so sehe! Es gibt für mich in der eh oft garstigen Welt absolut keinen Grund, Dich in einer Diskussion über eine Serie zu beleidigen! Ich kann mich sogar über Deine Begeisterung für Picard freuen. Ich empfinde die Begeisterung derzeit nicht und das ist auch total ok und ich drücke das hier und da in diesem Forum in meiner Art aus. Respekt inklusive. SMILEY und viel Spaß mit dem Finale! d

Zuletzt bearbeitet 10 Monate zuvor von dale

Du hast so Recht. Am Ende der Folge wusste ich teilweise garnicht wie ich darauf klar kommen soll . Mir gefällt die gesamte Serie. Sämtliche Kritikpunkte kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

@alex: nein, nicht das netz explodiert, sondern nur die bubbles, in denen du dich bewegst. erzähl mir bitte nicht, dass deine portale ein repräsentatives abbild der meinungen wiedergeben.

@Thamy: Wenn es um Einzelne ging würde ich dir recht geben! Es ist aber insofern repräsentativ, weil alle wesentlichen Webseiten, Portale usw. nur eine Richtung kennen, nach oben. Das gilt auch für eine Vielzahl von Kommentaren: Beispiel: Bei Rotten Tomatoe hatte die zweite Staffel PIC einen Audience Score von 29 (das ist richtig schlecht!) bei der Dritten 90!..ähnlich wie bei Mandalorian. Der Durchschnittswert der 2. Staffel bei IMdB: 6,6 von 10 (mäßig für eine Serie), die dritte Staffel: 8,7 von 10 (das ist ein Spitzenwert) bisher. Bei Metacritics hat die dritte einen Wert von 84 (Spitze!). Bei den Streaming Werten… Weiterlesen »

“strapazierte Glaubwürdigkeit des übergreifenden Handlungsbogens“ – sehr diplomatisch ausgedrückt. Bin Fassungslos über diese Episode… Dramatische Effekthascherei und Nostalgie, die eine komplett unglaubwürdige Storywendung, massenhafte Plot Holes und einen Mangel an Kreativität verkleistern sollen. Die Verschwörung, von der wir glaubten, sie wäre eine, fällt in sich zusammen wie ein Soufflé. Diese Autoren können keinen stringenten Plot konzipieren, sondern springen von Versatzstück zu Versatzstück. Natürlich werden jetzt die ganz großen Geschütze ausgefahren, um sämtliche Ungereimtheiten vergessen zu machen. Das erinnert mich doch sehr an Discovery Staffel 2 mit Control, nur dass jetzt viel, viel mehr Nostalgie-Glitzer drüber gestreut wird. [Entfernt. Bitte auf… Weiterlesen »

[Entfernt, verzichten Sie auf persönliche Angriffe.] Mir hat das sehr gut gefallen. Das war das, worauf ich 20 Jahre gewartet habe. Vermutlich mag ich es, weil ich noch zu denen gehöre, die mit TNG und analog aufgewachsen sind. Wie gut, dass diese Seite hier nur einzelne Meinungen darstellt. Hier würde man vermutlich auch die besten TNG-Folgen maßlos niedermachen, weil man der Meinung ist, dass man alles besser kann und besser weiß, weil man eben ständig vor Netflix rumhängt. Ich gehe jetzt erstmal in ein teures Restaurant und erkläre dem Koch, was am Essen schlecht ist, schließlich kann ich ja essen… Weiterlesen »

@Friese: Im Grundgedanken bei dir. Allerdings finde ich es gut, dass es diese Rezensionen gibt und die Möglichkeit – respektvoll – miteinander zu diskutieren. Dabei hat jeder seine Star Trek Meinung. Mir sind diese Rezensionen auch zu sehr von “rationalen” Nitty Kritty Punkten beseelt ohne die Begeisterung von Fans wiederzugeben. Und die ist da, im Netz, bei IMdb, RottenTomatoe usw. Aber Kritik von Fans hat ja gerade zu dieser tollen dritten Staffel von Picard beigetragen. Ich bin allerdings gespannt, ob die Trekzone auch mal dem Hype zu dieser Staffel und dieser Folge aus Fansicht nachgeht oder ob es bei rationalen,… Weiterlesen »

Mit "Võx" beginnt "Picard" einen wilden Ritt in Richtung Finale. Terry Matalas darf endlich mit allen Stiften gleichzeitig malen und macht das ohne Zurückhaltung. Nachdenken ist nur hinderlich, es geht hier darum, noch schnell eine Wnschliste von Fan-Service-Momenten (oder lange gehegten Teenager-Fantasien?) abzuhaken, bevor die TNG-Riege endgültig von der Bühne tritt. Versüßt wird der Gaga-Plot durch tolle visuelle Effekte und Nostalgie in verschreibungspflichtiger Dosierung.Kurzrezension: Star Trek: Picard 3x09 - "Võx"
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