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StartDiscoveryDiscovery - Season 2Rezension: Discovery - 2x03 "Lichtpunkt" ("Point of Light")

Rezension: Discovery – 2×03 “Lichtpunkt” (“Point of Light”)

Zwei altbekannte Frauen kehren in dieser Episode zurück – die eine ist Spocks Mutter, die andere eine Klingonin. Was sonst noch so passiert, klärt unsere Review. Aber Achtung: Spoiler!

Los geht’s!

Sie sind wieder da – die Klingonen. Der Rückblick zu Beginn der Folge ließ schon erahnen, dass es um unsere Ehrträger geht, doch ganze drei Handlungsebenen werden uns in dieser Folge präsentiert. Neben den Klingonen sind das Tilly und May sowie Burnham und Amanda.
Man sieht also schon, es ist eine eher ruhige Folge, die sich unter anderem auf Charakterarbeit spezialisiert. Dass sie es trotzdem nicht in den “gute Folgen”-Olymp schafft, liegt an den vielen kleineren Fehlern, die im Laufe der Episode gemacht werden und die sich zu sehr häufen.

Doch sehen wir uns das Ganze im Detail und nach den drei Handlungsbögen geordnet an.

The Search for Spock…continues

Spocks Auftreten gehört zu den Highlights der zweiten Staffel von “Discovery” – das ist den Fans klar, das ist den Autoren klar, und deswegen gibt es auch einen Story-Arc, der mit Spock verbunden ist, namentlich den Roten Engel. Von dem sieht man in dieser Folge aber nicht viel. Logisch, wenn man sich mit dieser Folge doch eine kleine Auszeit gönnt.

Umso ärgerlicher aber, dass Spocks Auftauchen weiter hinausgeschoben wird. Wir rekapitulieren: In der ersten Folge war Spock quasi verschwunden (“im Urlaub”), in der zweiten Folge erfahren wir, er ist in der Psychiatrie (Nicht verschwunden, man weiß wo er ist). Nun erfahren wir, er ist doch wieder verschwunden und auf der Flucht: Die Suche nach Mr. Spock 2.0, dieses Mal wirklich. Zwar kann man die Autoren hier verstehen, denn der Highlight-Auftritt der Staffel soll eben, wie bereits erwähnt, so lange hinausgeschoben werden, wie es nur geht. Die Methoden, derer man sich bedient, sind aber eher fragwürdig. Müssen denn wirklich immer wieder neue Sachen aus dem Hut gezaubert werden, damit Spock verschwunden bleibt? Überhaupt war es schon unlogisch, nicht gleich in der zweiten Folge zu Spock zu fliegen und diesen aufzusammeln, weiß er doch offensichtlich einiges mehr über den Roten Engel. Mit dem Sporenantrieb wäre das sogar nur eine Sache von fünf Minuten gewesen…

Sorry, liebe Produzenten, aber das muss besser werden!

Burnham und Amanda in "Point of Light" (Photo: CBS)
Burnham und Amanda in “Point of Light” (Photo: CBS)

Amanda kommt an Bord, wieder sehr gut gespielt von Mia Kirshner, und die Szenen zwischen ihr und Burnham sind gut umgesetzt. Leider hapert es im Detail aber auch hier. Das geht damit los, dass sie Burnham zuflüstert, dass sie die einzige Person ist, die ihr helfen kann, Spock zu retten. Nun gut, Spock ist mit seinem Vater verkracht, daher wird dieser vielleicht nicht helfen, und auch Burnham liegt eigentlich mit ihm im Clinch, aber sie will das immerhin ändern und als Mensch ist sie dem Hilfsgedanken sicher mehr zugetragen. Bloß warum flüstert Amanda ihr das ganz klammheimlich zu?

Spock zu helfen, ist sicher nichts Illegales, auch wenn sie – sicher nicht ganz legal – Spocks Krankenakte kopiert hat. Um diese zu entschlüsseln braucht sie Burnham. Vor allem, da die beiden sowieso gleich zu Pike rennen und ihn um Hilfe bitten (was im Übrigen durchaus passend und stimmig ist). Trotzdem macht die Geheimniskrämerei an dieser Stelle keinen Sinn. Wie Burnham und Amanda glaubt auch Pike nicht daran, dass Spock abgehauen ist und dabei mehrere Morde begangen hat. Wie Burnham richtig einwendet, war er ja vielleicht nicht Herr seiner Sinne. Auch hier soll nochmal kurz der Spekulatius aufgebrochen werden: Wenn dies stimmt und Spock übernommen worden wäre, würde so eine Tat den jungen Spock nicht derart aus der Bahn werfen, dass er seinen Posten kündigen würde? Oder deutet sich hier ein Twist an, der Burnham als Retterin präsentieren soll? Auch das ist natürlich Zukunftsmusik.

Selbstironisch wird an dieser Stelle übrigens auch erwähnt, dass doch eh keiner mehr per Bildschirm kommuniziert. Ein kleiner Seitenhieb auf die Holokomm (die später auch noch eingesetzt wird), die ja eigentlich erst zu Zeiten von “Deep Space Nine” erfunden wird. Ob hier noch eine Erklärung erfolgt, warum dann wieder auf Bildschirmkommunikation umgestiegen wurde? Technischer Fortschritt in der Produktion schön und gut, aber wenn man eine Serie zu dieser Zeit ansetzt, muss man sich, vor allem vor den Augen der Star Trek-Fans, auch an die Vorgaben halten. Und auch wenn ein Großteil auf Otto-Normal-Seher ausgelegt sein mag, ohne die Fans geht es nunmal auch nicht. Aber das ist an dieser Stelle nur ein kleiner Makel.

Pike kommuniziert per Bildschirm (Szenenbild: CBS)
Pike kommuniziert per Bildschirm (Szenenbild: CBS)

Viel schwerer wiegt, dass die Szenen zwischen Burnham und Amanda scheinbar nicht zu Ende gedacht wurde. So gut die beiden sich auch verstehen, warum sie mit Spock verkracht ist, will Burnham ihr nicht offenbaren, nur dass sie etwas tat, um ihn zu schützen. Wieder ein Kniff, um den Zuschauer bei der Stange zu halten – und wiederum an der Stelle mehr als unlogisch. Vielleicht haut Amanda ja deswegen einfach wieder ab, nachdem Burnham ihr die entschlüsselte Akte kopiert hat? Vielen Dank für deine Hilfe, den Rest mach ich – und tschüss.

Wollte sie nicht erst noch Burnhams Hilfe haben? Oder will sie sich jetzt allein in Gefahr begeben? Im Gegensatz zu Burnham hat Amanda ja eigentlich keine Spur (und auch keine Möglichkeit, ohne Sporenantrieb zu den Signalen zu gelangen). Sicher, es würde auch keinen Sinn machen, Amanda an Bord der Discovery zu behalten, aber in diesem Kontext wirkt es dadurch regelrecht konstruiert. Der Sinn war lediglich, Spocks Krankenakte zu Burnham zu bringen und zu erwähnen, dass er schon öfter von dem Roten Engel geträumt hat. Schwach.

Tilly, Tilly, Tilly

Der zweite Handlungsbogen der Folge betrifft Tilly. Diese wird von ihrer “Vision” May langsam in den Wahnsinn getrieben. Dies gipfelt in einer Szene, in der sie auf der Brücke quasi ausrastet und dann von dannen stürmt. Dies mag in gewisser Weise witzig sein und funktioniert in dem Moment sicher auch, trotzdem mutet es seltsam an, dass sich Tilly noch keinem vorher anvertraut hat.

Es mag nachvollziehbar sein, nicht auf die Krankenstation zu gehen. Selbst heute gibt es genug Leute, die mit den Arztbesuchen erstmal warten, sei dies gut oder schlecht. Und Tilly kann man zugute halten, dass sie viel selber bewerkstelligen will (nicht zuletzt in ihrer “Short Treks”-Folge gesehen). Gerade bei so einer Sache aber sollte man schon mit jemandem reden. Das macht Tilly dann auch und zwar in Form von Michael Burnham, die damit in dieser Folge überbordend viel zu tun hat. Da ist zunächst die Sache mit Amanda, die noch im Hintergrund läuft, dann noch die Sache mit Tyler/Voq (dazu später noch mehr) und nun eben die Sache mit Tilly.

Immerhin erwähnt Burnham, dass sie im Moment den Kopf eigentlich viel zu voll hat. Zwar gehört das Gespräch zwischen ihr und Tilly mit zu dem Besten, das diese Episode zu bieten hat, und ja, die Serie dreht sich um Burnham, eine andere Konstellation hätte es an der Stelle aber vermutlich auch getan (okay, okay, es gibt auch keinen anderen, mit dem Tilly so gut kann).

Selbst Saru darf wieder in einer schönen Szene glänzen, als er später erwähnt, dies ist keinesfalls das Ende von Tillys Kommandolaufbahn. Allmählich wird der Kelpianer immer sympathischer, wobei das natürlich subjektiv ist, hat er sich doch bereits bei vielen schon in der ersten Staffel zum Fanliebling gemausert (beim Rezensenten allerdings nicht).
Dass die fremde Lebensform dann aus Tilly extrahiert wird, ist den vielen Unkenrufen zum Trotz, aber durchaus nachvollziehbar. Wie bei jeder Schwangerschaft kann auch die Mutter entscheiden, was mit ihrem Körper passiert. Und wenn man lieber ohne Fremdling in seinem Inneren sein will, hat man dazu jedes Recht. Forscherdrang hin oder her, May war doch etwas nervig und wenn man mit ihr reden will, kann sich ja ein Freiwilliger finden, der sie sich einsetzen lässt. Überhaupt darf man gespannt sein, wohin der Handlungsbogen um die fremde Lebensform noch führen wird.

Ein blinder Passagier? (Szenenbild aus "What's Past is Pologue" CBS)
Ein blinder Passagier? (Szenenbild aus “What’s Past is Pologue” CBS)

Im Übrigen wird Jonathan Frakes’ Spoiler von letzter Woche damit in dieser Folge aufgelöst. May ist/war die einzelne Spore, die in der letzten Folge der ersten Staffel auf ihrer Schulter landete. Damit hat er jetzt nicht soviel vorab gespoilert wie letztes Jahr.

…und nun zu unseren allerliebsten Stirnhöckern…

Kommen wir nun zum dritten Handlungsstrang der Episode, den Klingonen. Hier muss sich L’Rell einem Putschversuch erwehren, vornehmlich weil sie Tyler zum neuen Flottenkommandanten ernennen will. Ein Mensch unter Klingonen ist nicht gern gesehen, auch wenn er immer noch behauptet, einer zu sein. So weit, so gut und passend zur klingonischen Darstellung.

Im Übrigen haben die Klingonen nun wieder ihren alten (und damit bekannten) Look. Die Erklärung, dass die Klingonen mit Haaren wieder normal aussehen, ist allerdings etwas zwiespältig. Zwar mag die Tradition des “Haareschneidens” im Krieg 100 Jahre später wieder passé sein, aber man sah schon vorher glatzköpfige Klingonen, die den neuen Schädel nicht hatten. Zudem ist ziemlich offensichtlich, dass der neue, “große” Klingonenschädel kaum unter die Haarpracht passen dürfte.

Dabei laufen Klingonen im alten und neuen Design (und auch einigen Zwischendingern) durch die Szenen, wohl um zu zeigen, dass es normal ist. Vielleicht nicht schön, aber muss man jetzt, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, eben einfach akzeptieren – weiter im Text.
Schwerwiegender ist da schon, dass L’Rell immer noch spricht, als hätte sie einen Wattebausch im Mund. Die undeutliche und langsame Sprechweise der Klingonen war einer der Kritikpunkte der ersten Staffel, wollte sie doch nicht zur stolzen Kriegerrasse passen. Alle Klingonen – bis auf eben L’Rell – sprechen jetzt wieder normal. Ob dies an Mary Chieffos Kostüm liegt oder man einfach konsequent die erste Staffel fortführen wollte, sei mal dahingestellt.

L'Rell und Tyler in "Point of Light" (Photo: CBS)
L’Rell und Tyler in “Point of Light” (Photo: CBS)

Tyler und sie bekommen aber immerhin einige schöne Szenen spendiert. L’Rell liebt Tyler eigentlich noch, dieser aber ziemlich offensichtlich Burnham, auch wenn er es nicht zugeben kann. Trotzdem sucht er bei seiner früheren Geliebten Rat. Schön gespielt, konsequent fortgeführt, allen Charakteren merkt man die Zerrissenheit an, soweit ist das also okay.

Die ersten Probleme kommen mit dem Auftauchen des Kindes von Tyler und L’Rell. Dieses muss in den 6 Monaten zwischen der zweiten und dritten “Discovery”-Folge (1. Staffel) entstanden bzw. zur Welt gekommen sein. Und da sich L’Rell nicht groß gekümmert hat, muss wohl der später ermordete Onkel der Kindesversorger gewesen sein. Leider ist es bei diesem Kind wie bei vielem in dieser Episode: Es ist nur aus dem Hut gezaubert worden, weil es als Plotaufhänger dient. Immerhin benötigt Kol-Sha später ein Druckmittel gegen Tyler und L’Rell.

Überhaupt steht der Putsch auf wackligen Beinen. Kol-Sha bekommt nur etwas von dem Kind mit, weil Tyler ihm die Farbe vom Gesicht gewischt hat und diese abhörfähige Sensorfarbe ist. Er erwähnt zwar später, er hat es getragen, um die Chance zu haben, L’Rells politischen Ziele auszuspionieren. Er hätte aber wissen müssen, dass Tyler ihn angreift und sein Gesicht abwischt. Auch wenn er vielleicht ob der Provokationen damit gerechnet hätte, stellt sich die Frage, ob er und seine Familie etwa ständig diese Sensorfarbe tragen, bis irgendwann ein Plan greift?

L'Rell wird in "Point of Light" herausgefordert (Photo: CBS)
L’Rell wird in “Point of Light” herausgefordert (Photo: CBS)

Doch das ist noch nicht einmal das Merkwürdigste, denn der Putsch ist schon etwas stümperhaft umgesetzt. So werden Tyler und L’Rell an einen abgelegenen Ort gelockt und der daraufhin folgende Kampf ist stellenweise langsam und holperig choreografiert. Klar, es fließt an dieser Stelle extrem viel Blut, brutaler als in jeder anderen Star Trek-Inkarnation, die Bewegungen wirken aber teils irgendwie gestellt. Die Eleganz der früheren Klingonenkämpfe vermisst man hier. Aber gut, verbuchen wir das an dieser Stelle als Luft nach oben.

Kol-Sha reagiert übrigens extrem unehrenhaft und betäubt die beiden (und da seine Männer daran nichts Anstößiges finden, sind sie wohl genauso unehrenhaft wie er). Rettung kommt hier von Imperatorin Georgiou (mit der berühmten Enttarnungsszene aus dem Trailer), die für Sektion 31 und hier schon fast übermächtig auftritt, auch wenn die Drohnen eine logische Weiterentwicklung bereits heutiger Technologien sind. Im weiteren Verlauf darf sie dann aber schön demonstrieren, was sie, respektive die Sektion, noch so drauf hat: ein getarntes Schiff, organischer 3D-Drucker und noch einiges mehr.

Das macht Spaß, zweifellos, und auch die Rekrutierung von Tyler für die Sektion verheißt Spannendes für die Zukunft (ob Shazad Latif etwa zur Sektion 31-Serie wechselt?). Selbst Georgious Rekrutierungsoffizier aus der Bonusszene darf auftreten und der Fakt, dass die Imperatorin als die “echte” Georgiou aus diesem Universum auftreten und erkannt werden möchte, zeigt vielleicht schon, welche Richtung die angekündigte Spin-off-Serie einschlagen wird. Hier werden sich die Autoren inzwischen ärgern, dass sie Michelle Yeohs Charakter in der ersten Staffel getötet haben, andererseits konnte damals natürlich noch niemand ahnen, wohin die Reise geht.

Georgiou in "Point of Light" (Photo: CBS)
Georgiou in “Point of Light” (Photo: CBS)

Seltsam mutet an der Stelle freilich an, dass die schwarzen Abzeichen der ersten Staffel tatsächlich der Sektion gehören und selbst Tyler schon von ihnen gehört hat. Warum kennt dann aber im 24.Jahrhundert keiner mehr dieses Abzeichen bzw. die Sektion? Ob auch hier noch eine Erklärung erfolgt, darf erneut bezweifelt werden.

Doch zu einem weiteren positiven Detail am Rande: Eigentlich handelt Kol-Sha unehrenhaft, am Ende ist L’Rell aber gezwungen, zuzugeben, dass er sie ehrenhaft gerettet hat und dabei gestorben ist. Obwohl es also nicht stimmt, erhält das “Haus des Kor” dadurch einen besseren Ruf und 10 Jahre später kann ein gewisser James T. Kirk einem prominenten Klingonen aus diesem Hause gegenübertreten. Eine Anspielung, die so sicher nur Hardcore-Fans verstehen dürften.

Eine letzte Merkwürdigkeit sei am Schluss auch noch erwähnt: L’Rell präsentiert dem Rat die Leichen von Tyler und ihrem Sohn. Tyler selbst erwähnt später, die Sektion habe diese Leichname auf zellulärer Ebene samt DNA hergestellt (auf oben erwähntem Organo-3D-Drucker oder wie man ihn auch nennen will). Das ist schon eine reife Leistung und hätte man z.B. auch im 24.Jahrhundert gut gebrauchen können, man denke hier nur an den Aufwand, der betrieben wurde, um Datas “Leiche” zu fälschen (Episode 3×22 “Der Sammler”). Okay, Data mag in dieser Hinsicht ein Sonderfall sein, aber es gibt da ja auch noch “Kodos, den Henker” (TOS, 1×12), der in der gleichen Zeitschiene spielt und die Leiche, mit der er seinen Tod vortäuschte, mal eben hätte “drucken” können. Aber vermutlich hält sowas einer tiefergehenden Analyse nicht stand bzw. ist der Elite der Sektion vorbehalten.

Vor allem aber ist es letztlich auch völlig umsonst! Richtig gelesen! Denn die besagten Leichname (zumindest von Tyler) werden einfach in die Lava geworfen, wodurch sie verpuffen. Da kaum ein Klingone in der Ratskammer mit einem Tricorder dagestanden und Tylers Kopf gescannt haben dürfte, stellt sich also die Frage, warum der ganze Aufwand?

Immerhin ist Qo’noS visuell durchaus gelungen, auch wenn die Ratskammer weder der aus “Enterprise” noch der aus den Nachfolgeserien gleicht. Die dunklen Töne der ersten “Discovery”-Staffel finden aber auch hier Verwendung.

Fazit

Einige schöne Charakterszenen täuschen bei dieser Episode leider nicht darüber hinweg, dass viele kleine Löcher in der Handlung einen positiven Gesamteindruck vermiesen. Vor allem das Hinauszögern des Staffel-Arcs am Beispiel Spock ist hier zu viel des Guten. Hoffentlich findet “Discovery” in der nächsten Folge wieder auf die Spur der durchaus ordentlichen ersten beiden Folgen zurück.

Bewertung

Handlung der Einzelepisode [usr 2 max=6]
Stringenz des staffelübergreifenden Handlungsstrangs [usr 2 max=6]
Stringenz des bekannten Kanons [usr 3 max=6]
Charakterentwicklung [usr 3 max=6]
Spannung [usr 3 max=6]
Action [usr 3 max=6]
Humor [usr 3 max=6]
Intellektueller Anspruch [usr 2 max=6]
Gesamt [usr 3 max=6]

 

Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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