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    StartLiteraturAudio Books & HörspieleRezension: "Flaxman Low: Der Fall Hammersmith" - Gruselkabinett (Folge 167)

    Rezension: “Flaxman Low: Der Fall Hammersmith” – Gruselkabinett (Folge 167)

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    Ob uns ein Spuk im Herrenhaus noch hinter dem Ofen hervorlocken kann? Und ob…

    Inhalt:

    Lieutenant Houston könnte sich eigentlich über die prächtige Erbschaft, ein feudales Herrenhaus, freuen. Doch leider treibt eine dämonische Entität sein Unwesen im Haus.

    Mehrere Mieter verließen das Haus schon nach wenigen Tagen. Flaxman Low nimmt die Herausforderung an und verspricht seinem Freund Roderick Houston, den Fall eingehend zu untersuchen.

     

    Kritik

    Vom Thema her haben wir es hier mit einem Klassiker zu tun. Nächtlicher Spuk in einem Herrenhaus. Tatsächlich unterscheidet sich anfangs nur wenig vom Klischee, dann jedoch nimmt die Geschichte Fahrt auf, nämlich in dem Moment, als Flaxman Low selbst Bekanntschaft mit dem Geist macht. Mehr möchte ich an der Stelle nicht verraten. 

    Das Hörspiel ist im Stile eines Kammerspiels gestaltet. Die meisten Informationen werden über Dialoge zwischen Flaxman Low und Roderick Houston transportiert. Diese sind stellenweise zu umständlich geraten, wirken jedoch zumindest nicht hölzern und gekünstelt. Als alter Gruselkabinett-Hase weiß man eben schon, was einen gleich erwarten wird. Rolf Berg darf einmal mehr als Flaxman Low brillieren, Jonas Minthes verkörpert Flaxmans Freund Roderick Houston. Beide machen ihre Sache sehr gut. Die Sounds sind, wie immer, sehr gut in die Handlung eingebettet, sie unterstreichen spannende, gruselige oder auch traurige Passagen. In diesem Fall haben wir knarrende Dielen, quietschende Türen, Schritte und hohles Grunzen. 

    Als Vorlage diente die Kurzgeschichte von E. und H. Heron, die unter dem Titel “The Story of the Spaniards, Hammersmith” im Jahre 1898 im Pearson`s Magazine erschien. Schon einige Male wurden Texte als Hörspielvorlage verwendet. Beispielsweise “Der Fall Teufelsmoor” (“Gruselkabinett”, Folge 149).

    Man hat sich weitestgehend an der literarischen Vorlage orientiert, lediglich das Ende wurde publikumsverträglicher angepasst. 

    Das Cover wurde von Ertugrul Edirne gestaltet und fängt gekonnt den Spukhaus-Horror ein. 

    Fazit

    Eine mitreißende Folge, die man gerne nochmal hört. 

    5 out of 5 stars (5 / 5)

    Information: Ein Exemplar dieses Hörspiels wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

    Quick-Infos

    Autor: E. und H. Heron
    Cover: Ertugrul Edirne
    Originaltitel: The Story of the Spaniards, Hammersmith
    Jahr der Veröffentlichung (Original): 1898
    Hörspiellabel Titania Medien
    Hörspiellänge: 67 Minuten
    Preis: 7,59 Euro
    ISBN: 978-3785781944

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