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    StartLiteraturFantasy-BücherRezension: "World of WarCraft - Grimoire der Schattenlande"

    Rezension: “World of WarCraft – Grimoire der Schattenlande”

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    Wir werfen einen Blick in das hochwertige Grimoire der Schattenlande.

    Inhalt (Klappentext):

    Was liegt jenseits der Schleier des Todes? Verlasst die Gefilde der Sterblichen und ergründet die Geheimnisse der Schattenlande! Studiert die Rituale und Traditionen des Todes in Azeroth, ehe ihr einer Mittlerin durch die Haine von Ardenwald zu den schimmernden Türmen von Bastion und hinab in die Tiefen des Schlunds folgt! Randvoll mit Bildern, die noch nie eines Sterblichen Auge erblickt hat, einer atemberaubenden Ausklapp-Karte und gespickt mit Mysterien geradewegs von den Entwicklern des Spiels, ist das Grimoire der Schattenlande ein Artefakt für die Ewigkeit!

    Grimoire der Schattenlande (Panini)
    Grimoire der Schattenlande

    Kritik

    Mit dem Grimoire der Schattenlande liegt ein weiteres Hintergrundbuch zu “World of WarCraft” vor. Wie der Titel schon andeutet, geht es hier um die Schattenlande, wobei die Infos in diesem Buch aus Sicht der Mittler erzählt werden. Obwohl es sich also nicht um eine Geschichte handelt, ist es doch ein Buch, das die Lore voranbringt. Nunja, mehr oder weniger jedenfalls.

    Präsentiert wird das Ganze im Hardcoverformat und durchgehend farbig. Jede zweite Seite schmücken dabei Illustrationen. Fans dürften viele davon bekannt vorkommen, vor allem der ausfaltbare Lageplan der Schattenlande ist so fast 1:1 aus dem Spiel entnommen. Ein paar neue Pläne gibt es aber auch. Bei den jeweiligen Pakten werden zudem die Waffen, die man dort bekommen kann, ebenfalls bildlich aufgeführt. Die Schrift ist dabei recht groß gehalten, oder anders gesagt, die 150 Seiten sind in 2-3 Stunden durchgelesen.

    An Hintergrundinfos erhält man dabei die Einblicke in die Schattenlande, eben aus Sicht der Mittler. Da werden nochmal die einzelnen Gebiete bis hin zum Schlund beschrieben, und es wird auch auf die jeweiligen Figuren und Orte, die es dort so gibt, eingegangen. Der Stand dieses Grimoire ist dabei auf Vor-Patch 9.1.-Niveau, oder anders gesagt, er endet mit dem Sieg über Denathrius. Die aktuellen Entwicklungen in World of WarCraft haben das Buch also schon wieder etwas überholt. Dies mag aber auch der Zeit zwischen deutscher und englischer Veröffentlichung geschuldet sein, und ist daher Panini nicht anzulasten.

    Insgesamt betrachtet gibt es aber für Kenner der Materie nur wenig Neues zu entdecken. Ja, hier und da werden mal neue Infos eingeflochten, richtig weltbewegend ist das aber auch nicht. Das Buch ist am ehesten ein Nachschlagewerk oder macht sich vor allem hübsch im Regal. Wie erwähnt ist die Aufmachung über jeden Zweifel erhaben. Wenn man sich daran aber nicht stört, kann man auch mit diesem Band Spaß haben.

    Fazit

    Ein Hintergrundbuch zu den Schattenlanden, das nochmal alle Gebiete und die dort wichtigen Personen und Orte vorstellt. Das ist für Fans nichts Neues, kommt aber in einer sehr schicken Aufmachung daher und ist als Nachschlagewerk gar nicht so verkehrt, so das man durchaus einen Blick riskieren kann. Man muss aber auch wissen, das eben nicht “mehr” drin steckt.

    Bewertung 4 out of 5 stars (4 / 5)
    Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

    Quick-Infos

    Autor: Steve Danuser, Sean Copeland
    Originaltitel: World of WarCraft – Grimoire of the Shadowlands
    Jahr der Veröffentlichung (Original): 2021
    Übersetzer: Andreas Kasprzak, Tobias Toneguzzo
    Seitenanzahl: 160
    Preis: 29.- Euro
    ISBN: 978-3-8332-4091-1
    Verlag: Panini
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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