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StartSF ZoneRezension: "Masters of the Universe 10 - Die Macht der Träume"

Rezension: “Masters of the Universe 10 – Die Macht der Träume”

Folge 10 führt ins Reich der Träume – und die Review in den Spoiler-Bereich.

Cover

Das Cover zeigt uns He-Man am Boden, während Hordak ihn mit einem Seil würgt und Skeletor daneben steht. Auf dem erweiterten Cover, also wenn man die CD aufklappt bzw. ausbreitet, sieht man noch Cringer und Battle Cat, welche anscheinend die Bösewichter anfeuern. Das ist natürlich ganz klar eine Szene aus der Traumwelt, ist aber wieder recht gut umgesetzt, auch wenn sie vielleicht so nicht im Hörspiel vorkommt.

Zeichnungstechnisch ist das wie immer aber gut umgesetzt und trifft unsere Charaktere. An der Front gibt es also wenig zu meckern.

Story


Die Story basiert diesmal, wie könnte es anders sein, auf dem Alptraum-Comic von Ehapa. Das war zwar eher eine Nebengeschichte, wird hier aber zu einer ganzen Folge. An den Comic selbst erinnere ich mich sogar recht gut und er gehörte leider nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Hinzu kommt natürlich, dass die hier gezeigten Traumwelten in Wort und Bild nicht schlecht aussehen, das ganze aber in ein Hörspiel zu transferieren deutlich schwerer ist.

Aber der Reihe nach: Die Folge beginnt mit einem Rückgriff auf die Arche von vor ein paar Folgen. Dies dient eher dazu, neue Hordemitglieder wie Multi-Bot und später die Trooper, zur Horde zu bringen, also eher eine Vorbereitung auf späteres. Das ist als Appetizer, auch später kurz vor Ende, durchaus interessant und natürlich ein Easter Egg für die Fans. Nicht das einzige, denn nicht nur die Horde bekommt Zulauf, auch die Masters erhalten mit Snout Spout einen Recken in ihren Reihen. Der kommt auch von der Horde, aber wird hier leicht abgewandelt, er ist nämlich quasi aus der Vergangenheit und hier aufgewacht. Auch werden seine Fähigkeiten etwas aufgebohrt. So ist sein Rüssel nicht nur zum Feuerlöschen da, sondern in diesem Fall eine Art Indikator… oder besser gesagt Tricorder, der Daten aufnehmen kann.

Kann man machen und erinnert sicherlich etwas an die 200Xer, auch Snout Spout war allerdings nie ein persönlicher Favorit von mir. Aber die Einführung ist mal was anderes, auch weil er Einblicke in die Entstehung von Modulok etc. liefern kann. Die wahre Action kommt aber natürlich von Evil-Lyns Angriff, bei dem Adam verletzt wird und ins Traumreich fällt. Da darf er dann nicht nur gegen die Evils kämpfen, sondern eben auch an seinen Selbstzweifeln hadern, etwa in dem ihm die anderen Masters Vorwürfe machen. Auch das ist sicher wichtig für die Charakterentwicklung, zumindest in gewissen Bahnen, mag bei mir jetzt aber nicht so zünden.

Zum einen ist es natürlich ein Traum, der am Ende des Tages wenig Bedeutung hat. In der Bonus-CD wird der Einwand einer Füllerfolge gebracht, so ein bisschen habe ich hier durchaus den Eindruck, auch wenn es natürlich heißt, dem sei nicht so. Die Rettung erfolgt dann durch Orko und Cringer, die sich in das Traumreich begeben und den entscheidenden Hinweis bringen. Ich habe jetzt den Comic nicht mehr vor Augen, meine aber, dort war das nicht so (Stichwort: Voodoo-Puppe). Das ist hier dann eine gut an das Hörspiel angepasste Lösung.

Insgesamt plätschert das Hörspiel aber ein wenig vor sich hin und vermag es nicht, rechte Höhepunkte zu setzen. Ein paar der Charakterszenen sind recht gut, aber das wars dann auch schon.

Bonus


In der Bonus CD hat sich diesmal wieder die obligatorische Runde aus Autoren und “Chefs” versammelt, also leider immer noch kein Sprecher der Hauptrollen.

Erneut wird in der typischen Konstellation geredet, wobei die Einsichten diesesmal etwas geringer sind. Klar, auch hier wird wieder auf ein paar Gedanken eingegangen, die man bei gewissen Szenen gehabt hat, das Cover wird auch kurz einbezogen und es werden Ausblicke in die Zukunft gewährt. Kennt man schon, hatte man schon in den letzten Bonus CDs und auch wenn es stellenweise interessant ist, stellt sich langsam eine gewisse Langeweile ein.

Unterm Strich bietet die Bonus CD zwar immer noch einen gewissen Mehrwert, man sollte aber auch da mal an eine Steigerung denken.


Bewertung

Die Traumsequenzen sind zwar stellenweise recht interessant, ebenso wie ein paar der Neuerungen und Entwicklungen, so ganz mitreißend ist die Folge darüberhinaus jetzt aber nicht unbedingt. Sie reiht sich eher in die Reihe der schwächeren ein.

Bewertungsübersicht

Bewertung
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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Die Traumsequenzen sind zwar stellenweise recht interessant, ebenso wie ein paar der Neuerungen und Entwicklungen, so ganz mitreißend ist die Folge darüberhinaus jetzt aber nicht unbedingt. Sie reiht sich eher in die Reihe der schwächeren ein.Rezension: "Masters of the Universe 10 - Die Macht der Träume"
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