Daily Trek Cast & Crew Focus & Background Franchise & Fandom
Star Trek Into Darkness Star Trek XI Enterprise Universum
SF-Zone Raumfahrer.net
GameZone Literatur
Trek BBS Quark's Bar Star Trek Rollenspiel

Seitenoptionen



News & StoriesSerien & FilmeScience & FictionMediaCommunity

Portal Facebook Twitter YouTube Flickr Chat Trek BBS

 
Daily Trek News
SF-Zone News

Julian Wangler (jw), Martin Weinrich (wc), Christian Freitag (cf)05.02.08

"Heldentod"

Peter David

Inhalt

Admiral Janeway - die Borg-Bezwingerin schlechthin - ist nicht weit. Sie leitet das Außenteam, welches Informationen über das Kollektiv im Allgemeinen und diesen verselbstständigten Kubus im Speziellen sammeln soll. Doch kaum ist sie an Bord des Schiffes, passiert etwas: Sie geht den eigentlich nur ruhenden Kybernetikwesen in die Falle - und wird kurzerhand zur Queen assimiliert.

Auf der Erde, Lichtjahre entfernt, ahnt Seven of Nine, was geschehen ist, und da sie auf regulärem Wege das Oberkommando nicht von ihrer Befürchtung überzeugen kann, macht sie sich selbstständig. Ihr Ziel: der einzige Mensch, der um die unberechenbare Gefährlichkeit der Borg weiß. Jean-Luc Picard, der gerade auf Vulkan zur Einweihung der Sarek-Diplomatenschule verweilt, staunt nicht schlecht, als Seven bei ihm erscheint. Mithilfe der Mentaltechniken eines ziemlich alten Vulkaniers, der mal Captain Kirks Erster Offizier war, gelingt es, Sevens Vermutung zu bestätigen. Und diesmal ist die Föderation besonders gefährdet: Denn die Borg assimilieren nicht mehr - sie absorbieren. Und zwar alles, was ihnen nützlich erscheint, um daran zu wachsen.

Nachdem ein ganzer Akira-Kreuzer mit Haut und Haar geschluckt und Pluto getilgt wurde, stellen die Borg - die sich als Würfel-Kollektiv verstehen und gleichsam als eine neue Generation - ein Ultimatum: Sie fordern die Auslieferung von Picard und Seven. Anderenfalls würde die Erde angegriffen. Vor lauter Verzweiflung gibt das Oberkommando Picard den Befehl, ins Sol-System zu fliegen, um sich den Borg zu übergeben.

Doch der Captain widerruft die Order und lässt Kurs setzen auf einen Planeten, der unter strengen Sicherheitsbedingungen besondere Sternenflotten-Funde aus der Geschichte aufbewahrt; so auch einen kleineren Planeten-Killer, den anno dazumal die Enterprise-D in Peter Davids früherem Borg-Roman "Vendetta" bergen konnte. Jetzt soll er als Verteidigungswaffe gegen die bionischen Invasoren herhalten ...

Kritik

1. Julian Wangler

Nach den Ereignissen aus "Widerstand" wird plötzlich der Borgkubus aktiv und bedroht die Föderation - mit einer sehr mächtigen Borg-Königin...
"Before Dishonor" funktioniert nach dem "The Empire Strikes Back"-Prinzip, zumindest lässt es sich so an. Denn aus ihrer Niederlage in "Resistance" haben die Borg gelernt und sich darauf eingestellt. Leider wirkt ihre große Rache - trotz Peter Davids Bemühungen, das Dämonische herauszuheben - wenig beeindruckend. Warum sollte sie das auch? Ein Borg-Würfel, der sich selbstständig machte, jetzt Schiffe frisst und später sogar Pluto? Das könnte glatt aus einem schlechten Comic stammen. Ich frage mich mittlerweile, wie verzweifelt Palmieri und Clark mit ihrem Borg-Monsterhype eigentlich sind und wie viele Steigerungen des Ewigselben sie noch durchzuführen gedenken? Unter alledem verkommt selbst der (zumindest physische) Tod Kathryn Janeways - übrigens der nunmehr dritte "Star Trek"-Captain, der mit dem Ableben konfrontiert wird - zur sinnentleerten Geste. Fragen wir uns: Wie kann es soweit kommen?

Punkt eins bleiben die Borg. Überhaupt kommt nicht wirklich durch, was da mit diesem Kubus passiert ist. Er hat sich irgendwie ein internes Kollektiv geschaffen und sieht sich als neue Borg-Generation an. Was aber an Borg besonders fortschrittlich sein soll, die völlig widersprüchliche Verhaltensweisen an den Tag legen und eine nachgerade Charakterlichkeit, das ist nicht wirklich ersichtlich. Zweifellos eine Altlast von "Resistance"; denn was die Vorgaben von Pocket Books waren, das kann auch Peter David nicht einfach umschiffen. Seine Strategie besteht also darin, einen oben drauf zu setzen, die Borg mit weitaus gefährlicheren Waffen und Methoden darzustellen - und er scheitert. Das offene Ende des Buches ist wenig Freude erweckend, denn es stimmt ein auf eine dritte Borg-Runde in der "Second Decade".

Punkt zwei betrifft die neuen Crewmitglieder. Obwohl David deutlich mehr Mühe als J.M. Dillard zeigt, ihnen eine Tiefe zu verleihen, kommen Kadohata, Leybenzon und T'Lana leider gar nicht gut weg. Anstatt dass der Leser eine Sympathie für sie entwickeln kann, verschwören sich die Neuen kurzerhand gegen die Alten, und das lässt das Gefühl aufkommen, Loyalität sei ein geradewegs angeborenes Gut und eine Schneise ginge durch die Führungsmannschaft.

Der Grund für ihr Agieren ist indes auch eine Zwickmühle: Denn das Oberkommando hat vom verzweifelten Föderationsrat die Anweisung bekommen, Picard und Seven den Borg auszuliefern - und Kadohata, Leybenzon und T'Lana verstehen sich als Eintreiber der Hierarchie, weil es mit ihrem Pflichtgefühl Picard gegenüber offenbar noch nicht so weit gediehen ist. Wie auch immer: Die ganze Idee ist ziemlich hirnrissig. Denn unabhängig davon, dass der Föderationsrat keine Garantie hat, ob die Borg nach der Auslieferung der beiden Genannten nicht doch auf die Erde losgehen, liest sich ein derartiges Verhalten im humanistischen 24. Jahrhundert alles andere als leichthin.

Noch etwas: In einem Borg-Roman als Nebenfigur Spock zu haben, ist gewöhnungsbedürftig. Denn in vielerlei Hinsicht passt er nicht wirklich in die Szenerie. Und das Dreamteam Picard-Seven im Kampf gegen das Kollektiv einmal vereint zu sehen, ist mehr Symbol denn keimender Inhalt. Mehrere total überflüssige Personen tragen nicht gerade zur Abrundung der Akteurskonstellation bei. Überhaupt scheint "The Next Generation" ohne Gäste aus anderen Serien kaum mehr überlebensfähig, was schon für sich sprechen sollte. Last but not least: Ganz schrecklich - Picards immerwährende Befehlsverweigerungen in Sachen Borg-Thema werden allmählich zum blinden Automatismus. Warum werden denn immer Situationen nach dem "Der erste Kontakt"-Prinzip konstruiert?

Es fiel das Stichwort "überflüssig" - womit wir beim dritten Problembereich wären: Trotz der durchaus erfreulichen 400 Seiten ist das Buch an mancher Stelle arg in die Länge gezogen. Szenen wie die sich böse freuende Janeway-Borg-Queen, die sich über etliche Zeilen ziehen, hätte man gut und gerne weglassen können, denn ein Schockeffekt ist es nur bedingt. Auch das Auftauchen von Grim Vargo ist rundum langweiliger Morast in "Before Dishonor", welches man gut und gerne auf 300 Seiten hätte komprimieren können.

Fragen wir anders: Was hat Peter David, zumal in Anbetracht der schlechten Ausgangslage für die Story, gut gemacht? Er nimmt viele Details auf. Zu nennen wären in diesem Zusammenhang die Querverbindung zu "Vendetta", der TNG-Folge um den Borg Hugh, aber auch eine Lady Q, welche Janeway ins Gewissen spricht und sie vor ihrem drohenden Scheitern warnt. Womöglich hat sie auch ein Interesse an Janeway. Die deckende Position Picard gegenüber kann als Nachklang von "Q&A" begriffen werden. Auch ist es erfreulich, dass sowohl Picard als auch Janeway in dem Buch eine Nuance von Fehlbarkeit und innerer Zerrissenheit erhalten. Durch all das bekommt "Before Dishonor" eine deutlich komplexere Note, wenngleich die klägliche Grundgeschichte am Ende das Meiste unter sich begräbt.

Fazit: Nach Keith R.A. DeCandido jetzt Peter David. Selbst die ganz Großen im Trek-Book-Business scheinen sich die Zähne an der "Second Decade" auszubeißen. Keine Frage, die Anti-Muse (= Perspektivlosigkeit und dadurch mangelnde Inspiration) ist der Feind eines jeden Autors. Und das macht uns "Before Dishonor" - die nunmehr dritte Flaute in Folge - nur allzu deutlich. Doch waren bei "Q&A" und insbesondere "Resistance" noch handwerkliche Fehler auffällig, kann das bei "Before Dishonor" von Peter David nur bedingt kritisiert werden. In vielerlei Hinsicht scheint er sich sogar Mühe zu geben, möglichst viel aus dem Stoff herauszuholen - und landet trotzdem auf dem Bauch. Damit ist, für mich zumindest, bewiesen, dass die Wurzel des Übels tiefer liegt. Was schon mit "Resistance" hinten und vorne nicht aufgegangen ist, kann mit einem Borg-Fortsetzungsroman nur schief gehen.

Was nun? - Die "Second Decade" als einziger Borg-Plot? Mir dreht sich schon jetzt der Magen um. Übrigens: When I was at your age Pluto was a planet!

2. Martin Weinrich

Peter David soll ja einer der besten "Star Trek"-Autoren sein. Bisher habe ich noch nicht viel von ihm gelesen, doch nun schickt er sich an, die neue "The Next Generation"-Reihe wieder auf das Niveau zu führen, mit dem sie mit "Death in Winter" angefangen hat.

Worum geht es in dem Buch? In knappen Worten könnte man sagen, die Handlung besteht daraus, dass die Erde von den Borg angegriffen wird, Picard den Planten-Killer aus einer alten TOS-Folge (gleichnamiger Titel: "Planeten-Killer") reaktiviert und die Borg besiegt werden.

Lesen tut sich das freilich interessanter. Admiral Janeway wird assimiliert, Seven und Spock unterstützen die Enterprise, die Borg verändern sich und haben jetzt lebendige Kuben, die auch einfach mal Pluto aufessen, und zu allem Überfluss hat Picard auch noch damit zu kämpfen, dass alle neuen Offiziere auf der Enterprise nur wenig Verständnis für seine Vorgehensweisen haben.

Das Ganze liest sich sehr flüssig. Das ist für mich eigentlich einer der wichtigsten Punkte bei "Star Trek"-Lektüre. Ich will unterhalten werden. Einen größeren Anspruch habe ich gar nicht.

Der Weg Janeways zum Kubus, die Warnungen von Lady Q, dann die Flucht Sevens, das liest sich alles noch sehr spannend. Die Enterprise-Handlung fällt leider ein wenig ab. Alle neuen Offiziere nerven mich irgendwie. Schon in "Resistance" habe ich gehofft, dass T'Lana die Enterprise verlässt - egal wie. Ihre regelkonforme Art geht mir gehörig auf den Nerv.

Auch der Sicherheitschef und der Zweite Offizier sind in "Before Dishonor" T'Lana unangenehm ähnlich. Gut, sie wollten Seven zur Erde bringen, weil sie nicht an die Borg-Bedrohung glauben. Als die Borg dann jedoch auftauchen und Seven und Picard offensichtlich Recht haben, da hätten sie sich doch mal auf deren Seite schlagen können. Aber nein, jetzt kommen die drei erst richtig in Fahrt und beginnen damit, eine Meuterei zu planen. Das breitet sich auf vielen Seiten aus und ist im Ansatz gar nicht schlecht. Nur ist es eben schon die zweite Sache, in der sie Picard in diesem Buch gegenüberstehen, und irgendwann reicht es auch mal. Natürlich ist es auch logisch, dass Picard sich aus dem Ganzen wieder befreit und am Ende die Borg besiegt.

Überhaupt: Lernt man auf der Starfleet Academy nur, sich regelkonform zu verhalten? Ist es nicht wirklich so, dass die Leute draußen mehr Erfahrung haben als die Offiziere auf der Erde? Diese Befehlsverweigerungsthematik war in "Resistance" noch in Ordnung, in "Before Dishonor" hätte man sie nicht so auswälzen müssen.

Ein weiteres Manko ist meiner Meinung nach, dass viele Personen der alten Besatzung nicht wirklich überzeugend wirken. Beverly dient nur als Geliebte Picards, Worf verhält sich zu aggressiv (wobei seine letzte Unterhaltung mit T'Lana das alles wieder ausgeglichen hat und mich sehr amüsiert hat), und Geordi kommt fast gar nicht vor. Dafür wird stark auf Spock und Seven eingegangen. Schade eigentlich.

Dennoch war das Buch kein Totalausfall. Picard kommt sehr authentisch rüber. Sowieso ist der Konflikt zwischen Janeway und ihm und Starfleet Command und ihm sehr interessant. Zwar ärgert einen häufig die Ignoranz, mit der Picard, der immerhin sehr viel für die Föderation geleistet hat, behandelt wird, dennoch ist hier ja interessant, wie Picard sein Gegenüber überzeugt, dass er den richtigen Weg wählt.

Die Geschichte, so banal sie im Kern auch sein mag, war doch interessant. Die Idee mit dem Planetenkiller ist nicht schlecht, und wie schon erwähnt, hatten Spock und Seven interessante Auftritte. Auch lässt das Buch offen, was nun mit Janeway passiert ist und wie sich die Borgbedrohung weiterentwickeln wird. Ich fürchte, "Greater Than the Sum" wird auf jeden Fall in meinem Bücherregal landen.

Fazit: Es war kein Totalausfall, und es war sicher auch kein Höhepunkt der "Star Trek"-Literatur. Verschwendete Zeit war es auch nicht. Das Buch bewegt sich also zwischen ausreichend und befriedigend.

Nach dem, was ich von Peter David gehört hatte, hatte ich mehr erwartet. Ich denke, das Potenzial für mehr wäre in der neuen "The Next Generation"-Reihe gegeben. Es müsste nur etwas stärker ausgenutzt werden. Ich selber bin ein großer Freund politischer Geschichten im "Star Trek"-Universum. Keith R. A. DeCandido ("Articles of the Federation") ist dafür ja eigentlich der Richtige. Er hatte in "Q&A" eine Chance. Mal schauen, was in den nächsten Bänden passiert, bisher sieht es ja aus, als drehe es sich die ganze Zeit um die Borg.

Wer Borggeschichten mag und etwas mit einfachen "Die Erde wird angegriffen - die Enterprise hilft"-Geschichten anfangen kann, dem sei dieses Buch auf jeden Fall ans Herz gelegt. Andere Leser sollten sich, zumindest vorher innerlich, auf so einen Plot einlassen, um mit diesem Buch viel Spaß zu haben.

3. Christian Freitag

Ich muss zugeben, dass ich ein langjähriger und voreingenommener Peter-David-Fan bin. "Heldentod" ist der unumstrittene Höhepunkt des Relaunches. Erneut hat Peter David sein Können erwiesen, dass jeder seiner Romane einschlägt wie eine Bombe. Mit "Heldentod" bekommt sein ultimativer Borgroman "Vendetta" eine indirekte, aber konsequente Fortsetzung. Fast könnte man der Meinung sein, dass die Autoren von Fernsehepisoden Davids Bücher gelesen und dort geklaut haben! Seven of Nine ist kein Novum. Bereits bei "Vendetta" gelang es, eine Frau dem Kollektiv zu entreißen, allerdings mit tragischen Folgen. Das Misstrauen und die Paranoia gegenüber Wechselbälgern hat David bereits ein Jahr vor Einführung des Dominion in "Die Belagerung" verwirklicht!

David blufft nicht, er macht. Und wenn es heißt, dass ein etablierter Hauptseriencharakter dran glauben muss, dann ist das so. Es gibt dann keine klischeereiche und unmögliche Rettung in letzter Sekunde. Ist doch ein etablierter Hauptcharakter, wird schon gut gehen ... Pustekuchen. Stört ihn die Diskussion, ob Pluto jetzt ein Planet oder Zwergplanet ist? Adios Muchachos! Bei ihm ist man sich nicht sicher. Da werden dann auch schon mal Kinder um die Ecke gebracht (TNG: "Planet der Waffen"), die so manch anderer Autor durch irgendeine wundersame Aktion gerettet hätte.

Er kennt sich aus im "Star Trek"-Universum wie kein Zweiter und es ist mir bis heute nicht gelungen nachzuvollziehen, wie das bei den ganzen Folgen, Filmen und Romanen möglich ist. Der Autor bezieht sich ja nicht nur auf Folgen oder Filme, sondern hüpft mal so eben auch durch Stationen von Romanen und Comics, verknüpft Kleinigkeiten zu einem großen Ganzen. Es gibt unerwartete Gaststarauftritte, die das Ganze episch werden lassen. Und auch wenn - zugegebenermaßen - die Charakterisierung der Seriendarsteller nicht immer ganz gegeben ist (Wer hat Crusher schon mal an einem Andenkenstand erlebt, wie sie nach Schnäppchen giert?), so wirken die Charaktere bei David immer sehr lebendig. Bei jedem seiner Bücher läuft die Handlung wie bei einem Film vor dem inneren Auge des Lesers ab. Dabei wechseln sich Dramatik und (teils alberner) Humor sprunghaft ab. Etwas, was auch beispielsweise Disney-Zeichner und Autor Don Rosa meisterhaft versteht. Die beiden gleichen sich sehr. Selten bekommt man in einem Roman wie bei David eine Gänsehaut in einer Szene.

Der selbsternannte "Writer of Stuff" bringt sich seit über 20 Jahren in Sachen "Star Trek"-ein. Bei den Comics hat er nicht nur die Adaptionen zu dem fünften und sechsten Kinofilm gebracht, beim ersten DC-Lauf steuerte er die Hefte 48 bis 55 und das dritte Annual bei. 1989 bei dem zweiten Lauf führte er den Salla ein und musste auch ein aberwitziges Gerichtsverfahren gegen James Kirk ins Feld führen. Die Ausgaben 1 bis 15, 19, Annuals 1, 2 und das erste Special gehen auf sein (bzw. mit "Babylon-5"-Darsteller Bill Mumy Ausgabe 13 bis 15 und George Takei Special 1) Konto. Früh übte er sich mit TNG "The Modala Imperative". Im Übrigen ist es ihm zu verdanken, dass mit seiner "New Frontier"-Reihe bislang zwei Comicausgaben und sogar die Actionfigur von Captain Calhoun etabliert wurde, dem einzigen Charakter, der nicht auf Serienfolgen/Filmen basiert und dennoch über eine Actionfigur verfügt.

David hat Worf und einigen seiner NF-Charaktere eine Jugend in den Akademiebänden 1 bis 3 gegeben, zeigte bereits früh bei TNG, dass die Serie auch in Romanform Potential hat und legte mit "Planet der Waffen" (noch heute eines meiner Lieblingsbücher) einen Grundstein. Es folgten: "Eine Hölle namens Paradies", "Planet des Untergangs", "Eine Lektion in Liebe", "Vendetta" (ebenfalls nur zu empfehlen, prophetisch), "Imzadi" (Pflichtlektüre für Riker/Troi-Fans), "", "Imzadi II", "Doppelhelix 5", "Ich, Q", "Gateways 6/7", "Captain's Table 5/Short Story zu Captain's Table NF", "Mirror Universes Short Story". Alleine seine selbst geschriebene "New Frontier"-Reihe umfasst abgesehen von den Sonderbänden bereits 18 Titel! Zu TOS steuerte er zwei Titel ("Die Enterbten", "Der Riss im Kontinuum") und zu DS9 einen Titel ("Die Belagerung", noch heute einer der besten und prophetischsten DS9 Romane um einen zweiten Wechselbalg und das beim regulären ersten Roman) bei. Ich würde mir wünschen, dass David noch zu "Voyager" und "Enterprise" etwas schreibt, aber er ist auch vielseitig sonst beschäftigt mit Comics, Romanen und Adaptionen fernab von "Star Trek".

Es gibt viel zu viele Höhepunkte, als dass man sie alle aufzählen könnte. Imposant ist wohl, wie es der selbstgefälligen Q kalt den Rücken herunterläuft, als die Borgqueen ihr droht, dass ihr Kontinuum als Nächstes dran ist. Vor allem, nachdem die Königin, obwohl "Lady Q" sich zunächst versteckt hielt, ihre Präsenz dennoch gespürt und jedes Molekül (Geht das überhaupt bei einem allmächtigen Wesen? Die Borg machen es möglich!) untersucht hat.

Fazit: Der Roman erhält von mir die volle Punktzahl und die Bestnote. Wer es noch eine Nummer größer braucht, als einen riesigen Borgkubus gegen die Maschine des Jüngsten Gerichts kämpfen zu sehen, dem ist nicht mehr zu helfen.

"Heldentod" ist unter anderem bei Amazon.de als Taschenbuch und als E-Book erhältlich.

Bewertung

1. Julian Wangler
2. Martin Weinrich
3. Christian Freitag

Weitere Infos


Titel "Heldentod"

Originaltitel "Before Dishonor"

Buchreihe TNG - The Second Decade

Autor Peter David

Übersetzer Bernd Perplies

Preis 12,80 Euro

Umfang 400 Seiten

Verlag Cross Cult

ISBN 978-3941248649

(jw, wc, cf - 09.04.12)


Nach oben

Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Für Anfragen betreffend Artikel- oder Newsübernahme wenden Sie sich bitte an den Redaktionsleiter.

"Star Trek", "Star Trek: The Next Generation", "Star Trek: Deep Space Nine", "Star Trek: Voyager", "Star Trek: Enterprise" und alle verwandten Markennamen sind eingetragene Handelsmarken von Paramount Pictures. Kopierrechtlich geschütztes Material wurde ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke genutzt. Dies gilt auch für alle Materialien, die aus anderen Franchises stammen und im Rahmen der TZN SF-Zone genutzt wurden.

Mitarbeit Kontakt Impressum

© TrekZone Network, 1999-2017