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    StartLiteraturStar-Wars-BücherRezension: "Star Wars Abenteuer 4 - Gefährdet"

    Rezension: “Star Wars Abenteuer 4 – Gefährdet”

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    Der vierte Abenteuer-Band von Star Wars bei uns unter der Lupe.

    Inhalt (Klappentext):

    Dieser Band enthält fünf neue Geschichten aus dem Star Wars-Universum! Unter anderem muss Rose Tico Poe Dameron aus der Patsche helfen, der blutjunge Anakin Skywalker zeigt sein großes Herz, wenn andere in Not sind, und die Mannschaft der Ghost versucht, einen heiligen Vogel aus den Fängen des Imperiums zu befreien, bevor der Pirat Hondo Ohnaka damit verschwindet.

    Star Wars Abenteuer 4 (Panini)
    Star Wars Abenteuer 4

    Kritik

    Der vierte Band der “Star Wars Abenteuer” präsentiert uns wieder einige Kurzgeschichten aus der weit, weit entfernten Galaxis. Zeichnungstechnisch ist man zwar auf dem Niveau der Vorgängerbände, an die anderen Star Wars-Geschichten, wie etwa die Monatsreihe, kommt man da aber nicht ran. Hier ist alles etwas weicher, es herrschen große bunte Flächen vor, auch wenn man sich sonst nicht beschweren kann. Dennoch ist der Stil eher etwas comichafter und wohl auf eine jugendlichere Zielgruppe ausgerichtet. Das ist natürlich in Ordnung, bei Sachen wie der Geschichte zu “Rebels” fällt aber zuweilen schon auf, dass der Bruch zur Serie größer ist. Und auch Rose und Poe haben nicht immer Wiedererkennungswert.

    Ansonsten werden, wie üblich, kleinere Geschichten gezeigt. Das erste Aufeinandertreffen von Rose und Poe, eine Rebels-Geschichte und dann noch drei weitere, die alle von den Craters erzählt werden – den Kindern aus der “Wilder Raum”-Buchreihe. Die Stories sind dabei vor allem eines: recht kurzweilig. Und wie es bei kurzen Geschichten ist, kann man nicht immer allen Charakteren gerecht werden. Dafür haben die einzelnen Segmente aber immerhin eines: Herz.

    Die Anfangsgeschichte fällt hier etwas aus dem Rahmen, denn in den Wirren einer Schlacht der ersten Ordnung ist es klar, dass Rose die Heldin ist, während alle anderen nichts auf die Reihe bekommen. Dass sie Poe Dameron retten wird, weiß der geneigte Leser von der ersten Seite an, daher ist diese Handlung eher die schwächste im ganzen Band.

    Die Rebels-Geschichte bietet mit Hondo Ohnaka einen anderen beliebten Charakter aus der Rebels-Serie und darüber hinaus werden einige der furchterregendsten Kreaturen des Star Wars-Universums entschärft, als man den Privatzoo von Good Ol’ Palpi leert (seit wann interessiert er sich dann dafür?). Für Kinder sicher nicht schlecht, aber auch die nächste Geschichte um eine Java, die Freundschaft mit einem Droiden schließt und diesen dann gehen lässt, damit er ein anderes Kind glücklich macht, zielt voll auf diese Schiene ab und funktioniert hier fast noch besser.

    Es folgen noch eine eher lustige Episode über Nien Nunb (den Sullustaner aus Episode VI), die allerdings auch nicht neu ist, denn dass man im Magen einer Weltraumkreatur landet, das gab es schon häufiger, sowie eine Story über Anakins Jugend. Auch diese vermag zu gefallen und zeigt, dass sich Hilfsbereitschaft manchmal auszahlt. Viele Geschichten in diesem Band transportieren also auch eine Botschaft und ergeben damit in der Tat ein rundes Ganzes.

    Fazit

    Fünf kleine Geschichten, einige etwas weniger gut, sind in diesem Band versammelt. Sie mögen jetzt storytechnisch nicht der Überflieger sein, die meisten haben aber eine nette Moral und sind nicht nur für kleine Leser zu empfehlen. Hardcorefans dürften insgesamt betrachtet zwar nicht viel Neues erfahren, wer aber ein wenig seichte Kost zwischendurch will, kann auch einen Blick riskieren.

    4 out of 5 stars (4 / 5)
    Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

    Quick-Infos

    Autor: Delilah S. Dawson
    Zeichner: Derek Charm
    Originaltitel: Star Wars Adventures 4 – Endangered
    Jahr der Veröffentlichung (Original): 2019
    Übersetzer: Gunther Nickel
    Seitenanzahl: 85
    Preis: 12.- Euro
    ISBN: 978-3-7416-1223-7
    Verlag: Panini

    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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