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    StartLiteraturStar-Wars-BücherRezension: "Star Wars – Krieg der Kopfgeldjäger: Rettet Han Solo"

    Rezension: “Star Wars – Krieg der Kopfgeldjäger: Rettet Han Solo”

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    Die Story um Han Solo geht weiter. Wir reviewen sie.

    Inhalt (Klappentext):

    Chewbacca hat von einem alten Freund Informationen über den Aufenthaltsort des berüchtigten Kopfgeldjägers Boba Fett erhalten, der den in Karbonit eingefrorenen Han Solo bei sich hat. Gemeinsam mit Luke Skywalker macht sich der treue Wookiee auf den Weg zum Schmugglermond Nar Shadaa, um seinen Freund zu retten. Allerdings könnte diese Mission den tapferen Droiden R2-D2 davon abhalten, Luke eine wichtige Nachricht zu überbringen – eine Nachricht, die das Schicksal der Jedi beeinflflussen wird!

    Rettet Han Solo (Panini)
    Rettet Han Solo

    Kritik

    Der „Krieg der Kopfgeldjäger“ ist noch lange nicht vorbei und findet im vorliegenden Band seine Fortsetzung. Zeichnungstechnisch ist man dabei auf gewohnt gutem Niveau geblieben. So wirken die Charaktere plastisch, die Panels sind farbendroh und in den Hintergründen und bei den Gesichtern kann man immer alle Details erkennen. Selbst die Ähnlichkeiten zu den Schauspielpendants sind, zumeist, gegeben.

    Was die Handlung angeht, springen wir hier aber erneut etwas zurück. Denn hier wird nun die Vorgeschichte von Luke erzählt, und wie er auf die Auktion aufmerksam wurde und letztlich dort landete. Nebenher wird auch noch etwas die aktuelle andere Handlung um Lando gestreift, die vermutlich nach dem Event verstärkt weitergehen wird.

    Apropos Lando, der darf von Leia und Co. nochmal sicher auf die Rebellion eingeschworen werden. Wie weiland Han ist also auch hier eine Charakterentwicklung zu sehen. Ähnliches gibt es immerhin später auch noch für Qi’ra, die ein Gespräch mit Leia führt (das hätte man mal in einer Live-Serie sehen wollen).

    Insgesamt handelt ein Großteil des Bandes also von den Vorbereitungen der Rebellen, was insofern natürlich schade ist, als die Handlung nicht weiter vorangetrieben wird. Klar will man damit allen Parteien gerecht werden, aber Fans werden vermutlich eh das ganze Event lesen und nicht nur eine Seite der Geschichte. Zumal es bei Star Wars im Vergleich zu DC etwa eigentlich noch recht überschaubar ist.

    Am Ende macht die Handlung dann aber auch plötzliche Sprünge. So ist davon die Rede, das die Helden versucht haben, auf Vaders Schiff einzudringen und Han dann als tot gilt, nur um am Ende doch in Jabbas Palast zu landen. Hier sind vermutlich wieder Überschneidungen mit den anderen Reihen Schuld. Da man diese hier aber nicht lesen kann, wirkt vor allem das Ende etwas verwirrend auf den Leser.

    Insgesamt muss man sagen, das man sich mit diesem Verzahnungskonzept keinen Gefallen getan hat und sich eher verzettelt hat.

    Schön ist aber auch das erneute Aufeinandertreffen von Luke und Vader, wenn auch nur im Raumjäger. Das große Duell fand ja in Episode VI statt und hier wollte man dem Kanon treu bleiben (oder musste es, um die Fans nicht zu verärgern). Natürlich war zu erwarten, dass das Gespräch der beiden kurz bleibt, denn sie werden sich erst auf Endor wiedersehen. Es ist aber so oder so ein nettes Zubrot für die Fans.

    Fazit

    Obwohl der Band einige Schwächen hat, vor allem am Ende, wird hier genug Fanservice und auch eine durchaus gute Story geboten, um bei der Stange zu halten. Auch Qi’ra macht eine gute Figur und ihr auftreten dürfte die Gerüchte um eine Serie über sie weiter Auftrieb geben. Die Crossover-Reihe ist auch in diesem Band ein Fest.

    4 out of 5 stars (4 / 5)
    Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

    Quick-Infos

    Autor: Charles Soule
    Zeichner: Ramon Rosanas
    Originaltitel: Star Wars 13-18
    Jahr der Veröffentlichung (Original): 2021
    Übersetzer: Matthias Wieland
    Seitenanzahl: 136
    Preis: 16.- Euro
    ISBN: 978-3-7416-2815-3
    Verlag: Panini

     

    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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