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    StartLiteraturFantasy-BücherRezension: "World of WarCraft - Streifzug durch Azeroth: Kalimdor"

    Rezension: “World of WarCraft – Streifzug durch Azeroth: Kalimdor”

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    Wir werfen einen Blick auf den zweiten Touristenführer durch Azeroth.

    Inhalt (Klappentext):

    Begleitet den berühmten Jäger Rexxar samt Tierbegleiter und den Horde-Botschafter Zekhan auf ihrer gefahrvollen Reise durch die blühenden Gefilde Kalimdors, um die Geheimnisse dieses sagenumwobenen Kontinents zu ergründen! Kein Stein bleibt auf dem anderen, wenn Rexxar und Zakhan mit aller Detailverliebtheit Sagen, Weisheiten, Ausrüstung und atemberaubende Landschaften dokumentieren – von den Befestigungsmauern von Orgrimmar über die goldenen Ebenen von Mulgore bis hin zur Wildnis des Un´Goro- Kraters. Bebildert mit zahlreichen atemberaubenden Artworks ist dieses Buch aus der Feder von Sean Copeland, Blizzards hauseigenem Loremaster, in jeder Hinsicht euer nächster Schritt auf einer bemerkenswerten Reise quer durch Azeroth!

    Streifzug durch Azeroth: Kalimdor (Panini)
    Streifzug durch Azeroth: Kalimdor

    Kritik

    Gerüchten zufolge wäre dieses Buch beinahe nicht veröffentlicht worden, was an den vielen Shitstorms liegt, denen sich Blizzard zur Zeit ausgesetzt sieht. Zum einen ist da natürlich die Sexismus-Klage und zum anderen das, in Augen vieler Fans, verhunzte Ende von Shadowlands.

    Nun liegt der zweite Band des „Reiseführers“ aber vor und diesmal geht es durch Kalimdor. In-Universe werden hier Rexxar und Zekhan begleitet, welche einen alten Tierbegleiter zur Ruhe betten wollen und dabei diverse Lokationen besuchen.

    Von der Aufmachung her erinnert der Band dabei an den Vorgänger. Es gibt viele (schwarzweiß) Zeichnungen, welche die Texte illustrieren, seien es Monster oder Bilder der Umgebung. Das kommt vielen Fans sicherlich aus dem Spiel bekannt vor und man muss auch hier sagen, das der Hardcoverdruck durchaus etwas Edles hermacht.

    Allerdings hatte ich beim Lesen irgendwie den Eindruck, „weniger“ Text zu bekommen und das dieser mehr von den Zeichnungen verdrängt wird, als dies noch im Vorgänger der Fall war. Hier sind meist nur zwei Absätze auf einer Seite und man kann das Buch in 90 Minuten durchlesen, wenn man einigermaßen schnell liest.

    Hinzu kommt, das alles wie ein Abhaken von Orten herüberkommt. Klar, alle wichtigen Orte werden besucht und so beschrieben, wie man es aus WarCraft kennt. Viel Neues kommt dabei aber nicht zustande, während sich Christie Golden im ersten Band wenigstens bemüht hatte, hier und da noch neue Infos einzustreuen. Das fehlt aber hier völlig.

    Zugegeben, auch die Golden im ersten Band hielt sich das arg in Grenzen, hier stellt sich beim Lesen aber nach kurzer Zeit ein Gefühl des „Weiss ich schon alles“ ein. Und dabei beziehe ich mich nicht unbedingt auf Hardcorefans, welche schon alles WoW-Wissen in sich aufgesaugt haben.

    Was im Vergleich zum Vorgänger anders (respektive: besser) gemacht wurde ist allerdings, das die „Loottables“ entschärft wurden. Zwar gibt es hier auch noch ab und an Vorstellungen diverser spezieller Bossgegner oder direkt von etwa Schamanenrüstungen, dies beschränkt sich hier aber eher auf ein oder zwei Sätze.

    Fazit

    Die Aufmachung ist sicher wieder über jeden Zweifel erhaben und im ein oder anderen Detail wurde, im Vergleich zu Band 1, nachgebessert, trotzdem wirken die Texte stellenweise etwas lieblos und eher so, als würde man ein Pflichtprogramm abhaken. Das ist etwas schade und war im Vorgänger noch besser umgesetzt. Inwiefern dies den eingangs erwähnten Problemen Blizzards geschuldet ist, kann ich an dieser Stelle nicht sagen.

    3 out of 5 stars (3 / 5)
    Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

    Quick-Infos

    Autor: Sean Copeland
    Originaltitel: World of WarCraft – Kalimdor
    Jahr der Veröffentlichung (Original): 2021
    Übersetzer: Tobias Toneguzzo
    Seitenanzahl: 140
    Preis: 29.- Euro
    ISBN: 978-3833240904
    Verlag: Panini

    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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