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    StartLiteraturRezension: "Alien - Blutlinien"

    Rezension: “Alien – Blutlinien”

    Deutscher TitelAlien - Blutlinien
    Buchautor(en)Philip Kennedy Johnson, Salvador Larocca
    ÜbersetzerChristian Heiss
    VerlagPanini
    Umfang204
    Preis24 Euro
    VerfügbarkeitRegulär erhältlich
    Veröffentlichungsjahr2022
    ISBN978-3741629884

    Die neue “Alien”-Saga beginnt mit diesem Comic – auch bei uns im Review.

    Inhalt (Klappentext)

    Die Zukunft im Jahr 2200. Der Konzerngigant Weyland-Yutani sorgt für Unmut, die Xenomorphe für Alien-Horror. Gabriel Cruz hat sich als Sicherheitschef für Weyland-Yutani lange genug mit beidem herumgeschlagen und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Er kehrt sogar auf die Erde zurück. Doch um seinen Sohn Danny zu retten, muss Gabriel sich noch einmal den Geheimnissen der Firma und den fremdartigen Monstern im All stellen, wo einen niemand schreien hört …

    Kritik

    Eine neue Alien-Reihe ist jüngst bei Marvel gestartet, die uns Panini hier auch auf Deutsch präsentiert. Bleibt zu hoffen, dass der neue “Predator”-Boom hier auch bald Einzug hält. Aber zurück zum Thema.

    Zeichnungstechnisch spielt man hier ganz in der oberen Liga mit, denn die Charaktere sehen richtig plastisch aus. Und vor allem ist mit Bishop das Schauspielpendant von Lance Henriksen extrem gut getroffen. Selbst in den obligatorischen dunklen Szenen kann man immer genug erkennen und auch der Horror auf den Gesichtern der Protagonisten ist gut abzulesen. Wobei Horror in dem Fall natürlich zweideutig ist…

    Die Story spielt einige Zeit nach “Alien 3” und behandelt einen Marine, der früher schon eine Begegnung mit den Aliens überlebt hat. Als sein Sohn dann in ein Alien-Labor einbricht, muss der alte Herr es wieder richten und ihn rausholen. Das ist grob die Handlung und man muss vorne weg sagen, dass hier noch einiges anderes im Hintergrund abgeht.

    Wie es sich nämlich für ein neues “Alien” gehört, so gibt es auch hier eine neue Alien-Art. Und da der einst infizierte Gabriel das Schwarmbewusstsein spürt, scheint da einiges im Argen zu liegen. Soviel sei an dieser Stelle verraten: Das wird hier noch nicht aufgelöst, sondern zu einem klassischen Cliffhanger verarbeitet.

    An dieser Stelle muss auch mal gespoilert werden, denn unser Held überlebt den Einsatz nicht, was durchaus eine nette Abwechslung ist (na gut, Ripley hat es vorgemacht). Das Erbe wird in der nächsten Geschichte wohl der Sohn antreten. Zumindest wurde das entsprechende Setup bereitet.

    Bemängeln muss man leider, dass das dann doch ein bisschen zu viel Standard-Action ist, was hier geboten wird. Klar, Gab hat das ein oder andere Trauma zu verarbeiten, sein Sohn bleibt da aber eher blass. Und das, obwohl er sich geradezu für Charakterszenen angeboten hätte, da er sich den Terroristen anschließt. Aber wie gesagt, hier kommt ja noch ein zweiter Teil.

    Davon mal abgesehen, gibt es auch noch die obligatorische Hatz durch eine Station inklusive Nestbesuch, wobei sich die Marines dieses Mal zumindest einen kleinen Ticken besser schlagen als sonst. Den Alien-Vorbereitungsvideos (sofern man sie guckt) sei Dank.


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    Als Einstieg ist der an durchaus unterhaltsam, denn er bietet die obligatorische Alien-Action. Stellenweise mag da der Tiefgang auf der Strecke bleiben, das ist in dem Fall aber verkraftbar, da die Horroressenz von Alien gut eingefangen wurde. Mal sehen, wie sich der zweite Band schlägt.

    REVIEW OVERVIEW

    Bewertung
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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    Rezension: "Alien - Blutlinien"Als Einstieg ist der an durchaus unterhaltsam, denn er bietet die obligatorische Alien-Action. Stellenweise mag da der Tiefgang auf der Strecke bleiben, das ist in dem Fall aber verkraftbar, da die Horroressenz von Alien gut eingefangen wurde. Mal sehen, wie sich der zweite Band schlägt.

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