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    Rezension: Obi-Wan Kenobi 1×01 – “Teil 1”

    Endlich darf Obi-Wan zurückkehren! Wir klären in unserer Review, was so drinsteckt in der ersten Folge der neuen "Star Wars"-Serie. Achtung, Spoiler!

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    Endlich darf Obi-Wan zurückkehren! Wir klären in unserer Review, was so drinsteckt in der ersten Folge der neuen “Star Wars”-Serie. Achtung, Spoiler!

    © Disney

    Erinnerungen

    Gleich zu Beginn sieht man einen Zusammenschnitt von “Episode I” bis “Episode III”, welcher hervorragend in die Welt einführt. Okay, für Fans ist das nichts Neues und allgemein muss festgehalten werden, dass der Fanservice-Anteil in dieser Folge wieder recht hoch ist. Er ist allerdings nicht ganz so aufdringlich wie etwa in “Boba Fett”.

    Ein kleines Highlight ist hier sicherlich das Modell, das Ben dem jungen Luke bringt. Er hat das Modell nämlich in “Episode IV”. Zwar gibt Owen ihm es zurück, aber irgendwie wird es am Ende doch noch seinen Weg zu Luke finden. Dass es insbesondere zwischen Owen und Ben nicht zum Besten steht, kannte man so schon aus den “Legends”. Dieses angespannte Verhältnis ist aber auch im neuen Kanon präsent.

    Sah schon besser aus: Der Großinquisitor in “Echt”. (“Obi-Wan Kenobi” 1×01, © Disney+)

    Optisch macht die Serie dabei wieder alles richtig und bleibt ihren Wurzeln treu. So fühlt man sich fast sofort wieder in die “Star Wars”-Welt hineinversetzt, auch wenn man sich an Tatooine – dank “Mando” und “Boba Fett” – inzwischen satt gesehen haben dürfte. Aber gegen Ende der Folge geht es zum Glück auf einen anderen Planeten.

    Übrigens wird auch die Schrift der Serie im Format der Kinofilme präsentiert. Die Musik allerdings kann mich jetzt noch nicht so vom Hocker reißen. Aber vielleicht kommt das ja noch wie bei “Boba Fett”.

    Doch zurück zu Obi bzw. Ben. Der arbeitet inzwischen in einer Fleischfabrik, welche einen Wüstenfisch (!) zerlegt. Er hält sich hier aber erstaunlich zurück, denn ungerechte Behandlungen und auch später, als Owen bedroht wird, ordnet er alles der Mission unter. Allerdings hoffe ich, dass er irgendwo in der Nähe noch eine Dusche hat, denn 10 Jahre ohne Hygiene scheint mir selbst für Tatooine etwas extrem zu sein. Immerhin ist die Szene zwischen ihm und dem Jawa recht witzig.

    Die Inquisition

    Doch natürlich sind auch die Bösewichte nicht untätig, die Inquisitoren verfolgen nämlich noch immer die Jedi. Dieses Mal suchen sie einen Jedi auf Tatooine, was natürlich auch Ben gefährdet. Die Szene, in welcher der besagte Jedi aufgespürt wird, ist zudem wieder gut inszeniert und zeigt uns mit der dritten Schwester auch erstmals eine Fanatikerin der alten Schule. Die ist zudem besessen von Obi-Wan. Wobei ich damit, dass dieser 10 Jahre nicht gefunden wurde, ja durchaus noch mitgehe. Ob hinter dieser Besessenheit aber noch mehr steckt?

    Reva bedroht Owen (“Obi-Wan Kenobi” 1×01, © Disney+)

    Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, sie war eine der Jünglinge. Diese sind zu Beginn aus dem Tempel geflohen und geben Obi die Schuld für das Im-Stich-lassen. Aber wir werden sehen, wohin diese Geschichte noch führen wird.

    Bemängeln kann man hier höchstens, dass der Großinquisitor nicht so bedrohlich wie in “Rebels” aussieht. Da hat die Animationsserie zweifellos die Nase vorn. Ansonsten wird eine Galaxis unter der Knute des Imperiums gezeigt, wobei das bei Tatooine, der ja “weit draußen” liegt, nicht so greift wie auf anderen Planeten. Trotzdem hat man hier keine Skrupel zu zeigen, wie Reva einer Frau die Hand abtrennt. Klar, das ist zwar immer noch blutlos (aber gut, ist ja auch ein Lichtschwert), aber trotzdem grausam und unterstreicht die Szene durchaus.

    Und auch die Frage, ob die den jungen Jedi, den sie später töten, nicht verhört haben, muss an der Stelle mal gestellt werden. Der hätte sie ja immerhin direkt zu Obi-Wan führen können…

    Alderaan und Co.

    Aber nicht nur um Obi-Wan dreht sich die Serie, sondern vor allem auch um Leia. So sehen wir hier nicht nur Alderaan in mehr Details als bisher, sondern auch dass Leia bereits damals ein richtiger Satansbraten war. So darf nicht nur die Darstellerin von Breha in ihre Rolle zurückkehren, sondern auch Jimmy Smits wieder als Bail Organa glänzen.

    Leia lernt zudem ihre ersten Schritte auf dem diplomatischen Parkett und ist ähnlich wie Spock sogar einer Form von Diskriminierung ausgesetzt. Trotzdem hat auch sie noch viel zu lernen. Auch diese Szenen gefallen, allerdings wird das gleich von einem kleinen Tiefpunkt begleitet. Denn Leia geht außerhalb des Palastes spielen. Das ist ja insoweit noch in Ordnung und vielleicht kann man wirklich einfach so hinausgehen. Sicherheit sollte bei der Königsfamilie aber anders gehen. Andererseits gibt es auf Alderaan auch keine Waffen…

    Die junge Leia (Vivien Lyra Blair) (“Obi-Wan Kenobi” 1×01, © Disney+)

    Jedenfalls lauern einige Kopfgeldjäger Leia auf und schnappen sie, wobei die Verfolgungsjagd jetzt wirklich etwas arg konstruiert wirkt. Denn dass die Bösewichter ein kleines Kind nicht schnappen können, geht so mal gar nicht. Immerhin präsentiert uns die Folge damit zum ersten Mal einen Falleen in einer Live-Action-Serie. Allerdings immer schön im Hintergrund – fast so, als wäre das Make-Up für Großaufnahmen nicht gut genug.

    Aber sei es drum, am Ende wird Leia natürlich geschnappt, wobei sich das Ganze als Plan von Reva herausstellt, um Obi-Wan aufzuscheuchen. Der wird dann auch prompt kontaktiert und lehnt erst ab (er wird aber wohl bis “Episode IV” seine Einstellung diesbezüglich wieder ändern). Bail kommt dann allerdings persönlich vorbei, wobei man sich fragt, wie er die Höhle von Obi finden kann und dann auch noch unbemerkt hinkommt. Aber dass er seine Hütte noch nicht gebaut hat, war dann doch ganz nett. Vermutlich wird die Staffel damit enden, dass er anfängt, sie zu bauen…

    Jedenfalls macht er sich dann doch auf, um seine Lichtschwerter zu holen. Okay, nach 10 Jahren etwas in der Wüste wiederzufinden, dürfte ein Ding der Unmöglichkeit sein, weswegen ich es besser gefunden hätte, er hätte hier die Macht benutzt, statt zu graben. Das war schon etwas unglaubwürdig.

    Aber so oder so verspricht das Ende eine spannende Fortsetzung in der zweiten Folge.

    Bewertungsübersicht

    Bewertung

    Fazit

    Ein durchaus guter Auftakt für "Obi-Wan Kenobi". Es mag vielleicht noch nicht allzu viel passieren, aber das Worldbuilding stimmt schonmal. Man fühlt sich sofort heimisch.
    Deutscher TitelTeil 1
    OriginaltitelPart 1
    Staffel1
    Episodennummer1
    RegisseurDeborah Chow
    DrehbuchJoby Harold, Hossein Amini, Stuart Beattie
    US-Erstausstrahlung27.05. 2022
    DE-Erstausstrahlung27.05. 2022
    Sternzeit / Missionsdatum9 VSY
    Dauer54
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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    Die Serie ist unglaublich schlecht, die Leute haben alles wichtige aus der Legende ausgelöscht und versucht die Leute mit angebliche Rassismus abzulenken. Die Serie ist enttäuschend selbst wenn man versucht sie zu mögen. [Entfernt, verzichte bitte auf die Herabsetzungen Andersdenkender – die Redaktion]

    Last edited 1 Monat zuvor by Hannah

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    Rezension: Obi-Wan Kenobi 1x01 - "Teil 1"Ein durchaus guter Auftakt für "Obi-Wan Kenobi". Es mag vielleicht noch nicht allzu viel passieren, aber das Worldbuilding stimmt schonmal. Man fühlt sich sofort heimisch.

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